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Tuesday, January 12, 2016

CULTURE: Long-awaited Tbilisi Opera and Ballet State Theatre opens after renovation works (georgianjournal.ge)

(georgianjournal.ge) We are extremely glad to announce that one of the main cultural heritages of Georgia, Tbilisi Opera and Ballet State Theatre will officially open on January 30, 2016 after its major renovation that lasted for 6 years. This unique opera will offer the public updated opera and ballet productions such as iconic opera Abesalom and Eteri as well as premiere of Gorda, a restored production of legendary late dancer and choreographer Vakhtang Chabukiani's 1949 classic.
 
Tbilisi’s opera has a very interesting story. Originally the city’s first opera was opened on November 8 1851 on the Liberty Square. Italian architect Giovanni Scudieri, who had come to Tiflis from Odessa, was hired to oversee the project. Unfortunately in 1874 the theatre was completely destroyed by a massive fire that also devastated its unique and huge ton and a half luster that was ordered by the Russian Chief Governor of the Caucasus, Mikhail Vorontsov from France and cost 9400 francs. The luster was shipped from Marseilles to Poti port in Georgia. The parts of the luster were packed in 12 big boxes and brought to Tbilisi by carriages. As it is known, the part of the luster broke on the road, so they had to order it again. Sadly, the fire claimed the entire hall, foyer, as well as the large beautiful curtain that was decorated by Grigol Gagarin.
 

It is noteworthy that Alexandre Dumas, famous French writer was so fascinated by the Georgian theatre that even wrote about it in his book. In 1856 the writer wrote in his book named “Adventures in the Caucasus” while his stay in Tbilisi: “The balconies were decorated with Arabic carvings instead of ornaments, the curtain was beautifully adorned, and the stage itself looked more like a fairy palace, and not because of its expensive decorations, but for its sophisticated taste…I thought I was at the theatre of Pompey. I have never seen such an impressive hall of the theater in my life….”


The present theatre was opened in 1896 and seated 1200 people. The building was distinguished for its design that consisted of Islamic elements. Strange as it may sound the second building of the opera also caught fire in 1973 after which the building was completely reconstructed and renovated by architects Leri Medzmarishvili and Murtaz Chachanidze, yet its eastern pseudo-moorish style was maintained. 

The present crystal luster of Tbilisi Opera and Ballet State Theatre was ordered in the glass factory of Austria and was designed by architect Murtaz Chachanidze . The luster weighs 2800 kilos and consists of 740 lamps. As a rule, this beautiful luster is cleaned twice a year and is considered an important event, since the cleaning efforts take one entire day. 
 


In 2010 the building was closed again for a large scale renovation works. The stage has increased in size and more balconies were added to the hall. Beside works on the Theatre's interior, the outer yard space was also widened to accompany the refreshed venue. The renovation project launched with support of the Kartu Fund and was carried out by architect Leri Medzmariashvili. The building was carefully renovated and the old appearance was maintained, however it was refreshed with some modern details as well. It is noteworthy that the old iconic stage curtain by late painter Sergo Kobuladze has been also recreated using cutting edge technology in Germany after the original creation was lost in the devastating fire at the venue in the 1970s.

More links:  
Inside Tbilisi's restored historic opera house [bbc.com]
Long-awaited day arrives: Tbilisi Opera House reopens [agenda.ge] 
Tbilisi to reopen opera house that has survived tsars, Soviets and civil war. By Andrew North [theguardian.com]
Unforgettable First-Night Opera Performance to Open Renovated Tbilisi Opera House [georgiatoday.ge]
Tbilisi Opera reopens after five year maintenance closure [dfwatch.net]
Tbilisi Opera and Ballet State Theatre to officially reopen after long renovations [alvertjournal.com]


 

Sunday, May 04, 2014

ARTE: Gérard Depardieu: Lieben, essen, vögeln - im Kaukasus. Von Katja Nicodemus (zeit.de)

(zeit.de) Eine Arte-Dokumentation schickt den Schauspieler Gérard Depardieu auf den Spuren von Alexandre Dumas in den Kaukasus. 

"Schöner Text. Ich glaub das wird eine Katastrophefilm fürs Gemüt oder ein unbeabsichtigtes Meisterstück. Aber was sich da wieder unseren kulturellen Fernseheliten ausgedacht haben? Sie kungeln auch mit jedem ... Der Obelix soll uns den Braten vor die Füße werfen. Es geht wohl nur um die Quote, da sicher am Ende des Films einfach nichts ... aber auch gar nichts relevantes herauskommt!!!

Im Zeitartikel wird der wohl treffliche Satz formuliert: "Man könnte sagen, dass hier ein Promi-Konzept zu etwas Tragikomischem implodiert" - worauf mir einfiel, dass das wohl beinahe schon eine universelle Aussage ist ... ich bin gespannt, wie das abgeht ... heute abend. Ich vermute, da es äußerst selten in unseren spröden Zeiten vorkommt, sich selbstironisch in Szene zu setzen und sich dabei auch selbst nicht zu ernst zu nehmen. Ich vermute, dass das ganze mehr als peinlich wird. Depardieu hat sich ja ernsthaft in merkwürdige Situationen begeben. Ich sage nur Busenfreundschaften mit den richtigen Kerlen aus einer anderen Welt, weil er sich zu Hause gelangweilt hat. Und das meint er auch so ... Wenn das heute abend nicht funzt, dann muss ich schon mal die Redaktion in Frage stellen, die das veranlasst hat. Dann ist das eine ganz billige Nummer, und ich muss teils den Spartenkanal in Frage stellen oder fragen, wer hat denn da schon wieder seine Hände im Spiel gehabt hat ... und sein Gehirn nicht eingeschaltet." (Ralph Hälbig)



Der Zeitartikel hier >>>

Reise durch den Kaukasus. Gérard Depardieu auf den Spuren von Alexandre Dumas 

Sonntag, 04. Mai um 21:55 Uhr (54 Min.)   

link: arte.tv

Im Buch "Gefährliche Reise durch den wilden Kaukasus" hielt Alexandre Dumas seine persönlichen Reiseabenteuer des Jahres 1858 fest. Seine Intuition, Leidenschaft und seine Unvernunft inspirierten Gérard Depardieu rund 150 Jahre später, einen Teil der Reise auf Dumas‘ Spuren nachzuerleben. Ähnlich wie sein Vorgänger wird er von einem Zeichner begleitet ...



In einer Suite des Pariser "Hôtel des Trois Empereurs" entschließt sich Alexandre Dumas 1858 aus einer plötzlichen Anwandlung heraus, zusammen mit dem Maler Jean-Pierre Moynet in den Kaukasus zu reisen. Festgehalten haben sie dieses Abenteuer im Buch "Gefährliche Reise durch den wilden Kaukasus (1858-59)“. Der französische Schauspieler Gérard Depardieu ist sowohl ein begeisterter Leser von Dumas als auch ein Kenner und Liebhaber des Kaukasus. Es entstand die Idee, dem Text zu folgen und eine Reise auf den Spuren des berühmten Autors zu unternehmen - begleitet wurde er dabei vom Zeichner Mathieu Sapin. 

Im Zwiegespräch zwischen den beiden erfährt der Zuschauer mehr über die Person und den Künstler Gérard Depardieu, dessen Stimme zuweilen eins wird mit der des Autors. Während der Reise liest der Schauspieler immer wieder aus Dumas‘ Originaltexten. Die grandiosen Landschaftsbilder und die Entdeckung des heutigen Kaukasus schlagen Brücken zu den damaligen Erlebnissen und geben dem vor rund 150 Jahren verfassten Reisebericht eine neue, aktuelle Dimension. 

Unter anderem besuchen Depardieu und Sapin die aserbaidschanische Hauptstadt Baku. Dort gesellt sich der lokale Journalist und Historiker Fuad Akhundov zu ihnen. Natürlich hat sich die Gegend seit Dumas‘ Besuch 1858 stark verändert. Baku ist eine hochmoderne Großstadt geworden – eingebettet in die aserbaidschanische Tradition mit all ihren Widersprüchen. 

Gérard Depardieu führt auf eine abwechslungsreiche und humorvolle Exkursion in eine wenig bekannte Region. Es geht um deren Geschichte, die Menschen und Kulturen, aber auch um Dumas und Depardieu, die beide - im Leben wie in der Kunst - ständig auf der Suche geblieben sind.

TV-Kritik: "Reise durch den Kaukasus" - Abenteuer und Unvernunft, das gefällt ihm [faz.net]
 

Wednesday, November 10, 2010

RADIO: Guter Tropfen aus Georgien. Weinlese in Kachetien. Von Henning Hübert (dradio.de)

Wachleute eines Sicherheitsdienstes sitzen plaudernd auf einer weiß angestrichenen Parkbank vor dem Museum. Das zeigt die großbürgerliche Lebensart seines Erbauers inmitten kleinbäuerlicher Bescheidenheit: 1886 erbaute der georgische Schriftsteller und Militär Alexander Tschawtschawadse das Weingut Zinandali samt Weinkellerei an einem Hang wenig östlich von der kachetischen Provinzhauptstadt Telawi.

Die Lebensart von damals ist ein Besuchermagnet. Im Garten, an einer Palme, posiert ein Hochzeitspaar - die Braut ganz in weiß, der Bräutigam mit schwarzer Tracht, Wams, Dolch und stilisierten Patronenhülsen an der Brust. Eine Besuchergruppe nach der nächsten strömt hinein in das Schlösschen. Die meisten haben Führung durch Museum und Weinkeller sowie eine anschließende Weinprobe gebucht. Zu Zeiten der Sowjetunion war Zinandali Erholungsort für die Nomenklatur. Ganz in der Nachbarschaft soll bis heute Eduard Schewardnadse ein Wochenendhaus haben. Doch die Führerin Marina Msuqnishwili spricht viel lieber vom vergangenen Glanz des 19. Jahrhunderts:

"Also das ist das Hausmuseum des genialen georgischen Dichters Alexander Tschawtschawadse. Er wurde in Petersburg geboren. Er war Generalleutnant und hat an vielen Kämpfen teilgenommen. Alexanders Vater war georgischer Botschafter in Russland. Die Mutter war eine Adlige und eine gute Erzieherin ihres Sohnes. Sie starb in Tblisi, begraben ist sie hier in Kachetien im Kloster Neu-Shoamta, 20 Kilometer von hier entfernt."

Gezeigt werden die beiden wohl ältesten Klaviere und Flügel, die es in Georgien gibt - 200 Jahre sind sie alt. Sie stehen im Salon und stammen aus Deutschland, Marke Becker. Der Salon des Offiziers - Ende des 19. Jahrhunderts ein Sommertreffpunkt der geistigen Elite.

"Alexander Tschawtschawadse war ein sehr gebildeter Mensch, er beherrschte sechs Sprachen. Dieses Haus war das Sommerhaus des Dichters, meistens lebte die Familie des Dichters in Tbilisi. Sie waren sehr gastfreundlich. Hier waren zu verschiedenen Zeiten der französische Schriftsteller Dumas, Professor Koch von der Universität Jena, russische Schriftsteller wie Lermontow und Puschkin."

Den runden Esstisch ziert weit gereistes Porzellan aus Limoges und Meißen. Vom Speisesaal hat man einen Blick auf den schneebedeckten Kaukasus. Ausnahmsweise wird auch die Kristallglocke angeschlagen, die schon den Dichter zum Essen rief und ansonsten still zwischen Sauciere und Weingläsern liegt.

Das Signal für den Abgang Richtung Weinkeller und Weinprobe. In einem tief unter der Erde liegenden Keller lagern bis heute über 16.000 Flaschen bei konstant 10 bis 14 Grad. Die ältesten sind von 1814. Fotos von ihnen darf man nicht machen. Und natürlich auch nicht den echten Staub von den Etiketten abwischen. Ob sie noch trinkbar sind? Seit Sowjetzeiten soll keine Flasche aus dem 19. Jahrhundert mehr neu verkorkt oder aufgefüllt worden sein.

"Alexander Tschawtschawadse war selbst ein großer Wirtschaftler. Er hatte große Weinberge. Und sein Wein hatte eine hohe Qualität und sein Wein konkurrierte mit französischen Weinen. Hier im ersten Stock haben wir einen Raum, in dem man Wein probieren kann, und hier gibt es auch rote und weiße Weine. Rote Weine namens Zinandali."

Seit Tausenden von Jahren läuft das Keltern im Weinland Georgien anders ab als in den Anbaugebieten Europas. Die Reiseführerin Nino Kurtskhalia kann das im Weinkeller von Zinandali erklären:

"Das unterscheidet man von den Europäischen: Damit man Maische und Saft von den Weintrauben nicht voneinander trennt, hält man sie zusammen in einem Kessel für ein paar Tage. Damit diese Maische eine eigene Farbe und einen eigenen Geschmack gibt und auch das Tannin dabei ist und auch die Stärken. Dann nach ein paar Tagen trennt man schon diesen Saft und die Maische voneinander. Dann braucht man noch Zeit. Manche kommen in die Tongefäße, manche in Holzfässer, um dort zu altern. Und mit der Maische macht man den georgischen Schnaps namens Tschatscha."

Früherer Hauptabnehmer georgischen Weins war der Nachbarstaat Russland. Doch die Beziehungen liegen auf Eis, 2008 gab es einen Krieg zwischen beiden Staaten, der Georgien die Kontrolle über zwei Provinzen kostete. Bereits 2006 hatte Russland ein Handelsembargo für georgische Waren verhängt. Der Hauptexportmarkt brach weg - offiziell haben die georgischen Winzer darauf mit einer Qualitätsoffensive reagiert. Heute wollen sich georgische Spitzenwinzer mit spanischen und französischen Tropfen messen lassen. Aber auch die Masse der Weingüter hat nach dem ersten Schock durch das Handelsembargo eine Lösung gefunden: Georgischer Wein finde auch heute noch trotz Verbots seinen Weg nach Norden über Kazbegi und den hohen Kaukasus hinein nach Russland, verrät Nino Kurtskhalia:

"Macht man das, natürlich offiziell, sondern illegal. Das ist also durch Armenien. Zuerst bringt man die Waren nach Armenien. Und dann werden in Armenien diese Waren als armenische ausgegeben. Und dann bringt man sie wiederum durch Georgien nach Russland. Und durch Aserbaidschan geht es auch. Alles, was man erntet, kann man in Georgien auch verkaufen oder exportieren."

Darauf wird dann noch angestoßen mit einem abschließenden Glas Zinandali in Zinandali.


Quelle: www.dradio.de

Thursday, July 05, 2007

GESCHICHTE:

Alexandre Dumas in Sumgayit

Foto und Text on September 26, 2006 von Tomke Lask
"Der alte Mann lebt in Sumgayit. Ich habe das Interview, das die Übersetzerin mit ihm auf Russisch gemacht hat mit meinem Fotoapparat gefilmt. Ich müßte seinen Namen ausfindig machen können. Er hat uns Geschichten erzählt, die sein Großvater ihm erzählt hat über die Tage, die Alexandre Dumas und sein Gefolge in Sumgayit verbracht haben, wo sie am Strand gecampt haben, was sie gegesen haben etc. Das azeri Kultusministerium möchte gerne einen Kulturweg aufbauen mit Dumas Buch 'Der Kaukasus' als Grundlage. Das Problem ist, daß nur länderübergreifende Koperationen dieser Art vom Europarat unterstützt werden. Ein Vertreter von Georgien war beim ersten Treffen in Baku dabei, sowie jemand von Dagestan, aber wir haben keine Erlaubnis erhalten in diesen beiden Ländern Dumas Route auszukundschaften. Eigentlich müßte Armenien ja auch dabei sein, aber das wird so schnell nicht einmal erörtert werden aus wohlbekannten Gründen."

Monday, July 02, 2007

PHOTOGRAPHY:


Hotel Patio in Sheki, Azerbaijan

Uploaded on October 31, 2006 by Tomke Lask
They were making a film using the hotel for the casting of the story. It was very funny, because I didn't know that there was a film being done and I wondered why there were so many people in strange and colourful traditional outfits in the hotel.
Azerbaijan (Set)
The pictures are from a trip to Azerbaijan following Alexandre Dumas' voyage as he described it in his book 'Le Caucase' (http://www.dumaspere.com/)
It was on behalf of the Council of Europe and the European Institute of Cultural Routes that I participated in this mission that was to analyse the feasability of an Alexandre Dumas' cultural route from Daghestan to Azerbaijan and Georgia.
It was on behalf of the Council of Europe and the European Institute of Cultural Routes that I participated in this mission that was to analyse the feasability of an Alexandre Dumas' cultural route from Daghestan to Azerbaijan and Georgia.



Thursday, April 13, 2006

Twilight on the Caucasus



This book cites 10 books:


The Sabres of Paradise by Lesley Blanch
The Russian Conquest of the Caucasus by JOHN BADDELEY
The Man in the Iron Mask by Alexandre Dumas
Russia Confronts Chechnya : Roots of a Separatist Conflict by John B. Dunlop
Twilight on the Caucasus by S. Z. Ahmed
Warriors of the Steppe: A Military History of Central Asia, 500 B.C. to A.D. 1700 by Erik Hildinger
Russian Literature and Empire : Conquest of the Caucasus from Pushkin to Tolstoy (Cambridge Studies in Russian Literature) by Susan Layton
Allah's Mountains : Politics and War in the Russian Caucasus by Sebastian Smith
The Making of the Georgian Nation by Ronald Grigor Suny
A Captive of the Caucasus by Andrei Bitov