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Friday, July 10, 2020

GEORGIAN WINE: Georgischer Wein. Natürlich aus der Amphore. Von Ulrich Amling. via @tagesspiegel

[tagesspiegel.de] Seit 8000 Jahren werden im Südkaukasus Trauben gekeltert. Die Methode gilt als Weltkulturerbe – und ist Vorbild für die angesagte Naturwein-Bewegung 




Es gibt kein Land auf der Welt, in dem Identität und Weinkultur sich enger umschlingen als Georgien. Die heilige Nino, ein Mädchen aus Kappadokien, brachte im vierten Jahrhundert das Christentum im Zeichen des Weinrebenkreuzes dorthin. Je nach mythologischer Sichtweise war es ihr von der Jungfrau Maria in die Hand gedrückt worden oder Nino schuf es selbst aus zwei Weinreben, verbunden mit dem eigenen Haar. Wein als Basis des Glaubens – diese Botschaft verstanden die Georgier, die, wie archäologische Funde bestätigen, seit 8000 Jahren Wein keltern.

Paradiesische Gärten

Der Dokumentarfilm "Our Blood is Wine", der 2018 auf der Berlinale lief (aktuell auf Amazon Prime Video), begibt sich auf die Spuren der traditionellen Weinbereitung und ihrer Renaissance. Darin wird auch diese Begebenheit erzählt: Fremde kommen erstmals nach Georgien und sind fasziniert von den paradiesischen Weingärten. Sie wollen wissen, wie diese Pracht gedüngt wird. Der Winzer gießt ein und schweigt, selbst auf Nachfrage. Als die Fremden ein drittes Mal fragen, antwortet der Mann: "Es gibt um mein Dorf herum nicht einen Weinberg, der nicht mit dem Blut, den Tränen und den Gebeten meiner Vorfahren getränkt ist."

2000 Liter pro Amphore

Den Georgiern gelang es, ihre Weinkultur durch Zeiten der Fremdherrschaft zu retten, sie trotzten osmanischer und russischer Übernahmeversuchen – vielleicht auch deshalb, weil die Weinbereitung eine Arbeit im Untergrund war. Der Ausbau erfolgt in vergrabenen Tonamphoren, den sogenannten Qvevri.

Sie werden noch heute Ring für Ring per Hand getöpfert und eine Woche lang gebrannt. Qvevri können bis zu 2000 Liter fassen. Da sie ins Erdreich eingelassen werden, verläuft die Gärung bei natürlicher Temperatursteuerung langsam. Die Form der Amphore sorgt für eine feine Zirkulation der Maische – ein Phänomen, das biodynamisch arbeitende Winzer mit pflegeleichten, einfach zu produzierenden Betoneiern erreichen.


Winzer Giorgi Natenadze entdeckte in Bäumen uralte Wildweinreben. Er vermehrt die Stöcke und bepflanzt verlassene Terrassen neu. 


Die georgische Methode der Weinbereitung ist seit 2012 Weltkulturerbe, sie wurde zum Vorbild für die Naturwein-Bewegung, weil sie von jeher haltbare Weine ohne chemische Zusätze hervorbringt. Die Nachfrage nach Tonamphoren übersteigt längst die Produktionskapazitäten der fünf verbliebenen Meister dieses Fachs. Dabei machen Qvevri-Weine gerade mal zwei Prozent aller in Georgien erzeugten Flaschen aus, für die Identität des Landes aber stehen sie hundertprozentig.

400 Jahre alte Rebenbäume

Zoltan Kovacs-Gokieli
So wie die Weine von Giorgi Natenadze, der in Bäumen uralte Reben entdeckte, die die Zerstörung der Weinberge unweit der Grenze zur Türkei überdauert hatten. Bis zu 400 Jahre sind diese Rebenbäume alt, Giorgi sammelt Wildwein von ihnen, vermehrt die Stöcke und bepflanzt verlassene Terrassen neu. 525 einheimische Rebsorten gibt es in Georgien, ein Schatz, der nach der Massenproduktion zur Sowjetzeit erst langsam wieder ins Bewusstsein dringt. Der meiste Wein wird in der Region Kachetien östlich von Tiflis angebaut. Hier fallen die Qvevri-Weine kräftig aus, weil Schalen, Kerne und oft auch Stängel für lange Zeit mit dem Saft vergären. Dabei werden viel Farbe, Aromen aber auch Gerbstoffe extrahiert. Die Weißweine funkeln wie Bernstein, weil auch sie mit ihrer Maische vergären – Urbild der „Orange Wines“, die heute von Naturweinwinzern in vielen Ländern erzeugt werden. Würziger Meskhuri, zarter Rosé 

Wie vielfältig die Welt der Qvevri-Weine ist, kann man bei einer Probe mit Zoltan Kovacs-Gokieli erleben. Der Musiker ist mit einer Georgierin verheiratet und nebenher zum wichtigsten Importeur der raren georgischen Naturweine geworden. Kovacs-Gokieli bringt den würzigen Meskhuri von Giorgi Natenadze zu Berliner Endkunden und in die Spitzengastronomie, aber auch den zarten Rosé, den die Winzerin Keto Ninidze aus der Rebsorte Ojaleshi keltert. Sie benutzt dabei lediglich einen Hauch Maische. Der Wein hat nicht mehr als elf Prozent Alkohol, es gibt nur 150 Flaschen (23,50 Euro).


Aus der Rebsorte Ojaleshi keltert die georgische Winzerin Keto Ninidze zarten Rosé. © Khatia-Juda Psuturi  / PROMO


Dass georgische Weine bei aller Amphorenharmonie auch vibrierende Säure haben können, beweist die Cuvée aus den weißen Rebsorten Tsitska und Tsolikouri der Kellerei Gotsa aus Westgeorgien (21,90 Euro). Für diese Weine muss es nicht erst Herbst werden.

- Shop und Infos unter naturwein-georgien.de. Die Weine werden u.a. in den Restaurants Cordo, Cookies Cream und Bandol sur Mer ausgeschenkt. Der Blaue Fuchs hat die größte Auswahl auf seiner Karte.

- Mehr über Georgische Küche und die besten Restaurants in Berlin lesen Sie hier.(Tagesspiegel Plus-Angebot)

Tuesday, June 02, 2020

GEORGIANWINE: Langjährige Distribution von georgischen Weinen meist im deutschsprachigen Raum durch Paata Bolotashvili


Die Geschichte von Georgien-Wein begann unerwartet und dauert nun bereits mehr als zehn Jahre an – mit interessanten Aromen, Geschmacksrichtungen und Geschichten, welche die Weine selbst erzählen.
Georgien-Wein wurde geboren, als unser Freund, der in Berlin lebende Maler und Bildhauer Nika Bakhia den Entschluß faßte, Weine der ursprünglichen georgischen Tradition folgend im Kvevri herzustellen. Bereits im Jahr darauf kam sein Wein nach Deutschland und fand größten Zuspruch unter Weinkennern und -genießern. Es entstand große Nachfrage nach seinen Weinen und somit die Notwendigkeit des Imports und Vertriebs in Deutschland.
Seit 2008 wächst nun das Sortiment von Georgien-Wein stetig an. Mittlerweile bieten wir unserer wachsenden Kundschaft ca. 100 unterschiedlichste Weine von insgesamt fast 30 Herstellern an.
Die in Georgien meist verbreitete Rebsorten Rkatsiteli und Saperavi stellen auch den größten Teil des Sortiments von Georgien-Wein. Doch ist es unser besonderes Anliegen, gerade die Weine aus den alten, fast vergessenen Rebsorten in unser Sortiment aufzunehmen, die nun wieder zum Leben erweckt werden. So führen wir im Sortiment u.a. Chinuri, Tavkveri, Tsitska, Tsolikouri, Otskhanuri Sapere, Aleksandroulu, Mujucheturi, Dzelshavi usw..
Georgien-Wein legt besonderen Wert auf kleine und kleinste Winzer. Denn gerade in der Kleinproduktion kommt die Individualität und Eigenständigkeit des Weins am stärksten zum Ausdruck, was sich schließlich in seiner einzigartigen Qualität widerspiegelt. Die Beziehungen zu den Kleinwinzern, sie zu unterstützen und zu fördern verstehen wir als unschätzbaren Wert, auf welchem der Ruf des georgischen Weins fußt. Hier schließt sich der Kreis mit Georgien-Wein!
In der "Corona-Pause" haben wir die Zeit genutzt und neue Weine importiert. Nun bilden bei uns auch die Weine aus Imeretien eine relativ große Franktion.
Die Bestellung der Weine kann entweder über unser Online-Shop
oder direkt hier über mich erfolgen. In unserem Shop haben wir leider noch nicht alle unsere Weine reinstellen können.

In diesem Sinne,
gagvimarjos!

Tuesday, May 26, 2020

VIDEO: Making #GeorgianWine in a Qvevri. By Terry Sullivan (Wine Trail Traveler)

This video is about Making Wine in a Qvevri in the country Georgia - in twitter: @winetrailtravel

VIDEO: "Qvevri" - Metrage by Levan Kitia

Thursday, October 03, 2019

INTERVIEW: "Der Geschmack von georgischem Wein erzählt seine eigene Geschichte" - Zoltán Kovács-Gokieli

Hier das Interview in deutscher Sprache, erschienen in Georgien bei "Kviris palitra [kvirispalitra.ge]".


Erzählen Sie über sich selbst, wie war ihre erste Begegnung mit Georgien? Ich weiß, dass ihre Frau Georgierin ist, erzählen Sie über ihre Familie.

Mein Name ist Zoltan Kovacs-Gokieli. Ich bin in Rumänien geboren und habe ungarische Wurzeln. In Deutschland lebe ich seit meinem 11. Lebensjahr. Ich stamme aus einer Musikerfamilie ab. Über die Musik bin ich meiner Frau Anano Gokieli begegnet. Sie ist eine erfolgreiche georgische Pianistin. Mittlerweile haben wir zwei gemeinsame Töchter, leben und arbeiten in Berlin/Deutschland. 2005 bin ich mit meiner Frau zum ersten Mal nach Georgien gereist. Im familiären Kreise sind wir damals gleich in die Berge von Racha gereist und haben in Georgien über die folgenden Jahre viele Bergregionen und Kulturstätte besucht. Von Anfang an habe ich Georgien aus mehreren Gründen in mein Herz geschlossen: die traumhafte Landschaft, die Gastfreundlichkeit der Georgier, die polyphonischen Gesänge und Tanzkultur, die Kulinarik und die dazugehörige Zeremonie einer georgischen Tafel, und ganz wesentlich, der georgische Wein.


Foto: Zoltán Kovács-Gokieli mit seiner Familie


Sie sind Musiker und haben Jahre lang versucht, die georgische Kultur zu popularisieren. Warum haben Sie sich für georgische Weine interessiert?

Ja, natürlich. Durch meine Frau bin ich in die georgische Musikkultur eingeführt worden. Ihre Vorfahren sind berühmte Musiker und Komponisten in Georgien gewesen.
Als Musiker war ich viel in der Welt unterwegs und bin Begegnungen mit unterschiedlichen Kulturen und Menschen gewöhnt. Und hier kommen wir zum Wein.
Meine erste Begegnung mit dem georgischen Wein war, wie es sich einige Jahre später rausstellte, sehr fundamental. Den ersten georgischen Wein, den ich trank, war von Soliko Tsaishvili, der beste Freund meines Schwiegervaters Gia Gokieli. Was für ein Einstieg! Damals fiel es mir schwer, diesen kachetischen Wein gleich zu verstehen, denn er schmeckte ganz anders als alles was ich bisher kannte. Einige Jahre später lernte ich die Vielfalt der georgischen Naturweine kennen und zu schätzen. Ebenso entwickelte ich eine große Liebe zum Chacha.

Foto: Soliko Tsaishvili
Und hier spiegelt sich für mich meine Erfahrung, die ich weltweit über die Musik sammeln durfte. Über den Wein begegne ich auf der einen Seite den Winzern. Jede und jeder von ihnen eine eigene Persönlichkeit! Auf der anderen Seite, die Beratung und der Verkauf. Wenn wir die Weine bei Tastings, Märkten oder Messen vorstellen, lernen wir neue Menschen kennen und schätzen. Auf beiden Seiten eine intensive und tiefgründige Kommunikation mit außergewöhnlichen Menschen. Es geht sowohl bei der Musik als auch beim Geschäft mit dem Wein um Kommunikation und Begegnung. Im Jahre 2006 fragte uns Soliko Tsaishvili ob unsere georgische Familie bereit wäre, einen Weinberg in Kardenakhi zu kaufen. Wir kauften das Land und Soliko machte den Wein. Und wie! 2006 kam Luca Gargano (Slow food Bewegung in Italien) nach Georgien, um die traditionelle Qvevri Weine kennen zu lernen. Er lernte Soliko kennen und importierte im gleichen Jahr den gesamten Bestand seiner Weine nach Italien. Damit war Soliko der erste Naturwinzer, der seine Weine aus Georgien exportierte. Und hier begann eine Wiederbelebung der alten Tradition der Weinherstellung auf internationalem Niveau.
Diese tiefe Prägung brachte uns auf die Idee, in Deutschland eine Firma zu gründen und Chacha und Naturweine zu importieren. Mein Schwager Raphael Gokieli und ich haben 2017 mit einer Palette Chacha von Solikos Firma Chveni Vino unseren ersten Import realisiert. Kurze Zeit später brachten wir die erste Palette Naturwein nach Deutschland.
Leider ist Soliko an Krebs erkrankt und im letzten Jahr von uns gegangen. Das schmerzt uns sehr und wir vermissen ihn. Aber es ist ein Grund mehr, seinen Geist in der Popularisierung der Naturwein Szene Georgiens fortzuführen.

Was weiß man in Deutschland über georgische Weine und welche Schwierigkeiten gibt es, diese Weine auf den Markt zu bringen? Welche Perspektive haben georgische Weine auf dem europäischen Markt?


Zoltán Kovács-Gokieli
Am Anfang hatten wir im privaten Bereich viele verwunderte Gesichter. Die Menschen wussten nicht, dass Georgien den Ursprung des Weins darstellt. Auch ist die Weinherstellung im Qvevri nach wie vor für viele Menschen unbekannt. Doch der Geschmack des Weines überzeugt! Wir sehen das als unsere Aufgabe, diese Weinkultur hier den Menschen näher zu bringen. Dabei geht es gar nicht nur um das Geschäftliche, sondern vielmehr um das Persönliche. Unsere Beziehung zu den Winzern steht im Vordergrund und das tragen wir an unsere Kunden weiter. In Berlin hat sich in den letzten Jahren eine breite Naturweinszene entwickelt. Viele Weinbars haben eröffnet und bieten Naturweine aus verschiedenen Ländern an.
Die georgischen Weine sind sehr hochpreisig, das liegt daran, dass im kompletten Prozess von Hand gearbeitet wird und die Bestände der Winzer sehr gering sind. Ebenso ist die internationale Nachfrage enorm gewachsen. Länder wie Japan und USA, aber auch Australien, Kanada, Dänemark, Italien und viele andere Länder importieren mittlerweile große Mengen an Naturweinen aus Georgien.
In Deutschland ist die Naturweinszene dagegen verhältnismäßig spät gestartet.
Georgische Naturweine sind nach wie vor eine Randerscheinung im Bewusstsein der Weinwelt, trotzdem bin ich davon überzeugt, dass der georgische Qvevri Wein eine große Zukunft hat.

Sie sind konkret an Naturweinen interessiert, was denken Sie über die georgische Naturwein Produktion? Das ist ja nicht die breite Masse.

Für uns kommt tatsächlich ausschließlich der Import und Vertrieb von Naturweinen aus Georgien in Frage. Meiner Meinung nach ist das der einzige Weg mit unserer Umwelt im Einklang zu leben, indem wir die Natur respektieren und sorgsam mit unseren Ressourcen umgehen.
Leider trifft dies tatsächlich nicht auf die breite Masse der Produktion zu. Jedoch haben georgische Familien schon immer ihren Wein für den eigenen Bedarf auf diese Weise hergestellt. Meiner Meinung nach ist genau diese Art der Weinherstellung die große Chance, den georgischen Wein weltweit populär zu machen. Ich denke nicht, dass der industrielle Wein aus Georgien sich auf dem europäischen Markt durchsetzen wird, da er mit riesigen Weinproduzenten aus Frankreich, Italien, Spanien, Portugal, Australien, Chile und anderen Ländern konkurriert.
Ich bin stolz, die Winzer zu präsentieren und zu unterstützen, die gerade in der heutigen Zeit, in der wir massive Umweltprobleme haben, bereit sind ohne Pestizide, im Einklang mit Mutter Natur zu arbeiten. Auch wenn die Preise für diese Weine hoch sind, entsprechen sie meiner Meinung nach dem realen Aufwand, die ein gutes und sauberes Produkt heute wert zu sein hat.

Gibt es in Europa eine wachsende Nachfrage an Bioprodukten und hat es eine Zukunft?

Ich denke ja. Gerade in Deutschland gibt es ein wachsendes Bewusstsein für gesunde Ernährung. Noch sind nicht alle Menschen bereit, einen höheren Preis für Bio Lebensmittel zu bezahlen, aber es bewegt sich einiges.
Wir arbeiten zurzeit mit 23 Winzern aus Georgien zusammen und versuchen die Weinkultur in unseren Produkten breit darzustellen. Wir haben Weine aus fast allen Regionen Georgiens nach Deutschland importiert.
Mittlerweile beliefern wir Michelin Sterne Restaurants, Natural Wine Bars und einige andere edle Restaurants in Berlin. Besonders stolz sind wir, dass die georgischen Restaurants in Berlin zunehmend auch unsere Produkte in ihre Weinkarten aufgenommen haben.
In Zukunft wollen wir auch in ganz Deutschland in der Spitzen-Gastronomie vertreten sein.

Foto: Zoltán Kovács-Gokieli mit Rafael Zaitz-Gokieli

Wir haben auch einen Online Shop (www.naturwein-georgien.de bzw. www.chachaspirit.de), über den Privatkunden den Weg zu uns finden können, um online zu bestellen oder sich über die spannende Welt der Naturweine zu informieren.

Was würdest du georgischen Winzern empfehlen: soll die Naturweinproduktion wachsen?

Absolut! Ich beobachte mit großer Freude, dass die Naturweinherstellung in Georgien stetig wächst. Wir arbeiten sehr eng mit der „Natural wine association of Georgia“ zusammen. In den letzten Jahren sind die Mitglieder auf ca. 100 Winzer gewachsen. Das ist ein gutes Zeichen. Es zeigt, wie wichtig es den Georgiern ist, ihre Kultur zu pflegen und mit der Natur respektvoll umzugehen. Ich wünsche den Georgiern, dass immer mehr Menschen die Bedeutung ihrer Weinkultur im Einklang mit der Natur beleben. Wir tun unseren Teil dazu.

Monday, April 08, 2019

#GEORGIANWINE: The first Qvevri Marani and Museum is opening on the grounds of the Plumpton Agricultural College, Wine department - 7th of April 2 pm



Press release. Written by Mako Abashidze

Building Qvevries in Plumpton, UK, Photo: Mako Abashidze
First Qvevri Marani and the Georgian Traditional Winemaking Museum shall be launched in the UK. This project is supported by the Plumpton Agricultural College Wine Department.

The Museum of the Qvevri History and Traditional Georgian Winemaking is sponsored by the SHUMI Winery.

SHUMI winery is sending the artefacts and the Qvevri winemaking tools for the museum display and shall be curating the exhibition.

Henry Mchedlishvili, Georgian by origin, living in Britain since 90th, founder and the Director of the Artisan Cru winery (first English Qvevri Wine), has started to work on this exciting project 18 month ago. Harvest from 2017 had an excellent results- “Artisan Cru” wines are now listed in London restaurants and boutique wine shops.

“For me it’s a great responsibility and honour to work with the Plumpton College wine department. Plumpton Marani is unique collaboration of traditional Georgian Qvevri method wine production from English grapes.” Henry Mchedlishvili, Founder, Artisan Cru.

The Museum sponsored by the “SHUMI WINERY” and the Marani shall be open for the public visits; guests shall have an opportunity to taste SHUMI qvevri wines as well as an Artisan Cru English Qvevri Wines and the Plumpton wines made from the local grapes.

Main purpose of this project is to promote traditional Georgian winemaking technology in the UK and worldwide and to give opportunity to wine department students to learn about the ancient Georgian Qvevri winemaking history. This project is managed and supported by the British Georgian Chamber of Commerce and the National Georgian Wine Agency.

The official opening of the SHUMI Sponsored museum of the Qvevri and Traditional Georgian Wine Making is scheduled in April 2019.

The Memorandum of Understanding was signed on 15th of January, 2019, between the Artisan Cru, Plumpton College and The British Georgian Chamber of Commerce.

Principal at the Plumpton College, Jeremy Kerswell visited the Marani, expressed his support and enthusiasm about this project and signed the MoU.



Photo by Mako Abashidze
As a part of this project Plumpton College is planning to launch a winemaking scholarship through which a year 2 Plumpton BSc (Hons) Viticulture and Oenology student will be selected to carry out a vintage in a SHUMI winery in the following harvest. During the Plumpton student’s stay in Georgia, he/she will link up with a Georgian wine student (subject to the SHUMI selection process). The two students will return together to Plumpton by the beginning of October, and make wine in the Plumpton Marani under the supervision of Sarah Midgley, Plumpton’s winemaker. The Georgian student will be invited to attend classes at Plumpton free of charge.

Importance of the project:

Plumpton Marani and the Qvevri Museum is a unique opportunity for the students of the winemaking department to learn about the Georgian qvevri method, which had been added to the world heritage list of the UNESCO.

This is an excellent opportunity to promote and educate students and visitors about the Georgian Traditional Wine making.

Facts about the Plumpton College Wine Department

Plumpton College Wine Department is a leading educational body in the UK.

The transformation of Plumpton from a small agricultural college to a training ground on the international wine map has taken place alongside the growth in both reputation and commercial prospects of English wine.

A high proportion of the undergraduates and postgraduates at the Plumpton College Wine Centre are people seeking to switch careers and move to the wine industry.

History

Plumpton College started offering wine production courses in 1988 with the arrival of Chris Foss, the current Wine Division Manager. Chris’ mother is from Bordeaux and his family had a vineyard in the Entre-Deux-Mers region. When he first arrived, there were only two rows of vines, and Chris started teaching six students in a classroom located in the Poultry Department, making wine in Demi-Johns with bought-in grapes.

The Wine Division now has four principal activities: Four full-time undergraduate courses in wine business and production (delivered in association with the University of Brighton) attended by over 100 students. These are the only undergraduate courses in wine delivered in the UK, and the only such courses delivered in English in Europe. 20% of students come from outside the UK and graduates can be found in many wine-producing areas, all over the world.

The WineSkills industry training project, delivering courses all over the UK to around 500 students a year. These consist of the highly successful Principles of Vine growing and Principles of Winemaking programmes and one-day workshops and masterclasses. The latter are delivered by experts with international reputations.

A commercial wine production facility, Plumpton Wine Estate, producing around 30 000 bottles of wine a year in a fully equipped commercial winery, from 8 hectares of vineyard, much of it recently planted.

More: Traditional Georgian Winemaking Museum and 8,000-year-old heritage introduced in Plumpton. Posted on March 26, 2019 by Tamar Chikviladze

Sunday, December 09, 2018

VIDEO: Whetstone Presents - Wild Grapes - GeorgianWine from Giorgi Natenadze

Wild Grapes is a vinous journey through the Republic of Georgia, the birthplace of wine, presented in three distinct acts. For more than 8,000 years, wine has permeated Georgian culture, and Wild Grapes, hosted by Whetstone founder and former sommelier Stephen Satterfieldrfield, is an exploration of the ways in which this considerable legacy has endured throughout the millennia.



Whetstone Founder Stephen Satterfield visits the Republic of Georgia, the cradle of wine, to explore its origins and the ways in which it continues to permeated the culture today.

More: Whetstone PRESENTS: Wild Grapes [whetstonemedia.co]

Our debut film, Wild Grapes is a vinous journey through the Republic of Georgia, the birthplace of wine, presented in three distinct acts. For more than 8,000 years, wine has permeated Georgian culture, and Wild Grapes, hosted by Whetstone founder and former sommelier Stephen Satterfield, is an exploration of the ways in which this considerable legacy has endured throughout the millennia.

Act 1: About 45 minutes north of the Turkish border, we visit Giorgi Natenzahe, a preservationist and winemaker stewarding a 400 year-old grape vine, the oldest known in the world that continues to produce wine.

In Act 2 we travel to Pankisi Gorge, a Muslim village on the Chechen border at the valley floor of the Caucasus Mountains. at Leila’s Guesthouse, a local b+b, we eat extraordinary Chechen cuisine prepared by the talented namesake proprietor, Leila Achishvili. During the stay, she describes the region’s complex history as a recruitment hub for Islamic militants, including a devastating story about the loss of her own sons.

In Act 3 we visit the village of Lagodekhi to experience the most quitessecitial of all Georgian holidays, Easter Sunday. In Georgia, the holiday is commemorated with successive days of feasting culminating with a cemetery picnic in which the entire village comes to celebrate with friends and family past and present.

Saturday, August 04, 2018

#GeorgianWine: Amber Revolution. How the World learnded to love #OrangeWine. By Simon J Woolf - Review by David Crossley [wideworldofwine.co]

[wideworldofwine.co] Simon Woolf’s Amber Revolution fits firmly in that category, and has generated a massive amount of excitement already on social media since its publication a few weeks ago. A pic of its striking cover is almost as ubiquitous right now as a bottle of Ganevat (in this case it’s a good thing)

We often think of orange wines in connection with amphora, and specifically the Georgian qvevri, a clay vessel with a small aperture, traditionally buried in the ground, in which the wine more or less makes itself. What we should remember is that amber/orange wine is actually made in a range of containers, even including epoxy tanks and stainless steel.

Full text here ...

Amber Revolution – How the World Learned to Love Orange Wine is written by Simon J Woolf, with a Foreword by Les Caves’ Doug Wregg, who has probably imported significantly more different orange wines into the UK than anyone else has, or will. The book is published in The Netherlands by Morning Claret (www.themorningclaret.com) at €35/£30, and in the USA by Interlink Books, Northampton, Massachusetts ($35). I understand that wider UK and European distribution will be forthcoming within a couple of months, but contact Simon Woolf on the above link for sales enquiries in the meantime.
more:
twitter.com/simonjwoolf
www.themorningclaret.com/


Sunday, April 15, 2018

WEIN: Große Auswahl an Naturweinen und Spirituosen aus Georgien in Berlin

Liebe Georgien-Freunde,

Wir möchten euch herzlich einladen uns in der Markthalle Neun (Eisenbahn Str. 42/43 in Kreuzberg) am Samstag den 21. April zwischen 10 und 18 Uhr zu besuchen.

Dort könnt ihr unsere große Auswahl an Naturweinen und Spirituosen aus Georgien probieren, mit uns über die Herstellung der Produkte sprechen und eure Wahl einkaufen.

Wir sind unglaublich stolz euch diese neuen Geschmäcker näher bringen zu können.

Bitte leitet diesen Post an Freunde weiter, die auch an unseren Produkten Interesse haben könnten.

Bei Fragen stehen wir euch gerne zur Verfügung.

Gerne versenden wir unsere Produkte.

Wir freuen uns auf euch,


Kovacs Gokieli und Seitz GbR
Pfalzburger Str 33
10717 Berlin
Tel. 0177 / 646 13 31
www.instagram.com/chachaspirit



Thursday, July 27, 2017

VIDEOS: Georgian Village Life - How to clean a Wine Container (#Quevri), make a wine brush, making white wine, how to make chacha & making bread

The Video-Maker lives in a village in the country of Georgia and this is my host family cleaning the inside of the 1000L clay wine container that is buried in the ground.



... host family making a brush that is used to clean the inside of the clay wine containers that are buried in the ground.



... host family making white wine.



... host family making chacha. Chacha is similar to vodka except chacha is made from grapes, not potatoes.




... host family making bread.


VIDEO: Wines of Georgia Tasting . Find out what the U.K Trade and Press think of #GeorgianWines

Saturday, July 15, 2017

#GEORGIANWINE: Tasting Georgia: Ein inspirierendes Buch von Carla Capalbo zur georgischen Weinkultur. Von Simon Woolf (palatepress.com)

(palatepress.com) Was fasziniert uns so an Georgien? Das Interesse an dieser kleinen Nation, die im Kaukasus liegt, scheint auf einem Allzeithoch zu sein - allein im letzten Monat wurden drei großen Bücher zum Thema Essen und Wein veröffentlicht. Und es werden weitere folgen.

Woran liegt das?: Georgien ist exotisch und liegt dort, wo sich West und Ost berühren und überschneiden. Georgien hat gerade genug westlichen Einfluss, um ein Gefühl der Vertrautheit zu verleihen, um einen Bezugsrahmen für westliche Besucher zu geben ...
Georgien gilt als die "Wiege des Weins". Die berühmten Traubenpips, die auf einem Qvevri-Fragment im Osten des Landes gefunden wurden, waren auf etwa 6.000 v. Chr. datiert (ich sage dies mit Vorsicht, da das benachbarte Armenien derzeit die ältesten archäologischen Reste eines Weinguts hat).

All dies führt zu einer sehr starken Mischung aus Kultur, Geschichte und lebendigen Traditionen wie der Supra (Fest), dem Toastmaster (Tamada), dem polyphonen Gesang und natürlich dem qvevri (amphorenähnliches Gefäß zur Gärung von alternden Wein). Es ist nicht verwunderlich, dass Georgien zu einem wichtigen Reiseziel wird, vor allem für Weinliebhaber, die mit einer der ältesten und aktivsten Weinkulturen der Welt in Berührung kommen möchten.

Carla Capalbo's "Tasting Georgia", geschrieben und recherchiert in den letzten drei Jahren, ist in ihrer Komplexität ein unvergleichbares Buch. Es inspiriert und macht neugierig in diesem wunderschönen 464 Seitenmonster zu blättern.

Capalbo ist eine erfahrene Fotografin, und die Bilder in ihrem Buch sind atemberaubend. Ihre Fotos sind beeindruckend authentisch und intim. Die Rezepte prachtvoll präsentiert, mit einladender Lebensmittelfotografie und klaren Beschreibungen. Bisher habe ich nur die Walnuss-Paste (eine Schlüsselkomponente der Küche) versucht, die ein wunderbar schmackhaftes und authentisches Ergebnis hervorgebracht hat.

Kritisiert wurde, dass das Buch Details über die Weinherstellung oder über die Winzer missen lässt. Ich bin nicht einverstanden. Die siebenseitige Einführung in den georgischen Wein und die Weinbereitung ist prägnant und absolut vollständig. Es gibt nur wenige Zusammenfassungen zu den Qvevri-Produzenten, die so detailliert sind. Capalbo sprach ausführlich mit dem Historiker und Oenologen Giorgi Barisashvili. Seine kleine schmale Bröschüre ist wohl die beste Quelle darüber, wie man Wein im Kvevri macht - welches schwer zugänglich ist, außerhalb von Georgien.

Das Buch stellt 37 traditionelle Winzer aus Georgien vor - einerseits die bekannten Winzer (Alaverdi Monastery, Pheasant’s Tears/John Wurdeman, Iago Bitarishvili) und andererseits auch neun Namen (Dasabami, Mariam Iosebidze, Nika Partsvania). Anstatt ein sperriges Buch mit Weingut-Statistik, Listen von Weinen und Sterne Bewertungen, hat sich Capalbo für ausführliche Beschreibungen und Interviews mit den Winzern und ihren Familien entschieden. Und auch die Rezepte werden gleich aus der selben Quelle geliefert.

Es ist vielleicht nicht klar für diejenigen, die das Land nicht besucht haben, warum Capalbo sich entschieden hat, Wein, Essen, Kultur gleichzeitig zu präsentieren. In Georgien treten gerade diese Lebenbereiche gleichzeitig auf. Georgier trinken nicht ohne zu essen. Sie feiern, diskutieren, singen und unterhalten sich dabei bei einer Supra. Wein und Essen sind der entscheidende Treibstoff im Leben der Georgier.

Wenn ich etwas an diesem Buch zu kritisieren hätte, wäre es der enge Fokus auf die kleinen handwerklichen Winzer, die traditionell den Wein in qvevris keltern. Während dies zweifellos der faszinierendste und einzigartigste Aspekt des georgischen Weins ist, so ist er nicht unbedingt am meisten zugänglich, und ist ein kleiner Teil der gesamten Weinproduktion Georgiens. Größere Weingüter wie Tbilvino, Khareba oder Marani machen jetzt sehr gute qvevri-fermentierte Weine mit guter internationaler Verfügbarkeit und vielleicht verdienen sie eine Erwähnung. Sie sind auch zunehmend darauf ausgerichtet, Touristen in Mengen zu empfangen, was die kleineren Weingüter unmöglich leisten könnten.

Das heißt, es ist klar, dass Georgien durch die Romantik seiner Kultur und die Authentizität seiner Tradition - nicht unbedingt wegen einer gesteigerten industriellen Weinproduktion - Herzen und Köpfe gewinnt. In diesem und allen anderen Punkten ist das Buch von Capalbo ein Triumph.


Bestellung: interlinkbooks.com

Saturday, June 24, 2017

BUCH: Georgia: A guide to the cradle of wine. Von Miquel Hudin and Daria Kholodilina (georgianjournal.ge)


(georgianjournal.ge) Der neue Weinführer "Georgia: A guide to the cradle of wine" wurde offiziell am 9. Juni, dem Eröffnungstag der 10. jährlichen Winexpo in Tbilisi in Georgien von den Autoren Miquel Hudin and Daria Kholodilina in der beliebten Amber Bar in Tbilisi vorgestellt.

Das Buch ist der Höhepunkt einer monatelangen Forschung über das gesamte Land Georgien. Das Publikation ist 300 Seiten dick, mit unzähligen Vollfarbfotos, umfangreichen Karten, Kellerlisten und einer Fülle von zusätzlichen Informationen über eines der ältesten Weinanbaugebiete der Welt.




Wie bei den anderen Büchern in der Vinologue-Serie (die im Jahr 2007 begonnen hat) konzentriert sich das Buch darauf, umfassend zu informieren, und sich die in der alten und manchmal exotischen Natur der georgischen Weine zurechtzufinden. Ein besonderer Schwerpunkt ist die Herstellung und Nutzung der alten Terrakotta-Töpfe namens Kvevri (über 8.000 Jahre alt). Das Buch beinhaltet zudem auch die Weine, die nach internationalen Methoden im Edelstahltank und dem Ausbau im Eichenfass gekeltert werden, sowie die Experimente, für die die die Georgier sehr aufgeschlossen sind.

Die beiden Autoren sind Experten auf ihrem Gebiet und Liebhaber des Georgischen Weines. Miquel Hudin wurde mit dem Fortnum & Mason Award's Best Drink Writer of 2017 ausgezeichnet und ist zudem ein zertifizierten Sommelier, der für unzählige internationale Weinpublikationen schreibt.

Er sprach mit Georgian Journal über das Buch.

"Das Buch ist für Leute, die das Essen und den Wein in Georgien lieben, dafür gab es keine richtigen Führer. Es war mir ein Bedürfnis, dass ich persönlich hatte und seit der Veröffentlichung des Buches habe ich festgestellt, dass viele andere es teilen."

" Die Co-Autor Daria Kholodilina war für die Veröffentlichung des Buches sehr wichtig, da sie in Tbilisi ansässig ist und zusätzliches Insider Wissen sowie lokale Informationen geben kann."

Wein-Enthusiasten finden Empfehlungen für weinbezogene Orte sowie Bars, Restaurants und die Mehrheit der Weinkeller in Georgien in diesem Buch. Außerdem, wie Herr Hudin erzählt, gibt es eine Reihe von Kapiteln über die Geschichte, das Essen, die Trauben und sogar ein bisschen über die georgische Sprache.

Die Co-Autorin des Buches, Daria Kholodilina ist ein Marketing-und Tourismus-Experte aus der Ukraine, mit Sitz in Tbilisi - mit betreibt einen sehr beliebten Blog mit überwiegend georgischen Essen und Reisen.

Das Buch ist erhältlich unter: www.vinologue.com (weltweiter Versand)
Source in english: georgianjournal.ge/georgia a guide to the cradle of wine

Sunday, June 18, 2017

#GEORGIANWINE: Georgische Winzer auf der RAW WINE FAIR 2016 in Berlin



Quevriweine auf der RAW WINE FAIR 2016 in Berlin

Autor: Ralph Hälbig
Kamera: Ralph Hälbig
Schnitt: Katrin Molnár

Berlin-Kreuzberg, Ende November. Nach London und New York fand die große Natur-Wein-Messe in diesem Jahr auch erstmals in Berlin statt. Hundertneununddreißig Winzer aus der ganzen Welt waren vor Ort, darunter sieben Weinartisten aus Georgien.

Dass die Georgier hier sind, haben sie vor allem Elena Kikanadse von der georgischen "Wine Agency" zu verdanken. Sie hat sie nach Berlin eingeladen.

Giorgi Natenadze, Winzer: This is the oldest grape, which I found three years ago. This is first time that I made wine for this grapes. It is a wild grape. It's very limited. Let's taste it!

Giorgi Natenadze sucht seit über zehn Jahren nach den alten (autochthon, indigenous) Weinen Georgiens. In der Zeit der osmanischen Herrschaft wurden viele Sorten in seiner Heimat Meskheti zerstört - der Geburtsort georgischen Weines:

Giorgi Natenadze, Winzer: Also Kachetiens says: the birthplace of Georgian Wine is Meskheti. There are many legends about how it is spread all over Georgia.

80% of my region is now part of Turkey. So I am going there and I am searching and finding some grapes and taking back to my region.

Natenadze erforscht eigenhändig türkische Wälder und alte Dörfer. 24 ursprüngliche Traubensorten seiner Heimat hat er schon wiedergefunden.

Die Leidenschaft für ursprüngliche, natürlich gereifte Dinge teilt auch der Deutsche Udo Hirsch. Er sucht ebenfalls nach alten Rebsorten in der Türkei. Und er produziert seinen Kvevri-Wein auch dort. Kein Problem, trotz Islam:

Udo Hirsch: In der osmanischen Zeit gab es allein 1600 Weinrestaurants in Istanbul. Also bitte! Und auf dem Lande wurde traditionell weiter getrunken. Außerdem gibt es 20 Millionen Aleviten, die Wein trinken dürfen! Für die ist es nicht verboten. Die trinken auch. Also man soll das nicht so eng sehen mit dem Islam.

Hirsch ist Weinhistoriker und hat in den Neunzigern mehrere Jahre in Georgien gelebt. Er ist eine Ikone des Kvevri-Weines und betreibt sein Geschäft inzwischen im türkischen Kapadokien. Erst vor kurzem hat er ein Buch über die Geschichte der Kvevri-Weine herausgebracht.

Udo Hirsch arbeitet mit Nika Bakhia und dem Winzer Soliko Tsaishvili zusammen. Gemeinsam vermarkten sie ihre Naturweine unter einem Label. Nika Bakhia macht seine Weine ohne jegliche Zusatzstoffe - ein Risiko, denn er überlässt den Wein komplett sich selbst.

Auf der RAW WINE Messe werden nur Weine präsentiert, die ohne chemische Behandlung gewachsen sind (biologischer Anbau) und auch natürlich gekeltert werden (biodynamisch). Diese besonderen Weine haben viele Fans. Es geht um Weine, die so gut wie gar nicht manipuliert werden - wie sonst üblich bei Industrieweinen.

Die ehemalige Präsidentenberaterin Rusudan Gorgiladze betreibt in Berlin-Kreuzberg ihr georgisches Restaurant "Schwiliko". Sie will die kaukasische Küche in der deutschen Hauptstadt populär machen und sucht dafür den richtigen Wein.

(2017 soll ihr Kochbuch "Savouring Georgia" auf Deutsch erscheinen.)

Rusudan Gorgiladze, Restaurantbesitzerin: Das ist eine der seltensten Rebsorten und sie wächst nur in Imereti. Die Traube ist sehr, sehr selten. Der Wein ist einer der besten - "Otskhanuri Sapere" ist der Name.

Ein Wein übertrifft hier den anderen. Die älteste bekannte Art des Weinausbaus im Kvevri findet weltweit immer mehr Beachtung und wird zu einer ernst zu nehmenden Konkurrenz für andere Qualitätsweine. Ein echter Erfolg für die georgischen Winzer.

Die traditionelle Idee von Wein als Kunst sowie seine Bedeutung als Qualitätsprodukt, das eine ganz bestimmte Region verkörpert, rücken gerade auch die Georgier auf dieser Weinmesse in den Vordergrund. Und das kam gut an.


RAW Wine Fair in Berlin 2016
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Didi madloba!! ... for the great times there to Paata Bolotashvili, Nika Bakhia, Soliko Tsaishvili, Alexander Buchashvili, Georgien Wein, Gotsa Wines, Giorgi Natenadze, Matthias Unger, Kahka Berishvili, Kakha Tchotiashvili, Mako Avqopashvili, Guram Avqopashvili

Saturday, June 17, 2017

TASTING GEORGIA: A food and wine journey in the Caucasus. Text and photographs by Carla Capalbo, @gastrogypsy with 70 recipes

Tasting Georgia is the first food, wine and travel book about this wonderful country in the Caucasus Mountains. It includes 70 easy and delicious recipes and lots of beautiful photographs of people, places and food!

See the pages of the book on issuu.

If you would like to buy a book and have me write a personal dedication and sign it for you, order it through this site and I’ll send it out myself. The book is also available from good bookshops, including: Amazon + Book Depository + Foyles + Waterstones + Wordery

About the site: Tasting Georgia

A lot of exciting things are happening in Georgia today as the country celebrates 26 years of independence. Many more foreign visitors are coming to Georgia in search of the best wines, restaurants and experiences. My book, TASTING GEORGIA, was written to help those travellers learn about Georgia’s rich food and wine culture, and find the best places to go (and the most delicious dishes to cook at home).

This site is designed as an extension of TASTING GEORGIA. It enables me to continue writing about Georgia – everything from new places I’ve visited to subjects I couldn’t cover in the book. I hope it will also become a hub for those wanting to plan trips to visit rural winemakers and restaurants about which, all too often, little concrete information is currently available. (Most Georgian family businesses are on facebook; few have sites of their own, fewer still are in English.)

My directory of wineries and restaurants, when it’s finished, will provide as much information as possible about how to contact these businesses, and what they offer. All in one easy-to-access location with links to their online presences.

About the author Carla Capalbo

To write my latest book, I travelled all over Georgia – the magnificent country situated in the Caucasus Mountains – talking to food and wine producers and gathering recipes. If my starting point was the ancient Georgian tradition of making wines in large clay qvevri, I soon became fascinated too with Georgian food, music and culture.

I’ve written 14 other books – including many about Italian food and wine – and I’m also a photographer. My books and pictures have won numerous awards, including the André Simon Memorial Best Wine Book Award for Collio: Fine wines and foods from Italy’s North-east. For more information about me and my work, go to: www.carlacapalbo.com.


www.tastinggeorgia.com

Monday, June 05, 2017

VIDEO: Georgian Polyphonic Singing - Pheasant's Tears Wine Bar, Signaghi, Georgia



Link to the location: www.pheasantstears.com

At Pheasant’s Tears, we produce artisanal natural wines according to ancient Georgian traditions.

We start by growing Georgian varietals in rare terroir using organic principles to produce luscious, healthy grapes. All our wines are fermented and aged in qvevri, clay vessels lined with organic beeswax and buried in the earth. We ferment using naturally occurring yeasts and painstaking attention to achieve wines of character and sophistication deeply rooted in the richness of the Georgian soil and Georgian culture.

Our name comes from a Georgian tale in which the hero claims that only a wine beyond measure could make a pheasant cry tears of joy. With each bottle that leaves our hands we strive to meet that ancient standard.