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Friday, January 15, 2016
ARCHITEKTUR: Städtebau in Georgien - vom Sozialismus zur Marktwirtschaft. Von Karl Ziegler (deutsche-digitale-bibliothek.de)
(deutsche-digitale-bibliothek.de) Die Arbeit stellt die wissenschaftliche Aufbereitung von 6 Jahren
Beratungsarbeit im Rahmen des von der Gesellschaft für technische
Zusammenarbeit (GTZ) durchgeführten Projektes „Landmanagement Georgien“
zum Aufbau eines marktwirtschaftlichen Städtebau- und
Raumordnungssystems in Georgien dar. Dabei geht es um die grundsätzliche
Durchdringung eines komplexen Themenfeldes und den grundlegenden Aufbau
einer bislang von westlicher Seite fehlenden Wissenschaftsbasis. In
Georgien begannen die Privatisierungen im Jahr 1992: Wohnungen wurden
verschenkt, Betriebe (bislang rund 20 Tausend) und sonstige Grundstücke
werden verkauft bzw. versteigert. 1994 begann modellhaft für die
Hauptstadt Tbilisi die Erstellung von Grundbuch/Kataster, d.h. der
Aufbau eines öffentlichen Eigentumssicherungssystems für privaten
Grundbesitz. Daher gilt es insbesondere für die bauliche und sonstige
Nutzung von privaten Grundstücken verbindliche Spielregeln zu finden.
Die Ausführungen konzentrieren sich vom Zielansatz folglich auf das in
Georgien unbedingt erforderliche Spektrum von rechtsverbindlichen
Mindestvereinbarungen in Form von Gesetzen, Verfahren sowie weichen und
harten Instrumenten zur Steuerung der baulichen und
gestaltungsrelevanten Bodennutzung im Sinne eines geordneten Städtebaus.
Innerhalb dieser Schwerpunktsetzung, d.h. der Auseinandersetzung mit
vorhandenen und zu schaffenden städtebaulichen (Rechts)Grundlagen,
werden die Schnittstellen und Wechselwirkungen zur Raumordnung sowie zu
politischen und administrativen Strukturen aufgezeigt, aber nicht
vertieft. Eine Betrachtung des sowjetischen Planungssystems, bei dem es
letztendlich auf allen Ebenen nur um die Verwirklichung staatlicher
Großprojekte zur Steigerung der volkswirtschaftlichen Bilanz ging,
sollen einerseits das schwierige psychische und physiognomische Erbe im
Städtebau offen legen und andererseits die Dimension notwendiger
Veränderungen bei den Transformationsprozessen verdeutlichen. Anhand
einer zielorientierten Beschäftigung mit örtlichen
Planungssystemen/-instrumenten in den Ländern Deutschland, Frankreich,
Schweiz und Tschechien wird der Frage nachgegangen, welche zentralen
Regelungen in der Marktwirtschaft für einen geordneten Städtebau
unerlässlich sind. Damit werden generelle Maßstäbe und Leitlinien
definiert, die bei der Transformation auf das georgische System kritisch
hinterfragt und angepasst werden. Der räumliche Schwerpunkt bildet die
Hauptstadt Tbilisi als dominantes Zentrum baulicher Aktivitäten. Darüber
hinaus werden die Städte Kutaisi, Gori und Signaghi, jeweils
stellvertretend für bestimmte Siedlungstypen/-größen betrachtet. Die
Ergebnisse zeigen, dass sich der Städtebau in Georgien am Scheideweg
befindet. Gesetze sind trotz formaler und inhaltlicher Schwächen
vorhanden und leistungsfähig. Jetzt geht es um die Anwendung, eine
bedarfsorientierte Instrumentalisierung und vor allem die Beachtung.
Eine weitere, enorm wichtige Aufgabe stellt in diesem Zusammenhang die
Festigung von Strukturen bei der Wahrnehmung von Planungsabläufen dar.
Denn im Sozialismus gab es nur eindimensionale Entscheidungsstrukturen.
Heute bestehen vielschichtige Strukturen und Möglichkeiten bei der
Abwicklung von Planungsaufgaben. Aber trotz des vielfältigen
Handlungsbedarfs konnte im Vergleich zu den benachbarten
Kaukasusrepubliken Armenien und Aserbaidschan in Georgien viel erreicht
werden. Die Arbeit kann dazu beitragen, die städtebaulichen Prozesse in
Georgien scharfkantiger und zielgenauer zu führen. Anderen
postsowjetischen Ländern kann sie als Leitfaden bei der Transformation
der räumlichen Planungssysteme dienen. Darin liegt ein bedeutender
Mehrwert.
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Architektur,
Buch,
Georgia,
GTZ,
History,
Karl Ziegler,
Research,
Transformation
Sunday, January 19, 2014
BUCH: Städtebau in Georgien vom Sozialismus zur Marktwirtschaft. Von Karl Ziegler (kluedo.ub.uni-kl.de)
(kluedo.ub.uni-kl.de) Vom Fachbereich Architektur, Raum- und Umweltplanung und Bauingenieurwesen der Technischen Universität Kaiserslautern zur Verleihung des akademischen Grades Doktor-Ingenieur (Dr.-Ing.) genehmigte Dissertation
Vorgelegt von Karl Ziegler, Dipl.-Ing. der Raum- und Umweltplanung
Mit dem Zerfall der Sowjetunion wurde ein enormer gesellschaftlicher und ökonomischer Wandel in den nach Eigenständigkeit strebenden ehemaligen Sowjetrepubliken ausgelöst. Kernpunkt dieser Veränderungen bildet die Privatisierung von Grund und Boden sowie von sonstigem Staatseigentum.
Folglich standen bzw. stehen auch im Bereich der räumlichen Planungssysteme die Transformationsländer vor großen und neuen Herausforderungen, die sich vor allem im Aufbau dezentraler Planungsstrukturen zur Regelung der baulichen und sonstigen Bodennutzung zeigen.
Die Arbeit skizziert für das Land Georgien die Entwicklungslinien auf dem Weg von einem sozialistischen zu einem marktwirtschaftlichen Städtebau.
Das Zusammentragen der dazu erforderlichen Unterlagen und Informationen sowie das spezifi sche Recherchieren gestaltete sich nicht immer einfach.
Dies lag einerseits an sprachlichen Hemmnissen und andererseits daran, dass in nicht wenigen Segmenten Neuland betreten werden musste. Hinzu kam die überkommene Haltung vieler ehemals staatlicher Institutionen Planungsunterlagen grundsätzlich für geheim einzustufen oder neuerdings nur gegen Bezahlung bereitzustellen.
Ohne die guten persönlichen Beziehungen, die ich im Laufe meiner Einsätze in Georgien mit vielen Personen aufbauen konnte, wäre das Thema in dieser Substanzhaltigkeit kaum zu bewältigen gewesen.
Daher gilt ein besonderer Dank allen Personen, die durch Interviews, die Bereitstellung von Daten und Plänen, sowie unzähliger Übersetzungsarbeit zur inhaltlichen Ausgestaltung beigetragen haben. Namentlich herausstellen möchte ich Herrn Paul Dzindzibadze und Herrn David Dzindzibadze, der vor allem unermüdlich übersetzt hat, sowie Herrn Zurab Nemsadze und Herrn Zurab Bakradze.
Ein inneres Bedürfnis als Ausdruck von Liebe und Vertrauen ist es mir, meiner Frau Kerstin, die viel Verständnis für zeitliche Entbehrungen hatte und dies gegenüber unseren beiden jungen Söhnen Philipp und Paul mehr als kompensiert hat, zu danken.
Großen Dank möchte ich Herrn Prof. Dennhardt aussprechen, der mich in angenehmer Art und Weise gedrängt hat, diese Arbeit anzufertigen und dabei stets unterstützte.
Herrn Prof. Kistenmacher möchte ich für seine spontane Bereitschaft danken, mein Thema anzunehmen sowie für die wenigen, aber dafür umso intensiveren und konstruktiven Gespräche.
Frau Silke Dreyer hat mich mit viel Geduld und Ausdauer in der redaktionellen Aufbereitung unterstützt - dafür herzlichen Dank.
Nicht zuletzt möchte ich Herrn Gerhard Laux und Herrn Jan Melchior, mit denen mich viele gemeinsame Arbeitseinsätze in Georgien verbinden, für ihre Unterstützung danken.
Ich bin davon überzeugt - obwohl die georgischen Unterlagen unter den Vorbehalt der vollständigen Richtigkeit, so z.B. bei der Übersetzung von Fachbegriffen, gestellt werden müssen - mit dieser Arbeit zu einer Erweiterung der Kommunikation und des Erfahrungsaustausches zwischen beiden Ländern im Bereich Städtebau beitragen zu können
Abschließend bleibt zu hoffen, dass die Arbeit natürlich Anregungen für weitere wissenschaftliche Beiträge innerhalb dieses Themenfeldes liefert, aber selbst nicht nur wissenschaftlichen Zwecken dient, sondern einen kleinen Beitrag zur Lösung der Aufgaben in der Praxis leistet.
Karl Ziegler
+++
Inhaltlicher Überblick – Kurzzusammenfassung
Die Arbeit stellt die wissenschaftliche Aufbereitung von 6 Jahren Beratungsarbeit im Rahmen des von der Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (GTZ) durchgeführten Projektes „Landmanagement Georgien“ zum Aufbau eines marktwirtschaftlichen Städtebau- und Raumordnungssystems in Georgien dar. Dabei geht es um die grundsätzliche Durchdringung eines komplexen Themenfeldes und den grundlegenden Aufbau einer bislang von westlicher Seite fehlenden Wissenschaftsbasis.
In Georgien begannen die Privatisierungen im Jahr 1992: Wohnungen wurden verschenkt, Betriebe (bislang rund 20 Tausend) und sonstige Grundstücke werden verkauft bzw. versteigert.
1994 begann modellhaft für die Hauptstadt Tbilisi die Erstellung von Grundbuch/Kataster, d.h. der Aufbau eines öffentlichen Eigentumssicherungssystems für privaten Grundbesitz.
Daher gilt es insbesondere für die bauliche und sonstige Nutzung von privaten Grundstücken verbindliche Spielregeln zu finden.
Die Ausführungen konzentrieren sich vom Zielansatz folglich auf das in Georgien unbedingt erforderliche Spektrum von rechtsverbindlichen Mindestvereinbarungen in Form von Gesetzen, Verfahren sowie weichen und harten Instrumenten zur Steuerung der baulichen und gestaltungsrelevanten Bodennutzung im Sinne eines geordneten Städtebaus. Innerhalb dieser Schwerpunktsetzung, d.h. der Auseinandersetzung mit vorhandenen und zu schaffenden städtebaulichen (Rechts)Grundlagen, werden die Schnittstellen und Wechselwirkungen zur Raumordnung sowie zu politischen und administrativen Strukturen aufgezeigt, aber nicht vertieft.
Eine Betrachtung des sowjetischen Planungssystems, bei dem es letztendlich auf allen Ebenen nur um die Verwirklichung staatlicher Großprojekte zur Steigerung der volkswirtschaftlichen Bilanz ging, sollen einerseits das schwierige psychische und physiognomische Erbe im Städtebau offen legen und andererseits die Dimension notwendiger Veränderungen bei den Transformationsprozessen verdeutlichen.
Anhand einer zielorientierten Beschäftigung mit örtlichen Planungssystemen/-instrumenten in den Ländern Deutschland, Frankreich, Schweiz und Tschechien wird der Frage nachgegangen, welche zentralen Regelungen in der Marktwirtschaft für einen geordneten Städtebau unerlässlich sind. Damit werden generelle Maßstäbe und Leitlinien defi niert, die bei der Transformation auf das georgische System kritisch hinterfragt und angepasst werden.
Der räumliche Schwerpunkt bildet die Hauptstadt Tbilisi als dominantes Zentrum baulicher Aktivitäten. Darüber hinaus werden die Städte Kutaisi, Gori und Signaghi, jeweils stellvertretend für bestimmte Siedlungstypen/-größen betrachtet.
Die Ergebnisse zeigen, dass sich der Städtebau in Georgien am Scheideweg befi ndet. Gesetze sind trotz formaler und inhaltlicher Schwächen vorhanden und leistungsfähig. Jetzt geht es um die Anwendung, eine bedarfsorientierte Instrumentalisierung und vor allem die Beachtung. Eine weitere, enorm wichtige Aufgabe stellt in diesem Zusammenhang die Festigung von Strukturen bei der Wahrnehmung von Planungsabläufen dar. Denn im Sozialismus gab es nur eindimensionale Entscheidungsstrukturen. Heute bestehen vielschichtige Strukturen und Möglichkeiten bei der Abwicklung von Planungsaufgaben.
Aber trotz des vielfältigen Handlungsbedarfs konnte im Vergleich zu den benachbarten Kaukasusrepubliken Armenien und Aserbaidschan in Georgien viel erreicht werden. Die Arbeit kann dazu beitragen, die städtebaulichen Prozesse in Georgien scharfkantiger und zielgenauer zu führen. Anderen postsowjetischen Ländern kann sie als Leitfaden bei der Transformation der räumlichen Planungssysteme dienen. Darin liegt ein bedeutender Mehrwert.
Das ganze Buch [pdf]
Vorgelegt von Karl Ziegler, Dipl.-Ing. der Raum- und Umweltplanung
Mit dem Zerfall der Sowjetunion wurde ein enormer gesellschaftlicher und ökonomischer Wandel in den nach Eigenständigkeit strebenden ehemaligen Sowjetrepubliken ausgelöst. Kernpunkt dieser Veränderungen bildet die Privatisierung von Grund und Boden sowie von sonstigem Staatseigentum.
Folglich standen bzw. stehen auch im Bereich der räumlichen Planungssysteme die Transformationsländer vor großen und neuen Herausforderungen, die sich vor allem im Aufbau dezentraler Planungsstrukturen zur Regelung der baulichen und sonstigen Bodennutzung zeigen.
Die Arbeit skizziert für das Land Georgien die Entwicklungslinien auf dem Weg von einem sozialistischen zu einem marktwirtschaftlichen Städtebau.
Das Zusammentragen der dazu erforderlichen Unterlagen und Informationen sowie das spezifi sche Recherchieren gestaltete sich nicht immer einfach.
Dies lag einerseits an sprachlichen Hemmnissen und andererseits daran, dass in nicht wenigen Segmenten Neuland betreten werden musste. Hinzu kam die überkommene Haltung vieler ehemals staatlicher Institutionen Planungsunterlagen grundsätzlich für geheim einzustufen oder neuerdings nur gegen Bezahlung bereitzustellen.
Ohne die guten persönlichen Beziehungen, die ich im Laufe meiner Einsätze in Georgien mit vielen Personen aufbauen konnte, wäre das Thema in dieser Substanzhaltigkeit kaum zu bewältigen gewesen.
Daher gilt ein besonderer Dank allen Personen, die durch Interviews, die Bereitstellung von Daten und Plänen, sowie unzähliger Übersetzungsarbeit zur inhaltlichen Ausgestaltung beigetragen haben. Namentlich herausstellen möchte ich Herrn Paul Dzindzibadze und Herrn David Dzindzibadze, der vor allem unermüdlich übersetzt hat, sowie Herrn Zurab Nemsadze und Herrn Zurab Bakradze.
Ein inneres Bedürfnis als Ausdruck von Liebe und Vertrauen ist es mir, meiner Frau Kerstin, die viel Verständnis für zeitliche Entbehrungen hatte und dies gegenüber unseren beiden jungen Söhnen Philipp und Paul mehr als kompensiert hat, zu danken.
Großen Dank möchte ich Herrn Prof. Dennhardt aussprechen, der mich in angenehmer Art und Weise gedrängt hat, diese Arbeit anzufertigen und dabei stets unterstützte.
Herrn Prof. Kistenmacher möchte ich für seine spontane Bereitschaft danken, mein Thema anzunehmen sowie für die wenigen, aber dafür umso intensiveren und konstruktiven Gespräche.
Frau Silke Dreyer hat mich mit viel Geduld und Ausdauer in der redaktionellen Aufbereitung unterstützt - dafür herzlichen Dank.
Nicht zuletzt möchte ich Herrn Gerhard Laux und Herrn Jan Melchior, mit denen mich viele gemeinsame Arbeitseinsätze in Georgien verbinden, für ihre Unterstützung danken.
Ich bin davon überzeugt - obwohl die georgischen Unterlagen unter den Vorbehalt der vollständigen Richtigkeit, so z.B. bei der Übersetzung von Fachbegriffen, gestellt werden müssen - mit dieser Arbeit zu einer Erweiterung der Kommunikation und des Erfahrungsaustausches zwischen beiden Ländern im Bereich Städtebau beitragen zu können
Abschließend bleibt zu hoffen, dass die Arbeit natürlich Anregungen für weitere wissenschaftliche Beiträge innerhalb dieses Themenfeldes liefert, aber selbst nicht nur wissenschaftlichen Zwecken dient, sondern einen kleinen Beitrag zur Lösung der Aufgaben in der Praxis leistet.
Karl Ziegler
+++
Inhaltlicher Überblick – Kurzzusammenfassung
Die Arbeit stellt die wissenschaftliche Aufbereitung von 6 Jahren Beratungsarbeit im Rahmen des von der Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (GTZ) durchgeführten Projektes „Landmanagement Georgien“ zum Aufbau eines marktwirtschaftlichen Städtebau- und Raumordnungssystems in Georgien dar. Dabei geht es um die grundsätzliche Durchdringung eines komplexen Themenfeldes und den grundlegenden Aufbau einer bislang von westlicher Seite fehlenden Wissenschaftsbasis.
In Georgien begannen die Privatisierungen im Jahr 1992: Wohnungen wurden verschenkt, Betriebe (bislang rund 20 Tausend) und sonstige Grundstücke werden verkauft bzw. versteigert.
1994 begann modellhaft für die Hauptstadt Tbilisi die Erstellung von Grundbuch/Kataster, d.h. der Aufbau eines öffentlichen Eigentumssicherungssystems für privaten Grundbesitz.
Daher gilt es insbesondere für die bauliche und sonstige Nutzung von privaten Grundstücken verbindliche Spielregeln zu finden.
Die Ausführungen konzentrieren sich vom Zielansatz folglich auf das in Georgien unbedingt erforderliche Spektrum von rechtsverbindlichen Mindestvereinbarungen in Form von Gesetzen, Verfahren sowie weichen und harten Instrumenten zur Steuerung der baulichen und gestaltungsrelevanten Bodennutzung im Sinne eines geordneten Städtebaus. Innerhalb dieser Schwerpunktsetzung, d.h. der Auseinandersetzung mit vorhandenen und zu schaffenden städtebaulichen (Rechts)Grundlagen, werden die Schnittstellen und Wechselwirkungen zur Raumordnung sowie zu politischen und administrativen Strukturen aufgezeigt, aber nicht vertieft.
Eine Betrachtung des sowjetischen Planungssystems, bei dem es letztendlich auf allen Ebenen nur um die Verwirklichung staatlicher Großprojekte zur Steigerung der volkswirtschaftlichen Bilanz ging, sollen einerseits das schwierige psychische und physiognomische Erbe im Städtebau offen legen und andererseits die Dimension notwendiger Veränderungen bei den Transformationsprozessen verdeutlichen.
Anhand einer zielorientierten Beschäftigung mit örtlichen Planungssystemen/-instrumenten in den Ländern Deutschland, Frankreich, Schweiz und Tschechien wird der Frage nachgegangen, welche zentralen Regelungen in der Marktwirtschaft für einen geordneten Städtebau unerlässlich sind. Damit werden generelle Maßstäbe und Leitlinien defi niert, die bei der Transformation auf das georgische System kritisch hinterfragt und angepasst werden.
Der räumliche Schwerpunkt bildet die Hauptstadt Tbilisi als dominantes Zentrum baulicher Aktivitäten. Darüber hinaus werden die Städte Kutaisi, Gori und Signaghi, jeweils stellvertretend für bestimmte Siedlungstypen/-größen betrachtet.
Die Ergebnisse zeigen, dass sich der Städtebau in Georgien am Scheideweg befi ndet. Gesetze sind trotz formaler und inhaltlicher Schwächen vorhanden und leistungsfähig. Jetzt geht es um die Anwendung, eine bedarfsorientierte Instrumentalisierung und vor allem die Beachtung. Eine weitere, enorm wichtige Aufgabe stellt in diesem Zusammenhang die Festigung von Strukturen bei der Wahrnehmung von Planungsabläufen dar. Denn im Sozialismus gab es nur eindimensionale Entscheidungsstrukturen. Heute bestehen vielschichtige Strukturen und Möglichkeiten bei der Abwicklung von Planungsaufgaben.
Aber trotz des vielfältigen Handlungsbedarfs konnte im Vergleich zu den benachbarten Kaukasusrepubliken Armenien und Aserbaidschan in Georgien viel erreicht werden. Die Arbeit kann dazu beitragen, die städtebaulichen Prozesse in Georgien scharfkantiger und zielgenauer zu führen. Anderen postsowjetischen Ländern kann sie als Leitfaden bei der Transformation der räumlichen Planungssysteme dienen. Darin liegt ein bedeutender Mehrwert.
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Thursday, February 17, 2011
JOB: Fachkraft für Geberkoordination (cimonline.de)
Stellenausschreibung beim CIM (Centrum für Internationale Migration und Entwicklung):
Gesucht wird eine Fachkraft für Geberkoordination (Professional / Sozial-, Verwaltungswissenschaftler, Jurist etc.) mit mehrjähriger Erfahrung in der deutschen und / oder internationalen Entwicklungshilfe, bei Ministerien, Verbänden, NGOs) für einen Einsatz Regional Environment Centre (REC) South Caucasus mit Sitz in Tiflis. Notwendig sind unter anderem auch englische und russische Sprachkenntnisse.
REC South Caucasus ist eine sehr professionelle NGO im Umweltbereich, die von den drei Staaten Georgien, Aserbaidschan und Armenien getragen wird und 2003 gegründet wurde. Sie hat schon eine Reihe von Programmen und Projekten im Umweltbereich in allen drei Staaten durchgeführt und bietet einen interessanten und spannenden Arbeitsplatz für einen Integrierten Experten aus Deutschland bzw. der Europäischen Union.
Näheres dazu siehe bitte unter: cimonline.de bzw. auf der Homepage von CIM www.cimonline.de in der Suchrubrik "Nach Regionen suchen" unter "Zentralasien, Europa, Kaukasus".
Dort kann man sich auch online direkt bewerben.
Infos zum REC South Caucasus finden sich unter: www.rec-caucasus.org
Gesucht wird eine Fachkraft für Geberkoordination (Professional / Sozial-, Verwaltungswissenschaftler, Jurist etc.) mit mehrjähriger Erfahrung in der deutschen und / oder internationalen Entwicklungshilfe, bei Ministerien, Verbänden, NGOs) für einen Einsatz Regional Environment Centre (REC) South Caucasus mit Sitz in Tiflis. Notwendig sind unter anderem auch englische und russische Sprachkenntnisse.
REC South Caucasus ist eine sehr professionelle NGO im Umweltbereich, die von den drei Staaten Georgien, Aserbaidschan und Armenien getragen wird und 2003 gegründet wurde. Sie hat schon eine Reihe von Programmen und Projekten im Umweltbereich in allen drei Staaten durchgeführt und bietet einen interessanten und spannenden Arbeitsplatz für einen Integrierten Experten aus Deutschland bzw. der Europäischen Union.
Näheres dazu siehe bitte unter: cimonline.de bzw. auf der Homepage von CIM www.cimonline.de in der Suchrubrik "Nach Regionen suchen" unter "Zentralasien, Europa, Kaukasus".
Dort kann man sich auch online direkt bewerben.
Infos zum REC South Caucasus finden sich unter: www.rec-caucasus.org
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Tuesday, November 09, 2010
AKADEMIE: Feierliche Abschlussveranstaltung der GTZ-Akademie "Transformation Lawyers" (hertie-school.org)
Hertie School of Governance
GTZ Winterakademie "Rechtsdialog für Rechtstransformation"
Feierliche Abschlussveranstaltung der GTZ-Akademie "Transformation Lawyers" mit der Parlamentarischen Staatssekretärin im BMZ, Frau Gudrun Kopp, am 11. November 2010
Mitte November werden 24 junge Rechtsexperten aus dem Südkaukasus ihre dreiwöchige Fortbildung zum Thema "Rechtstransformation" abschließen. Aus diesem Anlass wird die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Frau Gudrun Kopp, eine Ansprache zur Kaukasus-Initiative des BMZ halten und den Teilnehmern ihre Zertifikate verleihen.
Die Winterakademie "Transformation Lawyers" als eigens entwickeltes Programm der Hertie School of Governance ist Teil des Vorhabens "Rechts- und Justizreformen im Südkaukasus" der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ). Sie vermittelt den Teilnehmern umfangreiche Kenntnisse in allen Aspekten rechtsstaatlicher Transformation: von der juristischen Auslegungsmethodik und Praxis über die Akteure, Verfahren und Techniken guter Gesetzgebung bis hin zu spezifischen Formen des Verwaltungshandelns und des Eigen-tumsrechts. Darüber hinaus helfen Softskill-Trainings den jungen Juristen, ihre individuellen Fähigkeiten in einem sich stark wandelnden institutionellen Umfeld zu stärken. Auch liefert ihnen ein umfangreiches Rahmenprogramm die Verbindung zur gelebten Rechtstransformation in Deutschland.
Die Teilnehmer arbeiten in der Regierungs- und Justizverwaltung ebenso wie an den Parla-menten und Obersten Gerichten ihrer Heimatländer oder sind als Rechtsanwälte tätig. Ihnen bietet die Akademie eine Gelegenheit zum länderübergreifenden Erfahrungsaustausch sowie zum Knüpfen fachlicher und persönlicher Netzwerke sowohl innerhalb der Region als auch nach Deutschland.
Dies ist auch das Anliegen des Abschlussempfangs, zu dem wir interessierte Akteure der deutsch-südkaukasischen Beziehungen einladen. Wir würden uns daher sehr freuen, Sie in unseren Räumlichkeiten im Quartier 110 an der Friedrichstraße begrüßen zu dürfen.
Mit freundlichen Grüßen,
Prof. Helmut K. Anheier, PhD Dean
Prof. Dr. Alexander Graser, Professor of Comparative Public Law and
Social Policy
+++
October, 25th, Monday - November, 13th, Saturday
GTZ´s Winter Academy at the Hertie School of Governance
Twenty five participants from the courts and parliaments of Armenia, Azerbaijan, and Georgia are attending the GTZ’s Winter Academy for “Transformation Lawyers,” held at the Hertie School of Governance from October 25 to November 13.
The Academy is directed by Hertie School professor Dr. Alexander Graser, Professor of Comparative Public Law and Social Policy, and coordinated by Dr. Cornelius Adebahr of Wirtschaft am Wasserturm political consultancy.
The program includes workshops on topics ranging from comparative legal perspectives to skill acquisition. In addition to the intensive legal program, participants, all of whom are visiting from the Southern Caucasus, will also have the opportunity to play tourist and enjoy German cultural life.
The closing reception will take place on November 11, at 6 pm. Ms Gudrun Kopp, Parliamentary State Secretary in the Federal Ministry for Economic Cooperation and Development, will address the participants and hand over their certificates. The event is followed by a reception – participation upon invitation only.
programme flyer (168 KB)
GTZ Winterakademie "Rechtsdialog für Rechtstransformation"
Feierliche Abschlussveranstaltung der GTZ-Akademie "Transformation Lawyers" mit der Parlamentarischen Staatssekretärin im BMZ, Frau Gudrun Kopp, am 11. November 2010
Die Winterakademie "Transformation Lawyers" als eigens entwickeltes Programm der Hertie School of Governance ist Teil des Vorhabens "Rechts- und Justizreformen im Südkaukasus" der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ). Sie vermittelt den Teilnehmern umfangreiche Kenntnisse in allen Aspekten rechtsstaatlicher Transformation: von der juristischen Auslegungsmethodik und Praxis über die Akteure, Verfahren und Techniken guter Gesetzgebung bis hin zu spezifischen Formen des Verwaltungshandelns und des Eigen-tumsrechts. Darüber hinaus helfen Softskill-Trainings den jungen Juristen, ihre individuellen Fähigkeiten in einem sich stark wandelnden institutionellen Umfeld zu stärken. Auch liefert ihnen ein umfangreiches Rahmenprogramm die Verbindung zur gelebten Rechtstransformation in Deutschland.
Die Teilnehmer arbeiten in der Regierungs- und Justizverwaltung ebenso wie an den Parla-menten und Obersten Gerichten ihrer Heimatländer oder sind als Rechtsanwälte tätig. Ihnen bietet die Akademie eine Gelegenheit zum länderübergreifenden Erfahrungsaustausch sowie zum Knüpfen fachlicher und persönlicher Netzwerke sowohl innerhalb der Region als auch nach Deutschland.
Dies ist auch das Anliegen des Abschlussempfangs, zu dem wir interessierte Akteure der deutsch-südkaukasischen Beziehungen einladen. Wir würden uns daher sehr freuen, Sie in unseren Räumlichkeiten im Quartier 110 an der Friedrichstraße begrüßen zu dürfen.
Mit freundlichen Grüßen,
Prof. Helmut K. Anheier, PhD Dean
Prof. Dr. Alexander Graser, Professor of Comparative Public Law and
Social Policy
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October, 25th, Monday - November, 13th, Saturday
GTZ´s Winter Academy at the Hertie School of Governance
Twenty five participants from the courts and parliaments of Armenia, Azerbaijan, and Georgia are attending the GTZ’s Winter Academy for “Transformation Lawyers,” held at the Hertie School of Governance from October 25 to November 13.
The Academy is directed by Hertie School professor Dr. Alexander Graser, Professor of Comparative Public Law and Social Policy, and coordinated by Dr. Cornelius Adebahr of Wirtschaft am Wasserturm political consultancy.
The program includes workshops on topics ranging from comparative legal perspectives to skill acquisition. In addition to the intensive legal program, participants, all of whom are visiting from the Southern Caucasus, will also have the opportunity to play tourist and enjoy German cultural life.
The closing reception will take place on November 11, at 6 pm. Ms Gudrun Kopp, Parliamentary State Secretary in the Federal Ministry for Economic Cooperation and Development, will address the participants and hand over their certificates. The event is followed by a reception – participation upon invitation only.
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Thursday, November 05, 2009
VIDEO: Deutsche Häuser für Kriegsflüchtlinge (zdf.de)
Video >>>
ZDF heute in europa, 02.11.2009
Flüchtlingshilfe: Deutschland hat in der georgischen Stadt Gori 300 winterfeste Fertighäuser für Vertriebene aus Südossetien gebaut. Die Unterkunft bietet Wohnraum für bis zu 1300 Personen.
ZDF heute in europa, 02.11.2009
Flüchtlingshilfe: Deutschland hat in der georgischen Stadt Gori 300 winterfeste Fertighäuser für Vertriebene aus Südossetien gebaut. Die Unterkunft bietet Wohnraum für bis zu 1300 Personen.
Sunday, November 18, 2007
JOB: Honorartätigkeit: Deutschlehrer für DEZ 2007 - FEB 2008 in Ganja, Aserbaidschan gesucht
Das GTZ-Büro Ganja, Aserbaidschan, sucht möglichst ab 1. Dezember 2007 für 2 oder 3 Monate eineN LehrerIn für Deutsch als Fremdsprache.
Unterrichtet werden Studenten unterschiedlicher Niveaus zur Vorbereitung auf einen Deutschlandaufenthalt.
Ort: Ganja ist die zweitgrößte Stadt Aserbaidschans, landschaftlich schön gelegen und von der georgischen Hauptstadt Tbilisi nicht weit entfernt. Sie sollten sich auf das gemächliche Leben einer aserbaidschanischen Provinzstadt einstellen und auf einen kühlen (also im Vergleich zu Deutschland milderen) Winter. Aserbaidschan ist ein (ebenfalls mild) islamisches Land, das mit einigem Anpassungsvermögen für Europäer lebenswert ist.
Tätigkeit: Sie unterrichten ca. 10 h / Woche auf Grundstufen- und Mittelstufenniveau. Fachliche Beratung ist durch das DAAD-Lektorat Baku möglich.
Fachliche Voraussetzungen: erste Erfahrungen im Unterricht von Deutsch als Fremdsprache und eine (begonnene) Ausbildung in DaF sind erwünscht. Ein Hochschulabschluss muss nicht vorliegen. Sie sollten allerdings selbständig Unterricht planen können. Die Tätigkeit kann evtl. als Praktikum im Rahmen einer DaF-Ausbildung angerechnet werden.
Sprachliche Voraussetzungen: Aserbaidschanisch, Russisch, Türkisch helfen im Alltag. Es kann für die Tätigkeit allerdings auch nützlich sein, weder Russisch noch Aserbaidschanisch zu sprechen, weil Ihre Schüler und andere Deutschlerner mit Ihnen dann auf Deutsch kommunizieren MÜSSEN. Aserbaidschanisch- oder Russischunterricht kann vermittelt werden.
Leistungen:
* einfache Wohnung
* 500 AZN pro Monat (ca. 400 EUR)
* ein Flug aus Deutschland wird gestellt (dies gilt nur für günstige Flüge in Absprache mit der GTZ)
Ansprechpartner: Rauf Mailov, GTZ Ganja, sowie auch das DAAD-Informationszentrum Baku (www.ic.daad.de/baku)
Bewerbungen und Interessensbekundungen bitte so schnell wie möglich an
raufmailov@yahoo.de
sowie gleichzeitig an info@daad.baku.az
Nachfragen auch unter 00994-55-2106441 oder 00994-50-4106441
***************************************
Andrej Goetze
DAAD-Lektor
DAAD-Informationszentrum Baku /
DAAD Information Centre Baku
Azerbaycan Texniki Universiteti
H. Cavid Prospekti 25
AZ 1073 Baku
Tel.: (+994-12) 439 12 65 & 564 06 51
Email: info@daad.baku.az
Sprechstunden: Mittwoch und Freitag 14.00 bis 17.00 Uhr
Consultation hours: Wednesday and Friday 2 pm to 5 pm
Unterrichtet werden Studenten unterschiedlicher Niveaus zur Vorbereitung auf einen Deutschlandaufenthalt.
Ort: Ganja ist die zweitgrößte Stadt Aserbaidschans, landschaftlich schön gelegen und von der georgischen Hauptstadt Tbilisi nicht weit entfernt. Sie sollten sich auf das gemächliche Leben einer aserbaidschanischen Provinzstadt einstellen und auf einen kühlen (also im Vergleich zu Deutschland milderen) Winter. Aserbaidschan ist ein (ebenfalls mild) islamisches Land, das mit einigem Anpassungsvermögen für Europäer lebenswert ist.
Tätigkeit: Sie unterrichten ca. 10 h / Woche auf Grundstufen- und Mittelstufenniveau. Fachliche Beratung ist durch das DAAD-Lektorat Baku möglich.
Fachliche Voraussetzungen: erste Erfahrungen im Unterricht von Deutsch als Fremdsprache und eine (begonnene) Ausbildung in DaF sind erwünscht. Ein Hochschulabschluss muss nicht vorliegen. Sie sollten allerdings selbständig Unterricht planen können. Die Tätigkeit kann evtl. als Praktikum im Rahmen einer DaF-Ausbildung angerechnet werden.
Sprachliche Voraussetzungen: Aserbaidschanisch, Russisch, Türkisch helfen im Alltag. Es kann für die Tätigkeit allerdings auch nützlich sein, weder Russisch noch Aserbaidschanisch zu sprechen, weil Ihre Schüler und andere Deutschlerner mit Ihnen dann auf Deutsch kommunizieren MÜSSEN. Aserbaidschanisch- oder Russischunterricht kann vermittelt werden.
Leistungen:
* einfache Wohnung
* 500 AZN pro Monat (ca. 400 EUR)
* ein Flug aus Deutschland wird gestellt (dies gilt nur für günstige Flüge in Absprache mit der GTZ)
Ansprechpartner: Rauf Mailov, GTZ Ganja, sowie auch das DAAD-Informationszentrum Baku (www.ic.daad.de/baku)
Bewerbungen und Interessensbekundungen bitte so schnell wie möglich an
raufmailov@yahoo.de
sowie gleichzeitig an info@daad.baku.az
Nachfragen auch unter 00994-55-2106441 oder 00994-50-4106441
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Andrej Goetze
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DAAD Information Centre Baku
Azerbaycan Texniki Universiteti
H. Cavid Prospekti 25
AZ 1073 Baku
Tel.: (+994-12) 439 12 65 & 564 06 51
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Sprechstunden: Mittwoch und Freitag 14.00 bis 17.00 Uhr
Consultation hours: Wednesday and Friday 2 pm to 5 pm
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Thursday, October 18, 2007
ENTWICKLUNG: Internationales Entwicklungsprojekt in Georgien: Studenten sanieren traditionsreiche Musikschule
Anette Schober-Knitz, Pressestelle
Hochschule Biberach
Hochschule Biberach
17.10.2007
Drei Jahre lang hat die Hochschule Biberach ein internationales Entwicklungsprojekt in Telawi/Georgien betreut. Dabei war die Bau-Hochschule für die Planung und den Bau des Wiederaufbaus einer traditionsreichen Musikschule verantwortlich, die 2004 bis auf die Grundmauern abgebrannt war. Anfang Oktober wurde das umfangreiche Sanierungsprojekt feierlich wiedereröffnet, das die Hochschule in enger Kooperation mit der Stadt Biberach umgesetzt hatte, die seit 20 Jahren eine intensive Städtepartnerschaft mit der Hauptstadt der ostgeorgischen Region Kachetien pflegt.
Das Projekt ist Bestandteil des von der Bundesrepublik Deutschland initiierten Kauskasus-Städte-Netzwerkes und wurde von der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit der Bundesrepublik Deutschland (gtz) unterstützt. Neben der Stadt Biberach, dem Partnerschaftsverein Biberach sowie Spenden aus der Bevölkerung haben zahlreiche Firmen und Sponsoren den Wiederaufbau ermöglicht.
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Drei Jahre lang hat die Hochschule Biberach ein internationales Entwicklungsprojekt in Telawi/Georgien betreut. Dabei war die Bau-Hochschule für die Planung und den Bau des Wiederaufbaus einer traditionsreichen Musikschule verantwortlich, die 2004 bis auf die Grundmauern abgebrannt war. Anfang Oktober wurde das umfangreiche Sanierungsprojekt feierlich wiedereröffnet, das die Hochschule in enger Kooperation mit der Stadt Biberach umgesetzt hatte, die seit 20 Jahren eine intensive Städtepartnerschaft mit der Hauptstadt der ostgeorgischen Region Kachetien pflegt.
Das Projekt ist Bestandteil des von der Bundesrepublik Deutschland initiierten Kauskasus-Städte-Netzwerkes und wurde von der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit der Bundesrepublik Deutschland (gtz) unterstützt. Neben der Stadt Biberach, dem Partnerschaftsverein Biberach sowie Spenden aus der Bevölkerung haben zahlreiche Firmen und Sponsoren den Wiederaufbau ermöglicht.
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Monday, June 25, 2007
WHY NOT? Entwicklungshilfegutachtenv ...
Entwicklungshilfegutachten: Die Mehrheit war erfolgreich
Nobelpreis, KfW und warum auch nicht das ganze im Kaukasus ...?
Der Friedensnobelpreis war sicher auch im Sinne der KfW Entwicklungsbank. Die Auszeichnung erhielten der Wirtschaftsprofessor Mohammad Yunus und seine Grameen-Bank in Bangladesh. In den achtziger Jahren hielten viele Yunus für einen Träumer, aber die KfW-Experten glaubten an ihn und gaben ihm 24 Millionen Euro (!)
Er hatte die revolutionäre Idee, armen Menschen, die keine Bank als Kunden haben wollte, kleine Kredite zu geben, die diese produktiv einsetzten und zurückzahlten. Er ist der Vater der Mikrokredite, die weltweit Schule machten. Sein Beispiel habe vielen Menschen in Deutschland erstmals die Bedeutung von Bankwissen eine wirksame Bekämpfung von Armut ins Bewusstsein gerückt, meinte KfW-Vorstandsmitglied Wolfgang Kroh.
Nobelpreis, KfW und warum auch nicht das ganze im Kaukasus ...?
Der Friedensnobelpreis war sicher auch im Sinne der KfW Entwicklungsbank. Die Auszeichnung erhielten der Wirtschaftsprofessor Mohammad Yunus und seine Grameen-Bank in Bangladesh. In den achtziger Jahren hielten viele Yunus für einen Träumer, aber die KfW-Experten glaubten an ihn und gaben ihm 24 Millionen Euro (!)
Er hatte die revolutionäre Idee, armen Menschen, die keine Bank als Kunden haben wollte, kleine Kredite zu geben, die diese produktiv einsetzten und zurückzahlten. Er ist der Vater der Mikrokredite, die weltweit Schule machten. Sein Beispiel habe vielen Menschen in Deutschland erstmals die Bedeutung von Bankwissen eine wirksame Bekämpfung von Armut ins Bewusstsein gerückt, meinte KfW-Vorstandsmitglied Wolfgang Kroh.
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