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Thursday, July 31, 2014

FEIERN WIE IN GEORGIEN: Europäische Kulturtage in Dahlem werden eröffnet (stadtrand-nachrichten.de)

(stadtrand-nachrichten.de) Die Europäischen Kulturtage widmen sich 2014 der Lebenslust! “Supra – Feiern auf Georgisch” sind die Kulturtage, die am Donnerstagabend, 31. Juli, im Museum für Europäische Kultur in Dahlem eröffnet werden, überschrieben.


Trinkhorn - Symbol für die Weinkultur Georgiens
Die „Supra“ ist ein traditionelles georgisches Fest. Die Feiern werden aus unterschiedlichen Anlässen abgehalten und sind ein wesentlicher Bestandteil des georgischen Gesellschaftslebens. Eine reich gedeckte Tafel mit Essen und Wein sind ein unverzichtbarer Bestandteil der Feste. Bei jeder Supra wird ein Tamada (Tischleiter) ernannt, der die Festtafeln mit Trinksprüchen leitet, die bestimmten Regeln unterliegen. Es ist die Kunst des Tamadas, die Themen zu dem jeweiligen Anlass und Ort rhetorisch zu einem Kunstwerk zusammenzufügen. Die anwesenden Gäste leeren ihre Gläser, nachdem der Tamada einen Trinkspruch beendet hat, können aber diesen auch weiterführen und ergänzen. So kann ein beseelter Dialog entstehen, der durch Gesang und Tanz ergänzt werden kann.

Musik, Gesang und Tanz aber auch Vorträge erwarten die Besucher während der Kulturtage, die bis zum 30. August andauern. So gibt zum Beispiel am 9. August das Kammerorchester Georgian Sinfonietta zusammen mit der Konzertpianistin Dudana Mazmanishvili ein Konzert, am 18. August erzählt die Schriftstellerin Rusudan Gorgiladze über Herkunft und Verwendung von Lebensmitteln und Gewürzen, die den “georgischen Geschmack” ausmachen.


Georgisches Nationalmuseum/Dimitri Ermakov
Ergänzt werden die Kulturtage durch die Ausstellung „Wein-Kultur“ mit 30 historischen Objekten und 40 Fotografien von Dimitri Ermakov aus dem Georgischen Nationalmuseum. Zu sehen sind Weingefäße aus dem 19. Jahrhundert aus Silber und Keramik, Trinkhörner und Zeichnungen zur Weinherstellung, der Nachbau eines Qvevris, einer Weinamphore aus Ton, in Originalgröße mit Transportwagen.

Wein kennt man in der Region des Kaukasus bereits seit 8000 Jahren. Bis heute ist dieses Getränk mit seiner kulturellen Bedeutung so sehr mit Georgien und seinen Menschen verbunden, dass die Unesco die spezielle Technik des Weinausbaus in Amphoren 2013 in die Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit aufgenommen hat.

Die Ausstellung “Wein-Kultur” ist auch über die Kulturtage hinaus, bis zum 5. Oktober, im Museum zu sehen. 

Link:
Wein - Kultur. Georgische Kulturtage (smb.museum)

 
Europäische Kulturtage: Supra – Feiern auf Georgisch (art-in-berlin.de)


Museum Europäischer Kulturen / Museen
Dahlem / Staatliche Museen zu Berlin

Supra-Feiern auf Georgisch 1.-31.8.14
und
Ausstellung „Wein-Kultur“ 1.8.-5.10.14

Ausstellungseröffnung
Europäische Kulturtage
Supra – Feiern auf Georgisch
Georgische Kulturtage im Museum Europäischer Kulturen
1. bis 31. August 2014


Altstadtstraße in Tiflis. Von Dimitri Ermakov
Die Europäischen Kulturtage widmen sich 2014 der Lebenslust! Essen und Trinken sind nicht nur eine Notwendigkeit, sondern oft ein Grund zum Feiern. Leger oder mit vorgegebenen Abläufen, zeigt sich in der Ess-Kultur ein wichtiger Bestandteil sozialen Lebens. In Georgien, dem diesjährigen Gastland artet eine Mahlzeit auch gerne mal in einen theatralischen Abend aus, bei dem alle Hauptdarsteller und Publikum zugleich sein können






Supra – Feiern auf Georgisch სუფრა
Die „Supra“ ist ein traditionelles georgisches Fest. Die Feiern werden aus den unterschiedlichsten Anlässen abgehalten und sind ein wesentlicher Bestandteil des georgischen Gesellschaftslebens. Eine reich gedeckte Tafel mit Essen und Wein sind ein unverzichtbarer Bestandteil der Feste. Bei jeder Supra wird ein Tamada (Tischleiter) ernannt, der die Festtafeln mit Trinksprüchen leitet, die bestimmten Regeln unterliegen. Es ist die Kunst des Tamadas, die Themen zu dem jeweiligen Anlass und Ort rhetorisch zu einem Kunstwerk zusammenzufügen. Die anwesenden Gäste leeren ihre Gläser, nachdem der Tamada einen Trinkspruch beendet hat, können aber diesen auch weiterführen und ergänzen. So kann ein beseelter Dialog entstehen, der durch Gesang und Tanz ergänzt werden kann.


Weinhandlung in Tiflis, Dimitri Ermakov
Gemeinsam Essen, Trinken, Tanzen, Singen bilden einen wesentlichen Aspekt dieser Kultur. Die Ausstellung „Wein-Kultur“ greift dieses Thema auf, indem historische Fotografien von Dmitri Ermakov und Ethnografika aus dem 19. und 20. Jahrhundert Einblicke in die Wein-Kultur vermitteln. Gemeinsam mit der Botschaft von Georgien, dem Ministerium für Kultur und Denkmalschutz von Georgien, dem Georgischen Nationalmuseum sowie weiteren Partnern in Georgien und Deutschland widmen sich die Kulturtage 2014 mit Musik, Tanz, Literatur, mit Vorträgen und Veranstaltungen der vielfältigen historischen und zeitgenössischen Kultur Georgiens.

Ausstellung „Wein-Kultur“
1. August bis 5. Oktober

Die vom Georgischen Nationalmuseum präsentierte Ausstellung „Wein- Kultur“ greift das Motto der Kulturtage auf. Wein kennt man in der Region des Kaukasus bereits seit 8000 Jahren. Bis heute ist dieses Getränk mit seiner kulturellen Bedeutung so sehr mit Georgien und seinen Menschen verbunden, dass die UNESCO die spezielle Technik des Weinausbaus in Amphoren 2013 in die Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit aufgenommen hat.
So bietet die Ausstellung mit Objekten des alltäglichen Lebens und Bildern des herausragenden Fotografen Dimitri Ermakov (1846-1916) Einblicke in den Umgang mit Wein im 19. Jahrhundert in Georgien.


BEGLEITPROGRAMM
Donnerstag, 31.7., 18 Uhr
Eröffnung mit einem Fest im Museumsgarten
Zu Gast sind The Shin, Georgiens Beitrag zum Eurovision Song Contest 2014.

The Shin sind eine der bekanntesten georgischen Musikgruppen. Gegründet wurde sie in 1998 in Deutschland, wo die Musiker noch heute leben. In ihren Kompositionen verschmelzen Elemente traditionell georgischer Musik, wie der polyphone Gesang, mit modernen Stilrichtungen, wie Jazz, Funk, Fusion, Flamenco, Ravel und Shakti, zu einer eigenen und unverkennbaren Form der Weltmusik.


Samstag, 2.8., 18 Uhr
Abchasischer Kulturabend

Abchasien ist landschaftlich durch subtropische Küsten und die Berge des Kaukasus geprägt. Die dort lebenden Menschen werden auch als „Langlebige“ bezeichnet, da überdurchschnittlich viele Menschen ein hohes Alter haben. Man vermutet, dass dieses auf gesundes und nicht zu fetthaltiges Essen zurückzuführen ist. Der abchasische Abend führt in das kulturelle, musikalische und kulinarische Leben der Region am Schwarzen Meer ein.


Donnerstag, 7.8., 18 Uhr
Abend zur Weinkultur
Mit einem Vortrag von Malkhaz Kharbedia, Präsident des Georgischen Wein-Clubs, und dem Dokumentarfilm „Cradle of wine“ von Merab Kokochoshvili, 2011

Die traditionelle Methode des Weinausbaus erfolgt in den typischen eiförmigen Tongefäßen, den Qvevri, in denen der Wein fermentiert und gelagert wird. Als Teil der kulturellen Identität georgischer Gemeinden spielt diese Tradition eine tragende Rolle im täglichen Leben und bei Feiern. Das spiegelt sich in einer Vielzahl mündlicher überlieferungen und traditioneller Lieder wider, in denen Wein und Weinreben gepriesen und besungen werden. Das Wissen um dieses Erbe wird von Familien, Nachbarn, Freunden und all denjenigen, die sich an der Ernte und Weinherstellung beteiligen, weitergegeben.


Samstag, 9.8., 18 Uhr
Musikabend
Konzert mit Georgian Sinfonietta und Dudana Mazmanishvili

Das Kammerorchester Georgian Sinfonietta wurde im Sommer 2008 gegründet und wird durch das Kulturministerium Georgiens unterstützt. Die Musiker sind Studenten in Tbilisi, St. Petersburg und Moskau. Ihr Musikrepertoire reicht von Bach, Händel und Mozart bis zu Barber, Schostakowitsch und Hindemith. Ein Schwerpunkt liegt auf georgischen Komponisten, wie Kancheli, Cincadze und Machavariani. Dudana Mazmanishvili ist Konzertpianistin und hat mit zahlreichen Orchestern weltweit gespielt. Sie hat sich bei zahlreichen internationalen Klavierwettbewerben als Preisträgerin in den Siegerlisten verewigt. 2006 erschien ihre Debut-CD bei Oehms Classics mit Werken von Bach, Busoni, Liszt und Rachmaninow. Sie ist zurzeit als Kulturattachée der Botschaft von Georgien in Berlin tätig.


Donnerstag, 14.8., 18 Uhr
Deutsche und Georgier in Geschichte(n) einer Jahrhunderte langen Beziehung
Vortrag von Dr. Manfred Nawroth

Die ersten Kontakte zwischen Deutschen und Georgiern reichen bis in das 12. Jahrhundert zurück. Besonders intensiv entwickelten sich diese im 19. und frühen 20. Jahrhundert, als sich zahlreiche Deutsche in Georgien niederließen und die Entwicklung des Landes mitprägten. In dem Vortrag wird die Geschichte der Beziehungen zwischen Deutschen und Georgiern an ausgewählten Beispielen bis in die Gegenwart skizziert.


Samstag, 16.8., 18 Uhr
Georgien kosten – eine Reise durch Zeit und Geschmack
Vortrag von Rusudan Gorgiladze

Der Vortrag beschreibt die georgische Küche und Festtradition im Kontext der Weltkultur. Die Schriftstellerin erzählt über Herkunft und Verwendung von Lebensmitteln und Gewürzen, die den „georgischen Geschmack“ ausmachen.

  
Dienstag, 19.8., 18 Uhr
Jugend und Geschichte in der Kaukasusregion
Podiumsdiskussion des Kulturforums östliches Europa

Über die Weltbilder, die den Jugendlichen in Georgien, Armenien und Aserbaidschan im Studium und in studienbegleitenden Kursen und Workshops vermittelt werden, diskutieren Experten aus der Praxis. Dazu gehören: Archil Abashidze, der mit seinen Studierenden immer wieder durch Besuche der Nachbarländer zu diesem Thema arbeitet; Prof. Eva-Maria Auch, die sich an ihrem Lehrstuhl für ein besseres Verständnis des Südkaukasus engagiert und über dortige deutsche Spuren gearbeitet hat; Liana Badaljan, lange Zeit an der Linguistischen Universität in Jerewan tätig, die in ihren Projekten versucht, Jugendliche mit widersprüchlichen Geschichtsbildern zu konfrontieren; S. E. Dr. Dr. h.c. Lado Chanturia, Botschafter von Georgien in der Bundesrepublik Deutschland, der Justizminister und Präsident des Obersten Gerichts war und eine DAAD-Gastdozentur an der Universität Kiel innehatte.
Moderiert wird die Diskussion von Heike Fahrun, freie Trainerin in der internationalen Jugend- und Erwachsenenbildung Berlin.


Donnerstag, 21.8., 18 Uhr
Ein wiederentdeckter Ikonenschatz in Swanetien
Vortrag von Prof. Dr. Rolf Schrade

Swanetien ist eine schwer zugängliche Region des großen Kaukasusgebirges, wo sich bis heute eine eigene Sprache erhalten hat. Rolf Schrade ist einer der besten Kenner dieser Gegend. Er erforscht und unterstützt in abgelegenen Dörfern die Restaurierung von Kirchen, Wandmalereien und Ikonen des 10. bis 14. Jahrhunderts. In dem Vortrag stellt er Ergebnisse seiner jahrzehntelangen Arbeit aus einer Region mit einer atemberaubenden Landschaft vor.


Samstag, 23.8., 18 Uhr
Literaturabend
Lesung mit Nino Haratischwili aus ihrem Roman „Mein sanfter Zwilling“ und der soeben erschienenen „Familiensaga“

Nino Haratischwili, geb. 1983, ist Theaterregisseurin, Dramatikerin und Romanautorin. Von 2000 bis 2003 studierte sie Filmregie an der staatlichen Schule für Film und Theater in Tbilisi. Darauf folgte ein Studium der Theaterregie an der Theaterakademie Hamburg, das sie 2007 erfolgreich mit ihrer Inszenierung „Mein und dein Herz. Medeia“ beendete. Sie schrieb auch mehrere Prosatexte und Stücke, die sowohl in Deutschland als auch in Georgien veröffentlicht wurden.


Donnerstag, 28.8., 18 Uhr
Konzertabend

Mit dem Ensemble Suliko und einer Einführung zum polyphonen Gesang von Dr. Susanne Ziegler
Der georgische, mehrstimmige Gesang hat eine lange Tradition. 2001 wurde er in die UNESCO Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit aufgenommen. Nach einer Einführung durch die Musikethnologin Susanne Ziegler gibt die Gruppe Suliko aus Tbilisi Kostproben dieses Gesangsstils. Den Namen „Suliko“ (Seele) hat das Ensemble von einem bekannten georgischen Volkslied abgeleitet.

  
Samstag, 30.8., 18-22 Uhr
Finissage der Georgischen Kulturtage

Die heute autonome Region Adjara liegt im Südwesten Georgiens. Sie grenzt im Süden an die Türkei und im Westen an das Schwarze Meer. Zum Abschluss der Georgischen Kulturtage wird die durch zahlreiche Auftritte auch international bekannte Adjarian Song & Dance State Company Tänze und Lieder aus Adjara und anderen Gebieten Georgiens vorführen. Die Darbietung wird die Vielfalt der Tanzformen und des Gesangs zu verschiedenen Anlässen und aus unterschiedlichen Regionen zeigen. Im Rahmen des Festes werden auch kulinarische Leckereien der georgischen Küche angeboten und Bücher zur georgischen Landeskunde und Literatur präsentiert.

Thursday, October 03, 2013

KONZERT: Spielfreude aus Georgien in Freudenstadt - SHIN am 12. Oktober (schwarzwaelder-bote.de)


Verschiedene Stilelemente finden sich wieder in der Musik von The Shin, eine Gruppe aus Georgien, die am 12. Oktober bei Kultur am Dobel in Freudenstadt gastiert.  
Foto: Veranstalter Foto: Schwarzwälder-Bote 

(schwarzwaelder-bote.de) Verschiedene Stilelemente finden sich wieder in der Musik von "The Shin", eine Gruppe aus Georgien, die am 12. Oktober bei Kultur am Dobel in Freudenstadt.

Nach dem furiosen Auftakt mit dem deutsch-türkischen Kabarettisten Muhsin Omurca geht es bei Kultur am Dobel international weiter. Am Samstag, 12. Oktober, ab 20 Uhr, wird es georgisch mit dem Trio The Shin. Es spielt im Schweizer-Saal des Stadthauses in Freudenstadt Ethno-Jazz aus Georgien, bei dem sich Mehrstimmigkeit mit instrumentaler Virtuosität verbindet.

Mehrstimmigkeit begegnet Polyrhythmik
Kultur am Dobel macht mit dem Gastspiel des preisgekrönten Trios im Bemühen weiter, immer wieder mal Musik und Unterhaltung aus anderen Ländern zu präsentieren. "The Shin" bedeutet heimkommen. Die Gruppe wurde 1998 als Duo in Deutschland gegründet, lebt in Stuttgart und tritt seit 2002 als Trio auf. Sie hat sich bei Festivals, Wettbewerben und Auftritten in Europa viele neue Freunde erworben.

Die Zuhörer erleben Doli-Trommeln und Panduri-Laute, können sakralen Chören ebenso lauschen wie georgischer Folklore. Die Formation überzeugt mit einer virtuosen Begegnung von Mehrstimmigkeit und Polyrhythmik, mit einem Dialog zwischen Jazzrock, Flamenco und Funk.
Der Klangteppich der Gruppe entsteht durch die Begegnung des musischen Georgien mit der Musik verschiedener Länder und Kulturen.

Kartenreservierungen für das Konzert sind unter www.kulturamdobel.de oder telefonisch unter 07441/950 92 51 möglich. Vor und nach dem Konzert sowie in der Pause wird bewirtet.


Wednesday, February 06, 2013

KONZERT: THE SHIN aus Georgien in der Dreikönigskirche in Dresden (mzdw.de)

(mzdw.de) „Mit Georgien verbinden wir archaische Männergesänge und nicht unbedingt quirligen und hochvirtuosen Jazz. Beides zusammen zu bringen, das hört sich nach der sprichwörtlichen Quadratur des Kreises an. Die Musik von The Shin schafft aber eben dies: Tradition mit Improvisation zu einem vielschichtigen Stimmungsbild mit lokaler Verankerung zu fügen." | Blue Rythm 

THE SHIN ist die international bekannteste Welt-Folk-Jazz-Band Georgiens, drei Musiker, die seit Jahren zur künstlerischen Elite ihrer Heimat zählen.

Tbilisi, Singapore, Moskau, Tel Aviv, Istanbul, München, Riga, Mexico-Stadt, Jerusalem, Warschau, Marokko - das sind nur einige der Auftrittsorte der Band der vergangenen zwei Jahre; insgesamt haben die Musiker in mehr als 30 Ländern rund um die Welt musiziert.

Gern und oft haben sie dabei Kooperationen mit anderen Künstlern gesucht, waren Teil internationaler Musik- und Theaterprojekte. Giora Feidman, Randy Brecker, Gia Kancheli, Jorge Pardo, Chaka Khan, Okay Temiz, Theodosii Spassov, Fuat Saka... - das sind nur einige der Stars, mit den THE SHIN musizierten.

2009 haben die Musiker überdies den bundesweiten Weltmusik-Wettbewerb »Creole« gewonnen. 


Der besondere Klangzauber ihrer Musik entsteht durch die intensive Begegnung des eigenen kulturellen Humus mit der Musik anderer Länder und Kulturen. Die berühmte georgische Mehrstimmigkeit und instrumentale Virtuosität entfaltet sich im Austausch mit Jazz Scat, Funk und Fusion, Raga und Flamenco, Ravel und McLaughlin. Die Musiker knüpfen einen weltoffenen Dialog zwischen Ost und West, der Altes und Neues verwebt, das Heimische betont und das Fremde integriert, so wie es in Georgien seit alters her Brauch ist. 


Im Georgischen bedeutet Shin „nach Hause kommen“. Obwohl jeder von uns seine eigene Heimat hat und auch seine ganz persönliche Art, nach Hause zu kommen, hat die Musik von THE SHIN die erstaunliche Fähigkeit, die Zuhörer auf ganz besondere „heim zu führen“ - ganz egal, wie weit es bis dahin ist.

Auf diesem Weg kann es geschehen, dass die Zuhörer plötzlich das Gefühl haben, sich an einem Ort zu befinden, von dem sie denken, dass sie ihn kennen, dass sie dort schon einmal gewesen sind. Vielleicht da, wo der Regen an die Fenster schlägt und einem vertraute Gerüche aus einer kleinen Küche in die Nase steigen? Oder da, wo der Weg steinig ist und schmal, wo wilde Sträucher am Rand stehen und in der Ferne der Ruf eines wilden Tieres erklingt? Oder da. wo man menschliche Stimmen hört, die man zu kennen glaubt, in einer Sprache, die vertraut klingt, obwohl man kein Wort versteht?

Ein altes georgisches Sprichwort besagt, die heimische Sonne ist in dir - und um dich herum. Ein Zuhause ist nicht nur die eigene Wohnung und die eigene Familie, es sind auch die Nachbarn und die Freunde. »Black Sea Fire« ist eine respektvolle und freundliche Begegnung der Kulturen und Musikrichtungen der Schwarzmeer-Region. Wie einem weisen Architekten gelingt es den Musikern, Brücken zu bauen: zu den Freunden, zu den Nachbarn, zu den Menschen anderer Länder.

Die Musiker:
ZAZA MIMINOSHVILI Gitarren | Panduri | Gesang
ZURAB J. GAGNIDZE Bass | Gesang
MAMUKA GAGANIDZE Percussion | Gesang

Die Homepage:
THESHIN-MUSIC.COM


Die Presse:


„Die georgische Formation begeisterte mit einer hochvirtuosen Begegnung von georgischer Mehrstimmigkeit und Polyrhythmik. In ihrem dynamischen, voller Spielfreude vorgetragenen Dialog zwischen Jazzrock, Flamenco und Funk finden sich auch originell verarbeitete Einflüsse des Gitarristen John McLaughlin. Die Bühnenperformance von The Shin bildet mit ihren lebendigen Tanzeinlagen zudem einen absoluten Live – Höhepunkt.“ | Creole Deutschland

„Mit einem prasselnden Feuerwerk musikalischer Fantasie, unglaublicher technischer Brillanz und schwebendem leichten Humor brachten die Musiker nach nur wenigen Tönen den vollbesetzten Saal zum Brodeln.
Man könnte The Shin als kaukasische Antwort auf den Midwestern-Jazz eines Pat Metheny bezeichnen. Die Musiker stehen ihm technisch in nichts nach, bringen aber zusätzlich die reiche und sehr alte Musiktradition des zum Orient hin offenen südlichen Kaukasus ein. Dabei gelingt es diesen außerordentlichen Musikern, ein anderswo auf den Hund gekommenes Genre wieder glaubhaft zu rehabilitieren: die Hymne. Nicht selten brechen die vielschichtigen Kompositionen dieser Band in ein sich steigerndes Jubilieren aus; Jauchzer, wenn man so möchte, über die Lust zu leben.“ | Waiblinger Kreiszeitung

„Stilistische Power und internationalen Zwischentöne machen die Gruppe zu einem Musikerlebnis, bei dem sich instrumentale Pracht und vokale Güte in seltener Brillanz vereinen. Die Virtuosität und humorvolle Kreativität der Musiker ist tatsächlich schwer zu toppen.“ | Bensheimer Zeitung

“Ein gelungener Abend, Dank der beeindruckenden Meisterhaftigkeit der Musiker, ihrer ansteckenden Begeisterung des Zusammenspiels und der charmanten Selbstironie.“ | Volkskrant Amsterdam

„Mit Georgien verbinden wir archaische Männergesänge und nicht unbedingt quirligen und hochvirtuosen Jazz. Beides zusammen zu bringen, das hört sich nach der sprichwörtlichen Quadratur des Kreises an. Die Musik von The Shin schafft aber eben dies: Tradition mit Improvisation zu einem vielschichtigen Stimmungsbild mit lokaler Verankerung zu fügen." | Blue Rythm

„Ein brillanter Dialog zwischen einer akustischen Gitarre à-la Flamenco und einem Fretlessbass, dazu gewitzte Perkussion und ein rasend schneller Guruli-Gesang, bei dem selbst Scatman John vor Neid erblassen würde; ebenso die indischen Meister unter den Tabla-Spielern. Alle Kompositionen, die The Shin spielen, haben einzigartige Qualität. Augenblicklich beginnt man mitzusummen, wie von selbst wippen die Füße, die Hände klatschen und es fällt einem schwer, sitzen zu bleiben.“ | Vash Dosug Moskau

„Bei allem Respekt den andern Musikern gegenüber: Es waren genau The Shin, die die Helden des Abends wurden. Im Gegensatz zum immer gleichen Mainstream-Jazz war ihr georgischer Ethno-Jazz-Rock einfach herrlich. Die Kombination aus Volksmelodien, hin und wieder offen rockigen Riffs, einer super Perkussion, einem Verrückten in Sachen Schönheits-Vokals, wahrem georgischen Charme und dem großen Sinn für Humor machten sie zu Zuschauerlieblingen. The Shin erhielt den lautesten Applaus und die meisten BRAVO- Rufe - und zum Abschluss des Festivals den Sympathie-Preis der Zuschauer." | Polniy Jazz Warschau

„Das gemeinsame Konzert von The Shin und Randy Brecker war zweifellos das beste Projekt von denen, die „Eastern Promotion“ in den letzten Festivals vorgestellt hat. Von den ersten Sekunden an bekam das erstaunte Publikum das Wichtigste: echte Musik!“ | 24 Hours Tbilisi

Eintritt:
Vorverkauf: 14,00 € | 16,00 € | 18,00 €
Abendkasse: 16,00 € | 18,00 € | 20,00 €
Ermäßigt für Berechtigte um jeweils 4,00 €

(Ermäßigungsberechtigt sind Menschen ohne eigenes Einkommen durch Arbeit oder Rente: Schüler | Studenten | Arbeitslose | Hartz IV-Empfänger | Dresden-Pass-Inhaber) 

Vorverkauf: ReserviX

Sunday, April 01, 2012

KULTUR: Deutsch-Georgische Kulturtage in Regensburg vom 4. bis 8. Mai 2012

Organisiert von: Imer-Amier Georgisch-Deutscher Kulturverein Regensburg e.V. /// www.imer-amier.de

Literatur, Theater, Malerei, Musik, Vorträge, Tanz und Film im Evangelischen Bildungswerk, Kunst- und Gewerbeverein, Bürgerhaus, Filmgalerie im Leeren Beutel, Theater in der Alten Mälze und Bodega.

Die durch neue Medien immer mehr vernetzte und zusammenrückende Welt verlangt unserer Meinung nach auch einen direckten, persönlichen Kontakt im Austausch kultureller Werte. 

Das gegenseitige Kennenlernen, in diesem Fall der deutsch - georgische Dialog, ist eine gute Grundlage für eine Zusammenarbeit auf allen Gebieten. 

So möchte das Angebot unserer Veranstaltungen dazu beitragen, wichtige Einblicke in die Kultur und Kunst des Landes Georgien zu ermöglichen, das im Laufe der Jahrhunderte immer ein Land der Wege und Brücken von West nach Odt, wie von Ost nach West war. 

Programm der Deutsch-Georgischen Kulturtage in Regensburg (Klick auf die Tabelle für eine größere Auflösung)




04.05.2012 - 19.00 Uhr: Eröffnung der georgischen Woche sowie Eröffnung der Kunstausstellungen mit georgischen und deutschen Künstlern, Künstler; Musiker des Georgischen Kammerorchesters aus Ingolstadt; Einführung in die Ausstellungen: Elene Amiranashvili

05.05.2012 - 20.05.2012
Fünf Maler aus Georgien, Gocha Gulelauri, Lewan Abramishvili, Tamaz Varvaridze, Zurab Abkhazashvili und Zurab Gikashvili, zeigen im Rahmen der Deutsch-Georgischen Kulturtage in Regensburg ihre Arbeiten. Zudem werden großformatige Bilder des Fotokünstlers Wolfgang Korall, der viele Jahre Georgien bereiste, in einer Sonderschau zu sehen sein. Einführung: Elene Amiranaschwili (Kunsthistorikerin, Tiflis) Eröffnung: Freitag, 04. Mai 2012, um 19.00 Uhr

05.05.2012 - 10.00 Uhr: Lesung der Märchen, Spiele und Tanzübungen für die Kinder zwischen 4 und 12 Jahren, Burgerhaus Humbodltstraße Regensburg, Humboldtstraße 34

05.05.2012 - 15.00 Uhr: Podiumsdiskussion: Georgische Botschaftlerin in Berlin Frau Gabriela von Habsburg, Frau Mariami Parsasanishvili-Dobbins M.A., Herr Dr. phil. Uwe Halbach und Herr Dr. Ph. Alexei Sekarev diskutieren über die aktuelle politische und wirtschaftliche Lage in Georgien. Moderation übernimmt dabei Frau Liana Manjavidze B.A., Evangelisches Bildungswerk Regensburg, Am Ölberg 2

05.05.2012 - 19.30 Uhr: Einführung in den Film "Der georgische Maler Niko Pirosmani (1862-1918)", Kunstwissenschaftlerin Elene Amiranaschwili berichtet über dem Leben und Werk bekanntesten georgischen Malers Niko Pirosmani, FILMGALERIE - Kino im Leeren Beutel 

05.05.2012 - 200.00 Uhr: Filmabend: "Pirosmani" Regie: Gieorgi Shengelaia
Hauptdarsteller: Awto Warasi als Niko Pirosmani
Niko Pirosmani (1862-1918) malte als Hungerkünstler in Kneipen und Läden und verweigerte sich allem materiellen Denken. Er wandert um her, malt für einen Krug Wein, einen Teller Essen. Immer einsamer wandert er durch das Land, malt Schilder und Bilder, lehrt jede Anstellung ab, hungert, schaut, sucht und malt. FILMGALERIE - Kino im Leeren Beutel

06.05.2012 - 11.00 Uhr: Bela Chekurishvili und Zviad Ratiani tragen ihre gedichte auf Georgisch vor. Peter Liebl liest die deutsche Übersetzungen vor.

06.05.2012 - 19.30 Uhr: Theaterstück "The crazy" SASANI Tanztheater, Theater in der Alten Mälze

07.05.2012 - 19.00 Uhr: Abschlusskonzert mit georgischem Essen; The Shin; Ganzes Team und Eingeladene Gäste (geschlossene veranstaltung), Bodega

08.05. 2012 - 19.00 Uhr: Vortrag: "Auf die Spuren der heiligen Nino", Wolfgang Korall

08.05. 2012 - 20.00 Uhr: Vortrag: "Die Architektur der Jvari-Kirche (6. Jh.)", Liana Manjavidze

Wednesday, December 22, 2010

RADIO: Georgische Klangwelten. Ensembles Russudan Meipariani & The Shin (wdr3.de)

Mittwoch, 22.12.10 um 20:05 Uhr WDR3

Live Stream >>>

Archaische Männergesänge in Verbindung mit quirligem, hochvirtuosem Jazz - The Shin, ein Projekt von exilkaukasischen Musikern um den Gitarristen ZaZa Miminoshvili und den Bassisten und Sänger Zurab Gagnidze schafft dies: Tradition mit Improvisation zu vielschichtigen Klangbildern mit lokalen Verankerungen zu fügen. Mal wirkt die großartige Polyphonie sakral aufgeladen, dann infiziert von plappernder folkloristischer Ausgelassenheit - Sänger Mamuka Ghaghanidze hat dann seine Sternstunde. Dazu der magische Klang der Doli-Trommeln und der Panduri-Lauten.

Das Russudan Meipariani Ensemble war 2009 in Berlin Finalist, das Trio The Shin einer der Preisträger des "creole"-Bundeswettwerbs für Weltmusik aus Deutschland.

Live aus der Rudolf-Oetker-Halle in Bielefeld

Meipariani Ensemble
Russudan Meipariani, Gesang, Klavier, Orgel
Natalie Meipariani, Stimme, Violine
David Stützel, Obertongesang, singende Säge
Giga Khelaice, Violoncello

The Shin
Zaza Miminoshvili, Gitarren
Zurab J. Gagnidze, E-Bass, Gesang
Mamuka Ghaghanidze, Solo-Gesang, Perkussion

Link: WDR 3


Redaktion: Werner Fuhr
Klangprobe: Ens. Russudan Meipariani beim BW Creole 2009 Berlin
Klangprobe: The Shin beim Bundeswettbewerb Creole 2009 Berlin


Musikliste zum Pausenbeitrag (pdf)

1. Cin-Charo (Ostgeorgien)
Tutarchela
T & K: trad.,
B: Tamar Buadze
WDR 5145 7879 1
--
2:16


2. Nana from Guria
Ensemble Georgika
T & K: trad.
Face Music Switzerland
FM 50013
08072
2:39


3. Kunta Bedinera
Rustavi Choir
T & K: trad.
WDR / Network Medien 52.985
06759
1:12


4. Owschari
Ensemble Urmuli
K: trad.
CD: Georgian Music of the Centuries II (Selbstverlag)
--
1:12


5. Mravalzhamieri from Guria
Ensemble Georgika
T & K trad.
Face Music Switzerland
FM 50013
08072
1:38


6. Kiramala
Tutarchela
T & K: trad.,
B: Tamar Buadze
WDR 5145 7879 1
--
2:20


7. Kavtisscheuri
Ensemble Urmuli
K: trad.
CD: Georgian Music of the Centuries II (Selbstverlag)
--
1:46


8. Gogos Weparebodi
Tutarchela
T & K: trad.,
B: Tamar Buadze
WDR 5145 7879 1
--
2:39


9. Urmuli
Chor of Tiblis
(Aufnahme von 1909)
T & K: trad.
CD: „Drinking Horns and Grammophones"
Traditional Crossroads 80702-4307-2
--
0:33


10. Garekakhuri Sachidao
Rustavi Choir
T & K: trad.
WDR / Network Medien 52.985
06759
2:11


11. Iavnana
Duduki Trio Omar Kelaptrishvili
K: trad.
WDR / Network Medien 52.985
06759
2:34


12. Kirialesa
Tutarchela
T & K: trad.,
B: Tamar Buadze
WDR 5145 7879 1
--
1:42


13. Kakhuri Alilo
Rustavi Choir
T & K: trad.
WDR / Network Medien 52.985


Mittwochskonzerte der Musikkulturen in Bielefeld
Musikkulturen in WDR 3

Monday, October 25, 2010

KONZERT: Weltmusik - Open World Project - Argentinisch-arabisch-kaukasische Fusion mit The Shin, Daniel Messina u.a. (laboratorium-stuttgart.de)

29.10.2010; 20.30 Uhr
Eintritt: 13,00 / 11,00

more: www.laboratorium-stuttgart.de

Argentinische Tangos verschmelzen mit arabischen Klängen und kaukasischen temperamentvollen Melodien. Nordafrikanische Beats treffen auf lateinamerikanische Rhythmen, unterlegt von atemberaubenden, flamencobehafteten Gitarrenläufen, treibenden Bässen und jazzigem Drum. Eine argentinische Sängerin, ein algerischer Sänger und georgische Mehrstimmigkeit, ein Bandoneon und jede Menge Percussion, Drums und Saiteninstrumente – ein arabisch- kaukasisch- argentinisches Klangerlebnis der besonderen Art, bei dem die jeweiligen Traditionen nicht verwischen, sondern neue und spannende Klangteppiche den Zuhörer überraschen dürfen.Freuen Sie sich auf die Band-Premiere eines völlig neuen Musikprojektes aus Stuttgart. The Shin, die Gewinner des bundesweiten Creole-Weltmusik-Wettbewerbs 2009, riefen gemeinsam mit dem Forum der Kulturen dieses einzigartige "Open World Project" ins Leben – die Gründung einer Band mit professionellen Musiker aus der Region Stuttgarts, die wohl tief in ihren jeweiligen Traditionen verwurzelt, gleichzeitig aber offen sind für neue Kulturen, Genres und Stilrichtungen.

Zaza Miminoshvili (The Shin/Georgien) – Gitarre
Zurab Gagnidze (The Shin/Georgien) – Bass, Gesang
Mamuka Gaganidze (The Shin/Georgien) – Gesang, Perkussion
Daniel Messina (Argentinien) – Schlagzeug
Ranem Hamous (Algerien) – Gesang
Gabriela Bergallo (Argentinien) – Gesang

Thursday, June 03, 2010

KONZERT: The Shin A Filetta. Musik aus Georgien und Korsika - KLANGVOKAL Musikfestival Dortmund (klangvokal-dortmund.d)

Wann 03.06.2010 20:00
The Shin A Filetta
www.theshin.de und www.myspace.com/afiletta

Konzertinfo Spielerisch begegnen sich die Seelen zweier Kulturen: Die zur musikalischen Elite ihres Landes zählenden The Shin aus Georgien treffen erstmals auf das exzellente korsische Gesangsensemble A Filetta, das sich der Tradition des mehrstimmigen korsischen Gesangs verschrieben hat. Sie begegnen sich in ihrem Repertoire und kulturellen Erbe, bisweilen reiben sie sich, dann verschmelzen sie miteinander, während ihr musikalischer Dialog die Herzen öffnet. Es ist eine Begegnung voller tiefgründiger Schönheit und berührender Intensität und doch auch vieler spielerischer Überraschungen und Ausflüge in unerwartete musikalische Welten – „bezaubernd wie die Nacht, tief wie die Hoffnung“ (L‘Express).

Mehr unter:
www.klangvokal-dortmund.de

Domicil
D-44137 Dortmund

Wednesday, January 13, 2010

KONZERT: THE SHIN & MAIA BARATASHVILI IN KARLSRUHE (tollhaus.de)

DONNERSTAG, 18.02.2010, 20:30 UHR /// TOLLHAUS /// Karlsruhe /// GERMANY

hier erfahren sie mehr >>>

Beim ZELTIVAL im vergangenen Sommer feierten The Shin als eine der beiden Gewinnerbands des „creole südwest“ Wettbewerbs 2009 ihren Einstand in Karlsruhe. Nun kommen die Exil-Georgier als Gewinner des „creole“-Bundeswettbewerbes wieder, diesmal mit der stimmgewaltigen Maia Baratashvili als Gast. Das Ende der 90er Jahre von in Deutschland lebenden, hervorragenden georgischen Musikern gegründete Trio begeisterte auch beim ZELTIVAL durch Virtuosität, energetisches Spiel und humorvolle Leichtigkeit. Die drei Musiker verbinden brillant die charakteristische kaukasische Gesangsharmonik mit Elementen des europäischen Jazz zu einem noch nie gehörten Klangereignis. Berühmte georgische Mehrstimmigkeit und instrumentale Virtuosität entfalten sich im druckvoll kuommunikativen Austausch mit Jazz Scat, Funk und Fusion, Flamenco und Indien, Ravel und McLaughlin. Wir ihre Kollegen von The Shin ist Maia Baratashvili eine Grenzgängerin zwischen den musikalischen Welten. Seit ihrer Jugend fesselt die aus Tiflis stammende Maia Baratashvili ihr Publikum durch ihre kraftvolle und ausdrucksstarke Stimme. Seit sie sich nach einer klassischen Ausbildung Mitte der 90er Jahre dem Jazz zuwandt, singt sie als Solistin ebenso mit dem Tiflis Jazz Orchester wie dem staatlichen Sinfonieorchester Georgiens. Mit verschiedenen Jazzformationen war sie auf vielen internationalen Festivals zu Gast, gewann zahlreiche Preise, arbeitete mit Jazzgrößen wie dem amerikanischen Keyboarder George Duke und veröffentlichte eine ganze Reihe eigener CDs.

Monday, December 21, 2009

VIDEO: The Shin and Owl's Ethnographic Orchestra.


Dzeguze

The Shin | MySpace Musikvideos

The Shin and Owl's Ethnographic Orchestra. Es Ari album presentation, Riga Daile Theater, Riga 01.12.2009

Tuesday, September 29, 2009

MUSIC AWARD: And the creole winner is: THE SHIN (creole-weltmusik.de)

German version see below

the nation-wide competitioncreole – world music from germany

And the winner is: THE SHIN

We are very pleased that the decision of the international jury of one of the three winners of the 2nd Announce federal competition "creole-world music from Germany," 08/09. We congratulate our winners creole THE SHIN sincerely to win the coveted prize creole sculpture of the Georgian artist Levan Vardosanidze and with 5000, - Euro doped creole Price:
* The Shin (Regional: Southwest)

The Georgian formation enthusiastic virtuoso with a meeting of Georgian polyphony and polyrhythms. In their dynamic, full of playfulness put forward dialogue between jazz-rock, flamenco and funk influences are also originally processed by guitarist John McLaughlin.

The stage performance of The Shin formed with their lively dance routines also one of the live highlights of the creole-Finals 08/09.

The Shin - EgAri - JARO 4278-2
The Shin - Black Sea Fire - JARO 4279-2 - Street date: 23rd of October 2009

For more information, please go here:
www.creole-weltmusik.de
www.jaro.de

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creole – weltmusik aus deutschland Preisträger 08/09:

Der Gewinner ist: The Shin

Wir freuen uns sehr, die Entscheidung der internationalen Jury über einen der drei Preisträger des 2. Bundeswettbewerbs »creole-Weltmusik aus Deutschland« 08/09 bekanntzugeben. Wir gratulieren unserem creole-Preisträger THE SHIN herzlich zum Gewinn der begehrten creole-Preisskulptur des georgischen Künstlers Levan Vardosanidze und zum mit je 5000,- Euro dotierten creole-Preis:
* The Shin (Regionalwettbewerb: Südwest)

Die georgische Formation begeisterte mit einer hochvirtuosen Begegnung von georgischer Mehrstimmigkeit und Polyrhythmik. In ihrem dynamischen, voller Spielfreude vorgetragenen Dialog zwischen Jazzrock, Flamenco und Funk finden sich auch originell verarbeitete Einflüsse des Gitarristen John McLaughlin.Die Bühnenperformance von The Shin bildete mit ihren lebendigen Tanzeinlagen zudem einen der Live-Höhepunkte des creole-Finales 08/09.

The Shin - EgAri - JARO 4278-2
The Shin - Black Sea Fire - JARO 4279-2 - VÖ: 23. Oktober 2009

Weitere Informationen über The Shin finden Sie hier:
www.creole-weltmusik.de
www.jaro.de

Friday, May 29, 2009

CONCERT: The Shin: Georgian Music with Guitars on Tour in North America (allaboutjazz.com)

At first listen, The Shin may sound like your average rocking band from Georgia. After all, they play the good ol' strings from way down South. And, of course, the funky drums from up North. But listen closely and you'll catch the crunchy consonant clusters of the Caucasus instead of a Southern drawl.

The Shin flies in the face of the purist revival ensembles that dominate in Georgia today, tweaking staid notions of what it means to be traditional. Born and raised in a country famous for its elaborate vocal polyphony, The Shin's members have burst out with their own brand of scat-inspired by a traditional approach to singing the consonant-heavy Georgian language-and with a passion for South Indian and flamenco styles. Their hope: to dust the cobwebs off the gems of Georgian and Caucasian music and launch them into the wider world of today.

The Shin will tour the United States in late May, showcasing their approach to new Georgian traditions in music and dance. Concert cities include New York City, Washington DC, and Philadelphia.

Georgian music has experienced a passionate revival since the country's independence in the early 1990s. Many around the world are now hearing Georgian music for the first time, and most are enamored. In the last ten years amateur Georgian music ensembles have begun popping up all over the globe

full text >>>

The Shin, 2009 North American Tour
05/29/2009, Fri: Washington, D.C., Rosslyn Spectrum Theatre
05/30/2009, Sat: New York City, NY, DROM
05/31/2009, Sun: Philadelphia, PA, Painted Bride Art Center

Visit website






The Shin - On Tiptoes.
Dranouter, Belgium, 05.08.2007

Saturday, September 06, 2008

KULTUR: Veranstaltungen der Deutsch-Kaukasische Gesellschaft e. V. (Berlin)

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,

wir möchten Sie über folgende Veranstaltungen informieren:

6. September 2008
Meeting zum Tag der Unabhängigkeit Tschetscheniens 1991
Ort: Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor
Zeit: 14 bis 16 Uhr


Ab 11. September 2008


DAS ZERBROCHENE PARADIES - neun Filme aus und über Georgien.

11. September:
19.00 "Wie die Luft zum Atmen" Von Ruth Olshan

In dem Film sieht und hört man THE SHIN und TUTARCHELA, die beide im September/Oktober Konzerte in Frankreich/Deutschland/Österreich geben.
www.myspace.com/shinthe
www.myspace.com/tutarchelafromgeorgia

20.30 "In Georgien", in Anwesenheit des Regisseurs Jürgen Böttcher

Zur Einführung spricht Ekkehard Maaß, Vorsitzender der Deutsch Kaukasischen Gesellschaft, zur aktuellen Situation in Georgien

22.15 "Pirosmani"

12. September:
19.45 Gastfreundliches Georgien
20.00 "Das Salz Svanetiens" (georgischer Stummfilm, Jürgen Kurz begleitet live am präparierten Flügel)
21.15 Pirosmani

KINO KROKODIL, Greifenhagener Str. 32, 10437 Berlin
www.kino-krokodil.de

Mit freundlichen Grüßen,
Ekkehard Maaß

Deutsch-Kaukasische Gesellschaft e. V.
Schönfließer Straße 21, 10439 Berlin
Tel 030 4457006 / mobil 0171 1773543
Spendenkonto HypoVereinsbank
BLZ 10020890 / Kto 5619661
www.d-k-g.de

Friday, September 05, 2008

CONCERT: The Shin - Benefizkonzert für georgische Kriegsflüchtlinge

Paris (avec 33a), Berlin, Hamburg und Bremen

!!! The Shin singen auch ossetisch und abchasisch !!!

Pressemitteilung von: JARO Medien GmbH
PR Agentur: JARO Medien

(openPR) - „Wir singen für Dich, damit Du Luft holen kannst und das Lied weiterlebt.“

Eine der Grundregeln der georgischen Polyphonie ist die gegenseitige Hilfe der Sänger, die sich während des Gesangs gegenseitig „Atem schenken“, damit das Lied weiterlebt. Wie die Sänger eines georgischen Chors, will „The Shin“ den Flüchtlingen des Krieges in Georgien, den Menschen, in ihrer Not beistehen, mit drei Benefizkonzerten in Berlin, Hamburg und Bremen Ende Oktober 2008.

Der Krieg in Georgien hat jeden getroffen, auch die Musiker der Band „The Shin“. Die Familien waren verängstigt zu Hause in Georgien, die Freunde an der Front, Bekannte kamen bei Bombenangriffen ums Leben und einige Musiker selbst standen zum Teil auf den Mobilisationslisten.

Dass dieser Krieg ein weiterer Zug im Schachspiel zwischen Großmächten war, mag keiner bestreiten, dass dabei die Zivilbevölkerung mal wieder „geopfert“ wurde – ebenso. Der Bauer ist gefallen, beziehungsweise er ist geflohen, und hat nun nichts, außer seine Freunde, auf die er sich verlassen kann.

Solche Bilder begleiten jeden Krieg. Doch was haben sie mit georgischer Musik, insbesondere der Polyphonie zu tun? Auf den ersten Blick nichts, auf dem zweiten sehr viel. Georgische Polyphonie besteht unter anderem aus einem Sologesang, der um einen vom Chor gesungenen Klangteppich herum gewoben wird. Dieser Klangteppich besteht zu jedem Zeitpunkt aus einem bestimmten Ton, der vom gesamten Chor gesungen wird. Ununterbrochen. Die Sänger singen jedoch nicht durchgehend. Sie hören sich gegenseitig zu und wenn der Nachbar nicht mehr singen kann und einatmen muss, singen die um ihn herum weiter, damit die Melodie weitergeht und der Nachbar einatmen kann. Er, seinerseits, wird seinem Nachbar helfen, wenn dieser Luft braucht. Und so geben sie sich gegenseitig Luft und die Musik lebt weiter.

Dies ist auch die Botschaft, die „The Shin“ mit seinen drei Benefizkonzerten in Berlin, Hamburg und Bremen mitteilen will: „Wenn mein Nachbar in Schwierigkeiten ist, wenn er keine Luft mehr hat, helfe ich ihm, ich singe für ihn, damit er Luft holen kann“. Zusammen mit dem Publikum wird auf diesen Konzerten das traditionelle georgische Lied „Sinshara“ aufgeführt, das genau auf diesem Prinzip beruht. Damit soll auf einer musikalischen Ebene die Solidarität gegenüber den Kriegsopfern und den Flüchtlingen ausgedrückt werden.Darüber hinaus wird dieses Stück auf den drei Konzerten zusammen mit der Stimme des Publikums aufgenommen und im kommenden Album von „The Shin“ erscheinen, das zum Anfang des nächsten Jahres erwartet wird.

Mit jeder Eintrittskarte von diesen Konzerten werden acht Euro an die Stiftung „Lifeline Georgia“ überwiesen, die Flüchtlinge des georgischen Krieges unterstützt.

Die drei Benefizkonzerte:
19.10.2008, Berlin, Kulturbrauerei,20.00 Uhr
20.10.2008, Hamburg, Fabrik, 20.00 Uhr
21.10.2008, Bremen, Moments, 20.00 Uhr

„The Shin“, die momentan erfolgreichste und bekannteste georgische Weltmusik-Band, die mehrheitlich zur künstlerischen Elite Georgiens gehört, äußert sich auf einer musikalischen Sprache zum Krieg in Georgien, und das... nicht nur auf der eigenen Sprache, sondern auf der, der sogenannten „Feinde“: auf ossetisch und abchasisch

Die Musik von The Shin vereinigt auf brillante Weise Georgische Volksmelodien mit Jazz, die einzigartige Gesangstechnik Georgiens mit Scat-Gesang und Elementen des Flamenco, die ursprüngliche Musik des Ostens mit modernen Klängen des Westens. The Shin’s „instrumental theatre“ ist voller kultureller Zwischentöne. Die Musik pendelt zwischen purer Lebensfreude, gespickt mit viel Humor, und ernster aufrichtiger Feierlichkeit. The Shin erweitert das rhythmisch-harmonische Spektrum und würzt es mit exotischen Sounds von Europas südöstlicher Grenze zum Orient. Unter einem allgegenwärtigen sui generis Swing verschmilzt die guruli-artige Mehrstimmigkeit der Gruppe die heidnische Herkunft mit byzantinischen Festen, während der spezielle Klang der Georgischen Sprache sich wunderbar in die Scat Tradition des Jazzgesangs einfügt.

Buchstäblich vom ersten Ton an begeistert The Shin das Publikum mit einer meisterhaften Performance, mit musikalischer Virtuosität, mit explosivem Temperament und sprühendem Humor der Musiker, und vor allem mit einem bemerkenswerten emotionalen Zusammenspiel, das als Verbindung zwischen den Musikern und dem Publikum entsteht.

„Egari”, das neueste Projekt von The Shin, ist eine Zusammenarbeit mit Georgischen Folklore Musikern, Sängern und Tänzern. Es basiert auf Georgischer Polyphonie, dem Einsatz traditioneller Instrumente, feurigem Kaukasischem Tanz und Europäischem Ethno-Jazz. Der Name “Egari” bedeutet “Genau Das” und reflektiert The Shins Interpretation der Georgischen Folk Musik. Die Musiker beleben archaische Instrumente, hauchen ihnen neues Leben ein, und befreien sie vom angestaubten archivarischen ebenso wie vom pathetischen Flair der Sowjetära. Egari ist die Wiedergeburt des freien uneingeschränkten Dialogs zwischen Ost und West, der schon immer charakteristisch für die Georgische Kultur war: in den Gedichten von Rustaveli, den Gemälden von Pirosmani, der alten Architektur in Tbilisi, den Filmen Otar Ioselianis, und natürlich in der Musik des Landes. Letztere, die nun endgültig ihre Natur entfalten kann, ist offen für die gegenseitige Inspiration und den Austausch mit der musikalischen Essenz anderer Kulturen. Dieses überwältigende akustisch-visuelle Erlebnis repräsentiert einen absolut einzigartigen Beitrag zur Musikentwicklung am Beginn des 21sten Jahrhunderts.

The Shin sind:
Zaza Miminoshvili (Nylon, Godin, Fretless, akustische, elektrische Gitarre, Panduri),
Zurab J. Gagnidze (Fretless, elektrischer und akustischer Bass, Guruli Gesang),
Mamuka Gaganidze (Gesang und Percussion, Song Writing),
Mamuka Chichinadze (Solo Gesang, bass),
Guivi Bakuradze (Gesang),
Alexander Hizanhishvili (Chonguri, Duduki, Salamuri, Chiboni, Chuniri, Tanz),
Hvicha Hvitisiashvili (Panduri, Duduki),
Zviad Totiauri (Solo Duduki),
David Shirtladze (Tanz, Doli).

Source >>>


Links:
www.theshin.de
www.myspace.com/shinthe



SOS GEORGIE
L’invasion de la Géorgie par la Russie laisse un pays en ruine et des dizaines de milliers d’habitants qui ont tout perdu. Afin de venir en aide à ces réfugiés, l’Association Géorgienne en France organise une grande Soirée de Solidarité pour la Géorgiejeudi 18 septembre, à 20h00, Eglise de la Madeleine (Paris 8e)
Des artistes (concertistes, chanteurs, …) de renommée internationale nous apportent leur concours, des personnalités nous soutiennent … Nous avons besoin de votre aide, de votre présence. Réservez, dès à présent, cette date. Prévenez et mobilisez vos amis.Les fonds collectés seront en totalité destinés à l’aide aux réfugiés.

Programmation :
Elisso BOLKVADZE (Pianiste concertiste)
Zurab SOTKILAVA (Ténor, soliste au théâtre du Bolchoï)
Emmanuel ROSSFELDER (Guitare classique, 1er Prix au Conservatoire de Paris)
Guiorgui KHARADZE (Violoncelle, Prix Concours International Rostropovitch)
Shalva MUKERIA (Ténor, Opéra de Vienne)
Iano THAMAR (Soprano, Scala de Milan)
The SHIN (Ensemble vocal et instrumental)
Les Voix de Géorgie (Choeur Polyphonique)
33a
http://www.theshin-music.com/intro.php
http://www.myspace.com/33a

Prix des places : 10€ / 30€ / 50€
réservations : ticketnet.fr, 0892 390 100 ou Magasins Virgin

Pour places sans commissions:
envoyez un chèque à l'ordre de l'AGF à
Othar Zourabichvili
3 rue de l'asile
78400 Chatouen

précisant quelle catégorie et quel nombre de place vous souhaitez. Ainsi que vos noms et adresses pour que les billets vous soient envoyés.
(Date limite : 16 septembre)

Monday, December 10, 2007

DVD: WIE LUFT ZUM ATMEN von Ruth Olshan

Eine musikalische Reise nach Georgien und berückende Hommage an ein Volk, dessen große Kultur durchströmt wird von Gesang.

An dieser Stelle möchte ich Sie auf den soeben auf DVD erschienenen Dokumentarfilm WIE LUFT ZUM ATMEN von Ruth Olshan aufmerksam machen.

WIE LUFT ZUM ATMEN ist eine Reise in ein kleines Land zwischen Asien und Europa, das zu unrecht zwischen den Grenzen der Kulturen vergessen wird: Georgien, das hier in seiner ganzen Schönheit, seinem Zauber und seiner Vielfältigkeit eingefangen ist.
Der Dokumentarfilm von Ruth Olshan entdeckt vor allem die beeindruckende Musik Georgiens, in der die kulturelle Identität seiner Bewohner tief verwurzelt ist.
In den fast verloren gegangenen und wieder entdeckten Gesängen und Tänzen, die die UNESCO auf die Liste des Weltkulturerbes gesetzt hat, meint man Stimmen und Lieder aus einer vergangenen Zeit zu hören.
Musik sei für sie so wichtig wie die Luft zum Atmen, erzählt eine Protagonistin im Film und man versteht sie sofort.
Ruth Olshans vielschichtiges Porträt eines Landes, seiner Menschen und ihrer Musik zeigt, was das Besondere an der georgischen Musik ist: die Lebendigkeit der Folklore im Alltag, die aufrecht erhaltene Tradition, die in den Texten gespeicherten Mythen, das soziale Erleben der Musik, die regionale Unterschiedlichkeit der Kultur, und die Musiker, die die Musik heute auch in Pop- und Jazzbereiche weiterführen.

Dabei gelingt es visuell anschaulich und akustisch faszinierend, diese einzigartige Kultur zu vermitteln, in denen die künstlerische Tätigkeit eine existentielle Bedeutung für den einzelnen Menschen hat.

Extras: Kinotrailer, zusätzliche Tänze, Vorschau
Jahr: 2005
FSK: o.A.
Land: Deutschland
Untertitel: deutsch, englisch
Sprache: georgische Originalfassung
Länge: 90 min
Sound: Dolbly Digital Stereo
Formate: 16:9
DVD € 19,90
Plakat € 6,90

„Wenn es mir als Kind nicht gut ging, wenn ich traurig war, sagte mir meine Mutter, ich solle georgische Musik hören. Sie heilt das Herz und die Seele. Wenn ich allerdings diese Musik meinen gleichaltrigen Freundinnen vorspielte, war ich allein mit meiner Verzückung. Damals wuchs in mir der Wunsch, diese Musik auch anderen Menschen irgendwie zugänglich zu machen." (Ruth Olshan>

PRESSE:
„Großartige Bilder, sympathische Protagonisten und schöne, unvertraute Musik!" (filmdienst)
„Ruth Olshan hat einen sehr feinen Musikfilm gemacht, der einen Ort 90 Minuten zum Klingen bringt" (zitty)
„Eine berückende Hommage an ein Volk, dessen große Kultur durchströmt wird von Gesang" (Rheinischer Merkur)
„Folklore kann ganz schön cool sein!" (Die Welt)
„Ein ‚Hit’ für musikbegeisterte Weltreisende im Kino!" (programmkino.de)

Weitere Informationen zum Film finden Sie in unserem Onlineshop http://www.delicatessen.org/shop.

Für Rückfragen steht Jan Nurja jederzeit gerne zur Verfügung.
--
http://www.salzgeber.de
Tel: 030 / 285 290 -41

Saturday, August 11, 2007

KONZERT:


THE SHIN aus Georgien
bei der GRIMMAER LIEDERFLUT
am: Sonnabend, dem 11. August, 16.00 Uhr

Die Musik von THE SHIN vereinigt auf brillante Wiese georgische Volksmelodien mit Jazz, die einzigartige Gesangstechnik Georgiens mit Scat-Gesang und Elementen des Flamenco. So mischt sich die ursprüngliche Musik des Ostens mit modernen Klängen des Westens und ist voller kultureller Zwischentöne.
THE SHIN ist eine Gruppe von exilkaukasischen Musikern um den Gitarristen ZaZa Miminoshvili. In ihrer georgischen Heimat sind sie längst musikalische Legenden und trafen sich 1998 in Deutschland.
«EgAri», das neueste Projekt des 11köpfigen Ensembles, ist eine Zusammenarbeit von Folkloremusikern und Tänzern. Sie machen das weite Feld kaukasischer Tanzmusik einerseits und die berühmten choralen Männer-Gesänge andererseits lebendig.
So handelt diese landestypische Musik, die während der Sowjetbesetzung unterdrückt wurde, von Liebe, Heimat und Kartoffeln und pendelt zwischen purer Lebensfreude, viel Humor, aufrichtiger Feierlichkeit und zarter Melancholie.
In Georgien bedeutet SHIN "der Heimweg". Auch wenn jeder von uns seinen persönlichen Heimweg und sein persönliches Zuhause hat, so hat die Musik von THE SHIN die erstaunliche Fähigkeit, jeden "nach Hause" zu bringen. Die Musik führt uns an vertraute Orte, wo die Fenster vom Regen beschlagen sind und es nach Küchendüften riecht, wo man Stimmen hört und das Gefühl hat alles zu verstehen, auch wenn man nicht weißt, was die Stimmen sagen.
Epische Spannungsbögen von feurig kaukasischem Tanz bis zu europäischem Ethno-Jazz reißen mit auf der GRIMMAER LIEDERFLUT am: Sonnabend, dem 11. August, 16.00 Uhr auf der Marktbühne. Künstler & Bands - THE SHIN

www.theshin-music.com

Discography >>>