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Tuesday, January 10, 2012

KAUKASIOLOGIE: Eine Reise durch den Kaukasus - „Tag der Kaukasiologie" in Jena

Am 31. Januar 2012 wird das Jubiläum „50 Jahre Kaukasiologie“ an der Uni Jena gefeiert (Quelle: idw)


Foto: Sebastian Minkner, FSU
Eine Reise durch den Kaukasus gefällig? Das Gebirge, mythische Grenze zwischen Europa und Asien, beherbergt ein buntes Gemisch von Völkern und Sprachen. Wer einen Einblick in diese Vielfalt gewinnen möchte, ist herzlich eingeladen, den „Tag der Kaukasiologie“ an der Universität Jena am 31. Januar 2012 zu besuchen. An diesem Tag feiert das klassische „Orchideenfach“ sein 50-jähriges Bestehen in Jena. Die Kaukasus-Experten, deren Studiengang einmalig in Europa ist, laden die interessierte Öffentlichkeit deshalb zu einer Entdeckungsreise quer durch ihr Fach ein. 


Zu Beginn der Reise zeigen Studentinnen und Studenten Fotos, die den Alltag in einem muslimischen Dorf in Nord-Ostgeorgien widerspiegeln. Die Aufnahmen entstanden im Rahmen des Exkursionsmoduls „Kaukasiologische Feldforschung“ und werden im Foyer der Aula im Universitätshauptgebäude (Fürstengraben 1) gezeigt. 


Nächste Station ist ab 13.15 Uhr der Hörsaal der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek Jena (Bibliotheksplatz 2). Dort stellt Dr. Florian Mühlfried das von ihm und Sergey Sokolovskiy herausgegebene Buch „Exploring the Edge of Empire“ vor, das der sowjetischen Geschichte der Ethnologie und verwandter Wissenschaften im Kaukasus gewidmet ist. Im Anschluss wird der Film „Lipanali“ gezeigt. Dessen Autor, der Gastprofessor Prof. Dr. Elguja Dadunashvili, dokumentiert einen Totenritus, der in Swanetien verbreitet ist, einer Bergregion Georgiens. Die Swanen laden die Seelen verstorbener Familienmitglieder nach Hause ein, um sie für eine gewisse Zeit zu bewirten. 


Prof. Lascha Bakradze von der Ilia-Universität Tbilissi spricht ab 15.15 Uhr im großen Rosensaal (Fürstengraben 27) über „Interessenkoinzidenz: Deutschland und Georgien im Ersten Weltkrieg“. Im Anschluss ab 16.15 Uhr diskutieren Prof. Dr. Kevin Tuite (Uni Jena/Montreal), Dr. Uwe Halbach (Stiftung Wissenschaft und Politik), Prof. Giorgi Khubua (FSU), Prof. Lascha Bakradze Tbilissi), Prof. Raschid Alikajev (Naltschik) und die Botschafterin Georgiens in der Bundesrepublik Gabriela von Habsburg über die Frage „Berge, Blut und Öl – Was ist der Kaukasus?“. 


Um 18.00 Uhr laden die Kaukasus-Forscher zu einem Festprogramm in die Aula im Uni-Hauptgebäude ein. Der Inhaber des Lehrstuhls für Kaukasiologie, Prof. Dr. Kevin Tuite, beleuchtet in seinem Festvortrag Facetten des georgischen Liedes „Iavnana“. Schließlich wird Prof. Dr. Heinz Fähnrich, der Nestor der Jenaer Kaukasiologie, mit der Medaille des Goldenen Vlieses geehrt. Diese Auszeichnung überreicht die Botschafterin Georgiens, Gabriela von Habsburg. 


Die interessierte Öffentlichkeit ist am 31. Januar herzlich eingeladen, die Reise durch den Kaukasus mitzumachen. Natürlich sind Besucher auch an den einzelnen Stationen herzlich willkommen. 


Das Programm im Internet unter: Universität Jena  


Kontakt: Natia Reineck M.A. 
Bereich Kaukasusstudien der Friedrich-Schiller-Universität Jena 
Fürstengraben 27, 07743 Jena 
Tel.: 03641 / 944886 
E-Mail: natia.reineck@uni-jena.de 

Wednesday, September 05, 2007

SCIENCE:

Traditional cultic sites and associated religious practices in the
highland province of Pshavi (northeastern Georgia):

Mapping and documentation.
By Kevin Tuite & Paata Bukhrashvili
www.philologie.com

1. GRANTEES NAME:
International Caucasological Research Institute (ICRI); in Georgian:
Justice Ministry on 17 July 1997, registration # 03041.

2. CONTACT INFORMATION:
project director: Dr. Paata Bukhrashvili
e-mail: paata@caucasology.com
cell phone: 899-22.15.69
home telephone: (995.32)-33.12.77
organization website: http://www.caucasology.com/

3. PROPOSAL SUMMARY.
The goals of the proposed research project are as follows:
1. Detailed inventory of the sacred buildings and sites of the northeastern Georgian province of Pshavi.
2. Mapping of sacred sites for each commune in Pshavi, based on precise geographical coordinates, to be gathered with GIS technology.
3. Recording and mapping of the traditional layout of each commune, including borders, locations of abandoned settlements, and lands belonging to the shrine (forests, wheat and barley fields,
pasturelands; vineyards in lowland Georgia).
4. Video and audio recording of rituals performed at shrines, including offerings and invocations, chanting, round-dances.
5. Materials collected by the research team will be deposited in the archives of the ICRI and the Georgian National Museum.

Furthermore, video cassettes (and other materials, if requested) will be produced for viewing and use by the local communities.

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