In Georgien ist der Kult der Totenverehrung sehr ausgeprägt. Grabinschriften sind Briefe in die andere Welt. Grabbeigaben sollen den Verstorbenen auch im Totenreich nützen. Da wird schon mal eine Packung Zigaretten mit in den Sarg gelegt oder symbolisch das Auto auf den Grabstein gemalt. Jedenfalls ist das Speise- und Trankopfer im Kaukasus sehr opulent, damit es diesseits und jenseits allen gut geht.
MDR Windrose
Sendung vom So., 20.11.2011, 15.50 Uhr 2011 (MDR)
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Thursday, July 27, 2017
VIDEO: Georgien - Leben mit den Toten. Ein Beitrag von Katrin Molnar und Ralph Hälbig (2011)
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Tuesday, January 26, 2016
LITERATUR: Die vierzig Tage des Musa Dagh. Von Franz Werfel in: Lesezeit | MDR FIGARO | 25.01.-26.02.2016 [mdr.de]
(mdr.de) Eine armenische Familie flieht vor der Ausrottung durch die Türken. Auf dem Berg Musa Dagh leisten sie einen aussichtslosen Widerstand. Franz Werfel schrieb seinen Roman basierend auf den Eindrücken von Zeitzeugen. Das Buch wurde 1933 in Deutschland verboten. Werfel emigrierte 1938 in die USA, wo er 1945 starb. Er erhielt 2006 posthum die armenische Staatsbürgerschaft verliehen.
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| Foto: Ralph Hälbig |
Hoffnung in finsteren Zeiten
Vor diesem historischen Hintergrund wird die Geschichte Gabriel Bagradians als militärischer Kopf des Widerstandes erzählt: Er war Offizier der Reserve in der türkischen Armee. Über vierzig Tage halten die Armenier auf dem Berg aus, vierzig Tage zwischen Verzweiflung und Hoffnung, vierzig Tage zwischen Mut und der Gewissheit doch zu sterben. Am Ende naht Rettung in Form französischer und britischer Schiffe, aber Rettung wohin?
Die Wahrheit mitteilen
Noch immer ist es schwierig, den Völkermord an den Armeniern in den
Jahren 1915 bis 1917 beim Namen zu nennen. Als Franz Werfel 1930 durch
Anatolien reiste, schockierten ihn die Begegnungen mit Zeitzeugen und er
begann, akribisch für einen Roman zu recherchieren.
"Die vierzig Tage des Musa Dagh" beschreiben das Schicksal einer armenischen Familie, die langsam ausgegrenzt und schließlich mit Waffengewalt verfolgt wird. Auf dem Heimatberg, dem Musa Dagh, leistet ihre Dorfgemeinschaft der Vertreibung Widerstand. Umsichtig und differenziert, mit einer klaren, fließenden Sprache verwandelt Werfel diese historische Katastrophe in ein eindrucksvolles Epos.
Der Schriftsteller Franz Werfel
Geboren 1890 in Prag, verließ Franz Werfel 1912 seine Heimatstadt und
arbeitete als Lektor im Leipziger Kurt Wolff Verlag. Während des Ersten
Weltkrieges war er Soldat. "Die vierzig Tage des Musa Dagh" beschreiben das Schicksal einer armenischen Familie, die langsam ausgegrenzt und schließlich mit Waffengewalt verfolgt wird. Auf dem Heimatberg, dem Musa Dagh, leistet ihre Dorfgemeinschaft der Vertreibung Widerstand. Umsichtig und differenziert, mit einer klaren, fließenden Sprache verwandelt Werfel diese historische Katastrophe in ein eindrucksvolles Epos.
Der Schriftsteller Franz Werfel
In den 1920er- und 1930er-Jahren avancierte Werfel zu einem der meistgelesenen deutschsprachigen Autoren. 1938 emigrierte er nach Frankreich, 1940 über Spanien in die USA. Er starb 1945 in Beverly Hills.
"Die vierzig Tage des Musa Dagh" erschien 1933 in Wien und Berlin und wurde in Deutschland zwei Monate später verboten.
Es liest Christian Brückner
Alle Folgen hier: mdr.de/mdr-figaro/Franz Werfel: vierzig Tage des Musa Dagh
Sunday, December 21, 2014
OSCAR: Hallesche Film-Produktionsfirma im Rennen um den Oscar mit dem georgische Film "Corn Island" (mdr.de)
(mdr.de) Die hallesche Film-Produktionsfirma "42film" hat es mit ihrem Film "Corn Island" in die engere Auswahl für den Oscar in der Kategorie "Bester fremdsprachiger Film" geschafft.
Der georgische Film "Corn Island" (Simindis kundzuli) wurde von der kleinen Firma aus Halle koproduziert. Der Film wurde von der Oscar-Akademie in Los Angeles von mehr als 80 internationalen Beiträgen in die engere Auswahl genommen. Aus den neun verbliebenen Filmen werden Mitte Januar dann die fünf Nominierungen für den Auslands-Oscar bekannt gegeben.
Hallesche Firma mit Aussicht auf "Oscar" | Video
"Corn Island" hat bereits Preise gewonnen
"Corn Island" von Georg Ovashvili spielt am georgisch-abchasischen Grenzfluss Enguri und erzählt die Geschichte eines alten Mannes und seiner Enkelin im Grenzkonflikt. "Corn Island" lief bereits auf fast 50 Festivals und gewann 25 Preise und Auszeichnungen.
Der Film wurde u.a. von der Mitteldeutschen Medienförderung und Eurimages gefördert. Die hallesche Firma "42film" gibt es seit 2004. Sie produziert Dokumentarfilme und internationale Ko-Produktionen. Geschäftsführer sind die beiden Produzenten Eike Goreczka und Christoph Kukula.
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"Corn Island" hat bereits Preise gewonnen
"Corn Island" von Georg Ovashvili spielt am georgisch-abchasischen Grenzfluss Enguri und erzählt die Geschichte eines alten Mannes und seiner Enkelin im Grenzkonflikt. "Corn Island" lief bereits auf fast 50 Festivals und gewann 25 Preise und Auszeichnungen.
Der Film wurde u.a. von der Mitteldeutschen Medienförderung und Eurimages gefördert. Die hallesche Firma "42film" gibt es seit 2004. Sie produziert Dokumentarfilme und internationale Ko-Produktionen. Geschäftsführer sind die beiden Produzenten Eike Goreczka und Christoph Kukula.
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Monday, August 11, 2014
FERNSEHEN: Wenn niemand mehr liest - Bibliothekarinnen in Georgien. Film von Ana Tsimintia - am 21.9. um 23.05 Uhr im MDR
Sieben Räume hat die städtische Bibliothek von Zugdidi, zu wenige Leser und zu viele Mitarbeiter. Die kleine Stadt liegt im westlichsten Teil Georgiens. Widersprüchlich sind die meisten Dinge in der Stadtbücherei: Ein frisch renovierter Leseraum ohne Leser. Die Ausleihe, der wichtigste Raum, ist geschlossen. Und in die Stille zwischen den Regalen, in denen die Bücher langsam zerfallen, dringt Lachen und Tanzmusik aus den oberen vermieteten Stockwerken.
25 Mitarbeiter, allesamt unverheiratete Frauen, arbeiten seit mehr als 20 Jahren in der kleinen Bibliothek. Durch das kalte Gebäude weht noch der Geist der Sowjetunion, die Bezahlung ist schlecht, in der Provinzstadt liest niemand Bücher, und doch will keine der Bibliothekarinnen kündigen. Im Gegenteil, die resoluten Damen fordern eine Gehaltserhöhung, und zwar sofort!
25 Mitarbeiter, allesamt unverheiratete Frauen, arbeiten seit mehr als 20 Jahren in der kleinen Bibliothek. Durch das kalte Gebäude weht noch der Geist der Sowjetunion, die Bezahlung ist schlecht, in der Provinzstadt liest niemand Bücher, und doch will keine der Bibliothekarinnen kündigen. Im Gegenteil, die resoluten Damen fordern eine Gehaltserhöhung, und zwar sofort!
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Saturday, August 09, 2014
RADIO: Khatia Buniatishvili beim Reykjavik Arts Festival, Island - Mo. 11.08., 20:05 Uhr (ard.de u. mdr.de)
(ard.de u. mdr.de) Das Konzert, Mo. 11.08., 20:05 Uhr, 145 min
REYKJAVÍK ARTS FESTIVAL, ISLAND
Johannes Brahms: 3 Intermezzi aus op. 117 und 118
Frédéric Chopin: Scherzo Nr. 2 b-Moll, op. 31
Maurice Ravel: La Valse
Igor Strawinsky: 3 Mouvements de Pétrouchka
Khatia Buniatishvili, Klavier
Konzert vom 29. Mai 2014 im Konzerthaus Harpa, Reykjavík.
Das Reykjavík Arts Festival ist der Treffpunkt der isländischen Kunstszene. Hier begegnen sich Tänzer, Musiker und bildende Künstler aus allen Bereichen der Kunst - zeitgenössischer und klassischer Prägung. In diesem Jahr fand das zweiwöchige Festival bereits zum 28. Mal statt. Zu Gast war die georgische Pianistin Khatia Buniatishvili. Ihre Lehrerin, Elena Bashkirova - die Ehefrau von Daniel Barenboim - gab sie den Grundsatz auf den Weg: "Die Intuition ist das Wichtigste. Sie ist die innere Stimme, auf die du hören musst." Khatia Buniatishvili beherzigt das und kann mit ihrer atemberaubenden Spieltechnik ihre Geschichten erzählen: mal zart, mal mächtig, wenn sie das Instrument unter der Kraft ihrer Finger brodeln lässt. Ein Vulkan am Klavier.
link: listahatid.is
REYKJAVÍK ARTS FESTIVAL, ISLAND
Johannes Brahms: 3 Intermezzi aus op. 117 und 118Frédéric Chopin: Scherzo Nr. 2 b-Moll, op. 31
Maurice Ravel: La Valse
Igor Strawinsky: 3 Mouvements de Pétrouchka
Khatia Buniatishvili, Klavier
Konzert vom 29. Mai 2014 im Konzerthaus Harpa, Reykjavík.
Das Reykjavík Arts Festival ist der Treffpunkt der isländischen Kunstszene. Hier begegnen sich Tänzer, Musiker und bildende Künstler aus allen Bereichen der Kunst - zeitgenössischer und klassischer Prägung. In diesem Jahr fand das zweiwöchige Festival bereits zum 28. Mal statt. Zu Gast war die georgische Pianistin Khatia Buniatishvili. Ihre Lehrerin, Elena Bashkirova - die Ehefrau von Daniel Barenboim - gab sie den Grundsatz auf den Weg: "Die Intuition ist das Wichtigste. Sie ist die innere Stimme, auf die du hören musst." Khatia Buniatishvili beherzigt das und kann mit ihrer atemberaubenden Spieltechnik ihre Geschichten erzählen: mal zart, mal mächtig, wenn sie das Instrument unter der Kraft ihrer Finger brodeln lässt. Ein Vulkan am Klavier.
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Wednesday, January 29, 2014
DOKUMENTATION: Putins Spiele. Von Alexander Gentelev (arte.tv)
Dienstag, 28. Januar um 20:20 Uhr (90 Min.)
Origin: MDR
Land: Deutschland
Jahr: 2013
Als Live verfügbar: ja
Tonformat: Stereo
Bildformat: HD, 16/9
Arte+7: 28.01-04.02.2014
Wiederholung:
Do, 06.02. um 8:55 Uhr
(arte.tv) Was passiert hinter den Kulissen, wenn sich Russland den olympischen Traum Vladimir Putins erfüllen will? Wie korrupt ging und geht es bei der Vorbereitung auf die XXII. Olympischen Winterspiele in Sotschi 2014 zu, in einem Ort, dessen subtropisches Klima eine Wintersport-Veranstaltung als absurd erscheinen lässt?
Was passiert hinter den Kulissen zu, wenn sich Russland den olympischen Traum Vladimir Putins erfüllen will? Wie korrupt ging und geht es bei der Vorbereitung auf die XXII. Olympischen Winterspiele in Sotschi 2014 zu, in einem Ort, dessen subtropisches Klima eine Wintersport-Veranstaltung als absurd erscheinen lässt. Wer gewinnt und wer verliert, noch bevor der erste Wettkampf begonnen hat?
Wie kam es, dass Sotschi trotz schlechter Bewertung der Olympiabewerbung die Spiele zugesprochen bekam? Wie bringen die russischen Veranstalter nun das Kunststück fertig, einen traditionellen Sommerfrische-Ort in ein Wintersportparadies zu verwandeln? Was geschieht hinter den von Spezialkräften strengstens bewachten Zäunen der russischen Olympia-Baustelle? Die Antworten auf diese drängenden Fragen geben Profiteure des Baubooms aus dem In- und Ausland, Insider der Baubranche, die das Kickback-System, also das System der verdeckten Provision, kennen, Vertreter der Behörden und des Staates, geschädigte Bürger, die ihre Häuser und Grundstücke verloren haben und folglich zwangsumgesiedelt wurden, und nicht zuletzt Umweltaktivisten.
Die Machtelite Russlands setzt um jeden Preis ein Projekt durch, das dem gesunden Menschenverstand widerspricht. Die Realisierung der absurdesten Olympischen Spiele der Geschichte beruht auf der systemimmanenten Korruption in Russland, in der sich eine kleine politische Elite auf Kosten des Staatshaushalts und der einfachen Leute bereichert.
Der renommierte Dokumentarfilmer Alexander Gentelev arbeitet in "Putins Spiele" neben dem Tragischen ganz bewusst das Absurde heraus. Er zeigt Sotschi 2014 als Farce, in der ein allmächtiger Herrscher sich langweilt und die Puppen tanzen lässt.
+++
Sotschi ist ein Badeort an der russischen Schwarzmeerküste. Hier will Russlands Präsident im Februar 2014 die „perfekten“ Winterspiele austragen lassen. Doch bereits im Vorfeld gibt es Kritik: Korruption wird vermutet, wenn der Putin-Vertraute Wladimir Jakunin, Chef der russischen Bahn, das mit 6,5 Milliarden Euro teuerste Bauprojekt der Spiele verantwortet oder Arkadi Rotenberg, ein früherer Judo-Partner des Präsidenten, den Zuschlag von Bauaufträgen in Höhe von 5,7 Milliarden Euro erhält. Die Umweltwache Nordkaukasus kritisiert, dass für die Spiele 20.000 Hektar Wald abgeholzt, Quellenlandschaften zerstört und Tierpopulationen vertrieben werden. Sotschi liegt zudem in einer der konfliktreichsten Regionen des Kaukasus. Menschenrechtler prangern Maßnahmen gegen Terror an, wie das Demonstrationsverbot und die Kontrolle der Web-Kommunikation.
Mehr Informationen und eine Chronologie: future.arte.tv/de/sotschi
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Sunday, July 28, 2013
KONZERT: Elisso Bolkvadze beim MDR MUSIKSOMMER 2013 in Rudolstadt, Heidecksburg, Festsaal (mdr.de)
| Elisso Bolkvadze - © Jean-Baptiste Millot |
Datum: Freitag, 9. August 2013
Beginn: 19:30 Uhr
Veranstaltungsort: Rudolstadt, Heidecksburg, Festsaal
Elisso Bolkvadze | Klavier
Tobias Feldmann | Violine
Eugène Ysaye: Sonate für Violine Solo op. 27 Nr. 3 (à Georges Enesco)
Ludwig van Beethoven: Sonate für Klavier und Violine A-Dur op. 47 "Kreutzersonate"
Ludwig van Beethoven: Sonate C-Dur op. 2 Nr.3
Sergej Prokofjew: Sonate Nr. 2 d-Moll op. 14
(mdr.de) Tobias Feldmann wurde bereits als Achtjähriger in die Frühförderklasse an der Musikhochschule Würzburg aufgenommen. Seit 2010 studiert er bei Antje Weithaas in Berlin. Er ist Preisträger mehrerer nationaler und internationaler Wettbewerbe, darunter des Internationalen Joseph-Joachim-Wettbewerbs Hannover 2012. Ihre einzigartige Sensibilität, ihre besondere Ausdrucksstärke und ihre unvergleichbare Ernsthaftigkeit haben auch Elisso Bolkvadze höchstes Lob der Kritiker-Stimmen eingebracht. Als Solistin ist sie mit einer Vielzahl internationaler Orchester auf den großen Bühnen in den USA, Europa oder Russland zu Hause und konnte ihr Talent in internationalen Klavier-Wettbewerben unter Beweis stellen.
VVK 26 € (zuzügl. VVK-Gebühr) AK: 29 €
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Rudolstadt, Deutschland
Friday, March 29, 2013
FERNSEHEN: Ostern im Kaukasus - Eine Frühlingsreise nach Georgien. Ein Film von Juri Rescheto (mdr.de)
MDR FERNSEHEN | 31.03.2013 | 16:30 Uhr
Rosa Kirschblüten schimmern zart im Sonnenlicht – die Georgier freuen sich auf Ostern. Der christliche Glaube gibt den Menschen hier mehr Halt und Hoffnung als die Politik, die ihnen immer wieder blutige Auseinandersetzungen beschert hat. Filmemacher Juri Rescheto reiste durchs Land und zeigt die Vorbereitungen auf das Fest.
Der junge Lehrer Georgi Kobachidze pendelt täglich zwischen seinem Heimatdorf Kareli und der georgischen Hauptstadt Tifilis. Das sind zwei Stunden Fahrt in einem alten Auto über kaputte Straßen. Aber Georgi stört das nicht. Wer seine Heimat liebt, so wie er, der liebt auch die Schlaglöcher. Mit seiner siebenköpfigen Familie feiert er bald das Fest aller Feste: Ostern. Für die Kobachidzes ist das der Höhepunkt des Jahres, wie für alle gläubigen Georgier.
"Großfamilien sind wichtig in Georgien. Für unsere Familie ist am schönsten, unter einem Dach zusammen zu leben. Das gibt uns Halt und hilft, die Probleme des Alltags zu bewältigen." (Georgi Kobachidze)
Die Orthodoxie als eine Art Staatsreligion
Filmemacher Juri Rescheto erkundet uralte georgische Traditionen, begegnet Menschen, die eine besondere Sprache sprechen, denn das Georgische ist mit keiner anderen Sprache der Welt verwandt.
In einem Land, in dem die christliche Orthodoxie eine Art Staatsreligion ist, wird Ostern wie ein Nationalfeiertag begangen. Und wenn die Weidenzweige am Palmsonntag alle Plätze und Straßen säumen, vergisst man für einen Moment, dass hier vor wenigen Jahren ein blutiger Krieg geführt wurde.
"Der fernen Gipfel magisch Klang von alter Sehnsucht kündet. Die Sonne küsst das freie Land - in Gott es Frieden findet." (Georgisches Volkslied)
Sorgen und Träume
Wie leben die Georgier heute? Welche Sorgen und Träume haben sie und wie bewältigen sie ihren Alltag? Juri Rescheto führt uns durchs Land, er zeigt uns die längste Autobahn-Fleischtheke der Welt und probiert den selbstgemachten georgischen Rotwein - eine Frage der Identität am Fuße des großen Kaukasus. Die Menschen in Georgien feiern Ostern. Und wir können uns mit erfreuen an den malerischen Bergen, dem tiefem georgischen Männergesang und den kleinen Alltagsgeschichten, die witzig sind - und melancholisch zugleich.
Rosa Kirschblüten schimmern zart im Sonnenlicht – die Georgier freuen sich auf Ostern. Der christliche Glaube gibt den Menschen hier mehr Halt und Hoffnung als die Politik, die ihnen immer wieder blutige Auseinandersetzungen beschert hat. Filmemacher Juri Rescheto reiste durchs Land und zeigt die Vorbereitungen auf das Fest.
Der junge Lehrer Georgi Kobachidze pendelt täglich zwischen seinem Heimatdorf Kareli und der georgischen Hauptstadt Tifilis. Das sind zwei Stunden Fahrt in einem alten Auto über kaputte Straßen. Aber Georgi stört das nicht. Wer seine Heimat liebt, so wie er, der liebt auch die Schlaglöcher. Mit seiner siebenköpfigen Familie feiert er bald das Fest aller Feste: Ostern. Für die Kobachidzes ist das der Höhepunkt des Jahres, wie für alle gläubigen Georgier.
"Großfamilien sind wichtig in Georgien. Für unsere Familie ist am schönsten, unter einem Dach zusammen zu leben. Das gibt uns Halt und hilft, die Probleme des Alltags zu bewältigen." (Georgi Kobachidze)
Die Orthodoxie als eine Art Staatsreligion
Filmemacher Juri Rescheto erkundet uralte georgische Traditionen, begegnet Menschen, die eine besondere Sprache sprechen, denn das Georgische ist mit keiner anderen Sprache der Welt verwandt.
In einem Land, in dem die christliche Orthodoxie eine Art Staatsreligion ist, wird Ostern wie ein Nationalfeiertag begangen. Und wenn die Weidenzweige am Palmsonntag alle Plätze und Straßen säumen, vergisst man für einen Moment, dass hier vor wenigen Jahren ein blutiger Krieg geführt wurde.
"Der fernen Gipfel magisch Klang von alter Sehnsucht kündet. Die Sonne küsst das freie Land - in Gott es Frieden findet." (Georgisches Volkslied)
Sorgen und Träume
Wie leben die Georgier heute? Welche Sorgen und Träume haben sie und wie bewältigen sie ihren Alltag? Juri Rescheto führt uns durchs Land, er zeigt uns die längste Autobahn-Fleischtheke der Welt und probiert den selbstgemachten georgischen Rotwein - eine Frage der Identität am Fuße des großen Kaukasus. Die Menschen in Georgien feiern Ostern. Und wir können uns mit erfreuen an den malerischen Bergen, dem tiefem georgischen Männergesang und den kleinen Alltagsgeschichten, die witzig sind - und melancholisch zugleich.
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Saturday, November 10, 2012
FERNSEHEN: Heute: Genial - einfach - magisch: Erfinder in Georgien. Film von Ralph Hälbig und Katrin Molnár
MDR, Sa., 10.11., 18:00 Uhr
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Friday, November 02, 2012
DOK-FILMFEST LEIPZIG: Bakhmaro. DOK Leipzig im MDR Fernsehen. Von Salomé Jashi (mdr.de/dok-leipzig)
MDR FERNSEHEN | 03.11.2012 | 23.30 Uhr
(mdr.de/dok-leipzig) Die georgische Regisseurin Salomé Jashi entführt die Zuschauer in das Restaurant "Bakhmaro" in der Provinz Westgeorgiens. Sie porträtiert das Leben hinter den Mauern des Ziegelsteinhauses und verschafft dem Zuschauer einen Einblick in den postsowjetischen Alltag.
(mdr.de/dok-leipzig) Die georgische Regisseurin Salomé Jashi entführt die Zuschauer in das Restaurant "Bakhmaro" in der Provinz Westgeorgiens. Sie porträtiert das Leben hinter den Mauern des Ziegelsteinhauses und verschafft dem Zuschauer einen Einblick in den postsowjetischen Alltag.
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Bakhmaro - Bilder zum Film |
Die westgeorgische Stadt Chokhatauri. Hier steht die Zeit ziemlich still. Das heruntergekommene dreistöckige Ziegelgebäude, ist trotz zerbrochener Fenster, abgeblätterter Wandfarbe, schmutzigen Gardinen und zerfetzten Wahlplakaten an den Mauern noch bewohnt. Im Inneren des Gebäudes befindet sich ein Restaurant. Die Wände hier sind mit knallgrünen und orangen Schaumplatten verkleidet, die Tische mit hübschen Tischdecken für die Gäste zurechtgemacht. Doch das Warten auf Gäste ist meist vergebens. Kellnerin Nana und ihr Chef haben einen Großteil des Tages nichts weiter zu tun außer zu warten.
+++
"Ein sehr atmosphärischer, dichter, beeindruckender Film einer jungen Regisseurin, unterstützt vom MITTELDEUTSCHEN RUNDFUNK, der in unserem Nachwuchswettbewerb läuft, wo wir neue Handschriften zeigen wollen. In diesem Fall aus Georgien."
Claas Danielsen, Festivaldirektor DOK Leipzig
Georgien im Kleinen
Dieser Mikrokosmos aus Erwartungen, Hoffnung auf Veränderung und Untergangsstimmung wirkt wie ein Modell Georgiens im Kleinen. Das Haus, seine Bewohner und das Restaurant "Bakhmaro" zeigen den Zustand, wie er in ganz Georgien an der Tagesordnung ist. Schleichender Stillstand, Beschäftigung ohne Sinn – das ganze Land befindet sich trotz endloser politischer Demonstrationen und Versammlungen in einer Starre, versunken in Hoffnungslosigkeit im Niemandsland des Postkommunismus.
Hintergründe
Salomé Jashi wurde 1981 in der Sowjetunion (im heutigen Georgien) geboren. Sie ist aufgewachsen in den Wirren der Zeit, geprägt von Bürgerkriegen, Unabhängigkeitsstreben und der Stagnation nach der politische Wende. Mit "Bakhmaro" gibt sie einen Einblick in den georgischen Alltag, schafft mit kleinen, überraschenden Details eine Art familiärer Vertrautheit.
+++
"Mit diesem Haus möchte ich Georgien zeigen, das Land in dem ich lebe. Ich möchte zeigen, wie das kleinste Detail politisch und unpolitisch zugleich ist. Der Film bezieht seine Spannung aus der Hoffnung auf Veränderung. Gleichzeitig will ich zeigen, wie banal die Hoffnung wird, wenn man sich darin festgefahren hat."
Salomé Jashi, Regisseurin
Filmdaten
Filmdaten
Regie: Salomé Jashi
Produktion: Heiko Deckert, ma.ja.de
Sprache: georgisch
Land: Deutschland, Georgien
Jahr: 2011
Laufzeit: 58:00 min
Dok-Filmfestival Leipzig: dok-leipzig.de
Produktion: Heiko Deckert, ma.ja.de
Sprache: georgisch
Land: Deutschland, Georgien
Jahr: 2011
Laufzeit: 58:00 min
Dok-Filmfestival Leipzig: dok-leipzig.de
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Saturday, October 27, 2012
FERNSEHEN: Heute: Schön, schrill, geistreich - Künstler in Tbilisi. Film von Katrin Molnár und Ralph Hälbig (mdr.de)
Lebendige Folklore und Tradition - der georgische Alltag ist voll davon. Doch in den Hinterhöfen von Tbilisi existiert auch eine andere Welt - eine Welt, die sich moderner Kunst und zeitgenössischem Design verschrieben hat. Ob Fotografie, Streetart, Performance-Kunst oder Raumgestaltung - überall sprudelt der Durst nach neuen Formen und klugen Inhalten nur so über: Lederkleider, die zu Skulpturen der Erbsünde werden; Fotos, die die Frau als "schönste Seele der Natur" zeigen; und Graffiti, die Sexualität enttabuisieren. Obwohl einige der Künstler im Ausland gefeiert werden, ringen sie im eigenen Land oft um Akzeptanz. Nur die wenigsten können von ihrer Kunst leben. Doch das hält sie nicht ab von immer quirligeren Ideen.
Mit: Irma Sharikadze,
Nika Machaidze (Nikakoi), Tusia Beridze (TBA), Nino Chubinishvili
(Chubiko), Keti Toloraia (ROOMS), Tamuna Gvaberidze (ROOMS), Ekaterina
Lemonjava (Rock Club Tbilisi), Shadows Eye (Band aus Tbilisi), Bouillon Group, Musia Keburia.
+++
Nice, shrill, keen - Artists from Tbilisi
footage also in Pur Pur
Monday, July 02, 2012
PODCAST: Hörbuch der Woche. Andreas Rebers, "Der Kleine Kaukasus". Von Andre Damm (mdr.de/mdr-info)
POCAST >>>
Andreas Rebers reist zurück in seine Kindheit in den 1960er und 1970er Jahren und beschreibt mit lakonischem Humor und präzisen Erinnerungen die Liebe zu seiner Heimat, dem kleinen Kaukasus. Er erzählt von Hausschlachtungen, Kinderlandverschickungen, kleinen Verbrechen und großen Dummheiten. Die Geschichten sind so liebevoll und vielfältig, wie die Sorten Haue, die es zwischendrin immer mal wieder gab. Es liest Schauspieler Joachim Krol.
Erinnerungen führen uns in die Vergangenheit, aber unsere Träume sind es, die uns weiterbringen. Jedoch ist die Zeit untreu. Im Laufe des Lebens nimmt die Vergangenheit quantitativ zu und irgendwann hat es sich ausgeträumt. Andreas Rebers hat schon auf der ganzen Welt Akkordeon gespielt und er beschreibt es als ein Stück Heimat zum Mitnehmen. Deshalb heißt sein Roman auch Der kleine Kaukasus - ein Heimatroman wie er im Buche steht. Gepaart mit autobiografischen Erinnerungen und Science-Fiction, entstehen fantastische Geschichten voller Witz und Komik, die nie zustande gekommen wären, wenn Professor Doktor Swoboda Manshari nicht den Wunsch gehabt hätte, das Gehirn von Rebers aus seiner angestammten Umgebung zu frickeln, um herauszufinden, was in diesem Kopf vorgeht. Was dadurch ans Licht kommt, ist mehr als unterhaltsam.
Über den Autor
Der Autor, Musiker und Kabarettist Andreas Rebers, geboren 1958, gehört zu den renommiertesten und kreativsten Künstlern der deutschsprachigen Kabarettszene. Er ist gern gesehener Gast in allen namhaften Kabarettsendungen. Das ehemalige Mitglied der Münchner Lach- und Schießgesellschaft wurde unter anderem mit dem Deutschen Kleinkunstpreis sowie dem Salzburger Stier ausgezeichnet. Seine erfolgreichen Soloprogramme veröffentlicht WortArt bereits seit 2000. Im Frühjahr 2011 folgte eine Live-Aufnahme seines aktuellen Programms Ich regel das.
„Der kleine Kaukasus“ von Andreas Rebers: Ein paar Gedanken - Von Nina Böhm (le-chat-noir.net)
Wir alle tragen Erinnerungen an unsere Heimat und unsere Kindheit mit uns herum. Wir alle erzählen gerne von der guten oder schlechten alten Zeit. „Früher war alles besser“ hat für jeden seine eigene Bedeutung. Andreas Rebers lässt uns in seinem ersten Buch „Der kleine Kaukasus – Heimatgeschichten“ genau dies mit seinen eigenen Augen sehen.
In kleinen Anekdoten gepaart mit wohl dosierter Fiktion erzählt er die Geschichte seiner Familie, seines Heranwachsens und seiner Heimat. Der kleine Kaukasus das ist er selbst, aber auch die Gegend im Weserbergland, in der er mit seiner doch ziemlich bunten Familie aufwuchs.
Ich möchte an dieser Stelle keine der üblichen ach so geistreichen Inhaltsangaben liefern und ich bin mir sicher andere absolut hochgeschätzte Kollegen werden zu Hauf nach bewussten und unbewussten Anaphern oder dem einen oder anderen Hendiadyoin suchen, ich will dieses Buch einfach nur jedem ans Herz legen, der das Leben an sich ein wenig tiefer überdenkt, der die kleinen Momente schätzt, der mit viel Humor an das Dasein herangeht.
Wer sich für Kabarett interessiert, wird die Programme von Andreas Rebers nach der Lektüre von „Der kleine Kaukasus“ mit anderen Augen sehen und so manch einen Moment besser oder anders verstehen. Alle, die Kabarett nicht so unbedingt mögen, werden sich in dem Buch jedoch auch gut wiederfinden, da es, wie gesagt, kleine Geschichten und Erinnerungen sind, sensibel und mit einem wunderbaren Augenzwinkern erzählt. Ein Stückchen Literatur, das in meinem Bücherregal einen besonderen Platz bekommen wird und das ich sicherlich immer wieder gerne herausziehen werde.
+++
Dass Andreas Rebers eine rege Fantasie hat, die gerne auch mal wunderbar skurrile Züge annehmen kann, wissen wir alle. Wer sich davon nun nicht mehr nur im Publikum vor irgendwelchen Bühnen oder vor dem Fernsehgerät sitzend überzeugen, sondern die Welt des Herrn Rebers zu sich nach Hause holen möchte, kann dies nun tun. Nein, ich spreche nicht von einer CD und er kommt auch nicht persönlich in unsere Wohnzimmer! Am 8. November erscheint der erste Roman von Andreas Rebers.
Der kleine Kaukasus – Heimatgeschichten“ erscheint im WortArt Verlag und dieser sagt dazu Folgendes: „Eigentlich ist eine Kindheit in den sechziger Jahren nichts Ungewöhnliches. Jedoch ist die Kindheit des Autors in jeder Hinsicht etwas Besonderes. Es gibt wohl nur wenige Familien, in denen Krieg und die Deutsche Teilung so irrwitzige Blüten getrieben haben, wie in dieser.
Da ist zum einen der Vater in dessen Gehirn sich im zweiten Weltkrieg ein Granatsplitter eingenistet hat, und zum anderen die schlesische Mutter die mit rauer Herzlichkeit und Liebe ihre vielen Kinder verhaut, um die Großfamilie unter Kontrolle zu halten. Dass das nicht so einfach ist, liegt einerseits an dem Haus, das der Vater seiner Familie baut, zum anderen an der kruden Fantasie des Autors, der inmitten des familiären Chaos von seiner Karriere und einer eigenen Mikrophon Show träumt. Liebevolle und vielfältige Geschichten. Eine Reise mit Herz.“
Wir sprechen schon jetzt unsere Empfehlung für dieses Buch aus und können euch natürlich mehr sagen, sobald wir es selbst gelesen haben. Sonst wird das Ganze auch schwer. Wobei so manch einem Journalisten gelingt dieses Kunststück ja trotzdem immer wieder ...
AmazonShop: Books, Maps, Videos, Music & Gifts About The Caucasus
Der kleine Kaukasus - Heimatgeschichte deluxe
Andreas Rebers - Der kleine Kaukasus
3 CDs, 210 Minuten
Random House Audio
ISBN: 978-3-8371-1326-6
Erinnerungen führen uns in die Vergangenheit, aber unsere Träume sind es, die uns weiterbringen. Jedoch ist die Zeit untreu. Im Laufe des Lebens nimmt die Vergangenheit quantitativ zu und irgendwann hat es sich ausgeträumt. Andreas Rebers hat schon auf der ganzen Welt Akkordeon gespielt und er beschreibt es als ein Stück Heimat zum Mitnehmen. Deshalb heißt sein Roman auch Der kleine Kaukasus - ein Heimatroman wie er im Buche steht. Gepaart mit autobiografischen Erinnerungen und Science-Fiction, entstehen fantastische Geschichten voller Witz und Komik, die nie zustande gekommen wären, wenn Professor Doktor Swoboda Manshari nicht den Wunsch gehabt hätte, das Gehirn von Rebers aus seiner angestammten Umgebung zu frickeln, um herauszufinden, was in diesem Kopf vorgeht. Was dadurch ans Licht kommt, ist mehr als unterhaltsam.
Über den Autor
Der Autor, Musiker und Kabarettist Andreas Rebers, geboren 1958, gehört zu den renommiertesten und kreativsten Künstlern der deutschsprachigen Kabarettszene. Er ist gern gesehener Gast in allen namhaften Kabarettsendungen. Das ehemalige Mitglied der Münchner Lach- und Schießgesellschaft wurde unter anderem mit dem Deutschen Kleinkunstpreis sowie dem Salzburger Stier ausgezeichnet. Seine erfolgreichen Soloprogramme veröffentlicht WortArt bereits seit 2000. Im Frühjahr 2011 folgte eine Live-Aufnahme seines aktuellen Programms Ich regel das.
„Der kleine Kaukasus“ von Andreas Rebers: Ein paar Gedanken - Von Nina Böhm (le-chat-noir.net)
Wir alle tragen Erinnerungen an unsere Heimat und unsere Kindheit mit uns herum. Wir alle erzählen gerne von der guten oder schlechten alten Zeit. „Früher war alles besser“ hat für jeden seine eigene Bedeutung. Andreas Rebers lässt uns in seinem ersten Buch „Der kleine Kaukasus – Heimatgeschichten“ genau dies mit seinen eigenen Augen sehen.
In kleinen Anekdoten gepaart mit wohl dosierter Fiktion erzählt er die Geschichte seiner Familie, seines Heranwachsens und seiner Heimat. Der kleine Kaukasus das ist er selbst, aber auch die Gegend im Weserbergland, in der er mit seiner doch ziemlich bunten Familie aufwuchs.
Ich möchte an dieser Stelle keine der üblichen ach so geistreichen Inhaltsangaben liefern und ich bin mir sicher andere absolut hochgeschätzte Kollegen werden zu Hauf nach bewussten und unbewussten Anaphern oder dem einen oder anderen Hendiadyoin suchen, ich will dieses Buch einfach nur jedem ans Herz legen, der das Leben an sich ein wenig tiefer überdenkt, der die kleinen Momente schätzt, der mit viel Humor an das Dasein herangeht.
Wer sich für Kabarett interessiert, wird die Programme von Andreas Rebers nach der Lektüre von „Der kleine Kaukasus“ mit anderen Augen sehen und so manch einen Moment besser oder anders verstehen. Alle, die Kabarett nicht so unbedingt mögen, werden sich in dem Buch jedoch auch gut wiederfinden, da es, wie gesagt, kleine Geschichten und Erinnerungen sind, sensibel und mit einem wunderbaren Augenzwinkern erzählt. Ein Stückchen Literatur, das in meinem Bücherregal einen besonderen Platz bekommen wird und das ich sicherlich immer wieder gerne herausziehen werde.
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Dass Andreas Rebers eine rege Fantasie hat, die gerne auch mal wunderbar skurrile Züge annehmen kann, wissen wir alle. Wer sich davon nun nicht mehr nur im Publikum vor irgendwelchen Bühnen oder vor dem Fernsehgerät sitzend überzeugen, sondern die Welt des Herrn Rebers zu sich nach Hause holen möchte, kann dies nun tun. Nein, ich spreche nicht von einer CD und er kommt auch nicht persönlich in unsere Wohnzimmer! Am 8. November erscheint der erste Roman von Andreas Rebers.
Der kleine Kaukasus – Heimatgeschichten“ erscheint im WortArt Verlag und dieser sagt dazu Folgendes: „Eigentlich ist eine Kindheit in den sechziger Jahren nichts Ungewöhnliches. Jedoch ist die Kindheit des Autors in jeder Hinsicht etwas Besonderes. Es gibt wohl nur wenige Familien, in denen Krieg und die Deutsche Teilung so irrwitzige Blüten getrieben haben, wie in dieser.
Da ist zum einen der Vater in dessen Gehirn sich im zweiten Weltkrieg ein Granatsplitter eingenistet hat, und zum anderen die schlesische Mutter die mit rauer Herzlichkeit und Liebe ihre vielen Kinder verhaut, um die Großfamilie unter Kontrolle zu halten. Dass das nicht so einfach ist, liegt einerseits an dem Haus, das der Vater seiner Familie baut, zum anderen an der kruden Fantasie des Autors, der inmitten des familiären Chaos von seiner Karriere und einer eigenen Mikrophon Show träumt. Liebevolle und vielfältige Geschichten. Eine Reise mit Herz.“
Wir sprechen schon jetzt unsere Empfehlung für dieses Buch aus und können euch natürlich mehr sagen, sobald wir es selbst gelesen haben. Sonst wird das Ganze auch schwer. Wobei so manch einem Journalisten gelingt dieses Kunststück ja trotzdem immer wieder ...
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Tuesday, April 10, 2012
REPORTAGE: Grenzenlos. Jens und Theo auf Reisen in den Kaukasus. Ein Film von Ulrike Reiß (mdr.de)
MDR, Sa., 07.04.,
12:25 Uhr
Zwei befreundete Männer auf Reisen: Von Sachsen über den Kaukasus, durch
Aserbaidschan bis ans Kaspische Meer. Eigentlich nichts Ungewöhnliches.
Doch einer der beiden Männer ist spastisch gelähmt. Aber alles geht,
wenn man nur will, unter diesen Umständen selbst das Reisen und Campen
in einem alten Auto: Kein barrierefreies Hotel, kein Elektrorolli, keine
speziellen Pflege- und Sanitäreinrichtungen. Kein normaler Film! Keine
normale Freundschaft!
Jens Müller ist so stark behindert, dass er rund um die Uhr Hilfe benötigt. Theodor Döhler kennt er aus seiner Kirchengemeinde. Und Theo nahm Jens vor elf Jahren in seine Familie auf, ersparte ihm somit das Heim. Seither lebt Jens mit Theo, seiner Frau und den vier Kindern als ganz normales Familienmitglied. Theo hat vollzeitmäßig die Pflege für Jens übernommen. Und einmal im Jahr heißt es: Männerurlaub.
mehr hier: www.sozialsignal.de
Jens Müller ist so stark behindert, dass er rund um die Uhr Hilfe benötigt. Theodor Döhler kennt er aus seiner Kirchengemeinde. Und Theo nahm Jens vor elf Jahren in seine Familie auf, ersparte ihm somit das Heim. Seither lebt Jens mit Theo, seiner Frau und den vier Kindern als ganz normales Familienmitglied. Theo hat vollzeitmäßig die Pflege für Jens übernommen. Und einmal im Jahr heißt es: Männerurlaub.
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Schwerstbehinderter auf Reisen. Im Rollstuhl durch den wilden Kaukasus. Von Maxim Kireev, Moskau
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FERNSEHEN: Bakhmaro heißt Paradies. Eine Dokumentation von Salomè Jashi (video.arte.tv)
(video.arte.tv) Ein dreistöckiger Ziegelbau in der georgischen Stadt Chokhatauri. Fenster sind zerbrochen, Farbe blättert von den Wänden, die Reste von Plakatierungen, schmutzige Gardinen.
Im Zentrum des Gebäudes befindet sich ein Restaurant, dessen Wände mit knallgrünen und orangen Schaumplatten verkleidet sind und wo Tische mit Deckchen auf Gäste warten, die selten kommen.
Dieses Gebäude scheint wie ein Modell des gesamten Landes im Kleinen - mit seinen endlosen politischen Demonstrationen und Versammlungen und der gleichzeitigen Starre und Hoffnungslosigkeit. Es ist, als ob vor dem Hintergrund der politischen Ereignisse sich das Leben in Georgien irgendwie an diesem Ort abbildet.
(Deutschland, Georgien, 2011, 59mn) MDR
Erstausstrahlungstermin: Dienstag, 10. April 2012, 00:35
Weitere Ausstrahlungstermine: Donnerstag, 19. April 2012, 05:00
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Saturday, November 26, 2011
FERNSEHEN: Armeniens letzter Drahtseiltänzer. Von Inna Sahakyan und Arman Yeritsyan (mdr.de)
MDR FERNSEHEN 27.11.2011 23:40 Uhr
In Armenien verband man den Drahtseiltanz mit etwas Göttlichem. Diese Kunstform entstand im heidnischen Zeitalter und wurde Teil des Christentums. Sogar während der Zeit der Sowjetunion blieb sie erhalten.
Vor 30 Jahren existierten in Armenien noch 20 Seiltanzgruppen. Heute sind es nur noch zwei. Zhora, 78 Jahre, und Knyaz, 77 Jahre alt haben die besten Zeiten des Drahtseiltanzes selbst miterlebt. Sie gehörten damals zu den bejubeltsten Seiltänzern Armeniens. Früher waren die beiden Rivalen, doch heute hoffen sie gemeinsam, dass die Kunst des Seiltanzens nicht ausstirbt.
Lehrmeister Zhora und Schüler Howsep
Zhora hat acht Kinder trainiert. Alle waren Waisen und er holte sie aus den Kinderheimen - aus Kischiniew, der Ukraine, Weißrussland, Aserbaidschan und aus Armenien. Bei Howsep war es nicht anders. Er fand ihn in einem armenischen Waisenhaus, seine Mutter sitzt im Frauengefängnis Abovyan. Howsep erwies sich als sehr talentiert, er konnte sofort auf dem Seil laufen.
+++
"Er kam zu uns und von allen Kindern dort war ich der Beste. Er gab mir den Stab und ich lief sofort auf dem Seil. Ich war so glücklich, weil ich alleine auf das Seil klettern konnte. Er ist der Letzte, der diese Kunst fortführen kann ..."
Howsep Beglaryan
im Film "Armeniens letzter Drahtseiltänzer"
+++
Zhora stammt aus einer traditionsreichen Familie. Das Drahtseiltanzen beherrschen sie seit 300 Jahren. Sein Vater war ein bekannter Clown, der seine Kunststücke sogar in Berlin aufführte. Zhora selbst balancierte früher auch mit dem Einrad, Fahrrad und Motorrad auf dem Drahtseil.
Bildergalerie: Armeniens letzte Drahtseiltänzer
Lehrmeister Knyas und Schüler Mamikon
Auch der alte Meister Knyas hat sein ganzes Leben dem Seiltanz gewidmet. Er erzählt, dass er hoch springen und seine Beine in die Luft werfen konnte. Damals muss er der einzige gewesen sein, der so agil auf einem Drahtseil tanzen konnte. Heute ist er - wie Zhoa auch - enttäuscht, dass die goldene Zeit des Drahtseiltanzes vorbei zu sein scheint. Er hat sein Wissen an seinen Schüler Mamikon weitergegeben.
+++
"Wenn ich noch einmal auf die Welt käme, würde ich mich trotzdem wieder für diesen Beruf entscheiden, auch wenn ich heute von vielen Dingen enttäuscht bin. Die besten Dinge in meinem Leben, sind verbunden mit den alten Zeiten ... Sogar jetzt träume ich nur von der guten, alten Zeit. Von heute träume ich nie."
Knyaz Mheryan
im Film "Armeniens letzter Drahtseiltänzer"
+++
Mamikon ist talentiert, hat jedoch mittlerweile anderes im Kopf als den Drahtseiltanz. Ähnlich wie bei Zohra und Howsep, hoffte Knyas darauf, dass Mamikon in seine Fußstapfen tritt und die Tradition des Drahtseiltanzes weiterlebt. Doch wollen und können die Jungen mit dieser Kunstform ihren Lebensunterhalt verdienen? Als Meister Zhora stirbt, Meister Knyas in den Ruhestand geht und Mamikon zur Armee einberufen wird, steht Howsep vor einer schweren Entscheidung ...
In Armenien verband man den Drahtseiltanz mit etwas Göttlichem. Diese Kunstform entstand im heidnischen Zeitalter und wurde Teil des Christentums. Sogar während der Zeit der Sowjetunion blieb sie erhalten.
Vor 30 Jahren existierten in Armenien noch 20 Seiltanzgruppen. Heute sind es nur noch zwei. Zhora, 78 Jahre, und Knyaz, 77 Jahre alt haben die besten Zeiten des Drahtseiltanzes selbst miterlebt. Sie gehörten damals zu den bejubeltsten Seiltänzern Armeniens. Früher waren die beiden Rivalen, doch heute hoffen sie gemeinsam, dass die Kunst des Seiltanzens nicht ausstirbt.Lehrmeister Zhora und Schüler Howsep
Zhora hat acht Kinder trainiert. Alle waren Waisen und er holte sie aus den Kinderheimen - aus Kischiniew, der Ukraine, Weißrussland, Aserbaidschan und aus Armenien. Bei Howsep war es nicht anders. Er fand ihn in einem armenischen Waisenhaus, seine Mutter sitzt im Frauengefängnis Abovyan. Howsep erwies sich als sehr talentiert, er konnte sofort auf dem Seil laufen.
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"Er kam zu uns und von allen Kindern dort war ich der Beste. Er gab mir den Stab und ich lief sofort auf dem Seil. Ich war so glücklich, weil ich alleine auf das Seil klettern konnte. Er ist der Letzte, der diese Kunst fortführen kann ..."
Howsep Beglaryan
im Film "Armeniens letzter Drahtseiltänzer"
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Zhora stammt aus einer traditionsreichen Familie. Das Drahtseiltanzen beherrschen sie seit 300 Jahren. Sein Vater war ein bekannter Clown, der seine Kunststücke sogar in Berlin aufführte. Zhora selbst balancierte früher auch mit dem Einrad, Fahrrad und Motorrad auf dem Drahtseil.
Bildergalerie: Armeniens letzte Drahtseiltänzer
Lehrmeister Knyas und Schüler Mamikon
Auch der alte Meister Knyas hat sein ganzes Leben dem Seiltanz gewidmet. Er erzählt, dass er hoch springen und seine Beine in die Luft werfen konnte. Damals muss er der einzige gewesen sein, der so agil auf einem Drahtseil tanzen konnte. Heute ist er - wie Zhoa auch - enttäuscht, dass die goldene Zeit des Drahtseiltanzes vorbei zu sein scheint. Er hat sein Wissen an seinen Schüler Mamikon weitergegeben.
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"Wenn ich noch einmal auf die Welt käme, würde ich mich trotzdem wieder für diesen Beruf entscheiden, auch wenn ich heute von vielen Dingen enttäuscht bin. Die besten Dinge in meinem Leben, sind verbunden mit den alten Zeiten ... Sogar jetzt träume ich nur von der guten, alten Zeit. Von heute träume ich nie."
Knyaz Mheryan
im Film "Armeniens letzter Drahtseiltänzer"
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Mamikon ist talentiert, hat jedoch mittlerweile anderes im Kopf als den Drahtseiltanz. Ähnlich wie bei Zohra und Howsep, hoffte Knyas darauf, dass Mamikon in seine Fußstapfen tritt und die Tradition des Drahtseiltanzes weiterlebt. Doch wollen und können die Jungen mit dieser Kunstform ihren Lebensunterhalt verdienen? Als Meister Zhora stirbt, Meister Knyas in den Ruhestand geht und Mamikon zur Armee einberufen wird, steht Howsep vor einer schweren Entscheidung ...
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Friday, October 28, 2011
VIDEO: Aserbaidschan: Bauboom in Baku - Ein Film von Katrin Molnár und Ralph Hälbig (mdr.de)
MDR +++ So., 30.10. +++ 16:05 Uhr
Wdh. Di., 01.11. +++ 10.53 Uhr
Windrose-Livestream
Stararchitekten und Investoren geben sich in Aserbaidschans Hauptstadt die Klinke in die Hand. Seit Jahren gibt es einen beispiellosen Bauboom, dank der Petrodollar. Doch dieser fordert seinen Tribut: Die Stadtverwaltung will mit allen Mitteln aus Baku eine Global City machen. Bakus Altstadt schwindet mehr und mehr. Die Bewohner werden verdrängt, umgesiedelt oder freigekauft. Und noch ein weiteres Problem dämpft den Aufschwung: die Tuberkulose. Eigentlich hatte die Krankheit längst ihren Schrecken verloren, doch jetzt ist sie wieder auf dem Vormarsch.
Wdh. Di., 01.11. +++ 10.53 Uhr
Windrose-Livestream
Stararchitekten und Investoren geben sich in Aserbaidschans Hauptstadt die Klinke in die Hand. Seit Jahren gibt es einen beispiellosen Bauboom, dank der Petrodollar. Doch dieser fordert seinen Tribut: Die Stadtverwaltung will mit allen Mitteln aus Baku eine Global City machen. Bakus Altstadt schwindet mehr und mehr. Die Bewohner werden verdrängt, umgesiedelt oder freigekauft. Und noch ein weiteres Problem dämpft den Aufschwung: die Tuberkulose. Eigentlich hatte die Krankheit längst ihren Schrecken verloren, doch jetzt ist sie wieder auf dem Vormarsch.
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Monday, August 22, 2011
FERNSEHEN: Ostwärts - mit dem Rucksack der Sonne entgegen. Julia Finkernagel in Georgien (mdr.de)
Vierteilige Reportagereihe von Julia Finkernagel
Ostwärts 22.-25.08.11 19:50 Uhr: Neue Folgen von "Ostwärts"
In der neuen Staffel von "Ostwärts" reist Julia Finkernagel quer durch Georgien. Die vier Folgen laufen ab dem 22. August jeden Abend um 19:50 Uhr im MDR FERNSEHEN. Wie immer sind es Natur und Kultur, denen sie zusammen mit ihrem Kameramann auf der Spur ist. Hier schon mal Fotos und die Trailer aller vier Teile.
Teil 1: Wie Gott in Georgien
22.08.2011 19:50 Uhr
Wiederholung: 23.08.2011 11:20 Uhr
VIDEO >>>
Teil 2: Goldrausch in Georgien
23.08.2011 19:50 Uhr
Wiederholung: 24.08.2011 11:20 Uhr
23.08.2011 19:50 Uhr
Wiederholung: 24.08.2011 11:20 Uhr
VIDEO >>>
Teil 3: Kaukasische Berg- und Talfahrten
24.08.2011 19:50 Uhr
Wiederholung: 25.08.2011 11:20 Uhr
VIDEO >>>
Teil 3: Kaukasische Berg- und Talfahrten
24.08.2011 19:50 Uhr
Wiederholung: 25.08.2011 11:20 Uhr
VIDEO >>>
Teil 4: Georgische Weinseligkeit
25.08.2011 19:50 Uhr
Wiederholung: 26.08.2011 11:20 Uhr
VIDEO >>>
25.08.2011 19:50 Uhr
Wiederholung: 26.08.2011 11:20 Uhr
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1. Wie Gott in Georgien
Das schönste Land der Erde liegt ganz im Osten von Europa: in Georgien. Das behaupten zumindest die Georgier von ihrer Heimat. Erstmal nur eine Behauptung, findet Julia Finkernagel und macht sich zum vierten Mal mit ihrem Rucksack auf den Weg ostwärts. Bei ihrer abenteuerlichen Reise erhält Julia Unterstützung von zwei waschechten Georgiern. Gemeinsam durchforsten sie das kleine Land, von der Schwarzmeerküste bis in den Großen Kaukasus. Auf der Suche nach den Menschen und ihren Geschichten erleben sie so manche Überraschung - die sie mit viel Herzlichkeit, Abenteuerlust und einer Prise Humor meistern.
In Tiflis, der Stadt wo sich Seidenstraße und Georgische Heerstraße kreuzen, beginnt Julia Finkernagels vierwöchige Reise durch Georgien. Hier trifft sie auf ihre georgischen Begleiter und mit ihnen auf die ersten Schwierigkeiten. Gia Tevdorashvili spricht fließend Deutsch, Bidzina Chomakhashvili spricht "Hände und Füße". Aber Julia lernt schnell, sich in dieser Sprache auszudrücken.
Ihr erstes Ziel ist die Schwarzmeerküste und auf der Fahrt dorthin bekommt Julia den ersten Vorgeschmack von georgischer Gastfreundschaft. Am Straßenstand backt eine Frau für sie frisches Brot im Tonofen und besteht darauf, dass es nicht bezahlt wird. Das soll nicht das letzte Mal sein, dass die Reisegruppe spontan zum Essen eingeladen wird. Im kleinen Kaukasus entdecken sie eine alte Seilbahn, die Julia unbedingt ausprobieren will. Und schon gibt es ein neues Problem: Julias Begleiter Gia hat schreckliche Höhenangst. Dennoch wagen die zwei das angstschweißtreibende Abenteuer in schwindelerregenden Höhen.
Das schönste Land der Erde liegt ganz im Osten von Europa: in Georgien. Das behaupten zumindest die Georgier von ihrer Heimat. Erstmal nur eine Behauptung, findet Julia Finkernagel und macht sich zum vierten Mal mit ihrem Rucksack auf den Weg ostwärts. Bei ihrer abenteuerlichen Reise erhält Julia Unterstützung von zwei waschechten Georgiern. Gemeinsam durchforsten sie das kleine Land, von der Schwarzmeerküste bis in den Großen Kaukasus. Auf der Suche nach den Menschen und ihren Geschichten erleben sie so manche Überraschung - die sie mit viel Herzlichkeit, Abenteuerlust und einer Prise Humor meistern.
In Tiflis, der Stadt wo sich Seidenstraße und Georgische Heerstraße kreuzen, beginnt Julia Finkernagels vierwöchige Reise durch Georgien. Hier trifft sie auf ihre georgischen Begleiter und mit ihnen auf die ersten Schwierigkeiten. Gia Tevdorashvili spricht fließend Deutsch, Bidzina Chomakhashvili spricht "Hände und Füße". Aber Julia lernt schnell, sich in dieser Sprache auszudrücken.
Ihr erstes Ziel ist die Schwarzmeerküste und auf der Fahrt dorthin bekommt Julia den ersten Vorgeschmack von georgischer Gastfreundschaft. Am Straßenstand backt eine Frau für sie frisches Brot im Tonofen und besteht darauf, dass es nicht bezahlt wird. Das soll nicht das letzte Mal sein, dass die Reisegruppe spontan zum Essen eingeladen wird. Im kleinen Kaukasus entdecken sie eine alte Seilbahn, die Julia unbedingt ausprobieren will. Und schon gibt es ein neues Problem: Julias Begleiter Gia hat schreckliche Höhenangst. Dennoch wagen die zwei das angstschweißtreibende Abenteuer in schwindelerregenden Höhen.
Trailer >>>
2. Goldrausch in Georgien
Georgien ist das Land mit dem Goldenen Vlies - zumindest in der griechischen Mythologie. Sollte da was dran sein, dann müsste es auch heute noch Gold in Georgien geben, findet Julia. Wo genau und wie man an das Gold herankommt, will sie dringend herausfinden. Es gibt eine abgeschiedene, sagenumwobene Region in den Bergen des Großen Kaukasus an der Grenze zu Abchasien, die wegen ihrer Landschaft umschwärmt und ihrer kämpferischen Bewohner wegen gefürchtet ist: Swanetien. Da soll das Gold sein, dort will Julia hin. Die einzige Straße ins Hochgebirge ist wegen Dauerregens aber fast unbefahrbar, doch Julias Begleiter Gia gibt alles mit seinem Jeep.
Mit großer Verspätung und patschnass kommen Julia und ihre Begleiter bei ihrer Gastfamilie in Mestia an. Hausherr Emsari war einst ein hohes Tier bei der Bergpolizei in Swanetien - wenn der nicht weiß, wo das Gold ist, dann weiß es keiner. Gia entlockt ihm eine Wegbeschreibung zu einem geheimen Dorf, noch höher in den Bergen, da soll das Gold gewaschen werden. Dort angekommen will die Familie der Goldwäscher ihr Geheimnis nicht preisgeben und versucht Julia mit essbarem Gold und mehr abzulenken. Doch so einfach lässt sie sich nicht von ihrem Vorhaben abbringen.
Trailer >>>
3. Kaukasische Berg- und Talfahrten
In der dritten Reisewoche durch Georgien geht es für Julia Finkernagel auf der Georgischen Heerstraße in den Großen Kaukasus. Die sagenumwobene Strecke war die einzige Verbindung zwischen Moskau und der Seidenstraße und deshalb von großer strategischer Wichtigkeit - für Kämpfer und Räuber. Auf dem Weg zur russischen Grenze kommt die kleine Reisegruppe bei der ehemaligen Deutschlehrerin Luisa in Stepantsminda unter. Der Ort hieß in der sowjetischen Zeit Kasbegi und liegt am Fuß des berühmten Berges Kasbek.
Wie ein Adlerhorst liegt das winzige Dorf Tsdo hoch oben in den Bergen. Sechs Familien wohnen hier nur noch, früher waren es mal vierzig. Hier wohnt Babosona, was so viel heißt wie Oma Sona. Sie kocht Kaffee für Julia und Gia, aber mit dem Kameramann steht sie auf Kriegsfuß, der wird von ihr, zum großen Amüsement aller, fast verhauen.
Nahe der Grenze laufen die Bauarbeiten für ein großes Kloster. Julia kann gerade noch verhindern, dass sie als Novizin in einem ebenfalls im Bau befindlichen Nonnenkloster nebenan angeheuert wird und bringt sich in Luisas winziger Küche in Sicherheit. Dort zeigt ihr Luisa, wie man Khingali macht, die Leibspeise vieler Georgier, bestehend aus gefüllten Teigtaschen. Aber irgendwas läuft trotzdem schief, denn keiner mag so richtig essen am Abend.
Es geht von der nördlichen Grenze bis ganz runter in den Süden - Julia will unbedingt einen Fuß nach Aserbaidschan setzen. Ein Gewitter macht jedoch den Aufstieg in Dawit Garedja nahe der Grenze unmöglich. Jetzt hilft nur noch beten, rät Gia, und zwar in der Kapelle des Höhlenklosters. Und dann passiert ein echtes Wunder.
Trailer >>>
4. Georgische Weinseligkeit
Im Nationalpark Lagodechi hat sich die kleine Reisegruppe um Julia Finkernagel auf eine außergewöhnliche Etappe begeben: Zwei Tage Pferdetreck ins Gebirge mit Zelten und Lagerfeuer. Ein Plan mit Hindernissen. Am Morgen der Abreise fällt ein Pferd aus. Dann ist auch noch der zu überwindende Fluss extrem angestiegen und weder Mensch noch Tier mag sich so richtig hineinwagen. Als ob das noch nicht genug Hindernisse wären, setzt mitten im Wald ein heftiges Gewitter ein und spätestens jetzt sinkt die Stimmung auf den Gefrierpunkt. Einzig der findige Bergführer Kakha lässt sich seine Laune nicht verderben und zaubert eine "Medizin" hervor, die alle wieder zum Lachen bringt und der Treck wird außerplanmäßig zu Ende geführt.
Georgische Gastfreundschaft zu erleben ist ganz einfach: Man geht langsam an einem Zaun vorbei, nimmt Blickkontakt mit dem Bewohner dahinter auf und schon wird man eingeladen hereinzukommen! Julia und ihr georgischer Reisebegleiter Gia landen bei dem 74-jährigen Schura, der sie ins Haus lockt und dann eine geheimnisvolle Klappe im Boden der Küche öffnet. Eine Leiter führt nach unten in ein düsteres Verlies, das sich als Weindepot entpuppt - probieren inklusive! So ist das mit der Gastfreundschaft in Georgien.
Schließlich landet Julia in der Weinregion Kachetien - ein Höhepunkt der Reise. Fast jede Familie hat hier ihr eigenes Weingut und baut Obst an. Julia stiehlt sich in die Herzen georgischer Landfrauen, indem sie beim Aussäubern der jungen Weinreben und bei der Erdbeerernte hilft. Dafür gibt’s ein Eis und Erdbeeren satt. Das schönste Dorf Georgiens? Natürlich: Gias Heimatdorf. Auf dem elterlichen Bauernhof in Jimiti findet die Reise ihren krönenden Abschluss mit einer großen Feier.
Trailer >>>
2. Goldrausch in Georgien
Georgien ist das Land mit dem Goldenen Vlies - zumindest in der griechischen Mythologie. Sollte da was dran sein, dann müsste es auch heute noch Gold in Georgien geben, findet Julia. Wo genau und wie man an das Gold herankommt, will sie dringend herausfinden. Es gibt eine abgeschiedene, sagenumwobene Region in den Bergen des Großen Kaukasus an der Grenze zu Abchasien, die wegen ihrer Landschaft umschwärmt und ihrer kämpferischen Bewohner wegen gefürchtet ist: Swanetien. Da soll das Gold sein, dort will Julia hin. Die einzige Straße ins Hochgebirge ist wegen Dauerregens aber fast unbefahrbar, doch Julias Begleiter Gia gibt alles mit seinem Jeep.
Mit großer Verspätung und patschnass kommen Julia und ihre Begleiter bei ihrer Gastfamilie in Mestia an. Hausherr Emsari war einst ein hohes Tier bei der Bergpolizei in Swanetien - wenn der nicht weiß, wo das Gold ist, dann weiß es keiner. Gia entlockt ihm eine Wegbeschreibung zu einem geheimen Dorf, noch höher in den Bergen, da soll das Gold gewaschen werden. Dort angekommen will die Familie der Goldwäscher ihr Geheimnis nicht preisgeben und versucht Julia mit essbarem Gold und mehr abzulenken. Doch so einfach lässt sie sich nicht von ihrem Vorhaben abbringen.
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3. Kaukasische Berg- und Talfahrten
In der dritten Reisewoche durch Georgien geht es für Julia Finkernagel auf der Georgischen Heerstraße in den Großen Kaukasus. Die sagenumwobene Strecke war die einzige Verbindung zwischen Moskau und der Seidenstraße und deshalb von großer strategischer Wichtigkeit - für Kämpfer und Räuber. Auf dem Weg zur russischen Grenze kommt die kleine Reisegruppe bei der ehemaligen Deutschlehrerin Luisa in Stepantsminda unter. Der Ort hieß in der sowjetischen Zeit Kasbegi und liegt am Fuß des berühmten Berges Kasbek.
Wie ein Adlerhorst liegt das winzige Dorf Tsdo hoch oben in den Bergen. Sechs Familien wohnen hier nur noch, früher waren es mal vierzig. Hier wohnt Babosona, was so viel heißt wie Oma Sona. Sie kocht Kaffee für Julia und Gia, aber mit dem Kameramann steht sie auf Kriegsfuß, der wird von ihr, zum großen Amüsement aller, fast verhauen.
Nahe der Grenze laufen die Bauarbeiten für ein großes Kloster. Julia kann gerade noch verhindern, dass sie als Novizin in einem ebenfalls im Bau befindlichen Nonnenkloster nebenan angeheuert wird und bringt sich in Luisas winziger Küche in Sicherheit. Dort zeigt ihr Luisa, wie man Khingali macht, die Leibspeise vieler Georgier, bestehend aus gefüllten Teigtaschen. Aber irgendwas läuft trotzdem schief, denn keiner mag so richtig essen am Abend.
Es geht von der nördlichen Grenze bis ganz runter in den Süden - Julia will unbedingt einen Fuß nach Aserbaidschan setzen. Ein Gewitter macht jedoch den Aufstieg in Dawit Garedja nahe der Grenze unmöglich. Jetzt hilft nur noch beten, rät Gia, und zwar in der Kapelle des Höhlenklosters. Und dann passiert ein echtes Wunder.
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4. Georgische Weinseligkeit
Im Nationalpark Lagodechi hat sich die kleine Reisegruppe um Julia Finkernagel auf eine außergewöhnliche Etappe begeben: Zwei Tage Pferdetreck ins Gebirge mit Zelten und Lagerfeuer. Ein Plan mit Hindernissen. Am Morgen der Abreise fällt ein Pferd aus. Dann ist auch noch der zu überwindende Fluss extrem angestiegen und weder Mensch noch Tier mag sich so richtig hineinwagen. Als ob das noch nicht genug Hindernisse wären, setzt mitten im Wald ein heftiges Gewitter ein und spätestens jetzt sinkt die Stimmung auf den Gefrierpunkt. Einzig der findige Bergführer Kakha lässt sich seine Laune nicht verderben und zaubert eine "Medizin" hervor, die alle wieder zum Lachen bringt und der Treck wird außerplanmäßig zu Ende geführt.
Georgische Gastfreundschaft zu erleben ist ganz einfach: Man geht langsam an einem Zaun vorbei, nimmt Blickkontakt mit dem Bewohner dahinter auf und schon wird man eingeladen hereinzukommen! Julia und ihr georgischer Reisebegleiter Gia landen bei dem 74-jährigen Schura, der sie ins Haus lockt und dann eine geheimnisvolle Klappe im Boden der Küche öffnet. Eine Leiter führt nach unten in ein düsteres Verlies, das sich als Weindepot entpuppt - probieren inklusive! So ist das mit der Gastfreundschaft in Georgien.
Schließlich landet Julia in der Weinregion Kachetien - ein Höhepunkt der Reise. Fast jede Familie hat hier ihr eigenes Weingut und baut Obst an. Julia stiehlt sich in die Herzen georgischer Landfrauen, indem sie beim Aussäubern der jungen Weinreben und bei der Erdbeerernte hilft. Dafür gibt’s ein Eis und Erdbeeren satt. Das schönste Dorf Georgiens? Natürlich: Gias Heimatdorf. Auf dem elterlichen Bauernhof in Jimiti findet die Reise ihren krönenden Abschluss mit einer großen Feier.
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Monday, July 18, 2011
FERNSEHEN: Aserbaidschan: Neue Gefahr durch TBC. Von Katrin Molnár (mdr.de)
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Eigentlich hatte Tuberkulose längst ihren Schrecken verloren, doch jetzt ist sie weltweit wieder auf dem Vormarsch. Besonders gefährlich ist die zunehmende Resistenzentwicklung der Erreger. Eine Häufung solcher Fälle wurde in Baku registriert.
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Thursday, July 14, 2011
FERNSEHEN: Aserbaidschan: Bauboom in Baku - Ein Film von Katrin Molnár und Ralph Hälbig (mdr.de)
Sa., 16.07. +++ 18:00 Uhr +++ 14:30 min
Di., 19.07. +++ 09:35 Uhr +++ 14:30 min (Wdh.)
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Stararchitekten und Investoren geben sich in Aserbaidschans Hauptstadt die Klinke in die Hand. Seit Jahren findet in Baku ein beispielloser Bauboom statt, dank der Petroldollar, die täglich ins Land gespült werden. Protzige Hochhausfassaden aus Glas und Beton formen die Silhouette der Stadt neu.
Doch der Boom fordert seinen Tribut: Die Stadtverwaltung will mit allen Mitteln aus Baku eine Global City machen. Bakus Altstadt schwindet dagegen mehr und mehr. Die ansässigen Bewohner und ihr soziales Milieu werden verdrängt, umgesiedelt oder freigekauft - freiwillig oder unfreiwillig.
Quelle: mdr.de
Di., 19.07. +++ 09:35 Uhr +++ 14:30 min (Wdh.)
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Stararchitekten und Investoren geben sich in Aserbaidschans Hauptstadt die Klinke in die Hand. Seit Jahren findet in Baku ein beispielloser Bauboom statt, dank der Petroldollar, die täglich ins Land gespült werden. Protzige Hochhausfassaden aus Glas und Beton formen die Silhouette der Stadt neu.Doch der Boom fordert seinen Tribut: Die Stadtverwaltung will mit allen Mitteln aus Baku eine Global City machen. Bakus Altstadt schwindet dagegen mehr und mehr. Die ansässigen Bewohner und ihr soziales Milieu werden verdrängt, umgesiedelt oder freigekauft - freiwillig oder unfreiwillig.
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Monday, April 18, 2011
MUSIK: Lisa Kapanadze, Klavier im Radio - Figaro im Konzert, DIE NÄCHSTE GENERATION (mdr.de)
Di., 19.04. 20:05 Uhr
Orchester des Musikgymnasiums Schloss Belvedere Weimar
Leitung: Joan Pagès Valls
Lisa Kapanadze, Klavier
* Giuseppe Verdi: Ouvertüre zu "Die Macht des Schicksals"
* Joseph Haydn: Konzert für Klavier und orchester D-Dur Hob. 18:11
* Leonard Bernstein: "Fancy Free", Drei der insgesamt sieben Bilder für Orchester
* Franz Schubert: Sinfonie h-Moll D 759 ("Unvollendete")
* Bedrich Smetana: "Die Moldau"
Aufzeichnung vom 8.4.2011, Musikgymnasium Schloss Belvedere Weimar
Orchester des Musikgymnasiums Schloss Belvedere Weimar
Leitung: Joan Pagès Valls
Lisa Kapanadze, Klavier
* Giuseppe Verdi: Ouvertüre zu "Die Macht des Schicksals"
* Joseph Haydn: Konzert für Klavier und orchester D-Dur Hob. 18:11
* Leonard Bernstein: "Fancy Free", Drei der insgesamt sieben Bilder für Orchester
* Franz Schubert: Sinfonie h-Moll D 759 ("Unvollendete")
* Bedrich Smetana: "Die Moldau"
Aufzeichnung vom 8.4.2011, Musikgymnasium Schloss Belvedere Weimar
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