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Thursday, August 09, 2012

KAUKASISCHE POST: Fried Nielsen - “Dann war ich doch wieder hier daheim.” (kaukasische-post.com)

(kaukasische-post.com - 18. Juni 2012) Der Diplomat und Buchautor Fried Nielsen besuchte nach acht Jahren wieder Georgien.

Er war etwas unsicher, was ihn in Georgien des Jahres 2012 erwarten würde. Fried Nielsen, von 1992 bis 1995 ständiger Vertreter in der Deutschen Botschaft in Tiflis, hatte Georgien zum letzten Mal im Jahr 2004 besucht in der Delegation des damaligen deutschen Außenministers Joschka Fischer. Damals war der Eindruck Georgiens eher bedrückender als ein Jahrzehnt zuvor. Und heute? Der erste Eindruck? „Eigentlich war ich etwas enttäuscht. Die Fahrt vom Flughafen zur Stadtmitte verlief völlig normal.“ Fried Nielsen wollte schon wieder umkehren, erst als der Fahrer mitten in der Nacht das Hotel nicht finden konnte, war für den Georgien-Oldie unter den deutschen Diplomaten die Welt irgendwie wieder in Ordnung. „Da war ich dann doch wieder hier daheim.“

Am nächsten Morgen das Ritual wie beim ersten Besuch in Tiflis am 8. August 1992: ein langer Spaziergang durch die Stadt und ein völlig neues Bild. „Noch nie habe ich in Tiflis so viele Menschen arbeiten sehen.“ Nielsen fällt die positive Atmosphäre auf in der Stadt, die Kleidung ist bunter geworden, nicht mehr nur schwarz. „Eine Stimmung, dass man was reißen und machen kann, dass man sein Leben aus eigenem Antrieb gestalten kann. Diese Stimmung ist neu für mich.“

Es wird gebaut. Aber was wird gebaut? Und wie wird gebaut? „Ja, ja, ich weiß, diese Brücke aus Glas, die Friedensbrücke.“ Man müsse sie nicht schön finden. Aber, dass sie das Stadtbild zerstöre, wie man ihm in Deutschland immer wieder suggerierte, „das ist Quatsch. Georgien braucht auch Momente moderner Architektur, um sich neu zu erfinden.“ Und ob am Aghmaschenebeli-Prospekt alle Feinheiten des Denkmalschutzes berücksichtigt wurden, müsse er auch nicht bewerten. In Baku jedenfalls sei man weitaus unsensibler mit dem Stadtbild umgegangen als in Tiflis.

Fried Nielsen
Wer Nielsen schwärmen hört, muss ihm unweigerlich die Frage stellen, ob er das Hohelied der Regierenden singe. „Die Regierung kenne ich nicht, die ist mir egal. Ich beschreibe, was ich sehe. Und wer das nicht sieht, ist krank. Die Leute auf der Straße sehen doch viel besser aus als vor ein paar Jahren. Und Momente der Unsicherheit, die wir immer erleben mussten, werden so nicht mehr eintreten.“

Und dann schweift er in die Geschichte ab, auch in die eigene: Schewardnadse habe in schwierigsten Zeiten die Grundlage gelegt für eine Entwicklung, von der auch seine Nachfolger profitieren. Und das mit kräftiger Unterstützung durch Deutschland. Nielsen erinnert sich an erste Berichte der neu errichteten Botschaft ans Amt, so heißt das deutsche Außenministerium unter Insidern. „Wir müssen unser Geld in die Modernisierung des georgischen Rechts stecken“, drahtete die Botschaft in Tiflis. Der Beginn einer Erfolgsstory: „Was dann mit deutscher Hilfe geschehen ist, hat das Fundament geschaffen, auf dem Staat, Verwaltung und Wirtschaft heute aufbauen.“

Nielsen ist nicht in offizieller Mission in Georgien. Während der deutschen Woche stellt er sein drittes Georgien-Buch vor, nach zwei Auflagen seines Erzähl-Klassikers „Wind, der weht“ eine georgische Antologie mit Texten über Georgien von der Antike bis heute. Was kaum jemand weiß: Mit rund 1.000 Titeln besitzt Fried Nielsen eine der größten Georgika-Bibliotheken. Sie könnte demnächst erweitert werden, denn das Urgestein der nachsowjetischen deutschen Diplomatie in Georgien plant ein weiteres Buch, eines über Tiflis. Sein Kurzbesuch von einer Woche, der erste nach neun Jahren, hat ihn wieder motiviert.

Eine Story dieses Buches dürfte unvermeidlich sein: Die Klage Nielsens über das Verschwinden des Laghidze-Restaurants auf dem Rustaweli. Ein Stück Kulturgeschichte Georgiens ist da verschwunden, als die mit Marmorplatten ausgestaltete Trinkhalle einem modernen Bekleidungsgeschäft weichen musste. Der deutsche Filmemacher und Regisseur Stefan Tolz, der seit Jahren in Tiflis wohnt, bereitet derzeit einen Film über Mitrophane Laghidze vor, den Apotheker, dessen Fruchtsaft-Konzentrate, verdünnt mit Mineralwasser, mehrere Generationen von Georgiern liebten und schätzten. Heute kommen die Konzentrate für Erfrischungsgetränke aus Übersee. Und einer der Enkel Laghidzes arbeitet längst für eine Marke mit weltweiter Präsenz. Und Fred Nielsen würde viel dafür geben, in dem Film eine kleine Nebenrolle spielen zu dürfen…

Saturday, April 07, 2012

DEUTSCHE ZEITUNG: Kaukasische Post wird wieder aufgelegt - monatlich! Herausgeber: Rainer Kaufmann und Götz-Martin Rosin

Seit Februar 2012 wird die deutschsprachige Zeitung Kaukasische Post nach einer Ruhepause wieder erscheinen. 

Neben aktuellen Nachrichten zu Politik und Gesellschaft werden darin künftig auch deutschsprachige Incoming Agenturen in Georgien ihre touristischen Aktivitäten und Reiseangebote vorstellen können.

Die beiden Herausgeber Rainer Kaufmann und Götz-Martin Rosin greifen damit ein historisches Projekt auf und entwickeln es engagiert weiter: "Wir wollen die 1906 gegründete Tradition einer deutschen Zeitung in Georgien fortführen und alle Bereiche der Beziehungen des deutschsprachigen Raums mit dem Südkaukasus abdecken."

Vor mehr als 100 Jahren, am 18. Juni 1906 erschien die erste Ausgabe der Kaukasischen Post in Tbilisi, ursprünglich als Wochenzeitung für die deutsche Minderheit in Georgien und Transkaukasien. Chefredakteur war der deutsche Schriftsteller und Journalist Arthur Leist (1852-1927).

1914 unterbrach der erste Weltkrieg die Herausgabe bis 1918. Nach dem Einmarsch der Roten Armee in Georgien
musste die Zeitung 1922 ihr Erscheinen endgültig einstellen.

Im Oktober 1994 startete der Unternehmer Udo Hirsch, u.a. Gründer der "CUNA Georgica, Gesellschaft zur Förderung der Kultur und der Natur in Georgien", einen Versuch, die Kaukasische Post neu zu beleben. In den Jahren 1996 bis 2003 erschien die Zeitschrift zweimonatlich in Tbilisi, weiterhin als einziges deutschsprachiges Printmedium Georgiens.

Die geplante Neuauflage der
Kaukasischen Post wird etwa 24 Seiten umfassen und monatlich im KARO Media Ltd. Eigenverlag erscheinen. Die erste Ausgabe 02/2012 kann bereits vorbestellt werden.

Preisliste:

Einzelverkauf Georgien im Handel: Gel 5,-
Jahresabo Selbstabholung Redaktion: Gel 48,-
Jahresabo Anlieferung Büroadresse Tbilisi: Gel 54,-
Jahresabo BRD inkl. Postversand: € 48,-
Jahresabo Österreich/Schweiz inkl. Postversand: € 78,-

>> Vorschau Kaukasische Post 02/2012
>> weitere Informationen ERKAnet
>> Kontakt Redaktion Kaukasische Post

Kaukasische Post
Barnovi Str. 30
GE-0108 Tbilissi
Telefon +995-32-293 65 93
E-mail: redaktion@kapost.de

Tuesday, December 01, 2009

GERMAN IN GEORGIA: 20 years in Georgia - Rainer Kaufmann, journalist and entrepreneur (finchannel.com)

Via finchannel.com -- At Christmas 2009, it is exactly 20 years ago that the German journalist and entrepreneur Rainer Kaufmann started his commitment in Georgia.

He first came to accompanying a student exchange program and he immediately looked for ways to operate on business. Today he runs a medium sized business in Europe and Georgia and has the longest experience in Georgia, if he isn`t the only one who continuously has been active in Georgia for two decades.

Rainer Kaufmann and his wife Gabi started to get involved in tourism in the early 90s, and were the first German tour operators, who made Georgia known as a travel destination after the collapse of the Soviet Union. The company ERKA-Reisen GmbH is up to now the only German Caucasus specialist, and has brought several thousand tourists from Germany to Georgia, Armenia and Azerbaijan in the past two decades. ERKA travel has paid particular attention to bring tourists into the different regions of Georgia, especially Svaneti. More information:
www.erkareisen.de.

In Georgia, Gabi and Rainer Kaufmann invested into the tourist hotel “Kartli”, in the Vera district. Thus they are the only tour operators from Europe, who are also represented in the country with private investment. For more than 15 years Rainer Kaufmann has operated first the restaurant "Rainer's Cafe" and later "Rainer's Pizzeria and Beer Garden" in Barnov Street , now one of the most popular and successful restaurants with European cuisine in the Georgian capital. More information:
www.hotel-kartli.com.

In addition to classic European dishes the creative restaurant owner also tried to combine modern European cuisine with Georgian elements. So, in recent years, he created a number of new dishes and published them on his website
www.georgien-news.de under the title "New Georgian cuisine. At “ Rainer's Pizzeria” he currently offers his "EUROPEAN SUPRA," a dinner in the tradition of the Georgian supra, equipped , however, with dishes from all over Europe. The latest development of hotel “Kartli”: the "Khatshapuri-Burger", a mixture of American hamburgers and Georgian Khatshapuri. In Germany the couple runs an event-restaurant, which also offers Georgian specialties beside other dishes. There the Georgian supra is very popular and Rainer Kaufmann taught his kitchen team in Germany how to cook and serve it. More information: www.kaufmann-schlachthof.de.

In addition to tourism and gastronomy the skilled TV journalist was always engaged in journalism during the past two decades. More than 15 TV documentaries were produced with his assistance for several German television channels, including one of the most famous documentaries about Svaneti in 1994 (ZDF German Television - Terra X: Glacier Gold) and one part of Stalin's three-part documentary for the ZDF because of the dictator ‘s 50th death. Taking part in the research team on this film Kaufmann received an Emmy nomination for outstanding achievement in the field of research and documentation.

With several photo calendars, photo exhibitions in Georgia and Germany and especially with two book publications Kaufmann has tried to bring Georgia closer to his German countrymen in the past and at present. His latest book, "Georgia - a travel reader" has been published just at the beginning of this. It does not only deal with the culture, history, landscape and people but also with the entire political and social development of Georgia since the collapse of the USSR. A period which the author experienced , and sometimes suffered, in the country itself. Maybe he was one of the few European journalists right at the place. More information:
www.erka-verlag.de.

During the entire period of their engagement in Georgia Gabi and Rainer Kaufmann paid attention to train their employees and partners, especially in tourist regions . And all that this without any support from any government or NGO. There are circa 50 families in different regions of Georgia who can now at least partly live on various occupations they were trained on by ERKA Reisen.

Rainer Kaufmann: "If I'm proud of anything I have achieved in Georgia, then it is the fact that almost all who have been trained in one of our companies now work successfully in their jobs. Some of them are as well successful competitors. But their success is to a small extent our success ,too. "

To celebrate this anniversary ERKA-Reisen Gmbh (Bruchsal/Germany) and ERKA-Tbilissi Ltd (Tbilisi/Georgiea) invite for

Press Conference with „European Supra“.

Wednesday, december 2nd, 5 p.m. Press Conference
Wednesday, december 2 nd, 6 p.m. European Supra
Rainer`s Pizzeria, Barnovstr. 32

Please confirm your attendance
Götz-Martin Rosin: 857-538-854 or e-mail:
rosin@press-guide.com

Source: finchannel.com

Saturday, May 23, 2009

NEU: Kaukasische Post (kaukasische-post.pressguide.info)

Hallo, die aktuelle Ausgabe der Kaukasischen Post ist heute erschienen.

Die Zeitung ist kostenlos im KP-Büro (Viktor-Jorbenadze-Str. 19), in der Rezeption des Hotels Kartli und Rainers Pizzeria & Biergarten (Barnova Str. 32), im Goethe-Institut sowie DW-Punkt (Zandukeli Str. 16), Lias Café (im ISET - ebenfalls Zandukeli Str. 16) oder direkt bei mir erhältlich.


Gruß Götz-Martin Rosin
(mob. 858-133-545)


more: www.kaukasische-post.pressguide.info

Wednesday, August 13, 2008

INTERVIEW: n-tv.de sprach mit Götz-Martin Rosin in Tiflis.

Feuerpause noch brüchig
Nach der Verkündung der Feuerpause durch Russland macht sich in Tiflis Erleichterung breit. Doch auch nach Anordnung der Feuerpause durch Russland wurde geschossen. Über die aktuelle Situation sprach n-tv.de mit Götz-Martin Rosin in Tiflis. Er ist Redakteur der "Kaukasischen Post", einer deutschsprachigen Zeitung in Georgien.

Das ganze Interview >>>

Wednesday, December 05, 2007

BUCH: SpiegelBilder – Erfahrungen der deutsch-georgischen Zusammenarbeit

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Freunde,
wir freuen uns, Ihnen/ Euch mitteilen zu können, daß unsere Publikation nun erschienen ist: Ludmilla Klotz, Götz-Martin Rosin (Hg.): SpiegelBilder – Erfahrungen der deutsch-georgischen Zusammenarbeit, Berlin – Tbilissi 2007, 292 Seiten, EURO 19,80.

Die Präsentation des Buches findet statt: Am Freitag, 7. Dezember 2007 um 18.00 Uhr im Café Goethe(im Hof des Goethe-Instituts, Sandukeli-Str. 16, Tbilissi)

Wir laden Sie/Euch alle sehr herzlich zu dieser Präsentation ein und freuen uns, Sie/Euch dort zu treffen.Weihnachten steht vor der Tür, und wer noch nach Geschenken sucht, wird mit diesem Buch ein besonderes Präsent machen können. Es wird das Verständnis für die verschiedenen Facetten der deutsch-georgischen Zusammenarbeit und des georgisch-deutschen Austauschs mit Sicherheit fördern. Im zweiten Teil bietet das Buch eine bisher einzigartige Zusammenstellung der verschiedensten Projekte, Organisationen, Initiativen und Vereine in Deutschland wie in Georgien, die in ihrer Arbeit einen Bezug zu Georgien haben.

Unter folgender Internet-Adresse gibt es weitere Informationen zu dem Buch. Unter der Rubrik „Bestellung“ kann man es mit dem eingestellten Formular auch bestellen. www.spiegelbilder.pressguide.info

Das Buch wurde in einer kleinen Auflage in Tbilissi gedruckt, erscheint jedoch mit einer deutschen ISBN-Nummer und wird deshalb auch in Deutschland gelistet sein. Ein Teil der Auflage geht nach Berlin, von wo aus Götz-Martin Rosin das Buch auf Anfrage (per Bestell-Formular) innerhalb Europas versenden kann.

In Tbilissi wird man das Buch – außer bei der Präsentation – ab dem 08.12.2007 an folgenden Stellen kaufen können:
* Im Laden “BioLogica”, Erekle II-Str. 8/10
(über dem Café “KGB”, Aufgang über die Hoftreppe),
Tel. 999 234
* Im Restaurant “Zandukeli 40”, Zandukeli-Str. 40
Tel. 933 633

Mit vielen Grüßen, Ludmilla Klotz
P.O.B. 92
GE– 0108 Tbilissi
Tel. (privat): +995-32/ 93 91 79
Mobil: +995-93/ 33 31 96
E-Mail: Klotz@internet.ge

Götz-Martin Rosin
Telefon: +1-248-686-2170
Mobil: +49-171-3232401
E-Mail: info@press-guide.com

Saturday, November 03, 2007

BUCH:


Project: "SpiegelBilder - Erfahrungen der deutsch-georgischenZusammenarbeit"
Wird herausgegeben von Goetz Martin Rosin und Ludmilla Klotz

Seit einiger Zeit arbeiten Goetz Martin Rosin und Ludmilla Klotz an einem Buch mit dem Titel
"SpiegelBilder - Erfahrungen der deutsch-georgischen Zusammenarbeit".
(infos unter www.spiegelbilder.pressguide.info)


Ein Bestandteil der Publikation ist eine Art dt.-georg. Kontaktverzeichnis. Ein Bestandteil soll u.a. eine Liste sein, in der Georgische Vereine in Deutschland zusammengefasst sind. Bisher gibt es etwa 50 Anfragen an diverse Vereine/Initiativen/Gesellschaften.
Der Rücklauf ist leider sehr spärlich. Bei vielen fehlt auch eine E-Mail-Adresse. Hat etwa irgendjemand schon etwas vom de "Leipziger Deutsch-Georgische Gesellschaft e.V."
oder dem "Georgischen Haus e.V." in Leipzig gehört?
Für Hinweise ist Götz Martin Rosin sehr dankbar.


Email: Goetz Martin Rosin [mailto:rosin@press-guide.com]

Das Buch präsentiert in Form von Interviews persönliche Erfahrungen aus der beruflichen Tätigkeit oder dem Lebens einzelner Personen – Deutscher und Georgier – in dem jeweils anderen Land. Die Fragen beziehen sich auf die Begegnung mit der anderen Kultur und die daraus gewonnenen Einschätzungen, aber auch auf die Entwicklungen im heutigen Georgien. Sie gehen bewusst auf die persönliche und subjektive Sicht der Befragten ein. Die Auswahl der Gesprächspartner deckt ein breites Spektrum unterschiedlicher Profile und Bereiche ab. Spannend an dieser Textsammlung ist, dass sich öfter auch zwischen Aussagen verschiedener Interviewpartner inhaltliche Bezüge ergeben, so dass die verschiedenen „Stimmen“ gleichsam in einen fiktiven Dialog miteinander treten.

In der Einleitung geht Christoph Vatter M.A., Universität Saarbrücken, auf einige relevante Kernaspekte der interkulturellen Kommunikation ein und bietet dem Leser einen aufschlussreichen Einblick in die Prozesse und Problemfelder der interkulturellen Zusammenarbeit. Damit erschließt er die Textsammlung auch aus der theoretisch-wissenschaftlichen Perspektive und erleichtert dem Leser das Verständnis der bei interkulturellen Begegnungen ablaufenden Prozesse.

Die Interviews werden ergänzt durch einen dokumentarischen Überblick der verschiedensten Projekte und Initiativen, die im Rahmen zwischenstaatlicher Abkommen zwischen Deutschland und Georgien (Kulturabkommen, EZ-Regierungsverhandlungen), aber auch von öffentlichen und privaten Stiftungen (politische Stiftungen, andere Mittlerorganisationen, private Initiativen u.ä.) von deutscher Seite in Georgien realisiert werden. Die Zusammenstellung enthält neben einer kurzen Beschreibungen der Projekte, Initiativen, Vereine auch Angaben zu Kontaktpersonen (Adresse, Telefon, E-mail- und Internet-Adresse).

Inhaltsverzeichnis
Ludmilla Klotz
Vorwort, oder: Wozu dieses Buch?
Christoph Vatter
„Spiegelbilder“ – Wege zur interkulturellen Kommunikation und Kooperation

Teil I: Erfahrungen der deutsch-georgischen Zusammenarbeit

Interviews mit Deutschen

1 Tilman Allert
2 Christian Calov
3 Elisabeth Gast
4 Udo Hirsch
5 Christiane Hummel
6 Volker Jacoby
7 Stefan Kanther
8 Rainer Kaufmann
9 Walter Kaufmann
10 Ingrid Kolb-Hindermanto
11 Oliver Reisner
12 Uwe Rieken
13 Jana Schuhmann
14 Philipp Sigwart
15 Christian Strehlein
16 Barbara Wattendorf

Interviews mit Georgiern

1 Nelli Amaschukeli
2 Lascha Bakradse
3 Devi Chetschinaschwili
4 Giorgi Dschaparidse
5 Emsar Dschgerenaia
6 Lexo Dsuliaschwili
7 Naira Gelaschwili
8 Lika Glonti
9 Gogi Gwacharia
10 Sergi Gwardschaladse
11 Giwi Margwelaschwili
12 Giorgi Nischaradse
13 Paata Sakareìschwili
14 Sasa Schatirischwili
15 Marina Schostak
16 Lado Tschanturia

Teil II: Dokumentarische Übersicht der Organisationen, Projekte, Vereine
und Initiativen in der deutsch-georgischen Zusammenarbeit


1. Staatliche und staatlich geförderte Institutionen und Organisationen
1.1 Entwicklungspolitische Zusammenarbeit
1.2 Kultur und Bildung
1.3 Politische Stiftungen
1.4 Botschaften und Konsulate

2. Private Stiftungen

3. Private, karitative, sonstige Vereine, Initiativen, Projekte, Vereinigungen
3.1 in Deutschland
3.2 in Georgien

4. Medien
5. Kirchen
6. Fluggesellschaften

Verzeichnis der benutzten Abkürzungen


Deutsche Interviewpartner:
Tilman Allert: Professor für Soziologie, Universität Frankfurt am Main
Christian Calow: Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)
Elisabeth Gast: Elisabeth-Gast-Stiftung für Kunst und Kunsttherapie
Udo Hirsch: CUNA Gesellschaft zur Förderung der Kultur und Natur in Georgien
Christiane Hummel: Evangelisch-Lutherische Gemeinde in Georgien
Volker Jacobi: OSZE-Mission in Georgien
Stefan Kanther: Freier Trainer und Moderator
Rainer Kaufmann: Journalist und Geschäftsmann
Walter Kaufmann: Heinrich-Böll-Stiftung
Ingrid Kolb-Hindermanto: UNICEF
Oliver Reisner: EU-Delegation in Georgien
Uwe Rieken: Goethe-Institut Georgien
Jana Schuhmann: Robert-Bosch-Stiftung
Philipp Sigwart: ProCredit Bank Georgia
Christian Strehlein: Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ)
Barbara Wattendorf: Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)


Georgische Interviewpartner:
Nelli Amaschukeli: Germanistin - Staatliche Dschawachschwili-Universität Tbilissi
Lascha Bakradse: Historiker, Publizist
Dewi Chetschinaschwili: Verband der georgischen Versicherungswirtschaft
Giorgi Dschaparidse: Physiker - Institut für Physik der Georgischen Akademie der Wissenschaften
Emsar Dschgerenaia: Soziologe - Staatliche Tschawtschawadse-Universität Tbilissi
Lexo Dsuliaschwili: Ingenieur - Stadtrat Telavi
Naira Gelaschwili: Schriftstellerin, Publizistin - Stiftung „Kauaksisches Haus“
Lika Glonti: Biologin, Bildungsexpertin - Staatliche Dschawachschwili-Universität Tbilissi
Gogi Gwacharia: Filmwissenschaftler - Hochschule für Theater, Film und Fernsehen
Sergi Gwardschaladse: Medienproduzent
Giwi Margelaschwili: Schriftsteller
Giorgi Nischaradse: Sozialpsychologe - International Center on Conflict and Negotiation
Paata Sakareíschwili: Politologe, Konflikt-Experte
Sasa Schatirischwili: Kulturwissenschaftler
Marina Schostak: Sonderpädagogin - Michaelsschule Tbilissi
Lado Tschanturia: Jurist


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Die Herausgeber:
Ludmilla Klotz (geb. 1960) studierte Slawistik und Germanistik an den Universitäten Bamberg, Würzburg und Göttingen. Seit ihrem ersten Besuch in Georgien 1987 ist sie eng mit dem Land verbunden und seit 1995 beruflich in Georgien tätig. Bis 2001 war sie Vertreterin des "Deutschen Akademischen Austauschdienstes" in Georgien und Lektorin an der Staatlichen Dschawachischwili-Universität Tbilissi. Anschließend leitete sie im Auftrag des "Deutschen Volkshochschulverbands e.V." ein regionales Projekt zur Förderung der Erwachsenenbildung im Südkaukasus. Seit 2006 ist Ludmilla Klotz als Fachkraft für berufliche Bildung und Bildungsberaterin in der georgischen Organisation "Foundation for Development of Human Resources" tätig.
Götz-Martin Rosin (geb. 1966), Journalist aus Berlin, bis 1995 Redakteur bei verschiedenen Tageszeitungen. Seitdem als freier Journalist überwiegend für ausländische Medien tätig. In Georgien seit 2005 Redakteur der deutschsprachigen Zeitung „Kaukasische Post“.