Thomas Berscheid, Helga Kurzchalia, Nino Haratischwili und Zaza Burchuladze
Samstag, 15.10.2011 — 20.00 Uhr Der Kaukasus von innen und außen
Erneut veranstaltet der Literatursalon Euterpe in der Romanfabrik einen Literaturabend. Das Thema lautet dieses Mal: Der Kaukasus von innen und außen. Vier Autoren (Thomas Berscheid, Köln; Helga Kurzchalia, Berlin; Nino Haratischwili, Hamburg; ZaZa Burchuladze, Tbilisi), die aus ihren Werken lesen werden, zeigen die Entwicklung der modernen Literatur Kaukasiens und speziell Georgiens. Die Veranstaltung ergänzt das Programm, mit dem sich die Republik Georgien auf der diesjährigen Buchmesse in Frankfurt präsentieren wird ("Have a look at Georgia", 12. Oktober 2011). Durch das Zusammenwirken von Schriftstellern aus Deutschland und Georgien sollen die unterschiedlichen Perspektiven fokussiert werden, die für die auf Georgien bezogene Gegenwartsliteratur charakteristisch sind.
Eine Gastveranstaltung des Georgischen Kulturforums e.V.
TEXT 20:00 Uhr Eintritt 5 Euro
Reservieren Sie jetzt Karten:Telefonisch unter 069/49084829 oder per E-Mail...
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Thursday, September 29, 2011
LESUNG: Der Kaukasus von innen und außen (romanfabrik.de)
LITERATUR & MUSIK: Lamaras Briefe in Hamburg. Von Helga Kurzchalia (hafenbahnhof.com)
Lamaras Briefe werden zwischen 1984 und 1996 in Tbilissi (Tiflis) geschrieben. Sie erzählen vom Ende der Sowjetunion und den chaotischen Verhältnissen in der jungen Republik Georgien. Der Adressat ist ihr Sohn Dito. Der lebt in Ost-Berlin und berichtet über den Fall der Mauer. Helga Kurzchalias Roman ist intelligent konstruiert, toll geschrieben und extrem lehrreich. Bettina Rolfes stammt aus der Region mit der größten Hühnerdichte Europas, dem katholischen Südoldenburg - und ist Männer-Expertin. Sie widmete sich literarisch bereits den dünnen, haarigen oder virtuellen Männern. Nun gibt es Nachschub und Rolfes zieht weitere Herren durch den Kakao.Do Not Eat spielen mit den Musikstilen: mal Powerpop, mal Alternative Rock, aber gerne groovy und mit einem Hauch von Jazz. Wenn die Vier aus Hamburg ihre ungewöhnliche Harmonien und eingängigen Rhythmen anstim men, werden die Bänke im Hafenbahnhof zum Tanzen beiseite geräumt!
„Phase Zwo“ - eine Lesereihe des writers‘ room. Meistens am zweiten Dienstag im Monat.
Moderation: Lutz Kramer (Writers‘ Room) & Hartmut Pospiech (Hamburg ist Slamburg Poetry Slam)
Ort: Hafenbahnhof, Gr. Elbstraße 276, 22767 Hamburg
(Bus 112/383 - oder 10 min. Fußweg - vom Bf. Altona)
Eintritt: € 7,-
Infos: www.hafenbahnhof.com
Saturday, April 23, 2011
LESUNG: Einladung +++ Helga Kurzchalia, Lamaras Briefe +++ in Leipzig, 28.04.2011 (georgien.blogspot.com)
Helga Kurzchalia liest aus ihrem Briefroman "Lamaras Briefe oder vom Untergang des Kommunismus", 2010 Lichtig Verlag, Berlin www.lichtig-verlag.de;
Gleichzeitig Finnisage: Fotografie "Caucasian Mentality" von Ralph Hälbig + Weinverkostung mit Tibaneli
Website: www.lamarasbriefe.org
SR 2 KulturRadio, BücherLese >>>
AVIVA-BERLIN.de im September 2010 >>>
Die Lesung findet statt im Café Telegraph
am Do. 28.04.2011 um 19.00
Dittrichring 18 - 20, 04109 Leipzig
Tel.: 0341 980 63 78
www.cafe-telegraph.de
Mit Unterstützung von:
georgien.blogspot.com
www.kaukasus-reisen.de
www.tibaneli.com
Mehr hier: georgien.blogspot.com/Helga Kurzchalia
Friday, March 18, 2011
REZENSION: Lamara oder die private Weltgeschichte. Eine Buchrezension von György Dalos (georgien-aktuell.de)
31. August 2010
Helga Kurzchalias Briefroman hat eine einfache Handlung: Vom 1984 bis 1996 werden zwischen Tbilissi und Berlin, bzw. Heidelberg Briefe gewechselt. Die Briefpartner sind: Die in der DDR lebende Clara und ihr georgischer Ehemann, der Wissenschaftler Dito, während für die georgische Sippe Ditos Mutter, die Literaturwissenschaftlerin Lamara Feder führt. Ursprünglich beinhalten die Botschaften kleine familiäre Angelegenheiten, beziehen sich auf Geschwister, Enkel und Freunde und behandeln die Geschehnisse der Außenwelt eher am Rande. Aus dieser Sicht könnte man sie sogar als intim und banal bezeichnen, wenn nicht die Historie in das Leben der kleinen Leute eingebrochen wäre. Spätestens von der Mitte der achtziger Jahre ab verändert sich jedoch das Umfeld der Korrespondenten in rapider Weise: In der Sowjetunion beginnt die hoffnungsvolle Ära der Perestrojka, die auch in der DDR einiges in Bewegung bringt. Während jedoch die Republik in Deutschlands östlicher Hälfte 1989 ihre friedliche Revolution und 1990 die Wiedervereinigung mit der Bundesrepublik erlebt, gerät das kleine kaukasische Land durch seine Unabhängigkeitsbestrebungen bald in den blutigen Strudel der Gewalt und inneren Fehden, in eine Zeit nicht enden wollender Kriege. Die Politik dringt in die Existenz der Familie ein und scheint zunächst sogar dominieren. Alles fängt in jenem verhängnisvollen April 1989 an, von dem Lamara berichtet: „Über uns ist ein großes Unglück, vor zwei Tagen gab es hier ein schreckliches Blutvergießen. Inzwischen spricht man von 18 Toten. Gestern haben wir erfahren, dass auch Liana aus unserer Nachbarschaft unter den beklagten Opfern ist…“
Wenn eine hervorragende Charakteristik von Helga Kurzchalias Roman die enge Verknüpfung des Privaten mit dem Historischen ist, dann besteht die andere in der Person der Korrespondentin auf Tbilissi. Mit Lamara gelingt der Autorin eine außergewöhnlich starke Protagonistin, die in einer Mischung aus Humor, Fatalismus und Lebensbejahung gegen die wachsende, innere und äußere Entfernung zwischen den beiden Welten anschreibt. Das ist ein Kunstgriff, der dem deutschen Leser nicht nur erlaubt, eine georgische Sicht kennen zu lernen, sondern auch Deutschland „mit fremden Augen zu betrachten“. Dabei verfügen Lamaras Kommentare zu den um die Familie herumtobenden Elementen der „Weltgeschichte“ über einen eigenen stilistischen Wert. So versucht sie in georgisch-grotesker Weise über die schreckliche Situation zur Tagesordnung zu gehen. Die alte Frau schreibt an die Ihrigen in Deutschland anno 1991: „Wir leben hier in Angst und Schrecken, und nie hätte ich mir vorgestellt, dass mein Leben wieder so von Politik dirigiert wird wie zuletzt im Krieg. (…) Aber lassen wir die hohe Politik beiseite. Am Ende des Tages schnell noch etwas Praktisches: 1. Bitte, kauft eine Bratpfanne aus Teflon oder einfach aus Aluminium, wie es sie in Eurer Kaufhalle gibt. 2. Zahnpasten, Haarshampoo sowie Vanillezucker Backstolz und Tortenguss, farblos oder Rot. 3. Und für mich wie gewöhnlich Blutdrucktabletten.“
Lamara zeigt sich in diesen lapidaren Sätzen fast wie eine symbolische Figur, eine klassische Muttergestalt, deren Anliegen darin besteht, die Waage zu halten. Wenn auf der einen Seite Krieg, Blut und Gewalt herrschen, dann müssen diese Schrecknisse auf der anderen Seite eben Zahnpaste, Haarshampoo, Blutdrucktabletten und andere winzige Dinge ausgleichen. Denn nur so kann man weiterleben. „Lamaras Briefe oder vom Untergang des Kommunismus“. Roman. Lichtig, Berlin, 2010. 126 Seiten.
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Helga Kurzchalias Briefroman hat eine einfache Handlung: Vom 1984 bis 1996 werden zwischen Tbilissi und Berlin, bzw. Heidelberg Briefe gewechselt. Die Briefpartner sind: Die in der DDR lebende Clara und ihr georgischer Ehemann, der Wissenschaftler Dito, während für die georgische Sippe Ditos Mutter, die Literaturwissenschaftlerin Lamara Feder führt. Ursprünglich beinhalten die Botschaften kleine familiäre Angelegenheiten, beziehen sich auf Geschwister, Enkel und Freunde und behandeln die Geschehnisse der Außenwelt eher am Rande. Aus dieser Sicht könnte man sie sogar als intim und banal bezeichnen, wenn nicht die Historie in das Leben der kleinen Leute eingebrochen wäre. Spätestens von der Mitte der achtziger Jahre ab verändert sich jedoch das Umfeld der Korrespondenten in rapider Weise: In der Sowjetunion beginnt die hoffnungsvolle Ära der Perestrojka, die auch in der DDR einiges in Bewegung bringt. Während jedoch die Republik in Deutschlands östlicher Hälfte 1989 ihre friedliche Revolution und 1990 die Wiedervereinigung mit der Bundesrepublik erlebt, gerät das kleine kaukasische Land durch seine Unabhängigkeitsbestrebungen bald in den blutigen Strudel der Gewalt und inneren Fehden, in eine Zeit nicht enden wollender Kriege. Die Politik dringt in die Existenz der Familie ein und scheint zunächst sogar dominieren. Alles fängt in jenem verhängnisvollen April 1989 an, von dem Lamara berichtet: „Über uns ist ein großes Unglück, vor zwei Tagen gab es hier ein schreckliches Blutvergießen. Inzwischen spricht man von 18 Toten. Gestern haben wir erfahren, dass auch Liana aus unserer Nachbarschaft unter den beklagten Opfern ist…“
Wenn eine hervorragende Charakteristik von Helga Kurzchalias Roman die enge Verknüpfung des Privaten mit dem Historischen ist, dann besteht die andere in der Person der Korrespondentin auf Tbilissi. Mit Lamara gelingt der Autorin eine außergewöhnlich starke Protagonistin, die in einer Mischung aus Humor, Fatalismus und Lebensbejahung gegen die wachsende, innere und äußere Entfernung zwischen den beiden Welten anschreibt. Das ist ein Kunstgriff, der dem deutschen Leser nicht nur erlaubt, eine georgische Sicht kennen zu lernen, sondern auch Deutschland „mit fremden Augen zu betrachten“. Dabei verfügen Lamaras Kommentare zu den um die Familie herumtobenden Elementen der „Weltgeschichte“ über einen eigenen stilistischen Wert. So versucht sie in georgisch-grotesker Weise über die schreckliche Situation zur Tagesordnung zu gehen. Die alte Frau schreibt an die Ihrigen in Deutschland anno 1991: „Wir leben hier in Angst und Schrecken, und nie hätte ich mir vorgestellt, dass mein Leben wieder so von Politik dirigiert wird wie zuletzt im Krieg. (…) Aber lassen wir die hohe Politik beiseite. Am Ende des Tages schnell noch etwas Praktisches: 1. Bitte, kauft eine Bratpfanne aus Teflon oder einfach aus Aluminium, wie es sie in Eurer Kaufhalle gibt. 2. Zahnpasten, Haarshampoo sowie Vanillezucker Backstolz und Tortenguss, farblos oder Rot. 3. Und für mich wie gewöhnlich Blutdrucktabletten.“
Lamara zeigt sich in diesen lapidaren Sätzen fast wie eine symbolische Figur, eine klassische Muttergestalt, deren Anliegen darin besteht, die Waage zu halten. Wenn auf der einen Seite Krieg, Blut und Gewalt herrschen, dann müssen diese Schrecknisse auf der anderen Seite eben Zahnpaste, Haarshampoo, Blutdrucktabletten und andere winzige Dinge ausgleichen. Denn nur so kann man weiterleben. „Lamaras Briefe oder vom Untergang des Kommunismus“. Roman. Lichtig, Berlin, 2010. 126 Seiten.
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Sunday, October 17, 2010
LITERATURE: Helga Kurzhalia - Reading with German and Georgian Writers
Helga Kurzkhalia, Psychologist and Writer, Lives and Works in Berlin
20.10.2010. 6 pm
Reading with German and Georgian Writers
Helga Kurzhalia presents her book
Café Goethe
Goethe-Institut Georgien
Adress: Sandukeli Street 16
0108 Tbilisi, Georgia
27.10.2010, 6 pm
Book Presentation "Lamaras Briefe oder vom Untergang des Kommunismus" (Lamara's Letters or about Downfall of Communism) and Talk with Lasha Bakradze
Giorgi Leonidze State Museum of Literature.
Adress: Chanturia Street 8
0108 Tbilisi, Georgia
Tuesday, July 13, 2010
REZENSION: Helga Kurzchalia - Lamaras Briefe oder vom Untergang des Kommunismus. Von Anetta Kahane. (aviva-berlin.de)
Liebe und das Ende der Illusionen
Lamara lebt in Tblissi - sie beschäftigt sich dort mit dem Reichtum alter Schriften, und sie ist der Mittelpunkt einer großen Familie. Der Roman beginnt an einem geschäftigen Tag im Herbst des Jahres 1984 mitten in Tblissi, als Lamara gerade 60 Jahre alt geworden ist, und er endet am selben Ort, doch vierzehn Jahre später. Die Zeit dazwischen ist voller Umbrüche in der Familie, in Europa und auf der Welt. In Lamaras Briefen werden die Dramen dieser Jahre lebendig, denn in ihrem Alltag bleibt nichts abstrakt. Alles, was geschieht, hinterlässt eine Spur in ihrem Leben, die sie auf wundervolle Weise mitzuteilen weiß. Am anderen Ende des Briefwechsels sitzen "die Berliner", deren Leben so ganz anders verläuft als das der georgischen Familie.
Aus Lamaras Perspektive sind sie praktisch schon der Westen, ihr Leben ist vergleichsweise komfortabel und das DDR-Regime weit weniger chaotisch, korrupt und gewalttätig als das in der Sowjetunion. Lamara lässt keinen Zweifel daran, was sie vom sowjetischen Herrschaftssystem hält. In Tblissi sind alle Illusionen über den Sozialismus und seine Ideale längst vergangen und verbraucht. Zwar glaubt sie auch keinen Moment daran, dass die DDR darin mehr zu bieten hätte, doch bewundert und genießt sie die weit besseren Bedingungen in Berlin.
Der Roman handelt in der Tat vom Untergang des Kommunismus. Selten ist der treffender geschildert worden. Die LeserInnen spüren seine quälende Agonie in den ersten beschriebenen Jahre und folgen in den darauffolgenden dem Strudel der Ereignisse. Dabei geht es um die "„große"“ Politik in ihren "kleinen" Wirkungen auf Lamaras Familie in Tblissi und Berlin. Die Geschichte reißt sie mit sich - allerdings auf ganz verschiedene Art. In Georgien führt der Zusammenbruch der Sowjetunion zu Mord, Krieg und Zerstörung. Die langersehnte Unabhängigkeit von den Russen ist begleitet von Verfall, Armut und noch mehr Mangel. Die gesamte Infrastruktur bricht zusammen, Russland rächt sich für den Eigensinn der Georgier. Ganz anders ist die Lage in Berlin. Die friedliche Revolution spült die DDR davon, Enttäuschung und Aufbruch, Wehmut und Hoffnung formen die Akkorde jener Zeit, die jedoch zu keinem Zeitpunkt so außer Kontrolle geraten wie in Georgien. Im Vergleich zu den dramatischen und blutigen Tönen dort klingen die Briefe aus dem sich wandelnden Deutschland wie eine sanfte Melodie.
Alles hat seinen Preis, das wird klar. Ohne den Sturz der Sowjetunion hätte es die Deutsche Vereinigung auf so friedvolle Weise nicht gegeben. Doch der Untergang dort brachte Tod und Verzweiflung, und der hier ein Fortbestehen von Illusionen. So wie sich in Deutschland die Illusion vom Sozialismus, vom "guten" System gehalten hat und wohl auch noch hält, so stark ist auch das Märchen von der friedlichen Revolution. Dafür musste Lamara bezahlen, irgendwo im fernen Georgien, für das sich nur wenige RomantikerInnen zu interessieren scheinen. Lamara hatte bis zuletzt Sehnsucht nach dem Ort ohne Untergang, nach ihrem Sohn, der Familie und einem Leben voller lebendiger Verrücktheiten.
Die Sprache in Helga Kurzchalias Roman ist klar, spannungsvoll, poetisch, die Geschichten voller Ironie, subtilem Humor und ebenso voller dramatischer Härte. Die Erzählweise ist Dialog und manchmal ein Selbstgespräch. Es ist eine Familiengeschichte zwischen Welten und Kulturen, ein politischer Roman und das Psychogramm einer Epoche, das auch jene Seiten der Geschichte sichtbar macht, die wir hier in der Selbstbespiegelung der historischen Ereignisse aus unserer Sicht, fast immer übersehen. Lamaras Familie treibt es in die Ferne. Sie selbst aber vergeht und lässt uns mit der Frage zurück, was wohl ohne alle Illusionen noch auf uns zukommen mag.
AVIVA-Tipp: "Lamaras Briefe oder vom Untergang des Kommunismus" zeigt uns auf warmherzige und dennoch fordernde Weise, wie überlebenswichtig es ist, genau hinzuschauen, wie das eine mit dem anderen zusammenhängt und dass man auch für eine ungewisse Zukunft auf der Hut sein muss. Ohne Illusion -– mit Liebe, so wie Lamara selbst.
Helga Kurzchalia
Lamaras Briefe oder vom Untergang des Kommunismus
Lichting Verlag, erschienen 2010
ISBN 3-929905-23-X
14 Euro
Tuesday, June 22, 2010
BUCHVORSTELLUNG: "LAMARAS BRIEFE ODER VOM UNTERGANG DES KOMMUNISMUS" Von Helga Kurzchalia - in Berlin
EINLADUNG ZUR BUCHVORSTELLUNG
AM 30. JUNI 2010 UM 20 UHR
IN DER GALERIE F 92 , FEHRBELLINER STR. 92
Galerie F92
Nachbarschaftshaus Pfefferwerk am Teutoburger Platz
Fehrbelliner Str. 92 10119 Berlin
Tel +49.30.443 71 78 Fax 443 71 71
www.pfefferwerk.net/stadtkultur/stadtteilarbeit/galerie_f92.html
galerief92@pfefferwerk.de
Mit Lamara gelingt der Autorin Helga Kurzchalia eine außergewöhnlich starke Protagonistin, die in einer Mischung aus Humor, Fatalismus und Lebensbejahung gegen die wachsende innere und äußere Entfernung zwischen sich und den Verwandten in Deutschland anschreibt. Ein Kunstgriff, der dem deutschen Leser nicht nur erlaubt, eine georgische Sicht kennenzulernen, sondern auch Deutschland „mit fremden Augen“ zu betrachten.
György Dalos (Berlin)
Helga Kurzchalia erzählt in ihrem Briefroman eine deutsch-georgische Familiengeschichte. In den Jahren 1984 bis 1995 geraten alle Beteiligten in den Strudel der Geschichte. Briefe, wie die von und an Lamara, die zwischen dem ähnlichen und doch sehr unterschiedlichen Sowjet-Georgien und der DDR (später BRD) hin- und hergehen, ermöglichen dem Leser einen überraschend lebendigen und facettenreichen Einblick in ein Leben, das für Nachgeborene oder Außenstehende, die den Untergang des Ostblocks und die Wechselfälle jener Zeit nicht aus eigener biografischer Erfahrung kennen, heute oft nur noch schwer nachvollziehbar ist.
(Lasha Bakradze, Tbilissi)
ISBN 3-929905-23-X
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AM 30. JUNI 2010 UM 20 UHR
IN DER GALERIE F 92 , FEHRBELLINER STR. 92
Galerie F92
Nachbarschaftshaus Pfefferwerk am Teutoburger Platz
Fehrbelliner Str. 92 10119 Berlin
Tel +49.30.443 71 78 Fax 443 71 71
www.pfefferwerk.net/stadtkultur/stadtteilarbeit/galerie_f92.html
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Mit Lamara gelingt der Autorin Helga Kurzchalia eine außergewöhnlich starke Protagonistin, die in einer Mischung aus Humor, Fatalismus und Lebensbejahung gegen die wachsende innere und äußere Entfernung zwischen sich und den Verwandten in Deutschland anschreibt. Ein Kunstgriff, der dem deutschen Leser nicht nur erlaubt, eine georgische Sicht kennenzulernen, sondern auch Deutschland „mit fremden Augen“ zu betrachten.
György Dalos (Berlin)
Helga Kurzchalia erzählt in ihrem Briefroman eine deutsch-georgische Familiengeschichte. In den Jahren 1984 bis 1995 geraten alle Beteiligten in den Strudel der Geschichte. Briefe, wie die von und an Lamara, die zwischen dem ähnlichen und doch sehr unterschiedlichen Sowjet-Georgien und der DDR (später BRD) hin- und hergehen, ermöglichen dem Leser einen überraschend lebendigen und facettenreichen Einblick in ein Leben, das für Nachgeborene oder Außenstehende, die den Untergang des Ostblocks und die Wechselfälle jener Zeit nicht aus eigener biografischer Erfahrung kennen, heute oft nur noch schwer nachvollziehbar ist.
(Lasha Bakradze, Tbilissi)
ISBN 3-929905-23-X
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Sunday, April 25, 2010
LITERATUR: "Lamaras Briefe oder vom Untergang des Kommunismus" von Helga Kurzchalia. (lichtig-verlag.de)
Im April 2010 erscheint der Roman "Lamaras Briefe oder vom Untergang des Kommunismus" von Helga Kurzchalia.
Das Buch ist über den Buchhandel oder über kurzchalia-more.books@web.de erhältlich.
ISBN 3-929905-23-X
Preis 14 Euro. Keine Versandkosten.
Mit Lamara gelingt der Autorin Helga Kurzchalia eine außergewöhnlich starke Protagonistin, die in einer Mischung aus Humor, Fatalismus und Lebensbejahung gegen die wachsende innere und äußere Entfernung zwischen sich und den Verwandten in Deutschland anschreibt. Ein Kunstgriff, der dem deutschen Leser nicht nur erlaubt, eine georgische Sicht kennenzulernen, sondern auch Deutschland "mit fremden Augen" zu betrachten.
György Dalos (Berlin)
Helga Kurzchalia erzählt in ihrem Briefroman eine deutsch-georgische Familiengeschichte. In den Jahren 1984 bis 1995 geraten alle Beteiligten in den Strudel der Geschichte. Briefe, wie die von und an Lamara, die zwischen dem ähnlichen und doch sehr unterschiedlichen Sowjet-Georgien und der DDR (später BRD) hin- und hergehen, ermöglichen dem Leser einen überraschend lebendigen und facettenreichen Einblick in ein Leben, das für Nachgeborene oder Außenstehende, die den Untergang des Ostblocks und die Wechselfälle jener Zeit nicht aus eigener biografischer Erfahrung kennen, heute oft nur noch schwer nachvollziehbar ist.
(Lasha Bakradze, Tbilissi)
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Das Buch ist über den Buchhandel oder über kurzchalia-more.books@web.de erhältlich.
ISBN 3-929905-23-X
Preis 14 Euro. Keine Versandkosten.
Mit Lamara gelingt der Autorin Helga Kurzchalia eine außergewöhnlich starke Protagonistin, die in einer Mischung aus Humor, Fatalismus und Lebensbejahung gegen die wachsende innere und äußere Entfernung zwischen sich und den Verwandten in Deutschland anschreibt. Ein Kunstgriff, der dem deutschen Leser nicht nur erlaubt, eine georgische Sicht kennenzulernen, sondern auch Deutschland "mit fremden Augen" zu betrachten.
György Dalos (Berlin)
Helga Kurzchalia erzählt in ihrem Briefroman eine deutsch-georgische Familiengeschichte. In den Jahren 1984 bis 1995 geraten alle Beteiligten in den Strudel der Geschichte. Briefe, wie die von und an Lamara, die zwischen dem ähnlichen und doch sehr unterschiedlichen Sowjet-Georgien und der DDR (später BRD) hin- und hergehen, ermöglichen dem Leser einen überraschend lebendigen und facettenreichen Einblick in ein Leben, das für Nachgeborene oder Außenstehende, die den Untergang des Ostblocks und die Wechselfälle jener Zeit nicht aus eigener biografischer Erfahrung kennen, heute oft nur noch schwer nachvollziehbar ist.
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