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Tuesday, January 19, 2010
INTERNET: Publications on the countries of the Caucasus and Central Asia (kices.org)
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INTERNET: First Caucasus Channel on satellite (1k-tv.com)
PHOTO: Ludmilla Klotz. By Ralph Hälbig
Monday, January 18, 2010
ART: At the Cafesjian Center for the Arts (noteshairenik.blogspot.com)
MUSIC: Armenian Stories The Montreux Jazz Label TCB 03132, 2008 (welove-music.net)
ARTICLE: Stuck in the middle of Abkhazia (independent.co.uk)
ARTICLE: GEL Rate Down but Experts Are Optimistic (finchannel.com)
18/01/2010 13:30 (02:09 minutes ago)
The FINANCIAL -- The Georgian Lari (GEL) dropped by 1% last week, reaching an exchange rate of 1.7064 against the USD. Demand for USD during the Foreign Exchange Auction was three times higher than usual.
On January 15, 2010, the National Bank of Georgia sold 10,000,000 USD. This is the highest demand since August 7, 2009, when 10 million USD was sold at a rate of 1.6759 GEL for 1 USD. NBG said that further changes of the GEL against the USD will not be fixed in short term perspectives. Such high demand for the USD makes depositors cautious about keeping money in GEL.
INTERVIEW: U.S. Journalist Thomas Goltz discusses the Caucasus, Turkey and central Asia (ohmynews.com)
Thomas Goltz - This is a very difficult question for me to answer in a responsible manner. I have not been on the ground in the region for almost a decade, and garner my news through public sources. Some these suggest that Kadyrov has consolidated power in a way that gives him (and thus Chechnya) a type of virtual independence (based on brutality) that eluded both Dudayev and Maskhadov. Others suggest that the spate of police killings and other acts of violence in Ingushetia and elsewhere are the harbingers of greater violence to come.
Sunday, January 17, 2010
EXHIBITION: Anton Balanchivadze has two exhibitions in Europe (antonbalanchivadze.com)
jma Gallery, Halbgasse 32 Top III , Entrance: Neustiftgasse 123
A- 1070 Wien
Tel/Fax: +43 1 522 10 09, Mobile: +43 69912242497
E-mail: office@jmagallery.com
www.jmagallery.com
Participating Artists: ARTHUR BRAGINSKY, PAOLO DA SAN LORENZO, TAUNO KANGRO, MARINA PODGAEVSKAYA, PATRICIA ABRAMOVICH, ANTON BALANCHIVADZE, DESPINA PAPADOPOULOU, FRANCESCO MINO, NAIKOS, LUKA SIROK, MIREILLE DUBOIS VANHOVE, SALVA DORDALI
Sculptures & Lithographies
Salvador Dali & Co
“Art for All”
Art Exhibition from 22 January - 28 February 2010
And then from the beginning of February he is taking part in the Camden Art Gallery London.
Anton Balanchivadze.
Camden Art Gallery - Collective exhibition 3rd-23rd February 2010
CAMDEN ART GALLERY
61 Chalk Farm Road
NW1 8AN
London
Te: +44 207 485 6644
Te: +33 9 66 87 0545
www.camdenartgallery.com
NEW WEBSITE: BATSAV and the batsbi ans other unknown caucasian peoples (batsav.com)
This new (December 2009) website initially started as a blog called "Transcaucasus", which was hosted on Blogger.com (at www.transcaucasian.blogspot.com).
I had been thinking of creating a dedicated website for my Caucasus-related "findings" (i.e. ramblings) ever since I first landed on Blogger, but for the usual reasons I never actually created such a website, and the blog just got longer and longer and longer and longer and longer... and more and more contorted and unreadable and chaotic... and then one day (summer 2009) I started noticing that images which I uploaded to my blog-posts started disappearing. This phenomenon - which Blogger i.e. Google seem to be ignoring - just got worse, and when some tables disappeared the day after I first uploaded them, I decided that I had had enough, and began to create this website.
MUSIC: Choir Of Tbilisi (amazon.de)
PORTRÄT: Giwi Margwelaschwili - Ein Georgier aus Wilmersdorf (maerkischeallgemeine.de)
Schriftsteller erlebte hautnah Unterschiede und Gemeinsamkeiten zweier Diktaturen
BERLIN - Wedding, Behmstraße. Der Betonklotz ist grau und schon recht betagt, die Wände im Flur sind kahl. Der Aufzug ist eng und altersschwach. Doch ohne zu mucken fährt er in den vierten Stock.
Dort öffnet ein zierlicher älterer Herr mit längeren weißen Haaren lächelnd die Tür. Die kleine Wohnung ist schlicht und zweckmäßig eingerichtet. Nur der alte Schrank mit den Glastüren fällt auf. Er steckt voller Fotos, voller Bücher, voller Erinnerungen.
Es sind Zeugnisse eines bewegten Lebens, auf das Giwi Margwelaschwili zurückblickt; ein Leben, das sich vorwiegend in Berlin und der georgischen Hauptstadt Tbilisi abspielte. Der Germanist und Schriftsteller erblickte 1927 an der Spree das Licht der Welt. Seine Eltern waren sechs Jahre zuvor aus Georgien nach Deutschland emigriert. Der Vater, ein Philosoph, war vor den Sowjets geflohen. „Die hatten 1921 das Land überrannt“, sagt er. Dabei hätten die Besatzer im Kaukasus nichts verloren: „Andere Menschen, andere Sitten, andere Kulturen.“
Im bürgerlichen Wilmersdorf im Westen Berlins wächst er auf, ausschließlich deutschsprachig. In der Güntzelstraße wohnt die Familie, am Hohenzollernplatz spielt er oft, zu manchen Schulfreunden hat er bis heute Kontakt. Sein Vater, der auf den römischen Namen Titus hörte, kümmert sich um die Belange georgischer Emigranten, er fungiert als kultureller Botschafter seines Landes.
Als die Nazis an die Macht kommen, ändert sich für Giwi wenig. Zum Glück wollen die Familien seiner Freunde von den braunen Machthabern herzlich wenig wissen. Die jungen Leute hören lieber Swing und Jazz statt Märsche oder blut- und bodentriefende Durchhalteparolen. „Das war uns alles viel zu ernst“, sagt er. Eine Einberufung als Kanonenfutter für einen längst verlorenen Krieg bleibt dem jungen Georgier erspart. Die Staatenlosigkeit schützt ihn davor.
Als die Rote Armee die Hauptstadt erobert, wird es ungemütlich. „Die machten regelrecht Jagd auf sowjetische Emigranten“, sagt er. So ist Giwi mehr als mulmig zumute, als die neuen Herren den Vater als Dolmetscher in ihr Hauptquartier holen. Zunächst pendelt Titus zwischen seiner Wohnung und seinem neuen Arbeitsplatz in Karlshorst hin und her. Als die Amerikaner im Herbst 1945 einrücken, bleibt er einfach im Westsektor.
Dann steht mit einem Mal ein alter Freund des Vaters vor der Tür. Der im Ostsektor lebende Georgier will Materialien für ein Buchprojekt sammeln, der Vater soll helfen. Ab und zu schickt Titus seinen Sohn mit Unterlagen zu ihm.
Eines Tages lädt besagter Freund den Vater per Telefon zu sich ein. Einen Wagen will er schicken, um den Vater abzuholen. Tatsächlich klingelt wenige Tage später ein Chauffeur an der Tür. Im Wagen sitzen weitere unscheinbare Männer, vermutlich Bekannte des Freundes.
Der Vater steigt ein und nimmt seinen Sohn mit. Kaum fährt das Auto los, merken die beiden, dass sie in der Falle sitzen. Möglicherweise arbeitete der Freund mit dem NKWD, wie der sowjetische Geheimdienst damals hieß, zusammen oder wurde von ihm benutzt. Man will den Vater in den Ostteil Berlins entführen. Die Männer im Auto sind Offiziere, die normale Mäntel über ihren Uniformen tragen. Die Fahrt geht durchs Brandenburger Tor ins sowjetische Hauptquartier.
Der Vater wird vom Stadtkommandanten verhört. Als er in die Zelle im Keller zurückkehrte, war er kreidebleich, erinnert sich der Sohn. „Kollaboration mit den Nazis“ lautet der Vorwurf. Am nächsten Morgen führen sie den Vater ab. Giwi wird ihn nie wieder sehen. Die Sowjets verschleppen Titus über Moskau nach Georgien, wo sie ihn erschießen.
Giwi bleibt noch einen Monat in Haft, dann kommt er ins sowjetische Speziallager des ehemaligen KZ Sachsenhausen. „Dort hingen wir rum und litten schrecklichen Hunger“, erinnert er sich. Gut, außer gelegentlichem Kohleschippen stehen keine schweren körperlichen Arbeiten an. Doch mit einem Teller Suppe am Tag kann man kaum überleben. Hinzu kommt die schreckliche Ungewissheit, ob und wann man jemals entlassen werden würde.
Im August 1947 holt ihn ein NKWD-Offizier ab und eskortiert ihn über Moskau nach Georgien. Der Offizier hatte kein Wort mit ihm gesprochen, doch Giwi ahnt, was ihm bevorsteht. Er soll repatriiert werden. Ab, zurück ins Land seiner Vorfahren. Zum Glück hat er Verwandte in Tbilisi, der Hauptstadt. Seine Tante nimmt ihn auf. „Die Familie war sehr nett“, sagt er. Er, der weder russisch noch georgisch konnte, lernt hier schnell beide Sprachen. Es geht ihm nicht schlecht. Er studiert Germanistik, arbeitet als Deutschlehrer und wird 1971 an das Philosophische Institut der Georgischen Akademie der Wissenschaften berufen.
Nach Stalins Tod kam das große Tauwetter, erinnert er sich. „Staatschef Nikita Chruschtschow war zwar dem Westen gegenüber borstig, aber Sowjetbürger fasste er mit Samthandschuhen an“, sagt Giwi. Plötzlich kamen Segnungen wie Kühlschränke, Fernseher oder Tonbandgeräte. Und eine gewisse Redefreiheit.
Giwi findet schnell Anschluss, es gibt viele Gleichgesinnte. „Die Menschen waren schon wegen der Verfolgungen unter Stalin gegen das Regime“, sagt er. Wie damals im dritten Reich hören die jungen Leute lieber Jazz statt Propaganda. Giwi: „Da stellte ich eine Parallele fest.“ Man feiert gerne, man genießt die georgische Küche, die vielen Weine und Salate, die leckere Putenkeule in Nusssauce. Giwi trifft die Schriftstellerin und Germanistin Naira Gelaschwili, mit der er von 1970 bis 1980 verheiratet ist.
Doch der Staat sitzt ihm auch hier im Nacken. Der Geheimdienst KGB will ihn bereits in den 1950er-Jahren anwerben. „Ich bin zu nervös, zu kränklich“, erwidert er den Schlapphüten. Kein Problem, es geht um den Innendienst, bescheiden ihm die Spione. Doch Giwi will kein Spitzel werden. Zur Strafe muss er das Studium zwei Jahre lang unterbrechen und im Büro arbeiten.
Später knüpfen Schriftsteller aus der DDR und der Bundesrepublik Kontakt zu ihm. Heinrich Böll besucht ihn 1967. Wenig später kommen Sarah Kirsch, Elke Erb und Adolf Endler. Als er als Dolmetscher das Georgische Staatstheater nach Ostberlin begleitet, schaut er, zum Missfallen der Stasi, bei Wolf Biermann vorbei und erhält für lange Zeit Reiseverbot. Mit dem Ostberliner Publizisten Ekkehard Maaß verbindet ihn seit 1983 eine enge Freundschaft, die bis heute hält. Er stand plötzlich vor der Tür, einfach so. Giwi, wegen seiner unerfreulichen Geheimdienst-Erfahrungen stets auf der Hut, vertraut ihm. „Der war in Ordnung, das sah ich sofort.“ Maaß hilft ihm bei der Rückkehr nach Berlin und der Herausgabe seiner literarischen Werke.
Seit 1993 wohnt Giwi wieder an der Spree. Am liebsten möchte er nach Wilmersdorf zurückkehren, dahin, wo er aufgewachsen ist: in die Güntzelstraße.
Von Fritz Hermann Köser)
Quelle: www.maerkischeallgemeine.de
BOOK PRESENTATION: A Little War that Shook the World: Georgia, Russia, and the Future of the West (americanacademy.de)
Ronald D. Asmus, Executive Director, Transatlantic Center and Strategic Planning of The German Marshall Fund of the United States, discusses his new book A Little War that Shook the World: Georgia, Russia, and the Future of the West (Palgrave Macmillan, 2010) with with Eckart von Klaeden, Minister of State. The evening will be moderated by Gerhard Spörl of Der Spiegel.
In Cooperation with the German Marshall Fund of the United States
American Academy in Berlin GmbH
Am Sandwerder 17-19
D-14109 Berlin, Germany
Phone +49-(30) 8 04 83-0
Fax +49-(30) 8 04 83-111
Email: mailbox@americanacademy.de
Ronald Asmus
Preface by Strobe Talbott
source: georgiandaily.com
“Required reading if you want to know what really happened behind the scenes in the Russo-Georgian war -- and how the West let Tbilisi down in the face of Russian aggression."
Senator John McCain
“[P]rovides a very timely, historically clarifying, geopolitically illuminating analysis of the first post-Cold War East-West military conflict --- and does so with unique insider's knowledge of what actually did happen… an important statement and a very good read!”
Zbigniew Brzezinski, former National Security Advisor and author of The Choice: Global Domination or Global Leadership
“Ron Asmus has been an original thinker, diplomat and the go-to expert on Central and Eastern Europe for the more than 20 years that I have known him. His writing should be required reading for those who care about Europe and its neighborhood, and his account of the August 2008 Russo-Georgia war is one that no one who cares about the region should miss.”
Madeleine K. Albright, U.S. Secretary of State, 1997-2001
“I can think of few individuals more qualified to judge the background to, nature of and consequences of the five-day war between Russia and Georgia than Ron Asmus. With unique access to key actors, he discribes the political background of what happened in a way no one else could have done. The book is an invaluable contribution to our understanding of the Caucasus, Europe, transatlantic relations as well as the Russia of today and tomorrow.”
Carl Bildt, former prime minister of Sweden
978-0-230-61773-5/ Hardcover / $27.00
Ronald Asmus is executive director of the Brussels-based Transatlantic Center and responsible for Strategic Planning at the German Marshall Fund of the United States. He is the former deputy assistant secretary of state for European Affairs during President Clinton’s second term. He has published numerous essays over the years on US-European relations, including in Foreign Affairs, Survival, the American Interest and Policy Review. He is the author of Opening Nato's Door, a contributor to The Washington Post, Wall Street Journal, and The New Republic, and others, and is a commentator in both the American and European news media. He lives in Brussels, Belgium.
OPEN LETTER: Veränderung der Systematik in der Abteilung Ostrecht der Zentralbibliothek Recht der Fakultät für Rechtswissenschaft
Wednesday, January 13, 2010
KONZERT: THE SHIN & MAIA BARATASHVILI IN KARLSRUHE (tollhaus.de)
Tuesday, January 12, 2010
PHOTOGRAPHY: Pipe Dreams. Eine Chronik des Lebens entlang der Pipeline. Von Rena Effendi und Martin Ruben Becker (amazon.de)
Das Geschäft mit Öl, dem schwarzen Gold, ist eines der lukrativsten auf der Welt. Dienneue Pipeline vom Kaspischen Meer zum Mittelmeer verspricht der westlichen Welt einen ungehinderten Zugang zum Öl jenseits des Kaukasus. Doch für die unmittelbaren Anwohner der 1700 Kilometer langen Röhre ist sie vor allem ein unheimliches Ding, das nur wenigen viel Geld und den meisten Unglück bringt.
Eine Pipeline birgt stets eine Glücksverheissung, auf die man kaum zu hoffen wagt. Das Buch von Rena Effendi ist all jenen Menschen Aserbaidschans, Georgiens und der Türkei gewidmet, die durch die Ölpipeline und die gescheiterte Hoffnung auf eine bessere Zukunft schicksalshaft miteinander verbunden sind.
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