Thursday, April 24, 2014

KUNST: Taus Makhacheva: „A Walk, A Dance, A Ritual“ - in der GfZK Leipzig (gfzk-leipzig.de)

(gfzk-leipzig.de) Kunstpreis "Europas Zukunft" 2014
kuratiert von Ilina Koralova
12. April – 29. Juni 2014, Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig


Taus Makhacheva, Gamsutl, HD video, 16.01 min, colour, sound, Dagestan, 2012


Die Ausstellung "A Walk, A Dance, A Ritual" zeigt zum ersten Mal in Deutschland eine umfangreiche Auswahl von Arbeiten Taus Makhachevas, der Preisträgerin des Kunstpreises "Europas Zukunft" 2014.

Taus Makhacheva stammt aus der russischen Republik Dagestan im Kaukasus. Ihr Interesse für die komplexe Beziehung zwischen Geschichte, Gegenwart und Erinnerungspolitik hängt mit der Geschichte des Landes zusammen und bildet den Ausgangspunkt der meisten ihrer in der GfZK präsentierten Werke. Mittels ihres bevorzugten Mediums Video, aber auch in Fotografien, Installationen und Objekten, untersucht und reflektiert sie Motive und Begriffe der Kunstgeschichte, der Anthropologie und Kulturwissenschaften. Die Aufmerksamkeit der Künstlerin richtet sich immer wieder auf Traditionen, wie sie vor der Sowjetisierung der multi-ethnischen Regionen des Kaukasus existierten. Sie beschäftigt sich mit den Fragen: Was ist von dieser Vergangenheit übrig geblieben? In welcher Weise werden die Überbleibsel dieser Zeit und ihrer Traditionen in den heutigen Alltag integriert? – wo sie den Zweck erfüllen sollen, zur Konsolidierung der postsowjetischen Gesellschaft Dagestans beizutragen.

Die Perspektive der Künstlerin ist keineswegs eine nostalgische, vielmehr erfasst sie den Prozess des Verschmelzens, der Aneignung und Einverleibung und der Interaktion zwischen dem Altvertrauten und dem Fremden. In diesem Sinne setzt Makhacheva mit ihrer Arbeit der offiziellen ideologischen Behauptung einer authentischen kulturellen Identität etwas entgegen. Sie nimmt die „wiedererfundenen“ Traditionen, etwa die inzwischen durch und durch kommerzialisierten und überaus üppigen Hochzeitsfeiern (in „A Space of Celebration“, 2009) oder das neue Initiationsritual illegaler Autorennen (in „The Fast and The Furious“, 2011) gleichsam unter die Lupe.

Der Titel der Ausstellung „A Walk, A Dance, A Ritual“ verweist auf die Handlungen und Motive, die in Makhachevas Werk immer wieder eine Rolle spielen. In der Neubelebung vergessener Rituale und Gesten erkundet der Mensch mit seinem Körper – in vielen Fällen agiert die Künstlerin selbst in ihren Videos – sein unmittelbares (soziales) Umfeld in dem Bestreben, seine Umgebung zu erfassen, eine Verbindung zu ihr herzustellen und von ihr akzeptiert zu werden. So lotet Makhachevas künstlerische Praxis eine soziale Erfahrung aus, wie man sie nicht nur in den Gesellschaften des Kaukasus machen kann: den scheinbar unauflöslichen Widerspruch, zu einer bestimmten Gesellschaft oder Gemeinschaft zu gehören und sie gleichzeitig wie ein Außenstehender zu beobachten.

Taus Makhacheva wurde 1983 in Moskau geboren. 2012 erhielt sie den "Innovation Prize", den russischen Staatspreis für zeitgenössische Kunst, in der Kategorie "New Generation", (mit dem Projekt "The Fast and The Furious"), 2011 wurde sie für den Kandinsky-Preis, Kategorie "Media Project of the Year", nominiert. Ihren Bachelor der bildenden Künste hat sie am Goldsmiths College, London, gemacht und ihren Master of Arts am Royal College of Art, London.

Ausstellungen (Auswahl): Story Demands to be Continued (2013, Ausstellungshalle der Künstlervereinigung der Republik Dagestan, Makhachkala), Love me, Love me not (2013, 55. Biennale von Venedig, Collateral Event), Re: emerge – Towards a New Cultural Cartography (2013, 11 Sharjah Biennial), Liverpool Biennial 2012: City States – Makhachkala, Topography of Masculinity (LJMU Copperas Hill Building), Rewriting Worlds (2011, The Fourth Moscow Biennale of Contemporary Art, Main Project, ArtPlay Сentre), Greater Caucasus (2011, PERMM Museum of Contemporary Art, Perm); Affirmative Action (Mimesis) (2011, Laura Bulian Gallery, Mailand), Practice for Everyday Life (2011, Calvert 22, London), History of Russian Video Art, Volume 3 (2010, Moscow Museum of Modern Art)

Der Kunstpreis >Europas Zukunft< wurde 2003 von Matthias Brühl und Dietmar Schulz in Zusammenarbeit mit der GfZK aus dem Wunsch heraus ins Leben gerufen, europäische Künstler und Künstlerinnen für ihre Arbeit auszuzeichnen. Der mit 5000 Euro dotierte Preis ist inzwischen eine wichtige Auszeichnung im Bereich der gegenwärtigen Kunst. Er ist nicht an ein konkretes künstlerisches Projekt gebunden und beinhaltet nicht den Ankauf eines Werkes, sondern ist als eine Ermutigung für Künstlerinnen und Künstler gedacht, ihren Weg fortzusetzen. Dank seiner Stifter ist der Preis zu einem Beispiel für die langfristige Verbindung zwischen Kunst und privatem Engagement geworden.

"Heute gibt es viele Konzepte darüber, was Europa ist oder sein sollte. Deutschland könnte im besten Fall eine wichtige Mittlerrolle spielen und ein friedliches Miteinander fördern. Es ist wichtig, den Austausch zu unterstützen, und in der Kunst sehen wir ein geeignetes Mittel, um sich miteinander zu beschäftigen, ohne sich gleich politisch oder wirtschaftlich zu binden." Matthias Brühl, Dietmar Schulz, Preisstifter

Mit der freundlichen Unterstützung von peri foundation.


E n d e a v o u r HD video / 9.00 min., colour, sound / Tsada mountain village, Dagestan, 2010 from Taus Makhacheva on Vimeo.


more: vimeo.com/tausmakhacheva

more links:
Her Dagestan Taus Makhacheva Profiles BY Stephanie Baile [artasiapacific.com]
Taus Makhacheva Hall of the Artists’ Union, Makhachkala, Russia [frieze.com] 

At the Crossroads: Conversation with Taus Makhacheva

FLORA: Kaukasus: Pflanzenvielfalt zwischen Schwarzem und Kaspischem Meer. Ausstellung in Berlin (idw-online.de)

(idw-online.de) Die Ausstellung präsentiert die neuesten Forschungsaktivitäten des Botanischen Gartens und Botanischen Museums Berlin mit Partnern in Georgien, Armenien und Aserbaidschan. Die Ausstellung ist vom 16. Mai 2014 bis 22. Februar 2015 zu sehen.

Presseführung: SAVE THE DATE
Am Mittwoch, 14. Mai 2014, 10.30 Uhr, findet ein Presserundgang durch die Sonderausstellung im Beisein der Kuratoren statt (Botanisches Museum Berlin-Dahlem, Königin-Luise-Str. 6-8, 14195 Berlin). Gelegenheit für Interviews und Bildaufnahmen wird geboten. Um Akkreditierung bis Montag, 12. Mai 2014 wird gebeten (per formloser E-Mail an ).

Kaukasus: Hotspot der Pflanzenvielfalt und Naturschutz
Die Ökoregion Kaukasus ist mit mehr als 6.000 Pflanzenarten ein "hotspot" der Artenvielfalt in den gemäßigten Breiten. Zwischen dem Schwarzen und dem Kaspischen Meer sind eine Vielzahl von Lebensräumen auf engstem Raum miteinander verwoben: feuchte Wälder, saftige Bergwiesen und Hochstaudenfluren, alpine Steinschuttfluren und Quellmoore, aber auch Steppen und Halbwüsten. Viele bekannte Gartenpflanzen wie die Großköpfige Flockenblume, die Kaukasus Fetthenne oder der Orientalische Mohn kommen ursprünglich aus dem Kaukasus. Die Besucher können Bäume in „Zeitkapseln“ erforschen, an einem kaukasischen Marktstand stöbern oder mehr zur genetischen Vielfalt kaukasischer Wildbirnen erfahren. Die Ausstellung vermittelt unterhaltsam und multimedial, wie die laufende Kaukasus-Initiative und andere Forschungsprojekte des Botanischen Gartens und Botanischen Museums Berlin-Dahlem sowie die Aktivitäten des World Wildlife Fund for Nature (WWF) dabei helfen können, diese einzigartige Natur- und Kulturlandschaft zu schützen.

Kaukasus erleben im Botanischen Garten vom Wald bis zur Steppe
Die ganze Vielfalt dieser einzigartigen Ökoregion wird lebendig im grundlegend überarbeiteten, neu gestalteten, weitgehend neu bepflanzten und neu beschilderten Gartenabschnitt „Kaukasus und Südwestasien“. Besucher können kaukasische Wälder durchschreiten, Alpenrosengebüsche und alpine Rasen ebenso wie Steppen entdecken. Zahlreiche Info-Tafeln vermitteln Wissenswertes über typische Lebensräume und Pflanzen. Für die neue Gartenanlage wurden viele Samen und Pflanzen von Expeditionen mitgebracht, in Berlin angezogen und vermehrt.

Katalog, Rahmenprogramm, Führungen, Audioguide und Exkursionstasche für Kinder
Zur Ausstellung erscheint ein reich bebilderter Katalog- und Essayband mit allen deutsch- und englischsprachigen Ausstellungstexten. Ein vielfältiges Rahmenprogramm begleitet die gesamte Ausstellungszeit. Erstmals gibt es in der Ausstellung einen Audioguide speziell für Kinder. Familien können mit einer Exkursionstasche den Kaukasus im Museum und Garten erkunden. Gruppenführungen können zu individuellen Zeiten vereinbart werden.

Erforschung des Kaukasus
Die aktuelle Ausstellung entstand im Rahmen der Kaukasus-Initiative des Botanischen Gartens und das Botanischen Museums Berlin-Dahlem der Freien Universität Berlin und dem von der VolkswagenStiftung geförderten Projekt „Developing Tools for Conserving the Plant Diversity of the Transcaucasus“. Seit 2010 erforscht die Berliner Einrichtung in enger Zusammenarbeit mit den botanischen Instituten und Botanischen Gärten in Jerevan (Armenien), Baku (Aserbaidschan) und Tbilisi (Georgien) die Kaukasus-Region. Ziel der Projekte ist es, die wissenschaftlichen Kapazitäten der Partnerinstitutionen zu stärken und zugleich Werkzeuge für die sinnvolle Planung von Naturschutzmaßnahmen zu entwickeln. Gerade in einer so kleinräumig verzahnten Ökoregion wie dem Kaukasus ist eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit besonders wichtig: Nur wenn erforscht ist, was in einem bestimmten Gebiet vorkommt, ist es möglich zu entscheiden, inwiefern es schützenswert ist. Wie genetisch divers sind zum Beispiel die Populationen einer bestimmten Baumart? Welche Arten sind besonders kleinräumig verbreitet? Und wie groß muss, ungeachtet politischer Grenzen, ein Gebiet mindestens sein, um eine gefährdete Baumart effektiv zu schützen? Die Ergebnisse dieser laufenden Forschungen werden mit der aktuellen Ausstellung präsentiert. Obwohl der Kaukasus so reich an natürlichen Ressourcen ist, macht sich die Öffentlichkeit den Wert dieser biologischen Vielfalt zu wenig bewusst. Hier möchte die Ausstellung einen Impuls setzen.

Ökoregion Kaukasus
Die Ökoregion Kaukasus reicht vom Südrand der russischen Föderation über die drei Staaten Armenien, Aserbaidschan und Georgien bis in die nördlichen Regionen der Türkei und des Iran. Es handelt sich um einen der „hotspots“ der Biodiversität der gemäßigten nördlichen Breiten. Wissenschaftler vermuten dort mehr als 6.000 Arten von Blütenpflanzen, und auch die Tierwelt ist besonders vielfältig. In den von grandiosen Gebirgen, Hochebenen und in Senken auslaufenden Flusstälern geprägten Landschaften zwischen dem Schwarzen und dem Kaspischen Meer wechseln auf kleinstem Raum klimatische und geologische Bedingungen und schaffen ein faszinierendes Mosaik unterschiedlichster Vegetationstypen: von kargen Steppen auf kalten Hochebenen zu feuchtwarmen Wäldern am Schwarzen Meer, von alpinen Blockhalden und blütenreichen Hochstaudenfluren zu Salzseen und Halbwüsten am Kaspischen Meer.

Kaukasus. Pflanzenvielfalt zwischen Schwarzem und Kaspischem Meer Sonderausstellung im Botanischen Museum und im Botanischen Garten Berlin-Dahlem
Ort: Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin-Dahlem, Königin-Luise-Str. 6-8, 14195 Berlin
Dauer: 16. Mai 2014 bis 22. Februar 2015, täglich von 10 bis 18 Uhr (Museum), Kaukasusfreilandbereich täglich von 9 Uhr bis Dämmerung (Garten)
Eintritt: Garten und Museum: 6 €, ermäßigt 3 €; Nur Museum: 2,50 €, ermäßigt 1,50 €

Pressekontakt:
Gesche Hohlstein, Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin-Dahlem,
Freie Universität Berlin, Königin-Luise-Str. 6-8, 14195 Berlin
Tel. 030 / 838 5013, Email: g.hohlstein@bgbm.org

Weitere Informationen:
www.bgbm.org/de/event/kaukasus - zur Ausstellung
www.bgbm.org/de/presse/pressefotos#Sonderausstellung_Kaukasus – Pressefotos
www.botanischer-garten-berlin.de – zum Botanischen Garten und Botanischen Museum Berlin-Dahlem
 

Wednesday, April 23, 2014

HISTORY: Gold in the Caucasus: New Research on Gold Extraction in the Kura-Araxes Culture of the 4th and early 3rd Millennium BC (de.scribd.com)

Th. Stöllner in collaboration with B. Craddock, I. Gambashidze,
A. Hauptmann, A. Hornschuch, F. Klein, M. Jansen, S. Senczek,
M. Schaich, G. Steffens and S. Timberlake
With an appendix on recent results by M. Jansen

full text here: de.scribd.com/Gold-in-the-Caucasus

Tuesday, April 22, 2014

ART: Sun 27 Apr - Andrew Hunt in conversation with Andro Semeiko and Tom Morton - Andro Semeiko's current solo exhibition, 'Only Words Can Tell You How I Feel'

Dear friends,
Please come to Southend for my talk this Sunday. The weather is supposed to be good and we will have a barbecue. Best wishes,
Andro

Andrew Hunt in conversation with Andro Semeiko and Tom Morton

Sunday 27 April 2pm
 
Andrew Hunt will be in conversation with Andro Semeiko and Tom Morton on Sunday 27th April to discuss Andro Semeiko's current solo exhibition, 'Only Words Can Tell You How I Feel'. We will hear two presentations from Semeiko and Morton about their work which will then be followed by a discussion.

There will be an amazing chance to sign up for one-to-one crit sessions with Andro Semeiko, Tom Morton and Andrew Hunt. This opportunity is open to artists who attend the talk.

A limited edition artist book with works by Amy McKenny, Tom Morton and Andro Semeiko will also be launched on the day.

We are taking bookings for the talk and one-to-one sessions at info@t-a-p.org.uk.

TAP
THE OLD WATERWORKS
NORTH ROAD
SOUTHEND ON SEA
SS0 7AB
info@t-a-p.org.uk
www.t-a-p.org.uk

Andro Semeiko - Only Words Can Tell You How I Feel

Monday 31 March to Sunday 27 April, Open Wed-Fri 10am - 4pm, Sat-Sun 11am - 5pm

‘Only Words Can Tell You How I Feel’ is the culmination of Andro Semeiko’s month long residency at TAP gallery and studios, selected by Andrew Hunt and Mike Nelson. The exhibition is a multi-layered exploration of a creative practitioner’s journey of thought, occupying five exhibition spaces at TAP with the seven-meter high winch room at its heart. The project delves into the past and present of TAP and its surrounding area, conflating fact and fiction, to produce rich and compelling narratives.

Semeiko worked closely with the TAP team and studio artists to generate a site responsive dramatisation of a creative journey. He has made a series of small portraits based on 18th and 19th century British portraits of writers, artists and magicians, relating them to creative practitioners at TAP studios. He interviewed the practitioners and solicited artist Amy McKenny to write a text from TAP’s collective voice based on the recordings. Semeiko used three of TAP’s gallery spaces for empirical research into three days of his own studio practice exploring gestures from J.M.W. Turner’s work, informed by his previous investigation into the ‘emotion-laden mark’ with cognitive psychologist Dr Lawrence Tailor. This concluded with a Dionysian feast in the main gallery space. While in the winch room a structure of a well has been recreated. Writer Tom Morton wrote an audio piece for it chronicling a journey of creative thought, using as a reference point a spirit living at the bottom of a well in Ray Bradbury’s ‘The One Who Waits’. 

more here:

 

Monday, April 21, 2014

PHOTOGRAPHY: Easter Celebration in Georgia. By Temo Bardzimashvili (temobardzimashvili.com)

Last year's celebration of Easter in Shukhuti, Georgia, with the traditional (and a bit violent) game of Lelo Burti.



more about Temo Bardzimashvili here: temobardzimashvili.com

Saturday, April 12, 2014

VIDEO: Pari San - Du bist die Ruh. From the album Thalamus. Visuals from Sergei Parajanov's The Color of Pomegranates


 
From the album Thalamus.
Visuals from Sergei Parajanov's The Color of Pomegranates (1968).
Edited by Pari San.
www.facebook.com/PariSanPariSan

(tff-rudolstadt.de-2014) Bereits 2011 war der Freiburger Beatboxer Paul Brenning als Hälfte des Duos Papaul bei der creole Südwest erfolgreich. Im selben Jahr begann er eine Zusammenarbeit mit der aus dem Iran stammenden Sängerin Parissa Eskandari. Bei ihren Auftritten wird geloopt und mit Stimmeffekten sowie Projektionen gearbeitet. Ziel ist ein „Klangkosmos, der die Genregrenzen zwischen Pop, HipHop, Folklore, Indie oder Electronica ignoriert und mit viel Pop-Appeal seinen eigenen Sog entwickelt.“ Die creole-Jury befand: „Diese Freiburger Band steht für gelebte kulturelle Vielfalt in einem spannenden dialogischen Elektro-Projekt. Dem außergewöhnlichen Duo gelingt es eine globale Musik abseits ausgetretener Pfade zu machen, persischen Gesang und elektronische Breakbeats in spannenden Schichtungen voller Kreativitiät und Originalität einzusetzen.“

Parissa Eskandari, Gesang, Synthesizer, Keyboards
Paul Brenning, Beatbox, Gesang, Synthesizer
Paul Brenning - paul@brenning.de


 
Interview: Das Duo Pari San (badische-zeitung.de)

Thursday, April 10, 2014

VACANT TBILISI: Exhibition, Presentation, film screening - Saturday,12 April in Tbilisi




Final presentation of 10-Day workshop focused on issue of vacant and abondoned buildings and lots in Tbilisi. By mapping empty properties, researching planning instruments, architectural tools and by site-interventions the workshop aimed to point the possibility of temporary use of empty properties and their conversion for another use.

PROGRAMM:

18:00 - "STATION BABINA" – EXHIBITION OPENING
Former Bus Station,
8, Zviad Gamsakhurdia right bank (Next to Galaktioni (Marjanishvili) bridge

Former bus station which has been vacant for long time and used only as a garbage bin will alive in frame of artistic intervention. This place will become a meeting point of local artist scene with everyday users, who are mostly car mechanikers and their customers. Their interests are joint on phenomenon of "car passion" which will be shared through specific atmosphere of abondoned soviet building.

20:00 "Cobra" Park
48, Davit Aghmashenebeli Avenue (Next to main Post-office)
Festive opening of public green area which has been changed in frame of workshop from invisible to lively public space.

VACANT TBILISI project PRESENTATION
One of the target of the project is to help NGOs, social enterprises as well as community groups with social objectives to find and access vacant urban properties for temporary use. Through temporary use of these spaces can be rescued from total destruction as many of them are out of use, abandoned and due to variety of reasons, for example insufficient financial means state or private owner has no possibility to take care. Through temporary usage NGOs, social enterprises, community and individuals raise awareness and create other possibilities and functions for out of use infrastructure.
www.vacanteurope.eu

WANDERING BOOKS

everyone will have a possibility to bring and in exchange to take for him / her interesting book from the park library.
facebook.com

TBILISI FROM DUSK TILL DOWN - FILM SCREENING
40 min., Poland /Georgia, 2013

The film was made by film students of Shota Rustaveli Theatre and Film Georgian State University and Caucasus School of Journalism and Media Management (GIPA) under artistic supervision of Pawel Loziński, Rafał Listopad and Wojciech Staroń as a part of the documentary project “The World from Dawn till Dusk” by Mirosław Dembiński and Maciej J. Drygas.
tbilisifilmfestival.ge

Film will be presented by one of the project participants student: Vakho Jajanidze

This event is organized by GeoAIR and 4AM (CZ), KEK (HU) in collaboration with CCA-Tbilisi, kindly supported by ArtArea TV 2.0 and Tbilisi city hall - Municipal Department of ecology and planting.


"Vacant Tbilisi" is part of SPACES project, funded by the European Union through the Eastern Partnership Culture Programme and supported by STEP Beyond Travel Grant (ECF Lab).

www.geoair.blogspot.ge
www.forum4am.cz

www.kek.org.hu მოხეტიალე წიგნები

PHOTOREPORTAGE: Post-Crimea, Phantom of Armenian Separatism Haunts Georgia. By Paul Rimple and Photography by Justyna Mielnikiewicz (eurasianet.org)

Amarcum Arakyan, an ethnic Armenian, cuts the hair of Josif Petriashvili, a Georgian, in the city of Akhaltsikhe.


Slideshow with Photos are here >>>

(eurasianet.org) For many in Georgia, Russia’s annexation Crimea is reigniting fears about separatism rooted in ethnic conflict and Kremlin meddling. But now Georgians aren’t just worrying about the breakaway entities of Abkhazia and South Ossetia, they also are concerned about the loyalty of the predominantly ethnic-Armenian region of Samtskhe-Javakheti.

  While locals dismiss separatism concerns as nonsense, some say the speculation on the issue is indicative of a failure on the Georgian central government’s part to address complaints of the country’s Armenian-speaking minority in Samtskhe-Javakheti, which is roughly a three-hour drive south of the Georgian capital, Tbilisi. Officials contend progress has been made, but concede more can be done on the inclusivity issue.

A mountainous, ragtag region bordering both Turkey and Armenia, Samtskhe‐Javakheti contains roughly 250,000 ethnic Armenians; 55 percent of the region’s total population, according to Georgia’s latest census, compiled in 2002. Knowledge of the Georgian language here can run thin. At the same time, in the view of some outsiders, sympathy for Russia, which, until 2007, operated a 15,000-man base in the regional town of Akhalkalaki, can run strong.

Over the past few weeks, suspicions among Georgians about the country’s Armenian minority have risen, fueled by memories of Tbilisi’s 2008 conflict with Russia, as well as the Kremlin’s recent land-grab in Crimea. Underscoring those suspicions was the appearance of unconfirmed media reports about ethnic Armenians from Samtskhe-Javakheti allegedly applying, en masse, to receive Russian passports.

Senior Georgian government officials have denied categorically these reports, but, as Russia-Ukraine tension threatens to boil over, such media coverage, condemned as sensationalism by three local watchdog groups, could well continue. “Somebody is interested in stirring up the water,” commented Seda Melkumian, the Samtskhe‐Javakheti representative for the Ombudsman’s Office. “So far, I haven’t met one person with a Russian passport.”

Interethnic suspicion stems from a long-time tug-of-war over greater language rights for the region’s Armenian speakers; for some Georgians, it’s a campaign reminiscent of ethnic Russians’ complaints in Crimea.

But residents adamantly deny that such a struggle could encourage them to break with Tbilisi. “We aren’t separatists,” asserted Melik Raisian, a former member of the ruling Georgian Dream coalition from Akhalkalaki. “We are Georgian citizens. Why do we always have to prove we’re not separatists for wanting our rights?”

The separatist perception is generally connected to the United Javakh Democratic Alliance (“Javakh”), a nationalist movement that has called for political autonomy in the past. Many of the movements’ key members, including leader Vahag Chakhalian, were arrested in 2008 following a fatal bombing near the home of a police chief in the town of Akhalkalaki. Chakhalian was released in 2013 as part of Georgia’s mass amnesty of prisoners.

Javakh has little influence today, although many can identify with its grievances. The 2007 closure of Akhalkalaki’s Russian army base left many locals unemployed; as of 2012, the official unemployment rate stood at 7.5 percent. Many had hoped to find work on the Kars–Tbilisi–Baku railway, which goes through Javakheti, yet few have been employed.

The lack of economic opportunities drives many residents to Russia for work. Melkumian estimates that about half of Javakheti’s families have some family member in Russia. “In the villages, every family has somebody there,” she said.

That situation, though, is no different from elsewhere in Georgia, noted Ewa Chylinski, director of the European Center for Minority Issues in Tbilisi. As of this January, the Russian Federation ranked as the largest source of Georgia’s remittances, roughly $46.6 million in 2013, according to the National Bank of Georgia.

Nonetheless, the money trail does not mean a desire for independence. Chylinski rejected the notion of a separatist threat in Javakheti as “groundless.” The main problem is not autonomy, but language, she said. People cannot participate in Georgian society if they do not speak Georgian.

But for many in Samtskhe-Javakheti, that does not affect their identification with Georgia. “I’m Armenian, but I was born in Georgia. My father was born in Georgia. His father was born in Georgia and I will live in Georgia,” declared octogenarian Artush Artkopian, speaking via a teenage translator in Armenian since his knowledge of Georgian and Russian is limited.

Last year, Akhalkalaki's local council announced plans to petition the Georgian parliament to ratify the European Charter for Regional of Minority Languages, a Council of Europe convention that would make Armenian an official local language for Samtskhe-Javakheti. Getting no support in Tbilisi, where opposition from the Georgian Orthodox Church and politicians runs strong, the matter was soon dropped.

The central government, though, has taken some concrete steps to increase knowledge of Georgian. In 2010, the Ministry of Education established a program, called the “4 + 1” system,” which established a 5-percent quota for ethnic minorities in Georgian universities. Minority applicants to four-year higher educational facilities take an entrance exam in their own language, as well as an intensive one-year Georgian-language course.

Shorena Tetvadze, director of the Akhalkalaki branch of the Zurab Zhvania School of Public Administration, deems the program a success. After six years of 4 + 1, 130 ethnic Armenians graduated from Georgian universities in 2013, compared with only two in 2006, she said.

Akhalkalaki’s five grammar schools all teach Georgian, a policy the State Ministry for Reconciliation and Civic Equality calls a relative success. Three are Armenian-language schools, one is Russian and the other a Georgian school, with an enrollment of 120. Tetvadze, who is half ethnic Armenian, thinks more parents would enroll their children in the Georgian school if they did not fear assimilation. But 45 kilometers north of Akhalkalaki, in the ethnically mixed regional seat of Akhaltsikhe, 68-year-old barber Ambarcum Arakian dismissed that concern.

“Here, we’re all natives. The Georgians know Armenian and the Armenians know Georgian,” Arakian emphasized. He added that his grandson is attending university via the 4+1 program, and his granddaughter is going to a Georgian-language kindergarten “so she will know Georgian better.”

“I’m not afraid of assimilation,” he said. “We won’t lose our culture.” 

Editor's Note: Paul Rimple is a freelance reporter based in Tbilisi. Justyna Mielnikiewicz is a freelance photojournalist also based in Tbilisi.

Wednesday, April 09, 2014

VIDEO: Die Swanen - Leben mit den Ahnen. Ein Bergvolk im Kaukasus. Film von Andreas Lünser (arte.tv)


(arte.tv) Im Nordwesten Georgiens pflegen die Swanen einen besonderen Kult um ihre Verstorbenen.

Im Nordwesten Georgiens, in den Bergendes Großen Kaukasus, liegt Swanetien. In der schwer zugänglichen Region scheint die Zeit stehengeblieben zu sein. Die Swanen pflegen einen besonderen Kult um ihre Verstorbenen, und praktizieren auch heute noch Fehde und Blutrache.

Seit Jahrhunderten siedelt der georgische Volksstamm der Swanen in einem Hochtal, umschlossen von den rund 5.000 Meter hohen Gipfeln des Kaukasus-Massivs. Isoliert durch die Abgeschiedenheit der Berge, haben die Swanen bis heute eine eigene Kultur und Sprache bewahren können. Die Wirtschaftsweise der Menschen hat sich hier seit Jahrhunderten kaum verändert. Noch heute transportieren die Swanen schwere Lasten auf den traditionellen Ochsenschlitten über das unwegsame Gelände. Mit einfachen Geräten ringen sie ihren kargen Böden das Nötigste zum Leben ab.

Die frühe Christianisierung der Swanen führte zur Entwicklung volkseigener Praktiken. Neben einem ausgeprägten Ikonenkult pflegen die Menschen hier ein besonderes Verhältnis zu ihren Verstorbenen. Sie glauben fest daran, dass die Seelen der Toten in regelmäßigen Abständen wieder zurückkehren und sich die Ahnen weiter um das Heil der Lebenden kümmern. Das ist ein Grund, warum die Swanen ihr Land so gut wie nie verlassen.

Die rund 40 Dörfer Swanetiens sind geprägt von mittelalterlichen Wehrtürmen. Fast jeder Hof hat einen solchen Turm. In Kriegszeiten oder während Blutfehden boten sie den Sippen Schutz vor ihren Feinden. Obwohl Swanetien offiziell zu Georgien gehört, haben die Swanen eine eigene lokale Gerichtsbarkeit. In Streitfällen schlichtet ein Ältestenrat. Kapitalverbrechen wie Mord oder Totschlag bedeuten auch heute noch Fehde und Blutrache. Swanetien steht für ein Leben wie in vormodernen Zeiten.

Regie: Andreas Lünser
Origin: ZDF
Land: Deutschland, 2011
Wiederholung: Fr, 11.04. um 11:15 Uhr

PHOTO BOOTH: Dina Oganova’s Faces of Georgia. Posted by Thea Traff (newyorker.com)

(newyorker.com) At a time when many journalists in post-Soviet states have turned their attention to the encroaching threat of Russia, the photographer Dina Oganova has continued to document life in her home country of Georgia. Inspired by the Georgian photographer Yuri Mechitov, Oganova began studying photography in Tbilisi, the nation’s capital. Oganova prefers her subjects to be strangers, and she told me that most Georgian people readily agree to be photographed. “They don’t understand that a photographer is a profession,” she says. “Everyone loves to see how I make the photos.”

Oganova, who is twenty-seven, has seen a lot of change in Georgia. “I was a child when the first war started here,” she told me, referring to the 1992–93 war in Abkhazia. “Of course, I didn’t understand during that period. We called it a civil war, but now I understand that it was war with Russia. It’s crazy, but I can’t go to Abkhazia because I have a Georgian passport. When we had the five days of war with Russia, in 2008, we lost South Ossetia. No one said that it was a war; everyone said that it was a conflict. But I can’t say that. When a lot of people die, when you lose your friends, it’s not just a conflict. It’s a war.”

Above is a selection from “I am Georgia,” an ongoing project that Oganova began in 2007.

All photographs by Dina Oganova. more here >>>

dikarka.ge/i-am-georgia

Tuesday, April 08, 2014

KLASSIK: Junge Musiker aus Georgien im Konzert in Berlin - 2. Mai um 19.00 Uhr (kammerton.eu)

von links nach rechts: Levan Ugulava (Klavier), Tata Makharadze (Klavier), Irakli Oikashvili (Klavier), Nata Roinishvili (Violine) und Giorgi Oikashvili (Klarinette)
BERLIN. Zu einem klassischen Musikkonzert laden das Büro des Integrationsbeauftragten im Rathaus Charlottenburg in Berlin und die Botschaft von Georgien am Freitag, 2. Mai um 19.00 Uhr in den Festsaal des Rathauses Charlottenburg in der Otto-Suhr-Allee, Berlin, ein.

Unter dem Titel „Junge Musiker aus Georgien im Konzert“ der Berliner Initiative KAMMERTON werden fünf junge Künstler Werke von Azarashvili , Beethoven, Cavallini, Charkviani, Chopin, Lagidze, Liszt, Prokofjew, Rimsky-Korsakov, Wieniawski u.a. darbieten. Es spielen: Levan Ugulava (Klavier), Tata Makharadze (Klavier), Irakli Oikashvili (Klavier), Nata Roinishvili (Violine) und Giorgi Oikashvili (Klarinette).

Sie alle sind Preisträger verschiedener internationaler und nationaler Musikwettbewerbe. Als musikalische Leiterin begleitet Kira Lelashvili das Ensemble.

Weitere Konzerte finden statt am Sonntag, 27. April um 16.00 Uhr im Bachhaus Bad Hersfeld, am Montag, 28. April um 18.30 Uhr in der Dorfkirche Weißenhasel, am Mittwoch, 30. April um 18.30 Uhr in der Kommunität Imshausen, am Samstag, 3. Mai um 16.00 Uhr in Milow und am Montag, 5. Mai um 19.00 Uhr in der Residenz Tertianum in Berlin.

Die gesamte Tournee wird unterstützt vom georgischen Ministerium für Kultur und Denkmalschutz. Träger der Initiative KAMMERTON ist der in Berlin ansässige Verein Eurocon e.V. unter Leitung der Vorsitzenden Ljudmila von Berg. Der Verein widmet sich der Förderung und Ausbildung des internationalen musikalischen Nachwuchses.

KAMMERTON ist ein Kultur- und Entwicklungsprojekt, um musikalisch begabten Kindern und Jugendlichen eine qualifizierte, klassische Musikausbildung zu ermöglichen. Derzeit ist der Berliner Verein in den Ländern Armenien und Georgien aktiv. Es ist geplant, das Projekt auf weitere Länder der ehemaligen Sowjetunion bzw. europäische Staaten auszuweiten.

Darüberhinaus engagiert sich das Projekt im Bereich des internationalen musikalischen Jugendaustausches und arbeitet eng mit deutschen Musikschulen und Institutionen wie der Internationalen Musikakademie zur Förderung Hochbegabter in Berlin und der Internationalen Jungen Orchesterakademie in Pleystein (Bayern) zusammen.

Nähere Informationen sind im Internet unter der Adresse http://www.kammerton.eu erhältlich.

ART: GeoAIR Bulletin #1, 2014 from Tbilisi/Georgia (geoair.blogspot.de)

GeoAIR
RESIDENCY: January-March 2014

January-February
Sezgin Boynik and Minna Henriksson (Finland) stayed for two months in Georgia. Activities implemented by them in the framework of GeoAIR residency included: Presentation by Minna Henriksson - Art and Power @ CCA-Tbilisi 14.01.2014; Public Lecture “Nationalism and Contemporary Art” - 23.01.2014 @ Ilia State University. SEE VIDEO; Presentation by Sezgin Boynik - "History and Forms of Situationist International" @ CCA-Tbilisi 29.01.2014

Additionally, presentation of works by Sezgin Boynik and Minna Henriksson created during their stay at GeoAIR residency took place at Nectar Gallery 26.02.2014. Minna Henriksson presented the newspaper Golden Dragon and Silver Star - New Georgia: Change of Symbols after the fall of the Soviet Union as a result of an art workshop around the topics of power, politics and symbols and in a collaboration with CCA-Tbilisi. Sezgin Boynik presented his publication ‘Still Stealing Steel: Historical Materialistic Study of Zaum’. Still Stealing Steel is ideological diary which attempts to theorize zaum as an indispensable political language, and experimenting on ways how to conceptualize the use-value of such expressions. >>>

The residency stay at GeoAIR was supported by the Arts Promotion Centre Finland.

March
Oleksandr Burlaka's (Ukraine) practice as an architect questions and studies the role, ideology and responsibility of architects today. Oleksandr has been contributing to Soviet Modernism 1955-1991: Unknown History published by Vienna Centre of Architecture, where he was responsible for research and collecting materials on that topic. During his residency together with GeoAIR, Oleksandr worked on the mapping of Soviet Modernist buildings in Tbilisi. As a result, online map with visual material will be published. >>>

Also, Oleksanrd Burlaka participated in public discussion organised by GeoAIR and Docomomo Georgia with the topic: "Laguna Vere" and forgotten architecture "Monuments" of Soviet Modernism."

Residency was part of program organized in the frame of the EU project SPACES. The SPACES project is financed by the European Union through the Eastern Partnership Culture Programme. 


RESIDENCY: April-June 2014 (upcoming)

April
Levente Polyák - KÉK (Hungary), Šárka Svobodová and Jaroslav Sedlak - 4AM (Czech Republic) in collaboration with  GeoAIR will work on a project VCEE (Vacant Central and Eastern Europe). For this we organize 10-Day workshops in Tbilisi. The Vacant Central and Eastern Europe project follows the project VAC (Vacant Central Europe) initiated in 2013 by KÉK -Hungarian Contemporary Architecture Centre. It aims to address the problem of vacancy by mapping empty properties, by researching planning instruments, architectural tools and by exchanging experiences and strategies of intervention that make the temporary use of empty properties and their conversion for another use possible. >>>

Residency and workshop are part of program organized in the frame of the EU project SPACES. The SPACES project is financed by the European Union through the Eastern Partnership Culture Programme.

Geraldine Paoli (Morocco, France) - artist, curator, founder and director of PALIMPSESTE.
During her residency, together with GeoAIR Geraldine Paoli will work on the conceptual framework and possible participants from Georgian side for an upcoming project for 2015 "Resonants Confluence".

Residency is supported by French Institute of Georgia.

May-June
Though the collaboration with AIRLAB at Tirana Institute for Contemporary Art (TICA), Albanian artist Donika Cina will have a residency stay at GeoAIR. She was invited specially to participate in the project "Discover Eliava Market". The project sets the goal to demarginalize micro space of the street market and draw attention of the society to the issue of reduction of negative impact on environment, as well as effective use of resources (among them energy resources) through cultural intervention, establishment of a dialogue between different social and professional groups of the society and support of the experience sharing. she will work on and develop the project together with Georgian artist.
The project "Discover Eliava Market" is implemented in the frame of EC funded (cultural program) project Green Art Lab Alliance (GALA).

TICA AIRLAB is supported by Prince Claus Fund, Network Partnership Program.


RESIDENCY EXCHANGES

AIRLAB at Tirana Institute for Contemporary Art (TICA) will host Georgian artist, Keto Logua within their yearly theme: Storytelling as artistic practice.
TICA AIRLAB is supported by Prince Claus Fund, Network Partnership Program.
GeoAIR collaborated with TICA AIRLAB in selection process of the artist from Georgia. In exchange, Albanian artist is participating in GeoAIR residency program.

K.A.I.R will host Georgian documentary film maker Ana Tsimintia for two month residency in Košice, Eastern Slovakia (June and July 2014). In the frame of European Capital of Culture the NGO Košice 2013 is running an international Artist-in-Residence-program for the artists from all over the world and out of all artistic disciplines and expressions. Open call and selection was organised as a collaboration between K.A.I.R and GeoAIR.



COLLABORATIVE CULTURAL PROJECTS

February, 2014 - GeoAIR started the project "Cooking Imaginations - Tbilisi Migrant Stories", which addresses the issue of migration, foodways and public space in Tbilisi, as well as the practice of interdisciplinary collaboration in contemporary art. Intensive fieldwork will be followed by public cooking events, international residencies and other activities addressing topics within the project >>> 
The project is supported by Prince Claus Fund.

February 14-16, 2014 In the framework of SUPERMARKET 2014 – Stockholm Independent Art Fair GeoAIR presented itself in collaboration with artist run Gallery Nectar.
Nini Palavandishvili from GeoAIR participated in panel discussion with a topic: Life Beyond Budgets – a panel discussion about alternative financial strategies. >>>

March 26-30, 2014 -
Sophia Lapiashvili from GeoAIR took part in the Partner Forum of Tandem /Shaml project in Tunis.  It is a program for cultural exchange between Europe and the Arab-Mediterranean region, started in partnership with MitOst (Germany), Al Mawred Al Thaqafy – Culture Resource (Cairo) and Anadolu Kültür (Istanbul). Tandem Shaml offers eight cultural organisations based in Germany and other European countries (incl. Turkey and Georgia) a unique opportunity to establish long-term cooperation links with partner organisations from the Arab countries across the Mediterranean.

The programme is supported by the Robert Bosch Stiftung, Stichting DOEN and Mimeta.


ARCHIDROME – CONTEMPORARY ART ARCHIVE AND DISCUSSIONS

24.03.2014 @ Club Frontline Georgia GeoAIR and Docomomo Georgia organised public discussion: "Laguna Vere" and forgotten architecture "Monuments" of Soviet Modernism"

During recent period we have been systematically witnessing functional and aesthetical impoverishment of city of Tbilisi. Hence, losing uniquely preserved city’s recreational spots and significant architectural buildings/constructions dating from the Soviet era. One of the symbols of Soviet Georgian modernist architecture, the Swimming complex "Laguna Vere" might be facing the same threat by becoming a victim of the tendency. >>>

Discussion was realised in the frame of the EU project SPACES.
This project is funded by the European Union through the Eastern Partnership Culture Programme.

Sincerely yours, GeoAIR team.
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www.geoair.blogspot.com

NETWORK: Tbilisi Architecture Network (tbilisiarchitecture.net)

(tbilisiarchitecture.net) This is an open network for architects, art and architectural historians, urban and landscape planers, designers, philosophers, mathematicians, engineers, artists and journalists, individuals and organizations, professionals and other Tbilisi lovers. It is here to explore, evaluate and influence the development of architecture in Tbilisi and Georgia. The Network aims to provoke discussion, to publicize architectural critics, to encourage the preservation of our architectural heritage, to evaluate strategies to influence the development of our urban and natural environment. The current website was launched by ArchForumTbilisi, designed and programmed in Zürich, Switzerland.

The website is bilingual – Georgian and English and is divided into two parts: TbilisiView and C.A.S.E. STUDIES 1.TbilisiView is dedicated mainly to preservation of urban and architectural heritage.

It contains four sections, each with a corresponding icon on the Tbilisi map: Hotspots – highlights current unsolved problems and projects dealing with cultural heritage, historic fabric, listed buildings etc.
We Like – shows good projects of restoration, adaptation, conservation and new development that respects the existing built environment.
Red List – flags significant historic urban areas, landscapes and buildings at risk that should be saved. Lost – documents cultural heritage that is neglected and left to ruin; that has already been demolished or is now irrevocably damaged.
We invite professionals to share their photos and stories of the city architecture; to join our network and help it evolve.

2. C.A.S.E. STUDIES is an online magazine dedicated to:
C.-city,
A.- architecture,
S.- society
E.- environment
None are exclusive to Tbilisi or Georgia.

We welcome submissions for publication from architects of recent projects in Tbilisi and Georgia, architectural critics, news from architecture and all connected issues. Authors, photographers, translators and members of this network who contribute will be listed here. Their names are linked to related articles on this website. Occasionally images may appear uncredited. If you see your image, please contact us – info@tbilisiarchitecture.net

Tbilisi Forum for Architecture
Follow us on FACEBOOK

Network are here: tbilisiarchitecture.net/network with:
Nino Tchatchkhiani, Maia Mania, Rusudan Margishvili, Elisso Sulakauri, Thomas Krayer, Tsira Elisashvili, Ketevan Khimshiashvili, Nino Gabunia

Saturday, April 05, 2014

REVIEW: BORDERLINES mural by Levan Mindiashvili (thelodgegallery.com)

(thelodgegallery.com) Making of the mural BORDERLINES
Levan Mindiashvili created site specific mural for his solo show in New York at The Lodge Gallery.


BORDERLINES, new work of Levan Mindiashvili
January 17 - February 4, 2014
The Lodge Gallery, 131 Chrystie str. NYC

[link to Press Release]

Levan Mindiashvili has been making work about urban landscapes that inform our sense of identity and the intimate connections we make with the spaces we inhabit since 2012. In 2003 he graduated from Tbilisi State Academy of Arts (Republic of Georgia) and the same year started intensively exhibiting his works in Europe. From 2008 – 2012 he lived and worked in Buenos Aires, Argentina where he received his MFA from the National University of Art of Buenos Aires

Mindiashvili’s new series, entitled Borderlines, is a study of his reflections on cities as both public and private meeting points. Originally conceived in Buenos Aires, this recent body of work explores the artist’s personal and collective experiences with the architecture and public structures of New York, where he is currently based. It is through his renderings of reflections amongst monumental objects, combined with a uniquely subjective reinterpretation of urban stimulation/inundation, that he reveals his complex and evolving personal relationship with the city.

Borderlines is an investigation into the sediment of his global experience, the invisible realities that have been burned into his subconscious country by country, city by city, block by block. “Generally, architecture most clearly defines and reveals the changes in our contemporary world, in our approaches and common visions,” says Mindiashvili.

His new work depicts distorted, almost abstract fragments of old architecture reflected on new, transparent surfaces or seen through them. “I perceive them as maps of consciousness of the contemporary world with its migrations, gentrification, identity and social issues,” the artist explains, “I want to trigger a dialogue about recent history.” The idea that a personal history is valuable and that the reflected perception of each individual dictates the overall substance and spirit of the larger urban landscape is deeply rooted in his intentions.

Website: levan-m.com


VORTRAG: Sowjetgeorgien – ein Rückblick. Von Lasha Bakradze - am 6. April 2014 um 20 Uhr (in-tiflis.de)

Gasteig Kulturzentrum München
Vortragssaal der Bibliothek
Eintritt frei

(in-tiflis.de) Um zu verstehen, was es mit dem Leben in einer neuen Zeit auf sich hat, lohnt sich ein Blick in die Vergangenheit – und da hat Georgien gerade für uns Deutsche Interessantes zu bieten.

So waren es zu Ende des Ersten Weltkriegs bayerische Truppen unter Friedrich Freiherr Kreß von Kressenstein, die Georgien in die – sehr kurzlebige – Unabhängigkeit verhalfen. Dies ist bei vielen Georgiern bis heute unvergessen.

Georgiens „berühmtester Sohn“ ist Stalin – immer noch ist die Haltung zu ihm in Georgien nicht so eindeutig, wie man es erwarten möchte, wenn man das Leiden bedenkt, das er auch über sein Heimatland gebracht hat.

Vielschichtig ist auch das Verhältnis zu Russland und zur russischen Kultur, die das Land fast 200 Jahre lang kulturell und gesellschaftlich geprägt hat, bis es 1990 seine Unabhängigkeit erkämpfen konnte.

Wie ein Land von der Größe Bayerns mit etwa fünf Millionen Einwohnern, das als ex-Sowjetrepublik erst einmal ohne autonome Infrastruktur und Industrie dastand, es schaffen konnte, auf eigenen Beinen zu stehen, und mit welchen Widrigkeiten und dramatischen Umständen es dabei zu kämpfen hatte – das ist eine schmerzhafte Erfolgsgeschichte, die gerade für uns im Westen sehr berührend ist.

Lasha Bakradze, Jahrgang 1965, studierte Germanistik, Theologie und Geschichte in Tbilissi, Jena, Potsdam, Bern und Berlin.

Er war in vielfältigen Bereichen des Kulturlebens tätig: Journalist für Funk und Fernsehen in Georgien und in Deutschland, Programmreferent am Goethe-Institut Tbilissi, Drehbuchautor und Schauspieler. Derzeit ist er Professor an der Kunstakademie und der Staatlichen Ilia-Universität und Direktor des Staatlichen Literaturmuseums in Tbilissi.

Verleihung des Giwi-Margwelaschwili-Peises 2014

Interview in der Neuen Zürcher Zeitung vom 05.03.2014 mit Tatjana Montik

Dieser Vortrag von Lasha Bakradze wurde
dankenswerterweise initiiert und ermöglicht
durch den Georgischen Verein in Deutschland e.V.