Politik, Kultur, Geschichte, Wirtschaft, Internet und andere Aspekte über den Süd-Kaukasus // Politic, Culture, History, Economy, Internet And Other Aspects About South-Caucasus // Re-Blogged & Posted By Ralph Hälbig
Friday, January 15, 2016
ARCHITEKTUR: Städtebau in Georgien - vom Sozialismus zur Marktwirtschaft. Von Karl Ziegler (deutsche-digitale-bibliothek.de)
(deutsche-digitale-bibliothek.de) Die Arbeit stellt die wissenschaftliche Aufbereitung von 6 Jahren
Beratungsarbeit im Rahmen des von der Gesellschaft für technische
Zusammenarbeit (GTZ) durchgeführten Projektes „Landmanagement Georgien“
zum Aufbau eines marktwirtschaftlichen Städtebau- und
Raumordnungssystems in Georgien dar. Dabei geht es um die grundsätzliche
Durchdringung eines komplexen Themenfeldes und den grundlegenden Aufbau
einer bislang von westlicher Seite fehlenden Wissenschaftsbasis. In
Georgien begannen die Privatisierungen im Jahr 1992: Wohnungen wurden
verschenkt, Betriebe (bislang rund 20 Tausend) und sonstige Grundstücke
werden verkauft bzw. versteigert. 1994 begann modellhaft für die
Hauptstadt Tbilisi die Erstellung von Grundbuch/Kataster, d.h. der
Aufbau eines öffentlichen Eigentumssicherungssystems für privaten
Grundbesitz. Daher gilt es insbesondere für die bauliche und sonstige
Nutzung von privaten Grundstücken verbindliche Spielregeln zu finden.
Die Ausführungen konzentrieren sich vom Zielansatz folglich auf das in
Georgien unbedingt erforderliche Spektrum von rechtsverbindlichen
Mindestvereinbarungen in Form von Gesetzen, Verfahren sowie weichen und
harten Instrumenten zur Steuerung der baulichen und
gestaltungsrelevanten Bodennutzung im Sinne eines geordneten Städtebaus.
Innerhalb dieser Schwerpunktsetzung, d.h. der Auseinandersetzung mit
vorhandenen und zu schaffenden städtebaulichen (Rechts)Grundlagen,
werden die Schnittstellen und Wechselwirkungen zur Raumordnung sowie zu
politischen und administrativen Strukturen aufgezeigt, aber nicht
vertieft. Eine Betrachtung des sowjetischen Planungssystems, bei dem es
letztendlich auf allen Ebenen nur um die Verwirklichung staatlicher
Großprojekte zur Steigerung der volkswirtschaftlichen Bilanz ging,
sollen einerseits das schwierige psychische und physiognomische Erbe im
Städtebau offen legen und andererseits die Dimension notwendiger
Veränderungen bei den Transformationsprozessen verdeutlichen. Anhand
einer zielorientierten Beschäftigung mit örtlichen
Planungssystemen/-instrumenten in den Ländern Deutschland, Frankreich,
Schweiz und Tschechien wird der Frage nachgegangen, welche zentralen
Regelungen in der Marktwirtschaft für einen geordneten Städtebau
unerlässlich sind. Damit werden generelle Maßstäbe und Leitlinien
definiert, die bei der Transformation auf das georgische System kritisch
hinterfragt und angepasst werden. Der räumliche Schwerpunkt bildet die
Hauptstadt Tbilisi als dominantes Zentrum baulicher Aktivitäten. Darüber
hinaus werden die Städte Kutaisi, Gori und Signaghi, jeweils
stellvertretend für bestimmte Siedlungstypen/-größen betrachtet. Die
Ergebnisse zeigen, dass sich der Städtebau in Georgien am Scheideweg
befindet. Gesetze sind trotz formaler und inhaltlicher Schwächen
vorhanden und leistungsfähig. Jetzt geht es um die Anwendung, eine
bedarfsorientierte Instrumentalisierung und vor allem die Beachtung.
Eine weitere, enorm wichtige Aufgabe stellt in diesem Zusammenhang die
Festigung von Strukturen bei der Wahrnehmung von Planungsabläufen dar.
Denn im Sozialismus gab es nur eindimensionale Entscheidungsstrukturen.
Heute bestehen vielschichtige Strukturen und Möglichkeiten bei der
Abwicklung von Planungsaufgaben. Aber trotz des vielfältigen
Handlungsbedarfs konnte im Vergleich zu den benachbarten
Kaukasusrepubliken Armenien und Aserbaidschan in Georgien viel erreicht
werden. Die Arbeit kann dazu beitragen, die städtebaulichen Prozesse in
Georgien scharfkantiger und zielgenauer zu führen. Anderen
postsowjetischen Ländern kann sie als Leitfaden bei der Transformation
der räumlichen Planungssysteme dienen. Darin liegt ein bedeutender
Mehrwert.
www.letuscook.destellt eine zweisprachige – deutsch-georgische Webseite dar. Hier
finden Sie verschiedenste Rezepte zum Nachkochen sowie Tipps und Tricks
für Anfänger und Kochliebhaber. Die Rezepte sind schrittweise
beschrieben und mit dazugehörigen Fotos unterstützt. Ich möchte Sie gerne dazu auffordern mir Ihre Rezepte und Bilder zu schicken. Ich hoffe, dass mit Hilfe von www.letuscook.de oder www.facebook.com/Letuscook.de ein interessanter Informations- und Meinungsaustausch zwischen den beiden „Sprachseiten“ zu Stande kommt. Ihre Meinungen, Vorschläge und Verbesserungswünsche sind sehr willkommen.
Ich stehe Ihnen für die Fragen gerne zu Verfügung.
Ich hoffe, www.letuscook.de gefällt Ihnen und inspiriert Sie und natürlich hoffe ich, Sie schauen öfters mal vorbei. Viel Spaß beim Nachkochen!
Translate in your Language
OAT Gallery and artcafe 144 stairs in Tbilisi
in old tbilisi
under the narikala fortress
- artcollection
- exhibitions and events
- home cuisine
- private dinners and parties
- guest studio for rent
Lohnenswert: Dokumentarfilm von Ruth OlshanWIE LUFT ZUM ATMENist eine Reise in ein kleines Land zwischen Asien und Europa, das zu unrecht zwischen den Grenzen der Kulturen vergessen wird: Georgien, das hier in seiner ganzen Schönheit, seinem Zauber und seiner Vielfältigkeit eingefangen ist. Der Dokumentarfilm von Ruth Olshan entdeckt vor allem die beeindruckende Musik Georgiens, in der die kulturelle Identität seiner Bewohner tief verwurzelt ist. In den fast verloren gegangenen und wieder entdeckten Gesängen und Tänzen, die die UNESCO auf die Liste des Weltkulturerbes gesetzt hat, meint man Stimmen und Lieder aus einer vergangenen Zeit zu hören.
Musik sei für sie so wichtig wie die Luft zum Atmen, erzählt eine Protagonistin im Film und man versteht sie sofort. Ruth Olshans vielschichtiges Porträt eines Landes, seiner Menschen und ihrer Musik zeigt, was das Besondere an der georgischen Musik ist: die Lebendigkeit der Folklore im Alltag, die aufrecht erhaltene Tradition, die in den Texten gespeicherten Mythen, das soziale Erleben der Musik, die regionale Unterschiedlichkeit der Kultur, und die Musiker, die die Musik heute auch in Pop- und Jazzbereiche weiterführen."Großartige Bilder, sympathische Protagonisten und schöne, unvertraute Musik!" (filmdienst)
"Ruth Olshan hat einen sehr feinen Musikfilm gemacht, der einen Ort 90 Minuten zum Klingen bringt" (zitty)
"Eine berückende Hommage an ein Volk, dessen große Kultur durchströmt wird von Gesang" (Rheinischer Merkur)
"Folklore kann ganz schön cool sein!" (Die Welt)
"Ein ‚Hit’ für musikbegeisterte Weltreisende im Kino!" (programmkino.de)
Ruth Olshan in her film portrays musicians who work with different approaches: a male choir searching and cultivating old folk songs in the Caucasus region, a female choir, a school dance company and musicians who enhance Georgian folk music. There is a common denominator that links the diverse protagonists in Olshan’s film: Singing, dancing and music are crucial elements of their lifestyle. Music is as important as “air to breath,” explains the director of the female choir . The subtle camera work discreetly catches moments and spontaneous encounters, showing that the rehearsals and the singing brings moments to these women where they are taken away from their normal course of life. For life in Rustavi, a small town near Tiflis, seems bleak. The industry is dead, the unemployment rate is enormous. You ask yourself how people can live. The choir women’s beauty and positive energy exude an affirmative sign of life, even in mournful moments. Men and women sing and dance both joy and sorrow off their chest. In Georgia, music seems to be omnipresent, almost existential. Even if a young singer does not think folk music is “sexy”, he still gets hooked. It gets under his skin. The film pays tribute to this fascination, vitality, and spiritedness.
No comments:
Post a Comment