A strong wind is blowing on the top of a hill at Romani, a silent, dusty village some fifteen kilometres from Baku. The heavy, fast-moving clouds and occasional sunrays piercing through create an eerie atmosphere. The view of the industrial archaeology of ageing oil derricks at the foot of the hill and of Baku’s urban sprawl beyond, both show the major environmental challenges that loom in the coming decades. Though not unique to the Caspian region, urbanization and the exploitation and control of energy resources affect the future security situation in the area a great deal more than much-hyped threats like ‘ethnic nationalism’ or ‘Islamic extremism’.
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Thursday, April 23, 2009
REPORT: ‘Caspian Qatar’ faces environmental challenges. By Bruno De Cordier in Baku (caucaz.com)
A strong wind is blowing on the top of a hill at Romani, a silent, dusty village some fifteen kilometres from Baku. The heavy, fast-moving clouds and occasional sunrays piercing through create an eerie atmosphere. The view of the industrial archaeology of ageing oil derricks at the foot of the hill and of Baku’s urban sprawl beyond, both show the major environmental challenges that loom in the coming decades. Though not unique to the Caspian region, urbanization and the exploitation and control of energy resources affect the future security situation in the area a great deal more than much-hyped threats like ‘ethnic nationalism’ or ‘Islamic extremism’.
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REPORT: Das “Kaspische Katar” steht vor großen Umweltproblemen. Von Bruno De Cordier in Baku. (caucaz.com)
Übersetzt von Astrid HAGER
In Folge des Ölbooms und als Spätfolge des Krieges in Nagorny-Karabach entwickeln sich Baku und der Zipfel der Halbinsel Abscheron immer mehr zu urbanen Gebieten. Die Auswirkungen auf die Umwelt in dieser Region werden damit immer offensichtlicher.
Auf dem Gipfel eines Berges bei Romani, einem verschlafenen staubigen Dorf ungefähr fünfzehn Kilometer von Baku entfernt, weht ein starker Wind. Die schweren, schnell vorbei ziehenden Wolken und die Sonnenstrahlen, denen es ab und zu gelingt, die Wolken zu durchbrechen, schaffen eine schaurig schöne Atmosphäre. Der Blick auf die Industrieruinen mit ihren veralteten Ölbohrtürmen am Fuße des Berges und die ausufernden Ballungsgebiete Bakus im Hintergrund veranschaulicht auf eindrucksvolle Weise, vor welch großen Umweltherausforderungen Aserbaidschan in den kommenden Jahrzehnten stehen wird. Auch wenn die kaspische Region sicherlich kein Einzelfall ist, haben Urbanisierung und Ausbeutung und Kontrolle von Energierohstoffen wesentlich größere Auswirkungen auf die künftige Sicherheitslage als die oft zitierten Erscheinungen wie "ethnischer Nationalismus" oder "islamischer Extremismus".
Der ganze Text >>>
In Folge des Ölbooms und als Spätfolge des Krieges in Nagorny-Karabach entwickeln sich Baku und der Zipfel der Halbinsel Abscheron immer mehr zu urbanen Gebieten. Die Auswirkungen auf die Umwelt in dieser Region werden damit immer offensichtlicher.
Auf dem Gipfel eines Berges bei Romani, einem verschlafenen staubigen Dorf ungefähr fünfzehn Kilometer von Baku entfernt, weht ein starker Wind. Die schweren, schnell vorbei ziehenden Wolken und die Sonnenstrahlen, denen es ab und zu gelingt, die Wolken zu durchbrechen, schaffen eine schaurig schöne Atmosphäre. Der Blick auf die Industrieruinen mit ihren veralteten Ölbohrtürmen am Fuße des Berges und die ausufernden Ballungsgebiete Bakus im Hintergrund veranschaulicht auf eindrucksvolle Weise, vor welch großen Umweltherausforderungen Aserbaidschan in den kommenden Jahrzehnten stehen wird. Auch wenn die kaspische Region sicherlich kein Einzelfall ist, haben Urbanisierung und Ausbeutung und Kontrolle von Energierohstoffen wesentlich größere Auswirkungen auf die künftige Sicherheitslage als die oft zitierten Erscheinungen wie "ethnischer Nationalismus" oder "islamischer Extremismus".
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