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Saturday, May 31, 2014

In-Print Photobook Video #37: Promising Waters by Mila Teshaieva (vimeo.com)

(vimeo.com) Melanie McWhorter shares with us Promising Waters by Mila Teshaieva published by photolucida and Kehrer Verlag. Purchase the book from photo-eye Bookstore here: photoeye.com/bookstore

Promising Waters.
Photographs by Mila Teshaieva.
Kehrer Verlag, Heidelberg, 2013. 120 pp., 52 color illustrations, 9½x8½".

Publisher's Description
»Everything is great on the Caspian Sea: the expectations for future oil and gas revenues, ambitious development projects, promises and hopes. Everything is uncertain on the Caspian Sea: the fate of the environment and the direction of its people; even the status of these promising waters is as yet undefined…« Christoph Moeskes

For over four years, photographer Mila Teshaieva has documented the transformation of the three former Soviet republics on the shores of the Caspian Sea: Azerbaijan, Kazakhstan and Turkmenistan. The battle for control of the region’s vast oil and gas reserves and the search for a national identity have led to far-reaching changes for the population, the environment and general social values. Teshaieva’s images reveal an atmosphere of insecurity, where people pin their hopes and expectations on a transformation whose direction remains uncertain. The photos leave the viewer with unanswered questions as to the relationship between the state and private identity, the ties between past, present and future, and how to pinpoint the boundary between a region’s rise or fall.

Mila Teshaieva (b. 1974 in Ukraine) lives today in Berlin. Her work has been recognized with numerous awards – including the Prix de la Photographie Paris, the Humanistic Prize of Phodar Biennal, the NPPA Best of Photojournalism and the PDN Photo Annual 2013 – and has been exhibited at galleries and festivals across Europe. Teshaieva is the winner of Photolucida’s Critical Mass Book Award 2012, which made the publication of this photo book possible.

View the video presentation by Melanie McWhorter on photo-eye Blog. 



In-Print Photobook Video #37: Promising Waters by Mila Teshaieva from photo-eye on Vimeo.

Book Review: Promising Waters [gupmagazine.com]

Thursday, April 24, 2014

FLORA: Kaukasus: Pflanzenvielfalt zwischen Schwarzem und Kaspischem Meer. Ausstellung in Berlin (idw-online.de)

(idw-online.de) Die Ausstellung präsentiert die neuesten Forschungsaktivitäten des Botanischen Gartens und Botanischen Museums Berlin mit Partnern in Georgien, Armenien und Aserbaidschan. Die Ausstellung ist vom 16. Mai 2014 bis 22. Februar 2015 zu sehen.

Presseführung: SAVE THE DATE
Am Mittwoch, 14. Mai 2014, 10.30 Uhr, findet ein Presserundgang durch die Sonderausstellung im Beisein der Kuratoren statt (Botanisches Museum Berlin-Dahlem, Königin-Luise-Str. 6-8, 14195 Berlin). Gelegenheit für Interviews und Bildaufnahmen wird geboten. Um Akkreditierung bis Montag, 12. Mai 2014 wird gebeten (per formloser E-Mail an ).

Kaukasus: Hotspot der Pflanzenvielfalt und Naturschutz
Die Ökoregion Kaukasus ist mit mehr als 6.000 Pflanzenarten ein "hotspot" der Artenvielfalt in den gemäßigten Breiten. Zwischen dem Schwarzen und dem Kaspischen Meer sind eine Vielzahl von Lebensräumen auf engstem Raum miteinander verwoben: feuchte Wälder, saftige Bergwiesen und Hochstaudenfluren, alpine Steinschuttfluren und Quellmoore, aber auch Steppen und Halbwüsten. Viele bekannte Gartenpflanzen wie die Großköpfige Flockenblume, die Kaukasus Fetthenne oder der Orientalische Mohn kommen ursprünglich aus dem Kaukasus. Die Besucher können Bäume in „Zeitkapseln“ erforschen, an einem kaukasischen Marktstand stöbern oder mehr zur genetischen Vielfalt kaukasischer Wildbirnen erfahren. Die Ausstellung vermittelt unterhaltsam und multimedial, wie die laufende Kaukasus-Initiative und andere Forschungsprojekte des Botanischen Gartens und Botanischen Museums Berlin-Dahlem sowie die Aktivitäten des World Wildlife Fund for Nature (WWF) dabei helfen können, diese einzigartige Natur- und Kulturlandschaft zu schützen.

Kaukasus erleben im Botanischen Garten vom Wald bis zur Steppe
Die ganze Vielfalt dieser einzigartigen Ökoregion wird lebendig im grundlegend überarbeiteten, neu gestalteten, weitgehend neu bepflanzten und neu beschilderten Gartenabschnitt „Kaukasus und Südwestasien“. Besucher können kaukasische Wälder durchschreiten, Alpenrosengebüsche und alpine Rasen ebenso wie Steppen entdecken. Zahlreiche Info-Tafeln vermitteln Wissenswertes über typische Lebensräume und Pflanzen. Für die neue Gartenanlage wurden viele Samen und Pflanzen von Expeditionen mitgebracht, in Berlin angezogen und vermehrt.

Katalog, Rahmenprogramm, Führungen, Audioguide und Exkursionstasche für Kinder
Zur Ausstellung erscheint ein reich bebilderter Katalog- und Essayband mit allen deutsch- und englischsprachigen Ausstellungstexten. Ein vielfältiges Rahmenprogramm begleitet die gesamte Ausstellungszeit. Erstmals gibt es in der Ausstellung einen Audioguide speziell für Kinder. Familien können mit einer Exkursionstasche den Kaukasus im Museum und Garten erkunden. Gruppenführungen können zu individuellen Zeiten vereinbart werden.

Erforschung des Kaukasus
Die aktuelle Ausstellung entstand im Rahmen der Kaukasus-Initiative des Botanischen Gartens und das Botanischen Museums Berlin-Dahlem der Freien Universität Berlin und dem von der VolkswagenStiftung geförderten Projekt „Developing Tools for Conserving the Plant Diversity of the Transcaucasus“. Seit 2010 erforscht die Berliner Einrichtung in enger Zusammenarbeit mit den botanischen Instituten und Botanischen Gärten in Jerevan (Armenien), Baku (Aserbaidschan) und Tbilisi (Georgien) die Kaukasus-Region. Ziel der Projekte ist es, die wissenschaftlichen Kapazitäten der Partnerinstitutionen zu stärken und zugleich Werkzeuge für die sinnvolle Planung von Naturschutzmaßnahmen zu entwickeln. Gerade in einer so kleinräumig verzahnten Ökoregion wie dem Kaukasus ist eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit besonders wichtig: Nur wenn erforscht ist, was in einem bestimmten Gebiet vorkommt, ist es möglich zu entscheiden, inwiefern es schützenswert ist. Wie genetisch divers sind zum Beispiel die Populationen einer bestimmten Baumart? Welche Arten sind besonders kleinräumig verbreitet? Und wie groß muss, ungeachtet politischer Grenzen, ein Gebiet mindestens sein, um eine gefährdete Baumart effektiv zu schützen? Die Ergebnisse dieser laufenden Forschungen werden mit der aktuellen Ausstellung präsentiert. Obwohl der Kaukasus so reich an natürlichen Ressourcen ist, macht sich die Öffentlichkeit den Wert dieser biologischen Vielfalt zu wenig bewusst. Hier möchte die Ausstellung einen Impuls setzen.

Ökoregion Kaukasus
Die Ökoregion Kaukasus reicht vom Südrand der russischen Föderation über die drei Staaten Armenien, Aserbaidschan und Georgien bis in die nördlichen Regionen der Türkei und des Iran. Es handelt sich um einen der „hotspots“ der Biodiversität der gemäßigten nördlichen Breiten. Wissenschaftler vermuten dort mehr als 6.000 Arten von Blütenpflanzen, und auch die Tierwelt ist besonders vielfältig. In den von grandiosen Gebirgen, Hochebenen und in Senken auslaufenden Flusstälern geprägten Landschaften zwischen dem Schwarzen und dem Kaspischen Meer wechseln auf kleinstem Raum klimatische und geologische Bedingungen und schaffen ein faszinierendes Mosaik unterschiedlichster Vegetationstypen: von kargen Steppen auf kalten Hochebenen zu feuchtwarmen Wäldern am Schwarzen Meer, von alpinen Blockhalden und blütenreichen Hochstaudenfluren zu Salzseen und Halbwüsten am Kaspischen Meer.

Kaukasus. Pflanzenvielfalt zwischen Schwarzem und Kaspischem Meer Sonderausstellung im Botanischen Museum und im Botanischen Garten Berlin-Dahlem
Ort: Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin-Dahlem, Königin-Luise-Str. 6-8, 14195 Berlin
Dauer: 16. Mai 2014 bis 22. Februar 2015, täglich von 10 bis 18 Uhr (Museum), Kaukasusfreilandbereich täglich von 9 Uhr bis Dämmerung (Garten)
Eintritt: Garten und Museum: 6 €, ermäßigt 3 €; Nur Museum: 2,50 €, ermäßigt 1,50 €

Pressekontakt:
Gesche Hohlstein, Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin-Dahlem,
Freie Universität Berlin, Königin-Luise-Str. 6-8, 14195 Berlin
Tel. 030 / 838 5013, Email: g.hohlstein@bgbm.org

Weitere Informationen:
www.bgbm.org/de/event/kaukasus - zur Ausstellung
www.bgbm.org/de/presse/pressefotos#Sonderausstellung_Kaukasus – Pressefotos
www.botanischer-garten-berlin.de – zum Botanischen Garten und Botanischen Museum Berlin-Dahlem
 

Saturday, December 28, 2013

PHOTOGRAPHY: PROMISING WATERS. By Mila Teshaieva - Reportage from the Caspian Sea (artbooksheidelberg.com)

Mila Teshaieva - Kehrerverlag Heidelberg(artbooksheidelberg.com) »Everything is great on the Caspian Sea: the expectations for future oil and gas revenues, ambitious development projects, promises and hopes. Everything is uncertain on the Caspian Sea: the fate of the environment and the direction of its people; even the status of these promising waters is as yet undefined…« Christoph Moeskes


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Seit über vier Jahren dokumentiert die Fotografin Mila Teshaieva den Wandel in den drei am Ufer des Kaspischen Meers gelegenen ehemaligen Sowjetrepubliken Aserbaidschan, Kasachstan und Turkmenistan. Der Kampf um die enormen Erdöl- und Gasvorkommen und die Suche nach einer eigenen staatlichen Identität bringen tiefgreifende Veränderungen für die Bevölkerung, Umwelt und die allgemeinen Werte der Gesellschaft mit sich. Mit ihren Bildern spürt Mila Teshaieva einer Atmosphäre der Unsicherheit nach, den Hoffnungen und den Erwartungen an einen Wandel, deren Richtung indessen ungewiss bleibt. Ihre Fotoserie hinterlässt beim Betrachter offene Fragen über die Verbindungen zwischen Staat und privater Identität, zwischen Vergangenheit und Gegenwart sowie der Grenze von Aufstieg und Fall einer Region.
 

Mila Teshaieva (* 1974 in der Ukraine) lebt in Berlin. Ihre Arbeit wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Prix de la Photographie Paris, dem Humanistic Prize der Phodar Biennale, dem NPPA Best of Photojournalism, sowie dem PDN Photo Annual 2013, und wurde mehrfach in Galerien und auf Festivals in ganz Europa gezeigt. Mila Teshaieva ist Gewinnerin des Photolucida Critical Mass Book Award 2012, der das Erscheinen dieses Fotobands ermöglicht.

Autoren: Christoph Moeskes, Maya Iskenderova, Mila Teshaieva
Künstler: Mila Teshaieva


www.milateshaieva.com 


Gestaltet von Ania Nałecka
Festeinband
24 x 22 cm, 120 Seiten, 52 Farbabb.
Englisch
Lieferbar
ISBN 978-3-86828-421-8
Euro 39,90
2013 

Collector’s Edition mit 2 Prints in handgefertigter Box, 3 Sets zur Auswahl, Blattformat ca. 22 x 30 cm, in einer Auflage von 75 Exemplaren, Euro 175,–

Ausgezeichnet mit dem Prädikat "Deutscher Fotobuchpreis - Nominiert 2014"


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Wednesday, November 13, 2013

SYMPOSION: Die Region Kaspisches Meer am 21. November in Wien

Geopolitisch wird seit dem Untergang der Sowjetunion der weltpolitisch und ökonomisch gleichermaßen sensiblen Region „Persischer Golf“ die Region „Kaspisches Meer“ gegenüber gestellt, die ebenfalls für die Öl- und  Gasversorgung der Welt von hoher Bedeutung ist. Hier sind im Norden Russland und im Süden Iran tonangebend, gemeinsam mit den ostkaspischen Staaten Kasachstan und Turkmenistan, sowie dem an der Westküste gelegenen Aserbaidschan und unter Einbeziehung diverser Nachbarländer. Die Bedeutung dieser Region ist erst jüngst wieder mit der Affäre um das vorerst fehlgeschlagene Projekt „Nabucco“ deutlich geworden. Russland scheint politisch dominant zu sein. Iran ist das einzige Land, das zwischen „Kaspi-“ und „Golfregion“ hin und her switcht. Alle Öl- und Gasproduzenten der Region haben
gleichermaßen analoge und konkurrierende strategische Interessen.


Do, 21. November 2013
18.30-21.30 Uhr


Festsaal der Diplomatischen Akademie
1040 Wien, Favoritenstraße 15a
Eintritt: € 5,- (erm. € 3,-), für Mitglieder der ÖOG gratis


ÖSTERREICHISCHE ORIENT-GESELLSCHAFT HAMMER-PURGSTALL
1010 Wien, Dominikanerbastei 6/6 

Tel.: 01 5128936 
www.orient-gesellschaft.at

Wednesday, August 14, 2013

GEOPOLITIK: Putin markiert Präsenz. Besuch in Aserbeidschan. Von Daniel Wechlin, Moskau (nzz.ch)

(nzz.ch) Putin demonstriert mit einer Visite in Baku die Interessen Russlands an der politisch und ökonomisch umworbenen Region am Kaspischen Meer. Aserbeidschans Staatschef Alijew steht derweil vor seiner Wiederwahl.


Präsident Putin bei seinem Treffen mit dem aserbeidschanischen Amtskollegen Alijew.
Präsident Putin bei seinem Treffen mit dem aserbeidschanischen Amtskollegen Alijew. Präsident Putin bei seinem Treffen mit dem aserbeidschanischen Amtskollegen Alijew. (Bild: Keystone / AP)
Der russische Präsident Wladimir Putin ist am Dienstag zu einem Arbeitsbesuch mit seinem aserbeidschanischen Amtskollegen Ilham Alijew in Baku zusammengetroffen. Zentraler Bestandteil der Gespräche waren die Handels- und Wirtschaftsbeziehungen und damit vor allem die Zusammenarbeit im Energiesektor. Diverse Abkommen wurden ratifiziert. Auf der politischen Agenda standen unter anderem der Karabachkonflikt, Iran sowie Territorialstreitigkeiten um das Kaspische Meer. Putins Visite in der Südkaukasus-Republik fand vor dem Hintergrund statt, dass sich Baku vermehrt um politische, ökonomische und militärische Kooperationen mit dem Westen, nicht zuletzt mit den USA und der Nato, bemüht und im Land am 9. Oktober Präsidentschaftswahlen anstehen, in denen Alijew die dritte Wiederwahl anstrebt.

Russland verfolgt in der Region eine ambivalente Politik. Einerseits agiert Moskau als Schutzmacht Armeniens, mit dem Aserbeidschan im Streit um die international nicht anerkannte Republik Nagorni Karabach liegt. Das Gebiet wird von Armenien kontrolliert, das überdies Teile von sieben weiteren aserbeidschanischen Provinzen besetzt hält. Im Mediationsverfahren der Minsker Gruppe der OSZE kommt Russland eine Schlüsselposition zu. Doch die Gespräche sind seit Jahren blockiert. Andererseits liefert Moskau an Baku Waffen. Erst im Juni berichteten russische Medien, Aserbeidschan habe unlängst eine weitere Grosslieferung von Panzern und Raketensystemen erhalten. Der Kreml ringt zudem in Konkurrenz mit Baku und den anderen Anrainerstaaten des Kaspischen Meeres um territoriale Ansprüche sowie um die Exploration von Rohstoffvorkommen. Ferner ist Moskau um ein gutes Auskommen mit Iran bemüht, das ein problembeladenes Verhältnis mit Aserbeidschan hat und die Initiativen der USA in der Region mit Argwohn beobachtet.

Präsident Putin markiert in diesem vielschichtigen Interessengeflecht mit seinem Besuch Präsenz. Gleichzeitig stärkt er Alijew für die kommenden Wahlen symbolisch den Rücken. Dessen Erfolg steht jedoch praktisch bereits fest. Das repressive Regime hat die schwache Opposition fest im Griff. Regierungskritiker stehen unter massivem Druck. Proteste werden konsequent niedergeschlagen. Allein im Zusammenhang mit Aktionen rund um den bevorstehenden Urnengang spricht Amnesty International von 14 neuen politischen Gefangenen.


Die marginalisierten Oppositionsparteien versuchen sich derweil zu organisieren. Der Nationale Rat der demokratischen Kräfte hat sich auf Rustam Ibrahimbekow als Kandidaten für das Präsidentenamt verständigt. Der 74-Jährige ist ein bekannter Drehbuchautor und Kritiker der aserbeidschanischen Machtelite. Aus Angst vor einer Festnahme hält er sich gegenwärtig allerdings nicht in Aserbeidschan auf. 

Analyse: Der nutzlose Putin  

Friday, November 23, 2012

DOK-SERIE: Auf der Seidenstrasse in Aserbaidschan. Von Venedig nach Xi'an mit Peter Gysling. (sendungen.sf.tv)

(sf.tv/seidenstrasse) Die Seidenstrasse ist ein Netz von Strassen, die das Mittelmeer mit Ostasien verbindet. Auf ihr brachten einst Karawanen Seide, Schiesspulver und Papier von China nach Europa. Wo sich einst Karawanen durch den Staub schleppten, entstehen heute Schnellstrassen und Eisenbahnlinien. Folgen Sie unseren Reportern von Venedig nach Xi’an. In unserem Webdok und im Fernsehen, ab 9. November 2012, jeweils freitags, 21 Uhr, auf SF1.

DOK - Seidenstrasse vom 23.11.2012



Peter Gysling nimmt das Fernsehpublikum mit auf ein grosses Abenteuer: Er bereist eine der Nordrouten der Seidenstrasse, von Venedig nach Xi‘an. 

Von Venedig nach Xi'an mit Peter Gysling

Folge 3: Von traumhaften Teppichen, heilenden Ölbädern, riesigem Rohstoff-Reichtum, vergessenen Vertriebenen und hinreissenden Liebesgeschichte

Freitag, 23. November 2012, 21.00 Uhr auf SF1

+++ 

Traumhafte Teppiche  

Aserbaidschan ist berühmt für seine Teppichtradition. Die Zeiten der kleinen Familienbetriebe sind allerdings vorbei. Peter Gysling besucht die privatisierte Seidenfabrik Sheki, einst die grösste Seidenproduktion der Sowjetunion. Heute arbeiten hier rund 900 Weberinnen, fertigen in Handarbeit Baumwoll- und Seidenteppiche nach traditionellen Vorlagen und bewahren so das kulturelle Erbe.

Heilendes Ölbad

In der Stadt Naftalan tritt das Schweröl ohne komplizierte Förderung an die Erdoberfläche. Das Kurbaden im schwarzen Gold ist seit Sowjetzeiten ein Hit: es hilft angeblich gegen Rheuma, Arthritis und Schuppenflechte. Das TV-Team gewinnt einen heiteren Einblick in die skurrile Welt der Ölwannen, in der ein Bademeister seinen Gast aufwändig vom Öl freischabt.

Schwarzes Gold 

Neft Daslari, der Ölfelsen mitten im Kaspischen Meer, ist die grösste offshore Plattform der Welt.  Hier erleben wir die Faszination des aserbaidschanischen Ölbooms. Nur wenige erhalten vom halbstaatlichen Ölkonzern eine Drehgenehmigung, dem Team von „SRF Seidenstrasse“ ist es gelungen. SOCAR übernimmt in der Schweiz die ESSO-Tankstellen und entwickelt sich zu einem der Hauptlieferanten für Gas und Öl für Europa.
 

Vergessene Vertriebene

Die Fotografin Rena Effendi nennt man „das soziale Gewissen Aserbaidschans“. Sie dokumentiert in Bildern das Schicksal all jener, die trotz des Ölreichtums Armut leiden. Rena Effendi zeigt dem Fernsehteam ein Betonfabrik, in der Vertriebene aus Berg-Karabach leben. Sie warten seit Jahren darauf, von der Regierung menschenwürdiges Dach überm Kopf zu erhalten. 

Mutige Blogger 

Freie Wahlen, freie Medien gibt es nicht in Aserbaidschan. Als junger Mensch müsse man seine Wahl treffen, die schwerwiegende Konsequenzen haben kann: Zugunsten des autokratischen Präsidenten Aliyev -  oder zugunsten einer ersehnten freien Demokratie. Peter Gysling trifft eine unerschrockene Gruppe aus der Blogger-Szene in Baku.
  

Hinreißende Liebesgeschichte
 
„Ali und Nino“ ist das aserbaidschanische Nationalepos, ein tragischer Liebesroman zwischen einer Christin und einem Muslim, an der Nahtstelle zwischen Europa und Asien. Das TV-Team portraitiert ein modernes junges interreligiöses Paar: wir lernen Natalja und Tural kennen, ihren Alltag und die kulturellen Hürden, die das Liebespaar im eurasischen Knotenpunkt Baku auch heute noch überwinden muss. Im Hintergrund und an verschiedenen Schauplätzen schwingt das Nationalepos immer mit. 


Wiederholungen:
Samstag, 24. November 2012, 05.45 Uhr auf SF1
Sonntag, 25. November 2012, 14.05 Uhr auf SF1
Donnerstag, 03. Januar 2013, 20.15 Uhr auf 3sat
Sonntag, 06. Januar 2013, 17.15 Uhr auf 3sat
 

Thursday, November 15, 2012

CALL - for Papers and Panels - Borders, Cooperation and Regional Conflict in Post-Soviet Contexts: Between Integration and Disintegration?

Tbilisi, Georgia, 28 – 30 April 2013

Conference Themes

The end of the Cold War has fundamentally changed the nature of borders within the emerging political spaces of the former Soviet Union. The collapse of the Soviet Union created thousands of kilometres of new state borders which have been redefined in terms of national sovereignty, as frames for free and sovereign action, but which also have becomes sites of hardening, closure, of new visa restrictions and, perhaps most seriously, of territorial conflict. This conference will focus on Post-Soviet states and their borders. But it is not simply about state borders as such – it is also about border conflicts, patterns of economic, political and social interaction, and actual and potential projects of regional cooperation andthe geopolitical role of the European Union in contributing to regional stability.

This conference is timely in that it will bring together researchers who been studying regional issues in Eastern Europe, the Caucasus, Central Asia and the Black Sea. Furthermore, a major objective of the conference is to debate the role and aims of the EU in redefinition, negotiation and conflict over post-Soviet space. This includes local perceptions of the evolving quality of the EU’s social and political influence within Post-Soviet contexts, e.g. in countries such as Georgia, Armenia, Belarus, Azerbaijan, Moldova, Tajikistan and Ukraine.

Possible topics for panels and papers include: Post-Soviet nation-building:e.g. through the renegotiation of state-society relations, new interpretations of history, identity-politics, etc.

Post-Soviet politics of borders: e.g. in terms of visa restrictions and the shrinking of CIS free visa areas, migration policies, local border regimes, etc.

Regional practices and political language of cooperation within different regional contexts (in particular Caspian Sea, Black Sea, Southern Caucasus and Eastern Europe) Natural resources, borders and interstate conflicts within different regional contexts Europeanization and Neighborhood relations: e.g. as manifested in discourses and practices of regional co-operation and institutional engagement (partly within the context of potential EU membership) between the EU as a political actor and its neighbors

The Black Sea as political/economic region and shifting Black Sea geopolitics In addition to this research focus, we will welcome panels and papers that address borders and border-related issues more generally.

Organisers:

- Georgian Institute of Public Affairs
- University of Eastern Finland – Karelian Institute and VERA Centre for Russian and Border Studies
- University of Warsaw - European Institute for Regional and Local Development (Euroreg)
- Carleton University - Centre for Governance and Public Management

Fees: Participation fees of ca. 100 USD per person (75 USD for students) will be charged in order to cover local organization costs. Participant number will be approximately 40-50

Conference days are 28 and 29 April 2013

Excursion: Starting on 30 April there will be a 1 - 1,5 day excursion to border regions (TBA)

Deadlines and abstracts:

Proposals for panels as well as individual presentations will be accepted. Please include the following information (max. 300 words per paper)

• Name of authors/contributors
• Institutional affiliations, titles
• Contact: telephone, fax, email, mailing address
• Title of the paper
• Abstract: Subject, empirical frame, analytical approach, theme

Send your proposals via email in Word format to
james.scott@uef.fi and gorzelak@post.pl

Conference Dates and Deadlines:

December 15th 2012 : deadline for submitting abstracts and proposals
December 2012 : proposals selection and notification sent to presenters
March, 15th 2013 : submission of papers to discussants
April 28th-30th 2013: Conference in Tbilisi.

Friday, October 12, 2012

BOOK: Regional Cooperation in the South Caucasus: Good Neighbours or Distant Relatives? (amazon.com)

The South Caucasus region, comprising the former Soviet states of Armenia, Azerbaijan and Georgia occupies a key strategic location, squeezed between the Black and Caspian Seas, Iran, Russia and Turkey. Since the disintegration of the Soviet Union in 1991, the region has become an arena of geopolitical confrontation with regional powers such as Russia, Turkey and Iran vying for influence in the face of growing Western involvement. The Russian military intervention in Georgia in 2008 not only raised questions about Moscow's intentions towards its 'Near Abroad' and the future direction of its foreign policy, it also demonstrated that ostensibly local separatist disputes have serious ramifications for regional relations and the wider international community. In this book, German explores the extent of regional cooperation in the South Caucasus, analyses the reasons for the relative lack of regional cooperation and assesses the potential for deeper cooperation in the future.


  • Hardcover: 184 pages
  • Publisher: Ashgate Pub Co (September 28, 2012)
  • Language: English
  • ISBN-10: 1409407217
  • ISBN-13: 978-1409407218


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Saturday, September 29, 2012

SCIENCE: Programme of the International Conference AUTOCHTHONOUS PEOPLES OF THE CAUCASIAN-CASPIAN REGION, 5-7 October, 2012, Yerevan, Armenia (armacad.info)

(armacad.info) INTERNATIONAL CONFERENCE ON THE AUTOCHTHONOUS PEOPLES OF THE CAUCASIAN-CASPIAN REGION

5-7 OCTOBER, 2012, YEREVAN

Conference Venue:

Department of Iranian Studies, Yerevan State University A.Manoukian street, 1 PROGRAMME

DAY 1

5 OCTOBER 2012

8.30-9.30 Registration; Department of Iranian Studies, Yerevan State University (The participants staying in Nork Residence hotel and Armenia Hostel Dormitory will be picked up by bus at 8.10 and 8.15 correspondingly)

9.30-11.30 OPENING CEREMONY (Charents Hall)

Introductory Note

Dr. Khachik Gevorgian (Secretary of the Organising Committee) -9.30-9.35
Report of the Organising Committee

Prof. Dr. Garnik Asatrian (YerevanStateUniversity) – 9.35-9.45.

Official Greetings:

H.E. Dr. Armen Ashotian (Minister of Science and Education, theRepublicofArmenia)
Prof. Dr. Aram Simonian (Rector,YerevanStateUniversity)

Greetings of the Organising Committee’s members and guests:

Ara Papian (President, Modus Vivendi Centre,Yerevan)
Prof. Dr. Adriano V. Rossi (Italy)
Dr. Ali Abdoli (Iran)
Prof. Dr. Fakhreddin Aboszoda (Russia)
Dr. Andrey Areshev (Russia)
Dr. Timirlan Aytberov (Russia)
Prof. Dr. Irina Natchkebia (Georgia)

Keynote Speaches

Adriano V. Rossi (Italy), Iran, the Caucasus and Europe – 11.00-11.15.
Андрей Арешев (Россия), Этноконфессиональная мозаика Кавказского региона: Проблемы и пути нахождения компромиссов – 11.15-11.30

11.30-12.00 COFFEE-BREAK

S E S S I O N S

12.00-13.30 SESSION 1

Ethno-Political Issues (Room I)

Chairs: Garnik Asatrian, Matthias Weinreich

Тимирлан Айтберов (Россия). Об азербайджанизации закавказских аварцев и путях решения проблемы.
Руслан Гереев (Россия). Этноконфессиональные проблемы коренных народов Кавказско-Каспийского региона.
Aра Марджанян (Армения). Oт этнического многообразия к этническому однообразию: демографическая статистика Азербайджанской республики.

Language and Literature (Room II)

Chairs: Adriano V. Rossi, Vardan Voskanian,

Pavel Basharin (Russia). On the Problem of the Hebrew, Akkadian and Arabic Loanwords in Imperial Aramaic (on the basis of the Pahlavi Ideograms).
Shadi Davari, Mehrdad Naghzguy Kohan (Iran). A Comparative Analysis of Auxiliary Verb Constructions in Talyshi,Tati and Kurdish.
Tadevos Charchian (Armenia). Middle and Classical Persian Literary Traditions in Dagestan and Shirvan.
Elahe Taghvaei (Armenia). Lexical Features of Mazandarani Dialect.
Mir Javad Yakhchali (Iran). Toponyms of the Caspian area.

13.30-15.00 LUNCH TIME

15.00-16.30 SESSION 2

History: Modern Issues (Room I)

Chairs: Ara Papian, Timirlan Aytberov

Шахбан Хапизов (Россия). Образовательная политика в АР и вопрос социального статуса аварского языка в Закатальском регионе.

Гамзат Изудинов (Россия). Современная этнополитическая ситуация в Закатальском районе Азербайджана.

Левон Мелик-Шахназарян (Армения). Лезгиноязычные народы Южного Кавказа: Возможно ли возрождение?

History: Mediaeval and Pre-Modern Periods (Room II)

Chairs: Dariush Borbor, Irina Nachqebia

Tomasz Polanski (Poland). The Destruction of Cultural Heritage in the Kingdoms of Pontus.
Denis Hermann (France). The Armenian Bazari Community of Tabriz and the Tobacco Protest.
Sohrab Ehsani (Iran). Bani-Saj in Great Armenia.
Marek Jan Olbrycht (Poland). Armenia and Albania between Parthian Iran and the Sarmatians.

16.30 – 17.00 COFFEE-BREAK

17.00 -18.30 SESSION 3

Identity Issues (Room I)

Chairs: Caspar ten Dam, Victoria Arakelova

Альберт Эседов (Россия). Лезгинский народ как основа сохранения малочисленных лезгиноязычных этносов Восточного Кавказа.
Preeti D. Das (India). Negotiating Cultural Identities.
Александр Крылов (Россия). Традиционная религия абхазов: прошлое и современность.
Sonatullo Jonboboev (Tajikistan). The Destiny of the Languages and Cultural Heritage of People in the Cross-road of Silk Way During and After the Great Games: Badakhshan (Pamirs) as an Example.

Language and Literature (Room II)

Chairs: Tadevos Charchian, Pavel Basharin

Люсия Казарян (Армения). Типологическое сравнение глагольной системы персидского языка и гилянского.
Фахриддин Абос-зода (Россия). Проект большого “Персидско-талышского словаря”.
Асмик Киракосян (Армения). Талышский элемент в гидронимии Каспийского бассейна.
Гарник Геворгян (Армения). Так называемый “азербайджанский” стиль в классической персидской поэзии.
Фейзудин Нагиев (Россия). Названия хлебов в лезгинской лексике.

Physical Anthropology (Room III)

Chairs: Khadizhat Dibirova, Samvel Margarian

Анастасия Агджоян (Россия). Тюркоязычные народы Кавказа: взгляд со стороны генетики (анализ Y-хромосомы).
Levon Yepiskoposian (Armenia). Eastern Armenians: Aborigines or Newcomers?
Хадижат Дибирова (Россия). Ведущая роль лингвистического родства в формировании генофонда коренного населения Кавказа (по данным об Y-хромосоме).

19.30 WELCOME PARTY

DAY 2

6 OCTOBER 2012

10.00 - 13.30 CULTURAL PROGRAMME

A tour to Echmiadzin, Centre of the Armenian Apostolic Church; Departure from the main entrance of Yerevan State University – Alek Manoukian street, 1; 10.00 am.

The participants staying in Nork Residence hotel and Armenia Hostel Dormitory will be picked up by bus at 9.30

13.30 -15.00 LUNCH

15.00 -16.30 SESSION 4

Modern History and Identity Issues (Room I)

Chairs: Vadim Mukhanov, Shahban Khapizov

Татьяна Интигринова (Россия). Роль миграционных процессов в формировании общей идентичности жителей Республики Дагестан.
Вадим Муханов (Россия). Игры вокруг черкесов (к вопросу о современных интерпретациях и оценках последствий Кавказской войны XIX в. и российской политики в регионе). Рубен Мелконян (Армения). О черкесской проблеме в Турции.
Rudik Yaralian (Armenia). Iraki Kurds: Ethnic and Religious Issues.


Social Anthropology, Religion, Folklore (Room II)

Chairs: Firouz Bagherzadeh, Levon Yepiskoposian

Sima Zolfaghari (The Netherlands). “Belit” and the Bakhtiaris The Role and Importance of the Oak Tree and the Acorn in Bakhtiari Culture and Language.
Firouz Begherzadeh (Iran). The Wedding of Qassem.
Arthur Rodziewicz (Poland). Parallels Between Theology of Yezidi and Some Ancient Greek Cosmogonies.
Mahmoud Joneidi Ja’fari (Iran). On the Iranian Identity.

16.30 -17.00 COFFEE-BREAK

17.00 -18.30 SESSION 5

Media and Political Issues (Room I)

Chairs: Fakhreddin Aboszoda, Ara Marjanian

Елена Рябцева (Россия). Геополитический имидж Кавказско-Каспийского региона в российских и зарубежных СМИ: история и современность.
Ануш Стамболцян (Армения). Роль западных центров в провоцировании шиитско-суннитских конфликтов в Иране.
Ваграм Петросян (Армения). Отношения регионального правительства Иракского Курдистана с государствами Закавказья.
Саргис Асатрян (Армения). Проиранские шиитские группировки в Азербайджанской Республике.

Social Anthropology and Religion (Room II)

Chairs: Ali Abdoli, Lina Melkonian

Ali Rafie (Iran). «ویری» رسمی کهن و انسانی در میان تالشان Viri, an Old Humanistic Tradition among the Talesh.

Lina Melkonian (Iran). On the Iranian Talishis.
Roushan Goldust (Iran). گیلکان آبکنار قوم اصیل جنوبی دریای خزر
Ebrahim Safari (Iran). The Galeshis – Traditional Cattle-breeders of the South Caspian.

19.30 DINNER

DAY 3

7 OCTOBER 2012 (3d Day)

10.00 -11.30 SESSION 6

History and Political Issues (Room I)

Chairs: Andrey Areshev, Ruslan Kurbanov

Ирина Начкебия (Грузия). Некоторые сведения генерала Трезеля о Гиляне и Мазендаране (начало ХIХ века).
Давид Мартиросян (Россия). “Аджарский вопрос” в политике Российской империи второй половины XIX – нач. XX в. (характерные черты и особенности).
Руслан Курбанов (Россия). Трансформация сознания мусульманской молодежи Северного Кавказа в свете процессов глобализации

History (Room II)

Chairs: Seyyed Said Jalali, Maziar Esqandari

Ali Abdoli (Iran). مهرانیان.
Yasir Karamzoda (Iran). بررسی اشعار وطنی و ملی در تالش
Maziar Esqandari (Iran). اتحادیۀ اقوام هندواروپایی
Armin Faridi Haftkhani (Iran). نقش مرز تحمیلی در سرنوشت قوم تالش

11.30 – 12.00 COFFEE-BREAK

12.00 – 13.30 SESSION 7

Modern Political Issues: (Room I)

Chairs: Clément Therme, Vahram Petrossian

Ali Granmayeh (Great Britain). Ethnic Fault Lines in the South Caucasus: Origins and Consequences.
Caspar ten Damm (The Nethelands). Grievances, Aspirations, Honour and Revenge in Chechnya, Kosovo and Nagorno Karabakh: Causes, Consequences, and the Validity of the Brutalisation Theory.
Clément Therme (Switzerland). Iranian-Armenian Relations After the Fall of the Soviet Union.
Victoria Arakelova (Armenia). Shaping the Azerbaijani Identity in Azerbaijan Republic: Historical Background and Modern Approaches.

Art and Archaeology (Room II)

Chairs: Hamed Vahdadi Nasab, Roya Rohanian

Majid Hajitabar, Seyed Abazar Shobairi (Iran). The So-called Kubachi Wares Pottery.
Ehsan Shavarebi Moghaddam (Iran). Few Notes on Some Historical Aspects of the Sasanian Relief of Salmās.
Hamed Vahdadi Nasab, Mozhgan Jayez (Iran). Trialetian Lithic Industry, to be or not to be?

13.30 – 15.00 LUNCH TIME

15.00 – 16.30 SESSION 8

Identity Issues (Room I)

Chairs: Anzhelika Pobedonostseva, Alexandr Krylov

Анжелика Победоносцева (Россия). Армяно-курдские отношения на примере деревни Ченгелли (Кагызман, Карс).
Нино Попиашвили (Грузия). Культурная идентичность в дискурсе стран черноморского бассейна.
Энвер Абдуллаев (Россия). Роль лезгинской молодежи в сохранении исторического наследия.
Самвел Маркарян (Армения). Проблема национальной амоидентификации турок-месхетинцев. History: Medieval and Pre-Modern Periods (Room II)

Chairs: Mahmoud Joneydi Ja’fari, Shadi Davari

Elham Malekzadeh (Iran). Armenian Business Rules in Sabzevar Qajar Manuscript.
Seyyed Said Jalali (Iran). The Ethnic Situation in Derbend According to Early Muslim Geographers.
Екатерина Андреева (Россия-Армения). Личность Мирза Абу-л-Хасан-хана Ширази и его роль в развитии отношений между Россией и Персией в XIX веке.
Hoorieh Saeidi (Iran). Iranians and Russians: a View Taken From Some Inherited Manuscripts From Nasser Al-Din Shah’s Period.

Art and Archaeology (Room III)

Chairs: Hamed Vahdadi Nasab, Garnik Gevorgian

Roya Rohanian (Iran). Analysis of Sky and Earth Symbols on Painted Pottery of Marlik, Iran.
Ali Nurallahy (Iran). The Rock Art in the Northwest of Iran: Gird i kuhe Zanjan.
Seyyed Rasoul Mousavi Haji, Morteza Ataie, Rahele Koulabadi (Iran). Investigation of the Islamic Potteries Ascribed to the Southern Strip of Caspian Sea: Types Called Amol and Sari.

16.30 – 17.00 COFFEE-BREAK

17.00 -18.00 CLOSING CEREMONY

(Firdawsi Hall/Erkanian Hall)

Matthias Weinreich (YerevanStateUniversity). NOT ONLY IN THE CAUCASUS: ETHNO-LINGUISTIC DIVERSITY ON THE ROOF OF THE WORLD (Special presentation)

Khachik Gevorgian. On New Publications.
General discussions.
Closing speeches.

19.00. FARWELL PARTY

Saturday, July 07, 2012

PODCAST: Das Kaspische Meer und Nabucco. Probleme beim Bau der Pipeline. Von Marcus Bensmann (dradio.de)


(dradio.de) Die Pipeline "Nabucco" galt als eines der ehrgeizigsten Infrastrukturprojekte der EU. Eine Pipeline sollte Erdgas vom Kaspischen Meer bis nach Österreich bringen, um Europa unabhängiger von Russland zu machen. Doch so lang wird die Pipeline wohl nicht mehr werden.

Am Mittelmeer, in der türkischen Stadt Ceyhan, endet die Pipeline. (Bild: AP Archiv)
Am Mittelmeer, in der türkischen Stadt Ceyhan, endet die Pipeline.
Der aserbaidschanische Öltanker "Schuscha" holt den Anker ein. Fast zehntausend Tonnen Öl sind nun gelöscht. Der Schiffsrumpf hebt sich aus dem Wasser. Der Tanker liegt an der aserbaidschanischen Küste am Kai des Terminals Sangaschal unweit der Hauptstadt Baku. Dieses Terminal an der Westküste des Kaspischen Meeres ist Ausgangspunkt der Ölpipeline von Baku zum türkischen Mittelmeerhafen Ceyhan. Für den Schienentransport führt von dem Ölterminal außerdem eine Eisenbahnlinie an die georgischen Schwarzmeerhäfen.

Aserbaidschan verfügt über gewaltige Ölvorkommen, doch auch an der Ostküste des Kaspischen Meeres, in Kasachstan und Turkmenistan, sprudeln Gas- und Ölquellen. Für den Transport der zentralasiatischen Rohstoffe in den Westen bietet sich Aserbaidschan zudem als Transitland an. Solch eine Route umgeht Russland von Süden her und bedroht das russische Pipelinemonopol über die Bodenschätze der Kaspischen Region.

"Das Kaspische Meer gilt als eines der unruhigsten Meere weltweit. Hier stürmt es 160 Tage im Jahr. Das Kaspische Meer ist der kleine Bruder des Atlantischen Ozeans, dieselben Stürme, dieselben Wellen. Manchmal sind die sogar größer als im Atlantik..."

..schwärmt Ruslan Rusajev, der Zweite Offizier der "Schuscha", die nun wieder in See gestochen ist...

Doch jetzt herrscht Flaute. Die Wasseroberfläche glänzt spiegelglatt in der Sonne. Der Tanker pflügt mit elf Knoten durch das Meer mit Kurs auf den kasachischen Hafen Aktau.

Die aserbaidschanische Flotte hat eine über 100-jährige Seefahrertradition auf dem salzigen Binnensee, der allein über den Wolga-Don Kanal mit dem Schwarzen Meer, damit dann auch mit den Weltmeeren verbunden ist.

Aserbaidschan hat in Russland neue Tanker mit einer Ladekapazität von 13.000 Tonnen, bauen lassen. Größere Schiffe passen nicht durch den Wolga-Don Kanal.

Begrüßung auf hoher See. Der Tanker "Heydar Alijew", benannt nach dem ersten Präsidenten Aserbaidschans, passiert auf halben Weg die Schuscha. Die Heydar Alijew liegt tief im Wasser, denn in ihrem Bauch lagert kasachisches Öl. Auch Kasachstan hat sich eine Flotte zugelegt, und so kreuzen jetzt aserbaidschanische, russische und kasachische Tanker über das Binnengewässer.

"Durch das Kaspische Meer verläuft bisher keine Pipeline, die das Öl von Aktau nach Aserbaidschan bringen könnte, aber eine Pipeline wäre natürlich einfacher, und diese wird es bald geben."

Komran Ibragimov , der 41jährige Kapitän der "Schuscha", steht auf der Brücke seines Tankers, schlürft Tee und schaut über die blaue See.

Ein Streit verhindert bisher den Bau einer Pipeline. Die fünf Anrainer des Kaspi-Binnengewässers können sich nicht über dessen Status und die territoriale Aufteilung einigen. Die Kernfrage: Dürfen allein die direkt betroffenen Staaten einen Pipelinebau von Küste zu Küste beschließen, oder müssen zuvor alle Anrainer ihre Zustimmung dafür erteilen?

Vor allem Russland will den Bau einer Gaspipeline verhindern. Allerdings: Es gibt auf dem Kaspischen Meer keine Gastanker, die solch eine Röhre ersetzen könnten.

Und so propagiert Europa schon seit 2002 den Bau einer Gaspipeline, die von Baku über die Türkei bis nach Wien führen soll. Dieses Projekt trägt den Namen der Verdi-Oper "Nabucco", die vom Auszug der Juden aus der Babylonischen Gefangenschaft handelt. - Europa setzt bei Nabucco langfristig auf die Gasreserven in Turkmenistan am östlichen Ufer des Kaspischen Meeres, denn die Gasreserven in Aserbaidschan reichen allein nicht aus, um die Röhre zu füllen. - Doch auch zehn Jahre später bleibt alles Theorie, obwohl die Verantwortlichen in Turkmenistan nach eigener Aussage bereit stünden:

"In den vergangenen Tagen wurde bekannt, dass der turkmenische Präsident Berdy-mucha-medov für Turkmenistan und Aserbaidschan das Recht in Anspruch nimmt, eigenständig über eine Pipeline und ohne vorherige Konsultation mit den Anrainern zu entscheiden. Bis zur endgültigen Statusfrage des Kaspischen Meeres sollte man von einem solchen Plan aber die Finger lassen, denn das würde einen Präzedenzfall schaffen..."

...warnt Bella Sirlibajewa. Sie arbeitet im "Institut für strategische Studien" in der kasachischen Wirtschaftsmetropole Almaty, 2000 Kilometer östlich vom Kaspischen Meer entfernt. Kasachstan unterstützt Russland bei dessen Ablehnung eines Pipelinebaus auf dem Grund des Kaspischen Meeres.

Deren Experten führen vor allem Umweltgründe an. Aber die Kasachin gibt zu, dass diese Argumente vor allem als Vorwand dienen, um das russische Erdgas-Monopol in Europa zu schützen. - Das eigentliche Problem mit Nabucco liege derzeit indes in Europa:

"Das ursprüngliche Nabuccoprojekt wird wohl aus finanziellen Gründen nicht realisiert, da es schon jetzt viele Milliarden mehr kosten würde, als in der Anfangsplanung vorgesehen. Aus dem Projekt ausgestiegen sind schon die Ungarn, die deutsche RWE und auch die Engländer haben sich klar abgewandt..."

...erklärt die Expertin im kasachischen Almaty. - Ähnlich ist die Sicht in Aserbaidschan. Der dortige Präsidentenberater Nawrus Mammedov ist sichtlich genervt, dass Europa all die Jahre offensichtlich nur rede, aber nichts unternehme:

"Aserbaidschan beschäftigt sich mit dem Projekt schon seit acht Jahren. Das war ein Vorschlag der EU. Aserbaidschan hat viele Projekte im Rahmen des Süd-Korridors nach Europa verwirklicht. Nabucco ist aber nicht unser Projekt. Europa braucht Gas - und Turkmenistan hat Gas. Wenn beide sich einigen, dann führt der Weg durch Aserbaidschan. Dagegen werden wir natürlich nichts einzuwenden haben."

Mammedov kündigt darüber hinaus noch ein eigenes Pipeline-Projekt an, dass eigenes, aserbaidschanisches Erdgas via Türkei nach Europa pumpen soll, genauso wie es jetzt schon beim Erdöl geschieht.

Am nächsten Abend ist der Tanker "Schuscha" in Aktau angekommen. Über Funk lotst ihn die Aufsicht in den Hafen. Dunkle Wolken verdüstern den Himmel. Ein Sturm beginnt das Kaspische Meer aufzuwühlen. Die Rückfahrt mit kasachischem Erdöl nach Baku könnte sich nun wegen des Unwetters ohne weiteres um einige Tage verzögern.

Tuesday, July 03, 2012

ARTICLE: The Warming of the Caspian Cold War. By Casey Michel (registan.net)

(registan.net) The Caspian Sea first crept into the world’s cognizance sometime in 1873. Utilizing machinery constructed in nearby Bibi-Heybat Bay, jutting to the south of Baku, oil workers installed the world’s first offshore and machine-drilled wells, setting their engineering skills on the viscous black gold roiling underneath the Absheron peninsula. Gas-lit lamps and foreign nationals soon peopled the Azeri capital, and, by 1900, Baku boasted more than 3,000 of these primitive pump-derricks.

The Great Caspian Boom had begun.*

*Other major events of 1873: The Khanate of Khiva signs a peace treaty with Tsar Alexander II, turning the khan’s kingdom into a Russian protectorate; slaves are freed in Puerto Rico; and Levi Strauss and Jacob Davis receive patents for plugging copper rivets in denim pants, a harbinger of America’s dominant fashion over the next 150 years. One of these is clearly more important than the others.

Broken only by the October Revolution and consequent collapse some 70 years later, Baku’s spent over a century pumping a wealth of the world’s oil, relegated especially within the post-Soviet sphere. Privatization saw the pools gobbled by a few international players, and the Baku-Tbilisi-Ceyhan pipeline – in which BP, Chevron, and Statoil grab nearly 50 percent of the earnings – stretches some 1,100 miles into the Mediterranean, channeling up to one million barrels of crude per day. (It’s the second-longest pipeline in a former Soviet land, falling only to the blithely named Friendship Pipeline.) Even though Azerbaijan’s not quite as reliant on the fields as it once was, and even though the rising sea level will make the oil harvest marginally tougher, Baku realizes that there’s still gold in ‘em waters.

Of course, the rest of the littoral nations – Russia, Iran, Turkmenistan, and Kazakhstan – realize this as well, which has given Joshua Kucera ample room to detail the growing naval arms race swirling the Caspian:

While the world focuses on the possibility of an Israeli attack on Iran, a little-noticed arms buildup has been taking place to Iran’s north, among the ex-Soviet states bordering the Caspian. Twenty years after the collapse of the Soviet Union created three new states on the sea, their boundaries have still not been delineated. And with rich oil and natural gas fields in those contested waters, the new countries – Azerbaijan, Kazakhstan, and Turkmenistan – are using their newfound riches to protect the source of that wealth.

The arms-growth, as can be imagined, is a bit peculiar. Russia and Kazakhstan – the latter of which is the largest land-locked country in the world – share notably warm relations; Turkmenistan’s displayed little bellicosity during these nascent decades; and Azerbaijan should, as Kucera points out, be preoccupied with maintaining its western front in Nagorno-Karabakh. Iran, meanwhile, sees itself marginally propped through Russia’s unwillingness to cater to any wholesale embargo of Iranian oil, and both have shown strong alliance in maintaining Assad’s goons outside Damascus.*

*This Russo-Iranian relationship is fascinating, and speaks to Putin’s marked, if mendacious, diplomatic skills. The man’s both carrot-and-sticking Tehran, balancing Syrian arms transport with deceptively strong rhetoric as to why Russia’d long prevent Iran from obtaining nuclear weapons. The duplicity’s breathtaking, deft, and unpredictable. 

 The underlain thesis of Kucera’s article, mentioned toward the end, is that each nation ratchets its increasing arms potential as a nominally defensive measure. I’ve not yet seen any notion of First-Strike Capability, the kind buttressing US-Soviet Cold War rhetoric, bandied about the Caspian; rather, all weaponized increase is played as a means of counteracting a neighbor’s purportedly offensive move. Everyone’s claiming territorial integrity, and nothing more. They’re just protecting their own.

This is, of course, bunk. Just as in any arena in its near abroad, Russia views the Caspian as its backyard. The former Soviet satellites – while nominally entrusted to Moscow’s protection – will continue to distance themselves from any Russian irredentism: their people won’t have it, and their pockets won’t risk it. And Iran, caught between ever-converging rocks and hard places, cannot afford to let any border go untouched – hello, submarines – especially in light of increased Israeli-Azeri cooperation. The countries are feigning defense, to no one’s deception.

And suddenly, where was once theorized a potential conflict, we may now see the fruits of this arms race. Last month Turkmenistan sent off an exploratory vessel to conduct seismic experiments near the Kyapaz oil and gas field, estimated to hold up to 50 million tons of oil. (Ashgabat refers to it as the Serdar field.) The vessel was picked up by an Azeri patrol boat and promptly rerouted it back to its point of origin. The Turkmenistani Foreign Ministry called the return part of a series of “illegal measures,” accusing Azerbaijan of “provocations.” Baku’s ABC news agency, meanwhile, wrote, “Turkmenistan is clearly ready to unleash war with Azerbaijan.” (Propagandizing is nothing especial in this area, but you gotta admire a bit of the surety here.)

Now, in the latest diplomatic maneuver, Turkmenistan, the hermitic recluse, has taken an interesting step and reached out to third-party moderators. Oil and Gas Minister Kakageldy Abdyllayev said that Ashgabat was planning to take its claims for the oil fields – which also include Guneshli/Omar and Chirag/Osman – to the United Nations’ International Court of Justice. Azerbaijan’s claimed that the two nations had negotiated a moratorium on exploring disputed areas. Turkmenistan’s playing dumb, arguing that no agreement ever existed – and that such exploratory missions are thusly fair game.

Of course, if the surrounding nations can’t even determine whether to term the Caspian a “sea” or a “lake” – though this is a bit understandable, as there are oil-field implications depending on either definition – it’s tough to believe that an agreement between Baku and Ashgabat existed about the Kyapaz/Serdar field. Likewise, it’s tough to imagine that Turkmenistan would purposefully provoke the notably stroppy Azeris, especially if they’d already had an agreement set upon. Still, RFE/RL concurs with Baku, writing that “[i]n 2008, the two countries’ leaders signed an agreement calling for the two Caspian littoral states to refrain from exploratory or extraction activities in the area until the dispute is resolved.”

As it is, it’s unclear as to how the UN will rule on the matter – it’ll likely find a path of least resistance in implementing the EU-proposed trans-Caspian pipeline between the two nations, which could circumvent Russia’s current stranglehold on Caspian oil. That being said, given the UN’s relative impotence in the region, a ruling may have little to no effect on the nations’ encroachment. Russia’s in a sound position as mediator — but it will likely, viz. Syria, deter any quick resolution, all the likelier if it means delaying the potential underwater pipeline. And so the arms race grows, and a cold war simmers.

In a perfect world, this dispute would be the impetus for the five countries to finally delineate and demarcate their Caspian claims. But … that’s not going to happen. Three hundred and sixty-five million barrels not nearly enough to stem this Great Aquatic Game, and a toothless UN resolution is not going to make these two autocracies – or the three others – edge any closer to détente. This mini-Cold War’s been gestating for years. And now, things begin to bubble.