Thursday, November 16, 2017
DOKUMENTARFILM: In der Schwebe (Georgien-Doku) - WHEN THE EARTH SEEMS TO BE LIGHT - Von Salome Machaidze, Tamuna Karumidze und David Meskhi, Deutschland/Georgien 2016
Skaten ist im postsowjetischen Georgien mehr als ein westlicher Freizeitsport. Der Film zeigt eine Gruppe junger Männer auf ihrer Suche nach Identität und Freiheit.
Dokumentarfilm von Salome Machaidze, Tamuna Karumidze und David Meskhi, Deutschland/Georgien 2016
Weitere Links:
whenearthseemstobelight.tumblr.com
www.calvertjournal.com
ostpol.de
www.dokfest-muenchen.de
www.3sat.de
i-d.vice.com
kritikerblog.com
vimeo.com
www.filmfestival-goeast.de
filmfinder.dok-leipzig.de
www.tgnili.com
Tuesday, October 30, 2012
VIDEO: Kampolina - (Gogi Dzodzuashvli, Post Industrial Boys) (youtube.com)
Sunday, January 16, 2011
FERNSEHEN: Backstage - goslab. Ein neidvoller Blick auf Georgien und das Künstlernetzwerk goslab. (arte.tv)
Tiflis: Millionenstadt zwischen Europa und Asien, zwischen Postkommunismus und Westorientierung. Der musikalische Aufbruch findet in Nikas Zimmer statt. Seine Tracks mixt er am Computer. In Georgien, einem Land in dem immer wieder der Strom ausfällt, war Nika einer der ersten, die mit elektronischer Musik experimentiert haben. 1999 hatte er seinen ersten Erfolg im Ausland.
Nika: "Irgendjemand erzählte mir von einem Festival in Paris und bat mich, ihm CDs zu geben. Ich gab ihm welche und habe es dann aber vergessen. Nach drei oder vier Monaten bekam ich eine Email in der stand, dass ich den Grand Prize beim Electronic Music Festival in Paris gewonnen hatte. Ich konnte mich überhaupt nicht erinnern und wusste nicht, was für ein Preis das sein sollte – und dann ist es mir wieder eingefallen und dann war ich in Paris."
Zwei Jahre später nahm ihn das Berliner Label wmf records nach einem Live-Auftritt unter Vertrag. Alias Nikakoi. Der Track "City lights" war wochenlang auf Platz 1 der deutschen Chill-out-Charts. Melancholie aus Georgien. In Georgien war nach dem Zerfall der Sowjetunion auch die Kulturszene zusammen gebrochen. Nika ergriff gemeinsam mit Gio, seinem besten Freund und Mitbewohner, selbst die Initiative. Sie gründeten das Künstlerkollektiv goslab: Die Idee: verschiedene Kunstformen zu verbinden.
Gios aktuelles Projekt: er fotografiert die Parasitenhäuser von Tiflis. Die Bewohner haben an die Fassaden einfach noch ein paar Zimmer drangehängt. Gio möchte mit seinen Fotos eine Diskussion über Städtebau anregen. Mit dem Namen „goslab“ stellen die Künstler im Prinzip das ehemalige System bloß. „Gos“ kommt aus dem Russischen und war früher die Bezeichnung für alles Staatliche. Ein „staatliches Laboratorium“ hätte es natürlich niemals geben dürfen.
Zu goslab gehört auch Nino. Sie ist Modedesignerin. Kein einfacher Job in Georgien, wo die meisten Menschen kaum Geld verdienen und ihre Kleider auf dem basroba, dem Markt kaufen: Viel Billig-Ramsch aus der Türkei. Nino ist 35 und lebt noch zu Hause. Mit Mama, Oma, Onkel und Tante. In Georgien ist das ziemlich normal. Zu Hause entwirft Nino auch ihre Mode. Die Kleider sind wie Kunstwerke. Nino näht Hunderte von Falten in den Stoff, bestickt ihn mit Linien und Mustern. Jedes Stück ein aufwändiges Unikat und daher nicht leicht zu verkaufen. Einen eigenen Laden kann sich Nino nicht leisten, hin und wieder fertigt sie Kleider auf Bestellung. Doch Geld verdient sie damit kaum.
Auch wenn in Georgien die Situation für junge Künstler nicht einfach ist – die Leute von goslab jammern nicht. Sie tun einfach etwas und inspirieren sich gegenseitig. Für die Fashion-Shows von Nino mixt Nika die Musik, Gio macht die Video-Installationen. Aus der Kreativität der Einzelnen entsteht ein neues Produkt. Goslab spinnt seine Fäden nicht nur in Georgien. Die Künstler sind schon auf vielen Festivals im Ausland aufgetreten. Nika spielt regelmäßig in deutschen Clubs. Von Tiflis aus arbeitet er mit Künstlern und Produzenten aus Berlin oder Köln zusammen. In seinem eigenen Land interessieren sich jedoch so wenige für elektronische Musik, dass man von einer Szene eigentlich nicht sprechen kann. Nicht einmal seine CDs werden hier verkauft, weil sie für die Georgier zu teuer wären. Wenn er in Europa leben würde, könnte Nika jedes Wochenende auflegen und viel mehr Geld verdienen. Aber er will in Georgien bleiben, mit seinem Sohn und seiner Frau. Und hier sind seine Freunde. Weil es in Tiflis keine guten Clubs gibt, feiern sie zu Hause. Mit Bier und Wein aus Georgien.
Alle machen irgendwas mit Kunst und alle sind Teil des großen Kollektivs von goslab. Vorreiter in Sachen Ästhetik, (die durch ihren kreativen Output das künstlerische Interesse in ihrer Heimat wecken wollen).
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Links
>> Offizielle Website - http://www.goslab.de/
>> Eine Geschichte aus Georgien - http://www.intro.de/
>> Interview von Nikakoi - http://www.techno.de/
Kontakte
Nino Chubinishvili
mail: goswear@goslab.ge
Adresse: tbilisi. georgia. abakelia . st. 3 a . Chubinishvili Nina.
Nika Machaidze
mail: nikakoi@goslab.ge oder nikakoi@gmx.de
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TRACKS
Eine Reportage von Julia Nether
Donnerstag, den 18. November 2004 um 23.30 Uhr
Wiederhol. am Samstag, den 20. November um 17.45 Uhr
Redaktion: BR
Tuesday, November 23, 2010
MOVES #6: Filmprogramm/Filmscreening: GOSLAB in Berlin. Kuratiert/curated by Andreas Reihse +++ 23. 11. 2010 UM 20.30 UHR (imagemovement-store.com)
Filmstill / Film still: Gio Sumbadze, Electrosmog #1, 2007 (courtesy of the artist)
MOVES #6: Filmprogramm / Film screening
23. 11. 2010 um / at 20.30
GOSLAB
Mit Filmen von / With films by
Tamuna Karumidze, Nika Machaidze, Salome Machaidze, Zaza Rusadze, Gio Sumbadze
+++
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,
Image Movement freut sich, das Filmprogramm GOSLAB, kuratiert von Andreas Reihse, präsentieren zu können.
GOSLAB – ein Filmabend zwischen Dokumentation und Fiktion. GOSLAB ist eine in Tbilissi gegründete lose Vereinigung aus Künstlern, Musikern, Filmschaffenden, einer Modemacherin und eines Hirnchirurgs. Das Wort GOSLAB ist eine Konstruktion aus государственная (Staat) und Лаборатория (Labor). Der Name spielt mit der Geschichte des Landes Georgien als Teil der UdSSR, in einer Zeit, in der alles Gos war. Neben Musik (Nikakoi, Erast, Post Industrial Boys, tba) ist Film das bevorzugte Medium der
Gruppe.
Mit einer Einführung von Andreas Reihse.
Der Eintritt ist frei.
+++
Dear Sir or Madam, dear friends,
Image Movement is delighted to present the film screening GOSLAB, curated by Andreas Reihse.
GOSLAB – an evening of films of both, documental and fictional character. GOSLAB is a Tbilisi based congregation of artists, musicians, directors, one fashion designer and a brain surgeon. The name GOSLAB consists of the russian words for state/nation, государственная, and for laboratory, Лаборатория. With this name GOSLAB reminds of the history of Soviet Georgia, of a time when everything was Gos. Besides music (e.g. Nikakoi, Erast, Post Industrial Boys or tba), film is the preferred media of the group.
With an introduction by Andreas Reihse.
Free entry.
+++
Image Movement I Oranienburger Strasse 18 I 10178 Berlin
Image Movement I Artist Films, Films on Art and Records I Mo – Sa, 11 – 19 h I
info@imagemovement.de
www.imagemovement-store.com
Saturday, December 27, 2008
MUSIC & MOVING GRAPHICS: Alva Noto & Ryuichi Sakamoto
Ryuichi Sakamoto isn't a caucasian artist but I know some very talented musicians in Georgia with a huge tradition of education in music. Natia Sartania, Koka Nikoladze und Nika Tsereteli are some of interesting people there. The other generation around the artist group "GOSLAB" are famous in other parts of the world. Nika Machaidze, Tusja Beridze and Gogi Dzodzuashvili had concerts in different countries. And artists for visuals can you find here too.
Influences from different parts of the world coming here for a long time. Not only in ealier times ... also in this modern times you can descover many "avantgard"-artists here.
I remembered me that Ryuichi played a Christmas Song. I would like to post this one for the readers here and also in remininces of my meetings with this georgian peoples in the last years ... but now I located this music video. It is amazing!!! Listen it now!
I wish you all a Happy New Year 2009 and last athmospheric days in 2008. Please made a rest!!
Monday, December 22, 2008
MUSIC: Natalie "Tusia" Beridze a.k.a. TBA live in Warsaw @ CDQ
Wednesday, October 15, 2008
OFF EUROPA: Über einige Künstler aus Georgien in SPEX - Februar 2007
Text: Andreas Reihse
"Georgia's always on my mind" (The Beatles - Back in the USSR)
"Homosexualität ist eine Krankheit und kommt aus dem Westen", erzählt der in Berlin lebende Philosoph Giorgi Maisuradze, "das ist die öffentliche Meinung. Das gleiche gilt für 'Emanzipation'. Selbst der Vorsitzende der sogenannten 'Arbeiterpartei' sagte neulich in einem Interview, ,wenn ich mich in eine Frau verlieben soll, muss sie Jungfrau sein'. Was sich in den letzten Jahren aber auch geändert hat, ist ein aufflackernder Antisemitismus, den gab es nie in Georgien, nicht nur offiziell als Staatliche Doktrin sondern - viel wichtiger - in der Bevölkerung. Nach dem Ende der Sovietunion unter dem Präsidenten Gamsarchurdia fing das an; sein Sohn, der aus der Schweiz zurückgekehrt ist und eine Partei gegründet hat, ist ein glühender Antisemit, der von der jüdischen Weltverschwörung faselt und der Gefährdung Georgiens." Doch nach wie vor gibt es in Tbilisi ein Viertel, in dem Synagoge neben Kirche neben Moschee steht und Juden, Christen und Moslems friedlich zusammen leben (etwas, was in der Tagesschau nicht stattfindet, aber Freunde auch aus Teheran berichten).
In Georgien ist alles lokal verortet. Kriterien der 'Aussenwelt' existiert kaum. Erst kürzlich gab es ein Hochschul-Reformgesetz und alle älteren Professoren wurden entlassen; so auch Giorgis Vater: "Wissen hat keinen Wert. Es gab beispielsweise keinen Nachfolger für 'deutsche Lyrik'; aber irgendeiner kriegt die Stelle, nur weil er jung ist, gibt sich als Experte aus und entscheidet jetzt, wo es lang geht, selbst, wenn er nichtmal Deutsch spricht."
"Vor der Westöffnung oder gar Amerikanisierung habe ich keine Angst - solange unsere Sprache und Schrift bleibt, wird das Land diese seltsame Identität behalten", erzählt Zaza Rusadze. Der heute dreißigjährige Filmemacher lebt zur Zeit in Amsterdam, er hat ein Stipendium am 'Binger Filmlab'. In Georgien war er ein Kinder-Star: mit Zwölf wurde er Moderator einer Fernsehsendung. Er reiste um die Welt und berichtete dann beispielsweise aus einem McDonalds in Chicago - es war die Zeit der Perestroika. Mit Sechzehn konnte er nicht mehr, einerseits unentwegt Autogramme schreibend und Gast auf allen Parties internationaler Journalisten (Georgien war ein heisses Thema, gerade von der Sovietunion losgesagt, Shevardnadze neben Genscher die Kraft hinter der Deutschen Wiedervereinigung) andererseits von vielen Jugendlichen genau deswegen verachtet. "Fernsehen wollte ich nicht mehr, Film schon, und weg wollte ich." Er bewarb sich in Babelsberg: "es herrschte Bürgerkrieg, ich musste meine Fotos selbst entwickeln; die Chemikalien waren schon so oft benutzt, dass meine Abzüge sepiafarben wurden; ich konnte meine schriftlichen Arbeiten nirgendwo ausdrucken, so schrieb ich alles mit der Hand. Ich glaube, das waren die Gründe, warum ich genommen wurde", erzählt er bescheiden.
'Trigger Tiger' ist Salomes erster abendfüllender Film. Die experimentell-apokalyptische Fortsetzung zu Petersen's 'Das Boot' hatte letzten November Premiere in der ausverkauften Berliner Volksbühne. "Nein in Georgien hätte ich den Film niemals machen können. Ich glaube, ich wäre dort nie darauf gekommen, überhaupt Filme zu machen. Die Gesellschaft, in der ich aufwuchs, war konservativ - heute ist das vielleicht anders, aber damals war man gezwungen, sich anzupassen. Nach dem Ende der Sovietunion und während des Bürgerkrieges gab es auch andere Probleme, wie kriegt man Essen, wie kriegt man Strom oder Gas - man konnte nicht über Filme träumen. Ich hatte Malerei studiert, aber es gab keine Möglichkeit, Kunst zu machen. Wir organisierten Ausstellungen selbst, was ging, solange es kein Geld kostete."
"A room of one's own" (Virginia Woolf)
Gio Sumbadze lebt in Tbilisi. Er ist Künstler. Und als solcher auch ein Weltenbummler. Er ist der Namensgeber von 'Goslab' - ein Kunstwort aus dem Russischen entlehnt. 'Staatslaboratorium' - vielleicht was Ähnliches wie Arno Schmidt's 'Gelehrtenrepublik' - also zwischen Humor und Arroganz. Natürlich mit eleganter und schillernder Oberfläche. Ein lockerer Zusammenhalt von Freunden, die Familie, die sich gesucht hat, eine freie Republik, die den Individualismus fördert und fordert. Manche leben in Tbilisi, manche in Europa. Sie halten ständig Kontakt: wenn man sich nicht besuchen kann, dann telefonieren sie täglich miteinander. Sie sind unterwegs. Sie reisen. Jeder hat ein Laptop. DSL, Flatrate, call-by-call, E-Mails, Chatten, Filesharing, Airport, web2 natürlich. Sie skypen, manchmal ist die Leitung einfach nur offen, jeder arbeitet für sich, schaut ab und zu in die Kamera. Elektronische Zweisamkeit.
Vielleicht ein Exil, aber hier wie da: zweimal fremd im zweimal (nicht-)eigenen Land. Alle Georgier, die ich kenne, tragen eine Trauer in sich; eine Sehnsucht nach einer Zeit, die vielleicht gar nie da war, aber im Erinnern immer wahrer wird - und nochmals Zaza: "Ich weiss, dass viele diese Traurigkeit haben, weil sie auch nicht wissen, wo sie hingehören, ich habe diesen Punkt überwunden und finde das großartig und unheimlich bereichernd, zwischen diesen beiden Welten hin-und-herspringen zu können."
Friday, October 10, 2008
OFF EUROPA: Programm des Theater-Festivals OFF EUROPA in Leipzig und Dresden 2008
Ans Mehr: Europa 2.0
Ein neues, ein anderes Europa wird es wohl werden, das Gebiet um das "Schwarze Meer". Bereits aufgenommen in die "alte Welt" wie Rumänien und Bulgarien, beobachtet wie die Türkei oder umworben wie Russland, finden sich hier gleichermaßen große Ressourcen und Märkte. "Sehnsuchtsland", nicht nur für vagabundierendes Kapital, das ungeduldig auf politische Stabilität in der Ukraine oder Georgien wartet, um die Löhne, die in Rumänien und Bulgarien gezahlt werden, endlich unterschreiten zu können. Land der Sehnsucht auch für Entdecker, wie den Leipziger Geographen Jörg Werner, der das Schwarze Meer mit dem Fahrrad umrundet hat, oder den Kurator und Filmemacher Sebastian Kaiser, der sich Jahre lang bemühte, einen alten U-Boot Hangar der russischen Schwarzmeerflotte in der Sagen umwobenen Bucht von Balaklava zum Kunst-Ort zu machen.
Wie steht es in solch einer Zeit um die darstellende Kunst? Vor allem befindet sich alles in rasender Bewegung: Da gelten bulgarische Performer plötzlich weltweit als Festival-Geheimtipp, da gibt es jenes aufregende Kunstfestival auf der Krim, entstehen charismatische Spielstätten für freies Theater wie GARAJ in Istanbul, oder wird das unlängst eröffnete "Centrul National de Dans" in Bukarest gerade wieder aus dem Gebäude des Nationaltheaters verbannt. Da arbeiten Künstler wie Sasha Pepelyaev viele Jahre verstärkt im Ausland - um endlich auch in Moskau anzukommen, oder sie meiden die großen Städte wie das Ensemble "Maisternia Pisni" oder der Regisseur Horatiu Mihaiu, um ungestört arbeiten zu können.
Zwischen Lwow, Sofia und Istanbul werden Traditionen bewahrt, aber auch neue Sehgewohnheiten provoziert. Es werden surreale Bilder geträumt und neue Blicke ausprobiert. Manchmal scheinen selbst die Künstler von den Ergebnissen überrascht, wie Sasha Pepelyaev von den Möglichkeiten in den virtuellen Räumen von MUH TSOKUTUH, oder Ivo Dimchev über die Emotionen, die er auszulösen vermag.
"Off Europa" hat in Europa Süd Ost gesucht - nach einem formal breit gefächerten Programm, das sich vor allem über die beteiligten Künstler definiert, die - jeder auf seine Weise - auf ungewöhnlichen Wegen unterwegs sind.
Liebe Leipziger, und - erstmals - liebe Dresdner,
vergessen Sie Begriffe und Kategorien wie "Theater" oder "Tanz". Freuen Sie sich auf außergewöhnliche Begegnungen mit zeitgenössischer darstellender Kunst. Lesen Sie die Beschreibungen der Abende - und kommen Sie "Ans Mehr".
Knut Geißler, Leipzig
www.bfot.de
www.lofft.de
www.societaetstheater.de
www.nochbesserleben.com
www.delikatessenhaus.com
Unterstützt von: Stadt Leipzig, Kulturamt, Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, Fonds Darstellende Künste Bonn, Landeshauptstadt Dresden, Amt für Kultur und Denkmalschutz
Websites zu den Künstlern:
APPARATUS THEATRE GROUP (RUSSIA) +++ NADIA TSULUKIDZE (GEORGIA) +++ KHINKALI JUICE (GEORGIA) +++ KINETIC.DANCE-NET.RU (RUSSIA) +++ TEATRUL ARIEL (ROMANIA) +++ PLAVO POZOIšTE (SERBIA) +++ IVO DIMCHEV (BULGARIA)
Links zum Kinoprogramm:
Cinematheque Leipzig +++ Thalia Kino Dresden
Maia Sumbadze - Zeichnungen goslab.de/maindex.htm
Gio Sumbadze - Photos goslab.de/giosindx.htm / tbs99532.blogspot.com
Ana Tabatadze - Zeichnungen myspace.com/dreamerdolphin
Sofia Babluani - Zeichnungen sofiababluani.wanderingphantom.com/index.html
Levan Kakabadze - Videos levankakabadze.com
Sofia Tabatadze + Nadja Zulukidze - Videos khinkalijuice.blogspot.com / sophia-tabatadze.com /nadiatsulukidze.blogspot.com
Tamuna Karumidze - Zahesi 708 (dokumentarfilm 40 min.) goslab.de/tamindx.htm
Irma Sharikadze - Photos irmastudio.ge
Hans Heiner Buhr - Digitale Skizzen und Collagen http://www.heinerbuhr.de/
Lado Pochkhua - Malerei ladopochkhua.com
Maka Batiashvili - Zeichnungen und Video maka.batiashvili.net
Musik
Nikakoi (Nika Machaidze) goslab.de/nikakoin.htm
Rezo Glonti myspace.com/rezoglonti
Irakli Shonia myspace.com/iraklishonia
Nika Tsereteli myspace.com/nickatseretely
Koka Nikoladze myspace.com/kokanikoladze
Art Group Laboratory myspace.com/usz5
FLYER für die beiden Ausstellungen in der Galerie Delikatessenhaus und der Ditorei Galerie in Leipzig >>>
Tuesday, July 15, 2008
PERFORMANCE: "KISS" - together with Koka Ramishvili and Nika Machaidze in München.
Sa, 19.07., Kubus 2, 23:00 Uhr
Patricia London Ante Paris 40 + Nika Machaidze + Koka Ramishvili
eine Veranstaltung im Rahmen des Altstadtringfestes anlässlich der 850 - Jahrfeier der Stadt München.
Kuratorin: Elisabeth Hartung, kunst-buero, München
KISS ist eine Performance der Münchner Künstlerin Patricia London Ante Paris und des in Tiflis lebenden georgischen Künstlers Koka Ramishvili, die Musik komponierte Nika Machaidze. Sie wurde von den drei Künstlern gemeinsam in Tiflis für den Geburtstag Münchens konzipiert und schlägt Brücken zwischen zwei völlig unterschiedlichen Ländern.
KISS erschließt sich dem Publikum über vier Ebenen: dem Hören eines Textes von Patricia London Ante Paris, dem Sehen eines Videos von Koka Ramishvili, dem Hören einer Musik von Nika Machaidze und dem emotionalen Wahrnehmen der Performance.
Patricia London Ante Paris, 1959 in München geboren, studierte Malerei bei Daniel Spoerri an der Akademie der Bildenden Künste.
1990 erhielt sie den Förderpreis der Stadt München. Seit Juni 2005 ist sie Herausgeberin der Zeitschrift The Apfele Land und dieses Jahr des digitalen Kunstmagazins tbilisiDEEPART in Tiflis. Sie lebt und arbeitet in München.
Koka Ramishvili wurde 1956 in Tiflis in Georgien geboren. Dort studierte er an der Tbilisi Art Academy. 1996 erhielt er den internationalen Preis der Akademie Schloss Solitude in Stuttgart. Der Künstler lebt und arbeitet in Tiflis.
Nika Machaidze wurde 1972 in Tiflis geboren. Dort studierte er an der State University of Theatre and Film sowie an der Tbilisi State Academy of Arts. 1999 erhielt er der den Grand Prix des International Electronic Music Festival in Paris.
Zeitgenössische Kunst am Wittelsbacher Platz >>> (pdf)
Programmübersicht >>> (pdf)
Liebe KünstlerInnen,
unser Programmheft "Zeitgenössische Kunst am Wittelsbacherplatz" ist fertig!
Oben steht die PDF-Version. Bitte leitet die an Eure Kontakte weiter!
Viele Grüße von Euren Mädels aus dem kunst-buero
k u n s t - b u e r o
Dr. Elisabeth Hartung
info@kunst-buero.de
Sunday, May 25, 2008
NACHTRAG: Konzert von Nikakoi
Nikakoi, geboren 1972 in Tbilisi (GE), studierte Bühnenregie und ist Mitglied von Goslab, einer Gruppe junger georgischer Musiker aus Tiflis. Seine elektronischen Musikkompositionen weisen Bezüge zur georgischen Volksmusik auf. Zu dem Konzert eingeladen wurde Nikakoi von Thea Djordjadze, deren Arbeiten im Rahmen der 5. berlin biennale in der Neuen Nationalgalerie und im Skulpturenpark Berlin_Zentrum ausgestellt sind.
Babette Bar, Karl-Marx-Allee 36, 10178 Berlin, U5 Schillingstraße
Freier Eintritt
Tuesday, April 08, 2008
KUNST: Letzte Fotos vor dem Verschwinden. Marika Asatiani fotografiert den Wandel in Georgien.
Die georgische Fotografin Marika Asatinai durchstreift ihre Heimatstadt Tiflis mit der Kamera auf der Suche nach Plätzen und Orten, die das "alte" Georgien repräsentieren. Diese wie auch viele Traditionen drohen in der neuen hektischen Betriebsamkeit der georgischen Hauptstadt zu verschwinden.
Untermalt wird der Beitrag anfangs von dem polyphomen Gesang, der noch allerorten in Georgien anzutreffen ist. Andererseits hört man Marika Asatiani auch singen, wenn sie ihre Stimme der elektronischen Musik ihres Mannes Gogi Dzodzuashvili leiht.
Profil · 02.04.2008
Beiträge zum Nachhören
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Podcast: Themen
für diesen Beitrag
Marika Asatiani - Fotografin und Musikerin aus Georgien
MP3, Flash Sendezeit: 02.04.2008 10:53
Tuesday, March 25, 2008
BERLIN 04th April: POSTINDUSTRIALBOYS aka Gogi.Ge.Org (live) (Georgia) with visuals by Marika Asatiani - (Georgia)
Tilman Schmidt (privatelektro) Berlin - live -
Broken Sleep (Canada) - Ambient - live -
Visuals: Marika Asatiani - (Georgia)
Electronic Church . Greifswalder Str. 223, Berlin, Prenzlauer Berg -
kick off: 9pm
www.myspace.com/postindustrialboys
Gogi.Ge.Org & Marika Asatiani in Leipzig 2008 (Album)
get out. lets meet.
& come back for listening hot experimental musick..
hope to see you around
privatelektro !
We hope to see there many Georgians & interesting people in electronic music, Marek Brandt & Ralph Hälbig ... The Visuals by the artist Marika Asatiani are very amazing !
contact me for more information: Ralph.Haelbig@googlemail.com leipzig . berlin .phone: +49 (0)179 9094675
privatelektro products are available at: http://distro.privatelektro.de
and: http://privatelektro-news.de/board/viewtopic.php?id=14
messageboard: (updated and working) http://forum.privatelektro.de
http://last.fm/label/privatelektro
http://myspace.com/privatelektro
contact us: info@(at)privatelektro.de
privatelektro . leipzig . hamburg . phone: +49 (0)341 5906846
Tuesday, March 11, 2008
CONCERT: POSTINDUSTRIALBOYS aka Gogi.Ge.Org (live) from Georgia; Visuals: Marika Asatiani - in Leipzig
Photographies by Marika Asatiani (Set)
March 14, 2008 (Friday)time: 9 p.m.
location: Künstlerresidenz *blumen*
www.residence-blumen.de
www.gogi.ge.org
www.goslab.de
Thursday, February 14, 2008
CLUB NIGHT: TBA & Nikakoi - Night Office, TBL
In Tbilisi under the Baratashvili Bridge
www.goslab.de
Have never heard anythin about them?
http://www.last.fm/music/Tusia+Beridze
http://www.last.fm/music/Nikakoi?lt=a
if YES, than u should definitely come if NO than u should come anyway, cuz u missed a loooooooooooooooooooot
Entrance: 30GEL
Friday, January 25, 2008
MUSIC: Modern Nomadic Electric Sounds From Slowly Georgia
Undoubted could you listen a well-educated and intelligent view of the world. The sounds were in no case infantil and excessive technoid like whenever in the mass culture of electronic flackering in the computer scenes. Music in Georgia is on both counts a very serious approach.
The music gives me the creeps: the tone was different, well textured and dissociates from the mainstream. The voices, the poetry, the music were aloof. But, and this is very interesting & seldom, the sounds were very warmful and not difficult for our listening. The computersounds are not exalted. Easy records and compositions made the sound spaces dreamful, poetical, take somebody carry away, very inteligent sounds - it ws amazing ... I remember me on the great voice of Mesia Arabuli in one track. Traditional khevsureti voice meets modern computer sounds. This could be the future ...
I think the people have the power, the phantasy, the knowleges and the concentration to create a "huge" electric opera. I suggest a musically and performing experience between the cultures of west and east - a real life laboratory situation. I think this experiment ought to have the premiere in a old styled space. I mean the most conservative place for this is the right space - The Tbilisi Opera is the best playing ground for formant which could silently outgrow over this subliminal symbolic architecture of life.
New for me were the sounds of sTia, which you can listen here >>>
& much more here >>>
Thursday, January 24, 2008
RADIO & LIVE-STREAM: In Three Hours More About "Goslab", Georgian Electronic Music & An Exhibition In Leipzig
Ding Dong, 24.01., 22:00 (german time)
www.radioblau.de
(Livestream) !!!!!! Good time for listening !!!
täglich auf UKW99,2 MHz, sowie:94,4 MHz & 89,2 MHz (Karte)
97,9 MHz (primacom Kabel)
Monday, January 21, 2008
MUSIC: Electronics In The Radio - Together With Gogi (Post Industrial Boys) & Marika Asiatani
... have inviting Gogi Dzodzuashvili from goslab & the photographer Marika AsatIani in the studio from Radio Blau
www.myspace.com/radioblau
Ding Dong, 24.01., 22:00 (german time)
www.radioblau.de
(Livestream) !!!!!! Good time for listening !!!
täglich auf UKW99,2 MHz, sowie:94,4 MHz & 89,2 MHz (Karte)
97,9 MHz (primacom Kabel)
Tel.: 0341 - 3 01 00 06
E-Mail: radioblau@radioblau.de
some links to the artists:
* goslab
* DANIEL BAUMANN: Marika Asatiani
* Re mote Control, Tbilisi, Georgia
Thursday, January 17, 2008
ART: Marika Asatiani & gogi.ge.org in Leipzig (Januar - April 2008)
2007 erhielt die Künstlerin den Camera-Austria-Preis für zeitgenössische Fotografie.
In ihren Arbeiten beschäftigt sich Asatiani mit ihrer georgischen Heimat. Ihre Bilder vermitteln Ansichten des gegenwärtigen Lebens, das von gesellschaftlichen und politischen Neustrukturierungen geprägt ist. Modernitäten zeigen sich in Georgien häufig als visuelle Einbrüche in die traditionell geprägten Landschaften. Eine Busstation wird zur autonomen Skulptur, die ihre Flügel vor uns ausbreitet, zum Trocknen aufgehangene Betttücher wirken wie abstrakte Gemälde. Die dokumentarische Perspektive Asatianis verbleibt nicht beim bloßen Registrieren ortsspezifischer Begebenheiten. Zugleich ist sie eine zusätzliche Stilisierung der Alltagswelt. So scheint immer wieder im vermeintlich Bedeutungslosen eine ästhetische und poetische Kraft auf. Ihre Fotografien lassen keinen Zweifel daran, dass die beobachtete Wirklichkeit zuletzt immer eine zeitlich gebundene Konstruktion ist.
Während ihres Residenzaufenthaltes wird die studierte Soziologin und Fotografin ihren Blick der Leipziger Stadtlandschaft und deren Bewohnern zuwenden. Im Privaten oder Öffentlichen wird sie der Erscheinungswelt des Alltags nachspüren und in den Medien Fotografie und Video augenscheinlich machen.
Antrittsausstellung
1.02. - 17.02.2008
Eröffnung: Donnerstag, 31. Januar 2008, 20 Uhr
*blumen* kunstraum und residenz deutsch english.
Kolonnadenstr. 20
04109 Leipzig, Germany
Ansprechpartner Projektleitung und Künstlerbetreuung:
Christine Rahn, Diana Bärmann, Bettina Lehmann contact@residence-blumen.de
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Andrea Büttner presse@residence-blumen.de
Finanzen und Mitgliederbetreuung:
Ludwig Henne, Sabine Sollich, Caterina Remde finanzen@residence-blumen.de
Lageplan
DANIEL BAUMANN: Marika Asatiani
Re mote Control, Tbilisi, Georgia
POST INDUSTRIAL BOYS, Georgien
Februar 2008. Der genaue Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.
http://www.max-ernst.de/
Gogi ist einer der Musiker der Künstlervereinigung GOSLAB., über die auch schon auf arte-tv ein Beitrag kam. Ausschnitte der Reportage sehen (realvideo)
weitere Links:
credo:film
Ein Film von Salomé Machaidze in Kooperation mit GOSLAB ... Damit erinnert GOSLAB an die sowjetische Geschichte des Landes, als noch alles GOS war,
zwergWERK: programm: Goslab/Halbtotal
Goslab ist eine Gruppe georgischer FilmemacherInnen, die in Berlin eine zweite ... zu den Goslab-Filmen.
Zaza Rusadze - Goslab
Goslab [Gosudarstvenaia Laboratoria - State Lab on Russian] is a multimedia collective of Georgian artists concerned with experimentation and innovation.
taz.de - Archiv
Auch sie ist ein Mitglied von Goslab, und wie fast alle mitfeiernden GeorgierInnen ... Goslab ist ein Verbund, ein interdisziplinäres Netzwerk junger Künstler
Manöver 2005 in der nato: Experimentelles aus Georgien ...
Org und Nikakoi/Erast gehören als Gründungsmitglieder zu „goslab“, einem Netzwerk und Labor junger georgischer Künstler
MANöVER: 2005 - Kartuli Suli (Georgische Seele): PROGRAMM ...
All share an affinity to Goslab, a group of artists from Tbilisi, ... Goslab is a phantom, which manifests itself as a culture through the performances
GEORGIA & SOUTH CAUCASUS
"Gemeinsam mit dem georgischen Künstlerkollektiv GOSLAB hat Salomé Machaidze einen Film gemacht
CNN-Preis: Der BR-Nachwuchs räumt ab Wir über uns BR
Julia Nether bekam die Auszeichnung im Bereich Fernsehen für ihre Reportage über das Künstlernetzwerk Goslab im georgischen Tiflis
Thursday, November 01, 2007
MUSIC: post industrial boys
Plattenlabel: Max Ernst
post industrial boys have the wonderful voice. they read some james joyce and make a careful choice. post industrial boys subscribe to village voice. they play with colored toys and make an awful noise.
Link: http://www.myspace.com/postindustrialboys
De:Bug Texte: Post Industrial Boys
Gogi Dzozuashvili aka Post Industrial Boys lebt hier, mit ihm seine Freunde vom Künstlerkollektiv Goslab, darunter Nikakoi und Tusia "TSB" Beridze
Sunday, December 31, 2006
Nach dem "kleinen Konzert" mit Tusja, Gogo, Nikakoi in der NaTo 2005
Uploaded on December 25, 2006 by Rapho
Thanks for the last year 2005
Progammzeitung S.1 bis 13 (pdf)
Progammzeitung S.14 bis 24 (pdf)










