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Sunday, April 28, 2019

CONCERTS IN TBILISI: 3615 Mort Subite - Georgian tour. Brass Band, Funk, Jazz from Paris & Grenoble, France.

3615 Mort Subite, a group of French brassband musicians playing brass music inspired by New Orleans Brass Bands, funk, jazz and french chanson.

For the occasion of the wedding of one of our members in Tblissi, we are preparing a tour in Georgia from May 4th to 10th, 2019. Our group is bringing together musicians and the repertoire from two different brass bands: La Mort Subite (The Sudden Death) from Grenoble and The 3615 Brassband from Paris.

Fanfare La Mort Subite

facebook.com/LaMortSubite.Grenoble

fanfarelamortsubite.wixsite.com



The sudden death, fanfare of Grenoble:
soundcloud.com/The sudden death, fanfare of Grenoble
facebook.com/LaMortSubite.Grenoble

The 3615 brass band, Parisian brass band:
soundcloud.com/3615brassband
facebook.com/3615BrassBand

Upcoming concerts in Georgia, Tbilisi: 3615 Mort Subite - Georgian Tour
4 May Concert at Amodi
5 May Concert at Backstage76
10 May Concert at Tbilisi Gate Gallery





Thursday, May 11, 2017

MUSIC: Georgian Band GeoTRAIN mit Zurab J. Gagnidze, Mamuka Ghaghanidze & Paata Demurishvili (geotrain.eu)

Heidelberg, Ziegler, April 2016: JAZZ am NECKAR 50. Jubileum
(geotrain.eu) September 2015 wurde die Gruppe in Deutschland von Zurab J. Gagnidze und Mamuka Ghaghanidze gegründet, die beide seit 2002 in Deutschland zusammen mit Bekannte Formation The Shin arbeiten. Die in Deutschland lebenden Musiker gehören mehrheitlich zur künstlerischen Elite Georgiens, haben mit internationalen Größen wie Randy Brecker, Giora Feidman, Gia Kancheli, Jorge Pardo, Chaka Khan, Okay Temiz, Fuat Saka zusammengearbeitet, mehrere Workshops in Polyrhythmik, Improvisationstheorie und georgischer Mehrstimmigkeit abgehalten, sowie bei zahlreichen internationalen Festivals aufgetreten.





Für das neue Projekt „GeoTRAIN“ konnten die beiden Paata Demurishvili aus Mannheim gewinnen, den das Jazz Podium als einen „der besten Pianisten Europas“ bezeichnet hat.


Der Klangteppich der GeoTRAIN entsteht durch die Begegnung des musischen Georgien mit der Musik Verschiedener Länder und Kulturen. Berühmte georgische Mehrstimmigkeit und instrumentale Virtuosität entfalten sich im Austausch mit Jazz Scat, Funk und Fusion, Indien, Ravel... Wie klingt es? Raffiniert, überraschend, modern, witzig, heiter und einfühlsam.


Mehr in Facebook: www.facebook.com/GeoTrain/


Tuesday, February 24, 2015

CALL: JAZZ PROJECT by MANANA MENABDE in GEORGIA

Project "krimanchuly" contains masterclasses and final concert for musicians. Georgian musicians (30 people) will be chosen by professional judges. It will be held lectures and masterclasses during three months for them. The final part of project will be concert, which will be made by teachers and musicians. During the masterclasses some foreign musicians will be invited, they will make work-shops during two or three days to their listener (audience), (an hour each day, an hour will cost 200 Euro). Organization will provide guest's travel and fly expense. Organization will also provide trips and tours, visiting sightseeing, with guide and translators. Please, visit Georgia and share your experience to adults who are interested in Ethno- Jazz. Waiting with pleasure. Thank you. 

Contact: lkmm@yandex.ru

Skype: mmenabde

facebook.com/Manana_Menabde 

manana-menabde.golos.de

Sunday, September 14, 2014

CONCERT: Nino Katamadze & Insight Red Line Live 2010

Thursday, October 03, 2013

KONZERT: Spielfreude aus Georgien in Freudenstadt - SHIN am 12. Oktober (schwarzwaelder-bote.de)


Verschiedene Stilelemente finden sich wieder in der Musik von The Shin, eine Gruppe aus Georgien, die am 12. Oktober bei Kultur am Dobel in Freudenstadt gastiert.  
Foto: Veranstalter Foto: Schwarzwälder-Bote 

(schwarzwaelder-bote.de) Verschiedene Stilelemente finden sich wieder in der Musik von "The Shin", eine Gruppe aus Georgien, die am 12. Oktober bei Kultur am Dobel in Freudenstadt.

Nach dem furiosen Auftakt mit dem deutsch-türkischen Kabarettisten Muhsin Omurca geht es bei Kultur am Dobel international weiter. Am Samstag, 12. Oktober, ab 20 Uhr, wird es georgisch mit dem Trio The Shin. Es spielt im Schweizer-Saal des Stadthauses in Freudenstadt Ethno-Jazz aus Georgien, bei dem sich Mehrstimmigkeit mit instrumentaler Virtuosität verbindet.

Mehrstimmigkeit begegnet Polyrhythmik
Kultur am Dobel macht mit dem Gastspiel des preisgekrönten Trios im Bemühen weiter, immer wieder mal Musik und Unterhaltung aus anderen Ländern zu präsentieren. "The Shin" bedeutet heimkommen. Die Gruppe wurde 1998 als Duo in Deutschland gegründet, lebt in Stuttgart und tritt seit 2002 als Trio auf. Sie hat sich bei Festivals, Wettbewerben und Auftritten in Europa viele neue Freunde erworben.

Die Zuhörer erleben Doli-Trommeln und Panduri-Laute, können sakralen Chören ebenso lauschen wie georgischer Folklore. Die Formation überzeugt mit einer virtuosen Begegnung von Mehrstimmigkeit und Polyrhythmik, mit einem Dialog zwischen Jazzrock, Flamenco und Funk.
Der Klangteppich der Gruppe entsteht durch die Begegnung des musischen Georgien mit der Musik verschiedener Länder und Kulturen.

Kartenreservierungen für das Konzert sind unter www.kulturamdobel.de oder telefonisch unter 07441/950 92 51 möglich. Vor und nach dem Konzert sowie in der Pause wird bewirtet.


Friday, April 26, 2013

VIDEO: Beka Gochiashvili Quintet - Live at Black Sea Jazz Festival 2012 (youtube.com)


Beka Gochiashvili Quintet:

Piano - Beka Gochiashvili
Bass - Victor Bailey
Drums - Lenny White
Saxophone - Jaleel Shaw
Guitar - Lionel Loueke

tbcartarea.ge

more: youtube.com/Modern Piano Jazz

Web: www.bekagochiashvili.com

Wednesday, February 06, 2013

KONZERT: THE SHIN aus Georgien in der Dreikönigskirche in Dresden (mzdw.de)

(mzdw.de) „Mit Georgien verbinden wir archaische Männergesänge und nicht unbedingt quirligen und hochvirtuosen Jazz. Beides zusammen zu bringen, das hört sich nach der sprichwörtlichen Quadratur des Kreises an. Die Musik von The Shin schafft aber eben dies: Tradition mit Improvisation zu einem vielschichtigen Stimmungsbild mit lokaler Verankerung zu fügen." | Blue Rythm 

THE SHIN ist die international bekannteste Welt-Folk-Jazz-Band Georgiens, drei Musiker, die seit Jahren zur künstlerischen Elite ihrer Heimat zählen.

Tbilisi, Singapore, Moskau, Tel Aviv, Istanbul, München, Riga, Mexico-Stadt, Jerusalem, Warschau, Marokko - das sind nur einige der Auftrittsorte der Band der vergangenen zwei Jahre; insgesamt haben die Musiker in mehr als 30 Ländern rund um die Welt musiziert.

Gern und oft haben sie dabei Kooperationen mit anderen Künstlern gesucht, waren Teil internationaler Musik- und Theaterprojekte. Giora Feidman, Randy Brecker, Gia Kancheli, Jorge Pardo, Chaka Khan, Okay Temiz, Theodosii Spassov, Fuat Saka... - das sind nur einige der Stars, mit den THE SHIN musizierten.

2009 haben die Musiker überdies den bundesweiten Weltmusik-Wettbewerb »Creole« gewonnen. 


Der besondere Klangzauber ihrer Musik entsteht durch die intensive Begegnung des eigenen kulturellen Humus mit der Musik anderer Länder und Kulturen. Die berühmte georgische Mehrstimmigkeit und instrumentale Virtuosität entfaltet sich im Austausch mit Jazz Scat, Funk und Fusion, Raga und Flamenco, Ravel und McLaughlin. Die Musiker knüpfen einen weltoffenen Dialog zwischen Ost und West, der Altes und Neues verwebt, das Heimische betont und das Fremde integriert, so wie es in Georgien seit alters her Brauch ist. 


Im Georgischen bedeutet Shin „nach Hause kommen“. Obwohl jeder von uns seine eigene Heimat hat und auch seine ganz persönliche Art, nach Hause zu kommen, hat die Musik von THE SHIN die erstaunliche Fähigkeit, die Zuhörer auf ganz besondere „heim zu führen“ - ganz egal, wie weit es bis dahin ist.

Auf diesem Weg kann es geschehen, dass die Zuhörer plötzlich das Gefühl haben, sich an einem Ort zu befinden, von dem sie denken, dass sie ihn kennen, dass sie dort schon einmal gewesen sind. Vielleicht da, wo der Regen an die Fenster schlägt und einem vertraute Gerüche aus einer kleinen Küche in die Nase steigen? Oder da, wo der Weg steinig ist und schmal, wo wilde Sträucher am Rand stehen und in der Ferne der Ruf eines wilden Tieres erklingt? Oder da. wo man menschliche Stimmen hört, die man zu kennen glaubt, in einer Sprache, die vertraut klingt, obwohl man kein Wort versteht?

Ein altes georgisches Sprichwort besagt, die heimische Sonne ist in dir - und um dich herum. Ein Zuhause ist nicht nur die eigene Wohnung und die eigene Familie, es sind auch die Nachbarn und die Freunde. »Black Sea Fire« ist eine respektvolle und freundliche Begegnung der Kulturen und Musikrichtungen der Schwarzmeer-Region. Wie einem weisen Architekten gelingt es den Musikern, Brücken zu bauen: zu den Freunden, zu den Nachbarn, zu den Menschen anderer Länder.

Die Musiker:
ZAZA MIMINOSHVILI Gitarren | Panduri | Gesang
ZURAB J. GAGNIDZE Bass | Gesang
MAMUKA GAGANIDZE Percussion | Gesang

Die Homepage:
THESHIN-MUSIC.COM


Die Presse:


„Die georgische Formation begeisterte mit einer hochvirtuosen Begegnung von georgischer Mehrstimmigkeit und Polyrhythmik. In ihrem dynamischen, voller Spielfreude vorgetragenen Dialog zwischen Jazzrock, Flamenco und Funk finden sich auch originell verarbeitete Einflüsse des Gitarristen John McLaughlin. Die Bühnenperformance von The Shin bildet mit ihren lebendigen Tanzeinlagen zudem einen absoluten Live – Höhepunkt.“ | Creole Deutschland

„Mit einem prasselnden Feuerwerk musikalischer Fantasie, unglaublicher technischer Brillanz und schwebendem leichten Humor brachten die Musiker nach nur wenigen Tönen den vollbesetzten Saal zum Brodeln.
Man könnte The Shin als kaukasische Antwort auf den Midwestern-Jazz eines Pat Metheny bezeichnen. Die Musiker stehen ihm technisch in nichts nach, bringen aber zusätzlich die reiche und sehr alte Musiktradition des zum Orient hin offenen südlichen Kaukasus ein. Dabei gelingt es diesen außerordentlichen Musikern, ein anderswo auf den Hund gekommenes Genre wieder glaubhaft zu rehabilitieren: die Hymne. Nicht selten brechen die vielschichtigen Kompositionen dieser Band in ein sich steigerndes Jubilieren aus; Jauchzer, wenn man so möchte, über die Lust zu leben.“ | Waiblinger Kreiszeitung

„Stilistische Power und internationalen Zwischentöne machen die Gruppe zu einem Musikerlebnis, bei dem sich instrumentale Pracht und vokale Güte in seltener Brillanz vereinen. Die Virtuosität und humorvolle Kreativität der Musiker ist tatsächlich schwer zu toppen.“ | Bensheimer Zeitung

“Ein gelungener Abend, Dank der beeindruckenden Meisterhaftigkeit der Musiker, ihrer ansteckenden Begeisterung des Zusammenspiels und der charmanten Selbstironie.“ | Volkskrant Amsterdam

„Mit Georgien verbinden wir archaische Männergesänge und nicht unbedingt quirligen und hochvirtuosen Jazz. Beides zusammen zu bringen, das hört sich nach der sprichwörtlichen Quadratur des Kreises an. Die Musik von The Shin schafft aber eben dies: Tradition mit Improvisation zu einem vielschichtigen Stimmungsbild mit lokaler Verankerung zu fügen." | Blue Rythm

„Ein brillanter Dialog zwischen einer akustischen Gitarre à-la Flamenco und einem Fretlessbass, dazu gewitzte Perkussion und ein rasend schneller Guruli-Gesang, bei dem selbst Scatman John vor Neid erblassen würde; ebenso die indischen Meister unter den Tabla-Spielern. Alle Kompositionen, die The Shin spielen, haben einzigartige Qualität. Augenblicklich beginnt man mitzusummen, wie von selbst wippen die Füße, die Hände klatschen und es fällt einem schwer, sitzen zu bleiben.“ | Vash Dosug Moskau

„Bei allem Respekt den andern Musikern gegenüber: Es waren genau The Shin, die die Helden des Abends wurden. Im Gegensatz zum immer gleichen Mainstream-Jazz war ihr georgischer Ethno-Jazz-Rock einfach herrlich. Die Kombination aus Volksmelodien, hin und wieder offen rockigen Riffs, einer super Perkussion, einem Verrückten in Sachen Schönheits-Vokals, wahrem georgischen Charme und dem großen Sinn für Humor machten sie zu Zuschauerlieblingen. The Shin erhielt den lautesten Applaus und die meisten BRAVO- Rufe - und zum Abschluss des Festivals den Sympathie-Preis der Zuschauer." | Polniy Jazz Warschau

„Das gemeinsame Konzert von The Shin und Randy Brecker war zweifellos das beste Projekt von denen, die „Eastern Promotion“ in den letzten Festivals vorgestellt hat. Von den ersten Sekunden an bekam das erstaunte Publikum das Wichtigste: echte Musik!“ | 24 Hours Tbilisi

Eintritt:
Vorverkauf: 14,00 € | 16,00 € | 18,00 €
Abendkasse: 16,00 € | 18,00 € | 20,00 €
Ermäßigt für Berechtigte um jeweils 4,00 €

(Ermäßigungsberechtigt sind Menschen ohne eigenes Einkommen durch Arbeit oder Rente: Schüler | Studenten | Arbeitslose | Hartz IV-Empfänger | Dresden-Pass-Inhaber) 

Vorverkauf: ReserviX

Tuesday, January 08, 2013

MUSIC: The Georgian Musician Shorena Janiashvili in Lithuania- "Music from my heart" album Presentation

Shorena Janiashvili (Georgian: შორენა ჯანიაშვილი, Lithuanian: Šorena Džaniašvili or Šorena Janiašvili; born on July 12, 1988 in Tbilisi) is a Georgian singer performing in Lithuania.

Gedimino Žilinsko nuotraukaJaniashvili studied law in Georgia, learned to play piano and guitar but never took formal musical training. She participated in GMiri, the Georgian version of reality show Survivor, where she survived for 40 days on a desert island in Malaysia. After the show she was hired by Imedi TV station. She traveled to Lithuania to host a Georgian TV show Laimės valanda (Hour of Happiness), which would be transmitted from Vilnius to Tbilisi, but the transmission was interrupted by the 2008 South Ossetia war and she stayed in Lithuania.

Janiashvili was a strong supporter of her native country during the war advocating the end of the war. This inspired her to record bilingual song Karas (The War; in Georgian: ომი) which was critical of the authorities. During one of the anti-war protests in front of the Russian embassy she sang Tavisupleba, Georgian national anthem, and was spotted by a producer from LNK who invited her to participate in Muzikos akademija (Academy of Music), a music competition. She was quickly voted off, but was subsequently invited to another singing competition Žvaigždžių duetai 3 (Star Duets 3), where she was paired up with Stano and took third place. Janiashvili and her partner Deividas Meškauskas won Šok su manim (Dance with Me), a celebrity dance competition on TV3. In 2009, she was awarded the Lithuanian version of Fun Fearless Female of the Year Award by the Cosmopolitan.

In August 2010, Janiashvili released her debut single Tu žinai (You Know). Starting January 2011, she on a solo tour Mano širdies muzika (Music of My Heart) across Lithuania with a program of traditional Georgian songs. In September 2011, she announced a refreshed program and a world music/jazz album in the works.


Website: www.shorena.lt



more links:




















Friday, December 14, 2012

DOKFILM: „Mugham-Jazz aus Aserbaidschan“. Ein Dokumentarfilm von Klaus Bernhardt

Persönliche Betrachtungen von Thomas Melzer (Baku)

„Sari gelin. Mugham-Jazz aus Aserbaidschan“, den aktuellen Dokumentarfilm des deutschen Produzenten Klaus Bernhardt („das apartment“), muss man sich wie eine klingende Ansichtskarte vorstellen. Von ortskundigen Guides geführt, trifft Bernhardt sich in Baku mit zahlreichen Musikern, die jene freie Spielart der hier verwurzelten Musik praktizieren, in deren traditioneller Urform bereits notierte neben improvisierten Passagen stehen. Das Genre bleibt für fremde Ohren von Natur aus eher sperrig, anders etwa als der karibische Son, der 1999 durch Wim Wenders‘ Dokumentation „Bueno Vista Social Club“ ein weltweites Revival erfuhr. So scheint zweifelhaft, ob die Rechnung des Kulturdepartements im aserbaidschanischen Ministerium für Kultur und Tourismus, das den Film mitfinanziert hat, aufgehen wird, zur Popularisierung des weithin unbekannten Mugham-Jazz‘ außerhalb der Landesgrenzen beigetragen zu haben. In den Tourismusabteilungen desselben Hauses aber dürfte man sich freuen. Bernhardts Film besticht durch schöne Bilder, Postkartenmotive des alten und neuen Baku, meist nicht laufend, sondern in einer Art Diaschau aneinandergeschnitten. Das allerdings ist das erste Problem des Films.

So eindrucksvoll die neuen Flammentürme sind, deren Silhuette seit einigen Jahren die Skyline der Stadt dominiert – als Sinnbild für ein Lodern des im Orient wurzelnden Mugham-Jazz‘ taugen sie nicht. Im Gegenteil. Die moderne Architektur der Stadt spiegelt eine oft geschichtsvergessene Hinwendung zum Lebensstil des Westens. „Es hängt von Ihrem Verhalten ab, meine Kinder, ob unsere Stadt zum fortschrittlichen Europa oder zum rückständigen Asien gehören soll“, lässt Kurban Said in seinem Roman „Ali und Nino“ im Jahre 1917 den Rektor des kaiserlich russischen humanistischen Gymnasiums zu Baku sagen. Die Nachgeborenen haben sich klar entschieden. Der Kristallpalast, Veranstaltungsort des Eurovision Song Contests 2012, ist Form gewordener Pop. Unter der glänzenden Oberfläche der Stadt ist Mugham-Kultur kaum zu finden, obwohl immerhin eines der gelungensten neuen Gebäude, zudem in bester Boulevardlage, dem Mugham als „Centre“ gewidmet wurde. Bernhardt hätte sich einmal dessen Spielplan zeigen lassen sollen – er wäre ernüchtert gewesen. So wie wir, als wir vor zwei Jahren in jener Stadt eintrafen, der der Ruf der (post)sowjetischen Jazzhauptstadt noch immer vorauseilte. Die „verrauchten kleinen Jazzkeller, in denen die Musiker wie vereinsamte Gnome saßen und an ihren vertrackten Beats und Harmonien werkelten“, die der Journalist Ingo Petz in seinem 2008 erschienenen Buch „Kuckucksuhren in Baku“ noch beschrieb, fanden wir schon nicht mehr vor. Den „Karavan Jazz-Klub“, Lieblingsclub der Verfasser des Standard-Reiseführers Aserbaidschan (Trescher Verlag), habe ich – mit der aktuellen Ausgabe in der Hand – lange vergeblich versucht.

Dem Bakuwinischen Jazz droht akut der freie Fall in die Bedeutungslosigkeit, worüber nur auf den ersten Blick hinwegtäuschen kann, dass er im „Jazz Center“ noch immer eine stattliche Bühne exklusiv bespielt. Dort drehte auch Bernhardt. Hat er nicht bemerkt, dass hier hochklassige Musik oft gegen den kumulierten Gesprächssound einer zeigefreudigen Schickeria ankämpfen muss, deren Smartphones mehr Beachtung finden als das Geschehen auf der Rampe? Schon Petz hatte sich gewundert, dass da ein Pianist „spielte, als ginge es um sein Leben – aber niemand, niemand da draußen hörte dem armen Hund zu.“ Im Film wirkt die Bakuer Jazzwelt in schönster Ordnung. Wenige Wochen vor seiner Uraufführung im Nizami-Kino, Ende Oktober, ging das jährliche Jazzfestival zu Ende. Am fettesten gedruckt auf den Festivalplakaten war der Bandname „Kool and the Gang“. Mehr muss man über Jazz in Baku im Jahr 2012 nicht wissen.

Interessant ist, dass vorstehender Befund nur für den Mugham-Jazz gilt, nicht aber für die traditionelle Mugham-Musik. Sie wird in Aserbaidschan unverändert gespielt und geliebt. In aserbaidschanische Behörden-Kantinen kann man beobachten, wie in den allgegenwärtigen Fernsehgeräten vier traditionell gekleidete Männer auf Ud, Sass, Tar und Nagara musizieren – während zehn Männer vor dem Bildschirm das Ende ihrer Mittagspause vergessen. Selbst in der Grenzüberschreitung zur Moderne setzen die Programmgestalter auf die Legitimation der traditionellen Musik bei gleichzeitiger Ignoranz gegenüber dem Jazz. Zu der Reihe Bizimkiler des Fernsehsenders ANS wurde nicht ein einziger Jazzmusiker eingeladen, westliche Hits wie Michael Jacksons „They don’t care about us“ oder Deep Purples „Smoke on the water“ mit den Stilmitteln des Mugham zu interpretieren, sondern durchweg Vertreter der klassischen Fraktion. Und ausgerechnet auf der Fanmeile des Eurovision Song Contests tanzten junge Burschen im Mai dieses Jahres zu traditionellen Mughamklängen aus ihren Mobiltelefonen gocklige Tänze.

Wann und warum aber ist der Jazz abgehängt worden? Der Film verhält sich längst wie ein Besucher, der seine Gastgeber ins Herz geschlossen hat und ihnen deshalb kritische Fragen erspart. Oder ließ das Budget einen längeren Aufenthalt des Filmteams in Aserbaidschan nicht zu, der einen tieferen Blick und derartige Fragen erst ermöglich hätte?

Was die Dokumentation sympathisch macht, ist ihr loyales Bekenntnis zu der missionierten Musik. Dieser wird Zeit gegeben, in mehr als populistisch leichtverdaulichen Häppchen. So kann man den aserbaidschanischen Starpianisten Isfar Sarabski am Klavier so vergrübelt und beseelt erleben, wie man ihn auf der Bühne – dort zunehmend der Hochgeschwindigkeit verpflichtet – lange nicht sah. Professor Farhad Badalbayli, Rektor der Musikakademie Baku, erklärt anschaulich, dass im Mugham-Jazz die Entwicklung eines Themas schon mal 40 Minuten dauern kann. Dass der Film hier an die Grenze stößt, seinen Gegenstand wirklich nacherlebbar zu machen, ist ihm nicht vorzuwerfen.

Aber doch dieses: Warum wirkt er häufig so steril? Da musizieren Alim Gasimovund seine Familie im Innenhof ihres Hauses auf einem Teppich, das Filmbild wird wunderbar gerahmt durch die vom typischen Bakuer Wind immer wieder vor das Objektiv geschobenen Zweige – doch die Ohren vernehmen nichts davon, keine natürliche Atmosphäre. Und gern hätte man von den Gastgebern mehr erfahren über ihr Leben in und mit der Mugham-Musik, über ihren sozialen Stand als Musiker in Aserbaidschan. Sollte da beim Schnitt im Zweifel die Entscheidung zugunsten längerer Klangbeispiele gefallen sein, wäre dies nicht zu beanstanden. Frevel allerdings bleibt die banale Darstellung von Rain Sultanov, einem der wohl berühmtesten lebenden Jazzmusiker Aserbaidschans – und außerordentlich intelligenten (auch des Deutschen mächtigen) Gesprächspartners zudem. Er ist der verbliebene Aktivist des aserbaidschanischen Jazz‘. Neben seinen zahlreichen CD-Aufnahmen und regelmäßigen Konzerten – in Baku häufig in Gruppierungen mit seinen ebenfalls Jazz spielenden drei Brüdern - gibt er mit seiner Frau halbjährlich ein Jazzmagazin heraus, veröffentlichte CD-Anthologien, organisierte ein aserbaidschanisch-deutsches Jazzfestival und verkörpert die Legende vom „Jazzland Aserbaidschan“ auf internationalen Messen, u.a. der Jazzahead! in Bremen. Was hätte er erzählen können!

Stattdessen reist das Filmteam plötzlich zu den Schlammvulkanen von Gobustan. Dort gibt weder Mugham- noch sonstige Musik, aber schöne Slow-Motion-Bilder platzender Schlammblasen. Dann ist der Film zu Ende. Seine Chance wird vielleicht sein, dass man in der Mitte Europas über das aufstrebende Land am Kaspischen Meer noch immer wenig weiß. Als Denkmal für den Mugham-Jazz allerdings ist eine Ansichtskarte zu wenig.

Thursday, June 07, 2012

VIDEO: Die Musik der Freiheit - Jazz in Aserbaidschan. Von Julia Ballaschk (arte.tv)



Die Freude ist groß in Aserbaidschan, daß der Eurovision Song Contest in Baku stattfindet und die ESC-Musik wird gerne gehört. Aber neben Popmusik und traditioneller Musik ist in Baku auch Jazz besonders populär und wird, anders als in vielen westeuropäischen Ländern, nicht nur von einigen Liebhabern, sondern auch von vielen jungen Leuten gehört.

Erstausstrahlungstermin: Sa, 12. Mai 2012, 14:15

Ein Film von Julia Ballaschk

Wednesday, November 17, 2010

JAZZ: De Mugam van Vagif Mustafa-Zadeh (world.radio6.nl)

Auf dem surrealen Cover der CD "Jazz Komposition" sieht man mit einem großen Schnurrbart den charismatischen Painisten aus Aserbaidschan: Vagif Mustafa-Zadeh (1940-1979). Vagif Klavierspiel geht auf einer Linie mit Jazz-Größen wie Oscar Peterson, Ahmad Jamal und Kenny Drew.

Auf der anderen Seite spielt er seinen Mugam Stil, Jazz-Improvisationen in Mugam. Es ist eine ungewöhnliche Art des Improvisierens, die der damals 50-Jährige kreierte, und die nun von seiner Tochter Aziza Mustafa-Zadeh fortgesetzt wird.

Auf diesem Doppel-Album "Jazz Komposition" sind 29 Original-Stücke, die von Vagif geschrieben wurden, wo er sowohl Klavier, (Bass), Orgel spielt. Unter anderem Be-bop, aber auch lateinamerikanische Einflüsse sind zu hören.

Monday, January 18, 2010

MUSIC: Armenian Stories The Montreux Jazz Label TCB 03132, 2008 (welove-music.net)

"Hekiat" is the name of a band which invites four of Switzerland’s jazz familiar faces to feature a singer arriving from abroad, bringing with her the roots of her homeland Armenia. The generosity of this traditional music makes the arrangements and compositions of the young pianist burst a new taste of inspirational armeno-jazz harmonies and rythms played delicately and abundantly by each band member. It is clear that the musical and cultural colors of this band varies from europe to middle east, but the musicians embrace this music and perform it as their own, letting their creativity and dedication unite them on stage as one unique sound.

Tuesday, September 29, 2009

MUSIC AWARD: And the creole winner is: THE SHIN (creole-weltmusik.de)

German version see below

the nation-wide competitioncreole – world music from germany

And the winner is: THE SHIN

We are very pleased that the decision of the international jury of one of the three winners of the 2nd Announce federal competition "creole-world music from Germany," 08/09. We congratulate our winners creole THE SHIN sincerely to win the coveted prize creole sculpture of the Georgian artist Levan Vardosanidze and with 5000, - Euro doped creole Price:
* The Shin (Regional: Southwest)

The Georgian formation enthusiastic virtuoso with a meeting of Georgian polyphony and polyrhythms. In their dynamic, full of playfulness put forward dialogue between jazz-rock, flamenco and funk influences are also originally processed by guitarist John McLaughlin.

The stage performance of The Shin formed with their lively dance routines also one of the live highlights of the creole-Finals 08/09.

The Shin - EgAri - JARO 4278-2
The Shin - Black Sea Fire - JARO 4279-2 - Street date: 23rd of October 2009

For more information, please go here:
www.creole-weltmusik.de
www.jaro.de

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creole – weltmusik aus deutschland Preisträger 08/09:

Der Gewinner ist: The Shin

Wir freuen uns sehr, die Entscheidung der internationalen Jury über einen der drei Preisträger des 2. Bundeswettbewerbs »creole-Weltmusik aus Deutschland« 08/09 bekanntzugeben. Wir gratulieren unserem creole-Preisträger THE SHIN herzlich zum Gewinn der begehrten creole-Preisskulptur des georgischen Künstlers Levan Vardosanidze und zum mit je 5000,- Euro dotierten creole-Preis:
* The Shin (Regionalwettbewerb: Südwest)

Die georgische Formation begeisterte mit einer hochvirtuosen Begegnung von georgischer Mehrstimmigkeit und Polyrhythmik. In ihrem dynamischen, voller Spielfreude vorgetragenen Dialog zwischen Jazzrock, Flamenco und Funk finden sich auch originell verarbeitete Einflüsse des Gitarristen John McLaughlin.Die Bühnenperformance von The Shin bildete mit ihren lebendigen Tanzeinlagen zudem einen der Live-Höhepunkte des creole-Finales 08/09.

The Shin - EgAri - JARO 4278-2
The Shin - Black Sea Fire - JARO 4279-2 - VÖ: 23. Oktober 2009

Weitere Informationen über The Shin finden Sie hier:
www.creole-weltmusik.de
www.jaro.de

Friday, May 29, 2009

CONCERT: The Shin: Georgian Music with Guitars on Tour in North America (allaboutjazz.com)

At first listen, The Shin may sound like your average rocking band from Georgia. After all, they play the good ol' strings from way down South. And, of course, the funky drums from up North. But listen closely and you'll catch the crunchy consonant clusters of the Caucasus instead of a Southern drawl.

The Shin flies in the face of the purist revival ensembles that dominate in Georgia today, tweaking staid notions of what it means to be traditional. Born and raised in a country famous for its elaborate vocal polyphony, The Shin's members have burst out with their own brand of scat-inspired by a traditional approach to singing the consonant-heavy Georgian language-and with a passion for South Indian and flamenco styles. Their hope: to dust the cobwebs off the gems of Georgian and Caucasian music and launch them into the wider world of today.

The Shin will tour the United States in late May, showcasing their approach to new Georgian traditions in music and dance. Concert cities include New York City, Washington DC, and Philadelphia.

Georgian music has experienced a passionate revival since the country's independence in the early 1990s. Many around the world are now hearing Georgian music for the first time, and most are enamored. In the last ten years amateur Georgian music ensembles have begun popping up all over the globe

full text >>>

The Shin, 2009 North American Tour
05/29/2009, Fri: Washington, D.C., Rosslyn Spectrum Theatre
05/30/2009, Sat: New York City, NY, DROM
05/31/2009, Sun: Philadelphia, PA, Painted Bride Art Center

Visit website






The Shin - On Tiptoes.
Dranouter, Belgium, 05.08.2007

Tuesday, November 18, 2008

CONCERT: Cyminology - In Eriwan, Tbilisi & Baku

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich möchte Sie auf unser Jazz-Konzert am Donnerstag, den 20.11.08 um 19.00 im Nationalen Musikzentrum in Tbilissi aufmerksam machen. Die Sängerin Cymin singt persische Gedichte des 11. Jahrhunderts (auf Persisch) begleitet von neuartigen Jazz-Klängen, die in der Berliner Jazz-Szene einmalig sind. Höre mehr auf myspace >>>

Cyminology

Keine andere Jazz-Band in Deutschland verbindet die Klangwelten von Orient und Okzident auf so faszinierende Art und Weise wie Cyminology. Eine perfekte Mischung, eine Melanche aus Musikern mit östlichen und westlichen Einflüssen, die in ihrer Musik eben diese Hintergründe und Erfahrungen verarbeiten. Die gelebte Interkulturalität ist beispielhaft. Eine gelungene Fusion aus amerikanischen, iranischen (die Sängerin Cymin Samawatie ist Deutsch-Iranerin), deutschen und indischen Elementen. Der Musikstil dieser Gruppe passt sehr gut zu dem kulturellen Hintergrund der drei kaukasischen Länder Georgien, Armenien und Aserbaijan.

Diese drei Länder bilden genau den Schnittpunkt zwischen der orientalischen und der europäischen Kultur. Die Gruppe tritt am 18.11.08 in Eriwan und am 22.11.08 in Baku auf.
Das Konzert in Tbilissi findet am 20.11.2008 um 19 Uhr im Nationalen Musikzentrum von Georgien statt.

Adresse:
D. Agmaschenebeli Prosp. 127

Mit besten Grüßen
Werner Wöll

Institutsleiter
Goethe-Institut Georgien
Sandukeli Str. 16
0108 Tbilissi
Tel. +995 32 / 93 89 45
Fax:+995 32 / 93 45 68
e-mail: il@tbilissi.goethe.org

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Das Goethe Institut schickt Cyminology für ca. 3 Wochen in den Nahen Osten! Am 1 . Dezember geht es los.

Cyminology has spread its music all over Germany, Europe, to the near and middle East, to New York and to the far South Corea. The audience is abducted into a world between orient and occident, to the bazaars from the tales of '1001 Arabian Nights'. This occurs, at least for the members of Cyminology, right in their neighbourhood: Berlin.
It's no surprise: Cyminology is a multi-national band. Cymins family descends from Iran; Benedikt Jahnel (piano) was born in France, Ralf Schwarz (bass) comes from Germany and Ketan Bhatti (drums) is a native of India. They met in a city where the intercultural music matches the multicultural way of living. Cyminologys music combines oriental exoticism with the new music from Germanys capitol to form a unique style of Jazz. Sometimes energetic, sometimes full of far eastern melancholy, Cymin Samawatie and her musical partners paint a musical horizon for their metropolis.
Therefore, Cyminology presents not only a unique musical genre, but also brings to the stage an intercultural view of life. Always presented with great virtuosity in a strictly acoustic setting, this is a flavour of vocal jazz somewhere between 'new-jazz' and the 'old-classical' style; an intense musical colour is created to support the mystical Persian Lyrics.
Bobby McFerrin invited her 2003 on stage in Braunschweig (Germany) to sing a vocal remix of Persian poems from the 11th century. This reference from the father of modern Jazz singing shows clearly how talented the german-iranian singer Cymin Samawatie is. 2007 the daughter of Iranian emigrants published her second album 'bemun' with her quartet. It succeeds in connecting the fairytale-like language of Persian poetry with first class World Jazz of American and European influence. The album was co-produced by the german jazz-guitarist Frank Möbus, who also appears on two tracks on the CD. Like on their first album ‘perse’, the fusion of modern vocal jazz and influences from poems and songs from the ancient Persia are the main topic of the music.
The Musicians of Cyminology have already performed on international festival stages with jazz-giants like Bobby McFerrin, Herbie Hancock, George Benson, Dianne Reeves, Monty Alexander, Till Brönner, Charlie Mariano, David Friedman, Jasper van't Hof and Frank Möbus. Audiences love the band - it is clear, that Cyminologys music is at its peak, when its played live. The band is touring constantly in countless clubs as well as big festivals.

For more Infos go to www.cyminology.de





Von: goetheinstitut
Hinzugefügt: 30. September 2008

Besetzung: Cymin Samawatie (vocals), Benedikt Jahnel (piano), Ralf Schwarz (bass), Ketan Bhatti (drums) Musikmesse Jazzahead! in Bremen (17. - 20. April 2008).Im Rahmen dieser Veranstaltung präsentieren sich beim German Jazz Meeting 12 der interessantesten deutschen Bands einem nationalen und internationalen Publikum. Gefördert vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und unterstützt von der Messe- und Ausstellungsgesellschaft Hansa GmbH, in Kooperation mit dem Goetheinstitut. Copyright: German Jazz Meeting

Monday, September 15, 2008

BLOG: Nino Katamadze Performs Live in Yerevan (noteshairenik.blogspot.com)

On Friday night Nino Katamadze and her band Insight played what I believe was their first ever show in Yerevan as part of the 'Armenian Jazz 70" series of events which has been ongoing since the spring. I was thrilled that she made the trip down finally and went to the show with my girlfriend Anush, who actually treated me. I first heard her music a little over a year ago when Onnik at Oneworld Media Blog wrote something about her. The band is from Georgia and their sound is sort of a cross between rock and jazz, but I would not say fusion. Their performance at the Opera House proved that they lean towards jazz with lengthy renditions of their otherwise short tunes with a strong emphasis on improvisation, not to mention flighty spontaneity on Nino's part. Each song lasted I would say at least 10 minutes.

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noteshairenik.blogspot.com

Wednesday, August 13, 2008

LETTER & VIDEO: Promoted from Saakashvili - TONY O'MALLEY - 'Soul of the Land.'

'Hi - It looks like you hail from Georgia.
A timely recording from Tony about his much-loved adoptive country. After more than four years, Tony is having to leave Georgia for Belgium at the end of August; this planned before the recent troubles.
He leaves 'Soul of the Land' as a remembrance of Georgia, a token of his love, and for the many deep friendships he has made in your wonderful country.

Added: August 13, 2008

'Soul of the Land.' Tony recently wrote and produced this official national 'Song for Georgia,' sponsored by Georgian president Mikheil Saakashvili, coming second in the national competition.



Tony O'Malley: vocals/keyboard.
Adam Phillips: guitar.
Neil Hubbard: guitar.
Andy Newmark: drums.
Mark Smith: bass guitar.

TONY O'MALLEY, formally of Arrival, Kokomo and 10CC, is from London but, at the time of this video, based in Georgia where he has become a national and TV star. He regularly performs in the U.K. and Western Europe(particularly London's 606 Club) - gig details on his website.

Visit Tony at: http://www.tonyomalley.com/

ADAM PHILLIPS plays regularly with his own Adam Phillips Band, and has worked with Hamish Stuart, (ex Average White Band,) Tom Robinson,Tina Turner, Whitney Houston and Dave Lewis. His own blues outfit includes Black Sabbath bassist Jo Burt.

NEIL HUBBARD was guitarist with The Grease Band, Joe Cocker and Roxy Music, and played on the original 1970 concept album, Jesus Christ Superstar.

ANDY NEWMARK, percussionist extraordinaire, began as drummer for Sly and the Family Stone, and has gone on to work with the world's greater musicians and artists, including John Lennon, B.B. King, Eric Clapton, David Bowie, Bryan Ferry, George Harrison, Rickie Lee Jones, Randy Newman, Pink Floyd, Luther Vandross, Roxy Music, ABC, Elkie Brooks, Sting, George Benson, Carly Simon, and David Sanborn, among many others.

MARK SMITH , one of the UK's top bass players has worked with many of the greats, including The Waterboys, Leo Sayer, Gonzales, Percy Sledge, Terry Reid, Alvin Stardust, Chris Farlowe, Patricia Kass, Brian Ferry, Tony O'Malley, Barbara Dickson, Shania Twain, Zoot Sims, Neneh Cherry, Lionel Ritchie, Ronan Keating, Malcolm McLaren, Charlotte Church, Van Morrison, George Michael, and Javier Alvarez.

Visit Mark at: http://www.marksmithbass.com/

Video by Jack Slipper.
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Wednesday, June 18, 2008

JAZZ: Die neue CD von Stephan Micus - "Snow" - Der Kaukasus war die Inspiration

Die Anregungen zum neuen Album ergaben sich zu einem guten Teil aus einer längeren Studienreise nach Armenien und Berg-Karabach und in die Berge des Kaukasus. Micus durchstreifte die unwegsamen und extrem einsamen Gebiete teilweise per Jeep, teilweise auch auf ausgedehnten Touren zu Fuß. Er traf Menschen unterschiedlichster Milieus und lernte ihre Lebensumstände und ihre Musiktraditionen näher kennen.

Wie immer reiste er jedoch mit dem konkreten Ziel, neue instrumentale oder vokale Techniken bei traditionellen Meistern zu erlernen. Im Herbst 2006 hielt sich Micus zum zweiten Mal für längere Zeit in der armenischen Hauptstadt Eriwan auf, um intensiven Duduk-Unterricht zu nehmen. Das armenische Doppelrohrblattinstrument aus Aprikosenholz, dessen Existenz schon in vorchristlicher Zeit belegt ist und das heute auf der UNESCO-Liste der Meisterwerke des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit steht, spielte schon auf dem Album "Towards The Wind" (ECM 1804; erschienen 2002) eine wichtige Rolle.

"Snow" (Ecm Record (Universal) 2008) stellt es nun quasi als Hauptakteur des musikalischen Geschehens in den Mittelpunkt und läßt es in bisher ungehörten Konstellationen mit Instrumenten aus Afrika, Asien, Süd- und Nordamerika und Europa auftreten, unter anderem in einem besonders ausdrucksvollen Duo mit der bayerischen Zither. Auch auf "Snow" setzt Micus die verwendeten Klangerzeuger aus aller Welt in unorthodoxen Kontexten ein, er verändert sie überdies aber auch technisch und benutzt modifizierte Weiterentwicklungen, die er bei Instrumentenbauern vor Ort bestellt hat. So wird etwa das traditionelle Bordun- und Begleitinstrument Bass-Duduk mit weit ausgreifenden Melodielinien betraut, und zugleich spielt Micus eine vergrößerte Version, deren Tonumfang tiefer reicht und die noch einen dunkleren Klang hervorbringt. "Ich habe immer die Neigung zu möglichst großen und tiefen Instrumenten, und jedes Mal, wenn ich irgendwo in der Welt eine dieser Sonderanfertigungen bestelle, zeigen die Meister in den Werkstätten ihre Skepsis. Doch meist folgt dieser Skepsis wachsende Begeisterung, sobald das neue Instrument klingt und seine erweiterten Möglichkeiten zu erkennen gibt", sagt Micus. [...]

"Ich empfinde eine starke Verbundenheit mit den Klängen dieser traditionsreichen Instrumente. Für mich stehen sie irgendwo an der Grenze zwischen Gegenstand und Lebewesen, zwischen Objekt und Person, und manchmal denke ich, daß sie tatsächlich zu den beseelten Wesen zählen. Man muß zu hören versuchen, was sie selbst erzählen wollen, daraus entsteht fast zwangsläufig eine Verbindung mit ihrer traditionellen Klangsprache. Dabei ist es mir sehr wichtig, daß ich keine bereits existierenden Melodien übernehme oder auch nur Fragmente davon, sondern eine ganz eigene Sprache entwickle."

Mitunter kommt es auch zu einer ganz bewußten Verfremdung des herkömmlichen Charakters der Instrumente. Auf "Snow" wird dies deutlich hörbar beim sehr freien Umgang mit der bayerischen Zither, die das große Duduk-Solo von "Midnight Sea" begleitet. Während sie auf dem Vorgängeralbum "On The Wing" komplett ausgespart war, spielt Micus' - mitunter zum mächtigen Chor vervielfachte - Gesangsstimme nun wieder eine zentrale Rolle. Viermal reiste der Musiker in den vergangenen zwölf Jahren nach Georgien, um dort die Kunst des traditionellen Chorgesangs zu erlernen. Zusammen mit zwei Lehrern erforschte er die polyphonen, meist dreistimmigen Gesänge des Landes zwischen Kaukasus und Schwarzem Meer. Weitere Anregungen erhielt Micus bei einem Studienaufenthalt in Bulgarien, dessen berühmte Frauenchöre er seit langem bewundert. ....


Der ganze Text >>>

Saturday, May 24, 2008

MUSIK: Solo Piano Improvisations von Paata Demurishvili.

Jazz in Neckargemünd, Leimen-St. Ilgen und Bremen

Paata Demurishvili, Klaviervirtuose aus Georgien, gilt schon lange als begnadeter Jazzpianist. Er beherrscht dabei nicht nur die Jazz-, sondern ebenso die klassische Improvisation. Beides verbindet er virtuos und auf unverwechselbare Weise.
Er improvisiert mit schöpferischem Elan und mit einer grenzenlosen Spielfreude - und das ohne Selbstdarstellung, sondern ganz im Dienste der Musik, sogar bei seinen Eigenkompositionen.
In Neckargemünd, Leimen-St. Ilgen und Bremen stellt Paata nicht nur Stücke unter dem Motto „Classic meets Jazz" vor, sondern schlägt den Bogen zu neuen Improvisationen und Eigenkompositionen.
Gefundenes und Selbsterfundenes begegnen sich auf dieser Reise abenteuerlustiger Improvisationen, die jedoch immer geprägt sind von Demurishvilis unverwechselbarer Gestaltung.

Paata Demurishvili spielt: Solo Piano Improvisations


Am Samstag, den 24. Mai 2008, um 19.30 Uhr
Konzertsaal Prinz Carl, Hauptstraße 45, Neckargemünd


Am Samstag, den 31. Mai 2008, um 19.30 Uhr
Aegidiushalle, Leimen-St. Ilgen


Am Freitag, den 06. Juni 2008, um 20.00 Uhr
Haus im Park, Bremen


Weitere Konzerttermine finden Sie unter www.paata.de

Tuesday, April 01, 2008

ASERBAIDSCHAN: Das „Land des Feuers“ lud zum Beginn der Entdeckungsreise

Mugham-Konzert, Französischer Dom, Alim Gasimov und Fargana Gasimov, Photo: Kai Bienert

Abschluss der offiziellen Eröffnung des Aserbaidschan-Jahres in Berlin

Erfolgreicher Start der Entdeckungsreise durch das „Land des Feuers“ / Musik, Kunst, Film und Literatur führten durch die Kultur der Kaukasus-Republik / Minister für Kultur und Tourismus Aserbaidschans Abulfas Garayev: „Meilenstein auf unserem Weg in ein geeintes Europa“ / Höhepunkte u. a. mit Aziza Mustafa Zadeh, Alim Gasimov, Angela Winkler und Dietrich Mattausch

Dass es in der Kaukasus-Republik viel zu entdecken gibt, zeigte das Land in Berlin mit kulturellen Höhepunkten zum Auftakt des Aserbaidschan-Jahres in Deutschland. Das „Land des Feuers“ lud erstmals zu einer umfassenden und langfristigen Vorstellung aserbaidschanischer Kultur, die noch bis Ende des Jahres in Berlin und weiteren Städten, darunter München, Dresden und Stuttgart, präsentiert wird. Einem faszinierten Publikum bot Aserbaidschan 13 Jahre nach seiner Unabhängigkeit mit Musik, Kunst, Film und Literatur eine dynamische Kultur der Moderne und die Rückbesinnung auf traditionelle Wurzeln. Zufrieden mit dem gelungenen Auftakt äußerte sich der Minister für Kultur und Tourismus Aserbaidschans, Abulfas Garayev: „Wir sehen dieses Aserbaidschan-Jahr auch als eine Art Meilenstein auf unserem Weg in ein geeintes Europa.“
Großen Publikumszulauf hatten vor allem die Konzerte, in denen international bekannte Musikgrößen musikalische Entdeckungen zwischen Orient und Okzident boten. So begeisterte das Staatliche Symphonieorchester Aserbaidschan im Konzerthaus Berlin mit Werken aserbaidschanischer Komponisten. Sänger Alim Gasimov ließ im ausverkauften Französischen Dom die jahrhundertealte aserbaidschanische Musiktradition des Mugham lebendig werden und die international erfolgreiche Jazz-Künstlerin Aziza Mustafa Zadeh präsentierte Aserbaidschans Musik zwischen Tradition und Moderne.
Erstmals in Deutschland wurde die aktuelle Entwicklung aserbaidschanischer Kunst mit Ausstellungen zu Moderner Kunst umfassend illustriert. Noch bis zum 27. April gibt die Galerie Berlin-Baku Gelegenheit zum Einblick in die junge Kunstszene Aserbaidschans. Bekannte Schauspieler, darunter Angela Winkler und Dietrich Mattausch, versetzten die Zuhörer mit einer Märchenlesung in orientalische Atmosphäre und die Filmreihe im Kino Arsenal gibt noch bis zum 8. April Einblick in das Kino Aserbaidschans.
Weitere Ausstellungs-Höhepunkte im Laufe des Aserbaidschan-Jahres werden u. a. mit Moderner Kunst in der Staatlichen Kunstsammlung Dresden ab dem 13. Juni und mit einer Reise durch 3000 Jahre Geschichte in dem Ethnologischen Museum Berlin von Juli bis Oktober geboten. Konzerte, Tanz und Theater werden in den kommenden Monaten u. a. in München und Stuttgart zur Entdeckung der aserbaidschanischen Kultur laden. Berlin, 1. April 2008

Weitere Informationen: http://www.kulturjahr-aserbaidschan.de/


Konzerthaus Berlin, Kleiner Saal, Aziza Mustafa Zadeh, Klavier, Stimme, Photo: Kai Bienert