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Monday, February 26, 2018

LITERATUR: Georgische Märchen - Ein schöner Beitrag von Katrin Tevdorashvili (georgia-insight.eu)

(georgia-insight.eu) Georgien ist das Land der Märchen und Legenden, die Georgier selbst ein Volk, das für seine Erzählfreudigkeit berühmt ist. Noch heute ist es selbstverständlich, dass Großeltern ihren Enkeln Märchen erzählen, bekannte und selbst erfundene.

Märchen als Spiegel der Geschichte

Die überlieferten Märchen der Georgier sind ein Spiegel ihrer Geschichte; sie vermitteln ein Bild der Lebensumstände, der Vorstellungswelt und der Gesellschaftsstruktur. Einige feste Muster in den mündlichen Überlieferungen wurden zu markanten Kennzeichen der georgischen Märchen und unterscheiden sie von denen anderer Völker.

Die Georgischen Märchen sind in ihrer Mischung aus sehr realistischen Beschreibungen und Zauberhaftem nicht nur Zeugnisse der Phantasie, sondern auch der Sehnsucht nach einem glücklichen Leben und ihres Strebens nach Gerechtigkeit.

Folgende Einführung in das Thema Märchen aus Georgien wurde mit leichten Änderungen der Einleitung einer Märchensammlung (erschienen 1980) von Heinz Fähnrich und Heinz Mode entnommen.


Meeresungeheuer, Fresko in der Swetizchoweli Kathedrale. Foto von Katrin Tevdorashvili
Märchen als Spiegel der inneren Geisteshaltung

Die georgischen Märchen legen nicht nur Zeugnis für die reiche Phantasie und Erzählfreudigkeit des Volke; ab, um in diesem Sinne persönlichen Wünschen der Menschen Ausdruck zu verleihen, sondern sie entsprechen vor allem auch gesellschaftlichen Interessen. Klassenunterschiede und soziale Kämpfe finden in ihnen recht klaren Ausdruck, und die Auflehnung gegen die Ungerechtigkeit der Herrschenden und die Unterdrückung durch die Mächtigen ist in vielen Märchen Hauptteil der Handlung.

Märchen, die so klar gesellschaftliche Anliegen zum Ausdruck bringen, sind meist spät entstanden.


Quelle: Georgische Märchen, Heinz Fähnrich, Insel Verlag 1980

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Ein weiterer Beitrag von Teona Gogichaishvili zu den georgischen Märchen - "Mit magischen Elementen zum Kulturaustausch" im Deutschlandfunk (@DLF)

Sunday, February 09, 2014

REISEN: Teppichworkshop Sighnaghi. Von Katrin Tevdorashvili (georgia-insight.eu)

(georgia-insight.eu) Lernen Sie auf unserer Teppichreise die Geheimnisse der Georgischen Teppichknüpfkunst kennen, besuchen Sie die sonnenverwöhnte Region Kachetien, die Wiege des Weins und genießen Sie die berühmte georgische Küche.
  • Seminar Georgische Teppiche (Einführung)
  • Kurs: verschiedene Knüpfmethoden kennen lernen
  • Herstellung eines eigenen Teppichs
  • Ausflüge in der Region (Alawerdi, Bodbe, Gremi, Nekresi)

    Seminar in der Manufaktur Sighnaghi
    Teppichwerkstatt Sighnaghi, Foto: Georgia Insight




Teppichworkshop Sighnaghi


Kaukasusteppiche gelten als die Individualisten unter den Teppichen. Traditionell waren sie keine Handelsware, sondern wurden meist für die eigene Familie hergestellt. Das Geheimnis der Herstellung und die Ornamente wurden von Generation zu Generation weitergeben. Jeder Arbeitsschritt von der Auswahl der Wolle bis hin zum Spannen der Rahmen und das Knüpfen wurde von ein und derselben Person ausgeführt. Echte georgische Teppiche bestehen ausschließlich aus Schurwolle und sind rein pflanzengefärbt.

Der Workshop - Teppiche knüpfen oder weben


Der Teppich-Workshop Sighnaghi bietet eine Einführung in die verschiedenen Arbeitsschritte: Schafschur, Wollbearbeitung, Färben mit Pflanzenfarben, Spinnen und Spannen. Daran schließt sich ein Intensiv-Kurs zum Erlernen der verschiedenen traditionellen Methoden der Teppichherstellung:  knüpfen, weben oder häkeln mit dem Ziel, einen eigenen kleinen Teppich vor Ort herzustellen.

Der  Workshop richtet sich in Dauer und Intensität nach den Wünschen der Gäste und ist sowohl für Einzelreisende als auch für Gruppen bis zu 16 Personen möglich.

Je nach Kursintensität gibt es an den Nachmittagen Freiraum für zusätzliche Aktivitäten wie Ausflüge in der Region, Wandertage oder eine Weintour.
Unterkunft ist das Hotel OLD SIGHNAGHI, das direkt an die Teppichwerkstatt angeschlossen ist. Jedes Zimmer ist mit einem antiken Kaukasusteppich ausgestattet; es gibt traditionelle Küche und zuvorkommende Betreuung.

Sighnaghi ist ein mittelalterliches Städtchen mit mediterranem Flair, umgeben von Weingärten. Hier befindet sich die einzige Teppichwerkstatt in Georgien, die nach altem georgischen Verfahren knüpft. Zahlreiche interessante  Reiseziele liegen in der Nähe: der Lagodechi Nationalpark, die Steppenwüste Garedja mit einem der ältesten Klöster oder das Regionalzentrum Telavi mit der ehemaligen Akademie Ikalto und dem Fürstengut Zinandali.

Lernen Sie auf dieser Reise nicht nur das Teppichhandwerk und die uralte Kultur der Georgier kennen, sondern auch eine traumhafte Region im südlichen Kaukasus, über die schon der Dichter Arthur Leist sagte: "Nirgends bescheint die Sonne einen paradiesischen Garten von solcher Lebensfülle."