Tuesday, March 29, 2016

AUSSTELLUNG: Eine Wiener Schau feiert Tbilissis architektonischen Zauber (wst-versicherungsverein.at)

(wst-versicherungsverein.at) Im Rahmen der Reihe "Architektur im Ringturm" werden seit 1998 regelmäßig Architekturausstellungen gezeigt. Damit möchte der Wiener Städtische Versicherungsverein die Architektur jener Länder, in denen die VIG vertreten ist, einem breiten Publikum bei freiem Eintritt zugänglich machen. Begleitend zur Reihe sind auch zahlreiche Ausstellungskataloge erschienen, die beim Portier im Ringturm erworben werden können.

© Wiener Städtische Versicherungsverein

Tiflis/Georgien: Architektur am Schnittpunkt der Kontinente 10. März bis 27. April 2016Eintritt frei!

Zum Jahresauftakt präsentiert der Wiener Städtische Versicherungsverein im Rahmen seiner "Architektur im Ringturm"-Reihe das architektonische Erbe Georgiens, am "Schnittpunkt zwischen Europa und Asien".

Im Mittelpunkt der Ausstellung steht Tiflis und seine vielfältige Architekturlandschaft und -geschichte, Ende des 19. Jahrhunderts bis heute. Die im 19. Jahrhundert nach europäischem Vorbild realisierten Gebäude, ebenso wie die sowjetische Architektur im 20. Jahrhundert und damit auch zahlreiche Bauten internationalen Formats, prägen noch heute das Stadtbild. Die Ausstellung setzt sich mit der genialen architektonischen Kreativität und dem fruchtbaren künstlerischen Nährboden, der sich auch aufgrund der gesellschaftlichen und politischen Unruhen entwickelte, auseinander und greift darüber hinaus die unterschiedlichen Strömungen auf, die sich seit dem Ende der Chruschtschow-Ära bis heute entfalteten.


Ausstellungsort:
Ausstellungszentrum im Ringturm (Schottenring 30/1010 Wien)

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag: 9:00 bis 18:00 Uhr, freier Eintritt (an Feiertagen sowie am 25. März geschlossen)

Für Presseanfragen wenden Sie sich bitte an
Mag. Romy Schrammel
T: +43 (0)50 350-21224
F: +43 (0)50 350 99-21224
E-Mail: presse@wst-versicherungsverein.at


Katalog: Architektur am Schnittpunkt der Kontinente Adolph Stiller (Hrsg), rund 240 Seiten unter Mitarbeit von Irina Kurtishvili, David Abuladse und Rostyslaw Bortnyk, Preis: 28 Euro

Thursday, March 24, 2016

EXHIBITION: Manana Menabde in Tbilisi, 24 March 2016

On March 24, 18:30, Joseph Grishashvili Tbilisi History Museum (Caravanserai) 
Manana Menabde's photo exhibition "iluzebi" will open.

Catalogue includes texts by Manana Menabde (in georgian/english)


Sunday, March 20, 2016

SONDERAUSSTELLUNG: "Biogeografie der Landschnecken der Kaukasusregion" im Zoologischen Museum der Universität Hamburg. Von Marika Lapauri-Burk (elbsalon.de)

(elbsalon.de) Schnecken sind nicht als besonders agil bekannt. Doch genau damit sind sie besonders wertvoll für die biogeografische Forschung: Wo man sie aufsammelt, sind sie in der Regel auch heimisch – im Gegensatz zum Beispiel zu einem Schmetterling auf Durchreise. Ihre Verbreitung, ihre Anpassungen an die Umweltbedingungen und ihre vielfältigen Erscheinungsformen können wichtige Fragen der Artentstehung beantworten. Ein Team des Centrums für Naturkunde (CeNak) hat im aukasus ein entsprechendes Forschungsprojekt durchgeführt und präsentiert seine Arbeit ab März in einer Sonderausstellung im Zoologischen Museum. Ein Tipp für Gross und Klein, besonders Empfehlungswert ist für die Familien mit Kindern. 

Interview mit Prof. Dr. Bernard Hausdorf 

 

Sonderausstellung "Biogeografie der Landschnecken der Kaukasusregion" im Zoologischen Museum der Universität Hamburg, Martin-Luther-King-Platz 3, 20146 Hamburg.

Die Weitere Informationen können Sie auf der Internetseite caucasus-snails.uni-hamburg.de finden.

FILM: Das Glück des abchasischen Hirten. Ein Film von Andrzej Klam (arte.tv)

(arte.tv) Im abgeschiedenen Bergdorf Arasandsysch im Kaukasus werden noch alte Traditionen gepflegt und Rituale sind feste Bestandteile im Leben der Bewohner. Auch die patriarchalische Ordnung ist hier erhalten geblieben: Die Frauen kochen, besorgen den Haushalt und stellen Käse her.



Murman Lomia liebt seine Tiere. Jedes Jahr im Sommer zieht der abchasische Ziegenhirt mit seiner Herde in die Berge des Hohen Kaukasus. Für Murman, Oberhaupt einer großen Familie, ist der Auftrieb der Ziegenherde der Höhepunkt des Jahres. Auch die Rinderherde zieht mit und will ebenfalls rechtzeitig versorgt werden. Bei der Vorbereitung des beschwerlichen Aufstiegs packen alle Familienmitglieder mit an. Zum festen Bestandteil der Vorbereitungen zählen auch archaische Fruchtbarkeitsrituale, damit die Höhenwanderung gelingt.

Im Dorf gilt noch die patriarchalische Ordnung: Die Frauen gehen ihren häuslichen Pflichten nach, bereiten die traditionellen Speisen zu, stellen den berühmten Sulguni-Käse her. Betroffen von den Unwägbarkeiten der postsozialistischen Gesellschaft nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion und dem Krieg mit Georgien zu Beginn der 90er Jahre sind die Abchasen gezwungenermaßen Selbstversorger geworden.

Die Bewohner des Bergdorfs Arasandsysch gehören zu den letzten, die die alten Traditionen des Landes pflegen. Ob Hochzeit oder Totenkult, Rituale sind noch fest verankert im Denken und Handeln der Bergbewohner. In der abgeschiedenen Bergwelt führt Murman gemeinsam mit anderen Hirten ein karges, aber glückliches Leben, während die Menschen in der Hauptstadt Suchumi den Anschluss an den Wohlstand bringenden Tourismus suchen.

Ein Film von Andrzej Klam

Thursday, March 17, 2016

BUCHMESSE LEIPZIG: Georgia at the Leipzig Book Fair 2016 #lbm16

Georgia will be presented at the Leipzig Book Fair 2016 with the new literary program organized and supported by Georgian national Book Center. The program includes various presentations of ten contemporary Georgian authors and four new German Translations supported by GNBC. Georgia participates at the Leipzig Book Fair with its national stand for the fifth time.

The program, which will be held during 17-20 March is busy with different contents and formats of literary events and is purposed to promote Georgian literature abroad. 

Programm [book.gov.ge]

Georgian Authors to Take Part in Leipzig Book Fair 2016 

Monday, March 14, 2016

BUCHMESSE & AUSSTELLUNG: Jan Zychlinski, Jenseits der Grenzen - Erkundungen bei den vergessenen Flüchtlingen des Süd-Kaukasus

Vernissage und Buchvorstellung mit Jan Zychlinski (Fotograf) 
Moderiert von Journalist und Fotograf Dr. Sebastian Hesse-Kasten
Im Rahmen von "Leipzig liest"
Samstag, 19.03.2016, 20 Uhr
Tapetenwerk Studio B03, Haus B, EG
Lützner Straße 91, 04177 Leipzig
Eintritt frei
Ausstellung: 20.03. - 02.04.2016

Jan Zychlinski, Jenseits der Grenzen - Erkundungen bei den vergessenen Flüchtlinge des Süd-Kaukasus, www.mitteldeutscherverlag.de 
Von September 2014 bis Februar 2015 reiste ich durch den Süd-Kaukasus (Armenien, Georgien, Berg Karabach, Aserbaidschan), um Schicksale und aktuelle Lebensbedingungen von Flüchtlingen aus den Konflikten der letzten 25 Jahre, also nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion, zu dokumentieren.

Bei verschiedenen früheren Besuche im Kaukasus bin ich immer wieder auf das Problem der vielen unterschiedlichen Flüchtlinge und sog. IDPs (Internally Displaced People) gestoßen, die in der Folge von kriegerischen Konflikten nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion Ihre Heimatdörfer und -städte verlassen mussten. Sie leben bis heute meist in Lagern, Sammelunterkünften oder tw. auch neu gebauten Siedlungen abseits der restlichen Gesellschaft. Und es zeigt sich angesichts der aktuellen Entwicklungen, dass das Thema auch für Mitteleuropa rasant an Bedeutung gewinnt. Auch hier wird derzeit allerorten diskutiert, wie man mit dem Thema Flucht und Vertreibung auf der einen sowie Unterbringung und Integration auf der anderen Seite umgehen soll. Aber all die Menschen, die es nicht schaffen, in Europa ein neues zu Hause zu suchen, werden immer mehr aus dem Fokus der Aufmerksamkeit verschwinden und irgendwann wie Ihre Leidensgenossen im Süd-Kaukasus einfach vergessen sein.

In der Ausstellung - die bisher in Georgien und in der Schweiz gezeigt wurde und weiter nach Armenien und Berg Karabach wandern wird - und im Buch bekommen diese weit über eine Million weitgehend vergessenen Menschen dieser Region und ihre Geschichten eine exemplarische Gestalt, welche über die Tagesmeldungen von immer neuen Flüchtlingen hinausgeht.

Mehr Bilder und Infos auch unter: jz-photography.ch
twitter: twitter.com/JMagnog 
facebook: facebook.com/jan.zychlinski

Tuesday, March 08, 2016

BUCHPRÄSENTATION: Alexi Matchavariani. Der Komponist und seine Zeit (goethe.de) 10.03.2016, 18:00 Uhr

(goethe.de) Buchpräsentation
10.03.2016, 18:00 Uhr
Goethe-Institut, Sandukelistr. 16
Eintritt frei
Deutsch und Georgisch 


2013 wäre der georgische Komponist Alexi Matchavariani 100 Jahre alt geworden. Anlässlich dieses Datums fanden vielerorts Veranstaltungen, Konzerte und Filmvorführungen zu seinem Schaffen statt. Auf Grundlage seiner autobiographischen Notizen, Briefen und Essays zeichnet die Musikwissenschaftlerin Manana Kordsaia in ihrem Buch "Alexi Matchavariani: Der Komponist und seine Zeit" den musikalischen Werdegang des Künstlers und vermittelt Eindrücke seines Schaffens und seiner Philosophie.

Die deutsche Übersetzung des Buches erschien Ende 2015 beim Wolke Verlag mit Unterstützung des Georgian National Book Center und dem Ministerium für Kultur und Denkmalschutz Georgiens. Das Goethe-Institut Tbilissi  und das Staatliche Konservatorium präsentieren gemeinsam die deutsche Ausgabe des Buches und zeigen zu diesem Anlass auch den Dokumentarfilm von Nana Kiknadze-Shaduri über das Leben und Werk des Komponisten.

Der 1913 geborene  Alexi Matchavariani gehört heute zu den bedeutendsten Komponisten Georgiens. Er hat am Konservatorium in Tbilissi studiert, wo er dann ab 1940 auch Musiktheorie lehrte. Ab 1963 war er Professor für Komposition. Sein umfangreiches Werk umfasst Symphonien und Kammermusik, Opern und Ballette, aber auch Romanzen. Im Westen wurde er unter anderem mit seinen Balletten "Othello" und "Der Recke im Tigerfell" bekannt. Große Bedeutung fand er hier auch mit seinem 1950 entstandenen Konzert für Violine und Orchester.

"Kein Text über Alexi Matchavariani wäre vollständig, der neben seiner musikalischen Genialität nicht auch seine starke Verbundenheit zur Wahrheit und demokratischen Idealen würdigte." (GEMA: 100 Jahre Alexi Matchavariani) 

NEUERSCHEINUNG: Mario Casella; Schwarz Weiss Schwarz. Eine abenteuerliche Reise durch das Gebirge und die Geschichte des Kaukasus (as-verlag.ch)

(as-verlag.ch) ITAS-Preisträger Mario Casella erzählt von seiner abenteuerlichen Reise durch das Gebirge und von den Menschen und der Geschichte des Kaukasus in "Schwarz Weiss Schwarz" / Ab April im AS Verlag

Sie reicht von den "dunklen Tiefen" des Schwarzen Meeres bis nach Baku an der Küste des Kaspischen Meeres und misst 1.000 Kilometer: die kaukasische Bergkette. Der Höhenrücken trennt Europa von Asien, hier leben unterschiedlichste ethnische Gruppen, werden mehr als vierzig (!) Sprachen gesprochen und die Region war und ist umkämpft. Der Alpinist und Journalist Mario Casella hat die Bergkette zusammen mit dem russischen Alpinisten Alexey Shustrov auf Skiern durchquert und erzählt von diesem Abenteuer in dem mit dem ITAS-Preis für das beste Berg- und Abenteuerbuch ausgezeichneten Titel "Schwarz Weiss Schwarz". Das (Tage)Buch mit Reportagen umfasst 280 Seiten und erscheint im April im AS Verlag – 40 Abbildungen begleiten die Texte.

Mario Casellas Ziel und Antrieb: Den authentischen Kaukasus und dessen Bewohner kennenzulernen und zu porträtieren. So erzählt er in seinen Reportagen sowohl von der wechselvollen Geschichte des Landes als auch den Menschen und der Landschaft. Und natürlich berichtet er von der Skidurchquerung der Kaukasuskette von Derbent am Ufer des Kaspischen Meeres bis hin nach Sotschi.

Mario Casella
Schwarz Weiss Schwarz
Eine abenteuerliche Reise durch das Gebirge und die Geschichte des Kaukasus

2016
Hardcover, ca. 280 Seiten, ca. 40 Abbildungen

AS Verlag
ISBN 978-3-906055-44-2
€ 26,90 | CHF 29,80 * (* empf. VK-Preis)

Erscheint im April 2016.

POLITIK: "Die Ausstellung 1915-2015: Armenische Architektur und Genozid" vorzeitig beendet. Von Alfrant Bedros‎

Nach großen Protesten seitens der Türkischen Botschaft aus Zagrep und der Androhung, alle Flüge der Turkish Airlines nach Dubrovnik zu streichen, hat die Stadtverwaltung von Dubrovnik beschlossen, die Ausstellung "1915-2015: Armenische Architektur und Genozid" der Deutsch-Armenischen Gesellschaft (DAG), vorzeitig zu beenden.

Bereits Ende Januar wurde in Aachen auf die Ausstellung ein Angriff ausgeübt. 



Sunday, March 06, 2016

BUCHMESSE LEIPZIG: Aus der Ferne. Neue Georgische Lyrik und Georgische Tafel / Supra in Leipzig am 18. März 2016


Matthias Unger, Lasha Bakradze, Hendrick Liersch & Ralph Hälbig präsentieren im Rahmen der Buchmesse die anwesenden Autorinnen und Autoren Ela Gochiashvili, Bela Chekurishvili, Shota Iatashvili und Shalva Bakuradze und den Band "Aus der Ferne. Neue Georgische Lyrik". Norbert Hummelt liest aus seinen Übersetzungen ihrer Gedichte.

Preis für Speisen und Kultur 20 EUR 


Aus der Ferne. Neue Georgische Lyrik und Georgische Tafel / Supra in Leipzig am 18. März 2016 [facebook]
 

Wir bitten um Rückmeldung für die Organisation einer üppigen Tafel:
ralph.haelbig@terek-media.com
01799094675


Veranstaltungort: margareten kantine & salon

Lindenauer Markt 21, Leipzig

Beginn: 19.30 Uhr

  Hans Scheib 2005, Farbe Knocking`on Heaven`s Door
Georgien, ein Land, in dem die Lyrik eine ungleich wichtigere Rolle spielt als in Deutschland, ist Gastland der Frankfurter Buchmesse 2018. Bereits jetzt liegt in einer liebevollen Edition der Berliner Corvinus Presse ein Band mit sechs der z.Z. bedeutendsten georgischen Dichterinnen und Dichter vor. Fünf von ihnen gehören der "Generation Wende" an: Sie begannen in der postsowjetischen Ära der 80er und 90er Jahre und zeichneten die Veränderungen dieser Zeit in ihre Dichtung ein, indem sie mit der ideologischen Bevormundung und ebenso mit der reichen Formtradition der georgischen Dichtung brachen. So erschließen sie der georgischen Lyrik formal und inhaltlich neue Bereiche. Die sechste im Bunde ist Ela Goshiashvili, die grande dame der georgischen Lyrik, mit deren Gedichten die jüngeren Dichter aufwuchsen – ihrem Langgedicht "Aus der Ferne" ist auch der Titel dieser Sammlung entnommen.

Foto: Sebastian Schobbert / Skulptur: Hans Scheib 2005 Holz/Farbe Knocking`on Heaven`s Door (Georgisch)

Ausgestellt werden Bilder von Theodora Kokhodze und Nini Zhgenti


Malerei von Theodora Kokhodze



Foto von Nini Zhgenti


Wir freuen uns, Sie und Ihre Freunde inmitten der georgischen Dichter zu der georgischen Tafel und einer langen Nacht begrüßen zu dürfen.

Denn jeder Gast, der nach Georgien kommt, wird irgendwann einmal zu einer georgischen Tafel geladen sein und an diesem besonderen Zeremoniell alter Tradition teilnehmen. Entgegen landläufiger Annahme, handelt es sich hierbei nicht nur um üppiges Essen mit übermäßigem Weingenuss.

Gaumarjos



AUS DER FERNE Neue Georgische Lyrik
Mit einem Vorwort von Zaal Andronikashvili.
Gedichte von Ela Gochiashvili, Shalva Bakuradze, Zviad Ratiani, Bella Chekurishvili, Shota Iatashvili, Maia Sarishvili
Herausgeber Matthias Unger
Translineare Übersetzung Tengis Khachapuridse
Nachdichtung Norbert Hummelt
Illustrationen von Hans Scheib
Verleger Hendrik Liersch Corvinus Presse.
Bestellung in jeder Buchhandlung oder direkt beim Verlag www.corvinus-presse.de
82 Seiten, ISBN 978-3-942280-34-1 Preis: 20 €
Corvinus Presse seit 1990








Saturday, March 05, 2016

FILMABEND: "Lost and Found in Armenia" - Komödie von Gor Kirakosian - am Sa, 12.03.2016, 20 Uhr in Berlin [armenische-gemeinde-zu-berlin.de]

Die Armenische Gemeinde zu Berlin lädt ein zum Filmabend
"Lost and Found in Armenia" (Spielfilm, USA/Armenien 2012) am
Sa, 12.03.2016, 20 Uhr im Hay Dun, Sophie-Charlotten-Str. 113, 14059 Berlin

Achtung: Originalversion aus den USA, Sprachen: englisch und armenisch (mit englischen Untertiteln) Komödie von Gor Kirakosian, 100 min

Inhalt: Nach einer geplatzten Verlobung will der US-Senatoren-Sohn Bill (Darsteller: Jamie Kennedy) diese Schmach zusammen mit seinen besten Freunden mit einer kurzfristigen Urlaubsreise in die Türkei vergessen machen. Die Freunde sind begeisterte Gleitschirmflieger, doch schon der erste Versuch endet für Bill in einer Katastrophe: Sein Schirm lässt sich nicht mehr steuern und er wird weit abgetrieben, bis er in einem kleinen Dorf in Armenien notlanden kann. Doch anstatt ihm Hilfe anzubieten, begegnen ihm die Bewohner mit sehr viel Misstrauen und die Dorfpolizei sieht in ihm einen türkischen-Spion, der erst einmal gefangen genommen wird. Nur Ani (Darstellerin: Angela Sarafyan) glaubt Bill seine Geschichte und setzt alles daran, ihn aus seiner misslichen Lage zu befreien.

Kostenbeitrag für den Abend: € 5,- pro Person.

Herzlichst
Armenische Gemeinde zu Berlin e. V.
Gemeinnütziger Verein, gegründet 1923
Sophie-Charlotten-Str. 113, Haus 4




Monday, February 22, 2016

KONZERT: Manana Menabde & Ingeborg Freytag in Leipzig am 5. März 2016

.... kommt nach Leipzig und "Das Duo" Menabde/ Freytag spielt am 5. März 2016 um 19.00 in der Frauenkultur, Windscheidstr. 51 (Rückseite Werk II) in Leipzig Connewitz! Eintritt 8 € /6 € - Karten bestellen unter 0341/ 2130030! 

"Georgische Stadtromanzen, Lieder und Balladen"
Manana Menabde - voc, git
Ingeborg Freytag - vl, octave-vl


Die Sängerin, Dichterin, Komponistin und Schauspielerin Manana Menabde ist eine Enkelin der 4 berühmten Ischchneli-Schwestern, die als Gesangsquartett das Genre der georgischen Stadtromanzen schufen. Als sie Mitte der 90er während einer Studioproduktion die Musikerin Ingeborg Freytag und deren spontanes Verständnis für die georgische Musikkultur kennenlernt, entsteht eine mehrjährige Zusammenarbeit. Nun treffen sich die beiden zu einem einzig(artig)en Konzert wieder! Im Programm sind Volkslieder aus Georgien, Lieder der Ischchneli-Schwestern, Texte von Manana sowie Romanzen nach Texten von georgischen und russischen Dichtern - Stolz, Melancholie, Sehnsucht, Hoffnung und "die Stille als Seele des Klangs". Willkommen!

Sunday, February 21, 2016

CALL FOR ENTRIES: Submit your portfolio to KOLGA AWARD (kolga.ge)

(kolga.ge) CALL FOR ENTRIES!!!
Submit your portfolio to KOLGA AWARD at www.kolga.ge and visit Tbilisi in May. The best photos of the year will be exhibited in Tbilisi, Georgia on May 12 . Prize fund: 6 000 US $.
Newcomer award 500 EUR !
Call closes at March 20, 2016.

More info: kolga.ge

KOLGA TBILISI PHOTO 2016


"KOLGA TBILISI PHOTO" will be opened 12th  of May. Within the framework of "KOLGA TBILISI PHOTO" week, along with Kolga Award exhibition, the capital city of Georgia, Tbilisi will host various international and local exhibitions featuring both historically significant images and photographic works depicting various positions in contemporary photography. For “KOLGA TBILISI PHOTO 2016” visitors will have a chance to get familiar with the works of the world-renowned photographic artists and view the various international photo exhibitions.

A new award was added to the photo contest this year: Kolga Newcomer Photo Award. This award will be given to a young photographer under the age of 25, whose photo series will be chosen among best series in the following categories: Reportage, Documentary Series, Conceptual Photo Project. Kolga Newcomer Photo Award 2016 is founded by a co-organizer of the photo week, Teona Gogichaishvili and her German colleagues, art patron Max Schön (well-known German expert in renewable energy technologies, president of Deutsche Club of Rome) and established German photographers – Dirk Gebhardt and Theodor Barth. This award should be established and given to the best photo series of young participants of the photo contest. The winner of this category will receive 500 Euros. The aim of the Kolga Newcomer Photo Award is to facilitate the development of young photographers and paving their own path in the world of photography.

Under the framework of "KOLGA TBILISI PHOTO" will host workshops, seminars, discussions and portfolio reviews free of charge to underline our philosophy to support the further promotion of art of photography as one of the new media forms among Georgians and to advance them in their development.

KOLGA AWARD 2016

Within the framework of the KOLGA TBILISI PHOTO, the biggest and the most prestigious photo contest in Georgia will be held. The jury members will pick out the best photo projects and reveal the winners in each category. The main goal of the AWARD is to link international photography to Georgia and to local photography. Announcement of the Photo Award worldwide – in Europe as well as in the USA – intends to foster its international position.

This year’s categories include:

1. Documentary Series
2. Reportage
3. Conceptual Photo Project
4. One Shot 
5. Mobile Photo

The KOLGA AWARD prize fund will be 6 000 USD. The sum will be equally divided between the winners in the first four categories. The winners of these categories will get 1500-1500 USD each. As for the Mobile Photo category (with sub-nominations: one shot and photo series) the winners will get a special prize: iPhone.

A new award was added to the photo contest this year: Kolga Newcomer Photo Award. This award will be given to a young photographer under the age of 25, whose photo series will be chosen among best series in the following categories: Reportage, Documentary Series, Conceptual Photo Project. This award should be established and given to the best photo series of young participants of the photo contest. The winner of this category will receive 500 Euros. The aim of the Kolga Newcomer Photo Award is to facilitate the development of young photographers and paving their own path in the world of photography.

Should you have any additional questions, please contact us at: contest@kolga.ge
facebook.com
facebook.com/KOLGA-TBILISI-PHOTO
 

GEORGISCHE FILMREIHE: 'In Vino Veritas' von Giorgi Shengelaia - 3.3.2016 in Berlin - ausgewählt von Dr. Lily Fürstenow-Khositashvili

Donnerstag 03.03.2016 19:00 | Saal
Eintritt: 5,- €
Veranstalter/-in: Werkstatt der Kulturen/ Dr. Lily Fürstenow-Khositashvili

Im März präsentieren wir in Kooperation mit Dr. Lily Fürstenow-Khositashvili die Georgische Filmreihe. Die Reihe beginnt am 3. März mit dem Dokumentarfilm 'In Vino Veritas' über Kultur, Geschichte und Weinherstellung in Georgien. 

'In vino veritas' von Giorgi Shengelaia
Doku, 60 min. 2001
(Englisch ohne Untertitel)


About the culture, history and winemaking in Georgia
A fascinating cinematographic journey into the centuries old history of Georgian arts involving the Greek, Roman and Iranian influences. The film portrays ancient monuments of culture, the glorious past of the country, it's geographical, architectural and literary highlights culminating in the tradition of wine making it's roots as the oldest cradle if wine in the world to its present wine industry.
Giorgi Shengelaia, born 11 May 1937, is a Georgian and Soviet film director. He has directed 14 films since 1961. His 1985 film The Journey of a Young Composer won the Silver Bear for Best Director at the 36th Berlin International Film Festival.

facebook.com

Werkstatt der Kulturen - Wissmannstraße 32 - 12049 Berlin
info(at)werkstatt-der-kulturen.de

more: facebook.com/Embassy Of GeorgiaIn Germany

FILM: Außergewöhnliche Reise in ein unbekanntes Land - "Holy Cow" von Imam Hasanov. Von Daniella Baumeister (hr-online.de)

Der Filmemacher Imam Hasanov dokumentiert in "Holy Cow" den Kampf eines einzelnen gegen die Stereotypen gegenüber Neuankömmlingen – auch wenn sie Kühe sind. moviepilot.de


 
(hr-online.de) Der kleine Programmkinofilm aus Aserbaidschan ist ein sehr spezieller Tipp: Bauer Tapdiq will eine europäische Kuh in sein Bergdorf holen. Er glaubt, sie wird mehr Milch geben und seiner Familie wird es mit ihr besser gehen. 

Aber eine ausländische Kuh - ist viel zu fremd und könnte fremde Keime ins entlegene Bergdorf einschleppen. Und der Mann, der sich so gegen das Gewohnte auflehnt, ist auch eine Gefahr für die Dorfgemeinschaft, die Nachbarn werden feindseliger, seine Frau will nicht mitmachen, die Kinder wenden sich ab.  



Eine Parabel um Werte
Tapdiq lässt sich nicht abbringen, sein Familienzuwachs soll "Madonna" heißen. "Holy Cow" hat wunderschöne Bilder und viel Zeit für die Kameraführung und die Geschichte um eine Kuh ist auch eine Parabel um Werte - muss alles so bleiben, wie es immer war und wie geht man mit dem Fremden um, wenn man Angst davor hat? 

   
Fazit: Wer den Film im Programmkino findet, wird mit einer außergewöhnlichen emotionalen Reise in ein völlig unbekanntes Land belohnt.
  
 

TBILISI: 4th Phoenix Music Awards on (phoenix.org.ge)

(phoenix.org.ge) It is our pleasure to invite you to the 4th Phoenix Music Awards on 4 March at 8 p.m. in the Tbilisi Event Hall.

Phoenix Music Awards is the unprecedented event for the Caucasus. It creates a stable shared stage for Armenian, Azerbaijan and Georgian artists and bands to perform and collaborate.

At the event we will announce the winners in 6 nominations: Song of the Year, Video of the Year, Debut of the Year, Artist/Band of the Year, For Music Development and Heroes of the Phoenix.

Come meet and listen live to the new faces for the new Caucasus! For more information, visit: www.phoenix.org.ge.

LITERATUR: Lesung von Rafaela Thoumassian - "Werwolf oder Taube" in Berlin am 27.02.2016

Die Armenische Gemeinde zu Berlin lädt ein zur Lesung aus den Debütroman "Werwolf oder Taube" mit und von der armenisch-deutschen Autorin Rafaela Thoumassian am

Sa, 27.02.2016, 19 Uhr im Hay Dun, Sophie-Charlotten-Str. 113, 14059 Berlin

Verlagstext: Die Autorin beschreibt eindringlich das Seelenleben einer jungen Deutsch-Armenierin, die als Enkelin noch immer die Schwere des Völkermords an den Armeniern spürt und nach einem Weg sucht, ihren Frieden damit zu finden. Anstatt den Blick auf die Täterseite zu richten, wagt sie eine spannende Reise zu den Tiefen und Schatten des eigenen Bewusstseins. Ein Reisebericht. Ein Märchen. Die Suche nach sich selbst.


Rafaela Thoumassian wird 1975 als Tochter armenischer Einwanderer in Deutschland geboren. Bereits in jungen Jahren macht sich ihre musische Neigung bemerkbar, wobei sie eine Leidenschaft für das Schreiben und Singen entwickelt. Nach ihrem Magister in Philosophie arbeitet sie bei den Medien. 2004 reist sie das erste Mal nach Armenien, was ihr Leben grundlegend verändert. Ihre Reisetagebücher bilden die Grundlage zu „Werwolf oder Taube“.

Anschließend gemütliches Beisammensein bei kleinem Imbiss.
Kostenbeitrag für den Abend:  € 5,- pro Person.

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Շաբաթ 27.02.2016 թվականի ժամը 19-ին ընթերցանության երեկո Հայ Տան սրահում:

Ռաֆայելա Թովմասյանը ներկայացնելու է իր առաջին վեպը՝ «Մարդագայլ թե աղավնի»:

Հրատարակչության ծանուցումը. 

Գրողը համառորեն նկարագրում է մի հայ-գերմանուհի երիտասարդի հոգեկան կյանքը, ով, որպես թոռնուհի, զգում է հայ ժողովրդի նկատմամբ կատարված ցեղասպանության ծանրությունը և ելք է որոնում, իր խաղաղությունը վերագտնելու համար: Նա իր հայացքը հանցագործին ուղղելու փոխարեն, համարձակվում է մի ճանապարհորդություն դեպի իր սեփական ինքնագիտակցության խորքը և ստվերային կողմերը: Մի ճանապարհորդական նկարագրություն: Մի հեքիաթ: Ինքն իրեն փնտրելու երթ:

Ռաֆայելա Թովմասյանը ծնվել է 1975 թվականին, Թուրքիայից Գերմանիա  ներգաղթած հայ ընտանիքում: Արդեն իսկ պատանեական տարիներին, ի հայտ է գալիս նրա երաժշտական հակումները, որի ընթացքում նա իր մոտ հայտնաբերում է ձգտում, դեպի գրելը և երգեցողությունը: Փիլիսոփայության իր մագիստրոսից հետո նա աշխատում է մամուլում: 2004 թվականին նա առաջին անգամ այցելում է Հայաստան, որը հիմնավորապես փոփոխում է նրա կյանքի ընթացքը: Հենց նրա գրառումներն էլ այդ ուղևորության ընթացքում, դառնում են «Մարդագայլ թե աղավնի» գրքի հիմքը:

Վերջում, միասնական ժամանց, կհրամցվեն թեթև ուտելիքներ:
Երեկոյի  ծախսերի համար կգանձնվի  5 Եվրո:


Herzlichst
Armenische Gemeinde zu Berlin e. V.
Gemeinnütziger Verein, gegründet 1923
Sophie-Charlotten-Str. 113, Haus 4
14059 Berlin

EINLADUNG: Internationale Konferenz Berlin "The Displacement, Extinction and Genocide of the Pontic Greeks. 1916-1923" (ruhr-uni-bochum.de)

(ruhr-uni-bochum.de) [FOR ENGLISH VERSION, PLEASE SEE BELOW]

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit möchten wir Sie herzlichst zu unserer internationalen Konferenz „The Displacement, Extinction and Genocide of the Pontic Greeks. 1916-1923.“ einladen.


Die Konferenz findet am 25. und 26. Februar 2016 im Senatssaal der Humboldt-Universität zu Berlin statt. Anbei finden Sie sowohl die Konferenzankündigung als auch das Tagungsprogramm.

In den vergangenen Jahren erhielt der Völkermord an den Armeniern zunehmend mehr Aufmerksamkeit, sowohl in der Forschung als auch in der breiten Öffentlichkeit. Folgt man allerdings den neusten internationalen Forschungsarbeiten, so muss der jungtürkische Genozid an den Armeniern vielmehr als nur ein Kapitel einer allumfassenderen anti-muslimischen/anti-türkischen Kampagne der Jungtürken und Kemalisten verstanden werden. So waren neben den Armeniern insbesondere griechische Bevölkerungsgruppen in Kleinasien von den Maßnahmen wie Deportation und Gewalttaten betroffen, die im Interesse spezifisch jungtürkischer und kemalistischer Visionen des osmanischen Raums zwischen 1913 und 1923 durch den osmanischen Staat begangen wurden. In diesem Zusammenhang erreichte die anti-griechische Kampagne ihren gewaltvollen Höhepunkt in dem Genozid an der griechischen Bevölkerung in der Pontos-Region an der Schwarzmeerküste. Obgleich die Vernichtung der Pontos-Griechen vor allem im US-amerikanischen Raum eine zunehmend prominentere Stellung in der historiographischen Landschaft eingenommen hat, stellt die Erforschung dieser Geschehnisse im europäischen Raum doch noch weitestgehend ein Desiderat der historischen Forschung dar.

Es ist daher das Ziel der anstehenden Konferenz sowohl dafür ein Bewusstsein zu schaffen, was der pontos-griechischen Bevölkerung unter der jungtürkischen und kemalistischen Herrschaft widerfahren ist, als auch die internationale und interdisziplinäre wissenschaftliche Zusammenarbeit innerhalb dieses Forschungsfeldes zu fördern. Darüber hinaus beabsichtigt die Konferenz, das Expertenwissen von Wissenschaftlern, die zu den Bereichen Spätes Osmanisches Reich, Jungtürkismus, Kemalismus, griechisch-türkische Beziehungen und der griechischen Diaspora geforscht haben, zusammenzubringen.

Die Konferenzsprachen sind Deutsch und Englisch. Alle Beiträge werden simultan übersetzt.

Gäste sind herzlich willkommen, wir würden Sie aber bitten sich bei pontic@rub.de anzumelden. Die Teilnahme ist kostenlos.

Für weitere Informationen besuchen Sie bitte: www.ruhr-uni-bochum.de/pontic

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie diese Konferenzankündigung an alle Kolleginnen und Kollegen weiterleiten würden, für die dieses Thema von Interesse ist.

Mit freundlichen Grüßen


Institut für Diaspora und Genozidforschung
Ruhr-Universität Bochum
Historisches Institut
Postanschrift: Universitätsstr. 150, D-44801 Bochum
Besucher: Gebäude NA, Etage 6 Nord
E-Mail: pontic@rub.de / idg@rub.de
IDG: www.ruhr-uni-bochum.de/idg


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Dear Sir or Madam,

we are pleased to invite you to our international conference „The Displacement, Extinction and Genocide of the Pontic Greeks. 1916-1923.“
The conference will take place on February 25  & 26, 2016, at the Senatssaal, Humboldt University in Berlin.

Over the last years, the genocide committed against the Armenians has received more and more scientific and popular attention. However, as recent international research has emphasized, the Armenian genocide by the Young-Turkish government has to be understood as only one chapter of an overall campaign of the Young-Turkish and Kemalist government against the non-Muslim (and later non-Turkish) communities. Besides the Armenians, particularly Greek communities in Asia Minor were affected most in terms of forced migration and atrocities, committed in the interests of specific Young-Turkish and Kemalist visions of the Ottoman space between 1913 and 1923. In this regard, the governmental campaign reached its violent climax in the genocide of the Greek communities in the Pontic area at the shores of the Black Sea. Albeit the killing of the Pontic Greek has become increasingly prominent in Anglo-American historical research, it still continues to be a desideratum within the European field of research.

The aim of the upcoming conference is thus both to raise awareness about what happened to the Pontic-Greek community during the Young-Turkish and Kemalist regimen and to promote the international and interdisciplinary collaboration within this field of research. As the displacement and extinction of the Pontic-Greek community has to be contextualized as part of the complex socio-political relations between Muslim/Turkish hegemony and non-Muslim/non-Turkish communities, the conference intends to bring together the expert knowledge of international scholars working within the fields of the late Ottoman, Young-Turkish and Kemalist period, Greco-Turkish relations and the Greek diaspora.

The conference will be held in German and English with simultaneous interpretation.

Guests are very welcome. Please register with pontic@rub.de. There is no registration fee.

For further information, please visit: www.ruhr-uni-bochum.de/pontic

We would be very pleased if you could forward this invitation to all persons interested in the subject.

With kind regards

Thursday, February 18, 2016

FILM: Die langen hellen Tage. Von Nana Ekvtimishvili, Simon Groß. 18. Februar, 22:45 Uhr (arte.tv)

Beste Freundinnen im Chaos des postsowjetischen Georgiens: Natia (Mariam Bokeria, li.) und Eka (Lila Babluani, re.)
(arte.tv) 1992. Im unabhängig gewordenen Georgien herrscht Chaos. Die beiden besten Freundinnen Eka (Lika Babluani) und Natia (Miriam Bokeria), gerade 14 Jahre alt, leben in der Hauptstadt Tiflis. Als Natia von einem ihrer Verehrer eine Pistole geschenkt bekommt, ist Eka tief beeindruckt von diesem Liebesbeweis ... - Um die dreißig Preise bei internationalen Filmfestivals 2013!

Tiflis, Georgien, 1992. Das sowjetische Georgien ist aufgelöst, doch noch gibt es keine neue Ordnung. Das gerade unabhängig gewordene Land versinkt im Chaos. In der Gesellschaft herrschen Gewalt, Anarchie und Selbstjustiz.



Das Leben der 14-jährigen Freundinnen Eka und Natia kreist um ihre Straße, die Schule und die Warteschlange, an der sie sich jeden Tag anstellen müssen, um Brot zu bekommen. Sie wohnen nah beieinander, sie sind Klassenkameradinnen, beste Freundinnen - und beide haben Probleme zu Hause. Eka vermisst ihren Vater, der im Gefängnis sitzt, will es aber nicht zugeben. Natias Vater trinkt und macht seiner Familie das Leben schwer.

Eines Tages führt Natia Eka zu einem kleinen See, um ihr dort ein Geheimnis zu verraten: Sie zeigt Eka die Pistole, die sie von Lado, einem ihrer Verehrer, bekommen hat. Eka ist sehr beeindruckt, für sie ist das Geschenk ein echter Liebesbeweis Lados, denn so kann Natia sich gegen die Gefahren auf der Straße schützen.

Eines Tages wird Natia von Kote, einem anderen Verehrer, entführt und zur Ehefrau erklärt. Eka hofft, dass Natia sich wehren wird, doch sie wird enttäuscht: Natia scheint Lado und ihre Pistole vergessen zu haben, sie heiratet ihren Entführer. Es wird ein großes Hochzeitsfest gefeiert, und alle sind guter Laune, nur Eka ist bedrückt. Sie kann nicht begreifen, wieso Natia sich einfach fügt und sieht die Freundschaft mit Natia in Gefahr. Doch bald schon ändert sich die Lage.

Als Natias Ehemann Kote eifersüchtig wird und ihren alten Verehrer Lado tötet, will Natia Rache üben. Doch Eka stellt sich ihr in den Weg.

Kostüme: Medea Bakradze
Szenenbild / Bauten: Konstantine Japharidze
Kamera: Oleg Mutu
Schnitt: Stefan Stabenow
Produktion: Indiz Film, Polare Film, Arizona Productions, ZDF / Das kleine Fernsehspiel, ARTE
Produzent/-in: Simon Groß, Marc Wächter
Regie: Nana Ekvtimishvili, Simon Groß
Redaktion: Christian Cloos, Doris Hepp
Drehbuch: Nana Ekvtimishvili
Ton: Irakli Ivanishvili
 
Mit:
Lika Babluani (Eka)
Miriam Bokeria (Natia)
Data Zakareishvili (Lado)
Temiko Chichindadze (Natias Vater)
Zurab Gogaladze (Kote)
Ana Nijaradze (Ekas Mutter)
Maiko Ninua (Ekas Schwester)
Tamar Bukhnikashvili (Natias Mutter)
Berta Khaphava (Natias Grossmutter)
Sandro Shanshiashvili (Natias Bruder)