Politik, Kultur, Geschichte, Wirtschaft, Internet und andere Aspekte über den Süd-Kaukasus // Politic, Culture, History, Economy, Internet And Other Aspects About South-Caucasus // Re-Blogged & Posted By Ralph Hälbig
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Auf gute Nachbarschaft MDR.DE http://www.mdr.de/ Die Osteuropa-Reportage lädt diesmal nach Georgien ein. Die Georgier sind Meister im Erfinden. Das Problem: Ohne Geld lassen sich die Ideen schwer auf den Markt bringen.
Auf gute Nachbarschaft Genial – einfach – magisch: Erfinder in Georgien Sa., 30.10., 18:00 Uhr, 14:30 min Ein Film von Ralph Hälbig und Katrin Molnár
Wirf einen Stein in Georgien und Du triffst einen Erfinder." Jeder zweite Georgier habe schon einmal etwas erfunden, sagen viele in diesem Land. Darunter sind so verrückte Ideen wie die Energieerzeugung aus dem Nichts von Tariel Kapanadze, aber auch ganz praktische Dinge wie selbst gebaute Traktoren aus Schrott von Giorgi Mirianashvili aus dem kakhetischen Weindorf Gavazi. Nur mit der Vermarktung klappt es noch nicht im Kaukasusstaat. Die meisten Erfindungen dümpeln in privaten Forscherstübchen vor sich hin.
"Wirf einen Stein in Georgien und Du triffst einen Erfinder." Jeder zweite Georgier habe schon einmal etwas erfunden, sagen viele in diesem Land. Darunter sind so verrückte Ideen wie die Energieerzeugung aus dem Nichts von Tariel Kapanadze, aber auch ganz praktische Dinge wie selbst gebaute Traktoren aus Schrott von Giorgi Mirianashvili aus dem kakhetischen Weindorf Gavazi. Nur mit der Vermarktung klappt es noch nicht im Kaukasusstaat. Die meisten Erfindungen dümpeln in privaten Forscherstübchen vor sich hin.
Manuskript des Beitrages vom 10.10.2010 Ralph Hälbig und Katrin Molnár, gesendet: MDR, 10.10.2010, 16.05 Uhr und 12.10.2010, 10.58 Uhr +++ eine längere Fassung wird es beim MDR am 30.10.2010, "Auf gute Nachbarschaft", 18.15 Uhr geben
Armut ist in Georgien allgegenwärtig. Doch Not macht ja bekanntlich erfinderisch. Rund um die Hauptstadt Tiflis werden täglich innovative Ideen zum Leben erweckt. Reicht das Geld nicht für einen neuen Traktor, wird aus Einzelteilen kurzerhand einer zusammengeschraubt. Hoch im Kurs steht derzeit die alternative Erzeugung von Strom. Es ist kaum zu glauben, aber diese Rostkisten mit Sowjet-Charme sind georgische Neu-Fabrikate. Hergestellt von diesem Mann. Eigentlich ist Giorgi Mirianashvili aus Gavasi Weinbauer, aber im Innersten seines Herzens ist er Erfinder und genialer Mechaniker. Er schraubt und schweißt zusammen, wie es gebraucht wird. Seine Traktoren sind Unikate. Selbst designt und gesampelt aus Schrott.
Giorgi Mirianashvili, Weinbauer:
"Der Tacho ist von einem russischen Panzer aus den Siebzigern, das Gaspedal von einem Traktor. Und hier vorne, das alles, kommt von einem Sil-Lastwagen."
Am Ende ist trotzdem alles funktionstüchtig und sorgt für großes Staunen. In erster Linie baut Giorgi seine Maschinen aber, um die Arbeit im Weingarten zu erleichtern. Die Traktoren, die es zu kaufen gibt, sind alle zu groß und außerdem viel zu teuer. Giorgis Maschine dagegen kostet nichts und passt exakt zwischen seine Weinreben.
Giorgi Mirianashvili, Weinbauer:
"Unter den Kommunisten war das verboten. Meinen ersten Traktor musste ich immer im Weingarten verstecken. Heute darf ich sogar offiziell damit fahren."
Zwar hat sich in den letzten Jahren viel verbessert, aber die Zeiten extremen Mangels und permanenter Energieausfälle haben die Georgier erfinderisch gemacht. Auch in der Hauptstadt sind etliche Genies zu finden. Einer der klugen Köpfe ist Merab Tchirakadze, studierter Physiker und Ökonom. In diesem Labor der Universität von Tbilisi hat er das Modell für seine jüngste Erfindung entwickelt: eine Turbine mit flexiblen Flügeln, die die zirkuläre Hin- und Her-Bewegung von Wasserwellen in eine Drehrichtung übersetzt und so zur Stromerzeugung genutzt werden kann. Das Prinzip ist genial einfach und ein absolutes Novum der Wellenenergie-Nutzung. Dennoch findet Tchirakadze niemanden, der den Bau eines großen Prototypen finanzieren würde.
Merab Tchirakadze, Physiker und Ökonom:
"Hier in Tbilisi gibt es kein Geld, keine Förderung und leider auch kein Interesse. Dass es aber eine sehr gute Möglichkeit ist ökologisch Energie zu erzeugen, bestätigen die Emails, die ich von internationalen Firmen und Institutionen bekommen habe, die auch zu diesem Thema arbeiten."
Der georgische Erfindergeist lässt sich trotzdem nicht aufhalten. Mit Colaflaschen und Wäscheleine demonstriert Tchirakadze eine weitere Neuheit: seine schwimmende Turbine. Mit ihr kann die Strömung von Flüssen zur Stromerzeugung genutzt werden.
Geradezu eine Energierevolution könnte die Erfindung von Tariel Kapanadze bedeuten, wenn es stimmt, was er sagt. Kapanadze und seine Leute gehen davon aus, dass es eine alternative Energiequelle gibt, die sogenannte "freie Energie" um uns herum. Kapanadze behauptet, einen Weg gefunden zu haben, diese sonderbare Energiequelle nutzen zu können. Viele Physiker stellen das in Frage.
Tariel Kapanadze:
"Dieser Kasten hier ist das Wesentliche. In ihm steckt meine Schaltung. Von ihr ist abhängig, wie viel Strom wir bekommen. Jetzt ist es wenig, aber es kann unendlich vergrößert werden. Die Neun-Volt-Batterie braucht man nur zum Starten. Aber dann bekommt man soviel Energie, wie man will."
Strom wird quasi aus dem Nichts erzeugt. Der Beweis steht allerdings aus, denn Kapanadze gibt sein Geheimnis für den ewigen Motor nicht preis. Er vertraut niemandem, aus Angst über den Tisch gezogen zu werden. Abstrus oder wahr? Hat Kapanadze unser Energieproblem in seinem Hinterhof bereits gelöst? Eines ist klar – die Georgier zelebrieren ihre Schöpferkraft. Kein Wunder, schon vor 7.000 Jahren waren sie die ersten, die der Menschheit reinen Wein einschenkten. Und wer weiß, vielleicht schenken sie ihr bald die wohl verblüffendste Erfindung des Jahrtausends: unendliche Energie.
Ein Erfinder aus Georgien, Tariel Kapanadze, demonstriert in einem – im wahrsten Sinne des Wortes – primitiven Feldversuch, wie er mit einfachen Mitteln, einigen elektronischen Komponenten und einem Wissen, was auf den Erkenntnissen von Nikola Tesla basiert, Strom wie aus dem Nichts erzeugen kann.
Ob es Freie Energie tatsächlich gibt und ob sie real nutzbar ist, erklärt ein Bastler, der Kapanadzes Prinzip analysiert und selbst einen solchen Generator nachgebaut hat, im Interview.
A Georgia Republic inventor, Tariel Kapanadze, claims to have invented a 5 kilowatt free energy generator. In a demonstration video, the device appears to produce copious amounts of energy from no visible source.
The components apparently include a radiator buried in the ground, a wire to a water pipe, a Tesla coil/joule thief, a spark gap, transformer, capacitors, 5 ferrite cores from old TV HV transformers, and some other unidentified components.
In the videos below under the keyword "Kapanadze", several different iterations or varieties are shown. Two appear to be solid state of different sizes, one in a black box. Another is a rotating system.
On July 22, 2009, a video was posted showing a 100 kW unit being third party tested.
www.letuscook.destellt eine zweisprachige – deutsch-georgische Webseite dar. Hier
finden Sie verschiedenste Rezepte zum Nachkochen sowie Tipps und Tricks
für Anfänger und Kochliebhaber. Die Rezepte sind schrittweise
beschrieben und mit dazugehörigen Fotos unterstützt. Ich möchte Sie gerne dazu auffordern mir Ihre Rezepte und Bilder zu schicken. Ich hoffe, dass mit Hilfe von www.letuscook.de oder www.facebook.com/Letuscook.de ein interessanter Informations- und Meinungsaustausch zwischen den beiden „Sprachseiten“ zu Stande kommt. Ihre Meinungen, Vorschläge und Verbesserungswünsche sind sehr willkommen.
Ich stehe Ihnen für die Fragen gerne zu Verfügung.
Ich hoffe, www.letuscook.de gefällt Ihnen und inspiriert Sie und natürlich hoffe ich, Sie schauen öfters mal vorbei. Viel Spaß beim Nachkochen!
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OAT Gallery and artcafe 144 stairs in Tbilisi
in old tbilisi
under the narikala fortress
- artcollection
- exhibitions and events
- home cuisine
- private dinners and parties
- guest studio for rent
Lohnenswert: Dokumentarfilm von Ruth OlshanWIE LUFT ZUM ATMENist eine Reise in ein kleines Land zwischen Asien und Europa, das zu unrecht zwischen den Grenzen der Kulturen vergessen wird: Georgien, das hier in seiner ganzen Schönheit, seinem Zauber und seiner Vielfältigkeit eingefangen ist. Der Dokumentarfilm von Ruth Olshan entdeckt vor allem die beeindruckende Musik Georgiens, in der die kulturelle Identität seiner Bewohner tief verwurzelt ist. In den fast verloren gegangenen und wieder entdeckten Gesängen und Tänzen, die die UNESCO auf die Liste des Weltkulturerbes gesetzt hat, meint man Stimmen und Lieder aus einer vergangenen Zeit zu hören.
Musik sei für sie so wichtig wie die Luft zum Atmen, erzählt eine Protagonistin im Film und man versteht sie sofort. Ruth Olshans vielschichtiges Porträt eines Landes, seiner Menschen und ihrer Musik zeigt, was das Besondere an der georgischen Musik ist: die Lebendigkeit der Folklore im Alltag, die aufrecht erhaltene Tradition, die in den Texten gespeicherten Mythen, das soziale Erleben der Musik, die regionale Unterschiedlichkeit der Kultur, und die Musiker, die die Musik heute auch in Pop- und Jazzbereiche weiterführen."Großartige Bilder, sympathische Protagonisten und schöne, unvertraute Musik!" (filmdienst)
"Ruth Olshan hat einen sehr feinen Musikfilm gemacht, der einen Ort 90 Minuten zum Klingen bringt" (zitty)
"Eine berückende Hommage an ein Volk, dessen große Kultur durchströmt wird von Gesang" (Rheinischer Merkur)
"Folklore kann ganz schön cool sein!" (Die Welt)
"Ein ‚Hit’ für musikbegeisterte Weltreisende im Kino!" (programmkino.de)
Ruth Olshan in her film portrays musicians who work with different approaches: a male choir searching and cultivating old folk songs in the Caucasus region, a female choir, a school dance company and musicians who enhance Georgian folk music. There is a common denominator that links the diverse protagonists in Olshan’s film: Singing, dancing and music are crucial elements of their lifestyle. Music is as important as “air to breath,” explains the director of the female choir . The subtle camera work discreetly catches moments and spontaneous encounters, showing that the rehearsals and the singing brings moments to these women where they are taken away from their normal course of life. For life in Rustavi, a small town near Tiflis, seems bleak. The industry is dead, the unemployment rate is enormous. You ask yourself how people can live. The choir women’s beauty and positive energy exude an affirmative sign of life, even in mournful moments. Men and women sing and dance both joy and sorrow off their chest. In Georgia, music seems to be omnipresent, almost existential. Even if a young singer does not think folk music is “sexy”, he still gets hooked. It gets under his skin. The film pays tribute to this fascination, vitality, and spiritedness.