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Saturday, February 01, 2014

PREIS: Verleihung des Giwi-Margwelaschwili-Preises 2014 an Lasha Bakradze (goethe.de)

Preisverleihung an Lasha Bakradze
14.02.2014, 19:00 Uhr
Georgisches Schriftstellerhaus, Machabelistr. 13
Deutsch und Georgisch
Eintritt frei

(goethe.deDer nach dem deutsch-georgischen Schriftsteller Giwi Margwelaschwili benannte Preis des Instituts für Internationale Zusammenarbeit des dvv und des Goethe-Instituts Georgien wird seit 2013 an Personen verliehen, die sich besondere Verdienste um die kulturellen Beziehungen zwischen Deutschland und Georgien erworben haben, 2014 zum ersten Mal unter der Schirmherrschaft der georgischen Außenministerin Maja Panjikidze.

In diesem Jahr hat die unabhängige Jury diese Auszeichnung dem georgischen Historiker, Germanisten, Übersetzer, Publizisten, Museumsdirektor und Schauspieler Lascha Bakradse zuerkannt, dessen Lebensleistung in vielfältiger Weise mit Deutschland und der deutschen Kultur verbunden ist.

Der Festakt am 14. Februar 2014 findet im Georgischen Schriftstellerhaus in der Machabelistraße statt und steht der Öffentlichkeit bewußt offen. Die Laudatio hält die Schriftstellerin und Übersetzerin Ana Kordsaia-Samadaschwili. Im Beiprogramm zur Verleihung zeigen wir den Film LOST KILLERS (Deutschland, 2000) von Dito Tsintsadze, dessen Hauptrolle vom diesjährigen Preisträger verkörpert wird.

Der Sponsor der diesjährigen Preisverleihung ist die ProCredit Bank in Georgien!

Sunday, March 11, 2012

LITERATUR: Georgische Autoren auf der Leipziger Buchmesse 2012 (georgia-insight.eu)

Leipziger Buchmesse 15.-18. März 2012
Am 15. März 2012 geht die Leipziger Buchmesse an den Start, mit dabei ist in diesem Jahr Georgien.



(georgia-insight.eu) Die Leipziger Buchmesse ist nach der Frankfurter Buchmesse die zweitgrößte Buchmesse Deutschlands. Durch ihre umfassende Präsentation der Neuerscheinungen des Frühjahrs gilt sie als wichtiger Impulsgeber für den Büchermarkt. Im Gegensatz zur wesentlich umfangreicheren Frankfurter Buchmesse liegt hier der Schwerpunkt auf persönlichem Kontakt zwischen Autor und Besucher.
Georgien ist auf der Leipziger Buchmesse zum ersten Mal mit einem offiziellen Auftritt und mit einem Gemeinschaftsstand vertreten und wird es voraussichtlich auch die kommenden Jahre sein. Einerseits ist dies eine Vorbereitung auf seinen Gastlandauftritt an der Frankfurter Buchmesse 2015, der vom georgischen Kulturministerium angestrebt wird, andererseits bietet Leipzig eine gute Gelegenheit, sich als Literaturland ins Gespräch zu bringen.

"Georgien sollte diese Chance gut und professionell nutzen, da ein mehrfacher Auftritt in Leipzig nachhaltiger wirken kann als ein Gastlandauftritt in Frankfurt. Nachhaltig in dem Sinne, dass Übersetzungen, Übersetzungsförderung und Literaturaustausch in Gang kommen und georgische Autoren von ausländischen Verlagen mehr gepflegt werden." meint Rachel Gratzfeld, Lektorin und Literaturvermittlerin für georgische Literatur.

Georgische Literatur für den deutschsprachigen Raum...

Georgisch ist eine eigenständige Sprache, die nicht mit dem Indogermanischen verwandt ist. Die georgische Literatur zählt zu den ältesten und reichsten Literaturen der Welt. Dennoch gibt es nur sehr wenig Übersetzungen georgischer Bücher in deutscher Sprache. Jahrzehntelange Isolation durch den eisernen Vorhang und strenge Zensur der kommunistischen Regierung schränkten die literarische Tätigkeit stark ein. Nach dem Wirtschaftszusammenbruch der 1990er Jahre mussten Buchhandel und Verlagswesen quasi bei Null beginnen.




2011 tagte im Goethe-Institut die erste deutsch-georgische Übersetzerwerkstatt. Eine Woche lang arbeiteten deutsche und georgische Übersetzer mit erfahrenden Werkstattleitern und Verlagslektoren aus Deutschland und Georgien an ihren laufenden Arbeiten. Viele stellten ihre Texte zum ersten Mal unter Kollegen zur Diskussion.


Auf der Leipziger Buchmesse findet dazu ein Podium statt, wo Rosemarie Tietze (Werkstattleiterin, Übersetzerin), Alexander Kartosia (Werkstattleiter, Germanist), Natia Mikeladse-Bachsoliani (Übersetzerin aus dem Georgischen) und Ana Kordsaia-Samadaschwili (Übersetzerin aus dem Deutschen) über ihre Erfahrungen berichten.
 Georgische Autoren kennen lernen...


Auf der Leipziger Buchmesse lesen die georgischen Autoren Surab LeschawaAna Kordsaia-Samadaschwili und die junge Autorin Tamta Melaschwili, deren Roman "Abzählen" in Georgien mit dem SABA-Preis für das beste literarische Debüt 2010 ausgezeichnet wurde. Am 17. März liest Tamta Melaschwili auf dem Lesefest "LEIPZIG LIEST".


Ebenfalls zu Gast auf der Buchmesse ist die erfolgreiche georgische Autorin Nino Harataschwili, die als Ausnahmetalent der deutschen Theaterbühne gilt. Ihr neuer Roman "Mein sanfter Zwilling", wurde zum "besten Buch der unabhänigen Verlage 2011" gekürt.


Georgien an der Buchmesse Leipzig, alle Termine:

15. März 2012


10.30 - 11.00 Uhr
Forum International, Halle 4, C504

Lesung mit Surab Leschawa
12.00 - 12.30 Uhr
Forum International, Halle 4, C504

Lesung mit 
Ana Kordsaia-Samadaschwili
16. März 201214.00 - 14.45 Uhr
Congress Center, Saal 5
Podium. 
Teilnehmerinnen und Teilnehmer der ersten deutsch-georgischen Übersetzerwerkstatt im Goethe-Institut Tbilisi berichten von ihren Erfahrungen.
17. März 201214.00 UhrARD TV Forum über Leipziger Buchmesse:
Nino Haratischwili spricht über ihren Roman "Mein sanfter Zwilling".
15.00 Uhr
Glashalle: 

Nino Haratischwili liest aus ihrem Roman "Mein sanfter Zwilling"
16.30 - 17.00 Uhr
Forum International, Halle 4, C504:

Lesung mit 
Tamta Melaschwili und Präsentation ihres Debuts "Abzählen".

18.00 Uhr
naTo, Karl-Liebknecht-Str. 46 (Südvorstadt)http://www.georgia-insight.eu/

Tamta Melaschwili liest aus ihrem Roman "Abzählen"

Quelle: gratzfeld.ch, leipziger-buchmesse.degoethe.de, georgia-insight.eu


Tuesday, April 06, 2010

KULTUR: Lesung mit Nino Haratischwili und Ana Kordsaia in Bern (Schweiz) - am 11. April 2010 um 16 Uhr

Georgische Diaspora in der Schweiz - Communauté Géorgienne en Suisse - Comunità di Georgiani in Svizzera

Die eine hier, die andere dort – zwei junge georgische Autorinnen

Lesung mit Nino Haratischwili und Ana Kordsaia
mit musikalischen Intermezzi
am 11. April 2010 um 16 Uhr
im Hotel Bern, Zeughausgasse 9, Bern


Zwei junge erfolgreiche Autorinnen, beide Georgierinnen. Die eine lebt und veröffentlicht in Georgien, die andere lebt und veröffentlicht in Deutschland. Die eine schreibt auf Georgisch, die andere Deutsch: emotional und direkt über die Liebe, über die Verletzlichkeit der menschlichen Beziehungen, über das Fremde im Eigenen, das Eigene im Fremden, über Männer und Frauen...

Georgien hat in den letzten zwanzig Jahren tiefgreifende, erschütternde Veränderungen erfahren. Eine neue Generation ist herangewachsen, auch in der Literatur. Die Zeit, die Konflikte, die Annäherung an den Westen, die Menschen, die auswandern und wiederkommen, haben neue Themen gebracht, haben die Wahrnehmung und sogar die Sprache verändert. Nino Haratischwili und Ana Kordsaia sind Vertreterinnen dieser Generation: Sie sind nah am Puls Georgiens, fühlen den Puls aber auch anderswo, gehen ihre eigenen Wege.

Für die Leserinnen und Leser im deutschsprachigen Raum sind sie eine Entdeckung. Nino Haratischwili,1983 in Tbilissi geboren, pendelt seit ihrem zwölften Lebensjahr zwischen zwei Sprachen und Welten. Sie lebt heute als freie Regisseurin und Autorin in Hamburg. Im deutschsprachigen Theater ist ihr Name inzwischen ein Begriff: 2008 gewann sie für ihr Stück "Agonie (Georgia)" den Rolf-Mares-Preis in der Kategorie "Außergewöhnliche Inszenierung" und im März 2010 wurde ihr der Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis verliehen für "ihre souverän gebauten, thematisch spannenden und bisweilen schlicht bezaubernden Theaterstücke" "Georgia/Liv Stein". Damit reiht sich Nino Haratischwili ein unter die erfolgreichen, auf Deutsch schreibenden Autorinnen und Autoren nichtdeutscher Sprachherkunft wie Selim Özdogan, Zsuzsa Bánk, Terézia Mora, Saša Stanišic u.a. Eben ist auch ihr erster Roman "Juja" erschienen. Ein zweiter Roman ist in Arbeit.

Ana Kordsaia, 1968 geboren, lebt und arbeitet als Autorin, Übersetzerin und Kulturjournalistin in Tbilissi. Ihre ausdrucksstarken und emotionalen Erzählungen und Kurzgeschichten über Männer und Frauen, Liebe und Hass, Sex und Enttäuschung sind leicht überspannt und ein wenig zynisch und finden gerade deshalb den Weg zum Leser. Ana Kordsaia hat bisher zwei Erzählbände veröffentlicht, "Ich, Margarita" und "Das Berikaoba-Fest", und sie wurde mit verschiedenen georgischen Literaturpreisen ausgezeichnet. Außerdem übersetzt sie aus dem Deutschen ins Georgische, namentlich Elfriede Jelinek, für deren Übersetzung der "Liebhaberinnen" sie vom Goethe-Institut Tbilissi ausgezeichnet wurde.

Eine Veranstaltung der Georgischen Diaspora in der Schweiz, unterstützt von der Vereinigung der Freunde Georgiens in der Schweiz

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