Saturday, March 10, 2012

ARTICLE: Azeri Journalist Alleges Blackmail Attempt. By Karl Raher (foreignpolicyblogs.com)


Azerbaijan’s best-known journalist (who also happens to be Azerbaijan’s best journalist, period) alleged yesterday that she is being victimized in a blackmail attempt. Khadija Ismayilova, who writes for a number of publications and hosts the popular “After Work” radio show for RFE/RL’s Baku bureau, made the allegations after receiving a letter containing photographs of a very personal and “intimate” nature.
According to Khadija, the envelope was postmarked in Moscow, and contained not only embarrassing photographs, but a note which read, “Whore, behave. Or you will be defamed.”
I’ve actually suspected long before now that something like this would happen to Khadija, given her tireless investigative journalism, which has included exposés of corruption at the very highest level of Azerbaijan’s government.
And her efforts have been noticed – by international organizations such as the German ZEIT Foundation, which recognized Khadija earlier this year, and Azerbaijan’s ruling family.
In a revealing exchange between President Aliyev and former US diplomat Matthew Bryza, the president complained bitterly to Bryza in 2008 about the RFE’s tone toward his administration in general and Khadija in particular:
“The President said that Radio Liberty has selected people only from the opposition to work in their bureau here. He said that the local editor Khadija Ismayilova is a long-time opposition activist who considers herself to be an enemy of the government.”
Dirty tactics against perceived opponents, as Khadija herself has pointed out in the last 24 hours, are not at all unusual in Azerbaijan, where honest, independent journalism is an exceedingly hazardous undertaking. Readers not aware of modern Azerbaijan’s distinction in this area might familiarize themselves with the murder of opposition journalist Elmar Huseynov in 2005 or the killing of Rafiq Tagi last year, or prosecutions of journalists such as Sakit Zahidov and Eynullah Fatullayev.
While the mysterious blackmail letter sent to Khadija was apparently from Moscow and not Baku, this is surely beside the point. The intent, if the letter is what Khadija claims it to be, is to silence one of Azerbaijan’s most courageous voices.
Authoritarian governments and their allies often resort to this sort of crude tactic to send a chilling message to political opponents and journalists. Vladimir Putin’s Russia, for example, has seen the release of a number of explicit, sexually-oriented videos of people such as Russian Newsweek editor Mikhail Fishman and satirist Viktor Shenderovich. Both men appeared on separate tapes with the same woman, who had managed by 2010 to entrap at least six opposition figures in this way. Fishman appeared on the tape to be using cocaine while enjoying the company of the scantily-clad young woman, since then identified as Ekaterina Gerasimova.
Back in Azerbaijan, Lider TV (owned by a cousin of President Aliyev) aired a similar tape last year of two opposition activists engaged in compromising sexual behavior, coincidentally during Azerbaijan’s “Arab Spring” unrest.
And in late 2010, Lider broadcast video tape of opposition newspaper editor Azer Ahmedov having graphic sex with someone other than his wife. Incredibly, Lider hyped the tape and urged viewers to watch the uncensored segment, which they referred to as “The Naked Truth of the Opposition,” on its “Seda” news program.
In a bizarre bit of political analysis, the announcer ponderously told viewers that the video was a result of “asymmetric policy from the West,” adding that “we have to show this to the Western world, especially to France, so they know that their methods are very close to our opposition.”
Yes, I know that’s a bagful of non sequiturs, but it’s also a typical example of the multi-year slander campaign against opposition parties that has rendered them a mute and ineffective force.
And now it’s Khadija’s turn. Never mind that she has a right to privacy, and never mind that she has already had to endure a number of hurtful insults over the years from a variety of sources.
Robert Coalson reports for RFE/RL that “at least two newspapers in Azerbaijan” are in possession of the photos. Mr Coalson does not say how they obtained the photos, but added at press time that “no one has published them.”
Inshalla, no one will.

Friday, March 09, 2012

ARTIKEL: Rallye von Deutschland nach Baku (tagblatt.de)

5000 KILOMETER BIS NACH BAKU - Team von der Alb fährt auf der Allgäu-Orient-Rallye 


Eigentlich sind die 333 Autos reif für den Schrott. Doch auf sie wartet eine Härteprobe: die Allgäu-Orient-Rallye. In elf Tagen sollen sie ihre Teams nach Aserbaidschan bringen, auch "dBäsawäga" von der Alb.


Blaubeuren/Ulm Sein Ruhestand wäre nah gewesen. Bald hätte er nur noch in der Garage stehen und auf sein Ende auf dem Schrottplatz, warten müssen. Im 19-jährigen Leben von Reinhard Bucks schwarzem Golf III gab es unzählige Berg- und Talfahrten. Doch das, was ihn nun erwartet, stellt ihn vor seine bisher größte Herausforderung.


Der altgediente Gefährte wurde von sechs durchtriebenen Abenteurern aus Blaubeuren (Alb-Donau-Kreis) und Ulm dazu auserkoren, nochmal Gas zu geben. Denn Dirk Bayer, Reinhard Buck, Niclas Kopp, Bernhard Seidt, Christoph Buck und Michelle Linder haben sich in den Kopf gesetzt als Team "dBäsawäga" bei der Allgäu-Orient-Rallye Ende April zu starten. Der Volkswagen muss in elf Tagen 5555 Kilometer meistern - von Oberstaufen im Allgäu nach Baku in Aserbaidschan, wo im Sommer der Eurovision-Song-Contest stattfindet. Dazwischen liegen die Alpen, die ungarische Steppe, türkische Salzwüsten und der 5000 Meter hohe Kaukasus. Autobahnen sind für den Golf streng verboten. Fahrer Bernhard Seidt: "Wir hoffen, dass er uns nicht im Stich lässt."
Der Golf ist in guter Gesellschaft. Weil die Autos laut Veranstalter der Orient-Rallye höchstens noch 1111 Euro Wert sein dürfen, teilen sein Schicksal 330 weitere Rostlauben aus allen Ecken Deutschlands. Zwei weitere starten für die "Bäsawäga": ein Opel Omega Caravan und ein Vauxhall Omega, britischer Bruder eines Opel. Bernhard Seidt konnte den Vauxhall von seinem Vater ergattern, der ihn schweren Herzens her gab. Er hatte ihn vor Jahren in England erstanden. Der Sohn aber freut sich. "Das ist ein echter Rechtslenker, das wird spannend!"
Artikelbild: Team von der Alb fährt auf der Allgäu-Orient-Rallye Ein Umstyling haben die drei Autos schon über sich ergehen lassen. Denn sie sollen auch wie "Bäsawäga" - also Wägen der Stadtreinigung - aussehen. Statt in Silber und Schwarz fahren sie nun in frischem Orange durch die Gegend. Außerdem wurden einige technische Raffinessen eingebaut. "Im Zuge der Völkerverständigung wollen wir täglich unseren Rastplatz kehren und so die schwäbische Kultur in der weiten Welt präsentieren: leben, arbeiten und kehren", erklärt Christoph Buck. Als wäre der Trip nicht Herausforderung genug, müssen die Rallyeteams zusätzlich unterschiedliche Aufgaben bewältigen. Beispiel eins: Ein Kunstwerk ist am Bahnhof von Istanbul geplant. Dort, wo vor 50 Jahren die ersten Türken mit dem Zug zum Arbeiten in ein fremdes Land - Deutschland - aufbrachen. Die Rallyefahrer sollen Firmen oder Handwerksbetriebe ausfindig machen, die schon seit Jahrzehnten türkische Mitarbeiter beschäftigen. Typische Teile, die die Arbeiter in den Firmen seither anfertigen, sollen mit auf die Reise geschickt werden. Ein türkischer Künstler schafft daraus ein Denkmal, das die unterschiedlichen Tätigkeiten der ersten Gastarbeiter widerspiegeln soll. Das Team von der Alb hat Ibrahim Çeper gefunden. Christoph Buck erzählt: "Er arbeitet seit 40 Jahren bei Spohn und Burkhardt in Schelklingen und hat uns einen Kran-Joystick überreicht, der aus seiner Anfangszeit im Unternehmen in den frühen 70ern stammt." Aufgabenbeispiel zwei: Das diesjährige Motto der Rallye ist "Musik". Gesponserte Instrumente sollen an Musikschulen in der Südtürkei, in Georgien und Aserbeidschan gespendet werden. Der Part der Rallyefahrer: Während der Reise müssen sie das Lied "Olmaz Olmaz" einstudieren, das angeblich alle Türken, Georgier, Aserbaidschaner und Araber kennen. "Gott sei Dank spielen einige von uns zusammen in einer Band", sagt Bernhard Seidt. Doch ob sie das Instrument, das sie einen Tag vor der Abfahrt zugelost bekommen, tatsächlich schon einmal in der Hand hatten, bleibt Glückssache. "Wir hoffen, dass wir keinen Kontrabass mitschleppen müssen. Eine Querflöte wäre uns lieber", sagt Seidt. In Istanbul, auf der stillgelegten Galatabrücke am Goldenen Horn, soll es dann ein großes Konzert geben.
In all den Ländern, durch die die Teams reisen, findet die Rallye mehr Beachtung als in Deutschland. "In der Türkei dürfen wir auf der Galatabrücke zelten", berichtet Dirk Bayer. Einige türkische Minister hätten die Schirmherrschaft für die Rallye übernommen. Seit 2006, als die Tour zum ersten Mal stattgefunden hat, organisiert die jordanische Prinzessin eine Willkommensparty in der Hauptstadt Amman. Denn bisher war Jordanien das Ziel. 2011 musste die Rallye dorthin aber abgebrochen werden, weil die Autos die Grenze nach Syrien nicht passieren durften, wegen der Revolution. Bernhard Seidt: "Deshalb gehts diesmal nach Baku. Die jordanische Prinzessin war wohl ziemlich sauer." Jetzt lässt sie die Rallyefahrer von ihrer Fluggesellschaft Royal Jordanian Airlines abholen und als Staatsgäste einfliegen.
Und die Autos? Die bleiben in Aserbaidschan und werden versteigert. Der Erlös kommt den Musikschulen in der Südtürkei, in Georgien und Aserbeidschan zugute. Der wohlverdiente Ruhestand rückt somit für den Golf erstmal in weite Ferne.

PROGRAMM: Ausschreibung Bewerbungen "Joint Civic Education" Armenien, Aserbaidschan und Georgien (joint-civic-education.net)

Die Bewerbung für die Teilnahme an Einführungsseminaren von "Joint Civic Education" Armenien, Aserbaidschan und Georgien läuft bis 18. März 2012 


Zu den Ausschreibungen und Bewerbungsformularen (engl.)


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Call for Application for Armenia, Azerbaijan and Georgia
02 March 2012
Take your chance to participate in this year's country programs of Joint Civic Education!


Joint Civic Education motivates young people for civic involvement by offering capacity building, start-up funding for volunteer‘s micro projects, and peer-to-peer mentoring.


Furthermore, alumni become part of a region-wide network of people facing similar challenges in the societies of Azerbaijan, Armenia, Georgia, Russia and Turkey.

Thursday, March 08, 2012

PHOTO-ESSAY: Georgia: In a Valley of Tradition, Women Struggle To Build Independent Lives - March 8, 2012 - By Justyna Mielnikiewicz

More than 20 years after the collapse of the Soviet Union, women in many parts of Georgia have become more outspoken on gender issues. But in Georgia’s Pankisi Gorge, a three-kilometer-wide, 30-kilometer-long valley that borders Russia, change is complicated.
Photogallery here






As part of a photo project called “What Will People Say?” I traveled to Pankisi, one of Georgia’s more remote areas. There, I documented the challenges women face as they try to reconcile their own ambitions and desires with long-standing cultural traditions that do not recognize women as independent decision-makers. [Note: the project was funded by the Open Society Georgia Foundation, which is part of the Soros Foundations Network. EurasiaNet.org operates under the auspices of the Open Society Foundations, a separate entity in the network].
Inhabited largely by Kists, ethnic Chechens who have lived in Georgia for more than 150 years, the Gorge is situated about an hour’s drive northeast of Tbilisi. It is a predominantly Muslim area, where strict traditions govern family conduct and the role of women.
While Pankisi long ago shed its reputation as a haven for bandits and Chechen rebel fighters, jobs are scarce and access to higher education requires travel. And since the 2008 war between Georgia and Russia, it’s no longer easy for Pankisi residents to get to the nearby Chechen capital of Grozny for work or education.
The lack of career and educational options has stymied the entire community, but it has proven particularly damaging for the Gorge’s women. Watched closely and judged severely by family members and neighbors, they live in an even more closely confined world than do Pankisi’s male inhabitants. They are judged mostly in terms of whether they act as upstanding wives and mothers. Little attention is paid to their own psychological needs. Little thought is given to self-fulfillment.
“Always, you have two choices to follow: your traditions and, of course, not to lose yourself as a person,” commented Shorena Khangushvili, an English teacher and the single mother of a 15-year-old girl. “Sometimes I think I can overcome that barrier, but I always keep in mind that I am a member of this society, and if you have no authority in this society, it means you are lost. So, I have to be very careful.”
For many of these women, the opinions of their family and the local community are their guide for making any decision in life. As Lia, the manager of a local English-language school, phrased it, the thought is “what would people say if I do a certain thing?”
The project’s title was inspired by that comment, but its relevance reoccurred in later stories for this project, too. As Georgia pushes ahead with attempts to build a more integrated society, perhaps one day it will be a question no longer asked.
Editor's Note: Justyna Mielnikiewicz is a freelance photojournalist based in Tbilisi.

LEHRE: 5. Georgisch-deutsche Schule mit Workshop in Grundlagenforschung


Zeitraum: 06.08.2012 - 17.08.2012
Das Forschungszentrum Jülich (FZJ) plant zusammen mit den georgischen Partner-Einrichtungen, der Ivane Javakhishvili Tbilisi State University (TSU) und der Georgian Technical University (GTU) eine fünfte georgisch-deutsche Schule und Workshop in der Grundlagenforschung für Bachelor- und Masterstudenten. Der erste Teil des Workshops findet in Tiflis vom 6. bis 10. August und die Sommerschule findet in Batumi vom 13. bis 17. August statt.
Weitere Informationen zu den Themen, zum Programmablauf und der Organisation sind unter dem aufgeführten Link einzusehen.
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The Forschungszentrum Jülich (FZJ), Germany, together with the Georgian Partner Institutions: Ivane Javakhishvili Tbilisi State University (TSU) and Georgian Technical University (GTU) are planning a 5th Georgian-German School and Workshop in Basic Science, which will be held in Georgia, in August 2012. First part of the workshop will take place in Tbilisi during August 6 to 10, and the summer school will be held in Batumi from August 13 to 17.
The current workshop will be the follow-up of the highly successful previous meeting held in Tbilisi (May 2010), where Jülich and Georgian institutions expanded their mutual scientific cooperation in various fields of Basic Science.
For the up-coming gathering we plan to have a dedicated lecturing courses for the Bachelor and Magister students in a wide range of Natural and Engineering Sciences.
Based on the concept, called the Georgian-German Science Bridge, partners agreed to enforce the scientific and technological cooperation between two countries. The framework has been adopted during the visit of German delegation in Tbilisi, in December 2011.

UNIVERSITÄT: Stipendienprogramm für georgische Master- und PhD-Studenten

Zum ersten Mal starten Jülich und die georgische Schota Rustaweli National Science Foundation (SRNSF) ein gemeinsames Programm mit dem Ziel, eine breite studentische Gemeinschaft in Georgien auf der nationalen Ebene anzusprechen, um den Zugang der georgischen Studenten nach Jülich zu ermöglichen. 


Das Forschungszentrum Jülich und die SRNSF haben eine Ausschreibung für Projektvorschläge 2012 im Rahmen eines "Joint Research and Education Programme" veröffentlicht. Ausgewählte Studenten bekommen die Möglichkeit, ihre Master- und Doktorarbeiten in Jülich durchzuführen.


2012 sind bis zu drei Positionen in jeder Kategorie (Master / PhD) geplant. Der Antrag sollte bis zum 18. Juni 2012 bei der SRNSF in elektronischer Form eingereicht werden.
Weitere Informationen zur Ausschreibung unter dem aufgeführten Link (in english).

VORTRÄGE: Silvia de Carvalho lädt wieder ein nach Wien ins Informationszentrums für Zentralasien und Südkaukasien


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde und Freundinnen des IZK,

ein neues Semester steht vor der Tür und ich freue mich Ihnen heute unser neues Programm präsentieren zu dürfen.
Neben Vorträgen und einem Seminar ist auch eine Führung im Mechitharistenkloster geplant.
Ich würde mich freuen, Sie zahlreich bei unseren Veranstaltungen begrüßen zu dürfen.

Mit freundlichen Grüßen,
Ihre Silvia de Carvalho 

Mag. Silvia de Carvalho
Leiterin des Informationszentrums für Zentralasien und Südkaukasien

Österreichische Orient-Gesellschaft Hammer-Purgstall
Orient-Akademie

A-1010 Wien
Dominikanerbastei 6/6
www.orient-gesellschaft.at

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VORTRÄGE DES IZK IM SOMMERSEMESTER 2012

Donnerstag, 15. März 2012, 18:30 Uhr
Dr.in Jasmine Dum-Tragut
Armenologin und Sprachwissenschaftlerin
Armenische Diaspora im Umbruch
Eintritt: € 4,- (€ 2,-)

Montag, 19. März 2012, 18:30 Uhr
Mag.a Amieke Bouma
Historikerin
The Ruhnama and National Ideology in Turkmenistan
(Vortrag in englischer Sprache)
Eintritt: € 4,- (€ 2,-)

Donnerstag, 29. März 2012, 18:30 Uhr
Mag.a Andrea Weiss
Ethnologin und Politikwissenschaftlerin
Leben an und mit der georgisch-abchasischen Waffenstillstandslinie
Eintritt: € 4,- (€ 2,-)

Mittwoch, 18. April 2012, 16:00 Uhr. (Treffpunkt 15:45)
Führung im Mechitharistenkloster
Einführung in die Geschichte der Mechitharisten von Dr.in Jasmine Dum-Tragut.
Anschließend Besichtigung von Kirche, Kloster, Museum und Bibliothek
Führung: Dr.in Jasmine Dum-Tragut und Pater Vahan
Eintritt und Führung: € 10,- (€ 8,-)
Anmeldung bis 16. 4. unter: silvia.carvalho@orient-gesellschaft.at

Donnerstag, 19. April 2012, 18:30 Uhr
Dipl.-Geogr.in Fanny Kreczi
Anthropogeographin
Pamir im Wandel
Eintritt: € 4,- (€ 2,-)

Donnerstag, 3. Mai 2012, 18:30 Uhr
Mag. Matthäus Radner
Zentralasien/Kaukasusspezialist
Interessen & Einflüsse von Supermächten in Zentralasien mit Fokus auf Kirgisistan
Eintritt: € 4,- (€ 2,-)

Donnerstag, 10.5.2012: 18:00 – 21:00 Uhr, Freitag, 11.5.2012: 18:00 – 21:00 Uhr,
Samstag, 12.5.2012: 9:00 – 17:00 Uhr
Dr.in Andrea Strasser
MMag. Siegfried Wöber
Prof. Dr. Gerhard Mangott
Seminar: Der Südkaukasus – Im Spannungsfeld zwischen Europa, Russland und dem
Iran

Donnerstag, 24. Mai 2012, 18:30 Uhr
MMag.a Daniela Blecha, Mag.a Andrea Götzelmann, IOM Wien - International Organization
for Migration
Unterstützte freiwillige Rückkehr und Reintegration in Georgien – Herausforderungen und
Chancen
Eintritt: € 4,- (€ 2,-)

Montag, 4. Juni 2012, 18:30 Uhr
Mag. Till Mostowlansky
Zentralasienwissenschaftler
Muslimische Identitäten in Tadschikistan
Eintritt: € 4,- (€ 2,-)

Donnerstag, 14. Juni 2012, 18:30 Uhr
Mag. Johannes Wetzinger
Politikwissenschaftler
Russlands Politik im postsowjetischen Südkaukasus
Eintritt: € 4,- (€ 2,-)


Alle Vorträge finden im Klubsaal der
Österreichische Orient-Gesellschaft Hammer-Purgstall
A-1010 Wien
Dominikanerbastei 6/6
statt.

AZERBAIJAN: Threats to Journalist Khadija Ismayil in Baku - Open Letter by Rena Effendi.


Dear friends, 


Hope things are well with you. As you know I live in Cairo now, but I am still very much connected to events in Baku. Here is a disturbing piece of news I got from one of my colleagues, an investigative reporter Khadija Ismayil, who was blackmailed by the authorities today. Khadija Ismayil is a journalist of very high caliber, professional and uncompromising in her integrity! For years, she has been investigating the subject of government corruption in Azerbaijan, a subject that nobody else dares to address in such thorough manner as she has done so far. Please see her statement below, as well as links to her articles. To be honest, given the gruesome state of affairs with civil society in Azerbaijan, I worry for Khadija's safety. I hope that she will stay safe and continue her important work. Please help spread the word and if any of you want to investigate this further, perhaps write a news blurb about it, or know anyone who might be relevant for something like this, please contact me or Emin Milli, activist and blogger who recently put a blog post about Khadija's situation here eminmilli.posterous.com


Emin Milli's email is: eminmilli@gmail.com. We can put you in touch with Khadija directly too. 


Here is a public statement of Khadija Ismayil:


Khadijashe


"On  March 7 I received a letter to my home address with threats and blackmail. It includes some photos of intimate character and a threat. 


It says if I don’t stop working I will be hugely embarrassed. This threat is not a surprise for me.  I have been doing investigative journalism for a long time. My investigation included the secret business of president Ilham Aliyev’s family and documented the facts of corruption on the highest level, disclosed the offshore businesses of members of the ruling family.


Currently I am working on several investigative reports. I have sent inquires to the Government offices about businesses of ruling family. 


For a long time my journalistic activity has been the source of concern for the government. I have been a subject of attacks and slander in pro-government newspapers. I have been absurdly accused of having Armenian relatives and working for foreign intelligence.


Till now many of my colleagues have been subjected to blackmailed with discrediting information and I have been expecting new dirty blackmailing moves from people who are stealing the public money. I was envisioning this and was ready to face it. After receiving a letter today I am convinced and determined  that I can withstand  any blackmail campaign against me. I will continue my professional activity and work. Because the journalist that respect its profession can not act otherwise.


I would like to repeat that this is not the first time that these acts of blackmail have been used against fellow journalists. The motives of these acts are  very well know to public. It is done to silence people who are outspoken. There are a serious crimes behind these acts.


I may face more of these disgusting and dangerous steps against me. The Government must investigate these events. Taken into account the nature of my investigations and the source of criticism and attacks against me, I hope the president will  carry responsibility for what may happen and  provide protection for my security.


Khadija Ismayil."






SELECTED REPORTS AND INVESTIGATIONS


Tracking president’s family business
For more than five years government of Azerbaijan lied to citizens about ownership of the mobile phone operator, naming German Siemens as an owner of Azerfon company, enjoying favorable conditions in the market, not available for competitors. The investigation reveals that president Aliyev’s daughters were behind Azerfon through shell companies in Panama.


President Aliyev’s family and the illegal privatization of the public airport
The investigation conducted with Ulviyya Asadzade documented how President IlhamAliyev’s family was involved in the illegal privatization of the public bank and other parts of state owned Azerbaijan Airlines company, to benefit the Aliyev family. The government never publicly announced the privatization. The report was declared “the best investigation of Radio Free Europe Radio Liberty in 2010” among the 28 language services of the radio. 


Barcelona of Iranian Turks
The feature highlights Iranian football team “Trakhtur”, which became a symbol of Azerbaijani turks’ struggle in Iran for cultural and linguistic rights. The story reports about arrests of ethnic rights champions, human rights movement and activists, using the stadium as a platform for voicing their problems.


Hidden infant mortality – the deaths caused by poverty in oil rich Azerbaijan
Radio documentary about infant mortality. The investigation reveals infant mortality cases, never appeared in official statistics explaining difference between government figures and independent assessment.


Shady electricity bid winner got presidential support


Investigation about corruption in tender procedures of contracting Turkish company Barmek for the Baku city Electricity Supply Management. The investigation revealed that the company obtained the contract thanks to the previous agreement among presidents of Azerbaijan and his friend, former president of Turkey.  


Untold stories of BTC pipeline
Report about political games around BTC pipeline, negotiations behind the scenes, and never disclosed alternative plans of energy routes.

Wednesday, March 07, 2012

VIDEO: Interview with the photographer Rena Effendi (timeinturkey.org)


Rena Effendi She was born in Baku in 1977. Rena Effendi’s early documentary work focused on the effects of oil industry on human life. She followed the Baku-Tbilisi-Ceyhan oil pipe line from Azerbaijan through Georgia to Turkey, collecting stories along the way. This work of six years was published in 2009 in her first book Pipe Dreams: A Chronicle of Lives along the Pipeline. Efendi, who was chosen by the Photo District News as one of 30 emerging photographers to watch in 2007, won the National Geographic “All Roads” photography award in 2008. Her works have been exhibited in the Venice and Istanbul biennials. Her works have been published in Newsweek, Time, The Financial Times, Le Monde, International Herald Tribune, Marie Claire, Courier International, National Geographic. She is represented by INSTITUTE. 

(www.refendi.com

Source: timeinturkey.org

FOTOGRAFIE: Wandel der Stadt Baku. Förderpreis-Gewinner Sebastian Burger stellt im März im Achimer Rathaus aus. (weser-kurier.de)


Von Christian Butt
Achim. Zwei Millionen Menschen wohnen in Aserbaidschans Hauptstadt Baku. Schon lange bevor feststand, dass der Eurovision Song Contest dieses Jahr in der Metropole ausgetragen wird, setzte Sebastian Burger hier eine Fotoserie um. Dabei zeigte er, wie die Stadt ihr Gesicht verändert. Alte Gebäude weichen modernen Wohntürmen, doch scheinbar trotzig bleiben an vielen Stellen Villen aus den 20er Jahren stehen. Mit der Bildserie gewann der Bremer vergangenes Jahr den Förderpreis des Achimer Kunstvereins. Dieser ermöglicht es dem 32-Jährigen nun, seine Bilder im Rahmen einer Einzelausstellung im städtischen Rathaus zu zeigen. Gestern wurde Vernissage gefeiert.
"Im Jahr 2007 habe ich gerade nach einem Diplomthema gesucht. Da hat es sich ergeben, dass mich ein Teilstipendium ins Ausland führte", erzählt Sebastian Burger. Ihn reizte der Iran, doch wegen der schwierigen politischen Verhältnisse zog er Aserbaidschan, den nördlichen Nachbarn des Irans, vor. "Historisch hat sich in Baku immer sehr viel geändert. Da ich den städtebaulichen Wandel festhalten wollte, war die Stadt für mich die eierlegende Wollmilchsau. Im Süden ist das Land vom Iran geprägt, im Norden von Russland. Außerdem sind die Bürger in Richtung Westen orientiert, und der Bauboom erinnert einen an Dubai", sagt Burger.
Im Rathaus zeigt er überwiegend Bilder von seinem ersten Aufenthalt, aber auch ein Dutzend neue Arbeiten, die im vergangenen Jahr entstanden sind. Seine großformatigen Aufnahmen zeigen, wie das europäische Erbe langsam aus der Stadt verdrängt wird. Nicht nur architektonische Fotografien sind zu sehen, sondern auch Aufnahmen aus Wohnungen der Einwohner. Die Bewohner, auf die der Künstler meistens spontan zukam, beschreibt Sebastian Burger als äußerst gastfreundlich. "Ich sehe eine Fassade meiner Begierde und weiß, dass ich gegenüber auf einem Balkon in der Mitte, zur Not auch vom Dach aus, ein Foto machen muss. Also klingelt man bei den Nachbarn, erzählt kurz 'ich bin der und der' und will von ihrem Haus aus eine Aufnahme machen. Durch dieses Eindringen in die Wohnungen haben sich tolle Kontakte ergeben. Die meisten Leute hatten kein Problem damit", berichtet der Künstler. Manchmal lief es auch anders herum. Beispielsweise in einem Haus, das einmal die Musikschule der Stadt
beherbergte. "Jemand rief 'Who are you? Come in'. Da hatte eine Bewohnerin Langeweile und suchte Kommunikation mit den Touristen", erzählt Sebastian Burger.
Die Ausstellung kann noch bis zum 29. März zu den gewohnten Öffnungszeiten im Rathaus angesehen werden.
Für Dienstag, 13. März, lädt Sebastian Burger zu einem Lichtbild-Vortrag in das Rathausfoyer ein. Dort berichtet er über seine künstlerische Arbeit in der Hauptstadt Aserbaidschans. Beginn ist um 19.30 Uhr. Der Eintrittspreis beträgt acht Euro.
Eine kostenlose Führung durch die Ausstellung bietet der Künstler für Sonntag, 18. März, zwischen 14 und 17 Uhr an.
Weitere Informationen zu dem Künstler gibt es im Internet auf www.sebastian-burger.de. Dort, aber auch in jedem Buchladen, können Bildbände erworben werden.

ARTIKEL: Filmemacher Otar Iosseliani. Das Gefieder des Marabus. Von Jan Schulz-Ojala (tagesspiegel.de)

Tagesspiegel/Berlin - In der Sowjetunion durfte er keine Filme drehen, deshalb ging er nach Frankreich. Zu Hause ist er allenfalls in seinen Erfindungen: der 77-jährige Otar Iosseliani. Jetzt zeigt das Berliner Kino Arsenal sein Gesamtwerk.


Gespräche dieser Art beginnen gewöhnlich mit einer Frage. Dieses beginnt mit einem Spiel. Der Interviewer hat ein kreisrundes Stück Papier mitgebracht und in dessen Mitte den Namen seines Gesprächspartners geschrieben. Auf ein zweites Blatt hat er ein paar weitere Namen notiert. „Stellen Sie sich Ihr Sternensystem vor und ergänzen Sie es mit diesen Namen nach Belieben.“

Den Vorschlag Fellini übernimmt Otar Iosseliani sofort. „Ein Freund.“ Gleiches gilt für Tarkowski und Tati. Buñuel, Chabrol, Angelopoulos: unwichtig. Dafür ergänzt er: Jean Vigo, René Clair. Pause. Boris Barnet. Bergman. Orson Welles. Längere Pause. „Murnau“.

Sagt’s mit tiefer, dunkler Stimme und fügt auch diesen Namen in feiner Handschrift hinzu.

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Foto: Mike Wolff
Große Namen, gewesene Namen. Freunde und andere. Der 77-jährige Otar Iosseliani sitzt am halboffenen Fenster seines Raucherzimmers im Hotel Savoy, eine Erscheinung aus einer anderen Zeit: schmales, verletzliches Gesicht, über das eine Ruhe gekommen ist mit den Jahrzehnten. Der Körper ganz in Grau gekleidet. Grau wie das Gefieder des Marabus, der, eine stumme Hauptrolle, durch seinen Film „Adieu, plancher des vaches!“ (1999) stolziert, dem sie hierzulande den Titel „Marabu“ verpasst haben.
„Plancher des vaches“? Nein, wieder keine Frage. Die Bedeutung des Begriffs ergibt sich aus dem Gespräch. Ein paar Jahre ist der Georgier Otar Iosseliani zur See gefahren, nachdem die Sowjets seinen Abschlussfilm „Aprili“ 1962 in den Giftschrank gestellt hatten. Und bevor sie seinen nächsten Film, „Die Weinernte“, gleich daneben wegschlossen, das war 1966. „Nein, nicht über die Ozeane. Keine Wale. Nur traditioneller Fischfang.“ Und nach vier, fünf Nächten auf See immer zurück auf den „plancher des vaches“, die Kuhweide, so nennen die Seeleute das Festland, das sie verachten und nach dem sie sich sehnen.

Ein Reden wie Rausfahren aufs Schwarze Meer, von Anfang an. Am Horizont gibt es keine Fragen. In Otar Iosselianis Filmen gibt es Antworten, in Bildern. Traurigwitzige Rätsel-Choreografien um wortkarge, unruhige Leute, die rätselhafte Dinge tun. In „Aprili“ zieht ein wunderbar verliebtes Paar in einen NeubauBlock und wird unwunderbar bequem. In „Die Günstlinge des Mondes“ (1984), da war Otar Iosseliani schon in Frankreich, wo er heute lebt, schneiden wechselnde Diebe ein großes Aktgemälde so lange mit dem Teppichmesser aus wechselnden Rahmen, bis nur noch ein Porträt übrig bleibt. In „Chantrapas“ (2010), seinem jüngstem Film, kommt ein junger Filmemacher, der Iosseliani heißen könnte, im Pariser Exil an, mit Geigenkoffer und Vogelbauer und sonst nichts. Nein, er hat keinen Marabu im Vogelbauer, auf einem Marabu könnte der dünne Mann zur Not auch reiten oder fliegen. Sondern eine Brieftaube.

Passt, das mit dem Geigenkoffer jedenfalls. Iosseliani spielt Klavier, seit er vier ist, dann lernte er Geige, er komponiert, hat Musik und Mathematik studiert, bevor er Filmregisseur wurde. „Musik und Mathematik sind einander nah. Wegen der Algorithmen, der Struktur. Wegen des Kontrapunkts und der Polyphonie. Gut, davon zu wissen, auch für den Film. Regisseure sollten nicht immer gleich Regisseure werden wollen.“

Das sind so Sätze, die die Brieftaube mitbringt. Man muss sie nur auswickeln. Langsam kommen sie, als seien sie ganz für diesen Augenblick überlegt, zögernd, weil auch ein Iosseliani ab und zu reden muss. Vom Drehbuchdialogeschreiben übrigens hält er nicht viel, aus Demut. „Dafür müsste man Molière sein oder Schiller oder Shakespeare.“ Und vom ewigen Drehbuchdialogehören noch viel weniger. „Wenn Sie die Augen zumachen können im Kino und trotzdem alles verstehen, dann bedeutet das nur, dass das Bild nichts bedeutet.“

Da sitzt der schmale Mann und raucht und denkt laut. Das heißt: ziemlich leise. Eine Nähe und Distanz ist um ihn wie in seinen Filmen, in denen er die Halbtotale bevorzugt. „Wenn die Kamera zu nah an ein Gesicht herangeht, dringt sie in die Intimität eines lebendigen Wesens ein“, sagt er. „Dabei sollen die Schauspieler doch ihre Rolle spielen, nicht sie selber sein.“ Und dann findet der Musiker-Mathematiker für den strengen Gedanken eine schöne Metapher, wie man etwas aufliest am Wegrand. Er will, sagt er, die Struktur der Figur nicht durch „Obertöne“ stören.

Sind wir in Berlin, am Fenster im Hotel Savoy, von wo aus man aufs Delphi sehen kann, als wäre die Welt nur Kino? Oder in Frankreich oder Georgien, in den Zufallswelten der Filme Iosselianis, die das Arsenal – richtig, es gibt einen Anlass für diese Begegnung – derzeit zeigt? Oder sind wir im Senegal von 1999, in Iosselianis „Et la lumière fût“, was biblisch „Und es ward Licht“ heißt, aber auch „Und es war Licht“ bedeuten könnte, zappenduster also alles und vorbei? In diesem Film, der am weitesten aus seinem alteuropäisch gebildeten Universum herausführt, erfindet er aus Alltagsbildern und in trauriger Seelenruhe den Untergang eines afrikanischen Dorfs. Am Ende sind die Riesenbäume abgeholzt, und ein paar Weiße schauen durchs Fernglas und staunen, wie schön der Busch brennt.

So fern aber ist auch das nicht von dem Georgien, in dem Iosseliani geboren wurde vor langer Zeit. „Alles, was meine Heimat war, ist verschwunden. Wenn ich heute dorthin reise, fahre ich ins Ausland. Und das wilde Frankreich, von dem ich in Georgien träumte, das gab es schon damals nicht mehr. Ich musste es nach meinen Kriterien rekonstruieren.“

In seinen Filmen komponiert er eine Welt einzigartig neu – und spielt sie wie ein Musikstück, auf betörende, sanft bezwingende Weise. Wozu vielleicht eine andere Erinnerung an seine Seemannszeit passt. Unter den Fischern damals war Iosseliani der einzige, der schwimmen konnte. „Wenn das Netz sich in der Schiffsschraube verfangen hatte, musste ich tauchen. Und es losschneiden. Das war meine Rolle.“ Und er fügt dem Gedanken ausnahmsweise ein winziges Lächeln hinzu, irgendwo im Gespräch, irgendwo in seiner späten Mitte.

Das Arsenal (Filmhaus am Potsdamer Platz) zeigt alle Filme Iosselianis, bis 31. März. Details: www.arsenal-berlin.de

INTERVIEW: A bus ride with: Natia Rekhviashvili (thestereotip.com)

Knowing how to sneak into spaces, how to thread her way through faces, behind mirrors. Natia Rekhviashvili has a particular sensibility in catching the essence of great distances and small occasions. Children climbing, models getting ready, but also desert streets, hills, old wooden houses and expanses of water lit by a few artificial lights.

The young photographer from Tbilisi tells about herself to The Stereotip.



How did your passion for photography developed? 
Ever since my childhood I’ve loved drawing and painting. I’m actually a fashion designer. In the last few years I’ve been painting rarely and photography filled the need of art inside me. Photography became an integral part of my life.
Your pictures often tell about places, silent and evocative landscapes. What is it that attracts you the most of what you have around you?        
Those places that I loved in my childhood inspire me. Also poetry, songs, situations. Those feelings that remind me of something real, or imaginary. People, beautiful things, silence. Stories, emotions. Often I follow feelings, without planning anything.
Tell us about your experience as backstage photographer at Fashion Week: what did it give you?  
Fashion Week has been very interesting for me to shoot. Fashion is one of my interests. I met many interesting people. I learnt to work quickly and in unplanned situations. You have the responsibility to represent all the different designers, models and backstage. My photos were printed in a Georgian magazine. I’m always happy when someone watches my photos and finds them interesting.
Three adjectives to describe yourself.
Emotional, artistic,  kind
A film, a book and a song. 
Film: Michelangelo Antonioni, “Beyond clouds”. Book: Dostoevskij, “White Nights”. Song: Nouvelle Vague, “Don’t go”
What’s the stereotype you really can’t do without? 
I don’t have one.

Source: www.thestereotip.com

ARTICLE: Georgians: Builders of History Making Future

Georgia has gone through a challenging and interesting history. Every traditional Georgian is proud of the country’s restless fight for preserving its self-being. It is really worth being proud of. Looking back to the history, facts prove extinction of some nations, others had to hand their authentic territories to the other states, some nations still grieve over their past glory…

While being a child, reading about so many wars, heroes, clashes and fights was driving me into a miraculous world of warriors and unbelievably-committed patriots. I used to sigh with relief we were not having such large-scaled wars that time. But our generation has experienced some wars during the recent years, which have been added to the thick-skinned books of Georgian history.

Experience of the events made the builders of history out of us. How it feels like? Apart from responsibility, it means going through the diverse stages of transformation (from stability to uncertainty and hardship, then towards new perspectives while gaining faith and strength). It all makes me think history may sometimes be a burden, but history is a must!

Nothing is standing still – this is where transformation finds itself. History (past) is followed by present and future. What is present? “The present is the living sum-total of the whole past” (Thomas Carlyle), leading its way through future. And now we, the builders of history, have become the architects of future. Hopes and perspectives are undoubtedly great and abundant: we are following the path we have drafted. Owing to the rich history, peace is our top priority. And we are looking forward, going towards peace and brighter future!

Ia Kverghelidze
3rd of March, 2012