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Saturday, January 03, 2015

KUNST: Ein schönes Maler-Porträt von Birgit Koss - über Zaza Tuschmalischvili und seiner Galleristin und Muse Annilie Hillmer (taz.de)

(taz.de) Ein Gefühl von Wärme - Auch ein gemalter Blumenstrauß hilft manchmal weiter: Für Zaza Tuschmalischvili öffnete sich damit mehr als eine Tür in Berlin - und längst fühlt sich der aus Georgien gekommene Künstler hier fest verwurzelt. 

Die Musik VON BIRGIT KOSS

Bereits als Jugendlicher ist Zaza Tuschmalischvili sich sicher: Er will Maler werden. In Georgien hat man den zwanzigjährigen Kunststudenten "Tusch mal" genannt - nicht ahnend, dass dieser Spitzname bereits die Ausübung seines Berufs in Deutschland vorwegnimmt.

Mehr als zwanzig Jahre lebt der 1960 in Georgien geborene Künstler nun schon in Berlin. Hier hat er Hunderte von Bildern gemalt, die mittlerweile in Europa, Japan und Amerika bei Kunstsammlern an den Wänden hängen. Dokumentiert sind sie in dem gerade erschienenen Katalog "Zaza Tuschmalischvili Einsichten Georgien -Berlin / Insights Georgia - Berlin", herausgegeben von seiner Galeristin Annilie Hillmer. Das Buch erzählt auch die Geschichte zweier Menschen, die sich 1994 in Berlin begegnen. Zaza Tuschmalischvili, der zierliche Kaukasier mit den dunklen Augen, und Annilie Hillmer, die große blonde Deutsche. Fasziniert von der kulturellen Andersartigkeit, beflügeln sie sich gegenseitig und eröffnen 2007 in Charlottenburg die Georgia Berlin Galerie. 
 
GEORGIA BERLIN GALERRY
GEORGIA BERLIN GALERIE. Berlin, Bleibtreustraße 17


Mit 20 Bildern im Gepäck

1991 - mit Beginn der Unabhängigkeit Georgiens - kommt Zaza Tuschmalischvili erstmals mit 200 US-Dollar und 20 Bildern im Gepäck am Berliner Hauptbahnhof an. Unter den Linden, neben den Bücherständen vor der Humboldt-Universität, stellt der Künstler seine Bilder aus und findet sofort Käufer. 1994 entdeckt Annilie Hillmer sein Bild "Rendezvous". Es zeigt einen jungen Mann, der einer Frau einen Blumenstrauß überreicht. Das Bild ist jedoch schon verkauft. Der Maler lädt sie deshalb ein, in seinem Atelier weitere Arbeiten anzusehen. Die Magie des Bildes "Rendezvous" führt zu einer bis heute fortdauernden Beziehung zwischen dem Künstler und der Psychologin und Autorin, die seine Muse und Galeristin wird.

Kurz nachdem sie sich kennengelernt haben, bietet Annilie Hillmer Zaza Tuschmalischvili an, in ihrer 200 Quadratmeter großen Wohnung zu arbeiten. Im Dezember 1994 eröffnen die beiden in der Charlottenburger Altbauwohnung ihren ersten Kunstsalon. Die hohen Wände sind mit Zaza Tuschmalischvilis Bildern bedeckt. Viele, die sich zur Vernissage einfinden, möchten eines dieser Kunstwerke erwerben. Aber Annilie Hillmer, der etliche dieser Bilder gewidmet sind, erklärt diese für unverkäuflich. Der Künstler hält sich still im Hintergrund.

Schon als Kind ist er lieber allein, rauft und spielt nicht mit den anderen. Am liebsten beobachtet er seine Umwelt, liebt die Tiere wie den Hofhund Buba. Seine Großmutter Tamara, bei der er in dem kleinen Dorf Skra bei Gori aufwächst, ist der wichtigste Mensch für ihn. Nachdem er als Siebenjähriger miterlebt, wie ein Dorfhund überfahren wird, liegt er zwei Monate krank im Bett, spricht nicht, will nicht essen. Das Trauma überwindet er, indem er anfängt zu malen. Inspiriert wird er von einem Buch mit Tierillustrationen, das unter anderem Hunde und Wölfe zeigt. Später werden diese immer wieder in seinen Bildern auftauchen.

Als Neunjähriger hat Zaza einen Leistenbruch und teilt im Krankenhaus das Zimmer mit dem Maler und Kunstlehrer Nugzari Zhochuaschvili. Dieser erkennt sein Talent und bestärkt den Jungen, nachmittags die kostenfreie Kunstschule in Gori zu besuchen. Mit 15 wird er an der Kunsttechnischen Schule im 30 Kilometer entfernten Zchinvali aufgenommen. Seine Großmutter zahlt die Miete. Beim anschließenden Militärdienst im damaligen Leningrad wird er beauftragt, politische Plakate und Schilder zu malen - ähnlich wie sein berühmtes Vorbild Niko Pirosmani.

Mit 22 erhält der Künstler ein Stipendium für die Akademie der Künste in Tiflis, wo er sich auf Fresko-Restaurierung spezialisiert. Als Diplomarbeit fertigt er eine Kopie des Erzengels Gabriel an, eine Wandmalerei aus dem 11. Jahrhundert in der Kirche Ateni Sioni. Aus dieser Zeit bleibt Zaza nicht nur das Arbeiten mit Eitempera erhalten, wie dies für mittelalterlichen Wandmalereien üblich war, sondern auch die Wahl seiner Motive - Himmel, beziehungsweise das Paradies, Erzengel und Cherubim.

Diese Motive tauchen auch in seinen in Berlin entstandenen Bildern immer wieder auf, werden ergänzt durch Themen wie Liebe, Kindheit, Spiel. Dabei stellt er sich immer neuen Herausforderungen, neuen Maltechniken und Experimenten. Die Bilder, die in seinem Inneren entstehen, scheint er mit einer scheinbaren Schwerelosigkeit auf die Leinwand zu bannen. Man findet sowohl Anklänge an die Surrealisten und Kubisten als auch an die sogenannten Naiven. Zaza Tuschmalischvilis Bilder vermitteln immer ein Gefühl von Wärme, Licht und Helligkeit und erinnern so an "sein Georgien".

Heute antwortet er auf die Frage nach seiner Heimat spontan: Berlin. Er liebe diese Stadt und fühle sich hier verwurzelt. Am liebsten sitzt er am großen Küchentisch mit vielen georgischen und deutschen Freunden, gutem georgischen Essen und Wein. Dann fliegen die Trinksprüche hin und her, "Auf die Frauen, die Liebe, die Schönheit, langes Leben, Erfolg" - "Gaumatschos!" (Zum Wohl!).

Aktuelle Arbeiten von Zaza Tuschmalischvili sind bis 15. Januar in einer Ausstellung in der Georgia Berlin Galerie, Bleibtreustr. 17, zu sehen

Mit einer scheinbaren Schwerelosigkeit scheint er seine Bilder auf die Leinwand zu bannen

Mehr hier unter dem Label: georgien.blogspot.de/Zaza Tuschmalischvili

Tuesday, August 05, 2014

KINOPREMIERE: "DIE LANGEN HELLEN TAGE" (Grzeli Nateli Dgeebi / In Bloom) von Nana Ekvtimishvili und Simon Groß in Berlin

Am Mittwoch den 13. August 2014 um 20 Uhr im Hackesche Höfe Kino Berlin


Kinopremiere des georgischen Spielfilms "DIE LANGEN HELLEN TAGE" (Grzeli Nateli Dgeebi / In Bloom) von Nana Ekvtimishvili und Simon Groß 

link: georgien.blogspot.de/In Bloom

Nach der Vorführung findet ein Filmgespräch mit den Regisseuren statt, moderiert von Nino Lejava (Leiterin Heinrich- Böll-Stiftung Tiflis) sowie ein Empfang mit Verkostung georgischer Weine, präsentiertvon Go East Reisen, und eine Ausstellung des Künstlers Zaza Tuschmalischvili (Georgia Berlin Galerie)

Wir würden uns sehr über Ihr Kommen freuen. Karten für die Kinopremiere können ab sofort im Hackeschen Höfe Kino

www.hoefekino.de

und an der Abendkasse erworben werden.

“Coming-of-Age als Wucht der Gegensätze, erzählt mit virtuoser Ruhe und betörend schönen Bildern.”
(Critic.de)

„Dielangen hellen Tage ist ein bildschön fotografierter, poetischer und kluger Film über das Erwachsenwerden zweier Mädchen im Georgien der 90er Jahre und den Mut zur Selbstbehauptung in einer Umgebung, in der sich immer der Stärkere durchsetzt.”
(Filmstarts.de)

Kontakt für Rückfragen:
Susanne Wienemann
(BeMovie Filmverleih)
s.wienemann@gmail.com
facebook.com/DieLangenHellenTage 

Hackesche Höfe Kino, Rosenthaler Straße 40/41, 10178 Berlin
www.hoefekino.de

GoEast Reisen
BeMovie
www.go-east.de
www.dielangenhellentage.de

Saturday, July 19, 2014

KUNST: Georgische Malerei in Berlin - Herzblut in Öl. Von Anna Pataczek (tagesspiegel.de)

Bild schließen

(tagesspiegel.deZaza Tuschmalischvili kam vor 20 Jahren in die Stadt. Die Liebe bescherte dem Maler eine Muse – und seinen georgischen Landsleuten eine Galerie. 

Zaza Tuschmalischvili ist ein optimistischer Mensch. Sein Glaube an eine gute Zukunft hat ihm schon in der Vergangenheit viel geholfen. 200 Dollar hatte er eingesteckt, eine Palette und 25 Bilder im Koffer, als er Berliner Boden betrat. 1991 war das. Der Eiserne Vorhang war gefallen. Nach dem Ende der Sowjetunion war Georgien in einen blutigen Bürgerkrieg getaumelt, Zaza Tuschmalischvili wollte wie viele andere Landsleute nicht bleiben. So packte er seine Leinwände auf der Straße Unter den Linden aus, gleich neben den Bücherständen an der Humboldt Universität. Das kannte er von Tiflis, auch dort gibt es einen Kunstmarkt auf der Straße.

„Schon am ersten Tag habe ich drei Bilder verkauft“, erinnert sich der 54-jährige Künstler, und den Stolz darüber sieht man ihm heute noch an, jetzt, wo er auf dem Sofa seiner Wohnung sitzt, mal eben den Pinsel aus der Hand gelegt hat und sich erinnern soll, wie das damals alles so war. „Ich habe auf der Straße sehr nette Leute kennengelernt.“

Zum Beispiel Annelie Hillmer. Sie ist eine Passantin, sieht das Gemälde „Rendezvous“ und verkuckt sich in das Bild. Ein Mann überreicht einer Frau eine Blume. „Ich war tief berührt“, sagt Annelie Hillmer. Doch es war schon verkauft. Zaza Tuschmalischvili lädt die junge Frau zu sich ins Atelier ein. Dort geht Annelie Hillmer, Psychologin und Autorin, mit drei Werken heraus. Und bietet ihm an, bei ihr zu arbeiten. Platz hat sie genug, in ihrer 200-Quadratmeter-Wohnung in Wilmersdorf. Zaza Tuschmalischvili sagt zu. Und von da an wird Annelie Hillmer seine Managerin und Muse.

Hotel Tbilisi nennt Annelie Hillmer ihr Zuhause

20 Jahre ist das her. Und das feiert das ungleiche Paar – die große resolute blonde Westfälin und der zierliche, dunkle zurückhaltende Georgier – mit einem Buch, das sie zusammen herausgebracht haben. „Einsichten Georgien–Berlin“ heißt es und gibt einen Überblick über das gesamte Schaffen des georgischen Künstlers. Noch immer arbeitet Zaza in Annelies Wohnung, hat sich eine Ecke am Balkon eingerichtet, mit Staffelei und der Sammlung bunter Tuben. Durch die Wohnung zieht der beißende Geruch von Ölfarbe. Hotel Tbilisi nennt Annelie Hillmer ihr Heim. Dank Zaza Tuschmalischvili und vielen Reisen in seine Heimat hat sie viele weitere Künstler aus Georgien kennengelernt. Immer wieder beziehen Stipendiaten und Berlin-Besucher bei ihnen für einige Zeit Quartier. Das Hotel Tbilisi, diese aus der Zeit gefallene Pracht mit den vielen Zimmern, hat es in Georgien zu einer kleinen Berühmtheit gebracht.

Es ist auch der Ort, an dem die beiden jahrelang ihren Kunstsalon veranstaltet haben. Die hohen Wände der herrschaftlichen Wohnung mit Zazas Bildern vollgehängt und die Flügeltüren weit aufgerissen, damit die Kunstinteressierten hindurchschlendern konnten. Es gab Lesungen und Konzerte. Erst später, 2007, eröffnete Annelie Hillmer ihre Galerie Georgia Berlin. Sie vertritt Zaza Tuschmalischvili, zum Jubiläum hängt eine kleine Retrospektive in den Räumen an der Bleibtreustraße. „Ohne ihn wäre ich keine Galeristin geworden“, sagt Annelie Hillmer. Sie hat ihre Charlottenburger Adresse inzwischen zu einem Zentrum für georgische Kunst ausgebaut, in der sie verschiedene Künstler zeigt und Veranstaltungen organisiert.

Ein Triptychon von Tuschmalischvili hing im U-Bahnhof Alexanderplatz

Und Zaza Tuschmalischvili? Er ist ein etablierter Maler geworden, ist ein wichtiger Vertreter georgischer Kunst, seine Bilder sind auf Messen vertreten und finden Sammler, verkauft werden sie für 1400 bis 19 000 Euro. Vielen Berlinern dürfte ein Bild vertraut sein, ein fast vier Meter langes Triptychon, „Harmonie für die Liebe“. 1997 hatte der Maler eine Ausschreibung um die Gestaltung des U-Bahnhofs Alexanderplatz gewonnen. Das Bild war ein Jahr lang ausgestellt. Was, wenn er nicht auf diese Frau getroffen wäre? Solche Fragen stellt sich der Maler nicht. Das Leben ist ein Spiel, findet er. Und noch deutlicher sieht man das in seinen Bildern.

Gerade sitzt er an einem großen Format. Es lehnt auf einer Staffelei. Noch ist es nicht fertig. Aber den Titel weiß Zaza schon: „Puppentheater“. Der Künstler hat die Fläche in verschiedene geometrische Formen aufgeteilt. Köpfe sind zu erahnen. Für Tuschmalischvili ist das Motiv des Puppentheaters zentral, für ihn ist das ganze Leben ein solches. Er meint damit das Schöne, Verzauberte, Schicksalhafte. Nicht etwa, dass wir alle wie an Strippen hängend unfrei agieren.

Und so ist es fast logisch, dass er sein Herz ein bisschen ans Glücksspiel verloren hat, seit er das erste Mal ein Kasino betrat. Spieler tauchen immer wieder in seinen Bildern auf, Ass, Pik, Kreuz und kopflose Menschen. Den Schlüssel zu seiner symbolhaften, farbkräftigen Malerei zwischen Surrealismus, Kubismus und Volkskunst findet man immer bei ihm selbst. Oft in seiner Herkunft. Vielleicht hat ihn die Ferne, hat das Leben in Berlin ihn noch näher an den Kaukasus herangerückt. Die Ockerfarben, die er gerne verwendet, tauchen auch in georgischen Ikonen auf. Genauso wie das tiefblaue Lapislazuli. Seine Bilder sind flächig wie sakrale Kunst, ornamental, manchmal trägt er Blattgold auf. Und oft unterteilt er die Leinwand in Fächer, die er mit kleinen Geschichten füllt, in denen Liebespaare und Cherubine die Hauptrolle spielen. Bevor er nach Berlin kam, hat Zaza Tuschmalischvili an der Kunstakademie in Tiflis Freskenrestaurierung studiert und mittelalterliche Wandmalereien in georgischen Kirchen wiederhergestellt.

Und dann ist da noch seine Kindheit. „Schön war sie“, sagt Zaza Tuschmalischvili. Bei den Großeltern ist er aufgewachsen, auf dem Dorf, umgeben von Obstplantagen und einem Fluss, am Fuße des Kaukasus. Der Junge, der erst mit vier Jahren anfing zu sprechen, hatte Tiere, Hunde, Tauben, Kätzchen, Esel. Im Fluss hat er Fische gefangen. All das sieht man in seinen Bildern. Der Fisch ist profane Kindheitserinnerung und christliches Symbol gleichzeitig. Kreise mit Kreuzen sind bei ihm Aureolen, aber auch jene Räder, die er als Kind unter Boote schraubte. Fußballprofi wollte er werden, spielte auch gut. „Aber mir fehlten die Fürsprecher in den Sportkadern“, sagt er. Seine Eltern waren Fabrikarbeiter. Sie wünschten sich, dass der Sohn Chirurg wird. Es ist anders gekommen. Heute unterstützt Zaza Tuschmalischvili seine Familie mit dem Geld, das er mit seinen Bildern verdient. Einmal im Jahr fährt er nach Hause. Er braucht die Heimat, auch wenn er sich in Berlin sehr wohl fühlt. „Georgien ist mein Blut.“ Tragisch, dass der Maler seine Kunst dort bisher noch nicht gezeigt hat. Er und seine Galeristin fürchten die instabile Rechtsstaatlichkeit und den Zoll. Vielleicht kämen die Bilder nicht mehr zurück.

Georgia Berlin Galerie, Beibtreustraße 17, Charlottenburg, bis 30. Juli, Mo–Sa 11–19 Uhr, Katalog 49,50 Euro

Wednesday, September 02, 2009

AUSSTELLUNG: Magnum Photos-Agentur zeigt Bilder aus Georgien (georgian-season.de)

Die Magnum Photos-Agentur präsentiert vom 5. bis 13. September die Ausstellung «Georgischer Frühling - Ein Magnum Tagebuch» in den Uferhallen Berlin.

Täglich zwischen 11.00 und 19 Uhr wird ein fotografisches Tagebuch einer Georgienreise von zehn Fotografen der Agentur zu sehen sein. Der Eintritt ist nach Angaben der Veranstalter frei. Bereits am 4.September findet um 19.30 Uhr eine Vernissage statt.

www.georgianspring.com

Auf Einladung des Georgischen Kulturministeriums sind im Frühling dieses Jahres 10 der bekanntesten Magnum-Fotografen aufgebrochen, um das Land zu beschreiben. Die Aufgabe der Fotografen war es, das zu sein, was sie sind: Reisende, Individualisten mit eigenen Sichtweisen auf ihrer eigenen Entdeckungstour. Mitgebracht hat jeder von ihnen ein Tagebuch in Worten und Bildern, dem jeweils 20 Fotos in der Ausstellung gewidmet sind.


Ein Teil der Ausstellung mit den besten Georgien-Fotos aus dem Magnum-Archiv erinnert zudem an die Gründungsjahre der Fotoagentur. Unter anderem mit Robert Capas berühmtem Fotoessay von 1947, das entstand, als er mit John Steinbeck die Sowjetunion besuchte.

Eine Ausstellung mit Fotografien von Jonas Bendiksen, Antoine D’Agata,Thomas Dworzak, Martine Franck, Alex Majoli, Martin Parr, Paolo Pellegrin, Gueorgui Pinkhassov, Mark Power und Alec Soth, Archivaufnahmen von Robert Capa und Henri Cartier-Bresson – kuratiert von Chris Boot.


Der Programmflyer zum Download

www.georgian-season.de

Programmübersicht
Georgische Kulturtage 2009 // 4.-13. September Berlin


Fr 04.09.
19:30 Uhr Uferhallen
Magnum Photos: Georgischer Frühling
Ausstellung — Vernissage

Magnum Photos vereint die weltbesten Fotografen. Sie zeichnen die Welt durch ihre Objektive neu, geben Einsichten in Menschen und Völker. 10 von ihnen reisten durch Georgien – ein fotografisches Tagebuch.
Uferhallen, Uferstraße 8, 13357 Berlin
www.georgianspring.com

Die Ausstellung läuft vom 5. bis 13. September 2009, tägl. 11:00 –19:00.Eintritt frei
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Mi 09.09.
19:00 Uhr Georgia Berlin Galerie
Georgische Einsichten
Ausstellung — Vernissage

Mit Landschafts-Fotografien von Archil Kikodze und aktueller Malerei von Zaza Tuschmalischvili.
Georgia Berlin Galerie, Bleibtreustr. 17, 10623 Berlin

www.georgiaberlingalerie.de
Laufzeit: 10. Sept. bis 9. Okt.2009, Mo–Fr 11:00–19:00, Sa 11:00–16:00Eintritt frei
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Do 10.09.
19:30 Uhr Französische Friedrichstadtkirche
Polyphonie des Lebens in Klang und Bild
Eröffnungskonzert der Georgischen Kulturtage

Von dem Rolling Stone Magazine bis zur BBC sind sich die Kritiker einig: der Jahrtausende alte, polyphone Gesang des Rustavi-Ensembles ist ein absolutes Klangerlebnis. Seit der Gründung 1968 schrieb das Ensemble eine der größten Erfolgsgeschichten Georgiens: neben zahlreichen CD-Veröffentlichungen führten mehr als 3.500 Auftritte das Rustavi Ensemble in über 60 Länder der Welt. In Berlin präsentieren sie sich erstmalig mit dem Sulkhan-Tsintsadze-Streichquartett.
Französische Friedrichstadtkirche am Gendarmenmarkt

Tickets: 12 €, ermäßigt 8 €
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Fr 11.09.
19:30 Uhr Französische Friedrichstadtkirche
Geboren in Georgien
Konzert

Junge Solisten spielen Bekanntes von Chopin, Weber, Mozart und Schubert. Echte Entdeckungen sind hierzulande die georgischen Komponisten im Programm. Mit Levan Tskhadadze (Klarinette), Giorgi Gvantseladze (Oboe), Nino Gvetadze (Klavier) und dem Sulkhan-Tsintsadze-Streichquartett.
Französische Friedrichstadtkirche am Gendarmenmarkt

Tickets: 12 €, ermäßigt 8 €
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Sa 12.09.
17:00 Uhr Konzerthaus Berlin am Gendarmenmarkt
Georgischer Tag: Aka Morchiladze
Lesung beim Internationalen Literaturfestival Berlin
Das literarische Feuerwerk des bedeutendsten georgischen Autors der Gegenwart entführt den Leser in eine manchmal ironisch-skurrile, manchmal leise melancholische, jedoch immer faszinierende Welt: auf die imaginären Santa-Esperanza-Inseln im Schwarzen Meer.
„Santa Esperanza“ erschienen im Piper Pendo Verlag 2006.Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Internationalen Literaturfestival Berlin, www.literaturfestival.comCarl Maria von Weber-Saal im Konzerthaus, Tickets: 6 €, ermäßigt 5 €
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Sa 12.09.
18:00 Uhr Konzerthaus Berlin am Gendarmenmarkt
Georgischer Tag: Rustavi-Ensemble
Konzert

Polyphoner Gesang von Georgiens führendem Vokal-Ensemble erklingt über den gesamten Gendarmenmarkt. Seit der Gründung 1968 schrieb das Ensemble eine der größten Erfolgsgeschichten Georgiens: neben zahlreichen CD-Veröffentlichungen führten mehr als 3.500 Auftritte das Rustavi Ensemble in über 60 Länder der Welt.
Freitreppe des Konzerthauses, Eintritt frei
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Sa 12.09.
18:30 Uhr Konzerthaus Berlin am Gendarmenmarkt
Georgischer Tag: Magnum Photos und Georgischer Wein
Einführung „Georgien – Ein Land in Bewegung“

Einführung in das Land im Kaukasus mit Multimedia-Projektion zu der Ausstellung „Georgischer Frühling“ aus der Reihe „Magnum In Motion“ und georgischem Wein.
Ludwig van Beethoven-Saal im Konzerthaus, Eintritt mit Ticket zu den Veranstaltungen um 17 oder um 20 Uhr
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Sa 12.09.
20:00 Uhr Konzerthaus Berlin am Gendarmenmarkt
Georgischer Tag: Georgien – Ein Land in Bewegung
Abschlusskonzert der Georgischen Kulturtage

Das Kammerorchester der Staatlichen Kunstakademie Tiflis wurde erst vor einem Jahr gegründet und wird bereits als die Klassik-Institution schlechthin gehandelt. Es ist gemeinsam mit dem Pianisten Alexander Korsantia zu erleben, der seit Jahren für Begeisterung sorgt. Zum „leisen Freigeist, der dem Werk neues Leben einhaucht“ erhob ihn der Daily Telegraph. Mit Werken von Schostakowitsch über Mozart bis Giya Kancheli.
Großer Saal im Konzerthaus, Tickets: 15 €, ermäßigt 10 €
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Thursday, June 12, 2008

AUSSTELLUNG: "Der Rote Mann" - Von Zaza Tuschmalischvili


"Der Mensch träumt nur, damit er nicht aufhöre, zu sehen" - ähnlich wie Johann Wolfgang von Goethe es beschrieb, gilt es auch die Bilder von Zaza Tuschmalischvili zum Thema „TraumWelten“ zu betrachten.

Die Ausstellung in der Georgia Berlin Galerie „TraumWelten“ zeigt in Berlin entstandene Arbeiten Tuschmalischvilis aus den frühen 90er Jahren bis heute.

Poetische Bilder des inzwischen zu den bedeutendsten zeitgenössischen georgischen Künstlers zählende Tuschmalischvili, der in seiner unverwechselbaren Bildsprache, in der sich Ikonographische Elemente der christlich- religiösen Malerei mit kubistischen oder surrealistischen Formen vermischen, können vom 14.6.-19.7.2008 in der Galerie in Charlottenburg entdeckt werden.

Die Vernissage findet statt am Sonnabend, den 14.06.2008 von 18.00-21.00 Uhr.

Thursday, February 14, 2008

AUSSTELLUNG: Malerei von Zaza Zaza Tuschmalischvili in Berlin

Georgia Berlin Galerie, Eröffnung Ausstellung am 16.2.2008 18.00 Uhr

Zaza Tuschmalischvili "KindheitsErinnerungen"


„Ich möchte sagen, dass ich immer noch im und vom Sonnenschein meiner Kindheit lebe" (Christian Morgenstern). Dieselben Gefühle stellen sich beim Betrachtern der Bilder des georgischen Künstlers Zaza Tuschmalischvili`s zum Thema „KindheitsErinnerungen" ein, die er in den frühen 90er Jahren bis heute in Berlin gemalt hat. Hier wird seine georgische Heimat sichtbar, die er mit seinen warmen Farben und raffinierten Maltechniken unverwechselbar dargestellt hat.


Die Ausstellung endet am 30.3.2008

Friday, May 04, 2007

NEU: Georgia Berlin
Galerie Hillmer + Schüller
ab 16.6.2007

Eröffnung neuer Galerieräume in der Bleibtreustr. 17, Ecke Mommsenstr.
10623 Berlin-Charlottenburg, nahe Kurfürstendamm
Telefon: +49 -30- 88 55 12 55
Fax: +49 -30- 88 55 12 56

Tuesday, August 01, 2006


Gesichter Georgiens
Zaza Tuschmalischvili versetzt seine Heimat nach Berlin
Von Simone Guski (Die Welt)


Bei Zaza Tuschmalischvilis Bildern muß man auf die Köpfe achten, und man wird an ihnen die Entwicklung und die Geschichte seines Landes und seines Lebens ablesen. Unabhängig von den Leibern in der Luft schwebende Köpfe findet man auf seinen Bildern, die Anfang der Neunziger Jahre nach dem Glasnost entstanden sind. In einer Zeit, in der alles möglich schien. der ganze Text

Reise nach Georgien, 1994, Öl-Leinwand, 90x100cm


Im Boot, 1995, Aquarell/Mischtechnik, 55x45cm


Kartenspieler, 1998, Öl-Leinwand, 60x80cm


Schmetterlingsfänger , 1999, Aquarell/Mischtechnik, 25x30cm


Toast für die Liebe, 1999, Aquarell/Mischtechnik, 35x30cm


Der Diktator, 2000, Öl-Leinwand, 100x85cm

http://people.freenet.de/artofgeorgia/

Kontakt
E-Mail:
a.hillmer@artofgeorgia.de

Telefon: +49 (30) 892 86 55Mobil: 0178 / 518 20 92

Adresse
Art of Georgia / Annilie Hillmer

Joachim-Friedrich-Str. 55 / 10711 Berlin,Germany

Ausstellungsräume
Joachim-Friedrich-Str. 55 / 10711 Berlin-Halensee
Kurfürstendamm 104 / 10711 Berlin-Halensee