(fbeaurain.com) Chiatura is located in western Georgia and is well known for its huge manganese deposit and its extensive cable car network transporting miners and ore up and down the valley. All the infrastucture was built during the soviet times and has been barely refurbished since. Chiatura seems trapped in time, like the workers who are also trapped to their machines, endlessly repeating the same gesture.
More Pictures, animations and stuff of this amazing Artist François Beaurain: fbeaurain.com/chiatura
François Beaurain : quand la photographie s'anime (reponsesphoto.fr)
Links:
francoisbeaurain.tumblr.com
instagram.com/francoisbeaurain
François Beaurain was born in Bordeaux, France in 1976.
Francois is a self-taught and multifaceted artist working
predominantly as a photographer, but he sometimes extends to drawing,
collages and sculptures. .
François studied physics and holds a PhD in Biology. He’s currently working as a climate change specialist in parallel to his artistic activities. He lives and works in Paris.
Contact: fcbeaurain@gmail.com
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Sunday, June 04, 2017
PHOTOGRAPHY: Chiatura, Georgia, 2014. By François Beaurain (fbeaurain.com)
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Friday, December 02, 2016
PHOTOGRAPHY. Stalin's Rope Roads; By Alan Taylor; Photos by Amos Chapple (theatlantic.com)
(theatlantic.com) The mining town of Chiatura, Georgia, surrounded by steep cliffs, is
criss-crossed by a network of aging Soviet-era aerial tramways that are
still in use today. In the early 20th century, after the U.S.S.R.
annexed Georgia, Soviet authorities were intent on extracting the vast
manganese deposits beneath Chiatura. In the 1950s, planners began work
on what locals call the "Kanatnaya Doroga," or "rope road," that still
connects almost every corner of the town. Today, while some of the cars
have rusted away, 17 of the aging tramways remain in service.
Photographer Amos Chapple (who previously took us inside Iran and Turkmenistan) recently visited Chiatura, where he became fascinated with the cable cars and the locals who operate and ride them daily.
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REPORTAGE: Die metallenen Gondeln von Tschiatura. Ein Film von Manuel Fenn (arte.tv)
(arte.tv) Sendetermine:
Samstag, 3. Dezember um 9.35 Uhr
Donnerstag, 15. Dezember um 2.40 Uhr
Online vom 26. November bis zum 26. Dezember 2016
Weltweit verfügbar
Video hier >>>
Wer in Tschiatura zur Arbeit fährt, braucht gute Nerven. Das Seilbahnnetz, das das georgische Bergarbeiterstädtchen im Kaukasus durchzieht, dürfte zu den furchterregendsten der Welt gehören. Doch ohne seine Gondeln wäre der kleine Ort nicht lebensfähig. "360° - GEO Reportage" hat den Ort besucht.
Das Seilbahnnetz, das das georgische Bergarbeiterstädtchen Tschiatura im Kaukasus durchzieht, zählt zu den marodesten der Welt. Zur industriellen Blütezeit des Ortes in den 50er und 60er Jahren erbaut, gleiten sie noch heute in schwindelerregender Höhe knarzend über steile Abhänge, tiefe Schluchten und die Dächer des Ortes. Als einziges öffentliches Transportmittel prägen sie den Alltag der 16.000 Einwohner. Zugleich sind die Seilbahnen existenziell für den Betrieb der nahegelegenen Manganmine, den größten Arbeitgeber in der Region. Nun sollen die Gondeln durch neue Modelle ersetzt werden. Einmal pro Woche klettert der Mechaniker Amiran Bareladze auf das Dach der Gondeln und ölt in voller Fahrt die Rollen der Seilbahn. In schwindelerregender Höhe schwebt der 57-Jährige über die Stadt Tschiatura, deren Einwohner ihre Seilbahnen im Scherz "metallene Särge" nennen. Für sie sind sie trotzdem das Nahverkehrsmittel schlechthin. Die Stützen, Masten, Laufwerke, Aufhängungen, Rollen und Seile der gesamten Anlage gehen zurück bis in die 50er Jahre, als Georgien noch zur Sowjetunion gehörte, die dort große Mengen Manganerz fördern ließ. Stalin hatte das Transportnetz für Mensch und Material spannen lassen, um zu demonstrieren, dass sowjetische Ingenieurskunst imstande wäre, selbst die widrigen geografischen Gegebenheiten der von steilen Hängen und tiefen Einkerbungen durchschnittenen Stadt zu überwinden. Die meisten Gondeln sind inzwischen dem Rost zum Opfer gefallen, doch einige wenige Linien versehen weiterhin ihren Dienst. Nun plant der Gouverneur der Region eine Modernisierung der Seilbahnen – ein Vorhaben, das von den Einwohnern mit einer Mischung aus Euphorie und Sorge gesehen wird. Einerseits bewegt sich der Ort damit in Richtung Zukunft, andererseits könnten Arbeitsplätze wie der von Amiran Bareladze abgebaut werden. Und ob die Fahrt für die Einwohner dann weiterhin kostenlos bleibt, ist ebenfalls fraglich.
Samstag, 3. Dezember um 9.35 Uhr
Donnerstag, 15. Dezember um 2.40 Uhr
Online vom 26. November bis zum 26. Dezember 2016
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Wer in Tschiatura zur Arbeit fährt, braucht gute Nerven. Das Seilbahnnetz, das das georgische Bergarbeiterstädtchen im Kaukasus durchzieht, dürfte zu den furchterregendsten der Welt gehören. Doch ohne seine Gondeln wäre der kleine Ort nicht lebensfähig. "360° - GEO Reportage" hat den Ort besucht.
Das Seilbahnnetz, das das georgische Bergarbeiterstädtchen Tschiatura im Kaukasus durchzieht, zählt zu den marodesten der Welt. Zur industriellen Blütezeit des Ortes in den 50er und 60er Jahren erbaut, gleiten sie noch heute in schwindelerregender Höhe knarzend über steile Abhänge, tiefe Schluchten und die Dächer des Ortes. Als einziges öffentliches Transportmittel prägen sie den Alltag der 16.000 Einwohner. Zugleich sind die Seilbahnen existenziell für den Betrieb der nahegelegenen Manganmine, den größten Arbeitgeber in der Region. Nun sollen die Gondeln durch neue Modelle ersetzt werden. Einmal pro Woche klettert der Mechaniker Amiran Bareladze auf das Dach der Gondeln und ölt in voller Fahrt die Rollen der Seilbahn. In schwindelerregender Höhe schwebt der 57-Jährige über die Stadt Tschiatura, deren Einwohner ihre Seilbahnen im Scherz "metallene Särge" nennen. Für sie sind sie trotzdem das Nahverkehrsmittel schlechthin. Die Stützen, Masten, Laufwerke, Aufhängungen, Rollen und Seile der gesamten Anlage gehen zurück bis in die 50er Jahre, als Georgien noch zur Sowjetunion gehörte, die dort große Mengen Manganerz fördern ließ. Stalin hatte das Transportnetz für Mensch und Material spannen lassen, um zu demonstrieren, dass sowjetische Ingenieurskunst imstande wäre, selbst die widrigen geografischen Gegebenheiten der von steilen Hängen und tiefen Einkerbungen durchschnittenen Stadt zu überwinden. Die meisten Gondeln sind inzwischen dem Rost zum Opfer gefallen, doch einige wenige Linien versehen weiterhin ihren Dienst. Nun plant der Gouverneur der Region eine Modernisierung der Seilbahnen – ein Vorhaben, das von den Einwohnern mit einer Mischung aus Euphorie und Sorge gesehen wird. Einerseits bewegt sich der Ort damit in Richtung Zukunft, andererseits könnten Arbeitsplätze wie der von Amiran Bareladze abgebaut werden. Und ob die Fahrt für die Einwohner dann weiterhin kostenlos bleibt, ist ebenfalls fraglich.
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Sunday, January 10, 2016
RADIO: Die 22 Seilbahnen von Tschiatura . Von Tatjana Montik (srf.ch)
(srf.ch) Der Name Tschiatura dürfte den meisten unbekannt sein. Kein Wunder, ist
es doch der Name einer mittelgrossen Stadt in der ehemaligen
Sowjetrepublik Georgien. Heute ist Georgien längst selbstständig. Als
Erbe der Sowjetzeit aber ist der Stadt eine besondere Attraktion
geblieben: 22 Seilbahnen.
Zum Hören >>>
Einst hatte Tschiatura über 60 Seilbahnen, die Menschen und Mangan
beförderten. Und diese Tradition, Seilbahn und Bergbau, lebt bis heute
fort, bloß in einem bescheideneren Umfang. Tatjana Montik erzählt, was
es damit auf sich hat und welche Hoffnungen die Bevölkerung von
Tschiatura an dieses Erbe der Sowjetzeit knüpft.
Zum Hören >>>
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| Im georgischen Tschiatura waren einst über 60 Seilbahnen in Betrieb. Foto: Marco Fieber |
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Wednesday, April 18, 2012
VERKEHR: Chiatura - Seilbahnen und anderer Stadtverkehr (tramwayforum.at)
Tschiatura war einst die Stadt mit der größten Manganerzproduktion der Welt. Vor dem Ersten Weltkrieg lieferten die städtischen Bergwerke 40 % der Weltproduktion.
Doch nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion wurde die Förderung schlagartig zurückgefahren. Um 1990 lebten in der Stadt ca. 30.000 Einwohner. Doch - ich zitiere Wikipedia - "1992 ist in Tschiatura die Gas-, Wasser und Stromversorgung zusammengebrochen. Strom gibt es seit 2004 wieder. Das Gas- und Wasserleitungsnetz ist inzwischen völlig verrottet. Wasser fließt alle 3 - 5 Tage für etwa 30 Minuten. Trinkwasser muss in Kanistern aus Quellen und einigen wenigen Brunnen in der Stadt herbeigeschafft werden. Wohnungen, auch in Hochhäusern, werden mit Holzöfen beheizt. Durch die Situation hat sich die Einwohnerzahl fast halbiert."
Für eine sterbende Stadt ist die Stadt aber durchaus sehr lebendig. Dafür, dass die Menschen seit fast 20 Jahren praktisch am Campingplatz leben, sind sie recht gut drauf. Man sieht den Verfall aber an den großen Plattenbauten, wo viele Wohnungen leerstehen.
Im Stadtverkehr hatte Chiatura ein kleines O-Bus-Netz (eröffnet 1967) mit einer ca. 30 km langen Überlandstrecke nach Sachkhere (eröffnet 1969) - Fotos aus 2006 gibts dort: saktransporti.mashke.org - Leider wurde das O-Bus-Netz 2008 endgültig eingestellt.
Was aber auch im Stadtverkehr einiges hermacht, sind die Seilbahnen, die aufgrund der großen Reliefenergie einen großteil der Stadt erschließen. Hiermit biege ich gerade noch die Kurve zum Tramwayforum: Seilbahnen werden auf englisch auch aerial tramways genannt. Ich habe auf die Schnelle ca. 10 Seilbahnen mit Personenverkehr gezählt, nicht alle davon waren (z.Zt meines Besuches) in Betrieb. Mit zweien bin ich gefahren, das war sogar gratis! Mindestens zwei Seilbahntalstationen sind tatsächlich als Umsteigeknoten ausgeführt. Also gehen wir es an! Quelle & Mehr Bilder: www.tramwayforum.at
Doch nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion wurde die Förderung schlagartig zurückgefahren. Um 1990 lebten in der Stadt ca. 30.000 Einwohner. Doch - ich zitiere Wikipedia - "1992 ist in Tschiatura die Gas-, Wasser und Stromversorgung zusammengebrochen. Strom gibt es seit 2004 wieder. Das Gas- und Wasserleitungsnetz ist inzwischen völlig verrottet. Wasser fließt alle 3 - 5 Tage für etwa 30 Minuten. Trinkwasser muss in Kanistern aus Quellen und einigen wenigen Brunnen in der Stadt herbeigeschafft werden. Wohnungen, auch in Hochhäusern, werden mit Holzöfen beheizt. Durch die Situation hat sich die Einwohnerzahl fast halbiert."
Für eine sterbende Stadt ist die Stadt aber durchaus sehr lebendig. Dafür, dass die Menschen seit fast 20 Jahren praktisch am Campingplatz leben, sind sie recht gut drauf. Man sieht den Verfall aber an den großen Plattenbauten, wo viele Wohnungen leerstehen.
Im Stadtverkehr hatte Chiatura ein kleines O-Bus-Netz (eröffnet 1967) mit einer ca. 30 km langen Überlandstrecke nach Sachkhere (eröffnet 1969) - Fotos aus 2006 gibts dort: saktransporti.mashke.org - Leider wurde das O-Bus-Netz 2008 endgültig eingestellt.
Was aber auch im Stadtverkehr einiges hermacht, sind die Seilbahnen, die aufgrund der großen Reliefenergie einen großteil der Stadt erschließen. Hiermit biege ich gerade noch die Kurve zum Tramwayforum: Seilbahnen werden auf englisch auch aerial tramways genannt. Ich habe auf die Schnelle ca. 10 Seilbahnen mit Personenverkehr gezählt, nicht alle davon waren (z.Zt meines Besuches) in Betrieb. Mit zweien bin ich gefahren, das war sogar gratis! Mindestens zwei Seilbahntalstationen sind tatsächlich als Umsteigeknoten ausgeführt. Also gehen wir es an! Quelle & Mehr Bilder: www.tramwayforum.at
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