(en.trend.az) Der Bürgermeister von Tbilisi David Narmania traf sich mit dem Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit am 1. Oktober.
Narmania betonte Wowereits Verdienste für die Entwicklung von Berlin und hat den Wunsch geäußert, Berlins Erfahrung in der kommunalen Verwaltung zu berücksichtigen.
Nach der Unterzeichnung des Assoziierungsabkommens mit der EU, ist gerade die Einführung europäischer Standards in der Stadtplanung, Entwicklung der Infrastruktur, des öffentlichen Verkehrs, des Abfallmanagement und der Energieeffizienz besonders wichtig.
"Tiflis Regierung strebt an die neuen Standards der kommunalen Infrastruktur einzuführen und beabsichtigt, die Erfahrungen der EU-Länder zu nutzen", sagte Narmania.
Die Bürgermeister haben vereinbart, dass die deutsche Seite Tbilisi in allen wichtigen Bereichen, die die Verbesserung der kommunalen Dienstleistungen beinhalten, zu unterstützen.
Deutschlands Erfahrung in der Stadtplanung soll berücksichtigt werden. Der Bürgermeister von Tbilisi überprüfte das deutsche Projekt - ein Zukunftskonzept der Stadt. Berlin ist von Interesse für die zukünftige Entwicklung von Tbilisi.
Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Städten auf dem Gebiet der Kultur wurde auch betont. Besonderes Augenmerk wurde auf den Schutz des kulturellen Erbes ausgezahlt.
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Tuesday, October 07, 2014
Sunday, June 29, 2014
VIDEO: Georgien strebt gen Westen. Von Karl Harenbrock (dw.de)
(dw.de) Seit der Krise um die Ukraine wollen immer mehr Staaten Osteuropas schnell näher an die EU rücken, so auch Georgien. Mit dem Unterzeichnen des Assoziierungsabkommens bekommt das Land einen weitgehend ungehinderten Zugang zum EU-Markt. Was bringt das den Unternehmen in Georgien ?
Tuesday, June 03, 2014
INTERVIEW: Georgiens Ministerpräsident Irakli Garibaschwili - Europas Fan im Kaukasus. Von Andreas Kynast und Benjamin Dzialowski (heute.de)
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(heute.de) Obwohl Georgien in Vorderasien liegt, träumt das Land von einem Beitritt zur Europäischen Union. Im Interview mit heute.de schwärmt Ministerpäsident Garibaschwili von der EU-Begeisterung in seinem Land und erklärt, warum er keine Angst vor Russland hat.
Georgien muss Europa sehr mögen. Obwohl es immer wieder vertröstet, hingehalten oder gar zurückgewiesen wird, hält das Kaukasus-Land mit unerschütterlicher Begeisterung an Europa fest. "Für Georgien ist die Annäherung an die Europäische Union nicht nur eine wichtige Frage für meine Regierung, es ist die Entscheidung der Menschen. Mehr als 80 Prozent der Georgier wollen Teil der großen europäischen Familie werden", sagt Ministerpräsident Irakli Garibaschwili im Interview mit heute.de. Dabei spricht sich kein führender EU-Politiker für einen Beitritt Georgiens aus. Im Gegenteil: Sowohl Kanzlerin Merkel als auch Außenminister Steinmeier stehen einer Mitgliedschaft skeptisch gegenüber.
Meilenstein auf dem Weg nach Europa
Am 27. Juni wird Georgien ein Assoziierungsabkommen mit der EU unterschreiben, für Premier Garibaschwili ein "Meilenstein" auf dem Weg nach Europa. Doch wird Russland, Georgiens mächtiger Nachbar, die Ex-Sowjetrepublik für diesen Schritt bestrafen? "Als unsere Regierung ins Amt kam, 2012 nach der Wahl, haben wir unser Verhalten gegenüber Russland stark verändert", sagt Garibaschwili und spielt damit auf die konfrontative Politik seines Vorgängers Michael Saakaschwili an. Nachdem Georgien "eine Menge Dinge unternommen hat, um die Spannungen abzubauen", sieht Garibaschwili heute keine Anzeichen, dass es mit Russland Probleme geben wird.
Garibaschwili ist zu seinem Antrittsbesuch in Berlin, wo ihn Kanzlerin Merkel nicht nur mit militärischen Ehren empfing, sondern auch mit viel Lob. Georgien gehe den Weg der Annäherung an die EU und investiere zugleich viel Kraft, "um seine Beziehungen zu Russland Stück für Stück zu entwickeln". Das Beispiel zeige, dass es nicht um ein Entweder-Oder gehe. Georgien werde als Investitionsstandort attraktiver, nachdem "in den letzten Jahren der Eindruck der Instabilität" das Bild der Kaukasusrepublik prägte.
Ein Europa-Fan, der Beutekunst mitbringt
Georgien hat ebenso wie die Ukraine mit abtrünnigen Provinzen zu kämpfen, die von Russland unterstützt werden. Die Landesteile Abchasien und Südossetien haben sich 2008 nach einem blutigen Konflikt abgespalten und werden außer von Russland nur noch von Nicaragua, Venezuela und einigen Pazifikinseln anerkannt. Gerade sind in Abchasien wieder Kämpfe aufgeflammt, aber Georgiens Ministerpräsident will die Auseinandersetzung nicht kommentieren. Schließlich hat seine Regierung keine Macht in dem Landesteil. Und nur wenige Informationen.
Der Europa-Fan Garibaschwili bringt nach Berlin zwei Bücher mit, sogenannte Beutekunst, die während des Zweiten Weltkriegs aus Deutschland gebracht wurde. Sie wurden 2006 als Teil eines Bestandes von bis zu 70.000 Büchern in der Universitätsbibliothek von Tiflis wiederentdeckt. Nach mehrjährigen Bemühungen des Auswärtigen Amtes ebnet die georgische Regierung jetzt den Weg für die Rückführung der Bestände. Die Übergabe der zwei Exemplare im Bode-Museum ist ein erster symbolischer Akt.
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