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Wednesday, June 29, 2011

AUSSTELLUNG: Zurab Bero im HAUS DER KUNST MÜNCHEN (grossekunstausstellungmuenchen.de)



Hiermit lade ich Euch herzlich zur Vernissage am Donnerstag, dem 30. Juni um 15:30 Uhr in HAUS DER KÜNST MÜNCHEN (www.grossekunstausstellungmuenchen.de) ein ! ich werde dort 2 Arbeiten ausstellen.

Adresse:

Haus der Kunst München
Prinzregentenstraße 1,
80538 München

Ich würde mich auf jeden Fall sehr freuen, wenn ich Euch dort wieder sehe!

Beste Grüße,
Zurab
--
Zurab Bero
www.zurabbero.com

Tuesday, April 26, 2011

AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG: Zurab Bero, Dark Fable +++ am Freitag, den 29. April 2011 um 19.00 Uhr in Berlin (galeriewedding.de)

Galerie Wedding

am Freitag, den 29. April 2011 um 19.00 Uhr
in der „Galerie Wedding – Kunst & Interkultur“, Altes Rathaus Wedding
Ausstellung vom 30.04.2011 – 17.06.2011

Kurator: Pantelis Sabaliotis

„Galerie Wedding – Kunst & Interkultur“
Bezirksamt Mitte von Berlin/ Bibliotheks- und Kulturamt
Müllerstraße 146/14713353 Berlin

Öffnungszeiten: Dienstag – Samstag: 12.00 Uhr – 18.00 Uhr

Die Fabel ist eine kurze Erzählung, in der vor allem Tiere, aber auch fabulöse Mischwesen stellvertretend von allzu Menschlichem erzählen. Fabeln gehören mit zu den ältesten überlieferten Geschichten überhaupt. Was aber sind „dunkle Fabeln“?
Der junge georgische Künstler Zurab Bero folgt der Erzähltradition insofern, dass seine Tiere stellvertretend für Menschen und Geschichten stehen, im Gegensatz zur Fabel geht es ihm aber nicht um Belehrung. Erdmännchen, Quallen oder Fische positionieren sich zwar in gesellschaftlichem oder ökologischem Kontext, sind aber mehr Reflexion unbequemer Wahrheiten denn moralbehaftet. Damit schaffen die Rauminstallationen und plastischen Objekte trotz aller Ästhetik und Verspieltheit jene Traurigkeit, jenes dunkle, ungute Gefühl, das einen beschleicht, wenn man sich in einer scheinbar ausweglosen Situation befindet. Erdmännchen balancieren stellvertretend für Migranten auf einer fragilen Holzbrücke, die sie nirgendwo wirklich ankommen lässt. Fische quellen aus Bilderrahmen, einige wenige fliehen vor der sich ankündigenden Gefahr, die anderen verharren wie hypnotisiert – Fukushima wirft seinen Schatten. Beros Wahrheiten offenbaren sich vielleicht nicht immer auf den ersten Blick, aber sie bleiben unwiderruflich haften.Für seine Arbeit wurde der Künstler 2010 mit dem Jacqueline Diffring Preis ausgezeichnet.
Galerie WeddingKunst & InterkulturGalerieleitung Efrossini CatrisiotiKurator Pantelis Sabaliotis
Bezirksamt Mitte von BerlinAmt für Weiterbildung und KulturFachbereich Kunst und Kultur


Müllerstr. 146/14713353 Berlin
Tel: +4930 9018 423 86

Fax: +4930 9018 423 30
E-Mail: post@galeriewedding.de

Galerie Wedding
www.galeriewedding.de

Saturday, December 11, 2010

PRESSEMITTEILUNG: DIFFRING PREIS 2010 für den georgischen Künstler Zurab Bero (zurabbero.com)

Am 15. Dezember 2010 um 18 Uhr wird dem georgischen Künstler Zurab Bero in der Botschaft von Georgien in Berlin der Diffring-Preis für Skulptur verliehen.

Seine bildhauerische Arbeit geht bis in die frühe Kindheit zurück. Mit 17 Jahren erwirbt Zurab Bero das Diplom zur Aufnahme an die Akademie der Künste Tbilissi, Georgien. Elf Jahre später, als Meisterschüler des englischen Bildhauers Prof. David Evison an der Universität der Künste Berlin, wird er mit dem Jacqueline-Diffring-Preis für Skulptur 2010 ausgezeichnet, dotiert mit 5000 Euro. Die Jacqueline Diffring Foundation, Berlin – Stiftung für Kunst und Kultur – ehrt und fördert junge internationale Künstler von herausragendem zukunftsweisenden künstlerischen Talent.

Zurab Bero ist ein Botschafter zwischen Asien und Europa. Er hat eine interkulturelle Sprache gefunden, in der er in einer ganz individuellen ästhetischen Ausdrucksweise von der Liebe zu seiner Heimat und deren erlittenen Repressalien erzählt. Zurab Bero schöpft aus dem großen Reservoir der Geschichte und der immergültigen Geschichte der Menschheit, ihren Bedrohungen, Ängsten und Sehnsüchten. Er thematisiert Mythologien (z.B. Medea, Jason), ebenso wie individuelle Erfahrungen, aktuelle politische und ökologische Bedingungen, die zunehmende Zerstörung von Natur, von Leben und Lebensraum, von kultureller Identität. Am Anfang steht die Idee, das Thema bestimmt das Medium. Vision wird Material. Erde, Stein, Neue Medien. Lothar Baumgarten, Rebecca Horn, Bill Viola haben künstlerische Spuren hinterlassen, poetisch, philosophisch, imaginär. Sein handwerkliches Können entwickelt er von naturalistischen Darstellungen über Abstraktion zu einer authentischen konzeptuellen Arbeit, die für den Betrachter zu einem sinnlichen und kognitiven Erlebnis wird. Das bildhauerische Werk von Zurab Bero umfasst eine Vielfalt künstlerischer Mittel, die er parallel oder kompositorisch als „cross over“ innovativ einsetzt.

Licht und Zeit, Lebenszeit und Hoffnung sind zentrale Themen in seinen installativen Arbeiten (2008), in denen er dem Skulpturalen eine architektonische Dimension hinzufügt. Film und Objekt (seit 2009) bilden formal ein Diptychon. Der skulpturale Gegenstand korrespondiert mit dem filmischen Szenario, verbindet Realität und Fiktion, fragt nach deren Übergängen und bindet den Betrachter animierend spielerisch in das Geschehen ein. Die Symbolkraft der Skulptur verweist auf die symbolisch handelnden Darsteller, denen als „lebendige Skulpturen“ metaphysische Bedeutung zukommt. Uralte vor-menschliche Lebewesen, Quallen, Hummer, Schildkröten sind Projektionsfläche seiner künstlerischen Intention. Flying Turtle: Gedankliche Panzer aufbrechen. Zurab Bero bewirkt Befreiung aus stereotypischen Sichtweisen und das Erkennen des Wirklichen, das, was hinter dem Erscheinungsbild liegt – das wahre Wesen von Dingen und Situationen sichtbar machen ist seine „option fundamental“. Zurab Bero appelliert an humanistische Verantwortung, seine Werke sind durchwebt von sozialer Integrität. Dem Leiden an gesellschaftlichen Wunden begegnet er mit Ironie, Optimismus und Leidenschaft. „Das Leben ist schön“, sagt er und installiert Erdmännchen, die riskant auf einer Brücke kontinuierlich ihren Weg gehen...

Joachim Becker
Direktor der Jacqueline Diffring Foundation, Berlin, 1.12.2010

www.zurabbero.com
zurabbero@web.de