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Sunday, April 23, 2017

KONZERT: The Naghash Ensemble - "Agahootyan" in Leipzig und Halle



Das Naghash Ensemble spielt »Agahootyan«, zu Deutsch: Habgier. Diese Vertonung einer Predigt des mittelalterlichen armenischen Priester Mkrtich Naghash.

Das Naghash Ensemble auf Europa-Tour im April 2017

26. April - Leipzig, Liebfrauenkirche
27. April - Halle (Saale), Propsteikirche
28. April - Neustadt an der Weinstraße, Stiftskirche
29. April - Ravensburg, Zehntscheuer

Mehr Informationen unter: www.naghashensemble.com

Alt-Armenische Klänge für das 21. Jahrhundert neu erfunden
Hasmik Baghdasaryan (Sopran), Tatevik Movsesyan (Sopran), Arpine Ter-Petrosyan (Alt), Tigran Hovhannisyan (Dhol), Aram Nikoghosyan (Oud), Emmanuel Hovhannisyan (Duduk), John Hodian (Flügel/Komponist)




Das Naghash Ensemble besteht neben dem Komponisten John Hodian am Flügel aus drei armenischen Sängerinnen sowie drei Instrumentalisten auf Duduk, Oud und Dhol. Sie präsentieren die von Hodian erstmals vertonten Gedichte des mittelalterlichen armenischen Priesters Mkrtich Naghash. In den »Songs of Exile« verbinden sich Folk und Klassik zu einer Musik, die fremd und zugleich vertraut klingt, irdisch und wie nicht von dieser Welt.

Im 15. Jahrhundert verfasste der armenische Priester Mkrtich Naghash bewegende Gedichte über das Leben im Exil und die Beziehung des Menschen zu Gott. Über fünf Jahrhunderte später stößt der armenisch-amerikanische Komponist John Hodian auf ein Fragment dieser Texte und weiß: Er hat gefunden, was er suchte! Als Nachkomme von Überlebenden des Genozids an den Armeniern 1915 liest er in Naghashs Texten auch seine eigene Heimatlosigkeit: „Diese Worte sprangen mir aus dem Text entgegen, direkt in meine Seele.“

Mit der Stimme der armenischen Sängerin Hasmik Baghdasaryan im Ohr, beginnt er, die »Songs of Exile« zu komponieren. In seinen Stücken treffen formale Klavierelemente auf erdige Klänge der armenischen Volksinstrumente Duduk, Oud und Dhol. Eigens um diese Kompositionen aufzuführen, gründete sich das Ensemble. Es erweckt die mittelalterlichen armenischen Gedichte, Klagen und Beschwörungen zu einem neuem Leben.






The Naghash Ensemble in Frankfurt Excerpts - This is a 6-minute film featuring excerpts from The Naghash Ensemble performing in Frankfurt.




On May 3rd, Naregatsi Art Institute had the privilege of hosting John Hodian and The Naghash Ensemble, who presented an exceptional concert dedicated to Naregatsi Art Institute and their new album "Songs of Exile" released in 2014. It is a gorgeous collection of songs based on works by the medieval Armenian poet and priest, Mkrtich Nagash.

“Fantastic... One can hardly tell whether it sounds old or new, strange or familiar, east or west, simple or complex, minimalist or medieval. The music defies labeling” - Alexandra Maria Dietlitz, BR Klassik Radio, DE
Gedichte von Mkrtich-Nagash
THE NAGHASH ENSEMBLE [epiphanyrecords.com]

Sunday, December 21, 2014

OSCAR: Hallesche Film-Produktionsfirma im Rennen um den Oscar mit dem georgische Film "Corn Island" (mdr.de)

(mdr.de) Die hallesche Film-Produktionsfirma "42film" hat es mit ihrem Film "Corn Island" in die engere Auswahl für den Oscar in der Kategorie "Bester fremdsprachiger Film" geschafft.



Der georgische Film "Corn Island" (Simindis kundzuli) wurde von der kleinen Firma aus Halle koproduziert. Der Film wurde von der Oscar-Akademie in Los Angeles von mehr als 80 internationalen Beiträgen in die engere Auswahl genommen. Aus den neun verbliebenen Filmen werden Mitte Januar dann die fünf Nominierungen für den Auslands-Oscar bekannt gegeben. 

Hallesche Firma mit Aussicht auf "Oscar" | Video

"Corn Island" hat bereits Preise gewonnen

"Corn Island" von Georg Ovashvili spielt am georgisch-abchasischen Grenzfluss Enguri und erzählt die Geschichte eines alten Mannes und seiner Enkelin im Grenzkonflikt. "Corn Island" lief bereits auf fast 50 Festivals und gewann 25 Preise und Auszeichnungen.

Der Film wurde u.a. von der Mitteldeutschen Medienförderung und Eurimages gefördert. Die hallesche Firma "42film" gibt es seit 2004. Sie produziert Dokumentarfilme und internationale Ko-Produktionen. Geschäftsführer sind die beiden Produzenten Eike Goreczka und Christoph Kukula.



more:
variety.com
facebook.com

Tuesday, February 04, 2014

KUNST: Minas und Narek Avetisyan - Moderne und Avantgarde in Armenien (stiftung-moritzburg.de)

Stiftung Moritzburg, Halle
Vom 21. Februar bis zum 4. Mai. 2014 



Die neue Ausstellung im Kunstmuseum Moritzburg ist ein wichtiger Schritt, die zeitgenössische Kunst Armeniens hierzulande bekannter zu machen. Mit den Werken der Künstler Minas und Narek Avetisyan - Vater und Sohn - entsteht ein dichtes Bild von nahezu fünfzig Jahren Geschichte der Malerei in Armenien.

Minas Avetisyan (1928-1975) zählt zu den herausragenden Künstlern der armenischen Moderne. Während seines kurzen Lebens - er starb im Alter von 47 Jahren - hat er ein beachtliches Œuvre geschaffen. Als einer der ersten Künstler in der Sowjetunion wandte sich Minas Avestisyan vom propagierten "Sozialistischen Realismus" ab. Er gilt als der Begründer der "neuen Kunst" der 1960er-Jahre.

Narek Avetisyan (*1969) ist der jüngste Sohn Minas Avetisyans. Anlässlich der 48. Biennale in Venedig 1999 vertrat er die Republik Armenien mit einer multimedialen Installation. Mit seinen großformatigen, durch leuchtende Farbgebung ausgezeichneten Gemälden, steht Narek Avetisyan integriert im internationalen Kontext.

Von Vater Minas Avetisyan zeigt die Stiftung Moritzburg 20 ausgewählte Arbeiten, von Narek Avetisyan zwölf Gemälde. Am Ende der Ausstellung wird es ein armenisches Fest geben, zu dem die Armenische Gemeinde in Sachsen-Anhalt einlädt.

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Minas und Narek Avetisyan. Moderne und Avantgarde in Armenien 
 
(stiftung-moritzburg.de) Ein Kooperationsprojekt der Stiftung Moritzburg Halle (Saale) und der Stiftung KulturDialog ARMENIEN, gefördert aus Mitteln des Landes Sachsen-Anhalt.

Verfügen wir auch über ein allgemeines Wissen über die Geschichte und Kultur Armeniens, so ist unsere Kenntnis über die zeitgenössische Kunst in dem Land sehr mangelhaft.

Die Ausstellung im Kunstmuseum Moritzburg ist der erste Schritt auf dem Weg, dies zu ändern. Mit den Werken der beiden ausgewählten Künstler Minas und Narek Avetisyan – Vater und Sohn – entsteht ein fokussiertes Bild von nahezu fünfzig Jahren Geschichte der Malerei in Armenien.

Minas, dem Vater, gelang in seiner Malerei unter Rückbesinnung auf traditionelle Farbkonzeptionen und auf inhaltlich wie formal in der armenischen Kultur wurzelnde Vorstellungen die Herausbildung einer ganz eigenen Bildsprache, die bis an die Ungegenständlichkeit heranreicht. Damit gelang es ihm, der Vereinnahmung durch einen sozialistischen Realismus sowjetischer Prägung zu begegnen.

Der Sohn Narek setzte dort an und ging konsequent den Weg zum Anschluss an die internationalen Kunstbewegungen. In seinen großformatigen, durch leuchtende Farbgebung ausgezeichneten Gemälden steht er voll integriert im internationalen Kontext.

Friday, May 24, 2013

WISSENSCHAFT: Forscher dokumentieren Felsmalerei in Armenien. Von Von Gregor Klaudius, dpa (suedkurier.de)

(suedkurier.de) Das Forschungsprojekt ist aufwendig und ungewöhnlich: Archäologen aus Sachsen-Anhalt haben es sich zur Aufgabe gemacht, weltweit einzigartigen Felsmalereien in Armenien zum Weltkulturerbe-Titel der Unesco zu verhelfen.

Die Wissenschaftler um den Direktor des Landesamtes für Archäologie, Harald Meller, dokumentierten bislang etwa 500 von tausenden aus der Bronzezeit stammende Felsmalereien. Erstmals zeigt das Landesamt Fotos der Forschungsergebnisse in einer Ausstellung in Berlin.

«Das Weltkulturerbe bekommt man schwer, aber die armenischen Felsmalereien haben gute Chancen», sagt Meller in Halle. Sein Team aus 15 Vermessungsingenieuren, Archäologen und Grabungstechnikern hatte im vergangenen Sommer die Felsbilder von Ughtasar im armenischen Hochland erstmals leibhaftig in Augenschein genommen. Auf Höhen von 2000 bis 3500 Metern erforschten die Wissenschaftler 40 Hektar einer erloschenen Vulkanlandschaft, die aus tausenden Basaltbrocken besteht. Auf vielen der dunklen Gesteinsbrocken fanden sie bronzezeitliche Felsmalereien etwa von Steinböcken, Leoparden, Kriegern, Bären oder Ziegen.

Was die Bilder so einzigartig macht, ist nicht nur ihre hohe Anzahl, die über mehrere Jahrhunderte entstanden sein muss. «Die Tiere und Menschen sind sehr eindeutig aufs Charakteristische beschränkt», erklärt Sachsen-Anhalts Chefarchäologe. Die 4000 Jahre alten Felsmalereien seien sowohl gestalterisch wie auch handwerklich gekonnt in Szene gesetzt und gut erhalten.

Mit einem ferngesteuerten Mini-Helikopter haben die Experten das Gebiet in vier Wochen vermessen und fotografiert. Die Fundstätte war zwar seit Jahrzehnten bekannt, doch den Armeniern fehlte die Technik für die Erforschung. Und die Bemühungen britischer Wissenschaftler der Universität Reading reichten nicht aus, um dem Ziel rasch näher zu kommen, zum Weltkulturerbe zu gehören.

Also vereinbarten Armenien und Sachsen-Anhalt ein gemeinsames Forschungsprojekt. Sachsen-Anhalt vertritt Deutschland seit dem Jahr 1996 bei der kulturellen Zusammenarbeit. Grundlage ist ein Kulturabkommen der Bundesrepublik mit der Republik Armenien. Laut Sachsen-Anhalts Kultusministerium kooperieren das Landesamt und die Wissenschaftliche Akademie Armeniens seit dem Jahr 2008 eng miteinander bei archäologischen und Denkmalschutzprojekten. Neben den Felsmalereien von Ughtasar gehören prähistorische Goldbergwerke und rätselhafte Steinanhäufungen zu den Projekten der deutschen Forscher in Armenien.

Wenn alles klappt, will Armenien mit Hilfe der Sachsen-Anhalter binnen der nächsten zehn Jahre den Weltkulturerbe-Titel beantragen. «Dazu müssen die zentralen Fragen beantwortet werden, was es alles für Motive gibt und wie sie zueinander stehen», sagt Meller. Bislang seien die Archäologen mit Deutungen der Motive noch sehr zurückhaltend, weil der Bestand zunächst weiter erforscht werden müsse. Meller schätzt, dass sein Team bei einem erneuten Projekt in diesem Sommer noch einmal mehr als 500 Felsmalereien dokumentieren wird.

Die Aussichten auf den Weltkulturerbe-Titel für das armenische Hochland an der Grenze zu Aserbaidschan bewertet Meller als «sehr gut, weil die Felsmalereien wissenschaftlich hoch bedeutsam» seien. Grundvoraussetzung für den Titel sei eine wissenschaftliche Dokumentation der Bilder. Die Unesco als Organisation der Vereinten Nationen verleiht den Titel Weltkulturerbe an Orte, die wegen ihrer Einzigartigkeit, Authentizität und Integrität als weltbedeutend gelten. Vorgeschlagen werden die Stätten von den Staaten, in denen sie liegen.

«Armenien hat sicher gute Chancen auf den Welterbetitel, weil es in dieser Region im Gegensatz zu Europa oder den USA noch nicht viele Welterbestätten gibt», sagt Doris Hartmann vom Lehrstuhl für Materielles und Immaterielles Kulturerbe der Universität Paderborn. Für einen Welterbe-Antrag sei allerdings viel Vorarbeit notwendig, um die Besonderheiten einer Stätte herauszustellen. Die Unesco fordere sehr umfangreiche Anträge. Es gebe bereits mehrere Welterbestätten mit Felsmalereien, beispielsweise in Frankreich oder Spanien. Dass nun die armenischen Felsbilder wissenschaftlich aufgearbeitet würden, sei ein gutes Anliegen, meint Hartmann.



In einer Ausstellung unter dem Titel «Bilder für die Ewigkeit - Petroglyphen im Hochland Armeniens» im Auswärtigen Amt, das die Projektkosten größtenteils trägt, sind nun erstmals Fotos von den Felsmalereien und Forschungsarbeiten zu sehen. Die prähistorische Felskunst in den Jahrtausende alten Bergsteppen sei ein wesentlicher Teil des kulturellen Erbes Armeniens, sagt eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes in Berlin. Zudem sei diese Bilderwelt im Gegensatz zu vielen mitteleuropäischen Felsbildregionen, die seit Jahren zum Welterbe der Unesco zählten, bis heute nahezu unbekannt.

Austellung: Auswärtiges Amt, Lichthof, Werderscher Markt 1, 10117 Berlin
Die Ausstellung kann vom 21.05. bis zum 12.06.2013, wochentags von 10 bis 18 Uhr, besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.


Mehr Links: 
Felsmalereien: Das geheimnisvolle Freilichtmuseum von Ughtasar (spiegel.de) 
Die einzigartigen Bilder von Ughtasar (n24.de)
Ughtasar Petroglyphs (armeniapedia.org)
Armenische Auszeichnung für Sachsen-Anhalts Landesarchäologen (hallespektrum.de)


 Mehr zu den Petroglyphen (wikipedia.org)
 

Tuesday, July 13, 2010

UNIVERSITY: Seminar zu ethnologischen Musiktraditionen des Kaukasus in Halle/Saale (musikwiss.uni-halle.de)

... noch ein kleiner Hinweis eher wissenschaftlicher Art: im nächsten Semester bietet Eckehard Pistrick am Institut für Musik, Martin-Luther-Universität, Abt. Musikethnologie jeden Montag von 10.15-11.45 ein Seminar zur Musik des Kaukasus an.

Interessenten können sich unter eckehard.pistrick@musikwiss.uni-halle.de melden, das Seminar steht auch für Nicht-Universitätsangehörige offen.

Der Kaukasus galt in der Musikethnologie lange Zeit als Rückzugsgebiet alter Musiktraditionen. Die reiche Instrumentaltradition Armeniens, die mugham-Tradition Aserbaidschans und die georgische Polyphonie wurden unter diesem Gesichtspunkt interpretiert. Neuer Forschungen zeigen aber, dass der Kaukasus über Jahrhunderte auch als Drehscheibe zwischen christlichen und islamischen Traditionen fungierte. Die Bühnenpraxis unter sowjetischer Herrschaft hat die Tradition im Sinn einer „neuen Folklore“ im Dienste der Machthaber uminterpretiert. Auch die post-kommunistischen Prozesse der Wiederbelebung und die Wiederbelebung national interpretierter Musiktraditionen lassen sich am Beispiel des Kaukasus analysieren. Das Seminar stellt die wichtigsten Musikgattungen, Instrumente und Musiker wie Djivan Gasparian, Alim Qasimov und das Rustavi-Ensemble anhand von Video- und Tonbeispielen vor. Außerdem stellt es Fragen nach einer möglichen Neuinterpretation des Kulturraums Kaukasus im Licht neuester musikethnologischer Forschungen. Ergänzt wird das Seminar durch Beitrage von aus dem Kaukasus stammenden Musikern, die am Institut für Musik studieren.

Literatur:
Amy Estelle de la BRETEQUE, « Femmes mollah et cérémonies féminines de deuil en Azerbaïdjan » In: Cahiers de Musiques Traditionnelles 18, 2005, 51-66.
Deema KANEFF, Who owns the past? – The politics of time in a ‘model’ Bulgarian village, New York 2004.
Andy NERCESSIAN, “A Look at the Emergence of the Concept of National Culture in Armenia: The Former Soviet Folk Ensemble” In: International Review of the Aesthetics and Sociology of Music, Vol. 31, No. 1 (2000), 79-94.
www.polyphony.ge
Frieder ZAMINER/Susanne ZIEGLER, Polyphonie médiéval et polyphonie du Caucase, In: Michel HUGLO (Hrsg.): Polyphonies de tradition orale, Paris 1993, 70-83.

Mit besten Grüßen,
Eckehard Pistrick

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Eckehard Pistrick
Research Assistant
Martin-Luther-University Halle-Wittenberg
Institute for Music
Dept. Ethnomusicology
Kl. Marktstr. 7
D-06108 Halle
Germany
+0049 (0) 3455524562
eckehard.pistrick@gmail.com

FILM: EINLADUNG ZUR NEUEN (MUSIK)ETHNOLOGISCHEN FILMREIHE - SCHWERPUNKT KAUKASUS (werkleitz.de)

Liebe Interessenten, liebe Kollegen,
unsere (musik)ethnologische Filmreihe wird in diesem Semester mit zwei Filmen zum geographischen Schwerpunkt "Kaukasus" abgeschlossen.

Der erste Film verfolgt den berühmtesten Sänger Aserbaidschans Alim Qazimov und seiner ebenso talentierten Tochter Fergana auf dem Weg zum "hal", dem göttlichen Zustand der Seele. Der Hauptfilm führt uns in die schwindelerregenden Höhen der georgischen Berge, in denen eine
besondere Form des polyphonen Gesangs, begleitet von Männlichkeitsritualen, gepflegt wird.
Wir danken Ihnen für den erfreulichen Zuspruch im vergangenen Semester und freuen uns auf die nächste Saison.
Seien Sie herzlich willkommen zu sehen, zu diskutieren und sich auszutauschen!


Michaela Schäuble, Eckehard Pistrick, Helen Hahmann (radio Corax)

EINLADUNG ZUR NEUEN (MUSIK)ETHNOLOGISCHEN FILMREIHE
CINÉ-ETHNOGRAPHY (
FLYER)


ORGANISIERT VON
MICHAELA SCHÄUBLE, INSTITUT FÜR ETHNOLOGIE
ECKEHARD PISTRICK, INSTITUT FÜR MUSIK
HELEN HAHMANN, RADIO CORAX


14.7.2010 - 20.00 UHR

INSTITUT FÜR MUSIK,
ABTEILUNG MUSIKETHNOLOGIE, RAUM 471,
KL. MARKTSTR. 7, 06108 HALLE
SCHWERPUNKT KAUKASUS


VORFILM
“Alim and Fergana Qazimov – Spiritual Music of Azerbajizan“
(SAODAT ISMAILOVA, ASERBAIDSCHAN, 2007)


HAUPTFILM
Ruth Olshan: „Wie Luft zum Atmen“

(GEORGIEN/DEUTSCHLAND, 2005, 90’ GEORGISCH MIT ENGLISCHEN UNTERTITELN)




Eröffnung der neuen Filmreihe „Ciné-Ethnography“ am Institut für Musik

AUSSTELLUNG: Schwarzgold auf Schloss Beesenstedt bei Halle an der Saale - mit der georgischen Künstlerin Astali

Samstag, 17. Juli 2010
Einladung zur Ausstellung auf Schloss Beesenstedt bei Halle an der Saale


Astali/Peirce, Liu Anping, Quirin Bäumler, Bara, John Bock, Heiner Franzen, Andrew Gilbert, Andreas Golder, Gotcha Gosalishvili, Thomas Grötz, Thilo Heinzmann, Andreas Hofer, Franziska Hufnagel, Janus Kadel, Heike Kelter, Laibach, Werner Liebmann, Adrian Lohmüller, René Luckhardt, Jonathan Meese, Aribert von Ostrowski, Markus Selg, Astrid Sourkova, Nicola Torke, Michael Trischberger, Joanna Zawodzinska

Sound Performance: Licht, Oko

Kuratiert von Claudia Richter und Joanna Zawodzinska

Das Schloss wurde im 19. Jahrhundert erbaut und von dem Architekten und NSDAP-Mitglied Paul Schultze-Naumburg umgebaut. Die Umgebung, als Toskana des Nordens bekannt, wurde geprägt von Rittern, Templern, Reformatoren, Bauhaus-Künstlern, Dichtern und SED-Funktionären. Das Schloss mit seinen Traum-, Alptraum- und Erinnerungsräumen bietet eine komplexe Alternative zum pseudo-sakralen white cube. Die Ost-Berliner Altbauwohnung als Ausstellungsraum wird hier fortgeführt und übersteigert: Bilder, Filme und Skulpturen verfremden und antworten auf die ästhetischen Gegebenheiten der Räume im Schloss.

18. Juli bis 1. August 2010
Eröffnung am 17. Juli 2010, 19 Uhr

Schloss Beesenstedt
Eislebener Str. 31
06198 Beesenstedt bei Halle/Saale

Zur Eröffnung am 17. Juli wird ein Shuttle-Bus von Berlin Bhf. Zoo nach Beesenstedt gestellt. Abfahrt: 14.30 Uhr, Treffpunkt Eingang Tiergarten. Rückfahrt: 18.7., 16 Uhr. 10 Euro pro Person pro Fahrt. Kostenlose Übernachtung und Busfahrt bitte voranmelden bis 12. Juli:
schlossbeesenstedt@gmx.de / 0176 22 888 949

Thursday, June 24, 2010

UNIVERSITÄT: Armenologische Woche in Halle vom 28. – 30. Juni

Armenologische Woche in der Villa Kähne (Mühlweg 15)

vom 28. – 30. Juni

mit dem Dozenten der Partneruniversität

Dr. Artak Movsisyan
(Staatliche Universität Jerewan)

EINLADUNG

Montag, den 28.06.2010, Seminarraum I

12.00 – 14.00 Uhr
The oldest state in Armenian Highland – Aratta: The first Indo-European state-unit (XXVIII-XXVII centuries BC)

18.00 – 20.00 Uhr
Dokumentarfilm „Nemrut: The great Sanctuary of the Sun-King“

Dienstag, den 29.06.2010, Seminarraum II

14.00 – 16.00 Uhr
The writing culture of Pre-Christian Armenia
(PPP mit Abschnitten aus dem Dokumentarfilm
“Von der Felsenschrift bis zum Alphabet”)

Mittwoch, den 30.06.2010, Seminarraum I

16.00 – 18.00 Uhr
On the Issue of the Origin of the Armenians

19.00 – 21.00
Dokumentarfilm „ Tigran der Große“
(in der Armenischen Kirchengemeinde in der Alfred-Reinhardt-Str. 8,
06132 Halle/Ammendorf )

Veranstaltet vom Seminar Christlicher Orient, vom Seminar für Orientalische Archäologie und Kunstgeschichte und vom MESROP Zentrum für Armenische Studien

Tuesday, March 10, 2009

GERMANY: Armenian community of Germany to have church in Halle (panarmenian.net)

PanARMENIAN.Net/ The Christian religious Armenian community of Amensdorf district of Halle, Germany, has obtained a land with a construction which earlier hosted a Catholic church.
The community’s shepherd, hieromonk Aivazian said this is the only church owned by Armenians in Germany.
“The Catholic church hasn’t functioned for three years already. And we are happy that with the city administration’s permission it will again bring the faithful under its roof,” said Herbert Siegfried, chairman of the Amensdorf society.
The opening ceremony will take place in June or July.
Over 500 000 ethnic Armenians need a church in Germany, reported the website of the Armenian community of Berlin.

Wednesday, May 09, 2007

KULTUR:
4600 km im Bus
In fünf Tagen von Tbilisi nach Halle/Saale
Halle/MZ (von Peter Godazgar, 04.05.07). Den größten Applaus beim Freiluft-Konzert der Chöre erhielten ironischerweise: die Tänzer. Aber es war ja auch wirklich eindrucksvoll, wie die zehn bis zwölf Jahre alten Jungen und Mädchen da vor dem Rathaus über die Marktplatz-Platten fegten - die Knirpse in schwarzer Tracht mit rotem Kopftuch, die Mädels in blauglänzenden, langen Kleidern.

Sunday, July 02, 2006

SCIENCE: Archäologische Expedition in Kachetien

Die Deutsch-Kachetische Expedition ist seit 1994 im Osten Georgiens tätig. Unter Leitung von Prof. Dr. Andreas Furtwängler und Prof. Dr. Konstantin Picchelauri führen Archäologen und Studenten der Martin-Luther-Universität und des Deutschen Archäologischen Institutes in Zusammenarbeit mit georgischen Kollegen jährlich Ausgrabungen und Surveys durch. Die Forschungen konzentrieren sich auf die Provinz Kachetien. Sie ist die östlichste Provinz des heutigen Georgien und wird im Norden durch die Berge des Großen Kaukasus, im Osten und Süden durch die Grenze zum heutigen Azerbajdshan begrenzt. Der geographische Charakter wird stark durch die in den Mingetschaur-Stausee mündenden Flüsse Iori und Alazani geprägt, die durch die Gombori-Bergkette voneinander getrennt sind. Die ersten archäologischen Untersuchungen der Deutsch-Georgischen Expedition in Kachetien fanden in Gumbati im unteren Alazanital statt. Sie widmeten sich Untersuchungen zum persisch-achaimenidischen Einfluss auf die kulturelle und materielle Entwicklung des alten Iberien (Ostgeorgien). Dazu wurden mehrere Grabungen und umfangreiche Surveys durchge-führt. Außerdem finden in Zusammenarbeit mit dem Archäologischen Zentrum in Tbilisi Symposien statt. So wurden in den Jahren 1998 und 2000 zwei Kongresse zum Thema "Iberien (Königreich Kartli) und seine Nachbarn in achaimenidischer und nachachaimenidischer Zeit” organisiert.


Mehr finden sie unter der Quelle:


* http://robertin.altertum.uni-halle.de/georgien/index.html


Literatur: A. Furtwängler, Gumbati. Archäologische Expedition in Kachetien 1994. EurAnt 1, 1995, 177-211; A. Furtwängler/F. Knauß., Archäologische Expedition in Kachetien 1995. EurAnt 2, 1996, 363-381; dies., Archäologische Expedition in Kachetien 1996. EurAnt 3, 1997, 353-387; A.E. Furtwängler/ F. Knauß/ I. Motzenbäcker, Archäologische Expedition in Kachetien 1997. EurAnt 4, 1998, 309-364; dies., Archäologische Expedition in Kachetien 1998. EurAnt 5, 1999, 233-270; A. Furtwängler u.a., Archäologische Expedition in Kachetien 1999-2001. EurAnt im Druck


Texte: Nadine Ludwig und Gundula Tauscher semurg@hotmail.com, lysipp@hotmail.com


Redaktion: Henryk Löhr, Heiner Schwarzberg loehr@altertum.uni-halle.de, heiner.schwarzberg@lmu.de


Gestaltung: Ralph Einicke einicke@altertum.uni-halle.de