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Friday, December 19, 2014
VIDEO: Streiraum - Denk ich an Russland mit Nino Haratischwili (vimeo.com)
Denk ich an Russland...... from streitraum on Vimeo.
Alice Bota, Marina Davydova, Nino Haratischwili und Katja Petrowskaja im Gespräch mit Carolin Emcke
(vimeo.com) Obgleich über Russland nahezu täglich zu lesen und zu hören ist, scheint es uns immer fremder zu werden. Die politischen Debatten über die Ukraine sind gegenwärtig aufgeladen mit Zorn und wechselseitigen Vorwürfen. Vielleicht hilft es da, einen Blick auf Russland aus eher ästhetischer-literarischer Perspektive zu werfen. Wie lässt sich in dieser Situation von Russland (oder der Ukraine) erzählen, wie suchen Schriftstellerinnen, Dramaturgen und Journalistinnen nach einer Form, nach einer Sprache, in der sich nach einem Zugang zur Geschichte, zu den Menschen suchen lässt? Ist es der Fiktion möglicherweise eher möglich, ein genaues Dokument der Gegenwart zu zeichnen? Hilft die Nähe der Beobachtung oder hilft Distanz?
Saturday, November 29, 2014
STREITRAUM: »Denk ich an Russland ...« 14.12.2014, 12.00 Uhr, in Berlin (schaubuehne.de)
(schaubuehne.de) Mit Alice Bota, Marina Davydova, Nino Haratischwili und Katja Petrowskaja im Gespräch mit Carolin Emcke
Obgleich über Russland nahezu täglich zu lesen und zu hören ist, scheint es uns immer fremder zu werden. Die politischen Debatten über die Ukraine sind gegenwärtig aufgeladen mit Zorn und wechselseitigen Vorwürfen. Vielleicht hilft es da, einen Blick auf Russland aus eher ästhetischer-literarischer Perspektive zu werfen. Wie lässt sich in dieser Situation von Russland (oder der Ukraine) erzählen, wie suchen Schriftstellerinnen, Dramaturgen und Journalistinnen nach einer Form, nach einer Sprache, in der sich nach einem Zugang zur Geschichte, zu den Menschen suchen lässt? Ist es der Fiktion möglicherweise eher möglich, ein genaues Dokument der Gegenwart zu zeichnen? Hilft die Nähe der Beobachtung oder hilft Distanz?
Schaubühne am Lehniner Platz
Kurfürstendamm 153
10709 Berlin
Zentrale: Tel +49.30.890020
Obgleich über Russland nahezu täglich zu lesen und zu hören ist, scheint es uns immer fremder zu werden. Die politischen Debatten über die Ukraine sind gegenwärtig aufgeladen mit Zorn und wechselseitigen Vorwürfen. Vielleicht hilft es da, einen Blick auf Russland aus eher ästhetischer-literarischer Perspektive zu werfen. Wie lässt sich in dieser Situation von Russland (oder der Ukraine) erzählen, wie suchen Schriftstellerinnen, Dramaturgen und Journalistinnen nach einer Form, nach einer Sprache, in der sich nach einem Zugang zur Geschichte, zu den Menschen suchen lässt? Ist es der Fiktion möglicherweise eher möglich, ein genaues Dokument der Gegenwart zu zeichnen? Hilft die Nähe der Beobachtung oder hilft Distanz? Schaubühne am Lehniner Platz
Kurfürstendamm 153
10709 Berlin
Zentrale: Tel +49.30.890020
Wednesday, September 09, 2009
LESUNG: Einmal Sotschi und zurück. Eine literarische Reise ans Schwarze Meer (inter-est.de)
In Lesung und Gespräch: Katja Lange-Müller (Autorin, Berlin), Katja Petrowskaja (Autorin, Berlin), Serhij Zhadan (Autor, Ukraine)
Moderation: Katharina Raabe (Suhrkamp Verlag)
Mittwoch, 23.09.2009
Wie Raumstationen an den äußersten Ende des Universums erschienen den alten Griechen ihre Küstenstädte am Schwarzen Meers. Über Tausende von Jahren verlief hier die Grenze zwischen Europa und Asien, fast ein halbes Jahrhundert die zwischen Ostblock und westlichem Bündnis. Die dünne Schicht organischen Lebens über einer gewaltigen toten Tiefe; zwei Strömungen, deren obere westwärts, deren untere ostwärts zieht - das geheimnisvolle Meer symbolisiert geradezu die Spannung, die Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen.
"Last & Lost", dem Atlas des verschwindenden Europas, folgt "Odessa Transfer", eine Fahrt an die Grenzen früherer Imperien, an Orte des Exils und der Zuflucht. Was entsteht hier, zwischen Constanza und Odessa, Jalta und Sotschi, Batumi und Istanbul, auf den Trümmern der ältesten und der jüngsten Geschichte? In Essays, literarischen Reportagen und Erzählungen wird die Schwarzmeerregion sichtbar - als ein Raum, dessen Zauber und Zerstörtheit die poetische Einbildungskraft herausfordert.
Mit Texten von Neal Ascherson, Attila Bartis, Mircea Cartarescu, Nicoleta Esinencu, Karl-Markus Gauß, Katja Lange-Müller, Sibylle Lewitscharoff, Aka Morchiladze, Emine Sevgi Özdamar, Katja Petrowskaja, Andrzej Stasiuk, Takis Theodoropoulos und einem Fotoessay von Andrzej Kramarz.
Von Grenzen zerschnitten, von Konflikten erschüttert, mit Glücksversprechen gesegnet, ist die Schwarzmeerregion eine Landschaft der europäischen Zukunft: voller Unruhe, Aufbruch und Freiheitsverlangen. Was entsteht hier, zwischen Constant und Odessa, Jalta und Sotschi, Batumi und Istanbul, auf den Trümmern der ältesten und der jüngsten Geschichte? Was könnte sein an den Bruchstellen zwischen Asien und Europa?
In "Odessa Transfer: Nachrichten vom Schwarzen Meer" (Suhrkamp Verlag und Czarne 2009) versammeln Katharina Raabe und Monika Sznajderman Essays, literarischen Reportagen und Erzählungen, die diese Region sichtbar machen - als ein Raum, dessen Zauber und Zerstörtheit die poetische Einbildungskraft herausfordert.
Drei der Autoren, Katja Lange-Müller, Katja Petrowskaja und Serhij Zhadan, erzählen an diesem Abend von den Ufern des Schwarzen Meeres, den unterirdischen Strömungen und überirdischen Gegensätzen - eine Reise von den rumänischen Badeorten nahe der bulgarischen Grenze über die Krimküste bis nach Sotschi.
Im Rahmen des Festivals "Neue Ufer. Das Schwarze Meer in Europa" in Berlin, München, Leipzig, Hamburg und Frankfurt am Main.
Veranstalter: inter:est Kulturprojekte in Kooperation mit dem Suhrkamp Verlag und der Literaturwerkstatt Berlin. www.inter-est.de
Mit freundlicher Unterstützung der Robert Bosch Stiftung
Literaturwerkstatt Berlin
Knaackstr. 97
10435 Berlin
Tel.: 030. 48 52 45 0
Eintritt 5/3 EUR
Weitere Veranstaltungen zur Reihe "Odessa Transfer":
23.09.2009 20:00 Uhr Odessa Transfer Berlin
Lesung
24.09.2009 15:00 Uhr Odessa Transfer Berlin
Gespräch
24.09.2009 17:00 Uhr Odessa Transfer Berlin
Gespräch
28.09.2009 20:00 Uhr Odessa Transfer München
Lesung
29.09.2009 20:00 Uhr Odessa Transfer Leipzig
Lesung
30.09.2009 20:00 Uhr Odessa Transfer Hamburg
Lesung
01.10.2009 19:30 Uhr Odessa Transfer Hamburg
Filme und Musik
09.10.2009 20:00 Uhr Sibylle Lewitscharoff - Odessa ... Odessa Transfer Dresden
Lesung
17.10.2009 16:30 bis 17:30 Uhr Odessa Transfer Frankfurt
Buchmesse
Alle Veranstaltungen »
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Moderation: Katharina Raabe (Suhrkamp Verlag)
Mittwoch, 23.09.2009
Wie Raumstationen an den äußersten Ende des Universums erschienen den alten Griechen ihre Küstenstädte am Schwarzen Meers. Über Tausende von Jahren verlief hier die Grenze zwischen Europa und Asien, fast ein halbes Jahrhundert die zwischen Ostblock und westlichem Bündnis. Die dünne Schicht organischen Lebens über einer gewaltigen toten Tiefe; zwei Strömungen, deren obere westwärts, deren untere ostwärts zieht - das geheimnisvolle Meer symbolisiert geradezu die Spannung, die Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen.
"Last & Lost", dem Atlas des verschwindenden Europas, folgt "Odessa Transfer", eine Fahrt an die Grenzen früherer Imperien, an Orte des Exils und der Zuflucht. Was entsteht hier, zwischen Constanza und Odessa, Jalta und Sotschi, Batumi und Istanbul, auf den Trümmern der ältesten und der jüngsten Geschichte? In Essays, literarischen Reportagen und Erzählungen wird die Schwarzmeerregion sichtbar - als ein Raum, dessen Zauber und Zerstörtheit die poetische Einbildungskraft herausfordert.
Mit Texten von Neal Ascherson, Attila Bartis, Mircea Cartarescu, Nicoleta Esinencu, Karl-Markus Gauß, Katja Lange-Müller, Sibylle Lewitscharoff, Aka Morchiladze, Emine Sevgi Özdamar, Katja Petrowskaja, Andrzej Stasiuk, Takis Theodoropoulos und einem Fotoessay von Andrzej Kramarz.
Von Grenzen zerschnitten, von Konflikten erschüttert, mit Glücksversprechen gesegnet, ist die Schwarzmeerregion eine Landschaft der europäischen Zukunft: voller Unruhe, Aufbruch und Freiheitsverlangen. Was entsteht hier, zwischen Constant und Odessa, Jalta und Sotschi, Batumi und Istanbul, auf den Trümmern der ältesten und der jüngsten Geschichte? Was könnte sein an den Bruchstellen zwischen Asien und Europa?
In "Odessa Transfer: Nachrichten vom Schwarzen Meer" (Suhrkamp Verlag und Czarne 2009) versammeln Katharina Raabe und Monika Sznajderman Essays, literarischen Reportagen und Erzählungen, die diese Region sichtbar machen - als ein Raum, dessen Zauber und Zerstörtheit die poetische Einbildungskraft herausfordert.
Drei der Autoren, Katja Lange-Müller, Katja Petrowskaja und Serhij Zhadan, erzählen an diesem Abend von den Ufern des Schwarzen Meeres, den unterirdischen Strömungen und überirdischen Gegensätzen - eine Reise von den rumänischen Badeorten nahe der bulgarischen Grenze über die Krimküste bis nach Sotschi.
Im Rahmen des Festivals "Neue Ufer. Das Schwarze Meer in Europa" in Berlin, München, Leipzig, Hamburg und Frankfurt am Main.
Veranstalter: inter:est Kulturprojekte in Kooperation mit dem Suhrkamp Verlag und der Literaturwerkstatt Berlin. www.inter-est.de
Mit freundlicher Unterstützung der Robert Bosch Stiftung
Literaturwerkstatt Berlin
Knaackstr. 97
10435 Berlin
Tel.: 030. 48 52 45 0
Eintritt 5/3 EUR
Weitere Veranstaltungen zur Reihe "Odessa Transfer":
23.09.2009 20:00 Uhr Odessa Transfer Berlin
Lesung
24.09.2009 15:00 Uhr Odessa Transfer Berlin
Gespräch
24.09.2009 17:00 Uhr Odessa Transfer Berlin
Gespräch
28.09.2009 20:00 Uhr Odessa Transfer München
Lesung
29.09.2009 20:00 Uhr Odessa Transfer Leipzig
Lesung
30.09.2009 20:00 Uhr Odessa Transfer Hamburg
Lesung
01.10.2009 19:30 Uhr Odessa Transfer Hamburg
Filme und Musik
09.10.2009 20:00 Uhr Sibylle Lewitscharoff - Odessa ... Odessa Transfer Dresden
Lesung
17.10.2009 16:30 bis 17:30 Uhr Odessa Transfer Frankfurt
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