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Wednesday, August 09, 2017

VIDEO: Philipp Ammon - Georgien zwischen Eigenstaatlichkeit und russischer Okkupation - (Georgische Botschaft Berlin, 29.11.2016)

Die Wurzel des russisch-georgischen Konflikts vom 18. Jahrhundert bis zum Ende der ersten georgischen Republik (1921)"

2015 Kitab-Verlag Klagenfurt - Wien
www.kitab-verlag.com
Office@kitab-verlag.com
ISBN 978-3-902878-45-8

Buchpräsentation in der Botschaft Georgiens zu Berlin
Begrüßung: Kulturattaché Dudana Mazmanishvili
Moderation: Ekkehard Maaß
Vortrag: Philipp Ammon
Dankeswort: Botschafter Georgiens in der Bundesrepublik Deutschland, Prof. Lado Chanturia, 29.11.2016


Wednesday, February 15, 2017

AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG: Entgrenzung Deutsche auf Heimatsuche zwischen Württemberg und Kaukasien in Berlin, 20. Februar 2017, 18 Uhr

Zur Eröffnung der Ausstellung anlässlich des 200-jährigen Jubiläums der Ankunft erster deutscher Siedler im Südkaukasus laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein. 
 
Montag, 20. Februar 2017, 18 Uhr
Humboldt-Universität zu Berlin
Senatssaal und Foyer
Unter den Linden 6
10099 Berlin 

1817/1818 erreichten deutsche Siedler überwiegend aus Württemberg Südkaukasien und gründeten dort bis 1819 acht Kolonien. Aus Anlass des 200-jährigen Jubiläums ihrer Ankunft wird die vom Auswärtigen Amt geförderte Ausstellung 2017 in Berlin eröffnet und anschließend bis 2018 an weiteren Orten in Deutschland, Aserbaidschan, Georgien und der Ukraine der Öffentlichkeit präsentiert.

Zentrale Themen der Ausstellung sind: Ursachen der Auswanderung aus Württemberg, Ankunft, zaristische Einwanderungspolitik und Aufbau von Siedlungsstrukturen im multikulturellen Umfeld Südkaukasiens, gesellschaftliches, religiöses und ökonomisches Leben in den Mutter- und zahlreichen Tochterkolonien, städtisches Leben und Unternehmertum in Tiflis und Baku, Veränderungen durch den Ersten Weltkrieg, Bürgerkrieg und Revolutionen, die Sowjetisierung und ihre Auswirkungen auf Gemeinschaft und Wirtschaft unter ländlichen und städtischen Deutschen, Verfolgung und Deportation nach Kasachstan und Sibirien und die Folgen bis in die Gegenwart. Heute sind noch zahlreiche materielle und immaterielle Denkmäler deutsch-kaukasischer Beziehungsgeschichte in Südkaukasien erhalten, die für die Zukunft bewahrt werden sollen. Eine gemeinsame Erinnerungskultur kann im Rahmen der Östlichen Partnerschaft einen Beitrag zu einer in mehrfacher Hinsicht „entgrenzten“ Verständigung zwischen den Menschen aus der Europäischen Union, besonders denen aus Deutschland, und den Bürgern Südkaukasiens leisten.

Es begrüßen
Prof. Dr. iur. Eva Inés Obergfell, Vize-Präsidentin für Studium und Lehre, Humboldt-Universität zu Berlin
S. E. Prof. Dr. Dr. h.c. Lado Chanturia, Botschafter von Georgien
S. E. Ramin Hasanov, Botschafter der Republik Aserbaidschan

Es sprechen
Heidrun Tempel, Beauftragte für Außenwissenschafts-, Bildungs- und Forschungspolitik und Auswärtige Kulturpolitik, Auswärtiges Amt Berlin
Prof. Dr. Eva-Maria Auch, Lehrstuhl Geschichte Aserbaidschans, Humboldt- Universität zu Berlin
Dr. Manfred Nawroth, Museum für Vor- und Frühgeschichte, Staatliche Museen zu Berlin
Dr. Harald Roth, Direktor des Deutschen Kulturforums östliches Europa

Im Anschluss laden wir zu einem kleinen Empfang.

Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten: Birgit Luschei, LuscheiB@geschichte.hu-berlin.de

Verkehrsverbindungen: U-Bahn U6, S-Bahn S1, S2, S25 (Friedrichstraße); Bus 200, 100, TXL (Staatsoper)
Laufzeit: 20. Februar bis 19. März 2017
Mo–Fr 7:30–20 Uhr, Sa 11–18 Uhr, So geschlossen

Die Ausstellung entstand in Kooperation des Kultur- und Wissenschaftsvereins EuroKaukAsia e. V. mit dem Museum für Vor- und Frühgeschichte, Staatliche Museen zu Berlin, und dem Deutschen Kulturforum östliches Europa. Sie wurde finanziert durch das Auswärtige Amt und unterstützt durch die Humboldt-Universität zu Berlin.

Kontakt
Dr. Rasim Mirzayev
Geschäftsführer des Kultur und Wissenschaftsvereins EuroKaukAsia e.V.

Humboldt-Universität zu Berlin
Philosophische Fakultät I
Institut für Geschichtswissenschaften
Friedrichstraße 191
10099 Berlin
Tel: (0049) 30 80925516
Mobil: (0049) 162-7912378
www.eurokaukasia.de
mirzaeurokaukasia@t-online.de

Thursday, February 27, 2014

FRANKFURTER BUCHMESSE: Gastland 2018 ist Georgien (boersenblatt.net)

in english >>>

(boersenblatt.net) In Berlin wurden heute, am 27. Februar, die Verträge für den Ehrengastauftritt Georgiens auf der Frankfurter Buchmesse 2018 unterzeichnet. Neben dem 'jungen' Buchmarkt, mache die Energie im gesamten Kulturbereich wie Film und Musik das Land interessant, begründet die Frankfurter Buchmesse die Auswahl.

Zur Unterzeichnung kamen der georgische Kulturminister Guram Odisharia (Ministry of Culture and Monument Protection of Georgia), der georgische Botschafter Lado Chanturia und Juergen Boos, Direktor der Frankfurter Buchmesse, zusammen.

Georgien sei ein Kulturland auf der Kreuzung zwischen Orient und Okzident. Nicht nur der Buchmarkt, der sich in einem stetigen Prozess der Professionalisierung befinde, sondern auch die Energie im gesamten Kulturbereich wie Film und Musik machen das Land interessant und trugen zur Auswahl als Gastland 2018 bei, heißt es in der Presseinformation der Frankfurter Buchmesse. Geplant wird der Auftritt zunächst beim georgischen Kulturministerium, das bei der Organisation eng mit der Anlaufstelle für Übersetzungsförderung und dem Verleger- und Buchhändlerverband zusammenarbeiten wird.

"Wir freuen uns sehr, dieses kulturell aufregende Land 2018 als Gast begrüßen zu dürfen", sagt Juergen Boos, Direktor der Frankfurter Buchmesse. "Gerade weil wir zuvor noch nie mit einem derart 'jungen' Buchmarkt kooperiert haben, erscheint es uns besonders reizvoll in den nächsten vier Jahren die georgische Publikations-Szene bei den Vorbereitungen begleiten zu können."

Zum georgischen Buchmarkt

Mit rund 70 Verlagen, 100 Buchhandlungen und zehn Großhändlern ist der Buchmarkt Georgiens eher klein, so die Frankfurter Buchmesse, aber die Professionalisierung und auch ein stetiges Wachstum sind zu verzeichnen.

Die Anzahl der verfügbaren Exemplare hat sich von 2008 auf 2011 fast vervierfacht (Gesamtauflagen 2011: 7,7 Millionen). Der Jahresumsatz auf dem Buchmarkt lag in 2011 bei etwa 20 Millionen Euro. Derzeit erscheinen jährlich circa 3.500 neue Titel. Das Kinderbuch (28 Prozent) und Belletristik (26 Prozent) machen den Großteil des Umsatzes aus. Ein Wachstumsmarkt für die Verlage sind Schulbücher. Knapp 600 Titel werden jährlich aus verschiedenen Sprachen ins Georgische übersetzt (2012). Deutsche Verlage verkaufen derzeit etwa 20 bis 30 Lizenzen pro Jahr nach Georgien. In Deutschland sind die georgischen Schriftstellerinnen Nino Haratischwili (Hotlist – Buchpreis der unabhängigen Verlage für "Mein sanfter Zwilling") und Tamta Melaschwili (Deutscher Jugendliteraturpreis 2013 für "Abzählen") bereits bekannt.

Ehrengast-Programm auf der Frankfurter Buchmesse

Seit Begründung des Ehrengast-Programms auf der Frankfurter Buchmesse 1976 haben sich bis 2013 bereits 29 Länder und Kulturregionen präsentiert. 2014 ist Finnland (Motto: Finnland. Cool.) Ehrengast, gefolgt von Indonesien im Jahr 2015.

Monday, September 10, 2007

VORTRAG:

Rechtsentwicklung in Georgien
Von Prof. Dr. Lado Tschanturia


Freitag, 21.09., 18.30 Uhr
Prof. Dr. Lado Chanturia, Universität Bremen/Tbilisi
in der Staatsbibliothek zu Berlin
Potsdamer Straße 33 Berlin

Mehr erfahren Sie unter Berliner Georgischen Gesellschaft e.V.