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Wednesday, December 12, 2018
PUBLIC LECTURE: Heinrich Boell Foundation South Caucasus regional office presents: Florian Mühlfried's "Moments of mistrust in South Caucasus". via @Boell_SC
On December 7, 2018, Heinrich Boell Foundation's South Caucasus organized a public lecture with social anthropologist Florian Muehlfried.
Moments of mistrust in South Caucasus is his article, published at Heinrich Boell Foundation's website. You can read the article here: Moments of Mistrust in the South Caucasus [ge.boell.org]
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Wednesday, August 02, 2017
NATIONALPARKS: Legenden der Natur. Schutzgebiete im Südlichen Kaukasus. (2013)
Georgien und die faszinierende Kaukasusregion gehört mit seiner Tier- und Pflanzenwelt zu den reichsten und gleichzeitig bedrohtesten Naturschätzen der Erde.
Die “Kaukasus-Ökoregion” ist ein biologischer Schmelztiegel. Hier gibt es Pflanzen- und Tierarten aus Europa, Asien und Afrika sowie ganz spezielle kaukasische Besonderheiten, die sonst nirgendwo auf der Welt zu finden sind. Gegenwärtig stehen zehn Prozent der Kaukasus-Ökoregion unter Naturschutz, doch ist unser Naturerbe nach wie vor gefährdet, und es muss in Zukunft noch viel getan werden. Wir müssen Schutzgebiete erweitern und neue ausweisen, Habitat-Korridore schaffen und grenzüberschreitende Ansätze im Schutzgebietsmanagement weiterentwickeln.
In Georgien liegt die Zuständigkeit für den Schutz und Erhalt der Natur bei der Agency of Protected Areas. Abgesehen von den Aufgaben des Naturschutzes, der Wissenschaft, Forschung und Umweltbildung kümmern wir uns um die Interessen der einheimischen Bevölkerung in den jeweiligen Gebieten und sind bestrebt, den dortigen Lebensstandard zu verbessern. Dabei ist eine nachhaltige Tourismusentwicklung zu einem Schlüsselthema geworden, da dies die Möglichkeit bietet, zusätzliche Einkommensquellen zu erschließen und gleichzeitig verantwortlich mit der Natur umzugehen.
Neben der Wertschätzung des Naturerbes aus nationaler Sicht ist es unabdingbar, dass wir unseren Beitrag zu einem funktionierenden Netzwerk von Schutzgebieten leisten und uns um die Kaukasus-Ökoregion in ihrer Gesamtheit kümmern. In diesem Zusammenhang möchte ich dem deutschen Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und der KfW für ihr aktives Engagement danken, das sie seit über einem Jahrzehnt in unserer Region zeigen. Ein Großteil der Fortschritte, die wir in der Vernetzung und Entwicklung von Schutzgebieten gemacht haben, ist als Ergebnis dieser langjährigen Zusammenarbeit zu sehen.
Schlussendlich ist auch die vorliegende Publikation auf der Basis des Engagements und des eingespielten Teamworks von begeisterten Einzelpersonen, Institutionen und Organisationen entstanden. Ihnen allen gebührt unser Dank. Die Erstellung dieser Broschüre ist Teil eines grenzübergreifenden Förderprogramms für Armenien, Aserbaidschan und Georgien. Auf diese Weise war es möglich, einzelne Themen und Sichtweisen regional zusammenzuführen und einen gemeinsamen Ansatz zur Vermarktung eines naturorientierten Tourismus im Südlichen Kaukasus zu entwickeln.
Diese Broschüre spiegelt inhaltlich die Ergebnisse von Diskussions- und Abstimmungsprozessen mit regionalen und lokalen Vertretern der Naturschutz- und Tourismusorganisationen, Schutzgebietsverwaltungen und von Reiseveranstaltern wider. Die Informationen, die sie zusammengestellt haben, zeigen die Besonderheiten der Schutzgebiete auf und geben Hinweise zum Naturerleben für Gäste, die bereit sind, das sensible Gleichgewicht der Ökosysteme in unseren Schutzgebieten zu respektieren. Wir sind uns bewusst, dass die Umsetzung eines nachhaltigen Tourismus ein kontinuierlicher Prozess ist, der noch viele Aufgaben für uns bereithält, und wir sind entschlossen auf diesem Weg weiterzugehen. Letztendlich wird ein nachhaltiger Tourismus, verbunden mit dem Gedanken unser wertvolles Naturerbe zu schützen, sowohl für das Wohlergehen der lokalen Bevölkerung als auch für den Schutz der biologischen Vielfalt ausschlaggebend sein.
Die vorliegende Broschüre soll Begeisterung für die Naturwunder Georgiens und der KaukasusÖkoregion wecken und Bewusstsein dafür schaffen, wie wichtig es ist, diesen Schatz zu bewahren.
Rati Japaridze,
Vorsitzender der georgischen Agency of Protected Areas
Broschüre: Legenden der Natur - REC Caucasus [rec-caucasus.org]
Mehr:
legendsofnature.org/deutsch/georgien
facebook.com/Rec Caucasus
South Caucasus Regional Exchange Platform on Biodiversity and Ecosystem Services [rbesp.rec-caucasus.org]
Die “Kaukasus-Ökoregion” ist ein biologischer Schmelztiegel. Hier gibt es Pflanzen- und Tierarten aus Europa, Asien und Afrika sowie ganz spezielle kaukasische Besonderheiten, die sonst nirgendwo auf der Welt zu finden sind. Gegenwärtig stehen zehn Prozent der Kaukasus-Ökoregion unter Naturschutz, doch ist unser Naturerbe nach wie vor gefährdet, und es muss in Zukunft noch viel getan werden. Wir müssen Schutzgebiete erweitern und neue ausweisen, Habitat-Korridore schaffen und grenzüberschreitende Ansätze im Schutzgebietsmanagement weiterentwickeln.
In Georgien liegt die Zuständigkeit für den Schutz und Erhalt der Natur bei der Agency of Protected Areas. Abgesehen von den Aufgaben des Naturschutzes, der Wissenschaft, Forschung und Umweltbildung kümmern wir uns um die Interessen der einheimischen Bevölkerung in den jeweiligen Gebieten und sind bestrebt, den dortigen Lebensstandard zu verbessern. Dabei ist eine nachhaltige Tourismusentwicklung zu einem Schlüsselthema geworden, da dies die Möglichkeit bietet, zusätzliche Einkommensquellen zu erschließen und gleichzeitig verantwortlich mit der Natur umzugehen.
Neben der Wertschätzung des Naturerbes aus nationaler Sicht ist es unabdingbar, dass wir unseren Beitrag zu einem funktionierenden Netzwerk von Schutzgebieten leisten und uns um die Kaukasus-Ökoregion in ihrer Gesamtheit kümmern. In diesem Zusammenhang möchte ich dem deutschen Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und der KfW für ihr aktives Engagement danken, das sie seit über einem Jahrzehnt in unserer Region zeigen. Ein Großteil der Fortschritte, die wir in der Vernetzung und Entwicklung von Schutzgebieten gemacht haben, ist als Ergebnis dieser langjährigen Zusammenarbeit zu sehen.
Schlussendlich ist auch die vorliegende Publikation auf der Basis des Engagements und des eingespielten Teamworks von begeisterten Einzelpersonen, Institutionen und Organisationen entstanden. Ihnen allen gebührt unser Dank. Die Erstellung dieser Broschüre ist Teil eines grenzübergreifenden Förderprogramms für Armenien, Aserbaidschan und Georgien. Auf diese Weise war es möglich, einzelne Themen und Sichtweisen regional zusammenzuführen und einen gemeinsamen Ansatz zur Vermarktung eines naturorientierten Tourismus im Südlichen Kaukasus zu entwickeln.
Diese Broschüre spiegelt inhaltlich die Ergebnisse von Diskussions- und Abstimmungsprozessen mit regionalen und lokalen Vertretern der Naturschutz- und Tourismusorganisationen, Schutzgebietsverwaltungen und von Reiseveranstaltern wider. Die Informationen, die sie zusammengestellt haben, zeigen die Besonderheiten der Schutzgebiete auf und geben Hinweise zum Naturerleben für Gäste, die bereit sind, das sensible Gleichgewicht der Ökosysteme in unseren Schutzgebieten zu respektieren. Wir sind uns bewusst, dass die Umsetzung eines nachhaltigen Tourismus ein kontinuierlicher Prozess ist, der noch viele Aufgaben für uns bereithält, und wir sind entschlossen auf diesem Weg weiterzugehen. Letztendlich wird ein nachhaltiger Tourismus, verbunden mit dem Gedanken unser wertvolles Naturerbe zu schützen, sowohl für das Wohlergehen der lokalen Bevölkerung als auch für den Schutz der biologischen Vielfalt ausschlaggebend sein.
Die vorliegende Broschüre soll Begeisterung für die Naturwunder Georgiens und der KaukasusÖkoregion wecken und Bewusstsein dafür schaffen, wie wichtig es ist, diesen Schatz zu bewahren.
Rati Japaridze,
Vorsitzender der georgischen Agency of Protected Areas
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Tuesday, April 18, 2017
DOCUMENTARY: Silk Road IV 1/5 "South Caucasus - The Flame and the Cross"
Silk Road IV Central and West Asia (2007)
Episode 1 of 5 - The Flame and the Cross -- The South Caucasus
Surrounded by 5,000-meter high mountains, the South Caucasus was a strategic point tying together all directions of the Silk Road. Home to 50 ethnic groups, the region is a cultural treasure trove of unique ethnic music, religious architecture, wines, and so on. It has also been invaded by the Roman, Mongol, and Ottoman empires. Wars still rage even now, and over one million people have become refugees. The region is truly representative of both the blessings and the historical calamities brought on by the Silk Road. This leg of the journey will take you to three countries -- Azerbaijan, Armenia, and Georgia -- countries that have long fostered unique cultures tempered by the flames of war.
Launched in 1980, NHK's renowned Silk Road series was the first foreign TV program allowed to film Silk Road inside communist China. The series sparked enormous interest. A quarter of a century later, NHK re-visits Silk Road with high-definition cameras, and continues further through Central and West Asia.
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Wednesday, February 15, 2017
AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG: Entgrenzung Deutsche auf Heimatsuche zwischen Württemberg und Kaukasien in Berlin, 20. Februar 2017, 18 Uhr
Zur Eröffnung der Ausstellung anlässlich des 200-jährigen Jubiläums der Ankunft erster deutscher Siedler im Südkaukasus laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.
Montag, 20. Februar 2017, 18 Uhr
Humboldt-Universität zu Berlin
Senatssaal und Foyer
Unter den Linden 6
10099 Berlin
1817/1818 erreichten deutsche Siedler überwiegend aus Württemberg Südkaukasien und gründeten dort bis 1819 acht Kolonien. Aus Anlass des 200-jährigen Jubiläums ihrer Ankunft wird die vom Auswärtigen Amt geförderte Ausstellung 2017 in Berlin eröffnet und anschließend bis 2018 an weiteren Orten in Deutschland, Aserbaidschan, Georgien und der Ukraine der Öffentlichkeit präsentiert.
Zentrale Themen der Ausstellung sind: Ursachen der Auswanderung aus Württemberg, Ankunft, zaristische Einwanderungspolitik und Aufbau von Siedlungsstrukturen im multikulturellen Umfeld Südkaukasiens, gesellschaftliches, religiöses und ökonomisches Leben in den Mutter- und zahlreichen Tochterkolonien, städtisches Leben und Unternehmertum in Tiflis und Baku, Veränderungen durch den Ersten Weltkrieg, Bürgerkrieg und Revolutionen, die Sowjetisierung und ihre Auswirkungen auf Gemeinschaft und Wirtschaft unter ländlichen und städtischen Deutschen, Verfolgung und Deportation nach Kasachstan und Sibirien und die Folgen bis in die Gegenwart. Heute sind noch zahlreiche materielle und immaterielle Denkmäler deutsch-kaukasischer Beziehungsgeschichte in Südkaukasien erhalten, die für die Zukunft bewahrt werden sollen. Eine gemeinsame Erinnerungskultur kann im Rahmen der Östlichen Partnerschaft einen Beitrag zu einer in mehrfacher Hinsicht „entgrenzten“ Verständigung zwischen den Menschen aus der Europäischen Union, besonders denen aus Deutschland, und den Bürgern Südkaukasiens leisten.
Es begrüßen
Prof. Dr. iur. Eva Inés Obergfell, Vize-Präsidentin für Studium und Lehre, Humboldt-Universität zu Berlin
S. E. Prof. Dr. Dr. h.c. Lado Chanturia, Botschafter von Georgien
S. E. Ramin Hasanov, Botschafter der Republik Aserbaidschan
Es sprechen
Heidrun Tempel, Beauftragte für Außenwissenschafts-, Bildungs- und Forschungspolitik und Auswärtige Kulturpolitik, Auswärtiges Amt Berlin
Prof. Dr. Eva-Maria Auch, Lehrstuhl Geschichte Aserbaidschans, Humboldt- Universität zu Berlin
Dr. Manfred Nawroth, Museum für Vor- und Frühgeschichte, Staatliche Museen zu Berlin
Dr. Harald Roth, Direktor des Deutschen Kulturforums östliches Europa
Im Anschluss laden wir zu einem kleinen Empfang.
Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten: Birgit Luschei, LuscheiB@geschichte.hu-berlin.de
Verkehrsverbindungen: U-Bahn U6, S-Bahn S1, S2, S25 (Friedrichstraße); Bus 200, 100, TXL (Staatsoper)
Laufzeit: 20. Februar bis 19. März 2017
Mo–Fr 7:30–20 Uhr, Sa 11–18 Uhr, So geschlossen
Die Ausstellung entstand in Kooperation des Kultur- und Wissenschaftsvereins EuroKaukAsia e. V. mit dem Museum für Vor- und Frühgeschichte, Staatliche Museen zu Berlin, und dem Deutschen Kulturforum östliches Europa. Sie wurde finanziert durch das Auswärtige Amt und unterstützt durch die Humboldt-Universität zu Berlin.
Kontakt
Dr. Rasim Mirzayev
Geschäftsführer des Kultur und Wissenschaftsvereins EuroKaukAsia e.V.
Humboldt-Universität zu Berlin
Philosophische Fakultät I
Institut für Geschichtswissenschaften
Friedrichstraße 191
10099 Berlin
Tel: (0049) 30 80925516
Mobil: (0049) 162-7912378
www.eurokaukasia.de
mirzaeurokaukasia@t-online.de
Montag, 20. Februar 2017, 18 Uhr
Humboldt-Universität zu Berlin
Senatssaal und Foyer
Unter den Linden 6
10099 Berlin
1817/1818 erreichten deutsche Siedler überwiegend aus Württemberg Südkaukasien und gründeten dort bis 1819 acht Kolonien. Aus Anlass des 200-jährigen Jubiläums ihrer Ankunft wird die vom Auswärtigen Amt geförderte Ausstellung 2017 in Berlin eröffnet und anschließend bis 2018 an weiteren Orten in Deutschland, Aserbaidschan, Georgien und der Ukraine der Öffentlichkeit präsentiert.
Zentrale Themen der Ausstellung sind: Ursachen der Auswanderung aus Württemberg, Ankunft, zaristische Einwanderungspolitik und Aufbau von Siedlungsstrukturen im multikulturellen Umfeld Südkaukasiens, gesellschaftliches, religiöses und ökonomisches Leben in den Mutter- und zahlreichen Tochterkolonien, städtisches Leben und Unternehmertum in Tiflis und Baku, Veränderungen durch den Ersten Weltkrieg, Bürgerkrieg und Revolutionen, die Sowjetisierung und ihre Auswirkungen auf Gemeinschaft und Wirtschaft unter ländlichen und städtischen Deutschen, Verfolgung und Deportation nach Kasachstan und Sibirien und die Folgen bis in die Gegenwart. Heute sind noch zahlreiche materielle und immaterielle Denkmäler deutsch-kaukasischer Beziehungsgeschichte in Südkaukasien erhalten, die für die Zukunft bewahrt werden sollen. Eine gemeinsame Erinnerungskultur kann im Rahmen der Östlichen Partnerschaft einen Beitrag zu einer in mehrfacher Hinsicht „entgrenzten“ Verständigung zwischen den Menschen aus der Europäischen Union, besonders denen aus Deutschland, und den Bürgern Südkaukasiens leisten.
Es begrüßen
Prof. Dr. iur. Eva Inés Obergfell, Vize-Präsidentin für Studium und Lehre, Humboldt-Universität zu Berlin
S. E. Prof. Dr. Dr. h.c. Lado Chanturia, Botschafter von Georgien
S. E. Ramin Hasanov, Botschafter der Republik Aserbaidschan
Es sprechen
Heidrun Tempel, Beauftragte für Außenwissenschafts-, Bildungs- und Forschungspolitik und Auswärtige Kulturpolitik, Auswärtiges Amt Berlin
Prof. Dr. Eva-Maria Auch, Lehrstuhl Geschichte Aserbaidschans, Humboldt- Universität zu Berlin
Dr. Manfred Nawroth, Museum für Vor- und Frühgeschichte, Staatliche Museen zu Berlin
Dr. Harald Roth, Direktor des Deutschen Kulturforums östliches Europa
Im Anschluss laden wir zu einem kleinen Empfang.
Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten: Birgit Luschei, LuscheiB@geschichte.hu-berlin.de
Verkehrsverbindungen: U-Bahn U6, S-Bahn S1, S2, S25 (Friedrichstraße); Bus 200, 100, TXL (Staatsoper)
Laufzeit: 20. Februar bis 19. März 2017
Mo–Fr 7:30–20 Uhr, Sa 11–18 Uhr, So geschlossen
Die Ausstellung entstand in Kooperation des Kultur- und Wissenschaftsvereins EuroKaukAsia e. V. mit dem Museum für Vor- und Frühgeschichte, Staatliche Museen zu Berlin, und dem Deutschen Kulturforum östliches Europa. Sie wurde finanziert durch das Auswärtige Amt und unterstützt durch die Humboldt-Universität zu Berlin.
Kontakt
Dr. Rasim Mirzayev
Geschäftsführer des Kultur und Wissenschaftsvereins EuroKaukAsia e.V.
Humboldt-Universität zu Berlin
Philosophische Fakultät I
Institut für Geschichtswissenschaften
Friedrichstraße 191
10099 Berlin
Tel: (0049) 30 80925516
Mobil: (0049) 162-7912378
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mirzaeurokaukasia@t-online.de
Wednesday, June 25, 2014
EINLADUNG: Kaukasus, 30. Juni 2014 - Auswirkungen der Ukraine-Krise auf den Süd-Kaukasus (orient-gesellschaft.at)
(orient-gesellschaft.at) Die Geschehnisse in der Ukraine sorgen in den Ländern des Süd-Kaukasus für Besorgnis. Die Bevölkerungen sowie politischen Eliten reagieren unterschiedlich auf die Krise und scheinen in der Einschätzung der Haltung Russlands bzw. der Politik Kiews vielfach gespalten zu sein.
Im Treffpunkt: Kaukasus wollen wir der Frage nachgehen, welche Auswirkungen die politische Krise und der sich zuspitzende Konflikt in der Ukraine auf die Länder des Süd-Kaukasus und die dortigen „frozen conflicts“ haben. Gemeinsam mit VertreterInnen aus Zivilgesellschaft, Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft wollen wir zu einem Erfahrungsaustausch zusammenkommen und Einschätzungen und Beobachtungen teilen.
Wir freuen uns, dass wir auch wieder einen Experten aus der Region zu Gast haben, der einleitend in die Diskussion die aktuellen Entwicklungen und seine Einschätzungen dazu mit der Gruppe teilen wird.
Keynote Speech: Gevorg Ter-Gabrielyan, Executive director of the Eurasia Partnership Foundation
Wann: 30. Juni 2014, 18.00 bis 21.00 Uhr
Wo: Wien, genauer Ort wird rechtzeitig bekannt gegeben
Um unsere Planung zu erleichtern, freuen wir uns über Ihre Anmeldung bis 23. Juni 2014 an: iz@iz.or.at
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Mit besten Grüßen
Das TREFFPUNKT: KAUKASUS - Team
Der TREFFPUNKT: KAUKASUS wird von der Austrian Development Agency (ADA), die Agentur der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit, unterstützt.
________________________________________
Verein Interkulturelles Zentrum
Lindengasse 41/10, 1070 Wien
T: 01/586 75 44
F: 01/586 75 44-9
E: iz@iz.or.at
ZVR: 826402700
________________________________________
Mag.a Regina Kamauf
Leiterin des Informationszentrums für Zentralasien und Südkaukasien
Österreichische Orient-Gesellschaft Hammer-Purgstall
Orient-Akademie
A-1010 Wien
Dominikanerbastei 6/6
www.orient-gesellschaft.at
Im Treffpunkt: Kaukasus wollen wir der Frage nachgehen, welche Auswirkungen die politische Krise und der sich zuspitzende Konflikt in der Ukraine auf die Länder des Süd-Kaukasus und die dortigen „frozen conflicts“ haben. Gemeinsam mit VertreterInnen aus Zivilgesellschaft, Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft wollen wir zu einem Erfahrungsaustausch zusammenkommen und Einschätzungen und Beobachtungen teilen.
Wir freuen uns, dass wir auch wieder einen Experten aus der Region zu Gast haben, der einleitend in die Diskussion die aktuellen Entwicklungen und seine Einschätzungen dazu mit der Gruppe teilen wird.
Keynote Speech: Gevorg Ter-Gabrielyan, Executive director of the Eurasia Partnership Foundation
Wann: 30. Juni 2014, 18.00 bis 21.00 Uhr
Wo: Wien, genauer Ort wird rechtzeitig bekannt gegeben
Um unsere Planung zu erleichtern, freuen wir uns über Ihre Anmeldung bis 23. Juni 2014 an: iz@iz.or.at
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Mit besten Grüßen
Das TREFFPUNKT: KAUKASUS - Team
Der TREFFPUNKT: KAUKASUS wird von der Austrian Development Agency (ADA), die Agentur der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit, unterstützt.
________________________________________
Verein Interkulturelles Zentrum
Lindengasse 41/10, 1070 Wien
T: 01/586 75 44
F: 01/586 75 44-9
E: iz@iz.or.at
ZVR: 826402700
________________________________________
Mag.a Regina Kamauf
Leiterin des Informationszentrums für Zentralasien und Südkaukasien
Österreichische Orient-Gesellschaft Hammer-Purgstall
Orient-Akademie
A-1010 Wien
Dominikanerbastei 6/6
www.orient-gesellschaft.at
Friday, May 30, 2014
RADIO: Stephan Wackwitz, "Die vergessene Mitte der Welt" (br.de)
(br.de) Stephan Wackwitz ist ein weitgereister Intellektueller. Derzeit leitet er das Goethe-Institut in Tiflis - und als Autor beobachtet er seine Umgebung sehr genau. Sein neues Buch berichtet von Reiseeindrücken in Tiflis, Baku und Eriwan.
Wackwitz' Buch versammelt Stücke, die zwischen September 2011 und Juni 2013 in Georgien entstanden sind und ist aus bewusst subjektiver Perspektive geschrieben. Stephan Wackwitz setzt auf Beschreibungen, schildert Blicke und Erlebnisse, ist nicht so sehr auf Pointen oder Anekdoten aus, sondern eher auf atmosphärische Dichte. Und immer wieder stellt er Bezüge zu seinem eigenen, in der westlichen Kultur und Theorie verankerten intellektuellen Universum her.
Die Zukunft der Vergangenheit
Die Silhouette einer Frau, die eine Straße heruntergeht, sieht für Wackwitz aus "wie eine Tuschezeichnung von Saul Steinberg", im Mtatsminda-Park von Tiflis mit seinem Riesenrad, seinen Karussells und Geisterbahnen erinnert ihn die Koexistenz des Absurden mit dem Poetischen an Fellini-Filme, die Bemalungen eines Betontrogs für Blumen aus der Sowjetzeit lassen ihn an Sigmar Polkes Gemälde "Moderne Kunst" von 1968 denken. Solche Verweise illustrieren auch das sperrige Zeitverhältnis, das den Besucher aus dem Westen im postsowjetischen Georgien erwartet: Vieles, was ihm hier begegnet, stammt aus einer anderen Ära und ist doch, wie es ist, weil die Gegenwart ist, wie sie ist.
Für diese Erfahrung findet Stephan Wackwitz eine Formulierung bei Walter Benjamin. Der schreibt in seinen Erinnerungen "Berliner Kindheit um Neunzehnhundert" von besonderen Orten, an denen es scheine, "als sei alles, was eigentlich uns bevorsteht, ein Vergangenes". "Prophetische Winkel" nennt Benjamin solche Orte, und Stephan Wackwitz trifft auf sie auch im Mitteleuropa von heute: Bauten, Stadtsituationen, Szenen, die zugleich Erinnerungen und Utopien verkörpern. Und die von einer Zukunft zeugen, die längst vergangen ist - oder nie Wirklichkeit wurde. Wackwitz hat in sein Buch Fotografien von Bushaltestellen eingefügt, deren futuristische oder anarchische Architektur und Ausstattung, inzwischen dem Verfall überlassen, an einen speziellen Gestaltungswillen von gestern für mögliche bessere Zeiten erinnern.
Das Georgien-Gefühl
Die Verbindung des Europäischen mit dem Orientalischen, das ihm in Tiflis begegnet, zieht Wackwitz an, er erkundet Georgien mit einem sehnsuchtsvoll-melancholisches Gefühl. Der Autor beschreibt es, ist aber reflektiert genug, ihm auch zu misstrauen. "Die kämpfende Modernisierung ist ästhetisch, politisch, moralisch interessanter als die siegreiche Moderne", weiß Wackwitz, gegenüber die Politisierung eines solchen Gefühls, wie sie etwa Peter Handke in den 90er-Jahren in Bezug auf Jugoslawien unternommen hat, ist er aber durchaus skeptisch. Wackwitz beschreibt Georgien als ein Land im Umbruch, dessen Ziel Demokratie und Moderne heißt und der in zwei Jahren einen Wandel mit sich bringt, wie er im Westen nicht denkbar ist: Das Stadtbild der Hauptstadt hat sich radikal verändert, Politiker, die 2011 fast allmächtig schienen, sitzen 2013 in Untersuchungshaft.
"Wir Bürger der reichen und freien Gesellschaften diesseits und jenseits des Atlantiks vergessen manchmal, dass Demokratie ein Experiment und der Ausgang von Experimenten offen ist. Der postsowjetische Transformationsprozess im Südkaukasus kann uns daran erinnern." (Stephan Wackwitz)
Die Gegenwart der Geschichte
Um Transformationsprozesse zu verstehen, muss man die Geschichte kennen. Sie ist auch im Buch von Stephan Wackwitz präsent. Er berichtet von der in den 20er-Jahren erbauten sowjetischen Modellstadt Eriwan, vom Schicksal historischer Bauten wie der Bagrati-Marienkathedrale im georgischen Kutaissi, für die eine brachiale Restaurierung des hochmittelalterlichen Baus mit Betonkuppel, Panoramafenster und Personenaufzug geplant wurde. Wackwitz schreibt über eine Gesellschaft, die um ein neues Selbstverständnis ringt, über Demonstrationen für die Rechte von Homosexuellen und gewalttätigen Gegendemonstrationen überzeugter Orthodoxer, die sich auf alte Werte berufen. Als Zugereister, der für längere Zeit in Georgien arbeitet, ist der Autor nah genug dran, um solche Entwicklungen genau beobachten zu können. Und zugleich hat er ausreichend Distanz, sie zu den eigenen, den westlichen Erfahrungen mit dem komplizierten Projekt der Modernisierung ins Verhältnis zu setzen.
Stephan Wackwitz, geboren 1952 in Stuttgart, leitet heute nach Stationen in Neu Delhi, Tokio, Krakau, Bratislava und New York das Goethe-Institut in Tiflis. Er hat Romane, autobiografische Bücher und Reiseberichte geschrieben. Für den Diwan hat Martina Boette-Sonner mit Wackwitz über sein Buch "Die vergessene Mitte der Welt" gesprochen, zu hören ist das Interview in der Sendung am Samstag, 24. Mai 2014 ab 14.05 Uhr auf Bayern 2 (Wiederholung 21.05 Uhr).
Wackwitz' Buch versammelt Stücke, die zwischen September 2011 und Juni 2013 in Georgien entstanden sind und ist aus bewusst subjektiver Perspektive geschrieben. Stephan Wackwitz setzt auf Beschreibungen, schildert Blicke und Erlebnisse, ist nicht so sehr auf Pointen oder Anekdoten aus, sondern eher auf atmosphärische Dichte. Und immer wieder stellt er Bezüge zu seinem eigenen, in der westlichen Kultur und Theorie verankerten intellektuellen Universum her.
Die Zukunft der Vergangenheit
Die Silhouette einer Frau, die eine Straße heruntergeht, sieht für Wackwitz aus "wie eine Tuschezeichnung von Saul Steinberg", im Mtatsminda-Park von Tiflis mit seinem Riesenrad, seinen Karussells und Geisterbahnen erinnert ihn die Koexistenz des Absurden mit dem Poetischen an Fellini-Filme, die Bemalungen eines Betontrogs für Blumen aus der Sowjetzeit lassen ihn an Sigmar Polkes Gemälde "Moderne Kunst" von 1968 denken. Solche Verweise illustrieren auch das sperrige Zeitverhältnis, das den Besucher aus dem Westen im postsowjetischen Georgien erwartet: Vieles, was ihm hier begegnet, stammt aus einer anderen Ära und ist doch, wie es ist, weil die Gegenwart ist, wie sie ist.
Für diese Erfahrung findet Stephan Wackwitz eine Formulierung bei Walter Benjamin. Der schreibt in seinen Erinnerungen "Berliner Kindheit um Neunzehnhundert" von besonderen Orten, an denen es scheine, "als sei alles, was eigentlich uns bevorsteht, ein Vergangenes". "Prophetische Winkel" nennt Benjamin solche Orte, und Stephan Wackwitz trifft auf sie auch im Mitteleuropa von heute: Bauten, Stadtsituationen, Szenen, die zugleich Erinnerungen und Utopien verkörpern. Und die von einer Zukunft zeugen, die längst vergangen ist - oder nie Wirklichkeit wurde. Wackwitz hat in sein Buch Fotografien von Bushaltestellen eingefügt, deren futuristische oder anarchische Architektur und Ausstattung, inzwischen dem Verfall überlassen, an einen speziellen Gestaltungswillen von gestern für mögliche bessere Zeiten erinnern.
Das Georgien-Gefühl
Die Verbindung des Europäischen mit dem Orientalischen, das ihm in Tiflis begegnet, zieht Wackwitz an, er erkundet Georgien mit einem sehnsuchtsvoll-melancholisches Gefühl. Der Autor beschreibt es, ist aber reflektiert genug, ihm auch zu misstrauen. "Die kämpfende Modernisierung ist ästhetisch, politisch, moralisch interessanter als die siegreiche Moderne", weiß Wackwitz, gegenüber die Politisierung eines solchen Gefühls, wie sie etwa Peter Handke in den 90er-Jahren in Bezug auf Jugoslawien unternommen hat, ist er aber durchaus skeptisch. Wackwitz beschreibt Georgien als ein Land im Umbruch, dessen Ziel Demokratie und Moderne heißt und der in zwei Jahren einen Wandel mit sich bringt, wie er im Westen nicht denkbar ist: Das Stadtbild der Hauptstadt hat sich radikal verändert, Politiker, die 2011 fast allmächtig schienen, sitzen 2013 in Untersuchungshaft.
"Wir Bürger der reichen und freien Gesellschaften diesseits und jenseits des Atlantiks vergessen manchmal, dass Demokratie ein Experiment und der Ausgang von Experimenten offen ist. Der postsowjetische Transformationsprozess im Südkaukasus kann uns daran erinnern." (Stephan Wackwitz)
Die Gegenwart der Geschichte
Um Transformationsprozesse zu verstehen, muss man die Geschichte kennen. Sie ist auch im Buch von Stephan Wackwitz präsent. Er berichtet von der in den 20er-Jahren erbauten sowjetischen Modellstadt Eriwan, vom Schicksal historischer Bauten wie der Bagrati-Marienkathedrale im georgischen Kutaissi, für die eine brachiale Restaurierung des hochmittelalterlichen Baus mit Betonkuppel, Panoramafenster und Personenaufzug geplant wurde. Wackwitz schreibt über eine Gesellschaft, die um ein neues Selbstverständnis ringt, über Demonstrationen für die Rechte von Homosexuellen und gewalttätigen Gegendemonstrationen überzeugter Orthodoxer, die sich auf alte Werte berufen. Als Zugereister, der für längere Zeit in Georgien arbeitet, ist der Autor nah genug dran, um solche Entwicklungen genau beobachten zu können. Und zugleich hat er ausreichend Distanz, sie zu den eigenen, den westlichen Erfahrungen mit dem komplizierten Projekt der Modernisierung ins Verhältnis zu setzen.
Stephan Wackwitz, geboren 1952 in Stuttgart, leitet heute nach Stationen in Neu Delhi, Tokio, Krakau, Bratislava und New York das Goethe-Institut in Tiflis. Er hat Romane, autobiografische Bücher und Reiseberichte geschrieben. Für den Diwan hat Martina Boette-Sonner mit Wackwitz über sein Buch "Die vergessene Mitte der Welt" gesprochen, zu hören ist das Interview in der Sendung am Samstag, 24. Mai 2014 ab 14.05 Uhr auf Bayern 2 (Wiederholung 21.05 Uhr).
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South Caucasus,
Stephan Wackwitz,
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Thursday, March 20, 2014
Einladung zum TREFFPUNKT: KAUKASUS: Wirtschaft und Zivilgesellschaft - Wege zur Kooperation
Wann: 24. März 2014, 18.00 bis 21.00 Uhr
Wo: OeKB Reitersaal, Strauchgasse 3, 1010 Wien
Wie kann die Zusammenarbeit und Kooperation zwischen Wirtschaftspartnern und zivilgesellschaftlichen Akteuren funktionieren? Welche Voraussetzungen müssen gegeben sein und wie können solche Partnerschaften forciert und unterstützt werden?
VertreterInnen aus dem NGO-Sektor sowie Wirtschaftspartner berichten von ihren Erfahrungen.
Dabei fokussieren wir uns in der Diskussion speziell auf den Süd-Kaukasus: Inwiefern wird der Ansatz einer gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen rezipiert? Auf welche spezifischen Herausforderungen treffen die verschiedenen Akteure hier? Genauere Informationen zum Programm sowie unseren Podiumsgästen finden Sie in der Einladung im Anhang. Um unsere Planung zu erleichtern, freuen wir uns über Ihre Anmeldung bis 20. März 2014 an: iz@iz.or.at
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Mit besten Grüßen
Das TREFFPUNKT: KAUKASUS Team
iz.or.at
Verein Interkulturelles Zentrum
Lindengasse 41/10, 1070 Wien
T: 01/586 75 44
F: 01/586 75 44-9
E: iz@iz.or.at
Wo: OeKB Reitersaal, Strauchgasse 3, 1010 Wien
Wie kann die Zusammenarbeit und Kooperation zwischen Wirtschaftspartnern und zivilgesellschaftlichen Akteuren funktionieren? Welche Voraussetzungen müssen gegeben sein und wie können solche Partnerschaften forciert und unterstützt werden?
VertreterInnen aus dem NGO-Sektor sowie Wirtschaftspartner berichten von ihren Erfahrungen.
Dabei fokussieren wir uns in der Diskussion speziell auf den Süd-Kaukasus: Inwiefern wird der Ansatz einer gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen rezipiert? Auf welche spezifischen Herausforderungen treffen die verschiedenen Akteure hier? Genauere Informationen zum Programm sowie unseren Podiumsgästen finden Sie in der Einladung im Anhang. Um unsere Planung zu erleichtern, freuen wir uns über Ihre Anmeldung bis 20. März 2014 an: iz@iz.or.at
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Mit besten Grüßen
Das TREFFPUNKT: KAUKASUS Team
iz.or.at
Verein Interkulturelles Zentrum
Lindengasse 41/10, 1070 Wien
T: 01/586 75 44
F: 01/586 75 44-9
E: iz@iz.or.at
Friday, February 28, 2014
CALL FOR APLLICATION: Study Tour On Commemorative Cultures To Germany
Since 2009, the Robert Bosch Stiftung has organized several study visits to Germany for representatives of civil society organizations and journalists from Southeast Europe on the topic of commemorative cultures. Encouraged by the success of the visits, we are now preparing another study tour on commemorative cultures to two German cities from May 3 to May 10, 2014. For the first time we will invite PARTICIPANTS from SOUTHEAST EUROPE as well as from the SOUTH CAUCASUS.
Participants will be chosen based on the submitted application.
Travel and accommodation costs as well as all other related expenses will be covered by Robert Bosch Stiftung.
PLEASE LET ME KNOW IF INTERESTED AND I WILL SEND YOU MORE DETAILS or CONTACT Ms. HUST.
Applications have to be submitted by March 19, 2014 via email to barbara.hust@bosch-stiftung.de.
Tuesday, February 11, 2014
GEOPOLITIK: Russlands Stellung im Südkaukasus. Von Uwe Halbach, Franziska Smolnik. (swp-berlin.org)
(swp-berlin.org) SWP-Aktuell 2014/A 01, Januar 2014, 8 Seiten
Von Uwe Halbach, Franziska Smolnik
In seiner Jahresansprache vor der Föderalversammlung am 12. Dezember 2013 betonte Präsident Vladimir Putin, Russland strebe nicht die Rolle einer Hegemonialmacht an, die anderen Staaten ihren Schutz aufdrängt oder sie belehrt. Vielmehr wolle sein Land Vorreiter sein bei der Verteidigung des internationalen Rechts und der Souveränität der Völker. Zuvor hatte Russland allerdings den Vorwurf provoziert, es wolle sein »nahes Ausland« im gemeinsamen Nachbarschaftsraum mit der Europäischen Union von Assoziierungsabkommen und Freihandelszonen mit der EU abbringen und für sein Projekt eurasischer Integration gewinnen. Dafür bediene es sich aller verfügbaren Einflusshebel wie energiewirtschaftlicher sowie handels-, migrations-, konflikt- und sicherheitspolitischer Instrumente. Im Umfeld des Gipfeltreffens der Östlichen Partnerschaft der EU in Vilnius Ende 2013 stand zwar die Ukraine im Mittelpunkt internationaler Aufmerksamkeit. Doch auch der Südkaukasus fällt hier ins Gewicht. Nachdem Armenien und die Ukraine von einem Assoziierungsabkommen mit der EU Abstand genommen haben, ist Georgien nun ein Vorreiter im Prozess der Annäherung an Europa und rechnet mit verstärktem Druck aus Russland. Das wirft die Frage auf, wie stark Russland in dieser Region eigentlich verwurzelt ist – wirtschaftlich, sicherheitspolitisch, historisch und kulturell.
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Von Uwe Halbach, Franziska Smolnik
In seiner Jahresansprache vor der Föderalversammlung am 12. Dezember 2013 betonte Präsident Vladimir Putin, Russland strebe nicht die Rolle einer Hegemonialmacht an, die anderen Staaten ihren Schutz aufdrängt oder sie belehrt. Vielmehr wolle sein Land Vorreiter sein bei der Verteidigung des internationalen Rechts und der Souveränität der Völker. Zuvor hatte Russland allerdings den Vorwurf provoziert, es wolle sein »nahes Ausland« im gemeinsamen Nachbarschaftsraum mit der Europäischen Union von Assoziierungsabkommen und Freihandelszonen mit der EU abbringen und für sein Projekt eurasischer Integration gewinnen. Dafür bediene es sich aller verfügbaren Einflusshebel wie energiewirtschaftlicher sowie handels-, migrations-, konflikt- und sicherheitspolitischer Instrumente. Im Umfeld des Gipfeltreffens der Östlichen Partnerschaft der EU in Vilnius Ende 2013 stand zwar die Ukraine im Mittelpunkt internationaler Aufmerksamkeit. Doch auch der Südkaukasus fällt hier ins Gewicht. Nachdem Armenien und die Ukraine von einem Assoziierungsabkommen mit der EU Abstand genommen haben, ist Georgien nun ein Vorreiter im Prozess der Annäherung an Europa und rechnet mit verstärktem Druck aus Russland. Das wirft die Frage auf, wie stark Russland in dieser Region eigentlich verwurzelt ist – wirtschaftlich, sicherheitspolitisch, historisch und kulturell.
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INTERVIEW: Friedliche Spiele im Kaukasus - Interview mit Uwe Halbach. Von Armin Siebert (german.ruvr.ru)
Podcast hier >>>
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Tuesday, January 07, 2014
CALL: Regional Cooperation for Peace and Stability, Georgia (mladiinfo.eu)
Deadline: 12 January 2014 Open to: residents of Armenia, Azerbaijan, Georgia, or Turkey, aged 23–35, holding university degree Venue: 4–12 February 2014, Tbilisi, Georgia
Description
(mladiinfo.eu) The Centre for Cultural Relations — Caucasian House, with the financial support of the British Foreign and Commonwealth Office will be conducting a study and dialogue visit (4–12 February 2014) in Georgia. Project aims to promote the regional cooperation between young professionals (civil activists, researchers, analysts, academics, etc.) of the South Caucasus and Turkey in an effort to contribute to integration process between the respective societies. It is our hope that the project will help to foster peace and stability in the region while making a contribution to the integration of these societies.The process will consist of two components:
- Study component: Participants will have the opportunity to receive information on current domestic and foreign policy issues in Georgia, examine the situation of ethnic and religious minorities in the country as well as look at the issues connected to economic development and security through meetings with senior officials, representatives of nongovernmental organizations, and think tanks working in the field.
- Dialogue component: Participants will discuss the important issues in the region and in their respective countries. They will deliver presentations based on drafts submitted beforehand on prominent issues in their societies and discuss the possibilities for regional cooperation while working in the group. The presentations and discussions will form the basis for final articles which will be published on the website HERE. The website was developed under the dialogue projects previously implemented by the Caucasian House and serves as an analytical platform for the dialogue among young professionals from the region.
Eligibility
- Residents of Armenia, Azerbaijan, Georgia, or Turkey;
- Age 23–35;
- University degree;
- At least early stage of professional/academic career;
- Interest in the region of Armenia, Azerbaijan, Georgia, and Turkey;
- Proficiency in English.
Costs
All costs related to transportation, accommodation, and board will be covered by the project.Application
The application form, CV or résumé, and the optional writing sample should be sent to regionalcooperation.ch@gmail.com no later than 12 January 2014, at midnight (UTC +04:00). Shortlisted applicants will be invited to an interview and notified of the selection results by 24 January.For more information please visit the official website HERE.
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