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Thursday, October 22, 2020

LERNEN: Die Deutsche Internationale Schule in Tbilissi – nur eine von vielen kommerzielle Privatschulen oder doch etwas Anderes? Von Barbara Wattendorf



Die Deutsche Internationale Schule in Tbilissi – nur eine von vielen kommerzielle Privatschulen oder doch etwas Anderes? Von Barbara Wattendorf [pdf]

Seit zehn Jahren gibt es in Georgien eine Deutsche Auslandsschule – eine Schule also, die es ermöglicht, in Georgien eine Schulausbildung in deutscher Sprache, nach deutschen Lehrplänen und mit deutschen, weltweit anerkannten Schulabschlüssen zu absolvieren.

Im Südkaukasus ist diese Schule einzigartig. Sie verdankt ihre Existenz engagierten Bürgern beider Länder und der tatkräftigen Unterstützung sowohl Georgiens als auch Deutschlands.

Die Schule nimmt auch deshalb eine Sonderstellung in der Privatschullandschaft Georgiens ein, weil sie keinen Gewinn erwirtschaftet und die Gebühren der Eltern unmittelbar und ausschließlich in die schulische Arbeit fließen. Das bedarf in einem Umfeld, in dem es eine kaum noch überschaubare Anzahl kommerzieller Schulangebote gibt, besonderer Erläuterung.

Was zeichnet diese Schule aus und warum ist sie ein Gewinn für die Schullandschaft Georgiens? Warum gibt es in Georgien eine Deutsche Auslandsschule? Wie ist sie aufgebaut?

Die Deutsche Internationale Schule Tbilissi ist im Jahr 2009 durch eine Elterninitiative gegründet worden: Deutsche und Georgier, die beruflich und privat mit Georgien und Deutschland verbunden sind, haben einen gemeinnützigen Verein gegründet mit dem Ziel, in Tbilissi eine Deutsche Auslandsschule zu gründen. Weltweit gibt es rund 140 solcher Schulen, zum Teil sind sie sehr alt. Sie werden von der Bundesrepublik Deutschland unterstützt und sind ein wichtiger Bestandteil der deutschen auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik – ebenso wie die Goethe-Institute und der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD). Nicht viele haben daran geglaubt, dass Deutschland einer Schulgründung in Georgien zustimmt. Finden sich genug Eltern, die an einem deutschsprachigen Schulangebot interessiert sind? Ist Deutschland bereit, sich im Südkaukasus auf ein neues langfristiges Engagement dieser Größenordnung einzulassen? Die Elterninitiative fand tatkräftige Unterstützung in der Deutschen Botschaft Tiflis und konnte im Jahr 2010 mit 8 Erstklässlern und einer kleinen Kindergartengruppe in einem angemieteten Privathaus in Tbilissi eröffnen. Die georgische Seite hat die Schulgründung begrüßt und unterstützend begleitet. Im Schuljahr 2021/2022 werden die ersten Absolventen die Schule mit dem Abitur, dem weltweit anerkannten deutschen Schulabschluss, verlassen. Ihnen folgen immer größer werdende Klassen, jedes Jahr nimmt die Schule bis zu 25 Schülerinnen und Schüler in die erste Klasse auf. Die Gesamtverantwortung für das junge „Public-Private-Partnership“ hat, ebenso wie an allen Deutschen Auslandsschulen weltweit, ein vom Schulverein gewählter ehrenamtlich tätiger Vorstand. In Georgien stößt diese Konstruktion oft auf ungläubiges Staunen oder gar auf Misstrauen: Wie kann es sein, dass über so viele Jahre hinweg beruflich stark eingespannte Menschen Managementaufgaben und erhebliche Verantwortung übernehmen, ohne dafür eine Gegenleistung zu erhalten? In Deutschland hat ehrenamtliches Engagement dagegen eine lange Tradition – im Sport beispielsweise, in der Jugendarbeit und in der Kultur. Es ist ein fester Bestandteil des Alltags, vieles in Deutschland würde ohne ehrenamtliches Engagement nicht funktionieren. Kein Vorstandsmitglied dieser Schule erhält eine Vergütung oder eine anderweitige Gegenleistung. Selbst wenn ein Vorstandsmitglied eigene Kinder in der Schule hat, zahlt es dafür genau die Schulgebühren, die alle anderen Eltern auch zahlen. Alle investieren ihre persönliche Expertise und Erfahrung allein aus der Überzeugung heraus, für eine gute und sinnvolle Sache einzustehen. Erstaunlich vielleicht, aber doch wahr und in den jährlichen Finanzberichten der Schule an die Mitgliederversammlung des Schulvereins und an die fördernden Stellen in Deutschland nachprüfbar.

Die pädagogische Leitung der Schule übernimmt immer eine aus Deutschland entsandte Lehrkraft mit Schulleitungserfahrung.

Die Schule untersteht der deutschen Schulaufsicht. Sie erfüllt bestimmte Kriterien, um deutsche Abschlüsse vergeben zu dürfen. Ein eigens für Deutsche Auslandsschulen entwickeltes Qualitätsmanagement sieht regelmäßige Schulinspektionen vor. Ende des Jahres 2019 hat die Schule eine solche Schulinspektion durch erfahrene Schulinspektorinnen aus Deutschland mit Bravour absolviert. Sie ist aus dieser Inspektion mit dem Gütesiegel „Exzellente Deutsche Auslandsschule“ (unterzeichnet durch den deutschen Bundespräsidenten) hervorgegangen, einer Auszeichnung, die für eine junge Schule im Aufbau durchaus nicht selbstverständlich ist.

Gleichzeitig untersteht die Schule auch der georgischen Schulaufsicht, sie verfügt über eine immer wieder zu erneuernde staatliche Autorisierung. Sie muss also auch die Auflagen erfüllen, die der georgische Staat an seine Schulen stellt. Das ist eine besondere Herausforderung, weil diese Anforderungen in einigen (wenigen) Punkten von den deutschen Maßgaben abweichen. Von Beginn an war den Schulgründern und der Schulgemeinschaft die georgische staatliche Autorisierung ein großes Anliegen. Die für die Schulaufsicht zuständigen georgischen Behörden haben die Schule dabei immer aufgeschlossen und konstruktiv begleitet.

Wie finanziert sich die Schule?

Die Deutsche Internationale Schule Tbilissi ist eine Privatschule, die keinen Gewinn erwirtschaftet. Sie finanziert sich zum größten Teil (zu mehr als 85 Prozent) aus den Schulgeldern der Eltern. Daneben erhält sie finanzielle und personelle Unterstützung aus Deutschland. Neben einer an der Größe der Schule bemessenen Fördersumme übernimmt die Bundesrepublik Deutschland die Personalkosten für eine Reihe von deutschen Lehrern, die an der Schule unterrichten und die Schulentwicklung unterstützen. Die Anzahl der aus Deutschland entsandten Lehrer deckt jedoch nicht den kompletten pädagogischen Personalbedarf der Schule. Die Schule muss einen erheblichen Teil ihrer Lehrkräfte selbst finanzieren.

Die Schule wandert so seit ihrer Gründung auf einem schmalen Grat: Wie hoch müssen die Schulgelder bemessen sein, damit die Schule den hohen Qualitätsansprüchen, die an Deutsche Auslandsschulen gestellt werden, gerecht werden kann? Wie hoch können sie bemessen sein, damit die Schule noch zugänglich bleibt für georgische Familien, die ihren Kindern eine deutsche Schulausbildung ermöglichen wollen? Rund zwei Drittel der Schülerinnen und Schüler sind georgische Staatsbürger.

Eine überaus konservative Haushaltsführung trägt seit der Gründung dazu bei, dass die Schule keine roten Zahlen schreibt und minimale, von deutscher Seite vorgeschriebene, Rücklagen hat. Die Schulgelder der Eltern fließen ausschließlich in den Unterrichtsbetrieb und den Unterhalt der Schule (Personal, Gebäudekosten, Ausstattung, Verpflegung).

Das schöne Gebäude der Schule im Stadtteil Bagebi steht auf einem Grundstück, das die georgische Regierung dem Schulverein im Jahr 2015 übertragen hat. Klarer konnte die georgische Seite es kaum ausdrücken: Diese Schule ist in Georgien erwünscht und verdient Unterstützung! Das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland hat in der Folge den Bau eines eigenen Schulgebäudes auf diesem Grundstück mit einer großzügigen Fördersumme unterstützt. Der Schulverein hat zusätzlich ein Baudarlehen aufgenommen. So konnte die Schule im Jahr 2017 nach Jahren in wechselnden Mietgebäuden endlich ihr eigenes Gebäude beziehen und weiterwachsen. Der ehrenamtlich geführte Schulverein hat sich dadurch aber auch über Jahre hinaus verschuldet, was die Gesamtverantwortung, in der er steht, noch beträchtlich erhöht hat.

Jährlich legt der Vorstand der Mitgliederversammlung des Schulvereins ausführlich Rechenschaft über seine Tätigkeit und die Finanzen der Schule ab. Das schreibt die Satzung des Schulvereins vor. Die fördernden Stellen in Deutschland prüfen ihrerseits die Finanzen der Schule, werden doch neben den Schulgeldzahlungen der Eltern auch öffentliche Mittel der Bundesrepublik Deutschland eingesetzt. 

Für wen gibt es diese Schule? Wie funktioniert die Zusammenarbeit zwischen Eltern und Schule? 

Die Schule dient zum einen Familien aus deutschsprachigen Ländern, die während eines beruflichen Engagements in Georgien für ihre Kinder eine deutschsprachige Schulausbildung, einen deutschen Schulabschluss oder einen reibungslosen Übergang zurück in die Heimat brauchen. Das Angebot der Schule ist ein wichtiger Standortvorteil für Georgien, ermöglicht es doch Fachkräften aus deutschsprachigen Ländern und ihren Familien einen mehrjährigen beruflichen Aufenthalt in Georgien. Die Schule ist außerdem ein Angebot an georgische Familien, die ihren Kindern eine deutschsprachige Schulausbildung ermöglichen wollen und finanziell dazu in der Lage sind. Manchmal haben diese Eltern selbst in Deutschland studiert oder gearbeitet. Manchmal vertrauen sie einfach darauf, dass ihre Kinder an der Deutschen Schule eine solide schulische Ausbildung und einen international anerkannten Abschluss erhalten. Dieser gewährt ihnen später direkten Zugang zum gebührenfreien Studium in Deutschland. Für georgische Familien ist die Deutsche Schule zunächst ein Wagnis. Manche sprechen selbst kein Deutsch. In den ersten Schuljahren muss sich eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen ihnen und der Schule entwickeln, eine echte Erziehungs- und Bildungspartnerschaft. Wie sonst könnte man sein Kind mit guten Gefühl einem fremden Schulsystem anvertrauen? 

Den Gründern war von Anfang an bewusst, dass die Existenz der Schule von gelingenden Erziehungs- und Bildungspartnerschaften mit den einzelnen Familien abhängt. Nur wenn die Schule das Vertrauen, das ihr die Eltern entgegenbringen, rechtfertigen kann, wird sie bestehen können.

An der Schule gibt es fest etablierte Organe zur Elternmitsprache, die eine konstruktive und zielführende Kommunikation zwischen Schule und Eltern sicherstellen sollen. So wählt jede Klasse eigene Elternvertreter, es gibt regelmäßige Versammlungen dieser Elternvertreter und einen aktiven Austausch mit der Schulleitung. Elternvertreter arbeiten an der Schulentwicklung mit und tragen zu einem lebendigen Schulleben bei.

Das funktioniert nur, wenn beide Seiten offen sind für eine Zusammenarbeit. Die Schule muss bereit sein, die Eltern und ihre Anliegen ernst zu nehmen. Im Idealfall wird sie dadurch eine bessere Schule. Die Eltern wiederum müssen bereit sein, die Positionen der Schule zu hören und sich damit aufrichtig auseinanderzusetzen. Im Idealfall kommt man zu Kompromissen im Sinne der Kinder und mehr Verständnis füreinander.

Es gibt zahlreiche gelingende Erziehungs- und Bildungspartnerschaften. Sonst würde es die Schule gar nicht mehr geben. Diese Partnerschaften sind beglückende Erfahrungen für alle am Schulleben Beteiligten. Das heißt aber keineswegs, dass ein schulischer Werdegang frei sein muss von Krisen und kritischen Auseinandersetzungen. Die gehören zum Schulleben dazu.

Es gibt, wie an jeder Schule, auch gescheiterte Erziehungs- und Bildungspartnerschaften. Das ist immer schmerzlich, aber glücklicherweise eine Seltenheit. Zum Scheitern kommt es dann, wenn die Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus dauerhaft nicht funktioniert. Die Gründe dafür sind individuell und vielschichtig. Wenn Elternhaus und Schule auf Dauer in Opposition zueinanderstehen und keine gemeinsamen Lösungen finden können, dann kann es in Einzelfällen besser sein, sich zu trennen. Eine Schulausbildung in einer fremden Sprache ist eine außerordentliche Herausforderung für Kind und Eltern. Ausführliche Informationsgespräche mit jeder Familie vor der Aufnahme eines Kindes dienen dazu, dies im Einzelnen zu erläutern. Der Erwerb einer fremden Sprache auf einem hohen Niveau geht einher mit Jahr für Jahr anspruchsvoller werdenden Lerninhalten. Es braucht Sprachbegabung, Fleiß und große Leistungsbereitschaft, um im Ausland den Weg zum Abitur (dem höchsten deutschen Schulabschluss) zu schaffen.

Was lernen Schülerinnen und Schüler an der Deutschen Internationalen Schule Tbilissi?

Sie lernen zunächst einmal das, was Schülerinnen und Schüler auf dem Weg zum höchsten deutschen Schulabschuss lernen müssen – entlang der deutschen staatlichen Vorgaben.

Zusätzlich erhalten die georgischen Schülerinnen und Schüler Unterricht in ihrer Muttersprache Georgisch – ihre ausländischen Mitschülerinnen und Mitschüler können Georgisch als Fremdsprache lernen. Was die Deutsche Schule ihnen jedoch vermitteln möchte, geht weit darüber hinaus: Schülerinnen und Schüler sollen lernen, das Leben an ihrer Schule mitzugestalten. Bereits in der Grundschule wählt jede Klasse Klassensprecher, diese wiederum wählen aus ihrem Kreis Schulsprecher. Schülervertreter der höheren Klassen sind in den wichtigen Gremien der Schule vertreten, beispielweise im pädagogischen Qualitätsmanagement. So übernehmen sie altersgemäß wachsende Verantwortung in ihrem täglichen Lebens- und Lernumfeld.

Schülerinnen und Schüler sind auf Augenhöhe mit ihren Lehrerinnen und Lehrern einbezogen in die Entscheidungen zur Entwicklung der Schule. Sie nehmen an den Diskussionsprozessen innerhalb der Schule teil, sie lernen zuzuhören, ihre Meinung und ihre Anliegen vorzutragen und Konflikte konstruktiv auszutragen. Dabei werden sie erst genommen und gestützt. Sie erfahren, dass sie selbst Einfluss auf ihren Alltag in der Schule und auf ihr Lernen nehmen können. Und sie erfahren, wie mühevoll eine Konsensfindung sein kann: Was essen wir in der Schule? Was spricht für eine Nutzung des Mobiltelefons in der Schule und was dagegen? Sind Hausaufgaben sinnvoll? Was machen wir mit dem Geld, das die Schule beim Weihnachtsbasar eingenommen hat?

Demokratieerziehung ist das moderne Wort dafür – gelebt wird es an der Schule im Kleinen und im Großen jeden Tag aufs Neue.

Im Jahr 2021 verlassen die ersten Absolventinnen und Absolventen die Deutsche Internationale Schule Tbilissi. Ihnen folgt jedes Jahr ein neuer Jahrgang junger Menschen, die in beiden Sprachen und in beiden Kulturen zuhause sind. Die Beziehungen zwischen Deutschland und Georgien werden zukünftig nachhaltig von diesem einzigartigen Schulangebot profitieren.

Dieser Artikel wurde am 22. Oktober 2020 im georgischen Online-Journal "Mastsavlebeli" veröffentlicht: mastsavlebeli.ge

facebook.com/DeutscheSchuleTbilissi


Saturday, January 18, 2014

AUSSCHREIBUNG: Übersetzerwerkstatt Georgisch - Deutsch für Anfänger (goethe.de)


6. März bis 10. März 2014
Europäisches Übersetzer-Kollegium in Straelen (Deutschland)
Bewerbungsschluss: 6. Februar 2014

Email: Barbara.Wattendorf@tbilissi.goethe.org

(goethe.de) Das Goethe-Institut Georgien lädt in Kooperation mit dem Ministerium für Kultur und Denkmalschutz Georgiens und dem Deutschen Übersetzerfonds zu einer fünftägigen Übersetzerwerkstatt ein.

Im Mittelpunkt der Werkstattarbeit steht die intensive Diskussion der eingereichten Prosaübersetzungen.

Zwei Werkstattleiterinnen strukturieren und moderieren die Gespräche.

Ziel der Übersetzerwerkstatt ist es, neue Talente für das Literaturübersetzen aus dem Georgischen ins Deutsche zu gewinnen und die Professionalisierung des Literaturübersetzens voranzubringen. Im Rahmen der Werkstatt werden deshalb auch grundlegende berufskundliche Fragen angesprochen und Förderprogramme für Literaturübersetzer vorgestellt.

Die Werkstatt ist offen für maximal 6 Teilnehmer.

Bewerben können sich deutsche Muttersprachler mit und ohne Publikationserfahrung.

Interessenten bewerben sich mit der Übersetzung eines von vier zur Auswahl gestellten Prosatexten (ca. 8-10 Seiten):

Download SymbolDawit Kldiaschwili: Samanischwilis dedinazwali (Romananfang, 1897) (PDF, 63 KB)

Download SymbolAnna Kordsaia-Samadaschwili: Win mokla chaika (Romananfang, Sulakauri Verlag, 2013) (PDF, 57 KB)

Download SymbolAka Mortschiladse: Obolé (Romananfang, Sulakauri Verlag, 2011) (PDF, 88 KB)

Download SymbolIrma Tawelidse: Goris ziche (Erzählung, Diogene Verlag, 2013) (PDF, 120 KB)

Seminarleitung: Rosemarie Tietze und Natia Mikeladse-Bachsoliani

Termin: 6. -10. März 2014 (Anreise: 5. März, Abreise 11. März)

Ort: Europäisches Übersetzer-Kollegium in Straelen

Teilnahmegebühren: Die Teilnahme an der Übersetzerwerkstatt inklusive Unterkunft für auswärtige Teilnehmer ist kostenlos. Reisekosten werden erstattet.

Folgende Bewerbungsunterlagen sind einzureichen:
- tabellarischer Lebenslauf (eventuell mit Publikationsverzeichnis)
- Übersetzung eines ausgewählten Textes

Bewerbungen per E-Mail (Dateityp: Word-Dokument) an:

Barbara Wattendorf
Goethe-Institut Georgien
Barbara.Wattendorf@tbilissi.goethe.org

Die Teilnehmer werden von den Werkstattleitern ausgewählt.

Bewerbungsschluss: 6. Februar 2014

Ermöglicht wird die Werkstatt durch das Ministerium für Kultur und Denkmalschutz Georgiens und den Deutschen Übersetzerfonds. 

Links zum Thema

Thursday, June 06, 2013

GOETHE-INSTITUT: Ausschreibung: Werkstatt für Nachwuchsübersetzer - Bewerbungsschluss: 6. Juni 2013 (goethe.de)

(goethe.de) Das Goethe-Institut Georgien lädt im Juni 2013 zu einer Werkstatt für Literaturübersetzer mit geringer und ohne Publikationserfahrung ein.

Ziel der Übersetzerwerkstatt ist es, neue Talente für das Literaturübersetzen aus dem Deutschen ins Georgische zu gewinnen.

Im Rahmen der Werkstatt wird intensiv an eingereichten Übersetzungen gearbeitet, ferner werden berufskundliche Fragen angesprochen und Förderprogramme für Literaturübersetzer vorgestellt.

Die Werkstatt ist offen für maximal 8 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Bewerben können sich Georgierinnen und Georgier, die gerne Literatur aus dem Deutschen ins Georgische übersetzen und bereit sind, ihre ersten Versuche unter professioneller Leitung zu diskutieren.

Seminarleitung: Prof. Dr. Alexander Kartosia
Termin: 24. Juni – 27. Juni 2013
Ort: Goethe-Institut Georgien
Ansprechpartnerin:
Barbara Wattendorf, Barbara.Wattendorf@tbilissi.goethe.org

Die Teilnahme an der Übersetzerwerkstatt inklusive Unterkunft für auswärtige Teilnehmer ist kostenlos. Reisekosten werden erstattet.

Folgende Bewerbungsunterlagen sind einzureichen:

tabellarischer Lebenslauf
Übersetzung eines vorgegebenen Textes ins Georgische: Gisela Riff: Du wunderst dich. Erzählungen, 2012 (PDF, 161 KB) 
Übersetzung eines selbst gewählten Textauszugs (Roman/Erzählung) von ca. 4-5 Seiten ins Georgische 

Bewerbungen per E-Mail (Dateityp: Word-Dokument/PDF) an: Barbara Wattendorf, Barbara.Wattendorf@tbilissi.goethe.org

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden vom Werkstattleiter ausgewählt.

Bewerbungsschluss: 6. Juni 2013

Die Werkstatt findet im Rahmen des Regionalprojekts „Schriftzüge. Übersetzer in Bewegung“ des Goethe-Inst