Saturday, July 15, 2017

#GEORGIANWINE: Tasting Georgia: Ein inspirierendes Buch von Carla Capalbo zur georgischen Weinkultur. Von Simon Woolf (palatepress.com)

(palatepress.com) Was fasziniert uns so an Georgien? Das Interesse an dieser kleinen Nation, die im Kaukasus liegt, scheint auf einem Allzeithoch zu sein - allein im letzten Monat wurden drei großen Bücher zum Thema Essen und Wein veröffentlicht. Und es werden weitere folgen.

Woran liegt das?: Georgien ist exotisch und liegt dort, wo sich West und Ost berühren und überschneiden. Georgien hat gerade genug westlichen Einfluss, um ein Gefühl der Vertrautheit zu verleihen, um einen Bezugsrahmen für westliche Besucher zu geben ...
Georgien gilt als die "Wiege des Weins". Die berühmten Traubenpips, die auf einem Qvevri-Fragment im Osten des Landes gefunden wurden, waren auf etwa 6.000 v. Chr. datiert (ich sage dies mit Vorsicht, da das benachbarte Armenien derzeit die ältesten archäologischen Reste eines Weinguts hat).

All dies führt zu einer sehr starken Mischung aus Kultur, Geschichte und lebendigen Traditionen wie der Supra (Fest), dem Toastmaster (Tamada), dem polyphonen Gesang und natürlich dem qvevri (amphorenähnliches Gefäß zur Gärung von alternden Wein). Es ist nicht verwunderlich, dass Georgien zu einem wichtigen Reiseziel wird, vor allem für Weinliebhaber, die mit einer der ältesten und aktivsten Weinkulturen der Welt in Berührung kommen möchten.

Carla Capalbo's "Tasting Georgia", geschrieben und recherchiert in den letzten drei Jahren, ist in ihrer Komplexität ein unvergleichbares Buch. Es inspiriert und macht neugierig in diesem wunderschönen 464 Seitenmonster zu blättern.

Capalbo ist eine erfahrene Fotografin, und die Bilder in ihrem Buch sind atemberaubend. Ihre Fotos sind beeindruckend authentisch und intim. Die Rezepte prachtvoll präsentiert, mit einladender Lebensmittelfotografie und klaren Beschreibungen. Bisher habe ich nur die Walnuss-Paste (eine Schlüsselkomponente der Küche) versucht, die ein wunderbar schmackhaftes und authentisches Ergebnis hervorgebracht hat.

Kritisiert wurde, dass das Buch Details über die Weinherstellung oder über die Winzer missen lässt. Ich bin nicht einverstanden. Die siebenseitige Einführung in den georgischen Wein und die Weinbereitung ist prägnant und absolut vollständig. Es gibt nur wenige Zusammenfassungen zu den Qvevri-Produzenten, die so detailliert sind. Capalbo sprach ausführlich mit dem Historiker und Oenologen Giorgi Barisashvili. Seine kleine schmale Bröschüre ist wohl die beste Quelle darüber, wie man Wein im Kvevri macht - welches schwer zugänglich ist, außerhalb von Georgien.

Das Buch stellt 37 traditionelle Winzer aus Georgien vor - einerseits die bekannten Winzer (Alaverdi Monastery, Pheasant’s Tears/John Wurdeman, Iago Bitarishvili) und andererseits auch neun Namen (Dasabami, Mariam Iosebidze, Nika Partsvania). Anstatt ein sperriges Buch mit Weingut-Statistik, Listen von Weinen und Sterne Bewertungen, hat sich Capalbo für ausführliche Beschreibungen und Interviews mit den Winzern und ihren Familien entschieden. Und auch die Rezepte werden gleich aus der selben Quelle geliefert.

Es ist vielleicht nicht klar für diejenigen, die das Land nicht besucht haben, warum Capalbo sich entschieden hat, Wein, Essen, Kultur gleichzeitig zu präsentieren. In Georgien treten gerade diese Lebenbereiche gleichzeitig auf. Georgier trinken nicht ohne zu essen. Sie feiern, diskutieren, singen und unterhalten sich dabei bei einer Supra. Wein und Essen sind der entscheidende Treibstoff im Leben der Georgier.

Wenn ich etwas an diesem Buch zu kritisieren hätte, wäre es der enge Fokus auf die kleinen handwerklichen Winzer, die traditionell den Wein in qvevris keltern. Während dies zweifellos der faszinierendste und einzigartigste Aspekt des georgischen Weins ist, so ist er nicht unbedingt am meisten zugänglich, und ist ein kleiner Teil der gesamten Weinproduktion Georgiens. Größere Weingüter wie Tbilvino, Khareba oder Marani machen jetzt sehr gute qvevri-fermentierte Weine mit guter internationaler Verfügbarkeit und vielleicht verdienen sie eine Erwähnung. Sie sind auch zunehmend darauf ausgerichtet, Touristen in Mengen zu empfangen, was die kleineren Weingüter unmöglich leisten könnten.

Das heißt, es ist klar, dass Georgien durch die Romantik seiner Kultur und die Authentizität seiner Tradition - nicht unbedingt wegen einer gesteigerten industriellen Weinproduktion - Herzen und Köpfe gewinnt. In diesem und allen anderen Punkten ist das Buch von Capalbo ein Triumph.


Bestellung: interlinkbooks.com

Friday, July 14, 2017

VIDEO: Georgian and Corsican Polyphony. Similarity.



This how Georgian and Corsican Polyphonies are similar.

Pre-Indoeuropean peoples have a lot in common. If Georgian and Basque languages have similar words and grammatic bonds, then here we see Georgian and Corsican polyphony sound similar to each other. As of Corsican language being Indoeuropean then it never means that Corsicans themselves are Indoeuropeans, since the tribe of Corsos , their ancestors have non-Indoeuropean roots.

Wednesday, July 12, 2017

VIDEO: Chopin: Ballade No 4 in f minor, op.52 - Georgian Pianist Ekaterine Khvedelidze



Piano: Ekaterine Khvedelidze www.ekaterine.de
Director: Xar Lee www.xarlee.com
Post Production: Peter Grünheim

Friday, July 07, 2017

KAUKASUS TV: Ist Georgien Europa oder Asien? Moderation: Lika Kevlishvili

Das Thema der heutigen Sendung ist Georgien und natürlich das große politische Ereignis für Georgien: Visa Freiheit für Reisende aus Georgien im Schengen-Raum. Unsere Gäste erzählen von eigenen Eindrucke über das Land und die Leute,über die Traditionen und Kultur. Die Frage "Ist Georgien Europa oder Asien? ", wird mit dem Künstler Georg Wachberg, der Psychotherapeutin Silvia Franke, der Germanistin Ekaterine Teti und dem Bildhauer Giorgi Okropiridze diskutiert. Außerdem werden die ZuschauerInnen über die georgischen Veranstaltungen in Österreich erfahren und darüber wo man in Wien die georgischen Volkslieder lernen und singen kann.




Der Sender OKTO ist ein Mitmachsender. Kameras, Studio und die ganze technische Ausrüstungwerden werden frei zur Verfügung gestellt - man braucht nur noch ein Team und die Themen. (Lika Kevlishvili)

www.okto.tv

Thursday, July 06, 2017

EXHIBITION: Pop-Up Chess Palace - On Architecture, Ideology and Chess, June 22-26, 2017, ZK/U Berlin

Curated by Nini Palavandishvili and Lena Prents

Participating artists: Atu Gelovani, Lasha Kabanashvili, Aleksander Komarov, Lado Lomitashvili, Magdalena Pięta, Nino Sekhniashvili, Tatia Skhirtladze and Naili Vakhania
Chess program: Uli Huemer

"Chess palace" may sound unusual in the Western European context. However, it was a common idea in the Soviet Union, where chess was widely played in its pioneer palaces, cultural houses and workers' clubs. In a few years after the October Revolution, the young Soviet Union managed to turn a "useless game of the bourgeoisie" into a sensible pastime of the working masses. After the Second World War Soviet domination in chess became an important ideological argument for the superiority of the system. In the 1970s the special palaces were created for chess - not in the centre though, but in the peripheral Soviet republics of Georgia, Armenia and Belarus. These buildings are distinguished by their striking architecture, sophisticated design and intelligent placement into the urban environment.

The exhibition Pop-Up Chess Palace focuses on Tbilisi Chess Palace and Alpine Club - architecturally the most demanding and ambitious one among these palaces. The curators of the exhibition question how to generally deal with the unique features of the modernist socialist architecture and how the ideal content of these buildings can be lived today.

The exhibition is funded by the Ministry of Culture and Monument Protection of Georgia in the frame of German-Georgian Friendship Year 2017 program.

Photos by David Meskhi


More: geoair.ge/8x8 future neve -happened

EXHIBITION: Pop-Up Chess Palace - On Architecture, Ideology and Chess, June 22-26, 2017, ZK/U Berlin

VIDEO: Ancient Georgian traditional Qvevri wine-making method



UNESCO: Representative List of the Intangible Cultural Heritage of Humanity - 2013
URL: unesco.org/en/ancient georgian traditional qvevri wine making method

Description: Qvevri wine-making takes its name from the distinctive egg-shaped earthenware vessel -- the Qvevri -- in which wine is fermented and stored in villages and towns throughout Georgia. The tradition plays a vital role in everyday life and celebrations, and forms an inseparable part of the cultural identity of Georgian communities, with wine and vines frequently evoked in Georgian oral traditions and songs. Knowledge of this heritage is passed down by families, neighbours and friends, all of whom join in the communal harvesting and wine-making activities. Country(ies): Georgia

© Ministry of Culture and Monument Protection of Georgia, 2012

Duration: 00:09:59 - Support: DVD (0087000017)


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Inscribed in 2013 (8.COM) on the Representative List of the Intangible Cultural Heritage of Humanity


Qvevri wine-making is practised throughout Georgia, particularly in village communities where unique varieties of grapes are grown. The Qvevri is an egg-shaped earthenware vessel used for making, ageing and storing the wine. Knowledge and experience of Qvevri manufacture and wine-making are passed down by families, neighbours, friends and relatives, all of whom join in communal harvesting and wine-making activities. Children learn how to tend the vines, press grapes, ferment wine, collect clay and make and fire Qvevris through observing their elders. The wine-making process involves pressing the grapes and then pouring the juice, grape skins, stalks and pips into the Qvevri, which is sealed and buried in the ground so that the wine can ferment for five to six months before being drunk. Most farmers and city dwellers use this method of making wine. Wine plays a vital role in everyday life and in the celebration of secular and religious events and rituals. Wine cellars are still considered the holiest place in the family home. The tradition of Qvevri wine-making defines the lifestyle of local communities and forms an inseparable part of their cultural identity and inheritance, with wine and vines frequently evoked in Georgian oral traditions and songs.   

Wednesday, July 05, 2017

MUSIK: 1. Küchenkonzert - Träume von Georgien mit Manana Menabde in Leipzig

Am Samstag, 15. Juli 2017, 20 Uhr, Kohlgartenstraße 24.

Für alle, die Manana noch nicht kennen: Manana Menabde ist eine in ihrer Heimat Georgien, aber auch in Russland und Deutschland bekannte Künstlerin. Ihre Spezialität sind georgische und russische Romanzen, die sie zur Gitarre singt.

In den 90er-Jahren lebte Manana eine Zeit lang in Berlin und gab damals, wie auch nach der Rückkehr in ihre alte Heimat immer wieder Gastspiele, auch in Leipzig. Jetzt ist sie – nach einer sehr langen Pause – endlich wieder einmal hier!

Wir freuen uns sehr: für uns, für Euch – ihre Fans – und für das hoffentlich zahlreich neu erscheinende Publikum.

Kommt und bringt Eure Freunde und Bekannten mit! Genießt den Abend, die Künstlerin und ihre Musik! Der Eintritt ist frei. Ein Hut wird herumgehen, der am Ende gefüllt sein wird mit dem, was jeder gegeben hat für das Konzerterlebnis – und zur Unterstützung der Künstlerin.

Michael und Arthur waren so lieb und haben ihre Räume dafür zur Verfügung gestellt.

Mit diesem 1. Küchenkonzert beginnt eine Abschiedsreihe von der Kohlgartenstraße, in der wir schon viele kulturelle Highlights erlebt haben.

Zum Konzert gibt es erfrischende Getränke.

In Vorfreude
Olga, Michael und Arthur


Die Raumkapazitäten sind begrenzt, daher Anfrage erwünscht: olga@geigemueller.de



2017 ist das Deutsch-Georgische Jahr und das Artcafé AVIATOR freut sich die georgische Autorin, Komponistin, Regisseurin, Schauspielerin und Sängerin MANANA MENABDE zu begrüßen. Auf ihrer Deutschlandtour macht sie auch halt in Berlin (Freitag, 14. Juli 19:30 - 22:00) und bringt in ihrem Gepäck georgische Stadtromanzen, russische Balladen aus der eigenen Feder, neue literarische Texte und viele interessante Geschichten mit: www.facebook.com/Manana Menabde - "Träume von Georgien"

Tuesday, July 04, 2017

ART: Tsisia Kiladze - Georgian Painter based in Tbilisi

Tsira Kiladze - Georgian Artist based in Tbilisi
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Tsisia Kiladze was born in 1975 in Tbilisi, Georgia. She studied from 1992 at the Academy of Arts in Tbilisi, specializing in art history and theory. In 1999-2005 she was a Ph.D. student at the National Chubinashvili Institute for Georgian Art History, where she also promoted in 2005. This was followed by a DAAD scholarship and further education at the University of Freiburg im Breisgau, 2010 September. Guest stay supported by Academic Swiss Caucasus Net at the University of Friborg, 2011 a one-year scholarship from DAAD scholarship for a research stay at the Humboldt University in Berlin. Further steps were the restoration and conservation of wall paintings in various churches in Georgia, publication of the book on painted staircases of Tbilisi and "Charm of Tbilisi". Since 2009, she has been teaching at the Chair of Art History at the Academy of Arts and since 2012 she has been a research assistant at the Staatliche Kunstmuseum.

As a painter, she is an autodidact and has been actively painting for years. She's on Various exhibitions and lives and works in Tbilisi.

In April (2016) your personal exhibition in Tbilisi took place in the gallery "Baia".

Born 21.09.1975
62, Chavchavadze Ave., Tbilisi, Georgia
tel: 2 22 -60- 01, mob: 599 90 73 34

Education and proficiency level

1992 - 1997 – studying at the Tbilisi State Academy of Fine Art, faculty of history of art and architecture
1998 September-1999-January - student of King Street College, London, UK, English course.
1999-2005 – Post-graduate student of Tbilisi State Academy of Fine Art, preparation of the
2000-2001- fellowship of the German academic exchange program. Albrecht-Ludwig University of art history, Freiburg, Germany
2002-2006 – art teacher of E.Takaishvili Tbilisi State University of Culture and Art
2002-2006 – internship in G.Chubinashvili Institution of History of Georgian Art.
from 2004 – Executive Director of Information Center of Cultural Heritage of Georgia www.heritage.ge
December 23, 2005 – dissertation in G.Chubinashvili Institution of History of Georgian Art.
2005 – translation of the book “ The History of Art - the introduction " from German into Georgian. The book is published with the financial support of the Fund of protection of historic monuments of Georgia
2005 – 2006 teacher of history of Fine Art and theory in Tbilisi State Academy of Fine Art.
from 2006 - officer of the national gallery and the author of the project `Compact Disk about Georgian National Gallery.`
from 2006 – the Chairman of the Supervisory Board of the Research centre for protection of monuments (NGO)
2006 – coordinator of work on restoration of the temple "Cross of Ascension" of Shiomgvime monastery.
from 2006 – scientific researcher of the G.Chubinashvili national center for Georgian Art History protection of monuments.
2006 – author and manager of the project "Certification of old Tbilisi entrances"
2007 – coordinator of works on restoration of paintings of the Church of Ascension in the village Vejini.
2007 – Fellowship of the German academic exchange program (DAAD), 3 month trip to the Albrecht-Ludwig University of art history, Freiburg, Germany
2008 – participant of the project "Georgian modernism" (web-site)
2008 – author of the Book –` Old Tbilsi Entrances`
2009 – 2010 officer of Department of tourism, Ministry of economics, Tbilisi, Georgia
2009 – coordinator of the project "Conservation works of mural paintings of the Church in Nabachtevi"
2009 – author of the album – "Charm of Tbilisi"
2010 – scholarship for professional study (20.09.2010-28 .09.2010), ASCN (Academic Swiss Caucasus Net), Switzerland Freiburg
October 2011 – January 2012 – DAAD scholarship at the University of Berlin Humboldt for scientific research
from 2012 – coordinator in Educational Department- Georgian National Museum
2015 - scholarship at the Institut of Art History for scientific research, munchen, Germany
from 2016 - teacher in the Tbilisi State Academy of Art
2016-04 Public Lecture in the Dimitri Shevardnadze National Gallery" the role of self-portrait in Shalva Kikodze’s art”

Author of many Articles and Publications about Georgian art.( 2004-2016)

Self - taught artist
Medium - Painting, drawing

Group exhibitions:
2011– Café- Art Gallery, Exhibition, Tbilisi
2013 – Exhibition – Gallery "book Corner"
2013 – Vanda Hobby Gallery
2015.12 – Gallery of G.Chubinashvili national center for Georgian Art History protection of monuments.
2015.02 – Auction for contemporary Georgian art , Tbilisi
2016.01 – Exhibition in Ilia Chavchavadze state university,Tbilisi
2016.03 – Exhebition in Gallery - "Musa" Tbilisi

Solo exhibitions:
2016.04 – Gallery "Baia", Tbilisis
2016.05 – Zentrum "Lyma", Wien
2016.12 – Gallery "Rote Quadrat", Tbilisi

Works held at
Private collections – Georgia, Russia, USA, Germany, France, Italy, Swiss

Languages Georgian, Russian, German, English


more links:
https://www.facebook.com/tsisia.kiladze

JOB: Sprach-und Kulturmittler Georgisch/Deutsch in Leipzig gesucht! (dsbl.de)

(dsbl.de) Im Rahmen des SprInt-Projektes Leipzig suchen wir für den Raum Leipzig qualifizierte Dolmetscher für die Sprache Georgisch. SprInt sind fachkundige Dolmetscher-/innen und Kulturmittler-/innen zugleich. Sie helfen Sprachbarrieren durch fachspezifisches und kultursensibles Dolmetschen in Einrichtungen des Bildungs-,Sozial- und Gesundheitswesen abzubauen. SprInt schaffen mit Ihrer Tätigkeit Voraussetzungen für die Integration in Bereiche des sozialen, kulturellen und öffentlichen Lebens.

Ihre Aufgaben:
-Fachspezifisches Dolmetschen im Bildungs-, Sozial- und Gesundheitswesen
-Verbesserung der Kommunikation zwischen Klienten/Patienten mit Migrationshintergrund und Fachpersonal
-Assistenz von Fachkräften der Sozialen Arbeit unter Anleitung

Ihr Profil:
-Zwei- oder Mehrsprachigkeit (Georgisch)
- sehr gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift (Niveau C1, mindestens B2 bei nachweisbaren Bildungsabschlüssen)
-Idealerweise Erfahrung im Dolmetschen im Beratungskontext
-Fähigkeit zur Selbstreflexion, Abgrenzung und Rollenklarheit
-hohe Belastbarkeit und Flexibilität
-eigene Migrationsbiographie von Vorteil

Wir bieten:
-eine interessante und abwechslungsreiche Tätigkeit in einem Verein mit weltoffener Grundhaltung
-eine kompetente und engagierte Betreuung
-eine leistungsgerechte Vergütung auf Honorarbasis

Wenn Sie sich als Sprach- und Kulturmittler*in bei SprInt bewerben wollen, senden Sie bitte Ihre Bewerbung an die Leitung des SprInt-Projektes: sprint.org@raa-leipzig.de. Bitte vermerken Sie in der Betreffzeile Ihre Hauptsprache(n) zum Dolmetschen (Bsp.: Bewerbung_SprInt_Georgisch)

Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an das SprInt-Team!
Sprechzeiten: montags-freitags 09.00-14.00 Uhr
Telefon: 0341 / 99 99 57 70
E-Mail: sprint.org@raa-leipzig.de
Internet: www.raa-leipzig.de


Mehr: leipzig.de/jugend-familie-und-soziales/auslaender-und-migranten/migration-und-integration/sprach-und-integrationsmittlung



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Bundesweites Projekt – Sprintpool Transfer

Das Projekt Sprintpool Transfer ist deutschlandweit das größte Verbundprojekt auf dem Gebiet der Integrationspolitik, und wurde gefördert durch den Europäischen Integrationsfonds.

Das aus insgesamt 32 Partner*innen aus neun Bundesländern in die Praxis umgesetzte Projekt hat als Ziel, die gesellschaftliche und kulturelle Integration durch die interkulturelle Öffnung in der institutionellen Arbeit mit Bürger*innen, Klient*innen und Patient*innen anderer kultureller Herkunft zu fördern. Sprach- und Kulturmittler*innen unterstützen die Behörden bei der Querschnittsaufgabe der Integration in allen Bereichen der Verwaltung. Sie ermöglichen dabei den neu angekommene*n Migrant*innen und Asylsuchenden eine gesellschaftliche Teilhabe und reduzieren bei Mitarbeitenden in der Verwaltung Missverständnisse und daraus entstehende Irritation. In der Folge ermöglicht das wiederholte Erleben von interkultureller Verständigung und Verständnis eine interkulturelle Öffnung der Institutionen.

Dies verwirklichen wir durch Qualifizierung und Professionalisierung von Sprach- und Kulturmittler*innen (SprInt), durch eine nachhaltige Etablierung des Berufsbildes SprInt und den täglichen Einsatz der Sprach- und Kulturmittler*innen in den Bereichen Bildung, Gesundheit und Soziales. Siehe auch Netzwerkpartner der Sprach- und Integrationsmittlung

Unser Leipziger Standort ist im Netzwerk SprIntpool Transfer unter der Bezeichnung SprIntLeipzig vertreten und wird vom Land Sachsen und der Stadt Leipzig finanziell und vom Transferzentrum/Servicestelle Wuppertal methodologisch unterstützt.

Die Stadt Leipzig hat im Zusammenhang mit dem neuen Gesamtkonzept zur Integration der Migrantinnen und Migranten in Leipzig (2012) die nachhaltige Etablierung und Förderung des Vermittlungsservices beschlossen und ermöglicht damit die Nutzung von SprInt für kommunale Einrichtungen im Bildungs-, Sozial- und Gesundheitsbereich der Stadt. Durch unsere Servicestelle kann allen Bereichen der Stadtverwaltung rasch und unbürokratisch ein*e Sprach- und Kulturmittler*in zur Seite gestellt werden.

Einsatzgebiete unserer Sprach- und Integrationsmittler*innen:

Bildung – Gesundheit – Soziales

Bildungswesen

Schulen, Kindergärten, Kitas, Horte erhalten Unterstützung in der Kommunikation zwischen Schulleitung/Lehrer*innen/Erzieher*innen und den Migrantenfamilien. Dazu gehören u.a. Konfliktbewältigung in Schulen, Drogen- und Suchtberatung an Schulen, interkulturelle Bildungsarbeit, Bildungswegberatung, Übergang Schule – Beruf, interkulturelle Projektarbeit, Integration an Schulen.

Gesundheitswesen

In Kliniken und Arztpraxen unterstützen SprInt z.B. Untersuchungen, der stationären Aufnahme, Aufklärungsgesprächen (OP, Anästhesie etc.), Anamnese, im therapeutischen Setting, aber auch bei Ämtern und Behörden, wie dem Gesundheitsamt.

Sozialwesen

SprInt leisten einen wichtigen Beitrag zur reibungsfreien Kommunikation bspw. in der Beratung und Betreuung in Fragen zu Qualifizierung und Weiterbildung, Arbeitslosigkeit, sozialen Leistungen wie Kindergeld, Wohngeld, Bildungsschein. Des Weiteren im Wirkungsbereich der Frauenhäuser, der Gemeinschaftsunterkünfte, der Migrations- und Flüchtlingsberatung sowie in weiteren Beratungsstellen des sozialen Feldes.

Zu unseren Kund*innen zählen Institutionen wie Behörden der kommunalen Verwaltung, die Sächsische Bildungsagentur, Jobcenter, Arbeitsagentur, Universitätsklinik und freie, öffentliche und private Träger.

Ebenso gehören schriftliche Übersetzungen und Sprachmittlungen bei Veranstaltungen zu unserem Angebotsspektrum.

Unser Sprachangebot:

Albanisch, Amarina (Erithrea), Armenisch, Arabisch, Bengalisch, Bosnisch, Bulgarisch, Chinesisch, Dari, Englisch, Farsi, Französisch, Georgisch, Griechisch, Hindi, Italienisch, Kroatisch, Kurdisch – Kurmandschi (Nordkurdisch), Sorani (Zentralkurdisch), Mazedonisch, Paschtu, Persisch, Polnisch, Punjabi, Portugiesisch, Romanes, Rumänisch, Russisch, Serbisch, Slowakisch, Spanisch, Tigrina (Erithrea), Tschechisch, Türkisch, Urdu, Ungarisch, Vietnamesisch

Wir bitten um Verständnis, wenn zum Zeitpunkt Ihrer Anfrage nicht alle Sprachen abgedeckt werden können.

Monday, July 03, 2017

MUSIC VIDEO: Metamatics - Liquid Gel


Metamatics - Liquid Gel [OFFICIAL MUSIC VIDEO] from sandrojaparidze on Vimeo.


Director & Director of Photography - Sandro Japaridze
facebook.com/alexandre.japaridze

Cast - Ana Kurtubadze
facebook.com/ana.kurtubadze
Metamatics -  Lee Anthony Norris
facebook.com/metamatics_lee.anthony.norris

Location - Berlin
Format - Full HD RAW
Shot on Blackmagic Pocket Cinema Camera (BMPCC)

FASHION: Antique silk kimono with handmade embroidery from Irma de Flore's new collection

Final act of Irma de Flore's presentation "The Ball of Irises" presented during Mercedes-Benz Fashion Week TBILISI. Irma de Flore's Founder, designer, photographer and visual artist Irma Sharikadze wearing antique silk kimono from new collection.


The inspiration of the Autumn-Winter 2017-2018 collection is Belle Époque and Art Nouveau. The collection was influenced by the flowing femininity of dresses that accentuate the forms of women. The symbol of collection is Iris, the flower that represents the nature’s true grace with its delicate, refined forms and beautiful colors. This collection of Irma de Flore is about femininity and grace and tenderness, something that needs to be appreciated even more in the fast moving and innovative modern world.



Irma de Flore - Fashion created by Irma Sharikadze

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Campaign shoot of Irma de Flore's new collection "The Ball of Irises" Fall/Winter 2017/18
Presented at Mercedes-Benz Fashion Week TBILISI
Models - Kristi Kipshidze, Salome Turdziladze, Qeti Lomadze
Make up - Ekaterine Chanchibadze
Photo & Style - Irma Sharikadze
Assistant - Ivane Keshikashvili
Location - Pur Pur





more links:
www.facebook.com/IrmadeFlore
www.instagram.com/irmadeflore
www.instagram.com/irmasharikadze

FASHION: Georgische Designerin Tamari Nikoleishvili mit ihrem Label Penelope's Sphere in der Projekt Galerie Berlin Fashion Week

Ab heute 03.07. bis 09.07. I Hotel Amano Lobby I Auguststrasse 43 I Berlin

Tamari Nikoleishvili, geboren 1972 in Tiflis, Georgien, studierte Modedesign an der Universität der Künste in Bremen. Nachdem sie im Jahr 2002 ihren Abschluss bekam zog sie nach London, wo sie ihr erstes Praktikum bei Vivienne Westwood und ein zweites Praktikum bei Marjan Pejoski machte. Seit 2004 lebt Tamari Nikoleishvili in Berlin und leitet ihre eigene Modemarke Penelope's Sphere.

www.penelopes-sphere.com
www.facebook.com/tamari.nikoleishvili
www.facebook.com/penelopessphere
www.instagram.com/penelopes_sphere


Mehr Links:
Penelope’s Sphere | Tamari Nikoleishvili im Kurzinterview (louiseethelene.de)
Penelope’s Sphere: Mode mit Tiefgang (qiez.de)
Penelope’s Sphere (stylemag.net)

Sunday, June 25, 2017

PODCAST: Hochgebirge in Georgien. Tuschetiens heilige Orte. Von Lottemi Doormann via @DLF

(deutschlandfunk.de) Majestätische Bergwelten, archaische Volksfeste: Im östlichsten Zipfel Georgiens führt der auf 3000 Metern gelegene Abanopass zu den abgeschiedenen Bergdörfern Tuschetiens. Heidnische Traditionen sind hier weit verbreitet: Auch heute noch opfern die Bewohner ihren Halbgöttern.

Podcast zum Hören: Tuschetiens heilige Orte. Von Lottemi Doormann


Cattle Drive in Tusheti 2010 (Caucasian Mountains in Georgia)

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Auszüge aus dem Feature: Als Suliko ein Baby von drei Monaten war, ist sein Onkel mit ihm über den fast 3000 Meter hohen Abanopass nach Tuschetien geritten. Im Dorf Alvani am Fuße des Großen Kaukasus war der Reiter aufgebrochen, um den Winzling zu seiner Oma ins tuschetische Dorf Iliurta zu bringen. Das war 1978. Damals gab es die unbefestigte Straße noch nicht, auf der wir jetzt mit Fahrer Suliko im Allrad-Geländewagen zum Abanopass unterwegs sind. Die gefährliche Strecke ist der einzige Zugang zu den abgeschiedenen Bergdörfern Tuschetiens, einer der ursprünglichsten Regionen im äußersten Nordosten Georgiens.

[...] Beim Abendessen berichtet Tamuna Latsabidze (Reiseleiterin), unsere georgische Reisebegleiterin, über das traditionelle Leben der Tuschen: Die Tuschen haben ein gewisses Nomadentum hier schon immer gehabt.

[...] "Die ältesten Wehrtürme Tuschetiens sollen schon im 12. bis 13. Jahrhundert entstanden sein. In einem der hohen Wohnwehrtürme von Omalo hat ein Bewohner des Dorfes namens Nugsar Idoidse vor ein paar Jahren ein ethnografisches Museum geschaffen. Wir müssen uns bücken, um den Turm zu betreten."

"Der Eingang ist extra so niedrig, damit, wenn Fremde oder wenn Feinde einfallen würden, sie mussten sich verbeugen, sie konnten nicht aufrecht gehen, da sind sie in der Position gewesen, dass sie nicht schießen konnten. Außerdem ist es eigentlich so’n bisschen Demut - Demut vor dem Türengel, das ist der Beschützer des Hauses."

Drinnen führen grobe Holzstufen aufwärts und durch ein Deckenloch in die "Schua", den Wohnraum für die ganze Familie. Früher gab es nur eine Hühnerleiter, die man bei Gefahr schnell hochziehen konnte, und eine Klappe, mit der das Loch verschlossen wurde.

"Das ist die Männerecke. Und das ist die Frauenecke - hier, wo die Küchenecke ist und wirtschaftliche Sachen. Das ist jetzt so eine ganz typische Konstruktion von Lagerfeuer im Haus, wo man gekocht hat. Das ist zum Butter machen, also stampfen, Butterfass. Das ist eine Wiege, die man aber aufgehängt hat. Das ist zum Beispiel für Bier, wenn man Bier gebraut hat. Bier hat man ja nur zu feierlichen Anlässen gebraut, für diese Dorffeste. Hier gab es ja keinen Wein. Und das war eigentlich das Getränk."

In der Abgeschiedenheit dieses Tales entwickelten die einst dort lebenden Tsova-Tuschen ihre eigene Sprache. Doch schon lange haben sie das Dorf Tsaro verlassen.

Wir wandern zu den steil am Hang liegenden Ruinen, verfallenen Häusern und Türmen aus übereinander geschichteten Schiefersteinen. Tamuna berichtet, dass in diesem Dorf Kranke aus Angst vor Ansteckung mit etwas Nahrung in ein abgelegenes Haus geschickt wurden und dort verhungerten. Schwangere mussten ihr Kind allein gebären und durften erst 40 Tage nach der Geburt in die Gemeinschaft zurückkehren. Viele Mütter und Babys haben das nicht überlebt. Ob das Dorf daran zugrunde ging? Oder an Epidemien? Inmitten der Landschaft sind überall Reste archaischer Türme zu sehen, Zeichen einer mystischen Welt, durch die manchmal eine Horde weißer wilder Hunde streift.

Mindestens zehn bewohnte Dörfer gibt es noch in Tuschetien. Eines davon ist das düstere Dochu, dessen Häuser sich auf einer Bergspitze und einem schwindelerregend steilen Hang eng aneinanderdrängen.

"Um das achte, neunte Jahrhundert haben die Tuschen gezwungenermaßen das Christentum angenommen - 500 Jahre später als im übrigen Georgien. Doch richtige Christen sind sie nicht geworden. Bis heute sind heidnische Traditionen und der Glaube an Naturgeister weit verbreitet. Es gibt nur ein, zwei kleine Kirchen in Tuschetien. Gebetet wird an heiligen Plätzen, an Nischen und Steinhaufen, "khati" genannt, wo sie ihrem Halbgott Kopala Opfer bringen. Frauen dürfen sich diesen Plätzen nicht nähern, geschweige denn etwas berühren. Von diesem Kopala hat der Heilige Georg, christlicher Schutzpatron Georgiens, ein paar Funktionen übernommen. Tamuna sagt: "Auch dem Heiligen Georg opfert man Schafe - das darf der Heilige Georg gar nicht wissen."

Als die Perser im 17. Jahrhundert in Kachetien einfielen, sollen die tollkühnen Kämpfer der Tuschen dem kachetischen König geholfen haben, sie zu vertreiben. Zum Dank gestattete man ihnen, die Alazani-Ebene unten im Tal als Winterweide zu nutzen. Später, nachdem Georgien 1801 von Russland annektiert worden war, erbaten die Tuschen die Erlaubnis, dort im Winter auch zu leben. So blieb es bis in die 50er Jahre des letzten Jahrhunderts - im Sommer oben, im Winter unten.

Doch dann wollten die Sowjets, dass die Bergbevölkerung unten sesshaft wird.

"Also die Sowjets, die fanden das zu mühsam, es war einfach zu abgelegen und zu schwierig hier, die sowjetische Struktur einzubringen. Also haben sie die Leute gezwungen, nach unten überzusiedeln. Das hat man da unten ganz gezielt gewollt. Unten gab es Krankenhäuser, Schulpflicht, den Fortschritt, oben gab es nichts, nicht mal eine Straße. Also sie haben auf alles verzichten müssen, was man unten schon an Fortschritt hatte. So sind sowohl Tuschetien als auch Chewsuretien, die benachbarte Region, leer geworden."

Erst Ende der 70er Jahre kam der Umschwung, in der Regierungszeit von Eduard Schewardnadze. Um der Entvölkerung der Region entgegenzuwirken, erhielt Omalo eine Krankenstation, eine Schule, und der Reitweg über den Abanopass wurde zur Straße ausgebaut. Seither kehren die tuschetischen Familien in den Sommermonaten in ihre Dörfer zurück, reparieren die Häuser, bauen Balkone und pflegen ihre Traditionen.

Hundert Tage nach dem orthodoxen Osterfest finden in den Dörfern traditionelle Volksfeste mit archaischen, teils vorchristlichen Bräuchen statt. Undenkbar wäre es für die Tuschen, diese Feste anderswo als hier oben in den Bergen zu feiern, mögen sie auch mittlerweile in Tiflis oder Telawi wohnen. Oft werden die genauen Termine erst kurzfristig festgelegt oder wieder verschoben, sodass Reisende ein bisschen Glück brauchen, um am richtigen Ort zur richtigen Zeit ein Fest mitzuerleben.

Der ganze Beitrag hier: deutschlandfunk.de/hochgebirge in georgien

Saturday, June 24, 2017

BUCH: Georgia: A guide to the cradle of wine. Von Miquel Hudin and Daria Kholodilina (georgianjournal.ge)


(georgianjournal.ge) Der neue Weinführer "Georgia: A guide to the cradle of wine" wurde offiziell am 9. Juni, dem Eröffnungstag der 10. jährlichen Winexpo in Tbilisi in Georgien von den Autoren Miquel Hudin and Daria Kholodilina in der beliebten Amber Bar in Tbilisi vorgestellt.

Das Buch ist der Höhepunkt einer monatelangen Forschung über das gesamte Land Georgien. Das Publikation ist 300 Seiten dick, mit unzähligen Vollfarbfotos, umfangreichen Karten, Kellerlisten und einer Fülle von zusätzlichen Informationen über eines der ältesten Weinanbaugebiete der Welt.




Wie bei den anderen Büchern in der Vinologue-Serie (die im Jahr 2007 begonnen hat) konzentriert sich das Buch darauf, umfassend zu informieren, und sich die in der alten und manchmal exotischen Natur der georgischen Weine zurechtzufinden. Ein besonderer Schwerpunkt ist die Herstellung und Nutzung der alten Terrakotta-Töpfe namens Kvevri (über 8.000 Jahre alt). Das Buch beinhaltet zudem auch die Weine, die nach internationalen Methoden im Edelstahltank und dem Ausbau im Eichenfass gekeltert werden, sowie die Experimente, für die die die Georgier sehr aufgeschlossen sind.

Die beiden Autoren sind Experten auf ihrem Gebiet und Liebhaber des Georgischen Weines. Miquel Hudin wurde mit dem Fortnum & Mason Award's Best Drink Writer of 2017 ausgezeichnet und ist zudem ein zertifizierten Sommelier, der für unzählige internationale Weinpublikationen schreibt.

Er sprach mit Georgian Journal über das Buch.

"Das Buch ist für Leute, die das Essen und den Wein in Georgien lieben, dafür gab es keine richtigen Führer. Es war mir ein Bedürfnis, dass ich persönlich hatte und seit der Veröffentlichung des Buches habe ich festgestellt, dass viele andere es teilen."

" Die Co-Autor Daria Kholodilina war für die Veröffentlichung des Buches sehr wichtig, da sie in Tbilisi ansässig ist und zusätzliches Insider Wissen sowie lokale Informationen geben kann."

Wein-Enthusiasten finden Empfehlungen für weinbezogene Orte sowie Bars, Restaurants und die Mehrheit der Weinkeller in Georgien in diesem Buch. Außerdem, wie Herr Hudin erzählt, gibt es eine Reihe von Kapiteln über die Geschichte, das Essen, die Trauben und sogar ein bisschen über die georgische Sprache.

Die Co-Autorin des Buches, Daria Kholodilina ist ein Marketing-und Tourismus-Experte aus der Ukraine, mit Sitz in Tbilisi - mit betreibt einen sehr beliebten Blog mit überwiegend georgischen Essen und Reisen.

Das Buch ist erhältlich unter: www.vinologue.com (weltweiter Versand)
Source in english: georgianjournal.ge/georgia a guide to the cradle of wine

Tuesday, June 20, 2017

GEORGIA: We Are Svaneti Festival - 15-17 July, 2017


We Are Svaneti Festival from Rosa Vroom on Vimeo.


15-17 July, 2017
www.wearesvaneti.org

Come to discover Upper Svaneti in Georgia. Visit remote villages at the foot of the Caucasus mountains, learn new artisan and cooking skills from the locals, explore the spectacular wild nature. Listen to the inspiring stories and share yours whilst enjoying a sense of community.
Hosted at the banks of the beautiful river Nenskra, this long weekend summer festival will fill you up with energy and unforgettable memories of authentic Svaneti.
Join us for the We Are Svaneti Festival and the Photo Essay Contest

Sunday, June 18, 2017

#GEORGIANWINE: Georgische Winzer auf der RAW WINE FAIR 2016 in Berlin



Quevriweine auf der RAW WINE FAIR 2016 in Berlin

Autor: Ralph Hälbig
Kamera: Ralph Hälbig
Schnitt: Katrin Molnár

Berlin-Kreuzberg, Ende November. Nach London und New York fand die große Natur-Wein-Messe in diesem Jahr auch erstmals in Berlin statt. Hundertneununddreißig Winzer aus der ganzen Welt waren vor Ort, darunter sieben Weinartisten aus Georgien.

Dass die Georgier hier sind, haben sie vor allem Elena Kikanadse von der georgischen "Wine Agency" zu verdanken. Sie hat sie nach Berlin eingeladen.

Giorgi Natenadze, Winzer: This is the oldest grape, which I found three years ago. This is first time that I made wine for this grapes. It is a wild grape. It's very limited. Let's taste it!

Giorgi Natenadze sucht seit über zehn Jahren nach den alten (autochthon, indigenous) Weinen Georgiens. In der Zeit der osmanischen Herrschaft wurden viele Sorten in seiner Heimat Meskheti zerstört - der Geburtsort georgischen Weines:

Giorgi Natenadze, Winzer: Also Kachetiens says: the birthplace of Georgian Wine is Meskheti. There are many legends about how it is spread all over Georgia.

80% of my region is now part of Turkey. So I am going there and I am searching and finding some grapes and taking back to my region.

Natenadze erforscht eigenhändig türkische Wälder und alte Dörfer. 24 ursprüngliche Traubensorten seiner Heimat hat er schon wiedergefunden.

Die Leidenschaft für ursprüngliche, natürlich gereifte Dinge teilt auch der Deutsche Udo Hirsch. Er sucht ebenfalls nach alten Rebsorten in der Türkei. Und er produziert seinen Kvevri-Wein auch dort. Kein Problem, trotz Islam:

Udo Hirsch: In der osmanischen Zeit gab es allein 1600 Weinrestaurants in Istanbul. Also bitte! Und auf dem Lande wurde traditionell weiter getrunken. Außerdem gibt es 20 Millionen Aleviten, die Wein trinken dürfen! Für die ist es nicht verboten. Die trinken auch. Also man soll das nicht so eng sehen mit dem Islam.

Hirsch ist Weinhistoriker und hat in den Neunzigern mehrere Jahre in Georgien gelebt. Er ist eine Ikone des Kvevri-Weines und betreibt sein Geschäft inzwischen im türkischen Kapadokien. Erst vor kurzem hat er ein Buch über die Geschichte der Kvevri-Weine herausgebracht.

Udo Hirsch arbeitet mit Nika Bakhia und dem Winzer Soliko Tsaishvili zusammen. Gemeinsam vermarkten sie ihre Naturweine unter einem Label. Nika Bakhia macht seine Weine ohne jegliche Zusatzstoffe - ein Risiko, denn er überlässt den Wein komplett sich selbst.

Auf der RAW WINE Messe werden nur Weine präsentiert, die ohne chemische Behandlung gewachsen sind (biologischer Anbau) und auch natürlich gekeltert werden (biodynamisch). Diese besonderen Weine haben viele Fans. Es geht um Weine, die so gut wie gar nicht manipuliert werden - wie sonst üblich bei Industrieweinen.

Die ehemalige Präsidentenberaterin Rusudan Gorgiladze betreibt in Berlin-Kreuzberg ihr georgisches Restaurant "Schwiliko". Sie will die kaukasische Küche in der deutschen Hauptstadt populär machen und sucht dafür den richtigen Wein.

(2017 soll ihr Kochbuch "Savouring Georgia" auf Deutsch erscheinen.)

Rusudan Gorgiladze, Restaurantbesitzerin: Das ist eine der seltensten Rebsorten und sie wächst nur in Imereti. Die Traube ist sehr, sehr selten. Der Wein ist einer der besten - "Otskhanuri Sapere" ist der Name.

Ein Wein übertrifft hier den anderen. Die älteste bekannte Art des Weinausbaus im Kvevri findet weltweit immer mehr Beachtung und wird zu einer ernst zu nehmenden Konkurrenz für andere Qualitätsweine. Ein echter Erfolg für die georgischen Winzer.

Die traditionelle Idee von Wein als Kunst sowie seine Bedeutung als Qualitätsprodukt, das eine ganz bestimmte Region verkörpert, rücken gerade auch die Georgier auf dieser Weinmesse in den Vordergrund. Und das kam gut an.


RAW Wine Fair in Berlin 2016
Mouseover for the Gallery

Didi madloba!! ... for the great times there to Paata BolotashviliNika Bakhia, Soliko Tsaishvili, Alexander Buchashvili, Georgien Wein, Gotsa Wines, Giorgi Natenadze, Matthias Unger, Kahka Berishvili, Kakha Tchotiashvili, Mako Avqopashvili, Guram Avqopashvili

Saturday, June 17, 2017

TASTING GEORGIA: A food and wine journey in the Caucasus. Text and photographs by Carla Capalbo, @gastrogypsy with 70 recipes

Tasting Georgia is the first food, wine and travel book about this wonderful country in the Caucasus Mountains. It includes 70 easy and delicious recipes and lots of beautiful photographs of people, places and food!

See the pages of the book on issuu.

If you would like to buy a book and have me write a personal dedication and sign it for you, order it through this site and I’ll send it out myself. The book is also available from good bookshops, including: Amazon + Book Depository + Foyles + Waterstones + Wordery

About the site: Tasting Georgia

A lot of exciting things are happening in Georgia today as the country celebrates 26 years of independence. Many more foreign visitors are coming to Georgia in search of the best wines, restaurants and experiences. My book, TASTING GEORGIA, was written to help those travellers learn about Georgia’s rich food and wine culture, and find the best places to go (and the most delicious dishes to cook at home).

This site is designed as an extension of TASTING GEORGIA. It enables me to continue writing about Georgia – everything from new places I’ve visited to subjects I couldn’t cover in the book. I hope it will also become a hub for those wanting to plan trips to visit rural winemakers and restaurants about which, all too often, little concrete information is currently available. (Most Georgian family businesses are on facebook; few have sites of their own, fewer still are in English.)

My directory of wineries and restaurants, when it’s finished, will provide as much information as possible about how to contact these businesses, and what they offer. All in one easy-to-access location with links to their online presences.

About the author Carla Capalbo

To write my latest book, I travelled all over Georgia – the magnificent country situated in the Caucasus Mountains – talking to food and wine producers and gathering recipes. If my starting point was the ancient Georgian tradition of making wines in large clay qvevri, I soon became fascinated too with Georgian food, music and culture.

I’ve written 14 other books – including many about Italian food and wine – and I’m also a photographer. My books and pictures have won numerous awards, including the André Simon Memorial Best Wine Book Award for Collio: Fine wines and foods from Italy’s North-east. For more information about me and my work, go to: www.carlacapalbo.com.


www.tastinggeorgia.com

REEL: Sandro Japaridze - Cinematography 2016 / 2017


Reel - 2016 / 2017 from sandrojaparidze on Vimeo.

(dasauge.de) Den ersten Film sah ich mit fünf, im Jahr 1994, in einem kleinen georgischen Dorf, am Abend, als meine Mutter mich ins Open Air Kino brachte. Die Bauern fuhren mit Baggern über das große Feld Richtung Dorfplatz, wo die Filmvorführung stattfinden sollte. Alle waren dabei, Frauen mit Kindern, ältere Leute, sogar der Dorfvorsitzende. Jeder von uns hat mit großer Aufregung auf etwas ganz Besonderes gewartet. Das war der schwarz-weiße Film "Captain America" von 1944. – "I know what damn man you are, mr. Bradley..." Bis heute kann ich mich noch an die Zitate, Stimmen, Bilder und Geräusche erinnern. Im Schnitt: Porträts, eindrucksvolle Augen, die zueinander blickten, und nicht zu vergessen, die Hand, die zum Revolver griff.Direkt nach dem Revolverschuss explodierte die Eingangstür, als ob eine kleine Kugel eine solche Explosion verursachen könnte. Ein Mann mit einem weissen Stern auf der Brust und einem Schild in der Hand erschien im Eingang - Captain America. Das Schild hielt er eigentlich in der linken Hand, aber für mich war es die rechte, denn im "" gab es keinen freien Platz mehr, daher habe ich den Film von der anderen Seite der Leinwand angeschaut. Es war mein erster Film, der erste Eindruck und der erste brennende Wunsch herauszufinden, wie die Menschen sich auf dem weißen, aneinander genähten Bettlaken bewegten.

Zu meiner Abiturzeit versank das ganze Land im Chaos – ständige Stromausfälle, verdunkelte Straßen, bewaffnete Menschen und die angespannte Stimmung kurz vor dem Bürgerkrieg. Ich begann in einem Medizincollege zu studieren und lief im weißen Kittel, Stethoskop und Fotokamera um den Nacken,der alten Nikon FE2, herum und fotografierte alles, was in mein Blickfeld fiel. Durch Zufall traf ich auf der Straße einen georgischen Kameramann Goga Devdariani, wie sich später herausstellte, einen der Besten, dem ich meine bereits entwickelten Fotos zeigte. Da sie ihm gut gefielen, bot er mir an, nicht nur zu fotografieren, sondern auch Videos zu drehen. Durch ihn lernte ich zu beobachten. Es war der wichtigste Tag in meinem Leben, denn dieses zufällige Treffen zeigte mir, was ich im Leben eigentlich machen wollte und wo meine Bestimmung war. Also hängte ich den weißen Kittel und das Stethoskop an den Nagel und entschied mich für die faszinierende Kinowelt, die mich bereits mit fünf Jahren in ihren Bann gezogen hatte. "Machst du es für einen Applaus oder wegen der Berufung?" "Kannst du eine neue Wirklichkeit erzeugen?" - das sind die Fragen, die er mir damals stellte und die für mich bis heute wegweisend und ausschlaggebend sind.


Sandro Japaridze


Weitere Links:
japaridzesan.wixsite.com/sandrojaparidze
www.facebook.com/alexandre.japaridze
soundcloud.com/sandroj
www.crew-united.com
www.imdb.com