Wednesday, June 14, 2017

KUNST: TAVIDAN – Georgien und Deutschland im künstlerischen Dialog im Juni 2017 (Georgien) - im September 2017 (Deutschland)

სახელოვნებო დიალოგი საქართველოსა და გერმანიას შორის

Gruppenausstellungen im Juni 2017 im CCA- Center for Contermporary Art Tbilisi, Georgien und im September 2017 im Museum Goch, NRW.

16. Juni 2017, 20.00 Uhr
CCA - Center for Contemporary Art & Medea Museum of Medicine
uznadze street, 51 Dimitri Uznadze St, Tbilisi 0102, Georgien
cca.ge

georgian translation: www.tavidan.net/tavidan-ge
english translation: www.tavidan.net/tavidan-artistic-dialogue

Zum Jubiläum der 200-jährigen Freundschaft zwischen Georgien und Deutschland beteiligen sich das Museum Goch, das CCA - Center for Contemporary Art Tbilisi und die Kuratorin Maria Wildeis mit dem Frauenkulturbüro NRW e.V. im Sommer und Herbst 2017 an gemeinsamen Gruppenausstellungen in Georgien und NRW.

TAVIDAN ist der georgische Ausdruck für „von hier aus, bzw. vom Kopf aus“ und beschreibt den Ausgangspunkt einer Idee oder eines Weges. Die direktionale Bedeutung des Ausstellungstitels verweist einerseits auf den Austausch zwischen zwei sehr unterschiedlichen Kulturräumen: dem streng westeuropäisch geprägten Deutschland und Georgien, dem geografischen und kulturellen Knotenpunkt zwischen Asien, Europa und Russland. An beiden Orten arbeiten Künstler/innen gemeinsam am Kunstbegriff der Gegenwart und bedienen sich einer globalen und kulturenübergreifenden Bildsprache.

Die Ausstellung möchte die Auseinandersetzung mit künstlerischen Praktiken in der Gegenwartskunst anregen und dabei unterschiedliche Herangehensweisen beleuchten. Der Titel referiert auch auf Kunstwerke, die sich als zeitbasierte Prozesse und atmosphärische Kompositionen begreifen und nicht allein an ein Objekt gebunden wirken. Fragen innerhalb des künstlerischen Austauschs richten sich an die vielfältigen Ausdrucksweisen in der Gegenwartskunst, die in Form von Installationskunst oder Performance, aber auch in Objekten und deren Platzierung oder der Integration der Besucher in das Werk eine ästhetische Erfahrung erzeugen.

Die ausgewählten Künstler arbeiten in nahezu allen Bereichen der Bildenden Kunst, wie Malerei, Neue Medien, Installation, Film, Fotografie, raumbezogene Objektkunst und sind darüber hinaus auch in anderen Disziplinen zu Hause, wie Musik, Mode, Biofarming oder in der Bildung. Ihre Arbeitsweisen befinden sich vielfach an einer Schnittstelle zwischen Kunst und Gesellschaft, Architektur, Bildung oder Musik.

"Weder allein das rezipierende Subjekt noch das solitäre Kunstwerk in seinen Grenzen konstituieren die Realität der Kunst." (Ludger Schwarte: Notate für eine künftige Kunst, Berlin 2016, S. 11)

Künstler:
CAROLINE BAYER (Berlin, DE)
LARS BREUER (Köln, DE)
ANA CHADUNELI (Rustavi, GE)
TAMAR CHADUNELI (Rustavi, GE)
NINO CHUBINISHVILI (Tbilisi, Ge)
HÖRNER|ANTLFINGER (Köln, DE)
MAMUKA JAPHARIDZE (Tbilisi, Ge)
GVANTSA JISHKIRIANI (Rustavi, GE)
NIKA MACHAIDZE (Tbilisi, Ge)
MICHAEL POHL (Berlin, DE)
KAI RHEINECK (Düsseldorf, DE)
PATRICK RIEVE (Köln, DE)
PETER SCHLOSS (Köln, DE)
SCULPTRESS OF SOUND (JULIA BÜNNAGEL, PATRICIA KÖLLGES, TAMARA LORENZ) (Köln, DE)
NINO SEKHNIASHVILI (Tbilisi, Ge)
KOTE SULABERIDZE (Tbilisi, Ge)
GIO SUMBADZE (Tbilisi, Ge)
WATO TSERETELI (Tbilisi, Ge)

Während des Aufenthaltes in Georgien finden Workshops mit Kunststudent/innen aus Georgien und den deutschen Künstlern statt.

Ein begleitender Katalog dokumentiert den künstlerischen Austausch und wird anlässlich der Ausstellung im Museum Goch, im Herbst 2017 präsentiert.

TAVIDAN wird gefördert vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen. Der Frauenkulturbüro NRW e.V. und das Museum Goch fördern seit 2013 den Künstlerinnenaustausch zwischen Deutschland, Georgien und Armenien und stehen so in einer persönlichen, freundschaftlichen Nähe zum Kaukasus.

www.tavidan.net



Kuratorin: Maria Wildeis
Assitenz: Leksi Sosela, Project Manager CCA

TAVIDAN: GE

Programm: 15. Juni, 7.30 p.m .: Gallery Nectar (Project Space): "Soul-tracks", butoh-dance by Wolfgang Schäfer
16. Juni 2017, 20.00 Uhr: Eröffnung TAVIDAN
21.00 Uhr: Performance Sculptress of Sound
Laufzeit: 17. Juni - 17. Juli 2017

Laufzeit: 17. Juni - 17. Juli 2017
Ausstellungsort: CCA - Center for Contemporary Art & Medea Museum of Medicine
uznadze street, 51 Dimitri Uznadze St, Tbilisi 0102, Georgien
cca.ge

TAVIDAN: DE

Eröffnung: 24. Sept. 2017
Laufzeit: 25.9. - 15.11.2017
Ausstellungsort: Museum Goch, NRW

Künstler:
KOTE SULABERIDZE (Tbilisi, Ge)
ANA CHADUNELI (Rustaveli, Ge)
CAROLINE BAYER (Berlin, De)
PATRICK RIEVE (Köln, De)


Akteure

Das Frauenkulturbüro NRW e.V. startete 2013 mit einem Internationalen Austauschprogramm. Zwei Künstlerinnen aus Nordrhein-Westfalen besuchen für zwei Monate die Länder Georgien und Armenien. Eine georgische und eine armenische Künstlerin kommen im Gegenzug für zwei Monate nach Nordrhein-Westfalen. Ziel des Stipendiums ist es, die Künstlerinnen auf internationaler Ebene zu fördern, ihr Netzwerk auszubauen und sie damit auf dem Kunstmarkt für weitere internationale Aktivitäten sichtbarer zu machen. Die Kooperationspartner sind das WELTKUNSTZIMMER in Düsseldorf und das Museum Goch.

Museum Goch: Mit seiner Sammlung spätgotischer Skulpturen des Niederrheins bis zur jungen Gegenwartskunst vereint das Museum 600 Jahre Kunstgeschichte. Seine spannungsreich inszenierte Sammlungsräume laden zu einem interessanten Dialog mit der Geschichte und Kunst ein.Wechselnde Ausstellungen insbesondere zur aktuellen Gegenwartskunst bereichern das Museum.

Maria Wildeis (*1984) studierte Kunstgeschichte, Philosophie und klassische Literaturwissenschaft in Köln und ist seit ihrem Magisterabschluss 2010 freiberufliche Kuratorin und Projektmanagerin in Köln und NRW. Seit 2015 leitet sie das Internationale Austauschprogramm für Bildende Künstlerinnen für das Frauenkulturbüro NRW e.V. und gründete im gleichen Jahr den Kunstraum Tiefgarage am Ebertplatz Köln, den sie seitdem leitet und kuratiert (www.tiefgarage.org). Andere Projekte, die sie verantwortlich leitete waren unter anderem: Heritage Heroes (eine Fotografieausstellung für die dt. UNESCO Kommission und das Auswärtige Amt 2015), 3. Kunstfestival Strom (Kunsthaus Rhenania 2013), Projektleitung Videonale.13 im Kunstmuseum Bonn (2011), Zeitzeugen, eine Ausstellung zum Anlass des Jubiläums des 1. Weltkrieges (2014) und TAVIDAN:Düsseldorf (im WELTKUNSTZIMMER Düsseldorf, 2014). www.mariawildeis.com

CCA – Center for Contemporary Art Tbilisi ist seit Oktober 2010 eine unabhängige gemeinnützige Einrichtung für Gegenwartskunst. Neben dem internationalen Ausstellungs- und Künstleraustauschprogramm fokussieren CCA ihre Arbeit besonders auf ihr eigenständiges Studienprogramm für georgische Kunststudent/innen.

Beide Ausstellungen werden vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.


www.tavidan.org

Saturday, June 10, 2017

GALLERY: Some "Masterpieces for Masterpieces" - Paintings & Drawings by the Georgian Artist Mai Lashauri - based in Tbilisi

Paintings and Drawings by Georgian Artist Mai Lashauri
Mouseover for the Gallery









more links:
saatchiart.com
instagram.com/mai lashauri
facebook.com/mai lashauri
tgnili.com/mai lashauri

Friday, June 09, 2017

FILMPRÄSENTATION: Cinematographia musicae popularis: Table Songs of Kakheti. Ein Film von Hugo Zemp und Nona Lomidze

Dienstag, 20. Juni, 18:30 Uhr

Ort: Diplomatische Akademie, Favoritenstraße 15a, 1040 Wien

Anmeldung erforderlich unter krammer@mdw.ac.at

Eine gemeinsame Veranstaltung der Botschaft von Georgien anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der diplomatischen Beziehungen zwischen Georgien und Österreich, des Instituts für Volksmusikforschung und Ethnomusikologie der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und der Österreichischen Orient-Gesellschaft Hammer-Purgstall.

Mit freundlichen Grüßen,

Mag.ª Regina Kamauf Leiterin des Informationszentrums für Zentralasien und Südkaukasien

Österreichische Orient-Gesellschaft Hammer-Purgstall
Orient-Akademie
A-1010 Wien
Dominikanerbastei 6/6
http://www.orient-gesellschaft.at/



der.org/table songs of kakheti


Table Songs of Kakheti - PREVIEW
by Hugo Zemp and Nona Lomidze
color, 80 min with 4 min of extras, 2016
in Georgian
with English subtitles

At the foot of the Caucasus, the Kakheti province of eastern Georgia is famous for its wine and its polyphonic songs. Banquets with their alternation of ritualized toasts and collective singing are considered by Georgians as a major component of national identity. Verbal art and musical art are bound together in a unique way.

Georgian banquets conventionally are the prerogative of men. Master folk singer Andro Simashvili, known as Andro Papa, leads his friends at a classical men’s banquet. On the other hand, renowned female singer Leila Legashvili is the toastmaster at a women’s banquet, where Andro Simashvili is an honored guest. Long songs and elaborate toasts are shown in their integrality, revealing important insights into Georgian cultural values.




“This is a very interesting and pleasant film packed with highly elaborate examples of traditional/folk creativity. It features Andro Simashvili - the expert and performer of ancient folk songs. The film is full of humor, Kakhetian life situations and relationships, and shows many Georgian table songs. It preserves many interesting material which makes it very important for the next generations. Thanks to everyone who helped to make this film, Andro Papa and his singing became eternal.” Anzor Erkomaishvili, President of the International Centre of Georgian Folk Song, Tbilisi, Georgia

“This documentary is delightful, possibly the best film about Georgian village singers that I have seen. Not only the music, but the very feel of Kakhetian village, with its live humor, even the smell of traditional food, is all there in the film!” Joseph Jordania, University of Melbourne, Australia
Table Songs of Kakheti is Zemp's fourth Georgian-music documentary that I have seen. It is as instructive, and entertaining, as his earlier work. As a teacher, I have shown the earlier films to undergraduate anthropology students who's reactions have been very positive. An obvious choice for anthropologists teaching about folk music or concepts of traditional culture, gender, social change, and doubtless many other topics. I highly recommend it.” Kevin Tuite, Université de Montréal, Canada
  
Related Resources
Read the article
"A Man Can Sing and Play Better than a Woman" by Nino Tsitsisvili, originally published in the journal Ethnomusicology, 50(3), 2006
Related FilmsMusic of Georgia (Caucasus) Series
Polyphony of Ceriana: The Compagnia Sacco


Further Links:
http://www.naturjuuz.ch/hugo-zemp
https://www.accademia-belcanto.com/deutsch/referenten-2016/nona-lomidze/



RETROSPEKTIVE. Malerei, Zeichnungen, Objekte von Alim Rijinachvili in der Georgischen Botschaft in #Berlin

Eröffnung am Dienstag den 27. Juni 19 Uhr

Georgische Botschaft
facebook.com/Embassy Of Georgia In Germany
Rauchstraße 11, 10787 Berlin

27.06.2017 -31.08.2017

Malerei, Zeichnungen, Objekte
www.alim-r.de

»Das Leben ist nur ein Spiel«, auch das steht auf der Homepage des 1948 im sowjetischen Moldawien geborenen Künstlers Alim Rijinachvili, »der Tod ist nur ein Spiel«, und auch »Gesundheit und Krankheit sind nur ein Spiel«. Rijinachvili weiß zu diesem Zeitpunkt bereits, dass ihm nur noch wenige Tage bleiben, dass er den Diagnosen der Ärzte zufolge die Eröffnung seiner letzten Ausstellung, für ihn die wohl wichtigste überhaupt, nicht mehr selbst erleben wird. Hilft ihm der Gedanke, dass alles nur ein Spiel sei, in diesen Tagen? »Ja, natürlich.« Als Schüler, in der achten oder neunten Klasse, beginnt Rijinachvili, sich für Kunst zu interessieren, fertigt Kopien an von Bildern, die ihm gefallen. Nach der Schule studiert er in Tiflis an der Akademie der Künste, wo er 1973 seinen Abschluss macht. Die Frage, wer ihn künstlerisch beeinflusst hat, kann oder will er nicht beantworten: »Das ist schwer zu sagen, weil es so viele gute Künstler gibt.«

23.06.2016, Jüdische Allgemeine




Alim Rijinachvili
1948 in Moldawien geboren
1951 Übersiedlung nach Georgien
1973 Abschluß an der Akademie der Künste in Tbilissi
1990 Übersiedlung nach Deutschland

Öffentliche Sammlungen
Arbeiten von Alim Rijinachvili befinden sich in öffentlichen Sammlungen in verschiedenen Ländern:
Museum des Ostens, Moskau
Galerie der zeitgenössischen Kunst, Tbilissi
Galerie der Avantgarde Mars, Moskau
Galerie Express-Avantgarde, Moskau
Sammlung Ludwig, Aachen;

Einzelausstellungen (Auswahl)
1989 Tbilissi, ausgezeichnet mit einer Medaille für die beste Arbeit des Jahres
1992 Galerie „Orbis Pictus“, Berlin
1993 Jüdische Galerie, Berlin
1994 „Allianz Haus“, Berlin
1998 Galerie Anton, Berlin
2003 Jüdische Galerie, Berlin
2008 Galerie SON, Berlin
2009 Galerie WANDA, Tbilissi, Georgien
2009 Galerie BAIA, Tbilissi, Georgien
2009 Spreepalais am Dom
2013 Galerie BB, Berlin-Baku, Berlin
2016 Galerie BB, Berlin-Baku, Berlin „Der letzte Marsch"

Gruppenausstellungen (Auswahl)
1989 Ausstellung georgischer Künstler, Berlin
1991 Ausstellung jüdischer Künstler, Erfurt
1992 Ausstellung Berliner Künstler BBK, Berlin
1994 Galerie der Industrie- und Handelskammer, Chemnitz
1995 Braas Galerie, Oberursel
1997 Städtische Galerie im Karmelitenkloster, Frankfurt a. Main
1998 Galerie S. Popov, Berlin
2001 Bad Dobran, Deutschland
2003 „Zeitgenössische Kunst“, KPM, Berlin
2004 Jüdische Galerie, Berlin
2005 International Art Ausstellung, Tbilissi, Georgien
2005 Wedding Kunstsommer
2006 Art Caucasus 06, Tbilissi, Georgien
2008 Galerie P3, Kassel
2010 Artisterium (International Kunstsommer
2006 Art Caucasus 06, Tbilissi, Georgien
2008 Galerie P3, Kassel
2010 Artisterium (International Contemporary Art Exhibition), Tbilissi, Georgien





Wednesday, June 07, 2017

GALLERY: Tutu's Day - Paintings by the Georgian Artist Tutu Kiladze - based in Tbilisi

Tutu Kiladze - Georgian Artist based in Tbilisi

Mouseover for the Gallery

The artist took participation in different international exhibitions - including Cologne, Jerusalem, Viennafair-Austria. She takes partipition in annual Contemporary Art-Festival-Fest I NOVA


Private Collections – Georgia, France, USA, Russia, Israel, England, Austria, Germany.

CONTACT: +995599389046; tuturinasi@yahoo.com

Date of birth: December 30, 1981, Tbilisi, Georgia
Education: 1999-2005 State Academy of arts, Tbilisi, Georgia


Tutu Kiladze, 2014
2017-Solo show, (Gallery Totibadze) Gallery Astronauts,Riga
2016-Solo show, Baia Gallery,love at 10X10.Tbilisi
2016-Italy.Castello deiconti de Ceccano(´Group Exhibition)
2016-GNM. Dimitri Shevardnadze National Gallery (group Exhibition)
2015-Vienna, Austria, Galerie am Roten Hof
2015-Russian museum,Russia(group Exhibition)
2015-Group Exhibition,Russia, Rozaazora
2015-Solo show,Artarea, Tbilisi
2014 - Art Villa Garikula, “Opus Mixtum”, Akhalkalaki, Georgia
2014 - Solo Show, Gala Galery. Tbilisi Georgia
2012 - Viennafair, Vienna, Austria
2012 - Jerusalem Plein Air, Jerusalem, Israel
2011 - Batumi plein Air, Batumi, Georgia
2011 -New Art Café, Tbilisi, Georgia
2010 - Gallery 9, Tbilisi Georgia
2010 - Gallery-Café, Tbilisi, Georgia
2009 - Tbilisi Auction House, Tbilisi, Georgia
2006 - TBC Bank Gallery, Tbilisi, Georgia
2003 - Modern Art Gallery, Christmas exhibition, Tbilisi, Georgia
2002 -Gallery Universe, Tbilisi History Museum, Tbilisi, Georgia
2001 - US Embassy in Georgia, Tbilisi, Georgia

Further Links:
facebook.com/tutu.kiladze
georgianfemaleartists.blogspot.de
art-chapeau.blogspot.de
finbahn.com

Tuesday, June 06, 2017

VERNISSAGE. TRUNITY - eine georgisch-österreichische Ausstellung; 8. Juni 19.00 Uhr; Kunstraum am Schauplatz in Wien

Die ös­ter­rei­chisch-ge­or­gi­sche kol­la­bo­ra­ti­ve Aus­stel­lung Tru­ni­ty zielt dar­auf ab, die Kunst­welt als sol­che und de­ren Di­men­si­on und Au­then­ti­zi­tät zu er­for­schen. Auf den Spu­ren von Trends (Mul­ti­me­dia, Klang­kunst, re­la­tio­na­le Kunst etc.) wer­den welt­weit gro­ße Kunst­pro­duk­tio­nen ge­schaf­fen. Die­se mo­di­schen Ten­den­zen sti­mu­lie­ren die In­fla­ti­on von Wer­ken mit wah­ren Hin­ter­grün­den und Re­fe­ren­zen und füh­ren oft zu ge­fälsch­ten und ober­fläch­li­chen Po­si­tio­nen. Tru­ni­ty wird stra­te­gisch die Spon­ta­nietät und den Aus­tausch zwi­schen Künst­lern aus ver­schie­de­nen Ge­sell­schaf­ten (eu­ro­pä­isch / trans­for­ma­tiv) er­for­schen und zum Aus­druck brin­gen - die Be­zie­hung der fal­schen/​wah­ren Per­spek­ti­ven in der ak­tu­el­len künst­le­ri­schen Pra­xis. Ma­le­rei, Skulp­tur, Sound Per­for­mance und neue Me­di­en / Vi­deo wer­den die do­mi­nie­ren­den Me­di­en die­ses Pro­jekts sein.

Eröffnung: Donnerstag 8.6.2017, 19:00–22:00 Uhr
Afterparty
22:00 Uhr "Little Friday" hosted by Parallel Vienna
Wiener Festwochen / Performeum, 1100 Laxenburgerstrasse 2a, Halle 8
mit Dima Dadiani (Tiflis) - live set
DJ's Björnski Beat, Flower Crime, Rade Hass, DJ Billa

Cover: Trunity Collective
Die Ausstellung TRUNITY ist eine georgisch-österreichische Ausstellung. Georgische Arbeiten aus den Disziplinen Malerei, Skulptur, Sound Performance und neue Medien / Video treffen auf Arbeiten von österreichischen Künstlern.

Georgische Künstler: DIMITRY DADIANI, GIORGI SUMBADZE, VAKHTANG BUGADZE, VAKHTANG TSERETELI.

Österreichische Künstler: CHRISTIAN EISENBERGER, FRANZ GRAF, PHILIPP QUEHENBERGER, HERWIG WEISER.

Die Ausstellung wird von Veranstaltungen mit georgischem Schwerpunkt begleitet. Kochabende, Lesungen, Musik-Konzerte, Performances etc. zeugen von der lebendigen georgischen Kultur in Wien. Die Ausstellung wird von dem georgischen Künstler und Bildhauer BEGI GUGGENHEIM kuratiert.

Kunstraum am Schauplatz-ში ქართველი და ავსტრიელი მხატვრების ერთობლივი გამოფენის TRUNITY-ის ფარგლებში - გამოიფინება ქართველი ხელოვანების: დიმიტრი დადიანის, გიორგი სუმბაძის, ვახტანგ ბუღაძის, ვახტანგ წერეთელის და მათი ავსტრიელი კოლეგების: კრისტიან აიზენბერგის, ფრანც გრაფის, ფილიპ ქუენბერგერის და ჰერვიგ ვაიზერის ნამუშევრები. კურატორი - ბეგი გუგენჰაიმ.

Ausstellung: 10.6. – 7.7.2017

Kunstraum am Schauplatz
Praterstrasse 42, 1020 Wien
facebook.com/trunity

PAINTINGS: New Artworks by the Georgian Artist Maka Batiashvili

"Journey in to secret world and not existent time and place, swirls waves of sadness and pleasure together, which is sweetest thing ever." (Maka Batiashvili about her art)


Project ArtBeat at Art Fair ArtVilnius'17 with Georgian Artists Maka Batiashvili, George Gagoshidze, Levan Mindiashvili, 8 June - 11 June



Bus station  45x40cm  oil on canvas 2017



Bush 86x78cm oil on canvas  2017


Evening 44x27 oil on canvas  2017


Football 46x40cm oil on canvas  2017


Jump 40x30cm oil on canvas  2017


Jump 49x44cm oil on canvas  2017


Kiss 120x98cm oil on oilcloth 2017


Sport hall 60x40cm oil on canvas  2017


Sun 45x23cm oil on canvas  2017


Bridge 45x40cm  oil on canvas 2017


Monday, June 05, 2017

VIDEO: Georgian Folk Music from Sighnaghi. Video by Tribecastan's Jeff Greene



Spontaneous singing at a barbecue in Sighnaghi, Georgia. Schmagi Pirtskhelani on Panduri with his 3 year old son on Dholi, and his wife and brother, Shergil, singing.

Video shot by Tribecastan's Jeff Greene during one of his musical research adventures. For more music and info, please visit Tribecastan on the web at www.tribecastan.tv


facebook.com/tribecastan
twitter.com/Tribecastan
soundcloud.com/evergreene

VIDEO: Georgian Polyphonic Singing - Pheasant's Tears Wine Bar, Signaghi, Georgia



Link to the location: www.pheasantstears.com

At Pheasant’s Tears, we produce artisanal natural wines according to ancient Georgian traditions.

We start by growing Georgian varietals in rare terroir using organic principles to produce luscious, healthy grapes. All our wines are fermented and aged in qvevri, clay vessels lined with organic beeswax and buried in the earth. We ferment using naturally occurring yeasts and painstaking attention to achieve wines of character and sophistication deeply rooted in the richness of the Georgian soil and Georgian culture.

Our name comes from a Georgian tale in which the hero claims that only a wine beyond measure could make a pheasant cry tears of joy. With each bottle that leaves our hands we strive to meet that ancient standard.

Sunday, June 04, 2017

PHOTOGRAPHY: Chiatura, Georgia, 2014. By François Beaurain (fbeaurain.com)

(fbeaurain.com) Chiatura is located in western Georgia and is well known for its huge manganese deposit and its extensive cable car network transporting miners and ore up and down the valley. All the infrastucture was built during the soviet times and has been barely refurbished since. Chiatura seems trapped in time, like the workers who are also trapped to their machines, endlessly repeating the same gesture.



More Pictures, animations and stuff of this amazing Artist François Beaurain: fbeaurain.com/chiatura


François Beaurain : quand la photographie s'anime (reponsesphoto.fr)


Links:
francoisbeaurain.tumblr.com
instagram.com/francoisbeaurain


François Beaurain was born in Bordeaux, France in 1976. Francois is a self-taught and multifaceted artist working predominantly as a photographer, but he sometimes extends to drawing, collages and sculptures. .

François studied physics and holds a PhD in Biology. He’s currently working as a climate change specialist in parallel to his artistic activities. He lives and works in Paris.


Contact: fcbeaurain@gmail.com

Friday, June 02, 2017

MUSIC: Giga Papaskiri feat. Elene Mikiashvili - Artificial Love (Original Mix) & Elene Mikiashvili - Emotions (Original Mix)



facebook.com/gigapapaskiri




VISAFREIHEIT: Wiedermal eine großartige Initiative in Hamburg - organisiert von der Georgierin Marika Lapauri-Burk (Lile e.V.)

Marika Lapauri-Burk
Für meine deutschen Freunde hier, als Info: Als die Visafreiheit endlich mal für Georgien im Februar dieses Jahres angekündigt wurde, habe ich mir gedacht, dass ich als ersten Gast aus Georgien ein/e Flüchtling/in aus Samatschablo, (Zentral Georgien, welches nun Süd Ossetien genannt wird) gerne auf eigene Kosten einlade. Denn diese Menschen haben am meistens gelitten, seit der zweiten Unabhängigkeitserklärung Georgiens vom 9. April 1991. Die, welche noch in den Besatzungszonen wohnen, haben täglich immer noch enorme Schwierigkeiten.

Beinahe alle Georgier werden großen Nutzen von der Visafreiheit mit der EU haben - aber am wenigsten, oder auch gar nicht, diese Menschen aus den besetzten Gebieten. Deshalb wollte ich einen jungen Menschen, die in den 90er, oder vom kurzen Krieg des Jahres 2008 aus ihren Häusern fliehen mussten, eine Woche hier nach Hamburg einladen. Das wäre nur eine kleine symbolische Geste von mir. Ich wollte niemanden selbst aussuchen, und letztendlich in der Gori-Universität, wo viele Flüchtlinge studieren, haben meine Freunde für mich ein Los gezogen und die Reise hat Mtvarisa Sadagaschwili bekommen. Sie hat sich sehr gefreut! Ich habe schon für Ihren Reisepass gesorgt und den Flug gebucht. Sie wird vom 7. bis 14. Juni in Hamburg sein. Ich habe gestern an Hamburger Georgier in FB diese Nachricht weiter gegeben und es freut mich besonders, dass sehr viele sich bereit erklärt haben, Mtvarisa Hamburg zu zeigen, oder sie in ihre Hochschule, sie in Museen, etc. zu begleiten, bzw. sie dorthin einzuladen.

Ich kann hier auch gut ablesen, wie gut die Georgier hier integriert sind, fleißig und langsam auch mehr interessiert für eine gemeinsame Sache. Das freut mich sehr!

Mtvarisa selbst wird das alles voraussichtlich morgen sehen, denn sie selbst hat keinen Internet Zugang. Ich kenne sie nicht, wir haben uns nur ein paar mal kurz ausgetauscht. Sie lebt in der Nähe von Gori mit Ihrem Bruder und ihrer Mutter zusammen. Sie ist zweifacher Flüchtling (IDP) - in beiden Kriegen.

Wir, Georgier in Hamburg sammeln 5,00 Euro als Mindestbeitrag für Mtvarisa, zum mitgeben, wenn sie nach einer Woche wieder zurück nach Georgien fahren wird. Für ihren Aufenthalt hier übernehme ich die Kosten, bzw. sie wird von Hamburger Georgiern eingeladen.

Wir freuen uns auf Mtvarisas Besuch in Hamburg und hoffen, dass sie viele gute Eindrücke bekommen wird!

Kontakt: Marika Lapauri-Burk
facebook.com/marika.lapauriburk
Tel.: 0171 8513635
Max-Brauer-Allee 68
22765 Hamburg
www.lile.de

Konto: Lile-Deutsch-Kaukasische Gesellschaft e. V.
Stichwort: Mtvarisa
DE 91200505501268125372

ab 25.00 EUR gibt es eine Spendenquittung

CLUB MUSIC: Tomma & Cobert in Berlin am 3. Juni

Zwei georgische Musikproduzenten im Kater Blau
(Im Club mit Außenbereich und Partyschiff am Spreeufer legen wechselnde DJs Electro und Tech-House auf.)

3. Juni - Holzmarktstrasse 25 - 10243 Berlin










Mehr zu Georgiern in Berlin: www.kulturgeorgien.com

Thursday, June 01, 2017

PHOTOGRAPHY & VIDEO: Zikr in Pankisi Valley - Chechen enclave in northern Georgia. By Swiatoslaw Wojtkowiak

Zikr in Pankisi

Sufi of Pankisi Valley. The women gather to sing, praise Allah and pray for peace. Their message is expressed in an explicit way by their charismatic leader and organizer, Badi : Make love not war.

You can see more here: www.pankisi.org

This is another face of islam in Caucasus, you dont see it too often , not so much as terrorist accusation by Russian regime, self fullfilling prophecy. Angry young men, their culture ridiculed, their freedom taken away, turn to fundametalism. Wahhabism is getting sponsored by Gulf countries, by Saudis, but these women, those religious communities refuse to believe wahhabist propaganda that their old traditions of Sufism are heresy. They preach peace.


Chechen sufi zikr from Swiatoslaw Wojtkowiak on Vimeo.

Zikr in Pankisi Valley - Chechen ladies from Pankisi Valley performing Sufi zikr ritual , singing message of love to God and other people, and asking for peace in Caucasus.

BUCHVORSTELLUNG: "Deutschland und der Völkermord an den Armeniern" am 7. Juni 2017, 19.00 Uhr in Berlin

Mittwoch, 7. Juni 2017, 19.00 Uhr
Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstr. 8, 10117 Berlin
Weitere Infos und Anmeldung
Es wird ein Livestream angeboten

Mit:
Dr. Rolf Hosfeld, Leiter des Lepsiushaus, Potsdam, Forschungsstelle zum Völkermord an den Armeniern
Dr. Christin Pschichholz, wissenschaftliche Mitarbeiterin Lepsiushaus Potsdam
Prof. Sönke Neitzel, Lehrstuhl für Militärgeschichte und Kulturgeschichte der Gewalt, Universität Potsdam
Moderation: Dr. Marianne Zepp, Heinrich-Böll-Stiftung

Vor einem Jahr hat der Deutsche Bundestag den Beschluss gefasst, dass die Massentötung von Armeniern im Osmanischen Reich als Völkermord einzustufen ist. Die exemplarische Bedeutung der Ereignisse vor mehr als hundert Jahren, die ihre Ursachen in dem Streben nach einem ethnisch homogenen, religiös einheitlichen Nationalstaat hatten, ist von bedrückender Aktualität. Auch heute noch verteidigt die Türkei ihre Souveränität mit geschichtspolitischen Argumenten, denen ethnische Reinheitsideologien zugrunde liegen und die Minderheitenrechte beschränken oder ganz negieren. Bei der Debatte im Bundestag wurde auch auf die Mitverantwortung des Deutschen Reiches hingewiesen. Wie es über Jahrzehnte zur Eskalation von genozidaler Gewalt kam und wie dieses Geschehen unter den Augen internationaler und besonders deutscher Diplomatie durchgeführt werden konnte, ist ein kaum öffentlich debattiertes Kapitel der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts. Dabei gibt es Aufschluss über die Entwicklung in die Katastrophen der folgenden Jahrzehnte.

In ihrem Buch „Das Deutsche Reich und der Völkermord an den Armeniern“ haben die Herausgeber/innen Rolf Hosfeld und Christin Pschichholz die neusten Erkenntnisse zusammengestellt – eine Aufforderung, die Diskussion weiter zu führen.
Ein komplexes, ambivalentes und widersprüchliches Bild einer Zeit des Übergangs.

Während des Ersten Weltkriegs waren das Osmanische und das Deutsche Reich Kriegsverbündete. Mit dem Beginn der Armenierverfolgungen, die seit dem Frühjahr 1915, eingeleitet durch flächendeckende Deportationen und Massaker, in einen Völkermord mündeten, wurde das Deutsche Reich zwangsläufig in die Ereignisse involviert. Das betraf sowohl Militärs, die Botschaft, konsularisches Personal und andere Deutsche vor Ort als auch die nationalen politischen und militärischen Machtzentren im Deutschen Reich. Wie weit ging die Verstrickung? Gab es eine deutsche Mitverantwortung an diesem Völkermord? Gab es nennenswerten Widerspruch?

Die Autorinnen und Autoren stellen dar, wie Zivilbevölkerungen zunehmend zum Ziel militärischer und radikaler bevölkerungspolitischer Maßnahmen wurden. Es gab Befürworter und Gegner. Zusammengefasst lässt sich eine moralfreie Verpflichtung durch eine kriegsbedingte »Realpolitik« diagnostizieren, die nicht ohne Konsequenzen für die deutsche Nachkriegsmentalität blieb.

Mit Beiträgen u. a. von Aschot Hayruni, Rolf Hosfeld, Isabell V. Hull, Stefan Ihrig, Hilmar Kaiser, Hans-Lukas Kieser, Carl Alexander Krethlow, Mark Levene, Christin Pschichholz, Thomas Schmutz und Ronald Gregor Suny.
Fachkontakt
Dr. Marianne Zepp, Referat Zeitgeschichte, E-Mail zepp@boell.de:
Wir weisen darauf hin, dass im Rahmen dieser Veranstaltung Foto-/Ton- und Filmaufnahmen von TV-Sendern sowie für öffentliche und nicht-öffentliche Zwecke gemacht werden können.

Wednesday, May 31, 2017

EXHIBITION: Pop-Up Chess Palace - On Architecture, Ideology and Chess - in Berlin

PHOTO: Tigran Petrosian Chess House, Yerewan, Armenia @ Zhanna Mesheryakova’s personal archive


22. Juni - 26. Juni - daily open from 12:00

"Chess palace" may sound unusual in the Western European context. However, it was a common idea in the Soviet Union, where chess was widely played in its pioneer palaces, cultural houses and workers' clubs. In a few years after the October Revolution, the young Soviet Union managed to turn a "useless game of the bourgeoisie" into a sensible pastime of the working masses. After the Second World War Soviet domination in chess became an important ideological argument for the superiority of the system. In the 1970s the special palaces were created for chess - not in the centre though, but in the peripheral Soviet republics of Georgia, Armenia and Belarus. These buildings are distinguished by their striking architecture, sophisticated design and intelligent placement into the urban environment.

The exhibition Pop-Up Chess Palace focuses on Tbilisi Chess Palace and Alpine Club - architecturally the most demanding and ambitious one among these palaces. The curators of the exhibition question how to generally deal with the unique features of the modernist socialist architecture and how the ideal content of these buildings can be lived today.

Program:

∆ Thursday, June 22, 19:00
Opening of the exhibition and OPENHAUS at ZK/U

∆ Friday, June 23, 19:00
Speisekino Moabit 2017
Open Air Cinema and Georgian Food

∆ Saturday, June 24, 13:00
Open Chess Tournament.
Registration 13:00 – 13:30, end: 19:30. (Limited number of participants, pre-registration is possible at: popupchesspalace@gmail.com)

In cooperation with the Chess Club Rotation e.V. Berlin-Mitte

∆ Sunday, June 25, 13:00-17:00
Chess afternoon for children

Curated by Nini Palavandishvili and Lena Prents

Participating artists: Atu Gelovani, Lasha Kabanashvili, Aleksander Komarov, Lado Lomitashvili, Magdalena Pięta, Nino Sekhniashvili, Tatia Skhirtladze and Naili Vakhania

Chess program: Uli Huemer

For further info, please contact: popupchesspalace@gmail.com

The exhibition is funded by the Ministry of Culture and Monument Protection of Georgia



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Pop-Up Chess Palace
Über Architektur, Ideologie und Schach
22. Juni-26. Juni 2017, täglich ab 12 Uhr

Die Wortschöpfung "Schachpalast" mag für das westeuropäische Ohr seltsam klingen. In der Sowjetunion dagegen stellten Gebäude zum Zweck des Schachspiels keine Besonderheit dar. Die junge Sowjetunion hat es in nur wenigen Jahren nach der Oktoberrevolution geschafft, ein „nutzloses Spiel der Bourgeoisie“ in einen sinnvollen Zeitvertreib der Arbeitermassen umzuwidmen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die sowjetische Dominanz im Schach zu einer wichtigen ideologischen Argumentation für die Überlegenheit des Systems. In den 1970er Jahren entstanden eigens fürs Schachspiel erbaute Paläste – jedoch nicht im Zentrum, sondern in den peripheren Sowjetrepubliken Georgien, Armenien und Belarus. Diese Gebäude zeichnen sich durch eine auffällige Architektur, ausgeklügeltes Design und eine intelligente Einfügung in den städtischen Raum aus.

Der Fokus der Ausstellung liegt auf dem georgischen Schachpalast – dem architektonisch anspruchsvollsten und ambitioniertesten. Kuratorinnen stellen die Frage, wie man generell mit den Unikaten der modernistischen sozialistischen Architektur umgehen soll und wie der ideelle Gehalt dieser Bauten heute gelebt werden kann.

Programm:

∆ Donnerstag, 22. Juni um 19 Uhr
Eröffnung der Ausstellung und des OPENHAUS des ZK/U

∆ Freitag, 23. Juni um 19 Uhr
Speisekino Moabit 2017
Open Air Kino und Georgisches Essen

∆ Samstag, 24. Juni um 13 Uhr
Offenes Schachturnier.
Anmeldung 13.00 – 13.30, Ende ca. 19.30. (Beschränkte Teilnehmerzahl. Eine Voranmeldung ist möglich unter: popupchesspalace@gmail.com)
In Kooperation mit dem Schachverein Rotation e.V. Berlin-Mitte

∆ Sonntag, 25. Juni, 13-17 Uhr
Schachnachmittag für Kinder

Kuratiert von Nini Palavandishvili und Lena Prents

Teilnehmende Künstlerinnen und Künstler: Atu Gelowani, Lascha Kabanaschwili, Aleksander Komarov, Lado Lomitaschwili, Magdalena Pięta, Nino Sekhniaschwili, Tatia Skhirtladze und Naili Vachania.

Schachprogramm: Uli Huemer

Anfragen können an popupchesspalace@gmail.com gerichtet werden.

Die Ausstellung wird vom Ministerium für Kultur und Denkmalschutz von Georgien finanziell unterstützt.


Facebook: facebook.com/events/Pop-Up Chess Palace - On Architecture, Ideology and Chess


Thursday, May 18, 2017

VIDEO: SLOW WINE DOKU - Orange Wines & Natural Wines mit Egon Berger



Wollten Sie schon immer wissen wie Natural Wines & Orange Wines gemacht werden? Warum sind diese Weine so anders, sogar gesund und wie vor tausenden Jahren produziert? 7 Österreichische, biodynamische und Demeter Winzer zeigen den Anbau, biodynamische Präparate, Ernte, Verkostung und lüften Details. Die Weine wurden im Labor auf Ihre Inhaltsstoffe untersucht und der Szenewirt Paul Bodner - Glacis Beisl Wien hat die meisten Positionen an Natural Wines in Österreich auf der Karte - warum will er keine konventionellen Weine mehr an seine Gäste ausschenken? Spannende 25 min vermitteln Ihnen ein Komplettwissen, was es mit diesen trendigen Weinen auf sich hat.

Auftraggeber
Egon J. Berger / Mister Orange
www.orange-wine.net
Import & Vertrieb von Orange & Natural Wines in Österreich
FACEBOOK: www.facebook.com/berger.egon

Produzent, Filmproduktion, Regie, Schnitt
Pedro Hofmann
VISUAL ACT e.U.
www.visual-act.com
first assistant und unverzichtbarer Filmkollege von Pedro Hofmann
Robert Reithofer
FACEBOOK: www.facebook.com/robert.reithofer.3

Mitwirkende Österreichische Winzer:

Birgit Braunstein / Phurbach, Burgenland
www.weingut-braunstein.at

Andreas Gsellmann / Gols, Burgenland
www.gsellmann.at

Matthias Hager / Mollands, Kampthal
www.hagermatthias.at

Werner Michlits - MEINKLANG / Pamhagen, Burgenland
www.meinklang.at

Sepp Muster / Leutschach, Südsteiermark
www.weingutmuster.com

Georg Schmelzer - Schmelzers Weingut / Gols, Burgenland
www.schmelzer.at

Ewald Tscheppe - Weingut Werlitsch / Leutschach, Südsteiermark
www.werlitsch.com

Sunday, May 14, 2017

BUCH: Herbert Maurer; Und Gott spricht armenisch. Zwischen Menschen und Sprache. (herbertmaurer.at)

(herbertmaurer.at) Die Armenier: Menschen, die stets international gelebt haben und leben, denen Grenzen relativ sind, die klug und sprachgewandt ihre Kultur, ihre Literatur über alle Katastrophen hinweg gerettet haben.

Ohne die eigene Schrift, die eigene uralte Sprache, die Passion für Geschichten und Geschichte gäbe es die Armenier, gäbe es Armenien wohl nicht mehr – immerhin hat sich eine kleine Republik im Süden des Kaukasus durch die sowjetische Zeit und die Umbrüche der Systeme gerettet, wenn auch große Teile des historischen Landes im heutigen Ostanatolien verloren scheinen. Das Jahr 2015 bedeutet 100 Jahre Völkermord, den schicksalhaften Jahrestag des ersten Holocausts im 20. Jahrhundert. Für die Armenier bedeutet diese nur von Teilen der Weltgemeinschaft anerkannte Katastrophe zweierlei: Stolz auf die eigene Kultur, Zukunft in gelebter Internationalität, Perspektive für neue, weltoffene Varianten des Eigenen, Neuerfindung einer nationalen und internationalen Identität, Verantwortung für das Leiden anderer.

Herbert Maurer weiß als Autor, Übersetzer, Reporter und Zeitzeuge des politischen und gesellschaftlichen Wandels in Armenien über alle diese Hintergründe bestens Bescheid. Er erzählt seine persönliche Geschichte einer Begegnung mit der Sprache, der Literatur, der Kultur der Armenier. 3 Jahre leben und verstehen Lernen bedeutet für ihn stets:

Wie lässt sich die Realität ins Poetische übersetzen? Wie funktioniert Widerspruch zwischen Sowjetsozialismus und uraltem Christentum heute? Wie erfindet sich ein Land, ein Volk im internationalen Kontext neu? Über viele Jahrhunderte waren die Armenier die Übersetzer schlechthin: zwischen Orient und Okzident, zwischen Mittelalter und Moderne. Wie kann man das heutige Armenien literarisch übersetzen?

Herbert Maurer versucht in diesem Buch, Armenien zu interpretieren, die einzigartige Mentalität der Menschen verständlich zu machen, mit dem Leser durch die Straßen, durchs Land zu gehen.

Ein Erzählen, um vertraut zu machen: Mit einer Sprache, mit Kultur und Literatur, mit der Chance, das komplizierte Armenisch einfach und charmant zu verstehen. Damit wird die Lektüre zur Reise, zum Abenteuer zwischen dem biblischen Berg Ararat und den Kaffeehäusern des modernen Yerevan in der Sonne, zwischen den Geheimnissen des Mittelalters mit seinen Klöstern und der jungen Generation mit Kompetenz und Neugier, zwischen Kriegsalltag in Nagorny Karabach und der schillernden Welt der Jazz- und Film – Festivals, zwischen der Not eines Landes, das von den Nachbarn isoliert ist und der Hoffnung, eine neue Zukunft mit Literatur und guten Kompositionen zu konstruieren – Armenien ist mitten in der Welt, das Abenteuer lebt auch im

Auf all diese erzählerischen Reisen nimmt Herbert Maurer uns mit, denn der lesende Mensch ist vor allem in Armenien mitten in der Zukunft und ein Wanderer zwischen den Welten.


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