Friday, May 29, 2020
MUSIKVIDEO: Sänger des Anchiskhati Ensembles aus Georgien, Tbilisi (Komposition Russudan Meipariani). Von Monika Nuber
Kamera, Regie, Schnitt: Monika Nuber
Komposition: Russudan Meipariani (Stuttgart)
Inspiriert von der Lyrik Galaktion Tabidze und eigens komponiert für den Männerchor Anchiskhati aus Tiflis.
Aufgenommen und gefilmt im fausttonstudio in Scheer an der Donau, während eines Gastaufenthalts des Ensembles.
Monika Nuber (*1966) lebt und arbeitet als Künstlerin und Musikerin in Stuttgart. In ihren experimentellen Arbeiten bewegt sie sich zwischen Konzept und Zufall, Ordnung und Chaos, kleiner Form und großen Gesten. Gesang, Rhythmus, Klang und Ton spielen dabei eine große Rolle. Monika Nubers Zeichnungen und Animationsfilme werden international auf Filmfestivals und Ausstellungen gezeigt und erhielten zahlreiche Preise. 2016 war ihre Videoinstallation "Binäre Systeme und andere Lieder" in der "Galerie b" zu sehen.
Saturday, November 03, 2012
POLYPHONY: Collecting and Performing Traditional Song in the Republic of Georgia, presented by Malkhaz Erkvanidze (loc.gov)
presented by Malkhaz Erkvanidze, Ethnomusicologist, scholar and performer
Ensemble: Dato Zatiashvili, Koba Beriashvili, Gocha Balavadze, Grigor Bulia, Vasil Tsetskhladze,
Zaal Tsereteli, Dato Shugliashvili, Levan Veshapidze, Mamuka Kiknadze, David Megrelidze, Gocha Giogadze
Free and open to the public
Closest Metro Stop: Capitol South (orange and blue lines), located one block south of the Madison Building main entrance
12 noon-1:00 p.m.
James Madison Hall
1st floor, Madison Building,
Library of Congress
101 Independence, Ave., SE
Washington, DC
Malkhaz Erkvanidze the leader of Anchiskhati Choir since 1988, is a world authority on Georgian polyphonic choral music. He has spent his life rescuing the church hymns and prayers that were suppressed under Soviet communism. His four books of Georgian hymns have been published with CDs; and he has written many articles about the distinctive musical structure of Georgian polyphony. He leads the "Dzveli Kiloebi" or Old Modes group within the Anchiskhati choir, dedicated to preserving the authentic Georgian tuning system with the traditional singing styles. He teaches at the Tbilisi State Conservatoire, the State Seminary and the Academy of Theology; and is the consultant to the Patriarch of Georgia, Ilia the Second, on liturgical chant. He plays several stringed folk instruments, including the Chonguri, Panduri and Chuniri, to accompany the choir. With Anzor Erkomaishvili from the Rustavi Choir, Malkhaz Erqvanidze is a founder member of the International Centre for Georgian Folk Music, which now has branches and members world-wide. He is married with two children and loves playing jazz on the piano.
- Changi a triangular harp, from the Svaneti region, which is claimed in legend to have derived directly from David's biblical harp.
- Chiboni a bagpipe made from goatskin, from the Ajara region in Western Georgia.
- Gudastviri a goatskin bagpipe from Racha, in the Caucasus mountains.
- Panduri a three-stringed plucked instrument, from Eastern Georgia.
- Chonguri a larger, three stringed plucked instrument, with a fourth fixed stringed that plays a high drone, from Western Georgia.
Thursday, July 19, 2007
KONZERT: Heute In Leipzig: Antschis-Chati-Chor ab 21.00 Uhr im Telegraph
Tuesday, July 17, 2007
Der weltberühmte georgische Männerchor "Antschis-Chati-Chor" aus Georgien hat morgen und übermorgen ihre ersten beiden Konzerte. Heute abend werden sie von Sebastian Pank auf Schloss Goseck - europäisches Musik- und Kulturzentrum empfangen. Sebastian Pank hat mit Ihnen auch aufwendige Aufnahmen auf einer Reise durch Georgien aufgenommen und bei der Edition Raumklang (www.raumklang.de) in einer Doppel-CD mit einem aufschlussreichen Booklad herausgegeben.
Morgen wird der Antschis-Chati-Chor dann in Saxdorf in der Nähe von Torgau (www.saxdorf.de) um 20.00 Uhr auftreten und am Donnerstag in Leipzig um 21.00 Uhr! (www.cafe-telegraph.de)
more: Save Georgian Music - Antschis Chati, vocal, article, Classical
Adresse: Hauptstr.5, 04895 Saxdorf
Do.19.07.
Leipzig Cafe-Telegraph
Dietrichring 18-20, 04109 Leipzig
Ansprechpartner: Igor Mozak 0341-1494990
Ansprechpartner: Ralph Hälbig 01799094675
ANTSCHISCHATI CHOR, Tifis: Die älteste Kirche in Tiflis, die Antschischati-Kathedrale aus dem 6. Jahrhundert, gibt dem zehnköpfigen Männerchor seinen Namen. In ihm sind zwei Musikethnologen, vier Komponisten, ein Pianist, ein Mathematiker, ein Theologe vereint, die sich - gestützt auf liebevolle, wissenschaftliche Recherchen und Archivaufnahmen - nicht nur eine möglichst authentische Gesangsweise zur Aufgabe gemacht, sondern auch einen theoretischen Zugang zu dieser Musik erarbeitet haben. Dieser war, bedingt durch die wechselvolle Geschichte der Kaukasusregion - Zarenreich, Sowjetunion - bis tief ins 20. Jahrhundert von Verschüttung bedroht und aus mehreren Gründen notwendig. Diese Musik ist auch vor Ideologisierung und Folklorisierung nicht allein durch einen - durchaus berechtigten - Verweis auf sein Alter und auf seine Charakteristik geschützt. Polyphonie wird heute als eine Art "Nationalcode" gesehen, der die Musik Georgiens besonders charakterisiert, der in Georgien bereits vor Einführung des Christentums existierte und sich ausdrücklich von der Mehrstimmigkeit in Europa unterscheidet. Ebenso gilt die Dreistimmigkeit als Symbol für die Dreieinigkeit und wesensverwandt mit der "georgischen Seele", was in der Eigendarstellung als Erklärung für die enge Beziehung zwischen Kirchenmusik und Volksmusik dient, die sich auch wissenschaftlich erhärtet hat. In den letzten zehn Jahren erfüllte der Antschischati Chor zwei kulturpolitische Aufgaben: einmal innerhalb seines Landes, indem die Experten dieses Chores durch exemplarische Aufführungen die eigene Gesellschaft mit ihrem kulturellen Erbe wieder vertraut machen und so ein Revival einer als authentisch erkannten Aufführungstradition anregten. Zum anderen außerhalb des Landes durch Konzertreisen, die eine wachsende Schar von Anhängern mit Freude erfüllen: 1994 nahm der Chor an der Neujahrsliturgie in Athen teil, 1995 entstanden Aufnahmen für Sony Classical, 1996 der Mitschnitt eines Konzerts in der Wiener Ruprechts-Kirche, 1999 eröffnete der Antschischati-Chor das Internationale Festival Orthodoxer Musik in Moskau, im November Teilnahme an den Tagen Georgischer Kultur in Hamburg, wo Hymnen und Volksgesänge vorgetragen wurden. Auf private Einladung gab der Chor in Wien, Graz und anderen ästerreichische Städten Konzerte.
Seinem ersten Interesse folgend singt der Chor georgische orthodoxe Kirchenmusik - Teile aus der Abendliturgie. Ein zweiter Teil im Bildungshaus gibt Einblick in die mehrstimmige georgische Volksmusik und ihre regionale Vielfalt (Svaneti, Gurien, Migreli, Imereti, Kartli und Kakheti). (Stephan Reisigl)
Friday, July 06, 2007
Do.19.07.
Leipzig Cafe-Telegraph
Dietrichring 18-20, 04109 Leipzig
Ansprechpartner: Igor Mozak 0341-1494990
Fr. 20.07. / Konzert: 19.30
Adresse: Johanneshaus, Am Eichhof, 75223 Niefern Öschelbronn
Ansprechpartner: Christoph Göbel 07233-670
Sa. 21. 07. / Konzert: 20.15
Adresse: St. Blasien
So. 22. 07. / Konzert: 17:00 Konzert
Adresse: Wallfahrtskirche Hohenrechberg / St. Cyriakus Strassdorf
Tel: 07171-603-4114 / mobil: 0162-2570614
Mo. 23.07. /Melchiorsgrund
06338/1291
Di. 24.07. / Melchiorsgrund
06338/1291
Do. 26.07. / Konzert: 20:00
Tel: 0043-2732/908030
Fr. 27.07.
Wien. Kulturschmiede
Ansprechpartner: Gogi Okropiridze 0043 699 11513368
gogi@aon.at
Sa. 28.07
Wien. Kulturschmiede
Ansprechpartner: Gogi Okropiridze 0043 699 11513368
ANTSCHISCHATI CHOR, Tifis: Die älteste Kirche in Tiflis, die Antschischati-Kathedrale aus dem 6. Jahrhundert, gibt dem zehnköpfigen Männerchor seinen Namen. In ihm sind zwei Musikethnologen, vier Komponisten, ein Pianist, ein Mathematiker, ein Theologe vereint, die sich - gestützt auf liebevolle, wissenschaftliche Recherchen und Archivaufnahmen - nicht nur eine möglichst authentische Gesangsweise zur Aufgabe gemacht, sondern auch einen theoretischen Zugang zu dieser Musik erarbeitet haben. Dieser war, bedingt durch die wechselvolle Geschichte der Kaukasusregion - Zarenreich, Sowjetunion - bis tief ins 20. Jahrhundert von Verschüttung bedroht und aus mehreren Gründen notwendig. Diese Musik ist auch vor Ideologisierung und Folklorisierung nicht allein durch einen - durchaus berechtigten - Verweis auf sein Alter und auf seine Charakteristik geschützt. Polyphonie wird heute als eine Art "Nationalcode" gesehen, der die Musik Georgiens besonders charakterisiert, der in Georgien bereits vor Einführung des Christentums existierte und sich ausdrücklich von der Mehrstimmigkeit in Europa unterscheidet. Ebenso gilt die Dreistimmigkeit als Symbol für die Dreieinigkeit und wesensverwandt mit der "georgischen Seele", was in der Eigendarstellung als Erklärung für die enge Beziehung zwischen Kirchenmusik und Volksmusik dient, die sich auch wissenschaftlich erhärtet hat. In den letzten zehn Jahren erfüllte der Antschischati Chor zwei kulturpolitische Aufgaben: einmal innerhalb seines Landes, indem die Experten dieses Chores durch exemplarische Aufführungen die eigene Gesellschaft mit ihrem kulturellen Erbe wieder vertraut machen und so ein Revival einer als authentisch erkannten Aufführungstradition anregten. Zum anderen außerhalb des Landes durch Konzertreisen, die eine wachsende Schar von Anhängern mit Freude erfüllen: 1994 nahm der Chor an der Neujahrsliturgie in Athen teil, 1995 entstanden Aufnahmen für Sony Classical, 1996 der Mitschnitt eines Konzerts in der Wiener Ruprechts-Kirche, 1999 eröffnete der Antschischati-Chor das Internationale Festival Orthodoxer Musik in Moskau, im November Teilnahme an den Tagen Georgischer Kultur in Hamburg, wo Hymnen und Volksgesänge vorgetragen wurden. Auf private Einladung gab der Chor in Wien, Graz und anderen ästerreichische Städten Konzerte.
Seinem ersten Interesse folgend singt der Chor georgische orthodoxe Kirchenmusik - Teile aus der Abendliturgie. Ein zweiter Teil im Bildungshaus gibt Einblick in die mehrstimmige georgische Volksmusik und ihre regionale Vielfalt (Svaneti, Gurien, Migreli, Imereti, Kartli und Kakheti). (Stephan Reisigl)
Tuesday, May 01, 2007
Die Georgier sind die ältesten autochthonen Bewohner des Kaukasus. Das beweisen die Funde auf ihrem Territorium südlich des Kaukasus, wo man eine kontinuierliche Entwicklung über mindestens 6000 Jahre verfolgen kann, vom Neolithikum bis zum XIII. Jht. vor Christus. Ab dem XIII. Jht. v. Chr. finden wir in einigen schriftlichen Quellen Informationen über georgische Stämme in den assyrischen und urartischen Keilschriften, später in griechischen und lateinischen Quellen. Die archäologischen Ausgrabungen zeigen, dass es südwestlich des Kaukasus, wo die Georgier leben, verschiedene kulturelle Entwicklungen, aber keine Unterbrechung gibt, die irgendwie auf einen Wechsel der Bevölkerung schließen lässt.
In der zweiten Hälfte des 2. Jahrtausends vor Christus haben sich die georgischen Stämme in einem Staat organisiert. (Diauki und Kolchida)
Die griechischen Autoren Xenophon und Strabon wussten, dass deren Zeitgenossen die Kolcher waren, die Nachfolger des legendären Staates Kolchis und des Königs Aiet, von dem der Grieche Iason und seine Argonauten noch vor dem Trojanischen Krieg das goldene Vlies gestohlen haben.
Im IV. Jht. v. Chr. verliert Kolchis (in anderen Quellen Egrissi) an Bedeutung. Seinen Platz nimmt das weiter östlich gelegene Kartli (von den Griechen auch Iveria genannt) ein.
Das Königreich Kartli ist seit dem X./XI. Jht. n. Chr. bis heute als Sakartvelo (Georgien) bekannt.
Die christliche Religion wurde in Georgien seit dem 1. Jht. n. Chr. von dem Apostel Andreas gepredigt und wurde im Jahr 326 Staatsreligion. Dies hat die weitere kulturelle Geschichte des Landes stark geprägt.
Die georgische Sprache gehört zur allein stehenden Ibero-Kaukasischen Sprachfamilie und hat ihre eigene Schrift.
Die musikalische Tradition Georgiens ist insofern bedeutsam, als das Land von Kulturen umgeben ist, in denen es keine Mehrstimmigkeit gibt. In den Nachbarländern Byzanz, Türkei, Armenien, Persien und Asserbeidschan ist die monophone Musik verbreitet. In Georgien entstand und blieb bis heute eine einzigartige mehrstimmige Gesangskultur erhalten.
Die georgische Musiktradition ist nicht nur dadurch einzigartig, dass sie keiner anderen Musikkultur ähnelt, sondern Klang und Formen der georgischen Musik sind bis heute lebendig und unverändert überliefert. In ihrer Form und strukturellen Vielfalt können wir alle Entwicklungsstufen der Polyphonie beobachten. Wir können uns heute nicht mehr vorstellen, alte Musik zu erforschen, ohne die georgische Musik mit einzubeziehen. Mehr noch: Die georgische Musik hat eigene Stimmsysteme und Modi, die mindestens 3000 Jahre alt sein müssen.
Seit Anfang des 20. Jht.s befindet sich diese Gesangstradition in der Krise. Im Zuge der Urbanisierung verliert der Gesang seine funktionelle Bedeutung.
Von der Annexion des Landes durch das zaristische Russland (1801) war auch die georgische Musik betroffen. Der seit dem 4. Jht. unabhängigen georgischen Kirche wurde die Autokephalie genommen und der georgische Kirchengesang verboten.
In kommunistischer Zeit entstehen sogenannte Cover Ensembles, die die traditionellen Lieder in temperierter Stimmung singen.
Die traditionelle Stimmung und ihre Improvisationstechnik gehen weitgehend verloren.
Von unserer heutigen Welt spricht man gern als einer Informationsgesellschaft: Nachrichten und neue Erkenntnisse sind in kürzester Zeit auf der ganzen Welt verfügbar. Und so mag auch die Kultur des kleinen Georgien vielleicht für die ganze Welt noch viele Entdeckungen bereit halten: Heute ist ein steigendes Interesse an georgischer Musik zu verzeichnen. Georgische Lieder werden in verschiedenen Ländern (Kanada, Japan, England, Frankreich, Belgien, Schweden) erforscht und gesungen.
Georgische Musik steht als einzige Musiktradition unter dem Schutz der UNESCO.
Unter der Leitung von Ansor Erkomaischwili hat man ihr in Tbilissi ein Zentrum errichtet, das sich u.a. mit der Wiederherstellung alten Tonaufnahmen beschäftigt.
Trotz vielfältiger Bemühungen konnte bislang leider noch kein Durchbruch in der Popularität und Anerkennung der georgischen Musik erzielt worden.
Die Zeit ist knapp. Die alten Sänger, die diese Tradition noch beherrschen, sterben.
Zentrale Aufgabe bleibt die Weitergabe der georgischen Musik mit seinen besonderen Stimmsystemen an die neue Generationen: Dies hat sich der Antschis-Chati-Chor zum Ziel gesetzt, darin soll man ihn unterstützen.
Der Antschis-Chati-Chor
wurde unter der Leitung von Malchaz Erkwanidze und einigen anderen Musikethnologen 1986 ins Leben gerufen. Ziel war die Rekonstruierung des georgischen Kirchengesangs und neue Forschungen. Seitdem hat der Chor enorme Arbeit geleistet: Feldforschungen, wissenschaftliche Untersuchungen alter Aufnahmen und liebevolle Kontakte mit alten Sängern, die die Tradition des georgischen Gesangs noch beherrschen, gehören dazu. Der Antschis-Chati-Chor veranstaltet jährlich in diesem Sinne Konzerte mit den alten Sängern. Seit einigen Jahren hat der Chor sich mit 12 ehrenamtlichen Mitgliedern stabilisiert, die in verschiedenen Berufen tätig sind.
Warum ist der Antschis-Chati-Chor einzigartig? Dieser Chor vereinigt Wissenschaftliches mit Pragmatischem und ist als Kirchenchor in der Antschis-Chati Kirche tätig. Diese Kathedrale aus dem 6. Jht. steht in der Altstadt von Tbilissi. Um mehr Flexibilität zu erreichen, wurde von den Chormitgliedern ein „Tochter-Chor“ Dzveli Kiloebi (alte Modi) gegründet, der in einer anderen Kirche tätig ist. So versucht der Chor neue Sänger zu ausbilden. Die Musikethnologen des Antschis-Chati-Chors haben mehrer Publikationen herausgegeben und eine Reihe von CDs aufgenommen, zuletzt bei der Edition Raumklang (www.raumklang.de), die seit Anfang 2004 in Europa in den Handel ist. Der Antschis-Chati-Chor hat sich für den Aufbau einer Musikschule engagiert und hofft bei diesem wichtigen Unternehmen auf breite Unterstützung.
Text von Marika Lapauri-Burk
Kontakt:
Marika Lapauri-Burk Max-Brauer-Allee 68, 22765 Hamburg
Tel/Fax: +49 40 389 2222. Mob: +49 (0)171 851 3635
info@lile.de
Mitglieder des Antschis-Chati-Chors
Balavadze Gotcha, Beriashwili Nikoloz, Bulia Grigol, Giorgadze Gotcha, Erqwanidze Malchaz (Leiter des Chors), Kiknadze Mamuka, Megrelidze Davit, Schugliashwili Davit, Tsereteli Zaal, Tsetsxladze Wasil, Weschapidze Levan, Zathiashvili Davit
Die Mitglieder des Chors üben verschiedene Berufe aus; sie arbeiten als Musikethnologen, Musiker, Architekten, Mathematiker und Künstler.
Auftritte: u.a. in Athen, Venedig, Graz, Wien, London, Montreal, Toronto, GEORGIarte Hamburg, Moskau-Festival der Orthodoxen Gesänge, Eriwan, Riga, Festival MONTALBANE Freiburg-Unstrut, “Fest der Koninente” Berlin, Haraloo-Georgische Musiktage in Hamburg, Fesival Kraft Der Stille in Basel, GEORGIEN an der OSTSEE in Bad Doberan, Göttingen, Köln und mehrere Deutsche Städte, USA.
Mehrere Workshops in Paris. und Schweden.
Medien: Der Chor tritt regelmäßig im Georgische Radio und Fernsehen auf. Aufnahme beim Kanadischen Radiosender SBS.
Schweitzer Radio 2003
WDR3, hr2
DeutschlandRadio Berlin 2004 (Moderation von Marika Lapauri-Burk,
2 St.Programm)
Es gibt zwei Dokumentarfilme über den/mit demAntschis-Chati-Chor: “Das Phänomen” und “Antis-chatoba”.
Musikwissenschaftliche Veröffentlichungen:
Mehrere Artikeln in georgischen Zeitungen und Fachzeitschriften.
Malchaz Erkwanidze (Musikethnologe, Leiter des Chores):
1. Der Modus in der georgischen Musik (kartuli musikis bgerata ckoba)
2. Über den Charakter der georgischen Mehrstimmigkeit. (kartuli mravalxmianobis bunebis shesaxeb)
3.Georgische Mehrstimmigkeit - über die Gemeinsamkeit der Form. (kartuli mravalxmianobis buneba – formata ertianobis shesaxeb)
4.Georgische Hymnen - Edition der alten Manuskripte. Band I (kartuli galoba - dzveli sanoto xelnacerebisa redaktirebuli saxit I tomi)
5.Georgische Hymnen. II Ausgabe. Band I (igive - I tomi - II gamocema)
David Schugliashvili (Musikethnologe):
1.Gemeinsame Ursprünge der georgischen Kirchengesangsarten.( kartuli galobis shtota ertianobis shesaxeb)
2.Über den Charakter des georgischen Kirchengesangs.(kartuli galobisbunebisatvis)
3. “Unisone Mehrstimmigkeit” im georgischen Kirchengesang (kartuli galobis "unisonuri mravalxmianoba bunebisatvis)
4. Georgische Kirchen-Hymnen der Schemokmedi-Schule nach den Artem-Erkomaischwilis-Aufzeichnungen.(kartuli galoba. shemokmedis skolis sagaloblebi. artem erkomaishvilis chanacerebis mixedvit)
Lewan Weschapidze (Musikethnologe): 50 gurische (westgeorgische) Volkslieder nach den ältesten Aufnahmen
Diskographie:
Von www.raumklang.de und Marika Lapauri-Burk
Repertoire: über 300 Hymnen und Lieder - A cappella und mit Begleitung von traditionellen georgischen Instrumenten.
Pressestimmen:
“..Wie schön, wenn einen das vor Begeisterung beinahe auf die Stühle treibt, wovor sich am Sonntag beim Abschlusskonzert der Internationalen Tage der mittelaltarichen Musik zu Freyburg an der Unstrut .... Der Jubel galt... georgischen Ensemble “Antschi-Chati” mit seiner hinreißend dargebotenen treditionellen Vokalmusik”. Sächsiche Zeitung von Oliver Reinhard
“...this year it was a good thing that they saved Anchis Chati for last. Nothing could have followed.... and by the time you have sat through a concert of this music, you realize dissonances is culturally specific. Furthermore, medieval motets have nothing on Geirgian poly-textuality, and the Georgians know how to yodel! Their singing technique and stage presence fascinated and moved this audience very much.” Rebecca Bain
“..Einen großartigen Abschluss setzte das Ensemble Antschis Chati aus Georgien, das in der Marienkirche den Zeuber dieses alten christlichen Landstrichs beschwor. .... Liedernnwussten bei diesem farbenreichen Programm, das durch getragene, aber trotzdem spontan-natürlich wirkende Ausstralung beeindruuckte, zu gefallen. ... in denen immer wieder hauchzarte, fast übererdisch wirkende Falsett-töne zu hören waren.” DRESDENER NEUESTE NACHRICHTEN von Cristian Ruf
Göttingener Tagesblatt von Udo Hinz
Lippische Landes-Zeitung
Hagener Zeitung










