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Tuesday, February 11, 2014

FERNSEHEN: Die Story im Ersten: Putins Spiele. Ein Film von Golineh Atai und Udo Lielischkies (youtube.com)


(youtube.com) Er ist der Pate dieser Winterspiele. Wladimir Putin, der sich im subtropischen Sotschi eine prunkvolle Residenz bauen ließ, will genau hier der Welt Russlands Größe demonstrieren. Und die eigene Allmacht: ein olympisches Wintermärchen, aus dem Boden gestampft, dramatisch teurer als alle bisherigen Spiele.

Link: daserste.de

Er ist der Pate dieser Winterspiele. Wladimir Putin, der sich im subtropischen Sotschi eine prunkvolle Residenz bauen ließ, will genau hier der Welt Russlands Größe demonstrieren. Und die eigene Allmacht: ein olympisches Wintermärchen, aus dem Boden gestampft, dramatisch teurer als alle bisherigen Spiele.

Das staatsnahe Fernsehen zelebriert derweil den Weg des olympischen Feuers quer durch Putins Riesenreich. Bejubelt von Rentierzüchtern und Bergleuten, im Kaukasus und im fernen Osten. Die ARD-Korrespondenten Golineh Atai und Udo Lielischkies sind der Fackel durch Russland gefolgt und schauten sich um, wenn der olympische Tross weitergezogen war.

In der Industriestadt Norilsk, bei Pferdezüchtern in Jakutien, im terrorgeplagten Dagestan, in der Schwulen-Gemeinde St. Petersburgs. Was denken die Menschen dort? Ist Putins glanzvolle Sotschi-Inszenierung ein kraftvolles Aufbruchssignal in Richtung Moderne? Oder doch nur milliardenschweres Blendwerk fürs Wahlvolk, um die grassierende Korruption und Bürokratenwillkür im Land zu überstrahlen?

Ein Film von Golineh Atai und Udo Lielischkies

Thursday, June 27, 2013

REPORTAGE: Durchs wilde Dagestan. Inhalt Durchs wilde Dagestan Unentdecktes Land im Kaukasus. Ein Film von Ina Ruck (daserste.de)

Hier können sie das Video anschauen mediathek.daserste.de

(daserste.de) Wir wissen nur wenig von diesem Land: vom wilden Dagestan. Eine Region im Kaukasusgebirge, die zu Russland gehört – und die doch so weit von Russland entfernt scheint.


Tabasaran Gebiet - Hier leben dutzende Völker und sie sprechen dutzende Sprache. Die alte Handwerkskunst ist hier erhalten.
Zwischen Imam und Bergjuden

Seit Jahrtausenden ist die Gegend besiedelt, die alten Römer waren hier, Perser, Araber und Mongolen. Die Festungsstadt Derbent, malerisch am kaspischen Meer gelegen, ist die älteste Stadt des heutigen Russland. Sie ist muslimisch geprägt, gilt aber auch als Heimat der sogenannten kaukasischen Bergjuden. ARD-Korrespondentin Ina Ruck und ihr Team treffen dort einen muslimischen Imam, der seine predigten per Skype in die dagestanischen Hochgebirgstäler schickt. Einige seiner Gemeindemitglieder werden sie auf der Weiterreise besuchen.


In Kubatschi, liegt in 1080 Meter Höhe, herrscht eine jahrelange Tradition. Jedes Haus hat ein Zimmer voller Schätze.
Im atemberaubend schönen gebirgigen Hinterland leben Dutzende verschiedener Nationen – so zerklüftet sind die Berge, dass in jedem Tal eine andere Sprache, in jedem Dorf ein anderer Dialekt gesprochen wird. Und jedes Dorf hat seine Besonderheit – Kubatschi ist bekannt für seine Silberschmieden, Chutschni für seine bunten Teppiche. Und in Zowkra beherrscht jeder den Seiltanz.


Die Wasserträgerinnen aus Kubatschi holen täglich ihr Wasser, es gibt kein fliessendes.
Früher gab es hier keine Brücken, man nutzte dicke gespannte Seile – bis heute lernt jedes Kind, wie man auf einem Seil läuft. Aus Zowkra kommen deshalb bis heute viele Zirkusartisten. In den Ebenen des nördlichen Dagestans werden Pferde gezüchtet – auch die berühmte Pferderasse der Achal-Tekkiner. Russlands Präsident Putin überreicht diese besonderen Pferde gern als Gastgeschenk. 

Mehr: Der Kaukasuskonflikt - Ursachen und Hintergründe

Wednesday, October 03, 2012

ARD: Das Ausland glaubt an den Georgischen Traum. Nach Sieg bei Parlamentswahl (tagesschau.de)

Oppositionsbündnis von Iwanischwili erhält Mehrheit
tagesschau 20:00 Uhr, 02.10.2012 [Ina Ruck, ARD Moskau zzt. Tiflis] 

 Der Ausgang der Parlamentswahl in Georgien hat international positive Reaktionen hervorgerufen. Die EU-Kommission gratulierte dem siegreichen Bündnis Georgischer Traum von Oppositionsführer Bidsina Iwanischwili zum Sieg und würdigte zugleich den positiven Ablauf der Abstimmung. Die EU freue sich auf weiter enge Beziehungen zur Kaukasusrepublik, hieß es in einer Mitteilung der Außenbeauftragten Catherine Ashton und des Erweiterungskommissars Stefan Füle.

Auch US-Außenministerin Hillary Clinton beglückwünschte das georgische Volk zu den friedlichen Wahlen. Es sei ein "historischer Tag" für alle Georgier und für die demokratische Zukunft Georgiens gewesen, sagte Clinton. Die USA riefen alle Parteien in Georgien zu einer konstruktiven Zusammenarbeit auf.

OSZE lobt freie Wahl, beklagt aber Atmosphäre der Einschüchterung

Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) hatte in Tiflis die Abstimmung ebenfalls als frei und demokratisch gelobt. Allerdings beklagte sie auch eine Atmosphäre der Einschüchterung.

Russland schloss nach dem Wahlsieg von Iwanischwili indes einen Neustart im zerrütteten Verhältnis mit dem Nachbarland nicht aus. "Im Parlament werden verantwortungsvollere und konstruktivere Kräfte vertreten sein", sagte Regierungschef Dmitri Medwedew. Die Kremlpartei Geeintes Russland sei zum Dialog bereit. Georgiens Staatschef Michail Saakaschwili von der bei der Wahl unterlegenen Vereinten Nationalen Bewegung gilt seit dem russisch-georgischen Südkaukasuskrieg von 2008 als Erzfeind des Kremls. Medwedew hatte Saakaschwili mehrfach als "politische Leiche" bezeichnet.

Iwanischwili fordert Vorzug der Präsidentenwahl

Michail Saakaschwili (Foto: AFP) (Klick führt weiter zum nächsten Bild)
Verlierer Saakaschwili (Foto: AFP)
Iwanischwili forderte Saakaschwili zum Rücktritt auf. Die für Herbst 2013 geplante Präsidentenwahl im Land müsse vorgezogen werden, sagte Iwanischwili. Er will Premierminister und damit - nach einer Verfassungsänderung im kommenden Jahr - der mächtigste Mann im Staat werden will. Iwanischwili rief Saakaschwilis Lager zur Zusammenarbeit auf.

Die erst im April gegründete Bewegung Georgischer Traum lag nach Auszählung von etwa der Hälfte der Stimmzettel mit 54,1 Prozent in Führung, teilte die zentrale Wahlkommission in Tiflis mit. Saakaschwili räumte die Niederlage seiner Partei ein. Damit ist das Machtmonopol des Präsidenten neun Jahre nach der unblutigen Rosenrevolution von 2003 gebrochen.

Silvia Stöber (Journalistin) zum Wahlsieg der Opposition [mehr]

Iwanischwili - Der reiche Gegenspieler Saakaschwilis [Matthias Reiche, WDR]
02.10.2012 20:12 | 2'17



Friday, February 13, 2009

JOURNALISMUS: Ina Ruck: Neue Leiterin des ARD-Studios in Moskau (krusenstern.ch)

Mit Ina Ruck hatte ich mal Kontakt nachdem sie ihren letzten kleinen Beitrag zu Gorgien gedreht hatte. Sie war sehr nett, vielbeschäftigt natürlich und trotzdem aufmerksam. Nun bin ich ganz gespannt, was wir von ihr hinsichtlich des Kaukasus erwarten können. Das wird wohhl auch davon abhängen, wie man sie einspannt in die Geschehnisse.

krusenstern gratulierte ihr zu ihrem neuen Posten, nachdem ihr vorgänger Thomas Roth nach New York gegangen ist. Ina Ruck war sicherlich voher auch schon in Moskau. Mal sehen was das für eine Allianz ergibt? New York - Moskau?

Moskau * Ina Ruck ist neue Leiterin des ARD-Studios Moskau, wo sie schon 1995-2000 sowie 2005-2007 als Korrespondentin gearbeitet hat. Die 46jährige Slawistin folgt auf Thomas Roth, der als Studioleiter in das ARD-Studio New York gewechselt ist. Ruck wurde mit dem Axel Springer Preis für junge Journalisten sowie mit dem Prix Bayeux des Correspondants de Guerre ausgezeichnet.

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