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Tuesday, April 26, 2011

AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG: Zurab Bero, Dark Fable +++ am Freitag, den 29. April 2011 um 19.00 Uhr in Berlin (galeriewedding.de)

Galerie Wedding

am Freitag, den 29. April 2011 um 19.00 Uhr
in der „Galerie Wedding – Kunst & Interkultur“, Altes Rathaus Wedding
Ausstellung vom 30.04.2011 – 17.06.2011

Kurator: Pantelis Sabaliotis

„Galerie Wedding – Kunst & Interkultur“
Bezirksamt Mitte von Berlin/ Bibliotheks- und Kulturamt
Müllerstraße 146/14713353 Berlin

Öffnungszeiten: Dienstag – Samstag: 12.00 Uhr – 18.00 Uhr

Die Fabel ist eine kurze Erzählung, in der vor allem Tiere, aber auch fabulöse Mischwesen stellvertretend von allzu Menschlichem erzählen. Fabeln gehören mit zu den ältesten überlieferten Geschichten überhaupt. Was aber sind „dunkle Fabeln“?
Der junge georgische Künstler Zurab Bero folgt der Erzähltradition insofern, dass seine Tiere stellvertretend für Menschen und Geschichten stehen, im Gegensatz zur Fabel geht es ihm aber nicht um Belehrung. Erdmännchen, Quallen oder Fische positionieren sich zwar in gesellschaftlichem oder ökologischem Kontext, sind aber mehr Reflexion unbequemer Wahrheiten denn moralbehaftet. Damit schaffen die Rauminstallationen und plastischen Objekte trotz aller Ästhetik und Verspieltheit jene Traurigkeit, jenes dunkle, ungute Gefühl, das einen beschleicht, wenn man sich in einer scheinbar ausweglosen Situation befindet. Erdmännchen balancieren stellvertretend für Migranten auf einer fragilen Holzbrücke, die sie nirgendwo wirklich ankommen lässt. Fische quellen aus Bilderrahmen, einige wenige fliehen vor der sich ankündigenden Gefahr, die anderen verharren wie hypnotisiert – Fukushima wirft seinen Schatten. Beros Wahrheiten offenbaren sich vielleicht nicht immer auf den ersten Blick, aber sie bleiben unwiderruflich haften.Für seine Arbeit wurde der Künstler 2010 mit dem Jacqueline Diffring Preis ausgezeichnet.
Galerie WeddingKunst & InterkulturGalerieleitung Efrossini CatrisiotiKurator Pantelis Sabaliotis
Bezirksamt Mitte von BerlinAmt für Weiterbildung und KulturFachbereich Kunst und Kultur


Müllerstr. 146/14713353 Berlin
Tel: +4930 9018 423 86

Fax: +4930 9018 423 30
E-Mail: post@galeriewedding.de

Galerie Wedding
www.galeriewedding.de

Monday, December 06, 2010

TELEPOLIS: Eine Hochzeit in Dagestan. Rainer Sommer (heise.de)

Lokalkolorit aus dem nördlichen Kaukasus, den die US-Botschaft in Moskau im August 2006 nach Washington berichtete
Von Rainer Sommer

Die US-Diplomaten waren zur Hochzeit des Sohnes von Gadzhi Makhachev geladen, einem Mitglied der Moskauer Duma und Chef der Ölgesellschaft von Dagestan. Die dreitägige Hochzeit in Machatschkala sei "ein Mikrokosmos der sozialen und politischen Beziehungen" im nördlichen Kaukasus. Makhachev hatte seine Karriere als Chef eines Awaren-Clans begonnen, nachdem die Dagestanische Gesellschaft Ende der 1980er Jahre zu den Strukturen zurückgekehrt war, die vor der Besetzung durch die Sowjetunion geherrscht hatten.

Die grundlegende strukturelle Einheit besteht nach den Erkenntnissen der US-Diplomaten seither aus hunderten monoethnischen "Jamaat", was als Kanton oder Kommune übersetzt werden könne. Nach ihrem Einmarsch im 19. Jahrhundert hatte die Russen diese nach der Ähnlichkeit ihrer Dialekte zu größeren Einheiten zusammengefasst, um die Zahl der Nationalitäten auf 38 zu reduzieren und nannte sie "Awar", "Dargin" usw.

Gadzhi Makhachev - pan-awarische Ambitionen und Rolls Royce Silver Phantom
Seither liegen die einzelnen Jamaat innerhalb ihrer ethnischen Gruppe im Wettstreit um die Vorherrschaft. Besonders ausgeprägt ist das bei den Awaren, der größten ethnischen Gruppe in
Dagestan. Als die Sowjets abgezogen waren, bildete jeder Jamaat zudem eine Miliz, um ihre Leute sowohl in den Bergen als auch in der Hauptstadt Machatschkala zu verteidigen. Damals führte Gadzhi seine Heimatgemeinde Burtunay in der Region Kazbek, zeigte aber bald pan-awarische Ambitionen. Er spielte 1999 eine tragende Rolle bei der Verteidigung Dagestans gegen die Invasion aus Tschetschenien von Schamil Bassajew und verteidigte awarische Dörfer später "politisch", die in Tschetschenien, Georgien und Aserbaidschan unter Druck gekommen waren.
Seither habe Gadzhi dieses "Sozialkapital, das er durch Nationalismus angehäuft hatte, in finanzielles und politisches Kapital verwandelt" und ist heute Chef der staatlichen Ölfirma und Dagestans Repräsentant in der russischen Staatsduma. Seine Ölgeschäfte, bei denen er eng mit US-Unternehmen zusammenarbeitet, haben ihm unter anderem Luxusvillen in Machatschkala, Kaspiysk, Moskau, Paris und San Diego eingebracht, zudem auch einen Rolls Royce Silver Phantom, mit dem Sohn Dalgat nun seine Braut Aida abholte. Auch die US-Diplomaten hatten in Moskau schon einmal im Rolls mitfahren dürfen, die Fahrt verlief aber etwas weniger komfortabel als erwartet, da ihre Beinfreiheit durch die mitgeführten Kalaschnikows doch etwas eingeschränkt war.


Inter-ethnische Business Clans
So wie die meisten noch lebenden Dagestanischen Führer hat Gadzhi mehrere Attentatsversuche überlebt, fährt in Dagestan nur im gepanzerten BMW und ist stets von wenigstens einem Wagen voll mit uniformierten Wächtern begleitet. Er hat zudem ein über seine ethnische Gruppe hinausgehendes Netzwerk aufgebaut und etliche Dagestani samt seinem Sohn in ein Militär-College in San Diego geschickt. Wie die Diplomaten feststellen, wären in den letzten Jahren durch solche inter-ethnische Business Clans die traditionellen Jamaat-Loyalitäten generell erodiert - und dementsprechend bestand die fröhliche Hochzeitsgesellschaft nun praktisch aus fast der gesamten "Elite" des Kaukasus.


Gewaltiger Alkoholkonsum "vor, während und nach der islamische Hochzeit"
Gadzhis riesiges Sommerhaus am Kaspischen Meer, das einen 40 Meter hohen Airport-Tower sowie eine "Höhle" umfasst, deren Boden von einem gigantischen Aquarium gebildet wird und selbstverständlich schwer bewacht wird, füllte sich also mit illustren Gästen: Der Vorsitzende des Inguschetischen Parlaments war ebenso gekommen wie die Duma-Repräsentanten Tschetscheniens, die wichtigsten Geschäftsleute, Künstler, Sportler und ein Olympia-Ringer, der laut US-Diplomatie dadurch auffiel, dass er durchgehend betrunken war. Dazu kamen religiöse und politische Führer der Region, aber auch viele, die mit Gadzhi aufgewachsen waren.
Von Dagestans Präsidenten Mukhu Aliyev ging allerdings nur ein Gratulationsanruf ein, womit Gadzhis alleiniger Konkurrent um die Führung der Awaren als einziger Vertreter der politischen Elite der Hochzeit fernblieb.


Bei der mehrtägigen Festivität, die neben der Vermählungsfeier wechselseitige Empfänge der beiden Familien umfasste, wurden die Gäste permanent mit lokalen und exotischen Speisen sowie mit Alkohol versorgt, wobei die Diplomaten feststellten, dass der Alkoholkonsum "vor, während und nach der islamische Hochzeit" schlichtweg "gewaltig" war.

Ebenfalls rund um die Uhr hatte der Gastgeber für Entertainment gesorgt, wobei die großen Namen sowohl beim Empfang als auch bei der Hochzeit selbst auftraten. Allerdings konnte der angekündigte Top-Act, der syrische Sänger Avraam Russo, nicht erscheinen, da er wenige Tage zuvor erschossen worden war. Und so kamen eine Zigeuner-Band aus St.Petersburg, Benya der Akkordeon-König mit seiner Sängerfamilie, jede Menge an Azeri-Popstars sowie eine Reihe regionaler Gruppen, deren Darbietungen ununterbrochen stattfanden und sich laut US-Diplomaten allesamt durch extreme Lautstärke auszeichneten.

Dramatisch fette Tänzer und martialische Waffenträger
Die Hauptaktivität bestand aus ungezügeltem Essen und Trinken, unterbrochen nur von ein wenig Jet-Skiing an einer der beiden Molen des Anwesens. Nach dem Abendessen wurde dann die erste "Lezginka" gespielt. Für den westlichen Beobachter wirke der Nationaltanz wie eine "undifferenzierte Mauer aus Sound", was dort aber für die meistens "dramatisch fetten Männer" (Frauen waren nicht zugegen), das Startsignal gab, einer nach dem anderen für jeweils bis zu einer Minute die Arena zu betreten und zu tanzen. Dabei zeigten die einzelnen ethnischen Gruppe unterschiedliche Varianten, wobei die dagestanische am energetischsten, die tschetschenische am aggressivsten und jene aus Iguschetien laut US-Diplomatie am geschmeidigsten ausfiel.


Frauen waren erst beim eigentlichen Empfang zugelassen, was Teenagern und vor allem deren Eltern eine der wenigen Gelegenheiten bot, sich selbst nach Heiratskandidaten umzusehen. Die Sicherheitsmaßnahmen waren nun noch massiver als zuvor, wobei etwa den US-Diplomaten persönliche Leibwächter zugeteilt wurden. Obwohl mehr als 1000 Sitzplätze zur Verfügung standen, waren für die Oligarchen aller Art, die Künstler, Militärs, Geschäftsleute und Wissenschafter bald nur noch Stehplätze verfügbar, wobei sich in diesem Milieu jene mit höchster Bildung (etwa ein dagestanisch-stämmiger Nanophysiker aus dem Silicon Valley) zwanglos mit martialischen Waffenträgern mischten - und das oft in einer Person.
Als der Konvoi des Bräutigams samt der Braut im Rolls eintraf und begleitet von einem Knabenchor in mittelalterlichen Kostümen und Bewaffnung den Roten Teppich entlang marschierte, begannen die heiratsfähigen Mädchen unter den wachsamen Augen der jungen Männer ihre Lezginka. Die Tänzerinnen wurden dabei mit Geldscheinen beworfen, wobei die US-Diplomaten auch ein Paar 1000-Rubel-Noten bemerkten. Zum Einsatz kamen aber vor allem 100-Dollar-Scheine, die bald den Boden bedeckten und von kleinen Kindern aufgesammelt und den Tänzerinnen übergeben wurden.


Gadzhi blieb dabei die ganze Zeit über in seiner Rolle als Gastgeber gefangen, der alle Gäste persönlich begrüßte. Alles andere wäre eine schwere Beleidigung gewesen, so dass er für die rund 120 Toasts einen eigenen Kellner bei sich hatte, der ihm seine Drinks aus einer speziellen Wodkaflasche einschenkte, die mit Wasser gefüllt war. Das hielt ihn freilich nicht davon ab, später zu den am schwersten betrunkenen Partygästen zu zählen.

Kadyrov mit "schiefem Blick"
Am zweiten Tag wurde zuerst der Familie der Braut Respekt gezollt, dann verlagerten sich die Feierlichkeiten zurück in Gadzhis Anwesen wo nun auch Tschetscheniens Führer Ramzan Kadyrov eintraf. Begleitet von einem Dutzend schwerbewaffneter Mudschahedin erschien er in Jeans und T-Shirt, wobei er den Diplomaten aber kleiner und weniger muskulös erschien, als sie erwartet hatten. Zudem, so die Amerikaner, hätte er eine Art "schiefen Blick" aufgesetzt. Es folgte ein Feuerwerk, wobei aber die Gäste, die mehrheitlich bewaffnet erschienen waren, gebeten wurden, ihre Waffen nicht abzufeuern, was tatsächlich sogar von Kadyrov eingehalten wurde.


Nach dem Feuerwerk ging es weiter mit der Lezginka, diesmal von kleinen Kindern dargebracht, die bald von Gadzhi und dann auch von Ramzan unterstützt wurden, der dabei seine Gold-plattierte Automatik hinten in der Hose stecken hatte. Die beiden beteiligten sich auch an der Geldschein-Dusche, wobei die Tänzer mindestens 5000 Dollar aufsammeln konnten. Dem Brautpaar hatte Ramzan hingegen einen 5-Kilo Goldklumpen mitgebracht, wie Gadzhi den US-Diplomaten später zu berichten wusste.

Allerdings verabschiedete sich Ramzan wenig später wieder Richtung Tschetschenien, wobei die US-Diplomaten auf die Frage, warum er nicht bleibe, zu hören bekamen, Ramzan bleibe nirgendwo über Nacht.

Auf der Hochzeit wurde hingegen unverdrossen weiter gezecht, wobei sich die Stimmung zusehends deftiger wurde. So fühlte sich ein awarischer Oberst ein wenig beleidigt, weil die US-Diplomaten nicht zulassen wollten, dass er ihren Wein mit Cognac verfeinerte, obwohl das doch "praktisch dasselbe sei". Da der Oberst für die Terrorismusbekämpfung in Dagestan zuständig war, waren die Diplomaten jedoch geneigt, ihm das durchgehen zu lassen. Insbesondere, weil bislang jeder, der in Dagestan diese Aufgabe übernommen hatte, wenig später ermordet worden war.

Der Oberst ließ sich schließlich von einem russischen General beruhigen - nicht aber einer seiner alten Freunde aus afghanischen Kriegstagen, der zu diesem Zeitpunkt als Rektor der juristischen Fakultät der Dagestanischen Universität tätig und bereits zu betrunken war, um zu sitzen, geschweige denn aufrecht zu stehen. Er zog seine Waffe und bot seinen Schutz an, was für einige Besorgnis auf Seiten der US-Diplomatie sorgte. Als Gadzhi schließlich mit seinen Leuten erschien, konnten die Diplomaten endlich das Weite suchen.

Die Konzeption des Staates als Erweiterung der Familie
Neben vollen Hosen nahmen sie von der Hochzeit auch ein Paar geopolitische Einsichten mit - etwa das politische Probleme in der Region ausschließlich über persönliche Beziehungen zu lösen sind, die dann auf informelle Ad-Hoc-Vereinbarungen hinaus laufen.


Im Kaukasus, so die Cablegate-Dokumente, gehe es bei allen Streitereien um Land, wobei die "horizontale" Macht, die etwa von Gadzhis Beziehung mit Ramzan repräsentiert werde, die Antithese zur "vertikalen" Macht sei, die von Moskau komme, die lokalen Verhältnisse aber niemals verstanden habe. Demokratie, so hörten die Diplomaten, müsse aber ebenfalls scheitern. Denn die Konzeption des Staates sei eine Erweiterung der Familie, in der der Vater die unumschränkte Macht habe. Freundschaft und Verwandtschaft werde daher stets stärker sein als das Gesetz - und das noch für Generationen.

Quelle: Telepolis

Sunday, December 05, 2010

ARTICLE: WikiLeaks-revealed details of Russian Caucasus wedding are disputed, laughed off (washingtonpost.com)

By Kathy Lally, Washington Post Staff Writer Saturday, December 4, 2010; 9:59 PM

MOSCOW - It must have been the invitation of the season, that Caucasus wedding that was so memorably WikiLeaked the other day, and it resulted in such a titillating tale - replete with gold-bullion wedding gifts, awe-inspiring alcohol consumption and simmering cauldrons of sheep and cattle.

The author of that classified cable from the U.S. Embassy in Moscow has not been identified, but another part of the story is coming clear: how he cadged the invitation to the wedding, a three-day event that Gadzhi Makhachev, head of Dagestan Oil, put on for his 19-year-old son in the North Caucasus city of Makhachkala.

Though the mesmerizing August 2006 dispatch was signed "Burns," the State Department has denied that it was written by the obvious suspect, Undersecretary William J. Burns, who was U.S. ambassador to Moscow at the time.


Other denials are floating around as well.

This week, Makhachev was quoted by the Caucasian Knot news agency disputing various aspects of the cable: "There was a wedding of my son Dalgat and 200 of my relatives and friends were invited to the wedding. Chechen President Ramzan Kadyrov [who was described as having given the bride and groom a five-kilogram lump of gold] was not among them. There was nothing special about the wedding - just an ordinary Dagestani wedding.

"I don't have houses in Moscow, Paris or San Diego, and I have never driven a Rolls Royce."
What to believe?

Enver Kisriyev, quoted in the cable as the leading scholar of Dagestani society, recalls how the American got invited, but not his name. Turns out, the diplomat simply made it known he intended to visit Dagestan, a restive Muslim region bordering Chechnya where it is not uncommon for people to disappear. The wedding invitation was issued as something of a safe-conduct pass in a society that is deeply hospitable.

"I do remember the Americans wanted to go to Dagestan, but it's dangerous to go there," Kisriyev said in Moscow. "If Gadzhi made them his personal guests, they would be safe. So he invited them to his son's wedding."

Makhachev is a revered figure in Dagestan, as a glance at
his Web site shows. A major Dagestani entertainer even wrote a song in his honor. It's in a local language, but somehow the sentiment is unmistakable.

Kisriyev laughs merrily at the American's account of the wedding. He says he heard that Kadyrov was certainly at the wedding, but he thinks the writer was overly dramatic with accounts of dancing children showered with hundred-dollar bills and lump-of-gold presents.

"I had so much fun when I read it," he said. "It was an American comic interpretation of an ordinary Dagestani wedding."

No harm done, he said, even though the cable's publication was horribly undiplomatic.

"It's slightly embarrassing for my guys and for the Americans," he said. "It's like seeing someone naked by accident. You'll get over it."

The American described the lezginka, the Caucasian dance, with great enthusiasm. It comes in many styles, from the decorous to the rowdy.

"There's absolutely nothing new in all these leaks," said Sergei Arutyunov, head of the Caucasus Department at the Institute of Ethnic Studies. "Maybe it's a revelation for you, but not for us."
And governments shouldn't even think of prosecuting WikiLeaks founder Julian Assange, he said.
"It's their job to make things confidential," he said, "and ours to find out what they say."


Source: www.washingtonpost.com

Saturday, December 04, 2010

REVELATIONS: Wikileaks and The Caucasus (ianyanmag.com)

By Liana Aghajanian on November 28, 2010 7:08 pm

Wikileaks, the international organization publishing confidential and unavailable documents from anonymous sources released more than 250,000 classified US diplomatic cables to El Pais, Le Monde, Der Spiegal, Guardian and the New York Times news organization today and has so far released a miniscule 220 documents on their own site, with more on the way.
The documents have revealed a slew of information on how the U.S views the world.
“Never before in history has a superpower lost control of such vast amounts of such sensitive information — data that can help paint a picture of the foundation upon which US foreign policy is built,” the editorial staff of
Der Spiegel wrote. “Never before has the trust America’s partners have in the country been as badly shaken.”
What does this mean for the countries of the Caucasus?


Here’s a summary: www.ianyanmag.com

+++

more links:

* US embassy cables: A wedding feast, the Caucasus way: www.guardian.co.uk

* A Caucasus Wedding by Kerkko Paananen: finrosforum.fi/a-caucasus-wedding

* From Wikileaks, A Caucasus Wedding Feast to Remember: www.eurasianet.org

* Reading during a short break some recent wikileaks documents, I found one very useful for somebody interested in the history of the former communist space, but also in perceptions and misperceptions. This is the cable about a wedding in Dagestan, with short sociological and historical observations about the society, the puzzle of ethnic minorities, the origin of the new stake-holders. more here: minoritiescee.blogspot.com

* Cable Intermezzo: A Caucasus Wedding: www.sublimeoblivion.com

* Wedding in the Caucasus: The US Ambassador Learns that Cognac Is Like Wine: www.spiegel.de

* US-Depesche zu Hochzeit im Kaukasus: High-Society-Gelage mit Geldregen: www.spiegel.de

* WikiLeaks-revealed details of Russian Caucasus wedding are disputed, laughed off: www.washingtonpost.com

Monday, April 06, 2009

ARTICLE: Wedding Marathon: Biggest Mass-Weddings In History (blogs.ellamey.com)

Wedding Marathon: 700 pairs united their destinies in a ceremony that will go down in the record books as one of the biggest mass-weddings in history. The fact that they are living in a territory disputed between Azerbaijan and Armenia, didn’t stop the inhabitants of this country to prove their independence by organizing a wedding marathon. This true wedding marathon took place last week in the small Republic of Artsakh, internationally known as Nagorno-Karabakh.

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Monday, February 09, 2009

ARTICLE: Royal wedding historic day for Georgia

Prince David Bagrationi-Mukhran, 32, and Princess Anna Bagrationi-Gruzinsky, 31, were wed in Tbilisi's Trinity Cathedral in the capital of Georgia, Sunday, joining two strands of the royal house that once ruled over the impoverished and war torn Caucasusnation.

full article >>>

Slideshow: Head of Georgian Royal Family and princess Anna Gruzinsky tie knots (2)

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by Onnik Krikorian

Yesterday's wedding between two descendants of the Bagrationi dynasty which ruled Georgia for at least 10 centuries has captured the imagination of royal watchers worldwide. However, for those pondering the state of democracy in the post-Soviet country since the November 2007 unrest, the marriage between Prince David Bagrationi-Mukhraneli and Princess Anna Bagrationi-Gruzinsky has also reinvigorated talk of reestablishing the monarchy.

Last August, for example, Gerald Warner wrote on the Daily Telegraph blog that a constitutional monarchy might be the best model for Georgia to follow.

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Head of Georgia's Royal Family to marry in February

Prince David Bagration-Mukhrani, who is the head of the royal house of Georgia, is getting married on February 8 in Tbilisi. His bride is Princess Anna Bagration-Grunzinsky, who is the daughter of a rival claimaint for Georgia's throne. David now lives full time in Tbilsi, having obtained Georgian nationality in 1994. He also has Spanish citizenship.

Anna, who was born in Tbilsi in 1976, is the daughter of Prince Nuzgar and his wife Leila Kipiani. Prince Nuzgar has considered that his line is superior to Prince David's as he descends in the male line from the last king of Georgia, George XII, who died in 1800. This line of succession, which is a senior line to the Bagration branch, would make Nuzgar the king of Georgia, and his elder daughter, as heir. The Georgian succession is based on male primogeniture. Prince Nuzgar has no sons. Thus, a marriage between Anna and David would eliminate dual claims as their son or daughter would represent both lines.

The religious wedding will take place at Tiblisi's Holy Trinity (Sameba) Cathedral.

David, who was born in Madrid in June 1976, succeeded to the headship of the Georgian royal house in January 2008, following the death of his father, Jorge. David's older brother, Prince Irakli, renounced his rights to the throne.

Prince David is related to the Russian Imperial Family as his paternal great aunt Leonide, is the widow of Grand Duke Wladimir of Russia. Their daughter, Grand Duchess Maria, is David's first cousin once removed.