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Thursday, April 25, 2019

CITY TRIP: Tbilisi's Soviet Concrete Walking Tour with Brutal Tours @BrutalTours in Georgia

A Walking tour through the capital of Georgia, spiced up with more concrete and soviet architecture than you could probably handle!

Tour Runs Daily 35 EUR

Brutal Tours loves urbex, brutalism and soviet architecture. Join the people on a journey to places you won't find in other travel programs

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Tuesday, March 08, 2016

NEUERSCHEINUNG: Mario Casella; Schwarz Weiss Schwarz. Eine abenteuerliche Reise durch das Gebirge und die Geschichte des Kaukasus (as-verlag.ch)

(as-verlag.ch) ITAS-Preisträger Mario Casella erzählt von seiner abenteuerlichen Reise durch das Gebirge und von den Menschen und der Geschichte des Kaukasus in "Schwarz Weiss Schwarz" / Ab April im AS Verlag

Sie reicht von den "dunklen Tiefen" des Schwarzen Meeres bis nach Baku an der Küste des Kaspischen Meeres und misst 1.000 Kilometer: die kaukasische Bergkette. Der Höhenrücken trennt Europa von Asien, hier leben unterschiedlichste ethnische Gruppen, werden mehr als vierzig (!) Sprachen gesprochen und die Region war und ist umkämpft. Der Alpinist und Journalist Mario Casella hat die Bergkette zusammen mit dem russischen Alpinisten Alexey Shustrov auf Skiern durchquert und erzählt von diesem Abenteuer in dem mit dem ITAS-Preis für das beste Berg- und Abenteuerbuch ausgezeichneten Titel "Schwarz Weiss Schwarz". Das (Tage)Buch mit Reportagen umfasst 280 Seiten und erscheint im April im AS Verlag – 40 Abbildungen begleiten die Texte.

Mario Casellas Ziel und Antrieb: Den authentischen Kaukasus und dessen Bewohner kennenzulernen und zu porträtieren. So erzählt er in seinen Reportagen sowohl von der wechselvollen Geschichte des Landes als auch den Menschen und der Landschaft. Und natürlich berichtet er von der Skidurchquerung der Kaukasuskette von Derbent am Ufer des Kaspischen Meeres bis hin nach Sotschi.

Mario Casella
Schwarz Weiss Schwarz
Eine abenteuerliche Reise durch das Gebirge und die Geschichte des Kaukasus

2016
Hardcover, ca. 280 Seiten, ca. 40 Abbildungen

AS Verlag
ISBN 978-3-906055-44-2
€ 26,90 | CHF 29,80 * (* empf. VK-Preis)

Erscheint im April 2016.

Friday, June 13, 2014

REISE UND ABENTEUER: Geheimtipp in Georgien - Der Berg des Prometheus. Von Stephanie Geiger (nzz.ch)

Schöner Bericht und Foto von Stephanie Geiger hier >>>

(nzz.ch) Der Grosse Kaukasus hat alles zu bieten, was sich Bergsteiger wünschen: einsame Täler, hohe Berge und Touren, die eine echte Herausforderung sind. Trotzdem ist die Gegend bis heute nicht über den Status «Geheimtipp» hinausgekommen.

«Auf einen Berg steigen, und noch dazu auf den Kasbek?» Luisa findet das so abwegig, dass sie unsere Frage noch einmal wiederholt. Luisa, 68 Jahre alt, eine kleine rundliche Frau, graue Haare, blaue Schürze, ist unsere Gastgeberin in Stepanzminda. Das golden schimmernde Kaffeeservice in der Vitrine, ein Teppich an der Wand, eine alte Speisezimmergarnitur, das alles trägt dazu bei, dass sich schnell zu Hause fühlt, wer hier übernachtet. Und wer aus dem Fenster schaut, hat einen phantastischen Blick auf den dritthöchsten Gipfel Georgiens. «Der Kasbek ist ein wunderschöner Berg», sagt Luisa. Doch ihr Herz und die Lunge würden eine Besteigung nicht mehr zulassen.

Viel unberührte Natur

Aber auch früher ist Luisa nie auf die Idee gekommen, auf den Kasbek oder einen anderen Berg zu steigen. Bergsteigen ist an den Südhängen des Grossen Kaukasus längst nicht so verbreitet wie in den Alpen. Dabei hat der Grosse Kaukasus alles zu bieten, was sich Bergsteiger von einem Gebirge wünschen: einsame Täler, hohe Berge und neben gemütlichen Wanderungen auch Touren, die eine echte Herausforderung sind. Schon früh war die Region deshalb auch Ziel von Bergsteigern aus dem Alpenraum. Der deutsche Geograf, Alpinist und Forschungsreisende Gottfried Merzbacher reiste 1891 in den Kaukasus, bestieg den Elbrus und kam auch am Kasbek vorbei. 1903 fuhr eine österreichische Expedition nach Georgien. Die Tiroler bestiegen dort einen 3860 Meter hohen namenlosen Berg, der heute noch als «Tsentsi Tau» im Register des Alpine Club of London zu finden ist, benannt nach Cenzi von Ficker, einer Teilnehmerin der Expedition. Doch nicht nur das: Für ihren Mut bei einer schwierigen Rettung bekam die Innsbruckerin vom Fürsten von Swanetien die Uschba (4737 Meter), einen formschönen Berg mit Doppelgipfel, formell geschenkt.

Über den Status «Geheimtipp» scheint der Grosse Kaukasus aber in Europa in den vergangenen hundert Jahren nicht hinausgekommen zu sein. Als einer der Seven Summits dominiert der Elbrus (5642 Meter) das Bergsteigen in der Region. Die anderen Berge werden meist nur von Bergsteigern aus dem ehemaligen Ostblock in Angriff genommen. Auch hat das georgische Tourismusministerium erst im vergangenen Jahr begonnen, bewusst den naturorientierten Tourismus im Südkaukasus zu vermarkten. Die landschaftliche Vielfalt, das milde Klima und die unberührte Natur sollen Bergsteiger und Wandergruppen locken.

Wir sind mit Otari Jafaridze unterwegs. Mit dem Bergsteigen begonnen hat der Dreissigjährige während des Studiums. Der Kaukasus ist seine Spielwiese. Einmal ist er auch darüber hinausgekommen, bestieg den Khan Tengri (7010 Meter) im Tien Shan in Turkestan. Jetzt ist Otari aber überwiegend mit Trekkinggruppen unterwegs, oder er führt Bergsteiger auf den Kasbek.

Uns bringt Otari zuerst an den Fuss des Tschauchi-Massivs. Die Wolken hängen tief an diesem Augusttag, an dem Otari mit uns von Tbilissi aus auf der Georgischen Heerstrasse vorbei am Heliskiing-Resort Gudauri und über den Kreuzpass Richtung Norden fährt. Kurz vor Stepanzminda verlassen wir die Hauptroute nach Osten. Auf den ersten Kilometern ist die Strasse noch geteert. Zu verdanken ist das dem georgischen Patriarchen. Er kommt aus dem kleinen Ort Sno. Doch hinter Sno verstehen wir, weshalb Otari ein Geländefahrzeug hat. Durch Schlaglöcher, einen reissenden Gebirgsbach und eine holprige, vom Regen ausgewaschene Bergstrasse fahren wir hinauf nach Djuta.

Djuta ist ein kleines Bergdorf. Es soll das am zweithöchsten gelegene Dorf Europas sein, wenn man den Südkaukasus noch zu Europa zählt. Wie so viele abgelegene Dörfer ist auch Djuta vom Aussterben bedroht. Die Jungen gehen weg, weil sie in der Einöde keine Arbeit finden. In seiner bescheidenen Ärmlichkeit ist Djuta aber eine zauberhafte Idylle: vom Regen aufgeweichte Wege; eine alte Frau, die vor ihrem einstöckigen Häuschen in der Sonne sitzt; ein Kaukasischer Hirtenhund, der mit seiner Grösse und dem lauten Gebell fast so furchteinflössend ist wie der Bär, vor dem er seine Herde schützen soll.

Und doch gibt es auch für Djuta ein Fünkchen Hoffnung. Anano, eine junge Frau Ende zwanzig, hat in dieser Einöde, eine Viertelstunde Fussweg oberhalb des Dorfes, eine Hütte gebaut, um Touristen und Einheimischen in der Einsamkeit des Kaukasus Übernachtungsmöglichkeiten zu bieten. Otari hat uns dorthin gebracht, damit wir uns an die Höhe des Kasbek gewöhnen.

Mehr als nur ein Berg

Als wir am nächsten Tag zum Muchadze (3240 Meter) aufbrechen, regnet es in Strömen. Der Weg führt uns durch ein breites Tal am Basislager der Tschauchi-Kletterer vorbei. Doch an diesem frühen Morgen ist das Zeltlager wie ausgestorben. Die einen seien in der Wand, vom Regen überrascht, die anderen noch tief in ihren Schlafsäcken verkrochen, erzählen uns zwei junge Frauen. Das Tschauchi-Massiv ist das berühmteste Klettergebiet im Ostkaukasus, eine Mischung aus Drei Zinnen und Tofana di Rozes, auch deshalb kaukasische Dolomiten genannt. Von den mächtigen Wänden des Tschauchi, die uns am Vortag noch in Staunen versetzt hatten, sehen wir nichts. Sie verstecken sich hinter dichten Regenwolken.

Wir setzen unseren Weg dennoch fort, hinauf zum Gipfel des Muchadze. Die Rhododendren sind schon verblüht. Nur einzelne farbige Blätter lassen erahnen, welches Blütenmeer wir vor wenigen Wochen hier hätten antreffen können. Mit der Höhe mischen sich immer mehr Schneeflocken unter den Regen. Ein eisiger Wind pfeift über den Grat. Wir sind froh, als wir auf dem höchsten Punkt stehen. Dass wir bei diesem fürchterlichen Wetter hinaufgewandert sind, lässt sich einzig mit der Höhenanpassung begründen. Keine Chance auf Wetterbesserung und wieder keine Chance, den Kasbek zu sehen.

Erst am übernächsten Morgen, bei Luisa, geben die Wolken den Blick frei auf unser eigentliches Ziel. Luisa hat uns ein Zimmer gegeben, in dem wir schon vom Bett aus den Kasbek sehen können: die sonnenbeschienenen, strahlend weissen Flanken, die Grashänge weiter unten und auf einer Anhöhe oberhalb von Stepanzminda das Kloster Gergeti. Jetzt verstehen wir, dass der Kasbek nicht einfach nur ein Berg, sondern eine Art Nationalheiligtum ist. Er ist von Mythen umrankt, die bis zu den alten Griechen zurückreichen: Prometheus soll zur Strafe dafür, dass er gegen den Willen des Zeus den Menschen das Feuer gebracht hatte, an den Kasbek gebracht und dort angekettet worden sein. Jeden Tag kam ein Adler, um von seiner Leber zu fressen. Erst Herakles sollte Prometheus viele Jahrhunderte später erlösen, indem er den Adler tötete.

Göttliche Mächte haben Prometheus an den Kasbek gebracht. Wir fahren die ersten Höhenmeter mit Otaris Geländewagen zum Kloster Gergeti hinauf. Von dort führt unser Weg über Moränen und dann einen der Kasbek-Gletscher. Unser erstes Ziel: die Bethlemi-Hütte (3653 Meter), einstmals eine meteorologische Station, benannt nach einem Kloster in der Nähe. Das massige Bauwerk, etwa fünfzig Meter lang, ragt auf der Moräne wie ein mächtiger Dampfer in das Wolkenmeer. Doch die Bethlemi-Hütte ist keine Hütte mit Alpenstandard. Sie ist eine windgeschützte Unterkunft, nicht mehr und nicht weniger. Schmelzwasser tropft uns in der Eingangshalle, einem dunklen schwarzen Loch, auf den Kopf. In den wenigen notdürftig hergerichteten Zimmern gibt es Pritschen, zweistöckig, mit einem abwaschbaren braunen Bezug und etwas Schaumstoff darunter. Nicht einladend, aber praktisch.

Die Politik bleibt im Tal

Weil die Hütte nur begrenzt Schlafplätze hat, campieren die meisten Bergsteiger in Zelten. Schwer beladen schleppen sie ihre Ausrüstung den Berg hinauf. Bequemer ist der Weg, wenn man das Gepäck auf den Rücken von Pferden lädt, die man unten in Stepanzminda mieten kann. Nur runter muss man den schweren Rucksack dann selbst tragen.

Ein buntes Völkchen findet auf der Bethlemi-Hütte zusammen. Die Georgier kennen sich meist. Viele von ihnen gehören zu den Stammgästen. Von den wenigen Georgiern, die auf Berge steigen, kommen alle immer wieder an den Kasbek. Politische Reibereien werden im Tal gelassen. Die Russen, gegen die Georgien vor wenigen Jahren Krieg geführt hat, werden geduldet. Genauso wie die Bergsteiger aus den ehemaligen sowjetischen Bruderländern. Westeuropäer sind hier Exoten und werden vielleicht deshalb auch besonders freundlich empfangen.

Am nächsten Morgen stehen wir früh auf. Otari hat schon eine halbe Stunde vorher begonnen, Wasser zu kochen. Noch in der Dunkelheit marschieren wir los, an steilen Hängen vorbei, von denen immer wieder unberechenbar Steine gross wie Medizinbälle donnern. Erst kurz vor dem Hochlager, wo einige ihre Zelte aufgeschlagen haben, stossen wir auf den Gletscher, auf dem wir dann über einen steilen Aufschwung zum Gipfel hinaufsteigen. Elbrus (5642 Meter), Dychtau (5204 Meter), Koschtantau (5152 Meter) Uschba (4737 Meter), rattert Otari die Namen der Berge herunter, die wir von dort oben sehen können. Und er zählt Gipfel auf, von denen wir noch nie gehört haben. Im Kaukasus gibt es ganz offensichtlich noch viel zu entdecken.

Gut zu wissen

Anbieter: Der Anbieter Top Mountain Tours (www.top-mountain-tours.de) hat in diesem Sommer zwei zehntägige Reisen mit Ziel Kasbek im Angebot. Eine achttägige Kasbek-Besteigung kann bei Diamir (www.diamir.de) gebucht werden. Vor Ort unterstützt die deutschsprachige Agentur Georgia-Insight Reisende bei der Planung einer Kasbek-Besteigung (www.georgia-insight.eu

Literatur: Marlies Kriegenherd: Georgien. Erschienen in der Reihe Reise-Know-how, 3., neu bearbeitete und komplett aktualisierte Auflage für 2013/2014, 29.90 Franken.

Friday, March 09, 2012

ARTIKEL: Rallye von Deutschland nach Baku (tagblatt.de)

5000 KILOMETER BIS NACH BAKU - Team von der Alb fährt auf der Allgäu-Orient-Rallye 


Eigentlich sind die 333 Autos reif für den Schrott. Doch auf sie wartet eine Härteprobe: die Allgäu-Orient-Rallye. In elf Tagen sollen sie ihre Teams nach Aserbaidschan bringen, auch "dBäsawäga" von der Alb.


Blaubeuren/Ulm Sein Ruhestand wäre nah gewesen. Bald hätte er nur noch in der Garage stehen und auf sein Ende auf dem Schrottplatz, warten müssen. Im 19-jährigen Leben von Reinhard Bucks schwarzem Golf III gab es unzählige Berg- und Talfahrten. Doch das, was ihn nun erwartet, stellt ihn vor seine bisher größte Herausforderung.


Der altgediente Gefährte wurde von sechs durchtriebenen Abenteurern aus Blaubeuren (Alb-Donau-Kreis) und Ulm dazu auserkoren, nochmal Gas zu geben. Denn Dirk Bayer, Reinhard Buck, Niclas Kopp, Bernhard Seidt, Christoph Buck und Michelle Linder haben sich in den Kopf gesetzt als Team "dBäsawäga" bei der Allgäu-Orient-Rallye Ende April zu starten. Der Volkswagen muss in elf Tagen 5555 Kilometer meistern - von Oberstaufen im Allgäu nach Baku in Aserbaidschan, wo im Sommer der Eurovision-Song-Contest stattfindet. Dazwischen liegen die Alpen, die ungarische Steppe, türkische Salzwüsten und der 5000 Meter hohe Kaukasus. Autobahnen sind für den Golf streng verboten. Fahrer Bernhard Seidt: "Wir hoffen, dass er uns nicht im Stich lässt."
Der Golf ist in guter Gesellschaft. Weil die Autos laut Veranstalter der Orient-Rallye höchstens noch 1111 Euro Wert sein dürfen, teilen sein Schicksal 330 weitere Rostlauben aus allen Ecken Deutschlands. Zwei weitere starten für die "Bäsawäga": ein Opel Omega Caravan und ein Vauxhall Omega, britischer Bruder eines Opel. Bernhard Seidt konnte den Vauxhall von seinem Vater ergattern, der ihn schweren Herzens her gab. Er hatte ihn vor Jahren in England erstanden. Der Sohn aber freut sich. "Das ist ein echter Rechtslenker, das wird spannend!"
Artikelbild: Team von der Alb fährt auf der Allgäu-Orient-Rallye Ein Umstyling haben die drei Autos schon über sich ergehen lassen. Denn sie sollen auch wie "Bäsawäga" - also Wägen der Stadtreinigung - aussehen. Statt in Silber und Schwarz fahren sie nun in frischem Orange durch die Gegend. Außerdem wurden einige technische Raffinessen eingebaut. "Im Zuge der Völkerverständigung wollen wir täglich unseren Rastplatz kehren und so die schwäbische Kultur in der weiten Welt präsentieren: leben, arbeiten und kehren", erklärt Christoph Buck. Als wäre der Trip nicht Herausforderung genug, müssen die Rallyeteams zusätzlich unterschiedliche Aufgaben bewältigen. Beispiel eins: Ein Kunstwerk ist am Bahnhof von Istanbul geplant. Dort, wo vor 50 Jahren die ersten Türken mit dem Zug zum Arbeiten in ein fremdes Land - Deutschland - aufbrachen. Die Rallyefahrer sollen Firmen oder Handwerksbetriebe ausfindig machen, die schon seit Jahrzehnten türkische Mitarbeiter beschäftigen. Typische Teile, die die Arbeiter in den Firmen seither anfertigen, sollen mit auf die Reise geschickt werden. Ein türkischer Künstler schafft daraus ein Denkmal, das die unterschiedlichen Tätigkeiten der ersten Gastarbeiter widerspiegeln soll. Das Team von der Alb hat Ibrahim Çeper gefunden. Christoph Buck erzählt: "Er arbeitet seit 40 Jahren bei Spohn und Burkhardt in Schelklingen und hat uns einen Kran-Joystick überreicht, der aus seiner Anfangszeit im Unternehmen in den frühen 70ern stammt." Aufgabenbeispiel zwei: Das diesjährige Motto der Rallye ist "Musik". Gesponserte Instrumente sollen an Musikschulen in der Südtürkei, in Georgien und Aserbeidschan gespendet werden. Der Part der Rallyefahrer: Während der Reise müssen sie das Lied "Olmaz Olmaz" einstudieren, das angeblich alle Türken, Georgier, Aserbaidschaner und Araber kennen. "Gott sei Dank spielen einige von uns zusammen in einer Band", sagt Bernhard Seidt. Doch ob sie das Instrument, das sie einen Tag vor der Abfahrt zugelost bekommen, tatsächlich schon einmal in der Hand hatten, bleibt Glückssache. "Wir hoffen, dass wir keinen Kontrabass mitschleppen müssen. Eine Querflöte wäre uns lieber", sagt Seidt. In Istanbul, auf der stillgelegten Galatabrücke am Goldenen Horn, soll es dann ein großes Konzert geben.
In all den Ländern, durch die die Teams reisen, findet die Rallye mehr Beachtung als in Deutschland. "In der Türkei dürfen wir auf der Galatabrücke zelten", berichtet Dirk Bayer. Einige türkische Minister hätten die Schirmherrschaft für die Rallye übernommen. Seit 2006, als die Tour zum ersten Mal stattgefunden hat, organisiert die jordanische Prinzessin eine Willkommensparty in der Hauptstadt Amman. Denn bisher war Jordanien das Ziel. 2011 musste die Rallye dorthin aber abgebrochen werden, weil die Autos die Grenze nach Syrien nicht passieren durften, wegen der Revolution. Bernhard Seidt: "Deshalb gehts diesmal nach Baku. Die jordanische Prinzessin war wohl ziemlich sauer." Jetzt lässt sie die Rallyefahrer von ihrer Fluggesellschaft Royal Jordanian Airlines abholen und als Staatsgäste einfliegen.
Und die Autos? Die bleiben in Aserbaidschan und werden versteigert. Der Erlös kommt den Musikschulen in der Südtürkei, in Georgien und Aserbeidschan zugute. Der wohlverdiente Ruhestand rückt somit für den Golf erstmal in weite Ferne.

Tuesday, July 12, 2011

BLOG: Joss Bachhofer - Mit dem Roller nach Zentralasien und zurück (jossbachhofer.com)



mehr >>>

Ein blog über eine Reise nach Zentralasien mit einem 125ccm Roller, etwa 20 000 km in etwa 100 Tagen.

und:

Eine Arbeit über die Rituale des Abschieds von denen ‘die auf der Strecke blieben’.

Menschen sterben an und auf der Straße, andere Menschen geben ihnen ein Denkmal. Über Jahrtausende und fast alle Kulturen hinweg, kennt der „Homo Migrans“ das Ritual, denjenigen, die unterwegs zu Tode kamen, ein Zeichen zu setzen. Als Ausdruck von Trauer und als Memento Mori für die Lebenden.

Bis zu den Wegen der Seidenstraße, einer der ältesten und längsten Handelsrouten der Menschheit, die zugleich Korridor und Aufmarschgebiet zahlreicher Eroberer war, werde ich nach Relikten derjenigen suchen „die auf der Strecke blieben“.

„En Passant“ sichert fotografisch und mittels Film- und Tonbandaufnahmen diese Spuren am Straßenrand.

Mein Gefährt(e) für die 100 Tage und 17 000 km nach Zentralasien und zurück ist ein 125ccm Roller. Er ist schnell genug, um die Strecke in einem Sommer zu bewältigen, aber langsam genug, um die Zeichen am Straßenrand zu erkennen.

Im Anschluss an die Reise wird die Ausstellung „En Passant“ entwickelt.


link: jossbachhofer.com

Friday, April 01, 2011

BIKING: Agata and Andy explore the world - Blog about the Travel through the Southcaucasus (agatandy.wordpress.com)

Hallo liebe Radlerfreunde! Wie sieht das eigentlich aus, wenn man den soo oft durchgekauten Spruch "Der Weg ist das Ziel" mal wörtlich nimmt?Wenn man genau aus diesem Grund die kleinenund kleinsten Wege durch Osteuropa wählt,wenn man sich von den Menschen einladen lässt,sich bei Tee, Wein oder Wodka ihre Geschichten anhört?Unsere Reise ist leider schon vor 4 Monaten zu Ende gegangen.Aber wenn ihr wollt, laden wir euch dazu ein,euch auf unserem Blog umzuschauen, viel über Land und Leute zu lernenoder sich über unsere - im Verhältnis - doch eher abenteuerliche Ausrüstung zu informieren. Es wünschen euch viel Spaß beim Stöbern-Andy und Agata: www.agatandy.wordpress.com


Route/Slideshows: The Trip +++ 1-Bike Tests +++ 2-Dresden Wroclaw +++ 3-Wroclaw Zilina +++ 4-Zilina Poprad +++ 5-Poprad Ustrzynki Dolny +++ 6-Ustrzyki Dolne Kamieniec Podolski +++ 6a Lwow/Lviv/Lemberg +++ 7-Kamienec Podolsky Odessa +++ 8-Odessa Jevpatoria +++ 9-Jevpatoria Simferopol +++ 10-Simferopol Tbilisi +++ 11-Tbilisi Signagi +++ 12-Signagi Baku +++ 13-Baku Istanbul +++ 14-Istanbul Dresden

Monday, January 24, 2011

FERNSEHEN: Durch den Kaukasus - Der gefährliche Treck. Film von Max von Klitzing (mdr.de)

Sa., 19.02., 11:36 Uhr, 43:30 min (MDR)

Tuschetien liegt im Nordosten Georgiens im Großen Kaukasus. Die Einwohner, die Tuschen, leben überwiegend von Schafzucht. Während des Sommers grasen ihre großen Schafherden auf den kaukasischen Hochweiden. Im Herbst müssen sie die Tiere zurück ins Tal führen. Ein gefährlicher Treck, der Menschen und Tiere zu Fuß über den 3.000 Meter hohen Abano-Pass führt. Es ist eine archaische Welt, in der Tuschetiens Hirten leben. In der atemberaubenden, abgeschiedenen und schwer zugänglichen Landschaft ist das Leben hart und entbehrungsreich. Bevor der Winter einsetzt, bereiten die Hirten den langen und gefährlichen Marsch ins Tal vor. Ein Filmteam hat sie über zwei Wochen auf ihrer beschwerlichen Reise begleitet und Einblicke in das mühselige Leben der Männer gewonnen.

Saturday, January 08, 2011

TRAVEL: Call of the wild in Georgia. By Kevin Rushby (guardian.co.uk)

A horse riding holiday in a remote part of Georgia seemed the perfect antidote to urban life – but then our writer got a bigger adrenaline rush than he'd bargained for

Audio slideshow: Watch more of Kevin's adventure

Kevin Rushby
The Guardian, Saturday 8 January 2011
Article history

We had come up a side valley, I remember, where patches of sunlight were slowly warming the rocks. There was forest on the southern side: thick beech, maple and mountain ash underscored with wild raspberry bushes, the fruits tiny yet intensely flavoured. I leaned from the saddle and picked them as we passed. My horse, dubbed Rocket, was a young gelding, slim in the shoulders, less steady than some, but sure-footed and strong. He needed to be. Ahead were the High Caucasus, jagged snowy ridges along the Chechen border, and we were climbing to more than 3,000m, far up into the flower-strewn summer meadows. We had stayed the night in an ancient watchtower, sleeping with our heads full of cha-cha, the local firewater, and Georgian melodies sung to an accordion by our hostess, Maya.

It was at the first crossing that the forces of chaos suddenly took a swipe at us – as they can when horses are involved. There was a mountain torrent, nothing too powerful, but the rocks were slippery and the water cold. The animals wanted to drink. Carlo, our guide, decided to check the girths. In a few seconds the orderly line of animals and riders became disorganised. My horse shoved past the one in front, determined to get at the water. By the time I hauled him to a halt we were among a bundle of riders milling in a tiny space. Finally we could hold them no longer: a group of four strode into the water and stopped. A foal, one of several horses that were tagging along, got tangled up, plunging into a deeper pool.

"Keep moving!" bellowed Carlo. Gru, an experienced rider from Norway, was halfway over and I saw her horse's rear legs sink, then slip. There was a brief desperate scrabble and she went over, eyes wide in shock. The horse fell too, but was up in an instant. Gru crawled out the water, bruised, but ready to ride.

Now I was nervous about crossings, and there were two more before I could relax. We were, however, all being more careful, maintaining the line and the gaps between horses. When I crossed the last river, I relaxed a bit. The drama was over – or so I thought.

The narrow path then led upwards, turning back across the hillside as it climbed steeply. I could see a few stragglers, loose horses, just reaching the last ford. When we were about 60m above the stream, the horse ahead of me stopped. I halted, too. There was no room to go around. I waited, looking down. There was a tussocky grassy hillside, falling steeply away to a rocky lip, then a sheer drop into the stream. We had seen gorges galore by then, and grown used to the sure-footed horses negotiating narrow paths. This spot was no different and I have no recollection of feeling any nerves, perched as I was above a spectacular drop.

I was sitting square in the saddle, holding the reins one-handed on the small iron pommel. I thought about taking a photo, but decided against it and put my camera away – a simple action that probably saved me. I glanced uphill. Still no progress. It was then I felt the horse sway. Like it was changing feet. A tiny outward movement, increasing in speed. My back straightened. "Hey!" But he kept going, falling out into the empty space.

I remember that moment in astonishing detail: the sharpness of the blue sky against the mountains; the cool, moist air rising from the torrent; most of all the sense of disbelief. "This cannot happen." But it was happening. My horse was falling and there was nothing to stop him except an icy rip of mountain water far below.

It is said that many Britons are keen to have more excitement in their lives. A poll of 3,000 people conducted for the Go Outdoors equipment superstore chain found a real thirst for more activity and adventure – hardly surprising since they also discovered that a quarter of Londoners have not walked on a natural surface in more than a year.

Sports psychologist Dr Victor Thompson noted: "Getting outdoors is vital for maximising our quality of life and as an antidote to our urban, stressful environments … A life on the sofa is incomprehensible to adrenaline junkies who get the physical and psychological stimulation that comes with the high of extreme sports."

Fine. I'm okay with that, although I don't think of myself as an adrenaline junkie at all. But I love real adventure. Not those health-and-safety sanctioned thrills that involve no danger whatsoever. There is a genuine excitement at being out there in the wilds, without a safety net, without a handrail, without a barrier …

Back on the mountainside, my horse, Rocket, made one last attempt to right himself, but failed. There was no ground under him. I felt myself rise in the stirrups, throwing myself off him as he dropped from under me like a stone. I landed on the edge of the precipice and crouched there in horror, watching the animal cartwheel down the slope: stirrups, bags, straps, reins all flapping wildly. Four, five, six complete rolls. Whites of eyes flashed, then over the lip of the final drop, and gone.

There was a long silence filled only by the roar of the torrent below. Then I saw Richard, our group leader, pushing his way through the bushes on the far side of the valley, climbing down towards where the animal must be. Someone else was there, Sue from California, watching as Richard reached the animal and then she was shouting up to us: "The horse is dead!"

Instinctively I stood up and started charging down the track. I heard someone shouting, "Get a knife!" And there was Carlo clambering down after Richard, a wicked big blade in his hand. Why did they need a knife?

A few seconds later the answer came: Richard and Carlo struggling up the slope and behind them, improbably, impossibly, Rocket. They'd cut his saddle and bridle off to get him out, but he'd survived with no more than cuts and bruises.

Later, walking up into the meadows (no one rode Rocket for the rest of the trip; I was given another horse), I chatted to Richard, our guide, and a man with considerable equine experience, including fatal incidents – he being Richard Dunwoody, former champion jockey and twice winner of the Grand National. "I've never seen anything like that before," he admitted. "These horses are tough."
Richard is definitely committed to the idea of adventure – since retiring from jump racing, he's walked to the South Pole and ridden across Mongolia. So should people take risks?

"Treks like this one do involve danger. But as long as we get people who can handle that, the benefits are huge. I mean, look at this … "

We had come over the brow of the mountain and there spread before us was all the High Caucasus in magnificent array: great soaring peaks surrounded by the clutching fingers of glacial ice. To our right was Dagestan, to our left Chechnya; below were the deep valleys of the Tusheti region of
Georgia, a wild land once inhabited by fierce tribes who battled with their neighbours, hence the 17th-century watchtowers. Christianity came here early – Georgia was converted in the fourth century – but paganism remained strong. "Love thy neighbour" was never an easy sell in a region where raiding and counter-raiding were deeply embedded in the culture: old photographs show Tushi men clutching ancient long-bore rifles, their woollen chokha coats heavily stitched with bullet-holders.

It was the Soviets who finally achieved what even the mighty Persian army had failed to do for centuries: destroy the mountain people. In the 1940s and 1950s they simply moved them out, down to the lower valleys where they could be controlled. In other areas, such as Svaneti and Chechnya, entire populations were transported far away to unsuitable deserts. After immense sufferings they returned. But for the Tushetis, transportation was less severe, only to the lower, less snow-bound, regions of Georgia. Perhaps for that reason the area has never been repopulated, except in summer when Tushetan families come back to the partially ruined villages and spend the summer riding horses, picking berries and holding impromptu outdoor dances (fuelled, inevitably, by cha-cha). By late September all but a few hardy souls head back to warmer climes and Tusheti is cut off by snow for nine months.

We stopped for lunch in a meadow, tethering the horses to wooden pegs and letting them crop the herbs and flowers. After an hour we set off once again, leading the horses down a steep track into the valley below, where we crossed a swift broad river before riding into the village of Dartlo. Here were two well-preserved watchtowers and a clutch of slate-built houses, some with newly constructed wooden balconies. We dined on aubergines spread with walnut sauce, local cheese pie, nuggets of lamb and jugs of rough Georgian wine.

Afterwards, Carlo, a man with the kind of impressive facial hair once expected of Tusheti warlords, got out his silver-tipped drinking horn, filled it with cha-cha, and told us tales of local heroes who battled against Shah Abbas of Persia in the 17th century. Memories of foreign interventions never die here, but then the tradition of foreign intervention lives on too: Georgia was effectively invaded in 2008 by Russia and forced to cede the Caucasian land of South Ossetia.

Outside, a party was brewing, with accordions and drums ringing out in the darkness. Richard, a man with a Strictly Come Dancing record, reluctantly relived his glorious, albeit brief, career as a dancer, while the rest of us tried to learn steps from the fiendishly agile children. A woman sang a wild wailing melody, a soulful fusion of east and west. After downing a hornful of cha-cha, I found the dance moves curiously demanding and crept off to bed.

Next day I was relieved to see there was a bridge for our river crossing and the subsequent days passed without drama – just wonderful landscapes and friendly villages. There was naturally some debate among the group about adventure and risk, but most were happy to accept the potential for calamity ever-present with horses, a potential magnified by the remote location. All agreed that careful research combined with knowledge of one's own limitations was essential before travelling. A few had clearly struggled with the shift from an orderly life to something more risky. They would probably not return. Nevertheless, when we drove out of Tusheti, crossing the awesome 3,000m pass that guards it from the outside world, I think we all felt a keen sense of regret at leaving that magical place.

A few weeks later, after returning to Britain, I had a call from Richard, who had just returned from another trip to Tusheti. This tour had passed without incident and the group had gone home buzzing with excitement and pleasure, vowing to be back the following year.
"I still can't believe the way that horse fell – and survived," said Richard.
"Did anyone ride him on the last trip?" I asked.
Richard chuckled. "No, he stayed behind in the meadow."

+++

Way to go
Wild Frontiers (020-7736 3968, wildfrontiers.co.uk) has a nine-day trip to Tusheti with Richard Dunwoody on 6-14 August for £1,395 excluding flights. BMI (flybmi.com) flies Heathrow-Tblisi four times a week from £409 return.
Other information
Kevin travelled from York to London with East Coast Trains (08457 225225, eastcoast.co.uk). Returns from £20. The Heathrow Express (heathrowexpress.com) from Paddington costs £32.

Tuesday, November 09, 2010

ABENTEUERREISE GEORGIEN: Bei den letzten Cowboys. Von BjØrn Erik Sass (zeit.de)

Fotos: BjØrn Erik Sass und Ralph Hälbig

Öliger Dosenfisch, selbst gebrannter Fusel und eine grandiose Landschaft – ein Almabtrieb im georgischen Tuschetien macht Männer zu ganzen Kerlen.

In Tuschetien starre ich stundenlang auf Hunderte schöner Hinterteile und bleibe dabei doch meist vollkommen gelassen. Das ist ein tolles Gefühl, denn um solche Gemütsruhe selbst im Angesicht großer Abenteuer zu erlangen, bin ich ja in diese nordöstlichste Ecke Georgiens gereist. Von der Hauptstadt Tbilissi sind es nur einhundert Kilometer, aber gefühlt liegt dieses Tuschetien hinter den sieben Bergen und einigen mehr. Man erreicht es, indem man von der Provinz Kachetien aus gerade auf das Gebirge zuhält und stundenlang Serpentinen hochfährt.

Wenn man dann denkt, nun kommt bald gar nichts mehr, und dann einfach weiterfährt, erreicht man endlich den Abano-Pass: 2926 Meter, die höchste befahrbare Kaukasus-Querung Georgiens. Hier beginnt das Land der Tuschen. Das sieht jetzt schon mal grandios aus. Unsere Piste führt steil in ein lang gestrecktes Tal hinunter. Rechts, links, am Horizont, alles steht voller braun, grün, grau durcheinandergefalteter Berge.


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Veranstalter: Kaukasus-Reisen (Sayat-Nova-Str. 17, 0105 Tbilissi, Tel. 00995-99/ 570554, www.kaukasus-reisen.de) bietet den nächsten Viehtrieb in Tuschetien vom 1. bis 8. Oktober 2011 an. Ab Tbilissi kostet die Tour inklusive Vollpension, Transfers und Transport ab 1380 Euro

Monday, October 25, 2010

PHOTOGRAPHY: Cattle Drive in Tusheti 2010. By Ralph Hälbig (Caucasian Mountains in Georgia - flickr.com)

Wednesday, November 18, 2009

REISEBERICHT: Entdeckungsreise durch Georgien - Offroad im Kaukasus (geo-reisecommunity.de)

Reisebericht über eine Tour durch Georgien und den Kaukasus im Juli- August 2009

Ziele der Reise: Georgische Sehenswürdigkeiten, neue Reiseziele und Reiserouten, Offroad im georgischen Kaukasus.

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Wednesday, November 11, 2009

BIKING: A Caucausus Mountain Bike Adventure in Khevsureti (andy.ride-earth.org.uk)

Tom, David and I went for a bike ride into the Caucasus mountains of Georgia. I’d been planning it for a while and I wanted to get some proper riding in before the snows descended. Tom arrived on the Sunday but leaving was delayed until Tuesday. To pass the time we decided to build up my new Kona Caldera frame, ate Khinkali (Georgian dumplings) and deejayed at a cafe under the big TV tower in Tbilisi.

Wednesday, October 21, 2009

PHOTOGRAPHY: Mountain Biking in the Republic of Georgia (flickr.com)

ADVENTURE: Off-Road In The Caucasus Mountains Of Georgia. By Tom Allen (tom.ride-earth.org.uk)

Tom Allen is travelling the world by bicycle, and you can read his story on his blog and watch some videos of the journey on the podcast site.

A shorter excursion than normal, this time into the Greater Caucasus mountains of northern Georgia in autumn, just before the onset of winter in the higher valleys.For more information about mountain-biking in Georgia and the Caucasus visit www.mountainbiking.ge and tom.ride-earth.org.uk

Slideshow: Autumn 2009: Mountain-biking The Caucasus >>>

Last week I travelled to the Georgian capital of Tbilisi to meet Andy for a few days of mountain-biking in the Caucasus mountains to the north of the city.
Andy told me that many people outside the country still think it must be a ‘warzone’. This is probably due to the monumental fuss made by the international media over an incident last year which has become known as the
2008 South Ossetia war. The reality of this war was a few days of localised conflict on the borders of a region which has been fighting for independence for nearly twenty years, but this didn’t stop it being portrayed as the closest thing to World War III (with a good deal of anti-Russian spin for good measure).
Today, a tentative peace prevails. Ethnic groups arbitrarily united and divided by newly-drawn borders still struggle to accept their neighbours and find justice for past wrongs done against them, but it seems that most people would rather harbour their resentments and get on with the business of eating, drinking, working and having families.
We headed out of Tbilisi – me, Andy and his Georgian mountain-biking friend Dato – towards Zhinvali and the small mountain villages of Georgia; square, tin-roofed, wide-terraced houses of bleached wood and crumbling concrete. Vines pulsed with ripe grapes, chickens, calves and sows roamed the little pot-holed tracks, and the trees were just beginning to dust the ground with the oranges and browns of autumn. It was our last chance to go and explore these high, remote valleys before the onset of the harsh Caucasian winter that
Andy and I knew all too well.

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Monday, April 13, 2009

VIDEO: Paragliding - 2009 04 04 Rustavi - heavy wind

Thursday, February 05, 2009

REZENSION: Abenteuerreisen ins Land des Feuers (zenithonline.de)

von Sara Winter

Wer genug von Metropolen-Tripps, Campingurlaub, Mittelmeeridylle und der globalen Backpackerszene hat, dem bietet sich ein neues Ziel: Aserbaidschan. Anfang 2009 ist der erste deutschsprachige Reiseführer für die südliche Kaukasusrepublik unter dem Titel "Aserbaidschan – Unterwegs im Land des Feuers" erschienen, einem ersten leserischen Blick in das noch weitgehend unbekannte Land steht also nichts mehr im Wege. Das Autorenpaar Philine von Oppeln und Gerald Hübner führen den Leser kundig durch Städte und Landschaften, und schnell erkennt man: Eine Reise lohnt sich!

Eindrucksvoll schildern die Autoren den reizvollen Gegensatz zwischen der Ölmetropole Baku mit ihrer wechselhaften Geschichte und dem relativ unbekannten Rest des Landes mit seiner beeindruckenden Natur. Nicht nur Liebhaber des post-sowjetischen Charmes kommen also hier auf ihre Kosten. Und da sind die Menschen, die den Fremden mit Tee und süßen Leckereien empfangen - wenn man Glück hat, wird einem auch eine Geschichte dazu erzählt. Von früher, oder davon, was der Präsident alles Großes mit der Region vorhat.

In der Hauptstadt Baku drehen sich die meisten Uhren längst mit höherer Geschwindigkeit. Hier wird gebaut, gekauft, verkauft, man fährt große Autos, verlegt Marmor, geht teuer Essen oder schlendert am "Bulvar" am Kaspischen Meer entlang. Baku wächst rasant, und der Reiseführer läuft an dieser Stelle schnell Gefahr, heute schon so veraltet zu sein wie die Tageszeitung von gestern. Nach Baku reisen bisher zumeist Geschäftsmänner und -frauen aus dem Ölbusiness. Für richtige Metropolen-Junkies jedoch bietet die Stadt leider noch wenig freie Kunst und Kulturszene, die mit der harten Konkurrenz im Ausland mithalten könnte. Neben einer beachtenswerten Jazzszene jedoch hat auch Baku seine Geheimtipps. Russisch- oder Aserbaidschanischkenntnisse sind hier jedoch von Vorteil.


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siehe auch "Der Kaukasus und seine Reiseführer im Trescher-Verlag" bei kaukasus.blogspot.com >>>

Saturday, August 09, 2008

OPEN LETTER: 08-08-08

Seit ein paar Jahren bin ich mit dem Kaukasus verbunden. Angefangen hat es in meiner Jugend. Ich lebte in Ostdeutschland, weltweit bekannt geworden durch den Fall der Mauer. Damals träumte ich beim Lesen und wenn ich an das alpine Bergsteigen fern der Heimat dachte, von der Hohen Tatra, dann vom Kaukasus, dann dachte ich an den Pamir oder an das Altai-Gebirge. Der Everest lag für mich weit weg im Westen. Ich konnte und durfte nicht von dem Höchsten träumen. Ich wollte trotzdem auf einem eisigen und schönen Gipfel stehen und die klare Luft genießen. Beim Abstieg sollte ruhig der Wind an mir zerren, aber ich wollte den Gipfelsieg nach Hause bringen. Es sollte nur eine Geschichte sein, die ich gern weiter erzählen würde.

Älter geworden, nach dem Fall der Mauer in Ostdeutschland, wurde der "Fall der kruden Mauer-Architektur" ein Freiheits-Symbol in Retrospektiven - vor allem im Fernsehen. Seit dem gibt es für mich den klaren Ausblick oder geruhsamen Rückblick nicht mehr. Alle sprangen schon damals nur in den Staub. Die Mauer in Berlin wurde nicht wirklich gestürmt, denn die Leute saßen plötzlich einfach auf ihr. Sie hatten sie mit Hilfe von Räuberleitern erklommen und johlten schlecht gekleidet in die Kameras. Keiner hatte etwas dagegen. Es war unerfindlich. Erst dann bockten sie über und warfen sich in die offenen Arme des Westens zu ebener Erde und erwarteten das Paradies auf Erden. Sie waren nicht wirklich willkommen! Sie hatten ja auch nur ein paar Scheine in der Hand!

Es war nur eine Himmelsrichtung, der sie sich zuwendeten, wie es sich im Laufe der Zeit, andere sprachen damals vom Ende der Geschichte, herausstellte. Mittlerweile werden anderenorts aber wieder Mauern errichtet! Im Osten: Wir wollen es nicht sehen, denn wir leben im Westen! Und die mexikanische Grenzmauer ist hier kaum ein Begriff! Zu weit westlich von hier ... Was die Technik uns bringt, haben wir noch nicht wirklich erfasst. Jedenfalls verschwinden mehr und mehr die Himmelsrichtungen und auch unser Horizont. Wir wollen zum Mars fliegen, warum, dass weiß der liebe Teufel. Unsere Realität wird virtuell.

Die Chinesen haben es mit ihrer Mauer dagegen vor beinah einer Ewigkeit zum Weltwunder gebracht, was aber niemanden mehr wirklich interessiert! Noch ist sie nicht vergessen, was wohl daran liegt, dass sie unverstellbar weitläufig ist, man Eintritt bezahlt und zum Postkartenfetisch herhalten muss. Für uns liegt dieses gigantische Bauwerk aber nur im Osten! China gilt als ein Wunderland, dass uns irgendwie keine Freude bringen will. Asien fördert mit ihren vielen Menschen unsere Komplexe zu Tage! Es ist eben nicht mehr exotisch für uns! Es ist riesig. Irgendwo wächst etwas über uns hinaus. Wir kennen das Gewächs nur nicht, dass über unsere Köpfe hinaus treibt. Wir haben Angst vor der Wucherung.

Vor ein paar Stunden wurde dann in China mit einer Massenparade in einem gigantischen Stadium, gebaut von einem der zehn besten Architekten der Welt, die zeitgenössischen Olympischen Spiele eröffnet und Erinnerungen geweckt. Im Schatten gigantischer Feuerwerke, vielleicht eines der zehn größten Spiele überhaupt, wurde dann beinahe zwangsläufig auf allen Kanälen zeitgleich mit kleinen technischen Videokameras ein kleiner heftiger Krieg in Südossetien dokumentiert, den man noch, in zurückhaltender Weise, als einen eingefrorenen Konflikt bezeichnen wollte, der am Rande eines gewaltsamen Ausbruchs steht.

Klar ist mittlerweile, dass es Tote gab, wobei die Zahl derer, die ihr Leben ließen, medial vage veröffentlicht oder gar ungenannt blieb. Flugzeuge sind abgeschossen wurden, Panzer rollen, Gewehre schießen, Männer werfen sich in den Staub, Kinder werden evakuiert, Frauen sitzen in dunklen Kellern und Politiker geifern wie alte Weiber, wenn man ihnen Glauben schenken würde, und die Waffen selbst - die kennen wir nicht. Aber das kennen wir von der ohnmächtigen Berichterstattung des letzten Balkankrieges und auch aus dem Irak. Im schwarzen Afrika streckten lange Messer zahllose Nachbarn nieder, was auch unsere Vorstellungen übertraf, denn scharfe Klingen sind uns zwar wohl vertraut, doch das Abschneiden ist uns unheimlich. Schon Joseph Conrad berichtete von einzelnen Verwandlungen unserer Spezies ein paar Jahrzehnte zuvor in seinen Stories. Ein Serbe war in jüngster Zeit erst Arzt, dann Therapeut, dann Dichter, dann Redner und Verhetzer, dann Oberoffizier, Massenmörder und dann ein heiliger Wünschelrutengänger. Mit Mimikry hat das sicher nichts zu tun!

Der Überfall im Kaukasus während der Olympic Games geschah in einem unbekannten Randgebiet, wo Menschen leben, die klein, arm, eingezwängt, vielsprachig, uralt, anders, vor Kraft strotzend, selbstbewußt, stolz, ungestüm und orientierungslos in unserer großen weiten Welt sind. Es ist egal wer angefangen hat, denn das ist eine Kinderfrage, die dem Problem aus dem Weg gehen will! Die Menschen dort rieben sich auf in einem steinernen Meer, zwischen Boliden, in der Umgebung von Halbwüsten, inmitten unterschiedlicher Religionen, eingezwängt von Bergmassiven und Imperien und in ihrer Unkenntnis von der großen wirklichen Welt, obwohl sie normalerweise mit dem vielsprachigen Vielvölkergemisch urtümlich immer ganz gut zurecht kamen.

Dagegen träumten Sie oft in ihrem üppigen und kurzen Leben von dem Kind, der Liebe, der Leidenschaft, der Wollust, der Großzügigkeit, den Tod und der Unsterblichkeit. Sie liebten und kämpften für ihre eigene kleine Ewigkeit und das ihrer weit verzweigten Verwandten. Und trotzig nehmen sie deswegen alles zum Anlass, dem Übermaß und der Übermacht zu trotzen, die dem entgegen stehen: Russland, das im Norden ein enormes vernichtendes Potential haben kann - auch für ihr eigenes Volk; Europa, das sich immer noch in einer intelligenten Zurückhaltung und Vornehmheit übt, wenn es gleichzeitig alte Werte und moderne Interessen auf einmal bekunden will; das Heiland Amerika, dass wie üblicherweise wirkungsvoll und abschreckend einschreiten soll. Gegen diese haben die kleinlauten Helden der Berge nun ihr halsbrecherisches und ungerechtes Abenteuer in Angriff genommen - wie Halbstarke, die ihren Vätern etwas beweisen wollen, von denen sie nicht wirklich geliebt wurden, weil diese lieber in dunklen Spelunken für einen Vorteil oder gegen ihre gekränkte Seele zocken, statt mit den Halbwüchsigen eine beschwerliche Wanderung durch Täler auf die lichten Höhen zu unternehmen, dorthin wo Luft für alle da ist – und nicht noch höher hinauf in die kopfschmerzenden Todeszonen, wo man nur mit Hightech und Atemmasken zurecht kommt, und irgendwann trotzdem erstickt, verhungert, verdurstet, erfriert und einsam bleibt - mit der armseligen Zocke auf Tasche.

Ralph Hälbig

Thursday, April 24, 2008

CLIMBING ADVENTURE: North Caucasus mountains on Russian-Georgian border.

ON THE RUSSIAN-GEORGIAN BORDER (AP) -- Tears welled in my eyes twice while hiking some of the most beautiful landscapes on the planet - once in mid-retch gag and once in awe-struck wonder.
They were unexpected bookends for a journey that only vaguely resembled the trip I planned for myself and my hiking partner Ben Yeomans. But that's how adventures often happen in Russia -- unexpectedly, with wonder, bewilderment - and occasionally even nausea. more >>>


If You Go...

TIPS: Russia's North Caucasus is a volatile, corrupt and mind-boggling place, a mix of mindsets that is one part holdover Soviet bureaucracy, one part clan-driven, xenophobic distrust, one part anti-terrorist police policies. The rewards are immense if you have a thick skin, willingness to grease a palm or two, and the patience to weather capricious bureaucracy.

TIMING: For trekking or hiking, September is the best time to go, after the crowds have gone and the weather is cooler. July and August are peak hiking and climbing months. Be prepared for long lines of tourists if you are climbing Mount Elbrus. For skiing, snowboarding or ice climbing, late winter from February on is ideal.

VISAS: Most foreigners will need a visa, obtained well in advance, to enter Russia, and will need to register with authorities upon arrival and have permits for visiting Mount Elbrus, the park and border area. You may want to consult with a travel agent experienced in Russian travel.

GETTING THERE: Most routes involve flying to Moscow's Sheremyetevo or Domodedevo airports; then to Mineralniye Vodi, the city nearest Elbrus; then a three-hour drive south to the Baksan River, the jumping off point for Elbrus.

FOR MORE INFORMATION:
* Mount Elbrus & Caucasus English-language Web site: http://www.elbrus.net/home.htm
* Elbrus National Park administrative offices, ul. Lesnaya, 2 Elbrus Kabardino-Balkariya, phone 011-7-(8)866-387-8141
* Guide services based in Russia: Elbrus Navigator,
011-7-866-387-1424 or navi5642@yandex.ru or
* Go-Elbrus Terskol, 011-7-866-387-1335 or http://www.go-elbrus.com.
* Travel agency based in Ireland with experience in travel to Elbrus region:

Tuesday, April 08, 2008

BLOG: Ein wunderbarer Blog über eine der längsten Wanderungen der Welt !!!!

Gefunden bei Telepolis
Beitrag von Ernst Corinth 06.04.2008

Ein Weblog über einen Fußmarsch von Peking nach Bad Nenndorf
Weblogs gibt es inzwischen so viele wie der sprichwörtliche Sand am Meer. Aber das Blog The Longest Way ist zweifellos eines der interessanteren und fantasiereichsten. Darin beschreibt der 1981 in Hannover geborene Christoph Rehage ein irrwitziges Projekt: Seit vergangenen November ist er zu Fuß unterwegs – von Peking bis nach Bad Nenndorf, dem Wohnort seiner Familie. Dabei führt ihn der etwa 15.000 Kilometer lange Weg durch die Länder Kasachstan, Usbekistan, Turkmenistan, Iran, Armenien, Türkei, Griechenland, das frühere Jugoslawien, Slowenien, Österreich und schließlich Deutschland. Eine Strecke, für die ein Flugzeug nur wenige Stunden benötigt, zu Fuß dagegen dauert es mehr als zwei Jahre.

Sunday, January 27, 2008

REISETIPP: 10 gute Gründe nach Armenien zu reisen

Von Jackie Richard (www.bild.t-online.de)

Eine Hauptstadt ganz in Rosa, ein Denkmal für Charles Aznavour, Männer mit den spitzesten Schuhen der Welt und ein Berg, der fast vom ganzen Land aus gut zu sehen ist: In Armenien sind eben auch die Sehenswürdigkeiten was für fortgeschrittene Reisefreaks.

Das kleine Land im Kaukasus liegt eingekeilt zwischen der Türkei, Georgien, Aserbaidschan und dem Iran – und ist dabei nur so groß wie Brandenburg. Obwohl noch absoluter Reise-Geheimtipp, sind die Zuwachsraten im Tourismus zweistellig. Das hat mindestens zehn Gründe – und fast jeder ist schon eine eigene Reise wert:

Jerewan (1/2) Die Millionen-Metropole ist die einzige richtige Stadt im Land und viel lustiger als London oder Paris.

Nicht nur, weil man unerwarteter weise in zahllosen Edelboutiquen und kleinen Läden (vor allem Schuhe und Taschen!) fast genauso gut shoppen kann. Das Neuerworbene entspricht internationalen Standards und ist auf den breiten Boulevards unmittelbar einsatzfähig.

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Fotos: Ralph Hälbig