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Monday, March 18, 2013

VORTRAG: Die Tätigkeit des georgischen Nationalkomitees 1914–1918. Von Lasha Bakradze (kuze-potsdam.de)

Mi, 20.03. 18:00 Uhr  


(kuze-potsdam.de) Georgische studentische Initiativgruppe "tschveni eso" lädt sie zum Vortrag von Herrn Lasha Bakradze mit anschließender Diskussion ein. Der Autor trägt aus seinem Buch vor. Seine Recherchen über die Deutsch-Georgische Beziehungen während des Ersten Weltkrieges sind mit historischen Aufnahmen begleitet.
Photo. Ralph Hälbig
Lasha Bakradze – Autor, Journalist, Filmemacher

Studierte in Tbilisi, Bern, Potsdam und Jena

Professor an der Ilia Universität Tbilisi

Thursday, December 20, 2012

ARTIKEL: Samen aus dem Kaukasus. Von Michael Burkart (pnn.de)

(pnn.de) Die Nordmanntanne stammt aus den Bergen

Im Botanischen Garten der Uni Potsdam gibt es zahlreiche exotische und heimische Pflanzen. In den PNN stellt Kustos Michael Burkart jeden Monat eine von ihnen vor.

Der Ursprung des Brauches, zur Wintersonnenwende einen grünen Baum in die Stube zu stellen, verliert sich im Dunkel der Geschichte. Vermutlich spielt einerseits die schon in der Antike weit verbreitete Tradition des Festschmucks mit grünen Zweigen eine Rolle. Gerade im Winter verkörpern sie Lebenskraft und machen Hoffnung auf den kommenden Frühling. Andererseits wurden im Mittelalter in den Kirchen zu Weihnachten auch Paradiesspiele aufgeführt, quasi als Vorgeschichte zum Krippenspiel. Dazu wurde passenderweise auch ein Baum aufgestellt und mit „verbotenen“ Äpfeln behängt. Die ersten Berichte von „richtigen“ Christbäumen sind rund 500 Jahre alt.

Tannen werden es in Potsdam früher allerdings kaum gewesen sein. Die in Mitteleuropa heimische Weiß-Tanne (Abies alba) ist ein Baum der Bergwälder und hat keine natürlichen Vorkommen nordwestlich der Linie Schwarzwald-Thüringer Wald-Niederlausitz. Und die Nordmanntanne (Abies nordmanniana) ist hier überhaupt erst seit gut 150 Jahren bekannt. Ihren Namen hat sie von dem finnischen Naturforscher Alexander von Nordmann. 1803 bei Kotka am Finnischen Meerbusen geboren, studierte er zunächst in Turku bis zum Dr. phil. und promovierte 1832 nach fünf Jahren in Berlin ein zweites Mal zum Dr. med.

Danach ging Nordmann nach Odessa am Schwarzen Meer, wo er erst Lehrer für Zoologie und Botanik, dann Leiter einer Gartenbau-Hochschule wurde. Seine weitgespannten wissenschaftlichen Interessen verfolgte er auf zahlreichen Exkursionen. Dabei stieß er in den mittleren Höhenlagen des westlichen Kaukasus auch auf eine der Wissenschaft noch unbekannte Tannenart. Sie wurde nach ihm benannt und wenig später in die Gartenkultur eingeführt. Das Foto zeigt den zapfentragenden Wipfel eines Baumes im Kaukasus, wo die Tanne bis 50 Meter hoch werden kann. Gut ist darauf die für alle Tannen typische aufrechte Stellung der Zapfen zu erkennen.

Die jetzt als Weihnachtsbäume verkauften Nordmanntannen werden in der Regel aus im Kaukasus geernteten Samen gezogen. Die meisten Plantagen für den deutschen Markt liegen in Dänemark, Schleswig-Holstein und im Sauerland. Die Anbaufläche für Weihnachtsbäume in Deutschland beträgt über 500 Quadratkilometer. Rund ein Zehntel davon wird jedes Jahr kahlgeschlagen, da bis zur Ernte etwa zehn Jahre vergehen. Der Jahresumsatz der Branche lag in Deutschland 2009 bei etwa 700 Millionen Euro.

Die Beliebtheit der Nordmanntanne beruht auf ihrer dichten, langen, nicht stechenden und kaum abfallenden Benadelung. Einen gekauften Baum soll man neu anschneiden und in Wasser stellen. Von der guten Haltbarkeit der Nadeln kann man sich dann Anfang Januar überzeugen, wenn die Bäume am Straßenrand zur Abholung bereit liegen, immer noch voll benadelt, wenn auch schon ziemlich vertrocknet.

Alexander von Nordmann kehrte schließlich nach Finnland zurück, wo er bis zu seinem Tod 1866 noch 17 Jahre als Professor an der neuen Universität in Helsinki lehrte. Nordmanntannen finden sich zurzeit säuberlich verpackt auf den einschlägigen Märkten. Eine fest verwurzelte, etwa zwölf Meter hohe Tanne steht auch im Arboretum des Botanischen Gartens. Im Botanischen Garten findet am Sonntag, 16. Dezember, die Führung „Woher kommt der Weihnachtsbaum?“ für Kinder statt (14 Uhr). Michael Burkart

Tuesday, November 09, 2010

TEAM-PREMIERE: Fort - ein Film von Tinatin Gurchiani



Liebes Team, Freunde und Kollegen, wir freuen uns, Ihnen unseren Film präsentieren zu dürfen, der in Georgien gedreht und gerade fertiggestellt wurde. Es ist ein Film über Suchende, - über Menschen, die sich treu bleiben wollen und versuchen, aus ihrem Alltag auszubrechen, -ohne Gedanken darüber, wohin.

Fort - ein Film von Tinatin Gurchiani (OmU, 70 Minuten, Farbe, HFF/Georgian Film 2010)

die Teampremiere findet statt:
am Sa, den 13.11.2010 um 19.00 Uhr in Berlin, im Kino Arsenal,
Adresse: Potsdamer Straße 2.

Preview HFF
am Do, den 11.11.2010 um 17.00 Uhr in Potsdam, im großen Kino (R 1102) in der HFF Konrad Wolf,
Adresse: Marlene-Dietrich-Allee 11.

Wir würden uns freuen, Euch dort zu sehen!

Saturday, June 27, 2009

PRESSEMITTEILUNG: Premiere "Asche und Phönix“

Filmmuseum Potsdam, Breite Str. 1a, 14467 Potsdam
28. Juni 2009, 18 Uhr


Asche und Phönix, R: Merlyn Solakhan, Manfred Blank, D 2009, Dok., 95’

In Anwesenheit von Merlyn Solakhan und Manfred Blank
Einführung: Prof. Dr. Hermann Goltz (Lepsiushaus Potsdam e.V., wissenschaftlicher Berater des Filmprojekts)

Äußerer Anlass für dieses von der Kulturstiftung des Bundes geförderten Dokumentarfilmprojektes war Johannes Lepsius’ 150. Geburtstag im Dezember 2008. Der Potsdamer Theologe hat, unterstützt von bedeutenden Mitarbeitern, jahrzehntelang für das Überleben des armenischen Volkes gekämpft, das während des ersten Weltkriegs Opfer des ersten europäischen Genozids des 20. Jahrhunderts wurde. Die Regisseure haben in Deutschland, Armenien, der Türkei und Syrien nach Spuren des Hilfswerks von Johannes Lepsius gesucht und gefunden.

In Kooperation mit dem Förderverein Lepsiushaus in Potsdam e.V.

Eintritt: 5,-€, erm. 4,-€
Kartenbestellung: 0331-27181-12

Über eine Ankündigung würden wir uns sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Christine Handke
Presse/Marketing
Filmmuseum Potsdam
Marstall/ Breite Str. 1a
14467 Potsdam
Tel.: 0331-2718114
Fax: 0331-2718126