Sunday, January 19, 2014

URBANITÄT: EU-Kulturprojekt: Identity and Spirit of Old Tbilisi (f29architekten.de)

(f29architekten.de) Als einer von den 6 internationalen Experten aus Deutschland, Großbritannien und Norwegen nahm Christian Schmitz vom 4. bis 6. Juni 2010 an einem Symposium in Tiflis teil. Gemeinsam führen das Goethe-Institut (D), das British Council (GB), die Botschaft Norwegens (N), dem ICOMOS Georgia und das "Georgian Arts and Culture Center" ein EU-Projekt durch, in dem es um die behutsame Stadterneuerung von Tiflis geht.

Im Rahmen das Symposiums haben Studenten und Post-Graduierte zum Thema "Identity and Spirit of Old Tbilisi" Modelle und Pläne einer behutsamen Stadtsanierung erarbeitet. Diese werden in einer Ausstellung im Goethe Institut in Tiflis vom 07. Juli bis 15. September gezeigt. Eine Publikation mit allen Ergebnissen der Veranstaltung wird bis Ende des Jahres veröffentlicht. Identity and Spirit of Old Tbilisi

Links: 
ccp-deutschland.de [pdf ]
facebook.com/OldTbilisiIdentityandSpirit
messenger.com.ge
backoftheenvelope.britishcouncil.org
worldarchitecture.org  
geotimes.ge
georgien.blogspot.de  
udpf.se/identity-and-spirit-of-old-tbilisi

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by Oriel Prizeman
Browse on demand library for the presentations of the Conference "Identity and Spirit of Old Tbilisi"  
Maia Mania, Architectural Historian and Doctor of Art History Tbilisi "A Unique System of Houses with Courtyards"
Suramelashvili, Architectural Historian,
Doctor of Arts History "Whatever is Eternal and Unique in Tbilisi"

 Ingun Amundsen, Norwegian Directorate for Cultural Heritage, Norway "Spirit of Place:"  
Iva Chkonia, Old Tbilisi Region Administrator "Presentation of Old Tbilisi Administration Rehabilitation Projects"  
Dag Arne Reinar, Norwegian Directorate for Cultural Heritage, Norway. "Uncovering the Spirit of Place and Capacity for Change of Historic Towns"  
Koka Amirejibi, Architect, Tbilisi State University; 
Amashukeli, Arts Historian "Morphotypes of the Historic Tbilisi residential buildings"  
Dieter Pfannensteil, Director, EllisWilliams Architects, Germany "EWA in Georgia – Experience of an architectural practice abroad"
Nestan Tatarashvili, Conservation Architect, Art Nouveau Preservation Group in Georgia "Old Tbilisi – now in the capital of independent Georgia"  
Pavle Dzindzibadze, Tbilisi Technical University "Life Style and transformation of the Urban Space of the late 20th Century Historic Districts of Old Tbilisi: A Witness’s assessment"  
William Mann, Witherford Watson Mann Architects, UK. Material Change and Immaterial Culture in London’s Historic Edges  
Giorgi (Giga) Batiashvili, Doctor of Architecture and Full Professor "For Regeneration of Historic Tbilisi"  
Brian Park, Brian A Park, Partner, Page \ Park Architects, UK "Heritage as Vehicle for Economic Regeneration – A Scottish Case Study"  
Lali Andronikashvili, G. Chubinashvili National Centre for Research of Georgian Art History and Monument
Protection "Redevelopment of Zemeli Neighbourhood in Historic Tbilisi"
 
Maia Mania and Werner Wöll Presentation of publications  
Christian Schmitz, Architect, Manager, BDA Union of the German Architects, Germany "Atmosphere of the Place (Specifi cities, spirit): Projects of F29 Architects Ltd in the Historic Conext."
 Lado Vardosanidze, Architect, Urban Expert, Professor, Tbilisi State University "What and Why We Do Not Protect in Old Tbilisi"  
Manuchar Makhatadze, "Presentation of the Fund for Old City Rehabilitation and Development"
We apologize for the quality of the recordings


The study tours of the six winners of the competition held during the workshop Old Tbilisi Identity and Spirit workshop is part of the Urban Heritage Preservation: Identity and Spirit of Old Tbilisi project carried out by the British Council in partnership with the Goethe Institute, Riksantikvaren, Norwegian Directorate for Cultural Heritage Preservation, Georgian Arts and Culture Center "Istoriali" (GACC), and Georgian National Committee of International Council On Monuments and Sites (ICOMOS Georgia). The project is funded by the European Commision Culture programme

Six winners of a competition for the best development design (infill design) for the particular area in Betlemi Quarter were architecture, restoration and conservation students -- three from the MA programme and three undergards. Ketevan Bochoidze and Tornike Dadiani went to Germany from 17 to 25 October 2010, Ia Koroshinadze and Mamuka Kharazishvili travelled to Norway and Nikoloz Maisuradze and Ketevan Tsutskiridze had a trip to the UK (8-14 November 2010).

BUCH: Städtebau in Georgien vom Sozialismus zur Marktwirtschaft. Von Karl Ziegler (kluedo.ub.uni-kl.de)

(kluedo.ub.uni-kl.de) Vom Fachbereich Architektur, Raum- und Umweltplanung und Bauingenieurwesen der Technischen Universität Kaiserslautern zur Verleihung des akademischen Grades Doktor-Ingenieur (Dr.-Ing.) genehmigte Dissertation

Vorgelegt von Karl Ziegler, Dipl.-Ing. der Raum- und Umweltplanung

Mit dem Zerfall der Sowjetunion wurde ein enormer gesellschaftlicher und ökonomischer Wandel in den nach Eigenständigkeit strebenden ehemaligen Sowjetrepubliken ausgelöst. Kernpunkt dieser Veränderungen bildet die Privatisierung von Grund und Boden sowie von sonstigem Staatseigentum.

Folglich standen bzw. stehen auch im Bereich der räumlichen Planungssysteme die Transformationsländer vor großen und neuen Herausforderungen, die sich vor allem im Aufbau dezentraler Planungsstrukturen zur Regelung der baulichen und sonstigen Bodennutzung zeigen.

Die Arbeit skizziert für das Land Georgien die Entwicklungslinien auf dem Weg von einem sozialistischen zu einem marktwirtschaftlichen Städtebau.

Das Zusammentragen der dazu erforderlichen Unterlagen und Informationen sowie das spezifi sche Recherchieren gestaltete sich nicht immer einfach.

Dies lag einerseits an sprachlichen Hemmnissen und andererseits daran, dass in nicht wenigen Segmenten Neuland betreten werden musste. Hinzu kam die überkommene Haltung vieler ehemals staatlicher Institutionen Planungsunterlagen grundsätzlich für geheim einzustufen oder neuerdings nur gegen Bezahlung bereitzustellen.

Ohne die guten persönlichen Beziehungen, die ich im Laufe meiner Einsätze in Georgien mit vielen Personen aufbauen konnte, wäre das Thema in dieser Substanzhaltigkeit kaum zu bewältigen gewesen.

Daher gilt ein besonderer Dank allen Personen, die durch Interviews, die Bereitstellung von Daten und Plänen, sowie unzähliger Übersetzungsarbeit zur inhaltlichen Ausgestaltung beigetragen haben. Namentlich herausstellen möchte ich Herrn Paul Dzindzibadze und Herrn David Dzindzibadze, der vor allem unermüdlich übersetzt hat, sowie Herrn Zurab Nemsadze und Herrn Zurab Bakradze.

Ein inneres Bedürfnis als Ausdruck von Liebe und Vertrauen ist es mir, meiner Frau Kerstin, die viel Verständnis für zeitliche Entbehrungen hatte und dies gegenüber unseren beiden jungen Söhnen Philipp und Paul mehr als kompensiert hat, zu danken.

Großen Dank möchte ich Herrn Prof. Dennhardt aussprechen, der mich in angenehmer Art und Weise gedrängt hat, diese Arbeit anzufertigen und dabei stets unterstützte.

Herrn Prof. Kistenmacher möchte ich für seine spontane Bereitschaft danken, mein Thema anzunehmen sowie für die wenigen, aber dafür umso intensiveren und konstruktiven Gespräche.

Frau Silke Dreyer hat mich mit viel Geduld und Ausdauer in der redaktionellen Aufbereitung unterstützt - dafür herzlichen Dank.

Nicht zuletzt möchte ich Herrn Gerhard Laux und Herrn Jan Melchior, mit denen mich viele gemeinsame Arbeitseinsätze in Georgien verbinden, für ihre Unterstützung danken.

Ich bin davon überzeugt - obwohl die georgischen Unterlagen unter den Vorbehalt der vollständigen Richtigkeit, so z.B. bei der Übersetzung von Fachbegriffen, gestellt werden müssen - mit dieser Arbeit zu einer Erweiterung der Kommunikation und des Erfahrungsaustausches zwischen beiden Ländern im Bereich Städtebau beitragen zu können

Abschließend bleibt zu hoffen, dass die Arbeit natürlich Anregungen für weitere wissenschaftliche Beiträge innerhalb dieses Themenfeldes liefert, aber selbst nicht nur wissenschaftlichen Zwecken dient, sondern einen kleinen Beitrag zur Lösung der Aufgaben in der Praxis leistet.

Karl Ziegler

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Inhaltlicher Überblick – Kurzzusammenfassung

Die Arbeit stellt die wissenschaftliche Aufbereitung von 6 Jahren Beratungsarbeit im Rahmen des von der Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (GTZ) durchgeführten Projektes „Landmanagement Georgien“ zum Aufbau eines marktwirtschaftlichen Städtebau- und Raumordnungssystems in Georgien dar. Dabei geht es um die grundsätzliche Durchdringung eines komplexen Themenfeldes und den grundlegenden Aufbau einer bislang von westlicher Seite fehlenden Wissenschaftsbasis.

In Georgien begannen die Privatisierungen im Jahr 1992: Wohnungen wurden verschenkt, Betriebe (bislang rund 20 Tausend) und sonstige Grundstücke werden verkauft bzw. versteigert.

1994 begann modellhaft für die Hauptstadt Tbilisi die Erstellung von Grundbuch/Kataster, d.h. der Aufbau eines öffentlichen Eigentumssicherungssystems für privaten Grundbesitz.

Daher gilt es insbesondere für die bauliche und sonstige Nutzung von privaten Grundstücken verbindliche Spielregeln zu finden.

Die Ausführungen konzentrieren sich vom Zielansatz folglich auf das in Georgien unbedingt erforderliche Spektrum von rechtsverbindlichen Mindestvereinbarungen in Form von Gesetzen, Verfahren sowie weichen und harten Instrumenten zur Steuerung der baulichen und gestaltungsrelevanten Bodennutzung im Sinne eines geordneten Städtebaus. Innerhalb dieser Schwerpunktsetzung, d.h. der Auseinandersetzung mit vorhandenen und zu schaffenden städtebaulichen (Rechts)Grundlagen, werden die Schnittstellen und Wechselwirkungen zur Raumordnung sowie zu politischen und administrativen Strukturen aufgezeigt, aber nicht vertieft.

Eine Betrachtung des sowjetischen Planungssystems, bei dem es letztendlich auf allen Ebenen nur um die Verwirklichung staatlicher Großprojekte zur Steigerung der volkswirtschaftlichen Bilanz ging, sollen einerseits das schwierige psychische und physiognomische Erbe im Städtebau offen legen und andererseits die Dimension notwendiger Veränderungen bei den Transformationsprozessen verdeutlichen.

Anhand einer zielorientierten Beschäftigung mit örtlichen Planungssystemen/-instrumenten in den Ländern Deutschland, Frankreich, Schweiz und Tschechien wird der Frage nachgegangen, welche zentralen Regelungen in der Marktwirtschaft für einen geordneten Städtebau unerlässlich sind. Damit werden generelle Maßstäbe und Leitlinien defi niert, die bei der Transformation auf das georgische System kritisch hinterfragt und angepasst werden.

Der räumliche Schwerpunkt bildet die Hauptstadt Tbilisi als dominantes Zentrum baulicher Aktivitäten. Darüber hinaus werden die Städte Kutaisi, Gori und Signaghi, jeweils stellvertretend für bestimmte Siedlungstypen/-größen betrachtet.

Die Ergebnisse zeigen, dass sich der Städtebau in Georgien am Scheideweg befi ndet. Gesetze sind trotz formaler und inhaltlicher Schwächen vorhanden und leistungsfähig. Jetzt geht es um die Anwendung, eine bedarfsorientierte Instrumentalisierung und vor allem die Beachtung. Eine weitere, enorm wichtige Aufgabe stellt in diesem Zusammenhang die Festigung von Strukturen bei der Wahrnehmung von Planungsabläufen dar. Denn im Sozialismus gab es nur eindimensionale Entscheidungsstrukturen. Heute bestehen vielschichtige Strukturen und Möglichkeiten bei der Abwicklung von Planungsaufgaben.

Aber trotz des vielfältigen Handlungsbedarfs konnte im Vergleich zu den benachbarten Kaukasusrepubliken Armenien und Aserbaidschan in Georgien viel erreicht werden. Die Arbeit kann dazu beitragen, die städtebaulichen Prozesse in Georgien scharfkantiger und zielgenauer zu führen. Anderen postsowjetischen Ländern kann sie als Leitfaden bei der Transformation der räumlichen Planungssysteme dienen. Darin liegt ein bedeutender Mehrwert.

Das ganze Buch [pdf]

Saturday, January 18, 2014

MUSIC: Saakashvili secretly captures Georgian violinist’s performance (Liza Batiashvili) in New York with his cell phone (georgianews.ge)



(georgianews.ge) Former President Mikheil Saakashvili posted a short smartphone video recording on his Facebook page of violinist Liza Batiashvili’s concert at the Lincoln Center in New York. The former president commented on the video by saying: “Recently probably the most famous conductor Daniel Barenboim told me the Georgians should be proud to have the world’s number one violinist - Liza Batiashvili. The phenomenal Liza performed at the United States’ greatest performing venue, the Lincoln Center, over a number of days, met by sold out audiences offering a standing ovation to her performance, while The New York Times published a delighted piece.

I attended the final performance, and even though recording is strictly prohibited at the Center, I did capture a moment of her triumph on my cell phone.

It is a great feeling when your compatriot enjoys so much appreciation. Especially with Liza, who always stresses her roots, this also helps her country, which should be the most important thing for us. I could not resist sharing this impression with you.”

Related Story:

Saakashvili at Chris Botti’s show in New York

AUSSCHREIBUNG: Übersetzerwerkstatt Georgisch - Deutsch für Anfänger (goethe.de)


6. März bis 10. März 2014
Europäisches Übersetzer-Kollegium in Straelen (Deutschland)
Bewerbungsschluss: 6. Februar 2014

Email: Barbara.Wattendorf@tbilissi.goethe.org

(goethe.de) Das Goethe-Institut Georgien lädt in Kooperation mit dem Ministerium für Kultur und Denkmalschutz Georgiens und dem Deutschen Übersetzerfonds zu einer fünftägigen Übersetzerwerkstatt ein.

Im Mittelpunkt der Werkstattarbeit steht die intensive Diskussion der eingereichten Prosaübersetzungen.

Zwei Werkstattleiterinnen strukturieren und moderieren die Gespräche.

Ziel der Übersetzerwerkstatt ist es, neue Talente für das Literaturübersetzen aus dem Georgischen ins Deutsche zu gewinnen und die Professionalisierung des Literaturübersetzens voranzubringen. Im Rahmen der Werkstatt werden deshalb auch grundlegende berufskundliche Fragen angesprochen und Förderprogramme für Literaturübersetzer vorgestellt.

Die Werkstatt ist offen für maximal 6 Teilnehmer.

Bewerben können sich deutsche Muttersprachler mit und ohne Publikationserfahrung.

Interessenten bewerben sich mit der Übersetzung eines von vier zur Auswahl gestellten Prosatexten (ca. 8-10 Seiten):

Download SymbolDawit Kldiaschwili: Samanischwilis dedinazwali (Romananfang, 1897) (PDF, 63 KB)

Download SymbolAnna Kordsaia-Samadaschwili: Win mokla chaika (Romananfang, Sulakauri Verlag, 2013) (PDF, 57 KB)

Download SymbolAka Mortschiladse: Obolé (Romananfang, Sulakauri Verlag, 2011) (PDF, 88 KB)

Download SymbolIrma Tawelidse: Goris ziche (Erzählung, Diogene Verlag, 2013) (PDF, 120 KB)

Seminarleitung: Rosemarie Tietze und Natia Mikeladse-Bachsoliani

Termin: 6. -10. März 2014 (Anreise: 5. März, Abreise 11. März)

Ort: Europäisches Übersetzer-Kollegium in Straelen

Teilnahmegebühren: Die Teilnahme an der Übersetzerwerkstatt inklusive Unterkunft für auswärtige Teilnehmer ist kostenlos. Reisekosten werden erstattet.

Folgende Bewerbungsunterlagen sind einzureichen:
- tabellarischer Lebenslauf (eventuell mit Publikationsverzeichnis)
- Übersetzung eines ausgewählten Textes

Bewerbungen per E-Mail (Dateityp: Word-Dokument) an:

Barbara Wattendorf
Goethe-Institut Georgien
Barbara.Wattendorf@tbilissi.goethe.org

Die Teilnehmer werden von den Werkstattleitern ausgewählt.

Bewerbungsschluss: 6. Februar 2014

Ermöglicht wird die Werkstatt durch das Ministerium für Kultur und Denkmalschutz Georgiens und den Deutschen Übersetzerfonds. 

Links zum Thema

KAUKASUS REISEN: Sicherheit - Wie sicher ist Chewsuretien ? (kaukasus-reisen.de)

(kaukasus-reisen.de) Das Reisen in Georgien und in der historischen Bergregion Chewsuretien ist sehr sicher. Die Grenze nach Russland trennen hohe Berge und die natürlichen Zugänge über Pässe oder Täler werden von der nach Vorbild des Bundesgrenzschutzes aufgebauten Georgischen Grenzpolizei und auf der russischen Seite von Russischen Grenztruppen zuverlässig bewacht.

Die Infrastruktur entspricht nicht der der Alpen. Die Wanderwege sind eher schmale Pfade und es existieren keine Berghütten oder Unterstände. Die Wanderetappen gehen von Dorf zu Dorf.

Dabei geht es zum Teil über steinige Strecken, durch matschig-ausgetretene Kuhpfade, durch reißende Bäche und kurze Distanzen über Altschneefelder. Es muss besonders vorsichtig und immer sicher gelaufen werden.

Auf der Reise kommt man oft in Kontakt mit freilaufenden Tieren, wie Pferden, Rindern, Haushunden und seltener auch Wildtieren. Tiere können unvorhersehbar reagieren und man sollte sich vorsichtig und souverän verhalten. Im Zweifelsfalle hören Sie auf die Anweisungen des Guides und bleiben bei der Gruppe.

Unsere Guides und Helfer sind lokale Chewsuren. Das Verhältnis zwischen den Chewsuren und gegenüber Fremden ist freundlich, höflich und manchmal herzlich. Kaukasus-Reisen ist in der Gegend gut bekannt und unsere Gäste werden sehr freundlich aufgenommen.

REISE: Trekking in der Bergwelt von Chewsuretien, 2 Termine im Juli und August 2014 [kaukasus-reisen.de]

Eine 12-Tage-Trekkingtour mit Packpferden durch die Gebirgsregion Chewsuretien (English Version here) (русская версия)

more here: How safe is Georgia ? [quora.com] 

Friday, January 17, 2014

WEBPROJECT: A Journalist's Perspective on the South Caucasus. By Onnik Krikorian




more:
onewmphoto@gmail.com 
WEB
 
onnik-krikorian.com
www.conflict-voices.net 
 
FACEBOOK 
facebook.com/onewmphoto
facebook.com/conflictvoices 
TWITTER
 
twitter.com/onewmphoto 
twitter.com/caucasusproject 

Tuesday, January 14, 2014

AUSSTELLUNG: Uta Beyers Georgienprojekt "Heimlich" in Berlin (utabeyer.com)


(utabeyer.com) Heimlich ist eine konzeptuelle Arbeit um eine Gruppe von 20 Rentnerinnen und Rentnern in Tbilisi/Georgien, die am Rande des Existenzminimums leben. Das Projekt ist eine Einladung an die Ausstellungsbesucher, die Menschen und alltäglichen Objekte ihres Lebens und ihrer Unterkünfte aus einem neuen, imaginären Blickwinkel heraus zu betrachten, als ein Zugang zu einer neuen Art der Erfahrung, in der Wissen durch Intuition erlangt werden kann. Befreit von der Last, die einzig wahre, objektive Wahrheit zu erfahren, sind wir offen, neue Wege der Erkenntnis zu gehen - für eine Realität jenseits der Rationalität.

Uta Beyer ist eine deutsche Dokumentarfotografin, die seit 2009 in Tbilisi/Georgien lebt und arbeitet. Uta Beyers Interesse gilt dem Zuhause und Zuhausesein, Gefühlen von Zugehörigkeit und der Bedeutung von Heimat. Ihre aktuellen Projekte, Recherchen und fotografische Praxis untersuchen die Lebensräume der Bewohner Tbilisis.
 
 


The photo essay Heimlich is a conceptual work exploring a group of 20 homes of impoverished old people in Tbilisi, Georgia, in 2012. In the centre of the project are the homes' interiors and their objects of everyday life.

Heimlich is a proposition to read photographed objects in a new, imaginative, utopian way of seeing, as an access to another kind of experience, where the viewer may gain knowledge of the reality through intuition. It suggests to abandon the attempt to find one single correct interpretation of the past and what we see in the photo, but rather asks: What does this thing, this fragment from the past mean for what I am, we are, now? Being freed from the burden of obtaining the one and only objective, factual knowledge of reality, we are open to search for insight into new ways of knowledge, for a reality beyond reason. 
 

AusZeiten&Räumen
14 February - 5 March 2014
Opening: 14 February, 7pm
atelier freier fotografen - aff galerie
Kochhannstraße 14
10249 Berlin
AusZeiten&Räumen

Vom 14. Februar bis zum 07. März 2014 versammelt die aff Galerie – Atelier freier Fotografen Berlin – international ausgezeichneten Nachwuchsfotografinnen der Abschlussklasse des Masterstudiengangs Fotojournalismus und Dokumentarfotografie des London College of Communication, University of the Arts London erstmals in Berlin.

Die fotografischen Essays von Uta Beyer, Lara Ciarabellini, Italo Morales, Linka A Odom, Christina Vazou, Veronika Lukasova, Tracey Fahy und Gunta Podina sind dokumentarische Reisen zu Menschen und Orten in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Dabei werden wir als BetrachterInnen nicht nur Zeugen dieser Reise – das Zuschauen selbst ist eine reisend-suchende Geste: Die Projekte fordern eine Bewegung und Justierung des eigenen Blicks auf die uns umgebende Welt und ihrer fotografischen Dokumentation, die gleichzeitig auch unsere Position als ZuschauerInnen reflektiert. Dabei wird das Verhältnis zwischen dem, was wir zu sehen bekommen und den Erzählungen und Geschichten, die wir uns zu den Bildern imaginieren, verkehrt. Die Bilder sind immer auch ein Entzug des Sichtbaren: Fragmente, Ausschnitte, Dekontextualisierungen, die neben dem Sehen das Erzählen ihrer Geschichten anregen. Was sehe ich? Und was sehe ich nicht? Was erzählen mir die Bilder? Und was erzähle ich mir selbst? So hinterfragt diese Reise immer auch die eigene (Sicht)Position, regt an diese zu hinterfragen und sich selbst auf die Reise nach neuen Blickwinkeln und einem anderen Verständnis von Sehen und dem Sichtbaren zu machen.

In Somnambulism öffnet uns Lara Ciarabellini psychologische Landschaften des kriegsversehrten Terrains des heutigen Bosnien und Herzegowina. Dabei wird das kollektive Gedächtnis eines Landes in seinen Bewegungen zwischen schlafwandlerischer Schockstarre, Amnesie, Bewusstwerdung und Verdrängung untersucht.
 
Italo Morales blickt mit Overnight Generation in die Hauptstadt Sarajevo und dokumentiert das Leben ihrer jungen Erwachsenen, die in einer Stadt aufwuchsen, die im Schatten des längsten Belagerungszustandes der modernen Geschichte liegt. "Eine Generation, die über Nacht erwachsen werden musste, während wir anderen schliefen."
  
Christina Vazou gibt mit Behind the Scenes of the Greek Crisis ein eindrucksvolles Porträt der politischen und ökonomischen Situation Griechenlands in den Jahren 2009-2012. Als Frau eines griechischen Abgeordneten, der Mutter zweier Jungen, als griechische Bürgerin und Fotografin eröffnet sich im doppelten Blick zwischen privatem und öffentlichem Leben ein berührender und eindringlicher Einblick hinter die Kulissen Griechenlands als ein Land in der Krise.
  
Mit Uta Beyer begleiten wir in Heimlich zwanzig Rentnerinnen und Rentner in
Tbilisi/Georgien, die am Rande des Existenzminimums leben. Die Bilder sind atmosphärische Momentaufnahmen, die zwischen Sehen und Erfahren liegen und eine intuitive Annäherung an Bilder, Gegenstände und Situationen ermöglichen.

Anderen, entfernten und utopischen Orten widmet sich Veronika Lukasova. In Mars: Dreams and Schemes untersucht sie den Mars als einen Ort der wissenschaftlichen Forschung und der Zukunftsvisionen.
  
Spinning Compass zeigt das Bereisen der Welt und ihre Reisenden: Handbemalte Schwarz-Weiß-Fotografien von Reisenden werden zu einer sozial-anthropologischen Untersuchung über Erfahrungen und Beweggründe des Reisens. Die Flucht vor dem Alltag und die Reise an einen vermeintlich „perfekten Platz“ schildert Njut Lagom!
  
The Secret Art of Being Swedish von Gunta Podina: Njut Lagom! berichtet über die Schweden und ihr Freizeitverhalten. Es untersucht die Exzentrizitäten
und kulturellen Klischees in Momenten der Flucht Schwedens aus dem Alltag. 
Bereits in den alltäglichen Ereignissen und Vorfällen, die offensichtlich und allgegenwärtig sind, liegt in ihrer Gewöhnlichkeit eine Außergewöhnlichkeit, wie uns Tracey Fahy in If not now, when? zeigt: "Das gewöhnliche Leben, voll und ganz gelebt, ist außergewöhnlich".

In ihrem besonderen Spannungsverhältnis zwischen Sichtbarem und Unsichtbarem, Gesehenem, Erlebten und Erzählten geben die Projekte einen vielschichtigen und intensiven Einblick in die kontemporäre Dokumentarfotografie.

KünstlerInnen:
1) Uta Beyer // Heimlich // www.UtaBeyer.com
2) Lara Ciarabellini // Somnabulism // www.LaraCiarabellini.com
3) Tracey Fahy // If not now, when? // www.TraceyFahy.com
5) Veronika Lukasova // Mars: Dreams and Schemes // www.veronikalokasova.com
4) Italo Morales // Overnight Generation // www.ItaloMorales.com
6) Linka A Odom // Spinning Compass // www.LinkaAOdom.com
7) Gunta Podina // Njut Lagom! The Secret Art of Being Swedish // www.Gunta.eu
8) Christina Vazou // Behind the Scenes of the Greek Crisis // www.ChristinaVazou.com

Kuratiert von Lena von Geyso

Links:

Monday, January 13, 2014

BLOG: Tamada Travels: The Color of Parajanov. By Giorgi Lomsadze (eurasianet.org)

(eurasianet.org) Iconic filmmaker Sergo (Sergei) Parajanov – a man who in his lifetime gained a reputation as the Soviet Union’s Fellini – would have turned 90 today. This EurasiaNet video pays tribute to Parajanov’s legacy, which extends well beyond his native region, the South Caucasus. 

video >>>

An ethnic Armenian born in Tbilisi, Georgia, Parajanov is still widely considered to be the greatest visual poet that the Caucasus has ever produced. Relying on a cinematic style that emphasized a rich, baroque tapestry of images and the expressive silence of his film characters, Parajanov transgressed the cultural and artistic borders of his time and place. While defying Soviet censors, he managed to rise above the parochial nationalist sentiments that prevailed in the Caucasus in his time -- much like another famous cosmopolitan Tbilisi Armenian before him, the 17th century troubadour Sayat Nova, a figure who became an inspiration for Parajanov’s internationally acclaimed movie, the Color of Pomegranates.

Ultimately, Communist authorities couldn’t tolerate Parajanov’s individualist streak, and he spent several years in prison starting in the late 1970s, convicted on what were widely seen as politically motivated charges. The experience broke his health, and he succumbed to cancer in 1990 at the age of 66. One can only wonder what might have been, if he could have lived long enough to enjoy full artistic freedom during the post-Soviet era.

Editor's Note: Giorgi Lomsadze is a freelance journalist based in Tbilisi. He is a frequent contributor to EurasiaNet.org's Tamada Tales blog. 

VOLONTARIAT: Armenien - März 2013

EVS Volontariat in Armenien
2 TeilnehmerInnen für ein spannendes, vielseitiges EVS-Projekt in Armenien gesucht
(ab März 2014, 9 Monate)

Die “Austrian Helsinki Association – For Human Rights and Int.
Dialogue” (Wien) bietet gemeinsam mit einer der führenden Menschenrechtsorganisationen Armeniens, dem “Helsinki Cititzens’ Assembly – Vanadzor office (HCAV)” (http://www.hcav.am), ein European Volunteer Service Volontariat im Rahmen des European Partnership an.
Wir suchen ab März 2014 zwei aufgeschlossene, neugierige und engagierte Person (bis 30 Jahre, nur Englischkenntnisse erforderlich, in Österreich wohnhaft), mit speziellem Interesse für Menschenrechte und internationale Zusammenarbeit, die das HCAV bei seiner vielfältigen Arbeit (Schwerpunkte: human rights, peace building, civil initiatives) unterstützen möchten.

Das Engagement wird über den gesamten Zeitraum von Wien aus begleitet, in Vanadzor stehen Mentoren Rat und Antwort. Die Volontäre soll je nach Kenntnis und Interesse die Organisation bei der Durchführung von Events (zb. Human Rights Film Festival, Int. Human Rights Day) und
praktischer Menschenrechtsarbeit unterstützen. Eine vielseitige Tätigkeit in einem jungen Team garantiert einen spannenden Austausch mit lokalen AktivistInnen, und es bestehen viele Möglichkeiten der persönlichen Weiterentwicklung und Erfahrungssammlung in einer interessanten Umgebung.

Neben einer umfassenden Vorinformation geben wir Unterstützung bei der Reisevorbereitung und ermöglichen ein Treffen mit ehemaligen EVS Volontären in Vanadzor.

Weiters stellt das Programm bereit:
• Eine kompetente, organisatorische Betreuung
• Unterkunft, Verpflegung
• Sprachtraining (Armenisch/Russisch, keine Vorkenntnisse erforderlich)
• Ausreichend Taschengeld
• Fortbildungsmöglichkeiten vor Ort sowie Seminar Teilnahmen mit
anderen Europäischen Freiwilligen (teilweise verpflichtend, in Österreich sowie Tbilisi, Georgien)

Die aufnehmende Organisation hat bereits Erfahrung mit Volontären und bietet die ideale Infrastruktur für einen Einsatz; es handelt sich hierbei um die 3. Runde des erfolgreichen Projekts. Vanadzor ist die 3. größte Stadt des Landes und befindet sich in unweiter Nähe einiger UNESCO Denkmäler Armeniens und ist gut mit Yerevan und Tbilisi öffentlich verbunden.

Für weitere Informationen -
http://www.jugendinaktion.at/start.asp?ID=129&b=10,
http://ec.europa.eu/youth/evs/aod/hei_f ... 8001041049,
http://www.hcav.am

Deadline: 22.01.2013, Rückmeldungen zur Bewerbung sowie Auswahl bis Ende Jänner 2013.
Ansprechperson: Interessensbekundungen (CV sowie kurzes Motivationsschreiben von max. 1 Seite, beides auf Englisch) an: evsviennavanadzor@gmail.com

CHEMNITZ: Georgien - unbekannte Kaukasusrepublik? (tu-chemnitz.de)

(tu-chemnitz.de) Philosophische Fakultät, Professur Kultur- und Länderstudien Ostmitteleuropas
Ort: Reichenhainer Str. 90, Zentr. Hörsaal- und Seminargebäude, Raum N001 



Mittwoch, 22. Januar 2014

Referent/-in: Dr. Dawit Paidschadse, Dr. Uwe Halbach, PD Dr. Florian Mühlfried, Prof. Dr. Matthias T. Vogt und georgische Studierende

Info: Ilona Scherm, Tel. 0371-531 34503, ilona.scherm@phil.tu-chemnitz.de

Im Rahmen des Jubiläums der Philosophischen Fakultät findet erstmals ein Georgien-Tag statt. Dabei wird die Kaukasus-Republik vorgestellt und es werden auch Studienmöglichkeiten in Georgien gezeigt.

Friday, January 10, 2014

MUSIC OF ARMENIA:| Breathing New Life Into The Armenian Music Legacy (musicofarmenia.com)

(musicofarmenia.com) Music of Armenia is breathing new life into the Armenian music legacy by rediscovering, preserving and promoting Armenian music and talent, creating innovative collaborations and offering audiences exciting projects and events.

Music of Armenia has come a long way since its modest beginnings - building an international reputation for promotion of outstanding Armenian music and talent and it plays a central role in the preservation and development of Armenian music.

Celebrating the beauty of music and its limitless power, Music of Armenia brings together people from all corners of the world, it delivers innovative projects, which inspire, motivate and more importantly leave lasting benefits for all involved.


In order of appearance:
Mary Kouyoumdjian
Tosh Stepanyan - Second Moon
Daniel Bedrosian - George Clinton and Parliament Funkadelic
Diran Tavitjan
Dogma
Sergey Smbatyan
Garik Papoyan - X Factor Armenia
Artyom Manukyan - Armenian Navy Band
Akunq Ensemble
Dorians
Vahagn Hayrapetyan and Rena Derkhorenian
Vahagni
State Youth Orchestra of Armenia
Eileen Khachadourian
Andre Simonian - The Beautified Project
Viza

Music:
Vahagni - Collage
Dogma - Matchmaking
Garik - Karmir Tufic Jungliner
Dorians - Yes Kulam


Editing by Alice Pettit
©Music of Armenia | musicofarmenia.com

5 Years of Music of Armenia
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→ http://www.youtube.com/musicofarmenia
→ https://soundcloud.com/musicofarmenia
→ http://instagram.com/musicofarmenia

DOKUMENTATION: Das Glück des abchasischen Hirten. Ein Film von Andrzej Klamt (arte.tv)


(arte.tv) Donnerstag, 16. Januar um 11:15 Uhr (44 Min.)

Im abgeschiedenen Bergdorf Arasandsysch im Kaukasus werden noch alte Traditionen gepflegt und Rituale sind feste Bestandteile im Leben der Bewohner. Auch die patriarchalische Ordnung ist hier erhalten geblieben: Die Frauen kochen, besorgen den Haushalt und stellen Käse her.

Murman Lomia liebt seine Tiere. Jedes Jahr im Sommer zieht der abchasische Ziegenhirt mit seiner Herde in die Berge des Hohen Kaukasus. Für Murman, Oberhaupt einer großen Familie, ist der Auftrieb der Ziegenherde der Höhepunkt des Jahres. Auch die Rinderherde zieht mit und will ebenfalls rechtzeitig versorgt werden. Bei der Vorbereitung des beschwerlichen Aufstiegs packen alle Familienmitglieder mit an. Zum festen Bestandteil der Vorbereitungen zählen auch antike Fruchtbarkeitsrituale, damit die Höhenwanderung gelingt.

Im Dorf gilt noch die patriarchalische Ordnung: Die Frauen gehen ihren häuslichen Pflichten nach, bereiten die traditionellen Speisen zu, stellen den berühmten Sulguni-Käse her. Betroffen von den Unwägbarkeiten der postsozialistischen Gesellschaft nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion und dem Krieg mit Georgien zu Beginn der 90er Jahre sind die Abchasen gezwungenermaßen Selbstversorger geworden.

Die Bewohner des Bergdorfs Arasandsysch gehören zu den letzten, die die alten Traditionen des Landes pflegen. Ob Hochzeit oder Totenkult, Rituale sind noch fest verankert im Denken und Handeln der Bergbewohner. In der abgeschiedenen Bergwelt führt Murman gemeinsam mit anderen Hirten ein karges aber glückliches Leben, während die Menschen in der Hauptstadt Suchumi den Anschluss an den wohlstandbringenden Tourismus suchen.

Origin: ZDF
Land: Deutschland
Jahr: 2013
Als Live verfügbar: ja
Tonformat: Stereo
Bildformat: HD, 16/9
Arte+7: 09.01-16.01.2014

PROTEST in BERLIN: Gegen die Zerstörung des 5000 jahre altes Goldbergwerk Sakdrisi und gegendie Abholzung des Vakeparks in Tbilisi, Georgien


Sonntag, 12. Januar 2014 um 12:00
 
Pariser Platz 1, 10117 Berlin
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Friedlicher Protest gegen die Zerstörung des 5000 jahre altes Goldbergwerk Sakdrisi, Georgien und gegen Naturzerstörung durch Abholzung des Vakeparks in Tbilisi, Georgien

TRAVEL - NUMBER FIVE: Georgia listed as world’s fifth best tourism country (dfwatch.net)

(dfwatch.net) TBILISI, DFWatch–Rough Guides has listed Georgia as number five among the world’s top countries for tourism.

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Rough Guide is a travel guidebook owned by Penguin Random House. The publication has selected the best tourist countries for 2014, and Ethiopia is number one on the list, followed by Madagascar, Brazil, Turkey, Georgia, Rwanda, Japan, Bulgaria, Macedonia and the Philippines.

For each country, the outlet explains why tourists should visit the country, and the passage about Georgia says the following:

“Georgia is currently untouched by mass tourism, but things are changing, so go now to enjoy the unspoiled hiking in the Caucasus mountains, the historic taverns of Tbilisi, the Black Sea resort of Batumi and the gorgeous old towns of Svaneti and Kazbegi,” it reads.

“Visiting is easier than ever before; citizens of all EU countries, Australia, New Zealand, the USA, Canada and South Africa can now enter the country visa-free for up to 360 days.”

A few years ago, former President Mikheil Saakashvili started focusing on tourism and one of the things his government did was start implementing infrastructure programs. For a certain period of time, there were tax benefits for tourism development.

The number of tourists has been increasing; according to data from the Interior Ministry, more than five million visitors came to the country in 2013 and 39 percent of them were tourists, which is 16.3 percent more than in 2012.

GEORGIA | hyper - travel from Timelapse Media on Vimeo.

Thursday, January 09, 2014

A LETTER FROM GEORGIA: Sakdrisi "gold mine" & Romanian gold mine protest (examiner.com)

(examiner.com) We appeal to you on behalf of The Unity of Archeologists of Georgia, regarding the sensitive issue of the so-called “Sakdrisi Oldest Gold Mine” in Bolnisi Municipality, Georgia...

Recently, the problem regarding this archeological object has become the subject of wide discussions of the certain circles of the society, not only in Georgia but also abroad.

Georgian-German archeological team, headed by Mr. Stollner and Mrs. Ghambashidze think that the object represents the ancient goldmine and, hence, it shall be granted the status of monument. However, there are quite strong scientific opinions, stating that the existence of the gold mine in Sakdrisi 5,400 years ago is not proved.

Furthermore, this summer the Ministry of Culture and Monument Protection of Georgia founded an ad hoc professional commission, which has studied the problem and formulated the conclusion that the German-Georgian archeologists has provided no reliable and scientific proofs on the existence of the prehistoric goldmine, dated back to 4th-3rd millennia B.C. Moreover, there is no doubt that in 2006 the status of cultural heritage was assigned to the so-called “Sakdrisi-Kachagiani oldest gold mine” by falsification and full negligence of the Georgian laws.

Instead of appealing the decision of the Ministry of Culture in the Court of Justice, Mr. Stollner and Mrs. Ghambashidze launched a dirty PR campaign, which obliges us, The Unity of Archeologists of Georgia to provide you with all necessary documents in order to have a full picture of the up mentioned case.

The matter of our concern is that we would like you to understand the situation more clearly:
· - If the truth is not proved, the mining company, which paid US $150 million for the license, will withdraw from Georgia;
· - This will cause firing of about 3000 direct workers and in addition unemployment of 1000 men now completing logistic works for the company;
· - Cancelling of 85% of the Bolnisi regional budget;
· - Cancelling of about US$ 30 million annually paid by the company to the state budget as different taxes;
· - Huge ecological disaster as far as liquidation of the company will cause spills of heavy metal bearing water to the Mashavera Rivar, now purified by the company;
· - Huge damage to the image of Georgia as a country creating good environment for investors.

Contact: Giorgi Gagishvili, Director, LTD ''UNITY OF ARCHAEOLOGISTS''

Georgia,Tbilisi (via Paolo Biagi's e-mail pavelius@unive.it) for relevant documents

Links: 
Älteste Goldmine wird nach dubiosem Gutachten einer modernen Minengesellschaft preisgegeben [archaeologik.blogspot.de]
Georgia's Lost City of Gold
The Gold Mine of Sakdrissi: Results and analyses and a calculation of the prehistoric gold exploitation
THE So Called Ancient Gold Mine of Sakdrisi-Kachagiani – Myth or Reality?
Russian Owned Madneuli Plans New Investments In Georgia [gab-ibn.com]
Gold Race in Sakadrisi Layer [gardabaniherald.blogspot.de]
Video: Romanian Gold Mine protest

Gold in Georgia [gnmsciencecafe.wordpress.com]
Position to Sakdrisi Gold Mining Complex (Deutscher Verband für Archäologie)
Bronze Age gold in Southern Georgia [archeosciences.revues.org] 
THE So Called Ancient Gold Mine of Sakdrisi-Kachagiani – Myth or Reality? [georgiatoday.ge]
Culture Heritage Which We Neglect – Ancient Mine in Sakdrisi [humanrights.ge]  
Goldbergbau in Südostgeorgien – Neue Forschungen zum frühbronzezeitlichen Bergbau in Georgien [pdf]

Wednesday, January 08, 2014

DISKUSSION: 'Sotschi und das Internet – Vor Olympia weitet RUS die Kontrolle aus', Berlin 15.1.2014 (reporter-ohne-grenzen.de)


am Mittwoch, 15. Januar - von 19.00 bis 20.30 Uhr
im Veranstaltungszentrum Supermarkt
Brunnenstrasse 64, 13355 Berlin

(reporter-ohne-grenzen.de) Vor den Olympischen Winterspielen in Sotschi kontrolliert die russische Führung das Internet stärker als je zuvor: Die Behörden führen eine schwarze Listeoe verbotener Webseiten und haben allein im vergangenen Jahr mehr als 15.000 Seiten gesperrt " vorgeblich, um Kinder vor Pornografie und das Land vor Extremisten zu schützen. Auf YouTube erscheinen kompromittierende Videos über Regimegegner. Bezahlte Blogger greifen in Debatten ein.

Neue Gesetze verlangen die flächendeckende Einführung von Deep Packet Inspection " einer Technologie, mit der E-Mails und Chatforen gezielt nach unliebsamen Inhalten durchsucht und gefiltert werden können. Zu den Olympischen Spielen wird die Kontrolle noch einmal verstärkt: Der Inlandsgeheimdienst FSB wird den Telefon- und Datenverkehr in Sotschi umfassend überwachen.

Dienen diese Instrumente tatsächlich nur dazu, das Land vor Extremisten oder moralisch zweifelhaften Inhalten zu schützen? Welche Seiten werden tatsächlich blockiert? Ist mit der zunehmenden Internetkontrolle der letzte Ort des freien Wortes in Russland in Gefahr? Welche Folgen hat das für Journalisten und für zivilgesellschaftliche Initiativen?

Darüber diskutiert Reporter ohne Grenzen mit zwei führenden Internetexperten aus Russland:

ANDREJ SOLDATOW ist Russlands wichtigster Experte für Onlineüberwachung. Seit 2000 betreibt der investigative Journalist die Nachrichtenseite agentura.ru, eine der besten Quellen über die Aktivitäten des russischen Geheimdienstes. Soldatow hat für die kremlkritische Zeitung Nowaja Gaseta gearbeitet und berichtet regelmäßig für Radio Free Europe, die BBC und The Moscow Times über Terrorismus und Überwachung. Über seine Recherchen haben auch deutsche Medien breit berichtet [spiegel.de]. Wegen seiner Texte wurde er mehrmals vom Geheimdienst FSB verhört. 2008 veröffentlichte Soldatow zusammen mit Irina Borogan das Buch: The New Nobility. The Restoration of Russia's Security State and the Enduring Legacy of the KGB, das weltweit in sechs Sprachen erschien.

ALEXEJ SIDORENKO ist Internetaktivist und bloggt (zum Beispiel unter dem Twitter-Namen @sidorenko_intl) zu Themen der Online-Redefreiheit. Eist Geschäftsführer des Projektes te-st.ru, das russische Nichtregierungsorganisationen und IT-Fachleute zusammenbringt, um die Onlinekompetenzen zivilgesellschaftlicher Initiativen zu stärken und ihre Vernetzung untereinander zu fördern. Von 2009 bis 2012 analysierte er die Entwicklung des russischen Internets für RuNet Echo, ein Projekt der internationalen Blogger- und Bürgerjournalistenplattform Global Voices Online. Nach den verheerenden Waldbränden im Sommer 2010 entwickelte er zHelp Mapoe, ein Crowdsourcing-Projekt zur Unterstützung der Opfer. Für Reporter ohne Grenzen berichtet Sidorenko regelmäßig über Internetfreiheit und Veränderungen der Medienlandschaft in Russland.

Moderation: CHRISTIAN MIHR, (twitter.com/cmihr) Geschäftsführer von Reporter ohne Grenzen

Die Veranstaltung findet auf Englisch statt. Bitte melden Sie sich unter rog@reporter-ohne-grenzen.de an.

INTERVIEWANGEBOT: Am Tag der Veranstaltung stehen Andrej Soldatow und Alexej Sidorenko für Interviews (auf Englisch und Russisch) zur Verfügung.

Pressekontakt:
Reporter ohne Grenzen
Ulrike Gruska / Christoph Dreyer
presse@reporter-ohne-grenzen.de
www.reporter-ohne-grenzen.de
T: +49 (0)30 60 98 95 33-55 

mehr zum Thema:
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Zensur in Russland Seiten sperren jetzt ganz einfach [taz.de]
Putin macht Sotschi zur Festung [sueddeutsche.de]
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Massenfestnahmen in Wolgograd [nzz.ch]
Zunehmender Terror vor Olympia [dw.de]
«Festung Sotschi» - Geheimdienste und Armee sichern Olympia [europeonline-magazine.eu]
Russland macht Sotschi zur Festung [faz.net]
US-Skiteam engagiert Sicherheitsfirma für Sotschi [sueddeutsche.de]
Olmypia in Russland: Sotschi ist eine Hochsicherheitszone [deutsch-tuerkische-nachrichten.de]
So weiträumig riegelt Putin Sotschi ab [20min.ch]
Olympia in Sotschi: Sicherheit um jeden Preis [dw.de]

Fortress Sochi: Russia’s Security Plan Risks Killing the Olympic Spirit Read more: Sochi Olympics: Russian Security Measures May Kill Olympic Spirit | TIME.com [world.time.com]
Vladimir Putin makes final inspection of Sochi's 'ring of steel' security [telegraph.co.uk]
Russia Launches Sochi Clampdown One Month Before Olympics [rferl.org]