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Friday, July 10, 2020

GEORGIAN WINE: Georgischer Wein. Natürlich aus der Amphore. Von Ulrich Amling. via @tagesspiegel

[tagesspiegel.de] Seit 8000 Jahren werden im Südkaukasus Trauben gekeltert. Die Methode gilt als Weltkulturerbe – und ist Vorbild für die angesagte Naturwein-Bewegung 




Es gibt kein Land auf der Welt, in dem Identität und Weinkultur sich enger umschlingen als Georgien. Die heilige Nino, ein Mädchen aus Kappadokien, brachte im vierten Jahrhundert das Christentum im Zeichen des Weinrebenkreuzes dorthin. Je nach mythologischer Sichtweise war es ihr von der Jungfrau Maria in die Hand gedrückt worden oder Nino schuf es selbst aus zwei Weinreben, verbunden mit dem eigenen Haar. Wein als Basis des Glaubens – diese Botschaft verstanden die Georgier, die, wie archäologische Funde bestätigen, seit 8000 Jahren Wein keltern.

Paradiesische Gärten

Der Dokumentarfilm "Our Blood is Wine", der 2018 auf der Berlinale lief (aktuell auf Amazon Prime Video), begibt sich auf die Spuren der traditionellen Weinbereitung und ihrer Renaissance. Darin wird auch diese Begebenheit erzählt: Fremde kommen erstmals nach Georgien und sind fasziniert von den paradiesischen Weingärten. Sie wollen wissen, wie diese Pracht gedüngt wird. Der Winzer gießt ein und schweigt, selbst auf Nachfrage. Als die Fremden ein drittes Mal fragen, antwortet der Mann: "Es gibt um mein Dorf herum nicht einen Weinberg, der nicht mit dem Blut, den Tränen und den Gebeten meiner Vorfahren getränkt ist."

2000 Liter pro Amphore

Den Georgiern gelang es, ihre Weinkultur durch Zeiten der Fremdherrschaft zu retten, sie trotzten osmanischer und russischer Übernahmeversuchen – vielleicht auch deshalb, weil die Weinbereitung eine Arbeit im Untergrund war. Der Ausbau erfolgt in vergrabenen Tonamphoren, den sogenannten Qvevri.

Sie werden noch heute Ring für Ring per Hand getöpfert und eine Woche lang gebrannt. Qvevri können bis zu 2000 Liter fassen. Da sie ins Erdreich eingelassen werden, verläuft die Gärung bei natürlicher Temperatursteuerung langsam. Die Form der Amphore sorgt für eine feine Zirkulation der Maische – ein Phänomen, das biodynamisch arbeitende Winzer mit pflegeleichten, einfach zu produzierenden Betoneiern erreichen.


Winzer Giorgi Natenadze entdeckte in Bäumen uralte Wildweinreben. Er vermehrt die Stöcke und bepflanzt verlassene Terrassen neu. 


Die georgische Methode der Weinbereitung ist seit 2012 Weltkulturerbe, sie wurde zum Vorbild für die Naturwein-Bewegung, weil sie von jeher haltbare Weine ohne chemische Zusätze hervorbringt. Die Nachfrage nach Tonamphoren übersteigt längst die Produktionskapazitäten der fünf verbliebenen Meister dieses Fachs. Dabei machen Qvevri-Weine gerade mal zwei Prozent aller in Georgien erzeugten Flaschen aus, für die Identität des Landes aber stehen sie hundertprozentig.

400 Jahre alte Rebenbäume

Zoltan Kovacs-Gokieli
So wie die Weine von Giorgi Natenadze, der in Bäumen uralte Reben entdeckte, die die Zerstörung der Weinberge unweit der Grenze zur Türkei überdauert hatten. Bis zu 400 Jahre sind diese Rebenbäume alt, Giorgi sammelt Wildwein von ihnen, vermehrt die Stöcke und bepflanzt verlassene Terrassen neu. 525 einheimische Rebsorten gibt es in Georgien, ein Schatz, der nach der Massenproduktion zur Sowjetzeit erst langsam wieder ins Bewusstsein dringt. Der meiste Wein wird in der Region Kachetien östlich von Tiflis angebaut. Hier fallen die Qvevri-Weine kräftig aus, weil Schalen, Kerne und oft auch Stängel für lange Zeit mit dem Saft vergären. Dabei werden viel Farbe, Aromen aber auch Gerbstoffe extrahiert. Die Weißweine funkeln wie Bernstein, weil auch sie mit ihrer Maische vergären – Urbild der „Orange Wines“, die heute von Naturweinwinzern in vielen Ländern erzeugt werden. Würziger Meskhuri, zarter Rosé 

Wie vielfältig die Welt der Qvevri-Weine ist, kann man bei einer Probe mit Zoltan Kovacs-Gokieli erleben. Der Musiker ist mit einer Georgierin verheiratet und nebenher zum wichtigsten Importeur der raren georgischen Naturweine geworden. Kovacs-Gokieli bringt den würzigen Meskhuri von Giorgi Natenadze zu Berliner Endkunden und in die Spitzengastronomie, aber auch den zarten Rosé, den die Winzerin Keto Ninidze aus der Rebsorte Ojaleshi keltert. Sie benutzt dabei lediglich einen Hauch Maische. Der Wein hat nicht mehr als elf Prozent Alkohol, es gibt nur 150 Flaschen (23,50 Euro).


Aus der Rebsorte Ojaleshi keltert die georgische Winzerin Keto Ninidze zarten Rosé. © Khatia-Juda Psuturi  / PROMO


Dass georgische Weine bei aller Amphorenharmonie auch vibrierende Säure haben können, beweist die Cuvée aus den weißen Rebsorten Tsitska und Tsolikouri der Kellerei Gotsa aus Westgeorgien (21,90 Euro). Für diese Weine muss es nicht erst Herbst werden.

- Shop und Infos unter naturwein-georgien.de. Die Weine werden u.a. in den Restaurants Cordo, Cookies Cream und Bandol sur Mer ausgeschenkt. Der Blaue Fuchs hat die größte Auswahl auf seiner Karte.

- Mehr über Georgische Küche und die besten Restaurants in Berlin lesen Sie hier.(Tagesspiegel Plus-Angebot)

Wednesday, December 04, 2019

VORTRAG und DISKUSSION: Baku - Die Rückkehr der "Potemkin’schen Stadt"?

Baku als Stadt Symbol für die Souveränität, Modernisierung und den wirtschaftlichen Aufschwung. Eine kritische Auseinandersetzung des Konzepts der „Potemkin'schen Stadt" Sehr geehrte Damen und Herren, auf der nächsten Sitzung unseres Kolloquiums am 05.12. 2019 wird Dr. Sascha Roth, Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Max-Planck- Instituts für ethnologische Forschung in Halle, referieren.

Das Thema seines Vortrags lautet:

"Die Rückkehr der „Potemkin’schen Stadt“? – Zur sozialen und politischen Bedeutung von Fassaden am Beispiel von Baku" Worum soll es gehen?

Die Stadt Baku erlebt seit Jahren eine materielle Transformation gigantischen Ausmaßes – ebenso wie viele andere Hauptstädte früherer Sowjetrepubliken in Zentralasien und dem Kaukasus. Dabei ist die Stadt Symbol für die Souveränität, Modernisierung und den wirtschaftlichen Aufschwung der heute unabhängigen Republik geworden. Fassaden, im wörtlichen wie übertragenen Sinne, spielen dabei eine zentrale Rolle. Der Vortrag diskutiert die gesellschaftliche Bedeutung von Fassaden und verschiedener Strategien nationaler und kultureller Repräsentation. Gleichzeitig wird beleuchtet, wie lokale Konzepte von Fassaden und daran geknüpfte normative und moralische Vorstellungen die soziale Interaktion im Alltag von Familien, Nachbarn und anderen Gruppen beeinflussen. Schließlich setzt sich der Vortrag kritisch mit der Frage auseinander, ob das Konzept der „Potemkin'schen Stadt" (Loos 1898) als vergleichende Kategorie postsozialistischer Stadtforschung zu einem alternativen Verständnis gesellschaftlicher und politischer Prozesse in der Region beitragen kann. (Zitat aus dem Forschungsprojekt)

Ort der Veranstaltung:
Friedrichstraße 191, 10099 Berlin, 5. Stock, Raum 5008 (Institut für Geschichtswissenschaften)

Zeit:
Donnerstag, 05. Dezember 2019, 18:00- 20:00 Uhr. Veranstalter: Lehrstuhl Geschichte Aserbaidschans an der Humboldt Universität zu Berlin

Wir würden uns sehr freuen Sie bei der Veranstaltung begrüßen zu dürfen!
Beste Grüße

Dr. Rasim Mirzayev
Humboldt-Universität zu Berlin
Philosophische Fakultät I
Institut für Geschichtswissenschaften
Friedrichstraße 191
10099 Berlin
Tel: (0049)30 209370554
Mobil: (0049) 162 7912378
E-Mail: rasim.mirzayev@hu-berlin.de
Links: www.eurokaukasia.de
geschichte.hu-berlin.de/dr.-rasim-mirzayev

Tuesday, April 30, 2019

LIVE-RECORDING: "Be Yourself" by Nestan Bagration-Davitashvili



Nestan Bagration-Davitashvili: Voc, Piano, Synth, Beatbox
Live recording in Vox Ton analog recording studio Berlin by Francesco Donadello
Video: George Charkviani

Nestan Bagration-Davitashvili

Pianist, singer, composer
Growing up in a famous Georgian artist Ancestry royal family, was faced early on with the pianist in the world of culture, has many inspirations take in, process, and continued to develop artistically quickly.

First performances at age 5 years. She studied piano in Tbilisi, Georgia at the music school.

At the age of 16 you got the special prize "Discovery of Festival" at the Festival 'Margarita 96'

As a scholarship student of the Berklee College of Music in the U.S., she composed the first works.

Since 2007, she received a scholarship from the Yehudi Menuhin launched "live music now" and in 2009 Fellow of a DAAD scholarship. Critics wrote about her: "If the pianist Nestan Bagration-Davitashvili occurs, we see how" music borders "s passed by our ears, how to approach seemingly different genres of music at the end, come together, or also be attributed to their common ground. Nestan Bagration-Davitashvilis music is an open-hearted commitment to the origins of mankind. It needs no words, phrases or a specific language. Alone satisfy her syllables to express all human emotions of joy and pain. But one thing will lead like a red thread through the concert tonight: the highest intensity of her presentation.

"Their music does not quote, it is new. It takes in everything around us and includes it in a new way: noise, sound, music. Their energy comes from the stomach and catapulted himself through the heart and intellect. She sings, reads, plays … " And it is the comprehensive training and mental penetration because, Nestan Bagration-Davitashvili knows exactly what paths are going in the interpretation and music scene.

Your analysis skills are overwhelmed their intuition in every way. It has to develop in recent years, their own personal style that can be difficult to define. Thus, their interpretations are genre independent today, marked by high, stirring Intensitet. Currently lives and works Nestan Bagration-Davitashvili in Berlin, Germany

soundcloud.com/nestanbagrationdavitashvili
nestanbagrationdavitashvili.com
vimeo.com/nestan
More here: kulturgeorgien.com

Tuesday, April 23, 2019

BERLIN: Die Filmemacherin Lana Gogoberidse am 1. Mai zu Gast im Arsenal mit ihrer Autobiografie "Ich trank Gift wie kachetischen Wein"

Am 1. Mai ist die georgische Regisseurin Lana Gogoberidse im Arsenal zu Gast. Unter dem Titel "Ich trank Gift wie kachetischen Wein" ist soeben ihre Autobiografie auf Deutsch im Mitteldeutschen Verlag erschienen. Gleichzeitig veröffentlicht das Arsenal gemeinsam mit der Filmgalerie 451 Lana Gogoberidses Film RAMDENIME INTERWIU PIRAD SAKITCHEBSE (Einige Interviews zu persönlichen Fragen, UdSSR/Georgien 1978) auf DVD.

Programm am Mittwoch, 1. Mai, 20h im Kino Arsenal

Buchpräsentation
„Ich trank Gift wie kachetischen Wein“ mit einer Lesung von Katharina Rivilis, zu Gast: Lana Gogoberidse In Lana Gogoberidses Autobiografie korrespondieren Erinnerungen auf ganz besondere, persönliche Art und Weise mit der georgischen Geschichte sowie der Weltgeschichte des 20. Jahrhunderts. Gogoberidse wächst in einer Welt voller Brutalität und Unsicherheit auf. Die stalinistischen Säuberungen zerreißen ihre Familie. In der Zeit des Großen Terrors wird ihr Vater 1937 als 'Feind des Volkes' hingerichtet und ihre Mutter zu zehn Jahren Lagerhaft verurteilt. Besonders der Verlust der Mutter bildet eine tiefe Zäsur in Gogoberidses Leben, den sie auch immer wieder in ihrem künstlerischen Schaffen thematisiert. In der Tauwetterzeit nach Stalins Tod studiert sie Film am Gerassimow-Institut für Kinematographie in Moskau. Ihren internationalen Durchbruch feiert Gogoberidse mit RAMDENIME INTERWIU PIRAD SAKITCHEBSE, für den sie mehrere Preise erhielt.

anschließend Vorführung RAMDENIME INTERWIU PIRAD SAKITCHEBSE Einige Interviews zu persönlichen Fragen Lana Gogoberidse UdSSR/Georgien 1978 georg. OmU 94'

Sofiko geht ganz in ihrem Beruf auf. Als Journalistin interviewt sie unterschiedlichste Frauen zu ihren Lebensbedingungen und Wünschen. Dass ihr eigenes Glück und ihre Familie dabei zu kurz kommen, bemerkt sie zu spät. Feinfühlig erzählt Lana Gogoberidse in dokumentarisch anmutendem Stil und mit dynamischer Kameraführung von der Verzahnung des Privaten und des Politischen, die sich auch in den Erinnerungen Sofikos an die Mutter fortsetzt. Mit seinem Fokus auf die alltäglichen Kämpfe einer emanzipierten Frau und der Reflexion über weibliche Lebensentwürfe gilt der Film als einer der ersten feministischen Filme der Sowjetunion.

 

Facebooklink facebook.com/Lana Gogoberidse in Berlin

Website: arsenal-berlin.de

Thursday, December 06, 2018

FOTOGRAFIE: "Eine georgischer Reise". Von Doris Peter

Am Freitag, 14. Dezember 2018 von 19.00 bis 20.30 im leeren Niesen, Korsörer Straße 13, 10437 Berlin - Prenzlauer Berg

Sieben Tage in Georgien. Mit "Marschrutkas" (Kleinbussen) unterwegs von Ort zu Ort. Von der Hauptstadt Tbilisi nach Batumi am Schwarzen Meer und weiter...

Eine Bildschau mit fotografischen Eindrücken einer faszinierenden "On the Road"-Reise.

Website: www.doris-peter.com


Station Square Tbilisi Georgien 2018

Tbilisi Georgien 2018


Truck Tbilisi Georgien 2018


Kobuleti Georgien 2018

Batumi, Georgien 2018

Thursday, November 08, 2018

HYBRID LAB: "Marshrutkascape" in #Berlin - Photography exhibition by ithe Italian Chiara Dazi with images from Georgia, the Republic of Moldova, and Kaliningrad (Russia) Nov 9 - 10, 2018..

Photography exhibition about Marhsrutkas, the typical minibuses in the post-Soviet countries. In collaboration with the Technical University of Berlin and the Leibniz Institute for Regional Geography (IfL).

Pop-up exhibition: two days to see a preview of my project about Marshrutkas. Get on, DON'T MISS THE BUS!


The images are shown in the Hybrid Lab, in the area of the Technical University of Berlin. Please check the map to find the right building.

FRIDAY 9th Nov. 2018
from 10am to 1pm & 4pm to 7pm

SATURDAY 10th Nov. 2018
from 10am to 1pm & 3pm to 7 pm

Hybrid LAB
Marchstraße 8
10587 Berlin

In the frame of the final conference "The Marshrutka Project: Spatial
Dynamics of Informal and Shared Mobilities [Nov. 8-10, 2018], you are invited:

The photographer CHIARA DAZI will show a preview of her ongoing photo series MARSHRUTKASCAPE with images from Georgia, the Republic of Moldova, and Kaliningrad (Russia). Up and down the minibuses, and along the roads and stories of the everyday post-Soviet landscape.

MARSHRUTKA STORIES: A VISUAL ARCHIVE presents a series of short texts and images by doctoral and post-doctoral researchers of The Marshrutka Project ("Fluid mobilities for cities in transformation: Spatial dynamics of marshrutkas in Central Asia and the Caucasus"). It offers a modest and inconsistent collection of marshrutka-related narratives and visuals, exposing a tiny share of the ways marshrutkas can be an entry point in understanding post-Soviet socio-spatial and political-economic transformations.

+++

In einer 2-tägigen Popup-Ausstellung diesen Freitag & Samstag zeigt die italienische Fotografin Chiara Dazi (Frau Lösung) eine Vorschau ihrer Fotoserie #Marshrutkascape aus Georgien, der Republik Moldau und Kaliningrad (Russische Föderation). Während der Reise in typischen Sammeltaxis (auch als „Marshrutkas“ bekannt) entlang der Straßen der Post-Sovietischen Landschaft entstanden Bilder, die sich auf den Alltag und die Geschichten ihrer Reisenden beziehen.

Chiara Dazi »MARSHRUTKASCAPE«
Nov 9 — 10, 2018
Hybrid Plattform / Hybrid Lab [Charlottenburg] (facebook.com/hybridplattform)
→ Weiterlesen auf PiB ☞ bit.ly/chiaradazi
→ Read more on PiB ☞ bit.ly/ChiaraDazi

Image: © Chiara Dazi (facebook.com/fraulosung)
instagram.com/frau_loesung

Friday, April 20, 2018

GEORGIEN BUCHSTÄBLICH! bpb:Metro_საქართველო ანიდან ჰოემდე. Tagung zu Geschichte, Kultur und Gesellschaft Georgiens am 19. Mai 2018 in Berlin. via @frag_die_bpb

(bpb.de) bpb:METRO: საქართველო ანიდან ჰოემდე. Hätten Sie den Titel unserer aktuellen bpb:Metro-Veranstaltung lesen können? Nein? Kein Wunder, es sind die Buchstaben einer Sprache, die von nur knapp 4 Millionen Menschen gesprochen wird: Georgisch. Übersetzt heißt es: Georgien, buchstäblich! Und unter diesem Titel möchten wir in der nächsten Ausgabe unserer seit 2013 bestehenden METRO-Reihe die 33 Buchstaben des georgischen Alphabets als Symbol für Vielfalt und Einzigartigkeit aufgreifen, um so auf die Geschichte und Gegenwart des Landes multiperspektivisch und interdisziplinär einzugehen.

Anlässlich des Deutsch-Georgischen Jahres 2017/2018 veranstalten wir eine Tagung, um Georgien als Land an der Schnittstelle von Europa und Asien aus verschiedenen Blickwinkeln zu beleuchten. Im Fokus stehen dabei die aktuellen politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen des Kaukasuslandes und der Umgang mit der Vergangenheit. Aber auch das Verhältnis zwischen Zentrum und Peripherie soll thematisiert werden ebenso wie die Vielfalt der georgischen Literatur, des Films und der Musik. Wir laden Sie herzlich ein, Georgien in Berlin mit allen Sinnen zu erleben! In Workshops gemeinsam traditionelle Tänze und Gesänge kennenzulernen, in Speed Datings mit Expertinnen und Experten einen persönlichen Zugang zum Land zu erhalten und von deren Fachwissen zu profitieren. Und die kulinarische Vielfalt der georgischen Küche zu entdecken. Am Abend tritt die Ethnojazz Band IRIAO auf, die Georgien dieses Jahr auf dem Eurovision Song Contest vertritt.

hier Anmelden

Termin: 19.05.2018, von 12:00 bis 22:30

Ort: Akademie der Künste, Pariser Platz 4, 10117 Berlin

Für: Allgemein interessiertes Publikum

Veranstalter: Bundeszentrale für politische Bildung

Anmeldung: > hier Anmelden
Eine Anmeldung ist aufgrund begrenzter Platzkapazitäten erforderlich.

Kontakt: Kateryna Stetsevych, kateryna.stetsevych@bpb.de

Bürgerservice der bpb:
Sie haben Fragen? Treten Sie mit unserem Bürgerservice in Kontakt:
Tel +49 (0)228 99515-0
Fax +49 (0)228 99515-113
E-Mail info@bpb.de
Twitter @frag_die_bpb

Pressekontakt: Journalistinnen und Journalisten wenden sich bitte an die Pressestelle.

Sunday, April 15, 2018

WEIN: Große Auswahl an Naturweinen und Spirituosen aus Georgien in Berlin

Liebe Georgien-Freunde,

Wir möchten euch herzlich einladen uns in der Markthalle Neun (Eisenbahn Str. 42/43 in Kreuzberg) am Samstag den 21. April zwischen 10 und 18 Uhr zu besuchen.

Dort könnt ihr unsere große Auswahl an Naturweinen und Spirituosen aus Georgien probieren, mit uns über die Herstellung der Produkte sprechen und eure Wahl einkaufen.

Wir sind unglaublich stolz euch diese neuen Geschmäcker näher bringen zu können.

Bitte leitet diesen Post an Freunde weiter, die auch an unseren Produkten Interesse haben könnten.

Bei Fragen stehen wir euch gerne zur Verfügung.

Gerne versenden wir unsere Produkte.

Wir freuen uns auf euch,


Kovacs Gokieli und Seitz GbR
Pfalzburger Str 33
10717 Berlin
Tel. 0177 / 646 13 31
www.instagram.com/chachaspirit



Tuesday, January 16, 2018

ERÖFFNUNG: Ausstellung - Seascapes. Arbeiten von dem georgischen Künstler Giorgi Shengelia in Berlin

Eröffnung am 19.01.2018. Von 19.00 bis 21.00 Uhr

GH36
www.gh36.de
Große Hamburgerstr. 36
10115 Berlin-Mitte

Ausstellung vom 19.01. bis 01.02.2018

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sontag von 11.00 bis 15.00 Uhr

Oder nach Absprache: Tel. 030 / 22 35 96 30

In seinen Seelandschaften bezieht sich Künstler Giorgi Shengelia auf die Brücke Maler die Anfang des 20. Jahrhunderts an der Nordseeküste ihre Expressionichen Meeresstücken malten. Kräftige Farbakkorde, expressive Kompositionen zeichnen Giorgi Shengelias malerischen Stil aus. Genauso wie die Brücke Maler ist Shengelia fasziniert von der Nordsee, deren Darstellungen in seinen Bildern atmosphärisch und abstrakt sind. Die Bildflächen atmen Frische und Freiheit. Farben und Gliederung spielen in seiner Kunst eine große Rolle, die schwarzen Bildränder und Konturen geben den Werken besondere Struktur und Ordnung. In abstrakte Bilder oft hinein gemalte geometrische Strukturen wirken dreidimensional und geben der glatten Oberflächen besondere Dynamik. In unserer Zeit des Klimawandels und der zerstörten Ökosystemen, wo die Meeresspigel ständig steigt und mit Überschwemmungen droht, gewinnen Shengelias Meereslandschaften, wo die grenze zwischen Land und Meer verwischt, eine besondere Aktualität.


Homepage: giorgishengelia.com
 
Facebook:
facebook.com/giorgi.shengelia
facebook.com/Vernissage Giorgi Shengelia - "Seascapes"





Biography

Giorgi Shengelia was born in 1977 in the city of Sukhumi, Georgia. He studied art at the Academy of Art in Tbilisi. In the year 2001 Giorgi fled his homeland out of necessity and he washed ashore in The Netherlands.

Since 2003 Giorgi is living and working in the village of Bergen, in Northern-Holland, a safe haven behind the dunes of the North Sea coast. Here Giorgi makes paintings and mixed media mostly. Besides he is working on installations and sculptures. He is even active in photography.

The amount of subjects Giorgi expresses in his work are endless: nature, city life, landscape, daily life, home, love, food, people, as I said: limitless. As a visual artist he is fascinated by the tensions and clashes between the reality and the artificial, the visual and elusive and the past and the future. The sensitive paintings of Giorgi Shengelia range from abstract to figurative, wildly drawn or with great precision, on canvas, paper or wood. All of varying sizes. His expressive sculptures are mostly made out of steel and objects from the scrap-heap. Making art, celebrating life and living in freedom are Giorgi’s keywords for now and the future.

More: artisticresearchencounters.blogspot.de




Tuesday, December 12, 2017

BERLIN: Dr. Zaal Andronikashvili vom Zentrum für Literatur- und Kulturforschung Berlin - ZfL Berlin (zfl-berlin.org)

Dr. Zaal Andronikashvili ist Literaturwissenschaftler, wissenschaftliche Koordination des Forschungsprojektes Batumi, Odessa, Trabzon. Kulturelle Semantik des Schwarzen Meeres aus der Perspektive östlicher Hafenstädte.

Zur Person / Vita

- Studium der Germanistik, Geschichte und Archäologie an der Staatlichen Ivane-Javakhishvili-Universität Tbilissi und an der Universität des Saarlandes
- 2005 Promotion an der Georg-August-Universität Göttingen
- SoSe 2006 Assistenzprofessor an der Staatlichen Ivane-Javakhishvili-Universität Tbilissi
- seit WS 2006 an der Staatlichen Ilia-Chavchavadze-Universität Tbilissi (beurlaubt)
- seit September 2006 wissenschaftlicher Mitarbeiter am ZfL in diversen Projekten.
- Gegenwärtig wissenschaftlicher Koordinator im VW-fianzierten Projekt Batumi, Odessa, Trabzon. Kulturelle Semantik des Schwarzen Meeres aus der Perspektive östlicher Hafenstädte
- Redaktionsmitglied der Zeitschrift Identity Studies in the Caucasus and the Black Sea Region

Arbeitsschwerpunkte

- Theorie des Sujets
- Raumtheorie (Kulturelle Semantik; Grundordnungen; Topographien)
- Kulturgeschichte Georgiens, des Kaukasus, des Schwarzmeerraumes und der Sowjetunion.

Publikationen

Monographie:

- "Grenzraumtopographie. Ein Georgien-Palimpsest", Berlin (in Vorbereitung)
- Kulturelle Semantik Georgiens (zs. mit Emzar Jgerenaia und Franziska Thun-Hohenstein, erscheint 2017).
- Die Erzeugung des dramatischen Textes. Ein Beitrag zur Theorie des Sujets [pdf], Berlin 2008

Herausgeberschaften:

- Mit-Hg., (zs. mit Giorgi Maisuradse, Matthias Schwartz, Franziska Thun-Hohenstein), Der Kulturheros. Genealogien, Konstellationen, Praktiken, Berlin 2016 (im Druck).
- Mit-Hg., (zs. mit Sigrid Weigel), Grundordnungen. Geographie, Religion und Gesetz, Berlin 2013
- Mit-Hg., (zs. mit Andreas Pflitsch, Tatjana Petzer und Martin Treml), Die Ordnung pluraler Kulturen. Figurationen europäischer Kulturgeschichte, vom Osten her gesehen, Berlin 2013
- Mit-Hg., (zs. mit Giorgi Maisuradze), karlo ginzburgi: nakvalevebi, mit’ebi, mikroistoria [Carlo Ginzburg: Spuren, Mythen, Mikrogeschichte], Tbilisi 2011.

Wissenschaftliche Aufsätze:

- "Einleitung" in: in: Zaal Andronikashvili, Giorgi Maisuradze, Matthias Schwartz und Franziska Thun-Hohenstein, Der Kulturheros. Genealogien, Konstellationen, Praktiken, Berlin 2016, S. 9-35 ( zs. mit G. Maisuradze, M. Schwartz und F. Thun-Hohenstein, im Druck).
- Dichter Fürsten Denkmäler. Zur Genealogie des sowjetischen Kulturheros" in: Zaal Andronikashvili, Giorgi Maisuradze, Matthias Schwartz und Franziska Thun-Hohenstein, Der Kulturheros. Genealogien, Konstellationen, Praktiken, Berlin 2016, S. 136-178 (im Druck).
- "Auferweckung der Lärche. Zur Erzählethik von Warlam Schalamow", in: Dirk Naguschewski und Matthias Schwartz, Schalamow-Lektüren, Berlin 2017 (im Druck)
- "Grundgesetz und Grundordnung. Kulturelle Voraussetzungen der Verfassung" in: Vakhtang Natsvlishvili und Davit Zedelashvili (Hg.) Die Verfassung Georgiens. 20 Jahre danach. Tbilissi 2016 (in georgischer Sprache).
- Vom 'gleichgläubigem Russland' zum 'Imperium des Bösen'. Georgische literarische Russlandimaginationen", Osteuropa Jahrgang53, Nr. 7-10, 2015 S. 531-548.
- "Die nicht gelerne Lektion. Georgiens Selbstbild zwischen Philosphie und Philologie", Osteuropa Jahrgang53, Nr. 7-10, 2015 S, 231-247.
- "Das orthodoxe Paradox" (mit Giga Zedania) in: Schweizer Monat 1021 (2014), S.74-76.
- "Pasternaks Reenactment der Kaukasusreise” in: Thomas Grob / Boris Previšic / Andrea Zink (Hg.) Erzählte Mobilität im östlichen Europa. (Post-)Imperiale Räume zwischen Erfahrung und Imagination; Tübingen 2014, S. 245-259.
- "Zur Frage der Grundordnungen in Europa nach 1989. Einführung" (Gemeinsam mit Sigrid Weigel) in: Andronikashvil/Weigel Grundordnungen. Wechselbeziehungen zwischen Geographie, Religion, Kultur und Gesetz, Berlin 2013 S. 7-25.
- "Europa und das postsowjetische 'Drama der Freiheit'. Die historische Schöpfung eines freien Raumes nach Merab Mamardašviilis Bewusstseinsphilosophie", in: Andronikashvili/Weigel: Grundordnungen. Wechselbeziehungen zwischen Geographie, Religion, Kultur und Gesetz, Berlin 2013, S. 257-279.
- "Dictatura literaria. Imagination des literarischen Raumes in Sowjetgeorgien“, in: Andronikashvili/Pflitsch/Petzer/Treml: Die Ordnung pluraler Kulturen. Figurationen europäischer Kulturgeschichte, vom Osten her gesehen, Berlin 2013, S.97-106.
- "Kleider des politischen Körpers. Vom Herrscherkleid zum nationalen Kostüm", in: Andronikashvili/Pflitsch/Petzer/Treml: Die Ordnung pluraler Kulturen. Figurationen europäischer Kulturgeschichte, vom Osten her gesehen, Berlin 2013, S. 200-223.
- "Talent der Illegitimen Freunde. Affektordnung des georgischen Festes“, in: Andronikashvili/Pflitsch/Petzer/Treml: Die Ordnung pluraler Kulturen. Figurationen europäischer Kulturgeschichte, vom Osten her gesehen, Berlin 2013, S. 318-328.
- "Genealogie nationaler Repräsentation. Denkmalkultur in Georgien“, in: Andronikashvili/Pflitsch/Petzer/Treml: Die Ordnung pluraler Kulturen. Figurationen europäischer Kulturgeschichte, vom Osten her gesehen, Berlin 2013, S. 138-155.
- "StaatsUnordnungen und Ent-Ortung. Theoretisches über Grundordnung als Kritik an Carl Schmitt", in: Andronikashvili/Pflitsch/Petzer/Treml: Die Ordnung pluraler Kulturen. Figurationen europäischer Kulturgeschichte, vom Osten her gesehen, Berlin 2013, S. 333-339.
- "Die autochthone Grundordnung", in: Andronikashvili/Pflitsch/Petzer/Treml: Die Ordnung pluraler Kulturen. Figurationen europäischer Kulturgeschichte, vom Osten her gesehen, Berlin 2013, S. 399-408.
- Black Sea Identity and the Autochthone Logic of Thalassophobia" in: The Balkans and the Caucasus. Parallel Processes on the Opposite Sides of the Black Sea, hrsg. v. Ivan Biliarsky, Ovidiu Cristea und Anca Oroveanu, Newcastle 2012.
- "The Glory of Feebleness. The Martyrological Paradigm in Georgian Political Theology”, in: Identity Studies, Vol. 3, 2011, S. 92-119.
- "Kleider des politischen Körpers. Vom Herrscherkleid zum nationalen Kostüm“ in: Kadmos. Zeitschrift für Geisteswissenschaften, Nr. 3, 2011 (in georgischer Sprache)
- ""Eigenes Land", "Europa" und "Provinz" als topologische Figuren des Freien Raumes" in: "Philosoph zu sein ist ein Schicksal"Beiträge der internationalen Konferenz „Merab Mamardašvili: Ein Beitrag zur Entwicklung der Philosophie und Kultur“ (Moskau, 9.–11. Dezember 2010), hrsg. v. N. V. Motrošilova, A. A. Paramonov, E. V. Petrovskaja, Moskau 2011, (in russischer Sprache)
- "Einführung" (gemeinsam mit Giorgi Maisuradze) in: Carlo Ginzburg, Spuren, Mythen, Mikrogeschichte: Essays über Europäische Geschichte und Kultur, hrsg. v. Zaal Andronikashvili und Giorgi Maisuradze, Tbilisi, 2011.
- "Kaukasus als Grenzraum. Ein A-Topos der russischen Literatur" in: Topographie pluraler Kulturen Europas. Europa, vom Osten her gesehen, Esther Kilchman, Andreas Pflitsch / Franziska Thun-Hohenstein: Berlin 2011.
- "Secularization and Its Vicissitudes in Georgia" in: Identity Studies N 2 (2010), https://sites.google.com/a/isystemsinstitute.org/identity-studies2 (Co-Autor Giorgi Maisuradze).
- "Moderne als Kampf mit der Ambivalenz. Kritik der Moderne bei Zygmunt Bauman" in: Theorien der Moderne, Giga Zedania (Hrsg.) Tbilissi 2010.
- "Säkularisierung und Säkularisierungsschicksale in Georgien", in: Giga Zedania (Hrsg.), Säkularisierung. Konzepte und Kontexte, Tbilissi 2009 (Co-Autor Giorgi Maisuradze).
- "Denkmalkultur in Georgien" in: Geisteswissenschaftliche Zentren Berlin. Bericht über das Forschungsjahr 2008, Nr. 13, Berlin 2009, S. 73-83.
- "Talent der illegitimen Freude. Affektordnung des georgischen Festes" in: Trajekte N 17 2008, S. 43-47.
- "Kollektive Identität als Integrationshindernis. Aluda im Spiegel von Muzal", Nationale Identitäten und Europäische Literaturen J.Manuel Barbeito/ Jaime Fiejoo/ Anton Figueroa / Jorge Sacido Berlin [e.a.] Peter Lang S. 75-92 (gekürzte Fassung des Aufsatzes von 2005).
- "Herrlichkeit der Ohnmacht. Das martyrologische Paradigma der georgischen politischen Theologie" (russisch) AbImperio N 4 2007 S. 1-34.
- "Georgien 1990 – Ein Philologem der Unabhängigkeit" (russisch) in: Novoe Literaturnoe Obozrenie N 83/1 2007, S. 122-137. (Mit Giorgi Maisuradze). Georgische Übersetzung in: Št’abečdileba [Impression] N 1 2008, S. 12-21.
- "Geburt des Vaterlandes aus dem Geiste der Literatur. Sprachreform als das säkulare Projekt" (georgisch), "Ilia Tschawtschawadse 170. Festschrift" Irma Ratiani (Hrsg.), Tbilissi 2007, S. 157-173.
- "Bella Georgiana. Discourse und Sujet" (georgisch) in: Naira Gelaschwili (Hrsg.) Die Frau, Bilder und Probleme, Tbilissi 2006
- "Kollektive Identität als Integrationshindernis. Aluda im Spiegel von Muzal" in Monatshefte für deutschsprachige Literatur und Kultur, University of Wisconsin, (Nr. 92, 2005), S. 289-308.
- "Das kafkasische Dorf" in: Surab Kiknadse (Hrsg.), "Georgien in der Jahrtausendwende", Tbilissi 2005, S. 242-249.
- "Simulierte Revolution. Wende aus georgischer Sicht" in: Willi Huntemann, Malgorzata Klentak-Zablocka, Fabian Lampart, Thomas Schmidt, Engagierte Literatur in Wendezeiten, Würzburg 2003
- "Katharina II. Kaiserin und Salondame zwischen Literatur und Politik" in: Roberto Simanowski und Thomas Schmidt, Europa - ein Salon? Beitrage zur Internationalität des literarischen Salons, Göttingen, 1999.

Vignetten:

- "Grundlagen und Ursprünge. Eberhard Lämmerts Bauformen des Erzählens", in: ,Komplizierte mannigfache Harmonie‘ Erinnerungen an Eberhard Lämmert, Herausgegeben von Eva Geulen, Berlin 2017, S. 13-18 (im Druck).
- "Das richtige Leben im Falschen. Über die Freiheit von Kunst und Wissenschaft in Sowjetgeorgien" in: Martin Hermann (Hg.) Leben ohne Freiheit. Jürgen Durch und die DDR - Welche Lehre? Jena 2016.
- "Crashkurs Georgische Dichtung" in: Aus der Ferne. Neue Georgische Lyrik, Hg. v. Matthias Unger, Berlin 2015, S. 5-9.
- Die Boutonnière. Der Dandy und seine Blume" in: Christine Kutschbach und Falko Schmieder (Hg.), Von Kopf bis Fuss. Bausteine zu einer Kulturgeschichte der Kleidung, Berlin 2015, S. 108-112.
- "Am Unort. The Beatles. Nowhere Man" / Dirk Naguschewski & Stefan Willer, Also singen wir. 60 Beiträge zur Kulturgeschichte der Musik, Berlin 2010.
- "Subversive Zweisprachigkeit. Mziuri"/ Dirk Naguschewski & Stefan Willer, Also singen wir. 60 Beiträge zur Kulturgeschichte der Musik, Berlin 2010.
- "Ilia Tschawtschawadse – Die Vaterlandsreligion georgischer Dichter" in: Sigrid Weigel (Hrsg.), Märtyrer-Porträts. Von Opfertod, Blutzeugen und heiligen Kriegern, München 2007 S. 248-251.

Lexikonartikel:

- "Mythos" in: Daniel Weidner (Hrsg.) Literatur und Religion, Metzler Verlag 2016 S. 399-403 (im Druck).

Übersetzungen:
- karlo ginzburgi, "ganedebi, monebi da biblia" in: karlo ginzburgi, minišnebebi, mit’ebi, metaistoria [Carlo Ginzburg, "Die Breiten, Sklaven und die Bibel" in: Carlo Ginzburg, Spuren, Mythen, Mikrogeschichte: Essays über Europäische Geschichte und Kultur. (in georgischer Srache), hersg. v. Zaal Andronikashvili, Giorgi Maisuradze, Tbilissi 2011.
- karlo gizburgi, „šiši, mociceba, terori“ in: karlo ginzburgi, minišnebebi, mit’ebi, metaistoria [Carlo Ginzburg, „Angst, Ehrfurcht, Terror“ in: Carlo Ginzburg, Spuren, Mythen, Mikrogeschichte: Essays über Europäische Geschichte und Kultur. (in georgischer Srache), hersg. v. Zaal Andronikashvili, Giorgi Maisuradze, Tbilissi 2011.
- karlo gizburgi, "šen sčirdebi šens k’veqanas" in: karlo ginzburgi, minišnebebi, mit’ebi, metaistoria [Carlo Ginzburg, "Your Country Needs You" in: Carlo Ginzburg, Spuren, Mythen, Mikrogeschichte: Essays über Europäische Geschichte und Kultur. (gemeinsam mit Eka Meskhi, in georgischer Srache), hersg. v. Zaal Andronikashvili, Giorgi Maisuradze, Tbilissi 2011.]

Interviews:

- Interview mit Vladimir Sorokin (gemeinsam mit Eka Meskhi) in Indigo Nr. 12 2016, S. 44-53.

Essays:

- "Wendepunkt" - Georgien nach dem Krieg in: Omis Anabečdi [Kriegsabdruck] N 34 2008 S. 6-12 (georgisch)
- "Geschichte einer Illusion" (georgisch) - Symbolik, Rhetorik und Praktik des starken Staates, in: Solidaroba [Solidarität], N 1 (28) 2009, S. 34-40.
- "Nowhere Land" (georgisch) - Georgien als ein Transitionsland, Solidaroba [Solidarität], N 2 (29) 2009.
- "Der Kirchen-Staat“, solidaroba [Solidarität] 3 (30) 2009, S. 83-90 (georgisch).
- "Back in the USSR“ / azrebi.ge/index.php (georgisch).
- "Bestehet die Ideologisierungsgefahr des Verteigungsunterrichts in den Schulen?" liberali [Der Liberale], N 18, 10-23 Februar 2010 (georgisch).
- "9. Mai – Feier des Siegs über den Faschismus oder Tribut der sowjetischen Vergangenheit?", liberali [Der Liberale], N 30, 10-16 Mai 2010 (georgisch).
- "Russophobie als kultureller Mechanismus", c’xeli šokoladi [Die heiße Schokolade]N 62, Juli 2010, S. 70-74 (georgisch).
- "Einflus Stalins auf den georgischen Nationalismus", Vortragstext, gehalten im März 2011 im Labor zur Erforschung sowjetischer Vergangenheit www.sovlab.ge

Blogs

andronikashvili.blogspot.de
tavisupleba.org

Medien (Auswahl)
Die rote Zone mit Gogi Gvakharia. "Die Bibel des Nazismus. Warum verkauft sich ,Mein Kampf' ORF Georgien 1. Kanal und Radio Free Europe, 19.03.2016 (in georgischer Sprache)
Jahrmarkt der Eitelkeit mit Davit Paichadze. Gespräch über georgische Gegenwartsliteratur, Fernsehsender Tabula, 22.10.2014 (in georgischer Sprache)
Die rote Zone mit Gogi Gvakharia. "Freiwillige Knechtschaft. Ein Gespräch über das Erbe des Totalitarismus, ORF Georgien 1. Kanal und Radio Free Europe, 16.11.2013 (in georgischer Sprache)
Die rote Zone mit Gogi Gvakharia. "Das Pantheon von Mtatsminda" ORF Georgien 1. Kanal und Radio Free Europe, 07.12.2012 (in georgischer Sprache)

Sunday, September 10, 2017

VIDEO-PORTRÄT: Der Georgische Schriftsteller Zaza Burchuladze (literaturport.de)

Im Rahmen des Projekts "Writers@Berlin". Präsentiert von www.literaturport.de
twitter.com/literaturport
Produktion: Atlantis-Film Berlin
Tonbearbeitung und Komposition: Klangkosmonauten


Thursday, July 27, 2017

TRAILER: I Didn’t Cross the Border, The Border Crossed Me (English subtitles). Documentary by Toma Chagelishvili


I Didn’t Cross the Border, The Border Crossed Me (English subtitles) from Rise and Shine on Vimeo.
The villagers of Churvaleti knew since the end of the Georgian war in 2008 that they were living on a border. Life was simple, but not far from normal. Until a while ago, when Russian patrols started drawing the borderline and putting up barbed wire fences. In Churvaleti, the barbed wire fence goes right through the village. Families and communities got divided. Every other hour border patrols pass by and put anyone in captivity who come close to the fence. In spite of this menace, the villagers find ways to stay in touch with their relatives and friends across the line. Life goes on, but will it ever be the same again?


Zu sehen am 25. August in Berlin
Screening: I didn´t cross the border, the border crossed me


Georgia / Germany 2015
Wann: Freitag, 25. August 20:30 Uhr
Wo: 800A | Stettiner Straße 19, 13357 Berlin
Veranstaltung organisiert von 18591KM www.18591km.org


Nach dem Film folgt eine Diskussionsrunde zwischen dem Regisseur Toma Chagelishvili, dem kreativen Produzenten Veronika Janatková und dem Publikum

SYNOPSIS
Seit dem Ende des Georgien-Krieges im Jahr 2008 leben die Dorfbewohner von Churvaleti direkt an der russischen Grenze. Bisher war das Leben einfach. Doch dann begannen russische Soldaten eine Grenze zu ziehen und Stacheldrahtzäune aufzustellen. In Churvaleti verläuft die Absperrung quer durch das Dorf. Familien und Gemeinden sind seither getrennt. In regelmäßigen Abständen patrouillieren Soldaten entlang der Grenze und nehmen jeden fest, der ihr zu Nahe kommt. Trotz der gefährlichen Konsequenzen finden die Dorfbewohner aber immer wieder Wege den Kontakt mit ihren Verwandten und Freunden über den Stacheldrahtzaun aufrecht zu halten. Das Leben geht weiter aber wird es jemals sein, wie vorher?
 
Weitere Veranstaltungen auf www.kulturgeorgien.com

Thursday, July 06, 2017

EXHIBITION: Pop-Up Chess Palace - On Architecture, Ideology and Chess, June 22-26, 2017, ZK/U Berlin

Curated by Nini Palavandishvili and Lena Prents

Participating artists: Atu Gelovani, Lasha Kabanashvili, Aleksander Komarov, Lado Lomitashvili, Magdalena Pięta, Nino Sekhniashvili, Tatia Skhirtladze and Naili Vakhania
Chess program: Uli Huemer

"Chess palace" may sound unusual in the Western European context. However, it was a common idea in the Soviet Union, where chess was widely played in its pioneer palaces, cultural houses and workers' clubs. In a few years after the October Revolution, the young Soviet Union managed to turn a "useless game of the bourgeoisie" into a sensible pastime of the working masses. After the Second World War Soviet domination in chess became an important ideological argument for the superiority of the system. In the 1970s the special palaces were created for chess - not in the centre though, but in the peripheral Soviet republics of Georgia, Armenia and Belarus. These buildings are distinguished by their striking architecture, sophisticated design and intelligent placement into the urban environment.

The exhibition Pop-Up Chess Palace focuses on Tbilisi Chess Palace and Alpine Club - architecturally the most demanding and ambitious one among these palaces. The curators of the exhibition question how to generally deal with the unique features of the modernist socialist architecture and how the ideal content of these buildings can be lived today.

The exhibition is funded by the Ministry of Culture and Monument Protection of Georgia in the frame of German-Georgian Friendship Year 2017 program.

Photos by David Meskhi


More: geoair.ge/8x8 future neve -happened

EXHIBITION: Pop-Up Chess Palace - On Architecture, Ideology and Chess, June 22-26, 2017, ZK/U Berlin

Monday, July 03, 2017

MUSIC VIDEO: Metamatics - Liquid Gel


Metamatics - Liquid Gel [OFFICIAL MUSIC VIDEO] from sandrojaparidze on Vimeo.


Director & Director of Photography - Sandro Japaridze
facebook.com/alexandre.japaridze

Cast - Ana Kurtubadze
facebook.com/ana.kurtubadze
Metamatics -  Lee Anthony Norris
facebook.com/metamatics_lee.anthony.norris

Location - Berlin
Format - Full HD RAW
Shot on Blackmagic Pocket Cinema Camera (BMPCC)

FASHION: Georgische Designerin Tamari Nikoleishvili mit ihrem Label Penelope's Sphere in der Projekt Galerie Berlin Fashion Week

Ab heute 03.07. bis 09.07. I Hotel Amano Lobby I Auguststrasse 43 I Berlin

Tamari Nikoleishvili, geboren 1972 in Tiflis, Georgien, studierte Modedesign an der Universität der Künste in Bremen. Nachdem sie im Jahr 2002 ihren Abschluss bekam zog sie nach London, wo sie ihr erstes Praktikum bei Vivienne Westwood und ein zweites Praktikum bei Marjan Pejoski machte. Seit 2004 lebt Tamari Nikoleishvili in Berlin und leitet ihre eigene Modemarke Penelope's Sphere.

www.penelopes-sphere.com
www.facebook.com/tamari.nikoleishvili
www.facebook.com/penelopessphere
www.instagram.com/penelopes_sphere


Mehr Links:
Penelope’s Sphere | Tamari Nikoleishvili im Kurzinterview (louiseethelene.de)
Penelope’s Sphere: Mode mit Tiefgang (qiez.de)
Penelope’s Sphere (stylemag.net)

Sunday, June 18, 2017

#GEORGIANWINE: Georgische Winzer auf der RAW WINE FAIR 2016 in Berlin



Quevriweine auf der RAW WINE FAIR 2016 in Berlin

Autor: Ralph Hälbig
Kamera: Ralph Hälbig
Schnitt: Katrin Molnár

Berlin-Kreuzberg, Ende November. Nach London und New York fand die große Natur-Wein-Messe in diesem Jahr auch erstmals in Berlin statt. Hundertneununddreißig Winzer aus der ganzen Welt waren vor Ort, darunter sieben Weinartisten aus Georgien.

Dass die Georgier hier sind, haben sie vor allem Elena Kikanadse von der georgischen "Wine Agency" zu verdanken. Sie hat sie nach Berlin eingeladen.

Giorgi Natenadze, Winzer: This is the oldest grape, which I found three years ago. This is first time that I made wine for this grapes. It is a wild grape. It's very limited. Let's taste it!

Giorgi Natenadze sucht seit über zehn Jahren nach den alten (autochthon, indigenous) Weinen Georgiens. In der Zeit der osmanischen Herrschaft wurden viele Sorten in seiner Heimat Meskheti zerstört - der Geburtsort georgischen Weines:

Giorgi Natenadze, Winzer: Also Kachetiens says: the birthplace of Georgian Wine is Meskheti. There are many legends about how it is spread all over Georgia.

80% of my region is now part of Turkey. So I am going there and I am searching and finding some grapes and taking back to my region.

Natenadze erforscht eigenhändig türkische Wälder und alte Dörfer. 24 ursprüngliche Traubensorten seiner Heimat hat er schon wiedergefunden.

Die Leidenschaft für ursprüngliche, natürlich gereifte Dinge teilt auch der Deutsche Udo Hirsch. Er sucht ebenfalls nach alten Rebsorten in der Türkei. Und er produziert seinen Kvevri-Wein auch dort. Kein Problem, trotz Islam:

Udo Hirsch: In der osmanischen Zeit gab es allein 1600 Weinrestaurants in Istanbul. Also bitte! Und auf dem Lande wurde traditionell weiter getrunken. Außerdem gibt es 20 Millionen Aleviten, die Wein trinken dürfen! Für die ist es nicht verboten. Die trinken auch. Also man soll das nicht so eng sehen mit dem Islam.

Hirsch ist Weinhistoriker und hat in den Neunzigern mehrere Jahre in Georgien gelebt. Er ist eine Ikone des Kvevri-Weines und betreibt sein Geschäft inzwischen im türkischen Kapadokien. Erst vor kurzem hat er ein Buch über die Geschichte der Kvevri-Weine herausgebracht.

Udo Hirsch arbeitet mit Nika Bakhia und dem Winzer Soliko Tsaishvili zusammen. Gemeinsam vermarkten sie ihre Naturweine unter einem Label. Nika Bakhia macht seine Weine ohne jegliche Zusatzstoffe - ein Risiko, denn er überlässt den Wein komplett sich selbst.

Auf der RAW WINE Messe werden nur Weine präsentiert, die ohne chemische Behandlung gewachsen sind (biologischer Anbau) und auch natürlich gekeltert werden (biodynamisch). Diese besonderen Weine haben viele Fans. Es geht um Weine, die so gut wie gar nicht manipuliert werden - wie sonst üblich bei Industrieweinen.

Die ehemalige Präsidentenberaterin Rusudan Gorgiladze betreibt in Berlin-Kreuzberg ihr georgisches Restaurant "Schwiliko". Sie will die kaukasische Küche in der deutschen Hauptstadt populär machen und sucht dafür den richtigen Wein.

(2017 soll ihr Kochbuch "Savouring Georgia" auf Deutsch erscheinen.)

Rusudan Gorgiladze, Restaurantbesitzerin: Das ist eine der seltensten Rebsorten und sie wächst nur in Imereti. Die Traube ist sehr, sehr selten. Der Wein ist einer der besten - "Otskhanuri Sapere" ist der Name.

Ein Wein übertrifft hier den anderen. Die älteste bekannte Art des Weinausbaus im Kvevri findet weltweit immer mehr Beachtung und wird zu einer ernst zu nehmenden Konkurrenz für andere Qualitätsweine. Ein echter Erfolg für die georgischen Winzer.

Die traditionelle Idee von Wein als Kunst sowie seine Bedeutung als Qualitätsprodukt, das eine ganz bestimmte Region verkörpert, rücken gerade auch die Georgier auf dieser Weinmesse in den Vordergrund. Und das kam gut an.


RAW Wine Fair in Berlin 2016
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Didi madloba!! ... for the great times there to Paata BolotashviliNika Bakhia, Soliko Tsaishvili, Alexander Buchashvili, Georgien Wein, Gotsa Wines, Giorgi Natenadze, Matthias Unger, Kahka Berishvili, Kakha Tchotiashvili, Mako Avqopashvili, Guram Avqopashvili