Friday, October 31, 2008

CONCERT: Last Concert from Tutarchela in Linz

Last evening there was the last concert from Tutarchela in Germany and Austria (Tour 2008). Thanks for support to Goethe Institut and Auswärtiges Amt.

more photos from the tour 2008 >>>

Wednesday, October 29, 2008

NEWS: Georgia News Digest from 10-20-08 until 10-24-08

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Georgia News Digest 10-20-08 >>>

Georgia News Digest 10-21-08 >>>

Georgia News Digest 10-22-08 >>>

Georgia News Digest 10-23-08 >>>

Georgia News Digest 10-24-08 >>>


Jonathan Kulick, Ph.D., Director of Studies, Georgian Foundation f
or Strategic and International Studies, 3a Chitadze, Tbilisi 0108, Georgia (Republic),
jonathan.kulick@gfsis.org, office: +995 32 47 35 55, mobile: +995 95 33 33 40, USA voicemail: 310.928.6814

KONZERT: Tutarchela aus Georgien am Donnerstag, 30.10.2008, 19:30, Brucknerhaus, Linz

Brucknerhaus - Mittlerer Saal - Musik der Völker

Lieder, Jodler und Krimantschuli
Puchwieser Sänger & Pongauer Geigenmusi Salzburg
Tutarchela Georgien
Klaus Huber Moderation


Die Puchwieser Sänger, drei befreundete Ehepaare, sind weit über den Pongau hinaus besonders für ihre Jodler bekannt, die je nach Bedarf zwei- bis fünfstimmig gesungen werden. Diese frische, taktfreie Singweise der Jodler und Lieder ergänzt sich ausgezeichnet mit der mit Pongauer Rass musizierenden Pongauer Geigenmusi.Tutarchela (= Mondlicht) – ein Chor selbstbewusster und energischer junger Frauen aus Georgien – präsentiert die Vielfalt georgischer Gesangsstile: von den eher bordunartigen Gesängen im Osten über die vertrackten Polyphonien Westgeorgiens bis hin zum jodelartigen Krimantschuli Guriens. Eine Besonderheit im Repertoire von Tutarchela sind Lieder, deren Vortrag bislang nur Männern vorbehalten war.

Musik- und Tanzgruppen laden auch heuer wieder zu einer Reise bis an die Ränder Europas und wieder zurück nach Hause ein.

Preis Euro: 20,- // Jugendkarte € 6,50

Tickets >>>

mehr >>>

www.myspace.com/tutarchelafromgeorgia

Saturday, October 18, 2008

FINISSAGE: Salome Machaidzes Exhibition (delikatessenhaus.com) & Kavkas Lab with Georgian Artists (ditorei Leipzig) - 18. Oktober - 8pm

In this evening is the last possibility to visit the show of Georgian Artists in Leipzig. You can see the video of Salome Machaidze "Soldiers Cry". Bert Wattler will playing music. Both is in the Galerie Delikatessenhaus, Karl-Heine-Str. 59.

In the other Galerie ditorei, Merseburger Str. 25, you can visit Kavkas Lab with different Artist from Georgia.

Both exhibitions were organized for the Theatre Festival OFF EUROPA in Leipzig.







Salome Machaidze (Album)

Angaben der ausgestellten Bilder von Salome Machaidze >>>

Salome Machaidze cv >>>

Thanks to the Georgian Curator Nini Palavandishvili >>>

Sofia Babluani (Album)

Slideshow: Georgian Artists in Leipzig

NACHRICHTEN: "Gespräche zwischen Russland und Georgien gescheitert"

Südossetien wirft Georgien Bruch der Waffenruhe vor derStandard.at - Wien, AustriaMoskau/Zchinwali
Im Kaukasuskonflikt haben Südossetien und Georgien einander am Samstag erneut den Bruch der Waffenruhe vorgeworfen.
Südossetien: Georgien hat Waffenruhe gebrochen Tagesspiegel - Germany
Im Kaukasuskonflikt hat Südossetien am Samstag Georgien erneut den Bruch der Waffenruhe vorgeworfen.
Georgien-Krise Russland erwägt Ausstieg aus den WTO-Verhandlungen WirtschaftsWoche
Düsseldorf, Germany... hat die schleppenden Verhandlungen über den WTO-Beitritt Russlands aufgrund der Georgien-Krise kritisiert und einen Abbruch der Gespräche in Aussicht gestellt
Russland nicht zu EU-Geberkonferenz für Georgien eingeladen Vienna Online - Wien, Austria
Moskau hat die beiden von Georgien abtrünnigen Regionen Abchasien und Südossetien als unabhängige Staaten anerkannt
Nach Georgien-Konflikt: Russland pumpt Milliarden in Armee ... RIA Novosti
Moscow,RussiaInfolge des Georgien-Kriegs werden die russischen Streitkräfte 344 Milliarden Rubel mehr bekommen.

Der Konflikt um Berg-Karabach tagesschau.de - Germany
Mit dem Zerfall der Sowjetunion verstärkten die Armenier ihre Forderungen nach einer Loslösung von Aserbaidschan.
Aserbaidschan auf dem Weg zum Wohlstandsstaat RIA Novosti - Moscow, Russia
Das Pro-Kopf-Einkommen in Aserbaidschan ist von Januar bis September gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 34,1 Prozent gestiegen.
Ins Gespräch gebracht Tagesspiegel - Germany
Aserbaidschan und die Türkei wollen im Kaukasus-Konflikt vermitteln. Aus Eigeninteresse – doch der Westen könnte profitieren - Von Elke Windisch
Energieversorgung des Westens in Gefahr Handelsblatt - Düsseldorf, Germany Foto: dpa BAKU. Bisher betreibe Aserbaischan eine Schaukelpolitik zwischen Moskau, Brüssel und Washington, urteilen westliche Diplomaten in Baku.
Inflation in Aserbaidschan steigt auf über 21 Prozent RIA Novosti - Moscow, Russia
BAKU (ASERBAIDSCHAN), 17. Oktober (RIA Novosti). Die Verbraucherpreise in Aserbaidschan sind Ende September auf 21,5 Prozent gestiegen.
Frei wie ein Baum Frankfurter Allgemeine Zeitung - Frankfurt, Germany
Das bringt ihn auf die Idee, über Trabzon und Batumi nach Moskau zu reisen. Er bleibt dort zwei Jahre an der "Universität der Werktätigen des Orients".
Opposition in Aserbaidschan nennt Wiederwahl des Präsidenten eine ... euronews - Lyon, France
Auf einer Pressekonferenz von Oppositionsparteien in der Hauptstadt Baku hieß es, nur rund 20 Prozent der Wahlberechtigten hätten teilgenommen.
ASERBAIDSCHAN: Ölstaat bleibt fest im Griff des Alijew-Clans Die Presse - Wien, Austria
Vor den Parlamentswahlen 2005 ließ er aus Angst vor einem Putsch Truppen und Panzer in der Hauptstadt Baku auffahren.
Aserbaidschan: Präsident Alijew im Amt bestätigt FOCUS Online - Germany
Die Opposition wirft der EU und den USA vor, aus Sorge um die eigene Energiesicherheit nicht genügend Druck auf die Regierung in Baku auszuüben.
Wahl in Aserbaidschan nicht wirklich demokratisch Wetterauer Zeitung - Germany
OSZE-Beobachter kritisierten Wahl derStandard.at - Wien, Austria
Baku - Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) hat fehlende demokratische Standards bei der Präsidentenwahl in Aserbaidschan angezeigt.
Aserbaidschan: Opposition erkennt Präsidentenwahl nicht an Deutsche Welle - Germany
Vor kurzem hatte die Staatsmacht eine Kundgebung in Baku organisiert.
US-Beobachter loben Präsidentenwahl in Aserbaidschan RIA Novosti - Moscow, Russia
Weltgericht warnt Russland und Georgien vor Diskriminierung WELT ONLINE - Germany
Georgien und der NordenWELT ONLINE - Germany
Oktober 2008, 03:22 Uhr Eines Tages, wenn die "Neocons" Amerikas ihre Memoiren schreiben, wird die Welt das Geheimnis erfahren, warum Georgien wichtiger ist als der hohe Norden.
Internationaler Gerichtshof in Den Haag schaltet sich in Konflikt ... Georgien Nachrichten - Germany
In die Auseinandersetzungen zwischen Georgien und Russland nach dem Ende der Kampfhandlungen in Georgien hat sich nun aus der internationale Gerichtshof ein.
Kaukasus-Konflikt: „Genfer Gespräche“ bleiben in Verfahrensfragen ... FOCUS Online - Germany
Die beiden Konfliktparteien, Georgien und Russland, sind in Genf nicht zu gemeinsamen Gesprächen zusammengekommen.
Georgien-Konferenz ohne direkte Gespräche abgebrochen Frankfurter Allgemeine Zeitung - Frankfurt, Germany
Oktober 2008 Während der Gespräche über die Lage in Georgien in Genf ist es am Mittwoch zu keiner direkten Begegnung der Konfliktparteien gekommen.
Keine Direktgespräche Russland-Georgien in Genf Swissinfo - Bern, Switzerland
Genf - Die Bemühungen um ein Ende des Kaukasus-Konflikts haben einen schweren Rückschlag erlitten: Die Vermittlungsgespräche zwischen Georgien und Russland sind gescheitert.
Status: unlösbar sueddeutsche.de - München, Bayern, Germany
Die beste Lösung sei, wenn Georgien und der Westen Südossetien und Abchasien anerkennten.
Rüge aus Den Haag für Georgien und Russland Tagesspiegel - Germany
Das höchste Gericht der Vereinten Nationen hat Georgien und Russland überraschend eine Rüge erteilt.
Gespräche zwischen Russland und Georgien gescheitert ORF.at - Wien, Austria
Die Gespräche zwischen Russland und Georgien über eine Nachkriegsordnung im Südkaukasus sind heute vorerst gescheitert.
Georgien-Konferenz in Genf ergebnislos abgebrochen Kleine Zeitung - Graz, Austria
Die Gespräche zum Georgien-Konflikt in Genf sind am Mittwochnachmittag ergebnislos abgebrochen worden.

NEWS: Georgia News Digest 08-17-08 (pdf)

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Russia-Georgia, conflict, and international +++ Geneva meeting other news +++ Opinion and analysis +++ South Ossetia and Abkhazia +++ Domestic

Jonathan Kulick, Ph.D., Director of Studies, Georgian Foundation for Strategic and International Studies, 3a Chitadze, Tbilisi 0108, Georgia (Republic), jonathan.kulick@gfsis.org, office: +995 32 47 35 55, mobile: +995 95 33 33 40, USA voicemail: 310.928.6814

Friday, October 17, 2008

EXHIBITION: Hans Heiner Buhr will opening his new shop in the New Art Cafe in Tbilisi

Rusiko Oat is also a member from the Art Club Caucasus. In this evening she will opening the exhibition of my friend Hans Heiner Buhr in her NEW ART CAFE.

NEWS: 16 Oct 08 | Caucasus Reporting Service 464

Azerbaijani Leader Cruises to Victory
Dispute over turnout figures takes the shine off landslide victory. By Shahin Rzayev and Samira Akhmedbeili in Baku (CRS No. 464 16-Oct-08)
Armenia: Quarrel Over March Violence Continues
Opposition says evidence of police violence against protesters in Yerevan on March 1 being suppressed. By Gegham Vardanian in Yerevan (CRS No. 464 16-Oct-08)
Georgians Far From Kodori Return
Refugees from the mountains of Abkhazia facing winter away from home. By Koba Liklikadze in Zugdidi (CRS No. 464 16-Oct-08)

BUDAPEST: Exhibition by lado Pochkhua: Budapest on October 21st

Dear friends,
I would be very obliged to see you in Budapest on October 21st at my exhibition. If you can't make it, I still love you all!

Lado Pochkhua

--
www.ladopochkhua.com
www.looksharper.blogspot.com

EXHIBITION: Georgian Artists in the Gallery ditorei in Leipzig

By Hans Heiner Buhr

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Thursday, October 16, 2008

OFF EUROPA: Sebastian Kaiser - Balaklava Odyssey

Sebastian Kaiser was the Project Director of the film about the realization of a Media Art And Performance Festival in Balaklava (Crimea). He published about that a documentary "BALAKLAVA ODYSSEY".

The media art and performance festival Balaklava-Odyssey took place for the first time in August 2006. Balaklava, the site of the event, is situated in Crimea (Ukraine) and has been a European cultural site for over 2500 years.

Artists from nine countries – Ukraine, Russia, Romania, Poland, Hungary, Switzerland, Austria, Germany and Great Britain - were invited to this pilot project. They staged art works in the areas of video, animation, multi-media, performance, experimental music and dance that dealt with the multitude of historical references in Balaklava.

This site, already mentioned by Homer in his Odyssey, is also the location of the myth of Tantalids and the famous play Iphigenia in Taurus (by Euripides, Goethe). On Khrushchev`s orders, in 1953, a submarine hangar was built inside the mountain of Taurus, that also served as a storage facility for nuclear weapons. Until 1995, Balaklava was hermetically sealed off.

Now, the aim of the Balaklava-Odyssey is to culturally revive this site. The festival took place in the submarine hangar that today is used as a museum. It is meant to be the base for future cooperation in Balaklava.

At the moment five short films that document the festival as well as a catalogue of the festival are developed in Sevastopol. These materials will be presented during presentational events in the "Tesla" (Berlin), at the Media Art Association (Medienkunstverein, Dortmund) and in the Riff in the New Theatre in Halle (Neues Theater Halle) in 2007.

If you are interested in the DVD please write an E-Mail to info@balaklava-odyssey.com


This Film was a a very interesting part of our festival ... yesterday we had showing this documentary in the ditorei Galerie in Leipzig ....


NACHRICHTEN: "Wahlen in Aserbaidschan und Verhandlungen zwischen Georgien und Russland in Genf"

Giftanschlag auf Politkowskaja-Anwältin www.taz.de/berlin - Berlin, Germany
Aserbaidschan wählt neuen Präsidenten Berliner Morgenpost - Berlin, Germany
Aserbaidschan hat gestern über den künftigen Präsidenten des zentralasiatischen Landes abgestimmt. Ein Sieg von Amtsinhaber Ilham Alijew galt als sicher, ...
Alijew in Aserbaidschan wiedergewählt Bieler Tagblatt - Biel-Bienne, Switzerland
Der Staatschef von Aserbaidschan, Ilcham Alijew, ist nach offiziellen Angaben klar wiedergewählt worden.
Öl erstickt die Kritik des Westens FR-online.de - Frankfurt, Germany
Die Nachwehen des Krieges in Georgien und die Sorge vor zunehmendem Druck Russlands machen Aserbaidschan zu schaffen ...
Opposition in Aserbaidschan chancenlos Bieler Tagblatt - Biel-Bienne, Switzerland
Aserbaidschans Präsident Ilham Alijew ist offenbar mit überwältigender Mehrheit wiedergewählt worden.
Wahlen in Aserbaidschan Präsident Alijew bestätigt sueddeutsche.de - München, Bayern, Germany
Von Sonja Zekri Begleitet von Kritik hat Aserbaidschan einen neuen Präsidenten gewählt.
Russland: Kirchen von Ossetien und Abchasien abgelehnt Radio Vatikan - The Vatican
Die ossetisch- und die abchasisch-orthodoxen Kirchen dürfen nicht dem Moskauer Patriarchat beitreten.
Abhängigkeit von Erdöl darf politisch nicht blind machen ... FDP - Berlin, Germany
HRW fordert Rückkehr von Flüchtlingen in Georgien Georgien Nachrichten - Germany
Darin hat HRW die Rückkehr der Vertriebenen des Krieges zwischen Georgien und Russland gefordert.
Suche nach Lösungen in Georgien-Krise Bieler Tagblatt - Biel-Bienne, Switzerland
Am UNO-Sitz in Genf sind am Morgen die sechs Delegationen zu Beratungen über die Lage in Georgien eingetroffen.
Georgien-Konferenz in Genf nur auf Experten-Ebenesueddeutsche.de - München, Bayern, Germany
Genf (dpa) - Vertreter Russlands, Georgiens, der USA, der EU und der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) sind in Genf eingetroffen.
RUSSLANDS STRATEGIE "Lage in der Ukraine ist bedrohlicher als in ... Spiegel Online - national, Germany
SPIEGEL ONLINE: Beim EU-Gipfel in Brüssel, der am heutigen Mittwoch beginnt, steht die Lage in Georgien auf dem Programm.
Genfer Gespräche Georgien-Konferenz droht zu scheitern sueddeutsche.de - München, Bayern, Germany
Von C. Kahlweit Die Georgien-Konferenz, die an diesem Mittwoch in Genf beginnen soll, droht an der Unversöhnlichkeit von Russen und Georgiern zu scheitern.
24 Tonnen Kleidung für Kriegsgebiet Eichstätter Kurier - Germany
Dort ging es entlang der Schwarzmeerküste bis zur georgischen Grenze bei Batumi.
Opposition boykottiert Wahlen in Aserbaidschan Tagesspiegel - Germanyfoto: dpa
Baku - Rund 4,8 Millionen Bürger sind in der Kaukasus-Republik Aserbaidschan an diesem Mittwoch zur Wahl des Staatspräsidenten aufgerufen.
Opposition boykottiert Präsidentenwahl derStandard.at - Wien, Austria
Baku - Die wichtigsten Oppositionsparteien in Aserbaidschan boykottieren die Präsidentenwahl am Mittwoch. Sie kritisieren den Urnengang als Farce.

Wednesday, October 15, 2008

NEWS: Georgia News Digest 10-15-08 (pdf)

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Russia-Georgia, conflict, and international
US politics
South Ossetia and Abkhazia
Domestic

Jonathan Kulick, Ph.D., Director of Studies, Georgian Foundation for Strategic and International Studies, 3a Chitadze, Tbilisi 0108, Georgia (Republic), jonathan.kulick@gfsis.org, office: +995 32 47 35 55, mobile: +995 95 33 33 40, USA voicemail: 310.928.6814

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OFF EUROPA: Über einige Künstler aus Georgien in SPEX - Februar 2007

Georgia on my Mind
Text: Andreas Reihse
Bild: Marika Asatiani

Als der frisch gewählte georgische Präsident Michail Saakarshvili auf seinen Antrittsbesuch in Deutschland einen inoffiziellen Termin in einem Berliner Hotel folgen lies, beging er einen Denkfehler: vor interessierter georgischer Jugend warb er inständig darum, dass diese in ihr Heimatland zurückkehren mögen, ihm dabei zu helfen, eine neue Gesellschaft aufzubauen. Sein Fehler bestand nicht so sehr darin, zu glauben, dass junge Menschen ein Interesse hätten, an Staatsmacht mitzuarbeiten, wo es doch genau die Schönheit der Jugend - wie im späteren Alter nur noch die des Intellektuellen, Künstlerischtätigen - ausmacht, der Regierung, und zwar egal welcher, zu mistrauen und gegen sie zu sein, sondern darin, dass er glaubte, sie seien weggegangen: das sind sie nämlich nicht.

Anfang der 1990er Jahre fuhren drei 21jährige Mädchen nach Amsterdam. Sie hatten ihr Kunststudium in Tbilisi beendet, sich an der Gerit-Rietveld-Akademie beworben und es tatsächlich geschafft, drei der begehrten Postgraduate-Plätze zu kriegen. Die Ausbildung in Georgien ist handwerklich umfassend, aber "alles, was ich an Kunst nach 1950 kannte, war eine Andy Warhol Postkarte mit einer silber grauen Fotografie von Josef Beuys. Also eigentlich nur ein Portrait", erzählt Marika Fifinua.

"Amsterdam war zuerst nur schockierend, alles: das Essen, was für Jobs man angeboten bekam, der Umgang mit Sexualität; wir waren zum ersten Mal ausserhalb unseres Familien-und Freundeskreises, mussten alles selbst organisieren und hatten kein Geld; wir gewöhnten uns etwas daran, die Schule war natürlich gut, aber das Leben blieb deprimierend. Meine Freundin und ich wechselten nach einem Jahr auf die Akademie nach Düsseldorf; ich sprach nur englisch, ich wußte, ich werde sowieso nie in Deutschland bleiben, es ging mir nicht gut hier. Das änderte sich erst nach vier Jahren." Heute hat sie ein unbefristetes Künstlervisum und sagt, sie könne "nicht in einem Land leben, in dem man Kippenberger nicht versteht." Damit meint sie Georgien. Aber hier zuhause fühlt sie sich auch nicht.

Das hat sie gemeinsam mit ihren Freunden, die verstreut in der Welt leben - Kippenberger mag man ersetzen durch Paradjanov, Foucault, Zaha Hadid oder auch Homosexualität.

"Georgia's always on my mind" (The Beatles - Back in the USSR)
"Homosexualität ist eine Krankheit und kommt aus dem Westen", erzählt der in Berlin lebende Philosoph Giorgi Maisuradze, "das ist die öffentliche Meinung. Das gleiche gilt für 'Emanzipation'. Selbst der Vorsitzende der sogenannten 'Arbeiterpartei' sagte neulich in einem Interview, ,wenn ich mich in eine Frau verlieben soll, muss sie Jungfrau sein'. Was sich in den letzten Jahren aber auch geändert hat, ist ein aufflackernder Antisemitismus, den gab es nie in Georgien, nicht nur offiziell als Staatliche Doktrin sondern - viel wichtiger - in der Bevölkerung. Nach dem Ende der Sovietunion unter dem Präsidenten Gamsarchurdia fing das an; sein Sohn, der aus der Schweiz zurückgekehrt ist und eine Partei gegründet hat, ist ein glühender Antisemit, der von der jüdischen Weltverschwörung faselt und der Gefährdung Georgiens." Doch nach wie vor gibt es in Tbilisi ein Viertel, in dem Synagoge neben Kirche neben Moschee steht und Juden, Christen und Moslems friedlich zusammen leben (etwas, was in der Tagesschau nicht stattfindet, aber Freunde auch aus Teheran berichten).

In Georgien ist alles lokal verortet. Kriterien der 'Aussenwelt' existiert kaum. Erst kürzlich gab es ein Hochschul-Reformgesetz und alle älteren Professoren wurden entlassen; so auch Giorgis Vater: "Wissen hat keinen Wert. Es gab beispielsweise keinen Nachfolger für 'deutsche Lyrik'; aber irgendeiner kriegt die Stelle, nur weil er jung ist, gibt sich als Experte aus und entscheidet jetzt, wo es lang geht, selbst, wenn er nichtmal Deutsch spricht."

Giorgi war politisch immer aktiv, in der Studentenbewegung kämpfte er für die Unabhängigkeit Georgiens, dann gegen den rechtsextremen Präsidenten Gamsarchurdia. Er studierte in Saarbrücken und kehrte 1993 zurück nach Tbilisi: "das Land war paralysiert, eine Kleptokratie, beherrscht von bewaffneten Banden. Shevardnadze war der Hoffnungsträger. Allerdings mit einer Partei ohne Ideologie: linksliberal oder konservativ? - man war einfach für oder gegen ihn." Giorgi war mit 21 Jahren (!) Stadtratsabgeordeter, mit 23 (!!) stellvertretender Parteivorsitzender. Mit 24 zog er sich zurück: "Ich war enttäuscht. Allein durch meine Anwesenheit in der Politik fühlte ich mich korrupt. Shevardnadze war seit dem Wahlsieg 1995 ein Anderer: populistisch, seine Inauguration fand in der Kirche statt - das gab es nichtmal bei Gamsachurdia -, alte sovietische Seilschaften und die georgische Mafia wurden mächtiger. Ich war dann aktiv an der Universität, ehrlich gesagt, führte ich die politische Tätigkeit weiter nur mit anderen Mitteln. Bis 1998. Da bin ich drei Wochen vor dem Staatsexamen abgehauen - das bereue ich heute. Ich schrieb an meiner Doktorarbeit, ich fühlte mich toll. Am Tag, als ich meinen Text zum Universitätsverlag brachte, traf ich einen sehr guten Freund: er fragte, was mein Thema sei, ich sagte 'Phalozentrismus' und er: 'ahh Schwänze!' - ich war so enttäuscht, dass er es nur auf eine vulgäre Ebene zog, selbst er, ein Freund. Ich war entrüstet und angeekelt. Ich hatte in diesem Jahr elf Fernsehbeiträge produziert, Texte veröffentlicht, Veranstaltungen organisiert, und in diesem Moment gemerkt, was Du auch tust, es interessiert hier niemanden, es bedeutet nichts, es ist überflüssig. Ich hatte ein einjähriges Auslands-Stipendium, aber mir war klar, ich werde nicht zurückkehren."

"In Berlin angekommen, ging ich durch die Strassen und mußte loslachen vor Freude, es war so ein Glücksgefühl, spazierenzugehen. In Tbilisi wohnte ich 300 Meter weg von meinem Freund Gogi Dzodzuashvili ('Postmodern Boys'), aber oft hatten wir Angst, uns zu besuchen, wegen der Polizeiwillkür; Shevardnadze war alt geworden, Korruption und Schutzgelder regierten. Also, das ist schon ein Verdienst von Saakarshvili, dass sich das geändert hat." Ansonsten hält er nicht viel von dem neuen Präsidenten. "Ich war letztes Jahr nach sechs Jahren zum ersten Mal wieder in Tbilisi; ich habe mich nicht wirklich wohl gefühlt. Zurück in Berlin habe ich gemerkt, wie abartig das ist, wie alle bei der offiziellen Politik mitmachen, bewußt oder unbewußt - selbst meine alten Freunde, die denken sie verhalten sich kritisch. Ich will darüber schreiben, wie nach der 'Rosenrevolution' Begriffe und Symbole missbraucht werden, wie die georgische Bevölkerung hinters Licht geführt wird." Giorgi ist nicht der Einzige, der glaubt, mit dem Land abgeschlossen zu haben, mit seiner politischen Laufbahn hatte er auch mehr investiert als andere, "manchmal habe ich eine Sehnsucht, aber dann doch das Bewußtsein, dass es das, was ich suche, nicht mehr gibt. Also: Heimweh? Nein."

"I'd rather live in his world, than live without him in mine" (Gladys Knight - Midnight Train to Georgia)
"Vor der Westöffnung oder gar Amerikanisierung habe ich keine Angst - solange unsere Sprache und Schrift bleibt, wird das Land diese seltsame Identität behalten", erzählt Zaza Rusadze. Der heute dreißigjährige Filmemacher lebt zur Zeit in Amsterdam, er hat ein Stipendium am 'Binger Filmlab'. In Georgien war er ein Kinder-Star: mit Zwölf wurde er Moderator einer Fernsehsendung. Er reiste um die Welt und berichtete dann beispielsweise aus einem McDonalds in Chicago - es war die Zeit der Perestroika. Mit Sechzehn konnte er nicht mehr, einerseits unentwegt Autogramme schreibend und Gast auf allen Parties internationaler Journalisten (Georgien war ein heisses Thema, gerade von der Sovietunion losgesagt, Shevardnadze neben Genscher die Kraft hinter der Deutschen Wiedervereinigung) andererseits von vielen Jugendlichen genau deswegen verachtet. "Fernsehen wollte ich nicht mehr, Film schon, und weg wollte ich." Er bewarb sich in Babelsberg: "es herrschte Bürgerkrieg, ich musste meine Fotos selbst entwickeln; die Chemikalien waren schon so oft benutzt, dass meine Abzüge sepiafarben wurden; ich konnte meine schriftlichen Arbeiten nirgendwo ausdrucken, so schrieb ich alles mit der Hand. Ich glaube, das waren die Gründe, warum ich genommen wurde", erzählt er bescheiden.

Zaza erreichte 2003 internationale Anerkennung mit seinem Film "Bandits", dem Versuch einer Rekonstruktion, was in der Georgischen Sovietrepublik wirklich passierte, als ein paar Jugendliche ein Flugzeug entführten; er arbeite bei vielen europäisch-georgischen Co-Produktionen, er drehte ein Feature über ein Mädchen aus Batumi. Sein aktuelles Projekt 'Storm in a Cup' ist ein fantastischer Spielfilm, angelegt in einem postsovietischen Land - nicht explizit Georgien: "Natürlich haben meine Filme alle irgendwie mit mir und meiner Herkunft zu tun. Aber ich würde nie hingehen, ein Drehbuch zu schreiben: '18jähriger Junge landet in Schönefeld und steigt in die S-Bahn nach Berlin' - klar, für so was würde ich sofort Fördergelder kriegen. Aber man muss doch auch einen Schritt weitergehen, das sehe ich zur Zeit zwar kaum, alle bewegen sich nur noch in abgesicherten Rahmen. Salome Machaidze's Film ist da sehr mutig. Sie hatte sich einen Punkt gewählt, den sie schon nicht wirklich kannte, also wird das jetzt ein Spielfilm oder Kunst oder überhaupt ein Film, und 'Trigger Tiger' dann als Annäherung an diesen Punkt geplant, dann aber einen noch entfernteren Ort weit über diesen Punkt hinaus angesteuert. Also völlig egal, wie die Rezeption ist, aber dass da jemand etwas wagt, wo er selbst nicht weiss, was das jetzt ist oder wird und dafür jahrelang kämpft."

"Delete this landmark, again, wrong signal" (Tba - Trigger Tiger)
'Trigger Tiger' ist Salomes erster abendfüllender Film. Die experimentell-apokalyptische Fortsetzung zu Petersen's 'Das Boot' hatte letzten November Premiere in der ausverkauften Berliner Volksbühne. "Nein in Georgien hätte ich den Film niemals machen können. Ich glaube, ich wäre dort nie darauf gekommen, überhaupt Filme zu machen. Die Gesellschaft, in der ich aufwuchs, war konservativ - heute ist das vielleicht anders, aber damals war man gezwungen, sich anzupassen. Nach dem Ende der Sovietunion und während des Bürgerkrieges gab es auch andere Probleme, wie kriegt man Essen, wie kriegt man Strom oder Gas - man konnte nicht über Filme träumen. Ich hatte Malerei studiert, aber es gab keine Möglichkeit, Kunst zu machen. Wir organisierten Ausstellungen selbst, was ging, solange es kein Geld kostete."

Dennoch war Kino immer präsent: "Freunde brachten Videos aus dem Ausland mit, wir schauten Filme nonstop - wirklich nur tolle Sachen; es gab auch nichts anderes, man konnte ja zum Bespiel nicht Ausgehen." Salomes frühverstorbener Vater war Assistent des Regisseurs Otar Ioseliani, ein Onkel war Kameramann, ein zweiter, der Vater von Nika 'Nikakoi' Machaidze, hatte ein Filmstudio. "Film war schon Alltag in meiner Kindheit, mit meinem 'Bruder' Nika hatte ich immer beim Filmschnitt zugeschaut oder bei Dreharbeiten."

Salome Machaidze sagt, sie brauche das Zerrissene, was Berlin hat, weil es einfach ihren Lebensumständen entspreche. "Nur jetzt nach 'Trigger Tiger' bin ich so müde, da will ich nach Wuppertal ziehen oder in eine kleine Schweizer Stadt", lacht sie. Oder zurück nach Tbilisi? - "Eigentlich schwierig. Eigentlich will ich sehr oft da sein, aber dort leben, kann ich mir nicht vorstellen; oder nur theoretisch, in Zukunft: eine Familie haben." Salome weiss aber auch, dass sie als Einzelkind eines Tages zurück muss, sich um ihre Mutter zu kümmern. Sie sagt, sie will irgendwann so arbeiten können, dass dies unabhängig vom Ort ist.

"'Trigger Tiger', das ist schon ein georgischer Film," erzählt Produzentin Tamuna Karumidze, "wir wollten daher, dass sich Georgien daran beteiligt, gerade weil sich eigentlich niemand wirklich interessiert dort, darum haben wir das auch so präsentiert, das sei ein georgischer Film, aber eben in Deutschland produziert, weil es in Georgien nicht möglich wäre. So sind wir auch ans Kultur-Ministerium rangetreten und haben, überraschenderweise, ein paar Fördergelder gekriegt. Das war sogar ein kleiner Skandal, man weiss ja überall, wer in diesen Gremien sitzt, und wie mafiös die Gelder verschoben werden. Als wir weiteres Geld für die Postproduktion beantragten und den Rohschnitt zeigten, gab es leider nichts mehr" - lacht sie.

Tamuna hatte vor einigen Jahren einen lakonischen Dokumentarfilm über Tbilisi gedreht: 'Sahexi 708'. "Ich war lange nicht in Georgien, ich wollte gar keinen Film drehen, ich wollte nur beobachten, das war alles so spannend. Ich filmte monatelang, also die ganze Zeit: Kamera am Auge, bis es die Leute gar nicht mehr wahrnahmen, Tamuna + Kamera war Normalität. Und alle begannen sich natürlich zu benehmen. Erst da entstand die Idee, daraus einen Film zu machen. Der Titel bezieht sich auf ein Kraftwerk in der Nähe von Tbilisi, und im Film sind 708 Schnitte, aber das sollte wie eine Adresse sein und der Film den Zustand, die Energie der Gesellschaft zu dieser Zeit beschreiben." Tamuna ging weg aus Tbilisi als sie 18 war. Auch während des Bürgerkrieges. Dass sie heute in Berlin lebt ist Zufall: "Ich hatte in Tbilisi Leute aus Berlin kennengelernt, die luden mich ein. Ich sprach ziemlich gut englisch, und sah das nur als Schritt auf dem Weg nach Amerika. Mittlerweile bin ich seit 13 Jahren hier und fühle mich auch sehr wohl. Allerdings, sobald ich an keinem Projekt arbeite, fühle ich mich unwohl, also 'einfach leben' geht nicht. Dann denke ich, wenn ich nichts mache, dann könnte ich genauso gut in Tbilisi sein oder sonstwo, wo es wärmer oder schöner ist." 2004 hatte sie das probiert. Ein Auto gekauft, vollgeladen und zurück nach Georgien, "aber es war nicht einfach, dort wieder zu leben. Als Salome nach acht Monaten wegen 'Trigger Tiger' angerufen hatte, habe ich das erst noch so formuliert, ich lebe wieder hier und fahre zur Arbeit nach Deutschland. Angeblich. In Wahrheit funktionierte die Idee, nach Tbilisi zurückzugehen, nicht."

"A room of one's own" (Virginia Woolf)
Gio Sumbadze lebt in Tbilisi. Er ist Künstler. Und als solcher auch ein Weltenbummler. Er ist der Namensgeber von 'Goslab' - ein Kunstwort aus dem Russischen entlehnt. 'Staatslaboratorium' - vielleicht was Ähnliches wie Arno Schmidt's 'Gelehrtenrepublik' - also zwischen Humor und Arroganz. Natürlich mit eleganter und schillernder Oberfläche. Ein lockerer Zusammenhalt von Freunden, die Familie, die sich gesucht hat, eine freie Republik, die den Individualismus fördert und fordert. Manche leben in Tbilisi, manche in Europa. Sie halten ständig Kontakt: wenn man sich nicht besuchen kann, dann telefonieren sie täglich miteinander. Sie sind unterwegs. Sie reisen. Jeder hat ein Laptop. DSL, Flatrate, call-by-call, E-Mails, Chatten, Filesharing, Airport, web2 natürlich. Sie skypen, manchmal ist die Leitung einfach nur offen, jeder arbeitet für sich, schaut ab und zu in die Kamera. Elektronische Zweisamkeit.

"Warum ich weg bin, kann ich gar nicht sagen. Aber vor etwa einem Jahr wurde mir klar, dass ich nicht wieder zurückkehren werde - bis dahin war das offen. Ich habe gemerkt, dass mich zuviel Sachen dort stören, Dinge, über die ich gelacht hatte, die ich immer romantisiert hatte, aber das geht einfach nicht mehr. Und ich habe keinen Raum dort, also wirklich, zum Denken, frei denken, und auch physisch. Es ist zu eng," erzählt Tusja 'Tba' Beridze - die in der Eifel mit Thomas Brinkmann lebt. In Georgien leben mehrere Generationen unter einem Dach. Haus oder Wohnung sind meist in Familienbesitz. Das Konzept Altersheim ist für einen Georgier ungeheuerlich. Das hat Vorteile bei der Haushaltsführung und natürlich eine emotionale Schönheit; aber eben auch die Bewegungsunmöglichkeit von der Tusja spricht.

Zaza: "Wenn man im 'Westen' geliebt wird, dann hat man etwas dafür getan - das ist mir lieber. In Georgien wird man einfach so geliebt; das heisst dann aber auch, dass man keine Wahl hat; es ist immer alles schon für einen entschieden, ob Literatur, Film, gesellschaftliche Prozesse: 'WIR finden das gut.' Ich meine, das gibt es überall, aber in Georgien ist das extremer. Also auch: WIR finden das NICHT gut. Es gibt keine Alternative in Georgien. Shevardnadze kam, man war für ihn. Dann kam Saakarshvili. Man mußte für ihn sein."

Und zur Emotionalität: "Letzten Sommer in Batumi am Schwarzen Meer, war es ein wundervoller Abend: wir schauten auf den Sonnenuntergang, und ein Freund machte Fisch für uns alle. Am nächsten Tag war sein Vater gestorben. Und so ist das einfach ständig in Georgien. Es gibt nur heiss oder kalt. Kein lauwarm. Viele Menschen dort denken, dieser Punkt, wo man zur Ruhe kommt, sich mal distanzieren kann, das, was es in Westeuropa gibt, sei der Tod. Also Westeuropa ist tot. Aber wenn ich in Berlin bin und sehe eine Rasenfläche mit dem Schild 'Liegewiese' - also das Schild bräuchte ich nicht umbedingt -, aber dass ich mich auf eine Wiese legen kann und einfach mal ausruhen, das macht mich so glücklich."

Wenn woanders Menschenansammlungen als Bedrohung gesehen werden, ist es in Georgien der Einzelne. Wer sich zurückzieht gilt als verdächtig, wer alleine nachts spazierengeht wird von der Polizei angehalten; wer im Park sitzt und ein Buch liest, kann nichts Gutes im Sinn führen.

"Then memories fading in dust" (Tba - Trigger Tiger)
Vielleicht ein Exil, aber hier wie da: zweimal fremd im zweimal (nicht-)eigenen Land. Alle Georgier, die ich kenne, tragen eine Trauer in sich; eine Sehnsucht nach einer Zeit, die vielleicht gar nie da war, aber im Erinnern immer wahrer wird - und nochmals Zaza: "Ich weiss, dass viele diese Traurigkeit haben, weil sie auch nicht wissen, wo sie hingehören, ich habe diesen Punkt überwunden und finde das großartig und unheimlich bereichernd, zwischen diesen beiden Welten hin-und-herspringen zu können."

EXHIBITION: Hans Heiner Buhr Conceptual Show at New Art Tbilisi


Dear Art Friends,

Hans Heiner Buhr likes to invite you to his Conceptual Show on Friday, 17th of October at 7pm to New Art Café Tbilisi at Rusiko and Misha!


We will have a nice time.The show goes for 12 days. Limited prints are for sale for GEL 20.Best regards, Hans Heiner Buhr


Address:

New Art Café

31, V. Orbeliani Str. (a small street between Kolkhos-Square (Flowers-Bazaar) and Sanapiro-Left Bank)

Tbilisi 0105 Georgia

Tel. 995 32 987544; 995 99 970049; 995 99 720906


See on Google Maps here:

REFUGEES: Personal reflections from the Georgian war zone. By Alexis Frankel



Dear all,
I’ve been back from the Republic of Georgia a few weeks now and have been trying to find the time and more honestly the emotional energy to share my impressions with you. Most of you know that Georgia for me has been a love affair since almost the first day my organization, the American Jewish Joint Distribution Committee (JDC) parachuted me into Tbilisi in 2006. I arrived in Georgia to spend over a year with sleeves rolled up working in local communities to help nurture young leaders and empower the poor and vulnerable. While I am proud of what I helped build there Georgia and its people gave back to me in adventure, friendship and hospitality far more than I could ever repay.

Any of you who have talked to me about my experiences have heard me wax poetic about the stunning natural beauty of the country: To the west lies the subtropical coast line of the Black Sea, to the north the dramatic and passionate Caucasus mountain chain and east lies rolling wine country with endless vineyards finally giving way to the starkly beautiful desert along the Azerbaijani border.

The Georgians, too have a tremendous and visible culture which is very ancient. Their religion, their literature, their language, their very existence as a nation are all for more ancient than even their large Russian neighbor (Tbilisi is 800 years older than even Moscow and is considered the "new" Georgian capital!). The Georgian language is a linguistic marvel seemingly unique and unrelated to any other language grouping on the planet. Georgians take great pride in this and it has no doubt played a large role in maintaining their cohesiveness as a people (much the same way as Hebrew has done for the Jewish people) again through many centuries of upheaval and destruction. Not least among the singular facts about Georgia is that it survives at all. Fought over by the great empires of the Romans, Persians, Turks, Mongols, Arabs and Russians to name only a few, it was sacked, destroyed and rebuilt countless times. There is a psychological strength that comes from such a history, such continuity, such coherence in the face of overwhelming odds. It is certainly a history which resonated with me in my time there as I reflected on the similarities of this narrative with that of my own people and Israel.

Incidentally the Jewish community in Georgia is over 2,600 years old and have enjoyed a long and peaceful (as much as the average Georgian anyway) history in the country. This is unheard of in almost any other country of the former Soviet Union where anti-semitism is endemic, rife and painfully obvious and too often proudly expressed. These attitudes hold no sway in Georgia and I was amazed once again at the tolerance of the Georgian people on this last trip as well. Even during a time of war, misery and occupation while I could feel currents of bitterness and anti-Russian sentiment swirling around me the people seemed very able to separate the Russian people from its government- and certainly there was no enmity directed at the large Russian minority living (also quite peacefully) in the country. Speaking Russian, playing Russian songs or expressing admiration for its literature were not and is not an issue. We did not acquit ourselves half so well after 9/11

I believe in this country.Returning after nearly a year away from what became a second home was an emotional experience. I had been overwrought and worried for 2 weeks while fighting raged and I was either unable to contact friends and loved ones in the country or was intensely focused trying to put together various evacuation plans for my friends who are Georgian nationals (most of which were conversations with myself as Georgians being very patriotic refused to leave their country in the face of invasion even at the pleas of very well meaning friends from abroad).

My best friend there sent her children to the countryside to try and get them away from the oncoming bombs, another friend whose family hails from Gori was unable to reach them after the cell phone towers were bombed in the city…all he knew is that they were cowering in a basement somewhere in the city waiting for the invading army to arrive. Most ex-pats fled by plane before the airport was closed or made a run by car for the Armenian border. For countless others, nearly 200,000 displaced at the peak of the conflict the nightmare was only beginning.

In Georgia proper (not in the contested region of South Ossetia where the conflict sparked off) close to 150,000 people, mostly ethnic Georgians fled bombing campaigns and later inebriated bands of Russian irregular forces and the marauding bands of militias that followed in their wake. Incited by propaganda about atrocities committed by the Georgian army these groups and other opportunistic foreign mercenaries took the opportunity to loot, burn, rape and murder their way through ethnic Georgian villages.

I returned to Georgia to assess the humanitarian crisis that quickly followed on the heels of the fighting and make recommendations about how the JDC could quickly intervene to help the most vulnerable. Tbilisi was suddenly flooded with tens of thousands of desperate refugees- crowded into abandoned buildings and school gymnasiums- without enough food, water, sanitation or beds. In most instances these people were severely traumatized and unable to assimilate what they had witnessed or the terrible conditions which they now were forced to live in.

In one collective center I visited, Isani, in an abandoned old Soviet military hospital, one man described that after days of hiding he and his family and neighbors were forced to flee their village after the stench of dead bodies became unbearable. Now close to 700 people were crammed into this abandoned building with no doors or windows or protection of any kind from the elements and the oncoming winter. There was no running water and 700 people shared one outdoor water tap for all their cooking and hygienic needs. Six latrines dug into the ground served as toilet facilities for all these people. There was no electricity and as dusk set in I had trouble navigating my way safely around the exposed wires and broken glass throughout the building where the children with their always amazing resilience were making attempts to cavort and play.

Many of these refugees were from the greenbelt of Georgia, they were hard working and used to being self-sufficient. Forced to sit idly by dependent on handouts with little access to information about their homes or futures and only their recent trauma to replay in their minds on an endless loop it was apparent that severe anxiety and depression had rapidly set in. Parents worried for their children whose educations were now interrupted. Pregnant mothers fretted about the living conditions in which they would have to give birth and worried at having to put their toddlers on the cold cement floor to sleep because there were not enough cots or over elderly parents who were weak or ill and needed medicines that were not available. The JDC and our local partners in the Georgian Orthodox church were the only charities reaching out to the refugees of Isani at the time. In a country where religious faith is revered but diversity respected and honored it seemed very appropriate to me that two faith based organizations from different traditions would join hands to work together for a common good.

Almost all we spoke with at Isani expressed the most frustration at having nothing to do: they wanted to work, improve their living conditions, and provide for their families- to regain some sense of control over their destinies and feel dignified again but they had no means of doing so.

During our visit a group of refugee women approached us at the center with a tentative but hopeful plea: they wanted to start a sewing collective to make blankets for all 700 people in the collective center to offer some protection for their families against the oncoming winter. Many observers had come and told the refugees what they thought they needed but none had stopped to listen before to what they themselves identified as their most pressing needs. We sat down together with the group of women and figured out what would be involved in undertaking their proposal.

It would cost only $20 per piece—including the costs of materials and refurbishing the barren room in which the women would work—to provide the entire center with blankets for the winter, Moreover we could provide the women with a modest salary for each blanket made. The dank and crumbling room where the women would work would be renovated by the husbands, fathers, sons and brothers of the refugee center for a stipend as well- ameliorating their sense of helplessness and restoring their dignity and their ability to provide for their families.

In Georgia guests are considered a gift from God and it was hard to contain my composure when I left the home of a group of refugees with whom we had visited- the family was living in poverty before the war and now had even less- the mother and her small children fleeing to the forests around their town for days to escape bombs and tanks at the start of the war- when the lady of the house pressed a bag of fresh peaches into my arms before leaving her home. It was unthinkable that a guest should leave empty handed and with an empty stomach.

A little in this small corner of the world still goes a long way. $500 donated to the refugees at this center while I was there bought numerous cots for children and toddlers, portable gas stoves for families to prepare hot nutritious meals, over 30 pairs of shoes and winter boots for children, dairy products and nutritional supplements for lactating mothers and vulnerable children and other essentials.

I have given and will continue to give out of pocket to help these people to whom JDC and its supporters have become quite literally a lifeline. The stories of these people have faded from the headlines but their struggle continues. What has sustained me through the stress and anguish of the last few weeks was the knowledge that I am blessed to have a job that allows me to channel the love and compassion of my friends, family and even strangers to empower and heal those who so desperately need and appreciate it on the other side of the world.

I invite you to join with me in this effort

To help provide blankets, livelihoods, dignity and essential supplies to victims of the crisis, please send donations paid to the order of “JDC”, with "Georgia Non-Sectarian Refugee Training" in the memo line to:

American Jewish Joint Distribution Committee
Attn: Alexis Frankel-Georgia IDP
P.O. Box # 530 132 E. 43rd St.
NY, NY 10017

All donations are tax deductible

If you’ve made it this far thanks for reading and if you are able to contribute even a little to this effort my eternal gratitude and blessings. If you think others would be interested or moved by this story please feel free to share.

Love, Alexis

source: facebook >>>








Photos by Alexis Frankel

OFF EUROPA: Art Blog by Nadia Tsulukidze & Sophia Tabatadze - Performance, installation, movement, speech.

Khinkali Juice - General Concept

In 2005 Sophia Tabatadze (1977, visual arts) and Nadia Tsulukidze (1976, performing arts/contemporary dance) started working together and combining different art disciplines. These are visual, media, movement, music and speech art forms combined in polyphonic way. In our performance/installations different disciplines play equal roles. The forms are there to supplement and support content and form rather than illustrate or decorate each other. The performances are always site-specific. Each performance is different depending on their reaction as well as characteristics of the space we use. Given that in the past few years borders between different disciplines within the contemporary art became thinner relevance and importance to create interdisciplinary projects grew. The themes of performances deal with social events surrounding us. The problems are not approached directly and aggressively but they go through the artistic processes and gain weight, humor and importance as we go along. The dramaturgy is based on the abstract principle and develops during the working process, mirroring specific social situations. We do not use written scenario beforehand. The themes like male-female dependence, cultural and professional habits, questioning the Georgian toasting traditions, growing importance of the religion in Georgia, the blind copy-pasting from the West etc. are worked on and brought into the discussion.

Projects realized in 2007
• "Let's drink to love!", "Progressive Nostalgia", Centre for Contemporary Art Luigi Pecci, Prato, IT
• ”Maiden – Divorced – Spinster”, in collaboration with “Women’s Fund in Georgia”, National Library, Tbilisi, GEO
• “Alterative travel Guide through Georgia”, Theatre festival “Babel”, Amsterdam, NL

Projects realized in 2006
• "Alternative Guide to Georgia and Caucasus" Caucasus Biennale, Tbilisi, Georgia, October 2006 • "Caucasus Game" Festival Est-Ouest, Die, France, September 2006
• "Caucasus Game" Festival Est-Ouest, Die, France, September 2006
• “I was silent” ACCEA (Armenian Centre for Contemporary Experimental Art) Yerevan, Armenia, August 2006
• “All about Lies” Apartment projects, Istanbul, Turkey, August 2006
• “Roof performance”, Roof in Tbilisi urban neighborhood, Tbilisi, Georgia, June 2006 •
• “What do Georgian women do in Istanbul”, Apartment projects, Istanbul, Turkey, April 2006
• “Kilebi da Kalebi”, NAC (National Art Centre), Tbilisi, Georgia, March 2006

Newspaper Articles
Georgia Today / A woman! No Definitions Needed
Aргументы и Факты / Взгяд на гендерные стереотипы
24 საათი / გასათხოვარი, განათხოვარი, გაუთხოვარი
Новые Врмена / Art without borders, but within reasonable boundaries
Flash Art / Aperto Georgia

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During the OFF EUROPA Theatre-Festival we show the remarkable videoart by both in the ditorei Galerie in Leipzig. Georgian Table Traditions (Progressive Nostaligia) - curated by Victor Misiano - is very interesting and overcrossing between different daily rules and rites in Georgia. Good stuff for thinking and nevertheless for laughing.

more:
Centro per l'arte contemporaneaLuigi Pecci-Prato

VIDEO >>>
May 2007


More on www.tamadaonline.com

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more: www.khinkalijuice.blogspot.com

Tuesday, October 14, 2008

OFF EUROPA: FERMATA. Premiere by Nadia Tsulukidze

Dienstag, den 14. Oktober
LOFFT.Leipzig - Lindenauer Markt
20 Uhr

www.lofft.de



Nadia Tsulukidze, Tbilisi, Georgien
Fermata (work in progress / Premiere)

"Wovon leben Sie?", fragen mich die Leute.
"Vom Tanzen."
"Oh, georgischer Volkstanz?", mit freudigem Ausdruck.
"Nein."
"Oh, Ballett?", noch immer erfreut.
"Nein."
"Oh, was tanzen Sie denn dann?", mit Enttäuschung in der Stimme, als ob das nicht seriös sein könnte...

Da zeitgenössischer Tanz und Performance in Georgien eigentlich nicht existieren, wird Nadia Tsulukidze zu Hause in Tbilisi gleichermaßen bestaunt wie misstrauisch beäugt. Ob im Theater, in einer Galerie, im öffentlichen Raum - jede ihrer Aktivitäten ist automatisch Grenzüberschreitung. Nadia Tsulukidze weilt im Moment für "Advanced Studies in the Performing Arts" an der DasArts-Akademie in Amsterdam. In Leipzig wird sie eine dort aktuell entstehende Arbeit zeigen:
"Ich bin interessiert an Unterbrechungen, möchte die entstehende Ruhe nutzen, um Raum für neue Entscheidungen zu bekommen."
(aus der Beschreibung von "Fermata")

www.nadiatsulukidze.blogspot.com
www.khinkalijuice.blogspot.com

NACHRICHTEN: "Georgien will nicht mit Südossetien verhandeln"

"Sicherheit ist unteilbar" sueddeutsche.de - München, Bayern, Germany
SZ: Am Mittwoch beginnt die Nachkriegskonferenz, die sich mit den Folgen des Georgien-Krieges auseinandersetzt. Was will Russland erreichen?
Georgien will nicht mit Südossetien verhandeln sueddeutsche.de - München, Bayern, Germany
Georgien hat die Teilnahme von Vertretern aus Südossetien und Abchasien an den Genfer Friedensgesprächen zum Südkaukasuskonflikt an diesem Mittwoch strikt abgelehnt.
USA geben 100 Millionen Dollar Unterstützung für Georgien Georgien Nachrichten - Germany
Georgien soll aus den USA 100 Millionen Dollar für Aufgaben im Wiederaufbau erhalten. Diese Unterstützung soll aus dem Millennium Exchange Fond kommen.
Bundeswehr in Georgien Telepolis - Berlin, Berlin, Germany
Im Schatten der Beobachtermission der Europäischen Union in Georgien hat der EU-Militärstab auch mehrere Berufssoldaten nach Georgien entsandt.
EU streitet um Wiederaufnahme des Dialogs mit Russland AFPLuxemburg (AFP)
— Beim EU-Gipfel ab Mittwoch bahnt sich Streit um die Beziehungen zu Russland an.
Der Despot mit den Freunden im Westen Basler Zeitung - Basel, Switzerland
Das Problem: Im mehrheitlich muslimisch geprägten Aserbeidschan fehlen selbst die Grundlagen für ein freies politisches Leben.

OFF EUROPA: NU - APA NEGRA in Leipzig (NBL)


Yesterday there was a concert from this musicians in NBL (Leipzig)

NU - APA NEAGRA (Album)

www.nu-apa-neagra.ro

Formed in Timisoara, Romania, as NU. The sound is a mix between traditional sounds/lines, improvised vocals and spacy electronics. Visual component is also important, during concerts. Influences are to be found in both Romanian and Asian folk music as well as in German 'krautrock'. The band toured Germany twice, in 2006, under the name NU, promoting the cd 'At Gardina'. NU's music has been airplayed at radios like WFMU or Freies Radio Kassel, among others... After some changes and studio work, NU 'reincarnated' as NU & APA NEAGRA and released an official album, at Lollipopshop label, from Germany...The tracks have been recorded both in Berlin, Germany and Timisoara, Romania. 'NU' means 'NO', in Romanian and it has nothing to do with the english word 'new'... also, APA NEAGRA means 'THE BLACK WATER'... In 2006 Lollipopshop label has released the Eastern Space Cakes compilation, where NU participates with the song "Ezaro" from the self-released CD-r At Gardina (which can be bought through this website).

ART: communicative action ... Ein Brief aus München


bis donnerstag, 16. oktober läuft im zk-max noch tag und nachtdas video "tender transitory transport", das koka ramishvili, nika machaidze und ich für den 850. geburtstag münchens gemacht haben.

aber auch unsere compilation "tbilisiDEEPsound, music videos by tbilisi artists", die misha und olegs video "dancing in the streets" enthält, das heisst, es gibt ihr video z.zt. in münchen und in leipzig/dresden, das ist fantastisch und ebenso, dass sofi babluanis ( die nummer 1 von tbilisiDEEPARTmagazine) arbeiten bei diesem festival in leipzig zu sehen sind.

ab 25. oktober ist patricia london ante paris wieder in tiflis und bereite das projekt "communicative action" (siehe anhang) fuer die ausstellung artisterium vor, dessen 3. teil "refugee children paint with patricia london ante paris and koka ramishvili, collaboration, 2008", eine weitere zusammenarbeit sein wird.

auf der seite des goethe instituts ist die arbeit von simone westerwinter zu sehen, die gerade eine hervorragende show bei www.parrotta.de hat.

ausserdem wird auch tina bepperling, die sich zur zeit in tiflis aufhält, eine tolle arbeit"birsha" für die internationale ausstellung und konferenz "ARTISTERIUM" machen, die von 4. bis 9. november 2008 in tiflis stattfindet.

mit lieben grüssen
patriciapatricia london ante paris, elvirastr. 4/ rgb. 80636 münchen, tel. 123 3916

/ / / Z K M a x _ _ _ präsentiert:

24. September bis 16. Oktober 2008

"850" - CONTEMPORARY ARTS PROGRAM - REVISITED
mit Expedition Medora, Patricia London Ante Paris, Marius Pfannenstiel, Koka Ramishvili
Eröffnung: Dienstag, 23. September 19.30 Uhr
Einführung: Dr. Elisabeth Hartung und Christian Gögger

( Diavortrag "Löwen und Hunde" von Marius Pfannenstiel am Dienstag ca. 21 Uhr )
Aus dem Kunstprogramm für den Wittelsbacher Platz - kuratiert von Dr. Elisabeth Hartung anläßlich des Münchner Stadtjubiläums - präsentieren wir eine kleine Auswahl. Die Absicht diese Arbeiten nachträglich aus dem vielfältigen Trubel der 850-Jahrfeier herauszuheben ist, ihnen die gebührende Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Gelegenheit, dem feinen Witz Marius Pfannenstiels nach zuspüren, sich der Poesie des Umherschweifens in Tiflis, der georgischen Hauptstadt, in "tender transitory transport" aufzuschliessen und den starken Impetus der Gruppe “Expedition Medora" zu erfahren, der aus einem 'patchwork' individueller Sozialisation inmitten einer fremden Kultur entstand. Die teilweise als Auftragsarbeiten zum 850sten entstandenen Beiträge behaupten ihr Potential jenseits des Spektakels w.z.b.w.

Expedition Medora "Die Probe", 2008, 15' (im Zusammenspiel mit einem einstündigen Videoprogramm)
Für kurze Zeit verändert sich alles. In geliehenen Kleidern und mit Geschichten auf den Lippen, geht Expedition Medora die Herausforderung, das schwierige Unterfangen ein, sich Traditionen anzueignen. Die Stadt dreht sich nicht mehr um sich selbst, um scheinbar, wie sonst immer, alles Fremde zu verschlingen, Anpassung und gleichzeitige Verweigerung werden transparent und hinterfragt. Auch wenn die alltägliche "Leichtigkeit des Seins" bildhaft transportiert wird, sind kein einzelner Schritt und kein einzelnes Wort innerhalb dieser Choreografie auf die leichte Schulter zu nehmen. Ob die heutige Probe (auf dem Dach der Residenz zu München) gelingt, liegt im Auge des Betrachters, der humorvolle Ernst des neu erzeugten, ungewohnten Zustands in der besonderen Handschrift der Expedition Medora.
Expedition Medora: Shirin Damerji, Claudia Djabbari, Andrea Faciu, Sandra Filic, Peggy Meinfelder, Miriam Shiran und Christine Tanqueray.

Marius Pfannenstiel "Löwen und Hunde" (Diavortrag)
Der Bildhauer und Fotograf zeichnet den Alltag der Zivilisation fotografisch auf. Die Menschen selbst sind dabei lediglich durch ihre Produkte oder die Spuren ihrer Aktivitäten vertreten. Aus einem umfangreichen Bilderfundus kombiniert der Künstler für seine Diavorträge Bildsequenzen, die sich ohne Rücksicht auf zeitliche und örtliche Zusammenhänge, jedoch meistens einem konkreten Thema verpflichtet und von gesprochenem Text begleitet, zu visuellen Assoziationsketten formieren. Unter dem Titel 'Löwen und Hunde' wird Münchner Terrain durchstreift, das Oktoberfest besucht und der städtische Alltag ausgiebig von einem Fenster im Fünften Stockwerk aus betrachtet. Gelegentlich kann auch ein kurzer Ausflug stattfinden.

Patricia London Ante Paris (Text), Koka Ramishvili (Video), "tender transitory transport", 2008, 10 '
„Tender transitory transport“ ist ein filmisches Umherschweifen in der georgischen Hauptstadt Tiflis. Die grafische Bearbeitung der Bilder korreliert mit dem gesprochenen Text und der unterlegten Musik von Nika Machaidze. Die Erkundung der Stadt als Architektur, als politischer Raum und als Klimazone hat poetische Wurzeln. Es entsteht eine suggestive, psychosoziale Stadtlandschaft. Auch hier ist noch eine weitere Arbeit präsent: zusammengestellt und unter Beteiligung der beiden Protagonisten sind das Musikvideos von Künstlern aus Tiflis kompiliert 2008, Laufzeit 25 Minuten, mit: Natia Arabuli, Magda Guruli, Iliko Zautashvili, Mamuka Japhardize, sTia Nastia sartania, Misha Shengelia, Oleg Timchenko und Dima Dadiani.

Projektleitung ZKMax: Christian Gögger
Organisation: Verena Bader
Technik: Dirk Neumann, Achim Göbel (ZKM)

///ZKMax___
showroom: Passage Maximilianstrasse / Altstadtring
Adresse: ZKMAX, c/o Kulturreferat, Burgstr. 4, D-80331 München
email:
christian.goegger@zkmax.de / web: www.zkmax.de

a cooperation of: Landeshauptstadt München Kulturreferat & ZKM Center for Art and Media Karlsruhe