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Friday, February 07, 2014

FILMFESTIVAL: Blind Dates (Shemtkhveviti paemnebi). Von Levan Koguashvili (berlinale.de)

 
(berlinale.de) Mit 40 Jahren lebt der Lehrer Sandro noch immer bei seinen Eltern, die sich ständig in sein Privatleben einmischen. Die Blind Dates, zu denen ihn sein Freund Iva drängt, interessieren ihn kaum. Bei einem Ausflug ans Schwarze Meer verliebt er sich auf einmal in die Friseurin Manana. Als deren Ehemann Tengo vorzeitig aus dem Gefängnis entlassen wird, nimmt Sandros Schlamassel absurde Dimensionen an. Er gerät in wüste Familiendispute und sieht sich gezwungen, die von Tengo geschwängerte Natia bei seinen Eltern einzuquartieren.

Fehlschlüsse und Missverständnisse sind der Motor dieser melancholischen Komödie, in der sich alle immer in alles einmischen, während doch niemand wirklich zuhört, und alle alles falsch verstehen. Im Zweifelsfall argumentiert man wild durcheinander, und die Situation löst sich in heftigen Ausbrüchen auf. Levan Koguashvilis zweiter Spielfilm steht damit in den besten Traditionen des georgischen Kinos. Der Erzählton ist ruhig, die Ereignisse überschlagen sich. Unsentimental, mit Auslassungen und Andeutungen, in wunderbaren Farbkompositionen und mit enormem Gespür für Räume, Architektur und Stadtlandschaften erzählt, gewinnt der Film schließlich ungeheure Tiefe.

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Blind Dates Mit 40 Jahren lebt der Lehrer Sandro noch immer bei seinen Eltern, die sich ständig in sein Privatleben einmischen. Die Blind Dates, zu denen ihn sein Freund Iva drängt, interessieren ihn kaum. Bei einem Ausflug ans Schwarze Meer verliebt er sich auf einmal in die Friseurin Manana. Als deren Ehemann Tengo vorzeitig aus dem Gefängnis entlassen wird, nimmt Sandros Schlamassel absurde Dimensionen an. Er gerät in wüste Familiendispute und sieht sich gezwungen, die von Tengo geschwängerte Natia bei seinen Eltern einzuquartieren. Fehlschlüsse und Missverständnisse sind der Motor dieser melancholischen Komödie, in der sich alle immer in alles einmischen, während doch niemand wirklich zuhört, und alle alles falsch verstehen. Im Zweifelsfall argumentiert man wild durcheinander, und die Situation löst sich in heftigen Ausbrüchen auf. Levan Koguashvilis zweiter Spielfilm steht damit in den besten Traditionen des georgischen Kinos. Der Er zählton ist ruhig, die Ereignisse überschlagen sich. Unsentimental, mit Auslassungen und Andeutungen, in wunderbaren Farbkompositionen und mit enormem Gespür für Räume, Architektur und Stadtlandschaften erzählt, gewinnt der Film schließlich ungeheure Tiefe.

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Termine

Fr 07.02. 21:30 Delphi Filmpalast (E)
Sa 08.02. 20:00 Colosseum 1 (E)
So 09.02. 22:00 CineStar 8 (E)
Do 13.02. 22:15 Cubix 9 (E)

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Levan Koguashvili

Geboren 1973 in Tbilissi. Er studierte Filmregie an der Staatlichen Filmhochschule in Moskau (WGIK). 2006 absolvierte er das Tisch School of the Arts Graduate Film Program (New York University). 2007 nahm er ein Studium der Filmproduktion an der Georgian State University of Theatre and Cinema in Tbilissi auf. Nach STREET DAYS (2010) ist SHEMTKHVEVITI PAEMNEBI sein zweiter abendfüllender Spielfilm.

Filmografie
2003 Rehabilitation; 4 Min. ·
Father and Son; 10 Min.
2005 A Small Theater in Washington DC; 54 Min.
2006 The Debt; 15 Min.
2008 The Women From Georgia; 54 Min.
2010 Street Days; 86 Min.
2014 Shemtkhveviti Paemnebi / Blind Dates

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Georgien 2013
99 Min. · DCP, 1:1.85 · Farbe
Regie: Levan Koguashvili
Buch: Boris Frumin, Levan Koguashvili in Zusammenarbeit mit Andro Sakvarelidze
Kamera: Tato Kotetishvili
Schnitt: Nodar Nozadze
Sound Design: Paata Godziashvili
Ton: Nika Paniashvili, Niko Jobava, Irakli Ivanishvili
Production Design: Kote Japharidze
Kostüm: Tinatin Kvinikadze
Produzenten: Suliko Tsulukidze, Milimeter Film, Levan Koguashvili, Olena Yershova, Tato Film

Darsteller:
Andro Sakvarelidze (Sandro)
Ia Sukhitashvili (Manana)
Archil Kikodze (Iva)
Vakhtang Chachanidze (Tengo)
Kakhi Kavsadze (Sandros Vater)
Marina Kartsivadze (Sandros Mutter)
Marika Antadze (Lali)
Sopho Gvritishvili (Natia)
Jano Izoria (Natias Bruder)
Marlen Egutia (Zazas Vater)
Levan Glonti (Nodari)
Sopho Shakarishvili (Maka)


Produktion: 
Millimeter Film
Tbilissi, Georgien
+995 595926206
info@millimeterfilm.com

Kino Iberika
Tbilissi, Georgien
Tato Film
Kiew, Ukraine
+90 537 3008702
o.yershova@gmail.com

Weltvertrieb
Films Boutique
Berlin, Deutschland
+49 30 69537850
info@filmsboutique.com

more: variety.com

FILMFESTIVAL: Brides (Patardzlebi) bei der Berlinale 2014. Von Tinatin Kajrishvili (berlinale.de)

(berlinale.de - Trailer) Die Näherin Nutsa heiratet ihren Freund Goga, den Vater ihrer Kinder. Die Zeremonie ist kurz: Beide unterschreiben, dann muss Nutsa wieder gehen. Goga sitzt im Gefängnis, er wird noch über sechs Jahre drin bleiben. Durch die Hochzeit erwirbt Nutsa die Berechtigung, einmal im Monat mit Goga durch eine Scheibe zu sprechen. Die Kinder wollen beim nächsten Termin nicht mehr mit, ihr Vater ist ihnen fremd geworden. Bei der Arbeit lernt Nutsa eines Tages einen Mann kennen. Sie unterhalten sich, der Mann besucht Nutsa. In diesem Augenblick ruft Goga an. Im Gefängnis gibt es eine Neuerung: Verheiratete dürfen über Nacht mit ihren Ehepartnern zusammen bleiben. Nutsa zieht das Kleid an, das sie bei ihrem ersten Date trug. Doch die plötzliche Nähe ist für Nutsa und Goga ungewohnt ... In eindringlichen, nahen Bildern erzählt Tinatin Kajrishvili mit ihrem ersten Langspielfilm vom Knastalltag. Patardzlebi ist ein bedrückender Film über Menschenwürde und über das repressive Justizsystem in Georgien. Die Näherin Nutsa heiratet ihren Freund Goga, den Vater ihrer Kinder. Die Zeremonie ist kurz: Beide unterschreiben, dann muss Nutsa wieder gehen. Goga sitzt im Gefängnis, er wird noch über sechs Jahre drin bleiben. Durch die Hochzeit erwirbt Nutsa die Berechtigung, ein mal im Monat mit Goga durch eine Scheibe zu sprechen. Die Kinder wollen beim nächsten Termin nicht mehr mit, ihr Vater ist ihnen fremd geworden. Bei der Arbeit lernt Nutsa eines Tages einen Mann kennen. Sie unterhalten sich, der Mann besucht Nutsa. In diesem Augenblick ruft Goga an. Im Gefängnis gibt es eine Neuerung: Verheiratete dürfen über Nacht mit ihren Ehepartnern zusammen bleiben. Nutsa zieht das Kleid an, das sie bei ihrem ersten Date trug. Doch die plötzliche Nähe ist für Nutsa und Goga ungewohnt ... In eindringlichen, nahen Bildern erzählt Tinatin Kajrishvili mit ihrem ersten Langspielfilm vom Knastalltag. PATARDZLEBI ist ein bedrückender Film über Menschenwürde und über das repressive Justizsystem in Georgien Tinatin Kajrishvili Geboren 1978 in Tiflis, Georgien. Studium der Regie an der georgischen Universität, Abschluss 2001. Mehrere Kurzfilme, später Teilnahme am IFASC Workshop für Produzenten. Ab 2009 Produktion zahlreicher Filme für EAVE. Die Kurzfilme NEST und BLACK MULBERRY liefen auf den Filmfestivals in Sundance, Cork, Palm Springs und Hongkong, der Spielfilm PARAJANOV wurde zuerst in Karlovy Vary gezeigt. BRIDES ist der erste von ihr produzierte Spielfilm, bei dem sie auch Regie führt und ist auf der diesjährigen Berlinale als bester Erstlingsfilm nominiert.


Georgien/Frankreich 2014
94 Min. DCP Farbe
Regie: Tinatin Kajrishvili
Buch: Tinatin Kajrishvili, David Chubinishvili
Kamera: Goga Devdariani
Schnitt: David Guiraud
Musik: Rim Laurens
Sound Design: Todd Warren
Ton: Vano Gvaradze
Production Design: Giga Iakobashvili
Kostüm: Maka Jebirashvili
Maske: Madona Chanturia
Casting: Khatuna Agladze
Regieassistenz: Dali Narimanidze
Produktionsleitung: Lasha Khalvashi
Produzent: Tinatin Kajrishvili
Ausführender Produzent: Goga Loladze
Co-Produzenten: Sebastien Aubert, Suliko Tsulukidze, Lasha Khalvashi
Co-Produktion: Ad Astra Films, Cannes; Millimeter Film, Tbilisi

Darsteller:
Mari Kitia(Nutsa)
Giorgi Maskharashvili (Goga)
Giorgi Makharadze (Bachana)
Darejan Khachidze (Gogas Mutter) Tamar Mamulashvili (Nutsas Mutter)
Anuka Grigolia (Junge Braut)
Sergo Buiglishvili (Gogas Freund Levan)
Beka Samadbegishvili (Nutsas Sohn Sandro)
Nita Kalichava (Nutsas Tochter Liza)
Zaza Kashibadze(Gogas Vater)

Produktion: Gemini Tbilisi, Georgien
gemini@gemini.ge

Weltvertrieb:
Rezo Films
Paris, Frankreich
+331 42464630




Nutsa lives with her two small children in a suburbs of Tblissi, Georgia. With her partner Goga, they would be today a regular family if he hasn’t been arrested.

Between the wedding in prison and monthly visits, a routine sets in, he inside of prison, she outside. Will they be able to overcome this double reality?

Sunday, December 01, 2013

FILM: Blind Dates - Trailer. By Levan Koguashvili (variety.com)



(variety.com) Levan Koguashvili's poker-faced charmer merits consideration from offshore arthouse distributors.

By Dennis Harvey

Quietly enchanting, Levan Koguashvili’s “Blind Dates” carves out a wayward weeklong path for its Tblisi bachelor protagonist that leads not so much toward love so much as a lovely sense of warmth and generosity toward all. This poker-faced charmer doesn’t boast the kind of stylistic flash or easily encapsulated hook that would magnetize sales interest. But it certainly merits consideration from offshore arthouse distributors, and could parlay buzz picked up along the fest circuit (including a special jury prize at Abu Dhabi) into a reasonably high profile for such a willfully low-key movie.

Blind DatesBest friends since childhood, history teacher Sandro (Andro Sakhvarelidze) and former soccer player-turned-coach Iva (Archil Kikodze) teach at the same school, and both find themselves still single on the brink of 40. As a result, they’re having a blind double date with two ladies who have bussed in from the provinces, though only high-strung Lali (Marika Antadze) turns up, her absent friend (Sopho Shaqarishvili, who later has a striking scene with Kikodze) being under the weather. As Iva takes a powder, the remaining duo spend a most awkward brief while together, agreeing (rather bafflingly) to meet again the following weekend.

Sandro doesn’t mention this interlude to the parents (Kakhi Kavsadze, Marina Kartcivadze) he still lives with, despite the fact that they are forever bemoaning his lack of marital status. When he and Iva borrow their car to spend a weekend by the seaside, the folks insist on riding along to visit relatives. They’re infuriated further when the two younger men blow a chance to socialize with some eligible local women in order to idle away an afternoon with a met-by-chance pupil, Anna (Liza Jorjadze), and her mother, Manana (Ia Sukhitashvili). Manana is clearly interested in Sandro, and vice versa. The problem is Anna’s father, Tengo (Vakho Chachanidze), who’s currently in prison (not for the first time), but is getting out shortly.

To Manana’s mortification, a few days later, semi-accidental circumstances lead to Sandro driving the reunited couple back to the city from the penitentiary gates. Then Tengo — who hasn’t a clue about this new friend’s ties to his spouse — uses him as a driver while immediately getting back to the business of hustling not-so-legal deals. Fate’s serpentine path quickly alters the prospects of all principals, though finally it’s Sandro’s own noble if self-sacrificing decisions that have the greatest, invariably positive influence. “You are a good man,” Manana tells him at the end, and rarely have those words carried such touching weight.

The unpredictable narrative deftly juggles a mix of rueful humor and genuine sweetness, with pitch-perfect performances and unfussily naturalistic yet artful staging. The result is a slow-burning delight that leaves a soulful afterglow. Packaging is modest but spot-on; rather than an original score, the pic uses pre-existing tracks to droll effect.

Film Review: 'Blind Dates'
Reviewed at Tokyo Film Festival (competing), Oct. 21, 2013. (Also in Toronto, Abu Dhabi film festivals.) Running time: 99 MIN. Original title: "Brma paemnebi"

Production
(Georgia) A Kino Iberian and Millimeter Film production in association with the Georgian National Film Center. (International sales: Films Boutique, Berlin.) Produced by Suliko Tsulukidze, Levan Koguashvili, Olena Yershova. Executive producer, Ketevan Machavariani.

Crew
Directed by Levan Koguashvili. Screenplay, Boris Frumin, Koguashvili. Camera (color, HD), Tato Kotetishvili; editors, Koguashvili, Nodar Nozadze; production designer, Kote Japaridze; costume designer, Tinatin Kvinikadze; sound mixer, Nika Paniashvili; sound designer, Paata Godziashvili; assistant director, Marika Grisgolishvili; casting, Tcitcino Parulava, Natuka Gogidze.

With
Andro Sakhvarelidze, Ia Sukhitashvili, Archil Kikodze, Kakhi Kavsadze, Vakho Chachanidze, Marina Kartcivadze, Marika Antadze, Sopho Shaqarishvili, Liza Jorjadze, Jano Izoria, Levan Ghlonti.

Wednesday, July 10, 2013

TRAILER: Salt White. A Film by Keti Machavariani (youtube.com)


 

A film by Keti Machavariani 2011
Producers: Gia Bazgadze, Levan Korinteli, Jaga Grip
with the financial support of Georgian National Film Center



Keti Machavariani graduated from Tbilisi State University, Art Department, in 1995, and continued her studies at the State University of Film and Theatre, Film Department – specializing in Film Direction – from which she graduated in 2002. Between 2005 and 2006 – with the help of a scholarship of the Italian Ministry of Foreign Affairs – she undertook a practical course with the Italian State TV broadcaster RAI.


 



Keti Machavariani graduated from Tbilisi State University's faculty of Art in 1995, and continued her studies at the State University of Film and Theatre's faculty of Cinema – specializing in Film Direction – from which she graduated in 2002.
Between 2005 and 2006 – with the help of a scholarship of the Italian Ministry of Foreign Affairs – she undertook a practical course with the Italian State television broadcaster RAI.
She has directed several short films, worked as a director and producer of television programmes, and has also worked as assistant director for several full-length feature films. She also contributed to the Anabechdi and Focus magazines for several years.
From 2007 to 2009 she worked for the "Independent Film Project" film studio, and since 2009 she has been a project manager for the "Kartuli Pilmi" (Georgian Film) film studio. She is working as an executive producer, her last project Street Days has been selected by the Rotterdam International Film Festival at Tiger Award competition.
Project Salt white is participant of B2B - Belgrade Film Meeting 2008 and Hermes – training programme for CBCC producers (Armenia, Georgia, Moldova and Ukraine), of DAB at Golden Apricot International Film Festival (Yerevan 2009) and of the seventh edition of the European Cinema and Audiovisual Day (Torino) 2009


Filmography:
2011 Marilivit Tetri /Salt White
2003 Shushis Namskhvrevi (Corto/short)
2003 Mariami (Mariami) (Corto/short)
2002 Cifruli Miakhloveba (Corto digital/digital short) Diploma work
2000 Zalian Zveli Istoria Akhali SakheebitVery/ Old Story With The New Faces
(Corto/short) - Grand prize, the youth film festival "We are coming", Tbilisi
1999 Sakhli/The House (doc. corto/short)
1999 Tbilisi – Rotterdam 24 hour, without comment (doc. corto/short)


Press >>> 

saltwhite.ge

screendaily.com

tbilisifilmfestival.ge

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(raeuberin.com) Frauen und Mädchen bestimmen ganz klar den diesjährigen Wettbewerb des Crossing Europe. In Salt White sind es gleich zwei: Die Anfang 30-jährige Nana und das etwa 13-jährige Waisenmädchen Sapo. Nana hat zwei Jobs als Saisonkellnerin am georgischen Schwarzen Meer und Sapo treibt sich mit anderen entlaufenen Heimkindern am gleichen Strand herum. Sapo sucht die Nähe von Nana, die sie nicht abwehrt, aber sich auch nicht einfach auf eine Freundschaft einlässt. Beide werden von Regisseurin und Dreuhbuchautorin Keti Machavariani als versehrte Einzelgängerinnen in einer Post-Kriegs-Gesellschaft porträtiert. Von den geschichtlichen Hintergünden der Figuren erfahren wir als Zuschauer_innen nicht viel. Von Sapo nichts außer ihrem Traum an einen Strand aus Salzgestein zu gelangen. Von Nana nur, dass sie aus einem anderen Dorf kommt, in dem sie ein Café aufmachen will. Vom Polizisten Nikos immerhin, dass seine Eltern in Flüchtlingsunterkünften leben und er selbst als Soldat im Krieg war, in dem viele seiner Kameraden starben. Nikos gefällt Nana, er lässt sich auf eine Affäre ein, doch beide sind nicht fähig oder willig, mehr zu investieren, mehr Gefühle zu zeigen. So wirken die Handlungen wie in einem leicht unterkühlter Berliner Schule- Film, wovon Keti Machavariani allerdings beteuert, diese Referenz nicht willentlich gesetzt zu haben. In der Wiederholung der Einstellungen über Einsamkeit und Sehnsucht soll sich wohl die Beklemmung einer traumatisierten Gesellschaft vermittelt werden, doch so recht geht das Konzept nicht auf. Weder der Film insgesamt noch die Figuren nehmen eine bestimmte Richtung an, es findet weder ein radikaler Ausbruch noch eine Kreisbewegung statt. Und um den Film allein als Zeitdokument über Georgien zu sehen, fehlt ihm der Tiefgang in die Landesgeschichte.

Tuesday, October 30, 2012

PRODUCTION: Georgian doc See You in Chechnya in Production. By Lulia Blaga (filmneweurope.com)

(filmneweurope.com) JIHLAVA: Georgian director/producer Alexander Kvatashidze is in production with a feature documentary on war correspondents. The film will be a Georgian-Dutch-Estonian-French coproduction.
Alexander Kvatashidze wants to tell the story starting from his observations since he himself went to war in 1999. "As a storyteller and maybe as a character I am telling my personal experience of war and then I am continuing with the stories of other people, war reporters whom I met and became friends with", Kvatashidze told FNE. He has traced his characters' stories over the past 13 years. "It was a long process, but since it is part of my life it was easy for me to handle it".


PRODUCTION: Georgian doc See You in Chechnya in Production
See You in Chechnya, director/producer Alexander Kvatashidze
Kvatashidze developed the story through his Georgian company Lokokina Studio (www.lokokina.com) until 2011 when coproducers started to come on board: Rolf Orthel and the Dutch DNU Film, Eeero Talvistu and the Estonian Exitfilm (www.exitfilm.ee), and very recently Juliette Cazanave and the French Kepler 22 Production.

The budget will be between 150,000 and 200,000 EUR. The film is already in the production phase although not all the budget is in place. "I already managed to invest in processing equipment and in setting up the production on my own, and also I managed to commission a research phase and a couple of shooting expeditions. The project received 20,000 EUR start up money from Georgian National Film Center (gnfc.ge)", Kvatashidze also told FNE. This is the only grant the project has so far.

The project is participating in Ex Oriente 2012 workshop, organised by the Institute of Documentary Film (IDF, www.dokweb.net), whose second round took place during Jihlava Documentary International Film Festival (www.festival-dokument.cz) The premiere is scheduled for the end of 2013.

Production Information
Lokokina Studio
42/2 Nutsubidze Street, Apt #5
Tbilisi. 0177, Georgia
Phone: +995 577 42 45 77
www.lokokina.com
sandygeorgia@gmail.com

DNU Film
J.M. Coenenstraat 6 K 1071
WG Amsterdam, KVK: 143043
Phone: 020-4229469
rolf.orthel@xs4all.nl

Exitfilm
1 Madala street, 10313
Tallinn, Estonia
Phone: +372 6611 005
Fax: +372 6604 121
www.exitfilm.ee
eero@exitfilm.ee

Juliette Cazanave
Kepler 22 Production
61 rue de Belleville
75019 Paris
Phone: +336 64 49 46 34
juliette.cazanave@googlemail.com

Credits
Director: Alexander Kvatashidze
DOP: Alexander Kvatashidze

Monday, September 24, 2012

CATALOGUE: Looking for Georgian films? - 2008 (gnfc.ge)


(gnfc.ge.pdf ) This is the right address:
Georgian National Film Center
164, Davit Agmashenebeli av.
0112 Tbilisi, Georgia
phone/fax: (+995 32) 34 29 75 ; (+995 32) 34 28 97


The Georgian National Film Center (GNFC) is a legal entity of public law under the Ministry of Culture and Monument Protection of Georgia. The goal of GNFC is to secure and coordinate state support for the development of Georgian cinema. 

The National Film Center sets state policy in the film sector. The Film Center is a legal entity of public law under the Ministry of Culture and Monument Protection tasked with providing state support to national cinematography. 

Friday, September 07, 2012

BLOG: Georgian Locations Add Spice To Indian Movies (rferl.org)

(rferl.org) With its rugged mountain scenery, spectacular Black Sea coastline, and historic capital city, Georgia has a vast array of cinematically attractive locations to entice international filmmakers.

With many beautiful, diverse locations, such as the Kazbegi valley, and relatively low labor costs, Georgia has the potential to become a mecca for foreign filmmakers.
It seems that movie producers from Bollywood may soon take note, especially now that two big-budget flicks for the Indian market have helped showcase what the Caucasus country has to offer.

The romantic dual-language Tamil-Telugu tale "A Second World" ("Irandam Ulagam") has just finished shooting in various regions around Georgia and is due for a major release in January.

It follows hot on the heels of the high-octane Tamil-gangster flick "Billa 2," which used various locations around Tbilisi for its blockbuster thrills and spills (see the trailer below).

According to eurasianet.org, Georgia's Deputy Minister of Economy and Sustainable Development Keti Bochorishvili believes these movies could have a “pulling effect” in attracting even bigger-budget Bollywood productions.

The Georgian government has long been striving to woo foreign filmmakers to the country and it seems their efforts have not been falling on deaf ears.

Indian producer Roop Naik has already praised Georgia for its "unique locations" and "diverse landscapes," which he says are among several factors that could act as a draw for foreign filmmakers.

In Naik's view, the country also has a certain novelty value compared to other parts of Europe, which he reportedly believes are over used as locations for Bollywood films.

Nonetheless, many film professionals believe that Georgia will need to put together an incentive package -- including tax rebates -- before it can hope to regularly attract big-budget movie projects from Bollywood and elsewhere.

The deputy director of Georgia's National Film Center, Salome Sepashvili, told eurasianet.org that an incentive package has actually been developed.

Although she gave no details as to when this package might be approved, there are plenty who would presumably back the move.

Georgia's National Investment Agency has already said that an increase in the number of foreign film crews in the country could give the country's movie industry a much needed shot in the arm while also having many knock-on benefits for those working in the catering, accommodation, logistics, and transportation sectors.

Friday, August 24, 2012

FILM: Two Weeks კვირით ადრე - By Papuna Mosidze (youtube.com)


Only two days, TBC Artarea TV2.0 Mosidze report presents the film "2 weeks".

Wednesday, December 08, 2010

CULTURE: 11th Tbilisi International Film Festival, 6. - 12. December 2010 (tbilisifilmfestival.ge)

The goals of the Tbilisi International Film Festival (TIFF) are to provide unique opportunities for deeper understanding and appreciation of artistic cinema and to encourage, promote and inspire young filmmakers though professional encounters with world class artists and experts. Screenings, industry panels, master classes, retrospectives, and other showcases arranged each year actively support the talents and creative visions of young filmmakers. The Film Festival also seeks to establish TIFF as a meeting place for South Caucasus filmmakers, international producers, sales agents and distribution companies ...

contact:
164, David Agmashenebeli ave.
0112 Tbilisi, Georgia
Tel.: (+995 32) 35 67 60

Friday, November 05, 2010

FILM: Success of Georgian Film Project at the Cottbus Film Festival

05.11.10 - The Cottbus Film Festival, Connecting Cottbus awarded Tinatin Kajrishvili with € 3000, for the project "Flight - Tbilisi - Tbilisi" (director Vano Burduli). 15 projects from 12 countries have been presented in the section. The project "Flight - Tbilisi - Tbilisi" won the CoCo Best Pitch Award 2010.

FILM: E. European producers embrace co-prod'ns. Pacts bring local films to wider international audience (variety.com)

COTTBUS, Germany -- National film bodies across Eastern Europe are using co-productions as marketing tools to bring local films to wider international audiences.

Relaxing rules on what counts as a minority or majority co-prod is helping get movies made in countries ranging from Georgia in the Caucasus, the former Yugoslav Republic of Macedonia and Bulgaria in the Balkans, and Slovakia in Central Europe.

Georgia's National Film Center (GNFC), founded in 2001 after a decade following the collapse of the Soviet Union when no films were made in the country at all, is prioritizing co-productions from next year to boost the local industry.

"We shall finance both minority and majority co-productions in order to bring interesting and extraordinary films to the international market," Tamara Tatishvili, director of the GNFC, told a panel discussion on European film marketing Thursday at the Cottbus Festival of Eastern European Film.

Georgia also aimed to join Eurimages, the European Union's cinema support fund, as another tool for raising its profile at international festivals and markets.

Two Georgian films had achieved international festival success in the past year, Tatishvili said -- Levan Koguashvili's gritty crime and corruption tale "Street Days" and George Ovashvili's "The Other Bank," a co-prod with France.

full article >>>

Wednesday, April 04, 2007

Freunde der Deutschen Kinemathek:
Fokus Georgien
In Zusammenarbeit mit dem Georgian National Film Center. Dank an Gaga Tscheidse, Nino Anjaparidzeund Anna Dziapshipa

18. 04. 2007 - 30. 04. 2007 in Berlin


Ab Mitte April präsentieren die Freunde der Deutschen Kinemathek herausragende Beispiele des georgischen Films aus den letzten 15 Jahren. Wir freuen uns ganz besonders, alle Regisseure der Veranstaltungsreihe als Gäste im Kino Arsenal zu begrüßen. Der 16. November 1896 war ein wichtiger Tag für Georgien. Noch nicht mal ein Jahr nach der ersten öffentlichen Kinovorführung am 28. Dezember 1895 in Paris wurde in Tiflis das erste Kino eröffnet. Auch wenn der erste georgische Film „erst“ 1912 gedreht wurde, wird dieses erstaunlich frühe Interesse fürs Kino immer wieder als Ausgangspunkt für die Entwicklung dieser beeindruckenden Filmnation genannt. Bereits in der Stummfilmzeit gab es eine erste Blüte im georgischen Film. Nach Stalins Tod, vor allem aber in den 60er und 70er Jahren entstanden viele mittlerweile zur Filmgeschichte gehörende Meisterwerke von Eldar und Giorgi Schengelaja, Otar Iosseliani, Lana Gogoberidse, Tengis Abuladse und Sergej Paradshanow, oftmals verspielte Komödien, böse Satiren oder dramatisch übersteigerte, surreale Grotesken, die traditionelle Erzähltechnik ignorierten, aber auch stille, poetische und melancholische Filme mit faszinierender Bildsprache. Das große kreative Potenzial des georgischen Films wurde zu Sowjetzeiten immer wieder von strengen Zensurauflagen beschnitten, so dass viele Film erst Jahre nach ihrem Entstehen in anderen Ländern gezeigt werden konnten. Auch wenn mit der staatlichen Unabhängigkeit Georgiens 1991 die Filmzensur abgeschafft wurde, leidet die Filmwirtschaft heutzutage unter der schwächelnden georgischen Wirtschaft. Die Gründung des Georgischen Nationalen Filmzentrums Ende der 90er Jahre trägt mittlerweile einiges dazu bei, um die Filmproduktion in Georgien zu unterstützen, doch die meisten georgischen Regisseure können ihre Filme nur mit Unterstützung europäischer Koproduzenten realisieren. Auch einige Filme der Reihe «Fokus Georgien» sind so entstanden. Dabei ziehen sich Themen und Motive wie der besondere Stellenwert der emblematischen Hauptstadt Tiflis (Tbilissi), der Bürgerkrieg, der Anfang der 90er Jahre die junge georgische Republik erschütterte, und die sozio-politischen Umwälzungen im Land wie ein roter Faden durch die präsentierten Filme.

Eröffnung
Mi 18.4., 19h
Zu Gast: Michail Kobachidse, Einführung: Giorgi Gwacharia
Kurzfilme von Michail Kobachidse:
MOLODAYAL LJUBOV Young Love 1961
KARUSSEL Carrrousel 1962
KOLGA The Umbrella 1967
KORTSILI The Wedding 1965
MUSIKOSEBI The Musicians 1969
EN CHEMIN F 2003
Wir eröffnen das Festival mit einem Rückblick und zeigen die Kurzfilme des erst kürzlich wiederentdeckten georgischen Regisseurs Michail Kobachidse, der im Zeitraum von 1961 bis 1969 fünf außergewöhnliche Kurzfilme drehte, bevor seine Arbeit 1969 von der sowjetischen Zensur als formalistisch eingestuft wurde und er keine weiteren Filme mehr drehen durfte. Die Filme beeindrucken durch das raffinierte Zusammenspiel zwischen Bild, Ton und Schnitt. Beim Betrachten muss man zeitweise an Beckettschen Minimalismus denken, dann wieder an Buster Keaton, was den Gebrauch der Landschaft und den Sinn für Melancholie angeht. Kobachidses scharfe Gesellschaftsbeobachtungen wiederum erinnern an Jacques Tati, die animierten Sequenzen seiner Filme zeigen eine Verwandtschaft mit den Filmen von Norman McLaren. Ganz selbstverständlich verbindet Kobachidse in seinen Filmen die unterschiedlichsten Stile und bewegt sich mühelos zwischen Realismus, Satire, fantastischem und avantgardistischem Film. Das Programm wird mit Kobachidses jüngstem Film EN CHEMIN, den er in Frankreich gedreht hat, abgerundet.

Mi 18.4., 21h
Einführung: Giorgi Gwacharaia
TBILISSI – TBILISSI Lewan Zakareishwili 2005 OmE 87’
Eine melancholische Bestandsaufnahme der georgischen Hauptstadt und ihrer Bewohner. Ein nicht mehr ganz junger Filmregisseur streift verzweifelt auf der Suche nach einer Geschichte durch die Straßen seiner Heimatstadt. Unweit der glitzernden Welt der Waren, die in den letzten Jahren Tiflis mehr und mehr erobert hat, zeigen sich Probleme des modernen Lebens: Armut, gesellschaftliche und soziale Ungerechtigkeit, Flüchtlinge und Bettler, die in die Stadt drängen. Der Film ist das bewegende Protokoll einer desillusionierten Generation.

Do19.4., 21h
Zu Gast: Lewan Tutberidse
GASEIRNEBA KARABACHSHI A Trip to Karabakh Lewan Tutberidse 2005 OmE 107’
Tiflis Anfang der 90er Jahre: Das Land ist vom Bürgerkrieg gezeichnet. In dieser Atmosphäre leben die knapp 20jährigen Gio, Gogliko, Sandro und Duda ganz im Zeichen von Mädchen, Kartenspielen und Drogen. Um an Geld zu kommen und um der Enge der Familien zu entfliehen, machen sich Gio und Gogliko auf die Reise nach Aserbaidshan. Auf Umwegen landen sie in Bergkarabach, in einem von Aserbaidshanern und Armenienern heftig umkämpften Gebiet.
GASEIRNEBA KARABACHSHI ist der jüngste Film von Lewan Tutberidse, der sowohl das erste unabhängige georgische Filmstudio „Aisi“ als auch das Kino Amirani gegründet hat.

Fr 20.4., 19h
Zu Gast: Dito Tsintsadse
DER MANN VON DER BOTSCHAFT Dito Tsintsadse D 2006, 1998
Dito Tsintsadse gehört zweifellos zu den berühmtesten georgischen Regisseuren. Sein jüngster Film wurde 2006 in Locarno ausgezeichnet. Im Mittelpunkt steht Herbert, ein Angestellter der deutschen Botschaft in Tiflis. Er führt ein monotones, von beruflicher Routine bestimmtes Leben, bis er eines Tages das 12-jährige Flüchtlingsmädchen Sascha kennen lernt. Zwischen dem lebhaften Mädchen und dem melancholischen Bürokraten entwickelt sich eine Art Vater-Tochter-Beziehung, die von der Umgebung der beiden jedoch überaus misstrauisch beobachtet wird.

So 22.4., 21.15h
Zu Gast: Sasa Urushadse
AK TENDEBA Here Comes the Dawn Sasa Urushadse 1998 OmE 123’
Sasa Urushadses psychologisches Drama spielt vor dem Hintergrund des georgischen Bürgerkriegs. Der Erstlingsfilm kreist um den dramatischen Wendepunkt im Leben eines angesehenen georgischen Politikers. Sein erfolgreiches und scheinbar glückliches Leben gerät vollständig aus den Fugen, als sein neugeborener Sohn lebensgefährlich erkrankt. Sein Blick auf die Umwelt ändert sich auf radikale Weise: alles, was bislang für ihn Bestand und Wert hatte, kann der Sinnfrage nicht mehr standhalten. In einem verzweifelten Versuch, seinen Sohn zu retten, schließt er sich einer Gruppe an, die an einem See wohnt.

Do 26.4., 19.30h
Zu Gast: Lewan Glonti & Ilia Glonti
DGE Der Tag Lewan Glonti UDSSR/Georgien 1989/90
CHUTI VARIAZIA Five Variations Ilia Glonti 2006 gesamt 100’
Lewan Glontis Film wurde kurz vor Georgiens Unabhängigkeitserklärung am 9. April 1991 fertiggestellt und zeichnet mit sensibler, nervöser Erzählweise ein ergreifendes Bild des inneren Vakuums, der Passivität und der Ausweglosigkeit der jungen Generation. Mit einem dokumentarischen Blick auf das Alltagsleben rekapituliert der Film den Tagesablauf eines jungen Mannes, der bei seinen Großeltern lebt, im Verlauf des Tages Freunde und Verwandte besucht, durch die Straßen Tbilissis läuft, abends auf eine Party geht und wieder zu Hause ein Mädchen durchs Fenster beobachtet. Als er eine Auseinandersetzung beobachtet, greift er in das Geschehen ein, mit fatalen Folgen. Der Film läuft zusammen mit dem mittellangen Film CHUTI VARIAZIA von Ilia Glonti, der zeigt, wie schwierig es sein kann, aus der alltäglichen Routine des Familienlebens auszubrechen, wenn man feststellt, ohne die anderen nicht leben zu können.

Sa 28.4., 19.30h
UN DRAGON DANS LES EAUX PURES DU CAUCASE The Pipeline Next Door Nino Kirtadse 2006 OmE 90’ Die weibliche Hauptrolle in diesem Film spielt die Schauspielerin und Regisseurin Nino Kirtadse, deren Dokumentarfilm UN DRAGON DANS LES EAUX PURES DU CAUCASE mit dem Prix ARTE ausgezeichnet wurde, der alljährlich von der European Film Academy an den besten Europäischen Dokumentarfilm verliehen wird. Auf fesselnde wie amüsante Art schildert der Film die dramatische Konfrontation der Bewohner eines Dorfes mit den mächtigen Vertretern der Erdölfirma BP. Während die Vertreter von British Petrol mit Kaufverträgen für das benötigte Land auftauchen, über das die Pipeline geführt werden soll, schreitet der Bau der von Aserbaidshan in die Türkei führenden gigantischen Pipeline bedrohlich voran. Zwischen Angst vor den Veränderungen, die der Bau der Pipeline mit sich bringen wird, und dem in Aussicht gestellten Geldsegen durch den Verkauf des Landes hin- und hergerissen, können sich die Dorfbewohner nicht auf ein gemeinsames Vorgehen einigen.

So 29.4., 21h
Zu Gast: Nana Djordjadse
ES MILLE ET UNE RECETTES DU CUISINIER AMOUREUX 1001 Rezepte eines verliebten Kochs, Nana Djordjadse Georgien/F/D/ 1996 OmE 100’
Wie viele andere georgische Regisseure arbeitet auch Nana Djordjadse immer wieder mit europäischen Koproduzenten, wie im Fall ihres Films LES MILLE ET UNE RECETTES DU CUISINIER AMOUREUX (1001 Rezepte eines verliebten Kochs, 1996), einer französich-georgischen Koproduktion. Der vielschichtige Film ist zwischen Komödie und Melodram angesiedelt und beschreibt anhand von Rückblenden das wechselvolle Leben eines georgischen Globetrotters und Gourmets, der ein Feinschmeckerrestaurant in Tiflis eröffnet und bald in die Wirren der Revolution gerät.

Mo 30.4., 19h
Zu Gast: Dato Janelidse
MEIDAN – NAVE OF THE WORLD Dato Janelidse 2004 OmE 90’
Abschließend präsentieren wir MEIDAN – NAVE OF THE WORLD über den gleichnamigen kleinen Bezirk mitten in Tiflis. Seit Jahrhunderten leben hier Menschen unterschiedlicher Herkunft und Religion friedlich Seite an Seite und nehmen Anteil am Leben und an den Traditionen ihrer Nachbarn. MEIDAN von Dato Janelidse ist ein eindruckvolles Porträt dieser scheinbar so einfachen Co-Existenz.

Kino Arsenal 1 & 2
Potsdamer Straße 2

10785 Berlin
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Freunde der Deutschen Kinemathek e.V.
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Christine Sievers