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Wednesday, January 20, 2016

DOCUMENTARY: Paul Devlin's Power Trip - "Crazy Kiosk" in chaotic post-Soviet Tbilisi, Georgia


More movies & videos at DevlinPix.com!

The dangerous chaos of stolen electricity is vividly displayed in webs of tangled wires.

Paul Devlin's Power Trip, www.powertripthemovie.org is an emotional & dramatic study of traumatic transition from communism to capitalism. Corruption, assassination, street-rioting & absurd culture clash highlight the electricity crisis in chaotic post-Soviet Tbilisi,Georgia.


Trailer & DVD

Wednesday, March 05, 2014

KRIM-KRISE: Georgischer Schriftsteller Lascha Bakradse im Interview mit Tatjana Montik: «Ein Imperialismus des 19. Jahrhunderts» (nzz.ch)

Georgien bekennt sich ohne Wenn und Aber zu den westlichen Werten der Aufklärung. Im Bild: Eine zerstörte Militarbasis in Gori (Aufnahme vom 16. September 2008). (Bild: Keystone / EPA / Zurab Kurtsikidze)

(nzz.ch) Für Georgier bietet die russische Usurpation der ukrainischen Krim in Bezug auf Machtanspruch und Vorgehen ein Déjà-vu. Tatjana Montik hat sich mit dem georgischen Schriftsteller Lascha Bakradse unterhalten.

Ihre Heimat Georgien möchte demnächst einen Assoziierungsvertrag mit der EU unterzeichnen. Was hat Georgien Europa zu bieten?

Wir könnten viele neue Farben nach Europa bringen, denn wir besitzen eine eigenständige alte Kultur, die am Schnittpunkt zwischen Europa und Asien liegt. Unsere Tänze, unser polyfoner Gesang und unser Alphabet, um nur ein paar Dinge zu erwähnen, sind einzigartig. Und wir sind eine Landbrücke zwischen Europa und Asien. Wirtschaftlich könnte Georgien für eine europäische unabhängige Energiepolitik von Bedeutung werden, denn man sieht in Europa langsam ein, dass die Energieabhängigkeit von Russland gefährlich ist.

Welche europäischen Wurzeln besitzt Georgien?

Zur Zeit der Argonauten war Westgeorgien, Kolchis genannt, ein Teil der damals im Westen bekannten Welt. Dazumal gab es noch keine Grenze zwischen Europa und Asien. Neben der geografischen Lage ist es heute entscheidend, zu welchen Werten sich ein Land bekennt. Und Georgien bekennt sich ohne Wenn und Aber zu den westlichen Werten der Aufklärung. Hinzu kommt der christliche Glaube, der eine der wichtigsten Komponenten unserer Identität darstellt. Die Georgier haben sich immer als Teil der Christenheit verstanden.

Viele Europäer wissen gar nicht, wo Georgien liegt. Wann ist das Land Europa verloren gegangen?

Spätestens dann, als die Russen sich hier breitgemacht haben. Im 18. Jahrhundert wollte Georgien über Russland Europa näherkommen. Die georgischen Könige hatten Georgien während der Mongolenzeit jahrhundertelang gegenüber den muslimischen Nachbarn als christliches Land verteidigt und suchten schliesslich Hilfe bei Russland. Doch Russland hat in der Folge alle Verträge mit Georgien gebrochen – etwa den Vertrag von Georgijewsk von 1783, gemäss dem Georgien sich der Oberhoheit und dem Schutz Russlands unterstellte, seine Krone jedoch behalten durfte. Später hat Russland Georgien annektiert. Wir wurden zwar nach dem Zerfall der Sowjetunion 1991 unabhängig, doch viele sehen uns noch immer als Teil Russlands. Man hat im Westen die Geschichte der russischen Grossmachtpolitik im Süden nicht ordentlich studiert. Und daher fällt es dem Durchschnittseuropäer schwer, zu verstehen, was derzeit in der Ukraine und auch in Georgen passiert.

Was unterscheidet Russland von Europa?

Russland hat die europäische Aufklärung und die europäischen demokratischen Revolutionen verpasst. Der Autoritarismus und der Klientelismus seiner Politik speisen sich nach wie vor aus asiatisch-mongolischer Tradition der Machtausübung. Gerade jetzt in der Ukraine sehen wir deutlich, wie es funktioniert: Wer nicht kuscht oder sich kaufen lässt, wird drakonisch bestraft. Das ist nicht die Politik des 21. Jahrhunderts, sondern des 19. Jahrhunderts – klassisches imperialistisches Denken.

Am Wochenende haben die Russen die Halbinsel Krim okkupiert nach einem Schema, das die Georgier von ihren Provinzen Abchasien und Südossetien kennen, die heute russische Protektorate sind. Zuerst stiftet man Unruhe und schürt «Gefahr» und lässt dann die russischstämmige Bevölkerung das Mutterland um Hilfe anrufen. Natürlich ist man dann schnell und gern da in der «Not».

Was über der Auseinandersetzung zwischen Ukrainer und Russen vergessen geht, ist, dass die Krimtataren die ursprüngliche Bevölkerung auf der Krim darstellen. Sie haben eine äusserst interessante Kultur und Geschichte, sind jedoch heute durch die russische Willkürherrschaft zu einer kleinen Minderheit geschrumpft. Die Krimtataren gehörten zu den Völkern, die Stalin während des Zweiten Weltkriegs wegen angeblicher Kollaboration mit den Deutschen als Ganze nach Zentralasien umgesiedelt hat. Innerhalb weniger Tage wurden über 180 000 Menschen unter fürchterlichen Bedingungen per Zug verfrachtet, rund ein Drittel kam beim Transport ums Leben. Erst nach dem Zerfall der UdSSR durften sie zurückkehren.

Als Opfer russischer Gewaltgeschichte gelten die Krimtataren heute als proukrainisch.

Sie sind eine proukrainische, aber auch eine proeuropäische Kraft. Der Modernisierungswille der russischen Tataren (nicht zuletzt in Bezug auf den Islam) folgte europäischen Vorbildern, dasselbe war in Georgien der Fall. Ismail Gaspirali war für sie als Aufklärer eine ebenso wichtige Figur wie für uns Ilja Tschawtschawadse.

Wie sehen Sie die Perspektiven Georgiens?

Für uns geht es heute nicht mehr darum, ob wir nach Asien oder nach Europa gehören. Wir wollen nach Europa – alle Umfragen sprechen eine deutliche Sprache. Allerdings müssen wir erkennen, wie effizient die russische Propaganda in Georgien arbeitet: Europa und der Westen werden verteufelt, wo immer es nur geht, und es gibt bei uns Leute, die auf diese Desinformation tatsächlich hereinfallen. Nach dem russischen moralischen Desaster auf der Krim wird diese Form der Aggression noch zunehmen. Wichtig ist, dass sich unsere Bevölkerung dagegen resistent zeigt.

Welche Möglichkeiten gibt es denn, den russischen Machtansprüchen wirksam entgegenzutreten?

Man sollte den Menschen die Wahrheit über Europa und den Westen noch eindringlicher und verständlicher erzählen. Europa unternimmt hier kaum etwas. Für viele Georgier ist es sehr schwer, ein Visum für europäische Länder zu bekommen. Wichtig ist auch Europas wirtschaftlicher Einfluss. Wir dürfen nicht das Gefühl bekommen, gegenüber Russland alleine gelassen werden.

Welche Rolle spielt denn die georgische orthodoxe Kirche?

Sie ist so etwas wie die fünfte Kolonne Russlands in Georgien. Der Idee der Einheit der orthodoxen Kirche verpflichtet, wirkt sie stark prorussisch, ob bewusst oder unbewusst.

Bald wird der russische Patriarch Kyrill nach Georgien reisen. Manche meinen, Georgien solle den Assoziierungsvertrag mit der EU unbedingt noch vor diesem Besuch unterzeichnen.

Ein Assoziierungsabkommen ist keine Garantie – man sollte davon nicht zu viel erwarten. Von europäischer Seite sollte noch deutlicher gesagt werden, dass uns dieser Vertrag die Türen öffnet. Es steht zu befürchten, dass die Russen auf uns einen ähnlichen Druck ausüben wie auf die Ukraine.

Nach dem Regierungswechsel im Herbst hat sich die neue georgische Führung wesentlich russlandfreundlicher gegeben. Hat das etwas genützt?

Ich glaube, unsere neue Regierung hat inzwischen eingesehen, dass die Politik der ausgestreckten Hand nicht viel Gutes bringt. Unser Premierminister Garibaschwili hat vor kurzem bei seiner Reise in die USA klare Worte gesprochen. Russland versteht die Politik der Sanftheit überhaupt nicht, weil es diese Sanftheit als Schwäche versteht. Zwanzig Prozent des georgischen Territoriums halten die Russen mittlerweile völkerrechtlich illegal besetzt. Jetzt ist die Krim an der Reihe. Wir selber haben im Georgien-Krieg geblutet, als wir versuchten, uns gegen diese Entwicklung zu stellen. Ich befürchte, dass es auch auf der Krim so weit kommen kann.

Interview: Tatjana Montik

Lascha Bakradse, geboren 1965 in Tiflis, ist Publizist, Historiker, Literaturwissenschafter, Journalist, Drehbuchautor und Schauspieler. Er studierte in Tiflis, Jena, Bern, Potsdam und Berlin. Derzeit unterrichtet Bakradse an den Universitäten von Tiflis und ist gleichzeitig Direktor des dortigen Giorgi-Leonidze-Literaturmuseums.

Wednesday, February 26, 2014

PODIUMSDISKUSSION: European Union and crisis to the East - mit George Soros, Joschka Fischer, Rebecca Harms

Datum: Donnerstag, 20. März 2014, 18.00 bis 20.00 Uhr
Ort: Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstraße 8, 10117 Berlin

Sprache: Englisch ohne Übersetzung
Livestream auf www.boell.de/stream

Anmeldung erforderlich unter anmeldung.boell.de

Mit:
* George Soros, Gründer, Open Society Foundation
* Joschka Fischer, politischer Berater und Gründer von Joschka Fischer & Company, ehemaliger Außenminister
* Rebecca Harms MdEP, Die Grünen/EFA
* Gernot Erler MdB, Koordinator der Bundesregierung für Russland, Zentralasien und die Länder der östlichen Partnerschaft (angefragt)

Moderation: Ralf Fücks, Vorstand, Heinrich-Böll-Stiftung

Nach der Absetzung von Viktor Janukowitsch steht die Ukraine vor richtungsweisenden Entscheidungen. Neben den drängendsten politischen Fragen – der Bildung einer handlungsfähigen Übergangsregierung, der Erlangung neuer politischer Legitimität durch demokratische Wahlen und dem politischen Ausgleich zwischen dem Osten und dem Westen des Landes – wird die wirtschaftliche Wiederbelebung eine zentrale Herausforderung für jede neue Regierung sein. Aus Sicht von Experten benötigt das Land tiefgreifende strukturelle Reformen, die aber starken etablierten Interessen zuwider laufen könnten. Einmal mehr steht die Ukraine dabei auch zwischen den vermeintlichen Alternativen einer stärkeren Anbindung an Russland oder einer Annäherung an die EU.

Die Podiumsdiskussion „European Union and crisis to the East“ diskutiert die politische und wirtschaftliche Situation in der Ukraine und fragt nach den Implikationen für das Verhältnis der EU zu Russland: Welche Rolle werden die verschiedenen Interessengruppen bei der politischen Neuausrichtung des Landes spielen? Was bedeuten die jüngsten Entwicklungen für die wirtschaftliche Verflechtung zwischen Russland und der Ukraine? In welchem Maß und mit welchen Mitteln kann und sollte die EU die wirtschaftliche Modernisierung der Ukraine unterstützen? Welche politische Perspektive soll und kann die EU der Ukraine anbieten? Und schließlich: Wie lässt sich ein produktives Verhältnis zwischen der EU, der Ukraine und Russland beschreiben?

Information: Monika Steins, E-Mail steins@boell.de, T 030.28534-244

Monday, September 10, 2012

VERANSTALTUNG: Über Leben im Nordkaukasus. Zivilgesellschaftliche Akteure berichten (boell.de)

(boell.de) Di, 11.9.12 19 bis 21 Uhr Heinrich-Böll-Stiftung 

Die Situation im Nordkaukasus wird in Russland und in der internationalen Öffentlichkeit nur sporadisch wahrgenommen. Positive Nachrichten sind selten, meist gerät die Region durch Gewalt und Menschenrechtsverletzungen in die Schlagzeilen. Viele Menschen werden Opfer der Gewaltspirale zwischen unkontrollierter Staatsmacht und terroristischen Gruppen; Morde an Menschenrechtlerinnen und Menschenrechtlern erzeugen eine Atmosphäre der Angst, Unsicherheit und Unterdrückung.

In dieser Situation haben es unabhängige zivilgesellschaftliche Akteure besonders schwer: Meist werden sie verdächtigt, Vaterlandsverräter und „Spione des Westens“ zu sein. Dennoch gibt es in allen nordkaukasischen Republiken zahlreiche Initiativen, die sich für den Schutz vor Willkür, für Bildungsangebote und für eine zivile demokratische Kultur engagieren. Wir haben vier Gäste aus Dagestan, Tschetschenien und Kabardino-Balkarien eingeladen, uns einen tieferen Einblick in die gegenwärtigen Entwicklungen in den nordkaukasischen Teilrepubliken und in ihre eigene Arbeit zu gewähren. Welche Freiräume gibt es für zivilgesellschaftliches und politisches Engagement? Wie stark ist der Druck von offizieller Seite? Und welche (Über-)Lebensstrategien entwickeln Menschen?

Mit:
Elena Denisenko, Juristin, Memorial, Dagestan
Azret-Ali Afov, Internationales Rotes Kreuz, Kabardino-Balkarien
Marina Seferova, Dagestan
Fatima Gudieva, NGO Denial, Tschetschenien
Moderation: Dana Jirous, OWEN - Mobile Akademie für Geschlechterdemokratie und Friedensförderung e.V.
* angefragt

Sprache: Russisch/ Deutsch mit Simultanübersetzung

Information: Lisa Eichhorn, Projektbearbeiterin Telefon 030/28534388 Email RG_Osteuropa@boell.de

Veranstalter: Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin
Veranstaltungsort: Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin
10117 Berlin, Schumannstr. 8

Mit der S-Bahn oder mit der U-Bahn bis Bahnhof Friedrichstraße. Ausgang über die Spree, dann Albrechtstraße, Reinhardtstraße überqueren und nach links in die Schumannstraße.
Lageplan

Friday, September 07, 2012

TELEPOLIS: Kriegsgefahr durch Beförderung von Axtmörder. Von Peter Mühlbauer (heise.de)

(heise.de) USA, EU und Russland zeigen sich von den Entwicklungen in Aserbaidschan und Armenien einheitlich "besorgt"

Im Februar 2004 veranstaltete die NATO in Budapest im Rahmen ihres Programms Partnerschaft für den Frieden einen Lehrgang für Offiziere aus verschiedenen Ländern, die nicht Mitglieder des Militärbündnisses sind. Allerdings berücksichtigte man bei der Veranstaltung offenbar nicht in ausreichendem Maße ethnische Unverträglichkeiten – und so kam es dazu, dass der aserbaidschanische Leutnant Ramil S. dem armenischen Offizier Gurgen M. im Schlaf mit einer Axt den Kopf abschlug, weil der angeblich vorher sein Vaterland beleidigt hatte.

Ein ungarisches Gericht verurteilte S. dafür 2006 zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe. Aserbaidschan bemühte sich um eine Überstellung des Mörders in seine Heimat und sicherte den ungarischen Behörden zu, dass dieser dort den Rest der Strafe verbüßen würde. Doch als die Überstellung schließlich erfolge, ließ man den Soldaten nicht nur frei, sondern beförderte ihn zum Major. Außerdem feierte man ihn öffentlich als Held, schenkte ihm ein Haus und zahlte ihm acht Jahre Gehalt nach.

Armenien brach als Reaktion auf diese Entwicklung am Freitag die diplomatischen Beziehungen mit Ungarn ab. An die Adresse Aserbaidschans gerichtet, verlautbarte der armenische Präsident Sersch Sargsjan, er wolle zwar keinen Krieg, sei aber bereit, ihn zu führen (und überzeugt, ihn zu gewinnen), wenn er müsse. Die aserbaidschanischen Behörden warfen Armenien im Gegenzug vor, die Website des Präsidenten und aserbaidschanische Nachrichtenportale zu hacken und Fotos des mit der Axt ermordeten armenischen Soldaten darauf zu posten.

Vertreter Russlands, der EU und der USA zeigten sich anhand der Entwicklung einheitlich "besorgt". Zwischen Aserbaidschan und Armenien herrscht seit 1994 ein Waffenstillstand, der immer wieder von einzelnen Scharmützeln unterbrochen wird. Vorher hatte es einen mehrjährigen Krieg um das von Armeniern besiedelte Gebiet Bergkarabach gegeben, das aktuell als De-Fakto-Staat mit weitgehendem Anschluss an Armenien existiert.

Der aserbaidschanische Präsident Ilham Alijew steckte in den letzten Jahren erhebliche Summen in den Militärhaushalt. Weil es nur etwa ein Drittel der Einwohner Aserbaidschans hat und nicht über Ölquellen verfügt, konnte Armenien mit dieser Hochrüstung nicht Schritt halten. Allerdings verweist die Schutzmacht Bergkarabachs auf den Motivationsvorteil, dass die Soldaten dort ihr eigenes Siedlungsgebiet quasi an der eigenen Haustür verteidigen - und nicht etwa am Hindukusch.

Peter Mühlbauer 

+++

Ungarn hat einen für den Mord an einem Armenier verurteilten Aserbeidschaner an sein Heimatland ausgeliefert, wo der Mörder begnadigt wurde. Der Fall wirft auch ein Schlaglicht auf den ungelösten armenisch-aserbeidschanischen Territorialkonflikt.

Die Auslieferung und Amnestierung eines verurteilten aserbaidschanischen Offiziers aus ungarischer Haft sorgt für neuen Zündstoff im ohnehin angespannten Verhältnis der Kaukasus-Staaten Armenien und Aserbaidschan.


Wednesday, February 02, 2011

FERNSEHEN: Russland/ Dagestan: Neuer Hort für Terroristen? Ein Film von Christoph Wanner (mdr.de)

Mi., 02.02., 13:15 Uhr, 14:30 min

Video in der MDR Mediathek / Rubrik "Auf Gute Nachbarschaft >>>

Ein Film von Christoph WannerWieder wurde Moskau Ziel eines Anschlages, als am Montag die Explosion den Moskauer Flughafen erschütterte. Schnell kam der Verdacht auf, dass die Hintermänner aus Russlands Süden kommen. Das Zentrum des Terrors hat sich in den letzten Jahren verlagert. Moskaus Stadthalter in Grosni, Ramsan Kadirow, hat die meisten Untergrundkämpfer mit eiserner Hand aus der Kaukasusrepublik Tschetschenien vertrieben. Viele sind gleich nebenan in Dagestan untergetaucht und treiben nun dort ihr Unwesen. Und auch gerade diese Terroristen sollen für viele Anschläge verantwortlich sein. Selten gewährt die russische Regierung westlichen Journalisten einen tiefen Einblick in die Unruheregion am kaspischen Meer.

Thursday, January 27, 2011

RUSSLAND: Lage in Russlands Unruheregion Pulverfass Nordkaukasus - arm, instabil und gesetzlos (tagesschau.de)

Kurz nach dem Anschlag in Moskau stand für die Behörden fest: Der Täter kommt aus dem Nordkaukasus. Doch warum bietet die Region solchen Nährboden für militanten Islamismus? Russland sei an der Entwicklung mitschuldig, sagt Jens Siegert, Leiter der Heinrich-Böll-Stiftung in Moskau. Diese Sichtweise sei zu einfach, widerspricht Russland-Experte Alexander Rahr von der Gesellschaft für Auswärtige Politik im Gespräch mit tagesschau.de. Der Nordkaukasus muss wirtschaftlich und politisch stabilisiert werden - darin sind sich beide einig.

Von Wenke Börnsen, tagesschau.de

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Russland-Experte: "Der Terror muss politisch eingedämmt werden".
Explosion auf Flughafen: Medwedjew spricht von Terrorangriff.
Russische Führung schwört nach Anschlag Rache

Wednesday, September 02, 2009

PHOTOGRAPHY: NACHKLANG – Georgia one year after the war. By Uwe Schober, Tbilisi, August 2009. (blurb.com)

I have been visiting Georgia during the Russian-Georgian war in August 2008 when I have been photographing in particular the situation of internally displaced people during that time.
Now, one year after the war, I have been revisiting Georgia and the places that I have been photographing a year ago. Through a series of decidedly allegorical and metaphorical composites I am attempting to highlight the situation in Georgia as it represents itself to me now: a country still marred by the repercussions and after-effects of the war, a country more than ever torn between denied access to the west and a territorial integrity in tatters, and its people being left with a broken democracy. A Georgia more than ever in limbo.


My concept is to create composites consisting of one image taken in August 2008 and one image taken a year later at the same location, and – in a sense - by combining the two images and collapsing them into one frame, stripping off the dimension of time and leaving the continuum of space: so much has changed and yet so little.

My aim is not to create one “seamless” composite image but one that is clearly and visibly a combined image, the photographic equivalent of a Brecht epic theatre piece, a disturbance to the viewer.


Uwe Schober, Tbilisi, August 2009.

Hardcover, ImageWrap US $94.95


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Wednesday, August 26, 2009

ARTICLE: The Kremlin’s Violent Underbelly (carnegieendowment.org)

Alexey Malashenko, The Moscow Times, July 29, 2009

The Kremlin has been caught off guard by a spike in violence in the North Caucasus over the past few months. One reason for this: The Kremlin had believed its policies in the region were successful. After canceling its anti-terrorist operations in Chechnya (largely at the insistence of Chechen President Ramzan Kadyrov), the authorities were convinced that the situation there had stabilized.
It is clear, however, that the picture is far less rosy. It has become obvious that the number of insurgents in the North Caucasus — primarily in Ingushetia, Chechnya and Dagestan — is greater than official figures have stated and that they have deep reserves and the ability to operate at a fairly professional level. The militants have also formed, if not coalitions, then at least mutual understandings with other political forces, primarily those that have suffered from the government’s fight against corruption. The result is that the daily news coming from the Caucasus sounds more like war coverage, including attacks on well-known religious figures, government ministers and even Ingush President Yunus-Bek Yevkurov.
It is no longer possible to explain the spike in violence on the seasonal factor — that insurgents are most active in the spring and summer. In Ingushetia, the policies of Yevkurov have caused fear not only among militants, but also corrupt officials who had grown fat under the republic’s previous leader. In Chechnya, the reason for the troubles is the political and human costs associated with the policies of Kadyrov, who is hated as much as he is loved by the population. What started as the Kremlin’s attempt to “Chechenize” the conflict in the republic — that is, to convert it into a domestic struggle rather than one between Russian troops and local forces — has now turned into a “Kadyrovization” of the problem, with all of its numerous drawbacks. As a result, Moscow is becoming increasingly annoyed with Kadyrov’s absolutism and the way his strong loyalty to the Kremlin is coupled with attempts to transform Chechnya into something bordering on an independent state. Neither can Russia’s leaders be too happy about the murders in Moscow and Dubai of the Yamadayev brothers, who had connections with the siloviki, or the recent killing of human rights activist Natalya Estemirova in Chechnya. All of these murders have been linked in one way or another to Kadyrov.


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Carnegie Endowment for International Peace

Friday, July 10, 2009

TOURISM: Mountains, seas and crisis. From Tbilisi, Tengiz Ablotia. (osservatoriobalcani.org)

Georgia has great touristic potential with beaches, mountains, ancient cities, castles and churches, but political instability, conflicts and economic crisis have not made the country attractive to visitors from the West. The war and the global economic crisis have hit all sectors of the Georgian economy, but the tourism sector, which had begun to recover in the last 2 to 3 years, has taken the hardest fall.

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Sunday, June 28, 2009

ARTICLE: Nordkaukasus: Ausweitung der Kampfzone (heise.de)

Von Thomas Dudek 27.06.2009
Tschetschenien ist durch das brutale Regime von Kadyrow "befriedet", der Konflikt mit Separitisten und Islamisten hat sich in die Nachbarrepubliken verschoben.


Am Montag wurde ein Bombenanschlag auf den Präsidenten der nordkaukasischen Teilrepublik Inguschetien verübt. Dieser Anschlag stellt den bisherigen Höhepunkt der Aktionen islamischer Separatisten auf dem Territorium der Kaukasusrepublik dar. Bereits in den letzten Wochen sind mehrere Vertreter der Staatsgewalt in der vorwiegend von Moslems bewohnten Teilrepublik ums Leben gekommen. Ein Umstand, der für den Kreml einen herben Rückschlag in seinen Friedensbemühungen bedeutet, denn im Gegensatz zu seinem Vorgänger sollte Junus-Bek Jewkurow ausgleichend und dialogbereit in Inguschetien für Frieden sorgen. Doch anscheinend lassen sich die Fehler der bisherigen Nordkaukasuspolitik, die in erster Linie für die Ausweitung des Konflikts von Tschetschenien auf die gesamte Region verantwortlich ist, nicht so schnell wiedergutmachen, wie von Moskau erhofft.

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Wednesday, May 27, 2009

STATEMENT: Possenspiel. Mit Folgen? Von Ralph Hälbig

Erstmal möchte ich meine Überraschung zum Ausdruck bringen, wie auf einmal 60.000 Demonstranten auf ihren Sitzen in einem Stadion Platz genommen haben, nachdem wochenlang der Rustaveli Avenue vor dem Parlament und dem Marriot Hotel von ein paar Dutzend Oppositionellen blockiert war, nachdem nach den ersten beiden Demos in der Innenstadt gerade mal ein paar Hundert übrig geblieben sind. Die Opposition hatte damals schon keinen Rückhalt, oder besser gesagt einen launigen Rückhalt.
Opposition war und ist wohl nur Unzufriedenheit. Das reicht aber nicht, um politisch sinnvoll zu aggieren. Da scheint es auch nachvollziehbar zu sein, dass schon nach Stunden ein paar Anhänger für eine Übernachtungspauschale auch die Nächte dort zubrachten, beinahe wie in einem Zeltlager.
Nur der Müll wurde nicht weggebracht, das Wasser der kleinen Fontänen sprudelte nicht erfrischend. Zunehmend verrohte die Prachtstraße von Tbilisi. Händler kehrten zurück auf die Mitte der Straße mit ihren Sonnenblumenkernen und anderen Kleinigkeiten und Snacks, Zigaretten wurden verkauft, man schlief auf Bänken, spielte Nardi und wartete wochenlang. Alles blieb ruhig und unruhig schaute man, was wohl passieren würde. Eine merkwürdige Psychologie.
Auch die Oppositionellen brachten die ganze Zeit nur ihren Frust zum Ausdruck, genauso wie die Taxifahrer sich über die Blockade ihres geschäftigen Verkehrs emotional beschwerten, indem sie das Lenkrad während der Fahrt entlang verstopfter Umleitungen wütend malträtierten.
Bei einer spontanen nächtlichen Zusammenkunft vor ein paar Tagen fragte ich ein paar offizielle Handlanger der Opposition neben der Redner-Bühne, dass ich mir nicht ganz klar darüber sei, dass andauernd nur darüber krakeelt wird, dass der ehemals heißgeliebte Mischa weg müsse. Auf meine Frage, wie es denn weitergehen solle, was denn die Ziele seien, was verändert werden müssen etc. wurde barsch geantwortet, dass das erst nach dem Sturz Saakashvilis zur Debatte stünde. Und wenn er nicht gehe, werde man andere Mittel benötigen ...
Der Hauptvorwurf gegen Saakashvili ist das Versagen im Krieg des letzten Sommers. Das ist gewisserweise schon nachzuvollziehen. Anderenorts sind Politiker und Präsidenten über ganz andere Begebenheiten gestürtzt, Kleinigkeiten demgegenüber. Aber das Kardinalversprechen "Sakartvelo" (das Wort für das königliche Georgien) - die patriotische Geste eines einheitlichen Georgiens - wurde auch heute wieder lautstark im Stadion gesungen von der Opposition ... nicht zu einem Fußballspiel, sondern zum Auftakt des nächtlichen Marsches in die Innenstadt.
Und das hat schon Mischa versprochen und ist daran gescheitert. So sind immer wieder neue Fahnenvorschläge langweilig. Überhaupt habe ich jede Menge Flaggen gesehen, Parteiflaggen und auch die abgehalfterten Fahnen aus der Zeit Shevardnadzes, flatterten wochenlang im Wind.
Der Patriotismus wird von allen Seiten bedient. Und der letzte Sommer hat gezeigt, dass man damit eben heutzutage nicht sehr weit kommt, so rührend das manchmal auch erscheint. Georgien lebt eben nicht mehr in der Zeit, dass es nützlich ist, dass die Fremden noch diese kaukasischen Krieger fürchteten und die kaukasischen Frauen die Allerschönsten der Welt waren.

Andererseits ist ein anderer zeitgemäßer Vorwurf gegen Saakashvili die Korruption. Kann sein! Ist sicher nicht auszuschließen auch in diesen Breitengraden. Das beginnt schon dann, wenn das Geschäftsgebaren auf Misstrauen beruht. Wenn es doppeltes Recht gibt. Doch wer soll denn eigentlich seinen Platz einnehmen? Ein Rädelsführer? Wo ist der gerechte und uneigennützige Vertreter zu sehen, wenn dieses Verhalten meistens als Führungsschwäche ausgelegt wird?


Der Burjanadze Clan genießt nun nicht gerade den seriösesten Ruf, was die Korruption betrifft. Führungsstark scheint er wohl zu sein. Alasania soll zu westlich sein, sagen manche (zumindest wirkt er sehr erzogen, ausgeglichen, besonnen und dipomatisch) ... die anden Oppositionellen sind oft zu kurzsichtig in ihrem Patriotismus, älter geworden mit dem Gefühl, nichts zu verlieren zu haben, andere sollen die Russen vertreten ...
Hin wie her, was diese Theorien, Behauptungen und Verschwörungen betrifft, ist jedenfalls für mich die Opposition genauso intransparent, wie die glasklaren Vorwürfe gegen den jetzigen Präsidenten. Es geht um Macht und wie sich das ganze danach gruppiert, mehr scheint es nicht zu sein. Zuweilen sind die Äußerungen und medialen Inszenierungen und Begleiterscheinungen mehr als blump - aber das ist ein weltweites Phänomen - und es funktioniert.
Politiker sind nun mal Interessenvertreter, abhängige und lausige manchmal noch dazu. Manchmal unterliegen sie einem enormen Druck, dann knabbert man schon einmal an seiner Krawatte. Doch wer sich dann sonst noch einmischt, ist eine interessante Frage, sollte mich aber nicht wirklich etwas angehen, denn ich liebe es ab und an, wenn für mich die Welt schön und beschaulich ist ... und ich mit Freunden zusammen sein kann und dabei andere, auch meine Gegner respektieren kann. Und das ist gut so, denn die Welt kann ja nicht die ganze Zeit von armen und überforderten Politikern und weltfremden Wirtschaftsbossen und Durchgeknallten geführt und bevölkert werden.
Aber um welche Interessen es sich bei dieser Posse handelt, ist mir gänzlich unklar. Und dass sich vor den Karren der zerstrittenen Opposition noch ein Sänger Georgiens spannen läßt, will mir erst recht nicht klar werden. Ist es Verzweiflung? Verzweiflung des Volkes Georgiens, welche sich auf die Prominenz projiziert. Unter diesem Gesichtspunkt könnte ich den Pathos auf dem Fußballfeld unter den Augen tausender Demonstraten verstehen.
Egal. Ich verstehe nur nur nicht, warum man grundsätzlich nicht fragt, worum es geht? Was Saakashvili vergeigt hat und warum ... und warum jetzt gerade solche merkwürdigen Oppositionellen wieder auftauchen, denen eigentlich auch kein Georgier mehr glaubt? Ist das alles eine unendliche Posse? Was soll das? Ich würde schon ganz gern mehr wissen wollen, doch das scheint wohl nicht möglich, oder? Auf jeden Fall, hoffe ich, das niemand durchdreht!! Ich habe viel Schönes an Georgien entdeckt ... ihre Mentalität oft erklärt und verteidigt!
Nun enttäuscht mich nicht, setzt euch an euren eigenen Tisch, haltet eine vernünftige Supra und kein Gelage mit Tollheiten ... und bringt euer Land voran! Und bitte: Oppositionelle Hysteriker gehören nicht an diese Tafel! Hört nicht zuviel auf die Russen, auf die Amerikaner, auf die Europäer und auf die Außerirdischen. Und wenn ihr Hilfe braucht, dann habt ihr sie auch verdient! Seit euch nicht zu fein, darum zu bitten. Schmeißt es nicht gleich wieder zum Fenster heraus. Bleibt gerecht! Auch in Zukunft! Und lasst euch nicht von den eigenen Landsleuten abzocken. Wenn es Ideen und Projekte gibt, dann kann man auch deutlich machen, wofür das Geld benötigt wird, ohne dass sich so ein Heinz alles in die Taschen steckt.
Und um auf den Anfang zurückzukommen, wie zum Teufel noch mal, waren auf einmal 60.000 Menschen nach vier Wochen Funkstille in einem Stadion? Kann mir das jemand erkären? Good bless you, Georgia!!

Friday, May 15, 2009

ANALYSIS: Georgia's political stalemate could end in violence (alertnet.org)

Source: Reuters
* Risk of violence rising in Georgia
* Political deadlock between president and opposition

By Matt Robinson TBILISI, May 11 (Reuters) - The risk of violence is rising in Georgia after a month of political deadlock between a president determined to cling to power and an opposition which lacks the numbers and unity to unseat him.

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Tuesday, May 05, 2009

ARTICLE: Will There Be a Second Crimean War? By Andreas Umland (pendemocracy.net)

Escalation of the Russian-Ukrainian quarrel over Crimea could destabilise European security

The Caucasus war of August 2008 was a shock to Russian-Western relations. The West's timid reaction to the five-day conflict and to Russia's de facto annexation of two Georgian provinces do not bode well for the future of European security. The recent renewal of friendly relations between Moscow and Washington and the current rapprochement between President Dmitry Medvedev and the liberal Russian intelligentsia may give reason for hope, but a major source of instability in northern Eurasia remains in place.

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ANALYSE: Länderanalyse Südkaukasus: Krise und Kriegsgefahr? (fes.de)

Hans-Peter Merz schickte mir diesen Link einer Analyse der Friedrich-Ebert-Stiftung zur Lage im Kaukasus: Matthias Jobelius. Länderanalyse Südkaukasus: Krise und Kriegsgefahr? Nach dem Fünf-Tage-Krieg verlangten die Opposition und Teile der Zivilgesellschaft ...

ARTICLE: Lay to rest ghosts of war in the Caucasus. By Thomas de Waal (ft.com)

While the rest of the world struggles with the first crisis of globalisation, the Caucasus is still stuck in a pre-1914 age of clashing Great Powers. As last August’s conflict in Georgia painfully showed, nowhere else in the wider Europe is war such a danger.

Yet this May could be a bright moment. Russia, the US, the European Union and Turkey – the constellation of powers with an interest in this unfortunate region – are in brief alignment. They have an opportunity to begin to defuse what is the least visible and the most dangerous threat to the region and its many energy pipelines: the unresolved Armenian-Azerbaijani conflict over Nagorno-Karabakh.

The moment follows the long-awaited announcement last month by Armenia and Turkey, backed by the major powers, that they have drawn up a plan to restore relations. This could see their border re-opened and a commission formed to study the 1915 massacres of Armenians in the Ottoman Empire.

That would be a great achievement, but there is a snag: Nagorno-Karabakh, the unrecognised territory, legally part of Azerbaijan, which is under Armenian control. While the Armenians say the two issues should not be linked, Recep Tayyip Erdogan, the Turkish prime minister, mindful of his close ally Azerbaijan, has said that there must be progress on the Karabakh issue before the border re-opens.

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NEWS: Rebellion breaked out and was finished soon - what was happen really? (welt.de)

Georgia sent tanks to a military base near the capital Tbilisi where it said a rebellion was under way on Tuesday and accused Russia of financing a coup. There was no official reaction from Moscow and it was unclear how many were involved in the uprising at the Mukhrovani base, home to several hundred soldiers, or what its aims were.

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Thursday, March 26, 2009

NEWS: 26 Mar 09 | Caucasus Reporting Service 486 (iwpr.net)

Karabakh Braces for Impact of Global Crisis
As unrecognised republic prepares for downturn, government promises measures to ease credit and increase national self-sufficiency. By Karine Ohanian in Stepanakert (CRS No. 486, 26-Mar-09)
Georgians on Abkhaz Border Feel Abandoned
In the bullet-holed village of Khurcha, victims of August war say central government has forgotten them. By Irakli Lagvilava in Khurcha (CRS No. 486, 26-Mar-09)

Sunday, February 22, 2009

ECONOMY: Tourism Suffer Because Of Financial-Economic Crisis

Panorama.am, 18:20 20/02/2009

Tourism suffers greatly having the impact of the world financial-economic crisis on it. The number of tourists visiting Egypt reduced by 30%.
The representatives of tourism field told today that the crisis has had its impact on Armenian tourism also reducing the number of tourists. Robert Minasyan, the rector of Armenian Institute of Tourism says that as it is accepted in the international practice, the number of tourists is calculated based on their general number and the organized tours.
"According to the official information the number of organized tourism is 10% and this figure is not increasing. But it is extremely important to raise this figure."
The expert recommends to find donor markets and not get limited with the participation to international exhibitions.
Mekhak Apresyan, the head of tourism and development of local economy said that more than 558 thousand tourists visited Armenia in 2008; this figure is by 9.4% higher compared with the previous year.


Monday, February 09, 2009

ARTIKEL: „Was ist nur aus uns Armeniern geworden?“ (nachrichten.at)

Diesem Bericht widerstehen selbst Armenier in ihrem Kommentaren. Könnte es sein, dass sie sich verletzt in ihrem Stolz fühlen? Sicher geht es nicht allen Menschen in Armenien so schlecht, wie hier beschrieben, aber Einzelfälle sind es meines Erachtens auch nicht. Warum sich das nicht einmal genauer ansehen, wie in diesem Einzelfall? Hier geht es einer alten Frau offenbar nicht gut. Sie ist hoffnungslos - das wird einfach nur beschrieben. Unverständlich für mich ist, dass hier wieder selbsternannte Hobby-Historiker von früheren Zeiten faseln ... Ich verstehe nicht was sie mir sagen wollen in ihren Kommentaren, wenn es hier doch einfach nur um ein Schicksal einer über 70jährigen Frau geht!

„Was ist nur aus uns Armeniern geworden?“
Will man die Not in Armenien nur halbwegs realistisch beschreiben, dann müsste man eigentlich neue Wörter erfinden. Die Lebensumstände in der ehemaligen Sowjetrepublik übertreffen die schlimmsten Vorstellungen.

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