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Wednesday, November 14, 2018

PODIUMSGESPRÄCH: Architektur und baubezogene Kunst aus der Sowjetzeit in Georgien in Zeiten der Transition!

mit
Kuratorin Irina Kurtishvili und Autorin Nini Palavandishvili
Moderation: Adolph Stiller, Ausstellungskurator

am Mittwoch, 14.11.2018 | 18:00 Uhr
Ausstellungszentrum im Ringturm, Schottenring 30, 1010 Wien

Um Anmeldung wird gebeten unter Tel. +43 (0) 50 390-20299 oder per Mail an info@airt.at

Die Ausstellung im Rahmen der Reihe "Architektur im Ringturm" (11. Oktober bis 30. November) knüpft an die 2016 gezeigte Schau über die Architektur in Georgiens Hauptstadt an und wirft nun einen Blick über die Grenzen Tiflis hinaus. Die einzigartige Architekturlandschaft des eurasischen Staates an der Schwelle zwischen Europa und Asien wird präsentiert: Vom historisch verbrämten Zuckerbäckerstil, der als Zeitzeuge an die Jahrzehnte der Zugehörigkeit zur Sowjetunion erinnert, bis hin zu atmosphärischen Ähnlichkeiten mit europäischen Städten oder Parallelen zu Europa in der alpinen Baukultur.

Zwischen Kaukasus und Schwarzem Meer: Georgien
von 11. Oktober bis 30. November 2018

Ausstellungsort:
Ausstellungszentrum im Ringturm (Schottenring 30, 1010 Wien)

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag: 9:00 bis 18:00 Uhr, freier Eintritt
(an Feiertagen geschlossen)

WICHTIG:
Angabe Copyrights / honorarfrei nur im Rahmen der Berichterstattung über diese Ausstellung und Namensnennung des Fotografen


Links:
www.airt.at


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Terminvorschau: GEORGIEN Zwischen Kaukasus und Schwarzem Meer [pdf]
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Die Herbstausstellung der Reihe "Architektur im Ringturm" des Wiener Städtischen Versicherungsvereins steht ganz im Zeichen des kulturellen und architektonischen Reichtums Georgiens. Sie knüpft an die 2016 gezeigte Schau über die Architektur in Georgiens Hauptstadt an und wirft einen Blick über die Grenzen Tiflis hinaus: in die Stadt Gori, westlich von Tiflis im georgischen Kernland, nach Kutaissi, der zweitgrößten Stadt des Landes, in den Kurort Zqaltubo und in die Hafenstadt Batumi am Schwarzen Meer.


Einzigartige Bauten des 20. Jahrhunderts werden vorgestellt: von den in dezentem Klassizismus russischer Prägung gestalteten Jugendstilbauten in der Hauptstadt, den architektonisch sowie kulturgeschichtlich bedeutenden Bauten aus den Jahrzehnten der Zugehörigkeit zur Sowjetunion – die in Dimension, Raumkomposition und Baumaterialien eine eigenständige Entwicklung darstellen – über die markant modernistischen Architekturen aus der Regierungszeit Micheil Saakaschwilis bis hin zu den jüngsten Entwicklungen der aufstrebenden Hafenstadt Batumi.

Auch die jahrhundertealten Badehäuser in persischer Bauart, die bei den heißen Quellen in Tiflis zu finden sind, werden im Rahmen der Ausstellung präsentiert.


Tiflis


In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde Georgien zu einer Teilrepublik der Sowjetunion. Die Folge war Gigantomie in der Baupolitik und die Abkehr vom Individualismus. Tiflis wurde zu einem der größten architektonischen Experimentierfelder der jüngeren Geschichte.
Anfang der 90er Jahre des vergangenen Jahrhunderts zog sich der Staat zurück, seitens der öffentlichen Hand wurden keine größeren städtebaulichen Maßnahmen zur Verbesserung der Wohnsituation der Bevölkerung mehr durchgeführt. Erst dank des persönlichen Engagements von Georgiens ehemaligem Präsidenten Micheil Saakaschwili (von 2004 bis 2013, mit Unterbrechungen, im Amt) wurden im ganzen Land neue Bauprojekte realisiert. Dafür wurden Architekten von internationalem Renommee aus Deutschland, Italien und Spanien engagiert. Ihre Aufgabe sollte es sein, ein Gegengewicht zur Architektur aus der Zeit der Sowjetunion zu schaffen.

In Tiflis gilt seit Jahrhunderten höchste religiöse Toleranz. Ein architektonischer Beweis hierfür ist das Nebeneinander von 48 orthodoxen und armenisch-gregorianischen Kirchen sowie jeweils zwei Moscheen, jüdischen Synagogen und römisch-katholischen Kirchen.



TBILISI Wissenschaftliche Bibliothek des Botanischen Instituts | Library of the Institute of Botany 2009 Sulkhan Sulkhanishvili Foto | Photo: Adolph Stiller





Gori

Westlich von Tiflis, im Kernland Georgiens, liegt die Stadt Gori an der Mündung des Flusses Liachwi. Ihren Namen verdankt Gori der weithin sichtbaren Felsenfestung „Goris-Ziche" („Festung auf einem Hügel"), die auch das alte Stadtzentrum markiert.

Im Jahr 1949 wurde ein Generalplan für den urbanen Ausbau der Stadt unter Berücksichtigung des historischen Stadtbildes erarbeitet. Der Stadtkern sollte von Industriebauten verschont bleiben, es wurden nur überwiegend niedrige Bauten zugelassen. Eine neu geschaffene breite Nord-Süd-Achse verbindet das Stadtzentrum mit dem Bahnhof. Darüber hinaus wurden ein neuer Museumskomplex, ein Hotel sowie ein Forschungsinstitut errichtet.

Als Heimatstadt von Sowjet-Diktator Josef Wissarionowitsch Dschugaschwili (vulgo Josef Stalin) beherbergt Gori auch das Stalin-Museum.


GORI | GORI Justizpalast | Palace of Justice 2012 AG & Partners Foto | Photo: Adolph Stiller





Kutaissi

Kutaissi ist die zweitgrößte Stadt Georgiens und das kulturpolitische Zentrum im Westen des Landes. 2012 wurde der Parlamentssitz von Tiflis nach Kutaissi verlegt, in ein gläsernes, futuristisch anmutendes 200 Millionen Dollar teures Parlamentsgebäude am Stadtrand, umgeben vom „Millenium"-Park. Noch im selben Jahr wurde ein anderes großes Entwicklungsprojekt realisiert und feierlich eröffnet, der Kutaissi-David-Agmashenebeli-Flughafen.

Das architektonische Erbe der Stadt hingegen ist von bescheidenem Ausmaß: So verlor die Bagrati-Kathedrale aus dem 11. Jahrhundert im vergangenen Jahr nach übermäßiger Restaurierung ihren Status als UNESCO-Weltkulturerbe. Lediglich ein großes Theaterhaus und einige Bauten aus dem 19. Jahrhundert laden noch zur Besichtigung ein.


KUTAISI Kutaissi David Agmashenebeli Flughafen | Kutaisi David Agmashenebeli International Airport 2012 Ben van Berkel, Caroline Bos, Gerard Loozekoot, UN Studio, Amsterdam Foto | Photo: Nakanimamasakhlisi




Zqaltubo

Zqaltubo ist weltweit bekannt für seine heilenden Quellen und liegt inmitten einer saftig grünen Hügellandschaft, umgeben vom Kolchischen Wald. Hier präsentieren sich kunstvoll erbaute Kurhäuser in neoklassischer Opulenz mit hohen griechischen Säulen. Vor kurzem wurde das Kurhaus Quelle Nr. 6 (eine Kombination aus Kurhaus und Hotel) saniert und modernisiert, in dem einst auch Stalin badete.

Auch ein Krückenmuseum – vermutlich das weltweit einzige seiner Art – ist in Zqaltubo zu finden und beeindruckt mit einer herausragenden Sammlung. Menschen, die am Kurort vollständig geheilt wurden, ließen ihre Krücken zurück, um so die heilenden Eigenschaften der Quellen zu bezeugen.

Zwischen den Jahren 1931 und 1956 wurde Zqaltubo maßgeblich umgestaltet. Aufgrund der geografischen Situation wurde die Stadt als Amphitheater geplant. Für die kreisförmige Anlage des Kurortes wurden 80 Hektar Territorium eingerechnet. Die Wohnbezirke verlegte man vom Zentrum nach Süden, um so den Bau des Kurorts zu sichern, der 1953 schließlich zur Kreisstadt erklärt wurde.

Die Mitte der 1940er Jahre erbaute Eisenbahn verband Zqaltubo mit der UdSSR. Der Fluss wurde vom Kurort weg und in eigene Kanäle geleitet. Rund um diese Kanäle errichtete man Ringstraßen. Das Gebiet zwischen der ersten und der zweiten Ringstraße gehörte zu den Kurhäusern, dahinter lag die Wohnzone, gefolgt von Parklandschaften und Wäldern. Der dritte Ring sollte die umgebende Landschaft zusammenfügen.


ZQALTUBO | TSKALTUBO Sanatorium »Tbilisi« | »Tbilisi« Sanatorium 1951 V. Oltrazhevski, B. Sobolewski Foto | Photo: Adolph Stiller




Batumi

Batumi ist die Hauptstadt der selbstständigen georgischen Provinz Adscharien. Die 1883 an die transkaukasische Eisenbahn angeschlossene Stadt ist nicht zuletzt wegen ihrer Raffinerie weit über die Grenzen Georgiens hinaus bekannt, in der Rohöl aus Aserbaidschan verarbeitet wird.
In den letzten Jahren erlebte Batumi einen Aufschwung, von dem zahlreiche Neubauten zeugen, darunter einige sehr gewagte und spektakuläre. Sie stehen im Kontrast zu den teilweise restaurierten und meist exotisch anmutenden dreistöckigen Gebäuden der Altstadt, die aus dem 19. und 20. Jahrhundert stammen. Die sehr bekannte, beinahe 7 km lange und im Jahr 1881 eröffnete Uferpromenade wurde komplett neu gestaltet.



BATUMI Kolonaden im Park | Colonnades in the park 1934 B. Kirakosian Foto | Photo: Adolph Stiller



Tiflis und seine Bäder

Die berühmten Bäder in Tiflis sind im nördlichen Seidabadi-Viertel beheimatet. Seit mehr als 700 Jahren werden die unter der Stadt befindlichen heißen Schwefelquellen genutzt, rund 65 Schwefelbäder zählte Tiflis im 13. Jahrhundert. Heute sind nur noch einige wenige Bäder in Betrieb, die ältesten davon datieren aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts.
Die im persischen Stil aus Backstein erbauten Bäder zeichnen sich durch halbkugelige Kuppeln aus. Im Zentrum der Badehäuser empfangen mit Marmor verkleidete Säle die Besucher. Oberhalb der Bassins befinden sich des Öfteren schmale Sitznischen, am Rand laden Bänke zum Verweilen ein.

Katalog
Architektur im Ringturm LII.: Zwischen Kaukasus und Schwarzem Meer: Georgien. Hg. Adolph Stiller. 180 Seiten. Beiträge von Fried Nielsen, Nini Palavandishvili, Adolph Stiller, Irina Kurtishvili. Mit zahlreichen Fotos, Plänen und Auswahlbiographie. Müry Salzmann Verlag.
Preis: 28 Euro


Friday, July 21, 2017

JOB: Smartrunning - Mitarbeit im Orga-Team für eine Laufveranstaltung in Batumi

Gesucht wird eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter ab sofort bis Ende April 2018. Wir wünschen uns: zügiges, projekt- und zielorientiertes Arbeiten, Kommunikations- und Teamfähigkeit, Sportaffinität (im Idealfall Laufen), Verfügbarkeit, sehr gute Englisch-, im Idealfall, aber keine Voraussetzung, auch gute Deutschkenntnisse, beste Ortskenntnis in Batumi und Lust und Enthusiasmus, an einem internationalen large-scale-sportevent an vorderster Front Pionierarbeit zu leisten.

Wir bieten: angemessene und zügige Bezahlung und die Möglichkeit, Erfahrungen im Sportorganisationsbereich zu sammeln, ein internationales Team und Spaß an einem interessanten Job. Bei entsprechender Eignung kann der Vertrag auch über den April 2018 hinaus verlängert werden.

Wer Lust hat und/oder mehr und detaillierte Informationen wünscht, kann mich gern jederzeit unter peter@smartrunning.de kontakten. Ich freue mich auf interessante Bewerbungen!

Sportliche Grüße Peter Gottwald (SmartRunning - Ihr Laufsportpartner Founder-Owner-CEO-Headcoach & Racedirector (AIMS Member)

 
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Friday, January 16, 2015

BLOG: Wiederentdeckungen deutscher Dörfer in Georgien. Von Stéphane Voell (stephanevoell.wordpress.com)

(stephanevoell.wordpress.com) Anfang des 19. Jahrhunderts machten sich württembergische Pietisten auf den Weg in den Kaukasus. Sie waren vom Zar eingeladen worden, sich an der Südgrenze des Reiches niederzulassen. In Georgien gründeten sie unter anderem die Orte Katharinenfeld (heute Bolnisi) und Elisabethtal (Asureti). 1941 wurden die deutschen Kolonisten von Stalin nach Zentralasien deportiert. Zurück blieben nur leere Fachwerkhäuser und Kirchen. Zusammen mit meiner Kollegin wohnten ich 2009 einige Wochen in Asureti, als Deutsche in einem ehemaligen deutschen Dorf. In den folgenden Jahren kammen wir immer wieder zurück nach Asureti. Der Dorfkern bestand nur aus maroden Fachwerkhäusern, doch mit teils blühender Phantasie berichteten uns die Georgier in Asureti von dem Leben und Errungenschaften der Deutschen.

Haus in Asureti (2009)
Das Interesse an den deutschen Dörfern in Georgien scheint zu wachsen. Der Landkreis Tetritskaro, in dem Asureti liegt, hat ein Projekt mit dem Titel “Deutsches Dorf” ins Leben gerufen. Hier soll es darum gehen, “die wirtschaftlichen Traditionen der deutschen Siedler – Weinbau, Bierherstellung, Getreide- und Kartoffelanbau, Viehhaltung und Herstellung der Milchprodukte – wieder herzustellen.” Sie haben auch schon eine Delegation nach Deutschland geschickt. Es wurde auch ein Verein in Tbilisi gegründet, in dem sich motivierte Deutsche und Georgier die Unterstützung des Erhalts des kulturellen Erbes auf die Fahnen geschrieben haben. Auch im Deutschlandfunk gab es einen Bericht über die Renovierungspläne für die ehemaligen deutschen Dörfer. — Ich finde es gut, dass die Dörfer jetzt renoviert werden sollen und es auch eine wirtschaftliche Perspektive für die aktuellen Bewohner gibt. Doch ich bin skeptisch, wenn man die anderen “Renovierungen” in der Region sieht.

Im Sommer 2013 arbeiteten wir mit einem studentischen Forschungsprojekt zu den Kaukasusdeutschen. Eine Gruppe forschte in Bolnisi und Asureti, eine andere Gruppe reiste nach Göygöl (Helenendorf). Letzteres liegt in Aserbaidschan und dort hat man schon seit einiger Zeit das deutsche Erbe entdeckt. Beispielsweise wurde die Kirche in Helenendorf als Museum hergerichtet oder man erfand den “letzten Deutschen“, in dessen Haus ein Museum geplant ist. Bemerkenswert ist allerdings die Renovierung der alten deutschen Häuser dort. Alle wurden gleichermaßen weiß gestrichen, im oberen Teil mit einfachen Kieferpanelen versehen und die Sockel mit überall gleichen Mustern beklebt, die den Eindruck von gemauerten Wänden erwecken sollen.
 
Die deutschen Dörfer in Georgien wirken gegen Helenendorf wie Bruchbuden, aber das soll sich nun ändern. Es ist wichtig, doch es macht mir gleichermaßen Angst. Wie werden Bolnisi und Asureti in Zukunft aussehen? Die bisherigen Renovierungsmaßnamen in Georgien stimmen zumindest nachdenklich. Stephan Wackwitz schreibt über Renovierungen der Altstadt von Tbilisi, dass Kritiker dieser Bauvorhaben anmerkten, die „historischen“ Bauten seien nur noch als „Anmutungen“ enthalten. Treffend scheibt er weiter: „Hätte man sich in den Kopf gesetzt, den kaukasischen Orientalismus der Tifliser Innenstadt in Disneyland zu rekonstruieren, wäre das Ergebnis genauso ausgefallen, wie die historischen Stadtteile von Tiflis nach ihrer Überarbeitung durch die Saakaschwili-Administration jetzt tatsächlich aussehen“.

Das gilt auch für Batumi, die Stadt am Schwarzen Meer: Sie erscheint wie ein bunter und schriller Themenpark in Las Vegas oder Mestia, dem Hauptort in Swanetien, erweckt nach den massiven Investitionen in die Entwicklung des Tourismus den Eindruck, als hätte man ein schweizer Bergdorf im Kaukasus errichten wollen. Was wird nun in den ehemaligen deutschen Dörfern passieren? Eine den Gebäuden angemessene Renovierung wäre teuer und langwierig. Darüber hinaus wurden viele Häuser seit der Deportation 1941 von den neuen Bewohnern erweitert und umgebaut: Müsste man das alles zerstören?

Vielleicht wird man mit dem Ergebnis nicht zufrieden sein, denn die Häuser könnten – obwohl originalgetreu restauriert – nicht mehr “authentisch” wirken. Wackwitz schließt sein Kapitel zu den Renovierungen in der Hauptstadt damit, dass die Bewohner und Besucher in hundert Jahren vielleicht nicht mehr die Diskussionen über mangelnde Authentizität der Renovierungen nachvollziehen werden. Nun, lassen wir uns überraschen.

Wednesday, July 03, 2013

BBC: Batumi: One Square Mile of Georgia (bbc.co.uk )

For One Square Mile, Damien McGuiness visits Batumi, Georgia's 'Las Vegas', a Black Sea resort that has been transformed from drab backwater to glitzy gambling town of bright lights and flashy casinos. 

Video are here bbc.co.uk

BBC: The new in place to get married (bbc.co.uk)



(bbc.co.uk) The Georgian resort of Batumi is getting the reputation as the Las Vegas of the Black Sea as couples flock to the pretty coastal city to get married.

Rajan Datar joined a wedding party to see for himself why so many people from as far afield as Italy and the United States are choosing Batumi as the place to get hitched.

Friday, April 26, 2013

KONZERT: ENSEMBLE "GEOPLANET – MUSIK AUS GEORGIEN“ am 7. Mai in Berlin

Am Dienstag, dem 07.05.2013, um 18.00 Uhr, findet anlässlich des Georgisch-Orthodoxen Osterfestes Konzert mit dem Ensemble "GEOplanet – Musik aus Georgien", im Festsaal des Rathauses Charlottenburg, Otto-Suhr-Allee 100, 10585 Berlin, statt.

Der Eintritt ist frei.

Die Mitglieder des berühmten Folk-Pop-Rock-Ensembles "GEOplanet" aus Georgien werden ausgewählte Melodien von bekannten georgischen Komponisten wie auch eigene Songs und klassische Musikstücke spielen. Die Gruppe "GEOplanet" wurde im Jahr 2009 in der Stadt Batumi in der der georgischen autonomen Republik Adscharien, der so genannten Perle des Schwarzen Meeres, gegründet. Die musikalische Leitung liegt bei dem Komponisten und Musiker, Edisher Lomadze. Das Repertoire der Gruppe basiert auf georgischen Volksliedern, populärer Musik und Rock, der so genannte Pop-Rock-Folk-Synthese.

Die Gruppe besteht aus Edisher Lomadze (Komponist, Gitarre, Gesang), Irakli Janashia (Violine, Gitarre) und Mikhael Sulukhia (Sänger mit seltener Countertenor-Stimme, Klavier, Saxophon, Flöte, Gitarre).

Das Konzert bietet den Zuhörerinnen und Zuhörer die Schönheit der georgische Musik in originaler Fassung und eine einzigartige Performance.

Die Brandenburgisch-Georgische Gesellschaft e.V. wurde im Jahr 1996 gegründet und tritt für die Verbreitung der Idee der Toleranz und der Verständigung zwischen den Bürgern Berlin / Brandenburgs und Georgiens ein. Die Konzerte sind eine Fortsetzung des langjährigen Kulturaustausches, den die Brandenburgisch-Georgische Gesellschaft e.V. in Brandenburg und in Georgien organisiert.

Die Veranstaltung wurde von der Brandenburgisch-Georgischen Gesellschaft e.V. in Potsdam und dem Verein Georgisches Haus in Berlin e.V. mit der Unterstützung des Büros des Integrationsbeauftragten des Bezirksamtes Charlottenburg-Wilmersdorf organisiert und anteilig gefördert vom Deutschen Auswärtigen Amt und der Stadtverwaltung Batumi.




Thursday, April 18, 2013

EXHIBITION: BLACK.SEE des Berliner Architekten Jürgen Mayer H. in EIGEN + ART Lab (jmayerh.de)

EIGEN+ART Lab 


(jmayerh.de) SAVE THE DATE: Gallery Weekend Berlin +++ 26. - 28. April 2013
    
BERLIN: Gallery Weekend

Zwischen Freitag, dem 26. April und Sonntag, dem 28. April 2013 öffnen über 50 Berliner Galerien ihre Türen für Besucher zum diesjährigen Gallery Weekend Berlin. Am Freitag, den 26. April 2013 starten die offiziellen Eröffnungen um 18 - 21 Uhr.

In unserer Galerie EIGEN + ART Berlin zeigen wir die Einzelausstellung crt.mgn von Carsten Nicolai. Im EIGEN + ART Lab präsentieren wir die Rauminstallation  


BLACK.SEE des Berliner Architekten Jürgen Mayer H.

An den folgenden Tagen Samstag, 27. April und Sonntag, 28. April 2013, haben alle Galerien von 11 bis 19 Uhr geöffnet.

Öffnungszeiten Galerie EIGEN + ART zum Gallery Weekend Berlin vom 26. - 28. April 2013

Freitag, 26. April    11 - 21 Uhr
Samstag, 27. April     11 - 19 Uhr
Sonntag, 28. April    11 - 19 Uhr

www.gallery-weekend-berlin.de

Carsten Nicolai // EIGEN + ART Berlin
11. April - 18. Mai 2013

Adresse
Galerie EIGEN + ART Berlin . Auguststraße 26 . 10117 Berlin
Tel.: +49 (0)30 - 280 66 05 / Fax: +49 (0)30 - 280 66 16 / berlin@eigen-art.com

Jürgen Mayer H. // EIGEN + ART Lab
9. April - 25. Mai 2013

Adresse
EIGEN + ART Lab . Auguststraße 11-13 . 10117 Berlin
Tel.: +49 (0)30 - 246 28 40 / Fax: +49 (0)30 - 246 284 20 / berlin@eigen-art.com


Sonderveranstaltung zum Gallery Weekend Berlin
Freitag, 26. April 2013, 11 Uhr
iPad App Launch in collaboration mit Rignier Gallery App


J. MAYER H. - House of Justice / Civic Centre, Mestia, Georgia
more projects:
jmayerh.de/ BATUMI PAVILLON
jmayerh.de/ House of Justice Mestia
jmayerh.de/Mestia Airport
jmayerh.de/Police Station Mestia
jmayerh.de/Rest Stops Gori
jmayerh.de/Check Point Sarpi
jmayerh.de/Cicic Centre Gori
jmayerh.de/Civic Centre Mestia

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Jürgen Mayer H.BLACK.SEEEIGEN + ART Lab9. April - 25. April 2013
Am 9. April 2013 eröffnet im EIGEN + ART Lab eine Einzelausstellung mit Werken von Jürgen Mayer H.. In den Räumlichkeiten des Lab zeigt er eine speziell entwickelte Rauminstallation aus Skulpturen und Wandmalereien, sowie eine Auswahl an Zeichnungen, Objekten, Collagen und Fotografien. Mit seinem Team J. MAYER H. arbeitet er in multidisziplinärer Raumforschung am Verhältnis von Körper, Natur und Technologie.

2013_JMayerH_balck_see„Lazika am Schwarzen Meer – der exotische Name klingt nach dem Schauplatz eines Films oder eines Romans. Und tatsächlich ist die Stadt in Georgien insofern mit einer Fiktion verbunden, als sie nicht existiert. Noch nicht. Denn bis heute ist sie Entwurf geblieben. Und doch gibt es von ihr schon etwas zu sehen. Am Ende der bereits gebauten Magistrale, am Pier des zukünftigen Hafens, türmt sich wie eine erstarrte Gischtwelle ein schneeweißes Gebilde auf, dessen waffelartige Struktur es trotz seiner großen Höhe zart wirken lässt. Zunächst assoziiert man eine Funktionalität, einen futuristischen Leuchtturm etwa oder eine Forschungsstation. Doch der Bau von Jürgen Mayer H. ist frei von jeder konkreten Benutzbarkeit und somit vor allem eines: eine verbindende Geste zwischen Land und Meer, ein Spiel mit organoiden Volumina, mit materieller Gebundenheit und Leere, mit Schwerkraft und Schwebezustand. Die „Lazika Pier Sculpture“ macht etwas erfahrbar, was sie als funktionales Bauwerk vielleicht nicht leisten könnte: Sie zeigt das vielfältige Potenzial einer freien Raumkonstruktion und trägt auf diese Weise die Vision der geplanten Stadt symbolisch in sich.

Konstruktionen – ob materiell oder gedanklich – machen es uns Menschen leichter, etwas wiederzuerkennen und als verständlich anzusehen. Diese Wiedererkennbarkeit, die der Bestätigung von Erfahrungen und Erwartungen dient, erlaubt es uns, Objekte, Räume oder Situationen als real zu bezeichnen. Zu solchen Konstruktionen zählen die bewährten Parameter des Architektonischen, die das Tragen und Lasten von Massen auch visuell widerspiegeln, ebenso wie Oberflächenstrukturen oder Muster, durch die wir glauben, einen Raum bemessen, einschätzen und kontrollieren zu können. All diese (rationalen) Konstruktionen jedoch sind (irrational) tröstliche Hilfsmittel, die uns von der großen Ungewissheit über die menschliche Existenz fernhalten und uns Sicherheit im Hier und Jetzt vermitteln. Wir brauchen alle Arten von Konstruktionen, denn sie geben uns Hoffnung und Halt. Jedenfalls vermeintlich.

Aus dieser ambivalenten Perspektive auf das Konstruktive lässt sich auch die Rauminstallation „BLACK.SEE“ betrachten, die Jürgen Mayer H. speziell für die Räume des EIGEN + ART Lab geschaffen hat. Die Installation verbindet eine schwarze, frei im Raum stehende Skulptur mit riesigen, gleichfalls dunklen Wandmalereien. Das dreidimensionale Element besteht aus hohen Platten, die dergestalt ausgefräst wurden, dass sich ihre Flächigkeit nahezu vollständig aufgelöst hat. Seine gitterartige, unregelmäßige Formation wirkt rudimentär und unvollständig. Ob das Objekt Rest einer ehemals zusammenhängenden Konstruktion ist, eines komplexeren Ganzen, möglicherweise ein vergrößertes Detail von Mikrostrukturen? In direkter Beziehung zu dem schwarzen Raumgebilde stehen die umbrafarbenen Wandmalereien. Als geheimnisvolle Muster laufen sie über Wände und Decken, scheinen das Gebilde – ebenso fragmentarisch wie dieses – fortzusetzen. Die Malereien wirken wie die Schatten der Skulptur, verzerrt von einer nicht lokalisierbaren Lichtquelle. 

Das Formvokabular, auf das Jürgen Mayer H. seit langem zurückgreift und auch bei der Installation
„BLACK.SEE“ einsetzt, entstammt sogenannten Datensicherungsmustern. Diese finden sich beispielsweise auf den Innenseiten von Briefumschlägen, die von Ämtern oder Banken versandt werden. Ihre stark verdichtete Optik soll persönliche Briefinhalte vor Indiskretion schützen und sensible Daten unsichtbar machen, indem sie eine Sphäre exklusiven Wissens vorgibt. Doch ob das analoge, antiquiert anmutende Verfahren heute noch von Bedeutung ist, bleibt fraglich; vor dem Hintergrund einer hochtechnologisierten, digital geprägten Welt wirkt es eher metaphorisch. Denn es gibt mittlerweile andere, weitaus raffiniertere Möglichkeiten, in den Besitz geheimer Daten zu gelangen.

Mit seiner Installation „BLACK.SEE“ scheint Jürgen Mayer H. auf das trügerische Versprechen von Strukturen anzuspielen – und zwar nicht nur von Strukturen, die den Schutz persönlicher Daten suggerieren. Es geht um Strukturen und Konstruktionen ganz generell, die unser Vertrauen in sehr viel weiter reichendem Maße beanspruchen und eine scheinbare Sicherheit vermitteln. Wenn Mayer H. seine im Raum befindliche, kryptische Skulptur mit verzerrten, unwirklichen Schatten kombiniert, werden nicht nur Ursache und Wirkung im physikalischen Sinne voneinander unabhängig gemacht. Der Raum erweitert sich damit auch um Wahrnehmungsqualitäten, die einen stärker produktiv beschäftigen als das in sich Logische und sofort Einleuchtende – etwa das Beunruhigende, Fehlende, Missverständliche, Undefinierbare, Riskante, Instabile oder Vieldeutige. Zwar wird einer rationalen Konstruktion in unserem Kulturkreis mehr Berechtigung zugestanden, Realität darzustellen, als dem Imaginären. Doch erst die Gesamtheit aller sinnlichen Qualitäten bildet das vollständige Potenzial eines Erfahrungsraums. 

Dass unsere Raumwahrnehmung eine stets subjektive, nie völlig berechenbare und sich ständig verändernde Größe ist, war Künstlern und künstlerisch Tätigen schon immer bewusst – über alle kreativen Gattungen hinweg. Vor allem seit den 1960er Jahren haben Architekten, bildende Künstler, Choreografen und Komponisten den Erfahrungsraum mit bewusst geschaffenen Leerstellen, mit disparaten Materialien, Fragmentarischem, unorthodoxen Bewegungsabläufen oder neuen Klangmustern aufgebrochen und damit erweitert. Donald Judd, Dan Flavin oder Fred Sandback beispielsweise haben sich mit dem real vorgefundenen wie dem imaginären Raum gleichermaßen befasst. Naturgemäß noch von rein analogen Raumerfahrungen ausgehend, haben sie die Gültigkeit unserer Orientierungsmaßstäbe gezielt in Frage gestellt. Nicht selten haben sie sich dabei Systemen des Seriellen und industriell Standardisierten bedient – Strukturen also, die dem alltäglichen Denken entstammen und dadurch jenes Vertrauen einflößen, das sie jedoch nicht uneingeschränkt verdienen. Die Künstler haben erkannt, dass Konstruktionen nicht nur Orientierung bieten, sondern durchaus auch einengen können.

Auch Jürgen Mayer H. bewegt sich mit seinen ungewöhnlichen Formfindungen und Raumbildungen entgegen herkömmlicher Vorstellungen, etwa von Architektur als etwas klar Definiertem oder typologisch Einzuordnendem. Ebenso wie die Bestandteile eines organischen Systems scheinen auch Mayer H.s Raumsetzungen Elemente eines größeren, überwiegend nicht zu entschlüsselnden Kontexts zu sein. Sie agieren und reagieren folgerichtig (aber nur scheinbar logisch) und könnten sich unter Umständen auch sprunghaft verändern. Sie sind – im selben Maße wie das Organische – hochkomplex, aber unberechenbar. In diesem Sinne ist das vollständige Erschließen eines Raums von Jürgen Mayer H. kein gelingender, aber auch kein zwingend geforderter Zustand.

Diese Haltung ist der bildenden Kunst insbesondere nach dem Ende der Moderne immanent, wenn sie die Dominanz alles Systematischen, Strukturellen und Konstruktiven aufbricht und sich immer wieder bewusst dem Dysfunktionalen, dem noch Unfertigen, Anti-Konstruktiven oder alternativ Ästhetischen zuwendet. In der digitalen Welt des 21. Jahrhunderts, in der sich die Abhängigkeit von technologischen Systemen verstärkt, fällt jeder Konstruktionsfehler, jede unerwartete Abweichung als Kontrollverlust um so eklatanter auf. In dieser Situation ist es eine Chance, dem Unberechenbaren offen und vertrauensvoll entgegenzutreten. Immer bedeutsamer wird es, gerade jene Denkansätze weiter zu entwickeln, die rein rationale Konstruktionen nicht bieten können. Genau aus diesem Grund ist eine Haltung, wie sie Jürgen Mayer H. konsequent verfolgt, ebenso zeitgenössisch wie notwendig.

Bernhart Schwenk, Kurator für Gegenwartskunst, Pinakothek der Moderne, München
  
Jürgen Mayer H. (*1965 Stuttgart) studierte Architektur an der Universität Stuttgart, The Cooper Union New York und an der Princeton University. J. MAYER H., von Jürgen Mayer H. 1996 in Berlin gegründet, arbeitet an den Schnittstellen von Architektur, Design und Neuen Medien. Von Installationen bis zu internationalen städtebaulichen Interventionen entstehen Projekte als multidisziplinäre Raumforschung zum Verhältnis von Körper, Natur und Technologie. Internationale Ausstellungen und Sammlungen u.a.: Museum of Modern Art, New York; San Francisco Museum of Modern Art; Sammlung Staatliche Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz; Deutsches Architekturmuseum, Frankfurt a. M.; Sammlung Vitra Design Museum und Art Institute of Chigago. Lehrtätigkeit u.a an der Harvard University in Cambridge, an der Columbia University in New York und an der Universität der Künste Berlin. Internationale Auszeichnungen: u.a. Mies van der Rohe Award for European Architecture, 2003, Holcim Award Europe Bronze, 2005 und Gewinner des Audi Urban Future Award, 2010.

Source: eigen-art.com/lab
 

Thursday, March 21, 2013

FLUG: Von Wien ab 150€ nach Georgien - Mit Pegasus Airlines in den Kaukasus (exbir.de)

Von Wien ab 80€ in die Türkei und ab 150€ nach Georgien.  Foto: Christian Maskos 

(exbir.de) Das ist sensationell günstig: Pegasus Airlines - die zweitgrößte Fluglinie der Türkei - bietet aktuell (Winterflugplan 1. November 2013 bis 31. März 2014) Flüge von Wien nach Istanbul inkl. 20kg Aufgabegepäck ab 79,98€ an (Beispiel). Noch interessanter sind aber die günstigen Umsteigeverbindungen wahlweise als Direktumstieg oder mit einem Stoppover in der lebhaften Bosporusmetropole: So geht es von Wien via Istanbul Sabhia-Gökcen unter anderem ab 149,96€ nach Batumi oder Tiflis in Georigien. Teheran im Iran ist ab 199€ zu buchen, in die Vereinigten Arabischen Emirate nach Dubai geht es ab 220€. Beirut im Libanon ist ab 180€ return zu erreichen (Beispiel Teilstrecke Istanbul-Teheran hier).

Wer etwas Exotisches sucht, mag auch über Umsteigeverbindungen nach Erbil im Nordirak ab 280€ via Istanbul und Ankara nachdenken: Zahlreiche weitere eher exotische Destinationen gibt es vergleichsweise günstig: So geht es zum Beispiel von Wien ab 100€ return via Istanbul direkt nach Alanya anstatt nach Antalya, was eine lange Busanfahrt für den Urlaub spart. Für unter 100€ geht es aber auch nach Izmir, Ankara, Adana, Bodrum, Dalaman, Konya oder Zafer.

Der Reisezeitraum für ist vom 1. November 2013 bis zum 29. März 2014 begrenzt - also für alle, die weit im Voraus planen möchten - und ideal, um günstig die Familie zu besuchen: Wenn ihr Anschlussflüge zum Beispiel nach Gaziantep, Alanya Gazipasa, Zafer, Trabzon, Samsun, Van, Diyabakir, Sanilurfa, Kayseri, Denizli, Bdorum, Dalaman doer Antalya sucht, könnt ihr diese als oneways ab gerade einmal 8,50€ buchen. Wenn gewünscht, kann man das Ganze über die Warenkorbfunktion auf Pegasus auch in einer Buchung zusammenfassen, also einzeln die Flüge auswählen und dann in einer gemeinsamen Buchung und einem gemeinsamen Rechtvorgang auf einen Ticket abschließen. Damit seid ihr auch im Falle einer Verspätung - falls ihr direkt umsteigen und Istanbul nicht als Stoppover besuchen möchtet - abgesichert.

Zu Pegasus

Friday, November 23, 2012

DOK-SERIE: Auf der Seidenstrasse in Aserbaidschan. Von Venedig nach Xi'an mit Peter Gysling. (sendungen.sf.tv)

(sf.tv/seidenstrasse) Die Seidenstrasse ist ein Netz von Strassen, die das Mittelmeer mit Ostasien verbindet. Auf ihr brachten einst Karawanen Seide, Schiesspulver und Papier von China nach Europa. Wo sich einst Karawanen durch den Staub schleppten, entstehen heute Schnellstrassen und Eisenbahnlinien. Folgen Sie unseren Reportern von Venedig nach Xi’an. In unserem Webdok und im Fernsehen, ab 9. November 2012, jeweils freitags, 21 Uhr, auf SF1.

DOK - Seidenstrasse vom 23.11.2012



Peter Gysling nimmt das Fernsehpublikum mit auf ein grosses Abenteuer: Er bereist eine der Nordrouten der Seidenstrasse, von Venedig nach Xi‘an. 

Von Venedig nach Xi'an mit Peter Gysling

Folge 3: Von traumhaften Teppichen, heilenden Ölbädern, riesigem Rohstoff-Reichtum, vergessenen Vertriebenen und hinreissenden Liebesgeschichte

Freitag, 23. November 2012, 21.00 Uhr auf SF1

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Traumhafte Teppiche  

Aserbaidschan ist berühmt für seine Teppichtradition. Die Zeiten der kleinen Familienbetriebe sind allerdings vorbei. Peter Gysling besucht die privatisierte Seidenfabrik Sheki, einst die grösste Seidenproduktion der Sowjetunion. Heute arbeiten hier rund 900 Weberinnen, fertigen in Handarbeit Baumwoll- und Seidenteppiche nach traditionellen Vorlagen und bewahren so das kulturelle Erbe.

Heilendes Ölbad

In der Stadt Naftalan tritt das Schweröl ohne komplizierte Förderung an die Erdoberfläche. Das Kurbaden im schwarzen Gold ist seit Sowjetzeiten ein Hit: es hilft angeblich gegen Rheuma, Arthritis und Schuppenflechte. Das TV-Team gewinnt einen heiteren Einblick in die skurrile Welt der Ölwannen, in der ein Bademeister seinen Gast aufwändig vom Öl freischabt.

Schwarzes Gold 

Neft Daslari, der Ölfelsen mitten im Kaspischen Meer, ist die grösste offshore Plattform der Welt.  Hier erleben wir die Faszination des aserbaidschanischen Ölbooms. Nur wenige erhalten vom halbstaatlichen Ölkonzern eine Drehgenehmigung, dem Team von „SRF Seidenstrasse“ ist es gelungen. SOCAR übernimmt in der Schweiz die ESSO-Tankstellen und entwickelt sich zu einem der Hauptlieferanten für Gas und Öl für Europa.
 

Vergessene Vertriebene

Die Fotografin Rena Effendi nennt man „das soziale Gewissen Aserbaidschans“. Sie dokumentiert in Bildern das Schicksal all jener, die trotz des Ölreichtums Armut leiden. Rena Effendi zeigt dem Fernsehteam ein Betonfabrik, in der Vertriebene aus Berg-Karabach leben. Sie warten seit Jahren darauf, von der Regierung menschenwürdiges Dach überm Kopf zu erhalten. 

Mutige Blogger 

Freie Wahlen, freie Medien gibt es nicht in Aserbaidschan. Als junger Mensch müsse man seine Wahl treffen, die schwerwiegende Konsequenzen haben kann: Zugunsten des autokratischen Präsidenten Aliyev -  oder zugunsten einer ersehnten freien Demokratie. Peter Gysling trifft eine unerschrockene Gruppe aus der Blogger-Szene in Baku.
  

Hinreißende Liebesgeschichte
 
„Ali und Nino“ ist das aserbaidschanische Nationalepos, ein tragischer Liebesroman zwischen einer Christin und einem Muslim, an der Nahtstelle zwischen Europa und Asien. Das TV-Team portraitiert ein modernes junges interreligiöses Paar: wir lernen Natalja und Tural kennen, ihren Alltag und die kulturellen Hürden, die das Liebespaar im eurasischen Knotenpunkt Baku auch heute noch überwinden muss. Im Hintergrund und an verschiedenen Schauplätzen schwingt das Nationalepos immer mit. 


Wiederholungen:
Samstag, 24. November 2012, 05.45 Uhr auf SF1
Sonntag, 25. November 2012, 14.05 Uhr auf SF1
Donnerstag, 03. Januar 2013, 20.15 Uhr auf 3sat
Sonntag, 06. Januar 2013, 17.15 Uhr auf 3sat
 

Friday, November 16, 2012

DOK-SERIE: Auf der Seidenstrasse in Georgien. Von Venedig nach Xi'an mit Peter Gysling. - über Georgien und Aserbaidschan (sendungen.sf.tv)

(sf.tv/seidenstrasse) Die Seidenstrasse ist ein Netz von Strassen, die das Mittelmeer mit Ostasien verbindet. Auf ihr brachten einst Karawanen Seide, Schiesspulver und Papier von China nach Europa. Wo sich einst Karawanen durch den Staub schleppten, entstehen heute Schnellstrassen und Eisenbahnlinien. Folgen Sie unseren Reportern von Venedig nach Xi’an. In unserem Webdok und im Fernsehen, ab 9. November 2012, jeweils freitags, 21 Uhr, auf SF1.

DOK - Seidenstrasse vom 16.11.2012

Link: Interaktive WEB-Dokumentation

Peter Gysling nimmt das Fernsehpublikum mit auf ein grosses Abenteuer: Er bereist eine der Nordrouten der Seidenstrasse, von Venedig nach Xi‘an. Von Venedig nach Xi'an mit Peter Gysling

Im Stadtpark von TiflisFolge 2: Von trinkfreudigen Bauern, felsenfesten Glaubensbrüdern, vergessenen Flüchtlingen und menschenfreundlichen Milliardären

Freitag, 16. November 2012, 21.00 Uhr auf SF1

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Boomendes Batumi 

Impression BatumiDie Ferienmetropole am Schwarzen Meer wird rigoros ausgebaut. Die neuen Casinos und Fünfsternhotels wirken wie ein potemkinsches Dorf, eine Kulisse, welche die wirkliche Situation der Stadt und des Landes kaschiert. Eter Turadse, engagierte Chefredaktorin der kritischen Zeitung Batumelebi, die gegen den staatlichen Pressestrom schwimmt, führt Peter Gysling durch protzige Baustellen, gegen die Bürgerproteste nichts auszurichten vermögen, und zeigt ihm die zerfallenden Hinterhöfe der Hafenstadt.  

Hochprozentige Reise
 
Peter Gysling mit Bauern auf dem GoderdzipassIn der wilden Bergwelt der Region Adscharien trifft Peter Gysling auf ein ganz anderes Georgien. Die Menschen, die von einer bescheidenen Landwirtschaft leben, wirken besonders engagiert und selbstbewusst.
 
Auf der abenteuerlichen Fahrt über den Goderdzipass begegnet das TV-Team dem umtriebigen Polizeiermittler Jumber Balkvadze, der nebenbei noch ein Gästehaus betreibt, und den feucht-fröhlichen Bauern, die Peter Gysling im hochgelegenen Krämerladen in die hochprozentigen Trinksitten einführen. 

Felsenfeste Glaubensbrüder

Das Felskloster Wardzia Das monumentale Felskloster Wardzia hat Nachwuchs bekommen, das georgisch-orthodoxe Christentum erlebt ein Revival der Blut-und-Boden-Tradition. Vater Lazare betet für Gott, für sein Land und für sein Volk. Der steilen Felswand wurden vor 800 Jahren Tunnel und Terrassen für bis zu 50'000 Menschen abgetrotzt, die Höhlenräume sind bis heute auf sieben Stockwerken labyrinthartig verbunden. Die göttliche Ruhe wird jedoch gestört: Georgien möchte seine marode Wirtschaft durch den Tourismus ankurbeln, Zufahrtswege werden ausgebaut, gefährliche Stellen abgesichert. 

Flüchtlinge in Gori

Mzia Gagloeva JojischviliBei Gori trifft Peter Gysling auf Mzia Gagloeva Jojischvili. Die 69-jährige Südossetin hat mit ihrem Mann, einem ethnischen Georgier, in Südossetien einen Hof betrieben. Bei Kriegsausbruch und ethnischen Säuberungen vor vier Jahren ist ihr die Flucht ins georgische Zentralland gelungen, von ihrem zurück gebliebenen Mann aber fehlt jede Spur. Die Rentnerin ist froh, dass ihr das IKRK hier ein Dach zum Überleben zur Verfügung stellt. Ihr Schicksal ist typisch für die vielen ungelösten Minoritätenprobleme im Kaukasus. 

Humorvoller Historiker

Peter Gysling und Lasha Bakradze In Tiflis besucht Peter Gysling seinen Freund Lasha Bakradze, Leiter des georgischen Literaturmuseums. Er ist ein humorvoller Historiker und vor allem auch ein äusserst geistreicher Mensch. Lasha zeigt ihm erstaunliche Dokumente, die wertvollen Aufschluss über das Leben und den kulturellen und religiösen Austausch auf der Seidenstrasse geben. Lasha erzählt in ironischem Klartext, warum die Georgier ein gespaltenes Verhältnis zu Russland haben und sich lieber nach Westen orientieren.

Georgisches Märchen

Bidsina Iwanischwilis Residenz in TiflisDer 56-jährige Bidsina Iwanischwili hat in Russland sehr erfolgreich mit Computern, Telefongeräten und einer Kreditbank geschäftet. Seit der Rückkehr nach Georgien versteht sich Iwanischwili als Menschenfreund, und hat - anfänglich noch heimlich - mit zig Millionen zahlreiche Staatsaufgaben finanziert und seinen Heimatbezirk Satschkere mit seinem Geldsegen beglückt. Der öffentlichkeitsscheue, milliardenschwere Mäzen führt Peter Gysling ganz selbstverständlich durch seinen Tifliser Glaspalast, der an James Bond-Filme erinnert. Mit seinem Parteienbündnis hat Iwanischwili jüngst die Parlamentswahlen gewonnen. Sein Ziel: Hunderttausende von Arbeitsplätzen schaffen und Georgien von der Armut befreien. 


Wiederholungen:
Samstag, 17. November 2012, 05.45 Uhr auf SF1
Sonntag, 18. November 2012, 14.05 Uhr auf SF1
Mittwoch, 02. Januar 2013, 21.00 Uhr auf 3sat
Sonntag, 06. Januar 2013, 16.30 Uhr auf 3sat
 
Mehr: sendungen.sf.tv/seidenstrasse

Friday, August 31, 2012

PODCAST: Georgien: Batumi – das Montecarlo am Schwarzen Meer. Von Birgit Wetzel (ndr.de/info)

(ndr.de/info) In ECHO DER WELT- Das Auslandsmagazin
Autor/in: Holger Senzel | Sendedatum: 26.08.2012 13:30 Uhr

Podcast: ndr.de/info

Mit folgenden Beiträgen

* Iowa: Wahlkampf
* Pakistan: Drohnenkrieg der USA
* Südchina: Säbelrasseln und Folgen
* Adscharien: Las Vegas am Schwarzen Meer
* Rioja: Spanische Nächte

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(birgitwetzel.wordpress.com) Batumi bietet seinen Gästen viel: breite Strände mit kilomterlanger Promenade, Clubs, Discos, Restaurants und Cafes – und Casinos! Zwischen den moslemischen Nachbarn Türkei und Aserbaidschan, die das Glücksspiel untersagen, bietet das christliche Georgien den Spielern ein neues Paradies: Casinos, mit und ohne Hotel, dazu viele gute Weine, Bier und Schnaps. Der Staat verdient kräftig mit, wenn dollarschwere Nachbarn aus Armenien, Aserbaidschan und der Türkei ihre Einsätze machen. Internationale Hotelketten bieten zahlreiche Betten für alle, die gerne länger bleiben, im Casino oder am Strand.

In der Stadt gibt es viele kleine Geschäfte und Cafes, an großen Straßen ebenso wie in vielen kleinen Gässchen.

Wer lieber mit dem Fahrrad fährt statt zu Fuß zu gehen, kann an der Strandpromenade eines von etwa hundert leihen. Bezahlen geht mit der EC Karte!

Ein Quartier sollte man sich in der Stadtmitte suchen, in den Ausßenbezirken gibt es manchmal kein Wasser!

Aber Spaß und gute Erholung sind sicher, ebenso wie gutes Essen und schöne Weine. Fotos folgen in Kürze!

Sendung: Echo der Welt, NDR, 26.08.12