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Tuesday, November 11, 2014

JUGEND: Internationaler Jugend Freiwilligendienst in Georgien? Cara Engel-Kreher klärt auf für junge Menschen von 18-28 Jahren

- Du hast Lust auf ein Auslandsjahr in einem spannenden Entwicklungsland?
- Du möchtest dich gerne in einem sozialen oder ökologischen Projekt engagieren?
- Du bist gerade fertig mit der Schule oder stehst an irgendeinem anderen Wendepunkt in deinem Leben und fragst dich was du jetzt machen könntest?

Dann bist du bei uns genau richtig! Bewirb dich jetzt für einen Freiwilligendienst in Georgien für junge Menschen von 18-28 Jahren. 

Download:  
Freiwilligendienst in Georgien [doc]
Poster: Freiwilligendienst in Georgien [doc]
 

Alle weiteren Infos bekommst du unter www.nothelfer.org
oder direkt per E-Mail an: cara.engel-kreher@gmx.de


Mehr zum Freiwilligendienst in Georgien


„Du gehst nach Georgien? War dort nicht neulich erst Krieg? Für 1 Jahr? Wieso das denn?“ Ja, mit solchen oder ähnlichen Fragen musste ich mich beschäftigen bevor ich mich aufmachte, meinen Internationalen Jugend Freiwilligendienst (IJFD) in der georgischen Provinz Kachetien zu beginnen. Ich habe in Georgien ein unvergessliches und erlebnisreiches Jahr verbringen dürfen. Nun möchte ich dafür sorgen, dass noch viele weitere junge Leute die Chance bekommen, einen Freiwilligendienst in einem der spannenden Projekte meiner Entsendeorganisation, der Nothelfer Gemeinschaft der Freunde e. V. zu absolvieren.


Für das kommende Jahr starten nun die Bewerbungsrunden für Projekte im sozialen und ökologischen Bereich weltweit. Die Nothelfer, eine kleine Organisation mit Herz und Seele die nun schon seit 60 Jahren interessierte junge Menschen in Projekte vermittelt und sie während ihrem Aufenthalt unterstützt, ist in Georgien seit etwa 10 Jahren aktiv und hilft so kleinen Projekten bei ihrem Aufbau und Werdegang. Bewerben kann sich jeder zwischen 18 und 28 Jahren bei den Nothelfern der Freunde e.V., der sich im sozialen oder ökologischen Bereich engagieren möchte unter www.Nothelfer.org oder direkt per Email an cara.engel-kreher@gmx.de

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(I) Arbeit in einer Lebensgemeinschaft Temi in Gremi

Aus dem Georgischen übersetzt bedeutet Temi Gemeinschaft. Bunt, lebendig und mit vielen Menschen mit den verschiedensten sozialen Hintergründen. Ja, so lässt sich Temi wohl am besten zusammenfassen. Dort leben und arbeiten um die 60 Menschen zusammen und als Freiwilliger hat man die Gelegenheit ein Teil dieser großen Gruppe voller toller Menschen werden. Jedem Bewohner wird in Temi die Chance gegeben, so viel wie jeder Einzelne eben kann in der Gemeinschaft beizutragen. Ganz egal ob dem Einen vielleicht ein Arm fehlt oder bei dem Anderen eine geistige Behinderung vorliegt. In Temi geht es darum sich gegenseitig stark zu machen und die Mitmenschen so zu nehmen wie sie sind.

Gemeinsam wird dort nicht nur ein großer Gemüsegarten bewirtschaftet sondern auch auf etwa 8 Hektar Wein angebaut und im eigenen Weinkeller auf traditionelle georgische Art zu Bio Wein verarbeitet und vermarktet. Als Freiwilliger kann man sich selbst aussuchen welcher Bereich einem am besten liegt. So spezialisieren sich die einen auf die Gartenarbeit und nehmen sich eigenen Projekten dort an, während sich die anderen mit den Menschen mit Behinderung oder den Kindern beschäftigen. In Temi ist für jeden etwas dabei, der sich vorstellen kann mal etwas Neues auszuprobieren, offen ist für eine andere Art des Zusammenlebens und der sich nicht scheut eigenständig zu arbeiten. Sprachkenntnisse sind von Vorteil aber nicht zwingend, denn in Temi lernt man die Sprache ob man will oder nicht.

Auch im kommenden Jahr gibt es wieder 3 offene Plätze für einen Internationalen Jugend Freiwilligendienst (IJFD) in Temi.

Weitere Infos gibt es auch unter www.nothelfer.org, oder der Homepage der Temi Gemeinschaft: www.temi-community.org

oder direkt per Email an: cara.engel-kreher@gmx.de

(II) Ethic Finance - Arbeit in einer Ethik Bank in Tiflis

Der gemeinnützige Verein Ethic Finance ist eine relativ junge und kleine NGO, die sich in Georgien für die Entwicklung ländlicher Gebiete einsetzt. 2008 gegründet, beschäftigt Ethic Finance nun 6 Mitarbeiter und berät andere, in der Regionalentwicklung tätige Organisationen bezüglich Planung, Finanzierung und Durchführung von Entwicklungsprojekten. Der Hauptfokus der Arbeit liegt aber auf den eigenen Projekten, die einen besonderen Ansatz verfolgen: Stets wird der soziale / ökologische Aspekt mit dem wirtschaftlichen Aspekt verbunden, sodass bei allen Projekten eine Einkommensperspektive für die Teilnehmer (meist Dorfbewohner) geschaffen wird.

Folgende Projekte stellen nur einen Ausschnitt dar:

1. Kreditgenossenschaft Ethic Capital: Ethic Capital ist eine Genossenschaft, der man durch den Erwerb eines Genossenschaftsanteils beitreten kann. Danach kann man entweder Geld anlegen oder einen Mikrokredit aufnehmen. Durch dieses Vorgehen können Personen zu sehr günstigen Zinsen den Aufbau eines kleinen Unternehmens o.ä. finanzieren, die bei einer normalen Bank keine Chancen hätten.

2. Apfelsaft-Projekt Sobissi: Das kleine Dorf Sobissi ist stark von dem Südossetien-Konflikt (Krieg 2008) betroffen, die landwirtschaftliche Produktion liegt brach. Den Einwohnern und insbesondere den Jugendlichen wird eine Perspektive durch die Gründung einer Genossenschaft geboten, in der sie hochwertigen, naturtrüben Apfelsaft und Essig herstellen, der anschließend in der Hauptstadt vermarktet wird. Dadurch werden nicht nur Einnahmen generiert, sondern vor allem die Jugendlichen in allen dazugehörigen Bereichen ausgebildet

3. Kräuter-Projekt Argokhi: Das kleine Dorf Argokhi liegt in einer sehr fruchtbaren Region. Trotzdem ist der überwiegende Teil der Bevölkerung arm und das Landschaftsbild wird von Monokulturen dominiert. Durch den biologischen Anbau, der Verarbeitung und Vermarktung verschiedener Kräuter werden die Teilnehmer geschult, lernen etwas über die Umwelt und haben Chancen, ihr Einkommen und damit ihre Lebenssituation zu verbessern.

Weitere Infos unter www.nothelfer.org
oder direkt per email an cara.engel-kreher@gmx.de

(III) Momavlis Mitsa Association


Gemeinsam mit Wwoofern aus allen Herren Ländern leben und der treibenden Kraft der Momavlis Mitsa Association leben und arbeiten auf dem Hof der Organisation zwei deutsche Freiwillige. Ein Jahr in der georgischen Provinz, in Kachetien, dem rural geprägten Weinbaugebiet des kleinen, aber vielseitigen Landes. Die Organisation hat viele Themen und Ideen auf der Agenda, im Zentrum steht sicherlich das harmonische Zusammenleben von Menschen und der umgebenden Natur. Der Einfluss Letzterer macht sich deutlich bemerkbar, denn das Leben ist geprägt von dem Charakter der jeweiligen Jahreszeit. 
Während der heißen Sommermonate ist die Arbeit in den Gärten und auf dem Feld zentral. Im Winter kommt dem Backen und Vermarkten des Brots auf der hauseigenen Bäckerei, gebacken mit dem eigenen Weizen, mehr Bedeutung zu. Internationaler Flair in einem verschlafenen Dorf, das überrascht nicht nur alle Besucher von außerhalb, es bringt auch Leben in das sonst etwas verschlafene Argokhi. So wie der Name die Zukunft in sich trägt, birgt auch dieses Projekt viele Möglichkeiten und Chancen in sich. 

Jedes Wochenende sind sie auf dem Markt in Tbilisi um Produkte zu verkaufen. Zu finden gibt es dort: Brot, Sonnenblumenöl, Eier, verschiedene Gemüse und Salate, Apfelsaft, Tees, Gebäck, Honig, Marmelden und einiges mehr. 

Der Markt findet jeden Samstag von 9.00 bis 15.00 Uhr statt. Er befindet sich neben Goodwill in Vake. Zu erreichen ist er mit den Bussen 61,88 und 140 vom Freiheitsplatz aus

Weitere Infos unter www.nothelfer.org

oder direkt per email an cara.engel-kreher@gmx.de

Tuesday, August 07, 2007

REPORTAGE (6):

Schattenseiten und Lichtblicke
Text von Patricia Scherer
Fotos von Keti Iashvili und
Patricia Scherer

Ich habe heute einen Jungen getroffen der ein Haus hat, aber keine Eltern. Ich habe ein Mädchen kennen gelernt, dass mit zwölf Jahren zwangsverheiratet wurde und mit 14 einen Sohn bekommen hat, den es hasst. Ich habe einem kleinen Jungen in die Augen gesehen, dessen Blick zu ernst war für sein zartes Windelalter. Ich wurde lange betrachtet von einer 16-Jährigen, die zusehen musste, wie ihre Mutter umgebracht wurde. Und ich habe mit einem 6-jährigen gegessen, der aus dem Fenster fiel und nun im Rollstuhl sitzt. An dieser Stelle könnte ich weitere hunderte Geschichten erzählen - jede einzelne Schreckgespenst, jede einzelne Herzensbrecher, jede einzelne unbarmherzige Realität - die Geschichten der Straßenkinder in Tbilisi und die Geschichten der Waisen im Kinderheim von Gremi.

Eigentlich fing der Tag sonnig, aufgeregt und fröhlich an. Keti, die in einem hier einmaligen Projekt für Straßenkinder als Sozialarbeiterin arbeitet, und ich machen uns gemeinsam auf den Weg nach Gremi. Begleitet werden wir von zwei Jungen an der Schwelle des Erwachsenwerdens, die in Tbilissi als Straßenkinder aufwuchsen und nun schon eine Weile im Heim leben. Beide lieben Kacheti, die Weinregion Georgiens. Der eine, weil es seine Heimat ist und weil dort sein Elternhaus steht, wenn auch ohne Eltern. Der andere, weil er hier als Hirte bessere Zeiten erlebt hat. Von ihren Jahren auf der Straße zeugen die vielen Narben auf den Armen - Schnitte die sie sich selbst zugefügt haben und gelegentlich noch zufügen. Atschiko ist 20. Man sieht ihm an, dass er Schalk und Charme hat. Unter Alkoholeinfluss ist er kaum kontrollierbar: dann nimmt er eine Glasscherbe und schlitzt bis es blutet. Der Schorf auf manchen Wunden ist noch frisch. Zima ist fleißig und hilfsbereit, auch wenn sein Gesichtsausdruck verrät, dass er zu lange giftigen Kleber geschnüffelt hat. Er ist klein und schmächtig, sein Körper wirkt als hätte er nicht genug Kraft gehabt um groß und stark zu werden. Wir fahren mit der Marschrutka aufs Land. Der Fahrer, ein stämmiger Mann mit einem goldbezahnten Lächeln, fragt mich neugierig aus. Obwohl ich ihn kaum verstehen kann, weil er einen vernuschelten Dialekt spricht und Keti übersetzen muss, antworte ich ihm brav in kurzen Sätzen auf Georgisch. Die Passagiere des Minibusses lachen fröhlich über mein Kauderwelsch, es ist heiß und stickig, die hügelige Landschaft fliegt an uns vorbei, wir hören georgische Popmusik auf Kassette, während wir unserem Ziel immer näher kommen. Die Straße nach Kacheti ist seit meinem letzten Besuch hervorragend ausgebaut worden, Schlaglöcher gibt es kaum noch, die Fahrt ist trotz der stickigen Luft im Minibus fast angenehm.


In Telawi suchen wir uns ein Taxi nach Gremi. Ganz am Ende des Dorfes, bei den Ausläufern eines holprigen Weges befindet sich das so genannte Steinhaus, das Kinderheim von Gremi. Als wir aussteigen, macht der Taxifahrer Zima ein Angebot: er soll für ihn als Hirte arbeiten gegen Kost und Logie und ein paar Lari Gehalt. Zima handelt zurückhaltend. Erst einmal möchte er sich einen Eindruck von dem verschaffen, was ihn hier erwartet. Wir treten durch das weiße Gatter auf das weitläufige Gelände rund um das Steinhaus.

Unter einem Baum sitzen Kinder und Jugendliche im Schatten, träge, beinahe leblos. Einigen von ihnen sieht man an, dass sie nicht ganz gesund sind, denn im Kinderheim von Gremi leben viele behinderte Kinder und auch Erwachsene. Georgien hat woanders kaum einen Ort für sie. Wir platzen mitten in einen Streit. Die Schweizerin Susanna arbeitet seit über zehn Jahren jeden Sommer in Gremi. Sie kommt gerade mit einer Gruppe zurück vom schwarzen Meer und ist wütend und verletzt, weil eine Kollegin sich gegen Sie gestellt hat. Sie würde die Auseinandersetzung gerne bereinigen, doch die Kollegin ist nach Tbilissi gefahren ohne ein Wort zu sagen. Susanna ist müde von der Fahrt, die Diskussion kostet sie Kraft. Unser Besuch kommt in diesem Moment unerwartet. Ein behinderter junger Mann begrüßt uns mit einem breiten Grinsen. Vor dem Körper hält er verkrampft seine Arme und Hände, er singt eine Art Lied und wiegt sich dabei hin und her. Unsere Straßenkinder sind distanziert und ein bisschen ängstlich. Der Umgang mit Behinderten ist neu und ungewohnt für sie. Behinderte haben in Georgien keinen guten Stand, sie werden als Strafe Gottes betrachtet. Ihre Familien schämen sich häufig für sie, zur Schule dürfen sie nicht gehen, auf der Straße sieht man sie nicht. Sie werden gehalten, hinter verschlossen Türen.

Susanna rafft sie sich auf und zeigt uns und einer gerade angekommenen Volontärin aus Tschechien das Gelände. Obwohl das Kinderheim von Gremi ein konstantes Provisorium ist, gibt es eine Schreinerei und eine kleine Ziegelei. Hier arbeiten einige der Bewohner, die längst aus ihren Kinderschuhen gewachsen sind, und das Heim trotzdem nie verlassen werden. Sauri, zum Beispiel. Der etwa Dreißigjährige kann kaum bis Zehn zählen, doch mit seinen Händen ist er geschickt. Die bearbeiteten Hölzer und Ziegel werden für die kontinuierlichen Baumaßnahmen am Kinderheim verwendet oder verkauft. Wir sehen uns die Kühe an, die rund um das Haus grasen und den neu gebohrten Brunnen. Das Wasser dringt aus einem schwarzen Plastikschlauch an die Oberfläche. Es ist kühl und frisch. Auf der Rückseite des Hauses angekommen, ist Susanna froh, dass sie in ihrer Muttersprache erzählen kann, was ihr in Batumi widerfahren ist. Tränen der Wut und der Übermüdung stehen ihr in den Augen. Sie hat so viel Kraft hier in Gremi gelassen und doch hat sie nicht das Gefühl, das alle Mitarbeiter gemeinsam an einem Strang ziehen. Die Dinge verändern sich, eine neue Generation soll die Leitung des Heims übernehmen. Susanna füllt sich an den Rand gedrängt, über 30 Jahre Erfahrung als Heilpädagogin und zehn freiwillige Sommer in Gremi zählen nichts mehr. Die neue Generation hat noch nicht mal eine pädagogische Ausbildung. Worte wie humanistische Pädagogik, Didaktik, Anthroposophie oder interaktives Lernen sind hier fremd. Es geht darum, die Bewohner des Heims unter Kontrolle zu halten. So herrscht ein Gemisch aus kindlicher Anarchie und undurchschaubaren Spielen von Erwachsenen.

Die Schweizerin Susanna arbeitet seit über zehn Jahren jeden Sommer in Gremi.

Susanna hat die Strasse hinauf ein Feld mit Bohnen, Zucchini, Mais und anderem Gemüse bepflanzt. Die Trockenheit des Sommers hinterlässt während ihrer Abwesenheit Spuren. Die Beete lechzen nach Wasser. Trotzdem kann sie drei riesige Sommerkürbisse ernten, jeder wiegt mindestens zwei Kilo. Ein weiteres Feld wird von den Arbeitern bestellt. Hier wächst und gedeiht alles prächtig. Am Hang unterhalb des Areals gibt es noch sieben Hektar Wein. Wir werden zum Mittagessen gerufen. Gegessen wird in der geräumigen Küche, die allerdings viel zu klein ist für alle Bewohner des Kinderheims. Wir nehmen die freigewordenen Plätze ein und kosten Bohnensuppe, frischen Salat und Pflaumen. Ein weitere Volontär, ein Student aus Brighton in England, und die Pragerin lernen ihre ersten georgischen Worte während des Mittagessens. Kovzi - Löffel, Tepschi - Teller, Tschika - Glas, Dana - Messer. Drei Wochen wollen sie hier bleiben und mithelfen. Ich frage mich, was ihre Empfindungen vom Kinderheim in Gremi sind, doch beide sind noch überwältigt von der Reise und den vielen neuen Eindrücken. John - der Engländer - ist schon drei Tage hier. Er möchte lieber mich fragen, was ich über Georgien weiß. Sein Freund Chand, der ihn nach Gremi begleitet hat, wurde gleich nach seiner Ankunft in Tbilisi von einem streunenden Hund gebissen und muss nun mehrere Tollwut-Impfungen über sich ergehen lassen. Als auch er sich beim Kaffee zu uns gesellt, sitzen Keti und ich vor zwei großen Augenpaaren und sollen alle offenen Fragen über alles beantworten, wie uns scheint. Unsere Antworten scheinen die beiden Studenten zu überraschen. Gerade Keti ist für georgische Verhältnisse schonungslos, sie sagt offen was sie denkt über ihr Land. Für mich ist das eine wohltuende Offenbarung. Keti denkt, Keti spricht aus was in ihr vorgeht und sie ist aktiv. Sie klagt nicht nur, sie will verändern. In Deutschland studiert sie berufsbegleitend Sozialpädagogik, doch in Georgien übt sie im Strassenkinderheim ihren Beruf aus. Sie pendelt seit über einem Jahr jeden Monat hin und her. Damit ist sie für mich ein bisher einzigartiges georgisches Phänomen. Kein Schönreden, kein Schimpfen auf den Staat, keine Ausreden. Sie fängt ihre Sätze mit "wir" an. Wo Schatten ist, ist auch Licht.

Temi Community January 2007 127 photos

Teil II über das Kinderheim von Gremi - bald auf http://georgien.blogspot.com/

Teil 7: Wo Schatten ist, ist auch Licht?

Teil 5: Blicke über den Treppenabsatz,oder: Rückkehr von Vardzia

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Patricia Scherer
freie Journalistin
vom 15. Juli bis 30. September 2007
Barnovis Kutscha 39
0160 Tbilissi, Georgien
Tel. +995-32-982966
Mobil +995-95-764296
Mailto: patricia@patricia-scherer.de
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www.patricia-scherer.de