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Thursday, July 27, 2017

VIDEO: Georgien - Leben mit den Toten. Ein Beitrag von Katrin Molnar und Ralph Hälbig (2011)

In Georgien ist der Kult der Totenverehrung sehr ausgeprägt. Grabinschriften sind Briefe in die andere Welt. Grabbeigaben sollen den Verstorbenen auch im Totenreich nützen. Da wird schon mal eine Packung Zigaretten mit in den Sarg gelegt oder symbolisch das Auto auf den Grabstein gemalt. Jedenfalls ist das Speise- und Trankopfer im Kaukasus sehr opulent, damit es diesseits und jenseits allen gut geht.

MDR Windrose
Sendung vom So., 20.11.2011, 15.50 Uhr 2011 (MDR)


Sunday, July 27, 2014

ARTE-YOUROPE: Junge Tushen bei Zezvaoba in Georgien. Von Katrin Molnár und Ralph Hälbig - Sendung. Partyfieber - So bunt haben junge Europäer Spaß (arte.tv)

Timecode: 05:20 - 10:23

Samstag, 26. Juli um 14:10 Uhr (27 Min.)

(arte.tv) Auch wenn es oft nur nach Konsum aussieht, sind moderne Partys soziale Kultur und festigen den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Hatten Feste früher fast immer einen religiösen Hintergrund, so sind sie heute ekstatische Auszeiten von den Zwängen des Alltags. Was sie außerdem mit der traditionellen Party der jungen Cowboys in Ost-Georgien gemein haben, findet "Yourope" heraus.

Der Sommer ist die Zeit der Festivals und der großen Partys. Hatten Feste früher fast immer einen religiösen Hintergrund und das Feiern folgte einem strengen Ritual, so sind sie heute ekstatische Auszeiten von den Zwängen des Arbeitsalltags. Sie gehorchen nicht mehr religiösen und regionalen, sondern globalen "Moden". In diesem Jahr zum Beispiel stehen Holi-Partys ganz oben auf der Rangliste der Party-Pflicht-Events, Festivals der Farben, angelehnt an das religiöse indische Frühlingsfest. Andere, etwa in den Niederlanden, feiern Nachhaltigkeitspartys: Sie feiern zwar ausgelassen, versuchen aber trotzdem einen Beitrag zur Erhaltung der Umwelt zu leisten.

Auch wenn es manchmal nur nach Konsum aussieht, sind moderne Partys soziale Kultur und festigen den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Selbst die scheinbar monotonen "Electropartys sind nicht nur fressen, saufen, scheißen", wie es der deutsche DJ Dominik Eulberg etwas drastisch formuliert. Sie haben trotz allem viel gemein mit der traditionellen Party der jungen Cowboys in Ost-Georgien, deren Hirten-Fest ihnen ebenfalls Energie für die Bewältigung ihres beschwerlichen Alltags gibt.

Partyfieber - so haben junge Europäer Spaß – darum geht es bei ARTE am 26. Juli 2014 um 14.15 Uhr.

Saturday, November 10, 2012

FERNSEHEN: Heute: Genial - einfach - magisch: Erfinder in Georgien. Film von Ralph Hälbig und Katrin Molnár

Auf gute Nachbarschaft - Genial – einfach – magisch: Erfinder in Georgien. Ein Film von Ralph Hälbig und Katrin Molnár (mdr.de)(mdr.de) "Wirf einen Stein in Georgien und Du triffst einen Erfinder." Jeder zweite Georgier habe schon einmal etwas erfunden, sagen viele in diesem Land. Darunter sind so verrückte Ideen wie die Energieerzeugung aus dem Nichts, aber auch ganz praktische Dinge, wie selbst gebaute Traktoren aus Schrott. Nur mit der Vermarktung klappt es noch nicht im Kaukasusstaat. Die meisten Erfindungen dümpeln in privaten Forscherstübchen vor sich hin.

MDR, Sa., 10.11., 18:00 Uhr

Saturday, October 27, 2012

FERNSEHEN: Heute: Schön, schrill, geistreich - Künstler in Tbilisi. Film von Katrin Molnár und Ralph Hälbig (mdr.de)

Sa., 27.10., 18:00 Uhr

Lebendige Folklore und Tradition - der georgische Alltag ist voll davon. Doch in den Hinterhöfen von Tbilisi existiert auch eine andere Welt - eine Welt, die sich moderner Kunst und zeitgenössischem Design verschrieben hat. Ob Fotografie, Streetart, Performance-Kunst oder Raumgestaltung - überall sprudelt der Durst nach neuen Formen und klugen Inhalten nur so über: Lederkleider, die zu Skulpturen der Erbsünde werden; Fotos, die die Frau als "schönste Seele der Natur" zeigen; und Graffiti, die Sexualität enttabuisieren. Obwohl einige der Künstler im Ausland gefeiert werden, ringen sie im eigenen Land oft um Akzeptanz. Nur die wenigsten können von ihrer Kunst leben. Doch das hält sie nicht ab von immer quirligeren Ideen.

Mit: Irma Sharikadze, Nika Machaidze (Nikakoi), Tusia Beridze (TBA), Nino Chubinishvili (Chubiko), Keti Toloraia (ROOMS), Tamuna Gvaberidze (ROOMS), Ekaterina Lemonjava (Rock Club Tbilisi), Shadows Eye (Band aus Tbilisi), Bouillon Group, Musia Keburia.

+++
Nice, shrill, keen - Artists from Tbilisi
footage also in Pur Pur

Friday, October 28, 2011

VIDEO: Aserbaidschan: Bauboom in Baku - Ein Film von Katrin Molnár und Ralph Hälbig (mdr.de)

MDR +++ So., 30.10. +++ 16:05 Uhr
Wdh. Di., 01.11. +++ 10.53 Uhr

Windrose-Livestream

Stararchitekten und Investoren geben sich in Aserbaidschans Hauptstadt die Klinke in die Hand. Seit Jahren gibt es einen beispiellosen Bauboom, dank der Petrodollar. Doch dieser fordert seinen Tribut: Die Stadtverwaltung will mit allen Mitteln aus Baku eine Global City machen. Bakus Altstadt schwindet mehr und mehr. Die Bewohner werden verdrängt, umgesiedelt oder freigekauft. Und noch ein weiteres Problem dämpft den Aufschwung: die Tuberkulose. Eigentlich hatte die Krankheit längst ihren Schrecken verloren, doch jetzt ist sie wieder auf dem Vormarsch.

Monday, July 18, 2011

FERNSEHEN: Aserbaidschan: Neue Gefahr durch TBC. Von Katrin Molnár (mdr.de)

Di., 19.07. +++ 10:53 Uhr (Wdh.)

VIDEO (mdr.de)>>>

Eigentlich hatte Tuberkulose längst ihren Schrecken verloren, doch jetzt ist sie weltweit wieder auf dem Vormarsch. Besonders gefährlich ist die zunehmende Resistenzentwicklung der Erreger. Eine Häufung solcher Fälle wurde in Baku registriert.

Thursday, July 14, 2011

FERNSEHEN: Aserbaidschan: Bauboom in Baku - Ein Film von Katrin Molnár und Ralph Hälbig (mdr.de)

Sa., 16.07. +++ 18:00 Uhr +++ 14:30 min
Di., 19.07. +++ 09:35 Uhr +++ 14:30 min (Wdh.)


VIDEO (mdr.de) >>>

Stararchitekten und Investoren geben sich in Aserbaidschans Hauptstadt die Klinke in die Hand. Seit Jahren findet in Baku ein beispielloser Bauboom statt, dank der Petroldollar, die täglich ins Land gespült werden. Protzige Hochhausfassaden aus Glas und Beton formen die Silhouette der Stadt neu.

Doch der Boom fordert seinen Tribut: Die Stadtverwaltung will mit allen Mitteln aus Baku eine Global City machen. Bakus Altstadt schwindet dagegen mehr und mehr. Die ansässigen Bewohner und ihr soziales Milieu werden verdrängt, umgesiedelt oder freigekauft - freiwillig oder unfreiwillig.


Quelle: mdr.de

Monday, March 21, 2011

TELEVISION/VIDEO: Schön, schrill, geistreich – Künstler in Tbilisi. Von Katrin Molnár und Ralph Hälbig (mdr.de)

Click for watching video: http://www.mdr.de/mediathek/fernsehen/a-z/5840604.html (english: Nice, shrill, keen - Artists from Tbilisi)


Ein Film von Katrin Molnár und Ralph Hälbig

Lebendige Folklore und Tradition – der georgische Alltag ist voll davon. Doch in den Hinterhöfen von Tbilisi existiert auch eine andere Welt – eine Welt, die sich moderner Kunst und zeitgenössischem Design verschrieben hat.

Ob Fotografie, Streetart, Performance-Kunst oder Raumgestaltung – überall dürstet man nach neuen Formen und klugen Inhalten: Lederkleider, die zu Skulpturen der Erbsünde werden, Fotos, die die Frau als "schönste Seele der Natur" zeigen, und Graffiti, die Sexualität enttabuisieren.

Obwohl einige der Künstler im Ausland gefeiert werden, ringen sie im eigenen Land oft um Akzeptanz. Nur die wenigsten können von ihrer Kunst leben. Doch das hält sie nicht ab von immer quirligeren Ideen.

Mit: Irma Sharikadze, Nika Machaidze (Nikakoi), Tusia Beridze (TBA), Nino Chubinishvili (Chubiko), Keti Toloraia (ROOMS), Tamuna Gvaberidze (ROOMS), Ekaterina Lemonjava (Rock Club Tbilisi), Shadows Eye (Band aus Tbilisi), Bouillon Group, Musia Keburia.

Quelle:
mdr.de

photo: Irma Sharikadze

Friday, March 18, 2011

FERNSEHEN: Schön, schrill, geistreich – Künstler in Tbilisi. Von Katrin Molnár und Ralph Hälbig (mdr.de)

Click for watching video: FERNSEHEN / AUF GUTE NACHBARSCHAFT / Schön, Schrill, Geistreich - Künstler in Tbilisi: www.mdr.de/mediathek

MDR +++ Sa., 19.03. +++ 18:00 Uhr


Ein Film von Katrin Molnár und Ralph Hälbig

Lebendige Folklore und Tradition – der georgische Alltag ist voll davon. Doch in den Hinterhöfen von Tbilisi existiert auch eine andere Welt – eine Welt, die sich moderner Kunst und zeitgenössischem Design verschrieben hat.

Ob Fotografie, Streetart, Performance-Kunst oder Raumgestaltung – überall dürstet man nach neuen Formen und klugen Inhalten: Lederkleider, die zu Skulpturen der Erbsünde werden, Fotos, die die Frau als "schönste Seele der Natur" zeigen, und Graffiti, die Sexualität enttabuisieren.

Obwohl einige der Künstler im Ausland gefeiert werden, ringen sie im eigenen Land oft um Akzeptanz. Nur die wenigsten können von ihrer Kunst leben. Doch das hält sie nicht ab von immer quirligeren Ideen.


Quelle: mdr.de

photo: Irma Sharikadze

Saturday, January 08, 2011

FOTOGRAFIE: Georgien im Dezember 2010. Von Ralph Hälbig (flickr.com)

Im letzten Dezember war ich mit meiner Kollegin Katrin Molnár wieder einmal in Gerogien für eine Fernsehproduktion unterwegs. Beiläufig sind ein paar Fotos entstanden, die ich hier in einer slideshow präsentiere. Wir waren in Ruisi nahe der Stadt Gori, und für eine 15min-Produktion besuchten wir verschiedene kreative Leute vom "underground" bis zur "fashion scene", die sozusagen ihre Türen zu ihrer Stadt Tbilisi öffneten. Ziel sollte sein, ein anderes Tbilisi zu zeigen - abseits der Klischees und Werbeveranstaltungen unserer heutigen Zeit. Bald geht es in den Schnitt, und wir hoffen, dass die geringe Produktionszeit genügend ergiebiges Material hervorbrachte ...

Saturday, October 30, 2010

VIDEO: Genial – einfach – magisch: Erfinder in Georgien. Ein Film von Ralph Hälbig und Katrin Molnár (mdr.de/mediathek)

Auf gute Nachbarschaft MDR.DE
http://www.mdr.de/
Die Osteuropa-Reportage lädt diesmal nach Georgien ein. Die Georgier sind Meister im Erfinden. Das Problem: Ohne Geld lassen sich die Ideen schwer auf den Markt bringen.


VIDEO >>>

Auf gute Nachbarschaft
Genial – einfach – magisch: Erfinder in Georgien

Sa., 30.10., 18:00 Uhr, 14:30 min
Ein Film von Ralph Hälbig und Katrin Molnár

Wirf einen Stein in Georgien und Du triffst einen Erfinder." Jeder zweite Georgier habe schon einmal etwas erfunden, sagen viele in diesem Land. Darunter sind so verrückte Ideen wie die Energieerzeugung aus dem Nichts von Tariel Kapanadze, aber auch ganz praktische Dinge wie selbst gebaute Traktoren aus Schrott von Giorgi Mirianashvili aus dem kakhetischen Weindorf Gavazi. Nur mit der Vermarktung klappt es noch nicht im Kaukasusstaat. Die meisten Erfindungen dümpeln in privaten Forscherstübchen vor sich hin.

Thursday, October 28, 2010

FERNSEHEN: Auf gute Nachbarschaft - Genial – einfach – magisch: Erfinder in Georgien. Ein Film von Ralph Hälbig und Katrin Molnár (mdr.de)

Sa., 30.10.2010, 18:00 Uhr, 14:30 min (MDR)

"Wirf einen Stein in Georgien und Du triffst einen Erfinder." Jeder zweite Georgier habe schon einmal etwas erfunden, sagen viele in diesem Land. Darunter sind so verrückte Ideen wie die Energieerzeugung aus dem Nichts von Tariel Kapanadze, aber auch ganz praktische Dinge wie selbst gebaute Traktoren aus Schrott von Giorgi Mirianashvili aus dem kakhetischen Weindorf Gavazi. Nur mit der Vermarktung klappt es noch nicht im Kaukasusstaat. Die meisten Erfindungen dümpeln in privaten Forscherstübchen vor sich hin.

Anschrift
MDR FERNSEHEN
04360 Leipzig






slideshow (4 Bilder) >>>

Tuesday, October 12, 2010

FERNSEHEN: Georgien. Not macht erfinderisch. Von Ralph Hälbig und Katrin Molnár. (mdr.de)

Manuskript des Beitrages vom 10.10.2010
Ralph Hälbig und Katrin Molnár, gesendet: MDR, 10.10.2010, 16.05 Uhr und 12.10.2010, 10.58 Uhr +++ eine längere Fassung wird es beim MDR am 30.10.2010, "Auf gute Nachbarschaft", 18.15 Uhr geben

Armut ist in Georgien allgegenwärtig. Doch Not macht ja bekanntlich erfinderisch. Rund um die Hauptstadt Tiflis werden täglich innovative Ideen zum Leben erweckt. Reicht das Geld nicht für einen neuen Traktor, wird aus Einzelteilen kurzerhand einer zusammengeschraubt. Hoch im Kurs steht derzeit die alternative Erzeugung von Strom.
Es ist kaum zu glauben, aber diese Rostkisten mit Sowjet-Charme sind georgische Neu-Fabrikate. Hergestellt von diesem Mann. Eigentlich ist Giorgi Mirianashvili aus Gavasi Weinbauer, aber im Innersten seines Herzens ist er Erfinder und genialer Mechaniker. Er schraubt und schweißt zusammen, wie es gebraucht wird. Seine Traktoren sind Unikate. Selbst designt und gesampelt aus Schrott.

Giorgi Mirianashvili, Weinbauer:

"Der Tacho ist von einem russischen Panzer aus den Siebzigern, das Gaspedal von einem Traktor. Und hier vorne, das alles, kommt von einem Sil-Lastwagen."

Am Ende ist trotzdem alles funktionstüchtig und sorgt für großes Staunen. In erster Linie baut Giorgi seine Maschinen aber, um die Arbeit im Weingarten zu erleichtern. Die Traktoren, die es zu kaufen gibt, sind alle zu groß und außerdem viel zu teuer. Giorgis Maschine dagegen kostet nichts und passt exakt zwischen seine Weinreben.

Giorgi Mirianashvili, Weinbauer:

"Unter den Kommunisten war das verboten. Meinen ersten Traktor musste ich immer im Weingarten verstecken. Heute darf ich sogar offiziell damit fahren."

Zwar hat sich in den letzten Jahren viel verbessert, aber die Zeiten extremen Mangels und permanenter Energieausfälle haben die Georgier erfinderisch gemacht. Auch in der Hauptstadt sind etliche Genies zu finden. Einer der klugen Köpfe ist Merab Tchirakadze, studierter Physiker und Ökonom. In diesem Labor der Universität von Tbilisi hat er das Modell für seine jüngste Erfindung entwickelt: eine Turbine mit flexiblen Flügeln, die die zirkuläre Hin- und Her-Bewegung von Wasserwellen in eine Drehrichtung übersetzt und so zur Stromerzeugung genutzt werden kann. Das Prinzip ist genial einfach und ein absolutes Novum der Wellenenergie-Nutzung. Dennoch findet Tchirakadze niemanden, der den Bau eines großen Prototypen finanzieren würde.

Merab Tchirakadze, Physiker und Ökonom:

"Hier in Tbilisi gibt es kein Geld, keine Förderung und leider auch kein Interesse. Dass es aber eine sehr gute Möglichkeit ist ökologisch Energie zu erzeugen, bestätigen die Emails, die ich von internationalen Firmen und Institutionen bekommen habe, die auch zu diesem Thema arbeiten."

Der georgische Erfindergeist lässt sich trotzdem nicht aufhalten. Mit Colaflaschen und Wäscheleine demonstriert Tchirakadze eine weitere Neuheit: seine schwimmende Turbine. Mit ihr kann die Strömung von Flüssen zur Stromerzeugung genutzt werden.

Geradezu eine Energierevolution könnte die Erfindung von Tariel Kapanadze bedeuten, wenn es stimmt, was er sagt. Kapanadze und seine Leute gehen davon aus, dass es eine alternative Energiequelle gibt, die sogenannte "freie Energie" um uns herum. Kapanadze behauptet, einen Weg gefunden zu haben, diese sonderbare Energiequelle nutzen zu können. Viele Physiker stellen das in Frage.

Tariel Kapanadze:

"Dieser Kasten hier ist das Wesentliche. In ihm steckt meine Schaltung. Von ihr ist abhängig, wie viel Strom wir bekommen. Jetzt ist es wenig, aber es kann unendlich vergrößert werden. Die Neun-Volt-Batterie braucht man nur zum Starten. Aber dann bekommt man soviel Energie, wie man will."

Strom wird quasi aus dem Nichts erzeugt. Der Beweis steht allerdings aus, denn Kapanadze gibt sein Geheimnis für den ewigen Motor nicht preis. Er vertraut niemandem, aus Angst über den Tisch gezogen zu werden. Abstrus oder wahr? Hat Kapanadze unser Energieproblem in seinem Hinterhof bereits gelöst? Eines ist klar – die Georgier zelebrieren ihre Schöpferkraft. Kein Wunder, schon vor 7.000 Jahren waren sie die ersten, die der Menschheit reinen Wein einschenkten. Und wer weiß, vielleicht schenken sie ihr bald die wohl verblüffendste Erfindung des Jahrtausends: unendliche Energie.

Monday, September 20, 2010

FERNSEHEN: Erfinder in Georgien - Beitrag auf arte TV (YOUROPE). Von Katrin Molnár und Ralph Hälbig (arte.tv)

Der Beitrag über die Erfinder in Georgien lief ab 19:52 (time code) auf YOUROPE (arte TV) am Sonntag, 19. September 2010 um 17.20 Uhr.

Wiederholungen:
21.09.2010 um 07:30
24.09.2010 um 07:00







Ein etwas längere Fassung wird demnächst bei Windrose (MDR) 5:00 und in der Sendung "Auf gute Nachbarschaft" (MDR) 15:00 gesendet!

Georgien: Verrückte Erfinder oder Geniale Tüftler?
Wirf einen Stein in Georgien und du triffst einen Erfinder: jeder zweite Georgier habe schon einmal etwas erfunden, sagen sie zumindest. Darunter sind so verrückte Idee wie Energieerzeugung aus dem Nichts, aber auch ganz praktische Dinge wie umgebaute Motoren für Traktoren. Nur mit der Vermarktung klappt es noch nicht im Kaukasusstaat, die meisten Erfindungen dümpeln in privaten Forscherstübchen vor sich hin.

(Deutschland, 2010, 26mn)
MDR