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Tuesday, April 01, 2008

ASERBAIDSCHAN: Das „Land des Feuers“ lud zum Beginn der Entdeckungsreise

Mugham-Konzert, Französischer Dom, Alim Gasimov und Fargana Gasimov, Photo: Kai Bienert

Abschluss der offiziellen Eröffnung des Aserbaidschan-Jahres in Berlin

Erfolgreicher Start der Entdeckungsreise durch das „Land des Feuers“ / Musik, Kunst, Film und Literatur führten durch die Kultur der Kaukasus-Republik / Minister für Kultur und Tourismus Aserbaidschans Abulfas Garayev: „Meilenstein auf unserem Weg in ein geeintes Europa“ / Höhepunkte u. a. mit Aziza Mustafa Zadeh, Alim Gasimov, Angela Winkler und Dietrich Mattausch

Dass es in der Kaukasus-Republik viel zu entdecken gibt, zeigte das Land in Berlin mit kulturellen Höhepunkten zum Auftakt des Aserbaidschan-Jahres in Deutschland. Das „Land des Feuers“ lud erstmals zu einer umfassenden und langfristigen Vorstellung aserbaidschanischer Kultur, die noch bis Ende des Jahres in Berlin und weiteren Städten, darunter München, Dresden und Stuttgart, präsentiert wird. Einem faszinierten Publikum bot Aserbaidschan 13 Jahre nach seiner Unabhängigkeit mit Musik, Kunst, Film und Literatur eine dynamische Kultur der Moderne und die Rückbesinnung auf traditionelle Wurzeln. Zufrieden mit dem gelungenen Auftakt äußerte sich der Minister für Kultur und Tourismus Aserbaidschans, Abulfas Garayev: „Wir sehen dieses Aserbaidschan-Jahr auch als eine Art Meilenstein auf unserem Weg in ein geeintes Europa.“
Großen Publikumszulauf hatten vor allem die Konzerte, in denen international bekannte Musikgrößen musikalische Entdeckungen zwischen Orient und Okzident boten. So begeisterte das Staatliche Symphonieorchester Aserbaidschan im Konzerthaus Berlin mit Werken aserbaidschanischer Komponisten. Sänger Alim Gasimov ließ im ausverkauften Französischen Dom die jahrhundertealte aserbaidschanische Musiktradition des Mugham lebendig werden und die international erfolgreiche Jazz-Künstlerin Aziza Mustafa Zadeh präsentierte Aserbaidschans Musik zwischen Tradition und Moderne.
Erstmals in Deutschland wurde die aktuelle Entwicklung aserbaidschanischer Kunst mit Ausstellungen zu Moderner Kunst umfassend illustriert. Noch bis zum 27. April gibt die Galerie Berlin-Baku Gelegenheit zum Einblick in die junge Kunstszene Aserbaidschans. Bekannte Schauspieler, darunter Angela Winkler und Dietrich Mattausch, versetzten die Zuhörer mit einer Märchenlesung in orientalische Atmosphäre und die Filmreihe im Kino Arsenal gibt noch bis zum 8. April Einblick in das Kino Aserbaidschans.
Weitere Ausstellungs-Höhepunkte im Laufe des Aserbaidschan-Jahres werden u. a. mit Moderner Kunst in der Staatlichen Kunstsammlung Dresden ab dem 13. Juni und mit einer Reise durch 3000 Jahre Geschichte in dem Ethnologischen Museum Berlin von Juli bis Oktober geboten. Konzerte, Tanz und Theater werden in den kommenden Monaten u. a. in München und Stuttgart zur Entdeckung der aserbaidschanischen Kultur laden. Berlin, 1. April 2008

Weitere Informationen: http://www.kulturjahr-aserbaidschan.de/


Konzerthaus Berlin, Kleiner Saal, Aziza Mustafa Zadeh, Klavier, Stimme, Photo: Kai Bienert

Sunday, March 30, 2008

CONCERT: Aziza Mustafa Zadeh

Aziza Mustafa Zadeh, die auch "Prinzessin des Jazz" genannt wird, ist eine der innovativsten Künstlerinnen Aserbaidschans. Die brillante Pianistin, Sängerin und Komponistin entwickelte eine einzigartige musikalische Stilrichtung aus Jazz, klassischer Klaviermusik und traditioneller aserbaidschanischer Improvisationsmusik, Mugham, die ihr zu internationalem Erfolg verhalf.

Datum: Freitag, 28. März, 20 Uhr
Veranstaltungsort: Berlin, Konzerthaus, Kleiner Saal, Gendarmenmarkt

Aziza Mustafa-Zadeh wurde 1969 in Baku in eine Musikerfamilie hineingeboren. Ihr Vater Vagif Mustafa Zadeh, bekannt für seine Jazz-Improvisationen, gilt heute als Gründer des aserbaidschanischen Mugham-Jazz. Ihre Mutter Eliza, eine klassisch ausgebildete Sängerin, trat als erste mit diesem Musikstil auf. Aziza folgte dieser musikalischen Tradition.Bereits mit 17 gewann sie den Thelonious-Monk Klavierwettbewerb in Washington D.C. Von da an begann sie Ihren ganz eigenen Musikstil zu entwickeln. Für diesen Stil, einer Kombination aus Jazz, Scat-Gesang klassischer Klaviermusik und dem aserbaidschanischen Mugham, ist die Pianistin, Komponistin und Sängerin heute international bekannt. Für ihr Album „Always“ wurde sie 1994 mit dem Echo und dem „Jazz Award“ des Deutschen Phonoverbands ausgezeichnet. Mit „contrasts II“ veröffentlichte Aziza Mustafa Zadeh 2007 bereits ihr zehntes Album. Die auch als „Prinzessin des Jazz“ bezeichnete Jazz-Künstlerin füllt Konzerthallen in allen Teilen der Welt. Aziza Mustafa Zadeh lebt derzeit in ihrer Wahlheimat Mainz.

copyright: jazziza records

Monday, July 09, 2007

MUSIK: Aserbaidschanerin traf New Yorker in Mainz

Vokal-Akrobat trifft Königin Main-Spitze - Germany
Aziza Mustafa-Zadeh trifft Bobby McFerrin - hier die kapriziöse Klavierdiva aus Aserbeidschan, dort der lockere Stimmbandakrobat aus New York ...

Links:
Aziza Mustafa Zadeh - The Official Site (www.azizamustafazadeh.de)
Əzizə Mustafazadə - Wikipedia
Aziza Mustafa Zadeh
Nikolaisaal Potsdam 2007/08 - Aziza Mustafa Zadeh (Konzert November 2007)
Jazzzeitung 2002/02: portrait, Aziza Mustafa Zadeh über ...

Aziza Mustafa Zadeh - Bana Bana Gel

Added: September 18, 2006 From: evinb