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Thursday, September 07, 2017

DOK FILM FESTIVAL: Import/Export - Georgischer Film im Grenzverkehr - Länderfokus in Leipzig 2017 (dok-leipzig.de)

(dok-leipzig.de) DOK Leipzig 30. Oktober – 5. November 2017
60. Internationales Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm

Filme aus Georgien liegen im Trend. Seit einigen Jahren bekommen sie die Aufmerksamkeit von internationalen Filmfestivals und zunehmend auch von Weltvertrieben. Im Landesinneren schwelt unterdessen noch ein Generationenkonflikt, denn aufstrebende Filmschaffende wenden sich vom kulturellen Raum der ehemaligen Sowjetunion ab und wollen sich an breiteren europäischen Diskursen beteiligen. Wie werden dieser Wandel und die Ablösung von der sowjetischen Vergangenheit im Dokumentarischen reflektiert?

Der Länderfokus Georgien bildet die rasante Entwicklung der vergangenen Jahre ab und hinterfragt kritisch, ob sich die Machart der Filme ändert, wenn die ganze Welt auf diese zu blicken scheint.

The Dazzling Light of Sunset (2016); Regie: Salomé Jashi
Die Regisseurin Salomé Jashi entwirft in The Dazzling Light of Sunset ausgehend von einem lokalen TV-Sender ein Stimmungsbild einer georgischen Kleinstadt. Jashi reflektiert dabei etwas, das in vielen der ausgewählten Filme mitschwingt: die Auseinandersetzung mit dem Selbstbild der Georgier/innen, die als modern wahrgenommen werden wollen, und dem vermeintlichen Fremdbild, das einem Vorzeige-Image zuwiderlaufen könnte. Die skateboardfahrenden Jugendlichen in When the Earth Seems to Be Light verkörpern dagegen eine universelle Jugendkultur, sind dann aber doch ganz in ihrer Region verhaftet, wenn durch abrupte Gegenschnitte auf Staßentumulte das Dahindriften der jungen Leute irritieren. Es ist offenkundig, das sich nicht nur der Filmmarkt im kaukasischen Land gewandelt hat, das ganze Land befindet sich seit 1989 im Umbruch und sucht nach einem eigenen Platz zwischen Ost und West.


When the Earth Seems to Be Light (2015); Regie: Salome Machaidze, Tamuna Karumidze, David Meskhi
In den Filmen dieser sogenannten Neuen Georgischen Welle werden keine zeitgenössischen Tendenzen ausgelassen, anders als beim sowjetischen Dokumentarfilm, der viel mit suggestiver Musik und gedankenführendem Kommentartext arbeitete, um keine politisch ungewollte Interpretationen zuzulassen. Heute verwenden einige Filmschaffende beispielsweise Mittel der dokumentarischen Inszenierung und rücken in die Nähe des Spielfilms, etwa Nino Kirtadzes Don’t Breathe oder Rati Onelis Langfilm-Debüt City of the Sun. Rati Oneli fängt die schrumpfende ostgeorgische Stadt Tschiatura vor dem Hintergrund einer gewaltigen Naturkulisse ein. Wurden im umliegenden Gebirge einst Mengen an Mangan abgebaut, liegt das Bergwerk heute fast brach und hinterlässt eine geisterhaft wirkende Stadt. Bei Vakhtang Jajanidzes Exodus sind die Grenzen zwischen Dokumentarfilm und Fiktion kaum noch auszumachen.

Wenn Heinz Emigholz in 2+2=22 [The Alphabet] schließlich die deutsche Band Kreidler bei deren Albumaufnahmen in Tiflis begleitet und den Ort mit besonderem Blick auf die Architektur filmt, schafft er Bilder, die es so von der georgischen Hauptstadt noch nicht gegeben hat – ein wertvoller Blick von außen.

Begleitend zum Länderfokus gibt es eine Paneldiskussion, in dem das Aufeinanderprallen zweier unterschiedlicher Sichtweisen auf den georgischen Film thematisiert wird: der sehnsüchtige Blick des westlichen Publikums auf Geschichten osteuropäischer Länder und die zweifelnde Selbstreflexion georgischer Filmemacher/innen.

Der Länderfokus Georgien wurde kuratiert von Zaza Rusadze, Filmemacher, Produzent und Mitglied der Auswahlkommission von DOK Leipzig. Das Programm entstand in Zusammenarbeit mit der Heinrich-Böll-Stiftung.

Mit ihrer Filmreihe „Female Gazes from Georgia – Contemporary Documentaries“ fördert die Heinrich Böll Stiftung georgische Regisseurinnen und tourt durch vier weitere Städte.

In Kooperation mit der Heinrich Böll Stiftung

Filme Länderfokus

2+2=22 [The Alphabet] | Heinz Emigholz | Germany | 2017 | 82 min. | OV with English subtitles | Documentary Film

Altzaney | Nino Orjonikidze, Vano Arsenishvili | Georgia | 2009 | 31 min. | OV with English subtitles | Documentary Film

City of the Sun (original title: Mzis qalaqi) | Rati Oneli | Georgia, USA, Qatar, Netherlands | 2017 | 100 min. | OV with English subtitles | Documentary Film

Don’t Breathe (original title: La Faille) | Nino Kirtadze | France | 2014 | 86 min. | OV with English subtitles | Documentary Film

Exodus (original title: Gamosvla) | Vakhtang Jajanidze | Georgia | 2015 | 15 min. | without dialogue/ subtitles | Documentary Film

Horizon | Dato Kiknavelidze | Georgia | 2017 | 5 min. | without dialogue/ subtitles | Animated Film

Li.Le | Natia Nikolashvili | Georgia | 2017 | 10 min. | without dialogue/ subtitles | Animated Film

Madonna (original title: Madona) | Nino Gogua | Georgia | 2014 | 58 min. | OV with English subtitles | Documentary Film

Sunny Night (original title: Sonnige Nacht) | Soso Dumbadze, Lea Hartlaub | Georgia | 2017 | 85 min. | OV with English subtitles | Documentary Film

Sovdagari | Tamta Gabrichidze | Georgia | 2016 | 22 min. | OV with English subtitles | Documentary Film

The Dazzling Light of Sunset | (original title: Daisis miziduloba) | Salomé Jashi | Georgia, Germany | 2016 | 74 min. | OV with English subtitles | Documentary Film

The Machine Which Makes Everything Disappear | (original title: Manqana, romelic kvelafers gaaqrobs) | Tinatin Gurchiani | Georgia, Germany | 2012 | 101 min. | OV with English subtitles | Documentary Film

When the Earth Seems to Be Light | (original title: Roca dedamiwa msubuqia) | Salome Machaidze, Tamuna Karumidze, David Meskhi | Georgia, Germany | 2015 | 80 min. | OV with English subtitles | Documentary Film

Sunday, January 31, 2016

BERLIN: Georgien - Gespräche mit Keti Dolidze, Nino Haratischwili und Salomé Jaschi - Sa, 06.02.2016, 18:00 (radialsystem.de)

Gesprächsführung Jutta Schwengsbier (International Correspondents Media Network) 
Radialsystem V
Holzmarktstraße 33, 10243 Berlin

(radialsystem.de) Georgien ist ein stark christlich geprägtes Land zwischen Russland und dem muslimischen Nahen Osten und war im 20. Jahrhundert Schauplatz vieler gewaltsamer Auseinandersetzungen. Wie gehen Künstler mit dieser geografischen Situation und Geschichte um? Ausgangspunkt für die Begegnung der georgischen Künstlerinnen ist das Engagement von Frauen und die Leidenschaft für Geschichten. 

Anschließend: Vorstellung "Continu", nach der Vorstellung begehbare Installation mit Essen und DJ.

Die Compagnie Sasha Waltz & Guests arbeitet seit über 20 Jahren mit Menschen aus allen Kontinenten und erfährt auf weltweiten Tourneen viel Gastfreundschaft und Interesse. Sasha Waltz nimmt die fünf Vorstellungen von "Continu" zum Anlass, unter dem Motto "ZUHÖREN" Gästen aus dem Nahen Osten, dem Mittelmeerraum und Deutschland eine Plattform zu geben: Für Präsentationen, intensive Gespräche und Begegnungen zu den Themen künstlerische Strategien, Frauen in Krisensituationen im Nahen Osten und den Möglichkeiten zivilgesellschaftlichen Engagements in den Künsten, den Medien und im täglichen Leben. 

Radialsystem V Halle © Reinhard Görner

Keti Dolidze, georgische Schauspielerin, Festivaldirektorin "GIFT Tiflis" und Begründerin des "Women's International White Scarf Movement" im georgischen Bürgerkrieg der 90er Jahre.

Nino Haratischwili, georgische Regisseurin und Autorin, lebt in Deutschland. Ihr epochaler Familienroman "Das achte Leben (Für Brilka)" macht die Geschichte Georgiens im 20. Jahrhundert über vier Generationen Frauenschicksale erlebbar.

Salome Jashi, georgische Dokumentarfilmerin und Unterstützerin der Dokumentarfilmszene im Südkaukasus ist der Region und exemplarischen Geschichten bis in die entlegensten Gebiete auf der Spur.

ZUHÖREN: Raum-Installation
2003 schuf Sasha Waltz die choreographische Installation "insideout" (Bühne: Sasha Waltz/Thomas Schenk), die sich mit den Biographien der Tänzer von Sasha Waltz & Guests und ihren Migrationserfahrungen beschäftigte. Mit einzelnen Bestandteilen dieses Bühnenbildes entsteht für die Dauer von "ZUHÖREN" ein Begegnungsraum für kleine und große Gespräche, gemeinsames Essen nach der Vorstellung mit unterschiedlichen Gastgebern, den "hosts", Life-Musik und DJs. Die Installation wird sich Laufe der Woche dynamisch durch die Teilnahme unterschiedlicher Menschen und Initiativen weiterentwickeln.

Im Anschluss an die Vorstellung (ab ca. 22 Uhr) oder in Kombination mit den Gesprächen. Eintritt frei, Einlass unabhängig von Vorstellung und Gesprächen.

ZUHÖREN: Continu und Gespräche
Mit "ZUHÖREN" öffnet Sasha Waltz & Guests vom 03. bis 09. Februar 2016 einen "dritten Raum der Begegnung" für Kunst, Kultur und Kommunikation. Ausgangspunkt für das Programm ist das expressive Tanzstück "Continu" (2010), das sich mit den Themen Gewalt, Individuum und Gruppe beschäftigt. Sasha Waltz lädt angesichts der aktuellen Situationen von Flucht und zivilem Engagement zu Begegnungen und Gesprächen mit unterschiedlichen Persönlichkeiten. Was sind unsere künstlerischen Strategien, um politisch Einfluss zu nehmen? Modellhafte Initiativen aus Berlin stellen sich vor.

ZUHÖREN ist ein Projekt von Sasha Waltz & Guests und wird gefördert aus Zuwendungen des Landes Berlin und aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds.

Veranstaltung in facebook: 
Gespräch mit Keti Dolidze, Nino Haratischwili, Salomé Jaschi

Tuesday, April 21, 2015

DOC MARKET: Focus 2015 | Georgia - Georgia in focus at Swiss film festival (agenda.ge)

Salomé Jashi, Bakhmaro (2011)
(agenda.ge) Georgia will be at the heart of the prestigious documentary film festival, Visions du Réel 2015.

Georgia, a little-known filmmaking nation, will feature in the Focus section of the festival, held from April 19 to 22 in Nyon, Switzerland.

Festival guests will have the possibility to discover contemporary Georgian documentary cinematographic landscape through six projects and 15 films, which will feature in the 2015 Focus.

Festival organisers said the aim of the Focus section was to "shed light on contemporary film production and stimulate international collaboration with Georgia”.

"Georgia has always offered very high-quality film. You only need to think of all the great filmmakers that have come from this country – such as Otar Iosseliani, Michail Ciaureli, Eldar and Giorgi Shengelaia, Tenghiz Abuladze – to be convinced of this," said director of Visions du Reel Luciano Baritone.

"At the moment, this country has many highly talented directors and producers, particularly in the documentary field. For Visions du Réel, the choice to highlight Georgia is a manner of supporting this creative impetus,” Barisone said.

At the festival newcomer filmmakers will get the chance to personally present their projects alongside screening of their films.

Representatives of the Nyon film festival will have already chosen six Georgian projects, from which one will be awarded the title of winner and receive a prize of 10 000 Swiss Franc ($10,437 USD) by ‘visions sud est’ for Most Promising Project.



Selected projects – Focus Georgia 2015

City of the Sun, by Rati Oneli
Didube, The Last Stop, by Shorena Tevzadze
Love Song. Pastorale, by Tinatin Gurchiani
Tariela, Tariela, by Giorgi Mrevlishvili
The Pioneers' Palace, by Ana Tsimintia
The Station, by Salome Jashi

At the final part of the festival, a Georgian evening will be held where Georgian culture will be showcased from all angles.

The Focus section of the Visions du Réel is supported by the Swiss Agency for Development and Cooperation (SDC), the ‘visions sud est’ fund and the Georgian National Film Centre.

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(visionsdureel.ch) For the fifth time, Visions du Réel and the DOCM shed light on a budding yet little-known filmmaking country. The Focus aims to draw attention to committed directors and captivating films, as well as encouraging international collaboration within co-production and distribution. Georgia will be at the heart of the 2015 Focus.

Georgia is at the heart of the 2015 Focus.

Georgia has always offered very high-quality film. You only need to think of all the great filmmakers that have come from this country – such as Otar Iosseliani, Michail Ciaureli, Eldar and Giorgi Shengelaia, Tenghiz Abuladze – to be convinced of this”. At the moment, this country has many highly talented directors and producers, particularly in the documentary field. For Visions du Réel, the choice to highlight Georgia is a manner of supporting this creative impetus.

Luciano Barisone, Director of Visions du Réel

The Focus talk welcomes Georgian guests (directors, producers, institutional representatives) who explore the Georgian cinematographic landscape of the past decade as well as the current production and funding situation. Furthermore, five selected projects are presented by their directors/producers with an opportunity for one-to-one meetings. A prize of 10'000 CHF will be awarded by visions sud est to the most promising project.

In parallel, the Festival also program about ten Georgian projects as part of the Focus section.

Selected projects – Focus Georgia 2015

City of the Sun, by Rati Oneli | Géorgie – OFA/Liber8Films, Dea Kulumbegashvili and Jacob Sebiskveradze
Didube, The Last Stop, by Shorena Tevzadze | Géorgie – Real E.T. Films, Nikoloz Gogochuri
Love Song. Pastorale., by Tinatin Gurchiani | Géorgie – TT Films, Tamar Gurchiani
Tariela, Tariela, by Giorgi Mrevlishvili | Géorgie – Caucasian Filmodrom, Rusudan Pirveli
The Pioneers' Palace, by Ana Tsimintia | Géorgie/Lituanie – Matchhouse Films /Anaben Film, Esma Berikishvili and Bernardas Andriusis
The Station, by Salomé Jashi | Géorgie/Allemagne – Sakdoc/inselfilm, Salomé Jashi, Urte Fink and Gregor Streiber

Films programmed – 2015 Focus Georgia

Akhmeteli Street No.4, by Archil Khetagouri, Georgia, 2006, 65'
America in One Room, by David Kandelaki, Georgia, 2007, 53'
Reflection, by Giorgi Mrevlishvili, Georgia/Germany, 2010, 11'
Bakhmaro, by Salomé Jashi, Georgia, 2011, 58'
Biblioteka, by Ana Tsimintia, Georgia/Lituania, 2014, 54'
The Bridge, by Vano Arsenishvili and Nino Orjonikidze, Georgia, 2005, 33'

Let You Always Sing, Mother!, by Zurab Inushvili, Georgia, 2008, 75'
The Machine Which Makes Everything Disappear, by Tinatin Gurchiani, Georgia, 2012, 97'
Meidan, Nave of the World, by Dato Janelidze, Georgia, 2005, 50'

The Pipeline Next Door, by Nino Kirtadzé, Georgia/France, 2005, 90'

Pirimze, by Sophia Tabatadze, Georgia/Germany, 2015, 41'
The Ruler, by Shalva Shengeli, Georgia, 2014, 53'
Speechless, by Salomé Jashi, Géorgie, 2009, 12'
Lives in Transit, by Tamuna Jalaghania-Brisson et Valérie Léon, Georgia/France, 2010, 33'

Will There Be a Theatre up There?, by Nana Janelidze, Georgia, 2011, 55'

visions sud est 2015 award | Focus Georgia

The Swiss fund production helper visions sud es in collaboration with Visions du Réel and with the support of the Swiss agency for Development and Cooperation (SDN), supports cinematographic productions from Asia, Africa, Latin America and Eastern Europe. It aims to make the promotion of these films internationally and guarantees their distribution in Switzerland.

visions sud est will award a 10.000 CHF prize to the most promising projet.

Tuesday, October 07, 2014

FILM: Georgia’s female filmmakers shine at Korean film festival (agenda.ge)

(agenda.ge) The work of some of Georgia’s leading female filmmakers will reach an international audience when it goes on show at one of Korea’s top film festivals this month.


"A Story of Mountainous Racha",
1930 by first female film director Nutsa Gogoberidze
Twelve films with Georgian female directors will be showcased at the 19th Busan International Film Festival (BIFF) in South Korea.

This year the BIFF established a special program devoted to Georgia in order to introduce newly emerged female directors and highlight their significance in Georgian cinema history. The work of male Georgian filmmakers will also be presented at BIFF.

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"The Power of Georgian Women Filmmakers is not only significant for showing films directed by women but this is an opportunity to show social issues, contradiction, discrimination and conflict seen in Georgia through 12 films by female directors. Regardless of gender, the new cinematic aesthetics of Georgian films will be delivered to audiences,” stated the BIFF website."

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This year’s special program will feature 12 films including A Story of Mountainous Racha directed in 1930 by Georgia’s first female film director Nutsa Gogoberidze.

As well as holding this impressive title, Gogoberidze was the start of a three generational line of female film directors. Her daughter Lana Gogoberidze directed Day is Longer than Night, which was introduced at the Cannes International Film Festival in 1984, and her granddaughter Salome Alexi currently worked as a film producer and director.

The BIFF will create an opportunity for viewers to watch works from all three women in the Gogoberidze family, as well as works from other Georgian female directors.

While the work of female Georgian filmmakers will be honoured, other Georgian movies by male filmmakers will also be presented at BIFF.

In the World Cinema section of the festival, 55 films from 33 countries will take part, including Georgian film Corn Island, directed by George Ovashvili. The film wowed critics at July's 49th Karlovy Vary Film Festival where it won the $25,000 Crystal Globe top prize.

The focus of the BIFF was to introduce new films and first-time directors, especially those from Asian countries. Another notable feature was the event’s appeal to young people, in terms of the youthful audience it attracted and through its efforts to develop and promote young talent.

The work of Georgian female filmmakers at BIFF is:












Friday, April 12, 2013

FILM: THEIR HELICOPTER / მათი ვერტმფრენი By Salomé Jashi (sakdoc film)


THEIR HELICOPTER / მათი ვერტმფრენი from sakdoc film on Vimeo.

(vimeo.com) sakdoc film

Director: Salomé Jashi
DOP: Tato Kotetishvili
Sound: Irakli Metreveli, Salome Jashi
Editing: Salomé Jashi
2006, Georgia
22 min

Ardoteli family uncovered one piece of civilization only. Chechen military helicopter crashed in Upper Khevsureti, Georgia, ten years ago. As it turned out to be useless for a library, cows found a shelter and children set up their private playground. Trees can be dangerous and sun might go to its mum here. This is a fairy tale of eldest, middle and youngest Ardoteli family told through the wrecked eyes of the helicopter.

სოფელ არდოტს ცივილიზაციის მხოლოდ ერთი ნაწილი შეხვდა. ჩეჩნების საბრძოლო ვერტმფრენი პირიქითა ხევსურეთში ათი წლის წინ ჩამოვარდა. რადგან ბიბლიოთეკად ვეღარ გადაკეთდა, ბავშვებისთვის "დისნეი ლენდად", ძროხებისთვის კი ღამის გასათევ ადგილად იქცა. აქ ხეები შეიძლება საშიში იყოს, ხოლო მზე დედასთან წავიდეს. ეს არის ვერტმფრენის თვალებით მოყოლილი ამბავი უფროს, შუათანა და უმცროს არდოტელებზე.

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Sakdoc Film is a documentary film production company in Georgia. 
 
The aim of Sakdoc Film is to depict the transitional period that Georgia is now undergoing from being a Soviet state to becoming a modern country. We believe that there are number of topics, places and people that will not exist in Georgia in a few years and which are worth and even essential to film before the opportunity fades away.

Apart from producing Sakdoc Film is also implementing projects related to documentary filmmaking such as organizing workshops and screenings.

www.sakdoc.ge

Friday, November 02, 2012

DOK-FILMFEST LEIPZIG: Bakhmaro. DOK Leipzig im MDR Fernsehen. Von Salomé Jashi (mdr.de/dok-leipzig)

MDR FERNSEHEN | 03.11.2012 | 23.30 Uhr

(mdr.de/dok-leipzig) Die georgische Regisseurin Salomé Jashi entführt die Zuschauer in das Restaurant "Bakhmaro" in der Provinz Westgeorgiens. Sie porträtiert das Leben hinter den Mauern des Ziegelsteinhauses und verschafft dem Zuschauer einen Einblick in den postsowjetischen Alltag.

Bakhmaro - Bilder zum Film

Die westgeorgische Stadt Chokhatauri. Hier steht die Zeit ziemlich still. Das heruntergekommene dreistöckige Ziegelgebäude, ist trotz zerbrochener Fenster, abgeblätterter Wandfarbe, schmutzigen Gardinen und zerfetzten Wahlplakaten an den Mauern noch bewohnt. Im Inneren des Gebäudes befindet sich ein Restaurant. Die Wände hier sind mit knallgrünen und orangen Schaumplatten verkleidet, die Tische mit hübschen Tischdecken für die Gäste zurechtgemacht. Doch das Warten auf Gäste ist meist vergebens. Kellnerin Nana und ihr Chef haben einen Großteil des Tages nichts weiter zu tun außer zu warten.

+++

"Ein sehr atmosphärischer, dichter, beeindruckender Film einer jungen Regisseurin, unterstützt vom MITTELDEUTSCHEN RUNDFUNK, der in unserem Nachwuchswettbewerb läuft, wo wir neue Handschriften zeigen wollen. In diesem Fall aus Georgien."

Claas Danielsen, Festivaldirektor DOK Leipzig


Georgien im Kleinen

Dieser Mikrokosmos aus Erwartungen, Hoffnung auf Veränderung und Untergangsstimmung wirkt wie ein Modell Georgiens im Kleinen. Das Haus, seine Bewohner und das Restaurant "Bakhmaro" zeigen den Zustand, wie er in ganz Georgien an der Tagesordnung ist. Schleichender Stillstand, Beschäftigung ohne Sinn – das ganze Land befindet sich trotz endloser politischer Demonstrationen und Versammlungen in einer Starre, versunken in Hoffnungslosigkeit im Niemandsland des Postkommunismus. Hintergründe

Salomé Jashi wurde 1981 in der Sowjetunion (im heutigen Georgien) geboren. Sie ist aufgewachsen in den Wirren der Zeit, geprägt von Bürgerkriegen, Unabhängigkeitsstreben und der Stagnation nach der politische Wende. Mit "Bakhmaro" gibt sie einen Einblick in den georgischen Alltag, schafft mit kleinen, überraschenden Details eine Art familiärer Vertrautheit.

+++

"Mit diesem Haus möchte ich Georgien zeigen, das Land in dem ich lebe. Ich möchte zeigen, wie das kleinste Detail politisch und unpolitisch zugleich ist. Der Film bezieht seine Spannung aus der Hoffnung auf Veränderung. Gleichzeitig will ich zeigen, wie banal die Hoffnung wird, wenn man sich darin festgefahren hat."

Salomé Jashi, Regisseurin

Filmdaten
Regie: Salomé Jashi
Produktion: Heiko Deckert, ma.ja.de
Sprache: georgisch
Land: Deutschland, Georgien
Jahr: 2011
Laufzeit: 58:00 min

Dok-Filmfestival Leipzig: dok-leipzig.de

Tuesday, April 10, 2012

FERNSEHEN: Bakhmaro heißt Paradies. Eine Dokumentation von Salomè Jashi (video.arte.tv)


(video.arte.tv) Ein dreistöckiger Ziegelbau in der georgischen Stadt Chokhatauri. Fenster sind zerbrochen, Farbe blättert von den Wänden, die Reste von Plakatierungen, schmutzige Gardinen.

Im Zentrum des Gebäudes befindet sich ein Restaurant, dessen Wände mit knallgrünen und orangen Schaumplatten verkleidet sind und wo Tische mit Deckchen auf Gäste warten, die selten kommen.
 
Dieses Gebäude scheint wie ein Modell des gesamten Landes im Kleinen - mit seinen endlosen politischen Demonstrationen und Versammlungen und der gleichzeitigen Starre und Hoffnungslosigkeit. Es ist, als ob vor dem Hintergrund der politischen Ereignisse sich das Leben in Georgien irgendwie an diesem Ort abbildet.

(Deutschland, Georgien, 2011, 59mn) MDR

Erstausstrahlungstermin: Dienstag, 10. April 2012, 00:35

Weitere Ausstrahlungstermine:  Donnerstag, 19. April 2012, 05:00

Wednesday, October 19, 2011

DOK LEIPZIG: "Bakhmaro". Ein Haus als Sinnbild für ein ganzes Land (mdr.de/dok-leipzig)

Link zum Festival: http://www.dok-leipzig.de/ ### http://www.sakdoc.ge/



youtube.com/salomejashi +++ this teaser was made as part of the research for documentary BAKHMARO 60' 2011 sakdoc film / ma.ja.de. filmproduktion

Die georgische Regisseurin Salomé Jashi entführt die Zuschauer in das Restaurant "Bakhmaro" in der Provinz Westgeorgiens. Sie porträtiert das Leben hinter den Mauern des Ziegelsteinhauses und verschafft dem Zuschauer einen Einblick in den postsowjetischen Alltag.

Die westgeorgische Stadt Chokhatauri. Hier steht die Zeit ziemlich still. Das heruntergekommene dreistöckige Ziegelgebäude, ist trotz zerbrochener Fenster, abgeblätterter Wandfarbe, schmutzigen Gardinen und zerfetzten Wahlplakaten an den Mauern noch bewohnt. Im Inneren des Gebäudes befindet sich ein Restaurant. Die Wände hier sind mit knallgrünen und orangen Schaumplatten verkleidet, die Tische mit hübschen Tischdecken für die Gäste zurechtgemacht. Doch das Warten auf Gäste ist meist vergebens. Kellnerin Nana und ihr Chef haben einen Großteil des Tages nichts weiter zu tun außer zu warten.

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"Ein sehr atmosphärischer, dichter, beeindruckender Film einer jungen Regisseurin, unterstützt vom MITTELDEUTSCHEN RUNDFUNK, der in unserem Nachwuchswettbewerb läuft, wo wir neue Handschriften zeigen wollen. In diesem Fall aus Georgien."

Claas Danielsen, Festivaldirektor DOK Leipzig

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Georgien im Kleinen
Dieser Mikrokosmos aus Erwartungen, Hoffnung auf Veränderung und Untergangsstimmung wirkt wie ein Modell Georgiens im Kleinen. Das Haus, seine Bewohner und das Restaurant "Bakhmaro" zeigen den Zustand, wie er in ganz Georgien an der Tagesordnung ist. Schleichender Stillstand, Beschäftigung ohne Sinn – das ganze Land befindet sich trotz endloser politischer Demonstrationen und Versammlungen in einer Starre, versunken in Hoffnungslosigkeit im Niemandsland des Postkommunismus.

Hintergründe
Salomé Jashi wurde 1981 in der Sowjetunion (im heutigen Georgien) geboren. Sie ist aufgewachsen in den Wirren der Zeit, geprägt von Bürgerkriegen, Unabhängigkeitsstreben und der Stagnation nach der politische Wende. Mit "Bakhmaro" gibt sie einen Einblick in den georgischen Alltag, schafft mit kleinen, überraschenden Details eine Art familiärer Vertrautheit.

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"Mit diesem Haus möchte ich Georgien zeigen, das Land in dem ich lebe. Ich möchte zeigen, wie das kleinste Detail politisch und unpolitisch zugleich ist. Der Film bezieht seine Spannung aus der Hoffnung auf Veränderung. Gleichzeitig will ich zeigen, wie banal die Hoffnung wird, wenn man sich darin festgefahren hat."

Salomé Jashi, Regisseurin

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MDR-Filme im Internationalen Wettbewerb des Dok Festivals
Das Internationale Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm, kurz DOK Leipzig, kann auf eine lange Tradition zurückblicken. Der MITTELDEUTSCHE RUNDFUNK fühlt sich dieser Tradition mehr als verpflichtet, daher unterstützt der Sender auch die diesjährige 54. Auflage des Festivals als Medien- und Kooperationspartner. Außerdem haben es in diesem Jahr zwei Eigenproduktionen des MDR in den Internationalen Wettbewerb des Festivals geschafft: "Bakhmaro" und "Bielutin - Im Garten des Lebens".

"Bakhmaro" Termine
20. Oktober, 20:00 Uhr, CineStar Saal 5
21. Oktober, 11:30 Uhr, CineStar Saal 5

Filmdaten
Regie: Salomé Jashi
Produktion: Heiko Deckert, ma.ja.de
Sprache: georgisch
Land: Deutschland, Georgien
Jahr: 2011
Laufzeit: 58:00 min


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In der georgischen Stadt Chokhatauri steht ein Gebäude, in dessen Mitte sich ein Restaurant befindet. Salomé Jashi hat die Bewohner und die Angestellten beobachtet und zeigt dabei das Haus wie ein Abbild Georgiens im Kleinen.

Ein dreistöckiger Ziegelbau in der georgischen Stadt Chokhatauri. Fenster sind zerbrochen, Farbe blättert von den Wänden, die Reste von Plakatierungen, schmutzige Gardinen. Im Zentrum des Gebäudes befindet sich ein Restaurant, dessen Wände mit knallgrünen und orangen Schaumplatten verkleidet sind und wo Tische mit Deckchen auf Gäste warten, die selten kommen.

Dieses Gebäude scheint wie ein Modell des gesamten Landes im Kleinen - mit seinen endlosen politischen Demonstrationen und Versammlungen und der gleichzeitigen Starre und Hoffnungslosigkeit. Es ist, als ob vor dem Hintergrund der politischen Ereignisse sich das Leben in Georgien irgendwie an diesem Ort abbildet.

Salomé Jashi: "Als ich das erste Mal in das Restaurant "Bakhmaro" kam, hat mich die Einrichtung am meisten beeindruckt. Es war ein kalter Wintertag in dieser Provinzstadt und das Restaurant war leer. Die hellen Grün und Orangetöne waren ein starker Kontrast zu der hochgewachsenen steifen Frau, die uns bediente. Es war skurril und metaphorisch. Der Ort hatte offensichtlich eine große emotionale Wirkung. Er machte mich glücklich und traurig zugleich. Später merkte ich, dass das ganze Haus dieselben Gefühle hervorrief. Ebenso offensichtlich wie die Armut der Menschen war, dass sie darauf warteten, dass sich ihre Lage verbessern würde. Doch sie selbst taten nichts dafür. Für mich ist dieses Haus ein Symbol für den Zustand des ganzen Landes. Ein Land in dem die Zeit beinahe stehen geblieben ist. Oder das sich seit zwei Jahrzehnten - seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion - in immer derselben Zeitschleife dreht. Mit diesem Haus möchte ich Georgien zeigen, das Land in dem ich lebe. Ich möchte zeigen, wie das kleinste Detail politisch und unpolitisch zugleich ist. Der Film bezieht seine Spannung aus der Hoffnung auf Veränderung. Gleichzeitig will ich zeigen, wie banal die Hoffnung wird, wenn man sich darin festgefahren hat."

Filmografie Salomé Jashi (geb. 1981): "The Leader is Always Right" (2010), "Speechless" (2009), "A Mr. Minister (2008), "Their Helicopter" (2006).

Wednesday, October 05, 2011

ART: Kultur Aktiv und Johannstadthalle präsentieren: TRANSKAUKAZJA – reloaded (kulturaktiv.org)

PRÄSENTATION ZEITGENÖSSISCHER KUNST AUS DEM KAUKASUS
FOTOS INSTALLATIONEN FILME


05. – 19.10. 2011, Johannstadthalle Dresden, Holbeinstraße 68, 01307 Dresden

05.10.2011, 19 Uhr: Vernissage, Buffet, musikalisches Rahmenprogramm Eintritt frei


12.10.2011, 19 Uhr: (Trans)kaukasischer Filmabend Eintritt frei

Am Mittwoch, den 5. Oktober 2011, 19 Uhr wird die Ausstellung "TRANSKAUKAZJA reloaded" in der Johannstadthalle mit einer einzigartigen Schau zeitgenössischer Kunst aus dem Kaukasus eröffnet. Der Kaukasus – eine Region am Rande Europas mit langer kultureller Tradition, postsozialisitscher Transformation und blutigen Nationalitätenkonflikten? Dieser oft etwas stereotypen Sichtweise möchten wir mit einer Ausstellung zeitgenössischer Kunst aus den Ländern Armenien und Georgien vielfältige und frische Facetten hinzufügen. Zugleich zeigt damit der Verein Kultur Aktiv zusammen mit der Johannstadthalle eine abschließende Präsentation der Resultate, die im Rahmen des Projekts Transkaukazja 2011 mit kaukasischen und deutschen Künstlern entstanden sind. Für die passende Abrundung des Abends sorgen ein kaukasisches Büffet und ein musikalisches Rahmenprogramm mit den beiden Tonmagiern Gabriel Jagieniak und Axel Kabbe!

Hinweisen möchten wir ebenfalls auf die zweite Veranstaltung im Rahmen von "TRANSKAUKAZJA reloaded". Am Mittwoch, den 12. Oktober um 19 Uhr findet in der Ausstellung ein Filmabend mit zeitgenössischen Filmbeiträgen über den Kaukasus statt. Der Film "Armenische Fragmente" (2008) von Holger Wendland zeigt eine musikalische Reise durch Armenien und Nagorni-Karabach. Die Filmserie "Black Shorts" ist eine Gruppe von fünf experimentell-dokumentarischen Kurzfilmen, die das tägliche Leben in Georgien heute widerspiegeln. Sämtlich von Laien gedreht, bieten sie einen erfrischend anderen Blick auf ein erfrischend anderes Land und seine Menschen (www.plotki.net/blackshorts).

Transkaukazja findet 2011 das erste Mal in Deutschland statt und ist das einzige Festival in Europa, das zeitgenössische Kunstformen aus dem Kaukasus präsentiert und findet dieses Jahr in über 7 Ländern statt. Der Verein Kultur Aktiv realisierte als deutscher Partner des Festivals in den letzten Wochen und Monaten zahlreiche Veranstaltungen der Begegnung und des Austauschs mit dem Ziel, eine Brücke zu einer der kulturell reichsten Regionen dieser Erde zu bauen.

Teilnehmende Künstler:
Carlos José Bourdijan, Karen Grigoryan, Aleksey Manukyan, Yuri Mekhitov, Elena Pagel, Elene Rakviashvili, Zaven Sargsyan, Harald Schluttig, Matthias Schumann, Holger Wendland und Siegfried Woeber, ("Armenia/Georgia inside out")

Maia Abashidze, Giorgi Dadiani und Giorgi Mozgovoi (MAF group, Tbilisi/Georgien)

Aleksey Manukyan, Yeghiazar Movsisyan, Arman Tadevosyan (5th Floor, Gjumri/Armenien)

Edgar Amroyan, Ara Petrosyan, Garik Yeghibaryan (Art Laboratory, Yerevan/Armenien)

Weitere Informationen: www.transkaukazja.eu +++ www.kulturaktiv.org

Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert und gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.

Wednesday, July 13, 2011

FILM: Black Shorts: Georgian premiere

Monday, July 18 · 9:30pm - 11:30pm

Courtyard of Goethe Institute Georgia
16 Zandukeli Street
Tbilisi, Georgia

Plotki (Rejs e.V.), Sakdoc Film and the Centre for Arts and Culture at the Central European University proudly present five Black Shorts from Georgia.

In May 2011, twenty young creative people from across Europe met for the first time in Garikula, Georgia to share their diverse skills, undertake training in filmmaking, form into small multinational working groups and set off across the country to explore everyday life in Georgia....

The resulting Black Shorts are as diverse as they are intriguing. The films capture the lively theatrics of death in Kutaisi; the endearing character of a barber’s shop in Tbilisi; the second life of objects as scrap metal in-and-around Zugdidi; the highflying web of cable cars in Chiatura; and a day in the life of an underpass’s resident band in Tbilisi.


+++

Sakdoc Film
24g Khazbegi Ave., 0160 Tbilisi, Georgia
Sakdoc Films is a documentary film production company in Georgia
THE SETTLEMENT [working title] 15' as part of the project 15 YOUNG BY YOUNG. In production
BAKHMARO 60' directed by Salomé Jashi. In co-production with ma.ja.de. filmproduktion GmbH 2011
10 MINUTES OF DEMOCRACY documentary film series 2009. 3 shots – SPEECHLESS 12’ directed by Salomé Jashi, ALTZANEY 28’ directed by Nino Orjonikidze and Vano Arsenishvili, WHEN CLOCKS STOP 12’ directed by Tiko Nachkhebia

Master class "Art and Documentary" by British documentary film director Gideon Koppel at Goethe Institute in Tbilisi, Georgia 2008
Peace and Human Rights South Caucasus Film Festival Nationality: Human in Tbilisi 2008

The aim of Sakdoc Film is to depict the transitional period that Georgia is now undergoing from being a Soviet state to becoming a 'European' country. We believe that there are number of topics, places and people that will not exist in Georgia in a few years and which are worth and even essential to film before the opportunity fades away. [but it will never fade away]

anna@sakdoc.ge
salome@sakdoc.ge
www.sakdoc.ge

Thursday, November 25, 2010

VERANSTALTUNG: Neues vom IZK - 6.12. Georgischer Dokumentationsfilm und georgischer Wein

Im Rahmen des Transkaukazja Festivals finden Anfang Dezember zwei interessante Events statt:

Am Sa., 04.12., gibt es von 15:00 - 18:00 die Moeglichkeit, das Atelier der georgischen Kuenstlerin Natia Kalandadze in der Weintraubengasse 19/4, 1020 Wien, zu besuchen.

Am Mo., 06.12., wird beim This Human World - Filmfestival im Schikaneder Kino (
www.schikaneder.at) um 20:30 die georgische Dokumentation "The leader is always right" gezeigt, in Kooperation mit der "Austrian Helsinki Association - For Human Rights and Int. Dialogue", gefolgt von einer Diskussion mit der Regisseurin Salome Jashi und Siegfried Woeber, moderiert von Anna-Katharina Laggner (Oe1, FM4). Danach gibts Wein aus Georgien und DJ Nikolaus.

www.thishumanworld.at


THE LEADER IS ALWAYS RIGHT
Regie:
Salomé Jashi
Georgien 2010, Dokumentarfilm
43 Min., Beta SP, OmeU
Mo 06.12.2010, 20:30 - Schikaneder

ÖSTERREICH PREMIERE

Das Ferienlager im Film THE LEADER IS ALWAYS RIGHT ist kein gewöhnliches Ferienlager. Hier verbringen Jugendliche zehn Tage in sogenannten „patriotischen Camps“ in Georgien, um patriotisches Training zu erhalten und ihre Gehorsamkeit zu fördern. Das bedeutet, die Abneigung gegen Russland zu schüren und einen Nationalstolz bei den Teenagern zu wecken. Welche Ziele haben Jugendliche in Georgien? Und wie will sie der Staat formen? Das Camp, in dem jede und jeder dem Anführer gehorchen muss, wurde vom georgischen Präsident Micheil Saakaschwili im Jahr 2005 initiiert und wird vom Staat finanziert. Uniformen mit dem gregorianischen Staatssymbol, Flaggen auf den Kabinen, ideologische Slogans und Regeln wie „the leader is always right“ sind Mittel, die dazu dienen, jeden Jungen und jedes Mädchen an die Vergangenheit zu erinnern und den Wunsch nach Rache zu schüren.

Liebe Grüße, Silvia de Carvalho

Wednesday, October 06, 2010

FESTIVAL: Caucasian Lessons - 53rd International Leipzig Festival for Documentary and Animated Film (dokfestival-leipzig.de)

Programm: 53rd International Leipzig Festival for Documentary and Animated Film (pdf)

The Last Tightrope Dancer in Armenia" by Inna Sahakyan and Arman Yeritsyan

Eight programmes with some twenty films will give you sufficient opportunity to deal with a transit and conflict zone between Europe and Asia, between the old world order and a new region. Political stories from Georgia, the clash of traditional and post-modern lifestyles in Armenia, archaic culture and crazy poets from Azerbaijan. The focus is also on the battle in the media around the events in Southern Ossetia, the search for terrorists in Dagestan as well as the war-torn countryside in Nagorno-Karabakh, where the effects of the conflict are still felt. And finally: Figures of loss – the disintegration is omnipresent.

DOK Summit:
Borderline Truth – Strategies in Documenting the (Caucasus) Conflict
Friday, 22.10.2010, at 11 a.m. Zeitgeschichtliches Forum Leipzig


Programme 1: Transit Zone

The Caucasus as a geographical and artistic border region: an experimental collage of random fragments from Georgia, a poetic Armenian docudrama from a bull’s point of view about the post-Soviet intermediate realm.

* Border (Sahman) by Harutyun Khachatryan Armenia 2009 82:00 min.

* Tender Transitory Transport by Koka Ramishvili Georgia 2008 11:00 min.


Programme 2: Media Battle - Focus South Ossetia

The South Ossetian conflict, trigger of the Russian-Georgian war: two Russian filmmakers engage in an intensely investigative and historically extensive reckoning with their own home country and its military-political-media complex. Set against this: the war from the Russian-South Ossetian perspective of the “little” people. Two clear positions. Learning to see, to doubt.
August.

* Tshinval (Avgust. Cchinval) by Akim Salbiev Russian Federation 2009 44:00 min.

* Russian Lessons (Russkie uroki) by Andrej Nekrasov, Olga Konskaya Norway, Russian Federation, Georgia 110:00 min.


Programme 3 : Suspicion: Terrorism - Focus North Caucasus

A Chechen generation: born during the war, studied in refugee camps, a gun in every house – conversations with former terrorists now in prison. And the search for them in the mountains of Dagestan, with surprising results. Terror: on the trail of a chimera.

* Infernal Machine – A Suicide Bomber Dreaming (Adskaja mašina) by Rasim Poloskin Russian Federation 2010 51:00 min.

* Searching for Wahhabites in the Mountains of Dagestan (Poiski vachchabitov v gorach Dagestana) by Tofik Shakhverdiev Russian Federation 2010 60:00 min.


Programme 4: Life('s) Rhythms - Focus Azerbaidzhan

Mad Bashir, a crazy poet and master of improvisation in typical Azeri fashion, everyday scenes in a mountain village, and six days in the life of nomadic shepherds. A life without complaints or hurry in a country marked by many archaic traits.

* Letter to Lenin (Lenine mektub) by Orxan Agazade, Ilkin Imamov Azerbaijan 2009 23:25 min.

* Camping Ground (Köc) by Rodion Ismailov Azerbaijan, Russian Federation 2010 52:00 min.

* Rhythms of Lahij (Ritmy Lachydža) by Fariz Ahmedov Azerbaijan 2008 8:00 min.


Programme 5: Landscapes of War - Focus Nagorno-Karabakh

1988/89: expulsion of Azeris, revenge campaigns against Armenians, a symbolic conflict that has been going on to the present day. An atmospheric look at a life where donkey carts cross coffin transports. And a return to former comrades in arms: what did the war do to the people?

* A Story of People in War and Peace (Mardkayin patmutyun paterazmi yev khaghaghutyan orerits) by Vardan Hovhannisyan Armenia 2006 70:00 min.

* Post by Vitalij V. Manski Soviet Union 1990 20:00 min.


Programme 6: Yesterday. Today. - Focus Armenia

Driving through Erivan in a minibus: crowded together and drowning in a sea of ringtones, passing glimpses of tanks and protesters. And the dying art of tightrope walking as a metaphor for a country between crisis, loss of tradition and the constant will to start over again.

* The Last Tightrope Dancer in Armenia by Inna Sahakyan, Arman Yeritsyan Armenia 2009 72:00 min.

* The Young Man Who Didn’t See Anything ... Exercise 09:39 (Eritasard mardy ov vochinch chtesav kam varjutyun 09:39) by Arusyak Simonyan Armenia 2008 23:00 min.


Programme 7: Political (Hi)Stories - Focus Georgia

The chronicle of an uproar in Parliament, the short history of Georgian national television, a complex history lesson about national socialism and male fraternity illustrated by a former mercenary, and a chilling look at a holiday camp for young patriots – a land in constant unrest.

* Change by Koka Ramishvili Georgia 2006 5:00 min.

* One Side (Erti Mchare) by Davit Gugushvili Georgia, Germany 2009 32:00 min.

* The Leader is Always Right (lideri khoveltvis martalia) by Salomé Jashi Georgia 2010 43:00 min.

* When Clocks Stop (Rotsa saatebi cherdeba) by Tiko Nachkebia Georgia 2009 12:00 min.


Programme 8: Figures of Loss

Two young filmmakers ask what the loss of the whole did to the individual minds. Only shadows of memories are left of life in the Chechen city of Grozny; a fragmentary and poetic look at the Armenian city of Erivan traces deficits in its social structure.

* Collecting Shadows (Sobirateli tenej) by Maria Kravchenko Russia 2006 52:00 min.

* Down Here (Ici-Bas) by Comes Chahbazian Belgium, France 2010 55:25 min.



DOK Summit: Borderline Truth – Strategies in Documenting the (Caucasus) Conflict

Normally, the fronts are clearly separated: power and politics on the one side (the power of politics), criticism and documentary film on the other (the criticism of documentary films). However, it becomes quite obvious in the Caucasus conflict – more precisely: in the various conflicts and wars on Caucasian territory – that good and evil, true and wrong, right and not right cannot be told apart and allocated that easily any longer, neither in the field of politics nor in the conflict of image strategies.
Nevertheless, it dawns on you that the truth does not simply lie in between. The truth – sought after again and again. In documentary formats of the most different and differing types. There are conflicts that are determined and shaped by images. There are images that are determined and shaped by conflicts. Sometimes, there are not even images any more for conflicts, or words. And then again, conflicts might develop into images and discussions, get absorbed, with counter-images and protests flaring up.
Based on the infrastructural, economic and ideological conditions in the individual „Caucasian“ regions, the DOK-Summit examines in this year’s special program „Caucasian Lessons“ the significance, the functions and the means the documentary film has in a zone (and during the time) of the conflict.

Panelists:
Helena Zajicova (FAMU Prague/Czech Republic, formerly CEO/One World Film Festival)
Zaza Rusadze (Filmmaker, Tbilisi/Georgia and Berlin/Germany)
Nino Kirtadze (Filmmaker/Actor, Paris/France)
Andrey Nekrasov (Filmmaker, St.Petersburg/Russia)
Harutyun Khachatryan (Filmmaker/Erevan Golden Apricot International Film Festival, Erevan/Armenia)

Moderation: Barbara Wurm (Curator "Caucasian Lessons" DOK Leipzig)

Date: Friday, 22 October 2010
Time: 11 am – 1 pm
Venue: Zeitgeschichtliches Forum
The event will be held in English Language.
curated by Barbara Wurm




CAFÈ KAUKASUS IM TELEGRAPH
begleitend zum DOK Leipzig-Sonderprogramm "KAUKASISCHE LEKTIONEN"

20.10.2010, 19.00 Uhr
Caucasian Mentality - Fotografien von Ralph Hälbig (Eröffnung)
im Anschluss Tanznacht International
mit DJ Hidden Shadow (Leipzig)

23.10.2010, 20.30 Uhr
Telegraph World Music präsentiert:
Konzert mit Rusudan Meipariani und Zura Dzagnidze (Georgien)
im Anschluss Party mit DJ InterPaul von MirMix (Berlin)