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Friday, November 23, 2012

DOK-SERIE: Auf der Seidenstrasse in Aserbaidschan. Von Venedig nach Xi'an mit Peter Gysling. (sendungen.sf.tv)

(sf.tv/seidenstrasse) Die Seidenstrasse ist ein Netz von Strassen, die das Mittelmeer mit Ostasien verbindet. Auf ihr brachten einst Karawanen Seide, Schiesspulver und Papier von China nach Europa. Wo sich einst Karawanen durch den Staub schleppten, entstehen heute Schnellstrassen und Eisenbahnlinien. Folgen Sie unseren Reportern von Venedig nach Xi’an. In unserem Webdok und im Fernsehen, ab 9. November 2012, jeweils freitags, 21 Uhr, auf SF1.

DOK - Seidenstrasse vom 23.11.2012



Peter Gysling nimmt das Fernsehpublikum mit auf ein grosses Abenteuer: Er bereist eine der Nordrouten der Seidenstrasse, von Venedig nach Xi‘an. 

Von Venedig nach Xi'an mit Peter Gysling

Folge 3: Von traumhaften Teppichen, heilenden Ölbädern, riesigem Rohstoff-Reichtum, vergessenen Vertriebenen und hinreissenden Liebesgeschichte

Freitag, 23. November 2012, 21.00 Uhr auf SF1

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Traumhafte Teppiche  

Aserbaidschan ist berühmt für seine Teppichtradition. Die Zeiten der kleinen Familienbetriebe sind allerdings vorbei. Peter Gysling besucht die privatisierte Seidenfabrik Sheki, einst die grösste Seidenproduktion der Sowjetunion. Heute arbeiten hier rund 900 Weberinnen, fertigen in Handarbeit Baumwoll- und Seidenteppiche nach traditionellen Vorlagen und bewahren so das kulturelle Erbe.

Heilendes Ölbad

In der Stadt Naftalan tritt das Schweröl ohne komplizierte Förderung an die Erdoberfläche. Das Kurbaden im schwarzen Gold ist seit Sowjetzeiten ein Hit: es hilft angeblich gegen Rheuma, Arthritis und Schuppenflechte. Das TV-Team gewinnt einen heiteren Einblick in die skurrile Welt der Ölwannen, in der ein Bademeister seinen Gast aufwändig vom Öl freischabt.

Schwarzes Gold 

Neft Daslari, der Ölfelsen mitten im Kaspischen Meer, ist die grösste offshore Plattform der Welt.  Hier erleben wir die Faszination des aserbaidschanischen Ölbooms. Nur wenige erhalten vom halbstaatlichen Ölkonzern eine Drehgenehmigung, dem Team von „SRF Seidenstrasse“ ist es gelungen. SOCAR übernimmt in der Schweiz die ESSO-Tankstellen und entwickelt sich zu einem der Hauptlieferanten für Gas und Öl für Europa.
 

Vergessene Vertriebene

Die Fotografin Rena Effendi nennt man „das soziale Gewissen Aserbaidschans“. Sie dokumentiert in Bildern das Schicksal all jener, die trotz des Ölreichtums Armut leiden. Rena Effendi zeigt dem Fernsehteam ein Betonfabrik, in der Vertriebene aus Berg-Karabach leben. Sie warten seit Jahren darauf, von der Regierung menschenwürdiges Dach überm Kopf zu erhalten

Mutige Blogger 

Freie Wahlen, freie Medien gibt es nicht in Aserbaidschan. Als junger Mensch müsse man seine Wahl treffen, die schwerwiegende Konsequenzen haben kann: Zugunsten des autokratischen Präsidenten Aliyev -  oder zugunsten einer ersehnten freien Demokratie. Peter Gysling trifft eine unerschrockene Gruppe aus der Blogger-Szene in Baku.
  

Hinreißende Liebesgeschichte
 
„Ali und Nino“ ist das aserbaidschanische Nationalepos, ein tragischer Liebesroman zwischen einer Christin und einem Muslim, an der Nahtstelle zwischen Europa und Asien. Das TV-Team portraitiert ein modernes junges interreligiöses Paar: wir lernen Natalja und Tural kennen, ihren Alltag und die kulturellen Hürden, die das Liebespaar im eurasischen Knotenpunkt Baku auch heute noch überwinden muss. Im Hintergrund und an verschiedenen Schauplätzen schwingt das Nationalepos immer mit


Wiederholungen:
Samstag, 24. November 2012, 05.45 Uhr auf SF1
Sonntag, 25. November 2012, 14.05 Uhr auf SF1
Donnerstag, 03. Januar 2013, 20.15 Uhr auf 3sat
Sonntag, 06. Januar 2013, 17.15 Uhr auf 3sat
 

Friday, November 16, 2012

DOK-SERIE: Auf der Seidenstrasse in Georgien. Von Venedig nach Xi'an mit Peter Gysling. - über Georgien und Aserbaidschan (sendungen.sf.tv)

(sf.tv/seidenstrasse) Die Seidenstrasse ist ein Netz von Strassen, die das Mittelmeer mit Ostasien verbindet. Auf ihr brachten einst Karawanen Seide, Schiesspulver und Papier von China nach Europa. Wo sich einst Karawanen durch den Staub schleppten, entstehen heute Schnellstrassen und Eisenbahnlinien. Folgen Sie unseren Reportern von Venedig nach Xi’an. In unserem Webdok und im Fernsehen, ab 9. November 2012, jeweils freitags, 21 Uhr, auf SF1.

DOK - Seidenstrasse vom 16.11.2012

Link: Interaktive WEB-Dokumentation

Peter Gysling nimmt das Fernsehpublikum mit auf ein grosses Abenteuer: Er bereist eine der Nordrouten der Seidenstrasse, von Venedig nach Xi‘an. Von Venedig nach Xi'an mit Peter Gysling

Im Stadtpark von TiflisFolge 2: Von trinkfreudigen Bauern, felsenfesten Glaubensbrüdern, vergessenen Flüchtlingen und menschenfreundlichen Milliardären

Freitag, 16. November 2012, 21.00 Uhr auf SF1

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Boomendes Batumi 

Impression BatumiDie Ferienmetropole am Schwarzen Meer wird rigoros ausgebaut. Die neuen Casinos und Fünfsternhotels wirken wie ein potemkinsches Dorf, eine Kulisse, welche die wirkliche Situation der Stadt und des Landes kaschiert. Eter Turadse, engagierte Chefredaktorin der kritischen Zeitung Batumelebi, die gegen den staatlichen Pressestrom schwimmt, führt Peter Gysling durch protzige Baustellen, gegen die Bürgerproteste nichts auszurichten vermögen, und zeigt ihm die zerfallenden Hinterhöfe der Hafenstadt.  

Hochprozentige Reise
 
Peter Gysling mit Bauern auf dem GoderdzipassIn der wilden Bergwelt der Region Adscharien trifft Peter Gysling auf ein ganz anderes Georgien. Die Menschen, die von einer bescheidenen Landwirtschaft leben, wirken besonders engagiert und selbstbewusst.
 
Auf der abenteuerlichen Fahrt über den Goderdzipass begegnet das TV-Team dem umtriebigen Polizeiermittler Jumber Balkvadze, der nebenbei noch ein Gästehaus betreibt, und den feucht-fröhlichen Bauern, die Peter Gysling im hochgelegenen Krämerladen in die hochprozentigen Trinksitten einführen. 

Felsenfeste Glaubensbrüder

Das Felskloster Wardzia Das monumentale Felskloster Wardzia hat Nachwuchs bekommen, das georgisch-orthodoxe Christentum erlebt ein Revival der Blut-und-Boden-Tradition. Vater Lazare betet für Gott, für sein Land und für sein Volk. Der steilen Felswand wurden vor 800 Jahren Tunnel und Terrassen für bis zu 50'000 Menschen abgetrotzt, die Höhlenräume sind bis heute auf sieben Stockwerken labyrinthartig verbunden. Die göttliche Ruhe wird jedoch gestört: Georgien möchte seine marode Wirtschaft durch den Tourismus ankurbeln, Zufahrtswege werden ausgebaut, gefährliche Stellen abgesichert. 

Flüchtlinge in Gori

Mzia Gagloeva JojischviliBei Gori trifft Peter Gysling auf Mzia Gagloeva Jojischvili. Die 69-jährige Südossetin hat mit ihrem Mann, einem ethnischen Georgier, in Südossetien einen Hof betrieben. Bei Kriegsausbruch und ethnischen Säuberungen vor vier Jahren ist ihr die Flucht ins georgische Zentralland gelungen, von ihrem zurück gebliebenen Mann aber fehlt jede Spur. Die Rentnerin ist froh, dass ihr das IKRK hier ein Dach zum Überleben zur Verfügung stellt. Ihr Schicksal ist typisch für die vielen ungelösten Minoritätenprobleme im Kaukasus. 

Humorvoller Historiker

Peter Gysling und Lasha Bakradze In Tiflis besucht Peter Gysling seinen Freund Lasha Bakradze, Leiter des georgischen Literaturmuseums. Er ist ein humorvoller Historiker und vor allem auch ein äusserst geistreicher Mensch. Lasha zeigt ihm erstaunliche Dokumente, die wertvollen Aufschluss über das Leben und den kulturellen und religiösen Austausch auf der Seidenstrasse geben. Lasha erzählt in ironischem Klartext, warum die Georgier ein gespaltenes Verhältnis zu Russland haben und sich lieber nach Westen orientieren.

Georgisches Märchen

Bidsina Iwanischwilis Residenz in TiflisDer 56-jährige Bidsina Iwanischwili hat in Russland sehr erfolgreich mit Computern, Telefongeräten und einer Kreditbank geschäftet. Seit der Rückkehr nach Georgien versteht sich Iwanischwili als Menschenfreund, und hat - anfänglich noch heimlich - mit zig Millionen zahlreiche Staatsaufgaben finanziert und seinen Heimatbezirk Satschkere mit seinem Geldsegen beglückt. Der öffentlichkeitsscheue, milliardenschwere Mäzen führt Peter Gysling ganz selbstverständlich durch seinen Tifliser Glaspalast, der an James Bond-Filme erinnert. Mit seinem Parteienbündnis hat Iwanischwili jüngst die Parlamentswahlen gewonnen. Sein Ziel: Hunderttausende von Arbeitsplätzen schaffen und Georgien von der Armut befreien. 


Wiederholungen:
Samstag, 17. November 2012, 05.45 Uhr auf SF1
Sonntag, 18. November 2012, 14.05 Uhr auf SF1
Mittwoch, 02. Januar 2013, 21.00 Uhr auf 3sat
Sonntag, 06. Januar 2013, 16.30 Uhr auf 3sat
 
Mehr: sendungen.sf.tv/seidenstrasse

Friday, November 09, 2012

DOK-SERIE: Seidenstrasse. Von Venedig nach Xi'an mit Peter Gysling. - über Georgien und Aserbaidschan (sendungen.sf.tv)

(sf.tv/seidenstrasse) Die Seidenstrasse ist ein Netz von Strassen, die das Mittelmeer mit Ostasien verbindet. Auf ihr brachten einst Karawanen Seide, Schiesspulver und Papier von China nach Europa. Wo sich einst Karawanen durch den Staub schleppten, entstehen heute Schnellstrassen und Eisenbahnlinien. Folgen Sie unseren Reportern von Venedig nach Xi’an. In unserem Webdok und im Fernsehen, ab 9. November 2012, jeweils freitags, 21 Uhr, auf SF1.

DOK - Seidenstrasse vom 09.11.2012

Link: Interaktive WEB-Dokumentation

Peter Gysling nimmt das Fernsehpublikum mit auf ein grosses Abenteuer: Er bereist eine der Nordrouten der Seidenstrasse, von Venedig nach Xi‘an. Die erste Etappe führt von Venedig in Italien bis nach Trabzon in der Türkei. 

Von Venedig nach Xi'an mit Peter Gysling

Eine Gondel vor der Rialtobrücke in VenedigFolge 1: Von geschichtsbewussten Kostümkünstlern, geschäftstüchtigen Chinesen, modernen und traditionellen Türken
Freitag, 9. November 2012, 21.00 Uhr auf SF1

Wiederholungen:
Samstag, 10. November 2012, 05.45 Uhr auf SF1
Sonntag, 11. November 2012, 14.05 Uhr auf SF1
Mittwoch, 02. Januar 2013, 20.15 Uhr auf 3sat
Sonntag, 06. Januar 2013, 15.45 Uhr auf 3sat

Mehr: sendungen.sf.tv/seidenstrasse