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Friday, May 03, 2013

DORFENTWICKLUNG: Das Dorf "Kissiskhevi" in Georgien, Kreis Telavi - ein Projekt wird von Lile e.V. aus Deutschland.

File:Village Kisiskhevi.jpg 
Inzwischen ist das Projekt "Kissiskhevi" in Georgien, Kreis Telavi, im Dorf Kissiskhevi angelaufen. Kissiskhevi ist ein ca. 3.500 Einwohner großes historisches Dorf in einem wichtigen Weinanbaugebiet Georgiens und in mitten einer beliebten touristischen Gegend, in der die Arbeitslosigkeit allerdings nahezu 100% beträgt und in der die noch Anfang der 1990er-Jahre funktionierende Infrastruktur komplett zusammen gebrochen ist. Das Projekt wird von Lile e.V. (Projektleiterin Marika Lapauri-Burk) geleitet und durchgeführt. Der Verein war bis heute in diesem Dorf bereits mit verschiedenen Initiativentätig.

Das Projektziel besteht insgesamt in der Dorfentwicklung und konkret im Wiederaufbau und der Wiederbelebung des Dorfzentrums. Die Dorfmitte, in der sich heute der Schulhof befindet, hat eine reiche Geschichte und Tradition. Dort befand sich ein ehemaliger Adelshof, der Sitz des königlichen Schreibers Kobulaschwili. Eine kleine Basilika und ein Turm aus dem 16. Jahrhundert sind erhalten geblieben. Das Dorf Kissiskhevi hat mit seiner Geschichte in der Region Kachetien einen besonderen Status.

Das Kulturleben in Kissiskhevi war zur Sowjetzeit in dieser Region herausragend. Das voll ausgestattete Kulturhaus führte ausgezeichnete Programme durch, die sich großer Beliebtheit erfreuten. Der 600 Plätze fassende Saal war immer voll besetzt. Heute ist der gesamte Komplex verwahrlost, die Gebäude sind aber noch in einem stabilen Zustand. Die Projektautoren denken, dass eine Revitalisierung in einem so traditionsreichen Ort große Chancen hat. Im Rahmen des Projekts sollen mitaktiver Teilnahme der Bevölkerung die noch vorhandenen historischen Gebäude in der Dorfmitte konserviert und denkmalgerecht renoviert werden (im Dorf gibt es allein 63 Kulturdenkmäler). In dem erwähnten Turm wird ein Museum untergebracht und das ganze Areal soll ein Ort für Bildungsstätten und ein Informationszentrum werden. Eine wesentliche Voraussetzung ist eine aktive Teilnahme der Bevölkerung.

Das laufende Projekt wird von CIM aus Deutschland finanziert. Das Pilot-Projekt ist für 1 Jahr angelegt und hat das Potenzial, sich nach einer abschließenden Etappe weiter zu entwickeln.

Die Komplexität und Vielfalt der entwicklungsfähigen Einzelaspekte benötigt weitere Unterstützung. Wir wollen eine kontinuierliche Dynamik des Projektes erreichen, die es uns erlaubt, die Ideen und Konzepte zu realisieren. In diesem Zusammenhang möchten gerne mit allen interessierten Menschen oder Institutionen zusammen arbeiten. Unser Ziel ist es, durch dieses Projekt ein prototypisches Modell für die regionale Entwicklung zu schaffen.

Bitte unterstützen Sie das Projekt mit Ihrer Spende!

Alle die, die mit finanziellen, Sachspenden oder anderer weise unterstützen möchten, sind herzlich in Kisiskhewi eingeladen!

Bankverbindung in Georgien:
Our Village 2008.
ProCredit Bank, Tbilisi Code: MIBGGE22, Account: GE25PC0273600100013440
In Deutschland:
Lile e.V. , BIC: HASPDEHHXXX IBAN: DE91200505501268125372

Für Ihre Spenden ab 25 Euro können wir eine Spendebescheinigung ausstellen. ggf. können wir gerne das Projekt vor Ort vorstellen.

Mehr Infos:
info@lile.de oder ov_kisi@yahoo.com, (+49 171 851 3635, (00995) 593 31 6070, Marika Lapauri-Burk

Tuesday, December 21, 2010

PRESSE: Deutscher Botschafter reist zu offiziellem Besuch nach Telawi

Am 21. und 22. Dezember 2010 reist Botschafter Ortwin Hennig zu offiziellen Gesprächen nach Telawi.

Im Rahmen seiner Gespräche wird Botschafter Hennig u.a. mit dem Gouverneur von Kacheti, Herrn Giorgi Gwiniaschwili, dem Leiter der Stadtverwaltung von Telawi, Herrn Wassil Dawitaschwili und dem Rektor der Universität, Herrn Dawit Machaschwili zusammentreffen.
Botschafter Hennig wird sich bei einem Besuch der „Biberacher Ecke“ in der Universität Telawi über die Städtepartnerschaft zwischen Telawi und Biberach informieren.


In der 9. Öffentlichen Schule, einer Deutschen Partnerschule, an der ein Lehrer aus Deutschland Sprachunterricht erteilt, trifft Botschafter Hennig mit der Leiterin der Schule, den Lehrkräften und Schülern zusammen. Ein Besuch der Berufsschule von Telawi schliesst sich an.

Auf dem Deutschen Soldatenfriedhof wird Botschafter Hennig einen Kranz zu Ehren der Verstorbenen niederlegen.

+++

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
Sheraton Metechi Palace Hotel
Telawi Str. 20
0103 Tiflis
Georgien

Internet: www.tiflis.diplo.de
Email:
info@tifl.diplo.de
Tel.: + 995 - 32 - 447 300
Fax.: + 995 - 32 - 447 364

Wednesday, November 10, 2010

RADIO: Guter Tropfen aus Georgien. Weinlese in Kachetien. Von Henning Hübert (dradio.de)

Wachleute eines Sicherheitsdienstes sitzen plaudernd auf einer weiß angestrichenen Parkbank vor dem Museum. Das zeigt die großbürgerliche Lebensart seines Erbauers inmitten kleinbäuerlicher Bescheidenheit: 1886 erbaute der georgische Schriftsteller und Militär Alexander Tschawtschawadse das Weingut Zinandali samt Weinkellerei an einem Hang wenig östlich von der kachetischen Provinzhauptstadt Telawi.

Die Lebensart von damals ist ein Besuchermagnet. Im Garten, an einer Palme, posiert ein Hochzeitspaar - die Braut ganz in weiß, der Bräutigam mit schwarzer Tracht, Wams, Dolch und stilisierten Patronenhülsen an der Brust. Eine Besuchergruppe nach der nächsten strömt hinein in das Schlösschen. Die meisten haben Führung durch Museum und Weinkeller sowie eine anschließende Weinprobe gebucht. Zu Zeiten der Sowjetunion war Zinandali Erholungsort für die Nomenklatur. Ganz in der Nachbarschaft soll bis heute Eduard Schewardnadse ein Wochenendhaus haben. Doch die Führerin Marina Msuqnishwili spricht viel lieber vom vergangenen Glanz des 19. Jahrhunderts:

"Also das ist das Hausmuseum des genialen georgischen Dichters Alexander Tschawtschawadse. Er wurde in Petersburg geboren. Er war Generalleutnant und hat an vielen Kämpfen teilgenommen. Alexanders Vater war georgischer Botschafter in Russland. Die Mutter war eine Adlige und eine gute Erzieherin ihres Sohnes. Sie starb in Tblisi, begraben ist sie hier in Kachetien im Kloster Neu-Shoamta, 20 Kilometer von hier entfernt."

Gezeigt werden die beiden wohl ältesten Klaviere und Flügel, die es in Georgien gibt - 200 Jahre sind sie alt. Sie stehen im Salon und stammen aus Deutschland, Marke Becker. Der Salon des Offiziers - Ende des 19. Jahrhunderts ein Sommertreffpunkt der geistigen Elite.

"Alexander Tschawtschawadse war ein sehr gebildeter Mensch, er beherrschte sechs Sprachen. Dieses Haus war das Sommerhaus des Dichters, meistens lebte die Familie des Dichters in Tbilisi. Sie waren sehr gastfreundlich. Hier waren zu verschiedenen Zeiten der französische Schriftsteller Dumas, Professor Koch von der Universität Jena, russische Schriftsteller wie Lermontow und Puschkin."

Den runden Esstisch ziert weit gereistes Porzellan aus Limoges und Meißen. Vom Speisesaal hat man einen Blick auf den schneebedeckten Kaukasus. Ausnahmsweise wird auch die Kristallglocke angeschlagen, die schon den Dichter zum Essen rief und ansonsten still zwischen Sauciere und Weingläsern liegt.

Das Signal für den Abgang Richtung Weinkeller und Weinprobe. In einem tief unter der Erde liegenden Keller lagern bis heute über 16.000 Flaschen bei konstant 10 bis 14 Grad. Die ältesten sind von 1814. Fotos von ihnen darf man nicht machen. Und natürlich auch nicht den echten Staub von den Etiketten abwischen. Ob sie noch trinkbar sind? Seit Sowjetzeiten soll keine Flasche aus dem 19. Jahrhundert mehr neu verkorkt oder aufgefüllt worden sein.

"Alexander Tschawtschawadse war selbst ein großer Wirtschaftler. Er hatte große Weinberge. Und sein Wein hatte eine hohe Qualität und sein Wein konkurrierte mit französischen Weinen. Hier im ersten Stock haben wir einen Raum, in dem man Wein probieren kann, und hier gibt es auch rote und weiße Weine. Rote Weine namens Zinandali."

Seit Tausenden von Jahren läuft das Keltern im Weinland Georgien anders ab als in den Anbaugebieten Europas. Die Reiseführerin Nino Kurtskhalia kann das im Weinkeller von Zinandali erklären:

"Das unterscheidet man von den Europäischen: Damit man Maische und Saft von den Weintrauben nicht voneinander trennt, hält man sie zusammen in einem Kessel für ein paar Tage. Damit diese Maische eine eigene Farbe und einen eigenen Geschmack gibt und auch das Tannin dabei ist und auch die Stärken. Dann nach ein paar Tagen trennt man schon diesen Saft und die Maische voneinander. Dann braucht man noch Zeit. Manche kommen in die Tongefäße, manche in Holzfässer, um dort zu altern. Und mit der Maische macht man den georgischen Schnaps namens Tschatscha."

Früherer Hauptabnehmer georgischen Weins war der Nachbarstaat Russland. Doch die Beziehungen liegen auf Eis, 2008 gab es einen Krieg zwischen beiden Staaten, der Georgien die Kontrolle über zwei Provinzen kostete. Bereits 2006 hatte Russland ein Handelsembargo für georgische Waren verhängt. Der Hauptexportmarkt brach weg - offiziell haben die georgischen Winzer darauf mit einer Qualitätsoffensive reagiert. Heute wollen sich georgische Spitzenwinzer mit spanischen und französischen Tropfen messen lassen. Aber auch die Masse der Weingüter hat nach dem ersten Schock durch das Handelsembargo eine Lösung gefunden: Georgischer Wein finde auch heute noch trotz Verbots seinen Weg nach Norden über Kazbegi und den hohen Kaukasus hinein nach Russland, verrät Nino Kurtskhalia:

"Macht man das, natürlich offiziell, sondern illegal. Das ist also durch Armenien. Zuerst bringt man die Waren nach Armenien. Und dann werden in Armenien diese Waren als armenische ausgegeben. Und dann bringt man sie wiederum durch Georgien nach Russland. Und durch Aserbaidschan geht es auch. Alles, was man erntet, kann man in Georgien auch verkaufen oder exportieren."

Darauf wird dann noch angestoßen mit einem abschließenden Glas Zinandali in Zinandali.


Quelle: www.dradio.de

Thursday, October 14, 2010

PODCAST: Die Hochschullandschaft in Georgien. Deutsch ist beliebte Fremdsprache. (dradio.de)

Henning Hübert im Gespräch mit Ulrike Burkwinkel +++ Porträt über Gebhard Reul, Leiter des DAAD-Informationszentrums
Podcast >>>

Georgien liegt südlich de Kaukasus, hat nur noch 4,2 Millionen Einwohner, mehr als eine Million weniger als zu Beginn der Unabhängigkeit 1991. Georgier haben eine eigene Sprache, die als äußert schwer zu erlernen gilt. Deshalb ist es für Georgier selbstverständlich, selbst mindestens eine Fremdsprache zu lernen.

Deutsch hat in Georgien traditionell einen guten Stand. 20 Prozent aller Sprachenstudenten wählen Deutsch, nur je sieben Prozent Französisch beziehungsweise Russisch. Allerdings dominiert inzwischen auch in Georgien Englisch - das wählen 40 Prozent aller Sprachstudenten. Der Deutsche Akademische Austauschdienst hat in Georgien besonders viel zu tun. Er berät und begleitet Germanistikstudenten bei ihrer Karriere.

Henning Hübert ist gerade zurückgekommen von einer Informationsreise durch die georgische Hochschullandschaft, organisiert vom DAAD.

Seinen vollständigen Beitrag können Sie mindestens bis zum 13.3.2010 in unserem Audio-on-Demand-Player hören.


Quelle: www.dradio.de

Wednesday, June 23, 2010

MAPS: Open Maps Caucasus - JumpStart Creates Free Electronic Maps of 4 Georgian Towns (finchannel.com)

Tbilisi, Georgia. Open Maps Caucasus, a JumpStart International mapping initiative, expanded its work outside of Tbilisi and started to create free, electronic maps of four more towns in Georgia. Maps of Kutaisi, Batumi, Telavi and Akhaltsikhe are already available online at: http://georgia.maps.jsintl.org.

Our four regional offices expanded mapping from their towns to include the rest of their respective municipalities Maps are constantly updated and can be downloaded at: http://georgia.maps.jsintl.org.

One of the main goals of OMC-J is to develop social capital in regions by engaging as many people as possible in all areas of organization work. Over 170 people, including community organizers, mapping enthusiasts, and office interns, are already involved in various areas of the OMC-J’s work.

Our team in Akhaltsikhe plays a leading role in mapping and project development. The Akhaltsikhe team has recruited the largest number of active and engaged volunteers. With their help, our Community Organizers have already mapped 30 villages and moved onto the second largest city in the region, Borjomi.

Kutaisi, Telavi, Batumi and Akhaltsikhe were the first towns selected to host OMC-J regional offices because of their geographic and strategic importance. In June new mapping stations will open in Zugdidi, Marneuli, Mestia, Oni and Barisakho (the list is tentative).

The OMC-J website provides news and updates on all of our projects and activities. For more information on the regional mapping process, blogs, videos, and volunteering information, please visit www.OpenMapsCaucasus.org. About OMC, A JumpStart Mapping Initiative
Open Maps Caucasus is a JumpStart International mapping initiative dedicated to the creation of open geographic data and promoting its use by building capacity in the Caucasus for visualizing information geographically. Our community-based mapping model generates valuable data and sustainable impact by training volunteers and engaging people around open content and ways to use it to develop civil society, business, good governance, and above all, means of expression. To learn more about OMC-J, visit:
OpenMapsCaucasus.org.

About JumpStart International
JumpStart International began in 2003 with a vision to empower Iraqis through employment projects rebuilding the country. JumpStart, a US-based charitable organization, has evolved into a driver of capacity for leveraging new technologies in under-served communities. Currently JumpStart supports Georgia-based Open Maps Caucasus in implementing a community-based model for creating map data, seeding a lasting forum for civil society innovation. To learn more about JumpStart International, visit: JumpStartInternational.org.


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WHO Regional Director Visits Georgia

Wednesday, November 18, 2009

TRAVEL: Sofaschläfer in Georgien - Ein Deutscher in Georgien

Thomas Müller aus Westhausen hat Rucksacktouristen übers Internet kostenlose Übernachtungsplätze angeboten

Spar Geld, lerne neue Leute kennen und sieh die Welt mit den Augen der Einheimischen – mit dem Motto wirbt die Community „
www.couchsurfing.com“ dafür, ausgetretene Touristenpfade zu verlassen und am Alltag der Menschen in verschiedenen Kulturen teilzunehmen. Thomas Müller aus Westhausen hat das „Sofaschlafen“ vor eineinhalb Jahren in Georgien kennengelernt.

Thursday, October 29, 2009

CONCERT-TOUR: Russudan Meipariani in Georgia (myspace.com/russudanmeipariani)

Russudan Meipariani Ensemble and Tindra Trio on Tour in Georgia.

Modern Music and Norwegian Folk Music.
November 4th 19.00

National Music Center Tbilisi
D. Agmashenebeli av. 127

Novemer 4 - 10, Tbilisi - Telavi - Kutaisi - Batumi

poster of tour

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Monday, June 08, 2009

ANNOUNCEMENT: PARTICIPATION in Int. SUMMER SCHOOL, Sept. 2009

Beigefuegt findet bitte eine Ankuendigung ueber ein Trainingsseminar, dass unsere NGO im September in Georgien veranstaltet! Bitte leitet diese Information grossflaechig weiter, Details kann man – wie angegeben – bei mir einholen. Es ist praktisch fuer jede/n offen, der genug Interesse und Motivation hat, 3 Plaetze stehen zur Verfuegung. Falls jemand Tips fuer oesterreichische Webseiten/Portale/Foren hat, wo man das Event ankuendigen kann, waere ich fuer die Info dankbar.


Take part in a summer school on conflict management, human rights & youth cooperation in Georgia, South Caucasus, supported by the EU – Youth In Action Program, in Telavi, Kakheti, Georgia (South Caucasus), 19. – 25. September 2009

From Sept. 19th to 25th, the “Austrian Helsinki Association – For Human Rights and Int. Dialogue” - a Vienna based, internationally operating human rights NGO with a geographic focus on the Black Sea region – together with the local partner organization “Youth Association DRONI” will organize a EU-supported (Youth In Action) international summer school on conflict management, human rights and youth cooperation (details below).

The event will take place in Georgia, South Caucasus, and bring together about 30 young persons from Austria (3 participants), France, Germany, Latvia, Russia, Armenia, Azerbaijan and Georgia. Also cultural activities and sightseeing are part of the program.

The organizers and its partners will arrange all logistics, accommodation and the program at the spot; participants are, as a rule of the program, requested to pay 30% of their travel costs, the other 70% as well as all other costs related to the training (food, accommodation) will be financed and full organizational support provided by the organizers. You will be guided by experienced trainers and experts of the region and learn together with other interesting students in a picturesque wine region of Georgia.

To apply, the following criteria should be fulfilled:
- Be a resident of Austria
- Good knowledge of the English language
- Travel experience
- Interest in political issues, peace/conflict, youth cooperation, EU, Eastern Europe/former Soviet Union
- Work experience as youth worker, social activist or related is an
advantage
- Be below 35 years old
- Motivation to actively participate in the training
- Willingness to learn, share and contribute in a multicultural
atmosphere

For EU citizens, no visa to enter Georgia is necessary. Austrian participants will furthermore receive an introductory session on the Caucasus and we willl seek joint ways to cover your 30% travel expenses (around 100 – 150 Euros).

Likewise, you will be asked to arrange for yourself the travel- and health insurance for the stay and hold a small presentation on the experiences made after the event in Vienna.

Please contact us to receive an application form or provide us directly with a short motivation letter and a CV. Applications have to be received until July 14th, one week later participants will be notified and travel arrangements made.

For the above, further detailed information as well as any other requests, please contact Siegfried Wöber under: woeber.siegfried@gmx.at, subject: Summer school in Georgia.

Short description of the training course:
This training course is dedicated to conflict prevention, promotion of peace and human rights, bringing together young leaders from Austria, France, Germany, Latvia as well as Georgia, Azerbaijan, Armenia and the Russian Federation in order to engage youth activists into debate about recent conflicts and “cold relations” in and between the countries. The event aims at finding ways to keep and improve a constructive dialogue and mutual understanding by addressing relevant issues through cooperation in the youth field.

Participants will receive a mainly non-formal training on conflict transformation, among other featured topics will be European approaches to peace and human rights. Participants will be awarded a certificate of attendance and can add this training to their EU Youthpass.

The event takes place about 3 hours east of the capital Tbilisi, next to the Caucasus mountains in the famous wine region of Kakheti. Besides evening activities, a half-day excursion through the region as well as sightseeing in Tbilisi will be organized too.

Thursday, April 02, 2009

BLOG: Puri - Article And Great Photos About Making Georgian Bread (the-laundromat.com)

So. About that bread. As I've been telling everyone, I'd planned on learning how to make Georgian bread while I'm down here. Wander into a bakery, ask them to teach me. I'd been hesitant to do it so far, but found the perfect breadman in Telavi, two hours east of Tbilisi.

Yabob the breadmaker let me come into his little shop when I asked if I could take photos. He didn't speak much Russian, and for the most part ignored me while I snapped away for almost two hours.

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Monday, September 15, 2008

BEGEGNUNG: Biberach feiert mit den Freunden aus dem georgischen Telawi. (szon.de)

BIBERACH (sz) Seit 20 Jahren besteht die Städtepartnerschaft zwischen Biberach und Telawi in Georgien. Aus diesem Anlass gibt ein interessantes Programm vom 2. bis 19. Oktober Einblick in das kulturelle, politische und soziale Leben dieses Landes.

Schwerpunkte bilden dabei Musik und Tanz, die im georgischen Leben eine große Rolle spielen. Dazu gibt es die "Georgische Kulturnacht", den Jazzabend "Solo Improvisationen" und das Klavierkonzert der Pianistin Ana Gligvashvili. Vorträge, Ausstellungen, Filme, ein georgisches Gastmahl ein Partnerschaftsmarkt und der Festabend runden das Programm mit insgesamt 17 Veranstaltungen ab.

In die georgische Woche eingebunden ist das 20-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft zwischen Biberach und Telawi. 80 Georgier kommen dazu nach Biberach. Sie sind alle in Familien untergebracht. Somit gibt es viele Möglichkeiten zu persönlichen Begegnungen.

In dieser für Georgien schwierigen Zeit ist das Jubiläum auch ein Zeichen der Hoffnung für die Menschen in Telawi, dass sie in Biberach mit ihren Bürgen einen verlässlichen Partner haben.

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Thursday, May 08, 2008

PHOTOGRAPHY: Excellent Photographies by Danya

Tbilisi, Georgia, September 2007

Telavi, Georgia, September 2007

Batumi, Georgia, September 2007

Dzhuta valley, Georgia, September 2007
photos by von danya_

Friday, February 15, 2008

PHOTOGALLERY & BLOG: Telavi In The Winter - by Joe Coyle

Sulkhanishvili Street, known as Komkavshiri Street during the Communist period. That's my house on the right. If it had been a little clearer the Caucasus would have been visible in the distance. In Telavi.







Telavi (Set) by Joe Coyle

Joe Coyle is a Peace Corps Volunteer currently serving in Georgia (the country, not the state). He was formerly a volunteer in Bangladesh, hence my screen name. On Georgia (Joe's Blog)

Tuesday, August 07, 2007

REPORTAGE (6):

Schattenseiten und Lichtblicke
Text von Patricia Scherer
Fotos von Keti Iashvili und
Patricia Scherer

Ich habe heute einen Jungen getroffen der ein Haus hat, aber keine Eltern. Ich habe ein Mädchen kennen gelernt, dass mit zwölf Jahren zwangsverheiratet wurde und mit 14 einen Sohn bekommen hat, den es hasst. Ich habe einem kleinen Jungen in die Augen gesehen, dessen Blick zu ernst war für sein zartes Windelalter. Ich wurde lange betrachtet von einer 16-Jährigen, die zusehen musste, wie ihre Mutter umgebracht wurde. Und ich habe mit einem 6-jährigen gegessen, der aus dem Fenster fiel und nun im Rollstuhl sitzt. An dieser Stelle könnte ich weitere hunderte Geschichten erzählen - jede einzelne Schreckgespenst, jede einzelne Herzensbrecher, jede einzelne unbarmherzige Realität - die Geschichten der Straßenkinder in Tbilisi und die Geschichten der Waisen im Kinderheim von Gremi.

Eigentlich fing der Tag sonnig, aufgeregt und fröhlich an. Keti, die in einem hier einmaligen Projekt für Straßenkinder als Sozialarbeiterin arbeitet, und ich machen uns gemeinsam auf den Weg nach Gremi. Begleitet werden wir von zwei Jungen an der Schwelle des Erwachsenwerdens, die in Tbilissi als Straßenkinder aufwuchsen und nun schon eine Weile im Heim leben. Beide lieben Kacheti, die Weinregion Georgiens. Der eine, weil es seine Heimat ist und weil dort sein Elternhaus steht, wenn auch ohne Eltern. Der andere, weil er hier als Hirte bessere Zeiten erlebt hat. Von ihren Jahren auf der Straße zeugen die vielen Narben auf den Armen - Schnitte die sie sich selbst zugefügt haben und gelegentlich noch zufügen. Atschiko ist 20. Man sieht ihm an, dass er Schalk und Charme hat. Unter Alkoholeinfluss ist er kaum kontrollierbar: dann nimmt er eine Glasscherbe und schlitzt bis es blutet. Der Schorf auf manchen Wunden ist noch frisch. Zima ist fleißig und hilfsbereit, auch wenn sein Gesichtsausdruck verrät, dass er zu lange giftigen Kleber geschnüffelt hat. Er ist klein und schmächtig, sein Körper wirkt als hätte er nicht genug Kraft gehabt um groß und stark zu werden. Wir fahren mit der Marschrutka aufs Land. Der Fahrer, ein stämmiger Mann mit einem goldbezahnten Lächeln, fragt mich neugierig aus. Obwohl ich ihn kaum verstehen kann, weil er einen vernuschelten Dialekt spricht und Keti übersetzen muss, antworte ich ihm brav in kurzen Sätzen auf Georgisch. Die Passagiere des Minibusses lachen fröhlich über mein Kauderwelsch, es ist heiß und stickig, die hügelige Landschaft fliegt an uns vorbei, wir hören georgische Popmusik auf Kassette, während wir unserem Ziel immer näher kommen. Die Straße nach Kacheti ist seit meinem letzten Besuch hervorragend ausgebaut worden, Schlaglöcher gibt es kaum noch, die Fahrt ist trotz der stickigen Luft im Minibus fast angenehm.


In Telawi suchen wir uns ein Taxi nach Gremi. Ganz am Ende des Dorfes, bei den Ausläufern eines holprigen Weges befindet sich das so genannte Steinhaus, das Kinderheim von Gremi. Als wir aussteigen, macht der Taxifahrer Zima ein Angebot: er soll für ihn als Hirte arbeiten gegen Kost und Logie und ein paar Lari Gehalt. Zima handelt zurückhaltend. Erst einmal möchte er sich einen Eindruck von dem verschaffen, was ihn hier erwartet. Wir treten durch das weiße Gatter auf das weitläufige Gelände rund um das Steinhaus.

Unter einem Baum sitzen Kinder und Jugendliche im Schatten, träge, beinahe leblos. Einigen von ihnen sieht man an, dass sie nicht ganz gesund sind, denn im Kinderheim von Gremi leben viele behinderte Kinder und auch Erwachsene. Georgien hat woanders kaum einen Ort für sie. Wir platzen mitten in einen Streit. Die Schweizerin Susanna arbeitet seit über zehn Jahren jeden Sommer in Gremi. Sie kommt gerade mit einer Gruppe zurück vom schwarzen Meer und ist wütend und verletzt, weil eine Kollegin sich gegen Sie gestellt hat. Sie würde die Auseinandersetzung gerne bereinigen, doch die Kollegin ist nach Tbilissi gefahren ohne ein Wort zu sagen. Susanna ist müde von der Fahrt, die Diskussion kostet sie Kraft. Unser Besuch kommt in diesem Moment unerwartet. Ein behinderter junger Mann begrüßt uns mit einem breiten Grinsen. Vor dem Körper hält er verkrampft seine Arme und Hände, er singt eine Art Lied und wiegt sich dabei hin und her. Unsere Straßenkinder sind distanziert und ein bisschen ängstlich. Der Umgang mit Behinderten ist neu und ungewohnt für sie. Behinderte haben in Georgien keinen guten Stand, sie werden als Strafe Gottes betrachtet. Ihre Familien schämen sich häufig für sie, zur Schule dürfen sie nicht gehen, auf der Straße sieht man sie nicht. Sie werden gehalten, hinter verschlossen Türen.

Susanna rafft sie sich auf und zeigt uns und einer gerade angekommenen Volontärin aus Tschechien das Gelände. Obwohl das Kinderheim von Gremi ein konstantes Provisorium ist, gibt es eine Schreinerei und eine kleine Ziegelei. Hier arbeiten einige der Bewohner, die längst aus ihren Kinderschuhen gewachsen sind, und das Heim trotzdem nie verlassen werden. Sauri, zum Beispiel. Der etwa Dreißigjährige kann kaum bis Zehn zählen, doch mit seinen Händen ist er geschickt. Die bearbeiteten Hölzer und Ziegel werden für die kontinuierlichen Baumaßnahmen am Kinderheim verwendet oder verkauft. Wir sehen uns die Kühe an, die rund um das Haus grasen und den neu gebohrten Brunnen. Das Wasser dringt aus einem schwarzen Plastikschlauch an die Oberfläche. Es ist kühl und frisch. Auf der Rückseite des Hauses angekommen, ist Susanna froh, dass sie in ihrer Muttersprache erzählen kann, was ihr in Batumi widerfahren ist. Tränen der Wut und der Übermüdung stehen ihr in den Augen. Sie hat so viel Kraft hier in Gremi gelassen und doch hat sie nicht das Gefühl, das alle Mitarbeiter gemeinsam an einem Strang ziehen. Die Dinge verändern sich, eine neue Generation soll die Leitung des Heims übernehmen. Susanna füllt sich an den Rand gedrängt, über 30 Jahre Erfahrung als Heilpädagogin und zehn freiwillige Sommer in Gremi zählen nichts mehr. Die neue Generation hat noch nicht mal eine pädagogische Ausbildung. Worte wie humanistische Pädagogik, Didaktik, Anthroposophie oder interaktives Lernen sind hier fremd. Es geht darum, die Bewohner des Heims unter Kontrolle zu halten. So herrscht ein Gemisch aus kindlicher Anarchie und undurchschaubaren Spielen von Erwachsenen.

Die Schweizerin Susanna arbeitet seit über zehn Jahren jeden Sommer in Gremi.

Susanna hat die Strasse hinauf ein Feld mit Bohnen, Zucchini, Mais und anderem Gemüse bepflanzt. Die Trockenheit des Sommers hinterlässt während ihrer Abwesenheit Spuren. Die Beete lechzen nach Wasser. Trotzdem kann sie drei riesige Sommerkürbisse ernten, jeder wiegt mindestens zwei Kilo. Ein weiteres Feld wird von den Arbeitern bestellt. Hier wächst und gedeiht alles prächtig. Am Hang unterhalb des Areals gibt es noch sieben Hektar Wein. Wir werden zum Mittagessen gerufen. Gegessen wird in der geräumigen Küche, die allerdings viel zu klein ist für alle Bewohner des Kinderheims. Wir nehmen die freigewordenen Plätze ein und kosten Bohnensuppe, frischen Salat und Pflaumen. Ein weitere Volontär, ein Student aus Brighton in England, und die Pragerin lernen ihre ersten georgischen Worte während des Mittagessens. Kovzi - Löffel, Tepschi - Teller, Tschika - Glas, Dana - Messer. Drei Wochen wollen sie hier bleiben und mithelfen. Ich frage mich, was ihre Empfindungen vom Kinderheim in Gremi sind, doch beide sind noch überwältigt von der Reise und den vielen neuen Eindrücken. John - der Engländer - ist schon drei Tage hier. Er möchte lieber mich fragen, was ich über Georgien weiß. Sein Freund Chand, der ihn nach Gremi begleitet hat, wurde gleich nach seiner Ankunft in Tbilisi von einem streunenden Hund gebissen und muss nun mehrere Tollwut-Impfungen über sich ergehen lassen. Als auch er sich beim Kaffee zu uns gesellt, sitzen Keti und ich vor zwei großen Augenpaaren und sollen alle offenen Fragen über alles beantworten, wie uns scheint. Unsere Antworten scheinen die beiden Studenten zu überraschen. Gerade Keti ist für georgische Verhältnisse schonungslos, sie sagt offen was sie denkt über ihr Land. Für mich ist das eine wohltuende Offenbarung. Keti denkt, Keti spricht aus was in ihr vorgeht und sie ist aktiv. Sie klagt nicht nur, sie will verändern. In Deutschland studiert sie berufsbegleitend Sozialpädagogik, doch in Georgien übt sie im Strassenkinderheim ihren Beruf aus. Sie pendelt seit über einem Jahr jeden Monat hin und her. Damit ist sie für mich ein bisher einzigartiges georgisches Phänomen. Kein Schönreden, kein Schimpfen auf den Staat, keine Ausreden. Sie fängt ihre Sätze mit "wir" an. Wo Schatten ist, ist auch Licht.

Temi Community January 2007 127 photos

Teil II über das Kinderheim von Gremi - bald auf http://georgien.blogspot.com/

Teil 7: Wo Schatten ist, ist auch Licht?

Teil 5: Blicke über den Treppenabsatz,oder: Rückkehr von Vardzia

--
Patricia Scherer
freie Journalistin
vom 15. Juli bis 30. September 2007
Barnovis Kutscha 39
0160 Tbilissi, Georgien
Tel. +995-32-982966
Mobil +995-95-764296
Mailto: patricia@patricia-scherer.de
Skype: patriciaworldwide
www.patricia-scherer.de

Sunday, July 15, 2007

PHOTOGRAPHY:


Alaverdi Church, region Kakheti, Telavi district, Georgia

Uploaded on April 23, 2007 by Roma Lomidze

Sunday, July 01, 2007

MILITÄR:

Neue "Amerikaner" in Russlands Hinterhof
(derStandard.at)

Wladimer Chachibaia, der Vizestabschef der georgischen Armee ist stolz auf seine Truppe "made in USA":
Die Armee wird auf dem Übungsgelände Telavi von den Amerikanern trainiert, die neuen Handbücher sind Übersetzungen aus britischen, türkischen und US-Beständen, die Armeeführung ist nach Nato-Standard umgebaut. 85 Prozent der Reformen für den Status als Nato-Beitrittskandidat seien erfüllt, heißt es im Hauptquartier in Brüssel. Während andere ihre Truppen aus dem Irak abziehen, stockt Georgien sein Kontingent auf 2000 Soldaten auf.

Unbeirrt von jeglichen geopolitischen Allianzen, Strategien und Interessen grenzt man sich militärisch von Russland ab, ist dem Artikel zu entnehmen und tut alles für den NATO-Beitritt. Selbst an den Irak-Einsätzen übt man keine Zweifel.
Während Russland in Wien nun dieser Tage eine Reform des KSE-Abrüstungsvertrags erzwingen will, hat Georgiens Regierung ein neues Rekordbudget für die Armee vorgelegt: knapp eine Million Lari, umgerechnet 420.000 Euro.

Der ganze Text: Nichts zeigt wohl besser Russlands dramatischen Machtverlust im eigenen Hinterhof als ein Besuch im Verteidigungsministerium der Republik Georgien.

Wednesday, January 24, 2007

Telavi In The Winter