BAKU, Azerbaijan: Russia wants to extend its lease of a Soviet-built military radar in Azerbaijan after a current lease agreement ends, the Russian foreign minister said Thursday.
Sergey Lavrov said on a trip to Azerbaijan that Russia would like to continue using the early-warning radar in Gabala after the lease expires in 2012.
He said Russia's proposal to the U.S. to jointly use the facility to monitor missile threats remains on the table. Moscow cast the 2007 proposal as an alternative to the U.S. plans to locate missile defense sites in Eastern Europe, a plan Russia has fiercely opposed.
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Friday, March 13, 2009
ARTICLE: Russia says it wants to keep radar in Azerbaijan (iht.com)
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USA
Thursday, August 21, 2008
ARTIKEL: Der Kaukasus-Krieg bei Telepolis. (telepolis.de)
Harald Neuber 20.08.2008
Im Kaukasus stand Moskau einer breiten Allianz von US-Militärberatern bis hin zu baltischen Freiwilligen gegenüber. Auch der diplomatische Druck wächst
Zunächst klang es nach der üblichen Kriegspropaganda. Genau eine Woche nach dem Angriff der georgischen Armee auf die abtrünnige Region Südossetien trat deren politischer Vertreter Eduard Kokoity vor die Presse, um andere Staaten der Region einer direkten Beteiligung an dem Waffengang zu bezichtigen. "Es gab dort Söldner aus der Ukraine und den baltischen Staaten", sagte der pro-russische Politiker. Auch habe man die Leichen von US-Amerikanern gefunden. Belege hat Kokoity zwar bislang nicht geliefert. Trotzdem ist inzwischen klar, dass die georgische Armee von den USA und aus den baltischen Staaten unterstützt wurde.
Kosovo im Kaukasus
Peter Mühlbauer 20.08.2008
Abchasien und Südossetien – so ähnlich und doch so unterschiedlich
Im Windschatten des georgischen-russischen Konflikts um Südossetien kam es auch zu bewaffneten Handlungen an der Grenze zwischen Georgien und dem De-Facto-Staat Abchasien. Vom 9. bis zum 12. August führten abchasische Truppen im Kodori-Tal eine Offensive zur Besetzung von Oberabchasien durch, einem gebirgigen Gebiet, das nur etwa 2.000 Menschen beherbergt – keine Abchasen, sondern Georgier.
Peter Mühlbauer 20.08.2008
Abchasien und Südossetien – so ähnlich und doch so unterschiedlich
Im Windschatten des georgischen-russischen Konflikts um Südossetien kam es auch zu bewaffneten Handlungen an der Grenze zwischen Georgien und dem De-Facto-Staat Abchasien. Vom 9. bis zum 12. August führten abchasische Truppen im Kodori-Tal eine Offensive zur Besetzung von Oberabchasien durch, einem gebirgigen Gebiet, das nur etwa 2.000 Menschen beherbergt – keine Abchasen, sondern Georgier.
"Saakaschwili hatte die Rückendeckung der USA"
Harald Neuber 19.08.2008
Wie es zu dem Krieg im Kaukasus kommen konnte, wer von ihm profitiert und wie die Perspektive aussieht. Ein Interview mit Kai Ehlers
Telepolis sprach mit Kai Ehlers, Publizist, Transformationsforscher und Autor zahlreicher Bücher über den postsowjetischen Raum, der in dem Konflikt eine neue Phase der Auseinandersetzung um die Neuordnung der Welt sieht.
Harald Neuber 19.08.2008
Wie es zu dem Krieg im Kaukasus kommen konnte, wer von ihm profitiert und wie die Perspektive aussieht. Ein Interview mit Kai Ehlers
Telepolis sprach mit Kai Ehlers, Publizist, Transformationsforscher und Autor zahlreicher Bücher über den postsowjetischen Raum, der in dem Konflikt eine neue Phase der Auseinandersetzung um die Neuordnung der Welt sieht.
Georgia on our minds
John Horvath 20.08.2008
Cold war or Politics as usual?
As Russia slowly begins to withdraw its forces from Georgia, many have begun to ponder what the entire incident was about. On the one side there is a feeling that the US and NATO had given the green light to Georgia to try and re-establish control over South Ossetia. On the other is the view that Russia had lured Georgia into the conflict. Whatever the case, one thing is for certain: the Georgian leadership of Mikheil Saakashvili made a huge miscalculation.
John Horvath 20.08.2008
Cold war or Politics as usual?
As Russia slowly begins to withdraw its forces from Georgia, many have begun to ponder what the entire incident was about. On the one side there is a feeling that the US and NATO had given the green light to Georgia to try and re-establish control over South Ossetia. On the other is the view that Russia had lured Georgia into the conflict. Whatever the case, one thing is for certain: the Georgian leadership of Mikheil Saakashvili made a huge miscalculation.
Russland, die USA und der Krieg in Georgien
Rudolf Maresch 18.08.2008
Der Bär zeigt wieder Krallen - Teil III
Hat der Einmarsch der russischen Armee in Georgien für den Westen eine ähnliche Bedeutung wie der Fall der Berliner Mauer 1989? Markiert der 8. August 2008 gar jene Singularität, die das "Ende der Geschichte" endgültig zu Grabe trägt? Diese Formulierungen, mit denen Robert Kagan (Putin Makes His Move) den Georgien-Konflikt zu deuten versucht, sind nicht nur ziemlich hoch gegriffen, sie künden auch von einer bewusst simplifizierenden Sicht des Westens auf die Vorgänge im Kaukasus. Sollte die Geschichte sich jemals überhaupt den Luxus gegönnt haben, sich nach 1989, wie allenthalben behauptet wird, eine "geopolitische" Auszeit zu nehmen, dann hat ihr Sommerurlaub oder die "europäische Friedensdividende", wie der neue Wortführer des amerikanischen Neokonservatismus gern dezent zu spötteln pflegt, schon auf den Balkan abrupt geendet. Und wenn nicht dort – aber das mögen Historiker zu einem späteren Zeitpunkt klären, dann spätestens mit dem "elften September", dem Angriff islamistischer Fanatiker auf das Welthandelszentrum in New York.
Rudolf Maresch 18.08.2008
Der Bär zeigt wieder Krallen - Teil III
Hat der Einmarsch der russischen Armee in Georgien für den Westen eine ähnliche Bedeutung wie der Fall der Berliner Mauer 1989? Markiert der 8. August 2008 gar jene Singularität, die das "Ende der Geschichte" endgültig zu Grabe trägt? Diese Formulierungen, mit denen Robert Kagan (Putin Makes His Move) den Georgien-Konflikt zu deuten versucht, sind nicht nur ziemlich hoch gegriffen, sie künden auch von einer bewusst simplifizierenden Sicht des Westens auf die Vorgänge im Kaukasus. Sollte die Geschichte sich jemals überhaupt den Luxus gegönnt haben, sich nach 1989, wie allenthalben behauptet wird, eine "geopolitische" Auszeit zu nehmen, dann hat ihr Sommerurlaub oder die "europäische Friedensdividende", wie der neue Wortführer des amerikanischen Neokonservatismus gern dezent zu spötteln pflegt, schon auf den Balkan abrupt geendet. Und wenn nicht dort – aber das mögen Historiker zu einem späteren Zeitpunkt klären, dann spätestens mit dem "elften September", dem Angriff islamistischer Fanatiker auf das Welthandelszentrum in New York.
Die Raketen sind angekommen
Thomas Dudek 18.08.2008
Der Konflikt in Georgien hat das Zustandekommen des Vertrags über die Stationierung des US-Raketenabwehrsystems beschleunigt
Vor einigen Wochen hat es noch nicht so ausgesehen, als ob Polen und die USA sich in der Frage des amerikanischen Raketenabwehrsystems schnell einigen würden. Während die USA und Tschechien bereits Anfang Juli einen Vertrag über die Stationierung eines dazugehörenden Radarsystems auf tschechischen Territorium unterzeichneten (Russland droht mit militärischen Reaktionen), verhandelten Washington und Warschau noch über die Bedingungen für die Stationierung amerikanischer Raketen in Polen, ohne eine Einigung erzielen zu können. Doch nun haben sich die beiden Seiten überraschend schnell geeinigt. Am Donnerstagabend verkündete der polnische Premierminister Donald Tusk, dass die USA nun bereit seien die polnischen Forderungen zu erfüllen. Eine nicht unbedeutende Rolle bei der nun erzielten Einigung sollen die Ereignisse in Georgien gespielt haben.
Thomas Dudek 18.08.2008
Der Konflikt in Georgien hat das Zustandekommen des Vertrags über die Stationierung des US-Raketenabwehrsystems beschleunigt
Vor einigen Wochen hat es noch nicht so ausgesehen, als ob Polen und die USA sich in der Frage des amerikanischen Raketenabwehrsystems schnell einigen würden. Während die USA und Tschechien bereits Anfang Juli einen Vertrag über die Stationierung eines dazugehörenden Radarsystems auf tschechischen Territorium unterzeichneten (Russland droht mit militärischen Reaktionen), verhandelten Washington und Warschau noch über die Bedingungen für die Stationierung amerikanischer Raketen in Polen, ohne eine Einigung erzielen zu können. Doch nun haben sich die beiden Seiten überraschend schnell geeinigt. Am Donnerstagabend verkündete der polnische Premierminister Donald Tusk, dass die USA nun bereit seien die polnischen Forderungen zu erfüllen. Eine nicht unbedeutende Rolle bei der nun erzielten Einigung sollen die Ereignisse in Georgien gespielt haben.
Russland droht Polen
Angeblich will das russische Militär die in Kaliningrad stationierte baltische Flotte erneut mit atomaren Sprengköpfen bestücken. Wie die britische Times von einem hohen Militär erfahren haben will, soll dies eine der bereits angedrohten "angemessenen "Antworten auf die Stationierung des US-Raketenabwehrsystems in Polen und der Tschechischen Republik sein. Die Enklave Kaliningrad liegt zwischen Polen und Litauen.
Angeblich will das russische Militär die in Kaliningrad stationierte baltische Flotte erneut mit atomaren Sprengköpfen bestücken. Wie die britische Times von einem hohen Militär erfahren haben will, soll dies eine der bereits angedrohten "angemessenen "Antworten auf die Stationierung des US-Raketenabwehrsystems in Polen und der Tschechischen Republik sein. Die Enklave Kaliningrad liegt zwischen Polen und Litauen.
Raketenabwehrsystem in Polen verschärft Konflikt zwischen USA und Russland
Die polnische und die US-Regierung haben sich nun doch darauf geeinigt, dass Abfangraketen des US-Raketenabwehrsystems in Polen stationiert werden können. In der Tschechischen Republik soll eine Radarstation entstehen. Polen dürfte auch wegen des Georgien-Konflikts und der schnellen militärischen Reaktion Russlands dem Anliegen der USA nachgegeben haben. Zudem hat die US-Regierung der polnischen Seite zugesichert, Patriot-Luftabwehrraketen zu stationieren und bei einem Angriff Polen militärisch zu unterstützen.
Die polnische und die US-Regierung haben sich nun doch darauf geeinigt, dass Abfangraketen des US-Raketenabwehrsystems in Polen stationiert werden können. In der Tschechischen Republik soll eine Radarstation entstehen. Polen dürfte auch wegen des Georgien-Konflikts und der schnellen militärischen Reaktion Russlands dem Anliegen der USA nachgegeben haben. Zudem hat die US-Regierung der polnischen Seite zugesichert, Patriot-Luftabwehrraketen zu stationieren und bei einem Angriff Polen militärisch zu unterstützen.
Zäsur im Kaukasus
Harald Neuber 15.08.2008
Binnen weniger Tage wurden in Georgien fast zwei Jahrzehnte westlicher Hegemonialpolitik zunichte gemacht
Seit Beginn der 1990er Jahre haben westliche Staaten unter Führung der USA daran gearbeitet, ihren Einfluss im Kaukasus auszudehnen. Russland hat nur wenige Tage gebraucht, um die Pläne zunichte zu machen. Denn auch wenn sich die Truppen Moskaus aus Georgien wieder rasch zurückziehen sollten - wonach es derzeit nicht aussieht -, ist die Nachricht deutlich: Eine aggressive Ausdehnung des Westens in der Region wird von Moskau weder diplomatisch noch militärisch geduldet werden. Nach dem Scheitern der georgischen Militäraktion in der abtrünnigen Provinz Südossetien versucht die EU-Ratspräsidentschaft unter Führung des französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy deswegen zu retten, was zu retten ist. Und das scheint nicht viel zu sein.
Harald Neuber 15.08.2008
Binnen weniger Tage wurden in Georgien fast zwei Jahrzehnte westlicher Hegemonialpolitik zunichte gemacht
Seit Beginn der 1990er Jahre haben westliche Staaten unter Führung der USA daran gearbeitet, ihren Einfluss im Kaukasus auszudehnen. Russland hat nur wenige Tage gebraucht, um die Pläne zunichte zu machen. Denn auch wenn sich die Truppen Moskaus aus Georgien wieder rasch zurückziehen sollten - wonach es derzeit nicht aussieht -, ist die Nachricht deutlich: Eine aggressive Ausdehnung des Westens in der Region wird von Moskau weder diplomatisch noch militärisch geduldet werden. Nach dem Scheitern der georgischen Militäraktion in der abtrünnigen Provinz Südossetien versucht die EU-Ratspräsidentschaft unter Führung des französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy deswegen zu retten, was zu retten ist. Und das scheint nicht viel zu sein.
Zwei Kriege - zwei Welten?
Paul Schreyer 13.08.2008
Was hat der Konflikt in Georgien mit dem in Afghanistan zu tun?
Mehrere Tage lang tobte nun ein verheerender Krieg in Zentralasien und ein Großteil der Medien, zumindest in Deutschland, bemüht sich auffallend um Objektivität. Das ZDF hat Reporter auf beiden Seiten der Front. Roland Strumpf berichtet "embedded" bei den russischen Truppen, Antonia Rados aus Georgien. Und siehe da, Kommentatoren allerorten entdecken, dass dieser Krieg wohl ganz unideologisch ökonomische Gründe hat.
Paul Schreyer 13.08.2008
Was hat der Konflikt in Georgien mit dem in Afghanistan zu tun?
Mehrere Tage lang tobte nun ein verheerender Krieg in Zentralasien und ein Großteil der Medien, zumindest in Deutschland, bemüht sich auffallend um Objektivität. Das ZDF hat Reporter auf beiden Seiten der Front. Roland Strumpf berichtet "embedded" bei den russischen Truppen, Antonia Rados aus Georgien. Und siehe da, Kommentatoren allerorten entdecken, dass dieser Krieg wohl ganz unideologisch ökonomische Gründe hat.
Auf dem Weg zum neuen Kalten Krieg?
Peter Nowak 13.08.2008
Selbst wenn es zu einem Waffenstillstand zwischen Russland und Georgien kommt, ist der Konflikt nicht beendet
Der Konflikt zwischen Russland und Georgien ist noch lange nicht beendet. Selbst wenn die Ankündigung des russischen Präsidenten Medwedew, die Offensive in dem Nachbarland zu stoppen, demnächst umgesetzt werden sollte, könnte allerhöchstens vom Warten auf dem nächsten Konflikt gesprochen werden. Auch der Sechs-Punkte-Plan, den Medwedew mit dem französischen Präsidenten zur Beilegung des Konflikts ausgehandelt hat, könnte nur vorübergehend für Ruhe sorgen, falls Georgien diesem ebenfalls zustimmen sollte.
Peter Nowak 13.08.2008
Selbst wenn es zu einem Waffenstillstand zwischen Russland und Georgien kommt, ist der Konflikt nicht beendet
Der Konflikt zwischen Russland und Georgien ist noch lange nicht beendet. Selbst wenn die Ankündigung des russischen Präsidenten Medwedew, die Offensive in dem Nachbarland zu stoppen, demnächst umgesetzt werden sollte, könnte allerhöchstens vom Warten auf dem nächsten Konflikt gesprochen werden. Auch der Sechs-Punkte-Plan, den Medwedew mit dem französischen Präsidenten zur Beilegung des Konflikts ausgehandelt hat, könnte nur vorübergehend für Ruhe sorgen, falls Georgien diesem ebenfalls zustimmen sollte.
Krieg als Rätsel
Peter Mühlbauer 12.08.2008
Wer will was in Südossetien?
Als 1982 argentinische Truppen die Falkland-Inseln besetzten, da musste man raten, ob die dortigen Militärmachthaber Informationen hatten, an die man nicht so ohne weiteres herankam - oder ob sie schlicht inkompetent waren und die außen- wie die innenpolitische Lage völlig falsch einschätzten. Ein ähnliches Rätsel stellt sich beim georgischen Einmarsch in den de facto seit 18 Jahren unabhängigen Teil Südossetiens.
Peter Mühlbauer 12.08.2008
Wer will was in Südossetien?
Als 1982 argentinische Truppen die Falkland-Inseln besetzten, da musste man raten, ob die dortigen Militärmachthaber Informationen hatten, an die man nicht so ohne weiteres herankam - oder ob sie schlicht inkompetent waren und die außen- wie die innenpolitische Lage völlig falsch einschätzten. Ein ähnliches Rätsel stellt sich beim georgischen Einmarsch in den de facto seit 18 Jahren unabhängigen Teil Südossetiens.
Georgiens doppelter Verlust
Harald Neuber 11.08.2008
Georgiens Armee befindet sich in Südossetien auf dem Rückzug. Auch die Nato-Mitgliedschaft von Tiflis ist mit dem Krieg im Südkaukasus in weite Ferne gerückt
Nur drei Tage nach Beginn der Großoffensive in Südossetien hat Georgien einen Waffenstillstand angeboten. Angesichts der massiven Gegenoffensive russischer Streitkräfte zu Land, zu Wasser und der Luft verkündete der georgische Präsident Michail Saakaschwili am Sonntagabend einen einseitigen Waffenstillstand. Drei Sitzungen des UN-Sicherheitsrates waren zuvor ohne Ergebnis geblieben. Die Kampfhandlungen im Südkaukasus gingen indes weiter. Nach Angaben der russischen Nachrichtenagentur Interfax haben Kriegsschiffe der russischen Schwarzmeerflotte mehrere Raketenträger der georgischen Kriegsmarine versenkt. Es scheint, dass Moskau das georgische Abenteuer nutzen will, um Fakten zu schaffen.
Harald Neuber 11.08.2008
Georgiens Armee befindet sich in Südossetien auf dem Rückzug. Auch die Nato-Mitgliedschaft von Tiflis ist mit dem Krieg im Südkaukasus in weite Ferne gerückt
Nur drei Tage nach Beginn der Großoffensive in Südossetien hat Georgien einen Waffenstillstand angeboten. Angesichts der massiven Gegenoffensive russischer Streitkräfte zu Land, zu Wasser und der Luft verkündete der georgische Präsident Michail Saakaschwili am Sonntagabend einen einseitigen Waffenstillstand. Drei Sitzungen des UN-Sicherheitsrates waren zuvor ohne Ergebnis geblieben. Die Kampfhandlungen im Südkaukasus gingen indes weiter. Nach Angaben der russischen Nachrichtenagentur Interfax haben Kriegsschiffe der russischen Schwarzmeerflotte mehrere Raketenträger der georgischen Kriegsmarine versenkt. Es scheint, dass Moskau das georgische Abenteuer nutzen will, um Fakten zu schaffen.
Konflikt im Kaukasus eskaliert
Florian Rötzer 10.08.2008
Georgien und Russland werfen sich gegenseitig ethnische Säuberungen vor, während die Situation in Südossetien noch unüberschaubar ist
Vermutlich wollte die georgische Regierung die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit auf die Olympische Spiele für die eigenen Zwecke nutzen, als Präsident Mishail Saakaschwili am Freitag Truppen in die abtrünnige Provinz Südossetien einmarschieren und die Hauptstadt unter Beschuss nehmen ließ. Mit einem Überraschungscoup sollte die Provinz vereinnahmt werden, in der nicht nur vor allem Menschen mit russischen Pässen leben, sondern auch russische "Friedenssoldaten" stationiert waren.
Florian Rötzer 10.08.2008
Georgien und Russland werfen sich gegenseitig ethnische Säuberungen vor, während die Situation in Südossetien noch unüberschaubar ist
Vermutlich wollte die georgische Regierung die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit auf die Olympische Spiele für die eigenen Zwecke nutzen, als Präsident Mishail Saakaschwili am Freitag Truppen in die abtrünnige Provinz Südossetien einmarschieren und die Hauptstadt unter Beschuss nehmen ließ. Mit einem Überraschungscoup sollte die Provinz vereinnahmt werden, in der nicht nur vor allem Menschen mit russischen Pässen leben, sondern auch russische "Friedenssoldaten" stationiert waren.
Ein Konflikt mit Ansage
Peter Nowak 10.08.2008
Bei einem schnellen Ende des Konflikts zwischen Russland und Georgien könnte sich Deutschland als Vermittler profilieren
Die Eskalation im Kaukasus zwischen Russland und Georgien mag für viele überraschend gekommen sein. Für Beobachter der politischen Verhältnisse zeichnete sich allerdings schon länger ab, dass sich die Kaukasusregion zu einer der zentralen Krisenregionen entwickeln könnte (Kalter Krieg auf postsowjetisch). Dabei überlagern sich ungelöste Nationalitätenkonflikte, wie aktuell der Status von Südossetien, mit dem Kampf um Rohstoffe und Bodenschätze. Diese Gemengelage erst hebt die Auseinandersetzungen auf eine internationale Ebene. Sie erklärt auch, warum Russland unverzüglich auf Seiten Südossetiens in die Auseinandersetzung eingegriffen und den Konflikt darüber hinaus auf georgisches Gebiet getragen hat.
Peter Nowak 10.08.2008
Bei einem schnellen Ende des Konflikts zwischen Russland und Georgien könnte sich Deutschland als Vermittler profilieren
Die Eskalation im Kaukasus zwischen Russland und Georgien mag für viele überraschend gekommen sein. Für Beobachter der politischen Verhältnisse zeichnete sich allerdings schon länger ab, dass sich die Kaukasusregion zu einer der zentralen Krisenregionen entwickeln könnte (Kalter Krieg auf postsowjetisch). Dabei überlagern sich ungelöste Nationalitätenkonflikte, wie aktuell der Status von Südossetien, mit dem Kampf um Rohstoffe und Bodenschätze. Diese Gemengelage erst hebt die Auseinandersetzungen auf eine internationale Ebene. Sie erklärt auch, warum Russland unverzüglich auf Seiten Südossetiens in die Auseinandersetzung eingegriffen und den Konflikt darüber hinaus auf georgisches Gebiet getragen hat.
Erster Nato-Krieg im Kaukasus
Harald Neuber 08.08.2008
Georgien will Südossetien und Abchasien zurückerobern, russische Truppen haben georgische Soldaten angeblich wieder aus der völlig zerstörten südossetischen Hauptstadt vertrieben
Vor wenigen Wochen noch war von Friedensplänen im Konflikt zwischen Georgien und zwei abtrünnigen Republiken die Rede. Nun herrscht Krieg. In der Nacht zum Freitag griffen georgische Truppen die Region Südossetien massiv an. Ziel der Großoffensive ist nach Angaben von General Mamuka Kuraschwili die Rückeroberung des seit 16 Jahren abtrünnigen Gebiets. Es gehe darum, "die verfassungsmäßige Ordnung wiederherzustellen", wie die Angreifer sagen. Doch der Konflikt könnte sich schnell zum Flächenbrand ausweiten. Aus dem ebenfalls von Georgien beanspruchten Schwarzmeergebiet Abchasien und aus der russischen Teilrepublik Nordossetien wurde der südossetischen Regierung in Zchinwali bereits Hilfe angeboten. Am zweiten Tag des Angriffs nun rückten russische Kämpfer nach Südossetien ein.
Harald Neuber 08.08.2008
Georgien will Südossetien und Abchasien zurückerobern, russische Truppen haben georgische Soldaten angeblich wieder aus der völlig zerstörten südossetischen Hauptstadt vertrieben
Vor wenigen Wochen noch war von Friedensplänen im Konflikt zwischen Georgien und zwei abtrünnigen Republiken die Rede. Nun herrscht Krieg. In der Nacht zum Freitag griffen georgische Truppen die Region Südossetien massiv an. Ziel der Großoffensive ist nach Angaben von General Mamuka Kuraschwili die Rückeroberung des seit 16 Jahren abtrünnigen Gebiets. Es gehe darum, "die verfassungsmäßige Ordnung wiederherzustellen", wie die Angreifer sagen. Doch der Konflikt könnte sich schnell zum Flächenbrand ausweiten. Aus dem ebenfalls von Georgien beanspruchten Schwarzmeergebiet Abchasien und aus der russischen Teilrepublik Nordossetien wurde der südossetischen Regierung in Zchinwali bereits Hilfe angeboten. Am zweiten Tag des Angriffs nun rückten russische Kämpfer nach Südossetien ein.
NACHRICHTEN: Resolutionsentwurf. Russland setzt wieder mal einen Hammerschlag drauf!
Ukraine sucht nach Georgien-Krieg die Nähe zur EU - Die Zeit Frankfurter Allgemeine Zeitung - vor 10 Stunden gefunden
HAMBURG (Dow Jones)--Angesichts des Krieges zwischen Russland und Georgien drängt die nahe gelegene Ukraine mit Macht in Richtung EU.
Georgien-Krise: Russland bricht Nato-Zusammenarbeit komplett ab ZEIT ONLINE - vor 7 Stunden gefunden
Der Abzug russischer Truppen aus Georgien läuft derweil nur zögerlich.
Russland stoppt Zusammenarbeit mit Nato - Kein Abzug Reuters Deutschland
Ein Fall für das Bündnis Frankfurter Allgemeine Zeitung
Russland mit UNO-Resolutionsentwurf zu Georgien Kleine Zeitung - vor 1 Stunde gefunden
Im Tauziehen um eine UNO-Resolution zum Georgien-Konflikt ist Russland auf Konfrontationskurs gegangen.
Uno und Georgien Russland legt eigene Resolution vor sueddeutsche.de
Russland lehnt UN-Resolutionsentwurf zum Kaukasus ab Deutsche Welle
Russland lehnt Uno-Resolutionsentwurf zum Kaukasus ab NZZ Online
Georgien fordert EU-Friedenstruppe NZZ Online - vor 3 Stunden gefunden
Die georgische Aussenministerin Eka Tkeschelaschwili hat in Brüssel die EU aufgerufen ...
Russland präsentiert eigenen Entwurf zu Georgien Spiegel Online
UN-Resolutionsentwurf zu Südossetien für Russland inakzeptabel RIA Novosti
Georgien: Neuordnung der Grenzen? Die Presse - vor 13 Stunden gefunden
Dass Südossetien und Abchasien weiterhin Provinzen innerhalb des georgischen Staates bleiben, ist nach den vergangenen Kämpfen unwahrscheinlich.
Anerkennung Abchasiens als Schachzug Moskaus ORF.at
Zögerlicher russischer Rückzug aus Georgien Esslinger Zeitung - vor 6 Stunden gefunden
Mit Blick auf das Streben Georgiens und auch der Ukraine in die NATO machte Steg noch einmal die grundsätzliche Haltung der Bundesregierung klar.
"Russland war zu weich" derStandard.at - vor 5 Stunden gefunden
Russland hätte wie die USA im Jugoslawien-Krieg vorgehen müssen und mehr Infrastruktur in Georgien zerstören sollen, sagt der russische Analytiker Ruslan Puchow
FOLGEN DER GEORGIEN-KRISE Die russische Revolte Spiegel Online
Pressestimmen: "Ein Hauch von Kaltem Krieg" derStandard.at
Reportage: Kaputte Kaspi-Brücke und schwere Pepsi-Krise
Der Krieg in Georgien trifft auch Armenien, das viele Güter über die Schwarzmeerhäfen Poti und Batumi bezieht
Russische Raketenabwehr Assad bietet Syrien als Standort an Frankfurter Allgemeine Zeitung - vor 6 Stunden
Der syrische Präsident Assad will nach dem Georgien-Krieg die militärischen Beziehungen zu Russland ausbauen
Türkei erlaubt US-Schiffen mit Hilfe für Georgien Durchfahrt PR-Inside.com (Pressemitteilung) - vor 3 Stunden gefunden
Washington (AP) Die Türkei hat drei US-Militärschiffen mit Hilfsgütern für Georgien die Fahrt durch türkische Gewässer erlaubt.
Blutiger Krieg im Kaukasus SF Tagesschau - vor 3 Stunden gefunden
Der Krieg um die von Georgien abtrünnige Provinz Südossetien hat nach Angaben der beteiligten Seiten 1771 Menschen das Leben gekostet.
Ukraine: Schockwellen der Georgien-Krise erreichen Kiew Die Presse - 19. Aug. 2008
Diese Stimmungslage hat sich seit dem Einmarsch russischer Truppen in Georgien radikal geändert.
Das Klima ist frostig, aber noch gibt es keinen Kalten Krieg Kleine Zeitung
Historische Parallelen: Wenn Moskau die Panzer rollen lässt Die Presse - vor 3 Stunden gefunden
Das überharte Vorgehen Russlands gegen Georgien schockiert die Welt.
Die Kontakte nicht kappen Kölnische Rundschau
KAUKASUS-KONFLIKT Bundesregierung will Isolation Russlands verhindern Spiegel Online
Zeitung: Moskau stoppt Kooperation mit NATO komplett ORF.at
Russland baut Sicherheitszone in Georgien Netzeitung - vor 4 Stunden gefunden
Russland will in Georgien eine sieben Kilometer breite Sicherheitszone um die abtrünnige Region Südossetien einrichten.
Russische Truppen bleiben in Georgien GiNN/BerlinKontor.de (Pressemitteilung) - vor 11 Stunden gefunden
Moskau lehnt es kategorisch ab, die “territoriale Integrität Georgiens” per Resolution anzuerkennen
Georgische Ritter gegen unbeeindruckte Russen derStandard.at - 19. Aug. 2008
Die blitzweißen georgischen Fahnen mit ihren vier kleinen roten Kreuzen hüpfen dabei auf und nieder...
Georgier in Gori: «Wie lange bleibt ihr?» sueddeutsche.de
Georgien: Kein Krieg mehr und noch kein Frieden: Das Chaos in der ... Zeit Online
Russen lassen niemanden nach Gori hinein WELT ONLINE
Moskau benennt Soldaten um statt aus Georgien abzuziehen OÖNachrichten - vor 22 Stunden gefunden
Vom Rückzug russischer Truppen war gestern in Georgien nichts zu sehen. Dafür bekamen russische Soldaten Uniformen von „Friedenstruppen“.
In der Geisterstadt taz
Gelähmte Städte, erstarrtes Leben Die Presse
Bild-Reporter in Georgien Es herrscht noch immer Krieg Bild.de
Westen hält Druck auf Russland aufrecht: Russen ziehen Truppen aus ... News Networld
Georgien: Ton zwischen USA und Russland wird schärfer OÖNachrichten
Thomas Klau: Amerika verliert die Kontrolle Financial Times Deutschland - vor 4 Stunden gefunden
von Thomas Klau: In Georgien zeigt sich deutlich die zunehmende Impotenz der USA. Daraus ergibt sich die zwingende Konsequenz für die Europäer ...
Liberale kritisieren Georgien-Einsatz Wiener Zeitung - 19. Aug. 2008
Nicht sämtliche Kräfte in Russland sind mit dem Vorgehen in Georgien einverstanden.
Andreas Theyssen: Rückkehr zum Recht des Stärkeren Financial Times Deutschland
"SOS": Der Hilferuf der georgischen Ärztekammer Die Presse - vor 9 Stunden gefunden
Der Redaktion liegt ein Schreiben des Präsidenten der georgischen Ärztekammer vor. Er zeichnet ein desaströses Bild von der Versorgung in den Krisengebieten
EMFIS.COM - Georgien senkt überraschend Leitzins Finanzen.net - vor 7 Stunden gefunden
COM - Tiflis 20.08.2008 Die Zentralbank Georgiens hat heute überraschend den Leitzins um ein Prozent auf elf Prozent gesenkt.
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RIANOVOSTI (Russlands regierungsnahe Nachrichtenagentur)
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Georgien: Kein Krieg mehr und noch kein Frieden: Das Chaos in der ... Zeit Online
Russen lassen niemanden nach Gori hinein WELT ONLINE
Moskau benennt Soldaten um statt aus Georgien abzuziehen OÖNachrichten - vor 22 Stunden gefunden
Vom Rückzug russischer Truppen war gestern in Georgien nichts zu sehen. Dafür bekamen russische Soldaten Uniformen von „Friedenstruppen“.
In der Geisterstadt taz
Gelähmte Städte, erstarrtes Leben Die Presse
Bild-Reporter in Georgien Es herrscht noch immer Krieg Bild.de
Westen hält Druck auf Russland aufrecht: Russen ziehen Truppen aus ... News Networld
Georgien: Ton zwischen USA und Russland wird schärfer OÖNachrichten
Thomas Klau: Amerika verliert die Kontrolle Financial Times Deutschland - vor 4 Stunden gefunden
von Thomas Klau: In Georgien zeigt sich deutlich die zunehmende Impotenz der USA. Daraus ergibt sich die zwingende Konsequenz für die Europäer ...
Liberale kritisieren Georgien-Einsatz Wiener Zeitung - 19. Aug. 2008
Nicht sämtliche Kräfte in Russland sind mit dem Vorgehen in Georgien einverstanden.
Andreas Theyssen: Rückkehr zum Recht des Stärkeren Financial Times Deutschland
"SOS": Der Hilferuf der georgischen Ärztekammer Die Presse - vor 9 Stunden gefunden
Der Redaktion liegt ein Schreiben des Präsidenten der georgischen Ärztekammer vor. Er zeichnet ein desaströses Bild von der Versorgung in den Krisengebieten
EMFIS.COM - Georgien senkt überraschend Leitzins Finanzen.net - vor 7 Stunden gefunden
COM - Tiflis 20.08.2008 Die Zentralbank Georgiens hat heute überraschend den Leitzins um ein Prozent auf elf Prozent gesenkt.
Georgien-Konflikt: Nationalpark in Flammen - Sicherheitslage ... Dailynet - vor 9 Stunden gefunden
Die angespannte Lage in Georgien macht es derzeit unmöglich, die Brände professionell zu bekämpfen in Borjomi zu bekämpfen.
RIANOVOSTI (Russlands regierungsnahe Nachrichtenagentur)
Moskau wirft Nato Wiederaufrüstung Georgiens vor
Nato steuert auf offene Konfrontation mit Russland zu
Iranischer Satelliten-Start kein Argument für US-Raketenabwehrpläne
Rice bezeichnet Flüge russischer Tu-95-Bomber als gefährliches Spiel
Russland präsentiert bei Moskauer Waffenmesse Schützenpanzer BMD-4
EIL - Behörden in Georgien bereiten groß angelegte Provokation vor - Militäraufklärung
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Wednesday, August 20, 2008
PRESSESCHAU: TOP-THEMA: Neue Rolle der NATO? (eurotopics)
Gestern haben sich die NATO-Außenminister zu einem Krisentreffen in Brüssel versammelt, um über das Vorgehen in der Kaukasuskrise zu beraten. NATO-Generalsekretär Jaap de Hoop Scheffer verurteilte Russland dabei scharf und forderte einen sofortigen Rückzug aller russischen Truppen. Die europäische Presse diskutiert über die Rolle des Verteidigungsbündnisses nach dem Machtbeweis Moskaus.
Rzeczpospolita - Polen
Die konservative Tageszeitung Rzeczpospolita begrüßt die scharfen Worte des NATO-Generalsekretärs Jaap de Hoop Scheffer an Russland und fordert ein Durchgreifen der Verteidigungsallianz. "Scheffer ist weder Balte noch Pole, gehört also nicht zu den Nationen, die von Moskau einer irrationalen Russophobie bezichtigt werden. Scheffer hat einfach den Worten ihr Gewicht wieder gegeben. Er erinnerte daran, dass Drohungen einer Raketenattacke ausgesprochen von einem ranghohen Offizier eines Staates, der zu den wichtigsten demokratischen Ländern gehören möchte, nicht normal sind. ... Sowohl Jaap de Hoop Scheffer als auch [US-Außenministerin] Rice haben die beunruhigenden Tendenzen beim Namen genannt. Das ist gut so, denn gerade die Devaluierung der Worte in der Diplomatie hat den Kreml ermuntert, von seiner arroganten Rhetorik zur Politik der Panzer überzugehen. ... Nur dass harte Worte immer noch keine Konsequenzen in der Situation in Georgien haben. ... Die russischen Panzer fahren immer noch über georgischen Boden. Wenn der Westen kein wirksames Druckmittel findet, um die Russen zum Rückzug zu zwingen, wird sein Ansehen stark leiden. Denn Worte allein, auch die stärksten, reichen hier nicht." (20.08.2008)
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Die Presse - Österreich
Die Presse sorgt sich über eine "Schöderisierung" der NATO: "Vor dem gestrigen Sondertreffen war viel von einem 'Wendepunkt' die Rede gewesen - und davon, dass man die Beziehungen zu Russland 'grundsätzlich überdenken' müsse. Alles, was dann in Brüssel herauskam, war die Ankündigung, dass die Beratungen mit Moskau im gemeinsamen NATO-Russland-Rat bis zum Abzug der russischen Truppen ausgesetzt würden. Normalerweise ist man solch schwammige, windelweiche Reaktionen vom EU-Außenpolitik-Beauftragten Solana gewohnt. Aber inzwischen scheint auch die NATO schon weitgehend 'solanisiert'. Die Russen selbst haben schon vor der Georgien-Krise wiederholt klargemacht, was sie vom NATO-Russland-Rat halten - nämlich so gut wie nichts: Eine Quasselbude sei's halt, in der man ein bisschen ins Denken und Tun der westlichen Allianz reinhorchen kann, ohne sich selbst zu allzu viel verpflichten zu müssen. Aber wie weit ist es eigentlich noch von der 'Solanisierung' zur 'Schröderisierung' der NATO? Der deutsche Ex-Kanzler Schröder, des Kremls treuester Propagandist im Westen, hat dem [deutschen Nachrichtenmagazin] Spiegel gerade erklärt, dass von Russland nicht die geringste Gefahr ausgehe und das Land im Westen einfach nur falsch wahrgenommen werde. Ja, ja, das ist Europas lichte Zukunft à la Schröder: Wir werden alle Gazprom-Angestellte, hören Radio Moskau und plappern brav jede Kreml-Parole nach." (20.08.2008)
» zum ganzen Artikel (externer Link, deutsch)
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Alle verfügbaren Texte von » Burkhard Bischof
Dagens Nyheter - Schweden
Die Krise im Kaukasus hat deutlich gemacht, wie sehr sich die NATO verändert hat, stellt die Tageszeitung Dagens Nyheter fest. Das sei für Schweden durchaus positiv: "Die NATO hat es nicht einfach. Es gibt keine Einigkeit darüber, wie man handeln soll. Russland muss eine Reaktion zu spüren bekommen und diese Reaktion muss scharf sein, sagt das eine Lager. Nicht sehr klug, sagen die anderen und weisen auf die ökonomischen Verbindungen hin. Die Debatte gleicht mehr dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen als einem militärischen Bündnis. Entwickelt sich die NATO zu noch einem internationalen Diskussionsklub? Es sieht danach aus. Wenn eine Organisation wie die OSZE als beschlussfähig und relevant in einem politischen Konflikt erscheint ist es definitiv an der Zeit, die NATO mit neuen Augen zu sehen: nicht mehr als Verteidigungsversicherungsorganisation, aber vielleicht als Organisation, die Personal und Material für Missionen außerhalb der eigenen Grenzen zur Verfügung stellt. Für uns Schweden sollte das der ideale Klub sein. Denn die gegenseitigen Zusicherungen nach dem Motto der Musketiere, 'einer für alle, alle für einen', haben uns bisher abgeschreckt." (20.08.2008)
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Postimees - Estland
Die Tageszeitung Postimees sieht die Bündnistreue der NATO nach der Kaukasuskrise skeptisch: "Wie würde Russland heute reagieren, wenn Estland und die anderen baltischen Staaten jetzt der NATO beitreten wollten? Seien wir froh, dass dies bereits passiert ist. Aber das beantwortet noch nicht die noch wichtigere Frage, ob man uns zur Hilfe kommen würde. Die Klausel, dass im Verteidigungsfall alle Mitgliedsländer füreinander einstehen müssen, ist noch nicht auf die Probe gestellt worden. Aber Äußerungen aus den USA zufolge ist Südossetien mit seinen 70.000 Einwohnern kein Grund für einen Dritten Weltkrieg. Dann müsste man freilich fragen, ab wann ein Land groß genug für eine Intervention ist." (20.08.2008)
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The Guardian - Großbritannien
Wirtschaftliche Interessen hinter US-Raketenschild Heute unterzeichnen US-Außenministerin Condoleezza Rice und ihr polnischer Amtskollege Radosław Sikorski das Abkommen über die Stationierung des US-Raketenabwehrschilds in Polen. Der Umweltaktivist und Journalist George Monbiot kritisiert in der Tageszeitung The Guardian, dass damit nur innenpolitische und wirtschaftliche Ziele bedient werden: "Polen ist einfach nur der neueste Strohmann für eine US-amerikanische Außenpolitik, die von Lobbyisten der Militärindustrie in Washington diktiert wird. ... Die amerikanische Regierung versichert, dass die Abfangraketen, die an der baltischen Küste stationiert werden, nichts mit Russland zu tun haben: Ihr Zweck ist es, Europa und die USA gegen die Interkontinentalraketen zu verteidigen, die der Iran und Nordkorea nicht besitzen. Das ist der Grund, warum sie in Polen aufgestellt werden, das, wie jeder texanische Geografiestudent weiß, an beide Schurkenstaaten grenzt. Das System ist seit 1946 in der Entwicklung und hat bis jetzt unterm Strich nichts erreicht. ... Die US-amerikanische Politik ist wegen des Versagens der Republikaner und Demokraten, die Probleme der Kampagnenfinanzierung anzugehen, im Kern verfault. ... Die Bundesregierung ist ein riesiges Wohlfahrtsprogramm für Unternehmen, das jene Industriezweige, die Millionen Dollar an politischen Spenden vergeben, mit Verträgen belohnt, die Milliarden wert sind. Die Raketenabwehr ist der größte Fleischtopf von allen. ... Die Interessen der Regierung waren immer provinziell. ... Die USA haben keine wirkliche Außenpolitik. Sie haben eine Reihe von innenpolitischen Strategien, die sie über ihre Grenzen projiziert. ... Die einzig interessante Frage ist, wer bezahlt wird und wie hoch die politischen Schmiergelder ausfallen." (19.08.2008)
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Rzeczpospolita - Polen
Die konservative Tageszeitung Rzeczpospolita begrüßt die scharfen Worte des NATO-Generalsekretärs Jaap de Hoop Scheffer an Russland und fordert ein Durchgreifen der Verteidigungsallianz. "Scheffer ist weder Balte noch Pole, gehört also nicht zu den Nationen, die von Moskau einer irrationalen Russophobie bezichtigt werden. Scheffer hat einfach den Worten ihr Gewicht wieder gegeben. Er erinnerte daran, dass Drohungen einer Raketenattacke ausgesprochen von einem ranghohen Offizier eines Staates, der zu den wichtigsten demokratischen Ländern gehören möchte, nicht normal sind. ... Sowohl Jaap de Hoop Scheffer als auch [US-Außenministerin] Rice haben die beunruhigenden Tendenzen beim Namen genannt. Das ist gut so, denn gerade die Devaluierung der Worte in der Diplomatie hat den Kreml ermuntert, von seiner arroganten Rhetorik zur Politik der Panzer überzugehen. ... Nur dass harte Worte immer noch keine Konsequenzen in der Situation in Georgien haben. ... Die russischen Panzer fahren immer noch über georgischen Boden. Wenn der Westen kein wirksames Druckmittel findet, um die Russen zum Rückzug zu zwingen, wird sein Ansehen stark leiden. Denn Worte allein, auch die stärksten, reichen hier nicht." (20.08.2008)
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Die Presse - Österreich
Die Presse sorgt sich über eine "Schöderisierung" der NATO: "Vor dem gestrigen Sondertreffen war viel von einem 'Wendepunkt' die Rede gewesen - und davon, dass man die Beziehungen zu Russland 'grundsätzlich überdenken' müsse. Alles, was dann in Brüssel herauskam, war die Ankündigung, dass die Beratungen mit Moskau im gemeinsamen NATO-Russland-Rat bis zum Abzug der russischen Truppen ausgesetzt würden. Normalerweise ist man solch schwammige, windelweiche Reaktionen vom EU-Außenpolitik-Beauftragten Solana gewohnt. Aber inzwischen scheint auch die NATO schon weitgehend 'solanisiert'. Die Russen selbst haben schon vor der Georgien-Krise wiederholt klargemacht, was sie vom NATO-Russland-Rat halten - nämlich so gut wie nichts: Eine Quasselbude sei's halt, in der man ein bisschen ins Denken und Tun der westlichen Allianz reinhorchen kann, ohne sich selbst zu allzu viel verpflichten zu müssen. Aber wie weit ist es eigentlich noch von der 'Solanisierung' zur 'Schröderisierung' der NATO? Der deutsche Ex-Kanzler Schröder, des Kremls treuester Propagandist im Westen, hat dem [deutschen Nachrichtenmagazin] Spiegel gerade erklärt, dass von Russland nicht die geringste Gefahr ausgehe und das Land im Westen einfach nur falsch wahrgenommen werde. Ja, ja, das ist Europas lichte Zukunft à la Schröder: Wir werden alle Gazprom-Angestellte, hören Radio Moskau und plappern brav jede Kreml-Parole nach." (20.08.2008)
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Dagens Nyheter - Schweden
Die Krise im Kaukasus hat deutlich gemacht, wie sehr sich die NATO verändert hat, stellt die Tageszeitung Dagens Nyheter fest. Das sei für Schweden durchaus positiv: "Die NATO hat es nicht einfach. Es gibt keine Einigkeit darüber, wie man handeln soll. Russland muss eine Reaktion zu spüren bekommen und diese Reaktion muss scharf sein, sagt das eine Lager. Nicht sehr klug, sagen die anderen und weisen auf die ökonomischen Verbindungen hin. Die Debatte gleicht mehr dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen als einem militärischen Bündnis. Entwickelt sich die NATO zu noch einem internationalen Diskussionsklub? Es sieht danach aus. Wenn eine Organisation wie die OSZE als beschlussfähig und relevant in einem politischen Konflikt erscheint ist es definitiv an der Zeit, die NATO mit neuen Augen zu sehen: nicht mehr als Verteidigungsversicherungsorganisation, aber vielleicht als Organisation, die Personal und Material für Missionen außerhalb der eigenen Grenzen zur Verfügung stellt. Für uns Schweden sollte das der ideale Klub sein. Denn die gegenseitigen Zusicherungen nach dem Motto der Musketiere, 'einer für alle, alle für einen', haben uns bisher abgeschreckt." (20.08.2008)
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Postimees - Estland
Die Tageszeitung Postimees sieht die Bündnistreue der NATO nach der Kaukasuskrise skeptisch: "Wie würde Russland heute reagieren, wenn Estland und die anderen baltischen Staaten jetzt der NATO beitreten wollten? Seien wir froh, dass dies bereits passiert ist. Aber das beantwortet noch nicht die noch wichtigere Frage, ob man uns zur Hilfe kommen würde. Die Klausel, dass im Verteidigungsfall alle Mitgliedsländer füreinander einstehen müssen, ist noch nicht auf die Probe gestellt worden. Aber Äußerungen aus den USA zufolge ist Südossetien mit seinen 70.000 Einwohnern kein Grund für einen Dritten Weltkrieg. Dann müsste man freilich fragen, ab wann ein Land groß genug für eine Intervention ist." (20.08.2008)
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Monday, August 18, 2008
DOSSIER: Russland und die USA fahren die Raketen auf (tagesanzeiger.ch)
Von Claudio Habicht. Aktualisiert vor 34 Minuten 51 Kommentare
Der Kalte Krieg scheint zurück: Die USA bauen in Polen einen Raketenschild – im Gegenzug stationieren die Russen Raketen in Südossetien. Zudem wollen sie ihre U-Boote mit Atombomben bestücken.
In Russland haben zurzeit die Hardliner das Sagen. Die russische Armee hat laut der «New York Times» Kurzstreckenraketen des Typs SS-21 nach Südossetien verlegt. Die Raketenwerfer sind 10 Kilometer nördlich der südossetischen Hauptstadt Zchinwali stationiert – die georgische Hauptstadt Tiflis und grosse Teile Georgiens liegen damit in Reichweite der SS 21-Raketen.
Der ganze Text >>>
Artikel zum Thema
Rückzug der Russen hat begonnen
Russland für Einmarsch bestrafen
Der Kalte Krieg scheint zurück: Die USA bauen in Polen einen Raketenschild – im Gegenzug stationieren die Russen Raketen in Südossetien. Zudem wollen sie ihre U-Boote mit Atombomben bestücken.
In Russland haben zurzeit die Hardliner das Sagen. Die russische Armee hat laut der «New York Times» Kurzstreckenraketen des Typs SS-21 nach Südossetien verlegt. Die Raketenwerfer sind 10 Kilometer nördlich der südossetischen Hauptstadt Zchinwali stationiert – die georgische Hauptstadt Tiflis und grosse Teile Georgiens liegen damit in Reichweite der SS 21-Raketen.
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Rückzug der Russen hat begonnen
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Friday, August 15, 2008
ARTICLE: Russian general says Poland a nuclear 'target' (telegraph.co.uk)
Poland has made itself a nuclear target for Russia’s military by hosting elements of a US anti-missile system, a senior Russian general warned.
By Damien McElroy in Tbilisi
Last Updated: 5:45PM BST 15 Aug 2008
General Anatoly Nogovitsyn said that Russia?s military doctrine sanctions the use of nuclear weapons 'against the allies of countries having nuclear weapon'
As Condoleezza Rice arrived in Georgia to finalise a peace deal and secure the withdrawal of Russian troops from the former Soviet state, Moscow issued the direct threat to another US ally.
“Poland is making itself a target. This is 100 percent” certain, Russia’s Interfax news agency quoted General Anatoly Nogovitsyn as saying.
“It becomes a target for attack. Such targets are destroyed as a first priority,” Gen Nogovitsy was quoted as saying.
He added that Russia’s military doctrine sanctions the use of nuclear weapons “against the allies of countries having nuclear weapons if they in some way help them,” Interfax said.
George W Bush, speaking in Washington accused Russian President Dmitry Medvedev of "bullying" his neighbours and said the tactics were working against Russia's interests on the international stage.
Following months of discontent over the planned siting of the US missile shield, Russia reacted furiously last night when Washington sweetened its package with an agreement to sell a Patriot defence battery to Warsaw. “The fact that this was signed in a period of very difficult crisis in the relations between Russia and the United States over the situation in Georgia shows that, of course, the missile defence system will be deployed not against Iran but against the strategic potential of Russia,” said Dmitry Rogozin, Russia’s envoy to Nato.
full text >>>
Related Content
Bush condemns Russia's 'bullying' of Georgia
Analysis: Russia raises prospect of nuclear stand off
Georgia crisis: Timeline
Georgian reporter shot on live television
Rice due in Tbilisi to secure Georgia peace plan
Russia 'destroying bases'
Poland and US agree deal for missile defence shield
Explosions in Georgian towns
Rice warns Russia over ceasefire deal
Condoleezza Rice has issued a warning to Russia ahead of a trip to France and Georgia.
Russia challenges Bush with Georgia advance
Georgian move for South Ossetia 'like 9/11'
Russian military move deeper into Georgia
Dispatch of troops 'will not save US'
Ukraine imposes restrictions on Russian navy
Journalists come under attack in Georgia
By Damien McElroy in Tbilisi
Last Updated: 5:45PM BST 15 Aug 2008
General Anatoly Nogovitsyn said that Russia?s military doctrine sanctions the use of nuclear weapons 'against the allies of countries having nuclear weapon'
As Condoleezza Rice arrived in Georgia to finalise a peace deal and secure the withdrawal of Russian troops from the former Soviet state, Moscow issued the direct threat to another US ally.
“Poland is making itself a target. This is 100 percent” certain, Russia’s Interfax news agency quoted General Anatoly Nogovitsyn as saying.
“It becomes a target for attack. Such targets are destroyed as a first priority,” Gen Nogovitsy was quoted as saying.
He added that Russia’s military doctrine sanctions the use of nuclear weapons “against the allies of countries having nuclear weapons if they in some way help them,” Interfax said.
George W Bush, speaking in Washington accused Russian President Dmitry Medvedev of "bullying" his neighbours and said the tactics were working against Russia's interests on the international stage.
Following months of discontent over the planned siting of the US missile shield, Russia reacted furiously last night when Washington sweetened its package with an agreement to sell a Patriot defence battery to Warsaw. “The fact that this was signed in a period of very difficult crisis in the relations between Russia and the United States over the situation in Georgia shows that, of course, the missile defence system will be deployed not against Iran but against the strategic potential of Russia,” said Dmitry Rogozin, Russia’s envoy to Nato.
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Condoleezza Rice has issued a warning to Russia ahead of a trip to France and Georgia.
Russia challenges Bush with Georgia advance
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Russian military move deeper into Georgia
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Ukraine imposes restrictions on Russian navy
Journalists come under attack in Georgia
PRESSE: Raketenschild, NATO, Europäische Aussenpolitik und Russland (euro|topics)
Gazeta Wyborcza Online - Polen
Wichtiges Signal an Russland
Die Regierungen Polens und der USA haben sich über den Aufbau eines Raketenschilds in Polen geeinigt und gestern Abend in Warschau ein vorläufiges Abkommen darüber geschlossen. Die Onlineausgabe der Tageszeitung Gazeta Wyborcza feiert das Ereignis als Erfolg und bringt es in Zusammenhang mit dem Kaukasuskrieg. "Entgegen dem, was Premier Tusk und das US-Außenministerium offiziell sagen, hat der Krieg in Georgien eine Schlüsselrolle bei der Beschleunigung der polnisch-amerikanischen Gespräche über den Schutzschild gespielt. Es ist eine Folge des Krieges, dass Tusk grünes Licht für die Unterzeichnung des Abkommens gab. ... Und das ist gut so. Dieses Abkommen ist die Anerkennung der Wirklichkeit - die USA sind und müssen Polens wichtigster Verbündeter bleiben. Dies ist in der aktuellen Lage auch ein wichtiges Signal an die Russen: Im Kaukasus erfüllt ihr euch den Traum von der Rückkehr zur Hegemonie. Vergesst aber euren zweiten Traum: dass Mitteleuropa ein strategischer Leerraum bleibt. In Georgien können wir uns euch nicht wirksam entgegen stellen, aber Mitteleuropa ist und bleibt ein Teil des Westens. ... Die Verhandlungen zwischen Warschau und Washington waren lang und hitzig, beide Seiten begingen dabei viele Fehler. Aber das Ergebnis lässt sich sehen. Vor allem in den heutigen, unsicheren Zeiten." (15.08.2008)
» zum ganzen Artikel (externer Link, polnisch)
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Alle verfügbaren Texte von » Marcin Bosacki
Diário Económico - Portugal
Drohender Weltkrieg?
Der Journalist und Autor Domingos Amaral argumentiert in der Tageszeitung Diário Económico, dass der Krieg zwischen Georgien und Russland ein erstes Zeichen des nächsten Weltkriegs sein könnte: "Russland wurde provoziert und erklärte daraufhin Georgien den Krieg. Dabei nutzte Russland die Gelegenheit, um der Welt zu zeigen, dass die Zeiten der Demütigung vorbei sind und dass Russland es sich nicht gefallen lassen wird, dass die NATO sich in seine 'Einflusszone' einmischt. Eines scheint mir logisch zu sein: Wer die Unabhängigkeit des Kosovos unterstützt, hat kein Recht, dies anderen Regionen wie Südossetien zu verweigern. Es handelt sich jedoch nicht nur um Rechte, sondern auch um Macht. Russland hat seine Macht zurück erobert und wird sie Ländern wie der Ukraine, Georgien und eines Tages vielleicht auch den baltischen Staaten aufzwingen und sie von Europa und Amerika trennen, falls nötig mit Gewalt. Wladimir Putin sagte einmal: 'Das Ende der UdSSR war das Schlimmste, was der Welt im 20. Jahrhundert passiert ist'. Ich sagte damals, dass er sich nur im Jahrhundert geirrt hatte. Die wahren Konsequenzen der sowjetischen Implosion werden wir erst jetzt erleben. Nach den amerikanischen Fehlern der letzten Jahre wird sich der nächste US-Präsident entscheiden müssen: Entweder er zieht zurück und setzt viele östliche Länder Russlands Einfluss aus oder er macht es nicht und wir werden einen Krieg zwischen den USA und Russland erleben. Der Kosovo und Georgien sind die ersten Episoden eines Films, der unglücklich enden kann." (15.08.2008)
» zum ganzen Artikel (externer Link, portugiesisch)
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Alle verfügbaren Texte von » Domingos Amaral
Politiken - Dänemark
EU braucht aktive Außenpolitik
Wenn die EU weiterhin eine wichtige Rolle in der Welt spielen will, muss sie eine aktivere Außenpolitik entwickeln, argumentiert Lars Trier Mogensen, Leiter der Meinungsredaktion der linksliberalen Tageszeitung Politiken. "Natürlich hat niemand jemals behauptet, dass die EU alleine einschreiten soll, um Kriegshandlungen zu beenden. Aber unsere mangelnde Fähigkeit, aus schönen Worten Ernst zu machen, hat dazu beigetragen, regionalen Großmächten in den Regionen, in denen sie eigene Interessen verfolgen, freies Spiel zu lassen. Das gilt nicht zuletzt für Russland im Kaukasus, die Türkei in Kurdistan, Israel in Palästina und den Sudan in Darfur. ... Die EU hat eine große Verantwortung für die Konflikte in Kurdistan, Palästina und Darfur, aber so lange wir noch nicht einmal Russland an unserer eigenen Grenze im Zaum halten können, ist es schwer, optimistisch zu bleiben. ... Wenn das 21. Jahrhundert etwas anderes als ein Jahrhundert der Illusionen sein soll, müssen die EU-Länder eine neue, aktive Außenpolitik entwickeln, die Russland und anderen Aggressoren Widerstand leisten kann." (15.08.2008)
» zum ganzen Artikel (externer Link, dänisch)
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eurotopics - Aktuell
Wichtiges Signal an Russland
Die Regierungen Polens und der USA haben sich über den Aufbau eines Raketenschilds in Polen geeinigt und gestern Abend in Warschau ein vorläufiges Abkommen darüber geschlossen. Die Onlineausgabe der Tageszeitung Gazeta Wyborcza feiert das Ereignis als Erfolg und bringt es in Zusammenhang mit dem Kaukasuskrieg. "Entgegen dem, was Premier Tusk und das US-Außenministerium offiziell sagen, hat der Krieg in Georgien eine Schlüsselrolle bei der Beschleunigung der polnisch-amerikanischen Gespräche über den Schutzschild gespielt. Es ist eine Folge des Krieges, dass Tusk grünes Licht für die Unterzeichnung des Abkommens gab. ... Und das ist gut so. Dieses Abkommen ist die Anerkennung der Wirklichkeit - die USA sind und müssen Polens wichtigster Verbündeter bleiben. Dies ist in der aktuellen Lage auch ein wichtiges Signal an die Russen: Im Kaukasus erfüllt ihr euch den Traum von der Rückkehr zur Hegemonie. Vergesst aber euren zweiten Traum: dass Mitteleuropa ein strategischer Leerraum bleibt. In Georgien können wir uns euch nicht wirksam entgegen stellen, aber Mitteleuropa ist und bleibt ein Teil des Westens. ... Die Verhandlungen zwischen Warschau und Washington waren lang und hitzig, beide Seiten begingen dabei viele Fehler. Aber das Ergebnis lässt sich sehen. Vor allem in den heutigen, unsicheren Zeiten." (15.08.2008)
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Drohender Weltkrieg?
Der Journalist und Autor Domingos Amaral argumentiert in der Tageszeitung Diário Económico, dass der Krieg zwischen Georgien und Russland ein erstes Zeichen des nächsten Weltkriegs sein könnte: "Russland wurde provoziert und erklärte daraufhin Georgien den Krieg. Dabei nutzte Russland die Gelegenheit, um der Welt zu zeigen, dass die Zeiten der Demütigung vorbei sind und dass Russland es sich nicht gefallen lassen wird, dass die NATO sich in seine 'Einflusszone' einmischt. Eines scheint mir logisch zu sein: Wer die Unabhängigkeit des Kosovos unterstützt, hat kein Recht, dies anderen Regionen wie Südossetien zu verweigern. Es handelt sich jedoch nicht nur um Rechte, sondern auch um Macht. Russland hat seine Macht zurück erobert und wird sie Ländern wie der Ukraine, Georgien und eines Tages vielleicht auch den baltischen Staaten aufzwingen und sie von Europa und Amerika trennen, falls nötig mit Gewalt. Wladimir Putin sagte einmal: 'Das Ende der UdSSR war das Schlimmste, was der Welt im 20. Jahrhundert passiert ist'. Ich sagte damals, dass er sich nur im Jahrhundert geirrt hatte. Die wahren Konsequenzen der sowjetischen Implosion werden wir erst jetzt erleben. Nach den amerikanischen Fehlern der letzten Jahre wird sich der nächste US-Präsident entscheiden müssen: Entweder er zieht zurück und setzt viele östliche Länder Russlands Einfluss aus oder er macht es nicht und wir werden einen Krieg zwischen den USA und Russland erleben. Der Kosovo und Georgien sind die ersten Episoden eines Films, der unglücklich enden kann." (15.08.2008)
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EU braucht aktive Außenpolitik
Wenn die EU weiterhin eine wichtige Rolle in der Welt spielen will, muss sie eine aktivere Außenpolitik entwickeln, argumentiert Lars Trier Mogensen, Leiter der Meinungsredaktion der linksliberalen Tageszeitung Politiken. "Natürlich hat niemand jemals behauptet, dass die EU alleine einschreiten soll, um Kriegshandlungen zu beenden. Aber unsere mangelnde Fähigkeit, aus schönen Worten Ernst zu machen, hat dazu beigetragen, regionalen Großmächten in den Regionen, in denen sie eigene Interessen verfolgen, freies Spiel zu lassen. Das gilt nicht zuletzt für Russland im Kaukasus, die Türkei in Kurdistan, Israel in Palästina und den Sudan in Darfur. ... Die EU hat eine große Verantwortung für die Konflikte in Kurdistan, Palästina und Darfur, aber so lange wir noch nicht einmal Russland an unserer eigenen Grenze im Zaum halten können, ist es schwer, optimistisch zu bleiben. ... Wenn das 21. Jahrhundert etwas anderes als ein Jahrhundert der Illusionen sein soll, müssen die EU-Länder eine neue, aktive Außenpolitik entwickeln, die Russland und anderen Aggressoren Widerstand leisten kann." (15.08.2008)
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Thursday, August 14, 2008
REVIEW: Georgia Conflict Gives Boost to European Missile Talks
Posted by Kyle Atwell in European Issues, Transatlantic Relations, US Foreign Policy on Wednesday, August 13. 2008
A poll by Opinion Research Corporation finds a strong majority of Americans support missile defense, as reported by Market Watch:
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thanks to fdog.org
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Georgia,
Russia,
USA
Saturday, August 09, 2008
NACHRICHTEN: Kriegsrecht in Georgien und Putin droht der NaTo
SÜDOSSETIEN-KRISE Putin besichtigt das Frontgebiet und droht der Nato Spiegel Online - vor 1 Stunde gefunden
Der russische Regierungschef Putin hat den Krieg gegen Georgien verteidigt. Der Nato drohte er: Ein Beitritt Georgiens zu dem Bündnis ziehe andere Länder in blutige Abenteuer ...
Kriegsrecht in Georgien - Putin droht Deutsche Welle - vor 2 Stunden gefunden
Der Konflikt um Südossetien eskaliert immer weiter: In Georgien gilt seit Samstag (09.09.2008) Kriegsrecht.
Georgien ruft Kriegszustand aus und fordert WaffenruheAFP - vor 2 Stunden gefunden
Tiflis (AFP) — Der bewaffnete Konflikt im Kaukasus hat von Südossetien auf Abchasien übergegriffen.
SÜDOSSETIEN-KRISE Russische Kampfjets beschießen Öl-Pipeline Spiegel Online - vor 4 Stunden gefunden
Im russisch-georgischen Konflikt um Südossetien zeichnet sich keine Entspannung ab. Beide Seiten werfen sich "ethnische Säuberungen" vor.
Solidarität mit Georgien WELT ONLINE - vor 4 Stunden gefunden
von Alan Posener, Kommentarchef der WELT am SONNTAG
Michail Saakaschwili warnt seit Monaten vor einem Krieg im Kaukasus.
Europas Balkon Tagesspiegel - vor 2 Stunden gefunden
Von Andreas Pflitsch
Der seit langem schwelende Konflikt ist zum Krieg eskaliert.
Analyse: Weiter Blutvergießen im Kaukasus sueddeutsche.de - vor 2 Stunden gefunden
Moskau/Tiflis (dpa) - Zerbombte und brennende Häuser in Georgien, zerstörte Straßen, Schienen und Telefonnetze.
Flughäfen in Georgien trotz Krieg weiter in Betrieb Georgien Nachrichten - vor 4 Minuten gefunden
Trotz des Krieges zwischen Georgien und Russland sollen die internationalen Flughäfen in Tbilisi und Batumi nicht geschlossen werden.
Russland will Krieg sueddeutsche.de
Nach südossetischen Provokationen, georgischen Gegenschlägen und dem Einmarsch georgischer Truppen reagiert Moskau, als wäre das eigene Staatsgebiet angegriffen worden. Das ist eine geradezu freche Verhöhnung des militärisch weit unterlegenen Nachbarn.Ein Kommentar von Stefan Kornelius
Interview mit Gernot Erler: "Eskalation der Unverantwortlichkeit" sueddeutsche.de
Gernot Erler, Staatsminister im Auswärtigen Amt, analysiert, warum es trotz internationaler Vermittlung zum Krieg um Südossetien gekommen ist. Interview: O. Das Gupta
Georgische Teile Abchasiens werden bombardiert sueddeutsche.de
Die Kämpfe im Kaukasus weiten sich aus: Kampfbomber haben nun auch georgische Stellungen in der Konfliktregion Abchasien beschossen. Der georgische Präsident Saakaschwili scheint unterdessen um eine Deeskalation des Konflikts bemüht.
Airlines streichen Flüge nach Tiflis Tirol Online - vor 2 Stunden gefunden
Der deutsche Branchenprimus fliegt von München aus zehn Mal wöchentlich in die georgische Hauptstadt Tiflis. Die Lage werde am Montag neu geprüft, hieß es.
AUA streicht Flüge nach Tiflis am Sonntag und Montag derStandard.at
Tiflis: Wichtiger Erdölhafen am Schwarzen Meer zerstört Saarländischer Rundfunk - vor 12 Stunden gefunden
Im Konflikt um die Region Südossetien haben russische Kampfflugzeuge in der Nacht erneut Ziele in Georgien angegriffen.
Abchasische Separatisten starten Offensive derStandard.at
Alle 15 Minuten fallen Bomben auf Georgien RP ONLINE - vor 3 Stunden gefunden
So hat der Konflikt am Samstagvormittag auf Abchasien übergegriffen: Russische Kampfjets bombardierten den georgisch kontrollierten Teil der Kodori-Schlucht
Kaukasus-Krieg Russland greift Georgien an zwei Fronten an WELT ONLINE - Germany
Georgiens Präsident Michail Saakaschwili hat sich verkalkuliert, als er glaubte, Südossetien mit Gewalt wieder eingliedern zu können.
Georgien: Putin in Nordossetien FOCUS Online - Germany
Bei den Kämpfen zwischen Georgien und Russland um Südossetien wurden nach russischen Angaben mindestens 2000 Zivilisten getötet.
Georgien: Russland fordert Abzug der georgischen Truppen FOCUS Online - Germany
Russlands Präsident Dmitri Medwedew besteht auf den Abzug Georgiens aus Südossetien. Russland muss seine Staatsbürger in Südossetien schützen, ...
Georgien schlägt Feuerpause vor Netzeitung - national, Germany
Der Abzug der georgischen Truppen aus der Hauptstadt von Südossetien wird von Präsident Saakaschwili als Friedensgeste interpretiert.
Kaukasus-Konflikt Georgische Stellungen in Abchasien bombardiert Frankfurter Allgemeine Zeitung - Frankfurt, Germany
Kampfflugzeuge haben am Samstag georgische Stellungen in der Konfliktregion Abchasien beschossen.
Russland schlägt georgische Offensive zurück Kurier - Wien, Austria
In diesem Kontext mag das Angebot der NATO an die Ukraine und Georgien empörend erscheinen."
Georgien ruft Kriegsrecht aus Die Zeit - Hamburg, Germany
Die Kämpfe zwischen Russland und Georgien um die Region Südossetien haben schwere Zerstörungen verursacht.
Krieg gegen Russland Georgien pokert hoch n-tv - Berlin, Germany
Mit seiner Offensive zur Rückeroberung der abtrünnigen Region Süd-Ossetien pokert Georgien hoch.
Russen-Bomben auf Georgien SF Tagesschau - Zurich, Switzerland
Auch in der Umgebung der wichtigen Ölpipeline Baku-Tiflis-Ceyhan seien Bomben eingeschlagen.
bisher 17 Kommentare u.a.
Wozu gibts ein Völkerrecht?
Russlands Einmarsch in Südossetien enzieht sich jeglicher völkerrechtlicher Rechtfertigungsmöglichkeiten. mehr …
Russland sofort bereit einzurücken?
Wieso ist Russland schon nach 10-12 Stunden bereit einzurücken? Russland muss damit gerechnet haben einrücken zu wollen. mehr …
Demokratisierung ein Prozess
Wie wir alle wissen (müssten!), entstand in Europa durch die Jahre des Krieges, der Revolutionen und der Aufklärung ein System namens Demokratie. mehr …
Krieg ums kaspische Öl Neues Deutschland - Germany
Bis Ende der neunziger Jahre hatte Moskau die Kontrolle über den Westtransport von Öl und Gas, der von Baku (Aserbeidschan) über Dagestan und Tschetschenien ...
Russische Luftwaffe bombardiert Poti – Tote und Verletzte Georgien Nachrichten - Germany
Die Basis Wasiani bei Tbilisi wurde im Verlauf des Freitags viermal von russischen Flugzeugen angegriffen. Auch ein Bahnhof bei Senaki wurde aus der Luft ...
Krieg in Georgien: mehr als ein regionaler Konflikt Georgien Nachrichten - Germany
Durch Georgien verläuft die BTC, die Pipeline Baku-Tbilisi-Ceyhan, durch die Öl aus Aserbaidschan in die Türkei gepumpt wird.
Krieg und Spiele Tagesspiegel - Germany
Harzige Transformation der Armeen Europas NZZ Online - Zurich, Switzerland
Russia plans to build anti-missile system in Caucasus, central Asia Xinhua - China6 (Xinhua)
Russia plans to establish an anti-missile system in the Caucasus and central Asian regions, the Russian newspaper Commersant reported Tuesday.
Online Newspaper Chief Flees Russia The Other Russia - Moscow, Russia
The editor-in-chief of an independent online newspaper in the Caucasus region of Ingushetia has fled Russia and will seek political asylum in Europe.
Der russische Regierungschef Putin hat den Krieg gegen Georgien verteidigt. Der Nato drohte er: Ein Beitritt Georgiens zu dem Bündnis ziehe andere Länder in blutige Abenteuer ...
Kriegsrecht in Georgien - Putin droht Deutsche Welle - vor 2 Stunden gefunden
Der Konflikt um Südossetien eskaliert immer weiter: In Georgien gilt seit Samstag (09.09.2008) Kriegsrecht.
Georgien ruft Kriegszustand aus und fordert WaffenruheAFP - vor 2 Stunden gefunden
Tiflis (AFP) — Der bewaffnete Konflikt im Kaukasus hat von Südossetien auf Abchasien übergegriffen.
SÜDOSSETIEN-KRISE Russische Kampfjets beschießen Öl-Pipeline Spiegel Online - vor 4 Stunden gefunden
Im russisch-georgischen Konflikt um Südossetien zeichnet sich keine Entspannung ab. Beide Seiten werfen sich "ethnische Säuberungen" vor.
Solidarität mit Georgien WELT ONLINE - vor 4 Stunden gefunden
von Alan Posener, Kommentarchef der WELT am SONNTAG
Michail Saakaschwili warnt seit Monaten vor einem Krieg im Kaukasus.
Europas Balkon Tagesspiegel - vor 2 Stunden gefunden
Von Andreas Pflitsch
Der seit langem schwelende Konflikt ist zum Krieg eskaliert.
Analyse: Weiter Blutvergießen im Kaukasus sueddeutsche.de - vor 2 Stunden gefunden
Moskau/Tiflis (dpa) - Zerbombte und brennende Häuser in Georgien, zerstörte Straßen, Schienen und Telefonnetze.
Flughäfen in Georgien trotz Krieg weiter in Betrieb Georgien Nachrichten - vor 4 Minuten gefunden
Trotz des Krieges zwischen Georgien und Russland sollen die internationalen Flughäfen in Tbilisi und Batumi nicht geschlossen werden.
Russland will Krieg sueddeutsche.de
Nach südossetischen Provokationen, georgischen Gegenschlägen und dem Einmarsch georgischer Truppen reagiert Moskau, als wäre das eigene Staatsgebiet angegriffen worden. Das ist eine geradezu freche Verhöhnung des militärisch weit unterlegenen Nachbarn.Ein Kommentar von Stefan Kornelius
Interview mit Gernot Erler: "Eskalation der Unverantwortlichkeit" sueddeutsche.de
Gernot Erler, Staatsminister im Auswärtigen Amt, analysiert, warum es trotz internationaler Vermittlung zum Krieg um Südossetien gekommen ist. Interview: O. Das Gupta
Georgische Teile Abchasiens werden bombardiert sueddeutsche.de
Die Kämpfe im Kaukasus weiten sich aus: Kampfbomber haben nun auch georgische Stellungen in der Konfliktregion Abchasien beschossen. Der georgische Präsident Saakaschwili scheint unterdessen um eine Deeskalation des Konflikts bemüht.
Airlines streichen Flüge nach Tiflis Tirol Online - vor 2 Stunden gefunden
Der deutsche Branchenprimus fliegt von München aus zehn Mal wöchentlich in die georgische Hauptstadt Tiflis. Die Lage werde am Montag neu geprüft, hieß es.
AUA streicht Flüge nach Tiflis am Sonntag und Montag derStandard.at
Tiflis: Wichtiger Erdölhafen am Schwarzen Meer zerstört Saarländischer Rundfunk - vor 12 Stunden gefunden
Im Konflikt um die Region Südossetien haben russische Kampfflugzeuge in der Nacht erneut Ziele in Georgien angegriffen.
Abchasische Separatisten starten Offensive derStandard.at
Alle 15 Minuten fallen Bomben auf Georgien RP ONLINE - vor 3 Stunden gefunden
So hat der Konflikt am Samstagvormittag auf Abchasien übergegriffen: Russische Kampfjets bombardierten den georgisch kontrollierten Teil der Kodori-Schlucht
Kaukasus-Krieg Russland greift Georgien an zwei Fronten an WELT ONLINE - Germany
Georgiens Präsident Michail Saakaschwili hat sich verkalkuliert, als er glaubte, Südossetien mit Gewalt wieder eingliedern zu können.
Georgien: Putin in Nordossetien FOCUS Online - Germany
Bei den Kämpfen zwischen Georgien und Russland um Südossetien wurden nach russischen Angaben mindestens 2000 Zivilisten getötet.
Georgien: Russland fordert Abzug der georgischen Truppen FOCUS Online - Germany
Russlands Präsident Dmitri Medwedew besteht auf den Abzug Georgiens aus Südossetien. Russland muss seine Staatsbürger in Südossetien schützen, ...
Georgien schlägt Feuerpause vor Netzeitung - national, Germany
Der Abzug der georgischen Truppen aus der Hauptstadt von Südossetien wird von Präsident Saakaschwili als Friedensgeste interpretiert.
Kaukasus-Konflikt Georgische Stellungen in Abchasien bombardiert Frankfurter Allgemeine Zeitung - Frankfurt, Germany
Kampfflugzeuge haben am Samstag georgische Stellungen in der Konfliktregion Abchasien beschossen.
Russland schlägt georgische Offensive zurück Kurier - Wien, Austria
In diesem Kontext mag das Angebot der NATO an die Ukraine und Georgien empörend erscheinen."
Georgien ruft Kriegsrecht aus Die Zeit - Hamburg, Germany
Die Kämpfe zwischen Russland und Georgien um die Region Südossetien haben schwere Zerstörungen verursacht.
Krieg gegen Russland Georgien pokert hoch n-tv - Berlin, Germany
Mit seiner Offensive zur Rückeroberung der abtrünnigen Region Süd-Ossetien pokert Georgien hoch.
Russen-Bomben auf Georgien SF Tagesschau - Zurich, Switzerland
Auch in der Umgebung der wichtigen Ölpipeline Baku-Tiflis-Ceyhan seien Bomben eingeschlagen.
bisher 17 Kommentare u.a.
Wozu gibts ein Völkerrecht?
Russlands Einmarsch in Südossetien enzieht sich jeglicher völkerrechtlicher Rechtfertigungsmöglichkeiten. mehr …
Russland sofort bereit einzurücken?
Wieso ist Russland schon nach 10-12 Stunden bereit einzurücken? Russland muss damit gerechnet haben einrücken zu wollen. mehr …
Demokratisierung ein Prozess
Wie wir alle wissen (müssten!), entstand in Europa durch die Jahre des Krieges, der Revolutionen und der Aufklärung ein System namens Demokratie. mehr …
Krieg ums kaspische Öl Neues Deutschland - Germany
Bis Ende der neunziger Jahre hatte Moskau die Kontrolle über den Westtransport von Öl und Gas, der von Baku (Aserbeidschan) über Dagestan und Tschetschenien ...
Russische Luftwaffe bombardiert Poti – Tote und Verletzte Georgien Nachrichten - Germany
Die Basis Wasiani bei Tbilisi wurde im Verlauf des Freitags viermal von russischen Flugzeugen angegriffen. Auch ein Bahnhof bei Senaki wurde aus der Luft ...
Krieg in Georgien: mehr als ein regionaler Konflikt Georgien Nachrichten - Germany
Durch Georgien verläuft die BTC, die Pipeline Baku-Tbilisi-Ceyhan, durch die Öl aus Aserbaidschan in die Türkei gepumpt wird.
Krieg und Spiele Tagesspiegel - Germany
Harzige Transformation der Armeen Europas NZZ Online - Zurich, Switzerland
Russia plans to build anti-missile system in Caucasus, central Asia Xinhua - China6 (Xinhua)
Russia plans to establish an anti-missile system in the Caucasus and central Asian regions, the Russian newspaper Commersant reported Tuesday.
Online Newspaper Chief Flees Russia The Other Russia - Moscow, Russia
The editor-in-chief of an independent online newspaper in the Caucasus region of Ingushetia has fled Russia and will seek political asylum in Europe.
Thursday, November 01, 2007
REPORTAGE:
CauCaz.com über pipelines in Central Asien, Konflicktbearbeitung in der Region, die Radarstation von Gabala, über die Rehabilitierung der Mes’cheten in Georgien, über die Politik in Georgien
Politische Schlachten in Georgien: Kann es einen Sieger geben?
Von Lili DI PUPPO
Die Berichterstatter der Parlamentarischen Versammlung des Europarates (PACE) begrüßten im September 2007 den „bemerkenswerten Fortschritt“ Georgiens auf dem Weg der Reformen seit der Rosenrevolution und führten das Land als ein Beispiel an, das auch eine überregionale Vorbildfunktion habe. In dem Ende September von der NGO Transparency International veröffentlichten Korruptionswahrnehmungsindex wird Georgien nicht mehr zur Gruppe der Länder mit ...
Was bringt die Zukunft für die transkaspischen Pipelines nach dem „Vertrag von Turkmenbaschi“?
By Lili DI PUPPO
Ein neuer Energievertrag, der zwischen Russland und den energiereichen Ländern Zentralasiens Kasachstan und Turkmenistan unterzeichnet wurde, wirft einen Schatten auf die europäische und amerikanische Strategie der Energiediversifizierung. Der Vertra...
„Im Südkaukasus müssen wir eher von ‚Konfliktbearbeitung’ als von ‚Konfliktlösung’ sprechen.“
Von Khatuna CHANTURIA, Doktorandin an der Technischen Universität Berlin
Interview mit Uwe Halbach, Mitglied der Forschungsgruppe Russland/GUS der Stiftung Wissenschaft und Politik/Deutsches Institut für Internationale Politik und Sicherheit in Berlin. Er ist Spezialist für den Kaukasus und Zentralasien....
Die Radarstation von Gabala: Russisch-amerikanisches Feilschen
Von Laurent VINATIER (Institut d’Etudes politiques, Paris)
Anfang Juni schlug der russische Präsident Wladimir Putin seinem amerikanischen Amtskollegen George W. Bush auf dem G8-Gipfel in Deutschland die gemeinsame Nutzung der russischen Radarstation von Gabala in Aserbaidschan vor. Rückblende zu den Hinterg...
Georgien: Ein neuer Gesetzesentwurf zur Rehabilitierung der Mes’cheten
Von Sophie TOURNON
Seit dem 14. Juni beschäftigt sich die georgische Öffentlichkeit mit dem Thema der Mes’cheten – einem Volk, das 1944 aus Georgien deportiert und seitdem nicht rehabilitiert wurde. Das georgische Parlament befasst sich intensiv mit der Untersuchung ei...
CauCaz.com über pipelines in Central Asien, Konflicktbearbeitung in der Region, die Radarstation von Gabala, über die Rehabilitierung der Mes’cheten in Georgien, über die Politik in Georgien
Von Lili DI PUPPO
Die Berichterstatter der Parlamentarischen Versammlung des Europarates (PACE) begrüßten im September 2007 den „bemerkenswerten Fortschritt“ Georgiens auf dem Weg der Reformen seit der Rosenrevolution und führten das Land als ein Beispiel an, das auch eine überregionale Vorbildfunktion habe. In dem Ende September von der NGO Transparency International veröffentlichten Korruptionswahrnehmungsindex wird Georgien nicht mehr zur Gruppe der Länder mit ...
Was bringt die Zukunft für die transkaspischen Pipelines nach dem „Vertrag von Turkmenbaschi“?
By Lili DI PUPPO
Ein neuer Energievertrag, der zwischen Russland und den energiereichen Ländern Zentralasiens Kasachstan und Turkmenistan unterzeichnet wurde, wirft einen Schatten auf die europäische und amerikanische Strategie der Energiediversifizierung. Der Vertra...
„Im Südkaukasus müssen wir eher von ‚Konfliktbearbeitung’ als von ‚Konfliktlösung’ sprechen.“
Von Khatuna CHANTURIA, Doktorandin an der Technischen Universität Berlin
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Die Radarstation von Gabala: Russisch-amerikanisches Feilschen
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Georgien: Ein neuer Gesetzesentwurf zur Rehabilitierung der Mes’cheten
Von Sophie TOURNON
Seit dem 14. Juni beschäftigt sich die georgische Öffentlichkeit mit dem Thema der Mes’cheten – einem Volk, das 1944 aus Georgien deportiert und seitdem nicht rehabilitiert wurde. Das georgische Parlament befasst sich intensiv mit der Untersuchung ei...
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