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Wednesday, March 12, 2014

PRESSEFREIHEIT: "Jetzt ist die Angst weg". Medien in Georgien nach Saakaschwili. Von Jana Demnitz (deutschlandradiokultur.de)


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(deutschlandradiokultur.de) Micheil Saakaschwili war ein Hoffnungsträger in Georgien, aber er hat seine Landsleute, auch die Journalisten bitter enttäuscht. Heute, nach dem Abtritt Saakaschwilis, gibt es in Georgien zwar keine Zensur mehr, trotzdem bleibt eine ausgewogene Berichterstattung die Ausnahme.


Ein Blick in die Magazin-Redaktion "Liberali" in der Hauptstadt Tiflis.
Ein Blick in die Magazin-Redaktion "Liberali" in der Hauptstadt Tiflis. (Jana Demnitz)
Es ist Punkt 20 Uhr - soeben beginnen die Hauptnachrichten des georgischen Fernsehsenders "Imedi". Der Journalist und Moderator Levan Javakhishvili begrüßt die Zuschauer und stellt die Themen des Abends vor - georgische Innenpolitik, etwas Außenpolitik, Kultur und das Wetter. Der Privatsender bietet den Menschen vor den Fernsehgeräten auch heute wieder einen bunten Themenmix.

Levan ist ein großgewachsener, stattlicher Mann mit braunen Haaren und grünen Augen, der, sobald das rote Studiolämpchen angeht, sein smartestes Moderatoren-Gesicht anknipsen kann. Manchmal kann er es selbst kaum glauben, dass er wieder hier im Studio sitzt, in die Kamera schaut und die Zuschauer über die wichtigsten Geschehnisse in Georgien und in der Welt informiert:

"Wieder hier zu sein, ist für mich ein ganz besonderes Gefühl. Ich war ja seit der ersten Nachrichtensendung im Jahr 2003 dabei. Dieser Sender ist mein Zuhause. Es fühlt sich einfach so an, wie nach Hause zu kommen. Allerdings bin ich nur zurück gekommen, weil mich die Besitzer von ´Imedi` persönlich darum gebeten haben."

2001 wurde die Mediengesellschaft "Imedi" vom georgischen Oligarchen Badri Patarkazischwili gegründet, 2003 ging TV-"Imedi" auf Sendung - kurz vor dem Amtsantritt des westlich orientierten georgischen Politikers und damaligen Hoffnungsträgers Micheil Saakaschwili. Der junge und charismatische Politiker wurde im Januar 2004 Nachfolger des zuvor durch die Rosenrevolution gestürzten Präsidenten Eduard Schewardnadse.

Nach der korrupten und politisch instabilen Schewardnadse-Ära hofften die Georgier und mit ihnen die Journalisten auf eine neue Epoche der Freiheit, Demokratie und des wirtschaftlichen Aufschwungs. Wie nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion Anfang der neunziger Jahre konnten sie auch jetzt wieder kritisch und unabhängig über die Missstände im Land berichten. Es fegte damals ein "Wind of Change" durch Georgien, sagt Levan Javakhishvili. Seine Augen leuchten und man sieht ihm an, dass es eine befreite Zeit gewesen sein muss - nach all den Jahren der Repression.

"Nach Schewardnadse und der Rosenrevolution dachten viele Menschen, wir werden endlich ein normales Leben hier haben. Aber zwischen 2003 und 2004 wurde wieder ein TV-Sender geschlossen. Das war das erste Signal." 

Sondereinheit stürmte 2007 den Sender "Imedi"

2007 hatte die Offenheit dann auch bei "Imedi" ein Ende: Der TV-Sender hatte über den Missbrauch von öffentlichen Geldern verschiedener Ministerien berichtet, die Menschen in Georgien gingen auf die Straße, um gegen die Korruption zu protestieren. Der Druck auf den Präsidenten wuchs täglich.

Als sich der Oligarch Patarkazischwili dann auch noch auf die Seite der Opposition schlug, fiel sein Sender gänzlich in Ungnade bei Saakaschwili und dessen regierender Partei "Vereinte Nationale Bewegung". Am 7. November 2007 stürmte schließlich eine vermummte Sondereinheit während einer Livesendung das Fernsehstudio am Rande der Stadt und zwang die Journalisten vor laufenden Kameras, den Sendebetrieb einzustellen.

Levan Javakhishvili geht über die Flure des heute mit meterhohen Zäunen und Kameras gesicherten Medienhauses. In dem Studio, in dem er damals mit einer Kollegin die Abendnachrichten moderierte, ist es heute dunkel, verkramt, vereinzelt stehen alte Kulissen herum. Mit versteinerter Miene zeigt er hinauf zu einer verglasten Wand, durch die man direkt in das Studio schauen kann. Dort standen damals die vermummten Männer mit ihren Gewehren und starrten zu ihnen hinab.

"Wir wurden über die Kopfhörer informiert, dass eine Spezialeinheit in den Sender eingedrungen war. Als ich realisierte hatte, was passiert ist, sagte ich zu den Zuschauern: ´Bewaffnete Männer haben gerade unseren Sender "Imedi" besetzt.` Dann kamen zwölf Maskierte in das Studio, richteten ihre Kalaschnikows auf uns und sagten, wir sollen mit der Sendung aufhören."

Sie hatten damals Todesangst, sagt Levan Javakhishvili. Keiner von den Redakteuren, Kameraleuten und Technikern wusste, ob sie jemals lebend wieder hinaus kommen würden. Ihre Telefone klingelten unaufhörlich, jeder sah ja live im Fernsehen, was gerade bei "Imedi" passierte. In einer kurzen Ansprache erklärte der Chefredakteur dem Fernsehpublikum die Situation und bat um internationale Hilfe. Der Bildschirm wurde schwarz, das Programm war beendet.

Stunden später wurden die Mitarbeiter frei gelassen, wenige Wochen darauf wurde der Besitzer enteignet. Investigativer und unabhängiger Journalismus wurde in den Folgejahren immer schwieriger. Hintergrundrecherchen waren fast unmöglich, weil keiner Auskunft geben konnte oder wollte. Wenn Kritik irgendwo vorkam, konnten wegen der begrenzten Sendereichweiten nur wenige Menschen diese hören oder sehen.

Drohungen müssen Journalisten in Georgien nicht mehr fürchten

Erst mit dem politischen Machtwechsel in Georgien im Herbst 2012, als bei der Parlamentswahl die Saakaschwili-Partei unterlag, wurde der Oligarchen-Familie Patarkazischwili die "Imedi"-Mediengesellschaft wieder übertragen. Heute regiert in Georgien das Parteienbündnis "Georgischer Traum" des Milliardärs und Ex- PremierministersBidsina Iwanischwili. Unter dieser neuen Regierung und dem alten Arbeitgeber kehrte auch Moderator Levan Javakhishvili zurück ins Scheinwerferlicht. Drohungen, Einschüchterungen und Enteignung müssen Journalisten und Medienunternehmen im heutigen Georgien nicht mehr fürchten.

"Heute gibt es in Georgien zwar keine Zensur mehr oder andere Beschränkungen, aber dafür haben wir private Sender, die entweder für oder gegen die Regierung, oder für oder gegen die Opposition berichten. Viele Journalisten haben keine eigene Meinung. Sie sind nicht frei in ihrem Denken. Obwohl sie gar keine Angst vor irgendeinem Druck haben müssen. Viele sehen ihre Aufgabe nicht darin, über etwas nur zu berichten, sondern sie wollen selbst mit Einfluss auf die Politik nehmen. Sie sind einfach nicht unabhängig in ihrer Berichterstattung."

In der Liberali-Redaktion wird fleißig in die Tasten gehauen. In dem modernen Großraumbüro in Zentrum von Tiflis sitzen junge und stylisch gekleidete Frauen und Männer vor ihren riesigen Monitoren, an den Wänden hängen großflächige Fotografien von Demonstrationen für Demokratie und Menschenrechte. In wenigen Stunden muss die nächste Ausgabe des unabhängigen und kritischen Politikmagazins fertig sein.

Politikchef Irakli Absandze, ein kleiner, runder und sympathischer Mann mit Nickelbrille und Spitzbart, bespricht mit allen noch einmal die letzten Details. Ein Thema des nächsten Hefts ist der Widerstand der Orthodoxen Kirche gegen ein Obdachlosenheim für Homosexuelle in Tiflis. Das sei genau ein Thema für das "Liberali" steht, sagt Irakli Absandze, der in Deutschland Politikwissenschaft studiert hat.

"Wir schreiben sehr gerne über marginalisierte Schichten in der Gesellschaft, oder die solche Gefahr haben zum Beispiel ethnische Minderheiten, soziale Minderheiten. Wir schreiben gerne über Werte, was uns mit der westlichen Welt vereint, was die sind und woher die kommen. Und wir versuchen möglichst kritisch zu sein. Damit wir unsere Watcher-Funktion wirklich wahrnehmen können. Wir wollen nicht nur eine Informationsquelle für unsere Leserschaft sein, sondern wir wollen auch, dass georgische Politiker uns als Handwerk benutzen."

Investigative Journalisten publizieren im Internet

"Liberali" - das Magazin mit dem rot-weißen Logo und einem großflächigen Foto auf dem Cover wird in den Augen der sieben Festangestellten und der Handvoll freien Mitarbeiter vor allem auch für die so genannten Entscheider in Georgien gemacht. Für diejenigen, die die Geschicke des Landes mitbestimmen. Irakli Absandze selbst kam erst 2012 zu dem Magazin, das 2009 zum ersten Mal erschien. Vorher war er jahrelang bei einem privaten Fernsehsender in der Stadt Poti im Westen des Landes angestellt. Wegen seiner kritischen Berichterstattung wurde er zu Michail Saakaschwilis Zeiten abgehört, bedroht und verhört. Heute sagt er über die Arbeitsbedingungen von Journalisten in Georgien:

"Es ist deutlich besser geworden. Wir haben Luft zum Atmen. Ich habe das Gefühl, dass ich nicht mehr beobachtet werde, wie zu Michas Zeiten. Das Handy wird nicht mehr abgehört. Alles, was ich schreibe, auch kritische Sachen, sorgt nicht über meine berufliche Zukunft. Ich bekomme keine komischen Anrufe."

Das Privatfernsehen ist der Goliath, gegen den ein monatliches Magazin wie "Liberali" nur verlieren kann. Und so hoffen die investigativen Journalisten hier im Büro mit ihren Kopfhörern im Ohr und ihren Kaffebechern vor der Nase vor allem auf die Wirkung ihrer gut recherchierten Geschichten über korrupte Beamte und homophobe Kirchenvertreter und vor allem auf ihre Leser im Internet. Denn die sind, glaubt man den Analysen, gebildet, gut informiert und vor allem jung - zwischen 18 und 45 Jahre. "Uns liest man im Web", fasst Irakli Absandze kurz und knapp zusammen. Monatlich würden 30.000 bis 40.000 Menschen die "Liberali"-Artikel im Netz anklicken, sagt er. Genau das sei die Hoffnung für den georgischen Journalismus.

Nur wenige Kilometer entfernt von der Imedi-Redaktion steht die Journalistin Edita Badasyan am Rustaweli Prospekt, der zentralen Hauptstraße von Tiflis, vor der glänzenden Fassade des Radison Hotels. Für die russische Internetzeitung "Kaukasischer Knoten" berichtet sie als Korrespondentin aus Georgien und der gesamten Kaukasusregion. Edita kritisiert das Selbstverständnis und die Arbeit vieler Journalisten im heutigen Georgien. Sorgfältige Recherche, Trennung von Meinung und Information sowie eine ausgewogene Berichterstattung seien vielen ihrer Kollegen fremd, sagt die Frau, die auch schon in Deutschland und Russland gearbeitet hat.

"Das Problem, das wir hier noch haben in unserer Medienlandschaft, ist, dass wir kaum objektive Medien haben. Wir haben pro Regierung oder ganz anti Regierung. Etwas Balanciertes haben wir kaum. Wir haben sehr viele Zeitungen, die xenophobe Aussagen haben, gegen Minderheiten, nationale, sexuelle, religiöse Minderheiten. Und diese Zeitungen werden nicht bestraft. Es wird kritisiert, aber das macht nichts. Die können weiter drucken und verkaufen. Es gibt keine Strafen für diejenigen."

Niedriges Gehalt und Blockaden in Behörden

Im Durchschnitt verdient ein Journalist in Georgien 250 bis 400 Euro im Monat, beim Fernsehen kann es bis zu 500 Euro sein - insgesamt liegt das durchschnittliche georgische Monatseinkommen bei 250 Euro. Viele ihrer Kollegen würden für mehrere Redaktionen gleichzeitig arbeiten, erzählt sie, oder nebenher etwas ganz anderes machen, um ihre Familie ernähren zu können. Und neben diesen Alltagssorgen kommen dann auch noch die täglichen Hürden der Recherche dazu. Im Vergleich zu früher seien die Behörden zwar auskunftsfreudiger, aber wenn es um die reine Faktenbeschaffung geht, stoße sie immer noch oft an Grenzen:

"Was wir jetzt brauchen, das ist wirklich noch schwer. Nur so Presseerklärungen und so. Aber jetzt mit Archiven und das alles, das ist noch zu für uns. Man kann über alles schreiben, es ist nur darum, wie man die Fakten kriegt. Natürlich, man kann sich wie ein Schriftsteller etwas ausdenken, aber wenn Du Fakten kriegen willst, das ist ein wenig schwer. Georgien ist nicht so ein großes Land, deswegen bekommen wir sehr viele Informationen von den Leuten. Das Problem ist, das alles nachzuweisen mit Unterlagen."

Dennoch scheint Georgien nach Jahren der politischen Spannungen, der wirtschaftlichen Misere und der Medienrepression auf einem guten Weg zu sein. Nur ein Beispiel dafür ist die Möglichkeit für Journalisten an Informationen über die Zustände in den Gefängnissen heranzukommen. War dies unter Präsident Saakaschwili ein selten gelingendes investigatives Kunststück - damals wurde in den Gefängnissen geschlagen und gefoltert - so ist mit dem heute regierenden Parteienbündnis "Georgischer Traum", dem neuen Präsidenten Georgi Margwelaschwili und dem neuen Regierungschef Irakli Garibaschwili ein Neustart auch im Umgang mit den Medien spürbar. Über den zuständigen ebenfalls neuen Minister sagt Edita:

"Er ist immer offen, er gibt alle Informationen ... Also, was wir brauchen, über Häftlinge. Es wird immer in Gefängnissen protestiert, manche nähen sich den Mund zu, weil sie protestieren. Und trotzdem dieser unangenehmen Sachen, was Ministerium vielleicht nicht so offen zeigen wollte für unsere Gesellschaft. Und wir können wirklich durch PR-Arbeit das bekommen. In welches Gefängnis das passiert ist, warum und wer sind diese Leute. Und früher wir konnten gar nichts wissen. Also, das ist schon ein großer Unterschied. Und ich kann das fühlen, dass sich manche, bestimmte Sachen haben sich wirklich verbessert."

Saturday, May 01, 2010

INTERNET: New Article on CauCaz.Com

The last of the Georgian Communists
Article published in 12/04/2010 Issue
By Louis-Antoine LE MOULEC in Tbilisi
Translated by Aurora RIVENDALE

The current Georgian government has definitely chosen to fall in line with the West: liberalization, privatization, free movement, desire to join NATO, with their eyes set on the European Union. Nevertheless, at the heart of the Georgian United Communist Party, some still resist and remain vigilant against the "invaders....A journey to a different age.

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Imedi TV: The Russians invaded Georgia, Saakashvili murdered - a joke that evokes only forced laughter
Article published in 22/03/2010 Issue
By Nicolas LANDRU in Tbilisi
Translated by Aurora RIVENDALE

Tbilisi, 20h. Many Georgians would have been in a cold sweat this Saturday, March 13, 2010 if they had not turned on their televisions soon enough. The evening report on the television channel Imedi (hope) was replaced by a fake report which lasted half an hour. It announced a new Russian invasion, the bombing of major cities, and to top it off the assassination of President Mikheil Saakashvili. The result: panic, telephone lines clogged, the looting of a gas station in Gori ... domestic and international criticism, and a shock to the political opposition pulled out from hibernation and forced to launch a new response earlier than expected.

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SPECIAL REPORT: Will The Turkish-Armenian Relations Really Normalize?
Article published in 03/03/2010 Issue
By Burcu GÜLTEKIN PUNSMANN, Harountiun KHACHATRIAN, Nicolas LANDRU

On October 10, 2009, Turkey and Armenia signed protocols in Zürich, which opened the path to the opening of their border and to the normalization of their mutual relations.Not only before the signature of these protocols, but ever since, this act, its consequences and the question of its real impact are controversial in both countries. Political parties, media outlets and street conversations feature opposite opinions, doubts or beliefs, fears and hopes.Caucaz.com presents two opinion pieces from the two neighbouring countries about this new episode of a turbulent bilateral history.

Why the normalization of Turkish-Armenian relations should continue by Burcu GÜLETKIN PUNSMANN
Why is Turkey shy of normalizing relations with Armenia? by Harountiun KHACHATRIAN


The Caucasus Television War
Article published in 14/04/2010 Issue
By Sophie TOURNON in Tbilissi
Translated by Aurora RIVENDALE

In Georgia, a new television channel has been born, and has caused quite the stir. However, it is not the only network to start up in recent years and it is not the only company to offer a Georgian-centric perspective of the news and history. Its novelty lies in its mission to deliver on an international level, moving outside of Georgia. Unsurprisingly, this ambition irks Russia, accused of instigating the initial technical problems which threatened the very existence of the network. The question now is: Will the station recover from this set back and will it meet the expected success among populations of North and South Caucasus?

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Portrait of Displaced Georgians: Current Situation and Prospects
Article published in 04/02/2010 Issue
By Sophie TOURNON in Tbilisi
Translated by Aurora RIVENDALE

For over fifteen years, Georgian Internally Displaced Persons (IDPs) have been a social, economic and political reality which has only been partially taken into account in Georgia's political agenda. These 200,000 people, which make up 5 percent of the total population, are not only socially marginalized, but also made into political pawns. An overview of a delicate question...

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‘Caspian Qatar’ faces environmental challenges
Article published in 31/03/2009 Issue
By Bruno DE CORDIER in Baku

In the wake of the oil boom and as a late consequence of the war in Nagorno-Karabakh, Baku and the beak-shaped Absheron peninsula are slowly growing into a urban area. The impact on the area’s environmental security is becoming clear.

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The Marjanishvili Theatre in Tbilisi: A stage for Identity-Questions in Georgia
Article published in 21/03/2009 Issue
By Birgit KUCH, University of Leipzig in Tbilisi/Leipzig

Georgian society has undergone rapid changes and continuous transformation in recent years, and determining attitudes towards the Soviet past remains a complex and difficult issue. Which historical moments should be remembered and which ones are better to be forgotten is still a matter of ongoing discussion. A look at the changes and continuities experienced by the Marjanishvili State Academic Drama Theatre in Tbilisi provides a vivid example of how these questions concerning collective identities, memories and representations are being discussed in Georgia today.

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ARTIKEL: Die Attentate von Moskau: die "georgische Spur" und andere Beiträge ... (caucaz.com)

Von Sophie TOURNON in Tbilissi
Übersetzt von Astrid HAGER

Am Montag, dem 29.März wurden in Moskau an zwei Stationen ein und derselben Metrolinie zwei Selbstmordattentate verübt. Noch am selben Tag wurde „die nordkaukasische Spur“ ins Feld geführt, obwohl noch kein einziger Beweis vorlag, der diese Theorie gestützt hätte. Diese Verbindung erschien bequem und logisch, da die Nordkaukasus-Region quasi täglich von Attentaten, vereitelten Anschlägen oder von antiterroristischen Einsätzen erschüttert wird, bei denen Ordnungskräfte, Zivilisten und Rebellen getötet werden. Tags darauf wurde offiziell eine „georgische Spur“ lanciert, ohne jegliche Beweise.

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Zwischen "Patrinoti" und "Eurovision" - Das Zusammenspiel von Popmusik und Politik in Georgien
Artikel erschienen am 29/04/2009
Von Katharina STADLER in Berlin/Tbilissi

Bei einer Verleihung des Wachtang Gorgasali Ordens Dritten Grades an einige Musiker im Herbst 2007, merkte Präsident Micheil Saakaschwili in seiner Laudatio an, in der georgischen Musik sei ein neuer Zeitgeist zu spüren. Diese Hoffnung, Energie und vor allem Jugend, drückten das neue Georgien aus und so solle es auch in die Welt hinaus getragen werden (1). Das Lied Gamardschoba Abchaseto scheni - Hallo, Abchasien -, welches die Musiker in der Zusammenarbeit für ein Musikvideo vereint hat, handelt von dem zerrütteten Verhältnis Georgiens zu der separatistischen Republik Abchasien.

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Das “Kaspische Katar” steht vor großen Umweltproblemen
Artikel erschienen am 18/04/2009
Von Bruno DE CORDIER in Baku
Übersetzt von Astrid HAGER

In Folge des Ölbooms und als Spätfolge des Krieges in Nagorny-Karabach entwickeln sich Baku und der Zipfel der Halbinsel Abscheron immer mehr zu urbanen Gebieten. Die Auswirkungen auf die Umwelt in dieser Region werden damit immer offensichtlicher.

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Die letzten Kommunisten Georgiens
Artikel erschienen am 23/03/2010
Von Louis-Antoine LE MOULEC in Tbilissi
Übersetzt von Astrid HAGER

Die aktuelle georgische Regierung hat eindeutig den westlichen Weg eingeschlagen: Liberalisierung, Privatisierungen, freier Verkehr, das Bestreben um eine Aufnahme Georgiens in die NATO und den Blick in Richtung Europäische Union gerichtet. Dennoch gibt es nach wie vor in den Reihen der Vereinten Kommunistischen Partei Georgiens Widerstände gegen den „Invasor“. Eine Zeitreise.

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Micheil Saakaschwili, ein Präsident mit unwahrscheinlichem Stil
Artikel erschienen am 23/03/2010
Von Nicolas LANDRU in Tbilissi
Übersetzt von Jennifer EGGERT

Im Land des Goldenen Vlieses haben weder die Niederlage im Krieg vom August 2008, noch die abklingende Unterstützung des Westens oder die Demonstrationen der Opposition Micheil Saakaschwili seinen sehr persönlichen Einsatz der präsidialen Funktion ändern lassen.

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Imedi TV: Einmarsch der Russen in Georgien, Saakaschwili ermordert - ein ziemlich schlechter Scherz
Artikel erschienen am 17/03/2010
Von Nicolas LANDRU in Tbilissi
Übersetzt von Fiona GUTSCH

Tbilissi, 20 Uhr. Nicht wenigen Georgiern werden an diesem 13. März 2010 kalte Schauer den Rücken heruntergelaufen sein, wenn sie ihre Fernseher nicht rechtzeitig genug eingeschaltet hatten. Die Abendnachrichten des Fernsehsenders Imedi (Hoffnung) waren für eine halbe Stunde durch eine gefälschte Nachrichtensendung ausgetauscht worden, in der von einer neuerlichen russischen Invasion, dem Bombardement der großen Städte im Land und, als Krönung, der Ermordung Saakaschwilis berichtet wurde. Das Ergebnis: allgemeine Panik, überlastete Telefonnetze, eine geplünderte Tankstelle in Gori… Kritik aus dem In- und Ausland, sowie ein gewaltiger Elektro-Schock für die politische Opposition, die aus ihrem Winterschlaf gerissen wurde und sich gezwungen sieht, ihre Protest-Saison früher als geplant zu beginnen.

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Fernsehkrieg im Kaukasus
Artikel erschienen am 12/03/2010
Von Sophie TOURNON in Tbilissi
Übersetzt von Mira SCHIEFER

Ein neuer Fernsehsender wurde aus der Taufe gehoben und sorgt für Aufsehen in Georgien. Weder ist es der erste Sender, der in den letzten Jahren in diesem Land gegründet wurde, noch ist es der einzige, der Georgien-zentrische Standpunkte zu aktuellen und historischen Ereignissen vertritt. Die Neuheit liegt in seiner Mission: auf internationalem Niveau und nicht nur auf georgischem Territorium zu senden. Diese Ambitionen erregen ohne Frage den Zorn Russlands, das beschuldigt wird, hinter den ersten technischen Problemen zu stehen, welche die endgültige Errichtung des Senders gefährdeten. Wird sich letzterer wieder aufrichten können und den erhofften Erfolg bei den Einwohnern im Nord- und Südkaukasus erzielen können?

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Das Mardschanischwili-Theater bringt in Tbilissi Identitäts-Fragen auf die Bühne
Artikel erschienen am 10/03/2009
Von Birgit KUCH, Universität Leipzig in Tbilissi/Leipzig

Die georgische Gesellschaft hat in den letzten Jahren rapiden Wandel und anhaltende Transformationsprozesse erlebt. Trotzdem oder vielleicht gerade deshalb bleibt eine Positionierung gegenüber der sowjetischen Vergangenheit eine komplexe und schwierige Angelegenheit. Welche historischen Momente erinnert werden sollten, und welche man besser vergisst, wird weiterhin diskutiert. Schaut man auf das Staatliche Akademische Mardschanischwili Drama Theater in Tbilissi, lassen sich anschauliche Beispiele dafür finden, wie diese Fragen, die kollektive Identitäten, Erinnerungen und Repräsentationen betreffen, im heutigen Georgien verhandelt werden.

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Porträt der georgischen Vertriebenen : Stand der Dinge und Perspektiven
Artikel erschienen am 26/01/2010
Von Sophie TOURNON in Tbilissi
Übersetzt von Félix KRAWATZEK

Die georgischen Vertriebenen sind eine mittlerweile mehr als 15 Jahre andauernde soziale, ökonomische und politische Realität – ein Thema welches teilweise in die politische Agenda des Landes Einzug gefunden hat. Die in etwa 200 000 Personen, ungefähr 5% der Gesamtbevölkerung, befinden sich nicht nur am sozialen Rande der Gesellschaft, sondern werden darüber hinaus politisch instrumentalisiert. Stand der Dinge einer empflindlichen Frage …

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Sunday, April 04, 2010

ARTIKEL: Moskau verurteilt einen georgischen „Einmarsch-Film“ als „Provokation“ (eurasischesmagazin.de)

Die Russen sind wieder einmarschiert nach Georgien. Das suggerierte im März ein Film in der Nachrichtensendung des georgischen Fernsehkanals Imedi. Inhalt: Russische Truppen sind wie im August 2008 in das Land eingefallen. Der georgische Präsident Michail Saakaschwili wurde getötet. Moskaus Truppen installierten eine prorussische Regierung unter Leitung der Oppositionsführerin Nina Burdschanadse, die eine „Volksregierung“ ausrief. In Moskau stieß die Propagandasendung auf entschiedenen Protest.
Von Ulrich Heyden

Sunday, March 22, 2009

MEDIEN: Reporter ohne Grenzen besorgt über Sprecherin des Verteidigungsministeriums als Nachrichtenchefin bei Imedi (georgien-nachrichten.de)

Ganz kurz: Ohne groß besorgniserregende Interpredation in diese Information hineinlesen zu wollen, doch angesichtst der Lage n den letzten Monaten sieht das einfach nicht verdrauenserweckend aus - dieser Jobwechsel ....

Die Organisation Reporter ohne Grenzen zeigte sich am Freitag besorgt darüber, das die Sprecherin des georgischen Verteidigungsministerums Nana Intskirweli zur Chefredakteurin des Fernsehsenders bestimmt worden ist. Dies berichtete die georgische Nachrichtenagentur Interpressnews am Freitag. Reporter ohne Grenzen veröffentlichte diese Mitteilung auf seiner internationalen Webseite. Den Link finden Sie unterhalb dieser Nachricht. Die Ernennung der Sprecherin des Verteidigungsministeriums zur Verantwortlichen der Nachrichten eines
unabhängigen Sender erscheine wie ein unbegreiflicher strategischer Fehler, schreibt Reporter ohne Grenzen auf seiner Webseite. Dies könne als Beweis für den Willen der Regierung gesehen werden, dass diese die Kontrolle über den Inhalt der Nachrichten bei Imedi übernehmen will. Reporter ohne Grenzen nimmt in der Nachricht auch Bezug darauf, dass Imedi TV am 7. November 2007 von Truppen des georgischen Innenministeriums gestürmt, die Einrichtung
zerstört und die Journalisten gewaltsam aus dem Gebäude getrieben wurden. Ebenso
schildert die Organisation, dass der Sender vor kurzem von einem Investor übernommen wurde. Reporter ohne Grenzen hat Georgien nach dem Krieg mit Russland in der Liste der Pressefreiheit von auf Rang 120 zurückgestuft.


Der ganze Artikel:
---> Repoter sans frontieres


Redakteure in Georgien wollen über aktuelle Entwicklungen reden

Die Inhaber und Redakteure mehrerer in Georgien erscheinender Zeitungen wollen sich am Donnerstag in Tbilisi treffen, um über die aktuellen Entwicklung der Medien in Georgien zu reden. Ein Punkt auf der Tagesordnung wird dabei die Schließung der georgischen Ausgabe der Georgian Times sein, nachdem der Sohn des Herausgebers von der georgischen Polizei massiv mit Waffengewalt bedroht und eingeschüchtert wurde. mehr >>>


Saturday, December 29, 2007

NEWS: Georgia News Digest 12-27-07

A service of the Georgian Foundation for Strategic and International Studies

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groups-beta.google.com/group/genews/files

1. report: Monitoring the use of administrative resources during the election campaign
2. Initial results of pre-election media monitoring
3. Media Council published TV monitoring results
4. About 800 international observers registered for monitoring presidential elections in Georgia
5. US, German ambassadors to Georgia urge to abide by laws
6. OSCE observer says election in Georgia will be democratic
7. Georgian presidential election will be democratically held in South Ossetia
8. NATO reservists to observe Georgian election in Abkhazia’s Kodori Gorge
9. In Gori, voter lists still cause for controversy
10. “New Generation - New Initiative” will conduct parallel vote tabulation for the 2008 presidential elections
11. Georgian opposition broadcaster shuts down as political scandals heat up
12. Imedi suspends broadcast amid campaign mud-slinging
13. video: Georgian opposition TV shut again: 'We fear for our lives'
14. Burjanadze - Imedi TV staff’s decision on suspension of broadcasting was no surprise
15. Authorities dismiss claims of pressure on Imedi TV
16. PM – Imedi TV founder is to decide when and how to resume broadcasts
17. Patarkatsishvili - Imedi TV will resume broadcasts the day following the presidential elections
18. Patarkatsishvili's aides say TV closed due to government pressure
19. Inga Grigolia: I do not care about Imedi, I`ve my business
20. Imedi TV shut down sensible, safe
21. Opposition candidates comment on Imedi TV situation
22. Government positively evaluates decision of journalists to quit “Imedi” TV
23. Patarkatsishvili withdraws from Georgia’s presidential race
24. Patarkatsishvili withdraws from presidential race
25. Patarkatsishvili meets with Georgian police official in London
26. Patarkatsishvili says he has evidence of a London assassination plot against him
27. Patarkatsishvili vows to continue political struggle
28. Patarkatsishvili says he offered police money not to use force against protesters
29. PM says Patarkatsishvili can remain a candidate
30. Giorgi Zhvania is in London for holding consultations with Patarkatsishvili
31. General Prosecutor’s office to appeal to parliament for withdrawing immunity of MP
32. Marina Gabunia accused of coup plotting sentenced to two months of preliminary detention
33. Bezhuashvili excludes possibility of bribing army by Patarkatsishvili
34. Campaign manager meets Patarkatsishvili
35. Youths held a protest
36. Gachechiladze slams Saakashvili, Patarkatsishvili’s ‘dirty games’
37. Gachechiladze says former president plans to steal 40 per cent of votes
38. Gachechiladze lashes out at Rustavi 2, Mze TVs
39. Nine-party coalition comments on recent developments
40. John F. Tefft met members of united opposition
41. Gamkrelidze: He has faith and strength, but does he have the votes?
42. Labors address international community
43. Natelashvili urges Europe to stop Saakashvili
44. Natelashvili calls EU on holding consultations with Saakashvili
45. CEC denies Sarishvili budget funding, free airtime
46. France to consider granting Okruashvili political asylum – lawyer
47. Issue related to giving political asylum to Okruashvili to be decided by France till January 03
48. France to make asylum decision on Okruashvili
49. It’s a long way from Georgia to Fayetteville
50. The fight for public discourse
51. Court jails former judge suspected of conspiracy for two months
52. Nino Burjanadze named best Georgian politician in 2007
53. Konstantin Kublashvili: Corruption does not exist in the Georgian court system any more!
54. Georgian, Iranian Foreign Ministers discuss relations
55. Regular draft amendments to the state budget of Georgia for 2007 submitted in parliament
56. Bendukidze: The country experienced usd 0.5 billion losses due to current political situation
57. Block Georgia to invest $50m in new hospital construction
58. GYLA publishes results of monitoring in the penitentiary
59. video: Kosovo independence to spark chain reaction in Caucasus?
60. video: Shakira in Tbilisi

full digest: Georgia News Digest - Ansicht in Groups BetaNeu!

Jonathan Kulick, Ph.D., Director of Studies, Georgian Foundation for Strategic and International Studies, 3a Chitadze, Tbilisi 0108, Georgia (Republic),
jonathan.kulick@gfsis.org, office: +995 32 47 35 55, mobile: +995 95 33 33 40, USA voicemail: 310.928.6814

Monday, December 10, 2007

NEWS: EurasiaNet Weekly Update 12-06-07

THE FOLLOWING STORIES APPEARED ON EURASIANET OVER THE PAST WEEK:

CENTRAL ASIA AND CAUCASUS: GOVERNMENTS RELY ON OLD-STYLE METHODS TO
CONTAIN INFLATION
Deirdre Tynan
Soaring inflation rates across the former Soviet Union are causing food price to spiral upward.
http://www.eurasianet.org/departments/insight/articles/eav120607.shtml


CAMPAIGN FINANCE A "SHADOWY" ISSUE IN GEORGIA'S PRESIDENTIAL RACE
Nino Patsuria
http://www.eurasianet.org/departments/insight/articles/eav120607a.shtml

THE FUTURE OF NABUCCO PIPELINE UP IN THE AIR
Khadija Ismayilova
http://www.eurasianet.org/departments/insight/articles/eav120507.shtml

GEORGIA: SCRUTINY OF TYCOON'S INTERESTS GOES BEYOND IMEDI
Molly Corso
http://www.eurasianet.org/departments/insight/articles/eav120507a.shtml

TBILISI TO NEWS CORP.: SHOW US THE OWNERSHIP DOCUMENTS FOR PRO-OPPOSITION TV STATION
http://www.eurasianet.org/departments/insight/articles/eav120307.shtml

CENTRAL ASIA: RETHINKING BORDER-CONTROL ASSISTANCE
A EurasiaNet Commentary by Nick Megoran
http://www.eurasianet.org/departments/insight/articles/eav120307a.shtml

AZERBAIJAN: EVALUATING THE RADICAL ISLAMIC SECURITY THREAT
Rovshan Ismayilov
http://www.eurasianet.org/departments/insight/articles/eav113007.shtml

FOLK MUSIC ONCE AGAIN THRIVES IN CENTRAL ASIA AND THE CAUCASUS
Gelya Leshchinskiy
http://www.eurasianet.org/departments/insight/articles/eav113007a.shtml

CASPIAN BASIN: A LOOK AT THE SOUTHERN FACTOR IN THE REGIONAL ENERGY
EQUATION
http://www.eurasianet.org/departments/insight/articles/eav112907a.shtml

Wednesday, December 05, 2007

NEWS: Georgia News Digest 12-04-07


A service of the Georgian Foundation for Strategic and International Studies

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Archives and associated files at
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1. 22 candidates stand for presidency: Does this suggest Georgia has a low political culture?
2. The PR war has begun: who will win?
3. Election campaigns get into full swing
4. Presidential race in Georgia
5. Opposition asks West to help fair presidential polls
6. Opposition appeals to Nino Burjanadze regarding the dispersal of Batumi demonstration
7. Davit Gamkrelidze: Saakashvili… is already defeated
8. Opposition party says its campaign office attacked
9. David Gamkrelidze met representatives of sports sphere
10. Levan Gachechiladze presented his presidential program
11. Presidential contender pledges to work closely with population
12. Georgian voters trust candidate from united opposition for presidential post
13. Nine-party presidential hopeful lays out key priorities
14. According to "Republicans" peaceful action in Batumi dispersed
15. Patarkatsishvili’s hard life
16. Patarkatsishvili’s supporters accuse members of "National Movement" of attack
17. Central Election Committee cannot refuse appeal from Azerbaijani candidature to withdraw candidacy
18. Burjanadze: Pre-election period to be democratic and transparent
19. Saakashvili names academic as head of election campaign
20. Saakashvili says Georgian statehood established under his rule
21. People cheated by vouchers
22. "Youth Wave" calls on supporters to participate in action on December 05
23. Georgia to lift opposition TV ban ahead of election
24. Nino Burjanadze appealed to General Prosecutor’s Office to unfreeze Imedi TV assets
25. Tbilisi to News Corp.: Show us the ownership documents for pro-opposition TV station
26. Imedi ‘no longer a threat,’ can be reopened
27. Bidzina Baratashvili: "Imedi" TV to broadcast in old format
28. Prosecutor’s Office to start procedures regarding "Imedi" TV
29. Peter Semneby positively evaluates Burjanadze appeal to Prosecutor’s Office
30. EU envoy hails decision to let Imedi back on air
31. Journalists at Georgian opposition TV station uncertain on resuming broadcasting
32. Six detained at rally in support of Georgia's suspended TV - opposition leader
33. Protesters dispersed in Batumi
34. Government made political decision on resumption broadcasting of "Imedi" TV
35. Decisive battle for free media
36. Giorgi Targamadze: Nobody needs Imedi TV castrated and filtrated by authorities
37. Studio "Maestro" demands guarantees
38. Russia can join WTO even if one country is against it – Medvedkov
39. Blowback from Moscow
40. Georgia in the Kremlin's crosshairs?
41. Russian ruling party claims 92.8 per cent of vote in Georgia's South Ossetia
42. Burjanadze will not congratulate United Russia
43. Burjanadze concerned about Grizlov’s statement
44. Tbilisi condemns Gryzlov’s Abkhazia, South Ossetia remarks
45. Duma to consider recognising Abkhazia, South Ossetia
46. Nachkebia: Government to attempt consolidation of nation around Saakashvili
47. Saakashvili slams Russian plans to debate Georgian regions' independence
48. Russian Embassy in Tbilisi "knows nothing" about elections in Abkhazia and South Ossetia
49. UN hosts conference to address Georgian-Abkhaz conflict
50. Mikheil Saakashvili either holds false information on "sorry" campaign or tells lies deliberately
51. Kokoity downplays Georgia presidential elections
52. Duma elections prove Russia is truly democratic – Kokoity
53. Gurgenidze to visit Britain and Belgium
54. New premier to start his foreign visits from UK
55. Parliament to consider 20 drafts on Tuesday
56. Georgian legislative system to modernize through ministry cooperation
57. Gabashvili evaluates accusation of Nika Rurua of murdering Gia Chanturia as not serious
58. Sarishvili names Nika Rurua and his brother among participants of terrorist act against Gia Chanturia
59. Sarishvili accuses Rurua brothers of murder
60. Zurab Jhvania murder investigation under threats
61. New strategy for voter intimidation: Subo text me, Subo tax me, Subo take me to thy prison
62. EBRD provided credit to TBC-Bank for support to energy efficiency investments
63. Azerbaijani company Standard Insurance enters insurance market of Georgia
64. New government, new social benefits: Prices will climb further, while NBG pledges to maintain single digit inflation
65. Tbilisi hosts media forum in support of social responsibility of business
66. GBC media forum: support of socially responsible businesses
67. Taking the Fifth: Trying to uphold the constitution in troubled times
68. We would like to be the airline of choice
69. Standard Bank facing crisis: Administrators managing the bank
70. Print media makes extra profit during emergency period
71. Eka Tkeshelashvili to participate in 10th plenary session of CEPEJ
72. Arali-a remote village in Adigeni District
73. Journalists go on strike in the Kakheti region
74. Newly reconstructed schools in Zugdidi remain without central-heating
75. Patients accuse doctor of non-professionalism
76. Employment program 2007-2008 in Georgia to commence on December 5


full digest: Georgia News Digest - Ansicht in Groups BetaNeu!

Jonathan Kulick, Ph.D., Director of Studies, Georgian Foundation for Strategic and International Studies, 3a Chitadze, Tbilisi 0108, Georgia (Republic),
jonathan.kulick@gfsis.org, office: +995 32 47 35 55, mobile: +995 95 33 33 40, USA voicemail: 310.928.6814

Friday, November 30, 2007

NEWS: 29 Nov 07 | Caucasus Reporting Service 421

Beslan Surgeon in Legal Fight
Doctor says his detention and suspension followed criticism of North Ossetian authorities. By Anton Zurabov in Beslan (CRS No. 421 29-Nov-07)
TV at Heart of Georgian Crisis
Fate of opposition television station is subject of intense political haggling. By Eka Kvesitadze in Tbilisi (CRS No. 421 29-Nov-07)
Azeri Defence Spending Under Fire
Big increase in defence expenditure allegedly failed to lift soldiers out of poverty. By Rashid Suleimanov in Baku (CRS No. 421 29-Nov-07)

South Ossetia Mission: Travel Notes
To be honest, I thought personal reasons would prevent me from taking part in this trip to South Ossetia. But things turned out right after all, and there I was freezing at Minvody airport together with Olga Metreveli, waiting for our plane, which had been delayed. Marshenkulova Marina, 27-Nov-07
Outcry at Azerbaijani Editor Arrest
Observers say hooliganism charge against opposition editor is politically motivated. Abbasov Idrak, 22-Nov-07
Saakashvili Woos the People
Embattled Georgian president appoints new prime minister and promises social welfare reforms. Avaliani Dimitry, 22-Nov-07
Black Sea News Blackout in Ajaria
Deprived of proper information, Ajaria is rife with rumour and suspicion.Turadze Eteri, 15-Nov-07

Thursday, November 29, 2007

BLOG: Registan.net To The Changing Of Situation

Looking Again At the Rose Reversal
Posted: 21 Nov 2007 02:47 PM CST

Thanks for Foreign Policy Watch, here are two clips of Imedi, the opposition TV station Sakaashvili claimed was calling for the violent overthrow of his regime, being shut down—live.This serves as good context for some actually good reporting by Michael Weiss in the Weekly Standard (pace Ann Marlowe) about the crisis earlier this month… if you can ignore the petty comparisons to Pakistan.

Posted by Joshua Foust

Friday, November 16, 2007

NEWS: Trouble in Georgien, Wirtschaftsaussichten in Aserbaidschan - gut, Pressefreiheit in Aserbaidschan - schlecht

Georgien: Ende des Ausnahmezustands am Freitag Die Zeit - Hamburg, Germany
Der seit einer Woche in Georgien geltende Ausnahmezustand soll an diesem Freitag aufgehoben werden.

Treffen von Journalisten von Imedi TV mit Burdshanadse ohne Zusage Georgien Nachrichten - Germany Zudem wurde am gleichen Tag der Niederschlagung vom Bezirksgericht in Tbilisi der Entzug der Sendelizenz des Fernsehsenders verfügt.

Ende des Ausnahmezustandes in Georgien Tages-Anzeiger Online - Zurich, Switzerland
«Georgien wird am 16. November zum normalen Leben zurückkehren», sagte die Vertraute von Präsident Michail Saakaschwili.

Gericht in Georgien ordnet Untersuchungshaft gegen Okruaschwili an Georgien Nachrichten - Germany
Wo sich Okruaschwili derzeit aufhält, ist den georgischen Medien nicht bekannt. Er hatte sich zuletzt in der vergangenen Woche aus Deutschland gemeldet.

Justiz in Georgien entzieht Imedi TV die Lizenz Georgien Nachrichten - Germany
Die Justiz in Georgien hat ersten Meldungen zufolge dem oppositionsnahen Privatsender Imedi TV die Sendelizenz entzogen.

Wahlkampf in Georgien: Saakaschwili lässt Gefangene frei Georgien Nachrichten - Germany
Der Wahlkampf in Georgien hat begonnen: Präsident Micheil Saakaschwili will eine große Zahl von Strafgefangenen beteiligen

Georgien sähe Anerkennung Abchasiens als Kriegserklärung Georgien Nachrichten - Germany
Die Anerkennung der abtrünnigen georgischen Teilrepublik Abchasien als unabhängiger Staat käme einer Kriegserklärung Russlands Georgien gegenüber gleich.

Europarat dringt auf freie Berichterstattung in Georgien Basler Zeitung - Basel, Switzerland
Die Parlamentarische Versammlung des Europarats hat die Rückkehr zu einer freien Berichterstattung in Georgien angemahnt.

GEORGIEN-KONFLIKT Opposition einigt sich auf ... Spiegel Online - national, Germany
Deren Sondergesandter für Georgien, Josep Borrell, forderte, den Ausnahmezustand sofort zu beenden.

"Das ist Manipulation und keine Demokratie" Spiegel Online - national, Germany
Taktischer Schritt: Mit den vorgezogenen Wahlen in Georgien nimmt Präsident Saakaschwili der Opposition den Wind aus den Segeln - und sichert seine Macht.

International Bank of Azerbaijan Gründungsmitglied der vom World ... Business Wire (press release) - San Francisco,CA,USA
Die International Bank of Azerbaijan ist die erste Global Growth Company (globale Wachstumsgesellschaft, GGC) aus der kaukasisch-kaspischen Region ...

DJ BP meldet bedeutenden Gasfund in Aserbaidschan Finanztreff - Schweinfurt, Germany... von Statoil Hydro (25,5%), der staatlichen Ölgesellschaft der Republik of Aserbaidschan (SOCAR - 10%), LUKOil (10%), NICO (10%), Total (10%) und TPAO (9%).

Aserbaidschan: Oppositioneller Journalist verhaftet russland-aktuell.ru - Moscow, Russia
Auf der Rangliste der Pressefreiheit belegt Aserbaidschan nur Rang 139. Grund sind zahlreiche Strafverfahren gegen oppositionelle Journalisten.

Sunday, November 11, 2007

MEDIA: R.Murdoch shocked by the behavior of M.Saakashvili

Publication time: 10 November 2007, 14:37
http://www.kavkazcenter.com/

News Corporation said a police raid on Imedi TV station in Tbilisi had caused sever damage to the station's equipment that would keep the television off the air for at least three months, The Associated Press reported.

Imedi TV's shut down ahead of snap presidential elections, which President Saakashvili has proposed to hold on January 5, would be a major blow for opposition candidates.

In a phone interview with The Associated Press, Rupert Murdoch, the chairman of News Corp. said: "We're shocked and horrified that in what was allegedly a democratic country something like this could happen... that, effectively, stations are put off the air."

more: kavkazcenter.com

Saturday, November 10, 2007

NACHRICHTEN: News nach dem 7th November aus Georgien - Ausnahmezustand bis 22th November bestätigt

Hakki Keskin: EU muss Georgien stärker unterstützen Dailynet - 9. Nov. 2007
Die Massenproteste der letzten Tage haben gezeigt, dass große Teile der Bevölkerung Georgiens unzufrieden mit der sozialen und politischen Lage des Landes ...
Georgien: Wird der Ausnahmezustand bald aufgehoben? Die Zeit - 9. Nov. 2007
In der Kaukasusrepublik wird nach Zugeständnissen des Präsidenten an die Opposition mit einer Aufhebung des Ausnahmezustandes bis zum Abend gerechnet. ...
Georgisches Parlament bestätigt Ausnahmezustand bis 22. November WELT ONLINE
Ausnahmezustand bestätigt Gespräche in Tiflis n-tv - vor 1 Stunde gefunden
Erstmals seit der gewaltsamen Niederschlagung der Demonstrationen in Georgien sind Oppositionsführer und Regierungsvertreter zusammengetroffen. ...
Georgiens Parlament bestätigt Ausnahmezustand AFP
Leitartikel: Amerikas peinliche Verbündete Die Presse
Polizei hob Straßensperren in Tiflis auf derStandard.at
die anderen über georgien zwischen ausnahmezustand und neuwahlen taz - vor 15 Stunden gefunden
Insbesondere gegen so einen schmählichen Feind eines wiederauferstehenden Russland wie den georgischen Präsidenten. Moskau unterstützt offen zwei abtrünnige ...
Russland erwartet von Georgien Schritte zur Verbesserung der ... RIA Novosti - vor 5 Stunden gefunden
Georgien, das mit seiner anti-russischen Rhetorik eine schwere Krise in den bilateralen Beziehungen ausgelöst hat, muss laut Russlands Vize-Außenminister ...
Krisengespräche zwischen Vizeaußenminister von Russland und Georgien RIA Novosti
EIL - Moskau über neuen Herd der Instabilität in Georgien besorgt RIA Novosti
EIL - Georgischer Diplomat in Russlands Außenministerium einbestellt RIA Novosti
Russland warnt Georgien vor Provokationen in Konfliktregionen ... RIA Novosti
Südossetien – prekäres Provisorium im Südkaukasus NZZ Online
Georgien: Gerichtsprozess gegen Regimekritiker Okruaschwili ... RIA Novosti - vor 3 Stunden gefunden
November soll in Georgien ein Gerichtsprozess gegen Ex-Verteidigungsminister und Oppositionspolitiker Irakli Okruaschwili beginnen, dem Erpressung, ...
Ein Demokrat mutiert zum Despoten Stern
Verratene Rosen-Revolution in Georgien NZZ Online - 8. Nov. 2007
Im November 2003 hatten Anhänger der Opposition in der georgischen Hauptstadt Tbilissi das Parlament gestürmt und Präsident Schewardnadse zum Rücktritt ...
Ausnahmezustand in Georgien beunruhigt EU EuroNews
NATO und EU besorgt über Lage in Georgien WELT ONLINE - 8. Nov. 2007
Brüssel (dpa) - NATO und EU sind besorgt über die Lage in Georgien. In der Schwarzmeerrepublik gilt der Ausnahmezustand. Die NATO forderte alle Beteiligten ...
Nato kritisiert georgische Führung für Ausnahmezustand Reuters Deutschland
Nato und EU „besorgt“ Frankfurter Allgemeine Zeitung
Georgien nimmt Financier der Opposition ins Visier Reuters Deutschland - vor 22 Stunden gefundenTiflis (Reuters) - Nach der Verhängung des Ausnahmezustands hat Georgiens Regierung einen wichtigen Financier der Opposition ins Visier genommen. ...
Georgien: Opposition beendet Proteste Kurier
USA entsenden Sonderbeauftragten Bryza zu Krisengesprächen nach ... RIA Novosti
Saakaschwili beugt sich Druck der Straße WELT ONLINE
Georgien: Ausnahmezustand bleibt Wiener Zeitung - vor 21 Stunden gefunden
Georgiens Opposition hat am Freitag die Vorverlegung der Präsidentschaftswahlen auf Jänner als Triumph über Präsident Michail Saakaschwili gefeiert. ...
Georgien: Parlament bestätigt Ausnahmezustand ORF.at
Georgien bleibt im Ausnahmezustand SF Tagesschau
Georgien: Ausnahmezustand bis 22. November Südwest Presse
Rupert Murdoch verärgert über Zerstörung seines Senders in Georgien Georgien Nachrichten - vor 20 Stunden gefunden
Die Zerstörung der technischen Einrichtung des Privatsenders Imedi TV durch die georgische Polizei könnte sich als Bumerang für den georgischen Präsidenten ...

PHOTOGRAPHY: PHOTO COMPETITION "Kolga 2007"


Competition theme: Freestyle

Special Nomination:

1. "My Bank is on My Side" (general conception: photos about successful persons. Plot, portrait… therefore, TBC Bank will choose photos for private use)

2. "Geocell – Your Net" 100 winner photos will be exhibited and annual catalogue will be issued.


Prize capital - 5000 GEL

Terms:
anyone can take part in the photo competition (without regarding the age, sex, professionalism)
amount of the photos is not determined
photo size is A5 (15X21)
fee for per competitive photo is 1 (one) GEL
receiving and registration of the photos - from October 15 till November 20 on the address: 6,

Meliqishvili str.
Tbilisi. Georgia. 0179
ProFoto Center
Tel: 995 32 93 21 98

For additional information apply: photokolga@yahoo.com

!!!! international participants mail to: photo.kolga@gmail.com

Thursday, November 08, 2007

POLITIK:

EIL: Der Fernsehsender Imedi soll von Spezialeinheiten besetzt wurden sein und sendet nicht mehr - Mikhail Sakaashvili soll den Ausnahmezustand verhängt haben.



Größte Protestwelle in Georgien seit der Rosenrevolution Deutsche Welle - vor 3 Stunden gefunden
Die Opposition lastet dem georgischen Präsidenten Korruption und Amtsmissbrauch an. Seit Tagen demonstriert sie für dessen Rücktritt. Micheil Saakaschwili sieht darin einen Versuch Russlands, Georgien zu destabilisieren. Nach tagelangen Protesten ist ...
Massendemonstrationen: Regierungskrise in Georgien eskaliert Die Zeit
Proteste gegen Saakaschwili Knüppelnde Polizei in Tiflis n-tv

Sunday, November 04, 2007

MEDIA:

Georgian Internet TV Channels

Rustavi2 - Live / Courier
GPB - Live / Moambe
Imedi TV - Live / Qronika