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Saturday, May 11, 2013

NOTE: Der Tamada - Zur Trinkkultur in Georgien (wikipedia.org)

(wikipedia.org) Der Tamada (georgisch თამადა) ist ein Tischmeister, der das Geschehen bei einem georgischen oder aserbaidschanischen Bankett, der Supra, lenkt und Trinksprüche ausbringt. Seine Aufgabe ähnelt dem eines antiken Symposiarchen.

Statue eines Tamada, Tiflis.
Der Tamada wird zu Beginn des georgischen Banketts gewählt. Er entbietet den ersten Trinkspruch, der von den anderen Gästen variiert wird. Er bringt die Trinksprüche in einer festgelegten Reihenfolge aus. Zuerst trinkt er auf das Wohl der Familie, die eingeladen hat. Trinksprüche auf Georgien und auf das Andenken der Verstorbenen und Helden dürfen nicht fehlen, so zeigt man seine Heimatliebe und ehrt die Verstorbenen. Man trinkt normalerweise auf Eltern, Freunde, Verwandte, die Vergangenheit oder Zukunft von Georgien usw.
Tamada ist zugleich eine Marke der Firma Georgia Wine & Spirits (GWS). Sie bietet unter diesem Namen eine Reihe von georgischen Weinen an. 

Qualitäten eines Tamada 

Ein richtiger Tamada ist ein guter Trinker, beherrscht aber auch die traditionellen Trinksprüche und das nötige Pathos. Die Bedeutung eines Tamada für das Supra beschreibt kimeraweb.de so: „Einen Tamada, der geist- und witzlos ist und nur ans Trinken denkt, kann man sich nicht vorstellen.“ Die besten Tamadas können Spontan-Gedichte machen. Ausführliche Darstellungen dazu hat 2006 Florian Mühlfried geliefert. Der Tamada sollte eloquent, intelligent, schlagfertig und scharfsinnig mit einem guten Sinn für Humor sein, weil oft einige der Gäste versuchen in Bezug auf die Trinksprüche mit ihm zu wetteifern. Bei den georgischen Feiern überbrückt er die Lücke zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Durch seine Vermittlung erscheint es so, als ob nicht nur die Gäste, sondern auch die Ahnen und die Nachkommen an der Festtafel vereint sind. Der Tamada spricht sie mit dem gleichen Affekt und Ehrfurcht an, wie die anderen Teilnehmer des Festes. Wenn ein Toast ausgebracht wird, müssen alle Männer aufstehen und in Stille mittrinken. Ein Toast wird vom Tamada ausgebracht und die anderen Anwesenden sollen die Idee dazu entwickeln, so dass reihum jeder etwas sagt, das möglichst origineller und emotionaler ist als der Spruch seines Vorgängers. Damit wird eine Art Redewettstreit begonnen. Früher hatte der Tamada mehr Kontrolle über die Festtafel. So mussten sich die Gäste bei ihm abmelden, wenn sie die Festtafel oder das Fest verlassen wollten. 

Wahl eines Tamada

Bei kleinen Familienfesten sind Hausherr und Tamada identisch. Bei großen Festen, wie Hochzeiten oder Beerdigungen, wird der Tamada vorher durch die Gastgeber ausgewählt. Sie suchen einen Verwandten oder Freund, der als guter Tamada bekannt ist. Zum Teil wählt sich die Festgemeinde auch ihren Tamada selbst. In kleineren Freundesgruppen kann es vorkommen, dass die Rolle des Tamada einfach der Reihe nach an den Teilnehmern zufällt. Oder es gibt einen ‚Ältesten’ an der Tafel, dem die Rolle automatisch zufällt. In anderen Fällen wird eine würdige Persönlichkeit einen Tamada vorschlagen und wenn die anderen zustimmen und der angesprochene seine Zustimmung nicht verweigert, wird derjenige, der ihn vorgeschlagen hat, das Glas auf den Tamada erheben und den ersten Toast auf ihn ausbringen. Beispielsweise “Kotes gaumarjos” (auf Kote) oder “kargad chaatarebinos es supra – Auf dass er das Fest gut leite”. Die Gäste ziehen mit. Ab diesem Zeitpunkt ist der Tamada für die Trinksprüche zuständig. Ein guter Tamada muss auch gut organisieren können, denn der Verlauf des Festes ist in seiner Verantwortung. Er muss entscheiden, welcher Trinkspruch ausgebracht wird und wie häufig neue Trinksprüche ausgebracht werden um einen guten Rhythmus einzuhalten. Genauso muss er Gesang und Tanz anleiten, um die Gäste gut zu unterhalten. Das steht in enger Verbindung mit einer weiteren Eigenschaft: Er muss sensibel sein für die Stimmung des Festes und eine gute Atmosphäre verbreiten, in der alle Gäste teilnehmen. In Georgien sagt man: Die Festtafel muss eine gewisse Einheit ausstrahlen. Deshalb sollte er wahrnehmen, wenn Gäste unaufmerksam sind und sich zurückziehen. Er kann sie mit einem speziellen Toast ansprechen oder sie ‚alaverdi’ machen. Aus dem gleichen Grund bestimmt er das Tempo der Umtrunke und achtet darauf, dass nicht zu viel und nicht zu wenig getrunken wird. Und wenn ein gewisser Alkoholpegel erreicht ist, muss er darauf achten, dass die Trinksprüche nicht zu emotional werden. Außerdem muss er Autorität ausstrahlen, damit die Gäste auf seine Trinksprüche Acht geben, was begreiflicherweise im Laufe des Abends schwieriger wird. Letztes Qualitätsmerkmal eines guten Tamadaist: Er muss ein guter Trinker sein. Bei allen Trinksprüchen sollte er sein Gefäß leeren, aber in keinem Fall betrunken werden, denn dies würde große Schande bedeuten.

Es kommt nicht selten vor, dass ein Tamada sich "Stellvertreter" oder Assistenten unter den Gästen aussucht. Vor allem bei großen Festen, bei denen er nicht jeden Gast kennt, der Stellvertreter symbolisiert dann die restlichen Geladenen. 

Trinksprüche

Trinksprüche werden ausgebracht auf alle Gäste, die am Tisch sitzen, deren Kinder und Verwandte bzw. deren Verstorbenen sowie auf das Land Georgien und auf die Vergangenheit des Landes getrunken. Bei formellen Treffen wird eine festgelegte Abfolge von Trinksprüchen (Sadregrzelo) eingehalten. Der erste Trinkspruch an einem georgischen Supra geht an den Frieden. In Zusätzen folgen die übrigen Gäste, die versuchen das interessanteste, originellste und preiswürdigste der angesprochenen Person hervorzuheben, jedoch ohne zu sehr zu schmeicheln. Dadurch werden die Anwesenden angehalten tugendhaft zu sein, weil sie für Gutes gelobt werden und dadurch Lektionen in Liebe und Menschlichkeit erfahren.
 
Es werden auch Geschichten erzählt, die mit dem Thema des Spruches verbunden sind, so kann ein Spruch manchmal 15 Minuten in Anspruch nehmen. Ein Trinkspruch kann ungefähr so lauten: „Ein georgisches Lied sagt uns: „Der Grund unseres Seins ist die Liebe, und das muss zweifellos stimmen. Wenn es keine Liebe wäre, könnte unsere Nation nicht überleben, deren Geschichte Jahrhunderte lang eine Geschichte von Kriegen und Kämpfen war. Georgier haben ihr Leben auf dem uralten Spruch gegründet: Der ist Feind von sich selbst, wer im Leben keinen Menschen sucht, den er lieben und von dem er geliebt werden wird. Und ich möchte jetzt eben auf die Liebe trinken. Auf die Liebe! 

Literatur
  • Florian Mühlfried, Postsowjetische Feiern: Das georgische Bankett im Wandel. Stuttgart, Ibidem-Verlag 2006. ISBN 3-89821-601-2.
  • Igor de Garine, Valerie de Garine (2001), Drinking: Anthropological Approaches. Berghahn Books, ISBN 1571813152.ethno
  • Darra Goldstein (1999), The Georgian Feast: The Vibrant Culture and Savory Food of the Republic of Georgia. University of California Press, ISBN 0520219295.
Weblinks:

Saturday, September 29, 2012

BLOG: Azerbaijan “Investigates” The New York Times for Karabakh Story. By Giorgi Lomsadze (eurasianet.org)

(eurasianet.org) Azerbaijan recently became a no-fly zone for moon-walking American astronaut Charles Duke and Swiss astronaut Claude Nicollier after they had the indiscretion to set foot in separatist Nagorno Karabakh without permission from Baku. 

Last week, The New York Times' travel section offered a tip to other explorers about how to visit Karabakh and still be able to hop over to Azerbaijani-controlled territory later -- namely, just  “ask for the visa to be put on a separate piece of paper that can be removed from your passport.”

The trick is hardly a secret. And one that prudent visitors quickly learn, with or without a how-to in the American "newspaper of record." 

But the Azerbaijani government, its temper taut from jousting with Karabakh's protector, Armenia, over President Ilham Aliyev's pardon of axe-murderer Ramil Safarov, charged that sharing this advice was illegal and has tasked its US embassy to investigate the case

It is unclear what means are at Baku’s disposal to punish The New York Times should the government decide that its "investigation" so warrants it.
This time, the well-tested domestic method of arresting troublesome journalists will not work.

Sunday, January 14, 2007

What is GeorgiaWiki?

GeorgiaWiki is a wiki for all things related to Georgia, the Caucasus nation. A wiki is a site that anyone can edit. (Here's how to get started.)





Wednesday, January 03, 2007

Georgische Gesellschaft für Öl und Gas
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Die Georgische Gesellschaft für Öl und Gas (GOGC) ist ein georgisches Staatsunternehmen, das sich der Förderung und Verteilung von Rohöl und Erdgas widmet.
Es entstand am 24. März 2006 auf Dekret des georgischen Wirtschaftsministeriums aus dem Zusammenschluss von drei georgischen Staatsunternehmen, der Internationalen Georgischen Gasgesellschaft (GIGC), der Georgischen Ölgesellschaft (GIOC) und der Nationalen Georgischen Ölgesellschaft (georgisch Saknawatobi). Ihre Geschäftsfelder sind die Kontrolle des georgischen Gasnetzes (früher GIGC), die internationale Ölversorgung und Verwaltung von Ölpipelines in Georgien (früher GIOC) sowie die Ölförderung auf georgischem Boden (früher Saknawtobi).
Die Gesellschaft verfügt über ein Geldkapital von 101 Millionen georgischen Lari (rund 55,5 Millionen US-Dollar). Zulieferer für Erdgas ist das russische Unternehmen Gasprom, für Rohöl die aserbaidschanische Produktion auf dem Ölfeld Schah-Denis.
Der Verwaltungsrat der Gesellschaft hat sieben Mitglieder. Drei davon gehören der georgischen Regierung an. 2006 waren es Premierminister Surab Nogaideli, Energieminister Nika Gilauri und Wirtschaftsminister Irakli Tschogowadse.
In Georgien gibt es politische Befürchtungen vor eine Privatisierung des Staatsunternehmens, nachdem die russische Gazprom im Mai 2003 auf dem Wege einer "strategischen Partnerschaft" mit der georgischen Regierung versuchte, das georgische Gasnetz zu kontrollieren. Das Geschäft könnte auf dem Verrechnungswege abgewickelt werden, weil der georgische Staat Gazprom über 450 Millionen US-Dollar schuldet. Dem steht jedoch der am 7. April 2006 mit den USA geschlossene Millennium-Challenge-Vertrag gegenüber, der es verbietet, das Netz der georgischen Gas- und Ölpipelines zu verkaufen.

Nicolas Landru: Die Neuordnung des Energiesektors nährt starke Zweifel bezüglich der geopolitischen Zukunft Georgiens

Von http://de.wikipedia.org/wiki/Georgische_Gesellschaft_f%C3%BCr_%C3%96l_und_Gas

Kategorien: Mineralölunternehmen Unternehmen (Georgien)

Monday, December 18, 2006

Notable people buried at Leuville-sur-Orge Cemetery
Links:
Nikolay Chkheidze, Georgian politician
Akaki Chkhenkeli, Georgian politician
Kakutsa Cholokashvili, National Hero of Georgia
Arzakan Emukhvari, Georgian politician
Evgeni Gegechkori, Georgian politician
Raphiel Ivanitski-Ingilo, Georgian politician and journalist
Meki Kedia, Georgian politician
Spiridon Kedia, Georgian politician
Giorgi Kipiani, Georgian poet and journalist
Svimon Mdivani, Georgian politician
Niko Nakashidze, Georgian politician
Kalistrate Salia, Georgian historian and politician
Mikheil Tsereteli, Georgian historian and politician
Alexandre Zakariadze, Georgian military figure, General
Noe Zhordania, Georgian politician and journalist
Ivane Zurabishvili, Georgian publicist and public benefactor
More:

Saturday, December 16, 2006

NOTICE: Ushba in Svaneti

From Wikipedia, the free encyclopedia

Mt. Ushba from the outskirts of Mestia

Uploaded on December 15, 2006 by ketketa
 



Mt. Ushba is one of the most prominent peaks of the Caucasus (although it does not rank in the 10 highest peaks of the range), located in the Svaneti region of Georgia. At an elevation of 4,710 meters (15,453 feet), Ushba is known as the "Matterhorn of the Caucasus" for its picturusque, spire-shaped summit, similar to that of the Matterhorn in the Alps. Ushba is considered by many climbers as the most difficult mountain to climb in the Caucasus which is evidenced by the high number of fatalities that occur each year during the climb attempts and the fact that Ushba has steep slopes and experiences unstable weather conditions throughout the year.


Link: Summitpost In depth with photos

Thursday, December 07, 2006

Blaue Hörner (tsisper kantselebi)
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Die Blauen Hörner (georgisch Tsisperi Kantsebi) waren eine Gruppe junger georgischer Schriftsteller. Sie spielte eine wichtige Rolle bei der Erneuerung der georgischen Literatur. Ihre avantgardistischen Gedichte wurden durch Übersetzungen Boris Pasternaks bekannt.

Gegründet wurden die Blauen Hörner 1915 im Keller-Café Kimerioni, im Haus der Georgischen Künstlergesellschaft am Rustaweli-Boulevard in Tiflis. Inspirator der Gruppe war der vom Studium in Deutschland zurückgekehrte Dichter Grigol Robakidse. Zum Gründerkreis gehörten außerdem Paolo Iaschwili, Tizian Tabidse, Galaktion Tabidse, Nikolo Mizischwili, Kolau Nadiradse und Walerian Gaprindaschwili. Die 13-köpfige Gruppe gab die Wochenzeitung Bachtrioni (dt. Die Barrikade) heraus und machte durch radikale literarische Experimente von sich reden. Ihr Ziel war es, die traditionelle georgische Kultur mit Moderne und Technik zu verbinden. Zunächst fühlten sie sich dem Symbolismus verpflichtet, später schlossen sie sich dem Dadaismus an. Die neuen Freiheiten in der Demokratischen Republik Georgien gaben der Gruppe ab 1918 starken Auftrieb.

Nach der Besetzung Georgiens durch die Rote Armee 1921 gerieten die literarischen Avantgardisten unter Druck. Paolo Iaschwili und Tizian Tabidse hatten die kommunistischen Truppen bei ihrem Einmarsch in Tiflis noch mit roten Nelken begrüßt. Robakidse beteiligte sich 1924 an der anti-sowjetischen Befreiungsbewegung, emigrierte 19311920er Jahre wandten sich die Blauen Hörner vom Symbolismus ab, suchten Zuflucht in einem staatlich geduldeten, patriotisch orientierten Realismus: „Wir geben unser Herz unserem Land.“ nach Deutschland. Ende der

Während der Stalinschen Säuberungen wurden viele Mitglieder der Gruppe verhaftet. Paolo Iaschwili erschoss sich im Juli 1937 mit einem Jagdgewehr im Gebäude der georgischen Schriftstellergewerkschaft. Die Gewerkschaft hatte ihn der antisozialen UmtriebeTizian Tabidse wurde auf Anweisung des transkaukasischen KP-Chefs Lawrenti Berija im gleichen Jahr zu Tode gefoltert. Im Verhör nach seinem trotzkistischen Komplizen befragt, gab er den Namen eines georgischen Schriftstellers aus dem 18. Jahrhundert an. Nikolo Mizischwili wurde ebenfalls 1937 zum Tode verurteilt und erschossen. für schuldig befunden und so seine Existenz vernichtet.

Kolau Nadiradse entkam den Säuberungen nur durch einen Zufall: Sein Vernehmer wurde noch vor dem Prozess selbst inhaftiert. Nadiradse entschloss sich für Jahrzehnte zum Konformismus gegenüber der Kommunistischen Partei. Seine wahre Einstellung schilderte er in einem Gedicht: „Es fiel Schnee, ganz Tbilisi war zugedeckt mit einem weißen Leichentuch. Sioni schwieg, und es schwieg das Volk. Auf einem schwarzen Pferd kam mit rotem Banner und Sichel der Tod.“

Werke

Ein Schluck aus dem blauen Trinkhorn: Gedichte des georgischen Symbolismus. M. Saladse u. A. Korn, Wien 1994

Poety Gruzii. V perevodah B. L. Pasternaka i H. S. Tihonova. Vstupitelnaja statja, redaktsia i slovar Nikolo Mitsishvili, Tiflis 1935

Nikolo Mitsishvili: Izbrannoe. Sabchota Sakartvelo, Tbilisi 1971

Kolau Nadiradze: Odnotomnik. Merani, Tbilisi 1971

Kolau Nadiradze: Tbilisskoe utro: stikhi. Sovetskii pisatel, Moskva 1977

Kolau Nadiradze: I dlitsia mai: stikhotvoreniia i poemy. Khudozhestvennaia literatura, Moskva 1981

Galaktion Tabidze: Ten Poems. Ganatleba, Tbilisi 1975

Galaktion Tabidze: Stihotvoreniâ. Sovetskii pisatel, Moskva/Leningrad 1983

Titsian Tabidze: Stichotvorenija: perevod s gruzinskogo. Moskva, 1960

Titsian Tabidze: Stikhotvoreniya i poemy. Sovetskii pisatel, Moskva/Leningrad 1964

Titsian Tabidze: Avtoportret: izbrannye stikhotvoreniia i poemy. Vsemirnoe slovo, Sankt-Petersburg 1995, ISBN 5-86442-012-3

Literatur

Boris L. Pasternak: Briefe nach Georgien. S. Fischer, Frankfurt am Main 1968

Donald Rayfield: The Literature of Georgia: A History. Clarendon Press, Oxford 1994, ISBN 0-19-815191-8

Tatjana Lvovna Nikolskaja: Avangard i okrestnosti. Izdat. Ivana Limbacha, Sankt Petersburg 2002, ISBN 5-89059-010-3

Steffi Chotiwari-Jünger: Tabije (Tabidse), Galaktion. In: Gero von Wilpert: Lexikon der Weltliteratur. Alfred Kröner Verlag, Stuttgart 2004

Kristiane Lichtenfeld: Galaktion Tabidse. In: Georgica. Bd. 15 (1992), S. 119-126

Weblinks

Dada im Kauskasus: Georgien als Provinz der europäischen Avantgarde

Quelle: „http://de.wikipedia.org/wiki/Blaue_Hörner

Kategorien: Geschichte Georgiens Kultur (Georgien) Literatur (20. Jh.) Literatur (Georgisch) Symbolismus (Literatur)

Tuesday, November 07, 2006

Backgammon: in Georgien heißt das Spiel Nardi

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Backgammon ist eines der ältesten Brettspiele der Welt. Über die Geschichte konnte ich zumindest im Internet auf Anhieb nicht allzu viel finden. Soweit ich weiß ist es persischen (iraniaschen) Ursprung. Im Gegensatz zu Schachspiel benötigt man um zu gewinnen, neben strategischem Geschick auch noch ein Quäntchen Glück.

"In der Ukraine, im Kaukasus, Kazachstan und in Aserbaidjan wird Backgammon als Nardi oder auch Langbackgammon gespielt. "Nard" kommt aus dem Persischen. In den Neunzigern wurde Nardi auch sehr stark in Russland verbreitet. Dabei werden alle Steine des Spielers auf seinem letzten Punkt (24) als Startposition versammelt und jeweils gegen den Uhrzeigersinn gespielt. Der erste Stein zieht die Augen beider Würfel. Hat ein Stein des Gegners ein 6er-Feld noch nicht durchzogen, so ist ihm ein Feld frei zu belassen. Die Steine können nicht schlagen. Befindet sich auch nur 1 Stein auf dem Feld, ist es gesperrt. Rauswürfeln wie gewohnt. Diese Abwandlung ist Strategie pur."

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Backgammon

Thursday, July 27, 2006

Swanetien
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Man unterscheidet zwischen Oberswanetien und Niederswanetien. Sie werden durch das Swanische Gebirge getrennt. In Oberswanetien leben heute ca. 45.000 Menschen. Es liegt im Tal des Enguri. Niederswanetien liegt dagegen im Tal des Herisckali.

Der höchste Berg in Swanetien ist der Uschba.


Die Swanen werden bereits von den Griechen und den Römern erwähnt. Im 4. Jahrhundert v. Chr. beschreibt der griechische Chronist Xenophon die Swanen. Vermutlich zogen die Swanen im 3. Jahrhundert v. Chr. von den Ebenen zu den abliegenden Bergregionen. Der griechische Geograph Strabo (63 v. Chr.-20 v. Chr.) beschrieb die Swanen als kriegerisches Volk. Das Fürstentum Swanetien gliederte sich um das 12. Jahrhundert dem georgischen Königreich an. Im 15. Jahrhundert entstanden dann das Fürstentum Dadaschkeliani-Swanetien im westlichen Oberswanetien, das Fürstentum Niederswanetien und das Freie Swanetien im östlichen Oberswanetien, welches keinen Monarchen besaß. Anfang des 19. Jahrhunderts fiel Unterswanetien an das Russische Reich. 1846 folgte auch Oberswanetien. 1864 bereiste der deutsche Naturforscher Gustav Radde als erster europäischer Reisender Swanetien.

Official web-site of Svaneti

Kategorien: Georgien Kaukasus Weltkulturerbe (Asien und Ozeanien)

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Swanetien

Tuesday, July 25, 2006

Kodori Valley
From Wikipedia, the free encyclopedia

Kodori Valley (also known as the Kodori Gorge) is a river valley in Abkhazia, Georgia's rebel province and serves de facto boundary between Georgia and Abkhazia. The valley's upper part, populated by Svans (ethnic Georgians from Svaneti region), is the only corner of the pre-1993 Abkhazia still controlled by the central Georgian government.
The Kodori Gorge is about 40
miles inside the old, official administrative boundary of Abkhazia with the rest of Georgia. It is about 20 miles down the coast from Abkhazia's capital Sokhumi.
The Kodori River was established as an Abkhazia-Georgia ceasefire line according to the
1994 agreements. Together with the Gali sector, it is one of the two real troublespots while the situation is relatively peaceful in the rest of Abkhazia.
Under UNOMG's (
United Nations Observer Mission in Georgia) Expanded Mandate laid out in UN Resolution 937 (1994), UNMOs were given two tasks in the Kodori Valley: 1. To monitor the withdrawal of troops of Georgia from the Kodori Valley to places beyond the boundaries of Abkhazia, Georgia; 2. To patrol the Kodori Valley regularly.
Despite no subsequent real military activity in the Kodori corridor, several dangerous incidents occurred:
Hostages: Three hostage-taking incidents involving UNMOs have occurred in the Kodori Valley – in October
1999, June 2000 and December 2000. In each case, the hostages were released.
Kodori Valley helicopter attack: On
October 8, 2001, a UNOMIG helicopter was shot down by unknown attackers, killing all nine aboard.
In the fall of
2001, the Kodori Gorge was the scene of provoked armed clashes, Abkhaz raids, and Russian air incursions. In October 2001, Georgia's army sent 350 crack soldiers to guard the villages in the upper Kodori Gorge
Russian military incident: On April 2, 2002 Georgian and Abkhazian sides signed a demilitarization agreement for Kodori Gorge. UNOMIG-monitored withdrawal of 350 Georgian troops ended on April 10. However, Russian 100 ground forces entered the Kodori Gorge without having any peacekeeping mandate on the morning of April 12. They were soon surrounded by the Georgian Defence Ministry forces. A likely armed conflict was prevented by President Eduard Shevardnadze going to Kodori to bring the situation under control. The UN representatives in the Georgian-Abkhaz conflict theater also condemned the Russian action. On April 14, a Russian military unit left the gorge.


External links
Official web-site of Svaneti
Georgraphy of the valley
UNOMIG activities in the valley
Georgian-Russian tensions, from the article of the Center for Strategic and International Studies
Georgian-Russian tensions
Russian military incursion in 2002
Retrieved from "
http://en.wikipedia.org/wiki/Kodori_Valley"

Categories: Geography of Georgia (country) Abkhazia

Thursday, July 20, 2006

Liste der Städte in Georgien
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Dies ist eine Liste der Städte in Georgien.
Die mit Abstand größte Agglomeration in Georgien ist Tiflis mit einer Einwohnerzahl von 1.258.085 (Stand 1. Januar 2005). Damit konzentriert sich rund 30 Prozent der Bevölkerung des Landes in der Hauptstadtregion.
Die folgende Tabelle enthält die Städte über 10.000 Einwohner, deren Namen in deutscher Transkription und in Georgisch, die Ergebnisse der Volkszählungen (Zensus) vom 12. Januar 1989 und 17. Januar 2002 sowie eine Berechnung für den 1. Januar 2005. Aufgeführt ist auch die übergeordnete Verwaltungseinheit (Region und Autonome Republik), zu der die Stadt gehört. Tiflis besitzt einen Sonderstatus und gehört keiner Region oder Autonomen Republik an. Die Einwohnerzahlen beziehen sich auf die eigentliche Stadt ohne Vorortgürtel.

1. Tiflis თბილისი
2. Kutaissi ქუთაისი Imeretien
3. Batumi ბათუმი Adscharien
4. Rustawi რუსთავი Kwemo-Kartli
5. Sochumi სოხუმი Abchasien
6. Sugdidi ზუგდიდი Mingrelien-Semo-Swanetien
7. Gori გორი Schida-Kartli
8. Poti ფოთი Mingrelien-Semo-Swanetien
9. Zchinwali ცხინვალი Südossetien
10. Samtredia სამტრედია Imeretien
11. Chaschuri ხაშური Schida-Kartli
12. Senaki სენაკი Mingrelien-Semo-Swanetien
13. Sestaponi ზესტაფონი Imeretien
14. Telawi თელავი Kachetien
15. Marneuli მარნეული Kwemo-Kartli
16. Kobuleti ქობულეთი Adscharien
17. Tqwarcheli ტყვარჩელი Abchasien
18. Osurgeti ოზურგეთი Gurien
19. Achaltsiche ახალციხე Samtzche-Dschawacheti
20. Zqaltubo წყალტუბო Imeretien
21. Ochamchira ოჩამჩირე Abchasien
22. Kaspi კასპი Schida-Kartli
23. Bordschomi ბორჯომი Samtzche-Dschawacheti
24. Tqibuli ტყიბული Imeretien
25. Tschiatura ჭიათურა Imeretien
26. Sagaredscho საგარეჯო Kachetien
27. Gali გალი Abchasien
28. Gudauta გუდაუთა Abchasien
29. Gardabani გარდაბანი Kwemo-Kartli
30. Choni ხონი Imeretien
31. Surami სურამი Schida-Kartli