(hausderdemokratie.de) Vom 16. 02. 2017 bis 16. 03. 2017 | Robert-Havemann-Saal & Foyer in Berlin | Werktags von 10:00 - 17:00 & nach Vereinbarung
Ausstellungseröffnung am Donnerstag, 16.02. um 19:00 Robert-Havemann-Saal & Foyer
Flucht und Vertreibung sind hochaktuelle Themen, und dies nicht erst seit Menschen auch in Deutschland und Europa verstärkt Zuflucht suchen. Menschen müssen vor Kriegen und bewaffneten Auseinandersetzungen fliehen – manchmal wird ihr Schicksal wahrgenommen, manchmal nicht.
Auch nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion wurden Menschen zu Flüchtlingen und suchten aufgrund aufflammender Konflikte nach neuen Lebensorten. 26 Jahre später sind viele von ihnen immer noch nicht angekommen.
Vom September 2014 bis Februar 2015 reiste der Fotograf Jan Zychlinski auf den Spuren dieser Vertriebenen durch den Süd-Kaukasus; durch Armenien, Georgien, nach Berg-Karabach und Aserbaidschan. Viele der sogenannten IDPs (Internally Displaced People) leben auch heute noch am Rande der Gesellschaften, die sie aufnahmen. In Lagern, Sammelunterkünften, den sogenannten Collective Houses (Kasernen, Krankenhäusern u.ä.) oder neugebauten Siedlungen.
Die bewegenden Schwarz-Weiß-Aufnahmen zeigen eine Realität, die in Westeuropa kaum bekannt ist. Diese Portraits aus einer scheinbar anderen Welt zeugen von Menschen, die nicht nur „vergessen“ wurden – ihr Schicksal war niemals in dem Maße präsent, wie sie es verdient hatten. Damit stehen sie exemplarisch für Millionen andere „vergessene“ Leben.
Veranstalter: Prof. Jan Zychlinski und Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte
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Forgotten Refugees of South-Caucasus
Between Sept. 2014 and Febr. 2015 I traveled around the South-Caucasus to work on a documentary about the faith and current living conditions of the "forgotten" refugees from the conflicts of the last 25 years. I did more than 150 interviews and thousand of photos from people from Armenia, Georgia, Azerbaijan and the region of Nagorny Karabakh.
I want to show that regardless of the respective government this people more or less lives in the same bad condition and don’t have any real future. They are like puppets or stones in the hands of the officials and even the international organisations don’t do anything more than provide some houses and from time to time some material support. But nobody talks with this people, nobody want to hear their stories, nobody cares about their very often isolated lives and their separated communities.
Through the storytelling I came very close to them and sometimes they forgot that I have a camera with me, because they want to tell their own stories.
Mostly this people disappeared behind numbers and reports about new "floods" of refugees are threaten our societies.
more links:
jz-photography.ch
photonews.de
photography-in.berlin
500px.com/jzychlinski
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Monday, February 06, 2017
AUSSTELLUNG: Jenseits der Grenzen - Erkundungen bei den vergessenen Flüchtlingen des Süd Kaukasus. Fotografie von Jan Zychlinski (hausderdemokratie.de)
Monday, March 14, 2016
BUCHMESSE & AUSSTELLUNG: Jan Zychlinski, Jenseits der Grenzen - Erkundungen bei den vergessenen Flüchtlingen des Süd-Kaukasus
Vernissage und Buchvorstellung mit Jan Zychlinski (Fotograf)
Moderiert von Journalist und Fotograf Dr. Sebastian Hesse-Kasten
Im Rahmen von "Leipzig liest"
Samstag, 19.03.2016, 20 Uhr
Tapetenwerk Studio B03, Haus B, EG
Lützner Straße 91, 04177 Leipzig
Eintritt frei
Ausstellung: 20.03. - 02.04.2016
Von September 2014 bis Februar 2015 reiste ich durch den Süd-Kaukasus (Armenien, Georgien, Berg Karabach, Aserbaidschan), um Schicksale und aktuelle Lebensbedingungen von Flüchtlingen aus den Konflikten der letzten 25 Jahre, also nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion, zu dokumentieren.
Bei verschiedenen früheren Besuche im Kaukasus bin ich immer wieder auf das Problem der vielen unterschiedlichen Flüchtlinge und sog. IDPs (Internally Displaced People) gestoßen, die in der Folge von kriegerischen Konflikten nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion Ihre Heimatdörfer und -städte verlassen mussten. Sie leben bis heute meist in Lagern, Sammelunterkünften oder tw. auch neu gebauten Siedlungen abseits der restlichen Gesellschaft. Und es zeigt sich angesichts der aktuellen Entwicklungen, dass das Thema auch für Mitteleuropa rasant an Bedeutung gewinnt. Auch hier wird derzeit allerorten diskutiert, wie man mit dem Thema Flucht und Vertreibung auf der einen sowie Unterbringung und Integration auf der anderen Seite umgehen soll. Aber all die Menschen, die es nicht schaffen, in Europa ein neues zu Hause zu suchen, werden immer mehr aus dem Fokus der Aufmerksamkeit verschwinden und irgendwann wie Ihre Leidensgenossen im Süd-Kaukasus einfach vergessen sein.
In der Ausstellung - die bisher in Georgien und in der Schweiz gezeigt wurde und weiter nach Armenien und Berg Karabach wandern wird - und im Buch bekommen diese weit über eine Million weitgehend vergessenen Menschen dieser Region und ihre Geschichten eine exemplarische Gestalt, welche über die Tagesmeldungen von immer neuen Flüchtlingen hinausgeht.
Mehr Bilder und Infos auch unter: jz-photography.ch
twitter: twitter.com/JMagnog
facebook: facebook.com/jan.zychlinski
Moderiert von Journalist und Fotograf Dr. Sebastian Hesse-Kasten
Im Rahmen von "Leipzig liest"
Samstag, 19.03.2016, 20 Uhr
Tapetenwerk Studio B03, Haus B, EG
Lützner Straße 91, 04177 Leipzig
Eintritt frei
Ausstellung: 20.03. - 02.04.2016
![]() | |
| Jan Zychlinski, Jenseits der Grenzen - Erkundungen bei den vergessenen Flüchtlinge des Süd-Kaukasus, www.mitteldeutscherverlag.de |
Bei verschiedenen früheren Besuche im Kaukasus bin ich immer wieder auf das Problem der vielen unterschiedlichen Flüchtlinge und sog. IDPs (Internally Displaced People) gestoßen, die in der Folge von kriegerischen Konflikten nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion Ihre Heimatdörfer und -städte verlassen mussten. Sie leben bis heute meist in Lagern, Sammelunterkünften oder tw. auch neu gebauten Siedlungen abseits der restlichen Gesellschaft. Und es zeigt sich angesichts der aktuellen Entwicklungen, dass das Thema auch für Mitteleuropa rasant an Bedeutung gewinnt. Auch hier wird derzeit allerorten diskutiert, wie man mit dem Thema Flucht und Vertreibung auf der einen sowie Unterbringung und Integration auf der anderen Seite umgehen soll. Aber all die Menschen, die es nicht schaffen, in Europa ein neues zu Hause zu suchen, werden immer mehr aus dem Fokus der Aufmerksamkeit verschwinden und irgendwann wie Ihre Leidensgenossen im Süd-Kaukasus einfach vergessen sein.
In der Ausstellung - die bisher in Georgien und in der Schweiz gezeigt wurde und weiter nach Armenien und Berg Karabach wandern wird - und im Buch bekommen diese weit über eine Million weitgehend vergessenen Menschen dieser Region und ihre Geschichten eine exemplarische Gestalt, welche über die Tagesmeldungen von immer neuen Flüchtlingen hinausgeht.
Mehr Bilder und Infos auch unter: jz-photography.ch
twitter: twitter.com/JMagnog
facebook: facebook.com/jan.zychlinski
Tuesday, October 07, 2014
FILM & CROWDFUNDING: Tschetschenischer Kinoabend in Berlin - Crowdfunding-Aktion - „Erinnern verboten“ („Prikazano zabyt'“, 2014) . Von Hussein Erkenow
Am Donnerstag, dem 23. Oktober 2014, um 19 Uhr wird im Kino Krokodil der Regisseur Hussein Erkenow seinen Film vorstellen.
In seinem Spielfilm „Erinnern verboten“ („Prikazano zabyt'“, 2014) nimmt sich Hussein Erkenow einer traumatischen Geschichte an. Im kalten Februar 1944 sollen auf Stalins Befehl alle Tschetschenen nach Zentralasien deportiert werden. Viele, darunter auch das Liebespaar Daud und Seda, können sich in den Bergen verstecken. Als sie jedoch in ihr
Heimatdorf Haibach zurückkehren, ist es zerstört und menschenleer...
In den letzten Jahren kommen viele tschetschenische Flüchtlinge nach Deutschland. Wollt ihr mehr über die Geschichte
Tschetscheniens und das Land heute erfahren? Mit dem Projekt zErinnern verbotenoe wollen wir den in Russland verbotenen Film aus Tschetschenien in Berlin zeigen.
Damit der Regisseur nach Berlin reisen kann, haben wir eine Crowdfunding- Kampagne gestartet:
Video Prikazano zabyt from Dorothee Riese on Vimeo.
startnext.de
Video Prikazano zabyt from Dorothee Riese on Vimeo.
startnext.de
Als Dankeschön für die Unterstützung gibt es Eintrittskarten, vom Regisseur signierte DVDs oder sogar eine Einladung zu einem nordkaukasischen Buffet in Berlin und vieles mehr. Ihr könnt das Projekt mit einem Beitrag unterstützen. Toll ist es auch, wenn ihr euch auf der Webseite als zFansoe eintragt und den Link an Freund_innen und Bekannte weiterleitet.
Schreibt uns gerne, wenn ihr Fragen habt!
Viele Grüße und herzlichen Dank,
Manarsha Isaeva und Dorothee Riese
--
Zur Filmvorführung:
Am Donnerstag, dem 23. Oktober 2014, um 19 Uhr wird im Kino Krokodil der Regisseur Hussein Erkenow seinen Film vorstellen. Im Anschluss gibt es ein Gespräch mit dem Regisseur. Das historische Drama "Erinnern verbotenoe ("Prikazano zabyt'", 2014) nimmt sich einer traumatischen Geschichte an. Im kalten Februar 1944 befiehlt Stalin die Deportation der Tschetschenen nach Zentralasien. Viele, darunter auch das Liebespaar Daud und Seda, können sich in den Bergen verstecken. Als sie jedoch in ihr Heimatdorf Haibach zurückkehren, ist es zerstört und menschenleer. In der Sowjetunion war es verboten zu erzählen, was mit den Dörflern geschah. Erkenow unternimmt einen ersten Versuch das Schweigen zu brechen. zErinnern verbotenoe, der auf dem Moskauer Filmfestival im Juni 2014 für Aufmerksamkeit sorgte, wurde unter dem Vorwurf, der Film schüre interethnischen Hass und es handele sich um eine historische "Fälschung", vom russischen Kulturministerium nicht für den Filmverleih freigegeben. Die Veranstaltung wird unterstützt von der Gesellschaft für Bedrohte Völker.
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Wednesday, December 04, 2013
GEOPOLITIK: Syrienkrieg in armenischer Perspektive. Von Jürgen Gispert (eurasischesmagazin.de)
(eurasischesmagazin.de) Nahezu zeitgleich mit dem G-20 Gipfel in St. Petersburg schlossen der russische Präsident Wladimir Putin und sein armenischer Amtskollege Serge Sargsyan ein Abkommen über den Beitritt Armeniens in die von Russland angeführte Zollunion sowie der Eurasischen Union. Gipfel wie Abkommen werden durch die drohende Gefahr der Internationalisierung des Kriegs in Syrien überschattet.
Bis vor dem Krieg lebten in Syrien etwa 2,1 Millionen Christen, das waren rund zehn Prozent der Bevölkerung. Davon waren 100.000 armenischer Herkunft. Längst hat auch sie die Gewalt des Krieges erreicht. Die Flucht trieb schon Tausende von ihnen in die südkaukasische Republik Armenien. Aber auch Armenien könnte von einem sich zum Flächenbrand ausbreitenden Krieg erfasst werden. Gibt es als Antwort auf den Giftgasangriff oder auf scheiternde Untersuchungsergebnisse einen bewaffneten Angriff durch die Westmächte, so könnte sich die geopolitische Lage Armeniens für die dortigen Menschen einmal mehr als fatal erweisen. Die Regierung der von flüchtenden Menschen selbst betroffenen Republik versucht, sowohl durch Annäherung an die Europäische Union als auch der von Russland angeführten Zollunion aus der historischen Verwurzelung in West wie Ost ein die eigene Situation stabilisierendes Kapital zu ziehen.
Aleppo – Genozid und Genesis
Mit dem Namen Aleppo verbinden die dort lebenden Mitglieder der armenischen Gemeinde in Syrien eine fast hundertjährige tragische Geschichte. Aleppo und die nahe gelegene Wüste Deir El-Zor waren die wesentlichen Vernichtungsorte des vom jungtürkischen Triumvirat um Talaat Pascha betriebenen Völkermords an den Armeniern. Aleppo wurde danach aber auch Stätte des Neuaufbaus, der kulturellen Wiedergeburt als Diaspora-Gemeinde.
Unter den zwei aufeinanderfolgenden Herrschaften der Familie al-Assad stellte die armenische Gemeinde Syriens einen Teil der christlichen Minoritäten dar, die in ihren Hochzeiten bis zu 190.000 Menschen stark war. Bis zum Beginn des Krieges umfasste sie noch 100.000 Mitglieder. Sie durften sich nicht politisch betätigen, hatten aber das Recht, ihre Religion frei auszuüben und Handel zu betreiben, womit die Armenier die traditionelle Rolle des Mittlers und Gestalters von Kommunikationswegen übernahmen. Hieraus erwuchs eine Loyalität gegenüber dem Regime, dem der individuelle Armenier seine physische Existenz als Mitglied einer armenischen Gemeinde verdankte. Aufgrund ihrer gesellschaftlichen Stellung waren die armenischen Christen dadurch auch Teil der politischen Strategie der Herrschaft gegenüber der sunnitischen Mehrheit.
Neutralität in der Heimat
Die politische Neutralisierung der christlichen Armenier in Syrien gibt ihnen die Chance, sich in der aktuellen Kriegssituation der Stimme zu enthalten. Politische Neutralisierung durch das System ist aber nicht ausschließlicher Grund, um sich hinter die Gemeindegrenzen zurückzuziehen: Im benachbarten Libanon sind die dort lebenden Armenier politisch partizipierend. Sie flohen dennoch während des letzten Libanon-Krieges, worüber sich der in Antillias residierende Katholikos des Kilikischen Hauses beklagte. Er erinnerte sie an ihre Angehörigkeit als Bewohner des Staates Libanon. Die kulturelle Dynamik der Armenier jedoch ist, dass der Grenzraum zwischen eigener Gemeinde und dem Land, das einen aufgenommen hat, nach beiden Seiten offen ist. Im konkreten Fall heißt das: Mal ist man Libanese, mal auf der Flucht. Der angegebene Status der Neutralität muss in diesem Sinne verstanden werden, stellt jedoch nicht unbedingt Ausflucht dar. Vielmehr bedeutet „Neutralität“ besonders in Krisenzeiten eine Erhöhung des individuellen Aktionsradius innerhalb der eigenen Gruppe.
Erneute Flucht ins Ungewisse
Mordende islamistische Gruppierungen innerhalb der heterogenen Opposition des Assad-Regimes kümmern sich nicht um einen neutralen Status. Immer wieder gibt es Videos und Berichte über islamistische Gruppen zu sehen, die gezielt Christen angreifen und töten. In der Republik Armenien leben schon bis zu 8.000 Armenier , die aus Syrien geflohen sind.
In Jerewan gibt es Wohnraumprobleme, sodass sich die Verantwortlichen zum Aufbau eines neuen Viertels entschlossen. Es soll den Namen Nor Halep, also Neu Aleppo, tragen. Mit der Namensgebung wird die Fluchtgeschichte verewigt und trägt sich dadurch in eine lange Liste von Städte- und Ortsnamen ein: In Jerewan gibt es einen weiteren Stadtteil mit dem Zusatz „Nor“: „Nork Marash“ verweist auf die westarmensiche Heimat derjenigen Flüchtlinge, die hier eine neue Heimat aufbauten. Der Stadtteil Zeitun erinnert an die Stadt gleichen Namens in Westarmenien, in der vor dem Völkermord Armenier lebten. Vor Jerewan gibt es den Ort „Musa Ler“, den Flüchtlinge, Nachfahren der Armenier des im heutigen Süden der Türkei liegenden Musa Dagh aufbauten. Auf dem Musa Dagh, dem „Mosesberg“, leisteten die Armenier erfolgreich Widerstand gegen die osmanischen Truppen, Franz Werfel hat ihn in seinen „40 Tagen des Musa Dagh“ beschrieben. Auf tragische Weise schließt sich damit ein Kreis, der den syrischen Armeniern als Nachfahren der Genozid-Opfer einen zeitlichen und lokalen Umweg von Westarmenien über Syrien nach der heutigen Republik Armenien beschied.
Das Giftgas und die syrische Opposition
Sind die syrisch-armenischen Christen dem heimischen Krieg entronnen, so leben sie in der neuen Heimstatt in der Gefahr, dass sie der Krieg dort einholt. Diesbezüglich potentiell entscheidend schien die Abstimmung im amerikanischen Kongress, um die Präsident Obama in der Frage einer bewaffneten Intervention in Syrien, realiter des faktischen Angriffskrieges, bat. Die Tatsache, dass es bei der Erforschung der Urheber des Giftgasanschlags nicht darum geht, wer verantwortlich zeichnet, sondern dass es Giftgas war und dafür nur Assad verantwortlich sein kann, lässt das Mittel Gift zum Zweck für etwas Drittes im Planspiel der westlichen Mächte, allen voran die USA, gerinnen. Dabei scheint die innere ideologische Verfasstheit der syrischen Opposition für die US-Regierung eine weniger bedeutsame Rolle zu spielen.
US-Außenminister Kerry ignorierte bei einer Anhörung im Senat spezielle, den von islamistischen Rebellen getragenen, militärischen Teil der Opposition betreffende Fragen und schien sie dem nicht-militärischen Teil der Gegnerschaft Assads subsummieren zu wollen. Kerry unterschlug dadurch die Existenz des gewaltbereiten Potentials der Opposition. Stattdessen machte er eine die Gesamtheit aller oppositionellen Strömungen umfassende Einheit fest, die einen demokratischen Prozess und einen Verfassungsstaat unterstützt, in dem Minderheiten geschützt werden und der als säkular zu charakterisieren wäre. Der amerikanische Außenminister transportierte damit den fundamentalistischen, jeglicher demokratischen Entwicklung entgegenstehenden, Teil der Opposition ideologisch weiter, ohne dass dieser expliziert würde.
Fehlende Überprüfung der Urheber des Giftgas-Anschlags
Die US-amerikanische Strategie wird in der deutschen Medienlandschaft von allgemeiner Zustimmung begleitet. Akzeptiert scheint, dass es Krieg geben wird, die Frage sei nur, wann er beginnt.
Dabei wird der logische Schluss nicht hinterfragt, der einem von Assad durchgeführten Giftgasangriff strategisch zugrunde liegen müsste. Stattdessen liefert der deutsche Bundesnachrichtendienst BND angebliche Beweise nach, die eine Schuld Assads belegen sollen.
Nicht überprüft wird die Möglichkeit, dass Assad kein Interesse daran haben könnte, chemische Waffen einzusetzen. Nach Einschätzung der der syrischen Kultur kundigen Ethnologin Karin Leukefeld profitieren von dem Giftgas-Massaker die islamistischen Kämpfer „östlich von Damaskus“. Zu betonen sei hierbei, dass der Giftgasangriff in einer Phase stattfand, in der die syrische Armee die „Rebellen“ zurückdrängte. Die Kämpfer mussten sich von strategisch wichtigen Positionen zurückziehen. Der Gasangriff hatte den Abbruch des Angriffs durch die Militärs zur Folge, da die UN-Inspekteure kamen. Dadurch hätte die andere Seite eine Atempause bekommen, so Leukefeld
Flankiert wird diese Perspektive durch Recherchen der Associated-Press-Journalistin Dale Gavlak, basierend auf Interviews mit Ärzten, Rebellen und deren Familienmitgliedern in Ghouta. Danach geht der Anschlag auf die Opposition selbst zurück. Viele Bewohner der Stadt vermuten, dass die Rebellen Giftgas benutzten, das ihnen der saudi-arabische Geheimdienstchef Prinz Bandar bin Sutan lieferte. Hinter dem Anschlag schließlich scheint die Al-Qaida nahestehende Gruppe Jabhat al-Nsra zu stehen, die angekündigt hatte, Zivilisten mit Chemiewaffen angreifen zu wollen. Chemische Substanzen kamen auch aus Deutschland
Zu fragen wäre auch, wie es überhaupt möglich gewesen sein konnte, dass es in Syrien zur Chemiewaffenproduktion kam. Wie die Bundesregierung auf Anfrage der Fraktion der Linken im Bundestag zugeben musste, lieferte Deutschland zwischen 2002 und 2006 Chemikalien, die sich dazu eigneten, auch Chemiewaffen des eingesetzten Typs herzustellen. Kanzlerin Merkel sagte für die damalige (2005/06) schwarz-rote Regierung, dass „sehr klar nachgesehen“ worden sei, bevor das Geschäft gemacht wurde. Es scheint eine Differenz zwischen dem Nachsehen zuvor und danach zu bestehen. Selbst wenn zuvor Möglichkeiten der Herstellung chemischer Waffen anhand der von Deutschland gelieferten Substanzen ausgeschlossen wurden, so schließt der Abschluss des Vertrags diese gleichen Möglichkeit eben wiederum auch ein. Denn die korrekte Verwendung der Substanzen zu kontrollieren wird der Vertrag nicht beinhaltet haben. Stattdessen werden wir in Hinblick auf den Massenmord als dessen Alternative darauf verwiesen, dass die von Deutschland verkauften Stoffe auch „der Fluorierung von Trinkwasser und der Herstellung von Zahnpasta“ hätten dienen können.
Region soll destabilisiert werden
Das wiederum würde die Meinung von Leukefeld stützen, nach der von einem übergeordneten Interesse auszugehen sei, die syrische Region zu destabilisieren. Eine Schwächung Syriens zöge implizit eine solche des Irans nach sich. Ein Verschwinden des russischen Einflusses auf die Region, bedingt durch ein Ende seiner Militärpräsenz in Syrien, käme der weltweiten Kontrolle über den Energiesektor durch die USA ein Stück näher. Ein derart kolportiertes Machtstreben ignoriert allerdings den Flächenbrand, der mit einem direkten Einsatz der US-Waffentechnik wohl verbunden wäre. Obama will sein Gesicht wahren, weswegen er seine Drohung der Überschreitung einer roten Linie bei Einsatz von Chemiewaffen umsetzen möchte. Zur Legitimation seines Vorgehens legte er die Frage dem Kongress zur Beantwortung vor. Ihm aus einem negativen Bescheid den Vorwurf der Schwäche alleine anzuhängen, ginge grundsätzlich fehl und wäre selbst Teil des medialen Kriegsgetöses.
Fatale Folgen eines Flächenbrandes
Blickt man auf die möglichen Auswirkungen eines Flächenbrandes, so findet man sich sehr schnell auf südkaukasischem Territorium wieder. Irans vermeintlicher Todfeind Israel hat unlängst ein Waffengeschäft mit Aserbaidschan im Wert von 1,6 Milliarden Dollar abgeschlossen. Aserbaidschan bekommt Drohnen und Flugabwehrraketen. Israel kann bei einem Angriff auf Iran Flugplätze in Aserbaidschan benutzen, was hinsichtlich der Distanz zwischen Israel und Iran von erheblichem Vorteil wäre. Die aserbaidschanische Seite wiederum beteuert, die gekauften Waffen für eine Rückeroberung Berg-Karabachs zu gebrauchen.
Seit über 20 Jahren währt der bewaffnete Konflikt um die auch zu Sowjetzeiten mehrheitlich von armenischen Christen bewohnte, nun ehemalige, Enklave Nagorny-Karabach in Aserbaidschan. 1992 erklärten sich die dortigen Armenier für unabhängig, die Republik aber ist international nicht anerkannt. 1994 gab es einen unerklärten Waffenstillstand, der bis heute währt, aber immer wieder gebrochen wird. Die Republik Arzach (armenischer Name für Berg-Karabach) wird vornehmlich vom benachbarten Armenien und der Diaspora unterstützt. Armenien selbst lebt in einer Blockadesituation: Die Grenzen zur Türkei und zu Aserbaidschan sind geschlossen. Zwischen Armenien und Russland gibt es keine direkte Verbindung, Der Weg führt über Georgien. Zwischen Armeniens nördlichem Nachbar und Russland gibt es, fünf Jahre nach dem Kaukasuskrieg, wieder erste Annäherungen. Im Süden Armeniens befindet sich der Iran, zu dem Armenien gute Beziehungen pflegt. Kürzlich wurde eine iranische Handelsmesse vereinbart, die im Oktober in Jerewan stattfinden soll. Für Iran wiederum bedeutet der Handel mit Armenien eine Linderung der durch die Sanktionen bedingten eigenen Isolation.
Befürchtet wird von armenischer Seite, dass unter dem Deckmantel eines Nahostkrieges die Waffenruhe mit Aserbaidschan gebrochen werden könnte und die Aserbaidschaner einen Krieg im Kriege beginnen könnten. Das wiederum ließe Erinnerungen an 1915 hochkommen, als das osmanische Triumvirat den Ersten Weltkrieg dazu nutzte, um die Armenier im eigenen Land vernichten zu können.
Russland hat einen Krieg verhindert
Einstweilen ist ein Krieg abgewendet. Kurios, zugleich aber ein Musterbeispiel deeskalierenden strategischen Handelns sind die Umstände, die hierzu führten. Eher beiläufig sagte der amerikanische Außenminister Kerry, dass die Intervention noch vermieden werden könnte, würde Syrien seine Chemiewaffen unter internationaler Kontrolle stellen und deren Vernichtung zulassen. Der russische Außenminister Lawrov nahm diese Offerte auf. Assad stimmte dem zu und trat auch der Chemiewaffen-Konvention bei. Bedenkt man die vertrackte Lage des amerikanischen Präsidenten, in die er geriet, als er von der roten Linie sprach, die im Falle eines Chemiewaffeneinsatzes erreicht würde, erscheint es als diplomatischer Schachzug, was die russische Seite vorschlug. Auf diese Weise konnte Obama sein Gesicht wahren und Putin meldete sich eindrucksvoll als Globalplayer zurück.
Wahl zwischen EU und eurasischer Wirtschaftsgemeinschaft
Vor diesem Hintergrund fand in Moskau am 30. August das Gespräch zwischen dem armenischen Präsidenten Serge Sargsyan und seinem russischen Amtskollegen Putin statt, das mit einer Beitrittserklärung Armeniens zur 2010 gegründeten Zollunion abschloss. Die Zollunion gilt als Gegenstück zur Europäischen Union. Parallel dazu wird an der Schaffung einer eurasischen Wirtschaftsgemeinschaft gearbeitet, die nach Aussage Putins als politisch-wirtschaftliches Bindeglied zwischen der Europäischen Union und dem Pazifikraum zu betrachten sei. Die EU gilt als Vorbild, zu der die zu etablierende östliche Wirtschaftsgemeinschaft jedoch nicht in Konkurrenz treten wolle. Hatte Armenien bislang einen Beobachterstatus, so möchte es bei der Bildung der Eurasischen Union aktiv teilnehmen.
Die armenische Entscheidung ist umso überraschender, als ein positiver Abschluss mit der EU über ein Assoziierungsabkommen kurz bevorstand. Mit dem Abkommen, das im November in der litauischen Hauptstadt Vilnius hätte unterzeichnet werden können, wäre eine Freihandelszone verbunden gewesen.
Armenien – Ost oder West?
Zwar scheint sich Sargsyan immer noch Chancen einer positiven Korrespondenz mit der westlichen Seite vorzustellen, jedoch sagte Brüssel nach der armenischen Entscheidung zunächst ab. Litauen, das den Vorsitz im Ministerrat der EU für die zweite Jahreshälfte 2013 innehat, schrieb sich für den Zeitraum eine Heranführung östlicher Staaten an die EU auf die Fahne. Dazu sollte auch Armenien zählen.
So ist es nicht verwunderlich, wenn der Außenminister Litauens, Linas Linkevicius, von einer Inkompatibilität von EU und Zollunion spricht - es handele sich um zwei „verschiedene Tarifbedingungen“. Der Aussage Linkevicius' liegt aber eine ideologische Engführung zugrunde, die die geopolitische Inkompatibilität zwischen Litauen und Armenien unterschlägt.
Richard Giragosian, ein in den USA geborener Armenier, politischer Analyst und Direktor des Zentrums für Regionale Studien in Jerewan, kritisierte die vermeintliche armenische Kehrtwende in letzter Minute. Der Westen würde das als Zeichen der Schwäche und fehlender Kompetenz werten. Allerdings trennt Giragosian sozioökonomische Belange von militärischen Erfordernissen, was aufgrund der geopolitischen Lage aus armenischer Sicht wenig Sinn macht.
Im Falle eines erneuten Kriegs in Aserbaidschan um Karabach erwartet die armenische Seite eine Unterstützung Moskaus. Der Karabach-Konflikt ist weniger einer Annäherung an Europa hinderlich als vielmehr wichtiger politischer und mythischer Teil der armenischen Identität weltweit. Das muss jeder Präsident der Republik Armenien berücksichtigen.
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Friday, August 24, 2012
PHOTOESSAY: Abchasien: Vorm Krieg geflohen und dann vergessen. Photos by Philipp Spalek (zeit.de)
| Ein Familienbaum der Gadiamis im Wohnzimmer: Zwei der Kinder wurden in Abchasien geboren, die restlichen fünf im Exil in Tiflis. | © Philipp Spalek |
| Georgis siebzehnjährige Tochter schläft nach ihrem Judo-Training. Sie hat noch zwei jüngere Schwestern, die mit ihr und ihrem Vater ein Zimmer bewohnen. | © Philipp Spalek |
| Blick auf eines der Wohnheime am Rand von Tiflis | © Philipp Spalek |
(zeit.de) Die frühen neunziger Jahre waren eine Zeit vieler kleiner Kriege, die im Zuge der sich auflösenden Sowjetunion ausbrachen. Zwischen 1992 und 1994 bekämpften sich im Südkaukasus Georgien, das seit dem Ende der UdSSR 1991 unabhängig war, und die vormalige Sowjetrepublik Abchasien. Knapp die Hälfte der Bevölkerung Abchasiens stellten zu Beginn dieses Sezessionskrieges Georgier, doch am Ende mussten fast alle fliehen. Viele landeten in Tiflis, der Hauptstadt Georgiens. Unter schwierigsten Bedingungen fristen sie im Exil ihr Dasein.
Homepage von Philipp Spalek www.pspfoto.de
+++
The Georgian-Abkhazian conflict counts to the longest unresolved conflicts in the Caucasus Region. After the war in 1992/3 over 200.000 people were displaced due to ethnic cleansing. Some found shelter in the outskirts of Georgia’s capital Tbilisi. Former student houses were used as makeshift homes. But as the conflict remains unresolved after 20 years, they are still unable to return to their occupied hometowns. The student houses are their only refuge. Their cause remains unsolved and the makeshift homes are their future.
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Location:
Tiflis, Georgien
Wednesday, August 01, 2012
CALL: Looking For Volunteers - Active Citizens in the Caucasus (european-intercultural-forum.org)

We are currently looking for volunteers for the below mentionned EVS placements. The deadline for application is postponed to 8th of August!
+++ Active Citizens in the Caucasus +++
European voluntary service in Armenia, Azerbaijan or Georgia
Dates: November 1, 2012 - October 1, 2013 (11 months)
We are currently looking for five motivated volunteers from Germany to take part in a European Voluntary Service in the Southern Caucasus. The project is already approved by the German National Agency of the Youth in Action programme and the departure of the volunteers is planned for November 1st, for 11 months.
Sending organisation: European Intercultural Forum e. V. (reference 2010-DE-31 in the EVS database ec.europa.eu/youth)
Hosting organisations:
1. Youth Initiative Center, Gyumri, Armenia (2011-PL-24): 2 placements
2. Youth Public Union "Bridge to the Future", Ganja, Azerbaijan (2012-PL-14): 2 placements
3. Academy for Peace and Development (2011-PL-33): 1 placement
The European Voluntary Service "Active Citizens in the Caucasus" proposes young people from Germany to integrate a local NGO in the Southern Caucasus for a long-term duration of 11 months. The idea is that the volunteers will discover the work of a youth non- governmental organisation, its activities, beneficiaries´ needs and working methods used to respond to them. More than that the volunteers are expected to get a full insight on the problems met by young people in a specific urban context (Ganja, Gyumri, Tbilisi) and the various support and opportunities that can be proposed to those young people to develop and foresee a brighter future.
The volunteers will get active promoting European values such as active citizenship, volunteering, social inclusion, equal chances for all by organising non-formal educational events and activities with local children and youth. The targeted local youth is in the thre placements youth with fewer opportunities: Internally Displaced People and refugees (Georgia, Azerbaijan), from deprived areas (Armenia, Azerbaijan), orphans (Armenia, Azerbaijan) and with low socio-economical profiles (all three countries).
The following types of activities are planned:
- non-formal educational activities with youth with fewer opportunities (outdoor activities, intercultural activities, linguistic clubs, artistic workshops, etc.) - 60%
- promotion of volunteering and active participation in youth clubs, schools, high schools and universities - 20%
- support to office work, local and international networking, fundraising - 20%
The activities targeted at young people will be fine-tuned according to the wishes and talents of the selected volunteers.
Complementary to the main lines given above, specific activities per placements include:
- for the placement in Georgia: proposing activities in the APD youth club for local youth and assisting the coordination of the CAUCULT project (intercultural encounters of young people from Georgia, Azerbaijan and Armenia)
- for the placements in Armenia: proposing weekly activities around the German culture and language to local youth and helping to organise arts exhibition of international artists in Gyumri
- for the placements in Azerbaijan: proposing cultural activities around the German culture and language and organising special youth sport competitions and outdoor activities during the holidays
The beneficiaries of the youth activities are:
- for the placement in Georgia: young people (14-30) who are IDPs (first and second generation) from Abkhazia of the secession war of 1992-1993
- for the placement in Armenia: young people (14-30) living in a deprived area (Gyumri, first unemployment rate in Armenia, around 30%) and orphans and disabled children placed in the local institution "Huys" (5-18)
- for the placements in Azerbaijan: young people (14-30) living in a deprived area (very low opportunities for cultural and leisure activities, gender inequality making it difficult for young women to access leisure activities), IDPs and refugees from Nagorno-Karabakh, surrounding occupied territories and Armenia (14-30), and orphans placed in the SOS Children´s village of Ganja (5-18)
Conditions: the programme covers the travel costs home-project-home of the volunteers, accommodation (in a furnished shared flat with other volunteers or in a host family), monthly food allowance based on local standards, local transportation costs, activities and materials costs, international insurance, language support, vaccination costs, preparation, monitoring and evaluation training and volunteers´ allowance (pocket money: 70 EUR per month for the placements in Armenia and Azerbaijan, 80 EUR per month for the placement in Georgia). The volunteers will work about 30-35 hours a week. Visa and residence permit costs for the placements in Armenia and Azerbaijan are as well fully covered.
Application procedures: send CV and motivation letter in English to eif.germany@googlemail.com
Deadline for application: August 8th, 2012.
Profile: resident in Germany, aged 20-30, being motivated and committed, willing to undertake cultural challenges, mature. For the placements in Azerbaijan, we highly encourage applications from male volunteers! Please mention the placement you apply for or the priority order.
European Intercultural Forum e.V.
Contact person: Tiphaine Coulardeau
eif.Germany@googlemail.com
www.european-intercultural-forum.org
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Address | Prenzlauer Allee 176, 10409 Berlin - Germany
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Caucasus
Thursday, November 05, 2009
VIDEO: Deutsche Häuser für Kriegsflüchtlinge (zdf.de)
Video >>>
ZDF heute in europa, 02.11.2009
Flüchtlingshilfe: Deutschland hat in der georgischen Stadt Gori 300 winterfeste Fertighäuser für Vertriebene aus Südossetien gebaut. Die Unterkunft bietet Wohnraum für bis zu 1300 Personen.
ZDF heute in europa, 02.11.2009
Flüchtlingshilfe: Deutschland hat in der georgischen Stadt Gori 300 winterfeste Fertighäuser für Vertriebene aus Südossetien gebaut. Die Unterkunft bietet Wohnraum für bis zu 1300 Personen.
Monday, October 26, 2009
DOCUMENTARY: Nowhere in Europe. By Kerstin Nickig (dok-leipzig.de)
International Competition Doc - DOK Festival 2009 (Leipzig)
DOK Leipzig, the largest German and second largest European documentary film festival will start its 52nd issue with an exciting programme and attractive offers in its individual sections. True to its tradition as the „Window to the World“ the International Leipzig Festival for Documentary and Animated Film again presents the best and latest animated and documentary films from more than 50 countries to its audience between October 26 and November 1, 2009.
Thursday 29.10, Wintergarten, 20.15
Friday 30.10, CineStar 6, 11.00
DOK Leipzig, the largest German and second largest European documentary film festival will start its 52nd issue with an exciting programme and attractive offers in its individual sections. True to its tradition as the „Window to the World“ the International Leipzig Festival for Documentary and Animated Film again presents the best and latest animated and documentary films from more than 50 countries to its audience between October 26 and November 1, 2009.
Thursday 29.10, Wintergarten, 20.15
Friday 30.10, CineStar 6, 11.00
Director Kerstin Nickig
Production Michael Truckenbrodt, time prints OHG
Cut Karoline Schulz
Camera Piotr Rosolowski, André Frenzel, Jakub Bejnarowicz
Language tschetschenisch, russisch german as sub-title
Production Michael Truckenbrodt, time prints OHG
Cut Karoline Schulz
Camera Piotr Rosolowski, André Frenzel, Jakub Bejnarowicz
Language tschetschenisch, russisch german as sub-title
89 min., Deutschland, Polen, 2009, Color
Description:
A film about the effects of European refugee policies on four refugees from the Chechnian conflict and their families. “As Salam Aleikum, Europe” – that is how the journalist Ali (39), who is waiting for the verdict on his asylum case in Poland, begins his diary. In his smoky room in the refugees’ home, he has more than enough time to note down his observations and thoughts about Europe and his own identity crisis in exile. Wacha (50) was granted asylum as a political activist in Austria, but his son is being persecuted in Russia. He tries everything to bring him to Europe. Tamara (55) lives in Vienna with her husband and daughter. Her handicapped daughter urgently needs medical treatment, but the family are living under the threat of deportation. Ruslan (33) is stuck in the Ukraine. He has no residence permit and no money. He hopes to be able to take his family to Western Europe soon. All protagonists have fled from Chechnia because their lives were in danger. They now face new problems as asylum seekers in Europe: man against the state apparatus. How do I prove that I am I? That what happened to me really happened to me? And: does anybody care at all?
Description:
A film about the effects of European refugee policies on four refugees from the Chechnian conflict and their families. “As Salam Aleikum, Europe” – that is how the journalist Ali (39), who is waiting for the verdict on his asylum case in Poland, begins his diary. In his smoky room in the refugees’ home, he has more than enough time to note down his observations and thoughts about Europe and his own identity crisis in exile. Wacha (50) was granted asylum as a political activist in Austria, but his son is being persecuted in Russia. He tries everything to bring him to Europe. Tamara (55) lives in Vienna with her husband and daughter. Her handicapped daughter urgently needs medical treatment, but the family are living under the threat of deportation. Ruslan (33) is stuck in the Ukraine. He has no residence permit and no money. He hopes to be able to take his family to Western Europe soon. All protagonists have fled from Chechnia because their lives were in danger. They now face new problems as asylum seekers in Europe: man against the state apparatus. How do I prove that I am I? That what happened to me really happened to me? And: does anybody care at all?
Saturday, June 27, 2009
NEWS: 25 Jun 09 | Caucasus Reporting Service 499
Refugee Debts Out of Control in Georgia
As number of bank defaulters expands almost tenfold in only a year, calls grow for government to step in. By Natia Kuprashvili in Tbilisi (CRS No. 499, 25-June-09)
Global Crisis Squeezes Life From Armenia Border Town
The global recession has ended a brief era of prosperity and left most people without jobs. By Sara Khojoian (CRS No. 499, 25-June-09)
Uproar Over Controversial NGO Laws
Fate of package of amendments lies in balance following heated protests from civil society groups. By Samira Ahmedbeyli in Baku (CRS No. 499, 25-June-09)
As number of bank defaulters expands almost tenfold in only a year, calls grow for government to step in. By Natia Kuprashvili in Tbilisi (CRS No. 499, 25-June-09)
Global Crisis Squeezes Life From Armenia Border Town
The global recession has ended a brief era of prosperity and left most people without jobs. By Sara Khojoian (CRS No. 499, 25-June-09)
Uproar Over Controversial NGO Laws
Fate of package of amendments lies in balance following heated protests from civil society groups. By Samira Ahmedbeyli in Baku (CRS No. 499, 25-June-09)
Saturday, June 13, 2009
NEWS: 12 Jun 09 | Caucasus Reporting Service 497 (iwpr.net)
Special Report: Karabakh Refugees
Editor's Note
By Oliver Bullough, Caucasus Editor (CRS No. 497, 12-June-09)
Lives Frozen by Conflict
With no sign of Karabakh stand-off being resolved, refugees will remain in legal and economic limbo, their lives frozen by the frozen conflict. By Karine Ohanian in Stepanakert, Seymur Kyazimov in Baku and Gegham Vardanian in Yerevan (CRS No. 497, 12-June-09)
UNHCR Warns of Jobless Despair
Senior aid official says international community needs to improve skills of those displaced by war to improve their employment prospects. By IWPR staff (CRS No. 497, 12-June-09)
Baku Exile Speaks of Fears and Loss
Armenian refugee describes dangers that prompted her to flee – but says she yearns to see her old home again. By Karine Ohanian in Stepanakert (CRS No. 497, 12-June-09)
Grim Prospects for Refugee Children
Azeri refugee in Baku worries about her boys’ future, saying even if they were to return home they wouldn’t fit in. By Seymur Kyazimov in Baku (CRS No. 497, 12-June-09)
Homeless in Yerevan
A decade and a half after the fighting ceased, many refugees are still waiting for proper housing. By Gegham Vardanian in Yerevan (CRS No. 497, 12-June-09)
Editor's Note
By Oliver Bullough, Caucasus Editor (CRS No. 497, 12-June-09)
Lives Frozen by Conflict
With no sign of Karabakh stand-off being resolved, refugees will remain in legal and economic limbo, their lives frozen by the frozen conflict. By Karine Ohanian in Stepanakert, Seymur Kyazimov in Baku and Gegham Vardanian in Yerevan (CRS No. 497, 12-June-09)
UNHCR Warns of Jobless Despair
Senior aid official says international community needs to improve skills of those displaced by war to improve their employment prospects. By IWPR staff (CRS No. 497, 12-June-09)
Baku Exile Speaks of Fears and Loss
Armenian refugee describes dangers that prompted her to flee – but says she yearns to see her old home again. By Karine Ohanian in Stepanakert (CRS No. 497, 12-June-09)
Grim Prospects for Refugee Children
Azeri refugee in Baku worries about her boys’ future, saying even if they were to return home they wouldn’t fit in. By Seymur Kyazimov in Baku (CRS No. 497, 12-June-09)
Homeless in Yerevan
A decade and a half after the fighting ceased, many refugees are still waiting for proper housing. By Gegham Vardanian in Yerevan (CRS No. 497, 12-June-09)
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SPECIAL REPORT: Karabakh Refugees. Lives Frozen by Conflict. (iwpr.net)
With no sign of Karabakh stand-off being resolved, refugees will remain in legal and economic limbo, their lives frozen by the frozen conflict.
By Karine Ohanian in Stepanakert, Seymur Kyazimov in Baku and Gegham Vardanian in Yerevan (CRS No. 497, 12-June-09)
Some 15 years have passed since a ceasefire was signed in the Nagorny Karabakh conflict, yet the people forced out of their homes by the fighting have still not found peace. They still suffer from homesickness, poverty, discomfort and legal difficulties.
Refugees in Armenia, Azerbaijan, and Karabakh – a majority-Armenian territory that broke free of Azeri control with the collapse of the Soviet Union, and unilaterally declared independence – have told IWPR how they feel abandoned in the student hostels, old hotels, schools and offices they now call home.“
Refugees today would like to forget that they are refugees, but this does not happen. What we lived through is unforgettable,” Sarasar Sarian, an Armenian from Baku now living in Karabakh, told IWPR.
full article >>>
By Karine Ohanian in Stepanakert, Seymur Kyazimov in Baku and Gegham Vardanian in Yerevan (CRS No. 497, 12-June-09)
Some 15 years have passed since a ceasefire was signed in the Nagorny Karabakh conflict, yet the people forced out of their homes by the fighting have still not found peace. They still suffer from homesickness, poverty, discomfort and legal difficulties.
Refugees in Armenia, Azerbaijan, and Karabakh – a majority-Armenian territory that broke free of Azeri control with the collapse of the Soviet Union, and unilaterally declared independence – have told IWPR how they feel abandoned in the student hostels, old hotels, schools and offices they now call home.“
Refugees today would like to forget that they are refugees, but this does not happen. What we lived through is unforgettable,” Sarasar Sarian, an Armenian from Baku now living in Karabakh, told IWPR.
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Friday, June 12, 2009
STATEMENT: Georgia's Abkhazia less secure without monitors: U.N. (reuters.com)
By Matt RobinsonTBILISI (Reuters) - Failure to extend the United Nation's monitoring presence in Georgia's breakaway Abkhazia region would undermine stability and leave ethnic Georgians there unprotected, the mission head said on Friday.
The mission's mandate expires on June 15, and the U.N. Security Council is split between the West and Russia over the wording of a resolution to extend it.
Russia wants it to reflect Abkhazia's assertion that it is an independent state, recognized by the Kremlin and secured by Russian forces since last year's five-day war between Russia and Georgia over the rebel region of South Ossetia.full article >>>
The mission's mandate expires on June 15, and the U.N. Security Council is split between the West and Russia over the wording of a resolution to extend it.
Russia wants it to reflect Abkhazia's assertion that it is an independent state, recognized by the Kremlin and secured by Russian forces since last year's five-day war between Russia and Georgia over the rebel region of South Ossetia.full article >>>
Saturday, May 23, 2009
BLOG: Fotos von Alexander Bagrationi von den IDP-Flüchtlingen in der Nähe von Gori (bagrationi.wordpress.com)
Für ein neues Magazin nahm Alexander Bagrationi neue Bilder von Flüchtlingen auf. Bagrationi besuchte ein Dorf nahe Gori mit dem für georgische Verhältnisse ungewöhnlichen Namen - SKRA. Es ist ungeklärt was dieses Wort im georgischen Sprachgebrauch bedeutete. Mit "I" klingt es wie ISKRA, dem Titel einer kommunistischen Zeitung vor der Oktoberrevolution. ... oder es sieht wie eine beliebige Abkürzung aus ...
Problematisch ist, dass die Gegend heiß und trocken ist ... ohne Bäume. zudem gibt es eine menge Schlangen snakes and Eidechsen in der Nähe der Flüchtlingshäuser. Bagrationi machte Bilder von fünf bis sechs Kindern dort.
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Problematisch ist, dass die Gegend heiß und trocken ist ... ohne Bäume. zudem gibt es eine menge Schlangen snakes and Eidechsen in der Nähe der Flüchtlingshäuser. Bagrationi machte Bilder von fünf bis sechs Kindern dort.
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Friday, May 15, 2009
PHOTOGRAPHY: Worth a Look: “Our World At War” by the photographers of VII and the International Committee of the Red Cross (vafoto.com)
VII and the International Committee of the Red Cross have just unveiled their globe-spanning project documenting current humanitarian crises, “Our World At War.” The work includes: Lebanon by Franco Pagetti, Afghanistan by James Nachtwey, Haiti by Ron Haviv, Caucasus by Antonin Kratochvil, Liberia by Christopher Morris, Colombia by Franco Pagetti, Philippines by James Nachtwey, and Congo by Ron Haviv.
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Caucasus seen by Antonin Kratochil >>>
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Friday, April 24, 2009
FEATURE: Georgia: The ZAKVO Refugees (gaia-photos.com)
Posted on 23 April 2009 by Paulo Nunes dos Santos
In the first days of August 2008, the Georgian president Mikheil Saakashvili ordered and attack against the separatist region of South Ossetia. As retaliation, the Russian troops took over the regions of Abdkazia and South Ossetia and bombed several locations in Georgian territory.
During the conflict thousands fled their villages and towns, leaving homes, family members and most of what they had behind. Around 25,000 displaced of Georgian ethnicity traveled to Tbilisi, the capital city of Georgia, in a desperate attempt to find a safe shelter and wait for the time to return to their homes.
Several local and international NGOs made about 170 city buildings, including schools and warehouses, available for refugees. One of them is the former Headquarters Transcaucasus Military District - also known as ZAKVO, a degraded old building in the outskirts of Tbilisi.
Here more than 1500 people, mostly from the villages around Tskhinvali, live now in poor conditions, depending uniquely on the help from NGOs and population in general.
This essay intent to show the daily life and living condition of the people now known as the ZAKVO refugees.
During the conflict thousands fled their villages and towns, leaving homes, family members and most of what they had behind. Around 25,000 displaced of Georgian ethnicity traveled to Tbilisi, the capital city of Georgia, in a desperate attempt to find a safe shelter and wait for the time to return to their homes.
Several local and international NGOs made about 170 city buildings, including schools and warehouses, available for refugees. One of them is the former Headquarters Transcaucasus Military District - also known as ZAKVO, a degraded old building in the outskirts of Tbilisi.
Here more than 1500 people, mostly from the villages around Tskhinvali, live now in poor conditions, depending uniquely on the help from NGOs and population in general.
This essay intent to show the daily life and living condition of the people now known as the ZAKVO refugees.
Source: www.gaia-photos.com
Photojournalism for a globalized world
Wednesday, March 25, 2009
LEBENSSITUATION: "Humanitäre Katastrophe". Warten auf russisches Geld
In Südossetien, der abtrünnigen Region Georgiens im Südkaukasus, sind die Menschen nach dem Siegestaumel zum Ende des August-Kriegs und einem harten Winter zunehmend verzweifelt. Von den versprochenen russischen Hilfsgeldern ist kaum etwas zu sehen. Die zerstörte Hauptstadt Zchinwali sieht auch sieben Monate nach dem Angriff georgischer Truppen kaum anders aus. Hunderte Häuser liegen in Trümmern. Wie Narben zeugen die Einschlaglöcher der Munition vom Krieg, bei dem offiziell 441 Menschen starben. Von weitem leuchten neue Dächer. Doch auch sie sind einsturzgefährdet. Behörden beklagen Baupfusch windiger Unternehmen. Viele Menschen frieren. Mancher fragt sich, welchen Sinn der mit Hilfe Russlands gewonnene Krieg hatte.
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Friday, March 13, 2009
NEWS: 13 Mar 09 | Caucasus Reporting Service 484 (iwpr.net)
Georgia Opposition Vow to Topple Saakashvili
President’s enemies say huge street protests next month, will end his rule - but not everyone is convinced. By Mikhail Vignansky in Tbilisi (CRS No. 484, 13-Mar-09)
Armenian Gays Face Long Walk to Freedom
Society remains as relentlessly homophobic here as elsewhere in the Caucasus, but activists say there some grounds for hope. By Vahan Ishkhanian in Yerevan (CRS No. 484, 13-Mar-09)
Karabakh Refugees Take Dim View of New Homes
They say living conditions in new settlements provided by authorities almost unbearable. By Sabina Vagifqyzy in Beylaqan (CRS No. 484, 13-Mar-09)
President’s enemies say huge street protests next month, will end his rule - but not everyone is convinced. By Mikhail Vignansky in Tbilisi (CRS No. 484, 13-Mar-09)
Armenian Gays Face Long Walk to Freedom
Society remains as relentlessly homophobic here as elsewhere in the Caucasus, but activists say there some grounds for hope. By Vahan Ishkhanian in Yerevan (CRS No. 484, 13-Mar-09)
Karabakh Refugees Take Dim View of New Homes
They say living conditions in new settlements provided by authorities almost unbearable. By Sabina Vagifqyzy in Beylaqan (CRS No. 484, 13-Mar-09)
Friday, February 27, 2009
NEWS: 20 Feb 09 and 27 Feb 09 | Caucasus Reporting Service 481 and 482 (iwpr.com)
27 Feb 09 Caucasus Reporting Service 482
Georgia: Refugees Claim to be Put at Risk
Officials urging displaced to go home, but they say their villages remain dangerous. By Magda Memanishvili in Knolevi and Tbilisi (CRS No. 482, 27-Feb-09)
Tensions on Eve of Yerevan Rally
Armenia braces for protests commemorating violent break-up of opposition demonstration. By Karine Asatrian in Yerevan (CRS No. 482, 27-Feb-09)
Azeri Journalist Speaks of Interrogation Ordeal
He claims what he thought was to be an interview with state officials turned into abusive encounter.By Samira Akhmedbeili in Baku (CRS No. 482, 27-Feb-09)
20 Feb 09 Caucasus Reporting Service 481
Armenians Fear Jobs in Russia Will Vanish
Concerns raised by signs of discrimination against foreign workers and collapse of the economy.By Vahe Avanesian in Moscow and Nelly Babaian in Yerevan (CRS No. 481, 20-Feb-09)
Gay Novel Shocks Azeris
Book about love affair between Azeri and Armenian sells well, despite uproar over its publication.By Nigar Musayeva in Baku (CRS No. 481, 20-Feb-09)
Georgia: Minority Faiths Face Bureaucratic Hurdles
Religious minorities say they struggle to have their legal rights to free worship recognised.By Fati Mamiashvili in Tbilisi (CRS No. 481, 20-Feb-09)
Georgia: Refugees Claim to be Put at Risk
Officials urging displaced to go home, but they say their villages remain dangerous. By Magda Memanishvili in Knolevi and Tbilisi (CRS No. 482, 27-Feb-09)
Tensions on Eve of Yerevan Rally
Armenia braces for protests commemorating violent break-up of opposition demonstration. By Karine Asatrian in Yerevan (CRS No. 482, 27-Feb-09)
Azeri Journalist Speaks of Interrogation Ordeal
He claims what he thought was to be an interview with state officials turned into abusive encounter.By Samira Akhmedbeili in Baku (CRS No. 482, 27-Feb-09)
20 Feb 09 Caucasus Reporting Service 481
Armenians Fear Jobs in Russia Will Vanish
Concerns raised by signs of discrimination against foreign workers and collapse of the economy.By Vahe Avanesian in Moscow and Nelly Babaian in Yerevan (CRS No. 481, 20-Feb-09)
Gay Novel Shocks Azeris
Book about love affair between Azeri and Armenian sells well, despite uproar over its publication.By Nigar Musayeva in Baku (CRS No. 481, 20-Feb-09)
Georgia: Minority Faiths Face Bureaucratic Hurdles
Religious minorities say they struggle to have their legal rights to free worship recognised.By Fati Mamiashvili in Tbilisi (CRS No. 481, 20-Feb-09)
Monday, February 02, 2009
PHOTOGALLERY: Results of Conflict in South Osetia & Refugees from Abkhazia and Kodori. By Gela Bedianashvili
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ARTICLE: Georgians who can never go home. By Jonathan Steele (guardian.co.uk)
Six months after the war with Russia, Jonathan Steele finds thousands of refugees from South Ossetia still forced to live in temporary housing
Stepping warily, Zaza Dudjeashvili and his wife made their way past the shattered roof beams, broken glass and snow-covered lumps of masonry that litter the garden around their ruined home. Two Russian helicopter gunships lifted into the sky a mile away to sweep along the border with South Ossetia that runs just behind the couple's property.
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Stepping warily, Zaza Dudjeashvili and his wife made their way past the shattered roof beams, broken glass and snow-covered lumps of masonry that litter the garden around their ruined home. Two Russian helicopter gunships lifted into the sky a mile away to sweep along the border with South Ossetia that runs just behind the couple's property.
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